Ioannidis, Lockdown

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/eci.13484

Zusammenfassung

Hintergrund und Ziele: Die restriktivsten nicht-pharmazeutischen Interventionen (NPIs) zur Kontrolle der Ausbreitung von COVID-19 sind obligatorische Hausbesuche und Betriebsschließungen. Angesichts der Konsequenzen dieser Maßnahmen ist es wichtig, ihre Auswirkungen zu bewerten. Wir bewerten die Auswirkungen von restriktiveren NPIs (mrNPIs) auf das epidemische Fallwachstum, die über die Auswirkungen von weniger restriktiven NPIs (lrNPIs) hinausgehen.

Methoden: Wir schätzen zunächst das COVID-19-Fallwachstum in Abhängigkeit von einer NPI-Implementierung in subnationalen Regionen von 10 Ländern: England, Frankreich, Deutschland, Iran, Italien, Niederlande, Spanien, Südkorea, Schweden und die USA. Unter Verwendung von Erstdifferenzmodellen mit festen Effekten isolieren wir die Effekte von mrNPIs, indem wir die kombinierten Effekte von lrNPIs und Epidemiedynamik von allen NPIs abziehen. Wir verwenden das Fallwachstum in Schweden und Südkorea, zwei Ländern, die keine obligatorischen Heimaufenthalte und Betriebsschließungen eingeführt haben, als Vergleichsländer für die anderen 8 Länder (insgesamt 16 Vergleiche)

Ergebnisse: Die Implementierung jeglicher NPIs war in 9 von 10 Studienländern mit einer signifikanten Reduktion des Fallwachstums verbunden, einschließlich Südkorea und Schweden, die nur lrNPIs implementierten (Spanien hatte einen nicht-signifikanten Effekt). Nach Abzug der Epidemie- und lrNPI-Effekte finden wir in keinem Land einen klaren, signifikanten positiven Effekt von mrNPIs auf das Fallwachstum. In Frankreich z. B. betrug der Effekt von mrNPIs +7% (95CI -5%-19%) im Vergleich zu Schweden und +13% (-12%-38%) im Vergleich zu Südkorea (positiv bedeutet pro-Ansteckung). Die 95%-Konfidenzintervalle schlossen in allen 16 Vergleichen einen Rückgang von 30% und in 11/16 Vergleichen einen Rückgang von 15% aus.

Schlussfolgerungen: Obwohl kleine Vorteile nicht ausgeschlossen werden können, finden wir keine signifikanten Vorteile auf das Fallwachstum von restriktiveren NPIs. Ähnliche Reduzierungen des Fallwachstums können mit weniger restriktiven Maßnahmen erreicht werden.

Abstract

Background and Aims: The most restrictive non-pharmaceutical interventions (NPIs) for controlling the spread of COVID-19 are mandatory stay-at-home and business closures. Given the consequences of these policies, it is important to assess their effects. We evaluate the effects on epidemic case growth of more restrictive NPIs (mrNPIs), above and beyond those of less restrictive NPIs (lrNPIs).

Methods: We first estimate COVID-19 case growth in relation to any NPI implementation in subnational regions of 10 countries: England, France, Germany, Iran, Italy, Netherlands, Spain, South Korea, Sweden, and the US. Using first-difference models with fixed effects, we isolate the effects of mrNPIs by subtracting the combined effects of lrNPIs and epidemic dynamics from all NPIs. We use case growth in Sweden and South Korea, two countries that did not implement mandatory stay-at- home and business closures, as comparison countries for the other 8 countries (16 total comparisons)

Results: Implementing any NPIs was associated with significant reductions in case growth in 9 out of 10 study countries, including South Korea and Sweden that implemented only lrNPIs (Spain had a non-significant effect). After subtracting the epidemic and lrNPI effects, we find no clear, significant beneficial effect of mrNPIs on case growth in any country. In France, e.g., the effect of mrNPIs was +7% (95CI -5%-19%) when compared with Sweden, and +13% (-12%-38%) when compared with South Korea (positive means pro-contagion). The 95% confidence intervals excluded 30% declines in all 16 comparisons and 15% declines in 11/16 comparisons.

Conclusions: While small benefits cannot be excluded, we do not find significant benefits on case growth of more restrictive NPIs. Similar reductions in case growth may be achievable with less restrictive interventions.

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Philipp Blom: Wie sieht unser Lebensmodell nach Corona aus?

Philipp Blom: Wie sieht unser Lebensmodell nach Corona aus? | Sternstunde Philosophie | SRF Kultur https://www.youtube.com/watch?v=VhRbFA53He8

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PCR Test in seiner Bedeutung interpretationsbedürftig!

Englisch

WHO-Informationsblatt für IVD-Anwender 2020/05
Nukleinsäure-Testverfahren (NAT), die die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) zum Nachweis von SARS-CoV-2 verwenden

  1. Januar 2021 Medizinprodukt-Warnung
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Produkttyp: Nukleinsäure-Testtechnologien (NAT), die die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) zum Nachweis von SARS-CoV-2 verwenden

Datum: 13. Januar 2021

WHO-Kennnummer: 2020/5, Version 2

Zielgruppe: Laborfachleute und Anwender von IVDs.

Zweck dieser Bekanntmachung: Klärung von Informationen, die zuvor von der WHO bereitgestellt wurden. Diese Bekanntmachung ersetzt die WHO-Informationsschrift für Anwender von In-vitro-Diagnostika (IVD) 2020/05, Version 1, herausgegeben am 14. Dezember 2020.

Problembeschreibung: Die WHO bittet die Anwender, bei der Interpretation der Ergebnisse von Proben, die mit der PCR-Methode getestet wurden, die Gebrauchsanweisung (IFU) zu beachten.

Anwender von IVDs müssen die IFU sorgfältig lesen und befolgen, um festzustellen, ob eine manuelle Anpassung der PCR-Positivitätsschwelle vom Hersteller empfohlen wird.

Die WHO-Leitlinie Diagnostische Tests für SARS-CoV-2 besagt, dass eine sorgfältige Interpretation schwach positiver Ergebnisse erforderlich ist (1). Die Zyklusschwelle (Ct), die zum Virusnachweis benötigt wird, ist umgekehrt proportional zur Viruslast des Patienten. Wenn die Testergebnisse nicht mit dem klinischen Bild übereinstimmen, sollte eine neue Probe entnommen und mit der gleichen oder einer anderen NAT-Technologie erneut getestet werden.

Die WHO weist IVD-Anwender darauf hin, dass die Krankheitsprävalenz den prädiktiven Wert der Testergebnisse verändert; mit abnehmender Krankheitsprävalenz steigt das Risiko eines falsch positiven Ergebnisses (2). Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person mit einem positiven Ergebnis (SARS-CoV-2 nachgewiesen) tatsächlich mit SARS-CoV-2 infiziert ist, mit abnehmender Prävalenz sinkt, unabhängig von der behaupteten Spezifität.

Die meisten PCR-Assays sind als Hilfsmittel für die Diagnose indiziert, daher müssen Gesundheitsdienstleister jedes Ergebnis in Kombination mit dem Zeitpunkt der Probenentnahme, dem Probentyp, den Assay-Spezifika, den klinischen Beobachtungen, der Patientenanamnese, dem bestätigten Status aller Kontakte und epidemiologischen Informationen berücksichtigen.

Von IVD-Anwendern zu ergreifende Maßnahmen:

Bitte lesen Sie die Gebrauchsanweisung sorgfältig und vollständig durch.
Wenden Sie sich an Ihre lokale Vertretung, wenn Ihnen ein Aspekt der Gebrauchsanweisung unklar ist.
Überprüfen Sie die IFU bei jeder eingehenden Sendung, um eventuelle Änderungen der IFU zu erkennen.
Geben Sie den Ct-Wert im Bericht an den anfragenden Gesundheitsdienstleister weiter.

Ansprechpartnerin für weitere Informationen:

Anita SANDS, Regulierung und Präqualifikation, Weltgesundheitsorganisation, E-Mail: rapidalert@who.int

Referenzen:

  1. Diagnostische Tests für SARS-CoV-2. Genf: Weltgesundheitsorganisation; 2020, WHO-Referenznummer WHO/2019-nCoV/laboratory/2020.6.
  2. Altman DG, Bland JM. Diagnostische Tests 2: Prädiktive Werte. BMJ. 1994 Jul 9;309(6947):102. doi: 10.1136/bmj.309.6947.102.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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Wie sollten wir mit Corona jetzt umgehen?

Wie sollten wir mit Corona jetzt umgehen?

A: Es gibt Argumente für den strengen Lockdown, sie sind von Frau Dr. Priesemann (1) im 34 Minuten überzeugend dargestellt worden. Nach meiner Meinung mit der Methode vom Frühjahr 2020, „Hammer und Tanz“ (2), die aber bei uns bei uns bei dem saisonalen Wintereffekt nicht konsequent genug angewandt wurde.:

17.1.: Sven Giegold:Europe Calling “Contain COVID-19 – Der Europäische Weg raus aus den Lockdownshttps://www.youtube.com/watch?v=MXzudkzO9cc&feature=youtu.be, https://containcovid-pan.eu/ , der Vortrag von Frau Dr. Priesemann beginnt im Minute 6,21, insgesamt 34 Minuten, bis etwa 40,00:

1. Niedrige Fallzahlen retten Leben…, retten Arbeitsplätze im Fall der Notwendigkeit des Lockdowns, erlauben Planbarkeit trotz hoher Dunkelziffer.

Kontaktnachweis und Quarantäne sind bei hohen Fallzahlen nicht mehr durchführbar. Im Sommer hatten wir eine Wocheninzidenz von 35 Infekten pro 1 Mio Einwohnern, trotz hoher „Grenzaktivität“, das heißt, Einschleppen von Infekten aus Nachbarländern (im Vortrag bei min 18:40). Saisonalität spielt eine Rolle, aber anderes ist entscheidend… Immunität ist bei Grippe deutlich höher – (auf Grund der bestehenden weitgehenden Herdenimmunität, daher niedrigerer R-Wert, maximal 1,5 gegenüber 3 bei Covid). die neue englische Mutation ist etwa 40% mehr ansteckend, durch strengen Lockdown lassen sich laut Priesemann auch im Winter die Fallzahlen deutlich senken. Ein großes Problem sind die unterschiedlichen Maßnahmen in verschiedenen Ländern, siehe „Grenzaktivität“ (28:20) Mit der englischen Variante wird es offensichtlich deutlich schwieriger, die Fallzahlen niedrig halten. Daher können wir sie nur jetzt noch stoppen.

2. Im Sommer in Deutschland wurde gut lokal gegengesteuert, „dieser Vorschlaghammer für alle gleichzeitig war nicht nötig“.

Niedrige Fallzahlen brauchen wir jetzt, vor der englischen Variante… (36:30) , wir hätten gerne einen R-Wert von 0,7, das führt zu einer wöchentlichen Reduktion von 50%, gegenüber R=1 im Moment, wo die Krankenrate gleich bleibt…

Das heißt, es geht effektiv, aber die Frage ist, ob es das Mittel des Lockdowns wert ist.

B: Und es gibt die Argumenten dagegen, wie sie in einem aktuellen Gerichtsurteil ebenfalls überzeugend dargestellt werden (3). Laut dem anerkannten Wissenschaftler Ioannidis (4) ist die Sterblichkeitsrate durch Covid weltweit 0,23% für die Infizierten, das heißt, einer stirbt von 400-500 Personen. Wobei dies eher zu hoch liegt, da die Zahlen auf Antikörperbestimmungen zurückgeführt wurden. Es gibt anscheinend Immunität auch nur durch T-Zellaktivität (6). Wenn man als grobe Schätzung 80 Millionen durch 500 teilt, kommt man (- trotz der ungünstigen Altersverteilung durch das höhere Durchschnittsalter in Deutschland gegenüber dem Weltdurchschnitt, aber es werden andererseits zur Herdenimmunität keine 100% erreicht-) auf etwa 160.000, nicht 500.000, wie Prof. Lauterbach (7) sagte. Ich bitte, meine Überschlagsrechnung zu überprüfen. Das heißt, mit zurzeit 50.000 haben wir schon ein knappes Drittel der zu erwartenden Toten und es sterben zurzeit etwa 1000 pro Tag. Bei uns müssten auf Grund der Todeszahlen eigentlich schon 30% der Bevölkerung Covid gehabt haben. Das müsste doch durch statistische Antikörperbestimmungen zumindest als grobe Prüfung einfach zu kontrollieren sein. atürlich sind auch bis 110.000 zusätzliche Tote zu viel, aber man muss die Toten durch den Lockdown (5) dagegen rechnen. Das sind schon in Deutschland vermutlich vergleichbare Größenordnungen, global ist die Rechnung für den Lockdown sicher noch viel ungünstiger angesichts von schon immer vielen Millionen Hungertoten, die dramatisch ansteigen werden! Ist es nicht zu spät für die Methode „Hammer und Tanz“, was wir im letzten Frühjahr vielleicht noch geschafft hätten? In reichen Ländern kann man sich das vielleicht leisten… Statistiker sollten die verlorenen Lebensjahre durch den Virus und durch die Lockdowns gegeneinander rechnen!

Aber wir können diese Pandemie auch als Studienfall für beliebige zukünftige Pandemien ansehen. Unter der Devise: Wie können wir eine Pandemie früh stoppen: Offensichtlich mit „Hammer und Tanz“ weltweit, wie von China demonstriert und wie schon im Frühjahr 2020 gesagt wurde. Für die weltweite Strategie ist die Bilanz bei Corona nach meiner Meinung verpasst worden und sie ist sehr schlecht.

  1. Dr. Priesemann https://www.youtube.com/watch?v=MXzudkzO9cc&feature=youtu.be
  2. https://helmutkaess.de/Wordpress/hammer-und-tanz-april-2020/
  3. Amtsgericht Weimar https://helmutkaess.de/Wordpress/corona-lockdown/
  4. Ioannidis https://onlinelibrary.wiley.com/doi/epdf/10.1111/eci.13484 oder https://www.n-tv.de/wissen/Covid-19-weniger-toedlich-als-vermutet-article22104272.html oder https://helmutkaess.de/Wordpress/wie-gefaehrlich-ist-corona-also-covid-19/
  5. Lockdown https://helmutkaess.de/Wordpress/rushworth-lock-down/, https://www.freiburg-schwarzwald.de/blog/business/gesund/corona-virus/lockdown/
  6. T-Zellenhttps://sebastianrushworth.com/2020/09/28/herd-immunity-without-antibodies/
  7. Lauterbach in Das https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/Norddeutschland-und-die-Welt,sendung1119122.html

Helmut Käss,

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de ,

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donald trump

Donald Trump. Hier ist eine interessante Meinung über den Expräsidenten aus kubanischer Sicht.

Auf Englisch und auf Deutsch:

Das Vermächtnis des Jokers

Von Rosa Miriam Elizalde am 21. Januar 2021

In seinen letzten Stunden im Weißen Haus hat Donald Trump die “Accomplishments” seiner Administration veröffentlicht, eine prahlerische Liste angeblicher politischer, wirtschaftlicher und diplomatischer Erfolge, die schockierend ist, sowohl für das, was sie sagt, als auch für das, was sie auslässt.

Er vergisst zum Beispiel, die 400.000 Todesfälle durch das Coronavirus in den USA zu erwähnen, die zwei historischen Amtsenthebungsverfahren und seinen Selbstputschplan vom 6. Januar, als seine Anhänger versuchten, den Kongress in Washington zu übernehmen. Wenn man bis zum Ende liest, bekommt man das Gefühl, dass die Liste mit der tragikomischen Straflosigkeit des Jokers geschrieben wurde, denn genau wie der Comic-Bösewicht setzt er, bevor er mit dem Hubschrauber aus Gotham City verschwindet, noch zu einem letzten finsteren Streich an.

Der Joker, an den mich Trump erinnert, ist übrigens nicht der von Joaquin Phoenix gespielte, sondern der im Film The Dark Knight (2008), der zu Batman sagt: “Du dachtest, wir könnten in unanständigen Zeiten anständig sein”. In diesem Werk, das sich radikal von den üblichen Superheldenfilmen unterscheidet, gibt es eine feine Linie, die den Helden vom Anti-Helden und letzteren vom Bösewicht trennt, der immer auf der Pirsch ist: “Er ist der Held, den Gotham verdient, aber nicht der, den es jetzt braucht (…). Er ist kein Held, er ist ein stiller Wächter, ein wachsamer Beschützer, ein dunkler Ritter”.

