Mai 2018:  äußerst unbefriedigende Weltsituation

wieder morgen, Samstags auf dem Kohlmarkt! Eine Begründung für eine „friedliche Weltrevolution“

Mai 2018:

Wir versuchen, etwas gegen die äußerst unbefriedigende Weltsituation zu machen: eine jährliche Veranstaltung mit Hauptfokus auf das Manifest von Russell und Einstein, dass es keine Kriege mehr geben darf, weil bei einem Atomkrieg ungeheures Leid entsteht und das Experiment Menschheit enden kann und weiterhin eine wöchentliche Kundgebung anlässlich der gefährlichen und völlig destruktiven Politik besonders dieser Tage …  Wir brauchen viel Power, um das zu schaffen, aber ich bin Rentner und versuche es seit über 30 Jahren…

Vielleicht könnt Ihr etwas ähnliches in Eurer Stadt anstoßen? Auch zum Beispiel mit jungen Leuten?

Herzliche Grüße

Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 http://www.helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de , http://www.friedenszentrum.info/,

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Samstags auf dem Kohlmarkt! Eine grobe Dokumentation

Hier ist die genauere Begründung für die Kundgebungen.

Angesichts der dramatischen Missachtung des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen durch die USA mit Unterstützung durch Deutschland haben wir uns zu diesen Kundgebungen entschlossen. Dies besonders anlässlich der Androhung und dann durchgeführten Bombardierung von Gebäuden in Syrien. Es besteht auf Grund der direkten Konfrontation zwischen den USA und Russland die Gefahr eines vernichtenden Weltkrieges.

Besonders krass für uns Deutsche ist die Befürwortung dieser Angriffe durch die Bundeskanzlerin. Ich möchte auf eine m.E. überzeugende grundsätzliche Beurteilung der Situation in einem Interview von Ken Jebsen mit Willy Wimmer, Daniele Ganser und Albrecht Müller schon 2015 hinweisen.

Deswegen machen wir, eine Gruppe von Bürgern, einen vorläufig wöchentlichen Protest auf dem Kohlmarkt von 11:00 bis kurz vor 12:00. (Mit Unterstützung durch den Bibs– Stand, der seit langem dort jeden Samstag steht). Diesen weitergehende Begriff „Weltrevolution“ wählten wir vorläufig wegen der vielfältigen aktuellen Probleme, um die sich die Politik laut Fabian Scheidler nicht angemessen kümmert und die Anlass für eine Weltrevolution geben müssten. Und die darf heute nur noch ohne Waffen, also weitgehend friedlich verlaufen. Das sollte durchaus oft laut verlaufen…:

 

Vergangene Samstage:

24.3.: Textentwurf und Plakatentwurf, werden mit der Zeit  verbessert…

31.3.:

07.4.

14.4.  Kundgebung mit Dieter Dehm und Thorsten Stelzner

21.4.

28.4.:  Kundgebung unter Moderation von Brigitte Constein-Gülde und an meinem Geburtstag.

am 5.5. war ich bei der IPPNW MV in Köln, aber die Kundgebung lief. Hier ist ein Videoausschnitt von Hans Kottke Droht ein 3. Weltkrieg?“  

12.5.: heute kamen wieder mehrere für mich erfreuliche Beiträge, und zweimal sang Heide mit klarer starker Stimme Friedenslieder. Zwei Diskussionen kamen mit Menschen anderer Meinung auf, wobei sich einer zu einem Zwiegespräch ans Mikrofon traute.  ein paar Fotos, mein Redebeitrag, Samstag nächste Woche treffen wir uns wieder um 11:00 auf dem Kohlmarkt.

 

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Gazamorde, Stand 16.5.18

Gazamorde, was für eine Barbarei !  Die Jugend Gazas opfert sich und fleht die Welt an, internationalen Druck auf Israel zu machen, es zu verurteilen, zu sanktionieren für seine jahrzehntelangen und systematischen Verbrechen an den Palästinensern !

Und die Bundesregierung betont lediglich das Recht Israels, auf Schutz seiner BürgerInnen..

 

 

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eine kurze Zusammenfassung

Mein Hauptinteresse ist der Erhalt und die Weiterentwicklung der Menschheit. Im letzten Jahr habe ich versucht, die Dinge, die ich für die Menschheit für wichtig halte, weiter und weiter zusammenzufassen. Ein Maßstab war für mich das Manifest von Russell und Einstein: Es darf keine Kriege mehr geben. Ich denke, wir müssen mit den zentralen Dingen anfangen und müssen den Weg dorthin vom Ziel her festlegen:

  1. Es besteht weiterhin (und eigentlich seit einem halben Jahrhundert für immer) eine Selbstausrottungsgefahr durch z.B. einen Atomkrieg, die aktiv verhindert werden muss durch Verhinderung aller Kriege.

  2. Militärausgaben sind eine wegen dieser Tatsache eine mittelalterliche Tradition der Menschheit und wesentlich schuld an Millionen jährlichen Hungertoten.   Um sie drastisch zu verringern, sind wie bisher die Massenvernichtungswaffen alle Angriffswaffen zu verbieten. Der immense Reichtum eine verschwindend kleinen Anzahl von Menschen schädigt uns alle auch sehr. (Und ich denke, die Tatsache, dass diese extrem reichen Menschen einen großen Einfluss auf die Politik haben, macht die Politik in ihrer Tendenz brutal. Denn die extrem reichen Leute sind auch deshalb so reich, weil sie bereit sind, hohe Risiken einzugehen.)

  3. Die Regierungen als Interessenausgleich der Bevölkerung sollten eigentlich das Wohl aller Menschen im Auge haben, aber reiche und mächtige Teile der Bevölkerung versuchen ständig und wirkungsvoll, ihren Anteil am Reichtum zu erhöhen und die Politik zu dominieren. Dazu eine Theorie

  4. Deshalb muss die gesamte Bevölkerung sie kontrollieren, auch durch zuarbeitende  Institutionen wie zum Beispiel die Gewerkschaften. Kontrolle der Minderheiten durch die Mehrheiten ist Voraussetzung für menschliche Zufriedenheit. Und wir brauchen einen Überblick und ein demokratisches Prinzip bei den vielen Ideen, die der menschliche Geist so produziert (hier ein englischer Beitrag bei Ted.com über diese Ideen“dangerous Memes“) und für die er oft bereit ist, zu sterben, wie Religionen, Wissenschaften. Und wir brauchen eine offene Gesellschaft.

  5. Die Voraussetzung für das wirtschaftliche Wohl der gesamten Menschheit ist durch die ständige Steigerung der Produktivität gegeben und kann zu immer weiterer Minderung der Arbeitszeit genutzt werden.

  6. Laut wissenschaftlichen Untersuchungen neigt der Mensch zu freundlichem Verhalten. Dies muss ihm durch Feindbildproduktion abtrainiert werden, wenn Kriege angezettelt werden.

Dann etwas ausführlicher ein Text mit diesen Thesen von knapp zwei Seiten mit 23 Links.

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Now the six sentences:

My main interest is the preservation and developement of humanity. Last year I tried to concentrate my believes in the subjects important for humanity farther and farther to the very minimum, that hopefully anybody will approve it. Most important for me was the manifest of Russell and Einstein: No wars are allowed any more! I think we have to formulate our most important targets and have to plan our steps to reach the targets backwards:

 1. There is always (and will forever be, as weapontechnology increases all the time) the risk of human suicide. For instance by an atomic war. This must be stopped by stopping all wars!

2. The huge military budgets   are a medieval tradition to humanity and are  responsible to a big part for the millions of deaths by hunger. (many more people killed are killed by this on this planet than by all actual wars!).

3. Governements are the instruments for the reconciliation of interests of their people and should care for the wellbeing of all their people, but powerful and rich people continuously and successfull try to improve their already too big share of the wealth and to dominate politics. For this my theory.

„Management of outrage and belief“, Noam Chomsky, necessary illusions. Thought control in democratic societies

4. For this reason the whole population has to control them by elections and institutions under the control of and responsibility to the majority. Control of the minority by the majority ist the precondition for human contentment.

