Flyer der Berliner Company: Die Sehnsucht nach dem Frühling

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Europakongress von Attac in Kassel

Ich war mit Christoph Sündermann und anderen Attacmenschen aus BS auf dem Europakongress www.ein-anderes-europa.de/ von Attac in Kassel. Ein paar Fotos… 

Dort traf ich auch Elsa Rassmann und viele andere.

Ich schätze die Anwesenden auf 500. Wir grüßten die erfolgreiche Demonstration in Hambach!

Wir sollten in diesem Zusammenhang (und fast jedem) immer das Menetekel des Manifests von Russell und Einstein vor Augen haben: Es darf keine Kriege mehr geben, weil jeder Krieg zur Vernichtung der Menschheit führen kann.

Einige Stichworte des Kongresses:

EU-Regeln werden von unseren Regierungen (zum Beispiel die Inflationsregeln) und den Rechten wie Orban nicht eingehalten, siehe Manifest der Besetzer der Paulskirchedieses Jahr „Her mit der Demokratie!“ Wieso sollten wir als Vertreter der Mehrheitsmeinung in sozialen und militärischen Fragen sie einhalten? … Wir brauchen zivilen Ungehorsam, wenn ökologisch und sozial lebenswichtige Dinge verletzt werden.

Die Linke fehlt weitgehend zurzeit, warum auch immer, die Rechte formiert sich. Wir müssen uns Europa aneignen! Ein antirassistisches, feministisches, sozialistisches Europa!

Wir brauchen vielleicht vier verschiedene Geldsystem in Europa, der Euro ist schwer beschädigt.

In Griechenland sind auch die Reichen in Griechenland schuld, dass dort der Euro nicht abgeschafft wurde.

Der Wechsel muss in Deutschland starten! Die deutsche Linke hat einen grundlegenden Platz dabei und muss das Ziel haben, den Reich/Armkrieg zu beenden oder zumindest zu mildern. Im Kampf gegen die Rechten geht es nicht in erster Linie um Werte, sondern um Lösungen, sonst verlieren wir ihn.

Die EU ist nicht grundsätzlich reformierbar, da haben „die Eliten“ Sperren eingebaut, aber es geht nicht um Reform oder Austritt, es geht um konkrete Ziele. Wir brauchen ein Europäisches Sozialregime. Wir brauchen strategischen Ungehorsam. Wenn wir linke Regierungen haben, können wir Spielräume durch Ungehorsamkeit ausweiten, wir müssen bereit sein, aus dem Euro austreten.

2020 Friedenszug nach Moskau, Europa fairen Handels, Ende aller Interventionen, allen Rüstungsexports, Abrüstung!

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Der Mensch ist der neu entstandene Star des Planeten Erde

Der Mensch ist als Ergebnis der Evolution in kürzester Zeit, besonders in den letzten 30.000 Jahren, und mit in den letzten Jahrzehnten zunehmender Geschwindigkeit, der neu entstandene Star des Planeten Erde.

Es ist noch nicht klar, ob er sich selbst ausrottet. Seit den Atomwaffen ist ein vielfacher „Overkill“ möglich. Bekanntlich gibt es den Witz, zwei Planeten unterhalten sich, der eine klagt, mir geht es schlecht, ich haben „den Menschen“. Der andere sagt, sehr unangenehm, aber das geht vorüber.

Aber wenn wir es schaffen würden, eine Friedenskultur zu entwickeln, hätten wir in Zukunft ungeheure Möglichkeiten, siehe das Buch „Sapiens“. https://www.weltbild.de/artikel/buch/sapiens_19698131-1

Um dies zu erreichen und eine gute und friedliche Zukunft zu schaffen, sollten wir unsere Hilfe- und Schutzinstinkte mit rationalen Aspekten gepaart,

auf unsere Kleinfamilie,

auf unsere Freunde und nähere Umgebung,

auf unsere Gemeinde,

auf unseren Staat,

auf unsere Region,

auf die gesamte Menschheit,

auf unseren Planeten,

und auf das gesamte Universum ausrichten.

Nicht weil das ein höheres Wesen von uns fordert, sondern weil wir auf Grund unserer Natur uns damit am wohlsten fühlen.

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Stammtisch zur Sammlungsbewegung „Aufstehen.de“

zur Zeit mit dem ersten Monatstreffen

seit Ende Oktober in  Lord Helmchen, Fallersleberstr. 35, 19:00

Es war geplant, fand aber bisher nie in der Cafeteria der Brunsviga, Montag, 19:30 statt.

Beim ersten Treffen wollten wir erst mal uns orientieren und daher nur Gespräche führen mit dem Ziel, eine Braunschweiger Bewegung zu gründen, die mit der bundesweiten Bewegung zusammenarbeitet und ihre Ideen aufgreift und versucht, in Braunschweig umzusetzen.

Dafür wollen wir uns auf die Ideen in den sechs Fragen auf der Homepage aufstehen.de und im Gründungsaufruf stützen und überlegen, wozu wir vielleicht Kundgebungen, Papiere und Veranstaltungen machen wollen.

Ich schlage vor, dass wir diese Themen, zum Beispiel Rente, Bildung, Löhne, Frieden und so weiter als Fragen formulieren und damit an die Öffentlichkeit treten.

Zum Beispiel: „Wie könnten unsere Renten besser werden? Was unterscheidet die Österreicher und die Dänen von uns in Bezug auf ihre Renten? Wieso sind sie dort bei gleichem Lohn viel höher?

Wir begrüßen natürlich die Absicht der Linken, mit anderen eine Veranstaltung zu organisieren.

Notfalls bei mir nachfragen:

Helmut Käss
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513, helmut_kaess@web.de

http://www.helmutkaess.de/Wordpress/

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Zitate aus Guterres Klimarede

Zitate aus  Guterres  Klimarede 10.9.2018 im UN Hauptquartier

UN-Generalsekretär Guterres: „Klimawandel ist direkte, existenzielle Bedrohung“

Guterres climate change speech

„Die Welt riskiert es den Punkt zu überschreiten, an dem es kein Zurück mehr beim Klimawandel gibt, was verheerende Folgen für die Menschen auf dem Planeten und die natürlichen Systeme, die diese erhalten, hat“, hat UN-Generalsekretär António Guterres am Montag gewarntDabei forderte er eine bessere Führung und ein größeres Bestreben nach Klimaschutz, um den richtigen Kurs einzuschlagen.

Das Versprechen der Staatsoberhäupter zumPariser Klimaabkommen vor drei Jahren „war wirklich das absolute Minimum, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu vermeiden“, sagte Generalsekretär Guterres am UN-Hauptsitz in New York. 

„Einfach ausgedrückt: wir müssen den Ausstoß von tödlichen Treibhausgasemissionen bremsen und den Klimaschutz vorantreiben,“ fügte er hinzu.

Guterres betonte in seiner Rede neben den enormen wirtschaftlichen Kosten des Klimawandels auch die Chancen, die sich durch den Klimaschutz ergeben.

Zudem hob er die asymmetrische Auswirkung auf anfällige Nationen hervor und forderte reichere Länder dazu auf, diese zu unterstützen.

Guterres gab darüber hinaus bekannt, dass er im September 2019 einen Klimagipfel einberufen wird, um den Klimaschutz an die Spitze der internationalen Agenda zu setzen. Die Vorbereitungen für den Gipfel werden von Luis Alfonso de Alba, einem ehemaligen mexikanischen Diplomaten, als Sonderbeauftragten geleitet.

Mehr Informationen: https://bit.ly/2MjN8kt

„Climate change is the defining issue of our time, and we are at a defining moment“ What makes all of this even more disturbing is that we were warned. Scientists have been telling us for decades. Over and over again. Far too many leaders have refused to listen. Far too few have acted with the vision the science demands. We see the results. In some situations, they are approaching scientists’ worst-case scenarios. The time has come for our leaders to show they care about the people whose fate they hold in their hands. We need to rapidly shift away from our dependence on fossil fuels.  The transition to a cleaner, greener future needs to speed up. We know what is happening to our planet. We know what we need to do. And we even know how to do it. But sadly, the ambition of our action is nowhere near where it needs to be. There is nothing to lose from acting; there is everything to gain. The alternative is a dark and dangerous future. We stand at a truly “use it or lose it” moment.

I have spoken of the emergency we face, the benefits of action and the feasibility of a climate-friendly transformation. There is another reason to act — moral duty.

What we still lack, even after the Paris Agreement, is leadership and the and ambition to do what is needed. The time has come for our leaders to show they care about the people whose fate they hold in their hands. We need them to show they care about the future – and even the present.

It is imperative that civil society — youth, women’s groups, the private sector, communities of faith, scientists and grassroots movements around the world — call

their leaders to account.

Nothing less than our future and the fate of humankind depends on how we rise to the climate challenge. Keeping our planet’s warming to well below 2 degrees is essential for global prosperity, people’s well-being and the security of nations. Only a significantly higher level of ambition will do. And we need the oil and gas industry to make their business plans compatible with the Paris agreement and the Paris targets. I want to see a strong expansion in carbon pricing. But for all this, we need governments, industry and civil society reading from the same page – with governments front and centre driving the movement for climate action.

„Keeping our planet’s warming to well below 2 degrees is essential for global prosperity, people’s well-being and the security of nations. Only a significantly higher level of ambition will do. We know what is happening to our planet. We know what we need to do. And we even know how to do it. But sadly, the ambition of our action is nowhere near where it needs to be. There is nothing to loose from acting; there is everything to gain. The alternative is a dark and dangerous future. We stand at a truly “use it or lose it” moment.

We are careering towards the edge of the abyss. It is not too late to shift course, but every day that passes means the world heats up a little more and the cost of our inaction mounts. Every day we fail to act is a day that we step a little closer towards a fate that none of us wants — a fate that will resonate through generations in the damage done

to humankind and life on earth. Our fate is in our hands.

What we still lack, even after the Paris Agreement, is leadership and the  ambition to do what is needed. The time has come for our leaders to show they care about the people whose fate they hold in their hands. We need them to show they care about the future – and even the present. (A.Guterrez, 10.9.2018)

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Notizen über das Pazifistentreffen 1920 in Braunschweig

Fazit: Wir brauchen durchaus radikalpazifistische Überzeugungen. Aber das darf nicht die Bündnisfähigkeit mit weniger radikalen pazifistischen Überzeugungen verhindern, damit eine Mehrheit erreicht wird.

Vortrag von Dr. phil. Reinhold Lütgemeier-Davin:

Pazifistentag in Braunschweig 1920.

Revolution im Saal in nachrevolutionärer Zeit.

Kurt Hillers Rede »Linkspazifismus« anwesend 10+2 Personen

Inge ist Moderatorin,

lütgemeier-Davin,

von Kassel, Probleme mit den Zügen, von Hannover IC nach dresden, kam fünf Minuten von Termin an… Bahnhof nach Art eines Kurorts, Kurt Hiller, nicht mein Favorit, er war mit vielen Leuten zertstritten, Kluger Kopf, mit verfolgten Pazifisten, gab schriftwechsel mit kurt hiller, tausende von Briefen, Privatnachlass in Neuß, Homosexuell, aber Frauenhasser,

Metropole und Region, Nachrevolution 1920, er selbst schrieb1982 seine dissertation für friedenkartell, für inviduelle Rechte von Menschen, Vereinsakten, angesehen, in verschiedenen Archiven. Experte, meist wühlen sie in Klein/Klein,

radikalen pazifisten kurt hiller, Rede 1920 in BS gehalten, mit wagenknecht-initiative verglichen,

spitze quidde, friedensnobelpreisträger,

Schloss,

Novemberrevolution, Konterrevolution, Kapp lüdwitz Putsch,

rechte Parteien, in einem kleineren Land, BS, siegten sie erst mal nicht , bis 1924, bis 1930 SPD, Triumph für uspd, überregionale Presse, 148/1, weimarer Reichsartikel, neue gesinnung, verpflichtung erst siegten, in wahrer völkerverständigung, Ausführungsbestimmungen, völkerfreundlich, Aufführungserlass, der §148 wurde in BS umgesetzt,

Profil gewandelt, weitere Kreise, nie wieder Krieg, Parkhotel getagt, beschlossen, freiwillig auf eine Armee zu verzichten,

Linksliberale, und radikale Pazifisten, DDP, torpediert, Wehrzwang, nicht schlimmeres, Antipazifist und reaktionär, Ton innerhalb der Friedensfreunde,

Kurt Hiller, Ossietzky anfangs sekretär der Friedensgesellschaft,

Ludwig Quidde, Abgeordneter, aber marginalisiert,

Debatte über die Wehrpflicht,

Hiller, bieder, bürgerlich, dahinter streitlust, Attacke,

„Geehrte Kampfgenossen“,

nicht Friedfertigkeit, keines Lammes, sondern die kämpferische Idee, den Hass nicht zu unterdrücken, die den Krieg aufhören lassen,

wir haben die Pficht, das Ende , den pazifistischen Hammer,

Grundlage ist die Heiligkeit des menschlichen Lebens,

der Staat soll in erster Linie das Leben schützen, wille zum Nicht-sterben,

radikaler pazifist, für kriegssabotage, Bewegung gegen den Mord,

das pazifistische Ziel hat den Vorrang vor dem Sozialismus, unter Einschluss der Katholiken und Linkssozialisten,

„der spießbürgerliche Pazifismus ist das gespött der anderen Parteien und wird zerrieben…“

Vorlage der Berliner Ortsgruppe abgelehnt, Friedensgesellschaft, muß die immer größere Gruppe, welche strömungen, 1920 Niederlage Hillers, aber mit seiner fulminaten Rede legte er die Grundlage für späteren Erfolg,

Legationsrat vom auswärtigen Amt, im Zeichen eines zu refomierenden Völkerbundes,

Bei der Konferenz Neuwahl des Präsidiums, Helmut von Gerlach, Journalist, Helene Stöcker und Ludwig Quidde.