Joker Trump gibt in bester McCarthy-Manier zu, dass seine Administration “gegen Kommunismus und Sozialismus in der westlichen Hemisphäre” auftrat. Von diesem Untertitel ausgehend konzentriert sich die Liste seiner “Errungenschaften” auf Kuba: Er machte die Politik der Regierung Barack Obamas rückgängig, versprach, die Blockade aufrechtzuerhalten, erließ eine neue Politik zur Verfolgung der Finanzwelt, schnitt Überweisungen ab, verhinderte Reisen, erlaubte Klagen vor US-Gerichten gegen ausländische Unternehmen, die angeblich mit Gütern handeln, die auf der Insel nach 1959 enteignet wurden…

Josefina Vidal, die unter der Regierung von Barack Obama die Hauptunterhändlerin bei der Wiederherstellung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern war, reagierte auf diese “Errungenschaften der Trump-Administration”: “Ein schändliches und beschämendes Vermächtnis grundloser Grausamkeit gegen ein ganzes Volk, im Austausch für die politische Unterstützung einer rachsüchtigen Minderheit, die tausendmal gescheitert und besiegt wurde”.

Der Botschafter verweist auf die Politiker in Florida, die mit Trump einen Pakt geschlossen haben, um Kuba dem Erdboden gleichzumachen, und erinnert indirekt daran, dass die Haltung des Jokers im Weißen Haus die eines unanständigen Individuums ist, als Metonymie für die gesellschaftliche Unanständigkeit, die ihn ins Präsidentenamt gebracht hat. Niemand ist so fies, grausam, verstörend und unheimlich ohne einen Chor von Kriechern und einen ermöglichenden Umstand.

Der Abschnitt der Liste der “Errungenschaften”, der Kuba gewidmet ist, ist ein Beweis dafür, dass Trumps letzte erkennbare Absicht darin bestand, ein Minenfeld auf dem Rasen des Weißen Hauses zu hinterlassen, um Joseph Biden zu empfangen. Die Aneinanderreihung von Sanktionen gegen die Insel – die jüngste, die mit einem Fuß im Steigbügel erlassen wurde – ist ein Versuch, die Absicht des neuen Präsidenten abzubrechen, die eigenartige Entspannungspolitik wieder aufzunehmen, die die Regierung von Barack Obama 2014 mit Havanna begann. Ein Leitartikel in der New York Times, der vom Vorstand der Zeitung unterzeichnet ist, versichert, dass die Trump-Administration “keine Brücken unverbrannt lässt” und “den Exilkubanern einen Strich durch die Rechnung macht”, die den Joker und seine leiblichen oder vermeintlichen Kinder mit präsidialen Absichten einstecken werden.

Die moralische Fäulnis, die dazu führt, dass Joker von Millionen von US-Bürgern als Held gesehen wird, wohnt in jener berauschten Masse von Wut, die versucht hat, das Kapitol zu übernehmen, und die Trump weiterhin anbetet, wie wir gestern während der letzten Show gesehen haben, mit der er sich von seiner Präsidentschaft verabschiedet hat. Die Verschwörung der Wut, die wir Kubaner nur zu gut kennen, führt immer zur Irrationalität. Es ist die moralische Komplikation dieses verdrehten Films, den wir in den letzten vier Jahren immer und immer wieder gesehen haben. Hoffen wir, dass Biden sie korrigiert und dass er selbst in unanständigen Zeiten, in denen der Trumpismus in den Vereinigten Staaten quicklebendig ist, der anständige Präsident sein kann, den er seinem Land und der Welt versprochen hat.

Quelle: Cubadebate, Übersetzung Resumen Latinoamericano, Nordamerika-Büro

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Corona Lockdown…

Amtsgericht Weimar, Urteil vom 11.01.2021, Az. 6 OWi – 523 Js 202518/20, https://2020news.de/wp-content/uploads/2021/01/Amtsgericht-Weimar-Urteil-vom-11.01.21.-523-Js-202518-20.pdf

“III.§ 2 Abs. 1 und § 3 Abs. 1 3. ThürSARS-CoV-2-EindmaßnVO sind aus formellen Gründen verfassungswidrig, da die tief in die Grundrechte eingreifenden Regelungen von der gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage im Infektionsschutzgesetz nicht gedeckt sind.”

“[…] Nach dem Gesagten kann kein Zweifel daran bestehen, dass allein die Zahl der Todesfälle, die auf die Maßnahmen der Lockdown-Politik zurückzuführen sind, die Zahl der durch den Lockdown verhinderten Todesfälle um ein Vielfaches übersteigt. Schon aus diesem Grund genügen die hier zu beurteilenden Normen nicht dem Verhältnismäßigkeitsgebot. Hinzu kommen die unmittelbaren und mittelbaren Freiheitseinschränkungen, die gigantischen finanziellen Schäden, die immensen gesundheitlichen und die ideellen Schäden. Das Wort „unverhältnismäßig“ ist dabei zu farblos, um die Dimensionen des Geschehens auch 24 nur anzudeuten. Bei der von der Landesregierung im Frühjahr (und jetzt erneut) verfolgten Politik des Lockdowns, deren wesentlicher Bestandteil das allgemeine Kontaktverbot war (und ist), handelt es sich um eine katastrophale politische Fehlentscheidung mit dramatischen Konsequenzen für nahezu alle Lebensbereiche der Menschen, für die Gesellschaft, für den Staat und für die Länder des Globalen Südens.“

Die genaue Begründung steht hier oder besser zu lesen oben bei Anklicken des Links

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19.1.21 sebastian R., Sind die Covid-Impfstoffe sicher und wirksam?

Englisch: https://sebastianrushworth.com/2021/01/10/are-the-covid-vaccines-safe-and-effective/

Sind die Covid-Impfstoffe sicher und wirksam?
Covid-Impfstoff-Injektion

Die Ergebnisse von drei separaten Covid-Impfstoff-Studien sind inzwischen in Fachzeitschriften veröffentlicht worden (Astra-Zeneca, Pfizer und Moderna), und die Impfstoffe sind bereits in mehreren Ländern zugelassen. In Anbetracht dessen ist es an der Zeit zu untersuchen, wie wirksam und sicher die Impfstoffe sind, vor allem, wenn man bedenkt, dass viele von uns bald die Möglichkeit haben werden, sie zu nehmen (und einige von uns haben es bereits getan).

Den Anfang machte der Impfstoff von Astra Zeneca, dessen Studiendaten am 8. Dezember in The Lancet veröffentlicht wurden. Allen Impfstoffen liegt das gleiche Prinzip zugrunde – das Immunsystem einer Person zu aktivieren, damit es ein Immungedächtnis gegen eine bestimmte Krankheit entwickelt, ohne dass die Person die Krankheit, gegen die man sich schützen möchte, tatsächlich bekommt. Aber es gibt mehrere Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen. Der Impfstoff von Astra Zeneca ist ein so genannter “Adenovirus-Vektor”-Impfstoff.

Um zu verstehen, wie dieser Impfstoff funktioniert, müssen Sie zunächst verstehen, wie ein Virus funktioniert. Im Allgemeinen besteht ein Virus aus zwei Hauptteilen, einer Hülle aus Protein und im Inneren der Hülle aus einer Kette von Nukleotiden, die das virale Genom bilden (das je nach Virustyp aus DNA oder RNA bestehen kann). Die Hülle setzt sich an einer Zielzelle fest, die sie infizieren will, und injiziert dann das Genom in die Zelle. Der Zielzelle fällt es schwer, zwischen dem Genom des Virus und ihrer eigenen DNA oder RNA zu unterscheiden, also behandelt sie das virale Genom wie ihr eigenes und beginnt, es als Bauplan für die Produktion neuer Viren zu verwenden.

Glücklicherweise haben unsere Vorfahren seit Hunderten von Millionen Jahren mit Viren zu tun, so dass unser Körper einige Tricks in petto hat, um mit ihnen umzugehen. Einer dieser Tricks besteht darin, Proteine, die im Inneren der Zelle produziert werden, auf der Oberfläche der Zelle zu präsentieren. Dies ermöglicht es dem Immunsystem, ungewöhnliche Proteine zu erkennen, die normalerweise nicht vom Körper produziert werden, und eine Immunantwort zu starten.

Der Adenovirus-Vektor-Impfstoff nutzt dies als Grundlage für die Schaffung einer Immunität gegen Covid. Adenoviren sind weit verbreitet und verursachen häufig Krankheiten beim Menschen. In einem Adenovirus-Vektor-Impfstoff wurde jedoch eines der viralen Gene gelöscht, was bedeutet, dass das Virus zwar eine Zelle infizieren kann, aber es kann die Zelle nicht dazu bringen, neue Kopien von sich selbst zu produzieren. Somit kann es keine echte Infektion erzeugen. Beim Entfernen eines Gens wird auch ein anderes Gen hinzugefügt – ein Gen, das normalerweise von dem Virus produziert wird, gegen das man Immunität schaffen möchte. Im Fall des Impfstoffs von Astra-Zeneca kodiert das hinzugefügte Gen für das SARS-CoV-2-Spike-Protein, das ist der Teil des Virus, der sich an die Zielzelle anheftet.

Was passiert, wenn man den Impfstoff in eine Person injiziert, ist, dass das Adenovirus Zellen infiziert und sein Genom in sie einschleust. Diese Zellen beginnen dann, die Proteine zu produzieren, für die das virale Genom kodiert, einschließlich des spezifischen Proteins, auf das das Immunsystem reagieren soll. Diese Proteine werden dann auf der Oberfläche der infizierten Zellen exprimiert, was zu einer Aktivierung des Immunsystems und hoffentlich zu einer lang anhaltenden Immunität führt.

Ok, jetzt wissen wir, wie der Impfstoff von Astra-Zeneca funktionieren soll (so soll auch der russische Sputnik-Impfstoff funktionieren, aber ich bespreche diesen Impfstoff in diesem Artikel nicht, weil noch keine Daten aus Phase-3-Studien in einer von Experten begutachteten Zeitschrift veröffentlicht worden sind). Kommen wir nun zu den Details der Studie.

Es handelte sich um eine randomisierte, kontrollierte Studie, die in drei separate Arme aufgeteilt war, einen britischen Arm, einen brasilianischen Arm und einen südafrikanischen Arm. Finanziert wurde die Arbeit von Astra-Zeneca, der Bill and Melinda Gates Foundation, der britischen Regierung und einer Reihe anderer privater und öffentlicher Organisationen.

Die drei Arme unterschieden sich etwas in Bezug auf die verwendete Methodik. Der britische und der brasilianische Arm waren einfach verblindet, während der südafrikanische Arm doppelt verblindet war. Mit anderen Worten: Sowohl im britischen als auch im brasilianischen Arm wussten die Forscher, wer in der Impfstoffgruppe und wer in der Kontrollgruppe war. Das ist seltsam und eigentlich unverzeihlich, denn es macht es den Forschern viel leichter, die Ergebnisse auf viele kleine Arten zu manipulieren, wenn sie wissen, wer in welcher Gruppe ist. Es gibt keinen Grund, warum eine große, gut finanzierte Studie wie diese nicht eine doppelblinde Methodik für alle Studienarme verwenden sollte.

Eine zweite Kuriosität der Studie ist, dass die Kontrollgruppe sowohl im britischen als auch im brasilianischen Arm kein Placebo erhielt. Sie erhielt einen anderen Impfstoff, gegen Meningokokken. Der südafrikanische Arm hingegen erhielt ein richtiges Placebo, bestehend aus Kochsalzlösung (Salzwasser). Die Forscher begründen die Verwendung eines weiteren Impfstoffs in der Kontrollgruppe damit, dass dies das Risiko verringert, dass die Teilnehmer “entblindet” werden, d.h. dass sie merken, ob sie in der Impfstoffgruppe oder in der Kontrollgruppe sind. Dies ist bis zu einem gewissen Grad richtig. Wenn Sie kurz nach der Impfung Fieber bekommen, werden Sie wahrscheinlich darauf schließen, dass Sie einen echten Impfstoff erhalten haben und kein Placebo. Aber viele Menschen entwickeln kein Fieber, nachdem sie einen Impfstoff erhalten haben, also wird das Nicht-Erhalten von Fieber Ihnen nicht sagen, dass Sie in der Placebogruppe sind. Daher verstehe ich wirklich nicht, warum die Forscher so besorgt über die Entblindung der Teilnehmer waren, besonders wenn man bedenkt, dass sie sich nicht die Mühe gemacht haben, die Gruppenzuordnung zu verblenden.

Das Hauptproblem, wenn man der Kontrollgruppe kein Placebo gibt, ist, dass es dadurch schwieriger wird, das Ausmaß der Nebenwirkungen des Impfstoffs zu bestimmen, und dass es den Impfstoff harmloser aussehen lässt, als er ist. Insgesamt ist der südafrikanische Arm daher derjenige mit der solidesten Methodik, da er der einzige Arm ist, der doppelblind ist, und auch der einzige Arm, der der Kontrollgruppe ein Placebo statt eines Wirkstoffs gegeben hat. Unglücklicherweise hatte der südafrikanische Arm kaum Fälle angehäuft, als die Forscher beschlossen, die Veröffentlichung ihrer Ergebnisse voranzutreiben, so dass die veröffentlichten Daten eigentlich nur die Ergebnisse des britischen und des brasilianischen Arms enthalten.

Alle drei Studienarme verabreichten zwei Dosen des Impfstoffs, wobei die Menge des Impfstoffs in den Dosen etwas variierte, und auch die Zeit, die zwischen der ersten und der zweiten Dosis verging, variierte etwas (bei Impfstoffen ist es üblich, zuerst eine Dosis zu verabreichen und dann einige Wochen oder Monate später eine zweite “Auffrischungsdosis” zu geben, da dies nachweislich die Wahrscheinlichkeit erhöht, eine lang anhaltende Immunität zu entwickeln).

Die veröffentlichten Daten umfassen Ergebnisse von 12.000 Teilnehmern (die Hälfte aus Großbritannien und die Hälfte aus Brasilien), und die Gesamtdauer der Nachbeobachtung nach Erhalt von zwei Dosen beträgt 29.000 Monate, also durchschnittlich 2,4 Monate Nachbeobachtung pro Teilnehmer (wenn man stattdessen davon ausgeht, wann die Teilnehmer ihre erste Dosis erhalten haben, beträgt die durchschnittliche Nachbeobachtungszeit 6,4 Monate). Von den 12.000 Teilnehmern waren 87 % zwischen 18 und 55 Jahre alt. Keiner war unter 18 Jahre alt. 8% waren zwischen 56 und 70, und nur 4% waren über 70. Dies ist ein Problem. Obwohl wir wissen, dass Menschen unter 70 Jahren ein sehr geringes Risiko haben, schwer zu erkranken, und der einzige wirkliche Grund, sich überhaupt die Mühe zu machen, einen Impfstoff herzustellen, darin besteht, dass es ein gewisses Risiko für Menschen über 70 gibt, machte diese Gruppe nur einen winzigen Teil der Gesamtbevölkerung aus, die untersucht wurde.

Dies ist meiner Meinung nach die größte Schwäche der Studie, größer als die fehlende Verblindung der Forscher und größer als die Verwendung eines anderen Impfstoffs für die Kontrollgruppe anstelle eines Placebos. Es ist bekannt, dass ältere Menschen weniger wahrscheinlich auf Impfstoffe ansprechen als jüngere, weil sie ein weniger gut funktionierendes Immunsystem haben. Mit anderen Worten: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein 80-Jähriger nach einer Impfung Immunität entwickelt, ist oft viel geringer als die Wahrscheinlichkeit, dass ein 40-Jähriger Immunität entwickelt. Und doch wurde diese Studie fast ausschließlich an jungen Menschen unter 55 Jahren durchgeführt.

Diese Studie ist nicht einmal annähernd in der Lage, die Frage zu beantworten, ob Menschen über 70 nach der Einnahme des Impfstoffs eine wirksame Immunität entwickeln werden. Wie Sie wahrscheinlich bemerkt haben, wurden auch Kinder von der Studie ausgeschlossen, so dass die Studie nichts darüber aussagt, welche Wirkung der Impfstoff auf Kinder haben könnte, oder ob er für sie sicher ist.

