Wichtige Quellen zur gefährlichen Weltlage auch wegen Klimaerwärmung

Dieser Text stellt nach meiner Meinung sehr gut die Situation dar. Ich möchte nun noch zwei Texte hinzufügen, die mir sehr wichtig erscheinen. Und einen Vierten, den ich selbst vorgetragen habe.    Ich betrachte unsere Situation aus “planetarer Sicht”.  Der Erste ist das besagte Interview mit Maja Göpel vom Wissenschaftlichen Beirat in der Anlage, kurz und gut, umreißt die Aufgaben und Chancen von uns als Menschheit, das zweite das Interview mit Rainer Mausfeld https://www.rubikon.news/artikel/die-neue-arche , das etwas in Hochschulsprache gehalten ist und aus seiner Sicht die Weltsituation angesichts der Elitenmeinungsmanipulation und des Klimawandels beschreibt und drittens der Vortrag von Ernst-Ulrich von Weizsäcker https://www.youtube.com/watch?v=92f4UtNIqi4&feature=youtu.be zu seinem 80.ten, der aus der Fülle seiner Erfahrungen sagt, was unbedingt jetzt angesichts der planetaren Grenzen zu tun ist.   Und Viertens mein eigener Beitrag zu den planetaren Grenzen: https://helmutkaess.de/Wordpress/?p=8000  

Herzliche Grüße, Helmut

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Terrorismus und Staatsterrorismus: Briefwechsel mit einem Journalisten

Wegen dem Artikel “Kein Fußbreit für den Terror”

Der letzte Brief oben, der erste ganz unten…

Lieber Herr Dr. Käss,

herzlichen Dank für Ihre Einordnung!

Mit freundlichem Gruß . H

Hintern Brüdern 23
38100 Braunschweig
http://www.bzv-medienhaus.de<http://www.braunschweiger-zeitungsverlag.de/>

Am 14.10.2019 um 19:09 schrieb Helmut Käß <helmut_kaess@web.de<mailto:helmut_kaess@web.de>>:


Lieber H

Danke für Ihre Antwort.

Ich bedaure, dass mein Brief in seiner Formulierung bei Ihnen und evtl. noch Anderen den Eindruck erweckt hat, dass ich die Situation nicht angemessen würdige. Von daher begrüße ich Ihre Argumentation, der ich mich in dem Punkt anschließen möchte, dass man die beiden Ereignisse Halle und Einmarsch der Türkei in Syrien nicht gegeneinander abwägen sollte.

Ich beklage beides, den Anschlag in Halle und den Angriff der Türkei in Syrien.

Ihr zeitlicher Zusammenhang hat bei mir bitter aufsteigen lassen, dass Deutschland z. Zt. nach meiner Information mit dem Einsatz von Awacs-Flugzeugen an den kriegerischen Handlungen der Türkei in Syrien beteiligt ist, und das ist völkerrechtswidrig und ich halte es daher für völlig inakzeptabel.

ich wollte meine Empörung über beides ausdrücken und darauf hinweisen, dass mich beide Ereignisse an die schlimmste deutsche Geschichte erinnern: Denn im ersten geht es darum, in der Erinnerung zu sagen: Wehret den Anfängen. Ich verurteile natürlich die scheußliche Tat in Halle aus vollem Herzen. Halle ist passiert, die deutsche Regierung hat mit Anteilnahme reagiert und eine Bearbeitung des Themas halte ich für sehr wichtig. Denn die Furcht ist da, dass die rechte Ideologie sich wieder wie in der Vergangenheit grauenhaft entwickelt. Aber da ist auch die Frage und bedarf der Diskussion, wie man damit umgehen soll.

Im zweiten geht es darum, dass nicht mehr Deutschland allein Kriege führt, sondern dies mit der Hegemonialmacht USA zusammen macht. Ich bin sehr betroffen, dass durch die völkerrechtsbrechende Kriegsbeteiligung von Deutschland in Syrien und durch die ebenfalls völkerrechtswidrigen wirtschaftlichen Sanktionen

https://dieunbestechlichen.com/2019/08/uno-westliche-sanktionen-sind-voelkerrechtswidrig-und-toeten-zivilisten-aber-kein-wort-in-deutschen-medien/<https://deref-web-02.de/mail/client/woQkUB2NBzo/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fdieunbestechlichen.com%2F2019%2F08%2Funo-westliche-sanktionen-sind-voelkerrechtswidrig-und-toeten-zivilisten-aber-kein-wort-in-deutschen-medien%2F>

viele Menschen sterben. Die Sanktionen werden durch Bischöfe in Syrien sehr beklagt https://www.katholisch.de/artikel/9188-bischoefe-fordern-ende-der-sanktionen-gegen-assad

Das Völkerrecht wurde nach dem vernichtendsten Krieg in der menschlichen Geschichte geschaffen, um solche Ereignisse unmöglich zu machen. Es wird viel zu leichtfertig beiseite geschoben mit der großen Gefahr, dass die Menschheit bei einer immer möglichen Eskalation insbesondere durch einen Atomkrieg vernichtet werden kann.

Der Angriffskrieg Türkei/Syrien ist gerade im Gange und die deutsche Regierung hat jetzt die Möglichkeit, sich zu besinnen und für die Einhaltung des Völkerrechts und die Beendigung dieser Invasion einzusetzen. Das ist mir ein sehr wichtiges Anliegen.

Das bedeutet, dass wir uns nicht “militärisch engagieren”, sondern stattdessen auf die Regierung der Türkei massiv einwirken und zivile und demokratische Bewegungen in den betroffenen Ländern gut unterstützen sollten…

Herzliche Grüße, Helmut Käss


Gesendet: Montag, 14. Oktober 2019 um 08:51 Uhr
Von: H
An: “Helmut Käß” <helmut_kaess@web.de<mailto:helmut_kaess@web.de>>
Betreff: Re: Brief zu Terrorismus und Staatsterrorismus


Lieber Herr Dr. Käss,

danke für Ihren Brief. Ich teile Ihre Abscheu gegen Angriffskriege. Für einen Fehler halte ich es dagegen, sie in eine Rangfolge mit Terror und Antisemitismus zu bringen. Gerade in Deutschland sollten wir antisemitischen Terror so entschlossen bekämpfen wie nur irgend möglich. Ich respektiere Ihre Meinung, würde für mich aber niemals antisemitischen Terror durch Verweis auf Kriege in anderen Weltregionen relativieren.

Mit freundlichem Gruß H

Hintern Brüdern 23
38100 Braunschweig
http://www.bzv-medienhaus.de<http://www.braunschweiger-zeitungsverlag.de/>


Am 13.10.2019 um 16:50 schrieb Helmut Käß

“Kein Fußbreit für den Terror” ist ein gutes Prinzip. Und deswegen hatte die Friedensbewegung sofort am Samstag mit gegen die Morde von Halle auf dem Kohlmarkt demonstriert mit anschließendem Zug zur Synagoge.

Am Donnerstag gab es andererseits eine beeindruckende Demonstration gegen den türkischen Angriff auf die Kurden mit einer großen Zahl Kurden aus dem Braunschweiger Gebiet. https://braunschweig-spiegel.de/beindruckende-demonstration-gegen-den-tuerkischen-einmarsch/ Über 1000 Kurden sind schon im Kampf gegen den IS gefallen. Jetzt werden voraussichtlich wieder Tausende ihr Leben lassen und Hunderttausende vertrieben.

Wir müssen aber die Größenordnung der Gefährdungen berücksichtigen. Jährlich sterben in Deutschland etwa eine Million Menschen überwiegend durch natürliche Ursachen, aber auch im Schnitt über 1000 Menschen an Suizid.https://de.wikipedia.org/wiki/Suizidrate_nach_L%C3%A4ndern

Auch wenn es sicher eine Dunkelziffer bei den Zahlen gibt, bei Wikipedia steht m.E. zu Recht: Die Gefahr eines Terroranschlags in westlichen Staaten wird im Allgemeinen in der Bevölkerung erheblich überschätzt. Terroranschläge sind äußerst seltene Ereignisse, werden jedoch in der medialen Berichterstattung überproportional hervorgehoben. https://de.wikipedia.org/wiki/Terrorismus#Opferzahlen

Laut Handelsblatt https://orange.handelsblatt.com/artikel/36264 starben von 2014 bis Juni 2017, das heißt in 3 ½ Jahren 25 Menschen in Deutschland durch Terrorismus, das heißt etwa sieben pro Jahr. (und das war ungewöhnlich viel. Davon etwa die Hälfte durch IS-inspirierten Terrorismus. 200 Tote sind seit 1945 Morden der Rechtsextremisten zuzuordnen, das heißt weniger als 2 pro Jahr. https://www.welt.de/geschichte/article195455449/Walter-Luebcke-Seit-1945-toeteten-Rechtsextremisten-fast-200-Menschen.html)

Ein Vielfaches an Opfern entsteht durch Staatsterrorismus wie den neuerlichen Angriffskrieg der Türkei auf Syrien. Über 1000 Kurden sind schon im Kampf gegen den IS gefallen. Jetzt werden wieder tausende ihr Leben lassen und möglicherweise hunderttausende vertrieben.

