Atomwaffenverbotsvertrag

Wenn Ihr zum Ostermarsch geht, dann bitte ein paar Unterschriftenlisten mitnehmen und unterzeichnen lassen. Hier ist die PDF zum herunterladen:

Hier ist die Online-Aktion, falls ihr das noch verbreiten möchtet:

Appell an die Bundesregierung: Unterzeichnen Sie das UN-Atomwaffenverbot!

Warum ist das wichtig? Die sogenannte Doomsday Clock steht auf zwei Minuten vor Zwölf. Denn die Gefahr eines Atomkriegs ist so hoch wie schon lange nicht mehr. Abrüstungsund Rüstungskontrollverträge werden nach und nach aufgekündigt. 2019 kündigten zunächst die USA mit Unterstützung der NATO und in dessen Folge Russland den für Europas Sicherheit besonders wichtigen Vertrag über Mittelstreckenraketen (INF). Auch der letzte noch bestehende Rüstungskontrollvertrag New START zwischen den USA und Russland ist bedroht. Solange es Atomwaffen gibt, bedroht die nukleare Abschreckung gekoppelt mit irrationalem Verhalten von Politikern die gesamte Menschheit. Gleiches gilt für mögliche Irrtümer über einen vermeintlichen Angriff des Gegners. Deshalb gehören Atomwaffen geächtet und abgeschafft. Im Juli 2017 haben 122 Staaten den UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen beschlossen. Die Bundesregierung spricht zwar gerne vom Ziel einer atomwaffenfreien Welt, doch wenn es konkret wird, beugt sie sich dem Druck der USA und boykottiert dieses wichtige Abkommen. Mehr noch: Mit der Neuanschaffung zielgenauerer Atombomben in Büchel (Rheinland-Pfalz) steckt Deutschland mitten in der nuklearen Aufrüstungsspirale der USA. Die Bundesregierung muss diese Doppelmoral beenden! Der Vertrag erklärt den Einsatz und die Drohung mit Atomwaffen für inakzeptabel. Gleichzeitig enthält er konkrete Vorgaben und Kontrollmaßnahmen: Wenn Deutschland beitritt, müssen beispielsweise die US-Atomwaffen aus Büchel abgezogen werden und Bundeswehrpiloten dürfen nicht mehr den Abwurf dieser Bomben üben. Wollen wir Abrüstung, so dürfen wir nicht auf die Atommächte warten. Wenn Deutschland als wichtiger NATO-Staat dem Verbot beitritt, kann dies der Durchbruch sein und weitere Länder werden folgen. Wenn Deutschland jedoch weiter blockiert, stützt dies eine Eskalationspolitik. Die Bundesrepublik muss sich daher von der Atomwaffenpolitik der USA emanzipieren und das Völkerrecht stärken. Das Nobelpreiskomitee sah in dem Atomwaffenverbot eine historische Chance und würdigte daher den Einsatz der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN) mit dem Friedensnobelpreis 2017. Die Bundesregierung hat die Gelegenheit, einen Wandel in der Nuklearpolitik einzuleiten und sich für das Verbot und gegen Atomwaffen in Deutschland einzusetzen.

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Abrüsten statt Aufrüsten

Hier ist eine Unterschriftsliste und ein Hinweis, wo man Online unterschreiben kann.

” Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln, auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde es in der NATO vereinbart. Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30 Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen und Kitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr, Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe. Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlich Unsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchen wir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- und Entwicklungspolitik. Militär löst keine Probleme. Schluss damit. Eine andere Politik muss her. Damit wollen wir anfangen: Militärische Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen aufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheit schaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln und abrüsten. Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaft verbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Krieg abzuwenden. “

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JULIAN ASSANGE

Nach seiner Verhaftung sein “Erbe”, die Liste der bei Wiki-Leaks liegenden sensiblen Daten, jeweils die gleiche Liste: Hier und hier und hier

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Manni

Erinnerung an Manfred Kemper

Heute war eine schöne Trauerfeier für Manni vom DGB im Gewerkschaftshaus mit knapp 100 Besuchern. Mit guten Reden von Elke Almut Dieter (mit Hinweis auf Gudula), Michael Kleber, Hansi Volkmann, und dem Bruder von Manni und einem guten Gesang von seinem Neffen!

Hier sind ein paar Fotos und ein akustischer Eindruck von einem Teil der Feier.

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Text des Manifests von R+E

http://www.pugwash.de/rem.pdf

Eine Stellungnahme zur Atomkriegsführung Am 9. 7. 55 übergab der Earl Russell der Presse einen Aufruf, welcher die mit den Atomwaffen verbundenen Gefahren zum Gegenstand hat und von einigen der hervorragendsten Wissenschaftler unterzeichnet ist. Die` Anregung zu diesem Aufruf lieferte eine Unterredung zwischen Albert Einstein’ und Bertrand Russell. Einstein gab seine Unterschrift noch in den letzten Tagen seines Lebens. Der Aufruf ist den Regierungen aller Großmächte mit folgendem Begleitschreiben zugestellt worden: “Beiliegend überreiche ich Ihnen eine von einigen der angesehensten wissenschaftlichen Autoritäten unterzeichnete Stellungnahme zur nuklearen Kriegsführung. Es wird auf das absolute und nicht wieder gut zu machende Unglück, das mit einer solchen Kriegsführung verknüpft sein würde, besonders hingewiesen. Es ergibt sich die Notwendigkeit, irgendeinen anderen Weg zu finden, auf welchem internationale Streitigkeiten beigelegt werden können. Ich hoffe zutiefst, das Sie sich öffentlich zu diesem Problem äußern werden. Es ist das ernsteste von allen, vor welche die Menschheit jemals gestellt worden ist.