5. Precondition for the commercial wellbeing of humanity is given since hundreds of years by the continuous increase of productivity (the amount of work one worker can do in one hour). Which will increase more and more by automatisation and robotics. This should be used for the reduction of working time.

6. According to scientific studies (unluckily till now only in German) human beings tend to social behavior. This must be overcome by producing enemy images  of wanted targets by the governements or influential circles.

This is a summary in six sentences of a short text from me.

 

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Mein Name ist Helmut Käss, berenteter Hausarzt in Braunschweig

Protest!

  • Zur Zeit des zweiten Weltkriegs war Deutschland ein Synonym für das Böse. 60 Millionen Tote in sechs Jahren, das war die höchste Zahl an Getöteten in unserer Menschheit bis dahin. Aber die USA machen uns schlimme „Konkurrenz“, wenn sie uns auch nicht erreichen:  20-30 Millionen Tote seit dem 2. WK, in vielen Kriegen, wie dem Vietnamkrieg und dem Irakkrieg, das sind auch viele Ermordete.
  • Jetzt kommt die Forderung von der Zivilgesellschaft https://worldbeyondwar.org/who/ „BDS the US“: oder auf Deutsch: „BDS´t die USA“ . Die friedlicheren Staaten müssen mit friedlichem Boycott, Divestment und Sanktionen gegen die Kriegstreiber vorgehen… Die USA haben lange genug die Welt geärgert. Leider unterstützen „wir“ sie im Moment noch.
  • BDS ist ja ein Begriff für den friedlichen Protest der Palästinenser gegen die Besetzung ihres Landes durch Israel. Was die Regierung in Israel als Antisemitismus brandmarkt.
  • Vor 1500 Jahren waren China und Arabien kulturelle Vorreiter vor einem rückständigen Europa. Die Wissenschaft war in Griechenland begründet worden und ist wieder in Europa entdeckt worden und führte zum Vorsprung Europas in der Menschheit. (Jetzt scheint China wieder den Vorsitz zu übernehmen.)
  • Merkel hat ihre Aussage noch nicht zurückgenommen, dass sie die völkerrechtswidrigen Angriffe auf Syrien für gut hielt. Das fordere ich. Ersatzweise fordere ich ihren Rücktritt! 
  • Die Internationale Politik ist im Moment ja grauenhaft. 
  • Wir müssen für unsere Sicherheit das Völkerrecht durchsetzen!  
  • Abrüsten statt Aufrüsten!
  • Zurück zur Friedenspolitik und Friedenslogik von Willy Brandt /
ViSdPG  Dr. med. Helmut Käss
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513, helmut_kaess@web.de  http://www.helmutkaess.de/Wordpress/
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Mit Luther, Marx und Papst den Kapitalismus überwinden

Dinner & Dialog

Die Reihe Dinner & Dialog bietet alljährlich die Möglichkeit, mit prominenten Referent*innen   über Fragen von Glaube und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen.    Mit Luther, Marx und Papst den Kapitalismus überwinden

Wir müssen den Kapitalismus überwinden, weil der Zwang zur Geldvermehrung den Wachstumszwang erzeugt, der das Leben auf Erden zerstört. Luthers Kritik am Frühkapitalismus bringt den biblischen Entscheidungsruf ‚Gott oder Mammon‘ für heute neu zur Geltung. Marx liefert in dieser Tradition die präzise Analyse, die uns im Einklang mit der weltweiten Ökumene zu Widerstand und Transformation ermächtigt.“ So Ulrich Duchrow, apl. Prof. für systematische Theologie an der Universität Heidelberg und Mitbegründer und Vorsitzender des ökumenischen Basisnetzwerkes Kairos Europa.

Der Referent beleuchtet in seinem Vortrag die Gegenkräfte und Ideen gegen die zerstörerische Wirtschaftsweise des Kapitalismus und stellt zwei der schärfsten Kapitalismus-Kritiker heraus: Luther und Marx mit ihren Anklagen von 1517 und 1867. In dieser Reihe sieht er auch Papst Franziskus, der den ökumenischen – ja, interreligiösen – Konsens gegen den imperialen Kapitalismus auf den Punkt bringt: »Diese Wirtschaft tötet«.

Termin: Do. 3. Mai 2018,   Referent: Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Theologe, Heidelberg   Ort: Weststadtgemeinde, Muldeweg 5   Die Reihe Dinner & Dialog bietet alljährlich die Möglichkeit, mit prominenten Referent*innen  über Fragen von Glaube und Gesellschaft ins Gespräch zu kommen.

Mit Luther, Marx und Papst den Kapitalismus überwinden

Einführung von einem älteren Herren: „Ich las die Faz, um zu wissen, was der Klassenfeind sagt“, dann kam Schirrmacher, „ich beginne zu glauben, dass die Linke recht hat“  und ich rege mich über Rüstungsausgaben auf, „Rüstung tötet auch ohne Krieg“.

Dann sprach Ulrich Duchrow, Prof. für systematische Theologie an der Universität Heidelberg und Mitbegründer und Vorsitzender des ökumenischen Basisnetzwerkes Kairos Europa.

Ich komme in Braunschweig nach Hause. Dies ist ein spannendes Thema, nicht rein historisch, sondern in der Aussage, man könne den Kapitalismus überwinden. Da bin ich der Meinung: entweder wir schaffen den Kapitalismus ab, oder er schafft uns ab. (so wie Beatrice Fihn in ihrer Nobelpreisrede es von den Atomwaffen sagte. Und der Kapitalismus muss zum Diener werden und darf nicht den Herren spielen) Der Kapitalismus „muss“ wachsen, dies sei auf einer begrenzten Erde nicht möglich.

Er denke in Marktprozessen, das Streben nach mehr Geld stehe über allem, Ulrich Duchrow: „Gieriges Geld“, https://www.socialnet.de/rezensionen/15484.php. Dies könne man im Netz runter laden. Es gehe um Desolidarisierung, soziale Spaltung, die Schulden der letzten 5000 Jahre, Münzsklaverei, Militär… (Meine Anmerkung: Ulrike Herrmann, definiert den Kapitalismus etwas anders, er sei die Einsparung von Arbeit, und funktioniere besonders bei hohen Löhnen)

Martin Luthers Thesenanschlag gegen „die Käuflichkeit des Heils“ und Thesen zum Frühkapitalismus, “Befreiung vom Mammon“. Luther sagte, Geld sei der größte Abgott auf Erden, Frühkapitalismus als Raubsystem, Räuber und Mörder. Dazu wird Jean Ziegler zitiert, „wer verhungert, wird heutzutage ermordet“, Finanzen gleich Betrügereien, ein Buch von Kaufshandlung und Wucher, Christen und Kirchen sollen ein gut Exempel geben, marktfreie Räume, man solle solche Wucherer nicht christlich beerdigen, die Fugger. Dieser Luther ist heftig verschwiegen (aber auch der andere: brutale Worte gegen Juden, gegen Bauern, gegen Behinderte.)

Karl Marx hat seitenweise Luther zitiert, dies sei der „erste deutsche Nationalökonom“, der Zins oder „das mehr eingewachsen sei in das Kapital“, Luthers Arbeitslehre, auch der Produktionsprozess, Mehrwert. Fetischismus, ein Werk unserer Hände, das wir anbeten, das dann wie eine Maschine ist, eine treibende Kraft in der Gegenwart, es kommt zum Kontrollverlust. Das

Rüstungsgeschäft, der „Kriegskeynesianismus“, es gehe darum,das Öl zu sichern, den Markt zu kontrollieren. Das Grundgesetz wird ausgehebelt, es kommt permanent zu völkerrechtswidrigen Angriffskriegen, auch in Syrien, wie kommt man da heraus: der Begriff des Proletariat kann nur zu einer Abdämpfung führen, auch die „soziale Marktwirtschaft“, der Wohlfahrtsstaat ist viel zu klein ausgeprägt, wir brauchen die Sammlung aller negativ Betroffenen.