Hunderttausende starben durch den Stellvertreterkrieg gegen Assad mit tatkräftiger Unterstützung durch die USA und der arabischen Diktaturen unter Mithilfe von Deutschland. Und über eine Million Menschen starben laut IPPNW durch den Krieg gegen Irak. https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Body_Count_Opferzahlen2012.pdf

Der Terrorismus ist schlimm und in der Form des Antisemitismus und des Rechtsterrorismus besonders widerwärtig, aber darüber dürfen wir nicht die viel, viel schlimmeren Angriffskriege und dabei auch die Sanktionen vergessen, die eine Form von meist völkerrechtswidrigen Wirtschaftskriegen darstellen und in Entwicklungsländern auch viele Tote verursachen. (Berüchtigt ist die Frage an FrauUS-Außenministerin Albright, ob die Sanktionen die 500.000 verhungerten Kinder in Irak wert waren…)

Wir müssen alle Kriege verhindern, aber nicht durch Waffen, das heizt die Probleme nur an, sondern durch Verhandlungen und z.B. Unterstützung der zivilen und demokratischen Kräfte in den Ländern. Das heißt, wir dürfen und müssen die “kleinen Mörder”, die Terroristen anklagen, aber noch viel mehr die viel, viel zahlreicheren Morde, die durch Verletzung des Völkerrechts entstehen.

Ich schicke dies auch als Leserbrief.

Herzliche Grüße, Helmut Käss

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BZV Medienhaus GmbH, Braunschweig;
eingetragen im Amtsgericht Braunschweig HRB 408,
Geschäftsführer: Claas Schmedtje, Ove Saffe, Andreas Schoo, Michael Wüller




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die Menschheit lebte schon während letzten “Heißzeit” und den letzten Eiszeiten

Denn die Trennung Mensch /Schimpanse erfolgte vor etwa 5-7 Millionen Jahren

Hier sind einige Links, die ich dazu gefunden habe. Ich bin für Verbesserungen sehr dankbar!

https://de.wikipedia.org/wiki/Treibhaus_Erde#cite_note-Gary_Shaffer-4

https://www.planet-schule.de/mm/die-erde/Barrierefrei/pages/Warum_gibt_es_Eis-_und_Warmzeiten_Natuerliche_Klimaveraenderungen.html

https://www.planet-wissen.de/natur/klima/eiszeit/index.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Warmzeit Wir leben zur Zeit eigentlich in einer Zwischeneiszeit des “känozoischen Eiszeitalter”. Aber durch die Aktivitäten des Menschen steuern wir anscheinend auf eine Heißzeit zu….

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Vorschlag für ein “Narrativ”

Das finale Narrativ (?) in der „vollen Welt“ www.helmutkaess.de/Wordpress/?p=7805, Material:

Ausgangspunkt der Menschheitsfamilie:

Etwa 1/3 Technik, 1/3 Kultur und Ziviles, 1/3 Natur und Wildheit:

Gebirge, Meere, Meerestiefen, Wüsten, Urwald, Seen, und vieles andere!

2. Die Menschheitsthemen: Frieden, Umwelt und Soziales

3. Wir brauchen die Kultur und die Kunst, unsere Emotionen durch Aussprache, Bildung und Vernunft zu kontrollieren.

Vorschlag für „das finale Narrativ“: Aus ihrer wilden Vergangenheit, aus der Evolution allen Lebens, schafft es die Menschheitsfamilie durch ihre vielen Helden wie Edward Snowden, Julian Assange, Mahatma Gandhi und viele andere, eine menschengerechte, aber auch naturnahe Welt zu erhalten und mit dieser als Ausgangspunkt das Sonnensystem zu besiedeln und als zivile Macht von hier aus das Weltall zu erkunden.

Helmut Käss, Helmut_Kaess@web.de, Tel 0531/350513

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Heißzeit

Wir hatten gerade wieder eine große, gobale Klimademonstration mit über 7000 Beteiligten in Braunschweig. Ich möchte dazu folgende Gedanken beitragen:

Greta Thunberg protestierte kraftvoll vor der UN wegen der Gefahr einer neuen Heißzeit.

Sie hat die Welt in Aufruhr gebracht. Die Menschheit ist spät dran, aber dies ist bei den vielen Problemen verständlich., die sich durch die Evolution und die zuletzt stürmische und dramatische Entwicklung der Menschheitsfamilie erklären.

Eine Initiative aus Braunschweig weist darauf hin, dass die Menschheitsfamilie dringendst lernen muss, von Konfrontation auf Kooperation umzuschalten, um die Möglichkeit für wirkliches menschliches Glück zu erwerben, aber auch, um schlicht zu überleben. Die Gefahren der Klimakatastrophe werden insbesondere von der Jugend jetzt richtig gesehen. Glücklicherweise sind fossile und nukleare Energien nicht mehr erforderlich. Aber es gibt auch die Gefahren von Kriegen bis hin zur globalen Vernichtung im Atomkrieg. Und es gibt die Gefahren der sozialen Vernachlässigung, der jährlich Millionen von Menschen durch Verhungern zum Opfer fallen, was nicht nur ein grauenhaftes Leiden dieser Menschen, sondern auch eine groteske Verschwendung von menschlichen Ressourcen bedeutet. Denn jeder Mensch kann bei entsprechender Motivation zum Glück aller beitragen. Und bei guten sozialen Verhältnissen schrumpft die Bevölkerung wie in Europa.

Sie muss sich auf ihre soziale Einstellung besinnen, die sie zusammen mit ihrer intellektuellen Entwicklung zur völlig dominierenden Spezies auf der Erde gemacht hat, und wir sollten uns alle emphatisch zu der gemeinsamen Menschheitsfamilie bekennen.

Laut Ernst Ulrich von Weizsäcker https://vdw-ev.de/wp-content/uploads/2019/07/Vortragsfolien-von-Ernst-Ulrich.pdf waren die Welttemperaturen bei der letzten Heißzeit vor etwa 2 Millionen Jahren deutlich wärmer und während der letzten Eiszeit vor etwa 20 Tausend Jahren deutlich kälter als die jetzige Warmzeit, wobei wir allerdings diese schon um 1° erhöht haben. Denn bei Weltklima kommt es im Gegensatz zum Wetter auf wenige Grad an.

Im Moment ist Aufruhr und es besteht die Hoffnung, dass eine neue Heißzeit abgewendet werden kann. Laut Ernst Ulrich von Weizsäcker hatten wir ja anscheinend die letzte vor etwa 2 Millionen Jahren. Seinerzeit war Italien, wie er in einer “Vortragsfolie” zeigte, siehe oben, wesentlich kleiner als heute, da das Meer deutlich höher war.

Von daher hoffen wir, dass wir mit unseren Protesten erfolgreich sind und dass sie sich ausweiten auf die Themen Frieden, Umwelt (auch allgemein) und Soziales. Alle drei Themen sind für den inneren Frieden der Menschheitsfamilie sehr wichtig und Voraussetzung für ein gutes Zusammenleben.

Dafür gilt das eindrückliche Zitat von Russell und Einstein:

Vor uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von Glück, Wissen und Weisheit. Sollen wir stattdessen den Tod wählen, bloß weil wir unsere Streitereien nicht vergessen können?

Helmut Käss http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=8063

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KWS

Einige Links von Ernst Ulrich von Weizsäcker zum Vorbereiten für meinen Vortrag: https://vdw-ev.de/wp-content/uploads/2019/07/Vortragsfolien-von-Ernst-Ulrich.pdf , https://youtu.be/92f4UtNIqi4, , https://youtu.be/zUlneCg3i44 , https://youtu.be/IlDPKI19U5c

Für Lösungsangebote für die gegenwärtigen planetaren Krisen fand ich den Vortrag von Ernst Ulrich von Weizsäcker im Juni bei seinem 80. Geburtstag hervorragend, dessen Bilder ich großenteils verwende.