Ihr ergebener Bertrand Russell

Angesichts der tragischen Situation, welcher die Menschheit gegenwärtig gegenübersteht, meinen wir, dass sich. die Wissenschaftler zur Aussprache zusammenfinden sollten, um die Gefahren, welche aufgrund der Entwicklung der Massenvernichtungsmittel entstanden sind, abzuschätzen, und um über eine Resolution im Sinne des am Ende stehenden Entwurfs zu diskutieren. Wir sprechen hier nicht als Angehörige dieser oder jener Nation, dieses oder jenes Erdteils oder dieses oder jenes Glaubensbekenntnisses, sondern als menschliche Wesen, als Angehörige der Spezies Mensch, deren weitere Existenz zweifelhaft geworden ist. Die Welt ist voller Streitigkeiten und der titanische Kampf zwischen Kommunismus und Antikommunismus überschattet alle kleineren Konflikte. Fast jedermann mit politischem Bewußtsein hegt feste Ansichten über eine oder mehrere dieser Streitfragen. Aber wir bitten inständig darum, derartige Meinungen zurückzustellen und sich lediglich als Mitglied einer biologischen Art zu betrachten, die eine beachtliche Geschichte hinter sich hat und deren Untergang keiner von uns wünschen kann. Wir wollen versuchen, nicht ein einziges Wort auszusprechen, das bei einer Partei mehr Anklang finden würde als bei einer anderen. Alle schweben in gleichem Maße in Gefahr; und wenn erst die Gefahr erkannt worden ist, besteht die Hoffnung, daß . man sie gemeinsam abwenden kann. Wir müssen lernen, auf neue Art zu denken. Wir sollten nicht mehr danach fragen, welche Mittel und Wege dem militärischen Siege der von uns bevorzugten Partei offen stehen. Solche Möglichkeiten gibt es nämlich gar nicht mehr. Vielmehr stehen wir vor der Frage, auf welche Weise eine militärische Auseinandersetzung, deren Folgen für alle Beteiligten unheilvoll sind, verhindert werden kann. Die allgemeine Öffentlichkeit und sogar viele Männer in führenden Stellungen haben. sich noch nicht vergegenwärtigt, was ein Krieg mit Kernbomben bedeuten, würde. Die Allgemeinheit, denkt hierbei,. immer noch an die Ausradierung von Städten. Man hat begriffen, daß die neuen Bomben noch stärker sind als die alten und daß während eine Atombombe seinerzeit Hiroshima vernichten konnte, nunmehr eine H-Bombe die größten Städte wie London, New York und Moskau dem Erdboden gleichmachen könnte. Zweifellos würden in einem H-Bombenkrieg die großen Städte verschwinden. Aber das wäre nur eines der kleineren Unglücke, die uns bevorstehen würden. Wenn in London, New York und Moskau alle bis auf den letzten Mann umgebracht werden würden, dann könnte sich die Welt im Lauf von ein paar Jahrhunderten von diesem Schlag erholen. Aber heute wissen wir, vor allem seit dem Bikini-Versuch, daß Kernbomben Verderben über ein viel größeres Gebiet allmählich ausbreiten können, als bisher vermutet worden war. Aus zuverlässiger Quelle wird berichtet, daß man z. Zt. eine Bombe herstellen kann, welche 2500 mal so wirksam ist wie jene, welche Hiroshima zerstört – hat. Solch eine Bombe jagt radioaktive Teilchen in die obere Atmosphäre, sofern sie in Bodennähe oder unter Wasser explodiert. Diese Teilchen sinken allmählich wieder herab und erreichen die Erdoberfläche in Gestalt tödlichen Staubes oder Regens. Mit derartigem Staub wurden seinerzeit die japanischen Fischer und ihr Fang infiziert. Kein Mensch weiß, wie weit solche tödlichen radioaktiven Teilchen ausgestreut werden können, aber die hervorragendsten Fachleute erklären einmütig, daß es sehr gut möglich wäre, daß ein Krieg mit H-Bomben der menschlichen Rasse ein Ende setzt. Es ist zu befürchten, daß beim Einsatz vieler H-Bomben ein allgemeines Sterben anhebt – plötzlich und schnell nur für die Minderzahl, für die Majorität hingegen als qualvolle Krankheit und langsames Dahinwelken. Viele Männer der Wissenschaft und Autoritäten der Kriegsführung haben gewarnt. Keiner von ihnen sagt, daß die übelsten Auswirkungen gewiß sind. Aber sie sagen, daß jene Folgen möglich sind, und daß niemand sicher sein könne, daß sie nicht eintreten werden. Wir haben bis jetzt nicht finden können, daß die diesbezüglichen Ansichten der Fachleute in irgend einer Weise von ihrer politischen Einstellung oder von anderen Vorurteilen abhängen. Vielmehr haben unsere Nachforschungen erwiesen, daß hierfür der Umfang der Sachkenntnis des einzelnen Fachmannes maßgeblich ist und daß diejenigen Männer, welche am meisten wissen, die ärgsten Befürchtungen haben. Hier also liegt das Problem, nackt, furchtbar und unausweichlich:

Werden wir dem Menschengeschlecht den Untergang bereiten, oder wird die Menschheit auf Krieg verzichten?Man mag der Frage nicht nähertreten, weil den Krieg abzuschaffen so schwierig sei. Die Beseitigung des Krieges wird unangenehme Einschränkungen der nationalen Souveränität verlangen. Was aber vielleicht mehr als alles andere ein Verständnis der Situation verhindert, liegt daran, daß das Wort “Menschheit” sich so unbestimmt und abstrakt anhört. Die Menschen stellen sich kaum vor, daß die Gefahr ihnen selbst, ihren Kindern und Großkindern und nicht bloß einer dunkel empfundenen Menschheit droht. Sie können es kaum begreifen, daß sie, jeder einzelne und all jene, die sie lieben, in der ungeheueren Gefahr schweben, auf qualvolle Weise umzukommen. Und so wiegen sie sich in der Hoffnung, daß es vielleicht doch zulässig sei, mit Kriegen fortzufahren, wenn die modernen Waffen verboten werden würden. Diese Hoffnung aber ist eine Illusion. Was für Abmachungen über die Ausschaltung der H-Bombe auch in Friedenszeiten getroffen worden sind, sie würden in Kriegszeiten doch nicht als bindend angesehen werden. Auf beiden Seiten würde die Herstellung der- H-Bombe wieder aufgenommen werden, sobald der Krieg ausgebrochen ist. Denn wenn auf der einen Seite die Bombe hergestellt wird und auf der anderen nicht, dann wäre der Gegner mit den Bombers ‘unvermeidlich der Sieger. Obgleich also ein Abkommen über den Verzicht auf Atomwaffen als Teil einer allgemeinen Abrüstung keine endgültige Lösung darstellen würde, so würde es dennoch gewissen wichtigen Zwecken dienlich sein. Erstens hat jedes Übereinkommen zwischen Ost und West insoweit etwas Gutes an sich, als es zur Entspannung beiträgt. Zweitens würde die Abschaffung der thermonuklearen Waffen, sofern jeder von der ehrlichen Durchführung auf der anderen Seite überzeugt sein kann, die Furcht vor einem plötzlichen Angriff im Stile von Pearl Habour, welche gegenwärtig beide Seiten in einem Zustand nervöser Sorge hält, verringern. Wir würden daher ein solches Übereinkommen begrüßen, wenn auch nur als ersten Schritt. Die meisten von uns denken nicht unparteiisch, aber als, Menschen müssen wir uns stets vor Augen halten: Wenn die Streitfragen zwischen Ost und West auf irgendeine Weise entschieden werden können, welche jeden Partner- weitgehend zufriedenstellen kann, sei er Kommunist oder Antikommunist, Asiate, Europäer oder Amerikaner, Weißer oder Schwarzer, dann dürfen diese Streitfragen keinesfalls durch Krieg entschieden werden. Es wäre zu wünschen, daß dieses, sowohl im Osten als auch im Westen eingesehen wird. Vor uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von Glück, Wissen und Weisheit. Sollen wir stattdessen den Tod wählen, bloß weil wir unsere Streitereien nicht vergessen können? Wir wenden uns als Menschen an unsere Mitmenschen: Erinnert Euch Eures Menschseins und. vergeßt alles andere! Wenn Ihr das vermögt, dann öffnet sich der Weg zu einem neuen Paradies. Könnt Ihr es nicht, dann droht Euch allen der Tod. Resolution Angesichts der Tatsache, daß in einem künftigen Weltkrieg Kernwaffen bestimmt benutzt werden würden und daß derartige Waffen das Fortbestehen der Menschheit bedrohen, fordern wir die Regierungen, der ganzen Welt auf, einzusehen und öffentlich einzugestehen, daß ein Weltkrieg ihren Zielen nicht förderlich sein kann. Weiterhin fordern wir sie auf, friedliche Mittel aufzufinden, um alle Streitsachen zwischen sich zu schlichten.

