Ein Hilferuf von zwei IPPNW Mitgliedern beim AZK, Königswinter, Tagung des Darmstädter Signals, 4.11.22.

http://www.Darmstaedter-Signal.de

Ein Hilferuf von zwei IPPNW Mitgliedern beim AZK, Königswinter, Tagung des Darmstädter Signals, 4.11.22.   https://wp.me/paI27O-4fI

Dr. Helmut Käss, Arzt für Allgemeinmedizin i.R.

Ein Hilferuf: Als Mitglieder der IPPNW (www.ippnw.de) möchten wir bei dem völlig unverständlichen Umgang unserer Politik mit den momentanen Krisen, insbesondere auf die Gefahr eines Atomkriegs hinweisen.

Bei einem großen Atomkrieg zwischen Russland und den USA würden fast alle Menschen sterben. Davon einige 100 Millionen an den direkten Wirkungen der Atombomben, die Masse aber am nuklearen Winter und damit am Hunger. Denn dann wird es über 10 Jahre dunkel und eiskalt und die Nahrungspflanzen würden nicht mehr wachsen. Bei Hiroshima starben viele sofort, viele innerhalb der ersten drei Monate, und noch ein Teil innerhalb von Jahrzehnten an den Folgen der Bombe. Keiner am nuklearen Winter, weil das viele Atombomben und brennende Städte voraussetzt.

Weiterhin können wir besonders bei der völligen Übertreibung der Bedeutung des Militärs (“Zeitenwende”) und dem falschen Verwenden unseres Geldes an den Verletzungen der planetaren Grenzen sterben. Professor Johan Rockström hat neun planetare Grenzen festgestellt, davon ist eine das Klima.

Wir können das nicht mit militärischen Mitteln verhindern, sondern nur mit den “Waffen” von Willy Brandt und Egon Bahr, mit gemeinsamer Sicherheit und Wandel durch Annäherung, und mit einer Ökonomie, die eine ausreichende wirtschaftliche Effizienz mit einer Beachtung der planetaren Grenzen berücksichtigt (siehe unten „Doughnut-Ökonomie“).

Das setzt eine Friedenslogik laut Frau Prof. Hanne-Margret Birckenbach statt einer Sicherheitslogik voraus und damit ein Denken a la Willy Brandt und Michail Gorbatschow!

Hinweise dazu auf meiner Homepage: www.helmutkaess.de: dort „nuklearer Winter“ eingeben… oder „Belege“ wegen dem Ukrainekrieg oder „Schweden“ wegen einer von vielen Merkwürdigkeiten von Covid… und „Mahnwachen“ wegen der Medien…

Herzliche Grüße, Helmut Käss und Michael Köllisch
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de, www.ippnw.de , Helmut_Kaess@web-de

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Leben und Sterben…

Leben und Sterben…    https://wp.me/paI27O-4fF

ich wurde geboren, als eines von vielen lebendigen Wesen auf dieser winzigen Erde. Und ich sterbe nach meiner Lebenszeit. Solange ich lebe, kann ich einen Unterschied machen, egal wie klein oder groß. Ich kann das Zusammenleben aller verändern. Das kann jeder Mensch in seinem Interessengebiet. Zum Beispiel mit Aktionen wie https://pioneersofchange.org/ oder www.kitarevolution.de oder https://weltfrieden-kongress.de/

Durch Erfindungen, im Guten wie im Schlechten. Wenn ich wieder zurückfalle ins Universum, habe ich vielleicht den großen Überblick, aber ich glaube, dass ich dann nichts mehr verändern kann. Dann kann ich nur sehen, wie es wird. Ob weiter Kriege wüten, die Menschheit ausstirbt oder leidet, oder ob sie im Sinne eines Zukunftsromans in Hollywood, z.B. Star Trec, eine gemeinsame Menschheit und vielleicht in Zukunft eine galaktische Gemeinschaft formt und ins Universum vorstößt. Also, wenn ich sterbe, falle ich in den Beobachterstatus zurück und kann hoffentlich großes Kino gucken…

Bis dahin habe ich eine Chance, etwas zu verändern. Im Moment haben wir eine sehr schlechte Version im Kampf des Westens um eine monopolare Politik. Mein Versuch ist der, dass ich in die Politik einzugreifen versuche und so was wie eine Art zentrale Regierung a la Star Trec mit einem Start bei den UN anregen kann.

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Mützenich und die Terrorliste…

https://www.change.org/p/to-all-who-care-about-humanity-s-and-the-planet-s-future

—— Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: An MützenichWG: Unterstützung für Ihr Engagement für Diplomatie und Waffenruhe
Datum: Mon, 7 Nov 2022 20:35:39 +0100
Von: manfred
An: helmut käss <helmut_kaess@web.de>
Kopie (CC):

 

Lieber Helmut,

eben las ich Deine Beurteilung des SPDlers Mützenich. Ich sehe in ihm auch einen Mosaikstein des Umdenkens.

Ich hatte ihm schon geschrieben – s. u.!

Wer aus der IPPNW und seinem VS wird wohl die angehängte Petition, die Joachim G. an den AK S/N sandte, unterscheiben?

Herzlich grüßt  Manfred.

Von: manfred.lotze@web.de <manfred.lotze@web.de>
Gesendet: Montag, 7. November 2022 14:34
An: ‘rolf.muetzenich@bundestag.de’ <rolf.muetzenich@bundestag.de>
Betreff: Unterstützung für Ihr Engagement für Diplomatie und Waffenruhe

 

Sehr geehrter Herr Mützenich,

Ihre Plädoyers für einen Waffenstillstand oder zumindest lokale Waffenruhen mit nachfolgenden diplomatischen Schritten im Ukrainekrieg unterstütze ich, verbunden mit meinen besten Wünschen, dass die Diffamierungen Ire Bemühungen um diplomatische Konfliktbearbeitung nicht beeinträchtigen mögen.

Da ich mich in der Friedensbewegung seit Jahrzehnten für Gewaltfreiheit einsetze, sende ich ihnen eine internationale Petition von bewegendem Inhalt.

Freundliche Grüße

Dr. ML

 

Petition: An alle, denen die Zukunft der Menschheit und des Planeten am Herzen liegt

Von

Richard Falk, Joseph Camilleri, (Professor Emeritus an der La Trobe University, Melbourne) und Prof. Chandra Muzaffar (Malaysia) haben eine Petition verfasst, die von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten unterzeichnet wurde u.a. von  Hans von Sponeck, Ilan Pappe, Jeffrey Sachs, John Pilger, Jorge Casteneda (ehem. Außenminister von Mexiko), Jeremy Corbyn, Mairead Maguire, Noam Chomsky, Phyllis Bennis, Ronnie Kasrils  und Susan Wright

To All Who Care about Humanity’s and the Planet’s Future
https://www.change.org/p/to-all-who-care-about-humanity-s-and-the-planet-s-future

Anbei eine DeepL-Übersetzung:.

Die Menschheit hat einen Wendepunkt erreicht. Es ist an der Zeit, dass Regierungen, internationale Institutionen und Menschen auf der ganzen Welt Bilanz ziehen und mit neuer Dringlichkeit handeln.

Der Ukraine-Konflikt fordert Tod, Verletzungen, Vertreibung und Zerstörung, verschärft die weltweite Nahrungsmittelkrise, stürzt Europa in die Rezession und löst Schockwellen in der Weltwirtschaft aus.

Der Taiwan-Konflikt droht zu einem regelrechten Krieg zu eskalieren, der Taiwan verwüsten und Ostasien in ein Pulverfass verwandeln würde.

Noch beunruhigender ist die toxische Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten einerseits und China und Russland andererseits. Hier liegt der Schlüssel zu beiden Konflikten.

Was wir hier erleben, ist der Höhepunkt eines jahrzehntelangen groben Missmanagements der globalen Sicherheit. Die Vereinigten Staaten waren nicht bereit, den Aufstieg Chinas und das Wiedererstarken Russlands zu akzeptieren, geschweige denn sich darauf einzustellen. Sie sind nach wie vor nicht bereit, mit überholten Vorstellungen von globaler Dominanz zu brechen – ein Erbe des Kalten Krieges und des Triumphalismus, der auf den Zusammenbruch der Sowjetunion folgte.

Es findet eine globale Machtverschiebung statt. Die westlich geprägte Welt, in der zunächst Europa und dann die Vereinigten Staaten das Sagen hatten, weicht einer multizentrischen, multizivilisatorischen Welt, in der andere Macht- und Einflusszentren nach Gehör verlangen.

Wenn wir diese neue Realität nicht akzeptieren, sind wir in großer Gefahr. Ein neuer Kalter Krieg ist nun in vollem Gange, der jederzeit zu einem heißen Krieg mutieren kann. In den Worten von UN-Generalsekretär Antonio Guterres: “Die Menschheit ist ein Missverständnis, eine Fehleinschätzung von der nuklearen Vernichtung entfernt”.

Selbst wenn die nukleare Apokalypse abgewendet wird, behindert die Uneinigkeit zwischen atomar bewaffneten Staaten die kooperative Problemlösung, die Bereitstellung globaler öffentlicher Güter und ein effektives und unabhängiges UN-System.

Um die Herausforderung zu meistern, brauchen wir eine kohärente, nachhaltige und vielschichtige Antwort der Regierungen und internationalen Institutionen, die von einer stets wachsamen und engagierten Zivilgesellschaft inspiriert und vorangetrieben wird. Es bieten sich mehrere Schritte an, einige unmittelbar, andere längerfristig.

Die ersten Schritte müssen darauf abzielen, den Konflikt in der Ukraine zu beenden und die Spannungen um Taiwan zu entschärfen. Es bedarf größerer Anstrengungen, um einen Rahmen für eine kooperative Koexistenz zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und China zu schaffen – ein wesentlicher Baustein für den Frieden in Europa und Asien.