Außerdem war der durchschnittliche BMI (Body Mass Index) der Teilnehmer ziemlich ideal, etwa 25, was so ziemlich der gesündeste BMI ist, den man haben kann. Auch das ist ein Problem, denn die Menschen, die am meisten von Covid bedroht sind, sind die stark Übergewichtigen, und diese Studie sagt nichts darüber aus, ob der Impfstoff bei ihnen wirkt. Genau wie bei älteren Menschen haben fettleibige Menschen ein weniger gut funktionierendes Immunsystem, und es ist wahrscheinlich weniger wahrscheinlich, dass sie nach einer Impfung eine Immunität entwickeln.

Die Teilnehmer der Studie waren im Allgemeinen auch in anderer Hinsicht ziemlich gesund. Nur 11 % hatten eine kardiovaskuläre Grunderkrankung. Nur 12 % hatten eine Grunderkrankung der Atemwege. Und nur 2 % hatten Diabetes. Noch bevor wir zu den Ergebnissen kommen, wissen wir also eines – diese Studie kann uns nichts über die Fähigkeit des Impfstoffs sagen, die Menschen zu schützen, die am meisten gefährdet sind, schwer zu erkranken. Und sie kann uns auch nicht sagen, ob der Impfstoff für diese Menschen sicher ist.

Wie bereits erwähnt, betrug die Nachbeobachtungszeit im Durchschnitt nur 2,4 Monate pro Teilnehmer. Dies sollte ausreichen, um die meisten Nebenwirkungen zu erfassen, da Impfstoff-Nebenwirkungen dazu neigen, sich innerhalb der ersten Tage und Wochen nach der Injektion zu entwickeln, aber es ist immer noch sehr kurz bemessen. Das bedeutet zum Beispiel, dass eine Nebenwirkung, die drei Monate nach der Impfung auftritt, in der Studie nicht erfasst wird. Außerdem umfassten die Ergebnisse, die am 8. Dezember veröffentlicht wurden, nur 12.000 Personen, was für eine Impfstoffstudie recht klein ist. Das bedeutet, dass die Studie wahrscheinlich häufige und sogar ziemlich seltene Nebenwirkungen aufdeckt, aber seltene Nebenwirkungen, die nur etwa 1 von 10.000 Menschen betreffen, werden nicht erkannt.

Seltene Nebenwirkungen spielen bei normalen Medikamenten, die zur Linderung von Symptomen bestehender Krankheiten eingesetzt werden, keine so große Rolle. Aber bei Impfstoffen spielen sie eine Rolle, weil man einem gesunden Menschen etwas gibt, das er nicht braucht, um sein Risiko, irgendwann in der Zukunft eine Krankheit zu bekommen, ein wenig zu verringern. Da der Nutzen eines Impfstoffs für eine Person im Allgemeinen viel geringer ist als bei Medikamenten, die zur Behandlung bestehender Erkrankungen eingesetzt werden, müssen auch die Nebenwirkungen, die als akzeptabel gelten, viel seltener sein.

Der primäre Endpunkt der Studie war der PCR-bestätigte symptomatische Covid-19. Wenn Teilnehmer Symptome entwickelten, die auf Covid hindeuten könnten, sollten sie sich mit den Organisatoren der Studie in Verbindung setzen, und sie würden dann mit einem PCR-Test auf Covid getestet werden.

Ich halte diesen Endpunkt für problematisch, denn für mich ist nicht wichtig, ob der Impfstoff verhindert, dass junge Menschen eine Erkältung bekommen, sondern ob er verhindert, dass gebrechliche ältere Menschen sterben. Und das gewählte Design macht es unmöglich, diese Frage zu beantworten. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte die Studie nur Menschen über 70 Jahre mit zugrundeliegenden Komorbiditäten eingeschlossen, und der primäre Endpunkt wäre der Tod gewesen, ein schöner harter Endpunkt mit wenig Spielraum für Manipulation. Leider hat Astra-Zeneca mich nie nach meiner Meinung zu diesem Thema gefragt, so dass wir jetzt diese sehr fehlerhafte und begrenzte Studie haben. Wie auch immer, lassen Sie uns zu den Ergebnissen kommen.

Unter den Teilnehmern, die den Impfstoff erhielten, entwickelten 0,5% im Laufe der Nachbeobachtung eine symptomatische Koviszidose. In der Kontrollgruppe entwickelten 1,7% eine symptomatische Koviszidose. Das ist eine 70%ige relative Risikoreduktion zugunsten des Impfstoffs, und sie ist statistisch signifikant. Dies ist eigentlich ein ziemlich gutes Ergebnis, für das, was es ist. Wenn Sie ein junger, ansonsten relativ gesunder Erwachsener sind, dann reduziert der Impfstoff die Wahrscheinlichkeit, dass Sie eine symptomatische Koviszidose entwickeln, um etwa zwei Drittel.

Abgesehen davon ist es uns nicht wirklich wichtig, Erkältungen zu verhindern (zumindest nicht für mich). Was zählt, ist die Verhinderung einer schweren Erkrankung, die einen Krankenhausaufenthalt erfordert, und des Todes. Diese Studie war zu klein, um eine Chance zu haben, einen signifikanten Effekt auf Todesfälle in einer ansonsten gesunden Gruppe von Teilnehmern zu sehen, aber nicht zu klein, um einen Effekt auf Krankenhausaufenthalte zu sehen.

Im Allgemeinen dauert es einige Wochen nach der Impfung, bis sich ein robustes Immungedächtnis entwickelt hat, daher ist es sinnvoll, einige Wochen nach der Impfung nach einem Effekt auf Krankenhausaufenthalte zu suchen. Drei Wochen nach Erhalt der ersten Impfstoffdosis gab es in der Kontrollgruppe 10 Krankenhausaufenthalte wegen Covid, in der Impfstoffgruppe dagegen null.

Das ist beeindruckend. Für mich ist das viel beeindruckender als die 70%ige Reduktion der symptomatischen Covidien, denn es ist die Reduktion der schweren Erkrankungen, die wirklich zählt.

Natürlich ist nicht nur die Wirksamkeit des Impfstoffs von Bedeutung. Wir wollen auch wissen, dass er wahrscheinlich sicher ist. Schauen wir uns also die Sicherheitsdaten an. Insgesamt traten bei 0,7 % der Personen in der Impfstoffgruppe nach mindestens einer Impfstoffdosis schwerwiegende unerwünschte Ereignisse auf, verglichen mit 0,8 % in der Kontrollgruppe. Natürlich erhielt die Kontrollgruppe kein Placebo, sondern einen Meningokokken-Impfstoff, so dass es eigentlich unmöglich ist, zu sagen, wie hoch die Risiken des Impfstoffs im Vergleich zum Placebo sind. Wir können nur sagen, dass der Covid-Impfstoff insgesamt nicht mehr unerwünschte Ereignisse zu verursachen scheint als der Meningokokken-Impfstoff.

Insgesamt gab es 79 schwerwiegende unerwünschte Ereignisse in der Gruppe, die den Impfstoff erhielt, und diese unerwünschten Ereignisse sind gleichmäßig auf viele verschiedene Arten von Ereignissen verteilt, von denen die überwiegende Mehrheit unmöglich etwas mit dem Impfstoff zu tun haben kann.

Das Einzige, was wirklich beunruhigend ist, ist, dass zwei Personen in der Covid-Impfstoff-Gruppe einige Wochen nach der Impfung eine transversale Myelitis entwickelten, eine extrem seltene und ernste neurologische Erkrankung, von der normalerweise etwa einer von 200.000 Menschen pro Jahr betroffen ist. Eine dieser Personen hatte eine zugrundeliegende, nicht diagnostizierte Multiple Sklerose, eine Erkrankung, die stark für die Entwicklung einer transversen Myelitis prädisponiert, aber das bedeutet nicht, dass es nicht der Impfstoff war, der die Myelitis ausgelöst hat.

Es ist also möglich, dass der Covid-Impfstoff bei einem kleinen Teil der Geimpften eine transversale Myelitis verursacht. Derzeit scheint das Risiko, nach der Impfung eine transverse Myelitis zu entwickeln, etwa eins zu 3.000 zu sein, aber es könnte auch viel höher oder viel niedriger sein. Wir werden es erst wissen, wenn viel mehr Menschen den Impfstoff erhalten haben.

Würde ich persönlich diesen Impfstoff nehmen? Nein, denn ich bin jung und gesund und schätze daher, dass das Risiko, dass ich eine schwere Covidose bekomme, verschwindend gering ist, und ich bin nicht davon überzeugt, dass der Nutzen die potenziellen Schäden überwiegt, wenn man das mögliche Risiko einer transversalen Myelitis bedenkt. Wenn es dieses mögliche Schadenssignal nicht gäbe, dann wäre ich wahrscheinlich bereit, den Covid-Impfstoff von Astra-Zeneca zu nehmen.

Alles in allem überwiegt der Nutzen wahrscheinlich den Schaden für ältere Erwachsene, die ein höheres Risiko für eine schwere Erkrankung haben. Ich sage das, obwohl sie in dieser Studie nicht wirklich in großem Umfang berücksichtigt wurden. Selbst wenn der Impfstoff bei älteren Erwachsenen weniger wirksam ist als bei jüngeren, was wahrscheinlich der Fall ist, hat diese Gruppe auch ein viel höheres Risiko für eine schwere Erkrankung, so dass das Risiko-Nutzen-Verhältnis wahrscheinlich für eine Impfung spricht.

Würde ich meine Kinder impfen lassen? Auf keinen Fall. Nicht, solange es keine Studien gibt, die zeigen, dass der Impfstoff bei Kindern sicher und wirksam ist. Es ist erst etwas mehr als ein Jahrzehnt her, dass ein Grippeimpfstoff (Pandemrix) überstürzt und auf der Grundlage begrenzter Beweise an Kinder verabreicht wurde, was dazu führte, dass Hunderte in Europa Narkolepsie entwickelten, eine schwächende, lebenslange Krankheit.

Eine letzte Sache an dem Lancet-Artikel ist merkwürdig, nämlich dass die Ausschlusskriterien nirgendwo im Text aufgeführt sind. Normalerweise werden Ein- und Ausschlusskriterien klar im Methodenteil aufgeführt, aber soweit ich das beurteilen kann, sind sie dort nicht zu finden. Das ist sehr merkwürdig. Es ist möglich, dass sie irgendwo im buchgroßen Anhang vergraben sind, aber ich persönlich konnte sie dort auch nicht finden. Wir wissen, dass Kinder von den Daten ausgeschlossen wurden, aber wir wissen nicht, ob es andere Gruppen gab, die absichtlich ausgeschlossen wurden. Wurden Menschen mit früheren allergischen Arzneimittelreaktionen ausgeschlossen? Wurden Menschen mit Autoimmunkrankheiten ausgeschlossen? Was ist mit schwangeren Frauen? Bis dies geklärt ist, sollten sich Menschen, die zu diesen Gruppen gehören, zweimal überlegen, ob sie den Impfstoff nehmen wollen.

Machen wir weiter und schauen wir uns den nächsten Impfstoff an. Zwei Tage nachdem die Daten zum Impfstoff von Astra Zeneca in The Lancet veröffentlicht wurden, wurden die Daten zum Impfstoff von Pfizer im New England Journal of Medicine veröffentlicht. Der Pfizer-Impfstoff ist ein mRNA-Impfstoff (wie auch der Moderna-Impfstoff, den wir besprechen werden, nachdem wir die Daten zum Pfizer-Impfstoff durchgegangen sind). Dies ist eine neue Impfstofftechnologie, die bisher noch nicht verwendet wurde. Grundsätzlich unterscheidet sich die Technologie in der Praxis jedoch nicht so sehr von dem zuvor beschriebenen Adenovirus-Vektor-Impfstoff. Der mRNA-Impfstoff besteht aus zwei Teilen – einer Sequenz von RNA-Nukleotiden, die für ein bestimmtes Protein kodieren, und einer äußeren “Hülle”, die in diesem Fall aus Lipiden besteht, den so genannten Lipid-Nanopartikeln.

Nach der Injektion in den Körper werden die Lipid-Nanopartikel durch einen Prozess, der als Endozytose bekannt ist (eine Standardmethode, durch die Zellen Dinge aus der äußeren Umgebung aufnehmen), von Zellen aufgenommen. Die RNA-Sequenz wird dann innerhalb der Zelle freigesetzt. Genau wie bei dem viralen Vektorimpfstoff kann die Zelle diese importierte RNA nicht von ihrer eigenen RNA unterscheiden, so dass sie sie als Bauplan verwendet und auf dieser Basis Proteine produziert. Diese Proteine werden dann auf der Zelloberfläche präsentiert, was zu einer Aktivierung des Immunsystems führt, das sie als fremd erkennt. Wie der Astra-Zeneca-Impfstoff veranlassen auch der Pfizer-Impfstoff und der Moderna-Impfstoff die Körperzellen, mit der Produktion des SARS-CoV-2-Spike-Proteins zu beginnen.

Ok, jetzt verstehen wir, wie der mRNA-Impfstoff funktioniert. Kommen wir nun zu den Details der Pfizer-Studie. Es handelte sich um eine randomisierte kontrollierte Studie mit insgesamt 44.000 Teilnehmern, bei der 22.000 Personen zwei Dosen des Pfizer-Covid-Impfstoffs und 22.000 Personen ein inertes Placebo erhielten. Allein hieraus sind zwei Dinge ersichtlich. Erstens beziehen die Ergebnisse von Pfizer viel mehr Menschen ein als die oben diskutierten von Astra-Zeneca. Und zweitens hat Pfizer der Kontrollgruppe tatsächlich ein Placebo (bestehend aus Kochsalzlösung) statt eines anderen Impfstoffs gegeben. Allein diese beiden Dinge lassen mich diese Studie viel mehr mögen, bevor ich irgendetwas anderes über sie weiß.

Um an der Studie teilnehmen zu können, musste man mindestens 16 Jahre alt sein und grundsätzlich gesund sein. Chronische Gesundheitszustände waren ok, wenn sie als “stabil” eingestuft wurden. Von der Studie ausgeschlossen waren Sie, wenn Sie eine immunsuppressive Therapie erhielten oder aus anderen Gründen einen immunschwachen Zustand hatten, wenn Sie jemals eine schwere allergische Reaktion auf einen Impfstoff hatten, wenn Sie schwanger waren oder stillten, oder wenn Sie eine Autoimmunerkrankung hatten.

Diese Studie sagt also nichts darüber aus, ob der Impfstoff für Kinder sicher und wirksam ist. Sie sagt nichts darüber aus, ob der Impfstoff für schwangere Frauen und stillende Frauen wirksam oder sicher ist. Sie sagt nichts darüber aus, ob der Impfstoff für Menschen mit geschwächtem Immunsystem sicher und wirksam ist.

Die Studie sagt nichts darüber aus, ob der Impfstoff für Menschen mit Autoimmunkrankheiten sicher und wirksam ist. Dies ist ein Problem, wie wir bereits bei dem Impfstoff von Astra Zeneca und dem Teilnehmer mit nicht diagnostizierter MS gesehen haben, der weniger als zwei Wochen nach der Impfung eine transversale Myelitis entwickelte. Menschen mit bekannten Autoimmunkrankheiten haben ein höheres Risiko, nach einer Impfung Autoimmunkomplikationen zu entwickeln.

Und die Studie sagt nichts darüber aus, ob der Impfstoff für Menschen, die zu starken allergischen Reaktionen neigen, sicher und wirksam ist. Tatsächlich wissen wir jetzt, dass er für diese Gruppe nicht sicher ist, da einige Menschen in Großbritannien nach der Einnahme des Pfizer-Impfstoffs eine Anaphylaxie entwickelten. Wäre diese Gruppe in die Studie einbezogen worden, wäre das Problem entdeckt worden, bevor der Impfstoff an eine große Anzahl von Menschen außerhalb von Studien ausgegeben wurde.

Es gibt also eine ziemlich umfangreiche Gruppe von Menschen, von der wir wissen, dass diese Studie keine nützlichen Informationen liefern kann, noch bevor wir die Ergebnisse kennen. Tatsächlich ist die Liste der ausgeschlossenen Personen so umfangreich, dass es mich nicht überraschen würde, wenn mehr als die Hälfte aller Menschen auf diesem Planeten aus dem einen oder anderen Grund ausgeschlossen wären. Wenn Sie zu einer dieser Gruppen gehören, dann kann Ihnen diese Studie nicht sagen, ob der Impfstoff für Sie sicher und wirksam ist.