Vorschlag Vortrag, danach Diskussion:

„Klima und die planetaren Grenzen.

Liebe Friday for Future Aktive,

liebe Menschen, die aktiv die Zukunft der Erde gestalten wollen.

Die Menschheit ist im letzten Jahrhundert weit gekommen. Sie dominiert jetzt die Erde. Aber sie droht die planetaren Grenzen zu überschreiten und nach Art der Lemminge in der Folge bald große Katastrophen zu erleben.

Die Menschheit droht zum Beispiel Klimatechnisch an die Wand zu fahren, hat aber auch andere schwerwiegende Probleme: Es wurden wurden von einer Gruppe um Johan Rockström 2009 neun planetare Grenzen definiert, die in dem Buch „Wir sind dran“ beschrieben werden, die zum Teil schon dramatisch überschritten sind: Klimawandel, Verschmutzung durch Chemikalien, Abbau der Ozonschicht, Luftverschmutzung, Versauerung der Meere, Stickstoff- und Phosphatkreislauf, Süßwasserverbrauch, Landnutzungsveränderungen und Genetische Vielfalt.

Wir müssen als Weltbevölkerung diese Grenzen erkennen und respektieren und in diesen Grenzen eine menschenfreundliche Zivilisation aufbauen.

Ein Mensch, der einen Großteil des momentanen Wissensstandes repräsentiert, ist Ernst Ulrich von Weizsäcker. Er hielt im Juni zu seinem 80. Geburtstag eine m.E. großartige Rede, und er gab als Co-Präsident vom Club of Rome ein Buch heraus,  „Come on“  oder auf Deutsch: „“Wir sind dran“ , was beides doppeldeutig gemeint ist, wir müssen energisch vorgehen, sonst sind wir aufgeschmissen.

Ich versuche dafür einige wesentliche Aspekte anzusprechen, wobei ich mich auf den Vortrags von Ernst Ulrich von Weizsäcker beziehe:

Ich spreche jetzt vor dem Vortrag von E.U.v.W. noch zwei nicht naturwissenschaftliche, sondern typisch menschliche Gefahren wie Krieg und Frieden und umdas Reich/Armproblem. Und dann spreche ich noch einmal speziell über das Klima

Viele Zirkel der „Superreichen“ setzen auf Waffen, die ja von den Staaten finanziert werden, und schufen einen „industriell/militärischen Komplex“, der die Menschheit hoch bedroht, die Staaten aussaugt, die Umwelt belastet und die Mittel für die Steuerung in eine gute Zukunft verschlingt.

Übrigens ist das US-Militär und das Militär überhaupt einer der größten Umweltvergifter und Klimaschädiger. https://www.nachdenkseiten.de/?p=54527#more-54527 .

Albert Einstein sagte vor über sechzig Jahren, dass es keine Kriege mehr geben dürfe, da jeder Krieg zur Vernichtung der Menschheit führen könne.

Daran hält sich die „westliche Wertegemeinschaft“ in keiner Weise. Die USA führen ständig völkerrechtswidrige Kriege und Deutschland macht oft mit. Das ist wegen des möglichen globalen Selbstmords äußerst dumm und andererseits wird damit extrem viel für unsinnige und auch klima- und umwelttechnisch verderbliche Rüstung ausgegeben, Geld, das dann für die Umweltsanierung und für die sozialen Notwendigkeiten und für Bildung und allgemeines Wohlbefinden fehlt.

Die Charta der Vereinten Nationen, obwohl sie Teil des Grundgesetzes ist, wird auch von Deutschland in der Realität, wie im Fall von Jugoslawien, von Syrien und bei anderen Konflikten nicht mehr respektiert und verraten. Die gerechte Bestrafung (mindestens 10 Jahr Gefängnis z.B. für Gerhard Schröder) wird durch einen Trick verhindert, zuständig ist ein Staatsbeamter, der Generalbundesanwalt, der ist von der Regierung abhängig und nimmt keine Verfahren gegen die Regierung an. Durch die Steuerung der Massenmedien durch überwiegend reiche Herausgeber wird das wenig berichtet und von der Mehrheit zum Beispiel der Deutschen kaum realisiert.

Als zweite Krisenursache haben viele Reiche den Wunsch, ihren Reichtum und damit auch ihre Macht zu mehren. Das Reich/Armproblem wäre mit angemessenen progressiven Steuern eigentlich leicht zu lösen, wenn die Bevölkerung ihren Tiefschlaf in dieser Beziehung überwinden würde.

Das war nach dem Schock des zweiten WK erst mal in allen Industrieländern gegeben. Mit hohen Spitzeneinkommenssteuern (bis 95%) bei sehr hohen Gehältern, mit angemessenen Vermögenssteuern beginnend z.B. ab 1 oder 2 Millionen € und mit angemessenen Erbschaftssteuern kann die Spanne Reich/Arm in vernünftige Größenordnungen zurückgebracht werden.

mNoch ein paar Worte zum Klima: Da gibt es ja schon einen alten Beitrag der US Professoren Jacobsen und Delucci von 2009, den Ihr vielleicht schon kennt: http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2019/04/sdw_2009_12_S80.pdf, dass man in 20 Jahren eine CO2 freie Energieerzeugung erreichen könne: „Plan für eine emissionsfreie Welt bis 2030“ Auch Hans-Josef Fell, einer der Autoren neben Herrmann Scheer des EEG, durch dieses Gesetz wurde die Solarenergie billig, kennt sich wie viele andere da aus.

Zum Beispiel könnten wir die komplette Energieversorgung im Deutschland trotz seiner nördlichen Lage durch dezentrale Solar-, Wind-, Wasser- und Geothermieversorgung sicherstellen. Auch für den Großraum Braunschweig ist das schon geprüft worden: https://www.klimaschutz-regionalverband.de/masterplan/der-masterplan/ Die entscheidenden Sätze im Masterplan des Großraums Braunschweig lauten:

• Die erneuerbaren Energiepotenziale im Großraum Braunschweig müssen nur teilweise ausgeschöpft werden, um eine vollständige Versorgung mit Wärme, Strom und Treibstoffen ohne weiteren Einsatz fossiler Energien zu gewährleisten. Dazu müssen die Anlagenzahlen bzw. installierten Leistungen gegenüber dem heutigen Stand bis 2050 insbesondere bei der Wind und Solarenergie um ein Mehrfaches gesteigert werden.

Auch das Forderungspapier der FFF Bewegung https://braunschweig-spiegel.de/forderungspapier-von-fridays-for-future-braunschweig/ ist da ein guter Schritt.

Jetzt werde ich viele Bilder von Ernst Ulrichs Vortrag zeigen und erläutern. Falls ihr Verständnisfragen habt, stellt sie gleich, für eine gründlichere Diskussion ist nachher Zeit.

Vortrag

Jetzt noch mein Schlusstext:

Insgesamt brauchen wir ein Gefühl für die Menschheitsfamilie, die nur gemeinsam gut überleben wird. Wir brauchen Kooperation statt Konfrontation.

Wir brauchen jetzt viele Diskussions- und Entscheidungsrunden kommunal, national, regional wie Europa und auf UN-Ebene Für das Klima und für die planetaren Grenzen, aber auch für Frieden und Soziales,von Bürgern, Generalisten und Spezialisten, um mit den vielen Aspekten dafür umzugehen. Anleitungen dafür sind im Buch.

Wie wir das hinbekommen könnten, dafür halte ich das Lesen des Buches „Wir sind dran“ für sinnvoll

und ich bitte um ein Brainstorming und um Vorschläge. Wir brauchen Taten!

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Klima und die planetaren Grenzen, ein Workshop

Einige Links von Ernst Ulrich von Weizsäcker zum Vorbereiten für meinen Vortrag:

https://vdw-ev.de/wp-content/uploads/2019/07/Vortragsfolien-von-Ernst-Ulrich.pdf , https://youtu.be/92f4UtNIqi4, , https://youtu.be/zUlneCg3i44 ,

Vollständige Rede:

„Klima und die planetaren

Grenzen”

das Video (zwei Stunden…) :

Der Textentwurf:

Liebe Friday for Future Aktive,

liebe Menschen, die aktiv die Zukunft der Erde gestalten wollen.

Die Menschheit ist im letzten Jahrhundert weit gekommen. Sie dominiert jetzt die Erde. Aber sie droht die planetaren Grenzen zu überschreiten und nach Art der Lemminge in der Folge bald große Katastrophen zu erleben.