Die drei Strömungen sind damit vertreten, Im Altstadtrathaus, Dornse,

historische Friedensforschung, mit persönlichem Ausklang, Suttner,

Foerster als Pädagoge, „kandidieren als Reichspräsident“, nachher in Deutschland verfemt, Erziehung zum Frieden,

Ludwig Quidde, Gemälde, DFG mit weiteren Friedensgesellschaften, limitierungs und effektivierungs- und spezialisierungs- Funktion, ein jahr später, erfolgreicher Antrag auf Abschaffung der Reichswehr, damit wurde die Friedensgesellschaft schwierig für Bündnisse, da notwendige Bedingung die Abschaffung der Institution,

(man hätte sich die Koalitionsfähigkeit mit weniger radikalen Gruppen erhalten sollen?)

Gesinnungethiker,

1929 noch mal Konferenz der Friedensgesellschaft in BS, küster, schöneich, prof. otto lüning, das Friedenskartell war zerfallen, 1.August, große Antikriegsdemos, bei dritten Treffen 1920, vor den zweiten WK, bis 1928, , Pazifisten wurden in der SPD 1931 ausgeschlossen, Hillers revolutionärer Pazifismus, 1933 kam Hiller ins KZ, danach nach Prag, und mit letztem Flug nach London, geistige Grundlagen eines schöpferischen Deutschlands der Zukunft. nach dem Krieg aus london mit Flug wieder nach Hamburg. Hatte noch einen bekannten Namen, „Nie wieder Krieg“, dann kam Heinrich Böll dazu im Bonner Hofgarten,

Diskussion:

Sammelbewegung, er sieht eine Parallele zu den Ereignissen um Hiller.

Fritz, in ganz Europa nimmt der Nationalismus zu, alle Demokraten sind gefordert, kurt hillers,

Es gibt zur Zeite eine nationalistische Bewegung, wie 1928, die Friedensbewegung ist zunehmend in die Defensive, der Vorfall Maaßen lässt erschaudern, 1928 große sammlung noch demokratischer Parteien , hillers war ein „feiner mensch“, wurde im ersten Weltkrieg eingezogen, im preußischen Militär!, ist in die schweiz geflüchtet, frau hiller sorgte dafür, das ein psychiater bescheinigte, dass er krank sei, daher war er faktisch nie beim Militär. Anfangs glaubte er an die kriegerischen Absichten des Zaren, es sei ein richtiger Verteidigungskrieg gegen dn Zarismus, dann hat er sich von dieser Ansicht abgewandt, Helene Stöcker, in der „Neues Vaterland“ Initiative, die sich später in einen „friedensnamen“ umbenannte, er war kein Verteidiger der Demokratie, er wollte eine „geistige kammer“ neben einer Volkskammer, sprach von „logokratie“, schrieb Bücher: logos und eros. Er schrieb zehn folgen in der neuen weltbühne, war im KZ Kolumbiahaus, 1934 gelang ihm, herauskommen, erlitt dort ein Martyrium, wie in einem Schulbuch beschrieben wurde, traf dort Erich mühsam, der dort zu Tode geschlagen wurde, der war auch Jude, im Nachlaß ist fast alles nur nach 33, das davor wurde von der Gestapo vernichtet,

fritz: Er wurde als Pazifist und Sozialist zum Juden gemacht,

in der Kemenate ist eine Ausstellung über Käthe Löwenthal, die ebenfalls zur Jüdin gemacht wurde, sie ist in einem KZ umgekommen,

Emil Julius Gumbel, ein bekannter Mann, ein Statistiker, beschrieb, wieviel Morde von links und rechts passierten, dass in Weimar eine Klassenrechtspolitik herrschte, er musste flüchten, nach Paris , starb dort in den sechziger Jahren,

deutsche Friedensnobelpreise, es gibt vier, Bertha von Suttner, dann Stresemann, dann Quidde 1927, dann Brandt.

Die Friedensbewegung war für Quidde nach 45 nichts mehr offen…

Werner Ruff, Prof. in Kassel, aktuelle Politik, wird am Do, den 18. oktober, 18:30 hier referieren

Gabi weist auf eine gelbe Liste von Arbeit und Leben hin…

Danach Treffen im Bossa Nova mit Almut, Brigitte, Fritz und dem Referenten

Hallo liebe Mitglieder und Interessierte,

Wir laden Sie ein zu den nächsten Veranstaltungen in der Reihe „Wege zu einer Kultur des Friedens“:

Vortrag von Dr. phil. Reinhold Lütgemeier-Davin:

Pazifistentag in Braunschweig 1920.

Revolution im Saal in nachrevolutionärer Zeit.

Kurt Hillers Rede »Linkspazifismus«

Donnerstag, 20.9. 2018 – 19.00 Uhr

Speicher der VHS Braunschweig in der Alten Waage, Alte Waage 15

Völkerrechtlich ausgerichtete, liberaldemokratische Friedensfreunde standen in Braunschweig

Linkspazifisten gegenüber, die Lebensschutz, unbedingte Gewaltfreiheit sowie die

Ablehnung des Wehrzwangs kompromisslos propagierten. Sie wollten nach den Erfahrungen

des Ersten Weltkriegs eine programmatische Neuausrichtung der Friedensbewegung.

Der Referent untersucht die innerverbandliche Ausstrahlung der Rede des radikalen Pazifisten

Kurt Hiller (1885-1972). Hiller gelang es in Braunschweig, die Vorherrschaft pragmatischer

Kräfte um den späteren Friedensnobelpreisträger Ludwig Quidde in der »Deutschen

Friedensgesellschaft« zu verringern. Zugleich lieferte Hiller ein begründungsstarkes Manifest

für radikalpazifistische Überzeugungen, die sich zunehmend in der Friedensbewegung

durchsetzen konnten – mit Ausstrahlungen bis in die Gegenwart hinein. Zugleich begrenzte

aber der Schwenk zu radikalpazifistischen Positionen die realpolitische Gestaltungskraft der

außerparlamentarischen Kraft der Friedensgesellschaft.

Dr. phil. Reinhold Lütgemeier-Davin ist Buchautor. Er schrieb z.B. »Pazifismus zwischen Kooperation und Konfrontation«.

Grüße Hubert Schipmann

Friedenszentrum Braunschweig e.V.

Goslarsche Straße 93

38118 Braunschweig

Telefon: (0531) 89 30 33

www.friedenszentrum.info

Sparda-Bank Hannover

IBAN: DE68 2509 0500 0000 9291 23

BIC: GENODEF1S09

Das Finanzamt Braunschweig hat das Friedenszentrum Braunschweig e.V. als gemeinnützigen Verein anerkannt.

Somit sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerlich abzugsfähig.

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Weißhelme

Weißhelme nennt sich eine Gruppe, die in Syrien angeblich für den Zivilschutz arbeitet. 

Es gibt verschiedene Aussagen, die dagegen sprechen:

Der gewollte Krieg: Der Umgang des Westens mit den angeblichen Giftgasangriffen in Syrien offenbart, wie Krieg „gemacht“ wird. von Peter Frey am 7.3.2018:

https://www.rubikon.news/artikel/der-gewollte-krieg-5eb6fd80-2d48-4d0b-b19a-2378ccec07d3

Im Juli 18:  https://www.heise.de/tp/features/Warum-ich-die-Aufnahme-von-Mitgliedern-der-syrischen-Weisshelme-kritisiere-4123714.html

22.9.    https://propagandaschau.wordpress.com/2016/09/22/vanessa-beeley-das-aleppo-media-centre-wird-vom-franzoesischen-aussenministerium-der-eu-und-den-usa-finanziert/

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/68298-russisches-militaer-grossbritannien-inszenierte-ueber-weisshelme-duma-angriff/

https://de.wikipedia.org/wiki/Syrischer_Zivilschutz_%28Wei%C3%9Fhelme%29

https://de.sputniknews.com/politik/20170410315265992-weisshelme-fake-beweise/

schon im letzten jahr: https://www.rubikon.news/artikel/die-lugen-der-weisshelme

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Brief an Xanthe

Liebe Xanthe

Es ist mehr  die Funktionsweise der IPPNW, gut recherchierte Ansichten zu veröffentlichen und damit die menschliche Politik langsam, aber effektiv zu verändern.

Aber die vielleicht noch 100.000 IPPNW Mitglieder weltweit sind auch eine moralische Macht, die wir versuchen können, in die Waagschale zu werfen. Die Aufforderung des US-Sonderbotschafters an Deutschland , einen völkerrechtswidrigen Angriff auf Syrien mitzumachen (wir machen ihn ja in Wirklichkeit schon mit, aber kriegen das wegen unserer „Lückenpresse“ gar nicht so mit), sollte für uns Anlass sein, einerseits Angela Merkel heftig zu kritisieren, da sie dem anscheinend (siehe der Artikel in der BZ) zugestimmt hat.

Andererseits sollten wir die IPPNW Zentrale in Boston und die schlagkräftigere PSR bitten, dies zum Anlaß zu nehmen, ihren Präsidenten aufzufordern, die so oft völkerrechtswidrige und damit auch menschheitsgefährdende Politik zu verlassen.

Könntest Du Dir vorstellen, wer alles von uns dazu aufrufen könnte?

Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 http://helmutkaess.de/Wordpress/?page_id=1014/,

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damit sie die Bürgermeister ihres Wohnortes zur Mitgliedschaft bei den Mayors for Peace  (Bürgermeister für den Frieden)  gewinnen können

Mayors for Peace und Russell-Einstein-Manifest
Antrag an die Mitgliederversammlung in Köln

Die MV möge beschließen:
Der Vorstand wird gebeten, die Regionalgruppen und auch einzelne Mitglieder durch geeignete Aktionen zu unterstützen, damit sie die Bürgermeister ihres Wohnortes zur Mitgliedschaft bei den Mayors for Peace  (Bürgermeister für den Frieden)  gewinnen können, um für die Vernichtung von Atomwaffen und für die friedliche Lösung von Streitigkeiten, das Verhindern von Kriegen im Sinne der Mayors for Peace und des Russell-Einstein-Manifestes einzutreten.

Begründung:
Nachdem 122 Regierungen den UN-Atomwaffenverbot-Vertrag mit erheblicher Mithilfe von ICAN unterschrieben haben, ist es ein nächstes Ziel, auch die Bundesregierung und weitere Regierungen zur Unterschrift zu bewegen.
Die Mayors for Peace als eine internationale Organisation von Bürgermeistern, die sich der Friedensarbeit und insbesondere der atomaren Abrüstung verschrieben haben, unterstützen dieses Ziel.
Das Russell-Einstein-Manifest ist in einer ähnlichen Situation verfasst worden, wie wir sie heute in Syrien wieder finden. Es wendet sich gegen jeden Krieg und fordert friedliche Mittel zur Streitschlichtung. Insbesondere da der Einsatz heutiger Atomwaffen die Vernichtung aller Menschenrechte und humanitären Ansätze bedeutete.

In Braunschweig verbinden wir das Manifest von Russell und Einstein („Kein Krieg mehr!“) schon mit dem Gedenktag der Mayors for Peace. Seit dem Juli 2015 gestaltet die Friedensbewegung jährlich im historischen Rathaus mit Bürgermeistern unserer Stadt ein feierliches Gedenken. Wir wünschen uns ähnliche Veranstaltungen in allen Dörfern und Städten, die Unterzeichnung des UN-Atomwaffen-verbots-Vertrags, friedliche Streitschlichtung und Ächtung von Kriegen.

Helmut Käss für die Regionalgruppe Braunschweig

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 http://www.helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de ,

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Jahrestreffen, MV IPPNW, 2018

Bericht: einige Fotos

volle Sonne, Freitag nach Köln,  Hotel ganz nett,

Markt der Aktionsmöglichkeiten, Reklame für meine Idee, einmal die Woche bei Aktionsankündigungen und 1x pro Jahr bei den Anträgen.

20.00 Uhr Öffentliche Veranstaltung ,

zum Klimaschutz und Paris:

gemessen an dem, was hätte herauskommen können, ist es ein Wunder, gemessen an dem, was notwendig gewesen wäre, ist es ein Desaster.

Buch vom Club of Rom und Weizsäcker: 2018, Englisch: „come on“, wir sind dran,

Anträge: der Antrag der IPPNW Gruppe BS wird für eigentlich nicht nötig angesehen, aber dann doch akzeptiert

abends Essen in Heller stuben?

Lorenz Narku Laing hielt einen phantastischen Vortrag über Kolonialismus, Rassismus und den „weißen Mann“. Sein Vater und seine Mutter waren in Kolonien geboren, Ghana und Jamaica, er in Deutschland.

Hiroshimalichter auf dem „Weiher“.

tolle Fishbowelaktion am Sonntag, wir fühlten uns als Verband sehr gut…

Centro Hotel Ariane, 00800 – 444 00 333

MV IPPNW: Das Jahrestreffen im Überblick, Programm, Bitte beachten Sie eventuelle Änderungen.