Abgesehen von der langen Liste der Ausschlusskriterien ist es natürlich ein Problem, dass die Menschen grundsätzlich gesund sein mussten, um in die Studie aufgenommen zu werden. Wie wir bereits besprochen haben, sind die Menschen, die wirklich krank werden und an Covid zu sterben drohen, nicht grundsätzlich gesund. Die durchschnittliche Person, die an Covid stirbt, hat drei bekannte Grunderkrankungen. Und das sind die Menschen, für die der Impfstoff sicher und wirksam sein muss. Leider ist es aufgrund des Studiendesigns dieser Studie, genau wie bei der Impfstoffstudie von Astra-Zeneca, sehr schwierig, diese Frage zu beantworten.

Der primäre Endpunkt der Studie war, ähnlich wie bei der Astra-Zeneca-Studie, die Reduktion der symptomatischen Covid-19-Erkrankung, definiert als positiver PCR-Test und mindestens ein Symptom, das auf die Krankheit hindeutet. Wie bereits erwähnt, wurden 22.000 Personen in jede Gruppe rekrutiert, also insgesamt 44.000 Personen. Das ist eine ziemlich gute Zahl und sollte ausreichen, um alle außer den ungewöhnlichsten Nebenwirkungen zu erkennen. Die Teilnehmer wurden an verschiedenen Orten auf der ganzen Welt rekrutiert (USA, Argentinien, Brasilien, Südafrika, Deutschland, Türkei).

Die mediane Nachbeobachtungszeit nach der zweiten Spritze betrug nur zwei Monate, was zwar kurz ist, aber ausreichen sollte, um die große Mehrheit der Nebenwirkungen zu erfassen. Die beiden Fälle von transversaler Myelitis, die mit dem Astra-Zeneca-Impfstoff auftraten, ereigneten sich beide innerhalb von zwei Wochen nach der Impfung, und soweit ich weiß, ereignete sich so ziemlich jeder einzelne Fall von Narkolepsie, der nach dem Pandemrix-Impfstoff-Desaster auftrat, ebenfalls innerhalb weniger Wochen.

35% der Teilnehmer waren fettleibig, was sehr gut ist, da dies eine Gruppe ist, die ein hohes Risiko für schwere Erkrankungen hat, und wir wollen wissen, ob der Impfstoff sie schützt. Weniger gut ist, dass die Studie einen sehr geringen Anteil an älteren Menschen hatte. Wie bei der Astra-Zeneca-Studie waren weniger als 5 % der Teilnehmer 75 Jahre oder älter.

Kommen wir nun zu den Ergebnissen. Unter denjenigen, die das Placebo erhielten, entwickelten 0,9% einen symptomatischen Covid. Unter denjenigen, die den Impfstoff erhielten, entwickelten 0,05 % eine symptomatische Koviszidose. Das ist eine 95%ige relative Risikoreduktion und statistisch hoch signifikant. Das ist ein beeindruckendes Ergebnis, viel besser als ich es jemals für möglich gehalten hätte, in so kurzer Zeit.

Das Ergebnis scheint auf den ersten Blick auch für die Menschen im Alter von 75 Jahren und älter zu gelten, mit 5 Fällen bei denjenigen, die das Placebo erhielten, und null Fällen bei denen, die den Impfstoff bekamen. Leider ist das Ergebnis aufgrund der geringen Größe dieser Gruppe statistisch nicht signifikant, so dass wir auf der Grundlage dieser Studie nicht wirklich sagen können, dass der Impfstoff Menschen im Alter von 75 Jahren und älter schützt.

Dennoch scheint der Impfstoff die meisten Menschen vor einer Infektion zu schützen. Aber genau wie bei dem Impfstoff von Astra-Zeneca interessiert uns nicht, ob der Impfstoff die Zahl der Erkältungen verringert, sondern ob der Impfstoff vor schweren Erkrankungen schützt. Nachdem sie mindestens eine Dosis des Impfstoffs erhalten hatten, entwickelte eine Person in der Impfstoffgruppe eine schwere Hustenerkrankung, während neun Personen in der Placebogruppe eine schwere Hustenerkrankung entwickelten. Die Reduktion des relativen Risikos nach Erhalt von mindestens einer Impfstoffdosis beträgt 89%, was wiederum sehr beeindruckend ist. Der Impfstoff von Pfizer scheint also tatsächlich vor schwerer Koviszidose zu schützen, genau wie der Impfstoff von Astra-Zeneca.

Aber ist es sicher?

Insgesamt gab es 240 Ereignisse in der Impfstoffgruppe, die als schwerwiegend eingestuft wurden, verglichen mit 139 in der Placebogruppe. Das ist besorgniserregend. Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse traten in der Impfstoffgruppe 73 % häufiger auf als in der Placebogruppe. Der Impfstoff sollte im Idealfall die Zahl der schweren unerwünschten Ereignisse verringern (indem er die Zahl der Menschen mit schweren Covidien reduziert). Er sollte sie sicherlich nicht erhöhen. Leider ist Pfizer nicht so freundlich, eine Aufschlüsselung der unerwünschten Ereignisse zur Verfügung zu stellen, so dass es für uns unmöglich ist, herauszufinden, ob der drastische Anstieg der schweren unerwünschten Ereignisse nach der Impfung etwas ist, worüber wir uns Sorgen machen müssen, und ob es uns dazu veranlassen sollte, den Impfstoff zu vermeiden.

Beachten Sie, dass schwerwiegende und schwerwiegende unerwünschte Ereignisse nicht dasselbe sind. Ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis ist etwas, das viele Symptome verursacht, aber nicht notwendigerweise etwas, das in Bezug auf seine Folgen für den Patienten ernst ist. Ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis ist dagegen, nun ja, schwerwiegend.

Wenn wir uns stattdessen die schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse ansehen, ist der Unterschied viel geringer. 0,6 % entwickelten in der Impfstoffgruppe ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis, verglichen mit 0,5 % in der Placebogruppe. Es ist jedoch nicht großartig, dass es in der Impfstoffgruppe mehr schwerwiegende unerwünschte Ereignisse gab. Wenn überhaupt, dann sollte diese Zahl in der geimpften Gruppe niedriger sein, nicht höher. Und wieder sagt uns Pfizer nicht, was diese unerwünschten Ereignisse waren.

Wäre ich persönlich bereit, den Pfizer-Impfstoff zu nehmen? Nein, nicht bevor Pfizer eine detaillierte Aufschlüsselung der unerwünschten Ereignisse veröffentlicht, so dass ich sagen kann, ob da etwas drin ist, worüber ich mir Sorgen machen sollte oder nicht. Wenn Astra-Zeneca keine Aufschlüsselung der unerwünschten Ereignisse zur Verfügung gestellt hätte, wäre es unmöglich gewesen zu erkennen, dass es ein Signal dafür gibt, dass ihr Impfstoff ein ernsthaft erhöhtes Risiko für eine transversale Myelitis verursachen könnte.

Abgesehen davon betrug der Anteil der Personen, die in der Impfstoffgruppe ein schweres oder lebensbedrohliches unerwünschtes Ereignis erlebten, nur 1,2 %, so dass 98,8 % kein solches Ereignis erlebten. Wenn Sie über 70 Jahre alt sind oder anderweitig zu einer Risikogruppe gehören, lohnt es sich wahrscheinlich, die Impfung auch ohne die Informationen über unerwünschte Ereignisse zu nehmen, einfach aufgrund der Tatsache, dass der Impfstoff eindeutig hochwirksam gegen Covid ist, und so wird die Nutzen/Risiko-Kalkulation ganz anders als bei jemandem, der jung und gesund ist.

Kommen wir nun zur letzten Studie, der mit dem Moderna-Impfstoff. Ich werde diese Studie etwas schneller durchgehen, weil sie in vielerlei Hinsicht den beiden vorherigen Studien ähnelt. Die Ergebnisse wurden Ende Dezember im The New England Journal of Medicine veröffentlicht. Die Technologie, die für diesen Impfstoff verwendet wurde, ist identisch mit der Technologie, die für den Impfstoff von Pfizer verwendet wurde, so dass man erwarten kann, dass die Ergebnisse ähnlich sein würden. Es handelte sich um eine randomisierte, kontrollierte Studie mit 30.000 Teilnehmern, die aus einer großen Anzahl von Standorten in den USA rekrutiert wurden. Die Studie wurde hauptsächlich von der US-Regierung und von Moderna finanziert. Die Hälfte der Teilnehmer erhielt zwei Dosen des Moderna Covid-Impfstoffs im Abstand von einem Monat, die andere Hälfte erhielt zwei Dosen einer Placebo-Injektion (bestehend aus Kochsalzlösung). Die mediane Dauer der Nachbeobachtung nach Erhalt der zweiten Dosis betrug zwei Monate.

Wie bei den beiden vorangegangenen Studien war das primäre Ziel der Studie, herauszufinden, ob es eine Verringerung der Fälle von Covid-19 gibt, was in dieser Studie als mindestens zwei Symptome, die auf Covid-19 hindeuten, plus einen positiven Covid-PCR-Test definiert war.

Die Studie schloss Erwachsene über 18 Jahren ein. Wie bei den vorangegangenen Studien mussten die Teilnehmer gesund oder “stabil” in Bezug auf jegliche chronische Grunderkrankung sein. Die Studie schloss schwangere und stillende Frauen, Personen mit Allergien und Personen, die immunsupprimiert waren, aus. Der durchschnittliche BMI lag bei 29. Nur 5 % der Teilnehmer waren über 75 Jahre alt, so dass wie bei den anderen beiden Studien der Anteil der Teilnehmer in der ältesten Kategorie gering war. 5 % hatten eine chronische Lungenerkrankung. 5 % hatten eine signifikante Herzerkrankung. 7% waren fettleibig. Und 10% hatten Diabetes.

Ok, was waren also die Ergebnisse?

Unter denjenigen, die die Placebo-Injektionen erhalten hatten, entwickelten 1,3% Covid. Unter denjenigen, die den Impfstoff erhalten hatten, entwickelten 0,07% Covid. Das entspricht einer Reduktion der Fälle um 94 % und ist statistisch hoch signifikant. Betrachtet man die über 65-Jährigen (Durchschnittsalter 70 Jahre), so zeigt sich ein Rückgang der Fälle um 86 %. Der Impfstoff scheint also auch bei älteren Menschen hochwirksam zu sein (obwohl leider keine Daten für die allerältesten Menschen ab 80 Jahren vorliegen).

Die Ergebnisse sind sogar noch beeindruckender, wenn wir nur Menschen mit schwerem Covid betrachten. Unter denen, die das Placebo erhielten, gab es 30 Fälle. Unter denjenigen, die den Impfstoff erhielten, entwickelte keine einzige Person einen schweren Fall von Covid. Der Moderna-Impfstoff scheint also, genau wie die beiden vorherigen Impfstoffe, hochwirksam gegen Covid-19 zu sein.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

1,0 % der Teilnehmer in der Placebogruppe erlebten ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis und 1,0 % der Teilnehmer in der Impfstoffgruppe erlebten ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis. Idealerweise würden wir gerne weniger schwerwiegende unerwünschte Ereignisse in der Impfstoffgruppe sehen, aber es gab nicht genug Fälle von schwerem Covid-19, als dass der Impfstoff einen spürbaren positiven Effekt auf die Gesamtzahl gehabt hätte.

Wenn wir uns die Liste der schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse ansehen (ja, im Gegensatz zu Pfizer hat Moderna diese Informationen tatsächlich zur Verfügung gestellt), sehen wir, dass es nichts gibt, von dem man vernünftigerweise annehmen könnte, dass es durch den Impfstoff verursacht wurde (im Gegensatz zu der transversalen Myelitis, die in der Astra-Zeneca-Studie beobachtet wurde), und es gibt nichts, was als häufiger in der Impfstoffgruppe als in der Placebogruppe auffällt.

Insgesamt scheint der Moderna-Impfstoff sowohl wirksam als auch sicher zu sein. Wäre ich bereit, ihn zu nehmen? Ja, das würde ich tatsächlich. Es gibt ein starkes Signal für einen Nutzen und kein Signal für einen Schaden. Wenn man bedenkt, dass 15.000 Menschen in der Impfstoffgruppe waren, sind ernsthafte Nebenwirkungen, die als Folge des Impfstoffs auftreten können, wahrscheinlich sehr selten (in den Gruppen, die in die Studie eingeschlossen waren).

Ok, lassen Sie uns zusammenfassen. Alle drei Impfstoffe scheinen also hochwirksam bei der Prävention von Covid-19 zu sein, obwohl sowohl der Pfizer-Impfstoff als auch der Moderna-Impfstoff deutlich wirksamer sind als der Astra-Zeneca-Impfstoff. In Bezug auf die Sicherheit habe ich erhebliche Bedenken gegenüber dem Astra-Zeneca-Impfstoff, da es ein Signal gibt, das darauf hindeutet, dass er das Risiko, eine transverse Myelitis zu entwickeln, um das Hundertfache oder mehr erhöht. Zukünftige Forschungen werden zeigen müssen, ob das ein echtes Risiko ist oder nicht. Ich habe auch Bedenken bezüglich des Impfstoffs von Pfizer, da es eine 73%ige Zunahme von schweren unerwünschten Ereignissen bei denjenigen gab, die den Impfstoff einnahmen, ein Thema, das Pfizer überhaupt nicht angesprochen hat, und ich bin auch besorgt über die Tatsache, dass Pfizer keine detaillierte Aufschlüsselung der unerwünschten Ereignisse zur Verfügung stellt, was es unmöglich macht, zu sehen, ob es etwas gibt, worüber wir uns Sorgen machen sollten. Der Moderna-Impfstoff scheint jedoch, basierend auf den bisher verfügbaren Daten, sicher zu sein.

Ein letzter Punkt. Keine dieser Studien sagt uns, ob die Impfstoffe für Kinder sicher und wirksam sind. Es wäre unethisch, mit der Impfung von Kindern zu beginnen, ohne vorher sichergestellt zu haben, dass sie sicher ist, vor allem, wenn man bedenkt, dass das Risiko für Kinder durch Covid verschwindend gering ist. Das Gleiche gilt für schwangere und stillende Frauen, Menschen mit Immunstörungen und Menschen mit schweren Allergien. Wenn Sie zu einer dieser Gruppen gehören, sollten Sie wahrscheinlich besonders lange und gründlich nachdenken, bevor Sie sich impfen lassen, denn diese Gruppen waren in den Studien nicht vertreten, und es ist daher nicht klar, dass der Nutzen die Schäden überwiegt.

Ich werde in den kommenden Monaten eine Menge neuer wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen, darunter:

  • Analysen des Nutzens und der Risiken aller gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
  • Die Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben (möglicherweise ganz anders, als Sie es bisher gehört haben)
  • Eine langfristige Nachbetrachtung der gesundheitlichen Folgen der Covid-Pandemie und des globalen Lockdowns.

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Spannendes zu 6.1., dem Sturm auf das Capitol!!

Der Sturm auf das Capitol, Hier mit Übersetzung mit Hilfe von deepl.com. Mit Hervorhebungen überwiegend durch mich, siehe auch das Original…

https://www.struggle-la-lucha.org/2021/01/18/was-trump-ousted-from-the-military-chain-of-command/

Wurde Trump aus der militärischen Befehlskette verdrängt?
Wurde Trump aus der militärischen Befehlskette gestrichen?

  1. Januar 2021 Greg Butterfield
    Vizepräsident Mike Pence inspiziert Truppen der Nationalgarde außerhalb des Kapitols, 14. Januar.

Während des Putschversuchs am 6. Januar im Kapitol in Washington und in den Tagen danach kam es zu einer beispiellosen Entwicklung. Sie hat große Auswirkungen auf die demokratischen Rechte des Volkes sowie auf die Ausweitung der militärischen Macht der USA gegenüber den zivilen Regierungsorganen und ist daher von großer Bedeutung für alle Arbeiter und unterdrückten Menschen, die hier und auf der ganzen Welt für ihre Rechte kämpfen.

Dennoch wurde es sorgfältig vor der Öffentlichkeit verborgen, mit nur ein paar verschleierten Erwähnungen in den maßgeblichen kapitalistischen Medien.

Es wurde zuerst in einer Meldung auf der Website der New York Times in den scrollenden “Live Updates” über den Angriff auf das Kapitol berichtet. Um 8:31 Uhr am 6. Januar hieß es in einem kurzen Vier-Punkte-Artikel, der von der Korrespondentin des Weißen Hauses, Maggie Haberman, und der Pentagon-Reporterin Helene Cooper geschrieben wurde: “Trump wies anfängliche Bitten zurück, die Nationalgarde zum Kapitol zu schicken. Pence gab grünes Licht.”

