Rede zur Bewerbung für den Vorstand der IPPNW

 Hier die Endversion meiner Rede:

Ich bin Helmut Käss, berenteter Hausarzt aus Braunschweig und seit 1983 beim IPPNW aktiv.

Meine mir wichtigsten Themen sind:

  1. das Machtstreben hegemonialer Staaten mit völkerrechtswidrigen Kriegen, wie zum Beispiel dem Syrienkrieg, an dem Deutschland zurzeit mitbeteiligt ist.
  1. die durch dieses Machtstreben bedingten ungeheurenRüstungsausgaben, die 2016 wieder deutlich angestiegen sind. Die Nato bestreitet den bei weitem größten Teil.  Besonders absurd sind die milliardenschweren Ausgaben für Atomwaffen, für deren Ächtung wir uns ja sehr einsetzen und deren Anwendung laut Internationalem Gerichtshof verboten ist.
  1. der Missbrauch demokratischer Regeln und das damit zusammenhängende zunehmende Missverhältnis zwischen Reichtum und Armut in dieser Welt. Ich halte es für wichtig, die Hintergründe und Manipulationen zum Beispiel durch die Medien aufzudecken und mit den Werkzeugen einer Kultur des Friedens dagegen vorzugehen.

Zum Beispiel sollten wir uns dafür mit den aufklärenden Beiträgen von Rainer Mausfeld auseinandersetzen.

Ich würde gerne dazu beitragen, dass sich ein würdiger, angemessener Umgang mit den mir wichtigsten Themen weiter verbreitet.

Zum Beispiel erinnern wir in Braunschweig auf meine Anregung hin seit Anfang Juli 2015 jährlich an die Veröffentlichung des Manifests von Russell und Einstein. Darin wird gefordert, dass alle Kriege verboten werden müssen, weil jeder Krieg sich zu einem Atomkrieg ausweiten kann.

Diese Probleme sollen für meine Arbeit im Vorstand die Hauptthemen sein, neben allen sonstigen Themen der IPPNW, für die wir uns einsetzen, um Kriege zu verhindern und Leid zu mindern.

   Zum Schluss noch einmal:  Mir geht es um die Verringerung

  • des Hegemoniestrebens
  • der ungeheuren Rüstungsausgaben,
  • der Reich-Armdifferenz
  • und des Missbrauchs der Demokratie          

Vielen Dank                     Helmut Käss

 

 

 

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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