Zu diesem Zweck könnte der UN-Generalsekretär oder eine Gruppe von Mittelmächten – idealerweise gemeinsam – eine mehrgleisige Initiative auf den Weg bringen, die auf einen wirksamen und dauerhaften Waffenstillstand in der Ukraine und den Abbau der Spannungen um Taiwan abzielt.

Im Falle der Ukraine muss das Ziel darin bestehen, die Einstellung aller Kämpfe zwischen den russischen und ukrainischen Streitkräften und den Separatistengruppen in der Donbass-Region sicherzustellen. Dies wäre ein Waffenstillstand, der von einem Team der Vereinten Nationen überwacht wird, das regelmäßig und direkt dem UN-Generalsekretär Bericht erstattet.

Ohne eine dauerhafte Beilegung des ukrainisch-russischen Konflikts wird ein Waffenstillstand jedoch wahrscheinlich nicht lange halten. Diese wiederum wird davon abhängen, dass die zynische Nutzung des Ukraine-Krieges durch Großmächte, die ihre geopolitischen Ambitionen verfolgen, beendet wird. Nur dann wird es möglich sein, Folgendes zu erreichen

– den schrittweisen Abzug der russischen Streitkräfte;

– die Beendigung der tödlichen Militärhilfe für die Ukraine;

– eine verfassungsmäßig verankerte Neutralitätspolitik für die Ukraine;

– die Lösung von Zuständigkeitsfragen, insbesondere der Krim und der Donbass-Region, in Verbindung mit einem Prozess, der darauf abzielt, regionale, ethnische und religiöse Feindseligkeiten innerhalb der Ukraine zu überwinden.

– Alle Kriegsgefangenen, Flüchtlinge und Zivilisten, die sich in Gefangenschaft befinden, müssen in ihre jeweiligen Länder zurückkehren, und alle ihre Rechte müssen gemäß den Genfer Konventionen geachtet werden.

Diese Vereinbarungen müssen durch ein umfassenderes Abkommen ergänzt werden, an dem auch andere interessierte Parteien beteiligt sind, um Folgendes zu gewährleisten: ein mit angemessenen Mitteln ausgestattetes internationales Programm zur Bewältigung der humanitären Krise in der Ukraine, internationale Garantien zur Wahrung der Unabhängigkeit, Neutralität und territorialen Integrität der Ukraine sowie die Aufhebung aller gegen Russland verhängten Sanktionen und die Wiederherstellung normaler Handelsbeziehungen.

Im Falle des Taiwan-Konflikts muss der erste Schritt darin bestehen, die derzeitigen Spannungen zu entschärfen. Zu diesem Zweck sollte die internationale Gemeinschaft die im Shanghaier Kommuniqué von 1972 festgelegten Grundsätze bekräftigen, insbesondere den Grundsatz “Ein China”, der heute breite internationale Unterstützung genießt. Im Einklang mit diesem Grundsatz muss die internationale Gemeinschaft alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um Taiwan von jeder einseitigen Unabhängigkeitserklärung abzuhalten. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen ist zusammen mit der ASEAN in der Lage, ein solches Vorgehen anzuführen.

Diese relativ kurzfristigen Initiativen müssen den Weg für eine Reihe von miteinander verknüpften Konsultationen ebnen, die in einer internationalen Konferenz gipfeln, deren Hauptzweck darin bestünde, eine neue globale Sicherheitsarchitektur zu entwerfen, die durch geeignete Reformen der Weltordnungspolitik gestützt wird und folgende Ziele verfolgt

1.     Den Marsch in die nukleare Vergessenheit zu stoppen und ein ehrgeiziges Programm zur nuklearen Abrüstung auf den Weg zu bringen, das mit einer Reihe von Rüstungskontroll- und Abrüstungsvereinbarungen beginnt und innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu einer weltweiten Mitgliedschaft im Vertrag über das Verbot von Kernwaffen führt;

2.     die Realität einer multizentrischen, multizivilisatorischen Welt widerspiegeln, in der die Unabhängigkeit und die legitimen Rechte aller souveränen Nationen geachtet werden und in der kein Akteur versucht, imperiale oder hegemoniale Ambitionen zu verfolgen.

3.     Verankerung der Grundsätze der gemeinsamen, kooperativen und umfassenden Sicherheit und deren Umsetzung in wirksame regionale Vereinbarungen, insbesondere in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum;

4.     Eine Reihe von Maßnahmen einleiten, die die Militarisierung des internationalen Systems rückgängig machen können, einschließlich der Begrenzung der Reichweite und des Umfangs von Militärbündnissen und der Auslandseinsätze von Streitkräften sowie einer schrittweisen Verringerung der nationalen Militärbudgets, wodurch die Ressourcen in Bereiche mit dringendem sozialem, wirtschaftlichem und ökologischem Bedarf umgeleitet werden;

5.     eine weitreichende Reform der internationalen Institutionen, insbesondere des UN-Systems, in die Wege leiten, damit diese die notwendige kooperative Reaktion auf existenzielle Bedrohungen, insbesondere den Klimawandel, den Verlust der biologischen Vielfalt sowie gegenwärtige und künftige Pandemien, wirksamer durchführen können.

Nichts von alledem wird ohne ein massives globales Erwachen der menschlichen Vernunft und Energie geschehen. So wichtig Regierungen und internationale Institutionen auch sind, die Initiative für eine kohärente Antwort auf die Herausforderungen, vor denen wir stehen, liegt weitgehend bei den Menschen, bei der Zivilgesellschaft.

Es sind verschiedene Arten von Führungsqualitäten erforderlich. Deshalb richtet sich diese Botschaft auch an Intellektuelle, Künstler, Wissenschaftler, Journalisten, religiöse Führer, Fürsprecher und andere engagierte Bürger.

Ebenso denken wir an Gruppen, die sich für die Rechte indigener Völker, Hilfe und Entwicklung, Konfliktlösung, bürgerliche Freiheiten und Menschenrechte, Gewalt gegen Frauen, Flüchtlinge und Asylbewerber, Klimawandel und andere Bedrohungen unserer Umwelt, öffentliche Gesundheit (nicht zuletzt Covid), Gerechtigkeit für die Armen und Ausgegrenzten sowie ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt einsetzen.  ALLE sind von der Konfrontation der Großmächte, repressiven Sicherheitsgesetzen, steigenden Militärbudgets und zerstörerischen militärischen Aktivitäten betroffen, ganz zu schweigen von der Aussicht auf eine nukleare Katastrophe. ALLE haben eine entscheidende Rolle zu spielen.

Gewerkschaften, berufliche Netzwerke (in den Bereichen Bildung, Recht, Medizin, Krankenpflege, Medien, Kommunikation), Bauernverbände, religiöse Einrichtungen, auf den Menschen ausgerichtete Denkfabriken und Forschungszentren haben ebenfalls viel zu dem Gespräch über eine bewohnbare Zukunft beizutragen.

Es ist an der Zeit, dass die Menschen überall persönlich und kollektiv die Initiative ergreifen – um Gespräche in Gang zu setzen, im kleinen und großen Rahmen, formell und informell, online und persönlich, mit dem geschriebenen und gesprochenen Wort sowie mit der bildenden und darstellenden Kunst. Dies ist ein Moment der kollektiven Reflexion darüber, wo wir stehen, wohin wir uns bewegen sollten und welche Schritte notwendig sind, um dorthin zu gelangen.

Es steht viel auf dem Spiel. Wir brauchen ein kühnes Denken, das Menschen und Themen innerhalb und zwischen Ländern miteinander verbindet. Wir müssen das Gespräch über globale Sicherheit neu beleben und neu gestalten. Wir haben keine Zeit zu verlieren.

 

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Antikriegs- und Sozialproteste gehören zusammen!/ Ein neues Friedensjournal

Antikriegs- und Sozialproteste gehören zusammen!

https://www.frieden-und-zukunft.de/?Friedensjournal

https://www.frieden-und-zukunft.de/pdf/fj/FJ_2022-6_Web.pdf

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Petition: To All Who Care about Humanity’s and the Planet’s Future/auch Deutsch…

Gesendet: Sonntag, 06. November 2022 um 22:56 Uhr
Von: “Joachim Guilliard”
Betreff: [Ak_s-n_intern]

Petition: To All Who Care about Humanity’s and the Planet’s Future

Hallo zusammen,

Richard Falk, Joseph Camilleri, (Professor Emeritus an der La Trobe University, Melbourne) und Prof. Chandra Muzaffar (Malaysia) haben eine Petition verfasst, die von zahlreichen prominenten Persönlichkeiten unterzeichnet wurde u.a. von  Hans von Sponeck, Ilan Pappe, Jeffrey Sachs, John Pilger, Jorge Casteneda (ehem. Außenminister von Mexiko), Jeremy Corbyn, Mairead Maguire, Noam Chomsky, Phyllis Bennis, Ronnie Kasrils  und Susan Wright

To All Who Care about Humanity’s and the Planet’s Future
https://www.change.org/p/to-all-who-care-about-humanity-s-and-the-planet-s-future

Anbei eine DeepL-Übersetzung:.

Viele Grüße,
Joachim

Petition: An alle, denen die Zukunft der Menschheit und des Planeten am Herzen liegt

Die Menschheit hat einen Wendepunkt erreicht. Es ist an der Zeit, dass Regierungen, internationale Institutionen und Menschen auf der ganzen Welt Bilanz ziehen und mit neuer Dringlichkeit handeln.

Der Ukraine-Konflikt fordert Tod, Verletzungen, Vertreibung und Zerstörung, verschärft die weltweite Nahrungsmittelkrise, stürzt Europa in die Rezession und löst Schockwellen in der Weltwirtschaft aus.

Der Taiwan-Konflikt droht zu einem regelrechten Krieg zu eskalieren, der Taiwan verwüsten und Ostasien in ein Pulverfass verwandeln würde.