An diesem Tag, Pro-Trump weiße Rassisten, von einem Kader von pensionierten und off-duy Militär- und Polizeipersonal geführt, drangen die Hallen des Kongresses, angestachelt durch Präsident Donald Trump Aufruf, die Ergebnisse der Wahl im November zu umzustoß. bei dem versuchten Coup rannten gewählte Beamte im Inneren für ihre Sicherheit, einschließlich Vizepräsident Mike Pence.

“Präsident Trump ließ Anfragen die Nationalgarde zu mobilisieren, um gewalttätige Proteste im Kapitol zu unterdrücken, zunächst abblitzen, berichtet eine Person mit Kenntnis der Ereignisse,” schrieb Haberman und Cooper.

“Am Ende, es war Vizepräsident Mike Pence, Verteidigung und Verwaltung Beamten sagte,, die den Auftrag genehmigt zu entfalten. Es war unklar, warum Herr. Trump, der immer noch technisch der Oberbefehlshaber ist, nicht den Auftrag gab.

“Der Auftrag wurde mit Hilfe von Pat A. Cipollone eingeleitet, dem Anwalt des Weißen Hauses, unter anderen Beamten, nach der Person mit Wissen über die Ereignisse.

“Die Armee aktivierte 1.100 Truppen der D.C. Nationalgarde, sagte ein Armeeoffizieller am Mittwoch, und der Gouverneur von Virginia schickte Mitglieder der Virginia-Garde zusammen mit 200 Virginia State Troopers, um die Gewalt in der Hauptstadt der Nation zu unterdrücken. Die Truppen wurden zum D.C. Armory geschickt, um zum Kapitol und zu anderen Punkten um Washington herum eingesetzt zu werden.”

Der Kongress trat wieder zusammen, nachdem die Angreifer vertrieben worden waren. Sie bestätigten den Wahlsieg von Joe Biden in den frühen Morgenstunden des 7. Januar.

In Anbetracht der dramatischen Ereignisse des Tages hätten die meisten Leser Habermans und Coopers flüchtige Meldung nicht bemerkt, oder sie hätten keinen zweiten Gedanken daran verschwendet, wenn sie es getan hätten. Aber die Implikationen für das politische System der USA sind groß.

Und warum? Weil Vizepräsident Pence, dessen eigenes Leben von seinem Chef in Gefahr gebracht wurde, Trump bei der Stationierung von Truppen der Nationalgarde in der Hauptstadt überstimmt hatte.

In den US-Bundesstaaten hat der Gouverneur das Sagen, wenn es um den Einsatz der Nationalgarde geht. Aber die Stadt Washington, D.C. – eine mehrheitlich schwarze, super unterdrückte Stadt – gleicht einem kolonialen Besitz, nicht einem Staat. Washingtons Bürgermeister, Stadtrat und andere lokale Beamte haben kein Mitspracherecht beim Einsatz der Nationalgarde. Die einzige Person mit dieser Macht ist der Oberbefehlshaber des US-Militärs: der US-Präsident.

Wie war es dann möglich, dass Pence die Truppen im Gegensatz zu Trump einsetzen konnte?

Mehr Beweise tauchen auf

Irgendwann nach dem ersten Bericht wurde die Meldung der Times aktualisiert, um diesen zusätzlichen Absatz einzufügen, der den Charakter eines eklatanten Versuchs hat, wegzuerklären, was passiert ist:

“Kash Patel, der Stabschef von Chris Miller, dem amtierenden Verteidigungsminister, antwortete: ‘Der amtierende Sekretär und der Präsident haben diese Woche mehrfach über die Anfrage nach Personal der Nationalgarde in D.C. gesprochen. Während dieser Gespräche übermittelte der Präsident dem amtierenden Sekretär, dass er alle notwendigen Schritte unternehmen sollte, um Anfragen der zivilen Strafverfolgungsbehörden bei der Sicherung des Kapitols und der Bundesgebäude zu unterstützen.'”

Aber am folgenden Tag tauchten weitere Details über den scheinbaren Bruch in der militärischen Befehlskette auf. Diese Informationen wurden tief in einem Washington Post Artikel unter der Überschrift begraben, “Nach der Anstiftung des Mobs zum Angriff, Trump zieht sich in Wut zurück. Dann, zähneknirschend, er gibt er nach.” geschrieben von der Post Büroleiter des Weißen Hauses Philip Rucker und zwei anderen Reportern.

“Als ein Mob von Trump-Anhänger die Barrikaden durchbrach und das Kapitol besetzte, wurde Trump bei dem Entschluss über den Einsatz der Nationalgarde ausgeschaltet, um die überwältigte US-Kapitolpolizei zu helfen, sagen zwei informierte Personen.

“Vizepräsident Pence arbeitete direkt mit dem amtierenden Verteidigungsminister Christopher C. Miller und dem Vorsitzenden der Joint Chiefs of Staff, Gen. Mark A. Milley, sowie mit House Speaker Nancy Pelosi (D-Calif.), Senat Minority Leader Charles E. Schumer (D-N.Y.) und Senat Majority Leader Mitch McConnell (R-Ky.), in Bezug auf die Unruhen im Kapitol und militärische Einsätze, wie diese Personen sagten.

“Was Trump betrifft, sagte einer der Leute, ‘er war völlig, völlig aus dem Spiel.’ Diese Person fügte hinzu: ‘Er hat keinen Versuch unternommen, auf sie zuzugehen.'”

Dies ist wichtig, weil es darauf hindeutet, dass nicht nur Vizepräsident Pence und Pentagon-Beamte, sondern auch die Kongressführer der Demokratischen Partei, Nancy Pelosi und Chuck Schumer, und der republikanische Senatsführer Mitch McConnell beteiligt waren.

Bei einer Entscheidung, die militärische Befehlskette zu brechen, die von der US-Verfassung vorgeschrieben ist, macht dies Sinn. Als Sprecherin des Repräsentantenhauses wäre Pelosi die nächste in der Reihe als amtierender Präsident, wenn Pence verhindert wäre.

Versteckt vor dem Volk

Dass Trump als Oberbefehlshaber der mächtigsten imperialistischen Militärmaschinerie der Welt abgesetzt werden sollte, ist unbestreitbar. Das hätte schon vor langer Zeit geschehen müssen.

Aber das Problem, vom Standpunkt der Klasseninteressen der Arbeiter und Unterdrückten und der demokratischen Rechte des Volkes im Allgemeinen, ist, wie es gemacht wurde.

Anstatt sich auf den 25. Zusatzartikel der Verfassung zu berufen, der es dem Vizepräsidenten und einer Mehrheit des Kabinetts erlaubt, den Präsidenten abzusetzen, wenn er nicht in der Lage ist, seine Pflichten zu erfüllen, wurde die Befehlskette hinter dem Rücken des Volkes und im Geheimen gebrochen.

War während der Krise noch Zeit, sich auf den 25. Verfassungszusatz zu berufen? Natürlich sind wir nicht in die Details eingeweiht. Aber es ist unbestreitbar, dass zu der Zeit, die Nationalgarde auf Pence Befehl mobilisiert wurde, die unmittelbare Gefahr vorbei war und verschiedene lokale und Bundespolizeibehörden erfolgreich den rechtsextremen Mob aus dem Kapitol vertrieben hatten.

Selbst wenn die Situation so schrecklich war, dass die maßgeblichen gewählten Beamten fühlten, dass es unmöglich war, dem verfassungsmäßig mandatierten Verfahren zu folgen, konnten sie dies öffentlich erklärt haben, um offiziell den Präsidenten zu entfernen. Aber dies geschah nicht.

Stattdessen haben Pence, Beamte des Pentagons und des Weißen Hauses sowie Kongressführer beider kapitalistischer Parteien vertuscht, was wirklich passiert ist.

Die Impeachment-Show

Zwei Tage später, am 8. Januar, gab Trump eine Erklärung ab, in der er den Angriff auf das Kapitol verurteilte. Darin erklärte er fälschlicherweise, dass “ich sofort die Nationalgarde und die Bundespolizei eingesetzt habe, um das Gebäude zu sichern und die Eindringlinge zu vertreiben.” Ungewöhnlich für Trump, las er von einem sorgfältig formulierten Skript vor, das für ihn im Voraus vorbereitet wurde.

Am selben Tag schrieb die Sprecherin des Repräsentanten hauses, Pelosi, einen Brief an die Joint Chiefs of Staff und sprach mit ihrem Chef, General Mark Milley, über “verfügbare Vorsichtsmaßnahmen”, um Trump daran zu hindern, während seiner letzten zwei Wochen im Amt einseitig einen Atomschlag oder einen anderen militärischen Angriff anzuordnen.

Milley teilte Pelosi vielen Sicherheitsvorkehrungen mit, durch das militärische Personal sich weigern könnte, einen solchen Befehl auszuführen, wenn sie dies für illegal hielten.

Am Jan. 12 hat das Repräsentantenhaus förmlich beantragt, dass Pence laut den 25. Verfassungszusatz akzeptiert, Trump aus dem Amt zu entfernen. Wie erwartet, weigerte sich Pence, und am folgenden Tag stimmte das Repräsentantenhaus mit 232:197 Stimmen dafür, Trump wegen “Anstiftung zum Aufruhr” anzuklagen. Sein Amtsenthebungsverfahren im Senat wird voraussichtlich erst nach der Amtseinführung von Joe Biden am 20. Januar beginnen.

All diese Entwicklungen laufen auf eine Show hinaus, die für die Öffentlichkeit inszeniert wird und um die Wut von Kongressmitgliedern und anderen, deren Leben am 6. Januar gefährdet war, zu beschwichtigen.

Die verfügbaren Beweise zeigen eindeutig, dass Trump von seiner Rolle als Oberbefehlshaber durch den Abend des Jan. 6 entfernt wurde, mit der Beteiligung der Pentagon Generäle, Vizepräsident Pence und Kongress Führer.

Am Jan. 15 erschien ein weit verbreiteter Los Angeles Times Artikel unter dem Titel, “Trump zieht sich von seinem Job zurück, und Pence füllt die Lücke als ‘acting’ Präsident.” Während der Artikel nicht explizit auf die militärische Befehlskette eingeht, berichtet er, wie Pence die Rolle übernommen hat, die Tausende von Truppen der Nationalgarde zu besuchen und ihnen zu danken, die vor der Amtseinführung in der Hauptstadt benutzt wurden.

Was ist die Gegenleistung?

Warum durfte Trump nach dem Putschversuch zwei Wochen lang Präsident bleiben, bis seine Amtszeit am 20. Januar mittags ausläuft?

Weil, wie Struggle-La Lucha zuvor erklärt hat, Trump nicht nur sich selbst repräsentiert, sondern eine bedeutende und zunehmend verzweifelte Gruppe innerhalb der kapitalistischen herrschenden Klasse, die tief im Staatsapparat verwurzelt ist – das heißt, in den Polizeibehörden und dem Militär selbst.

Um Trump aus der militärischen Befehlskette zu entfernen, war es notwendig, einen Deal zu machen – nicht nur mit Trump, sondern mit den Klassenkräften, die er repräsentiert. Das macht den Hinter-den-Kulissen-Charakter der Ereignisse besonders gefährlich.

Bei der Entfernung von Trump aus der militärischen Befehlskette war es notwendig, einen Deal zu machen – nicht nur mit Trump, sondern mit den Klassenkräften, die er repräsentiert. Das macht den Hinter-den-Kulissen-Charakter der Ereignisse besonders gefährlich.

Einige Aspekte des Deals sind offensichtlich. Trump verlas eine geskriptete Erklärung, in der er den Angriff auf das Kapitol verurteilte, und stellte seine Entfernung aus der Befehlskette nicht öffentlich zur Schau. Im Gegenzug durfte er den Rest seiner Amtszeit absitzen, ohne nach dem 25. Verfassungszusatz abgesetzt zu werden, was ihn sofort einer Verhaftung wegen seiner Rolle beim Putschversuch hätte aussetzen können.

Stattdessen wird Trump am Morgen des 20. Januar mit großem Pomp verabschiedet werden, bevor er zu seiner Operationsbasis in Mar-a-Lago in Florida fliegt.

Die größere Frage ist: Welche Garantien und Deals wurden mit den Fracking-Milliardären und anderen Trump-Unterstützern gemacht, die auf einen Krieg mit dem Iran gedrängt haben, um ihre Profite in die Höhe zu treiben?

Welcher Deal auch immer gemacht wurde, um die militärische Befehlskette zu untergraben, könnte paradoxerweise die Gefahr eines US-Krieges mit dem Iran, Venezuela oder anderen Öl produzierenden Ländern erhöhen, um die Pro-Trump-Bosse zu beschwichtigen.

Militarismus züchtet Faschismus

Es ist auch wichtig zu fragen, was die Pentagon-Bosse von dem Deal haben.

Trump hat nach seiner Wahlniederlage mehrere Loyalisten in Schlüsselpositionen des “Verteidigungs”-Ministeriums und der National Security Agency ernannt. Zweifellos spielten sie Schlüsselrollen in verschiedenen Putschplänen und Szenarien, einschließlich des Angriffs auf das Kapitol. Aber bisher stellt niemand offiziell Fragen darüber – nur über einzelne Militärangehörige und Polizisten, die an dem Angriff beteiligt waren.

Es gibt Instabilität innerhalb des Pentagons, genauso wie in allen kapitalistischen politischen Institutionen der USA. Im Jahr 2020 gab es nach dem Polizeimord an George Floyd den größten Massenaufstand gegen Rassismus seit Generationen. Dann kam es zu einer gewalttätigen rassistischen Gegenreaktion durch die Polizei und neofaschistische Gruppen, die in den Ereignissen des 6. Januar gipfelte.

Trump und seine Unterstützer drängten darauf, das Militär in die innenpolitische Repression einzubeziehen, und zwar über die Militarisierung der örtlichen Polizei hinaus, die seit Jahrzehnten unter Republikanern und Demokraten gleichermaßen betrieben wird. Sein erster Putschversuch am 1. Juni 2020 beinhaltete die direkte Beteiligung des Vorsitzenden der Joint Chiefs Milley, der später kalte Füße bekam.

Gleichzeitig treibt die globale kapitalistische Wirtschaftskrise, zusammen mit der Pandemie, die Bosse zu immer verzweifelteren Maßnahmen, um ihr System zu retten. Historisch gesehen ist die militärische Expansion und der Krieg ihr Mittel der Wahl.

Dass nach dem Putschversuch vom 6. Januar tagelang im Pentagon gekämpft wurde, zeigt die Tatsache, dass es weitere sechs Tage – bis zum 12. Januar – dauerte, bis die Joint Chiefs eine Erklärung herausgaben, in der sie den Angriff auf das Kapitol verurteilten, Joe Biden als neuen Oberbefehlshaber bestätigten und das Militärpersonal an seine Pflicht erinnerten, die Verfassung zu wahren.

Erst dann, als das Pentagon gesprochen hatte, begannen das FBI und andere Quellen, die wahren Absichten der Anführer des Capitol-Angriffs zu enthüllen, Pence und Mitglieder des Kongresses gefangen zu nehmen und hinzurichten, die Schlüsselrolle des Militärs und der Polizei, usw.

Dies war auch das Stichwort für eine außerordentliche militärische Besetzung Washingtons durch 25.000 Truppen der Nationalgarde, Repressionsbehörden und Polizeidienststellen aus den gesamten USA. Während diese massive bewaffnete Präsenz einen weiteren faschistischen Überfall bei der Einweihung verhindern könnte, könnte sie auch die anhaltende Instabilität innerhalb dieser staatlichen Kräfte aufdecken – vielleicht sogar gewaltsam.

Die Besetzung stellt sicherlich eine Bedrohung für die unterdrückten Bewohner von D.C. dar. Es ist unwahrscheinlich, dass sich das Militär von den Straßen zurückziehen wird, nachdem Biden vereidigt wurde.

Die kolossale Expansion des US-Militärs, der Polizei und der Gefängnisse während der letzten 40 Jahre war der Nährboden für das Wachstum der faschistischen Bewegung in den USA. Sie wird sie nur beschleunigen.

Eine unabhängige Untersuchung des Putschversuchs vom 6. Januar durch das Volk ist dringend notwendig. Ganz oben auf der Tagesordnung muss die Aufdeckung und Entlarvung der Absprachen stehen, die hinter dem Rücken der Massen getroffen wurden, um den Zusammenbruch des krisengeschüttelten politischen Systems der USA abzuwenden.

Klagt das Pentagon und den Polizeistaat an!