Unterzeichnet von: P. W. Bringmann A. Einstein L. Infeld F. Joliot-Curie H. J. Muller L. Pauling C.F. Powell. J. Rotblat B. Russen H. Yukawa

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Reiner Braun

ein Ereignis auf der PTB 2016

Reiner Braun, mit einigen Daten von der problematischen Wikipedia, wobei der Artikel über ihn mir neutral vorkommt, aber der Artikel über den dort zitieren “Friedenswinter” mir selbst Beteiligten sehr tendenziös erscheint.

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Welcome

Dear Visitors

On my homepage I want to tell you my vision of the world , I want to try to keep humanity alive and to get in contact with a lot of people.

We should look with anxious, but loving eyes at the many possibilities of all human beings, should try to influence the developement of humanity in a positive way and on the other hand think of the huge risks of wars and environemental desasters.

I would be very pleased, if wordings from my homepage would be taken, with or without citation and if translations in English or other languages would be sent to me. The google-translation unluckily is still not so good.

Reactions could be sent to my emailadress Helmut_Kaess@web.de , then please give the headline of the article or you answer directly under the article. If you don´t see a reaction, please call me: Tel. 0049 531 350513

Below the big picture on my homepage in the big black band are words, which will light up when you touch them with the cursor, and where there will appear subitems, where you can click at. And you can put words in the search field right below the picture, with which themes i was engaged with till now will show up.

Below the following German text there is again the English Translation of six points, which specify according to my opinion the senior problems of humanity.

Helmut

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Kapitale Klimaklempner

Gesendet: Sonntag, 31. März 2019 um 19:30 Uhr
Von: redaktion@jungewelt.de
An: helmut_kaess@web.de

junge Welt vom 01.04.2019

Thema

Linda Schneider

Klima

Kapitale Klimaklempner

Geoengineering verspricht eine technische Lösung für die sich immer deutlicher abzeichnende Klimakrise – die Verfahren bergen aber vor allem Gefahren

Seit etwa einem Jahrzehnt betreibt eine kleine, aber wachsende Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Regierungsvertretern und Beratern – vor allem aus Ländern des globalen Nordens mit einflussreicher fossile Brennstoffe nutzender Industrie – Lobbyarbeit für die politische Akzeptanz von Geoengineering. Nicht ohne Erfolg: Geoengineering hat in den vergangenen Jahren in den Mainstream der internationalen Klimapolitik und -wissenschaft Einzug gehalten. Gerade aus Debatten rund um das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen ist das Thema kaum noch wegzudenken. Aber nicht nur das: Mit geplanten und bereits durchgeführten Experimenten in der freien Natur, mit einer Gesetzgebung auf nationalstaatlicher Ebene, die finanzielle Anreize für die Entwicklung entsprechender Technologien setzt, und umfangreichen Investitionen aus dem Silicon Valley, der fossilen wie auch der Automobil- und Bergbauindustrie werden bereits Fakten geschaffen.

Mitte März hat sich zudem die Umweltversammlung der Vereinten Nationen – das höchste UN-Gremium in Umweltfragen – erstmals mit dem Thema befasst. Auf der Tagesordnung stand ein Resolutionsentwurf der Schweizer Regierung, durch den ein Bericht zum Stand der Forschung, den Risiken und möglichen Regulierungsoptionen mandatiert werden sollte. Nach zwei Wochen kontroverser Verhandlungen scheiterte die Resolution an der Blockadehaltung insbesondere der USA und Saudi-Arabiens. Dass gerade diejenigen Länder, in denen die politische Unterstützung für Geoengineering wächst, sich gegen Schritte in Richtung einer internationalen Regulierung sträuben, ist kaum überraschend. Gleichzeitig wirft das Verhandlungsergebnis einen Schatten auf den prekären Status quo des Multilateralismus zu Beginn des 21. Jahrhunderts und deutet die Schwierigkeiten an, diese Technologien mit planetaren Auswirkungen international effektiv und umfassend zu regulieren.

Gravierende Nebenwirkungen

Geoengineering, oder auch Climate Engineering, ist ein Sammelbegriff für eine Reihe großtechnologischer Eingriffe in die planetare Umwelt – die Biosphäre, Atmosphäre und Ozeane –, um einige der Effekte und Auswirkungen des Klimawandels hinauszuzögern, einzudämmen oder zu unterdrücken.

Dabei wird häufig in zwei Kategorien unterschieden: Carbon Dioxide Removal (CDR) und Solar Radiation Management (SRM). Mittels CDR soll der Atmosphäre das Treibhausgas CO2 in großem Maßstab wieder entzogen und unterirdisch oder in den Ozeanen eingelagert werden. Um das CO2 wirklich aus dem Kohlenstoffkreislauf zu nehmen, müsste die Einlagerung sicher und dauerhaft über Jahrhunderte gewährleistet sein. SRM hingegen zielt darauf, den Temperaturanstieg der Erde direkt zu unterdrücken – etwa, indem Aerosole in die Stratosphäre eingebracht oder Wolken aufgehellt werden. Ein Teil des einfallenden Sonnenlichts soll dadurch zurück ins All geworfen werden, so dass es die Erde gar nicht erst erwärmt.

Geoengineering steht für den Versuch, dem Klimawandel mit (groß-)technologischen Maßnahmen zu begegnen. Keine dieser Technologien nimmt die Ursachen des Klimawandels in den Blick – eine auf fossiler Energiegewinnenung basierende, wachstumsgetriebene Produktionsweise. Im Gegenteil: Geoengineering würde die Klima- und andere sozial-ökologische Krisen verschärfen, statt Abhilfe zu schaffen. Es zielt strukturell darauf ab, das Zeitalter fossiler Energienutzung zu verlängern und die zentrale Stellung der Öl- und Gasindustrie zu zementieren. Und es liefert autoritären Allmachtsphantasien der globalen Kontrolle über das Klima Vorschub – nicht zuletzt, weil hier auch weitere großtechnologische Entwicklungen wie Big Data, Automatisierung und Künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel kommen.

Geoengineering greift tief in die globalen Ökosysteme und Kreisläufe ein – für einen klimarelevanten Effekt müssten diese Technologien im globalen Maßstab eingesetzt werden. Somit sind auch die Risiken und absehbaren negativen Auswirkungen globaler Natur. Sie sind zudem stark ungleich verteilt und würden insbesondere zu Lasten derer gehen, die auch von den Auswirkungen des Klimawandels bereits am stärksten betroffen sind.

So benötigen beispielsweise CDR-Technologien in variierender Kombination riesige Mengen an Land, Biomasse, Energie und anderen Ressourcen. Die CDR-Technologie BECCS (Bioenergy with Carbon Capture and Storage) etwa soll großmaßstäbliche Bioenergieproduktion mit der unterirdischen Lagerung von CO2 kombinieren. Für sogenannte Bioenergie wird schnellwachsende Biomasse gebraucht – also Bäume oder andere Nutzpflanzen in Monokultur –, das bei der Verbrennung anfallende CO2 soll dann abgeschieden und etwa in alten Öl- und Gasreservoirs verflüssigt eingelagert werden.