Die Menschheit droht zum Beispiel Klimatechnisch an die Wand zu fahren, hat aber auch andere schwerwiegende Probleme: Es wurden wurden von einer Gruppe um Johan Rockström 2009 neun planetare Grenzen definiert, die in dem Buch „Wir sind dran“ beschrieben werden, die zum Teil schon dramatisch überschritten sind: Klimawandel, Verschmutzung durch Chemikalien, Abbau der Ozonschicht, Luftverschmutzung, Versauerung der Meere, Stickstoff- und Phosphatkreislauf, Süßwasserverbrauch, Landnutzungsveränderungen und Genetische Vielfalt.

Wir müssen als Weltbevölkerung diese Grenzen erkennen und respektieren und in diesen Grenzen eine menschenfreundliche Zivilisation aufbauen.

Ein Mensch, der einen Großteil des momentanen Wissensstandes repräsentiert, ist Ernst Ulrich von Weizsäcker. Er hielt im Juni zu seinem 80. Geburtstag eine m.E. großartige Rede, und er gab als Co-Präsident vom Club of Rome ein Buch heraus,  „Come on“  oder auf Deutsch: „“Wir sind dran“ , was beides doppeldeutig gemeint ist, wir müssen energisch vorgehen, sonst sind wir aufgeschmissen.

Ich versuche dafür einige wesentliche Aspekte anzusprechen, wobei ich mich auf den Vortrags von Ernst Ulrich von Weizsäcker beziehe:

Ich spreche jetzt vor dem Vortrag von E.U.v.W. noch zwei nicht naturwissenschaftliche, sondern typisch menschliche Gefahren wie Krieg und Frieden und um das Reich/Armproblem. Und dann spreche ich noch einmal speziell über das Klima

Viele Zirkel der „Superreichen“ setzen auf Waffen, die ja von den Staaten finanziert werden, und schufen einen „industriell/militärischen Komplex“, der die Menschheit hoch bedroht, die Staaten aussaugt, die Umwelt belastet und die Mittel für die Steuerung in eine gute Zukunft verschlingt.

Übrigens ist das US-Militär und das Militär überhaupt einer der größten Umweltvergifter und Klimaschädiger.

US-Militär – der größte Umweltvergifter.

Das ist ein Beitrag von Werner Rügemer. Er widmet sich einem brisanten, meist verschwiegenen Thema und bietet Fakten darüber, welche Belastung die 5.429 Militärstützpunkte der USA für Umwelt und Natur und selbstverständlich auch für uns Menschen bedeutet. Der Beitrag ist auch in der digitalen Version von “zeitung gegen den krieg” (ZgK) erschienen. Albrecht Müller.

… US-Militär – der größte Umweltvergifter.weiterlesenNachDenkSeiten – Die kritische Website

Albert Einstein sagte vor über sechzig Jahren, dass es keine Kriege mehr geben dürfe, da jeder Krieg zur Vernichtung der Menschheit führen könne.

Daran hält sich die sogenannte „westliche Wertegemeinschaft“ in keiner Weise. Die USA führen ständig völkerrechtswidrige Kriege und Deutschland macht oft mit. Das ist wegen des möglichen globalen Selbstmords äußerst dumm und andererseits wird damit extrem viel für unsinnige und auch klima- und umwelttechnisch verderbliche Rüstung ausgegeben, Geld, das dann für die Umweltsanierung und für die sozialen Notwendigkeiten und für Bildung und allgemeines Wohlbefinden fehlt.

Die Charta der Vereinten Nationen, obwohl sie Teil des Grundgesetzes ist, wird auch von Deutschland in der Realität, wie im Fall von Jugoslawien, von Syrien und bei anderen Konflikten nicht mehr respektiert und verraten. Die gerechte Bestrafung (laut unseren Gesetzen mindestens 10 Jahr Gefängnis z.B. für Gerhard Schröder) wird durch einen Trick verhindert, zuständig ist ein Staatsbeamter, der Generalbundesanwalt, der ist von der Regierung abhängig und nimmt keine Verfahren gegen die Regierung an. Durch die Steuerung der Massenmedien durch überwiegend reiche Herausgeber wird das wenig berichtet und von der Mehrheit zum Beispiel der Deutschen kaum realisiert.

Als zweite Krisenursache haben viele Reiche den Wunsch, ihren Reichtum und damit auch ihre Macht zu mehren. Das Reich/Armproblem wäre mit angemessenen progressiven Steuern eigentlich leicht zu lösen, wenn die Bevölkerung “ihren Tiefschlaf” (der aber künstlich erzeugt wird) in dieser Beziehung überwinden würde.

Das war nach dem Schock des zweiten Weltkriegs erst mal in allen Industrieländern gegeben. Mit hohen Spitzeneinkommenssteuern (bis 95%) bei sehr hohen Gehältern, mit angemessenen Vermögenssteuern beginnend z.B. ab 1 oder 2 Millionen € und mit angemessenen Erbschaftssteuern kann die Spanne Reich/Arm zügig in vernünftige Größenordnungen zurückgebracht werden.

Noch ein paar Worte zum Klima: Da gibt es ja schon einen alten Beitrag der US Professoren Jacobsen und Delucci von 2009, den Ihr vielleicht schon kennt: , dass man in 20 Jahren eine CO2 freie Energieerzeugung erreichen könne: „Plan für eine emissionsfreie Welt bis 2030 Auch Hans-Josef Fell, einer der Autoren neben Herrmann Scheer des EEG (Erneuerbares Energiengesetz), durch dieses Gesetz wurde die Solar- und Windenergie billig, kennt sich wie viele andere da aus.

Zum Beispiel könnten wir die komplette Energieversorgung im Deutschland trotz seiner nördlichen Lage durch dezentrale Solar-, Wind-, Wasser- und Geothermieversorgung sicherstellen. Auch für den Großraum Braunschweig ist das schon geprüft worden: Die entscheidenden Sätze im Masterplan des Großraums Braunschweig lauten, Kurzfassung, Szenarien, S.10:

• Die erneuerbaren Energiepotenziale im Großraum Braunschweig müssen nur teilweise ausgeschöpft werden, um eine vollständige Versorgung mit Wärme, Strom und Treibstoffen ohne weiteren Einsatz fossiler Energien zu gewährleisten. Dazu müssen die Anlagenzahlen bzw. installierten Leistungen gegenüber dem heutigen Stand bis 2050 insbesondere bei der Wind und Solarenergie um ein Mehrfaches gesteigert werden.

Auch das Forderungspapier der FFF Bewegung / ist da ein guter Schritt.

Jetzt werde ich viele Bilder von Ernst Ulrichs Vortrag zeigen und erläutern. Falls ihr Verständnisfragen habt, stellt sie gleich, für eine gründlichere Diskussion ist nachher Zeit.

Hier der Power-Point-

Vortrag

Jetzt noch mein Schlusstext:

Insgesamt brauchen wir ein Gefühl für die Menschheitsfamilie, die nur gemeinsam gut überleben wird. Wir brauchen Kooperation statt Konfrontation.

Wie Russell und Einstein sagten: Vor uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von Glück, Wissen und Weisheit. Sollen wir stattdessen den Tod wählen, bloß weil wir unsere Streitereien nicht vergessen können?

Wir brauchen jetzt viele Diskussions- und Entscheidungsrunden kommunal, national, regional wie Europa und auf UN-Ebene Für das Klima und für die planetaren Grenzen, aber auch für Frieden und Soziales,von Bürgern, Generalisten und Spezialisten, um mit den vielen Aspekten dafür umzugehen.

Wie wir das hinbekommen könnten, dafür halte ich das Lesen des Buches „Wir sind dran“ für sinnvoll

und ich bitte um ein Brainstorming und um Vorschläge.

Wir brauchen Taten!

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Plan für eine emissionsfreie Welt 2030

Plan für eine emissionsfreie Welt 2030...

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Militär und Umwelt

US-Militär – der größte Umweltvergifter .

Das ist ein Beitrag von Werner Rügemer. Er widmet sich einem brisanten, meist verschwiegenen Thema und bietet Fakten darüber, welche Belastung die 5.429 Militärstützpunkte der USA für Umwelt und Natur und selbstverständlich auch für uns Menschen bedeutet.

Das US-Militär hat einen dreifach größeren Etat als China und zwölffach größer als Russland und führt weltweit zahlreiche völkerrechts- und menschenrechtswidrige Kriege.