Freitag, 4. Mai 2018 etwa 60 Personen,

Karl-Rahner-Akademie | Jabachstraße 4-8 | 50676 Köln

18.30 Uhr Klönen bei Kölsch und „Halvem Hahn“ (Kölsch für Roggenbrötchen mit Käse)

Markt der Aktionsmöglichkeiten, beides gemischt, mit vielen gesprochen,

20.00 Uhr Öffentliche Veranstaltung:

katharina x, Köln, spricht, abrüsten statt aufrüsten, Yemen, Hambacher Forst,

BUND spricht für Kohlekraftwerksabbau, situation sehr gefährlich,

Katharina, kinderärztin, mehrere Wahrheiten, mosaiksteine, zusammepuzzeln, großes Bild,

rege Diskussionen, Zivilgesellschaft, sehr guter Verband, die IPPNW, war im Vorstand, wir sind viele, unterschiedliches Alter, austauschen, wahrnehmen, zuhören, zugehen,

Alex Rosen, Susanne Kraft, folgen von Klimawandel, globaler Atomkrieg sehr gefährlich, 2 Minuten vor 12, wegen Nato und wegen Risiken des Klimawandels, IPPNW, Club of Rom, Die Grenzen des Wachstums, werden die absoluten Wachstumsgrenzen im Lauf von 100 Jahren erreicht sein, Buch 2018, Englisch: „come on“, wir sind dran, Zerstörung des Planeten, neues Denken, ungezügelte Marktwirtschaft, Wurzel des Schadens, Vision, Perspektiven, Geschäftsführer der deutschen Gesellschaft des Club of Rom, nicht wissen und nicht handeln ist ein Gift, Denkmuster können durchbrochen, 21:30, begnadeter Redner, Film System error,

Andreas Huber, , energiegeladenes Vorwort, lokal und global, unsere Prägungen, Emotionen ist nicht die andere Person verantwortlich, sondern etwas

leben lang üben, gut tun, arme verschränken, mal anders…

Global denken, lokal denken,

themen, veränderungen, gewohnheiten, Übung, verschränken, nicht unmöglich anders zu sitzen, müssen bisschen nachdenken, fühlt sich komisch an, kleine Dinge verändern,

Erde anschauen, Papst, selbstmörderisches Programm, winziger Planet, Partnerschaft, menschheit und planet, ist das eine respektvolle Ehe? Eher nicht, Antropozän, Gorialla aufgefallen, Ismail, erklärt die Welt, wir sind alle Nehmer, andere sind die lasser, indigene Völker, mehr nehmen als uns zusteht, die Lasser kommen mit dem aus, was die Gegend hergibt, man verändert den Planeten, so dass man ihn nicht wiedererkennt, phase der great acceleration,

Klima reagiert nach 20 Jahren, rote ampel, bremsverzögerung, alles hängt zusammen, je weiter geographisch und zeitlich entfernt, desto weniger,

wir sind dran: neue Aufklärung, leere Welt, wirtschaft, ökosystem, heute eine volle welt, Wirtschaft dominiert,

alles passt nicht mehr, Außenhandel lohnt

Smith egoismus für eine bessere Gesellschaft

Darwin, wettbewerb ist gut, hat er aber gar nicht gesagt,

Kapital global organisiert, 100 € 98 spekulativ, 2 € wirklich bezahlt,

Standards werden gesenkt, Abkommen ohne Sanktionen, Marktmächte verdrängen und zerstören, resiliente strukturen entstehen nur durch Vielfalt,

klassische wissenschaftliche Arbeitsweise, ist nicht so effektiv, Rattenleber Ratte töten, Bahnhof, kunst aufräumen, vernetztes Denken, hervorragende Diagnoseärzte aber schreckliche Therapieärzte,

Strukturwandel über Berg, aber wir haben viel Geld, bei Einsparungen bei Militär,

Protest am Samstag auf den zentralen Märkten,

Haltung, Tesla, Piech,

Tesla, schneller Wandel zu nachhaltiger Mobilität,

Piech, ich brauch so was nicht,

2084, yin und yang, kurzfristig und langfristig, leistungsanreize und gerechtigkeit,

Ecomodus, Achtsamkeit, Demut, Mitgefühl, Bild von saturn aus… auch mit dem Planeten,

drei tips, echter ökostrom lokal handeln, emissionen reduzieren,

Profit, Sinnstiftung, martin stuchtay, the good Disruption,

  1. Strukturwandel über Berg, aber wir haben viel Geld, bei Einsparungen bei Militär,

bei Reich Arm/

  1. Protest am Samstag auf den zentralen Märkten,

Klima, Umwelt und Gesundheit – Als MedizinerInnen global denken und lokal handeln“

Andreas Huber, Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft Club of Rome

Vor fünfundvierzig Jahren rüttelte der Bericht des Club of Rome „Die Grenzen des Wachstums“ die Welt wach. Jetzt liegt ein neuer Bericht des Thinktanks vor mit dem Titel „Wir sind dran“. Die AutorInnen warnen vor einem Systemkollaps. „Politisch haben wir eine Krise der Demokratie, der Ideologien und des Kapitalismus. Sozial geht es um bittere Armut und hoffnungslose Arbeitslosigkeit. Milliarden Menschen haben das Zutrauen in ihre Regierungen verloren“, schreiben sie. Um so schneller müsse gehandelt werden. Nach der Analyse des Zustandes der Welt, postulieren die Autoren im zweiten Teil des Buches nichts weniger als eine „neue Aufklärung“, die notwendig sei, um eine Kurskorrektur hinzubekommen. Das extreme, von der ungezügelten Marktwirtschaft geprägte Denken müsse abgelöst werden. Es sei die „Wurzel des Schadens, den die Menschheit dem Planeten zufügt“ – durch Phänomene wie Gier, fehlgeleitete Globalisierung, deregulierte Finanzsysteme.

…………………………..

Nach Andreas Huber wird sich die Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit vorstellen, an deren Gründung IPPNW-Mitglieder maßgeblich beteiligt waren und über konkrete Handlungsmöglichkeiten für MedizinerInnen debattiert.

multifunktionsaktivist, psychotherapeut,

das rheinische Braunkohlenrevier, größter Bagger der Welt, höchster künstlicher Berg, 300m, 45000 Menschen zwangsumgesiedelt, Braukohle-Irrsinn, Waldbesetzung hambacher forst,

Gewaltfreie Aktionen, militante oft durch eingeschleuste Provokateure,

Frauen aus Kolumbien, dort wird auch Steinkohle abgebaut,

Lebenslaute, Andante an der Kante,

BUND, Ausstiegsplan aus der Kohle zu Null 2030, Unterstützen!

Lehmkuhl, wir sind 50 Aktive in unterschiedlichen Settings, auch mit paar aus dem Mainstream, 15 Leute machen aktiv mit, Reduktion des Fußabdrucks,

Klimaschutz = Gesundheitschutz, 90% gesund, als gesundheitsfrage zu framen, er 50% der arbeitszeit,

gemessen an dem, was hätte herauskommen können, ist es ein Wunder, gemessen an dem, was notwendig gewesen wäre, ist es ein Desaster.

Plakat/Flyer als pdf-Datei zum Download

22.00 Uhr Ende

Samstag, 5. Mai 2018, gut 100 Leute,

ab 8.30 Uhr Anmeldung

10.00 Uhr Vortrag mit anschließender Diskussion:

Rassismus und Postkolonialismus

Rosen, Claudia, Humanity in action, non profit organisation, studierenden Treffen, postkolonialismus, Rassismus,

Lorenz Narku Laing, Diversity-Trainer und Berater für Antidiskriminierung

münchen, textliebe,

Einleitung, Einführung, Rolle Deutschlands im Kolonialismus

Ablauf II, Persönlichkeiten

Schlüsselerkenntnis,

Kritische Reflektion

Aktualität I, mein Ururgroßvater wurde in einer Kolonie geboren,

großvater als British subject in einer Kolonie,

Vater und Mutter in Kolonien, Ghana und Jamaica, kolonialismus,

Aktualität, Fazit

Kolonialzeit ist nicht lange vergangen,

reicht in die Moderne,

der „kalte Krieg“ war in den Kolonien „heiße“ Kriege.

Meist gesprochene Sprachen der Welt, mit Krieg in die Welt,

wurden von den Kolonialherren vertreten, 10 Länder 45% der UN Angestellten,

Rassismus gabs nicht immer, zu Zeiten der Ägypter und Römer, Multiethnisch: Augustinum war ein Afri, Das kam erst nach der Entdeckung Amerikas.

Startpunkt lateinamerika, Indianer seien unzivilisiert, vermeintlicher Widerspruch,

moses ägypten, griechenland, Römer, was über Deutschland, Germanen Barbaren, die im Wald lebten und sich gegenseitig gegessen zu haben, Filme, „die Mumie“, alle Darsteller weiß, weißer Jesus, wahrscheinlich sah er nicht so aus, Herr der Ringe, Ende der Menschheiten, in Pop kulturellen,

Kategorisierung von Menschen, Kant, die Menschheit, unterschiedliche Menschenrassen ,

aus den Schreibtischen der Wissenschaftler, nicht Dummheit, Rassistische Denken, die sind Schlecht, wir sind gut, der weiße Mensch sei der beste, vielleicht gelbe ein bisschen schlauer, zivilisierungsfunktion, nordafrika war ein Hochpunkt der Zivilisation,

Die positiven Aspekte der Globalisierung gelten für sie nicht,

Kant: die Menschheit ist in ihrer größten Vollkommenheit,

der Vernichtungskrieg,Vergessene Schuld, konkretes Beispiel, Rechtmäßiger Krieg, die Türkei wird wegen der Ausrottung der Armenier angeklagt, der Genozid an den Herero wird oft verdrängt, Schädel und Knochen,

Koloniale Kontinuitäten in der Mode, Bayern Südafrika, Deutsche besitzen in Westafrikanischen Ländern…

Fortführung in der Moderne, Blutrecht in Deutschland,

270 € kostete ihn die Einbürgerung als Deutscher, fand er sehr viel,

viele Deutsche erben viel, bei den Afrikanern ist das viel seltener,

Ghandi, Helden der postkolonialen Theorie:

öffentliche Persönlichkeiten, Angela davis, Salman Rushdie,

Bob Marley, Martin Luther King, Ghandi,

postcolonia literary, black studies,

Postkoloniale Theorie, Beitrag, bisschen crazy,

erst sichtbar aus der Brille des Unterdrückten,

erster Gartenzwerg in der Türkei, arabische Schrift, Nofretete, Jesus, nichtweiße Personen, wechselseitige missionierung, Steve Jones, ein syrischer Flüchtling hat uns das i-phone beschert,

same de lux, kind sagt: ich will weiß sein, weil alle meine Superhelden

du bist dumm, aber dann gab es den dr. martin luther king,

er weiß, er muss erst telefonieren, dann geht es deutlich besser, oder er schickt seine Frau vor, Argument: du bist doch ein weißer Schwarzer, mozartkugel,

Rassismus, Gesellschaftlich, Rassismus,

black lives matter,

„Entwicklung“ nein, helfen ja,

ich finde das nicht, Vorschlag: individualisieren das Schlechte, kollektivieren sie das gute,

ich als alter Heide, möchte fragen,

Sind Sie evangelischer Christ aus Überzeugung oder als Schutz in der Gesellschaft,

vielleicht wie die Chinesen in Indonesien, kam leider nicht dazu…

friedliche Revolution, Samstagskundgebung, m.W. Start in Braunschweig,

11.00 Uhr  Kaffeepause

11.30 Uhr Drei parallele Arbeitsgruppen + Training „Gewaltfreie Kommunikation“

Workshopbeschreibungen Bitte melden Sie sich bis 15. April 2018 für einen der Workshops oder das Training an. Die Wahl ist nicht verbindlich. Wir brauchen aber Ihr Feedback für die Planung, da aufgrund der begrenzten Räumlichkeiten nur das Training und die drei Workshops mit den meisten Anmeldungen stattfinden können.

Atomwaffen, Nobelpreis, wie weiter… gegen das Atomwaffenverbot, Hamburg hinter?

Vorstellungsrunde, Inga, Dame aus Hamburg, Dame aus ?,

Mann, Ican,

Mann, in Büchel jedes Jahr, in Gießen wenig Jugend,

dietrich lau, hbg, anstrengend und gut,

HK, oslo und wien als einfacher Teilnehmer,

, jährliche und wöchtentliche Kundgebung gegen Atomtod ,

Gruppe neu gegründet, Nils Arndt,

dame, Berlin,

Dame Kiel, wie wasser herabläuft, MfP, Flaggentag!!,

Martin müller, solingen, jürgen hardt,

josef, rommerskirchen,“kriegsteilnehmer“,20 km von Köln, persönlich + organisationen,

frau und herr Jung aus Brandenburg, schulleitern, ddr darüber reden, schulleiter ohne Antwort, Freikirchengemeinden, 50-60 Leute, ICAN, Berlin, Ostermarsch in Potsdam, krankenschwester aus Bagdad, 120 Leute,

Gottstein, Ulrich, + Frau, Charlotta, oslo, berichten, ganze masse gemacht, gewerkschaften, bürgermeister, gymnasien, zu viert,

Lars pohlmeier, spd mitglied, dickste Brett, dunkelste Seite, es gibt einen Vertrag, phantastische, bremen, bürgermeister der Friedensbewegung, bundesregierung auffordern, den Vertrag zu unterschreiben, Landesparlament,

Trier, fördermitglied, Dan,

HK, jährliche und wöchentliche Kundgebung gegen Atomtod,

Zusammenarbeit mit den Mayors for Peace,

1.Mayors for Peace, jährliches Gedenken und Aktivierung, bürgermeister ansprechen auf einen Raum und Grußwort,

  1. Jetzt auch wöchentlich z.B. als Kundgebung, als Bürger gegen die Gefahren und auch als „Friedliche Weltrevolution

Noch halbe Stunde,

man kommt nicht durch,

nobelpreisrede zitieren, gronau, wie ernsthaft brauchen wir das noch, widersprüche,

wie können wir uns besser vernetzen,

Büchel, Film, icanw.org internet, dort filme,

tritte in kraft,

die sChande, dass die linke , einziger Vertrag auf un ebene, immer für uns ins anspruch, schande, dass dies, verweigern uns einem UN Prozess,

gießener Zeitungen, mfp,

Ican erklärung für abgeordnete, jeder mandatsträger, bevölkerung müssen wir nicht überzeugen, sondern die abgeordneten, schande, unmoralisch,

schande, afrika ist der schrittmacher, atomwaffen abgeschafft, südamerika,

planvoll an schüler, abiturienten, Politker, Material, wir in Europa, beschicken etwa ein drittel, die usa haben keine anreicherungsanlage!!, die Franzosen betreiben lingen, rwe und eon, je 1/3 deutshcalnd, ,niederlande, england,

weniges Geld nicht mehr , zu alternativen,

eintrittskarte für die Hauptversammlung, konfrontativ, brauchen solidarität , die RWE, EON, wir dulden es bei israel, pakistan, indien, selber,

besser vernetzen, susi snyder, wer die Banken, paar Briefe, deutsche bank, aktionstag, rentenversicherung, mit dieter in verbindung, jede landesärztekammer, ärztebank,

marlene barkott, einen fond, wieder überall drinnen, gls bank, apotheker und ärztebank, vermögensverwaltung,

diskussion, was sollen wir tun?