Noch beunruhigender ist die toxische Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten einerseits und China und Russland andererseits. Hier liegt der Schlüssel zu beiden Konflikten.

Was wir hier erleben, ist der Höhepunkt eines jahrzehntelangen groben Missmanagements der globalen Sicherheit. Die Vereinigten Staaten waren nicht bereit, den Aufstieg Chinas und das Wiedererstarken Russlands zu akzeptieren, geschweige denn sich darauf einzustellen. Sie sind nach wie vor nicht bereit, mit überholten Vorstellungen von globaler Dominanz zu brechen – ein Erbe des Kalten Krieges und des Triumphalismus, der auf den Zusammenbruch der Sowjetunion folgte.

Es findet eine globale Machtverschiebung statt. Die westlich geprägte Welt, in der zunächst Europa und dann die Vereinigten Staaten das Sagen hatten, weicht einer multizentrischen, multizivilisatorischen Welt, in der andere Macht- und Einflusszentren nach Gehör verlangen.

Wenn wir diese neue Realität nicht akzeptieren, sind wir in großer Gefahr. Ein neuer Kalter Krieg ist nun in vollem Gange, der jederzeit zu einem heißen Krieg mutieren kann. In den Worten von UN-Generalsekretär Antonio Guterres: “Die Menschheit ist ein Missverständnis, eine Fehleinschätzung von der nuklearen Vernichtung entfernt”.

Selbst wenn die nukleare Apokalypse abgewendet wird, behindert die Uneinigkeit zwischen atomar bewaffneten Staaten die kooperative Problemlösung, die Bereitstellung globaler öffentlicher Güter und ein effektives und unabhängiges UN-System.

Um die Herausforderung zu meistern, brauchen wir eine kohärente, nachhaltige und vielschichtige Antwort der Regierungen und internationalen Institutionen, die von einer stets wachsamen und engagierten Zivilgesellschaft inspiriert und vorangetrieben wird. Es bieten sich mehrere Schritte an, einige unmittelbar, andere längerfristig.

Die ersten Schritte müssen darauf abzielen, den Konflikt in der Ukraine zu beenden und die Spannungen um Taiwan zu entschärfen. Es bedarf größerer Anstrengungen, um einen Rahmen für eine kooperative Koexistenz zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und China zu schaffen – ein wesentlicher Baustein für den Frieden in Europa und Asien.

Zu diesem Zweck könnte der UN-Generalsekretär oder eine Gruppe von Mittelmächten – idealerweise gemeinsam – eine mehrgleisige Initiative auf den Weg bringen, die auf einen wirksamen und dauerhaften Waffenstillstand in der Ukraine und den Abbau der Spannungen um Taiwan abzielt.

Im Falle der Ukraine muss das Ziel darin bestehen, die Einstellung aller Kämpfe zwischen den russischen und ukrainischen Streitkräften und den Separatistengruppen in der Donbass-Region sicherzustellen. Dies wäre ein Waffenstillstand, der von einem Team der Vereinten Nationen überwacht wird, das regelmäßig und direkt dem UN-Generalsekretär Bericht erstattet.

Ohne eine dauerhafte Beilegung des ukrainisch-russischen Konflikts wird ein Waffenstillstand jedoch wahrscheinlich nicht lange halten. Diese wiederum wird davon abhängen, dass die zynische Nutzung des Ukraine-Krieges durch Großmächte, die ihre geopolitischen Ambitionen verfolgen, beendet wird. Nur dann wird es möglich sein, Folgendes zu erreichen

– den schrittweisen Abzug der russischen Streitkräfte;

– die Beendigung der tödlichen Militärhilfe für die Ukraine;

– eine verfassungsmäßig verankerte Neutralitätspolitik für die Ukraine;

– die Lösung von Zuständigkeitsfragen, insbesondere der Krim und der Donbass-Region, in Verbindung mit einem Prozess, der darauf abzielt, regionale, ethnische und religiöse Feindseligkeiten innerhalb der Ukraine zu überwinden.

– Alle Kriegsgefangenen, Flüchtlinge und Zivilisten, die sich in Gefangenschaft befinden, müssen in ihre jeweiligen Länder zurückkehren, und alle ihre Rechte müssen gemäß den Genfer Konventionen geachtet werden.

Diese Vereinbarungen müssen durch ein umfassenderes Abkommen ergänzt werden, an dem auch andere interessierte Parteien beteiligt sind, um Folgendes zu gewährleisten: ein mit angemessenen Mitteln ausgestattetes internationales Programm zur Bewältigung der humanitären Krise in der Ukraine, internationale Garantien zur Wahrung der Unabhängigkeit, Neutralität und territorialen Integrität der Ukraine sowie die Aufhebung aller gegen Russland verhängten Sanktionen und die Wiederherstellung normaler Handelsbeziehungen.

Im Falle des Taiwan-Konflikts muss der erste Schritt darin bestehen, die derzeitigen Spannungen zu entschärfen. Zu diesem Zweck sollte die internationale Gemeinschaft die im Shanghaier Kommuniqué von 1972 festgelegten Grundsätze bekräftigen, insbesondere den Grundsatz “Ein China”, der heute breite internationale Unterstützung genießt. Im Einklang mit diesem Grundsatz muss die internationale Gemeinschaft alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um Taiwan von jeder einseitigen Unabhängigkeitserklärung abzuhalten. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen ist zusammen mit der ASEAN in der Lage, ein solches Vorgehen anzuführen.

Diese relativ kurzfristigen Initiativen müssen den Weg für eine Reihe von miteinander verknüpften Konsultationen ebnen, die in einer internationalen Konferenz gipfeln, deren Hauptzweck darin bestünde, eine neue globale Sicherheitsarchitektur zu entwerfen, die durch geeignete Reformen der Weltordnungspolitik gestützt wird und folgende Ziele verfolgt

1.     Den Marsch in die nukleare Vergessenheit zu stoppen und ein ehrgeiziges Programm zur nuklearen Abrüstung auf den Weg zu bringen, das mit einer Reihe von Rüstungskontroll- und Abrüstungsvereinbarungen beginnt und innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu einer weltweiten Mitgliedschaft im Vertrag über das Verbot von Kernwaffen führt;

2.     die Realität einer multizentrischen, multizivilisatorischen Welt widerspiegeln, in der die Unabhängigkeit und die legitimen Rechte aller souveränen Nationen geachtet werden und in der kein Akteur versucht, imperiale oder hegemoniale Ambitionen zu verfolgen.

3.     Verankerung der Grundsätze der gemeinsamen, kooperativen und umfassenden Sicherheit und deren Umsetzung in wirksame regionale Vereinbarungen, insbesondere in Europa und im asiatisch-pazifischen Raum;

4.     Eine Reihe von Maßnahmen einleiten, die die Militarisierung des internationalen Systems rückgängig machen können, einschließlich der Begrenzung der Reichweite und des Umfangs von Militärbündnissen und der Auslandseinsätze von Streitkräften sowie einer schrittweisen Verringerung der nationalen Militärbudgets, wodurch die Ressourcen in Bereiche mit dringendem sozialem, wirtschaftlichem und ökologischem Bedarf umgeleitet werden;

5.     eine weitreichende Reform der internationalen Institutionen, insbesondere des UN-Systems, in die Wege leiten, damit diese die notwendige kooperative Reaktion auf existenzielle Bedrohungen, insbesondere den Klimawandel, den Verlust der biologischen Vielfalt sowie gegenwärtige und künftige Pandemien, wirksamer durchführen können.

Nichts von alledem wird ohne ein massives globales Erwachen der menschlichen Vernunft und Energie geschehen. So wichtig Regierungen und internationale Institutionen auch sind, die Initiative für eine kohärente Antwort auf die Herausforderungen, vor denen wir stehen, liegt weitgehend bei den Menschen, bei der Zivilgesellschaft.

Es sind verschiedene Arten von Führungsqualitäten erforderlich. Deshalb richtet sich diese Botschaft auch an Intellektuelle, Künstler, Wissenschaftler, Journalisten, religiöse Führer, Fürsprecher und andere engagierte Bürger.

Ebenso denken wir an Gruppen, die sich für die Rechte indigener Völker, Hilfe und Entwicklung, Konfliktlösung, bürgerliche Freiheiten und Menschenrechte, Gewalt gegen Frauen, Flüchtlinge und Asylbewerber, Klimawandel und andere Bedrohungen unserer Umwelt, öffentliche Gesundheit (nicht zuletzt Covid), Gerechtigkeit für die Armen und Ausgegrenzten sowie ethnische, religiöse und kulturelle Vielfalt einsetzen.  ALLE sind von der Konfrontation der Großmächte, repressiven Sicherheitsgesetzen, steigenden Militärbudgets und zerstörerischen militärischen Aktivitäten betroffen, ganz zu schweigen von der Aussicht auf eine nukleare Katastrophe. ALLE haben eine entscheidende Rolle zu spielen.

Gewerkschaften, berufliche Netzwerke (in den Bereichen Bildung, Recht, Medizin, Krankenpflege, Medien, Kommunikation), Bauernverbände, religiöse Einrichtungen, auf den Menschen ausgerichtete Denkfabriken und Forschungszentren haben ebenfalls viel zu dem Gespräch über eine bewohnbare Zukunft beizutragen.

Es ist an der Zeit, dass die Menschen überall persönlich und kollektiv die Initiative ergreifen – um Gespräche in Gang zu setzen, im kleinen und großen Rahmen, formell und informell, online und persönlich, mit dem geschriebenen und gesprochenen Wort sowie mit der bildenden und darstellenden Kunst. Dies ist ein Moment der kollektiven Reflexion darüber, wo wir stehen, wohin wir uns bewegen sollten und welche Schritte notwendig sind, um dorthin zu gelangen.