Die Kirche hat den imperialen Kapitalismus eigentlich abgelehnt, der lutherischer Weltbund hat erklärt, „dieses System ist eine Götzendienst“, 2004 kam es zu der Erklärung „wir glauben, wir verwerfen, imperium“. Diese Aussagen sind überhaupt nicht an die Gemeinden weitergeleitet worden. Die jeweiligen Nationalkomitees haben die entscheidenden Sätze herausgestrichen „aus Platzgründen“. 2013 sind mehrere Dokumente vom ökomenischen Rat veröffentlicht worden. Dann kam Franziskus, der schrieb in https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-12/evangelii-gaudium-papst-franziskus/komplettansicht „diese Wirtschaft tötet“, wir sollen nein zu Geld sagen, das regiert. Kairos Europa http://kairoseuropa.de/ hat es veröffentlicht, das wurde an der Basis nicht bekannt gemacht. Bei der Flüchtlingskrise gibt es verbreitet die infame Unterstellung, diese seien aus finanziellen Gründen hier. Her werden Opfer zu Tätern gemacht. Wir sollen Flüchtlinge zu Lehrmeistern machen, was sind die Gründe, wer steckt hinter…

Von den 800.000 Flüchtlinge im Jahre 2016 kamen die meisten aus Afghanistan, Syrien und Lybien, Ländern, in denen der Westen Krieg führte. Michael Lüders schrieb „wer den Wind sät, wird den Sturm ernten“, wir müssen mit den Flüchtlingen lernen, diese Regierung anzuklagen. Die Flüchtlinge sind zum Teil Muslime, für die oft weniger Mitgefühl existiert.

Dann wurden wir in Gruppen eingeteilt.

Danach ein gutes Essen…

zwei Bücher Lüders, + John Perkins, Bekenntnisse eines ökonomischen Hit? Mans,

Mit folgendem Programm: Erst versuchen, Kredite anzudienen, wenn das nicht funktioniert, Regime Change, wenn das nicht funktioniertMilitärschläge wie in Syrien, die Unschuldsvermutung gilt nicht mehr, wir begehen öffentlich den Völkerrechtsbruch, Frau Merkel nach Mali, schließt dort „Freihandelsverträge“. Diese zerstören systematisch die lokale Wirtschaft in Afrika, als weiteres letztes Mittel Mord an Politikern, wie Lumumba und Salvador Allende. Dazu ein Buch von Andreas von Bülow Im Namen des Staates. CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste.

Was sind die Gesellschaftlichen Alternativen? Eigentum, Geld und Arbeit: Eigentum muss der Gesellschaft dienen, Buch von ihm und anderen , public forum, Binswanger, 7.kapitel, Commons, genossenschaftliche, sozialpflichtige Steuern vor Ort, „jenseits der Globalisierung“, Handbuch für lokales Wirtschaften: alle Kommunen könnten unabhängig sein, sie müssen sich zusammentun, zu Verbrauchern, zu produzierende Genossenschaften, Beziehungen, dafür gibt es ökonomische Glücksforschung, dazu gehört ein Genug, ab dem Genug ist ein Mehr nicht notwendigerweise zusätzliches glück, der zentrale Glücksfaktor ist Beziehung. Buch solidarisch Mensch werden, zusammen tun mit anderen…

Dame: zusammentun, genossenschaftliche, Bündnisse bilden z.B. zur Verhinderung der Wasserprivatisierung, Skandal, Klimawandel und Kapitalismus. Der Klimawandel wird durch Wachtumszwang wesentlich mitverursacht. Club of Rome, Weizsäcker, „wir sind dran“ es geht um eine neue Aufklärung,.

Rolle der Kirche, im Negativen und Positiven: ökumenische Papiere waren klar und scharf.

A: aus der DDR, warum waren die evangelischen Kirchen, in ddr relativ glaubwürdig, in einem System, wo der Staat total sein wollte, boten sie Schutz. Bei uns will der Markt total sein,

wir leben in einer marktkonformen Demokratie. Wir brauchen marktfreie Räume, praktisches Beispiel, Österreich Attac, Gemeinwohlökonomie, Kriterium von wirtschaftlichem Erfolg, profit oder Gemeinwohl maximieren oder optimiert, Gemeinwohlkommunen, ?, solidarische ökonomie, in der kirche sollen die handlungsmöglichkeiten aufgefürt werden, wie können wir kirchliches Eigentum sozial verwenden, Tübingen gemeinwohlorientiertes Wohngrundstück,

Mir fiel dazu ein:

Ulrike Herrmann, definiert den Kapitalismus etwas anders, er sei die Einsparung von Arbeit, und funktioniere besonders bei hohen Löhnen.    Fabian Scheidler, die Megamaschine,  permanent Angriffskriege, auch gegen Syrien     GBS kritsiert eine andere Seite von Luther, gegen Juden, gegen Bauern, gegen Behinderte

Wir machen eine Samstagkundgebung wegen dieser Verfälschung des Mehrheitswillens, zum Beispiel zu Krieg, zu Waffenexporten, zu Auslandseinsätzen…

Kirche als Institution weigert sich,

aber die Dame: Wer wenn nicht wir, noch mal drauf hinweisen Kairoseuropa.de, Tagung in Goslar, evangelische Erwachsenenfortbildung.

 

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Friedenslogik

Friedenslogik statt Sicherheitslogik: Dieser Begriff wurde geprägt von Hanne-Margret Birckenbach. „Sicherheitslogik“ führt von seiner Denkweise her immer wieder zu neuen Kriegen, die wir uns schon auf Grund der Waffenentwicklung nicht mehr leisten können. Denn jetzt ist beim Einsatz schon der Atomwaffen die Selbstausrottung der Menschheit möglich. Zum Beispiel mit dem nuklearen Winter.

 

 

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Dan Dannett

Laut dem Philosophen Dan Dannett ist  es für das persönliche Glück notwendig, etwas über das eigene Leben Hinausweisendes anzustreben. Bei mir ist das in erster  Linie der Frieden der Menschheit, wegen des dann zu erwartenden sozialen Glücks in menschengerechter Umwelt.

Er hat einen tollen Beitrag in Ted.com zu den „Memes“ geliefert, zu der Kraft der Ideen auf das menschliche Leben.

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Samstagkundgebung auf dem Kohlmarkt am 28.4.18

Diesmal war die Kundgebung besonders nett.

Ich kam etwas später, da meine Enkel Arthur, 4, und Ansgar, 2, mich mit meinem Sohn gestern besuchen kamen und ich für die Mitbetreuung zuständig bin. Meinen heutigen Geburtstag habe ich deshalb nicht gefeiert, aber er wurde bei der Gelegenheit sehr erwähnt und ich bekam einen Blumenstrauß und Süßigkeiten und von Heide einen Gesang. „unsere Erde…“

ein paar Fotos von mir sind hier: https://photos.app.goo.gl/joNMUkklxFgHzIhc2

Es wurden wieder wichtige Beiträge geleistet, von Brigitte, Elke, Andreas, Peter, und vielen anderen, dabei mir auch teilweise wieder unbekannten Menschen. Unsere Proteste gegen diese Regierungen, aber auch gegen diese Medien und die Schwächen des „Souverains“, der Bevölkerung, die sich mit unvernünftigen Maßnahmen abspeisen lässt…

Vier Dinge wurden diesmal von mir angesprochen:

1. was ich als ein Beispiel für die Pressesteuerung der Leitmedien empfand: Am 29.4. entschied das wissenschaftliche Institut des Bundestages auf Anfrage von zwei Linksabgeordneten, dass die Bombardierung von Syrien völkerrechtswidrig sei. Nachdem unser Bundeskanzlerin die Bombardierung gut geheißen hatte, hätte das auf allen ersten Seiten der Zeitungen und der Nachrichten stehen müssen. Ich hatte davon nur von kritischen Leuten, insbesondere auf diesem Platz, erfahren. Ich gab es gestern morgen bei Ecosia und Google ein, um es zu überprüfen. Ich fand auf den ersten Seiten nichts. Ich fand es dann im Protokoll des Bundestags, wo Heike Hänsel eine entsprechende Frage stellte. http://dip21.bundestag.de/dip21/btp/19/19028.pdf Aber gestern Abend fand ich es plötzlich dochhttp://www.tagesschau.de/ausland/syrien-angriff-gutachten-101.html , anscheinend ein Fehler von mir?? Aber jedenfalls eine Diskrepanz der Bedeutung einer Meldung und ihrer Darstellung.