Eigene Atomwaffenmacht, vertrag noch nicht ratifiziert, Merkel, unterzeichne…

Rede halten, für Flagge + Rede, + Presse,

wie vernetzen, Büchel?, Widerstand sichtbar, 15.-23. Juni, so 17:susi schnyder, fehlt noch kulturprogramm, friedenslaute,

ermutigendes wort, gute mächte, die uns unterstützen, montagsmahnwachen,

ingablum@gmx.de

13.00 Uhr Mittagspause

ab 14.00 Uhr

Halber Hahn und Spargel- und Kürbis-Suppe,

100 Leute zugesagt, Versammlungsleitung Gisela + anderer,

Matthias elmar altvater, beirat, gestorben, kapitalismus nicht zukunftsfähig, gemeingut, Allmende, auch in Attac, zu seiner Beerdigung, sehr strammes Programm,

Flippchart, bewerten,

Tagesordnung:

Berichte:

wir treten zu dritt auf. Ich als Vertreter des Vorstands, Wilmen für das Geschäftszimmer, Studierende,

das jahr begann kalt und regnerisch, januar, body count, ost west konflikt, Februar, strategietagung afghanistan, märz Armut und Gesundheit berlin, begegnungsreise Gisela, april ostermärsche, büchel, berlin, Studentin, Jahrestreffen, macht frieden, syrien, berlin, nukipedia spring academie, Bundeskongress der medianetze, frank uhe, juni konferenz 50 jahre besatzung, mai, europäisches stundi treffen pristina, protestwoche in Büchel, wie auch dieses Jahr, Atomwaffensperrvertrag, ende juni tihange, lüttich, Aachen,

asse, atomares erbe, august global health summer school, Hiroshima und nagakakitag, antikriegstag, ende august biketour der ippnw, weltkongress, radtour york, medact gut organisiert, atomares erbe, body count, ican unterstützt, wie kann man besser zusammenarbeiten, angelica europäische chefin, helmut lohrer, board bestätigt, Hibakusha weltweit Ausstellungen,

weltklimakongress, dont nuke the climate, nov studi treffen in lübeck, über 90 teilnehmer, sie zur studierdensprecherin, Menschenkette usa nordkorea, gueterres versuchte merkel zum unterzeichnen zu bewegen, IPPNW zweiter oder dritter nobelpreis, massenbewegung , rechenschaftsbericht,

henry stahl und Schwienhorst,

Gemeinsamer Bericht von Vorstand, Geschäftsstelle und Studierenden

  • der Schatzmeisterin

sabine und carlotta,  zukunftprozesse

wirtschaftsprüfer, zetifikat erhalten, etat von 1,1 Mio, hohe Spendenbereitschaft, 385.000 €,

  • Stellungnahme der Revisorinnen, kassenprüfer, alles gut,

  • der International Councillor

Spendenaufkommen in den USA zurückgegangen, internationaler Haushalt, schmerzgrenze überstricken, website ippnw.org , nur noch ehrenamtlich, Peace house, sektionen müssten das mit einem Anteil übernehmen, erst 8 Länder ratifiziert, postkoloniale, waffenhandel, stopthearmstrade, weltkongress, weltkongress, satzung gebrochen, jetzt voraussichtlich dreijährig,

lars nur noch drei hauptamtliche in der internationalen ippnw,

möchte lars unterstützen, sollten Aussprache

Entlastung des Vorstandes

Prozess des Namens,

griffiger, mehrere Heilberufe, weibliche besser, Richter, ärzte und ärztinnen für Frieden und soziale Verantwortung, geschlechtergerechte sprache, gender, auch weibliche , gender, soziale geschlecht, machtstrukturen, erziehung, sollte in der arbeit einen gewissen stellenwert haben, chance auf freiheit und , feministische linguistik, unsere Sprache maskulin genannt, nrw landesgleichstellungsgesetz, festgeschrieben, ngo, ärztInnen, verschiedene menschen sichtbar zu machen, vater und sohn, vater stirbt, sohn chefchirurg, , es ist mein Sohn, eine Chefärztin! Symmetrisch, artzt und krkschw sind bereit für die op, sprache wandelt sich, kreativ, progressiv, katja göbbels, Berlin, gewohnheiten können sich verändern,

15.30 Uhr Kaffeepause

16.00 Uhr Ausblicke, Anträge und Resolutionen

  1. Jemen, y dcs

  2. Alex, eskalation, iran, +

  3. Dieter, Klima,

  4. Gisela Türkei, Verletzung von Menschenrechten beenden,

schätzen sie, gemeinsam Forderungen,

Diskussion: Alper: resolutionen wenig effekt,

claudia, , vertreten durch susanne,

henry stahl vertritt die IPPNW auf der Plattform,

HK: mayors for Peace, Russell Einstein-Manifest, Antrag…

Verschiedenes: mechthild begegnungsreise nach russland, 20 mio…, lars pohlmeier?? anklage gegen merkel,

HL: Reise nach russland, Städtepartnerschaften,

Reisen nach palästina, Sabine,

ab 20.00 Uhr Abendessen und Feier des Friedensnobelpreises an ICAN

Hellers Brauhaus, viertelstunde Fußweg,

nach dem Essen, Feier , Hiroshima, Friedensnobelpreis, 22:00,

Sonntag, 6. Mai 2018

09.00 Uhr Fish Bowl Diskussion:

Politisches und wissenschaftliches Selbstverständnis der IPPNW

Am Sonntagmorgen von 9 bis 10:30 Uhr (i.W. 11:30) wird es einen Austausch zum politischen Selbstverständnis der deutschen IPPNW geben, zudem alle herzlich eingeladen sind. In Form einer sogenannten Fishbowl-Diskussion wollen wir über Ihre Fragen und Vorschläge sprechen. In den Diskussionen in Arbeitskreisen, Mitgliederversammlungen, Email-verteilern ging es zum Beispiel darum: Welche Rolle kommt der Analyse der weltwirtschaftlichen Mechanismen, ihrer Verknüpfung mit Militarismus und Krieg und dem Einsatz gegen Ungerechtigkeit in der strategischen Ausrichtung des Vereins zu?

Welche spezifischen Aufgaben hat eine Organisation von HeilberuflerInnen innerhalb der Friedensbewegung? Wie definieren wir unsere Themenbereiche über das zentrale Gründungsanliegen (Engagement gegen Atomwaffen und gegen Krieg) hinaus? Welche unterschiedlichen Grundüberzeugungen sind für die Mitglieder und Fördermitglieder wichtig? Wer sind die AdressatInnen unserer NGO-Politik – wie wollen wir in die Mitte der Gesellschaft wirken?

Wir sind gespannt auf Ihre Beiträge und erwarten, dass eine moderierte Fishbowl-Diskussion Vielen die Möglichkeit gibt, ihre Meinung zu äußern, andere Meinungen zu hören und sich gegenseitig weiter zu bringen.

Susanne: Ausrichtung der IPPNW, Grundlage, Ärzte und Psychologen,

Uli Wohland, wild spekulieren, Kampagnenbereich,

Aquarium Fische, gelangweilt und interessiert, kluge fragen?, man kann dazu kommen, man kann abklatschen,

Friederike, Lübeck, zulange reden, plattform, menschenrechtsperspektive, nationales studitreffen, Thema einigen, themen und Organisieren, etwa 100 Teilnehmer, Ewald organisiert, 2 ½ Jahre, turnt dich an und ab, lobbyarbeit, ican, nicht nur individueller benefit, herausforderung, unterschiedliche ansätze, sehr aktiv, teils passiv, fast nie auf demos, gar nicht so schlimm, wie gut sie es schafft, die generationen zusammenzubringen, lichter auf den see, gemeinsame sprache, willkommen zu heißen,

Jeremy, ostfriesland, hannover, aufschrei, ippnw unendliche vielfältig, Thema Kleinwaffen, Planungskonferenz, für fast alles begeistern, nicht mehr klarheit, heterogenität ist unsere Stärke, supergute Mitglieder mit syrien, mit kleinwaffen, themen hopping, deutschland-verteiler, viel über psychanalyse, überwindung aktueller konflikt, diplomatie gegenüber blöcken, prozess der verjüngung, voneinander profitieren, es gibt den weg, aber wir machen das so, wie wir das immer gemacht haben, Repressive Toleranz, Aktionsformen? Ziviler Ungehorsam ungeheuer wichtig, massiver Abbau von Freiheit, Gefahr der Zensur im Kopf, er hat keinen hang zur diplomatie, keine änderung der meinung der älteren,

Katja, klimawandel,

kein schwerpunktthema, sehr vielfältig, Uni Aachen, junge ärztin, klima persönliches thema, schnittmengen, Frieden, klimaflüchtlinge, erhöhte gefahr des atomkrieges,

Ich : Vielfalt gegen zentrale Themen, (lown dreieck,), Gewichtung, akute Gefahr, Sa : Was gegen einen Weltkrieg und drohenden Atomkrieg tun…,

Angelika Claussen, kampagen gewalt, friedenslogik, alle akteure, Birkenbach, Franka Alternativkonzepte, Uli: zivile und militärische Sicherheitslogik,

Franka, vielfalt, internationaler Vorstand, dort konzentrieren, wegen

lars, internationaler vorstand, grandioser zusammenhalt, gegenseitige gruppe der alten,

roter faden, unterschiedlicher, abschaffung der atomwaffenwaffen, überhaupt im gespräch, plant, juni nach büchel, jeremia, wie ihr alten das wollt, verbindung mit der Erfahrung, die klassischen schwerpunktthemen,

Inga, friedenstheorie, medizinische Theorie dazu, was braucht der mensch, was glauben die leute ohne sicherheit ippnwkonform gestalten, wie könnte man zentrale demokratische prozesse gestalten, zukunftswerkstätten, badische Kirche, resiliente demokratie und frieden ,

Alex, ippnw , er sprang von flüchtlinge zu Atomwaffen, möchte mit 92 mit inga im ippnwzusammenhängen, alleinstellungsmerkmal, die wissenschafltiche, jeder mensch ist bedroht, verbotsvertrag, Atomkraftwerke, politik zum Handeln gezwungen, das gleiche in der Flüchtlingsarbeit, wissenschaftliche ergebnisse, nur natwiss auch,

wissenschaftliche aufklärung, wissenschaftliche fakten,

alper, herforder energiegenossenschaft, friedenserhaltung, in die türkei rein, nicht warencharakter,

anderer: „spätheimkehrer,“ wichtig, mut, gerührt, gefühl von zu hause, studizeit, ausgetreten, eingetreten, „heimatvertriebener“, wieder zurückgekehrt, bad segeberg, menschen berühren, den mut verloren, psychiater, menschenbild, menschenbild finde ich gerade, zu hause, in der familie, wie kann ich das lebendige wieder hereinbringen, wie können wir uns begegnen, trump depressiv oder zorn, narzisstiisch dissoziale Persönlichkeit, zwangsenweisung, richtige wut ist konstruktiv und nicht destruktiv, empört, kontruktiv, identisch sein,

jeremias, resiliente demokratie, resilienz, völlig falsch, trotz widriger umstände schutzfaktoren, zivile Verteidigung , frieden ist mehr als abwesenheit von gewalt, frieden ist resilient, frieden ist frieden, nicht frieden 2.0, demokratie, defizitiär, wiss institut, nichts besser, klare begriffe, klares handeln,

zweiter punkt, in sozialer verantwortung, dürrenmatt, nur zusammen lösbar, niemand aus der Verantwortung entlassen, do no harm, wir sind gegen etwas, es nicht unsere aufgabe, lösungen anzubieten, müssen gemeinsam drüber nachdenken, zurückspiegeln , erinnern, nicht die probleme lösen, uli: brandschutz, leute, denen etwas wichtig ist, entlasten die eigentlich verantwortlichen, politik geht alle an, demokratie nicht expertographie oder -kratie?,

Manfred, zukunftsmodell, bessere Zukunft, 1981 richter exitentielle bedrohung unser aller leben, friedensbewegung pro und nicht kontra, These, antithese synthese, klimakatastrophe, wirtschaftssystem, was von wachstum lebt,

zukunftsmodell, sozialistisch,

Kapitalismus, das ist der feind, (mein Kommentar: was ist genau der Feind?)

dorothea Brinkmann, . Bei ippnw so zu hause, nicht medizinerin, politisch, sehr engagiert, ohr der mediziner bekommen, abfallexpertin, „müll“, atomkraftwerken und atomwaffen,

Helmut L, vielfalt, haus mit vielen zimmern, sein Bild Ebene, mit zentrum, dieses in frieden, themen sollen mit diesem zentrum etwas zu tun haben, fragen zum Thema, suchbewegung, beispiel gesundheitskarte, mit kapitalismus, dort die dritte ebene, frieden geht, in zwei wochen an, staffellauf gegen rüstungsexporte, starten in oberndorf, heckler und koch und rhein-metall, schlängelt sich durch deutschland, kassel und berlin, dfgvk, und kirchen, märsche gute Qualität,

Dieter Daunert, allgemeinarzt und psychotherapeut, „resiliente demokratie“, sodbrennen, konflikte ausgetragen, allgemeinarzt, nicht den patienten mit krankheiten identifizieren?, in systemen denken, hintergründe von entscheidungen, 600 mrd mit politischen, unendlich viel arme und wenige unendlich reiche, Waffen zur „stabilisierung der verhältnisse“, eine form von mobilität, mitbetrachten, miterwähnen, nicht notwendig, lösungen anbieten, scholz, abriß in sozialstaatlichen errungenschaften, abenteuerlich,

mann aus Gießen, kannte das format nicht , 2011, fukushima, helmut lohrer, Blutauffrischung, Uli: die Studenten wollen vielleicht autonomie, statt gewinnen,

yvonne, wieder randständig zur ippnw, sicherung von Frieden, die menschen verleugnen enorme kriegsgefahr, aushandlungssysteme zerbrechen, vor 500 jahren 30 jähriger krieg begonnen, situation wie 1648, psychiaterin, aushandlungslogik,

dieter lehmkuhl: medact vier säulen, soziale gerechtigkeit, umwelt, gibt alternativen, europa muss eine republik werden, donat ökonomie, es wird behauptet, trump sei krank, er sei nicht krank, er sei narzistische , „böse“,

max?, nürnberg, wo politische orientierung, sachlich wissenschaftlich, er sei feige, depressiv gewesen, michi roelen barbara, gottstein, haben uns aufgeweckt, jüngere uns majorisierung, harte konflikt, fairer umgang, zusammengerauft, verständnis gefunden, kleinteiligkeit, als arzt das, ärztliche ethik, was machen wir mit unserem verein, wenn die atomwaffen abgeschafft sind?

matthias, im attac-rat, wirtschafts und finanzrat, clinton: „its the economy, stupid“,

das ende des kapitalismus, wie wir ihn kennen…

carlotta, begeisterung, freiwilliges comittement, für ideale einstehen, polarität lösungsvorschläge und alternative, alper, friedenserhaltende energiegenossenschaft, dies ist auch die IPPNW,

12.00 Uhr Öffentliche Aktion auf der Kölner Domplatte

„Macht Frieden – Zivile Lösungen für Syrien“

Dort mal wieder alles „verloren“… später wiedergefunden…

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Friedensaktionen: MV IPPNW Deutschland

Notizen aus der Kölner MV 2018.