BECCS im klimarelevanten Maßstab würde die Effekte der Privatisierung von Land und der Entrechtung und Vertreibung, die aus der Debatte um Agrartreibstoffe bekannt sind, verstärken: In Klimaszenarien werden teilweise mehrere hundert bis über 1,5 Milliarden Hektar Land für BECCS »eingesetzt« – zum Vergleich: Die globale Nahrungsmittelproduktion findet ebenfalls auf rund 1,5 Milliarden Hektar Land statt. Großmaßstäbliches »Land Grabbing« und die Gefährdung der Ernährungssicherheit, im Kontext des Klimawandels ohnehin verschärft, wären die absehbare Konsequenz. Klar ist: Die riesigen Landmassen sowie auch die für CDR-Industrien benötigten Ressourcen und Rohstoffe wären wohl kaum in Europa oder den USA zu finden. Statt dessen würden neokoloniale Extraktions- und Ausbeutungsmuster im Namen des Klimaschutzes verfestigt.

Der Einsatz von SRM würde, nach allem, was sich aus den Computersimulationen ableiten lässt, regional stark unterschiedliche Auswirkungen haben. Sehr wahrscheinlich ist es, dass es regionale Gewinner und Verlierer gäbe. Der Eingriff in das Klimasystem könnte, so die Modelle, globale Niederschlagsmuster verändern und in unterschiedlichen Erdteilen zu Dürren oder Überschwemmungen führen sowie den ostasiatischen Monsun beeinträchtigen, von dem der Frischwasserzugang und die Ernährungssicherheit von rund zwei Milliarden Menschen abhängen.

Verlängerung des fossilen Zeitalters

Es ist mittlerweile umfassend dokumentiert, dass die Öl- und Gasindustrie seit mehreren Jahrzehnten Forschung zu Geoengineeringtechnologien betreibt, auf einzelne Technologien Patente hält und immer wieder Einfluss auf wissenschaftliche Berichte genommen hat, die den Diskurs in der Vergangenheit stark geprägt haben.

Das unmittelbare Interesse der fossilen Industrie, aber auch anderer klima- und umweltschädlicher Industrien wie der Automobil- und Bergbauindustrie an Geoengineering liegt auf der Hand: Die Aussicht auf einen großtechnologischen »Fix« der Klimakrise, oder auch nur die Illusion desselben, mindert vermeintlich die Dringlichkeit, umgehend und sektorübergreifend Treibhausgasemissionen zu reduzieren, und erlaubt es den entsprechenden Industrien, weiterzumachen wie bisher.

Keine dieser Technologien ist auf einem Entwicklungsstand, bei dem ihr Einsatz in klimarelevantem Maßstab möglich wäre. Es ist völlig unklar, ob sie rechtzeitig – oder jemals – zur Verfügung stehen und funktionieren werden. Somit schränkt die Aufmerksamkeit für Geoengineering unsere Handlungsmöglichkeiten perspektivisch eher ein, als sie zu erweitern: Geoengineering soll, so heißt es oft, nach einem »Overshoot«, einem Überschreiten etwa des 1,5-Grad-Klimaziels, zum Einsatz kommen, um die Erderwärmung wieder zu reduzieren. Wenn das allerdings in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts nicht gelingt (aus technologischen, politischen, sozialen oder physikalischen Gründen), hat sich das Möglichkeitsfenster für drastische Emissionsreduktionen, das zur Zeit noch offen steht, geschlossen.

Aber Geoengineering steht der sozial-ökologischen Transformation auch strukturell im Weg: Denn es würde neue extraktive Großindustrien mit transnationalen Wertschöpfungsketten schaffen – und in der Gesamtbilanz mit großer Wahrscheinlichkeit deutlich mehr zusätzliche Emissionen produzieren als der Atmosphäre entziehen.

Viele der CDR-Strategien basieren auf Technologien des Carbon Capture and Storage (CCS), also der Abscheidung und unterirdischen Lagerung von CO2 (gegen die es in der Vergangenheit in Europa und insbesondere auch in Deutschland aufgrund der unklaren Risiken und langfristigen Wirkungen bereits erheblichen Widerstand in der Bevölkerung gab). CCS wiederum ist eine Technologie, die ursprünglich als »Enhanced Oil Recovery« (EOR) von der Ölindustrie entwickelt wurde. Hierbei geht es darum, die letzten, schwerer erreichbaren Barrels Öl durch das Einleiten von CO2 zu fördern, was wiederum zusätzliche Emissionen schafft, anstatt diese zu senken.

Großindustrielles CDR würde eine Ausweitung transnationaler Infrastruktur für den Transport und die Einlagerung des CO2 benötigen – diese, insbesondere der Ausbau von Pipelines, wäre letztlich Infrastruktur der fossilen Industrie und würde von eben dieser gebaut werden. In Anbetracht der Aussicht auf Erweiterung ihrer Geschäftsfelder überrascht es daher nicht, dass die fossile Industrie in ihren Energieszenarien in großem Stil auf CCS und auch CDR setzt.

Der großindustrielle Einsatz von BECCS würde dazu führen, dass riesige Mengen an Biomasse – also Bäume oder Energiepflanzen – aus flächenreichen Ländern importiert und beispielsweise in Europa verbrannt würden. Damit würde zwar in Teilen die Verbrennung fossiler Rohstoffe durch die Verbrennung von Biomasse ersetzt (was im übrigen aber keineswegs CO2-neutral und zudem eine der ineffizientesten Weisen der Energieproduktion ist), aber das gegenwärtige Energiesystem, das auf der Verbrennung von Rohstoffen basiert, bliebe erhalten. Somit ist BECCS ein zusätzlicher Blockadefaktor für die Transformation hin zu einer dezentralen Energieproduktion aus tatsächlich erneuerbaren Energiequellen.

Ähnliches gilt für den Verkehrssektor, der vom Verbrennungsmotor geprägt ist. Eine andere CDR-Technologie ist das sogenannte Direct Air Capture (DAC), das CO2 in einem energieintensiven Prozess direkt aus der Umgebungsluft filtert. Verschiedene kommerzielle Pilotprojekte und Startups experimentieren damit, das eingefangene CO2 in andere Produkte zu überführen, um eine marktfähige Ware zu erzeugen. Dabei wird auch an der Herstellung von synthetischem Treibstoff aus CO2 geforscht, der dann im motorisierten Individualverkehr, im Flugverkehr und in der Schiffahrt eingesetzt werden kann. Die Befürworter preisen die dadurch schwindende Notwendigkeit der Veränderung der existierenden Infrastruktur sowie der Produktions- und Konsumweisen explizit als Vorteil der Technologie an.

Andere Produkte, die aus dem gefilterten CO2 hergestellt werden können – wiederum mehr oder weniger energieintensiv und mit zusätzlichen Emissionen im Produktionsprozess –, sind Kohlensäure für Softdrinks, Plastik und verschiedene kohlenstoffbasierte Materialien. Das darin gebundene CO2 landet bei der Kurzlebigkeit dieser Produkte entsprechend schnell wieder in der Atmosphäre. Das hält Silicon Valley und andere Investoren nicht davon ab, viel Geld in die Kommerzialisierung dieser Technologien zu investieren. Die Befürworter schwärmen schon von der »New Carbon Economy«, in der CO2 nicht mehr das Problem, sondern ein Teil der Lösung sei – das hat aber mit neuen Akkumulationsstrategien deutlich mehr zu tun als mit Klimaschutz.