2. Die Militarisierung wird unerträglich:

die ungeheuren Ausgaben, die Ihr auf unserer Grundsatzerklärung lesen und als Flyer mitnehmen könnt.

3. nach neuester Information aus dem Bundestag von der Journalistin Elsa Rassbach soll der Leasingvertrag mit Airbus für sieben Heron-TP-Drohnen aus Israel Anfang Juni dem Haushaltsausschuss zur Bewilligung vorgelegt werden.

KEINE KAMPFDROHNEN FÜR DIE BUNDESWEHR! Organisiert Gesprächsrunden, Veranstaltungen und Aktionen! Schreibt an die Zeitungen! Kontaktiert (fraktionsübergreifend) die Bundestagsabgeordnete! (Ideen, Quellen und Anschriften hierzu wird Elsa nächste Woche an uns schicken) Künftig werden es amerikanische Hersteller von militärischen Drohnen einfacher haben, ihre Produkte weltweit zu verkaufen. Mit der neuen „U.S Policy on the Export of Unmanned Aerial Systems“ erlaubt Washington erstmals, dass die Unternehmen ihre Kampfdrohnen direkt vermarkten dürfen.

4. die Zeitschrift Free21, die über die Dinge berichtet, die nach ihrer (und meiner) Meinung in unseren „Leitmedien“ nicht vorkommen: Sie ist hier im Internet zu lesen http://www.free21.org/wp-content/uploads/2015/01/Free21_Magazin_02-2018_komplett_web.pdf , und in gedruckter Form von mir oder Michael Köllisch zu bekommen, solange der Vorrat reicht (je 10 Stück)

Die Themen in dem Magazin stehen alle auf der Frontseite und sind wieder umwerfend. Zum Beispiel der letzte Artikel ist phänomenal: Fabian Scheidler erklärt ein wichtiges Menschheitsproblem. Der Autor von dem Buch „ Das Ende der Megamaschine: Geschichte einer scheiternden Zivilisation „, in der er beschreibt, wie seit hunderten von Jahren durch die Kombination von reichen Banken mit Herrschern die Erde militarisiert und brutalisiert wurde, erklärt in seinem neuen Buch „Chaos: Das neue Zeitalter der Revolutionen“ auch, was man machen muss.

Und erklärt er es hier von Seite 46 bis 50: Die Illusion der freien Märkte. Wie der Staat hinter den Kulissen den Kapitalismus künstlich am Leben hält. Das globale Tributsystem funktioniert nur, weil gewählte Regierungen unsere Steuergelder über unzählige offene und versteckte Wege in die Hände der reichsten 1 Prozent kanalisieren und uns am Ende einreden, das Ganze beruhe auf »Markterfolgen«. Der erste Schritt zur Überwindung dieses Systems besteht darin, es ans Licht der Öffentlichkeit zu ziehen, seine Legitimität zu bestreiten und es zum Gegenstand politischer Auseinandersetzungen zu machen.“

Herzliche Grüße   Helmut  
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881                         
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Grundsätzliche Politikerklärung

Abrüstung und

Entspannungspolitik jetzt!

Völkerrecht durchsetzen

 

Die Menschheit ist gefährdet. (Das war sie schon immer.)

Auf der anderen Seite ist ein gutes Leben für alle eigentlich gut erreichbar: die Ausgaben für die Rüstung (für das Dominanzstreben zur Zeit überwiegend des Westens) sind ungeheuer: über 1800 Mrd Dollar (1500 mrd Euro) jährlich, während 23 Mrd Dollar  , also weniger als ein siebzigstel, dafür reichen würden, dass keiner mehr verhungern müsste und alle Kinder zur Schule gehen könnten.

Wenn alle eine gute Bildung bekommen, was natürlich mehr kosten würde, aber immer noch nur einen Bruchteil der idiotischen Rüstungsausgaben, würde sich die Menschheit gut entwickeln können. (Als Maßnahme gegen den Rüstungswahnsinn müssen wir mit den Verboten der UN weitermachen und zu einem Verbot der ganzen Angriffswaffensysteme übergehen, dazu auch ein Link )

Aber zur Zeit ist die Menschheit noch durch die Waffenentwicklung von Vernichtung bedroht, wie wir seit dem Manifest von Russell und Einstein wissen. (Der Atomkrieg bedroht uns insbesondere durch den nuklearen Winter ). Und akut ist sie durch die völkerrechtswidrigen Handlungen und Kriege bedroht, zurzeit besonders durch den Syrienkrieg und durch die geschürten Konflikte in der Ukraine. Andere Gefährdungen sind in Zusammenhang mit dieser maximalen Bedrohung: Kriege, Verhungern, Armut, Vermüllung (siehe „Kunststoffwiesen“ in unseren Meeren) und Klimagefährdung

Das Ganze ist bei vernünftiger Weltpolitik gut zu steuern, zum Beispiel mit den Slogans der Ostpolitik von Willy Brandt: mit seinem Entspannungskonzept und „Wandel durch Annäherung“ und die globale Friedenssicherung (atomare Risikominderung), Stichwort „gemeinsame Sicherheit. Dies würde m.E. zu einer fröhlichen und gut funktionierenden Menschheit führen. Notwendig dazu wäre weiterhin ein Zurückführen des großen Abstands zwischen Reich und Arm, wobei der Epidemiologe Richard Wilkinson  schon vor Jahren bewies, dass ein zu großer Abstand für die Länder dieser Welt ungesund ist. (Man müsste durch Steuern erreichen, dass zumindest keiner mehr als unglaubliche eine Milliarde Dollar hat)

Weiterhin müssen wir (weltweit) die Funktionsfähigkeit von Medien wiederherstellen durch gesetzliche Auflagen mit zum Beispiel zur Verpflichtung zu neutralen oder ausgewogenen Berichten über die Argumente der unterschiedlichen Seiten und mit der Demokratisierung der Kontrolle öffentlich/rechtlicher Medien.

Mittel dazu:

  1. Wir bieten unser Braunschweiger „Flaggentagsprojekt“ an: Flächendeckend sollte zuerst versucht werden, die Bürgermeister der Städte und Dörfer zu „Mayors for Peace“ zu machen. Das kostet ganz wenig und ist mehr oder weniger symbolisch. Und welcher Bürgermeister will schon, dass seine Stadt das Ziel von Atomwaffen ist. Dann den Bürgermeister bitten, einen repräsentativen Raum für eine Feier für die Friedensbewegung anlässlich des Flaggentags der Mayors for Peace zur Verfügung zu stellen. Bei uns kommt ein Bürgermeister für ein Grußwort.
  2. Dann als dritten Schritt, den wir diesen Sommer machen, noch eine Kundgebung im Freitag/Samstag Rhythmus (am besten von anderen Organisationen gemanagt, weil die Kundgebung vermutlich konfrontativer ausfällt als die Flaggentagsfeier).
  3. Und dann breite Lobby-Kontakte zu Friedens Umwelt und sozialen und anderen – Organisationen in aller Welt, um eine gemeinsame Stimmung im oben genannten Sinne hinzubekommen.
  4. Dafür bräuchten wir zum Beispiel auf Grund der Dringlichkeit am besten wöchentliche Treffen, am besten samstags rund um 12:00 Uhr mittags im Zentrum aller Städte und Dörfer dieser Welt, bei uns zum Beispiel auf dem Kohlmarkt, um unsere Regierungen zu erreichen. Im Sinne der alten „Politik“ (polis, die Stadt) von Athen auf dem Jahrmarkt, wo die großen Entscheidungen getroffen wurden. Dies auch im Sinne der oben genannten Politikerklärung.
    ViSdPG: med. Helmut Käss  Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 http://www.helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de , http://www.friedenszentrum.info/
mögliche Reden: Abrüstung und Entspannungspolitik jetzt! Keine Angriffskriege, keine Angriffswaffen / Völkerrecht durchsetzen! / Die Menschheit ist reich! Ein gutes Leben für alle ist möglich / die Menschheit ist gefährdet! / Die Medien müssen demokratisch kontrolliert werden / Die erhöhte Produktivität muss zu niedrigeren Arbeitszeiten führen! / Zurück zur Friedenspolitik von Willy Brandt /
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Grundsätzliche Politikerklärung, Plakat

Abrüstung und

Entspannungspolitik jetzt!