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Ausbau der Photovoltaik wird auf Bundesebene behindert

Die Photovoltaik könnte das Rückgrat der Energiewende sein – wenn diese tatsächlich konsequent umgesetzt würde. Dem Ausbau der Photovoltaik stehen allerdings Hemmnisse und Hürden auf allen Ebenen

entgegen, wie die neueste Studie der Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin anschaulich vor Augen führt.

„Die Hauptverantwortung für die unzureichenden Rahmenbedingungen liegt auf der Bundesebene“ sagt Prof. Dr. Volker Quaschning, Mitautor der Studie. Der Energieexperte verweist auf in seinen Augen fragwürdige Entwicklungen und Regelungen im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).

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Lehren für die Friedensbewegung

Lehren für die Friedensbewegung heute

Hervorhebungen zum Teil durch mich:

Bernd Duschner, der Gründer der Hilfsorganisation „Freundschaft mit Valjevo e.V.“

Der Krieg gegen Jugoslawien war ein Dammbruch. Auf ihn folgte die Invasion und Besetzung Afghanistans, die Zerstörung des Irak und Libyens, seit 8 Jahren (!) der Krieg gegen Syrien und möglicherweise morgen der Krieg gegen den Iran und Venezuela.

Das Vorgehen der USA und ihrer Bündnispartner erfolgt nach dem gleichen Grundmuster: Die politischen Führer der ins Visier genommenen Staaten, vorher geehrt und geachtet, werden über Nacht als blutige Diktatoren denunziert, die angeblich ihr eigenes Volk abschlachten.

Die längst geplante und vorbereitete Aggression wird unseren Bürgern gegenüber als selbstlose Hilfe für dieses Volk dargestellt mit dem Ziel, ihm Demokratie, Menschenrechte und Wohlstand zu bringen. Die tatsächlichen Maßnahmen entlarven diese Behauptungen als reine Zweckpropaganda.

Durch umfassende Sanktionen werden planmäßig schwere Versorgungskrisen, Massenarbeitslosigkeit und eine tiefgreifende Verelendung erzeugt, um den Widerstand der Bevölkerung brechen. Terrorgruppen und Separatisten werden finanziert, militärisch ausgebildet und bewaffnet, um Teile des angegriffenen Landes herauszubrechen, dort NATO-Verbände zu stationieren und von diesem Sprungbrett aus die Aggression voranzutreiben.

Ein Blick auf die Staaten, die Opfer der NATO geworden sind, ein Blick auf die Hunderttausenden von Toten, ihre zerstörten Städte und Infrastruktur, das Elend ihrer Bewohner zeigen: Die herrschenden Klassen in den NATO-Staaten führen ihre Kriege ausschließlich für eigenen Interessen. Immer war und wird das Ziel ihrer Kriege nur darin bestehen, andere Völker zu unterwerfen, deren Rohstoffe, Industrie und Arbeitskräfte zu plündern, sich fremde Märkte anzueignen.

Die Friedensbewegung muss daraus Konsequenzen ziehen: Sie darf sich von der Kriegspropaganda und den fabrizierten Horrorgeschichten unserer Medien nicht länger desorientieren lassen. Ohne zu zögern muss sie sich von Beginn an entschlossen auf die Seite der Völker stellen, die Opfer einseitiger Sanktionen und der Angriffskriege der NATO-Staaten sind, und ihre nationale Souveränität verteidigen. Ihnen muss die volle Solidarität der Friedensbewegung gehören.

Krieg nach Schema: Aufbau militanter Separatisten als „Freiheitskämpfer“

Im Krieg gegen Jugoslawien waren es die Führer der separatistischen UCK, die der NATO ihre Einheiten als Fußtruppen zur Verfügung gestellt haben. Sie halfen ihr, die Provinz Kosovo zum NATO-Protektorat zu machen, in dem heute die organisierte Kriminalität herrscht und der Drogenhandel blüht (8). Für ihren Krieg gegen Syrien haben sich die USA und ihre NATO-Partner unter den kurdischen Organisationen die Separatisten der YPK mit ihrem Führer Salim Muslim als Hilfstruppen ausgesucht und aufgerüstet. Es war diese YPK, die den Aggressoren USA, Frankreich und Großbritannien gegen Geld und Waffen Militärstützpunkte in den von ihnen kontrollierten Teilen Syriens zur Verfügung gestellt hat.

Mit den Einheiten der YPK als Fußtruppen gelang es dem US-Oberkommando der auf den Euphrat vorrückenden syrische Armee zuvorzukommen und die Landesteile östlich des Flusses unter seine Kontrolle zu nehmen. Dort befinden sich fast die gesamten Öl- und Erdgasvorkommen des Landes. Mit diesen Ressourcen in der Hand können die USA heute den Wiederaufbau Syriens verhindern und das Aushungern seiner Bevölkerung fortführen (9). Kein Wunder, dass die Medien Salim Muslim und seine YPK ähnlich wie die UCK 1999 als „Freiheitskämpfer“ feiern und die USA ihre schützende Hand über sie halten.

Es ist richtig, gegen die Diskriminierung von ethnischen Minderheiten und für ihre Rechte einzutreten. Völlig unverantwortlich ist jedoch die Unterstützung von Separatisten. Sie zerstören das gegenseitige Vertrauen und das friedliche Zusammenleben zwischen den Volksgruppen. Ihre Politik mündet stets in ethnische Säuberungen. USA und NATO dienen sie bei ihren Aggressionen als Instrument, Völker aufzubrechen und ihre Staaten zu zerschlagen (10). In der Bundesrepublik desorientieren ihre Propagandisten mit „revolutionären“ Phrasen die Friedensbewegung und helfen den Herrschenden, die Bildung einer Solidaritätsbewegung mit dem syrischen Volk zu unterbinden.

So preist Nick Brauns in der Jungen Welt die Kollaboration der YPK mit der Besatzungsmacht USA als „gerechten Krieg“. In dem Bündnis sei die Söldnertruppe ein „Partner auf Augenhöhe“ und verfolge den Aufbau eines „libertären Sozialismus“, versichert er uns treuherzig. Sein Kollege Peter Schaber feiert gar die Zerstörung der syrischen Stadt Rakka mit Tausenden toten Zivilisten durch das „Bündnis“ mit dem Jubelschrei „Rakka ist frei!“. Der „Partner“ US-Luftwaffe hatte die Hiwis der YPK mit weißem Phosphor und Uranmunition gegen die Bevölkerung der arabischen Stadt „unterstützt“ (11).

Für die Friedensbewegung kann es mit Separatisten und ihren Propagandisten keine Zusammenarbeit geben. Sie stehen auf der anderen Seite der Barrikade.

Für die USA und die anderen NATO-Staaten haben Finanz- und Wirtschaftssanktionen als „economic Warfare“ eine zentrale und wachsende Bedeutung im Rahmen ihrer Kriegsführung. Mittlerweile maßen sie sich selbst an, auf Drittstaaten Druck auszuüben, sich ihren völkerrechtswidrigen Maßnahmen anzuschließen.

Sanktionen töten — doch niemand berichtet es

Im Fall Syrien gelten die Sanktionen nur für die von der Regierung kontrollierten Gebiete, sollen sie doch den Separatisten zuarbeiten. Sie sind das wichtigste Instrument, mit dem sich EU und Bundesregierung am Krieg gegen das syrische Volk beteiligen. Diese Form der Kriegsführung richtet sich unmittelbar gegen die Zivilbevölkerung. Kinder, alte und kranke Menschen haben unter ihr am stärksten zu leiden. Es ist kein Zufall, dass die Medien über die Auswirkungen der Sanktionen schweigen.

Die Herrschenden wissen, dass unsere Bürger ihre Politik des planmäßigen Aushungerns von Millionen Menschen nicht mittragen würden. Genau aus diesen Gründen muss die Friedensbewegung in Deutschland die Aufklärung und den Kampf gegen die Sanktionen in den Mittelpunkt ihrer Öffentlichkeitsarbeit und Aktivitäten stellen.

Darum bitten sie die Menschen in Syrien, die dortigen Gewerkschaften, die Kirchen und Hilfsorganisationen bereits seit langer Zeit. Die Antwort auf die Frage „Bist Du bereit, Dich für die Aufhebung der Sanktionen einzusetzen?“ ist der Lackmustest, der zeigt, ob jemand auf der Seite der Aggressoren oder der syrischen Bevölkerung steht.

Dass die Sanktionen die Achillesferse der Kriegstreiber sind, hatte sich bereits zu Beginn des Krieges gegen Syrien bei der Veröffentlichung des Aufrufes „Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden!“ Anfang Januar 2012 gezeigt (12). Die Medien reagierten mit bösartigen Unterstellungen (13) und die „Linkspartei“ wurde sogleich am 19. Januar 2012 im Bundestag zur Rede gestellt, weil zu den nahezu 3.000 Unterzeichnern auch sechs ihrer Bundestagsabgeordneten gehörten.