Big Data, Automatisierung und KI

Verbindungslinien gibt es nicht nur zu den »alten« Akteuren der Klimakrise – vor allem der fossilen und petrochemischen Industrie –, sondern auch zum Kerngeschäft von Big Tech. Konzerne aus diesem Umfeld haben in den vergangenen Monaten bereits ihre Kooperation mit der Öl- und Gasindustrie intensiviert und treiben die Digitalisierung und Automatisierung der Exploration und Förderung fossiler Rohstoffe voran – mit der Konsequenz, dass diese noch billiger und mit noch weniger Arbeitskraft produziert werden können.

Geoengineering eröffnet darüber hinaus ein potentiell gigantisches neues Feld der Inwertsetzung von Daten und Kontrollmöglichkeiten über die globale Umwelt: Geoengineering, in jeglicher Variation, würde die großmaßstäbliche Sammlung und Verarbeitung globaler Klima- und Umweltdaten voraussetzen, und ein praktisch permanentes Monitoring und Überwachen von Veränderungen im Klimasystem ermöglichen.

Im diesem Feld gibt es auch immer wieder Vorstöße und bereits erste Plattformen, die die CO2-Entnahme, ihre Verifikation und den monetären Ausgleich mittels Blockchain und Kryptowährungen organisieren sollen. In diese Richtung wird auch im Bereich Emissionshandel und »Offsetting« (freiwillige Kompensation für erzeugte Emissionen) diskutiert. Auf der technischen Ebene (wie auch auf der politischen) liegt dann eine Integration in existierende oder unter dem Pariser Klimaabkommen noch zu etablierende Marktmechanismen nahe. Die haben in der Vergangenheit vor allem zu Business as usual bei den verschmutzenden Industrien sowie zu mitunter desaströsen sozialen und ökologischen Auswirkungen auf lokaler Ebene geführt – aber nicht zu Emissionsreduktionen.

Auch im Bereich Marine Cloud Brightening, einer SRM-Technologie, bei der Wolken großmaßstäblich aufgehellt werden sollen, um ihre Rückstrahlkraft zu erhöhen, planen Forscherinnen und Forscher den Einsatz automatisierter Drohnenschiffe, die in den Küstengebiete umherfahren und ankommende Wolken mit Partikeln besprühen sollen.

Im Bereich SRM ist die Rolle der zentralisierten, datengesteuerten Kontrolle über die globalen Klimaparameter noch augenscheinlicher, da der Einsatz von solarem Geoengineering deutlich unmittelbarer planetare Auswirkungen hätte und somit auf dieser Datengrundlage gesteuert werden müsste. Ein hochkomplexes, teilweise chaotisch reagierendes Klimasystem zu manipulieren und unter Kontrolle zu halten, ist aber entsprechend anspruchsvoll bzw. unmöglich. Für eine Computersimulation haben Forscher daher einen lernfähigen Algorithmus entwickelt, der die Injektion von Partikeln in die Stratosphäre steuern und Einsatzort, Dosierung und zeitliche Abstände entsprechend anpassen kann. Die Tatsache, dass ein Eingriff in das globale Klimasystem keine uniformen, sondern regional und lokal stark unterschiedliche Auswirkungen hätte, wirft Fragen danach auf, von wem und auf der Grundlage welcher Prämissen eine solche Künstliche Intelligenz programmiert werden soll.

Einige der Geoengineeringtechnologien laufen auch mit Anwendungen der neuen Gentechnik (Stichwort: »Genschere«) bzw. der synthetischen Biologie zusammen. So gibt es Vorschläge, Pflanzen gentechnisch dahingehend zu verändern, dass ihre Blätter stärker reflektierend wirken, oder die Verstoffwechslung von CO2 mittels Photosynthese künstlich zu steigern. Gerade im Bereich schnell wachsender Biomasse – Energiepflanzen, aber auch Bäume in Monokultur – werden schon heute genetisch veränderte Sorten genutzt, die für einen bestimmten Zweck »optimiert« wurden. Die neuen Gentechnikverfahren der Synthetischen Biologie erlauben es, DNA am Computer zu schreiben und somit Molkeküle Zellen oder ganze Organismen zu »designen« – selbst ohne Vorbild in der natürlichen Welt. Solche eigens dafür programmierten Organismen sind Teil mancher Geoengineeringtechnologien, etwa als kleine »Fabriken«, die CO2 in andere Produkte umwandeln.

Somit ist das Thema Geoengineering vor allem auch als Frage von Technologieentwicklung und in der Konvergenz mit anderen disruptiven Großtechnologien zu betrachten, die ihrerseits im Kontext von globalen Kräfteverhältnissen entstehen und ebenfalls mit tiefgreifenden sozial-ökologischen Risiken und Auswirkungen einhergehen.

Eine internationale Einigung über den Einsatz von Geoengineering ist insbesondere im Fall von SRM mehr als unwahrscheinlich, da die negativen Auswirkungen regional stark ungleich verteilt wären. Somit würden zwangsläufig politische, ökonomische und militärische Kräfteverhältnisse entscheiden, wer die Kontrolle über das globale Thermostat übernimmt, wenn eine solche Technologie erst einmal entwickelt ist. Das macht auch das Argument der Befürworter, dass sie »nur Forschung« betreiben würden, so gefährlich: Es ignoriert die (sicherheits)politische Ökonomie, in deren Kontext diese Technologieentwicklung voranschreitet. Geoengineering ist also nicht zuletzt unter sicherheitspolitischen und geostrategischen Gesichtspunkten ein globales Risiko.

Eine Beteiligung des Militärs bei einem möglichen Einsatz von SRM wäre bereits schlicht infrastrukturell eine Notwendigkeit: Millionen von Tonnen an Sulfaten müssten Jahr für Jahr – tendenziell in ansteigenden Mengen, sofern die CO2-Konzen­tration nicht parallel drastisch sinkt – in die Stratosphäre eingebracht werden. Denn wenn der Einsatz von SRM einmal begonnen wurde, kann er nicht ohne weiteres beendet werden: In einem solchen Fall würde ein »Termination Shock« einsetzen – ein sprunghafter Anstieg der globalen Temperatur, die mittels SRM unterdrückt wurde. Hinzu kommt die Notwendigkeit der permanenten Kontrolle und Nachjustierung der globalen Klimaparameter, gegebenenfalls gesteuert durch einen lernfähigen Algorithmus.

Es ist umfassend belegt, dass die militärische Forschung zu Methoden der Manipulation und Kontrolle von Wetter und Klima weit in das 20. Jahrhundert zurückreicht. Der Vietnamkrieg ist eines der Beispiele, in dem wetter- und umweltverändernde Technologien, in diesem Fall durch die USA, bereits zu militärischen Zwecken eingesetzt worden sind. In militärischen und sicherheitspolitischen Kreisen wird der Klimawandel auch als Problem nationaler Sicherheit und Geoengineering als mögliches Instrument der Gefahrenabwehr angesehen. Somit ist eine Dynamik des Wettrüstens bei der Technologieentwicklung von Geoengineering im Kontext von globalem Rechtsruck, Autoritarismus und stark geschwächtem Multilateralismus ein reales Risiko.

Spätestens aber in Anbetracht der global stark ungleich verteilten Risiken und Auswirkungen ist ein Ausbleiben von lokalen, regionalen und internationalen Konflikten im Zusammenhang mit dem Einsatz von Geoengineeringtechnologien und dessen Folgen kaum vorstellbar.