Völkerrecht durchsetzen

 

Die Menschheit ist gefährdet. (Das war sie schon immer.)

Auf der anderen Seite ist ein gutes Leben für alle eigentlich gut erreichbar: die Ausgaben für die Rüstung (für das Dominanzstreben zur Zeit überwiegend des Westens) sind ungeheuer: über 1800 Mrd Dollar jährlich, wobei 23 Mrd Dollar also weniger als ein Siebzigstel, dafür reichen würden, dass keiner mehr verhungern müsste und alle Kinder zur Schule gehen könnten.

Wenn alle eine gute Bildung bekommen, was natürlich mehr kosten würde, aber immer noch nur einen Bruchteil der idiotischen Rüstungsausgaben, würde sich die Menschheit gut entwickeln können. (Als Maßnahme gegen den Rüstungswahnsinn müssen wir mit den Verboten der UN weitermachen und zu einem Verbot der ganzen Angriffswaffensysteme übergehen)

Aber zurzeit ist die Menschheit noch durch die Waffenentwicklung von Vernichtung bedroht, wie wir seit dem Manifest von Russell und Einstein wissen. Und akut ist sie durch die völkerrechtswidrigen Handlungen und Kriege bedroht, zurzeit besonders durch den Syrienkrieg und durch die geschürten Konflikte in der Ukraine. (Der Atomkrieg bedroht uns insbesondere durch den nuklearen Winter). Andere Gefährdungen sind in Zusammenhang mit dieser maximalen Bedrohung: Kriege, Verhungern, Armut, Vermüllung (siehe „Kunststoffwiesen“ in unseren Meeren) und Klimagefährdung

Das Ganze ist bei vernünftiger Weltpolitik gut zu steuern, zum Beispiel mit den Slogans der Brandt-schen Ostpolitik: mit seinem Entspannungskonzept und „Wandel durch Annäherung“ und die globale Friedenssicherung (atomare Risikominderung), später auch „gemeinsame Sicherheit. Dies würde m.E. zu einer fröhlichen und gut funktionierenden Menschheit führen. Notwendig dazu wäre weiterhin ein Zurückführen des großen Abstands zwischen Reich und Arm, wobei Richard Wilkinson schon von Jahren bewies, dass ein zu großer Abstand für die Länder dieser Welt ungesund ist. (Man müsste durch Steuern erreichen, dass auf jeden Fall keiner mehr als eine Milliarde Dollar besitzt)

Weiterhin müssen wir (weltweit) die Funktionsfähigkeit von Medien wiederherstellen durch gesetzliche Auflagen mit zum Beispiel zur Verpflichtung zu neutralen oder ausgewogenen Berichten über die Argumente der unterschiedlichen Seiten und mit der Demokratisierung der Kontrolle öffentlich/rechtlicher Medien.

 

Mittel dazu:

  1. Wir bieten unser Braunschweiger „Flaggentagsprojekt“ an: Flächendeckend sollte zuerst versucht werden, die Bürgermeister der Städte und Dörfer zu „Mayors for Peace“ http://mayorsforpeace.org/ zu machen. Das kostet ganz wenig und ist mehr oder weniger symbolisch. Und welcher Bürgermeister will schon, dass seine Stadt das Ziel von Atomwaffen ist. Dann den Bürgermeister bitten, einen repräsentativen Raum für eine Feier für die Friedensbewegung anlässlich des Flaggentags der Mayors for Peace zur Verfügung zu stellen. Bei uns kommt ein Bürgermeister für ein Grußwort. Dann als dritten Schritt, den wir diesen Sommer machen, noch eine Kundgebung im Freitag/Samstag Rhythmus (am besten von anderen Organisationen organisiert, weil die Kundgebung vermutlich konfrontativer ausfällt als die Flaggentagsfeier).
  2. Und dann breite Lobby-Kontakte zu Friedens– Umwelt und sozialen und anderen – Organisationen in aller Welt, um eine gemeinsame Stimmung im oben genannten Sinne hinzubekommen.
  3. Dafür bräuchten wir zum Beispiel auf Grund der Dringlichkeit am besten wöchentliche Treffen, am besten samstags rund um 12:00 Uhr Mittags im Zentrum aller Städte und Dörfer dieser Welt, zum Beispiel auf dem Kohlmarkt, um unsere Regierungen zu erreichen. Im Sinne der alten „Politik“ (polis, die Stadt) von Athen auf dem Jahrmarkt, wo die großen Entscheidungen getroffen wurden und im Sinne der oben genannten Politikerklärung. Diese Erklärung könnte als Poster präsent sein und es könnten jeweils Reden zu diesen Themen gehalten werden.
  4. ViSdPG: med. Helmut Käss   Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Helmut_Kaess@web.de Mobile: 0049 176 577 47 881 http://www.helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de , http://www.friedenszentrum.info/,
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Samstags auf dem Kohlmarkt! Eine Begründung für eine „friedliche Weltrevolution“

1. Aktueller Anlass: besonders gefährlicher Bruch des Völkerrechts

2. die Kumulation der Krisen

3. bei kluger Politik würde alles immer besser und ist alles beherrschbar…

Hier ist eine grobe Dokumentation der Kohlmarktkundgebungen

 

Zu 1:

Angesichts der dramatischen Missachtung des Völkerrechts und der Charta der Vereinten Nationen durch die USA mit Unterstützung durch Deutschland haben wir uns zu diesen Kundgebungen entschlossen. Dies besonders anlässlich der Androhung und dann durchgeführten Bombardierung von Gebäuden in Syrien. Es besteht auf Grund der direkten Konfrontation zwischen den USA und Russland die Gefahr eines vernichtenden Weltkrieges.

Besonders krass für uns Deutsche ist die Befürwortung dieser Angriffe durch die Bundeskanzlerin. Ich möchte auf eine m.E. überzeugende grundsätzliche Beurteilung der Situation in einem Interview von Ken Jebsen mit Willy Wimmer, Daniele Ganser und Albrecht Müller schon 2015 hinweisen.

Zu 2:

Wir brauchen eine Friedliche Weltrevolution“: Die ständigen Kriege, das Auseinanderklaffen der Reich/Armutsschere, die Finanzkrisen, der Artenverlust, die Klimaerwärmung und der Bodenverlust sind wichtige der wirklichen Menschheitsprobleme, um die sich die „Politik“ viel zu uneffektiv kümmert. Die Menschheit ist durch die Erhöhung der Arbeitsproduktivität reich geworden und wird immer reicher. Sie nutzt den Reichtum aber noch nicht vernünftig. Statt dessen übt sie sich aus „alter Gewohnheit“ ständig in Dominanzstreben von Staaten und Gruppen über andere. Sie hat noch nicht begriffen, dass seit der Erfindung der Atombombe diese Denkweise völlig überholt ist. Wir müssen als Menschheit denken oder wir gehen unter. Wir brauchen große und langdauernde Verhandlungsrunden wie die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa überall auf der Welt.