Es steht viel auf dem Spiel. Wir brauchen ein kühnes Denken, das Menschen und Themen innerhalb und zwischen Ländern miteinander verbindet. Wir müssen das Gespräch über globale Sicherheit neu beleben und neu gestalten. Wir haben keine Zeit zu verlieren.
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Neue Entspannungspolitik! Zivilgesellschaft · Politik · Streitkräfte/ 2017…

Neue Entspannungspolitik – Jetzt! Zivilgesellschaft · Politik · Streitkräfte/ 2017…

Tagung IPPNW Darmstädter Signal und andere in Königslutter

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/11/2017-10-13.-15.-Tgg.Entspannungspolitik-Koenigswinter.pdf

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Notizen des Treffens am 4. -6. Nov 22 des Darmstädter Signals, Ukrainekrieg 2022

Notizen des Arbeitskreistreffens am 4. -6. Nov 22 des Darmstädter Signals, Ukrainekrieg.  https://wp.me/paI27O-4eQ,     http://www.Darmstaedter-Signal.de

Der Rundbrief:   https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/10/nsmail.pdf

Wir, Michael Köllisch und ich  hatten ein hochinteressantes Treffen mit den Mitgliedern und Eingeladenen  des Darmstädter Signals mit dramatischen Erkenntnisgewinnen. Wir waren am Samstag und Sonntag präsent und hörten die beiden Vorträge von Jürgen Rose und Florian Pfaff, zwei berenteten Mitgliedern der Bundeswehr,  die beide Prozesse wegen ihre Eintretens für völkerrechtskonformes Verhalten der Bundeswehr durchgemacht hatten, die sie jeweils in der Hauptsache gewannen.

Hier das vollständige PDF des Vortrags von Jürgen Rose:

“Mourir pour Kiew”

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/11/UKR-Koenigswinter-2022-1.pdf

aötere Version:  https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/11/UKR-Koenigswinter-2022.pdf

Die Videos der Vorträge werde ich noch hier eintragen. Sie sind merkwürdigeweise gescheitert.

Mir besonders wichtig erscheinende Details schildere ich nun:

Die „regelbasierte Weltordnung“
Quelle: Jack F. Matlock zit. n. Dorothea Hahn: „ Das ist ein Familienstreit“, in: taz, 9. September 2014;
https://taz.de/Ex-US-Botschafter-ueber-Ukraine-Krise/!5033743/
Jack F. Matlock, ehemaliger US-Botschafter in der Sowjetunion und Direktor für europä-
ische Angelegenheiten im Nationalen Sicherheitsrat der USA:
„Aber es war der Westen, der damit begonnen hat, dieselben internationalen Regeln zu brechen, als die Nato wegen Kosovo Serbien bombardiert hat.”  

George F. Kennan, ein Drahtzieher des Kalten Krieges, sagte 1948, die USA haben einen gewaltigen Vorsprung im Lebensstandard gegenüber dem Süden. Die gelte es zu erhalten und dabei dürften z.B. Menschenrechte nicht beachtet werden. Dies gilt immer noch… Brezinski wies darauf hin, die USA müsse u.a. Absprachen zwischen den Vasallen unterbinden Und George Friedman sagte, die USA achten darauf, dass keine andere Macht ihnen gefährlich werden kann. Das galt für Iran und Irak, wo beide Seiten mit Waffen beliefert wurden und das gilt für Russland und Deutschland…

Das “Imperium Americanum” hat 800 Militärstützpunkte, und hat Russland und China damit umzingelt. Baker sagte, die Nato werde sich nicht nach Osten ausdehnen, aber nachdem die Russen aus der DDR abzogen, fingen sie wenige Jahre danach damit an.

Der Papst Franziskus sagte, ohne die Nato gäbe es keinen Krieg in der Ukraine. Sogar Kissinger sagte, bei der Ukraine sollte die Nato nicht insistieren.

Kriegspropaganda:

1. Wir wollen den Krieg nicht.
2. Das gegnerische Lager trägt die alleinige Verantwortung für
den Krieg.
3. Der Führer des Gegners hat dämonische Züge („der
Bösewicht vom Dienst“).
4. Wir kämpfen für eine gute Sache.
5. Der Gegner kämpft mit verbotenen Waffen.
6. Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten, bei uns
handelt es sich um Irrtümer aus Versehen.
7. Unsere Verluste sind gering, die des Gegners enorm.
8. Angesehene Persönlichkeiten, Wissenschaftler, Künstler und
Intellektuelle unterstützen unsere Sache.
9. Unsere Mission ist heilig.
10. Wer unsere Berichterstattung in Zweifel zieht, steht auf
der Seite des Gegners und ist ein Verräter.

Quelle: Anne Morelli: Die Prinzipien der Kriegspropaganda, Springe 20213, S. 5

Die „regelbasierte Weltordnung“
Quelle: Jack F. Matlock zit. n. Dorothea Hahn: „ Das ist ein Familienstreit“, in: taz, 9. September 2014;
https://taz.de/Ex-US-Botschafter-ueber-Ukraine-Krise/!5033743/
Jack F. Matlock, ehemaliger US-Botschafter in der Sowjetunion und Direktor für europäische Angelegenheiten im Nationalen Sicherheitsrat der USA
„Aber es war der Westen, der damit begonnen hat, dieselben internationalen Regeln zu brechen, als die Nato wegen Kosovo Serbien bombardiert hat. Unsere zweite
Verletzung der Schlußakte von Helsinki – wonach Grenzen nur veränderbar sind, wenn beide Seiten zustimmen – war, als wir die Unabhängigkeit von Kosovo akzeptiert
haben. Putin sagt: Ihr habt den Präzedenzfall geschaffen. Jetzt verletze ich die Regeln. Das müssen wir berücksichtigen, wenn wir über Legalität reden. So zu tun, als ob Rußland etwas Einzigartiges täte und Rußland zu einem besonderen Ausgestoßenen zu
machen, ist unfair.“

Im März 2019 wurde Oleksiy Arestovych vom ukrainischen Sender
„Apostroph TV“ interviewt — seine Kernaussagen lauteten:
Oleksiy Arestovych, März 2019
Es wird „eine großflächige militärische Operation Rußlands gegen die
Ukraine“ geben, „eine Luftoperation, eine Invasion der vier russischen
Armeen, die sie an unseren Grenzen gebildet haben, eine Belagerung von
Kiew, eine versuchte Einkesselung der ukrainischen Kräfte im Donbass …“
Russland will damit „unsere Infrastruktur schwächen und unser Territo-
rium zerstören“, mit dem Ziel, daß die Ukraine nicht mehr von der Nato
aufgenommen werden würde
„die Wahrscheinlichkeit, daß es zu diesem Krieg kommt, liegt bei 99,9
Prozent, 2020 und 2022 sind die kritischsten Jahre“
„Wenn wir nicht in die Nato eintreten, werden wir von Rußland in zehn
bis zwölf Jahren geschluckt. … „Ein großer Krieg gegen Rußland und der
Nato-Eintritt nach einem Sieg gegen Rußland“ wären die bessere Option.
In diesem Konflikt werden wir sehr aktiv vom Westen unterstützt. Mit
Waffen, Technologie, neuen Sanktionen gegen Rußland und womöglich
sogar einem Einsatz von Nato-Truppen und einer Flugverbotszone“
Wir werden den Krieg nicht verlieren

Quelle: Oleksiy Arestovych and his prediction of Russian aggression (2019) – EN subtitles, Translation by Nikola Repin; https://www.youtube.com/watch?v=DwcwGSFPqIo

Chronologie der Völkerrechtsbrüche I

24. März 2021: Dekret des Nationalen Sicherheitsrats der Uk-
raine zur militärischen Rückeroberung der Krim, ratifiziert
durch den momentan amtierenden Präsidenten Wolodymyr
Selenskyj unter Verstoß gegen das völkerrechtlich verbind-
liche Waffenstillstandsabkommen „Minsk II“.
„Minsk II“ wurde am 5. September 2014 unterzeichnet und am
17. Februar 2015 durch Verabschiedung der Resolution 2202
(2015) des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen ein
völkerrechtlich geltender Vertrag.

Chronologie der Völkerrechtsbrüche II
Ab 24. März 2021: Nach Erlaß des Rückeroberungsdekrets erfolgte
auf Anweisung Selenskyjs ein massiver Truppenaufmarsch der UAF
im Südosten der UKR ― wiederum ein Verstoß gegen „Minsk II“.
Ab 16. Februar 2022: Von der OSZE notifizierter massiver Anstieg
des Artilleriebeschusses im Donbass seitens der UAF von etwa
einem Dutzend Vorfällen täglich auf knapp 1600 Fälle. Unmittelbar
bevorstehende Großoffensive der UAF zur militärischen
Rückeroberung der abtrünnigen Volksrepubliken von Lugansk und
Donezk.
24. Februar 2022: Beginn des präventiven Angriffskrieges der
Russischen Föderation gegen die Ukraine.

Dem Völkerrechtsbruch Rußlands ging der Völkerrechtsbruch der Ukraine voraus!

Preventive Defense á la USA

“… defending the United States requires prevention and sometimes preemption. It is
not possible to defend against every threat, in every place, at every conceivable time.
The only defense against is to take the war to the enemy. The best defense is a good
offense.“


Die Nationale Sicherheitsstrategie der USA
The United States can no longer solely rely on a reactive posture as we have in
the past. We cannot let our enemies strike first.
The United States will prevent our enemies from threatening us, our allies,
and our friends, with weapons of mass destruction.
As a matter of common sense and selfdefense, America will act against
emerging threats before they are fully formed.
To forestall or prevent hostile acts by our adversaries, the United States will, if
necessary, act preemptively.

Die Annexion der Krim gab es laut Rechtsprofessor Merkel nicht. Es war eine Sezession.

Gegen die monopolare USA bilden sich neue Kraftzentren: BRICS, Schanghai, Seidenstraße.