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Corona Therapieempfehlungen…

Hervorhebungen durch mich:

Gesendet: Freitag, 15. Januar 2021 um 02:22 Uhr
Von: “E
An: “Helmut Käß” <helmut_kaess@web.de>
Cc: “M, “ippnw-deutschland@ippnw-lists.de” <ippnw-deutschland@ippnw-lists.de>
Betreff: Re: [Ippnw-deutschland] Nearly half of NHS critical care staff report PTSD, depression or anxiety Mit Liebe oder ohne Liebe in der Anrede, das ist ja das schöne an Whatsapp und Telegram, dass auf die Anrede zumeist verzichtet wird – der Weg in die Zukunft –  aber ich verstehe nicht, warum die Therapieempfehlungen, die ja mit umfangreichen Quellenangaben versehen und mir Verweis auf Studien begründet sind, nicht in die hausärztliche Praxis Eingang finden sollten. Wenn Swiss Policy Research auch gar nicht beansprucht eine medizinische Fachgesellschaft zu sein, aber die Statements vieler  medizinischer Fachgesellschaften, medizinischer Professoren und sonstiger wissenschaftlich ausgewiesener Menschen zusammenstellt, macht mich das neugierig und wenn ich noch Hausarzt wäre, wäre ich dankbar für eine solche Zusammenstellung von konkreten Behandlungsmöglichkeiten. Das würde mir nützen, wenn Patienten mich zu Covid befragten. Und ich könnte Ihnen vielleicht ein bißchen von der Angst wegnehmen, indem ich ihnen sagen könnte, du kannst was tun, und selbst wenn du angesteckt sein solltest, da gibt es gute Behandlungsmöglichkeiten.   Herzliche Grüße Ekkehard   

Am 15.01.2021 um 01:37 schrieb Helmut Käß <helmut_kaess@web.de>: Lieber M  Da ich ein Hausarzt war, weiß ich, wieviel es nutzt, sich wegen Covid Fragen an einen Arzt zu wenden. Ziemlich wenig.   Fachlich qualifiziert ist jemand, der sich mit den großen Studien zu Covid19 befasst, wie z.B. Sebastian Rushworth. Er wies mich auf die Bedeutung von Vitamid D hin, was ja im Bericht von Ekkehard Basten auch gesagt wird. In Schweden starben vor allem schwarze Ärzte an Covid, weil sie natürlich in ihrer Haut wenig Vitamid D produzieren… Und er schreibt über eine Untersuchung zu Vitamin D: https://helmutkaess.de/Wordpress/rushworth/   Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 https://weltfrieden-kongress.de/, https://helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de ,  

  Gesendet: Freitag, 15. Januar 2021 um 00:14 Uhr
Von: “M
An: “E
Cc: “ippnw-deutschland@ippnw-lists.de” <ippnw-deutschland@ippnw-lists.de>
Betreff: Re: Nearly half of NHS critical care staff report PTSD, depression or anxiety Sehr geehrter Herr Basten, die von Ihnen zitierte SPR (Swiss Policy Research) ist ja wirklich eine recht vielseitige Institution, die sich auch mit “Russischer Propaganda” ., mit “Israel-Lobby” und mit “Migration und Medien” befasst, und dazu originelle Auffassungen vertritt.
Eine medizinische Fachgesellschaft ist es jedenfalls nicht, bezüglich ihrer Corona-Therapie-Empfehlungen ergänzt diese Institution immerhin vernünftigerweise:”Hinweis: Patienten werden gebeten, sich an einen Arzt zu wenden. Freundliche Grüße Matthias Jochheim

—–Original-Nachricht—– Betreff: Re: [Ippnw-deutschland] Nearly half of NHS critical care staff report PTSD, depression or anxiety Datum: 2021-01-14T23:25:16+0100 Von: “E, An: “X Liebe X   Hinweise zum derzeitigen Stand des Therapiewissens  unabhängig von einer Impfung:     Zur Behandlung von Covid-19   Aktualisiert: 30. Dezember 2020 Sprachen: Deutsch, Englisch Teilen auf: Twitter / Facebook   Auf Basis der verfügbaren wissenschaftlichen Evidenz und der bisherigen klinischen Erfahrungen empfiehlt die SPR-Kollaboration Ärzten und Behörden, das folgende Protokoll zur prophylaktischen und frühzeitigen Behandlung von Personen mit hohem Risiko oder hoher Exposition zu beachten.   Laut internationalen Studien kann das Risiko einer schweren oder tödlichen Covid-Erkrankung durch frühzeitige Behandlung signifikant reduziert werden (siehe Referenzen weiter unten).   Hinweis: Patienten werden gebeten, sich an einen Arzt zu wenden.

Behandlungsprotokoll   Prophylaxe       Zink (25mg bis 50mg pro Tag)     Quercetin (250mg bis 500mg pro Tag)     Bromhexin (24mg bis 36mg pro Tag)*     Vitamin D (2000 Einheiten pro Tag)     Vitamin C (1000mg pro Tag)   Frühbehandlung       Zink (75mg bis 150mg pro Tag)     Quercetin (500mg bis 1000mg pro Tag)     Vitamine D (5000 IU/T) und C (1000mg/T)     Bromhexin (50mg bis 100mg pro Tag)*     Aspirin (162mg bis 325mg pro Tag)*   Rezeptpflichtig       Ivermectin (12mg pro Tag für 2 Tage)*     Hoch-Dosis Vitamin D (bis 100’000 IU)     Hydroxychloroquin (400mg pro Tag)*     Azithromycin (bis 500mg pro Tag)     Prednison (60mg bis 80mg pro Tag)*     Zu Quellen und Hintergründen und Wirksamkeitsnachweisen:  https://swprs.org/zur-behandlung-von-covid-19/     Grüße E

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Ippnw-Blog zu Corona

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streeck, jan 21

https://web.de/magazine/news/coronavirus/hendrik-streeck-maerz-spaetestens-april-infektionszahlen-35438144

Ein Interview von Marco Fieber Aktualisiert am 15. Januar 2021, 12:39 Uhr

  • Der Bonner Virologe Hendrik Streeck zählt zu den führenden Corona-Experten im Land.
  • Lange kritisierte er die Politik für zu strenge Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, aufgrund der aktuellen Entwicklung sieht er aber keinen anderen Weg.
  • Im Interview mit unserer Redaktion erklärt Streeck, warum er trotzdem optimistisch auf den Sommer schaut und man in Pandemien nicht nur auf Virologen hören sollte.

Mehr aktuelle Informationen zum Coronavirus finden Sie hier

Herr Streeck, wie blicken Sie auf das zurückliegende Jahr, die Corona-Pandemie, zurück?

Hendrik Streeck: Für jeden Virologen war das wahrscheinlich eines der spannendsten Jahre der vergangenen Jahrzehnte. Spannend deshalb, weil bei so einem neuen Virus, mit so einer akuten Bedrohung, verschiedenste Experten zusammenkommen und versuchen Lösungen zu finden. Auch wenn ich aus der HIV-Forschung komme, wo man es gewohnt ist, in einer Pandemie zu forschen, war und ist diese drängende Aktualität einer weltweiten Pandemie schon sehr interessant. about:blank

Was haben Sie im Laufe der Pandemie dazugelernt?

Das betrifft zum einen natürlich das Virus selbst: Wenn man in die großen Virologie-Bücher schaut, spielen da Coronaviren natürlich eine Rolle. Aber das Wissen, das wir uns mittlerweile angeeignet haben, ist so groß, dass alle Bücher überarbeitet werden müssen. Zum anderen habe ich in etlichen Bereichen abseits des Virus enorm viel gelernt. Dazu gehört der Umgang mit Medien und die Kommunikation in der Pandemie. Und ich habe mitbekommen, wie Politik funktioniert. Ich hatte ein sehr naives Bild davon, wie politische Entscheidungen getroffen werden.

“Wenn das Leben nur von Virologen bestimmt wird, dann wäre es ziemlich langweilig.”

Ist es für einen Forscher eher hinderlich, wenn sich plötzlich so viele Menschen und insbesondere auch die Politik für Ihre Arbeit interessieren?

Ja und nein. Der HIV-Bereich ist da schon immer eine Ausnahme gewesen. Dort versuchen wir ebenso wie in der Coronakrise, ein Leben in der Pandemie zu ermöglichen, was uns auch gelungen ist. Und dort arbeiten Virologen eng mit Soziologen, Psychologen sowie Experten aus vielen anderen Bereichen zusammen. Ein solches interdisziplinäres Netzwerk, ein fachübergreifendes Vorgehen fehlt mir immer noch in der Corona-Pandemie. Wenn das Leben nur von Virologen bestimmt wird, dann wäre es ziemlich langweilig. Dann hätten wir keinen Sex, würden uns nicht küssen und nicht auf Partys gehen.

Was schwebt Ihnen vor?

Deutschland braucht einen Pandemie-Rat, ein Gremium, in dem Experten aus vielen verschiedenen Fachbereichen zusammenkommen. Jeder hat Expertise in seinem Fachbereich, aber wir können die Pandemie nur gemeinsam meistern.

Warum glauben Sie, ist die Bundesregierung nicht auf verschiedene Forschungsinstitute zugegangen und hat alle an einen Tisch geholt?

Das kann ich nicht beantworten. Armin Laschet hat das ja gemacht. In seinem zwölfköpfigen Expertenrat bin ich der einzige Virologe neben Wirtschaftswissenschaftlern, Soziologen und Psychologen. Ich lerne da enorm viel, zum Beispiel von der Ethikerin Christiane Woopen, die einen ganz anderen Blickwinkel hat als ich. Genau so etwas hätte ich mir in Deutschland gewünscht.

Neben mehr Interdisziplinarität plädieren Sie schon lange dafür, nicht von einem Lockdown in den nächsten zu gehen, sondern eine Langfriststrategie zum Schutz vor Neuinfektionen zu entwickeln. Nun gehen wir in den dritten Monat des Lockdowns. Wie bewerten Sie die gegenwärtigen Maßnahmen in Deutschland?

Fakt ist: Jede Maßnahme, die die Infektionsketten unterbricht, ist erstmal sinnvoll. Jede Infektion ist eine zu viel. Deshalb kann man sagen, dass das natürlich ein guter Weg ist. Mich betrübt aber, dass wir nicht endlich anfangen, Strukturen zu schaffen. Strukturen, die zum einen die Risikogruppen schützen und zum anderen langfristig gedacht sind. Der Corona-Impfstoff ist laborartig in der Gesellschaft getestet worden. Wir wussten deshalb, dass er funktioniert. Ähnlich hätte man bereits im Sommer Hygienekonzepte testen können. Hätten wir das damals gewagt, dann hätten wir jetzt einen ganz anderen Umgang mit der Pandemie und würden wissen, ob es Sinn ergibt, bestimmte Bereiche zu schließen oder nicht. Da wir das nicht gemacht haben, sind wir nun an einem Punkt angelangt, wo wir nur noch mit dem Hammer draufhauen können.

“Im März, spätestens April gehen die Infektionszahlen nach unten”

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach erklärte kürzlich in einem SZ-Interview ungewohnt optimistisch, dass es wegen der Impfstoffe ein “super Sommer” werde …

Ich teile den Optimismus. Wie bei allen anderen Coronaviren auch – und wie wir das im vergangenen Frühjahr gesehen haben – gehen im März, spätestens April die Infektionszahlen nach unten. Das ist das typische Verhalten von Coronaviren, die sich über die Sommermonate hinweg nur noch auf einem niedrigen Level verbreiten. Ich gehe davon aus, dass wir nur noch wenige Fälle haben werden.

Das bedeutet aber nicht das Ende der Pandemie, oder?

Nein. Wir müssen den kommenden Sommer besser nutzen. Wir dürfen nicht wieder in die Situation kommen, dass eine neue Welle losgeht. Coronaviren bewegen sich in Dauerwellen, die Infektionen gehen jedes Jahr zu ähnlichen Zeitpunkten hoch und wieder runter. Wenn wir weitreichend impfen, uns gut vorbereiten und endlich Strukturen schaffen, dann können wir einen harschen Corona-Winter vermeiden.

Das heißt aber im Umkehrschluss auch, dass wir uns noch bis zum Frühjahr mit den jetzigen Maßnahmen, dem Lockdown und den Kontaktbeschränkungen anfreunden müssen …

Die Frage muss die Politik beantworten. Wir wussten aber bereits im Herbst, dass uns eine lange und schwere Zeit bevorsteht, was an den Zutaten für die Pandemie liegt: Virus, Saisonalität, Maßnahmenmüdigkeit und Ahnungslosigkeit. Wir wissen bei über 80 Prozent der Fälle immer noch nicht, wo sich die Menschen infiziert haben. Weil es nach wie vor so ein großes Unwissen über die Pandemie gibt, kommt die Politik gar nicht drumherum, harte Entscheidungen zu treffen, um das Infektionsgeschehen zu kontrollieren.

“Wir müssen anfangen, mit dem Virus zu leben”

Warum verstehen wir das Infektionsgeschehen noch immer so schlecht?

Diese Forschung kann kein Institut, kein Labor alleine machen. Ich könnte zwar selbst losziehen und versuchen herauszufinden, wo sich einzelne Leute infiziert haben. Aber das würde kein repräsentatives Bild ergeben.

Das klingt nicht sehr optimistisch.

Wir müssen einfach weiter forschen – und anfangen, mit dem Virus zu leben. Das ist keine Floskel! Und wenn wir akzeptiert haben, dass das Virus bleibt, dann müssen wir uns die zentrale Frage stellen: Wie viele Infektionen kann unser Gesundheitssystem verkraften?

Die Antwort wäre?

Wir haben keine. Es gibt keine Zahl, wonach klar ist, wie viele Infektionen zu viel sind. Im Moment richten wir uns nach der sehr schwammigen Zahl der Neuinfektionen. Wir alle wissen, dass die nicht der Realität entspricht. Mich überrascht, dass wir bei 30.000 intensivmedizinischen Betten mit 3.000 COVID-19-Patienten an Maximalgrenzen stoßen. Wie bei Banken braucht es künftig regelmäßige Stresstests, um zu wissen, was unser Gesundheitssystem wirklich leisten kann.

Gibt es Länder, die es besser machen?

Es gibt kein Land, das es super macht. Jedes Land hat Probleme. Leider hängt sehr viel von der Saisonalität und vom Wetter ab. Wir können erst in ein paar Monaten, wenn nicht sogar erst Jahren, sagen, welches Land am besten durch die Pandemie gekommen ist. Der harte Lockdown in Ländern wie Frankreich, Italien oder Spanien hat genauso wenig funktioniert wie der eher lockere Weg Schwedens. So einfach, wie das immer dargestellt wird, ist es leider nicht.Über den Experten: Prof. Dr. Hendrik Streeck ist Direktor des Instituts für Virologie und des Instituts für HIV-Forschung am Universitätsklinikum Bonn. Vor Beginn der Corona-Pandemie beschäftigte sich der Mediziner vor allem mit HIV. 2009 wurde er mit dem Forschungspreis der Deutschen AIDS-Gesellschaft ausgezeichnet.

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Jan 21, Aktuelles zu Corona

Jan. 21: In Kurzform aktuelle Einschätzungen zu Corona, die ich für wichtig halte: für Übersichten empfehle ich Streeck, zum Beispiel im Januar 21 und Egbert Scheunemann und grundsätzlicher Sebastian Rushworth, der mit seinem Englischem Blog hier in mehreren Deutschen Übersetzungen vorkommt und der seine durch große Studien begründete Meinung aktuell darstellt.

Abwägung des Sinns von Maßnahmen: Lock-Down bei Joannidis /, bei Rushworth, Masken bei Rushworth, seinerzeit allerdings Mundschutz in Honkong anscheinend wirksam ,

Hier eine Diskussion im IPPNW Deutschlandverteiler zu aktuellen Therapievorschlägen prophlaktisch und bei einer Infektion.

Hier Aktuelle Stellungnahme des IPPNW Blogs zu Corona

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Zukunft von Frieden, Umwelt und Sozialem?? // Veränderung des Narrativs der Menschheit?

Lieber Roland ,

ich wünsche Dir noch mal ein schönes Neues Jahr!

Du hattest ja Deine “historische Rede” 2017 bei uns in der Dornse. (1, 7)

Eine Revolution ist im Anflug. Sie lässt schon viel zu lange auf sich warten, denn die Situation wird immer bedrohlicher: Insgesamt neun planetare Grenzen (2,3) sind beschrieben, die jeweils die Lebensumstände dramatisch zu verschlechtern drohen. Die Klimaerwärmung wird uns schon in den nächsten Jahrzehnten in eine neue Heißzeit schicken, die wir seit mehreren Millionen Jahren nicht mehr hatten und die als sehr bedrohlich beschrieben wird.