Unter diesem Stichwort machen wir, eine Gruppe von Bürgern, einen vorläufig wöchentlichen Protest auf dem Kohlmarkt von 11:00 bis kurz vor 12:00. (Mit Unterstützung durch den Bibs– Stand, der seit langem dort jeden Samstag steht). Diesen weitergehende Begriff „Weltrevolution“ wählten wir vorläufig wegen der vielfältigen aktuellen Probleme, um die sich die Politik laut Fabian Scheidler nicht angemessen kümmert und die Anlass für eine Weltrevolution geben müssten. Und die darf heute nur noch ohne Waffen, also weitgehend friedlich verlaufen. Das sollte durchaus oft laut verlaufen…:

Zu 3: In den letzten 100 Jahren ist nicht nur die Zahl der Menschen explodiert, der Reichtum hat wie gesagt noch viel stärker zugenommen. Allein mit den Rüstungsausgaben, laut Sipri weltweit etwa 1.800 Dollar jährlich, das bei weitem meiste davon vom „Westen“, könnte man über 70-fach http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=5055 die dringendsten Bedürfnisse befriedigen. Bei weiter steigender Produktivität zum Beispiel durch Robotisierung und Automatisierung könnte die durchschnittliche Arbeitszeit kräftig gesenkt werden und die Umweltschutzauflagen erfüllt werden. Die Staaten müssten allerdings zusehen, dass ihre Bevölkerung nicht zu sehr zunimmt, was gut möglich ist. In Europa schrumpft die Bevölkerung schon, da es ihr gut geht und sie auf ihre Kinder nicht angewiesen ist. Wir brauchen in einem föderalen System für ihre eigenen Probleme zuständigen Nationalstaaten in ständiger Absprache mit ihren Regionen und mit der UN, mit einer UN Regelung für militärische Konflikte. Dann kann weitgehend abgerüstet werden. Dies sollte mit einem weltweiten Feiertag im Gedenken an das Manifest von Russell und Einstein verbunden sein.

Mit einer Friedenslogik ist das, wie die Praxis der Ostpolitik von Willy Brandt zeigte, alles erreichbar. Dann kann die Menschheit sich an ihrem eigenen blauen Planeten erfreuen und sich aus sportlichen und intellektuellen Gründenso langsam dem Universum zuwenden: Da werden noch viele Überraschungen auf uns warten.

 

 

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spontane Kundgebung Samstag, den 14.4.18 11.00 auf dem Kohlmarkt, April 2018

Was gegen einen drohenden Weltkrieg tun?

Spontane Kundgebung auf dem Kohlmarkt!

Die Weltlage hat sich zugespitzt. Am Freitag beschlossen einige Bürger, am Samstag wie in Frankfurt und Kiel auf dem Kohlmarkt mittags eine spontane Kundgebung zu machen. Am gleichen Abend beschlossen Thorsten Stelzner und Dieter Dehm anlässlich eines künstlerischen Abends, mitzumachen.

Nachts kam es zu dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Syrien.

Mit vermutlich Kriegslügen im Vorfeld, wie sie vor nahezu allen Kriegen geschehen. Unbewiesene Vorwürfe wegen Giftgaseinsatz und Vergiftung eines Doppelagenten, die von unserer Bundeskanzlerin als hinlänglich für einen völkerrechtswidrigen Angriff gesehen wurden.

Wir protestierten voll Empörung gegen die Bombardierung Syriens durch US-amerikanische, britische und französische Raketen und Flugzeuge, und gegen die politische Unterstützung hierfür durch die deutsche Bundesregierung. Wir forderten ein Ende der völkerrechtswidrigen Angriffe, und für die syrischen Konfliktparteien Verhandlungen und gewaltlose Lösungen. Wir fordern von der Bundesregierung ein klares Engagement für den Frieden, ein Ende der Beteiligung an Militärinterventionen sowie einen Stop aller deutschen Waffenlieferungen in die nahöstliche Region.

Dieter Dehm sagte auf dem Kohlmarkt, vor 50 Jahren hätten die Antikriegsdemonstationen auch mit kleinen Gruppen angefangen und nachher wären es 350.000 auf dem Bonner Hofgarten gewesen… Und das hätte durchaus etwas bewirkt. Im Moment steht die Opposition nicht alleine da und auch aus diesem Grund hätte Merkel nicht mitgemacht…

Hundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und 50 Jahre nach der ersten Braunschweiger Anti-Vietnamkriegs- Demonstration an eben dieser Stelle fanden sich Passanten und einige Aktive zusammen.

„Taumeln“ die Großmächte da gerade einmal wieder in einen Krieg ?

Auf die Vernunft der Trumps, Putins, Mays, Marcrons und Merkels können wir uns leider nicht verlassen.

Deswegen wurde verabredet, auf JEDEN Fall

am nächsten Samstag, 21.4.2018 erneut zu demonstrieren – Kohlmarkt 11 Uhr.

PS: Peter Rosenbaum wies auf die  ersten Vietnamdemos auf dem Kohlmarkt vor 50 Jahren hin. Thorsten Stelzner protestierte scharf auf lyrische Art. Mehrere Teilnehmer protestierten spontan. Unter dem Stichwort „friedliche Weltrevolution“  dazu einige Worte auf dem Kohlmarkt von mir.

Die Situation ist so kritisch, dass wir wieder wöchentliche Termine brauchen…

Herzliche Grüße

Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881

http://www.helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de , http://www.friedenszentrum.info/,

 

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Proteste gegen die Bombardierung Syriens mit IPPNW-Beteiligung

Gesendet: Montag, 16. April 2018 um 15:22 Uhr   Von: „Angelika Wilmen“ <wilmen@ippnw.de>   Betreff: [Ippnw-deutschland] Proteste gegen die Bombardierung Syriens mit IPPNW-Beteiligung, Weitere Termine und Stellungnahmen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

etwa 200 Bürgerinnen und Bürger haben am Samstagmorgen in der Frankfurter Innenstadt gegen die Bombardierung Syriens durch US-amerikanische, britische und französische Raketen und Flugzeuge, und gegen die politische Unterstützung durch die deutsche Bundesregierung protestiert. Sie forderten ein Ende der völkerrechtswidrigen Angriffe und für die syrischen Konfliktparteien Verhandlungen und gewaltlose Lösungen. Prof. Ulrich Gottstein, Ehrenvorstand der deutschen IPPNW, betonte bei der Kundgebung die Inhumanität dieses Krieges, und forderte von der Bundesregierung ein klares Engagement für den Frieden, ein Ende der Beteiligung an Militärinterventionen sowie einen Stop aller deutschen Waffenlieferungen in die nahöstliche Region.

In Kiel fand die mit Unterstützung der IPPNW Kiel organisierte Demonstration Eingang in die Berichterstattung des NDR. Und auch in Braunschweig gab es am Samstag eine Kundgebung auf dem Kohlmarkt gegen den völkerrechtswidrigen Angriff gegen Syrien. Der Abgeordnete Dieter Dehm erinnerte daran, dass auch die Antikriegsdemonstrationen vor 50 Jahren mit kleinen Gruppen angefangen hätten.
Die Berliner Friko hatte bereits am Donnerstagabend mit 30-40 Menschen vor der US-Botschaft in Berlin demonstriert.

Danke an alle, die sich an den Protestveranstaltungen und den Schreiben an die Bundestagsabgeordneten beteiligt haben.

Weitere geplante Proteste und Mahnwachen entnehmen Sie bitte der Homepage des Netzwerkes Friedenskooperative https://www.friedenskooperative.de/termine/syrien

Auf der Seite finden Sie auch die Veröffentlichungen aus der Friedensbewegung zu den Raketenangriffen der USA, Großbritanniens und Frankreichs.