Internationales Verbot

Geoengineering betrifft also weit mehr Fragen als nur die des Klimawandels und der globalen Anstrengungen, der Klimakrise zu begegnen – und hat am Ende unter den gegebenen Bedingungen der globalen kapitalistischen Ökonomie überhaupt nur noch sehr wenig mit dem Klima zu tun. Es ist vielmehr die Perversion der strukturellen Ursachen der globalen Klimakrise und trägt somit zu ihrer Verschärfung bei. All diese Dimensionen und damit verbundenen tiefgreifenden Risiken fallen aber regelmäßig unter den Tisch, wenn das Thema aus einer reinen Klimaperspektive diskutiert und dabei argumentiert wird, für die Erreichung der Pariser Klimaziele sei Geoengineering »alternativlos«.

Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen in der UN-Umweltversammlung besteht der Bedarf an umfassender und effektiver Regulierung dieser Technologien mit planetaren Auswirkungen unverändert. Denn in Abwesenheit effektiver internationaler Regulierungsmechanismen (über das Moratorium hinaus, das die UN-Konvention über die biologische Vielfalt im Jahr 2010 erlassen hat) wird die Technologieentwicklung vorangetrieben. Und auch wenn die Befürworter argumentieren, im Moment »nur Forschung« zu betreiben: Welche Hochrisikotechnologie wurde jemals entwickelt, um dann aufgrund rationaler Abwägungen ihrer Risiken nicht eingesetzt zu werden?

Geoengineering muss international verboten werden. Das gilt mindestens für Technologien wie SRM, die unmittelbar globale Auswirkungen hätten und einem einmaligen Großexperiment mit dem Planeten gleichkommen. Aber auch CDR ist nur eine Scheinlösung, die zudem im großen Maßstab zusätzlichen Schaden anrichten würde: Weil andere sozial-ökologische Krisen wie die Zerstörung von Ökosystemen und der Verlust von Biodiversität, die globale Entrechtung und Ausbeutung verschärft werden und weil es die notwendige Transformation weg von der fossilen Energienutzung blockiert. Das internationale »Hands Off Mother Earth«-Manifest, das zu zwei Dritteln von zivilgesellschaftlichen Organisation und sozialen Bewegungen aus dem Globalen Süden unterzeichnet wurde, fordert genau das: ein Verbot von Geoengineering und Freilandexperimenten, die dazu dienen, die Technologieentwicklung voranzutreiben und schrittweise zu legitimieren. Es ist ein Aufruf, uns angesichts dieser angeblichen »Technofixes« nicht von dem abzulenken, was eigentlich zu tun ist: radikale Emissionsreduktion in allen Sektoren, insbesondere ein sofortiger Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger, der Schutz und die Regeneration von natürlichen Ökosystemen, allen voran Wäldern, durch die Sicherung und Stärkung der kollektiven Landrechte von indigenen und lokalen Gemeinschaften, die diese Ökosysteme über Jahrhunderte bewirtschaftet und geschützt haben.

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Edward Snowden

Edward Snowden ist für mich ein moderner Held, der sich sehr um die Zukunft der Menschheit verdient gemacht hat und dessen Geschichte zum Beispiel bei Wikipedia (bei allen Problemen, die damit bestehen) aufgezeichnet ist. Ein Detail: er erklärt, wieso Smartphones die größten Verräter sind, die alles über ihre Besitzer ausspähen, zum Beispiel mit Hilfe einer israelischen Firma.

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ICAN

ICAN ist die Organisation, die zur Zeit am kräftigsten gegen den atomaren Holocaust ankämpft. Zum Beispiel mit dem aktuellen ICAN Städteappell wegen dem INF. Der Gewissheit, das der gekündigte Vertrag im August ausläuft und die EU wieder unkontrolliert Mittelstreckenraketen bedrohen.

Sie wurde schon in meinen Vortrag grundsätzlicher vorgestellt. Und kurz wird ICAN natürlich auch in Wikipedia vorgestellt.

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Text des Manifests von Einstein

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Eine Stellungnahme zur Atomkriegsführung Am 9. 7. 55 übergab der Earl Russell der Presse einen Aufruf, welcher die mit den Atomwaffen verbundenen Gefahren zum Gegenstand hat und von einigen der hervorragendsten Wissenschaftler unterzeichnet ist. Die` Anregung zu diesem Aufruf lieferte eine Unterredung zwischen Albert Einstein’ und Bertrand Russell. Einstein gab seine Unterschrift noch in den letzten Tagen seines Lebens. Der Aufruf ist den Regierungen aller Großmächte mit folgendem Begleitschreiben zugestellt worden: “Beiliegend überreiche ich Ihnen eine von einigen der angesehensten wissenschaftlichen Autoritäten unterzeichnete Stellungnahme zur nuklearen Kriegsführung. Es wird auf das absolute und nicht wieder gut zu machende Unglück, das mit einer solchen Kriegsführung verknüpft sein würde, besonders hingewiesen. Es ergibt sich die Notwendigkeit, irgendeinen anderen Weg zu finden, auf welchem internationale Streitigkeiten beigelegt werden können. Ich hoffe zutiefst, das Sie sich öffentlich zu diesem Problem äußern werden. Es ist das ernsteste von allen, vor welche die Menschheit jemals gestellt worden ist.