Das zweite Problem ist die Kriegsgefahr, die Du ja immer bearbeitest. Wir hatten durch die Charta der Vereinten Nationen, durch die Ostpolitik von Willy Brandt, durch die Schaffung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (ein Vorbild für die Welt), die Voraussetzung für die Friedensdividende geschaffen. Leider ist das verloren gegangen und das Geld, das wir für die Organisation einer durch die Menschen geschaffenen „vollen Welt“ zu einer Umorganisation dringend brauchen, wird für Kriege, Rüstung und sinnlose Kriegsgefahr und den Versuch, die Überlegenheit und den Abstand im Einkommen gegenüber dem Süden zu erhalten, verplempert und wir laufen Gefahr der Fortsetzung und Ausweitunbg sinnloser und verderblicher Gewaltausbrüche.

Dies spricht für ein drittes Thema: die momentane und drohend zunehmende Herrschaft der Finanzeliten.

Daher halte ich erst mal in Deutschland, aber auch in aller Welt Folgendes für nötig:  Briefe an die Parteien und die Politik, in denen wir Antworten auf die drängenden Fragen anfordern, um sie den Wählern für die Bundestagswahl zu Verfügung zu stellen: Ich denke an drei Briefe:

+ einen Klimabrief  (4) gibt es schon, der ist von einigen tausend Leuten unterschrieben worden und wir sollten ihn vor den Wahlen neu auflegen.

+ Einen gemeinsamen Friedensbrief von führenden Organisationen der Friedensbewegung, am besten spätestens bis Mai, und

+ einen sozialen Brief der großen sozialen Bewegungen, wie Rotes Kreuz, Linke, und  Oxfam, die kürzlich meldeten, acht Menschen seien so reich wie die ärmere Hälfte der Menschheit, usw. Die Geldeliten der Welt versuchen, trotz ihres aberwitzigen Reichtums immer reicher zu werden und die Dominanz über die Menschheit zu festigen. (Great Reset usw., [5])

Und dann sollten wir kurz vor den Wahlen, Anfang September, eine dezentrale Großdemonstration mit hoffentlich über 1 Millionen Menschen in allen Städten und Dörfern auf die Straße bringen, (das geht voraussichtlich coronamäßig von der Sache her, da das noch im Sommerhalbjahr ist), und wegen anderen Argumenten [6], mehr wird noch nachkommen) um die Wahlen zu beeinflussen und die Parteien dazu zu bringen, entsprechende Schritte zu unternehmen.

Was hält Du von diesen wilden Überlegungen?

HG Helmut  Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 https://weltfrieden-kongress.de/, https://helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de ,

  1. https://helmutkaess.de/Wordpress/gedenktag-an-das-manifest-von-russell-und-einsteinflaggentag-der-mayors-for-peace/
  2. https://helmutkaess.de/Wordpress/hier-ist-eine-fundamentale-rede-von-ernst-ulrich-von-weizsaecker/
  3. https://helmutkaess.de/Wordpress/plantare-grenzen-mit-hervorhebungen/
  4. https://parentsforfuture.de/de/klimawahlen_klimabrief
  5. https://helmutkaess.de/Wordpress/great-reset/
  6. https://helmutkaess.de/Wordpress/bisherige-12-2020-bilanz-der-coviderkrankungen-in-deutschland/
  7. https://helmutkaess.de/Wordpress/mein-moderatorblatt-fuer-die-veranstaltung-am-7-7-17/

Veränderung des Narrativs der Menschheit?

Lieber Roland ,

eine Revolution ist im Anflug. Sie lässt schon viel zu lange auf sich warten, denn die Zeichen stehen nicht gut: Die Klimaerwärmung wird uns schon in den nächsten Jahrzehnten in eine neue Heißzeit schicken, die wir seit mehreren Millionen Jahren nicht mehr hatten und die als sehr bedrohlich beschrieben wird. Insgesamt neun planetare Grenzen (3) sind beschrieben, die jeweils die Lebensumstände dramatisch zu verschlechtern drohen. Das zweite Problem ist die Kriegsgefahr, die Du ja immer bearbeitest. Wir hatten durch die Charta der Vereinten Nationen, durch die Ostpolitik von Willy Brandt, durch die Schaffung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (ein Vorbild für die Welt), die Voraussetzung für die Friedensdividende geschaffen. Leider ist das verloren gegangen und das Geld, das wir für die Organisation einer durch die Menschen geschaffenen „vollen Welt“ zu einer Umorganisation dringend brauchen, wird für Kriege, Rüstung und sinnlose Kriegsgefahr und den Versuch, die Überlegenheit und den Abstand im Einkommen gegenüber dem Süden zu erhalten, verplempert und wir laufen Gefahr der Fortsetzung und Ausweitunbg sinnloser und verderblicher Gewaltausbrüche. Dies spricht für ein drittes Thema: die momentane und drohend zunehmende Herrschaft der Finanzeliten.

Daher halte ich erst mal in Deutschland, aber auch in aller Welt Folgendes für nötig:  Briefe an die Parteien und die Politik, in denen wir Antworten auf die drängenden Fragen anfordern, um sie den Wählern für die Bundestagswahl zu Verfügung zu stellen: Ich denke an drei Briefe:

+ einen Klimabrief  (4) gibt es schon, der ist von einigen tausend Leuten unterschrieben worden und wir sollten ihn vor den Wahlen neu auflegen.

+ Einen gemeinsamen Friedensbrief von führenden Organisationen der Friedensbewegung, am besten spätestens bis Mai, und

+ einen sozialen Brief der großen sozialen Bewegungen, wie Rotes Kreuz, Linke, und  Oxfam, die kürzlich meldeten, acht Menschen seien so reich wie die ärmere Hälfte der Menschheit, usw. Die Geldeliten der Welt versuchen, trotz ihres aberwitzigen Reichtums immer reicher zu werden und die Dominanz über die Menschheit zu festigen. (Great Reset usw., [5])

Und dann sollten wir kurz vor den Wahlen, Anfang September, eine dezentrale Großdemonstration mit hoffentlich über 1 Millionen Menschen in allen Städten und Dörfern auf die Straße bringen, (das geht voraussichtlich coronamäßig von der Sache her, da das noch im Sommerhalbjahr ist), und wegen anderen Argumenten [6], mehr wird noch nachkommen) um die Wahlen zu beeinflussen und die Parteien dazu zu bringen, entsprechende Schritte zu unternehmen.

Was hält Du von diesen wilden Überlegungen?

HG Helmut  

  1. https://helmutkaess.de/Wordpress/gedenktag-an-das-manifest-von-russell-und-einsteinflaggentag-der-mayors-for-peace/
  2. https://helmutkaess.de/Wordpress/hier-ist-eine-fundamentale-rede-von-ernst-ulrich-von-weizsaecker/
  3. https://helmutkaess.de/Wordpress/plantare-grenzen-mit-hervorhebungen/
  4. https://parentsforfuture.de/de/klimawahlen_klimabrief
  5. https://helmutkaess.de/Wordpress/great-reset/
  6. https://helmutkaess.de/Wordpress/bisherige-12-2020-bilanz-der-coviderkrankungen-in-deutschland/
  7. https://helmutkaess.de/Wordpress/mein-moderatorblatt-fuer-die-veranstaltung-am-7-7-17/
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amir mortasawi

Gesendet: Freitag, 15. Januar 2021 um 16:44 Uhr
von: “Afsane Bahar” afsaneyebahar@gmail.com
An: undisclosed-recipients:;
Betreff: Mit besonderer Empfehlung: 9/11 war der Auftakt. 1/6 ist der Heilige Gral. Von: Pepe Escobar
https://www.strategic-culture.org/news/2021/01/13/9-11-was-prelude-1-6-holy-grail/

9/11 war der Auftakt. 1/6 ist der Heilige Gral.

Von Pepe Escobar

  1. Januar 2021

Ob es zu einem Bürgerkrieg kommt, wird vom Grad des Stoizismus abhängen, der unter den bedauernswerten Scharen vorherrscht.

Ich höre die Söhne der Stadt und die Enteigneten
Zieh dich aus, zieh dich aus
Macht euch hübsch, aber ihr und ich
We got the kingdom, we got the key
Wir haben das Imperium, jetzt wie damals
Wir zweifeln nicht, wir lassen uns nicht beirren
Lucretia, mein Spiegelbild, tanz den Geist mit mir

Schwestern der Barmherzigkeit, Lucretia mein Spiegelbild

9/11 war das Vorspiel. 1/6 ist der Heilige Gral.

9/11 öffnete die Tore zum Globalen Krieg gegen den Terror (GWOT), der später von Team Obama zum Status von Overseas Contingency Operations (OCO) aufgeweicht wurde, auch wenn er suverän auf die Bombardierung, offen oder verdeckt, von sieben Nationen ausgeweitet wurde.

9/11 öffnete die Tore zum Patriot Act, dessen Kern bereits 1994 von einem Joe Biden geschrieben wurde.

1/6 öffnete das Tor zum Krieg gegen den Inlandsterror und zum Patriot Act from Hell, 2.0, auf Steroiden (hier ist der Entwurf von 2019 ), die vollen 20.000 Seiten, die lässig aus dem Meer auftauchen wie die Venus, am Tag danach, sofort bereit zum Loslegen.

Und als unvermeidlicher Begleiter des Patriot Act 2.0 wird es Krieg in Übersee geben, mit der Rückkehr in voller Stärke, unbelastet, von dem, was der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern denkwürdig den MICIMATT (Military-Industrial-Congressional-Intelligence-Media-Academia-Think Tank) Komplex getauft hat.

Und wenn MICIMATT den nächsten Krieg beginnt, wird jeder einzelne Protest als inländischer Terrorismus gebrandmarkt werden.

Der Fake-Putsch

Was auch immer wirklich am 1.6. im militarisierten Walhalla einer Supermacht passiert ist, die seit Beginn des Jahrtausends unzählige Billionen Dollar für Sicherheit ausgegeben hat, der ausgeklügelte Psy-Op/Foto-Op-Zirkus – komplett mit einem strategisch fotogenen MAGA-Wikinger-Darsteller – hätte nie passieren können, wenn er nicht erlaubt worden wäre.

Debatte wird bis Kingdom Come auf, ob der Einbruch war organisch – eine Initiative von ein paar hundert unter mindestens 10.000 friedliche Demonstranten rund um das Kapitol – oder eher ein Spielbuch Farbe Revolution falsche Flagge von einem infiltriert angestiftet, professionelle Fünfte Kolonne von Agent Provokateure.

Was zählt, ist das Endergebnis: Das fabrizierte Produkt – “Trump-Aufstand” – begrub praktisch die bereits laufende Präsentation von Beweisen für Wahlbetrug vor dem Kapitol und reduzierte die massive vorangegangene Kundgebung von einer halben Million Menschen auf “inländischen Terrorismus”.

Das war sicherlich kein “Putsch”. Der Top-Militärstratege Edward Luttwak, der jetzt das Pentagon in Sachen Cyber-Krieg berät, twitterte: “Niemand zieht tagsüber einen Coup ab”. Das war nur “eine Show, Leute, die ihre Emotionen ausdrücken”, ein eigentlich falscher Putsch, der keine Brandstiftung oder weit verbreitete Plünderungen beinhaltete, und relativ wenig Gewalt (vergleichen Sie es mit dem Maidan 2014): sprechen Sie über “Aufständische”, die im Kapitol spazieren gehen und die samtenen Seile respektieren.

Eine Woche vor 1/6, ein Dissident, aber immer noch sehr verbunden Deep State intel op bot diese kalte, leidenschaftslos Blick auf das Big Picture:

"Tel Aviv verriet Trump mit einem neuen Deal mit Biden und so warfen sie ihn vor die Hunde. Sheldon Adelson und die Mafia haben keine Probleme, die Seiten für den Gewinner auf Biegen und Brechen zu wechseln. Pence und McConnell verrieten Trump ebenfalls. Es war, als ob Trump als Julius Cäsar in den römischen Senat spazierte, um erstochen zu werden. Jeder Deal, den Trump mit dem System oder dem Deep State macht, wird nicht eingehalten werden, und sie sprechen insgeheim darüber, ihn für immer zu beenden. Trump hat die Trumpfkarte. Kriegsrecht. Militärtribunale. Der Insurrection Act. Die Frage ist, ob er ihn ausspielen wird. Der Bürgerkrieg wird kommen, unabhängig davon, was mit ihm passiert, früher oder später."

Ob es zu einem Bürgerkrieg kommt, hängt vom Grad des Stoizismus ab, der unter den bedauernswerten Menschenmassen vorherrscht.

Alastair Crooke hat auf brillante Weise die drei Hauptthemen umrissen, die die “Epiphanie” des roten Amerikas prägen: gestohlene Wahlen; Abriegelung als vorsätzliche Strategie zur Zerstörung kleiner und mittlerer Unternehmen; und die düstere Aussicht auf eine “Annullierung” durch einen ankommenden, von Big Tech orchestrierten “weichen Totalitarismus”.

Cue zu einer Leiche Lesen eines Teleprompter, auch als The President-Elect bekannt, und seine eigenen ominösen Worte nach 1/6: “Wagen Sie es nicht, sie Demonstranten nennen. They were a riotous mob. Insurrektionisten. Inländische Terroristen.” Manche Dinge ändern sich nie. George W. Bush, unmittelbar nach 9/11: “Entweder ihr seid auf unserer Seite oder auf der Seite der Terroristen.”

Das ist das hegemoniale, in Stein gemeißelte Narrativ, das jetzt von Big Tech mit eiserner Faust umgesetzt wird. Zuerst kommen sie für POTUS. Dann kommen sie für Sie. Jeder, egal wo, der nicht dem technofeudalistischen Diktat von Big Tech folgt, WIRD gelöscht.

Bye bye Miss American Pie

Bitte lassen Sie mich wissen, wenn Sie keine weiteren E-Mails erhalten möchten.

Dr. med. Amir Mortasawi
(alias Afsane Bahar)

https://amirmortasawi.wordpress.com/

https://www.facebook.com/afsane.bahar

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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Moshe Zimmermann

Moshe Zimmermann

Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel, KoPI
Email: kontakt@kopi-online.de
Web: www.kopi-online.de

Wir laden ein zum Zoom-Gespräch:

mit Prof. Moshe Zimmermann*:

“Israel von innen mit Blick auf die Palästinenser”:


Wie ist das politische Kräfteverhältnis in Israel?

Gibt es Politiker/Bewegungen, die eine Zukunftsvision haben
und/oder die sich für eine friedliche Lösung des Konflikts einsetzen?

Wie wird der Konflikt mit den Palästinensern in der israelischen Öffentlichkeit
wahrgenommen?

Gibt es in der israelischen Gesellschaft Gruppen/NGOs, die
einen Ausgleich mit den Palästinensern anstreben?

Gibt es überhaupt Hoffnung auf eine friedliche Lösung?
Zeit:

Sonntag 17. Januar 2021 von 17 bis 19 Uhr

Anmeldung bis zum 15.Januar 2021 bei:

mariusstark@gmx.de

Der Link für den Zugang wird am 16.Januar versandt.

Zur Person Moshe Zimmermann*

Aus Hamburg waren seine Eltern nach Palästina geflohen, und in Jerusalem wurde
Moshe Zimmermann 1943 geboren. Der Vater blieb zeitlebens bekennender Fan des
HSV. Er vererbte diese Liebe dem Sohn, der später auch den Zusammenhang
zwischen Sport und Nationalismus erforscht hat. Moshe Zimmermann promovierte
1977 an der Hebräischen Universität Jerusalem über die Emanzipation der
Hamburger Juden im 19. Jahrhundert. Die neuere deutsche Sozialgeschichte, die
Geschichte der deutschen Juden und des Antisemitismus, die deutsch-israelischen
Beziehungen wurden seine Arbeitsschwerpunkte. Zimmermann war auch Mitglied
der Historikerkommission zur Erforschung der NS-Vergangenheit des Auswärtigen
Amtes. Als Emeritus der Hebrew University Jerusalem meldet sich Moshe

KoPI | Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel | Für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden
www.kopi-online.de | kontakt@kopi-online.de


Zimmermann weiter zu Wort: Er beklagt den Rechtsruck in der israelischen Politik
der letzten Jahre und kritisiert Israels Besatzungs-und Siedlungspolitik.
In einem Interview im Deutschlandfunk zeigt er sich als exzellenter Kenner der
israelischen Parteipolitik https://www.deutschlandfunk.de/historiker-zimmermann-zuisrael-
netanjahus-wahlkampagne-war.694.de.html?dram:article_id=471526 Dort sagt
er über die israelische Wahl 2020: Netanjahus Wahlkampagne war „unter der
Gürtellinie“. Der Sieg der Likud-Partei von Benjamin Netanjahu bei der
Parlamentswahl in Israel sei auf dessen Strategien im Wahlkampf zurückzuführen.
Netanjahu habe eine Hasskampagne gegen israelischen Araber geführt.