Das Finanzsystem wird zur Zeit noch dominiert von dem Dollar, 30 Billionen Dollar scheint die USA dadurch profitiert zu haben. Deshalb wurde anscheinend Jugoslawien und Saddam Hussein weggebombt. Das waren Raubkriege…

____________________

Jetzt kommen mir besonders wichtig erscheinende Details von Florian Pfaff, wo ich noch keine schriftliche Darstellung von ihm habe.Aber bei dem Scheitern des Videos gibt es einen ähnlichen Vortrag von ihm im schönen Videos hier:  Florian Pfaff auf einem Vortrag in Rosenheim vor vier Monaten: Frieden schaffen – ohne Waffen https://www.youtube.com/watch?v=gtFVAIOl2DU

Hier ist ein Befehl eines Vorgesetzten:

Und  es gibt ein Buch:

Totschlag im Amt. Wie der Friede verraten wurde.

Es ist zur Zeit vergriffen:  Es gibt es nur antiquitarisch. Aber hier sind drei Seiten daraus in juristischer Sprache:

  https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/11/05d_Missachtung_der_Justiz.jpg,   https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/11/05c_Missachtung_des_Parlaments.jpg, https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/11/05e_Missachtung_der_EMRK.jpg,,

Wie wichtig sind die Medien? Wie wird bei uns berichtet? Viele Bericht erfüllen das Kriterium der Volksverhetzung. Es gibt eine Meldung eines Ukrainers, dass er Russen kastrieren würde. Eine Frau hat Asowkämpfer beschuldigt. Nachdem man gemerkt hat, dass sie nicht die Russen meinte, wurde die Nachricht gelöscht. Bei Butscha gibt es einen Bericht einen Tag nach dem Abzug der Russen, den er zeigt, bei dem der Bürgermeister glücklich ist, da sie weg sind. Im Video oben https://www.youtube.com/watch?v=gtFVAIOl2DU bei Min. 13,00. Offensichtlich haben Ukrainer Ukrainer gemeuchelt. Allerdings vermutlich fanatische Westukrainer russophile Ostukrainer… Am vierten Tag nach dem Abzug tauchen plötzlich viele Leichen auf. Die Russen waren es offensichtlich nicht. Wieso wird das nicht korrekt dargestellt? Das ist Volksverhetzung.

Die Ukraine ist keine Demokratie, sie hat zur Zeit keine Oppositionspartei, Kujat sagte, ein schon im März/April ausgehandelter Vertrag zwischen Russland und der Ukraine wurde auf Betreiben des Westens gestoppt.

In der Erklärung von Astana, einer offiziellen Erklärung aller OSZE Staaten, anscheinend hier: https://www.osce.org/files/f/documents/4/e/74988.pdf  steht unter Punkt 3:  Die Sicherheit jedes Teilnehmerstaats ist untrennbar mit der Sicherheit aller anderen verbunden. Jeder Teilnehmerstaat hat das gleiche Recht auf Sicherheit. Wir bekräftigen das jedem einzelnen Teilnehmerstaat innewohnende Recht, seine Sicherheitsvereinbarungen einschließlich von Bündnissen frei zu wählen oder diese im Laufe ihrer Entwicklung zu verändern. Jeder Staat hat auch das Recht auf Neutralität. Jeder Staat wird diesbezüglich die  Rechte aller anderen respektieren. Sie werden ihre Sicherheit nicht auf Kosten der Sicherheit anderer Staaten festigen. Innerhalb der OSZE kommt keinem Staat, keiner Staatengruppe
oder Organisation mehr Verantwortung für die Erhaltung von Frieden und Stabilität in der OSZE-Region zu als anderen, noch kann einer/eine von ihnen irgendeinen Teil der
OSZE-Region als seinen/ihren Einflussbereich betrachten. Wir werden unter Berück-
sichtigung völkerrechtlicher Verpflichtungen sowie der legitimen Sicherheitsanliegen anderer Staaten nur solche militärische Fähigkeiten aufrechterhalten, die mit den individuellen oder kollektiven legitimen Sicherheitserfordernissen vereinbar sind. Wir bekräftigen ferner, dass alle OSZE-Prinzipien und -Verpflichtungen gleichermaßen und ausnahmslos für jeden Teilnehmerstaat gelten, und wir betonen, dass wir untereinander und gegenüber unseren Bürgern für ihre volle Umsetzung einstehen werden. Wir betrachten diese Verpflichtungen als unsere gemeinsame Errungenschaft und somit als unmittelbare und berechtigte Anliegen aller Teilnehmerstaaten.

Nach seiner Ansicht hätte Putin bei dem völkerrechtswidrigen Angriff auf Donezk drohen müssen, dass er in diesem Fall angreifen würde, um juristisch besser dazustehen. Schließlich musse auch ein Polizist sagen: Hände hoch, oder ich schieße…

Dohnani sagte bei einem Gespräch mit Frau Tietjen vom NDR auf dem roten Sofa: dass das Verhalten der deutschen Bundesregierung nicht mit deutschen Interessen vereinbar sei…

Ein Ukrainer rief zu Mord an Kindern auf… Das steht auf der Seite unserer Waffenbrüder und das passt zu dem, was oben …

Wir sprachen auch über die Medienmahnwachen, die zur Zeit laufen, www.Leuchtturmard.de

  1. Unser Beitrag, insbesondere zum Risiko eines Atomkieges

Gesendet: Sonntag, 06. November 2022 um 05:51 Uhr
Von: “Helmut Käß” <helmut_kaess@web.de>
An: “Helmut Käss” <Helmut_Kaess@web.de>
Betreff: die momentanen Krisen und die Gefahr eines Atomkriegs

AZK, Königswinter, Tagung des Darmstädter Signals, 4.11.22.

Dr. Helmut Käss, Arzt für Allgemeinmedizin i.R.

Ein Hilferuf: Als Mitglieder der IPPNW (www.ippnw.de) möchten wir bei dem völlig unverständlichen Umgang unserer Politik mit den momentanen Krisen, insbesondere auf die Gefahr eines Atomkriegs hinweisen.

Bei einem großen Atomkrieg zwischen Russland und den USA würden fast alle Menschen sterben. Davon einige 100 Millionen an den direkten Wirkungen der Atombomben, die Masse aber am nuklearen Winter und damit am Hunger. Denn dann wird es über 10 Jahre dunkel und eiskalt und die Nahrungspflanzen würden nicht mehr wachsen. Bei Hiroshima starben viele sofort, viele innerhalb der ersten drei Monate, und noch ein Teil innerhalb von Jahrzehnten an den Folgen der Bombe. Keiner am nuklearen Winter, weil das viele Atombomben und brennende Städte voraussetzt.

Weiterhin können wir besonders bei der völligen Übertreibung der Bedeutung des Militärs (“Zeitenwende”) und dem falschen Verwenden unseres Geldes an den Verletzungen der planetaren Grenzen sterben. Professor Johan Rockström hat neun planetare Grenzen festgestellt, davon ist eine das Klima.

Wir können das nicht mit militärischen Mitteln verhindern, sondern nur mit den “Waffen” von Willy Brandt und Egon Bahr, mit gemeinsamer Sicherheit und Wandel durch Annäherung, und mit einer Ökonomie, die eine ausreichende wirtschaftliche Effizienz mit einer Beachtung der planetaren Grenzen berücksichtigt (siehe unten „Doughnut-Ökonomie“).

Das setzt eine Friedenslogik laut Frau Prof. Hanne-Margret Birckenbach statt einer Sicherheitslogik voraus und damit ein Denken a la Willy Brandt und Michail Gorbatschow!

Hinweise dazu auf meiner Homepage: www.helmutkaess.de: dort „nuklearer Winter“ eingeben… oder „Belege“ wegen dem Ukrainekrieg oder „Schweden“ wegen einer von vielen Merkwürdigkeiten von Covid… und „Mahnwachen“ wegen der Medien…

Herzliche Grüße, Helmut Käss und Michael Köllisch

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de, www.ippnw.de , Helmut_Kaess@web-de

 

 

 

 

 

 

 

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Friedenslogik und die Prinzipien von  Friedensarbeit/ Von Hanne-Margret Birckenbach

F R I E D E N S F O R S C H U N G
Friedenslogik und die Prinzipien von  Friedensarbeit


Von Hanne-Margret Birckenbach.

auch:   http://www.friedensbuero.at/wp-content/uploads/2019/09/www.friedensbuero.at-friedenslogik-und-die-prinzipien-von-friedensarbeit-friedensologik-und-prinzipien-friedensarbeit.pdf

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Wahlen in Israel…

3,11,22:

Hallo Helmut!

Es ist erfreulich, dies ausführliche und klare Interview von Levy – u.a.
über “Antisemitismus” als Problem der Meinungsfreiheit in Deutschland –
auf der Homepage der Berliner Zeitung abgedruckt zu lesen.

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/11/Berliner-Zeitung-Levy-Haaretz-zu-den-Wahlen-in-Israel-2022.docx

Es ist wohl derzeit so ziemlich das einzig Erfreuliche, dass man/frau
aus diesem Land hört…

Gruß Wolfram

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Wie war das mit Covid/Corona??

Wie war das mit Covid/Corona??