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zum drohenden Krieg NATO gegen Russland

Liebe IPPNW, liebe Kollegen, liebe Bürger

Anbei mein Aufruf am Samstag bei der Kundgebung auf unserem Marktplatz.  Unten der Text mit zwei wichtigen Links, oder hier als Flyer zum Ausdrucken ohne die Links. Und hier etwas schöner als alleiniger Text

Wir müssen alle schreien, weil das Ganze so primitiv und gefährlich ist.

Grüße, Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 http://helmutkaess.de/Wordpress/?page_id=1014/,,  Helmut_Kaess@web.de

jetzt noch mit Link ganz unten zum TV Moderator Lanz, der die Ahnungslosigkeit unserer führenden Politiker anprangert, sehr beunruhigend…

Kritische Situation zwischen den USA und Russland

17.9.2018   Der Druck auf Deutschland wächst: Deutschland soll noch mehr in den Angriffskrieg gegen Syrien hineingezogen werden.

In der Braunschweiger Zeitung stand  am Freiag , der US-Sondergesandte erwarte „Militärische Solidarität“ im Falle eines Giftgaseinsatzes durch Assads Truppen. Assad hat keinerlei Grund, den USA einen Vorwand für einen Angriff zu liefern. Er schafft den Sieg auch mit konventionellen Mitteln.

Wir können fast sicher sein, dass ein vermutlich vorgetäuschter Giftgaseinsatz kommen wird. 

Wir möchten als Friedensbewegung schärfsten Protest gegen die völkerrechtswidrigen Vorschläge aus den USA einlegen, denn wir sind mit der Gefahr bis hin zur Menschheitsvernichtung bei einem Krieg zwischen Nato und Russland konfrontiert. Die ehemaligen Geheimdienstspezialisten (Veteran Intelligence Professionals for Sanity (VIPS)) der USA mit dem berühmten Ray McGovern warnten in einem Schreiben ihren Präsidenten davor.  Hier das Original… 

Als sie vor dem Irakkrieg warnten, sind sie zum Schaden der Welt mit ihrer Mahnung gescheitert. Diesmal geht es möglicherweise um viel mehr.

In diesem Jahr hatte sich herausgestellt, dass die Chemieangriffe im April in Syrien  möglicherweise Fakeprodukte der „Weißhelme“ waren. Jetzt ist offensichtlich wieder ein solcher Angriff geplant, vermutlich mit wirklichen Todesopfern, um einen völkerrechtswidrigen Angriff zu begründen. Diese Art von Argumenten konnte man schon von Angela Merkel hören (Artikel der BZ).

Unser wissenschaftlicher Dienst des Parlaments hat den seinerzeitigen Angriff der USA mit den „Willigen“ Frankreich und England auf Syrien als verfassungswidrig  bezeichnet und warnt hochaktuell und dringend (10. Sept.) davor, sich an einem solchen Angriff zu beteiligen.

Im Ergebnis wäre eine etwaige Beteiligung der Bundeswehr an einer Repressalie der Alliierten in Syrien in Form von ‚Vergeltungsschlägen’gegen Giftgas-Fazilitäten völker- und verfassungswidrig. Die parlamentarische Mandatierung eines solchen Bundeswehr-Einsatzes würde sich dann erübrigen, da der Bundestag nur Auslandseinsätze mandatieren darf, die auf einer tragfähigen verfassungs- und völkerrechtlichen Grundlage beruhen (vgl. zur Verfassungsbindung des Gesetzgebers Art. 20 Abs. 3 S. 1 GG).“

 Wir müssen versuchen, einen solchen Angriff zu verhindern, auch, indem wir dazu beitragen, unsere Regierung von diesem Verbrechen abzuhalten!

Dr. med. Helmut Käss,

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Helmut_Kaess@web.de

PS: Zur Ahnungslosigkeit der führenden Politiker nicht nur in Kriegsfragen: Dieser Link  ist hier am Beispiel der Finanzen mit dem Moderator Lanz sehr aufklärend.

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Polizeigesetzentwurf

NpoG, Polizeigesetze, 6.9.18, z.Zt. 57 personen anwesend,

Moderator: Michael Kleber,

Vortrag von Martina Dierßen, Fachgruppe Richter und Staatsanwälte, diese gaben eine gemeinsame Stellungnahme ab, unsere Kritik: die Materie ist sperrig…

Wurde betitelt als Reformgesetzentwurf, Niedersäch. Sicherheits und Ordnungs-Gesetz, Änderung zum Versammlungsgesetz.

Begründet mit „Notwendigkeit“, aktuelle gefährdungslage, ausgelöst durch islam terrorismus,

2 Entscheidung Verfassungsgericht, Bundeskriminalamtsgesetz, das Verfassungsgericht konnte und wollte den ländern keine vorschriften machen.

Niedersächsisches Sicherheits und Ordnungs-Gesetz, beschreibt situationen, wann eingreifen, „konkrete gefahr“, hinreichende wahrscheinlichkeit für schadenseintritt, dringende Gefahr definieren, wie in Bayern „drohende Gefahr“ dringende Gefahr, ist dermaßen unkonkret, die Richter sagten, es sei nicht auslegungsfähig.

Terroristische Straftat : 28 Tatbestände, streiten, ob hinreichend konkret, schwere organisierte Gewaltstraftat…

Sie brachte immer wieder Sebastian wertmüller, den Vorsitzenden der Gewerkschaft,als Beispiel für die mögliche Kriminalisierung durch das Gesetz.

Definition: Gefährderansprache, – Anschreiben, viel action, Gefährder?, Drohpotential,

dies ist auch für Polizisten eine Zumutung, wie ist das mit dem Recht auf Löschung?

im Moment §11 SOG, können schon vorladen,

Meldeauflage: unkonkrete, eine nicht terrorische straftat, auch für terroristische … , jede Woche melden, ohne richterlicher Beschluss,

Ausweitung polizeilicher meldeauflage,

Aufenthaltsvorgabe und Kontaktverbot, eine terroristische Straftat,

elektronische Aufenthaltsüberwachung,

bei Strafprozess ist das eher richtig, aber im Vorfeld,

mangelnde verhältnismäßigkeit,

Gewahrsam, zum Schutz der Person, um Straftat zu verhindern,

Dauer der Freiheitsbeschränkung, bis zu 30 Tagen, Verlängerung bis 74 tage möglich, Verfassungsrechtlich extrem…

Bildübertragung aus öffentlich zugänglichen Räumen, „nicht geringfügige Ordnungswidrikeit“ Einsatz von Bodycams? Beweismittel auch für Angeklagte…

Herausgabe von Material: Bild und Tonaufzeichnungen,

Datenüberwachung Telekommunikation, Massenausspähung nicht durch Polizei, sondern m.W. durch den sogenannten Verfassungsschutz, kleiner Staatstrojaner, und großer; Eingriff in informationstechnische systeme,

verdeckten Einsatz technischer Mittel, in Wohnungen,

durch die Verwendung von Vertrauenspersonen, verdeckte Ermittler, nsu,

Strafvorschriften, Vermummungsverbot !!!, vermeintlich abschreckende wirkung,

Zusammenfassend: zu unklar, zu unbestimmt, die polizei wird drittes aufgabenfeld auferlegt

und schließlich: seit 9/11 versucht der Gesetzgeber immer wieder verfassungsrechtliche Grundlagen „auzuwalzen“,

meine Bemerkung:

1. bisher durch Terrorismus viel weniger Tote als Blitztote, viel, viel mehr durch Radioaktivität, die Aufmerksamkeit der Medien ist unverhältnismäßig…

2. Gefährder ist jeder Mensch!

Besonders schlimm:

Demos können als Straftaten definiert werden, 125a,

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Novemberrevolution und Braunschweig

7.9. 18 Novemberrevolution und Braunschweig

Gerhard Wysocki und Hans-Ulrich Ludewig

Saal im Gewerkschaftshaus

Denise Steinert, gut 50 Leute, (elke, Alexander, Sebastian, heide, horst, Hansi,Helga, Sebastian)

Stadtspaziergänge, Novemberrevolution, sind bei dem dgb buchbar,

Projekt, verschied gewerkschaften, stadt bs, ua,

dr hans ulrich ludewig und dr wisocki,

kurzvorträge, fisch bowl, nach vorne kommen,

dr hans ulrich ludewig, Historiker, i.R.

Novemberrevolution, 18/19, nov 18-april 19…,

100 Jahre her, jubiläum, einiges verändert, monarchie, demokratische republik, verfassung, gundrechte, frauenwahlrecht,

Umbruchszeit, wie heute, Demokratie in seiner weitesten form,

BS Besonderheiten,

große jubiläumssause 1913-2013, was ist daraus geworden,

etwas seltsam, verdrängt wir feiern nicht so, gescheitert? Sehen immer auf 1933, nicht gerade Linie, nicht einbahnstrasse, offenheit, möglichkeiten,

Revolution??,

dr wisocki , zweiter Vortrag; gewerkschaftliche Berufsbildung??

1. kernbereich antimilitarismus, Krieg, dreiklang, frieden, freiheit und brot,

internationale beziehungen, wiederholt information, möglicher krieg, schlafwandler, kriege wieder möglich machen!! wie können wir Krieg verhindern, in bs jugendbildungsverein, auch antimilitarismus, (später liebknecht) hugo haase, fassungslos, immer stärker als opposition formiert,

2. wert des menschen, abgesehen von den BS SPD, die stehen dazu, zu ihrer Revolution, die Rechte mit hohn und spott, auch kpd nicht viel dafür übrig, stark satirisch, wie georg schramm, innenminist, migration mutter aller probleme, Geldsachwahlrecht, monarchisches system mit unnützen drohnen, gelder für hilfbedürftige kinder, die menschen sollten sich von ihren gekrönten drohnen befreien,

3. Demokratie, august merges, volker pispers persiflierte die Frage, „der kapitalismus ist zuende“, was hast du denn mit diesem schweinesystem gemacht? „Ich war im Kabarett“. Statt dessen Engagement notwendig, wurde das im 1891 von spd im gothaer programm zusammengefasst, verwirklichung des gothaer programm immer wieder als Aufgabe…

herzog dankte am 8.nov. ab, während Kaiser Wilhelm „abgedankt wurde“…

Diskussion (Fischbowl)

Umbruchssituation auch heute, linke sammlungsbewegung, jeremy Corbyn, Bernie Sanders,

parlamentarische Demokratie hat etwas von Demokratur,

die Regierung macht nicht das, was die Mehrheit will.

In Auslandseinsätze, in Waffenexporten,

wahlen, harz 4, die Parteien machen nicht das, was die mehrheit will.

verrat der SPD durch harz 4, deshalb jetzt nur noch 16%, ,

Corbyn hat die Mitglieder der Labourpartei verdreifacht,

Mein Beitrag: HK, Hausarzt im Ruhestand: Umbruchssituation auch heute,

wer morgen nicht zur Polizeidemo geht, zum Beispiel wie ich wegen Hüftproblemen, könnte Samstag 11:00 Kohlmarkt, auf der Straße, morgen Linke Sammelbewegung, anfang der Diskussion in BS,

Recht der straße,

Horst Vergin: 9.nov, 18, 89, größte massenbewegung im 19.jh.

Unvollendete revolution, am 10.nov. Ebert gröner abkommen, vertreter für ludendorf, der dolchstoss, abkommen großkapital, 5.nov, nicht vergesellschaftlichung der produktionsmittel, junge leute im staatsbankstreik, streik, anführer an die Front, 1917, streik in Berlin, 400.000 bis 500.000, streik beigelegt, kriegstote, auch 44/45, august stahlheimer ?,

dr wisocki, revolution 1848 war auch wichtig.

ebert stiftung“ umbenennen, angehörige entschuldigen, Baustelle Demokratie,

dies war angekündigt: Vortragsreihe zur Novemberrevolution:

https://novemberrevolutionbraunschweig.de/event/die-novemberrevolution-in-braunschweig/

Stand: 11.07.2018/vo. 3 Vorträge (fett) finden jeweils am Freitagabend statt, sind aber gar keine Vorträge, sondern sind Gespräche mit 2 geladenen GästInnen und 2 freien Stühlen, die durchs Publikum fragend besetzt werden können (Prinzip: Fishbowl).

Am darauf folgenden Samstag wird ein vertiefendes Seminar, zum selben Thema, mit den selben ReferentInnen, stattfinden, für Interessierte.

7.9. Novemberrevolution und Braunschweig

Gerhard Wysocki und Hans-Ulrich Ludewig

Saal im Gewerkschaftshaus

26.09. Ulrike Hermann wird am 26.09. einen Vortrag zum Thema: „Marx reloaded“ halten und anschließend mit Uwe Fritsch sprechen Im Pressehaus (angefragt)

05./06.10 Novemberrevolution: Rätesystem – Parlamentarismus. Ein nicht zu lösender Widerspruch? Mit Michael Buckmiller

Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung in Kooperation mit DGB Region SON

In der Brunsviga

10.10.