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

**********************
Angelika Wilmen
Pressesprecherin
Koordinatorin der Öffentlichkeitsarbeit
IPPNW – Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/
Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.
Körtestr. 10
10967 Berlin
Tel. 030 / 69 80 74 15
Fax 030/ 6938166
Email: wilmen@ippnw.de
Web: www.ippnw.de
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Die eindeutig völkerrechtswidrige Bombardierung Syriens am 13./14.4.18 (von den USA oder von Europa) durch die „Dreier-Aggression“ (Begriff in Syrien)

1. Reaktionen auf diese Bombardierung:

eine auf Englisch:  In ‚Clear Violation of Domestic and International Law,‘ Trump Bombs Syria 

Reaktion des Wissenschaftlichen Beirats von Attac und hier

Was gegen einen drohenden Weltkrieg tun? Spontane Kundgebung auf dem Kohlmarkt

Der Krieg beginnt,   Blitzkrieg 2.0      Die ARD setzt Giftgas ein            jeweils  Rubikon…

eine zynische und m.E. tendenziöse Betrachtung: US-Militärschlag könnte Syriens Machthaber Assad stärken

Proteste gegen die Bombardierung Syriens mit IPPNW-Beteiligung

 

2. Der Krieg gegen Syrien ist sowieso schon völkerrechtswidrig: 

Brief von Peter Becker, Rechtsanwalt,  Präsident der International Association of Lawyers Against Nuclear Arms  an Herrn Dr. Norbert Röttgen

und Prof. Norman Paech, Beiratsmitglied der IPPNW

3. Allgemeines gegen das gegenwärtige Chaos: 

Multipolare Welt gegen Krieg

Fabian Scheidler: Chaos. Das neue Zeitalter der Revolutionen

Rüstungsexporte: Die Anstalt vom 27. März 2018

 

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 Grundeinstellung

Wenn ich mir klar darüber bin, dass ich sterben werde, wie alles, was entsteht und ich sehe, dass ich mein Sterben voraussichtlich gnädig gestalten kann, dann kann ich mich an jedem Tag freuen, der mir geschenkt ist. Wenn ich dann noch die Dinge gut beeinflusse, die in meiner Macht liegen und die gelassen ertrage, die ich nicht verhindern kann und keine zu hohen Ansprüche an mich stelle, sondern immer wieder neu beginne…

So versuche ich, die Situation meiner Nächsten und die der gesamten Menschheit günstig zu beeinflussen, werde es aber gelassen ertragen, wenn es nicht klappt. Meine Essenz bleibt erhalten, irgendwo kam mein Bewusstsein her, das im Moment in meinem Hirn hin und her hüpft, irgendwohin wird es wieder gehen… Mal sehen, wohin…

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Stellungnahme von Mitgliedern des wissenschaftl. Beirats von Attac Deutschland; Berlin, 15.04.2018

Wir verurteilen die Ausweitung der verbrecherischen Kriegspolitik von USA, Großbritannien und Frankreich auf dem syrischen Territorium mit Zustimmung der Bundeskanzlerin

Die massive Schuldzuweisung der USA und ihrer Verbündeten an die Adresse der syrischen und russischen Präsidenten Assad und Putin nach dem mutmaßlichen Giftgaseinsatz im syrischen Duma sowie die jüngsten Militäreinsätze, verbunden mit der Kriegsdrohung des US-Präsidenten Trump gegen Russland erwecken den Eindruck einer von langer Hand geplanten Inszenierung zur Vorbereitung eines in letzter Konsequenz gegen Russland gerichteten Krieges, der in einen unkontrollierbaren globalen Flächenbrand einzumünden droht.

Wir sind äußerst empört und besorgt über den verantwortungslosen Umgang nicht zuletzt der Bundesregierung angesichts ihrer leichtfertigen Unterstützung der Position der Regierungen in Großbritannien, Frankreich und den USA. Anstatt auf diese mäßigend Einfluss zu nehmen, gießt sie Öl in das Feuer.

Wir erklären: Giftgaseinsätze sind Kriegsverbrechen. Diese müssen vor dem Haager Tribunal mit entsprechenden Konsequenzen verhandelt werden. Jedwede kriegerische Handlungen auf Grund von Mutmaßungen durch einen Staat oder ein Bündnis von Staaten stellen selbst ein Kriegsverbrechen dar. Sie gehören ebenfalls vor das UN-Kriegsverbrecher-Tribunal.

Wir verurteilen die Haltung der deutschen Bundesregierung im aktuellen Konflikt:

– Es ist politisch unverantwortlich, dass die Bundeskanzlerin und der Außenminister sich im Skripal-Fall die Schuldzuweisungen der britischen Regierung gegen Russland zu eigen gemacht haben.

– Es ist ein Skandal, wenn der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen, öffentlich und bisher unwidersprochen kundtut, dass „Unschuldsvermutung und rechtstaatliche Verfahren nur für innerstaatliche Strafverfahren“ gelten und die Übertragung rechtsstaatlicher Grundsätze auf internationale Beziehungen wirklich Unsinn“ sei. Herr Röttgen wirft damit sämtliche auf Grund der Nazi-Kriegsverbrechen entwickelten UN-Regeln, -Verfahren und -Institutionen, wie den Haager Gerichtshof und die Menschenrechtkonvention, ja das Völkerrecht insgesamt, über Bord.

– Es ist nicht nachvollziehbar, wenn Frau Merkel sich faktisch hinter Trump, den unberechenbaren US-Präsidenten, stellt und behauptet, „die Evidenz, dass dort Chemiewaffen eingesetzt wurden,“ sei „sehr, sehr klar und sehr deutlich“, um dann indirekt Assad und Putin für den angeblichen Giftgaseinsatz in Syrien verantwortlich zu machen. Es ist nicht hinnehmbar, dass sie die Mitwirkung der Bundesrepublik an einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg ankündigt.

– Wir verlangen von der Bundesregierung, sich von der Politik der Regierungen in Großbritannien, Frankreich und den USA, die den Weltfrieden aufs Äußerste bedrohen, klar zu distanzieren und deutsche AWACS-Flugzeuge im Rahmen der US-geführten „Anti-IS-Allianz“ sofort zurückzubeordern.

– Wir fordern die Bundesregierung und das deutsche Parlament eindringlich auf, die Rüstungsausgaben unter keinen Umständen zu erhöhen und darauf hinzuwirken, dass der NATO-Beschluss zu ihrer Erhöhung auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts ersatzlos zurückgenommen wird.

V.i.S.d.P.: Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Mohssen.Massarrat@uos.de, Tel: 0176-96746309

UnterzeichnerInnen:

Prof. Dr. Michael Brie, Prof. Dr. Wolfgang Däubler, Prof. Dr. Peter Herrmann, Prof. Dr. Rudolf Hickel, Dr. Fritz Storim, Prof. Dr. Michael Schneider, Prof. Dr. Mohssen Massarrat, Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Prof. Dr. Armin Bernhard, Prof. Dr. Frigga Haug, Prof. Dr. Wolfgang Fritz Haug, Dr. Werner Rügemer, Prof. Dr. Wolfgang Neef, Prof. Dr. Frieder Otto Wolf, Prof. Dr. Stefan Bestmann, Dr. Lydia Krüger, Prof. Dr. Rudolph Bauer, Prof. Dr. Birgit Mahnkopf, apl. Prof. Dr. Nico Paech, Prof. Dr. John Neelsen, Prof. Dr. Ulrich Duchrow, Prof. Dr. Ingrid Lohmann, Dr. Lutz Mez, Prof. Dr. Ulrich Brand, Prof. Dr. Klaus Meschkat, Dr. Thomas Sablowski, Dr. Josef Berghold, Prof. Dr. Jörg Reitzig, Prof. Dr. Norman Paech

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auf der Kundgebung gegen einen drohenden Weltkrieg

Die Regierungen des Westens spielen verrückt. 

  1. Trump droht wegen eines angeblichen Giftgasangriffes der syrischen Regierung mit völkerrechtswidrigen Bombardierungen. Es droht eine direkte Konfrontation Nato/Russland bis hin zu einem alles vernichtenden Weltkrieg
  1. Macron schließt sich an diese Drohungen an
  1. und May hat versucht, einen Natofall zu konstruieren mit unbewiesenen vorschnellen Behauptungen eines Vergiftungsanschlags auf einen Doppelagenten.
  1. Merkel lehnt eine Beteiligung ab, sagt aber laut Braunschweiger Zeitung angeblich Unterstützungen bei diesen Vorhaben zu.
  1. Schluss mit der jetzigen Beteiligung Deutschlands am Syrienkrieg. Wir brauchen klare Aussagen gegen jeden völkerrechtswidrigen Krieg. Zurück zu der Politik der gemeinsamen Sicherheit, der seinerzeit befreienden Ostpolitik von Brandt und Bahr
  1. Die Welt kann im Überfluss leben, wenn wir die weltweiten Rüstungskosten halbieren! 
  1. Weg von Waffenexporten! 
  1. Zurück zu einer –vom Grundgesetz gedeckten- reinen Verteidigungsarmee!