Ihr ergebener Bertrand Russell

Angesichts der tragischen Situation, welcher die Menschheit gegenwärtig gegenübersteht, meinen wir, dass sich. die Wissenschaftler zur Aussprache zusammenfinden sollten, um die Gefahren, welche aufgrund der Entwicklung der Massenvernichtungsmittel entstanden sind, abzuschätzen, und um über eine Resolution im Sinne des am Ende stehenden Entwurfs zu diskutieren. Wir sprechen hier nicht als Angehörige dieser oder jener Nation, dieses oder jenes Erdteils oder dieses oder jenes Glaubensbekenntnisses, sondern als menschliche Wesen, als Angehörige der Spezies Mensch, deren weitere Existenz zweifelhaft geworden ist. Die Welt ist voller Streitigkeiten und der titanische Kampf zwischen Kommunismus und Antikommunismus überschattet alle kleineren Konflikte. Fast jedermann mit politischem Bewußtsein hegt feste Ansichten über eine oder mehrere dieser Streitfragen. Aber wir bitten inständig darum, derartige Meinungen zurückzustellen und sich lediglich als Mitglied einer biologischen Art zu betrachten, die eine beachtliche Geschichte hinter sich hat und deren Untergang keiner von uns wünschen kann. Wir wollen versuchen, nicht ein einziges Wort auszusprechen, das bei einer Partei mehr Anklang finden würde als bei einer anderen. Alle schweben in gleichem Maße in Gefahr; und wenn erst die Gefahr erkannt worden ist, besteht die Hoffnung, daß . man sie gemeinsam abwenden kann. Wir müssen lernen, auf neue Art zu denken. Wir sollten nicht mehr danach fragen, welche Mittel und Wege dem militärischen Siege der von uns bevorzugten Partei offen stehen. Solche Möglichkeiten gibt es nämlich gar nicht mehr. Vielmehr stehen wir vor der Frage, auf welche Weise eine militärische Auseinandersetzung, deren Folgen für alle Beteiligten unheilvoll sind, verhindert werden kann. Die allgemeine Öffentlichkeit und sogar viele Männer in führenden Stellungen haben. sich noch nicht vergegenwärtigt, was ein Krieg mit Kernbomben bedeuten, würde. Die Allgemeinheit, denkt hierbei,. immer noch an die Ausradierung von Städten. Man hat begriffen, daß die neuen Bomben noch stärker sind als die alten und daß während eine Atombombe seinerzeit Hiroshima vernichten konnte, nunmehr eine H-Bombe die größten Städte wie London, New York und Moskau dem Erdboden gleichmachen könnte. Zweifellos würden in einem H-Bombenkrieg die großen Städte verschwinden. Aber das wäre nur eines der kleineren Unglücke, die uns bevorstehen würden. Wenn in London, New York und Moskau alle bis auf den letzten Mann umgebracht werden würden, dann könnte sich die Welt im Lauf von ein paar Jahrhunderten von diesem Schlag erholen. Aber heute wissen wir, vor allem seit dem Bikini-Versuch, daß Kernbomben Verderben über ein viel größeres Gebiet allmählich ausbreiten können, als bisher vermutet worden war. Aus zuverlässiger Quelle wird berichtet, daß man z. Zt. eine Bombe herstellen kann, welche 2500 mal so wirksam ist wie jene, welche Hiroshima zerstört – hat. Solch eine Bombe jagt radioaktive Teilchen in die obere Atmosphäre, sofern sie in Bodennähe oder unter Wasser explodiert. Diese Teilchen sinken allmählich wieder herab und erreichen die Erdoberfläche in Gestalt tödlichen Staubes oder Regens. Mit derartigem Staub wurden seinerzeit die japanischen Fischer und ihr Fang infiziert. Kein Mensch weiß, wie weit solche tödlichen radioaktiven Teilchen ausgestreut werden können, aber die hervorragendsten Fachleute erklären einmütig, daß es sehr gut möglich wäre, daß ein Krieg mit H-Bomben der menschlichen Rasse ein Ende setzt. Es ist zu befürchten, daß beim Einsatz vieler H-Bomben ein allgemeines Sterben anhebt – plötzlich und schnell nur für die Minderzahl, für die Majorität hingegen als qualvolle Krankheit und langsames Dahinwelken. Viele Männer der Wissenschaft und Autoritäten der Kriegsführung haben gewarnt. Keiner von ihnen sagt, daß die übelsten Auswirkungen gewiß sind. Aber sie sagen, daß jene Folgen möglich sind, und daß niemand sicher sein könne, daß sie nicht eintreten werden. Wir haben bis jetzt nicht finden können, daß die diesbezüglichen Ansichten der Fachleute in irgend einer Weise von ihrer politischen Einstellung oder von anderen Vorurteilen abhängen. Vielmehr haben unsere Nachforschungen erwiesen, daß hierfür der Umfang der Sachkenntnis des einzelnen Fachmannes maßgeblich ist und daß diejenigen Männer, welche am meisten wissen, die ärgsten Befürchtungen haben. Hier also liegt das Problem, nackt, furchtbar und unausweichlich:

Werden wir dem Menschengeschlecht den Untergang bereiten, oder wird die Menschheit auf Krieg verzichten?Man mag der Frage nicht nähertreten, weil den Krieg abzuschaffen so schwierig sei. Die Beseitigung des Krieges wird unangenehme Einschränkungen der nationalen Souveränität verlangen. Was aber vielleicht mehr als alles andere ein Verständnis der Situation verhindert, liegt daran, daß das Wort “Menschheit” sich so unbestimmt und abstrakt anhört. Die Menschen stellen sich kaum vor, daß die Gefahr ihnen selbst, ihren Kindern und Großkindern und nicht bloß einer dunkel empfundenen Menschheit droht. Sie können es kaum begreifen, daß sie, jeder einzelne und all jene, die sie lieben, in der ungeheueren Gefahr schweben, auf qualvolle Weise umzukommen. Und so wiegen sie sich in der Hoffnung, daß es vielleicht doch zulässig sei, mit Kriegen fortzufahren, wenn die modernen Waffen verboten werden würden. Diese Hoffnung aber ist eine Illusion. Was für Abmachungen über die Ausschaltung der H-Bombe auch in Friedenszeiten getroffen worden sind, sie würden in Kriegszeiten doch nicht als bindend angesehen werden. Auf beiden Seiten würde die Herstellung der- H-Bombe wieder aufgenommen werden, sobald der Krieg ausgebrochen ist. Denn wenn auf der einen Seite die Bombe hergestellt wird und auf der anderen nicht, dann wäre der Gegner mit den Bombers ‘unvermeidlich der Sieger. Obgleich also ein Abkommen über den Verzicht auf Atomwaffen als Teil einer allgemeinen Abrüstung keine endgültige Lösung darstellen würde, so würde es dennoch gewissen wichtigen Zwecken dienlich sein. Erstens hat jedes Übereinkommen zwischen Ost und West insoweit etwas Gutes an sich, als es zur Entspannung beiträgt. Zweitens würde die Abschaffung der thermonuklearen Waffen, sofern jeder von der ehrlichen Durchführung auf der anderen Seite überzeugt sein kann, die Furcht vor einem plötzlichen Angriff im Stile von Pearl Habour, welche gegenwärtig beide Seiten in einem Zustand nervöser Sorge hält, verringern. Wir würden daher ein solches Übereinkommen begrüßen, wenn auch nur als ersten Schritt. Die meisten von uns denken nicht unparteiisch, aber als, Menschen müssen wir uns stets vor Augen halten: Wenn die Streitfragen zwischen Ost und West auf irgendeine Weise entschieden werden können, welche jeden Partner- weitgehend zufriedenstellen kann, sei er Kommunist oder Antikommunist, Asiate, Europäer oder Amerikaner, Weißer oder Schwarzer, dann dürfen diese Streitfragen keinesfalls durch Krieg entschieden werden. Es wäre zu wünschen, daß dieses, sowohl im Osten als auch im Westen eingesehen wird. Vor uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von Glück, Wissen und Weisheit. Sollen wir stattdessen den Tod wählen, bloß weil wir unsere Streitereien nicht vergessen können? Wir wenden uns als Menschen an unsere Mitmenschen: Erinnert Euch Eures Menschseins und. vergeßt alles andere! Wenn Ihr das vermögt, dann öffnet sich der Weg zu einem neuen Paradies. Könnt Ihr es nicht, dann droht Euch allen der Tod. Resolution Angesichts der Tatsache, daß in einem künftigen Weltkrieg Kernwaffen bestimmt benutzt werden würden und daß derartige Waffen das Fortbestehen der Menschheit bedrohen, fordern wir die Regierungen, der ganzen Welt auf, einzusehen und öffentlich einzugestehen, daß ein Weltkrieg ihren Zielen nicht förderlich sein kann. Weiterhin fordern wir sie auf, friedliche Mittel aufzufinden, um alle Streitsachen zwischen sich zu schlichten.

Unterzeichnet von: P. W. Bringmann A. Einstein L. Infeld F. Joliot-Curie H. J. Muller L. Pauling C.F. Powell. J. Rotblat B. Russen H. Yukawa

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Science fiction

Science fiction, Star Trec , mit Raumschiff Enterprise. Ein interessanter Blick auf die Zukunft, den wir wieder üben müssen.