Eröffnung Frauenort Minna Faßhauer und Minnas Geburtstag

Mit Landesfrauenrat und Sozialministerin Carola Reimann, Saal im Gewerkschaftshaus

26./27.10. 12. Gramcitage mit u.a. Dörre Saal im Gewerkschaftshaus

16./17. Novemberc Novemberrevolution- Was bleibt – Was wird

Frank Deppe und Marvin Hopp Saal im Gewerkschaftshaus

26.11. – 30.11. Gerhard Wysocki vom 26.11.-30.11. einen Bildungsurlaub „Novemberrevolution“ zusammen mit A+L anbieten

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Gründungsaufruf

Fragen und Gründungsaufruf von „Aufstehen“

https://www.aufstehen.de/faq/

Werde Teil der Bewegung Häufig gestellte Fragen

Warum Aufstehen?

Nach dem Aufwachen kommt das Aufstehen. Bei Bob Marley heißt es „get up, stand up!“. Wir müssen aufstehen, um dieses Land zu verändern. Keine Politikerin, kein Politiker, keine Partei wird unsere Probleme lösen, wenn wir es nicht selbst tun.

Eine Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich eine soziale Politik, eine gesunde Umwelt und Frieden. Aber die Interessen der Mehrheit haben keine Mehrheit im Bundestag. Trotz Wahlen.

Viele Menschen sind müde. Sie erwarten nichts mehr von Parteien. Und jene, die in Parteien für eine andere Politik kämpfen, sind zu wenige, um sich durchzusetzen. Daher brauchen wir Dich, wenn Du unsere Ziele teilst!

Was ist Aufstehen?

Aufstehen ist eine soziale und demokratische Erneuerungsbewegung. Jeder und jede ist wichtig und kann etwas tun. Ob Taxifahrer, Kassiererin, Rentner, Künstler, Leiharbeiter, Kleinunternehmerin, Krankenschwester, Polizist oder Ärztin. Lobbyisten haben das große Geld, wir haben die Leute.

Was sind die Ziele von Aufstehen?

Wir wollen etwas Neues: Keine Partei, sondern eine Bewegung für alle, die gemeinsam für unsere Ziele kämpfen wollen. Wir streiten für sichere Arbeitsplätze, höhere Löhne, gute Renten & Pflege, einen Sozialstaat, der vor Abstieg schützt und nicht jedes Lebensrisiko dem Einzelnen allein aufbürdet, für Top-Bildung von der Kita bis zur Universität, bezahlbare Mieten, gerechte Steuern statt Politik für Super-Reiche, Banken und Konzerne, den Erhalt des bedrohten Planeten, den Schutz von Wasser, Luft, Böden, Tieren und Artenvielfalt, für Abrüstung, echte Friedensdiplomatie und Entspannungspolitik, gegen Stellvertreterkriege, Waffenexporte, die Ausplünderung der benachteiligten Länder, die die eigentlichen Fluchtursachen sind. Wir stehen auf gegen Fremdenhass sowie für echte Demokratie ohne Übermacht der Banken, Konzerne und Lobbyisten. Wir wollen neue Mehrheiten in Deutschland und Europa!

Warum lohnt es sich aufzustehen?

Wir können unser Schicksal selbst in die Hand nehmen – auch in Deutschland: Dies zeigen Bewegungen um Bernie Sanders (USA), Jeremy Corbyn (Großbritannien), aber auch die neuen sozialen Bewegungen in Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, die für Wirbel sorgen. Oder die Proteste von Hunderttausenden gegen das Konzernschutzabkommen mit den USA TTIP. Gemeinsam sind wir stark!Wie steht Aufstehen zu Parteien?

Die Parteien des links-liberalen Spektrums SPD, Grüne und Linke haben es im letzten Jahrzehnt nicht geschafft, ein verlässliches Bündnis untereinander zu schmieden und mit einem politischen Gegenkonzept einen Machtwechsel in Deutschland herbeizuführen. Sie haben sogar Protestwähler an die AfD verloren. Die AfD hetzt gegen die Schwachen und will Löhne oder Renten kürzen. CDU/CSU FDP machen ohnehin Politik für Konzerne und Super-Reiche.

Es fehlt der überzeugende Wille, etwas zu verändern. Die Hoffnung, dass sich überhaupt noch etwas verändern lässt, ist die wichtigste Quelle linker Politik. Auf diese Hoffnung zählen wir.

Brauchen wir Parteien?

Doch, wir brauchen Parteien. Wir wollen Druck auf Parteien ausüben. Wir wollen daher auch jene unterstützen, die für unsere Ziele in den Parteien streiten. Wir wollen neue Talente entdecken. Für uns zählt jedoch das, was uns verbindet – egal ob in einer Partei oder nicht. Alte Spaltungen wollen wir überwinden.

Wie wollen wir aufstehen?

Wir wollen das Internet und die Straße erobern. Wir wollen durch populäre Kampagnen die Politik aufrütteln. Jeder kann etwas! Mit Nachbarn, Kolleginnen und Verwandten sprechen, mit witzigen Ideen unsere Forderungen unterstützen, gemeinsam Spaß an Politik haben und neue Leute kennen lernen!

Wofür wir aufstehen?

Damit es immer ein Echo gibt, wenn wieder an den Menschen vorbei regiert wird. Wir haben kein fertiges Programm. Wir wollen zuhören, respektvoll diskutieren und sind offen für unterschiedliche Meinungen. Wir wollen die Art, wie Politik gemacht wird, verändern, um gemeinsam eine Perspektive für Gerechtigkeit und Frieden zu schaffen. Dazu wollen wir die Möglichkeiten digitaler Technologien zur demokratischen Entscheidungsfindung ausschöpfen, um alle unsere Ideen und Kreativität für Aufstehen zu nutzen. Nicht nur virtuell, sondern auch im wahren Leben wollen wir Menschen zusammen bringen. Transparent, unverfälscht und den Interessen der Mehrheit verpflichtet.

Werde Teil der Bewegung

https://www.aufstehen.de/gruendungsaufruf/

Gründungsaufruf

Wir haben kein vorgefertigtes Programm. Der Gründungsaufruf ist die grundsätzliche Gesinnung der Bewegung. Das Programm werden wir gemeinsam mit unseren Anhängern erarbeiten.

Gemeinsam für ein gerechtes und friedliches Land

Es geht nicht fair zu. Nicht in unserem Land, nicht in Europa und auch nicht auf der großen Bühne der Weltpolitik. Profit triumphiert über Gemeinwohl, Gewalt über Völkerrecht, Geld über Demokratie, Verschleiß über umweltbewusstes Wirtschaften. Wo nur noch Werte zählen, die sich an der Börse handeln lassen, bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke. Dagegen stehen wir auf: für Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt, für Frieden und Abrüstung, für die Wahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen.

Wir leben in einem Land voller Widersprüche. Wir bauen international gefragte Autos und Maschinen, aber unsere Kinder schicken wir in marode Schulen, in denen Lehrerinnen und Lehrer fehlen und immer wieder der Unterricht ausfällt. Die Regierung rettet Banken und subventioniert Konzerne, aber sie ist nicht bereit, alte Menschen vor Armut zu schützen. Das Aufstiegsversprechen der sozialen Marktwirtschaft, dass jeder, der sich anstrengt, auch zu Wohlstand kommen kann, gilt im Zeitalter von Leiharbeit und Niedriglohnjobs nicht mehr. Es gibt immer mehr Arbeitsplätze, von denen man nicht leben, geschweige denn eine Familie ernähren kann. Die Mittelschicht wird schmaler. In kaum einem anderen europäischen Land ist die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern so groß wie bei uns in Deutschland. Gerade diejenigen, die sich im Beruf fürsorglich um andere Menschen kümmern, werden oft demütigend schlecht bezahlt. Weit mehr als die eigene Leistung entscheidet die Herkunft über die Chance auf ein gutes Leben. Die Vermögensungleichheit ist so hoch wie zu Kaisers Wilhelms Zeiten.

Vor allem große Unternehmen und ihre Eigentümer sind die Gewinner von Globalisierung, Freihandel, Privatisierung und EU-Binnenmarkt. Für die Wohlhabenden hat sich das Versprechen „Europa“ erfüllt. Wer hoch qualifiziert und mobil ist, kann die neuen Freiheiten nutzen. Im Gegensatz dazu hat knapp die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland heute ein geringeres Realeinkommen als Ende der neunziger Jahre. Viele von ihnen sehen in Freizügigkeit und Zuwanderung vor allem eine verschärfte Konkurrenz um schlecht bezahlte Arbeitsplätze. Auch für osteuropäische Beschäftigte in deutschen Schlachthöfen oder in der Pflege ist vor allem die Ausbeutung grenzenlos geworden. Und während Konzerne hohe Dividenden ausschütten, streiten die Ärmsten an den Tafeln um überlagerte Lebensmittel.

Seit der Sozialstaat keine ausreichende Sicherheit mehr gibt, kämpfen viele für sich allein. Wer seinen Job verliert oder durch längere Krankheit ausfällt, ist schnell ganz unten. Hartz IV enteignet Lebensleistung, egal, wie lange jemand gearbeitet und in die Sozialkassen eingezahlt hat. Im öffentlichen Bereich wird gekürzt und privatisiert. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Wasser, Bahnverkehr, Schwimmbäder … – mit allem wird heute Profit gemacht. Besonders dramatisch sind die Veränderungen am Wohnungsmarkt, seit nicht mehr Städte und Gemeinden, sondern renditeorientierte Investoren den Takt angeben. Menschen mit normalen Einkommen, vor allem Alleinerziehende und Familien mit Kindern, können sich Wohnungen in den Innenbezirken großer Städte kaum noch leisten.

Die Zerstörung des sozialen Zusammenhalts, wachsende Unzufriedenheit und empfundene Ohnmacht schaffen einen Nährboden für Hass und Intoleranz. Auch wenn der Hauptgrund für Zukunftsängste die Krise des Sozialstaats und globale Instabilitäten und Gefahren sind: Die Flüchtlingsentwicklung hat zu zusätzlicher Verunsicherung geführt. Übergriffe auf Menschen aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Religion häufen sich. Wir lehnen jede Art von Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass ab. Gerade deshalb halten wir die Art und Weise, wie die Regierung Merkel mit den Herausforderungen der Zuwanderung umgeht, für unverantwortlich. Bis heute werden Städte, Gemeinden und ehrenamtliche Helfer weitgehend allein gelassen. Viele bereits zuvor vorhandene Probleme wie der Mangel an Sozialwohnungen, überforderte Schulen oder fehlende Kita-Plätze haben sich weiter verschärft. Am Ende leiden vor allem die ohnehin Benachteiligten.

Die globalen Gefahren wachsen. In den internationalen Beziehungen ersetzt das Faustrecht des militärisch Stärkeren immer öfter Verhandlungen und Diplomatie. Hemmungslos werden Kriege geführt, um Zugang zu begehrten Rohstoffen zu erhalten oder geopolitische Einflusszonen auszuweiten. Das gilt besonders für die Vereinigten Staaten. Diese Kriege haben ganze Regionen verwüstet, islamistische Terrorbanden gestärkt und sind ein wesentlicher Grund für globale Fluchtbewegungen. Das Konzept der gemeinsamen Sicherheit in Europa und des Interessenausgleichs zwischen Ost und West, zwischen kleineren und größeren Staaten wurde aufgegeben. Das Wettrüsten zerstört alle Errungenschaften der Abrüstung in den 90er Jahren. Im Verhältnis zu Russland herrscht Eiszeit. Und deutsche Regierungen machen immer öfter mit: bei Kriegen, bei Waffenexporten in Krisengebiete, bei der Missachtung des Völkerrechts. Die Gefahr eines militärischen Zusammenstoßes der großen Atommächte ist wieder größer geworden.
Von naturverträglichem, klimaschonendem Wirtschaften sind wir nach wie vor weit entfernt. Im Gegensatz zum Anspruch von Kreislaufproduktion und langer Haltbarkeit werden viele Produkte von den Herstellern extra so konstruiert, dass sie schnell kaputt gehen und sich schlecht oder gar nicht reparieren lassen. Im Ergebnis wachsen die Müllberge. Die Vergiftung der Böden, des Grundwassers und der Meere erreicht bedrohliche Ausmaße. Gerade Ärmere sind in besonderem Maße betroffen. Sie wohnen meist an den lautesten Straßen mit der schlechtesten Luft, haben im Beruf weit öfter mit gesundheitsgefährdenden Substanzen zu tun und müssen beim Einkauf ihrer Lebensmittel besonders auf den Preis achten. Dass Arme in Deutschland im Schnitt 10 Jahre früher als Reiche sterben, hat nicht nur, aber auch damit zu tun.

Wir nehmen das nicht mehr hin. Wir wollen nicht in einer Gesellschaft leben, die sozial immer tiefer gespalten ist. Wir halten es für falsch, dass die deutsche Regierung sich einer unberechenbaren, zunehmend auf Konflikt orientierten US-Politik unterordnet, statt sich auf das gute Erbe der Friedens- und Entspannungspolitik Willy Brandts, Egon Bahrs und der Friedensbewegung in Ost und West zu besinnen. Statt Bio nur für Besserverdiener, fordern wir eine gesunde Umwelt und gesundes Essen für alle. Wir erwarten, dass Deutschland und Europa sich ihrer Mitverantwortung für Flucht und Migration stellen und endlich überzeugende Schritte zur Bekämpfung der Ursachen beschließen.

Es ist eine Lüge, wenn man uns erzählt, die aktuelle Politik sei im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung alternativlos. Wachsende Ungleichheit ist keine Naturgewalt. Der globalisierte Finanzkapitalismus, der Konzerne und Vermögende aus der sozialen Verantwortung entlässt, ist nicht Ergebnis technologischer Entwicklungen, sondern politischer Entscheidungen. Die Digitalisierung kann uns neue Freiheiten bringen und unser Leben vielfältiger und reicher machen, wenn wir ihre Gestaltung nicht den Profitinteressen globaler Internetgiganten überlassen.