Dr. med. Helmut Käss

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20-22.4.18 Tagung BSV in Braunschweig

in der Jugendherberge Braunschweig

18.45 Begrüßung

19.15 „Ein Blick auf die Soziale Verteidigung“

Prof. Dr. Theodor Ebert, Friedensforscher (sprach zum 20. des FZ);

Roland Vogt, Friedensforscher,

20.00 Podium: „Soziale Verteidigung 1988 und heute“

Dr. Barbara Müller, Institut für Gewaltprävention und Konfliktmanagement, Wien;

Dr. Ute Finckh-Krämer, BSV (bis 2017 im Bundestag für Abrüstung tätig);

Christoph Besemer, Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden;

Winfried Nachtwei, Bündnis 90/Die Grünen (ex-MdB, war öfter bei uns zu Gast)

Samstag, 21.4.18

7.30 Frühstück

9.00 Begrüßung 9.15 Vortrag: „Ziviler Widerstand und Soziale Verteidigung – was wir

heute über die Realität von SV wissen“

Dr. Christine Schweitzer, BSV (war 2017 im FZ)

10.15 Vorstellung der Arbeitsgruppen

10.30 Pause

10.45 Arbeitsgruppen:

1. Soziale Verteidigung als alternatives Sicherheitskonzept für die deutsche Politik

Ulrich Stadtmann, Minden

2. Soziale Verteidigung als Konzept Sozialer Bewegungen: Soziale Verteidigung

= Gewaltfreie Aktion =

Ziviler Ungehorsam oder wie?

Renate Wanie, BSV und Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden

3. Soziale Verteidigung eine realistische Alternative für Osteuropa?

Bjorn Kunter, BSV

4. Friedenslogik: Soziale Verteidigung und Friedenslogik wie passt das

zusammen?

Prof. Dr. HanneMargret Birckenbach, Friedensforscherin (Schwerpunkt Verhältnis von EU und Russland, Menschenrechtspolitik, Minderheitenkonflikte, Friedens– und Konfliktforschung und Konfliktprävention)

12.30 Mittagessen

14.00 Berichte der Arbeitsgruppen

14.30 Panel: „Soziale Verteidigung heute“

1. Vorstellung des Papiers der Ev. Kirche Baden: Von der militärischen zu einer zivilen Sicherheitspolitik. Ein Szenario bis zum Jahr 2040

2. Reaktionen von Panelteilnehmer*innen

3. Diskussion mit allen

Theodor Ziegler, Ev. Kirche Baden;

Dr. Edelgard Bulmahn, SPD-ex-MdB (war 30 Jahre im Bundestag);

Florian Kling, Darmstädter Signal

16.45 Pause

17.00 World Café:

1. Was habe ich aus den Workshops und dem Panel mitgenommen?

2. Was heißt das für die Arbeit der Friedensbewegung konkret?

3. Welche Fragen habe ich an die SV? Wo bin ich noch nicht ganz zufrieden mit ihr? Wo kann sie mich (noch) nicht überzeugen?

Gemeinsamer Abschluss im Plenum

Sonntag

7.30 Frühstuck, 9.00 Begrüßung/Einstieg in den Tag

9.15 Braunschweiger Aufruf „Zur Relevanz von Sozialer Verteidigung heute“

10.15 Fazit der Tagung, Feedback; 11.00 Mitgliederversammlung des BSV

Gäste sind willkommen!

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Afrin

In vielen Gebieten im Norden Syriens entwickelt sich eine neue Gesellschaft.An oberster Stelle steht dabei die Befreiung der Frau. Die kurdische Freiheitsbewegung baut eine Basisdemokratie auf und geht dabei neue Wege. Nach den Erfahrungen des Real-Sozialismus haben sie sich dazu entschieden, dass eine freie Gesellschaft, anders aufgebaut sein sollte. Damit wollen sie verhindern, dass sich wieder eine neue, abgehobene Elite bildet, die die Verbindung zu großen Teilen der Bevölkerung verliert. Wie das ausgehen wird, ist völlig offen. Ziel ist eine gerechte und ökologische Gesellschaft. Selbst jetzt, im Krieg, versuchen sie ihre Träume weiter zu verwirklichen. Ohne religiösen Hass, Terror und Rassismus. Allein das, hat dazu geführt, dass hunderttausende Menschen aller Glaubensrichtungen aus Syrien und dem Irak bei Ihnen Zuflucht gesucht und gefunden haben. Unter ihnen viele Jesidinnen und Jesiden die vor dem IS aus dem Shengal geflohen sind.

Allein im Kanton Afrin lebten noch im Februar ca. 750.000 Menschen. Davon gut. 400.000 Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten. Ausgerechnet dort trägt jetzt das Regime aus Ankara, zusammen mit seinen islamistischen Söldnern, den Tod in die Häuser. Im Kampf gegen den IS verteidigen die KämpferInnen der demokratischen Kräfte Syriens (SDF), nach wie vor das Antlitz der Menschheit. Doch die Regierungen der Welt schauen dabei zu, wie sie von der zweitgrößten Armee der NATO bombardiert und ermordet werden.

Da sie eine freie Gesellschaft aufbauen, haben sie bei den Krieg führenden Staaten keine wirklichen Freunde.

Weder die USA mit der Europäischen Union auf der einen Seite, noch die Syrische Regierung mit ihren Verbündeten haben ein Interesse an einer freien, antikapitalistischen Gesellschaft.

Doch das größte Problem der Menschen in Afrin und ganz Rojava ist, dass Erdogan die Feindschaft zwischen der NATO und Russland für sich zu nutzen weiß. Erdogan bietet im Prinzip einen Deal an. Frei nach dem Motto, „wer uns am meisten beim Ermorden der Kurden hilft, dessen Freunde werden wir in Zukunft sein.“

In dieser Situation überschlagen sich für ihn die Angebote. Die Heuchler der deutschen Sozialdemokratie zeigen Verständnis für sein Gemetzel und sind nach wie vor bereit, dem türkischen Terrorregime alle Waffen zu verkaufen, die es will. Gleichzeitig wird hier jeden Tag aufs neue, die kurdische Bewegung kriminalisiert.

Und auf Seiten Assads und seiner Koalition scheint man jetzt sogar damit einverstanden zu sein, Syrien aufzuteilen. Teile des Landes werden faktisch an die Türkei abgetreten. Die Türkei siedelt jetzt in den von ihr okkupierten Gebieten die gesamten Islamisten Syriens an und dafür dürfen sie so viel Kurden abschlachten wie sie möchten.

Soweit so schlecht.

Doch die kurdische Freiheitsbewegung ist nicht bereit sich abschlachten zu lassen. Sie werden weiterhin effektiven Widerstand leisten.

Und da sie unter den Regierungen dieser Welt nicht viele Freunde haben, brauchen sie uns umso mehr. Wir sind glauben schon, dass es auch in Deutschland jede Menge Menschen gibt, die es unfassbar finden, dass die Europäischen Regierungen dem Mörder freie Hand lassen. Es wird an uns liegen, den Druck so zu erhöhen, dass es am Ende für die Bundesregierung unmöglich sein wird, dieses mörderische Regime in Ankara weiterhin zu unterstützen.

Afrin heißt Widerstand! Widerstand heißt Leben!

Es lebe die Revolution der Frauen! Es lebe die Revolution in Rojava!

Hoch die Internationale Solidarität!

Hier noch ein zweiter Text zu Afrin …

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