Wir stehen vor der Entscheidung, ob wir uns ausrotten oder eine hochinteressante Zukunftsreise “Von Tieren zu Göttern” beginnen und unseren Blick nach draußen richten.

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Johan Galtung

Johan Galtung

Johan Galtung,https://de.wikipedia.org/wiki/Johan_Galtung

ich beziehe zur Zeit von Johan Galtung „TMS“  , Transcend Media Service, wöchentliche Friedensjournalismus Information zur ganzen Welt, wobei man sich das am meisten Interessierende heraussuchen kann.  Bei der Friedenskonferenz wird dargestellt, dass gewaltlose Konfliktlösungen wirksamer sind als gewaltsame. Daher muss es eine Debatte der Medienwissenschaften zu diesem Thema geben.

Qualitätsjournalismus könne man einfordern! Durch Leserbriefe und persönliche Proteste. Journalisten Kritik sei nicht wirkungslos.

Solution Journalismus, Michael Gleich, Peace counts, Solutions Journalism, spannende Geschichten

“ZKB“, Zivile Konfliktbearbeitung, im Bundestag stärken zB über die Abgeordnete Fink Krämer

Gauck versucht zum Beispiel unter dem Eindruck der Proteste die zivile Konfliktbearbeitung zu stärken!!

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Versorgung mit erneuerbaren Energien

Die meisten Menschen wollen natürlich gern jetzt 100% Erneuerbare Energien beziehen, damit das Klima nicht weiter angeheizt wird. Das sind in erster Linie direkte Sonnenenergie als Wärme oder per PV als Strom. Dann indirekte Sonnenenergie als Wind- und Wasserenergie und biologische Energie als Biogas oder durch Verbrennung von Biomasse. Und etwas auch noch geothermische Energie als die Energie für Wärmezwecke, die vermutlich durch die Radioaktivität der Erde entsteht und die man ein kleines bisschen durch eine Erdwärmepumpe anzapfen kann.

Bei unserem Haus haben wir Kollektoren für Solarthermie auf der Südseite und PV an der Ost- und Westseite mit einer Speicherbatterie im Keller, die für unsere Gesamtversorgung mit Strom weitgehend verantwortlich ist. Für Wärme haben wir immer noch eine Gasheizung, wobei ich dafür plädiere, zusätzlich und als Nachfolger eine Wärmepumpe zu installieren, um von unserem Verbrauch von noch etwa 800 Kubikmetern Gas pro Jahr, das entspricht etwa 800 Litern Öl, herunterzukommen.

“Grüner Strom” kann gemäß sieben unverdächtigen Zeugen, zum Beispiel dem Ärztefriedensverein IPPNW, gemäß dem Grünen Stromlabel bezogen werden.

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Friday for Future

seit einigen Wochen gibt es die Greta-Initiative: Dass Schüler jeden Freitag auf die Straße gehen und gegen die ungehinderte Klimaerwärmung zu protestieren. Inzwischen gab es am 15.3. eine weltweite Demonstration, an der auch 2700 Menschen aus Braunschweig teilnahmen. Und inzwischen gibt es viele Unterstützer.
Dieses Anliegen der Initiative Fridays for Future unterstützen inzwischen mehr als 23.000 WissenschaftlerInnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz: “Scientists for Future“, wie man unter www.natwiss.de nachlesen kann.

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Anmeldeseite:

Anmeldeseite:

um an der Mailingliste teilnehmen zu können, muss man sich anmelden.

Dazu folgende Adresse aufrufen: https://aufstehen-bs.eu

Nachdem Ausfüllen und Absenden der Anmeldung bekommt man eine Prüfmail zugesandt.

Diese sollte unverändert abgesandt werden. Danach ist der Anmeldeprozess abgeschlossen.

Listenadresse:

Die Emailadresse der Liste ist:

Aufstehliste@aufstehen-bs.eu

Jede Mail, die an diese Liste gesendet wir, erhalten alle angemeldeten Listenteilnehmer.

Mails von dieser Liste ist im Betreff [Aufstehen-BS] vorangestellt

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Aufstehen

Die Aufstehbewegung entstand auf Initiative von Sahra Wagenknecht im Herbst 2018. Wir sind mit unserer Regierung nicht einverstanden. Viel zuviel Propaganda für die Reichen und Mächtigen und zuwenig Demokratie. Von daher ist es sicher sinnvoll, sich den Gründungsaufruf der Aufstehbewegung durchzulesen. Wir versuchen, dies mit Konzentration auf die aktuellen Themen kraftvoll zu gestalten.

Hier in Braunschweig haben wir verschiedene Möglichkeiten: einen Emailverteiler, wobei der Zugang hier beschrieben wird. Möglichkeiten zur Teilnahme gibt es an den Stammtischen Donnerstags 19:00 im Aporestaurant Celler Str. im Nebenraum rechts hinten und ein Mitgliedertreffen alle vier Wochen zum gleichen Termin in der Brunsviga, in der Regel im vierten Stock K1, das nächste Mal am 28.3.19.

Hier ist ein Mtmachaufruf…

Hier eine Facebookgruppe von Jörg.

Und hier eine Homepage, auf der Ihr teilnehmen könntet. Da müsst Ihr Euch aber bei Reinhard Schmidt anmelden. Aber das wird beschrieben…

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Krieg der Nato gegen Jugoslawien

In unserer Zeit als erster schwerer Sündenfall Deutschlands nach dem zweiten Weltkrieg ist die Beteiligung am völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien. Hier mit der Natofreundlichen, aber gründlichen Erzählung von Wikipedia. Eine nach meiner Meinung deutlich objektivere hier: Jetzt, 2019, aktuell ein Bericht der Nachdenkseiten:  NATO-Bomben auf Belgrad.

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Skandal des Göttinger Friedenspreises:

Der diesjährige Preisträger ist die jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost. Da haben plötzlich Deutsche und Juden gemerkt, dass Juden, die nicht mit der Politik der israelischen Regierung übereinstimmen, diesen Preis bekommen sollen und haben eine Propagandaflut dagegen angestimmt. Die Keule des “Antisemitismus” wurde herausgeholt und der die Raumzusage wurde zurückgezogen und die Uni-Präsidentin, die Stadt Göttingen und die Sparkasse haben sich distanziert. Es ist der Kampf um die Meinungshoheit  in Deutschland: Ob sich die  Verfechter der Meidung der Diskussion oder die Verfechter gründlicher politischer Diskussionen durchsetzen.

Hier ist der Bericht des Braunschweiger Spiegels

Andreas Zumach ist darüber empört und er schrieb diese Stellungnahme.

Die Verleihfeier in festlichem Rahmen fand auf seine Initiative wie geplant am Samstag, 9. März in Göttingen statt, ab 12 Uhr in der Galerie Alte Feuerwache, Ritterplan 4.

Er wird von vielen unterstützt, unter anderem von Prof. Norman Paech und in einer äußerst lesenswerten gründlichen Stellungahme von Prof. Fanny-Michaela Reisin Hier die Stellungnahme von der jüdische Stimme selbst.

Und hier ist eine satirische Stellungnahme zu dem Vorfall: Der Hexenhammer zu Göttingen oder, falls Facebook abgelehnt wird, hier der Link mit Firefox zu öffnen…

Hier sind einige Berichte:

Hier eine passende Stellungnahme des Deutschen Volkshochschulverbands

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