Wir bejahen fairen internationalen Handel. Aber eine Globalisierung , die transnationalen Kapitalgesellschaften ermöglicht, demokratische Regeln zu umgehen und sich weltweit die billigsten Arbeitnehmer, die niedrigsten Steuern und die schlechtesten Standards auszusuchen, lehnen wir ab. Beschäftigte dürfen nicht länger Spielball von Renditezielen sein. Der Mensch ist kein Kostenfaktor. Nicht er ist für die Wirtschaft da, sondern die Wirtschaft für den Menschen. Das deutsche Grundgesetz sagt unmissverständlich: Eigentum verpflichtet, es soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

Die Spielräume für die Politik in einzelnen Ländern sind auch heute noch weit größer als uns eingeredet wird. Eine vernünftige Politik kann den sozialen Zusammenhalt wiederherstellen und den Sozialstaat erneuern. Sie kann die Bürger vor dem globalen Finanzkapitalismus und einem entfesselten Dumpingwettbewerb schützen. Sie kann und muss in die Zukunft investieren.

Wir wollen keine marktkonforme Demokratie, in der sich die Politik von den Bürgerinnen und Bürgern immer mehr entfremdet. Heute wenden sich viele ab, weil sie sich im Stich gelassen fühlen. Weil sie immer wieder erleben, dass ihre Bedürfnisse weit weniger Einfluss auf politische Entscheidungen haben als die Wünsche zahlungskräftiger Wirtschaftslobbyisten.

Wir wollen die Politik zurück zu den Menschen bringen. Und die Menschen zurück in die Politik. Denn wir sind überzeugt: nur dann hat die Demokratie eine Zukunft.

Es gibt in der Bevölkerung Mehrheiten für eine neue Politik: für Abrüstung und Frieden, für höhere Löhne, bessere Renten, gerechtere Steuern und mehr Sicherheit. Für höhere öffentliche Investitionen in Bildung und Infrastruktur. Aber es gibt keine mehrheitsfähige Parteienkoalition, die für eine solche Politik steht. In anderen europäischen Ländern sind aus dem Niedergang der etablierten Parteien neue Bewegungen entstanden, die die Politik verändert haben.

Wir gehören unterschiedlichen Parteien an oder sind parteilos. Viele der Initiatoren von Aufstehen sind keine Politiker. Aufstehen ist auch keine neue Partei, sondern eine überparteiliche Sammlungsbewegung, in die jede und jeder sich einbringen kann, die oder der die in diesem Gründungsaufruf benannten Ziele unterstützt. Ein detaillierteres Programm wird sich Aufstehen in einem transparenten Diskussionsprozess selbst erarbeiten. Bei uns hat jede Stimme Gewicht. Wir setzen auf eine neue Nähe und direkte Kommunikation. Deshalb werden wir als erste Organisation in Deutschland das im Umfeld der Occupy-Wall-Street-Bewegung entstandene digitale Debatten-Tool Pol.is einsetzen. Wir wollen aufklären, Diskussionen organisieren und im Ergebnis für unsere gemeinsamen Forderungen gesellschaftlichen Druck entfalten. Wir werden interessanten Ideen und kreativen Gedanken ein Podium bieten. Vor allem aber werden wir die Forderungen, die die Menschen am meisten bewegen, auf die Straße und in die Politik tragen.

Unsere Ziele sind:

  • Eine neue Friedenspolitik: Deutschland und Europa müssen unabhängiger von den USA werden. Abrüstung, Entspannung, friedlichen Interessenausgleich und zivile Konfliktverhütung fördern statt Soldaten in mörderische Kriege um Rohstoffe und Macht schicken. Die Bundeswehr als Verteidigungsarmee in eine Europäische Sicherheitsgemeinschaft einbinden, die Ost und West umfasst.

  • Sichere Jobs, gute Löhne, gerechte Steuern und ein erneuerter starker Sozialstaat in einer innovativen Wirtschaft: Leiharbeit, Missbrauch von Werkverträgen und Scheinselbständigkeit bekämpfen! Die Digitalisierung muss zu einer Umverteilung von Arbeit führen: weniger Stress für alle, statt Arbeitslosigkeit für die einen und Überarbeitung in zunehmend prekären Jobs für die anderen. Anständige Renten statt Riester-Abzocke, eine echte Versicherung gegen Arbeitslosigkeit, die Lebensleistung schützt, statt Absturz durch Hartz IV. Untere und mittlere Einkommen steuerlich entlasten, große Vermögen und Konzerne stärker heranziehen, den Steuertricks durch Strafsteuern auf Finanzflüsse in Steueroasen den Boden entziehen.

  • Naturverträglich wirtschaften, Ressourcen schonen und die Tier- und Pflanzenwelt schützen: damit wir unseren Kindern eine intakte Natur und ein lebensfreundliches Klima hinterlassen. Saubere Luft und sauberes Wasser, Artenvielfalt und gesunde Böden sind die Basis unserer Lebensqualität.

  • Privatisierungen stoppen und rückgängig machen, Gemeinwohl ist wichtiger als Rendite: Für bezahlbares Wohnen, gut ausgestattete Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Für eine demokratische digitale Infrastruktur statt Enteignung unserer Privatsphäre durch Facebook, Google & Co.

  • Exzellente Bildung für alle: frühkindliche Bildung und mehr Lehrerinnen und Lehrer für bessere Lebenschancen. Der Bildungserfolg darf keine Frage der Herkunft sein.

  • Demokratie retten: wir wollen nicht von Konzernen und Banken regiert werden. Direkte Demokratie ermöglichen. Lobbyismus aufdecken und Parteispenden von Unternehmen verbieten.

  • Sicherheit im Alltag: mehr Personal und bessere Ausstattung von Polizei, Justiz und sozialer Arbeit; ein Strafrecht für Unternehmen statt Kapitulation des Rechtsstaats.

  • Ein europäisches Deutschland in einem geeinten Europa souveräner Demokratien. Die Europäische Union soll Schutz- und Gestaltungsraum sein, aber nicht Katalysator einer marktradikalen Globalisierung und der Aushöhlung von Demokratie. Europäische Politik braucht eine demokratische Legitimation.

  • Hilfe für Menschen in Not: Das Recht auf Asyl für Verfolgte gewährleisten, Waffenexporte in Spannungsgebiete stoppen und unfaire Handelspraktiken beenden, Kriegs- und Klimaflüchtlingen helfen, Armut, Hunger und Elendskrankheiten vor Ort bekämpfen und in den Heimatländern Perspektiven schaffen. Durch eine neue Weltwirtschaftsordnung die Lebenschancen aller Völker auf hohem Niveau und im Einklang mit den Ressourcen angleichen.

Weil die Probleme sich auf den eingefahrenen Gleisen nicht mehr lösen lassen, bedarf es eines neuen Aufbruchs. Wir werden den Sprachlosen eine Stimme und den Unsichtbaren eine Bühne geben. Wir fordern Mitsprache und Mitgestaltung für alle und nicht nur für die Wohlhabenden. Demokratische Politik muss das Rückgrat haben, Konflikte mit mächtigen Interessengruppen, etwa der Finanzwirtschaft oder den Superreichen, durchzustehen. Was die Konzerne durch ihr Geld, ihren Medieneinfluss und ihre Lobbyisten schaffen, müssen wir durch unsere Stärke, innere Toleranz und öffentliche Resonanz erreichen. Wenn die Vielen sich sammeln und nicht mehr vereinzelt bleiben, dann haben sie mehr Macht als die wenigen Privilegierten. Dann können sie ihre Interessen durchsetzen und die Politik in unserem Land verändern. Dann können Sie Menschlichkeit, Frieden, Sicherheit und Zusammenhalt ganz oben auf die Agenda setzen.

Gemeinsam für ein gerechtes Land in einem gerechten Europa!

Miteinander für eine bessere Welt!

Dafür lasst uns aufstehen!

 

 

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zur Sammlungsbewegung

Am Dienstag, den 4.9.18  startete die Sammlungsbewegung offiziell.

Hier ist der Gründungsaufruf  und davor die Antwort auf die sechs Fragen vorn in der Homepage. 

Und hier ist eine m.E. hervorragende Kritik

Wir können aus ihren Teilnehmern in Braunschweig sicher eine lokale Bewegung machen. Die Frage ist, wie wir uns organisieren…

Jetzt erst mal der Versuch eines „Stammtisches“

Es geht darum, den Fokus auf die zentralen Themen zu konzentrieren, die hier aufgezählt sind:

Warum Aufstehen?

Nach dem Aufwachen kommt das Aufstehen. Bei Bob Marley heißt es „get up, stand up!“. Wir müssen aufstehen, um dieses Land zu verändern. Keine Politikerin, kein Politiker, keine Partei wird unsere Probleme lösen, wenn wir es nicht selbst tun.

Eine Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich eine soziale Politik, eine gesunde Umwelt und Frieden. Aber die Interessen der Mehrheit haben keine Mehrheit im Bundestag. Trotz Wahlen.

Viele Menschen sind müde. Sie erwarten nichts mehr von Parteien. Und jene, die in Parteien für eine andere Politik kämpfen, sind zu wenige, um sich durchzusetzen. Daher brauchen wir Dich, wenn Du unsere Ziele teilst!

Was ist Aufstehen?

Aufstehen ist eine soziale und demokratische Erneuerungsbewegung. Jeder und jede ist wichtig und kann etwas tun. Ob Taxifahrer, Kassiererin, Rentner, Künstler, Leiharbeiter, Kleinunternehmerin, Krankenschwester, Polizist oder Ärztin. Lobbyisten haben das große Geld, wir haben die Leute.

Was sind die Ziele von Aufstehen?

Wir wollen etwas Neues: Keine Partei, sondern eine Bewegung für alle, die gemeinsam für unsere Ziele kämpfen wollen. Wir streiten für sichere Arbeitsplätze, höhere Löhne, gute Renten & Pflege, einen Sozialstaat, der vor Abstieg schützt und nicht jedes Lebensrisiko dem Einzelnen allein aufbürdet, für Top-Bildung von der Kita bis zur Universität, bezahlbare Mieten, gerechte Steuern statt Politik für Super-Reiche, Banken und Konzerne, den Erhalt des bedrohten Planeten, den Schutz von Wasser, Luft, Böden, Tieren und Artenvielfalt, für Abrüstung, echte Friedensdiplomatie und Entspannungspolitik, gegen Stellvertreterkriege, Waffenexporte, die Ausplünderung der benachteiligten Länder, die die eigentlichen Fluchtursachen sind. Wir stehen auf gegen Fremdenhass sowie für echte Demokratie ohne Übermacht der Banken, Konzerne und Lobbyisten. Wir wollen neue Mehrheiten in Deutschland und Europa!

Warum lohnt es sich aufzustehen?

Wir können unser Schicksal selbst in die Hand nehmen – auch in Deutschland: Dies zeigen Bewegungen um Bernie Sanders (USA), Jeremy Corbyn (Großbritannien), aber auch die neuen sozialen Bewegungen in Frankreich, Spanien, Portugal, Griechenland, die für Wirbel sorgen. Oder die Proteste von Hunderttausenden gegen das Konzernschutzabkommen mit den USA, TTIP. Gemeinsam sind wir stark!

Wie steht Aufstehen zu Parteien?

Die Parteien des links-liberalen Spektrums SPD, Grüne und Linke haben es im letzten Jahrzehnt nicht geschafft, ein verlässliches Bündnis untereinander zu schmieden und mit einem politischen Gegenkonzept einen Machtwechsel in Deutschland herbeizuführen. Sie haben sogar Protestwähler an die AfD verloren. Die AfD hetzt gegen die Schwachen und will Löhne oder Renten kürzen. CDU/CSU FDP machen ohnehin Politik für Konzerne und Super-Reiche.

Es fehlt der überzeugende Wille, etwas zu verändern. Die Hoffnung, dass sich überhaupt noch etwas verändern lässt, ist die wichtigste Quelle linker Politik. Auf diese Hoffnung zählen wir.

Brauchen wir Parteien?

Doch, wir brauchen Parteien. Wir wollen Druck auf Parteien ausüben. Wir wollen daher auch jene unterstützen, die für unsere Ziele in den Parteien streiten. Wir wollen neue Talente entdecken. Für uns zählt jedoch das, was uns verbindet – egal ob in einer Partei oder nicht. Alte Spaltungen wollen wir überwinden.

Wie wollen wir aufstehen?

Wir wollen das Internet und die Straße erobern. Wir wollen durch populäre Kampagnen die Politik aufrütteln. Jeder kann etwas! Mit Nachbarn, Kolleginnen und Verwandten sprechen, mit witzigen Ideen unsere Forderungen unterstützen, gemeinsam Spaß an Politik haben und neue Leute kennen lernen!

Wofür wir aufstehen?

Damit es immer ein Echo gibt, wenn wieder an den Menschen vorbei regiert wird. Wir haben kein fertiges Programm. Wir wollen zuhören, respektvoll diskutieren und sind offen für unterschiedliche Meinungen. Wir wollen die Art, wie Politik gemacht wird, verändern, um gemeinsam eine Perspektive für Gerechtigkeit und Frieden zu schaffen. Dazu wollen wir die Möglichkeiten digitaler Technologien zur demokratischen Entscheidungsfindung ausschöpfen, um alle unsere Ideen und Kreativität für Aufstehen zu nutzen. Nicht nur virtuell, sondern auch im wahren Leben wollen wir Menschen zusammen bringen. Transparent, unverfälscht und den Interessen der Mehrheit verpflichtet.