Ehemaliger Vizepräsident von Pfizer: Es hat keine Covid-Pandemie gegeben

Merkwürdig: Die Gesamtsterblichkeit in Schweden nimmt während Covid ab, in Deutschland und den USA dramatisch zu…  https://wp.me/paI27O-45J

Vaccine Narrative Collapses as Harvard Study Shows Jab More Dangerous than COVID

 

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Ulrike Guérot

Ulrike Guérot

sehr mutig und kampfkräftig!

wiki:

Ulrike Beate Guérot (geborene Hammelstein; * 1964 in Grevenbroich)[1] ist eine deutsche Politikwissenschaftlerin und Publizistin. Seit 2021 hat sie die Professur für Europapolitik an der Universität Bonn inne. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist die Entwicklung von Konzepten zur Zukunft des europäischen Integrationsprozesses.

https://www.westendverlag.de/wp-content/uploads/booksample/9783864893902.pdf

 

 

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die feige Antwort unserer Regierung

Täter der Sabotage an den Nord Stream Pipelines bleiben geheim ???    https://wp.me/paI27O-4er
Liebe IPPNW ler, liebe Kollegen

Habt Ihr die feige Antwort der Regierung gehört, auf die Frage, ob Erkenntnisse  vorliegen, wer die Sabotage an den Nordstreamleitungen gemacht hat? Ihr könnt sie in den Anlagen nachlesen. Zentral ist diese Aussage:

 Auszug: „ …  Darüber hinaus ist die Bundesregierung nach sorgfältiger Abwägung zu dem Schluss gekommen, dass weitere Auskünfte aus Gründen des Staatswohls nicht – auch nicht in eingestufter Form- erteilt werden können.“  Die Sabotage von Nordstream, https://wp.me/paI27O-49i

Hätten sie diese Aussage gemacht, wenn Hinweise darauf vorlägen, dass die Russen es gemacht haben?

 Denn wenn es die USA waren, wie sie es auch im Februar angekündigt haben https://helmutkaess.de/nordstream-sabotage/, bedeutet das einen Angriff auf Deutschland! Und die Atomwaffendrohung der Russen ist im Raum, gleichzeitig die Bedrängung mit konventionellen Waffen über die Ukraine und auch die Atomwaffenbedrängung von den USA…. Und das würde im Atomkriegsfall die Vernichtung von Deutschland bedeuten.
Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen und wir solten überlegen, die Zusammenarbeit mit den USA und der Nato gegen Russland aufzukündigen, die uns sowieso sehr schadet.
Ihr solltet lokale Bundestagsabgeordete, so wie ich Christos Pantazis, damit konfrontieren, dass die diese Feigheit zur Sprache bringen!

Ich mache einen Überblick auf meine Sicht des letzten Jahrhunderts bis heute, wo anfangs Deutschland der große Bösewicht war. Heute meine Sicht auf den Ukrainekrieg: “Friedenskrise und Absurdes”   https://wp.me/paI27O-4bM

Jetzt müssen wir, in dieser kritischen Situation, als Menschheitsfamilie, eine multilaterale Organisation der UN verlangen, mit zentral der Dominanz der Charta der Vereinten Nationen, mit unbedingtem Einhalten des Völkerrechts, mit bindenden Abrüstungsverträgen, die keine dramatische Übermacht einer Seite zulässt, wie sie zur Zeit die Nato darstellt, (mit zurzeit den zwanzigfachen Militärausgaben der Nato gegenüber den Russen) mit einem bindenden Atomwaffenverbotsvertrag, um unser Überleben zu sichern. Dann können wir unsinnige Überrüstung vermeiden und das Geld für die Rettung der Umwelt und für ein soziales Austarieren nutzen. Wenn wir dafür sorgen, dass die Menschheit gut überlebt, wird die Vermehrungsrate weltweit wie in Europa zurückgehen und eine fröhlichere Menschheit ermöglichen.

Dafür müssen wir als Deutsche, aber auch als ganze Menschheitsfamilie auf die Straße gehen, den Widerstand nationaler Interessen um des Ganzen willen wegbekommen.

Und das geht nur mit deutlichen, deutlichen Mehrheiten. Sonst drohen wir in einem Armageddon, einem „Endkampf“, wie Biden sagt, unterzugehen.

Werdet aktiv!

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de, www.ippnw.de ,

Gesendet: Donnerstag, 27. Oktober 2022 um 12:11 Uhr
Von: “Norbert Müller” <terre_des_hommes_gmuend@web.de>
An: Kein Empfänger
Betreff: Fw: Täter der Sabotage an den Nord Stream Pipelines bleiben geheim

Norbert Müller, Leinweg 21, 73527 Schwäbisch Gmünd, Tel: 07171 – 71162
terre des hommes-Gruppe Schwäbisch Gmünd

Liebe UnterzeichnerInnen des Gmünder Appells,
wegen der Anschläge auf die Nord Stream Pipelines habe ich dieser Tage mehrere Bundestagsabgeordnete sowie Wirtschaftsminister Habeck angeschrieben (s. unten angehängte Mail). Dazu veranlasst hat mich die Antwort des Staatsekretärs Dr. Patrick Graichen auf die Anfrage von Frau Zaklin Nastic MdB zu den möglichen Urhebern der Anschläge auf die Pipelines.
Dem Antwortschreiben kann man entnehmen, dass auch nach Abschluss der Ermittlungen weder der Bundestag noch die deutsche Bevölkerung erfahren dürfen, wer für diese ungeheuerlichen Sabotageakte verantwortlich ist.
Vielleicht fühlen sich auch manche von euch/Ihnen gedrängt, Abgeordnete ihres Wahlkreises anzuschreiben und ihren Unmut und ihre Empörung über die Geheimhaltungspolitik der Bundesregierung zum Ausdruck zu bringen. Dies könnte dazu beitragen, dass einzelne Abgeordnete dadurch ermutigt werden, auf ihr Auskunftsrecht gegenüber der Bundesregierung zu pochen.
Mit herzlichen Grüßen
Norbert Müller
P.S.: Danken möchte ich an dieser Stelle unserem Appell-Unterzeichner Dr. Eckart Kühne. Er hat mir eine ganze Anzahl von Links zu inzwischen veröffentlichten Berichten zu den Pipeline-Anschlägen geschickt, von denen ein paar hier angehängt sind:

https://www.anti-spiegel.ru/2022/nord-stream-gesprengt-die-wohl-duemmste-propaganda-aller-zeiten/?doing_wp_cron=1667036697.6166179180145263671875

https://twitter.com/ABC/status/1490792461979078662?t=vy5j_1OWRwLAzPzH7A2bug

https://overton-magazin.de/krass-konkret/keine-gemeinsame-ermittlung-der-anschlaege-auf-nord-stream-mehr-wer-hat-etwas-zu-verbergen/

https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/bundesregierung-geht-bei-nord-stream-lecks-von-anschlag-durch-einen-staat-aus/

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/exklusiv-nord-stream-explosionen-ostsee-linke-politikerin-sahra-wagenknecht-bundesregierung-verweigert-informationen-zu-pipeline-anschlaegen-li.277250

https://www.jungewelt.de/artikel/436483.html

 

Gesendet: Dienstag, 25. Oktober 2022 um 16:39 Uhr
Von: “Norbert Müller” <terre_des_hommes_gmuend@web.de>
An: “Leni Breymaier” <leni.breymaier@bundestag.de>, inge.graessle@bundestag.de, ricarda.lang@bundestag.de, roderich.kiesewetter@bundestag.de, katja.keul@bundestag.de, rolf.muetzenich@bundestag.de, robert.habeck@bundestag.de
Betreff: Täter der Sabotage an den Nord Stream Pipelines bleiben geheim
Norbert Müller, Leinweg 21, 73527 Schwäbisch Gmünd, Tel: 07171 – 71162
terre des hommes-Gruppe Schwäbisch Gmünd

Sehr geehrte Frau Breymaier,

sehr geehrte Frau Dr. Gräßle,
sehr geehrte Frau Keul,
sehr geehrte Frau Lang,
sehr geehrter Herr Habeck,
sehr geehrter Herr Kiesewetter,
sehr geehrter Herr Dr. Mützenich,
von einem Unterstützer unseres Gmünder Appells zum Ukraine-Krieg bekam ich dieser Tage die Antwort des Staatsekretärs Dr. Patrick Graichen auf die schriftliche Anfrage von Frau Zaklin Nastic MdB zu den Ursachen und möglichen Urhebern der Anschläge auf die Nord-Stream Pipelines zugeschickt.
Wenn man das Schreiben von Dr. Graichen aufmerksam liest, kann man aus seinen Worten eigentlich nur den Schluss ziehen, dass als Urheber für die unerhörten Anschläge nur ein sogenannter befreundeter Staat – oder auch mehrere aus diesem Kreis – in Frage kommen kann.
Russland für diese Taten verantwortlich zu machen wäre geradezu absurd. Denn lägen Beweise dafür vor, hätten die Medien darüber schon längst berichtet.
Dass die deutsche Bevölkerung aus Geheimhaltungsgründen über die Urheberschaft dieser Anschläge nicht informiert werden darf, ist ungeheuerlich. Und dass dieser kriminelle Akt strafrechtlich wohl nicht geahndet werden wird und die Bundesregierung den Parlamentariern und der Öffentlichkeit jegliche Auskunft »aus Gründen des Staatswohls« verweigert, stinkt wirklich zum Himmel – wie die junge Welt ihren Artikel vom 18.10.2022 überschreibt.
Die dazu verfassten Leserbriefe würden es verdienen, von Ihnen beachtet zu werden (s. Anlage). Einen davon habe ich für Sie hier angehängt:

·  Leserbrief von Holger K. aus Frankfurt (17. Oktober 2022 um 21:42 Uhr)

Die westlichen Parlamente kastrieren sich selbst, in dem sie freiwillig auf ihr Informationsrecht verzichten, jedenfalls gilt das für einige westliche »Wertestaaten«, die sich einfach von der Regierung abbürsten lassen. Was würde denn geschehen, wenn bzw. die Parlamente einfach nicht mitspielten. Nun, die jeweilige Regierung käme in allergrößte Bedrängnis. Da das indes nicht geschieht, kann man die hiesigen Parlamente schwerlich als wirkliches Interessenorgan der jeweiligen Bevölkerung ansehen.
Mit freundlichen Grüßen
Norbert Müller
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Video Dirk Pohlmann, Kriegsankündigung

Free21 – Credible News mounted on Paper

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/11/WhatsApp-Video-2022-09-02-at-08.26.59.mp4

 

 

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„Die USA wollten diesen Krieg“ – Punkt.PRERADOVIC mit Dr. Hauke Ritz

„Die USA wollten diesen Krieg“ – Punkt.PRERADOVIC mit Dr. Hauke Ritz

https://www.youtube.com/watch?v=FCZKUGviN04

 

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Dr. Rolf Mützenich MdB, Was macht eine moderne Weltmacht aus?