Leider erging es ihnen wie Karl Liebknecht 1914 im Reichstag. Im Namen der Fraktion distanzierte sich ihr Sprecher Ulrich Maurer: „Wenn jemand seit Jahren an der Seite des syrischen Widerstands gegen Assad steht, dann sind es die Linken in Deutschland“ (14). „Ich kenne keine Parteien mehr, nur noch Deutsche“, dürfte es Kanzlerin Merkel durch den Kopf gegangen sein.

Zum Kampf gegen die Sanktionen gehört die direkte Kontaktaufnahme mit der syrischen Bevölkerung, ihren Organisationen und Vertretungen. Wir müssen ihr eine Stimme geben. Dazu gehört die Organisierung humanitärer Hilfe. Mit ihr können wir der syrischen Bevölkerung zeigen, dass sie nicht allein steht, ihr Mut und Kraft geben. Wenn die Friedensbewegung humanitäre Hilfe mit der Aufklärung über die Sanktionen verknüpft, wird sie in der Öffentlichkeit an Glaubwürdigkeit gewinnen, neue Mitstreiter bekommen und kann politischen Druck für die Aufhebung der Sanktionen entfalten.

Nur mit einer eindeutigen Parteinahme und Solidarität mit den überfallenen Völkern kann die Friedensbewegung erstarken und in unserem Land zu einer ernsthaften Kraft gegen die Kriegstreiber werden, die heute so dringend benötigt wird.

Quellen und Anmerkungen:

Unser Verein Freundschaft mit Valjevo e.V. unterstützt seit Jahren das Italienische Krankenhaus in Damaskus. Seine Leitung hat uns jetzt um Hilfe für den Kauf eines Sauerstoffgenerators gebeten. Dafür sammeln wir Spenden auf unserem Konto „Freundschaft mit Valjevo“ bei der Sparkasse Pfaffenhofen, IBAN DE06 7215 1650 0008 0119 91, Stichwort „Krankenhaus Damaskus“.

Dr. Manfred Lotze

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Klima und planetare Grenzen

Ein Entwurf:

Liebe Friday for Future Aktive

 (Liebe Mitbürger  der Erde)

Die Menschheit ist im letzten Jahrhundert weit gekommen. Sie dominiert die Erde.

Aber sie droht die planetaren Grenzen zu überschreiten und wie die Lemminge in der Folge bald große Katastrophen zu erleben.

Wir müssen als Weltbevölkerung diese Grenzen erkennen und respektieren und in diesen Grenzen eine menschenfreundliche Zivilisation aufbauen.

 Ein Mensch, der den momentanen Wissensstand dafür weitgehend repräsentiert, ist Ernst Ulrich von Weizsäcker. Er hielt im Juni zu seinem 80. Geburtstag eine Rede, die ich weitgehend als sein Vermächtnis betrachte und er gab als Co-Präsident vom Club of Rome ein Buch heraus,  „Come on“  oder auf Deutsch: „Wir sind dran .

Wir brauchen jetzt viele Diskussions- und Entscheidungsrunden kommunal, national, regional und auf UN-Ebene von Bürgern, Generalisten und Spezialisten, um mit den vielen Aspekten dafür umzugehen.

Ich versuche dafür ein Grundgerüst vorzuschlagen, vor allem in Auszügen des Vortrags von Ernst Ulrich von Weizsäcker:

Welche planetaren Grenzen gibt es? Neun wurden von einer Gruppe um Johan Rockström 2009 veröffentlicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Planetare_Grenzen (siehe unten): Klimawandel, Verschmutzung durch Chemikalien, Abbau der Ozonschicht, Luftverschmutzung, Versauerung der Meere, Stickstoff- und Phosphatkreislauf, Süßwasserverbrauch, Landnutzungsveränderungen und Genetische Vielfalt. (unteres Bild mit Beamer)

https://de.wikipedia.org/wiki/Planetare_Grenzen (siehe unten): Klimawandel, Verschmutzung durch Chemikalien, Abbau der Ozonschicht, Luftverschmutzung, Versauerung der Meere, Stickstoff- und Phosphatkreislauf, Süßwasserverbrauch, Landnutzungsveränderungen und Genetische Vielfalt. (unteres Bild mit Beamer)

 Und es gibt als weiteres gefährliches Prinzip psychologische Risiken besonders durch den Reich/Arm Gegensatz und den Wunsch der Reichen, ihren Reichtum und damit ihre Macht zu mehren. Dafür setzen insbesondere Zirkel der „Superreichen“ oft auf Waffen und schufen einen „industriell/militärischen Komplex, der die Menschheit hoch bedroht, die Staaten aussaugt, die Umwelt belastet und die Mittel für die Steuerung in eine gute Zukunft verschlingt. Die Charta der Vereinten Nationen, obwohl sie Teil des Grundgesetzes ist, wird auch von Deutschland in der Realität, bei Jugoslawien, bei Syrien und bei anderen Konflikten nicht mehr respektiert. Durch die Steuerung der Medien durch überwiegend reiche  Herausgeber wird das von der Mehrheit kaum realisiert.

File:Planetary Boundaries 2015.svg

Von Ninjatacoshell – Diese Datei wurde von diesem Werk abgeleitet: Globe.svg, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39247838

Ich würde die  Originalbilder von Ernst Ulrich von Weizsäcker zur vollen Welt nehmen, wobei ich insbesondere den Parteienteil weitgehend weglassen würde. Hier ein Entwurf

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ein aktueller Brief von August,

Gesendet: Donnerstag, 22. August 2019 um 16:30 Uhr
Von: “reka e.V. Newsletter” <newsletter@r-eka.de>
An: “Helmut K” <helmut_kaess@web.de>
Betreff: Spannende Aktionen von FFF Braunschweig



 

 Spannende Aktionen von Fridays for Future Braunschweig

Liebe Energie- und Klimaschutzfreunde,
die Sommerpause ist vorbei und bei Fridays for Future geht es nach wie vor richtig rund. In den nächsten Wochen sind zahlreiche Aktionen geplant, die wir gerne weitergeben möchten.
 Die nächste große FFF-DemoWann: Freitag, 23.08.2019, 12.00 UhrWo: Schlossplatz BraunschweigWas: Am 23.08.2019 findet um 12 Uhr die erste FFF-Demo nach den Sommerferien auf dem Schlossplatz statt. Dieses Mal wird im Anschluss an die Demo die Band ‘Mothersound’ auftreten.Außerdem wird es auf dem Schlossplatz ein paar Redebeiträge und Livemusik geben, anschließend wird die Demoroute durch die Stadt starten.Infos unter: FFF Demo und Facebook-Veranstaltung
 
Fridays for Future SommercampWann: Freitag, 23.08.2019, 15.00 Uhr – Sonntag, 25.08.2019, 16.00 UhrWo: Auf dem Gelände der Fliegerhalle Braunschweig, Westbahnhof, 38118 Braunschweig.Was: Von Freitag bis Sonntag wird es ein von Fridays for Future organisiertes Sommercamp geben. Dort sollen Interessierte über FFF informiert und neue Mitstreiter*innen gewonnen werden. Außerdem wird das Camp dazu genutzt, um inhaltliche Themen zu diskutieren, wie beispielsweise Diversität, Gender und das kapitalistische Wirtschaftssystem im Kontext der Klimakrise. Das Ganze findet in der Fliegerhalle in Braunschweig statt. Freut euch auf ein Wochenende mit Lagerfeuerstimmung, Vorträgen, Diskussionen und weiteren Aktionen.  Unkostenbeitrag: 20€.Infos und Anmeldung unter: FFF Sommercamp
 
Climate WeekWann: Freitag, 20.09.2019 – Freitag, 27.09.2019Wo: In ganz Braunschweig.Was: Den Auftakt der Klimawoche macht der globale Klimastreik von Fridays for Future, bei dem Schüler*innen, Studenten*innen und alle, die sich für eine konsequente Klimapolitik einsetzen, wieder weltweit auf die Straße gehen.Weiter geht es dann in ganz Braunschweig mit unterschiedlichen Aktionen verschiedener Umwelt- und Klimaschutzeinrichtungen- und initiativen. Beendet wird die climate week am 27.09. – am Tag des Global Earth Strike – mit einem Zentralstreik und einer klimafreundlichen Solidaritäts-Party.Das ganze Programm der Klimawoche mit genauen Infos findet ihr hier: Klimawoche ProgrammAuch wir werden demnächst noch mehr darüber berichten.
 