Zusammen mit Shimon Stein hat Prof. Zimmermann eine Reihe von Artikeln zur
israelischen Politik bei ZEIT-Online
veröffentlicht: https://www.zeit.de/autoren/Z/Moshe_Zimmermann/index
Er hat sich in einem taz-Artikel für die Jüdische Stimme eingesetzt: „Nicht jeder
Boykott ist antisemitisch“:https://taz.de/Moshe-Zimmermann-ueber-IsraelKritik/!
5561349/

KoPI | Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel | Für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden
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Rushworth, Kann Vitamin D Covid-19 heilen?

11. september 20

Kann Vitamin D Covid-19 heilen?
Vitamin D kann Covid-19 heilen

Englisch: https://sebastianrushworth.com/2020/09/11/can-vitamin-d-cure-covid-19/

vitamin D may cure Covid-19

Ein neuer Artikel wurde gerade im Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology veröffentlicht, in dem untersucht wird, ob eine orale Vitamin-D-Ergänzung zur Heilung von Covid-19 verwendet werden kann. In Anbetracht der Tatsache, dass Vitamin D billig, weithin verfügbar und sicher ist, wäre es ein ziemliches Wunder, wenn sich dies als richtig herausstellen würde.

Der Artikel beschreibt eine randomisierte kontrollierte Studie, die Anfang dieses Jahres in Spanien durchgeführt wurde. Die Studie war “open-label” (d.h. sowohl die Patienten als auch die Ärzte wussten, wer in welcher Behandlungsgruppe war) und umfasste 76 Patienten, von denen 50 25-Hydroxyvitamin D (auch bekannt als Calcifediol, die aktivierte Form von Vitamin D) plus Standardbehandlung erhielten, während 26 Patienten nur die Standardbehandlung erhielten (die zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich aus Hydroxychloroquin und Azithromycin zu bestehen scheint, zwei Medikamente, die inzwischen in der medizinischen Gemeinschaft in Ungnade gefallen sind).

Die Patienten mussten drei Kriterien erfüllen, um in die Studie aufgenommen zu werden. Sie mussten einen positiven PCR-Test des Nasenabstrichs auf Covid-19 und eine Röntgenaufnahme der Lunge haben, die ein Bild zeigte, das mit einer viralen Lungenentzündung übereinstimmte, und sie mussten außerdem eine mindestens mittelschwere Erkrankung gemäß einer Skala haben, die Ärzte zur Einstufung von Lungenentzündungen verwenden und die CURB-65 heißt.

Die Patienten in der Behandlungsgruppe erhielten am ersten Tag eine orale Kapsel mit 0,532 mg 25-Hydroxyvitamin D, gefolgt von Kapseln mit 0,266 mg am dritten und siebten Tag und danach wöchentlich bis zur Entlassung oder Einweisung in die Intensivstation (ICU). Das ist eine monströs hohe Dosis, die ausreicht, um die Menschen so gut wie augenblicklich aus einem Zustand des Vitamin-D-Mangels auf normale Werte im Blutkreislauf zu bringen.

Die Patientengruppen unterschieden sich ein wenig in Bezug auf die Hintergrundfaktoren. Die Kontrollgruppe war von Anfang an etwas kränker, 62 % hatten mindestens einen schlechten prognostischen Faktor, verglichen mit 48 % in der Behandlungsgruppe. Offensichtlich könnte dies die Ergebnisse zugunsten von Vitamin D verzerrt haben, da die Menschen in der Kontrollgruppe von vornherein ein höheres Risiko für schlechte Ergebnisse hatten. Der Gesamtunterschied bei den prognostischen Faktoren war auf eine höhere Rate an Bluthochdruck (58 % gegenüber 24 %) und eine höhere Rate an Diabetes (19 % gegenüber 6 %) in der Kontrollgruppe zurückzuführen. Die Behandlungsgruppe hatte andererseits einen größeren Anteil an Teilnehmern, die immunsupprimiert waren (12 % vs. 4 %).

Was waren nun die Ergebnisse?

Von den 26 Teilnehmern, die kein Vitamin D erhielten, wurden 13 auf die Intensivstation eingeliefert (50 %), und zwei starben (8 %). Von den 50 Teilnehmern, die Vitamin D erhielten, wurde nur eine Person (2 %) auf die Intensivstation eingeliefert, und niemand starb.

Auf den ersten Blick sind diese Ergebnisse verdammt beeindruckend! Die Vitamin-D-Supplementierung führte zu einer 48%igen absoluten Verringerung des Risikos der Einweisung in die Intensivstation und zu einer 100%igen relativen Verringerung des Sterberisikos! Wenn das kein wirksames Heilmittel für Covid-19 ist, dann weiß ich nicht, was es ist.

Wenn sich diese Ergebnisse in einer größeren, qualitativ hochwertigeren Studie bestätigen, würde das bedeuten, dass man die überwiegende Mehrheit der Menschen mit Covid-19 heilen könnte, indem man ihnen einfach eine Bolusdosis Vitamin D verabreicht. Das würde bedeuten, dass wir die Forschung an einem Impfstoff aufgeben und einfach jedem Patienten einen Bolus Vitamin D verabreichen können, wenn er anfängt, Symptome zu entwickeln.

Natürlich ist das ein ziemlich großes Wenn, wie wir jetzt diskutieren werden.

Das erste Problem mit dieser Studie ist, dass sie klein war, was bedeutet, dass die Konfidenzintervalle breit sind. Obwohl z. B. 62 % in der Kontrollgruppe mindestens einen schlechten prognostischen Faktor aufwiesen, verglichen mit nur 48 % in der Behandlungsgruppe, was mir ein ziemlich großer Unterschied zu sein scheint, war dieser Unterschied statistisch nicht signifikant. Wie kann ein so großer Unterschied nicht statistisch signifikant sein? Weil nur 76 Personen an der Studie teilnahmen. Nun, der Unterschied in Bezug auf die Aufnahme auf die Intensivstation war groß genug, um trotz der kleinen Stichprobengröße statistisch hoch signifikant zu sein, aber es gibt noch andere Probleme mit der Studie.

Das zweite Problem ist, dass der primäre Endpunkt der Studie die Aufnahme auf die Intensivstation war. Die Aufnahme auf die Intensivstation ist kein harter Endpunkt wie zum Beispiel der Tod. Es ist eine Entscheidung des Arztes darüber, was die angemessenste Pflegestufe für einen Patienten ist. Im Allgemeinen werden Ärzte kränkere Patienten auf der Intensivstation unterbringen und weniger kranke Patienten landen auf einer normalen Krankenhausstation, so dass die Aufnahme auf der Intensivstation ein Hinweis auf eine schwerere Krankheit sein kann, aber das muss nicht unbedingt der Fall sein. In Anbetracht der Tatsache, dass es keine Verblindung gab und die behandelnden Ärzte genau wussten, wer welche Behandlung bekam, wäre es durchaus möglich, dass die Ärzte bevorzugt Leute aus der Kontrollgruppe auf die Intensivstation brachten, nur um die Ergebnisse besser aussehen zu lassen. Unethisch? Ja, definitiv, aber diese Dinge sind passiert. Können wir sagen, dass das in dieser Studie passiert ist? Nein, aber wir können auch nicht sagen, dass es nicht passiert ist.

Das dritte große Problem ist das Fehlen des Placebos. Abgesehen von der Tatsache, dass die Ärzte wussten, wer in welcher Gruppe war, und sich gegenüber verschiedenen Patienten auf eine Art und Weise verhalten haben könnten, die die Ergebnisse beeinflusste, könnte auch die Tatsache, dass die Kontrollgruppe wusste, dass sie die Kontrollgruppe war, die Ergebnisse durcheinander gebracht haben. Vielleicht dachten die Leute, die Vitamin D bekamen, sie würden von ihrem Covid-19 geheilt werden, also wurden sie geheilt, während die Leute, die kein Vitamin D bekamen, dachten, sie würden schlecht abschneiden, und das taten sie auch. Man sollte nie die Macht des Placebo-Effekts unterschätzen, um Unterschiede zwischen den Gruppen zu erklären.

Obwohl es eine 100-prozentige Reduktion der Sterblichkeit gab, bedeutet die geringe Größe der Studie, dass wir nicht wirklich etwas darüber sagen können, ob Vitamin D die Sterblichkeit beeinflusst. Es hätte ausgereicht, wenn in der Vitamin-D-Gruppe eine Person gestorben wäre und in der Kontrollgruppe eine Person weniger, um keinen Unterschied zwischen den Gruppen festzustellen. Das bedeutet, dass der Zufall einen viel zu großen Einfluss auf die Ergebnisse hat.

Was können wir also schlussfolgern? Kann eine orale Vitamin-D-Ergänzung Covid-19 heilen?

Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend. Sie sind sogar sehr vielversprechend, und sie stehen im Einklang mit früheren Nachweisen, dass Menschen mit Vitamin-D-Mangel einen Schutz vor Atemwegsinfektionen erhalten, wenn sie täglich ein Vitamin-D-Präparat einnehmen.

Allerdings erinnert mich diese Studie ein wenig zu sehr an die erste veröffentlichte Studie mit Hydroxychloroquin zur Behandlung von Covid-19. Auch diese Studie wies erhebliche Mängel auf und zeigte ebenfalls einen signifikanten Nutzen, aber die Ergebnisse wurden durch die folgenden größeren und qualitativ hochwertigeren Studien nicht bestätigt. Diese Studie muss dringend durch größere, qualitativ hochwertigere doppelblinde, randomisierte, kontrollierte Studien ergänzt werden, die die Ergebnisse bestätigen können.

Trotz meiner Vorbehalte halte ich es aufgrund der Ergebnisse dieser Studie für sinnvoll, dass jeder täglich ein Vitamin-D-Supplement einnimmt. Vitamin D ist schließlich sicher, billig und weithin verfügbar, so dass die potenziellen Vorteile die potenziellen Schäden bei weitem überwiegen. Ich persönlich nehme 3.000 IU (75 ug) Vitamin D pro Tag ein. Wenn die Ergebnisse der Supplementierung nur halb so gut sind, wie sie in dieser Studie erscheinen, wäre das immer noch ziemlich unglaublich. Im Moment hat Vitamin D eine stärkere Evidenzbasis, wenn es darum geht, vor Covid-19 zu schützen, als es Gesichtsmasken tun.

Vielleicht interessiert Sie auch mein Artikel darüber, ob Vitamin D vor Depressionen schützt oder mein Interview mit Sky News über Covid-19.

Ich werde in den kommenden Monaten eine Menge neuer wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen, darunter:

  • Analysen der Vorteile und Risiken aller gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
  • Die Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben (möglicherweise ganz anders als das, was Sie bisher gehört haben)
  • Eine langfristige Nachbetrachtung der gesundheitlichen Folgen der Covid-Pandemie und des globalen Lockdowns.

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ICAN, Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft…

Atomwaffenverbotsvertrag tritt in Kraft…

http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/01/Atomwaffenverbotsvertrag-3.doc-vorwerk.doc

http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/01/20210104_Atomwaffenverbotsvertag_OB_Markurth-2.docx

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weltraum, schwarze Löcher

weltraum, Der Nobelpreisträger erklärt schwarze Löcher sehr gut… https://web.de/magazine/wissen/weltraum/reinhard-genzel-schwarze-loecher-corona-nobelpreis-35430254

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Ein Aufschrei an die Finanzzuständigen der EU ??

Kürzlich wurde ich auf ein Video aufmerksam gemacht, das mich ziemlich bewegt hat.
https://helmutkaess.de/Wordpress/prof-sinn-corona-und-die-wundersame-geldvermehrung-in-europa/

Es hat mich zu den unteren nächtlichen Überlegungen bewegt.

Was hältst Du von dieser Gefahr? Was könnte man dagegen tun?

Vielleicht könnten verschiedene Fachleute gemeinsam eine Erklärung zu dieser Gefahr machen? (Siehe die Erklärungen zur Nato oder zum “Antisemitismus”)

Herzliche Grüße, Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 https://weltfrieden-kongress.de/, https://helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de

Ein Aufschrei an die Finanzzuständigen der EU ?? An die  Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik  www.memo.uni-bremen.de  und/oder Heiner Flasbeck http://www.fspiecker.de/http://www.flassbeck-economics.de/ und/oder das isw – Institut für sozial-ökologische ErdballWirtschaftsforschung e.V., https://www.isw-muenchen.de/links/ ?? Dirk müller, sahra wagenknecht? Prof. Stiglitz, Sven Giegold, Fabio di Masio?? Siehe auch https://www.rubikon.news/artikel/die-weltherrschaft-des-geldes

Das sinnlose und gefährliche „Gelddrucken“ der EZB an Fiskalgeld durch den Aufkauf von Schuldscheinen muss, so wie ich es verstanden habe, ein Ende haben, da es die Gefahr der galoppierenden Inflation wie in Deutschland Anfang des 20. Jahrhunderts wegen der dadurch fehlenden Bremsmöglichkeit durch Fiskalpolitik bedeutet. Siehe Prof. Sinn, der die Begriffe der „Liquiditätsfalle“ und der “Horte” erklärt.  https://helmutkaess.de/Wordpress/prof-sinn-corona-und-die-wundersame-geldvermehrung-in-europa/

Das sinnlose und gefährliche „Gelddrucken“ der EZB an Fiskalgeld durch den Aufkauf von Schuldscheinen muss ein Ende haben, da es die Gefahr der galoppierenden Inflation wie in Deutschland Anfang des 20. Jahrhunderts wegen der dadurch fehlenden Bremsmöglichkeit durch Fiskalpolitik bedeutet. Siehe Prof. Sinn, der die Begriffe der „Liquiditätsfalle“ und der “Horte” erklärt.  https://helmutkaess.de/Wordpress/prof-sinn-corona-und-die-wundersame-geldvermehrung-in-europa/

Insbesondere an Prof. Sinn, wie die Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik  www.memo.uni-bremen.de und/oder Heiner Flasbeckhttp://www.fspiecker.de/http://www.flassbeck-economics.de/ und/oder das isw – Institut für sozial-ökologische ErdballWirtschaftsforschung e.V., https://www.isw-muenchen.de/links/ ?? Dirk müller, sahra wagenknecht? Prof. Stiglitz?? https://www.rubikon.news/artikel/die-weltherrschaft-des-geldes

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Der Mensch ist von Natur aus ein Philosoph…

Heute, 12.1.21, wunderte ich mich, dass man keine Gefühle und Wahrnehmungen auf Dauer hat. Orgasmen, Sprünge aus dem Flugzeug, Erlebnisse auf Berggipfeln und auf dem Mond, alles geht vorüber, aber auch der Eindruck des Spiegeleis auf meiner Zunge. Man braust oder schleicht voran bis zum Tod…

Was kommt nach dem Tod? Der Ort, an dem man vor seiner Geburt war…

Dieses Gefühl überkam mich auch, als ich neben meinem Sohn durch Baden-Würtenberg fuhr und „mich selbst“, den Punkt auf der GoogleApp auf meinem Handy auf dem Bildschirm beobachtete. Wie winzig man ist und wie man als Mücke durch die Welt fährt und wieder verschwindet. Immerhin kann es auch beruhigen, dass man möglicherweise nach dem Tod in größere Zusammenhänge zurückfällt… Man kann alles aus unterschiedlichen Blickwinkeln beobachten und kann laut Katie Byron oder Robert Betz beschließen, den Rest seiner Tage glücklich zu sein und nicht verzweifelt. Man kann sowieso erst nach seinem Tod den Durchblick bekommen oder man bekommt ihn eben nicht. Man kann und sollte wohl auch das philosophisch sehen… Das macht das Leben deutlich weniger beschwerlich. Wenn man dann noch ein Hobby hat, wie ich, der Menschheit Gutes zu tun, hilft das auch…

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