Startseite Dr. Rolf Mützenich MdB   Was macht eine moderne Weltmacht aus?

https://www.rolfmuetzenich.de/publikation/macht-moderne-weltmacht

 

Rede 2008:  Schluss:

Für eine friedliche Gestaltung der internationalen Beziehungen wird es meiner Meinung nach jedoch entscheidend sein, dass sich die letzte Supermacht USA, die neue Weltmacht China und die moderne Weltmacht EU auf eine kooperative Gestaltung einer Weltordnung werden verständigen können.

 

 

Was macht eine moderne Weltmacht aus?

Wie definiert sich der Begriff Weltmacht und worin unterscheidet sich eine moderne Weltmacht von einer traditionellen? Zum einen bezeichnet man als Weltmacht eine etablierte Macht, die die bestehende Ordnung aufrecht erhält, wie es Großbritannien zur Zeit des Britischen Imperiums und die USA und die Sowjetunion zur Zeit des Ost- West-Konflikts taten. Seit 1990 sind die USA die einzige Weltordnungsmacht, doch dieser Zustand – der auch als unipolarer Moment bezeichnet wurde – ist ein vorüber und zu Ende gehender. Es besteht weitgehende Übereinstimmung, dass die Weltmächte der Zukunft USA, China, Russland, Indien und die EU sein werden.

Fest steht ebenfalls, dass die unipolare Weltordnung zu Ende geht. Es könnte sogar sein, dass die internationale Ordnung der Zukunft gar keine Weltmächte, im traditionellen Sinne mehr kennt, weil die Regelungs- und Regierungsfähigkeit des Nationalstaates in entgrenzten Räumen zunehmend schwindet. So behauptet bspw. Richard N. Haass in seinem neusten Essay für Foreign Policy gar, dass wir in einem Jahrhundert der Nichtpolarität lebten. Dies bedeute, dass die Nationalstaaten ihr Machtmonopol verloren haben und zunehmend Konkurrenz von oben (regionale und globale zwischenstaatliche Organisationen), von unten (z.B. Milizen) und von der Seite (NGOs und multinationale Unternehmen) bekommen. Von klassischer Multipolarität könne daher keine Rede mehr sein, da es fortan diverse Machtzentren, zahlreiche Akteure und eine eher breite statt konzentrierte Machtverteilung gäbe.

Welches sind die Weltmächte der Zukunft?

Jedenfalls lässt sich nicht leugnen, dass eine Verschiebung der globalen Einflusskräfte im Gange ist: Weg von der einzig verbliebenen Weltmacht USA, hin zu den G22- Staaten unter Führung von China, Indien und Brasilien und, auch, hin zu Europa.

Mit dem Aufstieg Chinas zur globalen Weltmacht des 21. Jahrhunderts wird sich die Welt grundsätzlich ändern. Die neue Welt wird eine multipolare Welt sein. Im chinesischen Bewusstsein hingegen ist der Aufstieg Chinas das Wiedererstarken der größten und ältesten Kultur der Welt, die eine 150jährige Phase der Schwäche und der Demütigungen endgültig überwunden hat.

Die Bertelsmann Stiftung hat Anfang diesen Jahres mehr als 10.000 Menschen in den USA, Russland, Brasilien, China, Indien, Japan, Frankreich, Deutschland und Großbritannien nach den künftigen Weltmächten gefragt. Die Ergebnisse sind  interessant: In der Rangliste der Weltmächte finden sich die USA unangefochten auf Platz eins, gefolgt von China. Vier von fünf Befragten halten die Vereinigten Staaten für die wichtigste Weltmacht, für China votierte jeder Zweite, es folgen Japan vor Großbritannien und der EU, die beide gleichauf liegen. Deutschland nimmt zusammen mit den Vereinten Nationen Platz sieben ein.

Dass die Volksrepublik so gut abschneidet, ist darauf zurückzuführen, dass vor allem die Europäer China für einflussreich halten. Als Weltmacht gelten dabei interessanterweise nicht mehr Länder mit einer großen Armee. Wirtschaftskraft, politische Stabilität sowie Forschung und Bildung sind laut Umfrage viel wichtiger für den Status. Interessant ist auch, dass eigentlich nur die Europäer selbst die EU heute und auch in Zukunft als Weltmacht betrachten. Fast 50 Prozent der Franzosen, 53 Prozent der Engländer und sogar 75 Prozent der Deutschen halten die Europäische Union schon heute für einen Global Player – im Gegensatz zu nur 32 Prozent der weltweit Befragten. (Kleine Bemerkung am Rande, die vermutlich zu Ihrer Erheiterung beitragen dürfte: Laut Umfrage der Bertelsmann-Stiftung halten immerhin sogar 49 Prozent der Deutschen ihr Land für eine Weltmacht, und 46 Prozent gehen davon aus, dass das Land auch in Zukunft eine Führungsrolle in der Welt spielen kann.)

Unabhängig von Umfragen und Ranglisten lässt sich festhalten, dass der Charakter der Macht sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts grundlegend verändert hat. Denn Macht allein kann, anders als in früheren Zeiten, aus sich heraus nicht mehr genügend Legitimität hervorbringen.

Dabei ist die wirtschaftliche Leistungskraft eine der zentralen Eigenschaften, über die die kommenden Weltmächte definiert werden: Wirtschaftliche Macht, politische Stabilität und ein leistungsfähiger Bildungs- und Forschungssektor werden auch in der erwähnten Studie mit Werten um die 50 Prozent bedacht – während Rohstoffreichtum und vor allem militärische Macht bei 24 beziehungsweise 21 Prozent liegen. Der Bedeutungsverlust vor allem von militärischer Macht kann auch mit den Problemen der USA erklärt werden. Es wird ziemlich genau registriert, wie viele Probleme die Amerikaner etwa im Kampf gegen den Terror oder bei der Invasion des Irak  haben.

Es sind in erster Linie sechs Kriterien, die den Status einer Weltmacht begründen:

1.    Eine herausragende Wirtschaftskraft, gekennzeichnet durch den Zugang zu Rohstoffen, Volumen und Produktivität des Binnenmarktes, eine Führungsposition im Welthandel wie auf den globalen Finanzmärkten und die Fähigkeit zur Innovation und Kapitalbildung;
2.    Eine große Bevölkerungszahl, hohes Bildungsniveau und eine dichte Infrastruktur;
3.    Eine herausragende militärische Leistungsfähigkeit, gekennzeichnet durch relative Unverwundbarkeit, die Fähigkeit zur Abschreckung sowie zur Projektion militärischer Macht
4.    Ein attraktives Gesellschafts- und Wertesystem sowie der exemplarische Nachweis der Ordnungs- und Führungsfähigkeit im eigenen regionalen Umfeld;
5.    Ein handlungsfähiges politisches System mit der Fähigkeit zur Mobilisierung der Ressourcen für weltpolitische Ziele, dem Potenzial für Allianzbildung;
6.    Das Bestehen eines politischen Konsens über eine Weltordnungsidee sowie die Bereitschaft zum Engagement in internationalen Foren.

Die Staaten und internationalen Organisationen, welche die Rangliste dieser Kriterien anführen, werden die künftigen Weltmächte sein. Die Gewichtung der Kriterien wird davon abhängen, ob diese Weltmächte in Gegnerschaft oder Partnerschaft zueinander agieren. Unstreitig führen die Vereinigten Staaten diese Rangliste nach wie vor an, da sie beinahe alle der genannten Kriterien erfüllen.

Die USA als einzige und letzte traditionelle Weltmacht?

Die Entwicklung im 20. Jahrhundert – insbesondere zwei von Deutschland ausgehende Kriege – hat dazu geführt, dass ein Staat heute dominiert: die USA. Die Vereinigten Staaten sind ökonomisch führend, kulturell prägend und militärisch allen anderen mit großem, wachsendem Abstand überlegen. Amerika ist die einzige wahrhaft globale Macht. Würden sich die Vereinigten Staaten von heute auf morgen aus der Welt zurückziehen, würde ein Machtvakuum entstehen, das direkt zu einem weltweiten Beben führen würde. Amerika ist doppelt mächtig – zum einen als globaler Akteur, zum anderen aber auch dadurch, dass es die Spielregeln gestaltet, nach denen alle Akteure handeln, in der Ökonomie zwar immer weniger, nach wie vor aber in der Sicherheitspolitik.

Zur harten amerikanischen Macht kommt die globale Ausstrahlung hinzu, die Amerika besitzt, als Vorbild wie als Feindbild. Jedes Land, jede Gesellschaft auf der Welt positioniert sich gegenüber Amerika, spaltet sich in Anhänger und Gegner des amerikanischen Modells. Die Haltung zu Amerika prägt die innergesellschaftliche Auseinandersetzung in Europa, im Mittleren Osten, in Russland, im Fernen Osten, in Südamerika.

China als künftige Weltmacht?

China hingegen ist eine aufsteigende Weltmacht und zugleich Nuklearmacht, ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat und bereits heute die verlängerte Werkbank der Weltwirtschaft. Es wird morgen oder spätestens übermorgen eine der größten und dominierenden Volkswirtschaften der Welt sein.

Seit Anfang der 1980er Jahre boomt die chinesische Wirtschaft mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von knapp 10 Prozent, während die westlichen Industriestaaten bei 1 bis 3 Prozent vor sich hin dümpeln. Das chinesische Bruttosozialprodukt stieg von etwa 760 Milliarden auf über 7200 Milliarden, hat sich also in den letzten 25 Jahren fast verzehnfacht. Bei gleichbleibendem Tempo wird sich die chinesische Wirtschaft alle 6 bis 7 Jahre verdoppeln.