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Antikriegstag 2018

Anbei ein Video und einige Fotos von der Veranstaltung von heute mit dem tollen Einsatz von Corinna Senftleben und Matthias Wesche und nachher Dieter Dehm und Thorsten Stelzner. Natürlich muss auch auf die Redner Hans Georg Hartwig, meinen Minieinsatz, Ute Lampe und Elke Almut Dieter, Horst Vergin und Cihane Gürtas Yildirim und die Organisationsarbeit von Elke Almut Dieter und Ulli Schmitz und anderen und die Technik einschließlich Bänken von Matthias Jakisch und die Stände vom Friedenszentrum, Bibsis und Linken hingewiesen werden, die der Aktion im Verein mit dem guten Wetter zum Erfolg verhalfen…

Leider beikomme ich 2/3 der Photos zur Zeit nicht vom Handy https://photos.app.goo.gl/N5AiKznTzXxsvZjV9 in den Computer, aber in den Videos ist das meiste zu sehen…

Hier das Video von Hans Kottke: http://www.hanskottke.de/wordpress/antikriegstag-2018-in-braunschweig/

Bei dem Video von Jan Henrik Siemers ist ein Fehler passiert. Es ist insbesondere bei Dieter Dehm und Thorsten Stelzner sehr stark übersteuert. Dafür ist auch der Zug mitenthalten: https://www.youtube.com/watch?v=7weWtaGVNTA&feature=youtu.be

Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881

 

 

Gesendet: Samstag, 01. September 2018 um 19:49 Uhr
Von: „Hans Kottke“ <hans.kottke@online.de>
An: „Hans-Georg Hartwig (hans-georg.hartwig@braunschweig.de)“ <h-g.hartwig@t-online.de>
Betreff: Antikriegstag 2018 in Braunschweig

Hallo,

hier meine Aufnahmen vom Antikriegstag in Braunschweig 2018 in Braunschweig…

http://www.hanskottke.de/wordpress/antikriegstag-2018-in-braunschweig/

Ciao Hans

… zu meinem Blog – Portal Hans Kottke

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Anleitung zur Welterhaltung anlässlich des Flaggentags der Mayors for Peace

Erstens: Das Projekt „Flaggentag“ der 7000 Städte der Mayors for Peace weltweit zu einem Projekt möglichst aller Städte zu machen! 

Fordert Euren Bürgermeister auf, ein Bürgermeister für den Frieden zu werden. Dies   kostet fast nichts, ist moralisch unanfechtbar und steht jedem Bürgermeister gut an.

Dann die Friedensgruppen anregen, ihren Bürgermeister aufzufordern, ihnen einen geeigneten Raum, in Braunschweig die Dornse im Altstadtrathaus/Altstadtmarkt einmal anlässlich des „Flaggentags“ für ein Gedenken zur Verfügung zu stellen.

Ideen für Themen können auf der Friedenszentrumshompagein diesem Jahr dieser Link,  und meiner Homepage gefunden werden.

Der Gedenktag ist ein Tag um den 8.7., herum, an dem die Flagge der Mayors gehisst wird und an dem wir der Gefahren für die Menschheit gedenken.

Und später vielleicht eine Kundgebung wie dieses Jahr erstmalig bei uns (am Freitag Flaggentaggedenken, Samstag Kundgebung). Denn bei der „Sicherheitskonferenz“ in München, der alten Wehrkundetagung, gibt es vorbildhaft eine wichtige Friedenskonferenz www.Friedenskonferenz.info  mit Hauptaktion am Freitagabend und am folgenden Samstagmittag eine große Demonstration    http://sicherheitskonferenz.de/ .

Zweitens Kontakt zu möglichst allen Gruppen weltweit aufnehmen, die einen allgemeinen Frieden auf der Basis des Völkerrechts anstreben und sie zu gemeinsamen Aktionen animieren.

Drittens den Aufruhr einer friedlichen Revolution angesichts des allgemeinen Chaos und Politikversagens auf die Marktplätze dieser Welt tragen im Sinne unseres Braunschweiger Entwurfs und unserer Redeansätze.

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25.8.

Samstagskundgebung 25.8. und Zukunft

Am 25.8.  sprachen wir vor allem über den Antikriegstag nächsten Samstag, am 1.9. . Wir planen ja einen farbigen Umzug und eine schöne Kundgebung mit Thorsten Stelzner und Dieter Dehm. Wir verteilten Flyer dazu. Es waren gestern noch relativ viele Flyer im Guten Morgen Buchladen: Claus Kristen, Guten Morgen Buchladen, 0531 340076 Bültenweg 87, 38106 Braunschweig, guten.morgen@t-online.de . Bitte helft beim Verteilen und fragt im Buchladen nach.

Auch sprach ich über den Tod von Uri Avnery, dem Urgestein der Friedensbewegung in Israel. Dieser wurde auch in den Medien vielfältig besprochen, siehe die zum Teil dramatischen Aussagen, die mich erreicht haben: http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=6309

Nächsten Samstag ist wie gesagt der Antikriegstag.

Ab übernächsten Samstag planen wir jeweils einen Vortrag zur Kundgebung mit anschließender Diskussion und nachfolgend aktuellen Kommentaren zu den zentralen Themen der Weltpolitik wie bisher mit offenem Mikrofon.

Bitte macht Vorschläge für Vorträge, siehe auch meine Vorschläge dazu hierunter.

 

Grundthesen, die wir diskutieren können:

  1. die Menschheit wird durch ihren Erfindungsreichtum objektiv immer reicher.
  2. Die Menschheit rüstet sich tot, mit den Rüstungskosten, über 1500 Milliarden Dollar, lassen sich zurzeit problemlos die Hauptmenschheitsprobleme lösen: Ernährung, Wohnen, Bildung.
  3. der ewige Krieg Reich gegen Arm darf nicht von einer Seite gewonnen werden, sondern muss zu einem vernünftigen Kompromiss führen. Da liegt Deutschland schlecht und es gibt schon Berechnungen dafür: den Gini-Koeffizient   www.focus.de/finanzen/geldanlage/laendervergleich-deutschland-nur-auf-platz-117-in-welchen-laendern-die-schere-zwischen-arm-und-reich-am-kleinsten-ist_id_7236465.html

 

andere Themen:

raus aus der Nato, dafür, dagegen…

Wie können sich die Interessen der Mehrheit weltweit durchsetzen?

Wie können wir das Völkerrecht wieder zum weltweiten Maßstab machen?

Wie können wir die nationalen Armeen durch ein Uno streitmacht ersetzen?

 

 

 

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Nachrufe auf Uri Avnery

Uri Avneri 94-jährig gestorben 

zum 85. erschien schon eine ausführliche Beurteilung, sehr berührendhttp://www.hagalil.com/archiv/2008/09/avnery.htm

Gesendet: Donnerstag, 23. August 2018 um 11:43 Uhr
Von: „Norbert Jost“ <norbert.jost@berlin.de>
An: „..Norbert Jost“ <norbert.jost@berlin.de>
Betreff: [liste@kopi-online.de] Uri Avnery: “ I will tell you something about the Holocaust.“

Robert Fisk schreibt von /über Uri Avnery – anlässlich seines Todes am 20Aug18

This article was originally published by „The Independent

His family fled Nazi Germany for Palestine and I went to see him again – he who had played chess with Arafat – after the 1982 massacre of up to 1,700 Palestinians in the Sabra and Chatila refugee camps in Beirut, a war crime committed by Israel’s Christian Phalangist allies while Israeli soldiers watched but did not intervene. I had walked across the bodies in the camp.

How could the survivors of the Jewish Holocaust and their children let this happen to the Palestinians, I asked Avnery? Avnery was only 63 (= 1987) years old at the time.

His reply is worth printing, in full:

“I will tell you something about the Holocaust.

It would be nice to believe that people who have undergone suffering have been purified by suffering. But it’s the opposite, it makes them worse. It corrupts.

There is something in suffering that creates a kind of egoism. Herzog [the Israeli president at the time] was speaking at the site of the concentration camp at Bergen-Belsen but he spoke only about the Jews. How could he not mention that others – many others – had suffered there?

Sick people, when they are in pain, cannot speak about anyone but themselves. And when such monstrous things have happened to your people, you feel nothing can be compared to it.

You get a moral ‘power of attorney’, a permit to do anything you want – because nothing can compare to what has happened to us.

This is a moral immunity which is very clearly felt in Israel. Everyone is convinced that the IDF is more humane than any other army. ‘Purity of arms’ was the slogan of the Haganah army in ’48. But it never was true at all.”

………………

Gesendet: Mittwoch, 22. August 2018 um 22:30 Uhr
Von: „Adam Keller“ <1453ak@gmail.com>
An: intl@mailman.gush-shalom.org

Goodbye to Uri Avnery

We have this evening said the final goodbye. The hall in which Uri Avnery’s coffin had been placed was very crowded. There were TV cameras and Knesset Members from various parties, and a high level Palestinian delegation and very many people who had either known Uri personally or read his articles and books and heard about him. There were very moving speeches and eulogies. And then it was over and the body was taken to be cremated – as he specifically asked and arranged for, already some time ago. His ashes will be scattered by his closest friends in the seashore of Tel Aviv, which he loved.  We will never again see him on the way to the beach, nor hear his voice or read a new article by him. But we will continue his life work without him, as best we can, as he wanted and expected of us, and because it is our own cause.

To all the very many who wrote us expressing support and condolences in this sad hour, many thanks and our apologies for not being able to give personal answers – the flood is simply far too overwhelming.

Adam Keller

Beate Zilversmidt    on behalf of the Gush Shalom team

Von Hans Kottke weitergeleitet:  http://www.tagesschau.de/ausland/nachruf-uri-avnery-101.html

„The coffin of veteran peace activist Uri Avnery will be placed tomorrow (Wednesday) between 5-6 pm in Beit Sokolov (Journalists‘ Association House) at 4 Kaplan St., Tel Aviv

That is a suitable and worthy location for a man who has made an major contribution to the development of the Israeli press.

All who cherish his memory are heartily invited to come and pay their final respects. Contact: Adam Keller +972-54-2340749,   Anat Saragusti  +972-54-2151991″

 

Liebe IPPNWler*innen,

eine wichtige Stimme für Fairness und Frieden, mit großer Kenntnis der Situation im Nahen Osten und mit guten Argumenten, wird uns fehlen. Uri Avnery ist im Alter von 94 Jahren verstorben.

Mit dem Link unten kann seine Website erreicht werden, eine Fundgrube mit sehr vielen sehr guten Meinungsartikeln.

Herzliche Grüße

Susanne Grabenhorst

Gusch Schalom: Avnerys Widersacher werden schließlich doch in seine Fußstapfen treten müssen  http://www.uri-avnery.de/news/480/17/Uri-Avnery-am-20-8-2018-verstorben—Ein-Nachruf So lautet der Nachruf von Adam Keller, Gusch-Schalom-SprecherZum Lesen bitte den angegebenen link anklicken. Mit freundlichen Grüßen der internet-Seite   uri-avnery.de

Gesendet: Montag, 20. August 2018 um 22:51 Uhr
Von: „Helmut Käß“ <helmut_kaess@web.de>
An: MedZeituBZpolitik <redaktion.politik@bzv.de>

Betreff: Uri Avnery gestorben

Sehr geehrte Redaktion

Ein großer Pazifist ist von uns gegangen, siehe unten, der unermüdlich für die Aussöhnung der Israelis und Palästinenser gekämpft hat. Noch bis zuletzt hatte er alle ein bis zwei  Wochen kritische Artikel geschrieben. Den vermutlich letzten am 4. August: http://www.uri-avnery.de/news/479/17/Wer-zum-Teufel-sind-wir

Er fängt so an:

„VOR JAHREN hatte ich ein freundschaftliches Gespräch mit Ariel Scharon.

Ich sagte zu ihm: „Ich bin in erster Linie Israeli. Erst danach bin ich Jude.“

Er antwortete hitzig: „Ich bin in erster Linie Jude und erst danach bin ich Israeli!“

Das mag sich nach einer überflüssigen Debatte anhören. Aber in Wirklichkeit ist eben das die Frage, die im Zentrum all unserer Grundprobleme steht. Sie liegt der Krise zugrunde, die jetzt Israel in Stücke reißt.“ …..

Grüße, Helmut Käss

 

Gesendet: Montag, 20. August 2018 um 16:59 Uhr
Von: Volksbücherei-International <buchinvo@t-online.de>
An: Kein Empfänger
Betreff: Uri Avnery gestorben

Gerade hat mich diese traurige Nachricht vom Tode Uri Avnery erreicht.

Ein großer Friedenskämpfer, ein wunderbarer Mensch ist von uns gegangen.

Möge er nun den Frieden finden für den er sich sein  Leben lang eingesetzt hat.

mit traurigen Grüßen

Marius Stark
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Uri Avneri 94-jährig gestorben

Der Friedensaktivist und Gründer des «Gush Shalom», Uri Avneri, war einer der ersten, der sich für einen eigenständigen palästinensischen Staat einsetzte, als Lösung für einen anhaltenden Frieden in der Region.

Es war seine ganz persönliche Devise: «Der Unterschied zwischen einem Friedenskämpfer und einen Terroristen hängt von seiner Sichtweise ab.» Der Linken-Politiker, Knessetabgeordnete und Friedensaktivist ist am frühen Montagmorgen in Tel Aviv gestorben.

Als Jugendlicher kämpfte Avneri an der Seite von Untergrundorganisationen für die Entstehung eines jüdischen Staates, später dann wendete er sich der linken Politik des Landes zu. Zudem war er 40 Jahre lang als Chef-Redakteur der liberalen Wochenzeitung «Haolam Haze» aktiv.

Es war Uri Avneris Markenzeichen, sich vor keinem Konflikt und politischer Auseinandersetzung zu scheuen. Er war in wegweisende politische Entscheidungen involviert oder hat sie ausführlich dokumentiert. Seine politischen Mitstreiter anerkannten Avneris Ideen als Spatenstiche für den Frieden, seine Gegner jedoch sahen in dem unermüdlichen Friedenskämpfer einen Feind und Verräter.

Avneri wurde 1923 in Deutschland geboren, als Helmut Ostermann. Aufgewachsen ist er in Hannover mit drei weiteren Geschwister in einer gut bürgerlichen Familie. 1933, nur wenige Monate nachdem Hitler an die Macht kam, ist Avneri mit seiner Familie in das britische Mandatsgebiet Palästina ausgewandert.

Redaktion

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