Fridays for Future HomepageFFF hat nun eine eigene Homepage, auf der ihr viele Informationen und alle Aktionen finden könnt!Hier geht es zur Homepage: Fridays for Future Braunschweig
 
Sing for the climateSing for the Climate ist eine große Gesangsveranstaltung, die erstmals am 22. und 23. September 2012 in Belgien stattfand. Mehr als 80.000 Menschen in mehr als 180 belgischen Städten und Gemeinden sangen das Lied “Do it Now” und forderten die Politiker auf, ehrgeizigere Klimaschutzmaßnahmen sowohl auf lokaler, nationaler als auch auf internationaler Ebene zu ergreifen. Dieses Video ist eine Synthese von Aufnahmen, die an allen Orten gemacht wurden. Der Erfolg von “Sing for the Climate” beweist, dass eine Massenmobilisierung rund um den Klimawandel auch nach der COP15 in Kopenhagen noch möglich ist.Weltweit singen Menschen ein Lied für das Klima. Lasst uns mitmachen!Hier geht’s zur Aktion: singfortheclimate.comUnd hier könnt ihr den Song hören: Do it now_Song for the climate
 



Weitere Infos zur reka wie immer auch auf: www.r-eka.de 
Du möchtest bei uns vorbeischauen?  
www.r-eka.de/ueber-uns/reka-zum-anfassen
Öffnungszeiten: Mo-Mi-Fr, 10-16 Uhr, Di-Do, 10-18 Uhr und nach Vereinbarung.Wer mit einem Elektroauto anreist, kann kostenlos an unserer E-Tankstelletanken!Schau doch mal auf unserer Facebook- und unserer Twitter-Seite vorbei.
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Jahresbeitrag 25,- € pro Person oder 40,- € für Familien.
(Unternehmen: Beitrag bitte anfragen)
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Alle Informationen unter: www.r-eka.de/mitmachen
Regionale Energie- und KlimaschutzAgentur e.V. im Bürger BeratungsZentrum Frankfurter Str. 226
38122 Braunschweig
Der Verein ist gemeinnützig
1. Vorsitzender: Dipl.-Ing. (FH) Heiko Hilmer
2. Vorsitzender: Uwe Geisler

Bitte prüfe, bevor du die Mail ausdruckst, ob ein Ausdruck wirklich nötig ist!
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Suizid

https://de.wikipedia.org/wiki/Suizid

http://suizidinfo.com/Methoden.html

http://suizidinfo.com/Sterbehilfe.html

http://www.endegut.info/caboclo345.html

uNser987

Ein handgeschriebenes Testament können Sie jederzeit selber verfassen, ohne Notar, ohne Zeugen.
Wenn Orts- und Zeitangabe sowie Unterschrift enthalten sind und alles eigenhändig geschrieben ist,
ist das Testament sofort rechtsgültig.
Allgemeine ausführliche Dokumentation >>> (Richtlinien Schweiz)
 
 
Deutschland  http://www.erbrecht-ratgeber.de/erbrecht/testament/index.html
Home | Suizid-Methoden | Kontakt I Hilfe | Sterbehilfe | Patientenverfügung | Testament | Zitate | Spenden | Links | Altersfreitod | Henkersknoten | Trockeneis
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“Wir sind dran”

Das Buch Wir sind dran (“Come on“) von Ernst Ulrich von Weizsäcker

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Claudia Haydt: “Feindbilder, ihre Konstruktion und ihre Instrumentalisierung”

VHS-15-8-2019_lowdata.pdf Ankündigung Claudia Haydt

Ihr Lieben

Am Donnerstag fand der Vortrag von Claudia Haydt: “Feindbilder, ihre Konstruktion und ihre Instrumentalisierung” statt
Das Video ist m.E. sehr gut geworden, bitte schaut es Euch an!

Herzlichen Dank an Bettina für die Aufnahme und an Jan-Henrik für die doch mühsame Umsetzung, weil wir es immer nach Gifhorn schicken müssen!

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 http://helmutkaess.de/Wordpress/?page_id=1014/,

Gesendet: Sonntag, 11. August 2019 um 12:37 Uhr
Von: “Friedenszentrum Braunschweig” <infopost@friedenszentrum.info>
An: Kein Empfänger
Betreff: Donnerstag 15.8.2019 um 19.00 Uhr: Vortrag VHS Alte Waage: Feindbilder, ihre Konstruktion und ihre Instrumentalisierung

Hallo liebe Mitglieder und Interessierte,Wir laden Sie ein zu der nächsten Veranstaltung in der Reihe “Wege zu einer Kultur des Friedens”:

Donnerstag, 15.August 2019 – 19 Uhr
Speicher der VHS Braunschweig in der Alten Waage, Alte Waage 15

Vortrag von :  Claudia HaydtFeindbilder, ihre Konstruktion und ihre Instrumentalisierung

Hier der Flyer
 Ein kritischer Blick auf die Rolle der Medien
Jede Vorkriegszeit ist geprägt durch Feindbilder, die einen Feind aufbauen und die Bevölkerung zu einem Kriegseinsatz bereit machen sollen. Entschieden für den Frieden einzutreten heißt,     Feindbilder zu bekämpfen,     ihre Konstruktion und ihre Instrumentalisierung aufzuzeigen,     sowie die Rolle der Medien kritisch zu hinterfragen. Feindbilder sagen wenig über die jeweils anderen aus, aber einiges über uns und sehr viel über die machtpolitischen und gesellschaftlichen Verhältnisse.
Wie wirken Medienberichte auf uns? Wie können wir mit einseitigen Informationen sinnvoll umgehen? Wie können wir in der Menge der Informationen Stereotype erkennen und registrieren,     welche Informationen fehlen?
Claudia Haydt wird uns in ihrem Vortrag an aktuellen Beispielen für die Erkennung von Feindbildern sensibilisieren.
Claudia Haydt ist im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI) und im Vorstand der Europäischen Linken

Grüße

Hubert Schipmann

P.S.: Wenn Sie keine weiteren eMails von infopost@friedenszentrum.info bekommen wollen,
senden Sie uns bitte eine formlose Nachricht.

Friedenszentrum Braunschweig e.V.
Goslarsche Straße 93
38118 Braunschweig

Telefon: (0531) 89 30 33
www.friedenszentrum.info

Sparda-Bank Hannover
IBAN: DE68 2509 0500 0000 9291 23
BIC: GENODEF1S09

Das Finanzamt Braunschweig hat das Friedenszentrum Braunschweig e.V. als gemeinnützigen Verein anerkannt.
Somit sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerlich abzugsfähig.

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Kein Krieg gegen den Iran! – Aktionsberatung

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: Erinnerung: Kein Krieg gegen den Iran! – Aktionsberatung am Samstag, 17. August 2019 in Frankfurt am Main
Datum: Sun, 11 Aug 2019 13:15:50 +0200
Von: Willi van Ooyen <willi.van_ooyen@t-online.de>
An: Willi van Ooyen <willi.van_ooyen@t-online.de>

Kein Krieg gegen den Iran!

Einladung zur Aktionsberatung

am Samstag, 17. August 2019 in Frankfurt am Main

Mit größter Sorge und Betroffenheit verfolgen wir die Diskussion um die Beteiligung der Bundeswehr an einer militärischen Mission in der Straße von Hormus und die wachsende Gefahr eines Krieges gegen den Iran. Wir fordern die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, alles zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern.

Wir müssen als Friedensbewegung den Druck auf die Bundesregierung verstärken damit sie sich nicht an einem Militäreinsatz in der Straße von Hormus beteiligt und sich für die Einhaltung des Iran-Atomabkommens einsetzt. Deshalb fordern wir die Bundesregierung – auch mit unseren aktuellen Aktionen zum Hiroshima-Gedenken und dem Antikriegstag am 1. September – auf, jetzt klar und unmissverständlich zu erklären, dass Deutschland sich an einem Krieg gegen den Iran nicht beteiligen und den USA untersagen wird, ihre militärischen Einrichtungen auf deutschem Boden (u.a. diverse militärische Hauptquar­tiere in Ramstein-Miesbach und das Europäische Kommando der USA in Stuttgart-Vaihingen) im Falle eines solchen Krieges einzusetzen.

