Nahostkonferenz Berlin, 1.2.2020

Hier die Einladung , und hier meine Notizen,

zu der KoPI-Konferenz Die deutsche Israelpolitik auf dem Prüfstand –
Behindert die deutsche „Staatsräson“ den Frieden in Israel/Palästina?
hier eine Videoaufzeichnung, Manusskripte, Interviews, Medienartikel und eine Erklärung.

Viele Grüße Gabi

KoPI-Konferenz am 31.01./01.02.2020 in Berlin

Veranstalter: Deutschen Koordinationskreis Palästina/ Israel

Ankündigungsflyer
https://www.kopi-online.de/wordpress/wp-content/uploads/2019/11/200201kopi.pdf
Videoaufzeichung der Konferenz: bie mir etas dunkel, aber sehr gute Akustik!
https://vimeo.com/390197616
Interviews von Referent*innen während der Konferenz https://www.youtube.com/watch?v=MbOzz_LTNog
schriftlicher Vortrag von Norman Paech:
www.norman-paech.de/app/download/5813686871/KOPI+Berlin+Deutsche+Israelpolitik+01-02++-2020.pdf
schriftlicher Vortrag von Gerhard Fulda . https://www.nachdenkseiten.de/?p=58180

Presse zur Konferenz, https://www.jungewelt.de/artikel/371508.nahost-der-siedlungsbau-ist-v%C3%B6lkerrechtswidrig.html, https://www.jungewelt.de/artikel/371507.kopi-gegen-das-v%C3%B6lkerrecht.html
https://www.jungewelt.de/artikel/371804.nahostkonflikt-demontiertes-v%C3%B6lkerrecht.html

Eine ausführlichere Zusammenfassung der Konferenz ist hier nachzulesen:
https://www.kopi-online.de/wordpress/?p=4464

Abschlusserklärung  Berlin, 2. Februar 2020

Am Wochenende 31.1./1.2.2020 fand in Berlin die KoPI-Konferenz statt unter dem Titel: „Die deutsche Israelpolitik auf dem Prüfstand – behindert die deutsche ‚Staatsraison’ den Frieden in Israel/Palästina?“

Auf dieser Konferenz wurde eine Erklärung diskutiert, die vom Sprecher*innenkreis verabschiedet wurde:

  • Der „Trump/Netanjahu-Deal“ ist eine „Kriegserklärung“ an das Völkerrecht und die allgemeinen Menschenrechte.
  • Die Bundesrepublik Deutschland ist ein gewichtiger internationaler Akteur. Wir erwarten, dass die Bundesrepublik aufhört, die militärische Konfrontation durch Waffenlieferung in die Nahost-Region zu perpetuieren.
  • Die PalästinenserInnen müssen endlich die vollen Menschenrechte erhalten, sei es in einem eigenen Staat oder sei es in einem demokratischen Staat Israel. Die Besatzung muss beendet werden.
  • Die Bundesregierung sollte, um die politische Gleichberechtigung der zwei Völker international voranzubringen, Palästina als Staat anerkennen, wie dies bereits Schweden und 138 weitere UN-Mitglieder getan haben.
  • Mit dem Ziel einer stabilen, international abgesicherten Friedensordnung sollte sich die Bundesregierung für die Errichtung einer atomwaffenfreien Zone, bzw. einer Zone frei von Massenvernichtungswaffen in der gesamten Region einsetzen.
  • In Deutschland fordert KoPI, dass die durch Parlamentsbeschlüsse herbeigeführten Einschränkungen der freien Meinungsäußerung und die Behinderung der Versammlungsfreiheit aufgehoben werden.
  • KoPI fordert zivilgesellschaftlichen Widerstand und konsequentes rechtstaatliches Vorgehen gegen jede Form von Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, wieAntisemitismus, Islamfeindlichkeit, Antiziganismus sowie Anfeindungen asylsuchender Menschen. Volksverhetzung und Nötigung und erst recht direkte Gewaltanwendung sind gravierende Straftatbestände und müssen konsequent verfolgt und unterbunden werden.

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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