Ein Krieg gegen den Iran würde nicht nur für die iranische Bevölkerung verhängnisvoll sein und abertausende menschliche Opfer bringen. Er ist geeignet, die gesamte Region des Mittleren und Nahen Ostens für einen längeren Zeitraum ins Chaos zu stürzen. Ein solcher Krieg hätte auch schwerwiegende Folgen für Europa und den Frieden in der Welt.

Wir wissen von einigen Veranstaltungen die stattfanden oder geplant sind. Wir bitten die Organisationen und Initiativen in der Friedensbewegung ihre Vorschläge und Ideen für gemeinsame öffentliche Aktionen und Initiativen uns vorab zuzusenden. Bei einer Aktionsberatung in Frankfurt wollen wir uns über inhaltliche Einschätzungen und die jetzt erforderlichen Aktionen austauschen.

Wir laden herzlich zu einer Aktionsberatung

am Samstag, 17. August 2019

um 11:00 Uhr (bis ca. 16:00 Uhr)

ins Frankfurter Gewerkschaftshaus

Den politischen Einstieg bei der Beratung wird Prof. Dr. Mohssen Massarrat übernehmen.

Siehe auch: https://www.fr.de/meinung/kriegstreiber-ihre-verbuendeten-12902672.html

Um Anmeldung bitten wir an die :

Friedens- und Zukunftswerkstatt e. V. c/o Frankfurter Gewerkschaftshaus

Wilhelm-Leuschner-Str. 69 – 77, 60329 Frankfurt am Main Tel.: 069 242499.50,

Fax: 069 242499.51, Frieden-und-zukunft@t-online.de

Für die Kooperation für den Frieden       Für den Bundesausschuss Friedensratschlag

Jens-Peter Steffen                                     Willi van Ooyen

Philipp Ingenleuf

Wiltrud Rösch-Metzler       

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Friedenslieder

Friedenslieder : ES GIBT KEINE LEGALEN KRIEGE UND AUCH KEINE ILLEGALEN MENSCHEN!

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Was ist mit der CO2 steuer?

Der Klimawandel wird von Fachleuten nicht mehr bestritten, er wird z.B. kurz von Lesch skizziert, bitte schaut Euch die Videos an. Natürlich könnt Ihr Eure eigenen dagegen stellen, aber schaut auch auf die Kompetenzen der Leute. Wie Lesch sagt, je mehr die Leute von Klima verstehen, umso höher wird die Aussage, dass die Klimaerwärmung menschengemacht ist. Als Ursache des Klimawandels sind inzwischen die Klimagase allgemein anerkannt. Davon ist das CO2 das Gas, das im Moment die Hauptwirkung stellt.

 Wir haben im Moment nach etwa 250ppm vor 200 Jahren, jetzt schon über 400 ppm, Parts per Million. 250 ppm war möglicherweise ein Hinweis schon auf eine neue Eiszeit, da wir uns eigentlich in einer Zwischeneiszeit aufhalten, aber das ist durch die Menschheit jetzt erst mal vorbei und uns droht eine neue Heißzeit. Auch 400 ppm bedeuten zwar nur 0,04% der Luft, aber es hat die Hauptwirkung.

Interessant ist die Aussage von Jasinna   Hier werden die Vorwürfe gegen das CO2 Theorie besonders gezielt ausgespielt. Für mich jüdisch aussehende Reiche wollen Luft an die Westler verkaufen. Aber es ist keine Luft, sondern die menschenbedingten Schäden einer vollen Welt, die wir aus vielen Gründen jetzt zügig angehen müssen, siehe E.U. von Weizs. . , Richtig klingt, dass es schon Eiszeiten mit hohem Co2 Spiegel gegeben habe. Dagegen spricht dieser Link: https://www.faz.net/aktuell/klimaforschung-das-klima-der-erdgeschichte-1412538.html Danach gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Temperaturen und CO2 Gehalt in den letzten 400.000 Jahren.

Es ist zuzugeben, dass die Bedeutung des CO2 Spiegels umstritten ist. Aber man muss bedenken, dass, wenn die zur Zeit dramatisch überwiegende Meinung der Klimawissenschaftler richtig ist, dramatische Aktionen erforderlich sind.

Andererseits ist ein zügiger Umstieg auf Erneuerbare Energien auch gesundheitlich von großem Vorteil. Die Verbrennung von fossilen Energien hat erhöhte Atemwegserkrankungen zur Folge. Nukleare Energien schädigen die Menschheit schon im Normalbetrieb, wie die Kikkstudie zeigte. Außerdem kommt es etwas alle 30 Jahre zu einem GAU mit erheblichen Schäden über Distanzen von tausenden Kilometern. Die Schadstoffwirkungen von Erneuerbaren Energien sind viel geringer. Also sollten wir sicherheitshalber nach dem risikoärmeren Maßnahmen vorgehen.

Dafür können wir bei E.U. von Weizs. Nachlesen, welchem Maßnahmen zügig notwendig sind. Ernst Ulrich Weizsäcker sagt, die Preise müssen möglichst schnell die ökologische Wahrheit sagen, das bedeutet, dass die Klimagase teuer werden müssen. Insbesondere CO2. Methan und Lachgas auch, das könnte man mit der CO2 Steuer kombinieren. Die Emissionsrechte wirken entsprechend, waren aber am Anfang viel zu billig und gelten auch nur für etwa 50% des CO2.

 Das heißt, wir brauchen, damit wir eine schnelle Wirkung haben, erst mal eine CO2 Steuer. Die wird zwar nichts Dramatisches bewirken, aber sie ist als ein Baustein erforderlich. Wobei viele andere dramatische Entscheidungen nötig sind. Damit die Steuer nicht für Militär ausgegeben wird, könnten wir das Geld an alle gleichmäßig verteilen, das wäre sozialverträglich, denn der Arme würde im Schnitt mehr bekommen als bezahlen oder wir machen ein Modell wie in der Schweiz: Das Geld verbilligt die Krankenkassenbeiträge. Weitere Ideen stehen in den beiliegenden Materialien… Jedenfalls sollten wir bei der Verwendung der Steuer und ihrer Progression ordentlich mitdiskutieren, sei es bei FFF oder in anderen Zusammenhängen.

Ich denke, wir sollten einen solchen Vortrag auch in größeren Kreisen halten! Z.B. bei FFF…

Als Vorbereitung für die Diskussion empfehle ich eine Wirkungsanalyse einer CO2-Steuer von Franz Garnreiter und eine Bilanz vom ISW der Klimawirkung von Militär sowie folgende Links, beginnend mit zwei Harald Leschvorträgen: :   Missverständnisse zum Klimawandel aufgeklärt | und CO2 Steuer, und “Offizielles” zur CO2 Steuer .

Die CO2 Steuer kann human beginnen, muss aber jährlich steigen und nach 10 Jahre die Verwendung von fossilen Energien in den meisten Bereichen unwirtschaftlich machen.

Vorschläge des BMU zur CO2-Bepreisung greifen zu kurz – Wettbewerb um das beste Modell zu begrüßen 

Zuerst ein Beispiel hier grauenhafter Argumente von Rainer Rupp       Die Argumente von Ernst  Ulrich von Weizsäcker, der Greta als sehr seriös wertet,    (am Ende des PDF) und https://vdw-ev.de/wp-content/uploads/2019/07/Vortragsfolien-von-Ernst-Ulrich.pdf  werden damit versucht zu disqualifizieren, aber er disqualifiziert  sich damit selbst.

Eine Bilanz: die CO2 Steuer ist

nach meiner Meinung eine

Maßnahme zur Senkung des CO2

Ausstoßes,

die nicht überragende Wirkung hat, aber eine Maßnahme von vielen sein muss, um das Risiko einer Heißzeit zu verringern. Sie gehört zu einem Bündel von Maßnahmen, für die E.U. von Weizs. In seinem guten Vortrag aus Jahrzehnten eine Anleitung gegeben hat.

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 http://helmutkaess.de/Wordpress/?page_id=1014/,

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Liebe Xanthe, Weltkongress

Ich habe vor, am ersten Weltkongress in Afrika teilzunehmen.

Aber im Sinne von Greta habe ich nicht vor, mit dem Flugzeug zu fliegen. Wenn es auch andere gibt, die mit der Bahn oder mit dem Schiff fahren wollen, bitte ich um Nachricht. Wir könnten eine  gemeinsame Gruppe bilden, die sich zusammen organisiert.

Wir sollten gemeinsam im Sinne von Ernst Ulrich von Weizsäcker und George Monbiot die Menschheitsumstellung anfangen zu leben.

Herzliche Grüße, Helmut Käss

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