Chinesische Konzerne betreten erfolgreich die Weltbühne. China stapelt gewaltige Devisenreserven in Form amerikanischer Staatspapiere auf seinen Konten und hat einen unersättlichen Hunger nach Rohstoffen aller Art. Besonders groß ist sein Bedarf nach Öl. Selbst verfügt China nur über 2 Prozent der weltweiten Ölreserven. Noch sind die Volkswirtschaften der USA, Japans und Deutschlands größer als die chinesische. Wächst diese aber weiter wie bisher, ist das Reich der Mitte in wenigen Jahren, was es lange Zeit war: die mächtigste Handelsnation der Welt.

Deswegen ist abzusehen, dass der Aufstieg Chinas die Gewichte in Weltwirtschaft und Weltpolitik drastisch verändern wird. Über kurz oder lang wird China seine wirtschaftliche Macht auch politisch ummünzen. Dies führt zu einer Reihe von Fragen:

Welche Änderungen im weltweiten Machtgefüge und in den globalen Strömen des Reichtums wird der chinesische Boom auslösen? Was bedeutet der wirtschaftliche Aufstieg Chinas für die USA, was für Europa, was für Deutschland? Läutet die neue chinesische Konkurrenz eine neue Runde der Globalisierung ein? Wer wird der Gewinner, wer wird der Verlierer sein?

China nutzt sein wachsendes wirtschaftliches Gewicht auch weltpolitisch. Afrika, Indien, Südamerika und Russland, aber auch die Ölstaaten im Nahen Osten gehören zu seinem Operationsgebiet. Zudem tritt China auch zunehmend als Ordnungsmacht auf. So wäre beispielsweise die Entspannung in der nordkoreanischen Atomkrise ohne chinesische Mitwirkung nicht möglich gewesen. Auch in der Krise um das iranische Atomprogramm wird Peking gebraucht.

Es ist also gerade für uns Europäer entscheidend, dass China einen kooperativen Weg einschlägt und seiner weltpolitischen Verantwortung bei der Behandlung von internationalen Krisen und Konflikten gerecht wird. (Tibet?)

Die EU als moderne Weltmacht?

Die Einschätzung der Europäischen Union als künftige Weltmacht gestaltet sich schon deshalb schwierig, weil die EU als supranationaler Staatenverbund keine Weltmacht im traditionellen Sinne sein kann und sein wird. Entsprechend schwanken auch die Beurteilung der EU zwischen Euphorie und Resignation. So veröffentlichte der amerikanische Historiker Walter Laqueur, der noch 1992 “Europa auf dem Weg zur Weltmacht” gesehen hatte, 2006 ein Buch mit dem Titel: “Die letzten Tage von Europa”. Darin entwirft er die Schreckensvision eines Europa, das sich im besten Fall zu einem “kulturellen Themenpark für betuchte Besucher aus China und Indien”, im schlimmsten Fall aber “unter dem Eindruck massiver Einwanderungswellen ungefähr so entwickeln könnte wie Nordafrika oder der Nahe Osten”.

Solche Katastrophenszenarien sind meines Erachtens genauso wenig ernst zu nehmen wie die utopische Vision Jeremy Rifkins von der “leisen Supermacht” oder Mark Leonards kühne Behauptung, Europa gehöre die Zukunft, weil die “Länder der Eurosphäre” noch in diesem Jahrhundert dafür sorgen werden, dass “die Welt sich den europäischen Politikstil zu eigen macht”.

Doch die Europäische Union bringt durch die Bündelung ihrer Kräfte zweifelsohne das Potenzial einer künftigen Weltmacht mit sich. Dies wird im Übrigen auch in den USA so gesehen. In seiner Studie “Mapping the Global Future – The 2020 Project” geht der “National Intelligence Council”, der die US-Regierung über Zukunftstrends berät, von einer Europäischen Union aus, die 30 Mitglieder umfasst – die 27 heutigen Mitglieder plus Kroatien, Mazedonien und die Türkei. Das Bruttoinlandprodukt dieses größeren Europa beträgt heute schon 12,091 Milliarden US-Dollar, übertrifft damit das BIP der USA um mehr als eine Milliarde und ist immer noch fast doppelt so groß wie das BIP Chinas mit seiner fast doppelt so großen Bevölkerung. Selbst wenn man weiterhin niedrige Wachstumsraten in Europa voraussetzt, wonach es nicht aussieht, und die Möglichkeit krisenhafter Entwicklungen in China, Russland oder den USA ausschließt, zeichnen solche Zahlen nicht das Bild eines Kontinents, der dabei ist, sich aus der Geschichte zu verabschieden.

Jedenfalls ist die Europäische Union, zusammen gesehen mit dem politischen, wirtschaftlichen und militärischen Gewicht ihrer Mitglieder, weit mehr als eine Regionalmacht. Die Schlüsselfrage lautet: Kann Europa dieses Potenzial in weltpolitische Gestaltungskraft übersetzen? Dabei wird eine Europäische Union mit ihren 27 und mehr Mitgliedsstaaten niemals eine traditionelle Weltmacht sein können.

Dennoch: Sowohl durch die Form des europäischen Einigungsprozesses, also die Integration der Interessen souveräner Staaten mittels gemeinschaftlicher Institutionen, durch sein neues Modell von Machtprojektion, nämlich einen dauerhaften kontinentalen Frieden durch Entwicklung und Integration von ganzen Volkswirtschaften, Staaten und Gesellschaften (der EU-Erweiterungsprozess) kann die EU einen entscheidenden Beitrag für die Gestaltung einer kooperativen Weltordnung im 21. Jahrhundert leisten.

Eine moderne Weltmacht muss, um in der Zukunft bestehen zu können, mehr sein als es die bisherigen historischen Welt- und Supermächte waren. Militärische Macht spielt eine zunehmend geringere Bedeutung. Die Weltmächte der Zukunft brauchen andere Fähigkeiten: Soft power, Friedens- und Stabilisierungsfähigkeiten, die Einbindung in kooperative Sicherheitssysteme, die Fähigkeit zur regionalen Zusammenarbeit und die Bereitschaft internationale Verantwortung zu nehmen, sei es im Rahmen der Vereinten Nationen oder von Regionalbündnissen.

Für eine friedliche Gestaltung der internationalen Beziehungen wird es meiner Meinung nach jedoch entscheidend sein, dass sich die letzte Supermacht USA, die neue Weltmacht China und die moderne Weltmacht EU auf eine kooperative Gestaltung einer Weltordnung werden verständigen können.

Autor:
Von Rolf Mützenich
Thema:
Rede anlässlich des Rede anlässlich des VII. Chinesisch-Deutschen Sicherheitsdialogs der Internationalen Abteilung beim ZK der KPCh, der Chinesischen Gesellschaft für Internationale Verständigung und der Friedrich-Ebert-Stiftung, Peking, 13.-15. Mai 2008
Veröffentlicht:
Peking, 15.05.2008

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eine “schmutzige” nukleare Bombe

https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomwaffen/IPPNW-Information_Schmutzige_Bombe.pdf

Gesendet: Freitag, 28. Oktober 2022 um 19:32 Uhr
Von: “Christoph Krämer” <kraemer.ak-sn@ippnw.de>
An: “AK Süd Nord Intern” <ak_s-n_intern@ippnw-lists.de>
Betreff: [Ak_s-n_intern] Fwd: Wilmen-[Ippnw-deutschland] IPPNW-Hintergrundpapier “Die schmutzige Bombe”

Liebe übrige Mitglieder des AKSN-intern-Verteilers,

zusammen mit der unten anhängenden sende ich Euch hier 3 Mails aus dem IPPNW-Deutschland-Verteiler, bei denen nicht die nord-süd-friedenspolitische, sondern die Atomkriegsdimension allgemein im Mittelpunkt steht.  Das mache ich im Bewusstsein, dass einige von Euch letzteren Verteiler nicht abonniert haben, und weil ich finde, dass diese Problematik aktuell wirklich brennend ist.

Allerdings ist mir nicht bekannt, wieviele das sind.

Daher:

Falls das nicht willkommen oder überflüssig sein sollte (zB. weil andere diese Mails dann doppelt bekommen), informiert mich bitte.

Ich möchte niemandem auf die Nerven gehen.

Viele Grüße

Christoph

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff:

[Ippnw-deutschland] IPPNW-Hintergrundpapier “Die schmutzige Bombe”

Datum:

Thu, 27 Oct 2022 18:48:20 +0200

Von:

Angelika Wilmen <wilmen@ippnw.de>

Antwort an:

wilmen@ippnw.de

Organisation:

IPPNW

An:

ippnw-deutschland@ippnw-lists.de

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig vor, eine nukleare Eskalation des Krieges zu planen und den Einsatz einer “schmutzigen Bombe” vorzubereiten. Der UN-Sicherheitsrat hat gestern über die russischen Anschuldigungen beraten, die Ukraine plane deren Einsatz.

Welche Folgen hätte der Einsatz einer radiologischen Dispersionswaffe, einer sogenannten „schmutzigen Bombe“ oder „Dirty Bomb“? Darüber klärt die IPPNW in einem neuen Hintergrundpapier auf.

Sie finden das Papier im Anhang und unter https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomwaffen/IPPNW-Information_Schmutzige_Bombe.pdf

Mit freundlichen Grüßen

Angelika Wilmen

P.S. Der indische Verteidigungsminister Rajnath Singh hat gestern mit seinem russischen Kollegen Sergej Schoigu telefoniert und  bekräftigt, dass “der Pfad des Dialogs und der Diplomatie” für eine Lösung des Konflikts beschritten werden müsse. Auf die “nukleare Option” solle keine der beiden Seiten zurückgreifen, da dies gegen “die Grundprinzipien der Menschlichkeit” verstoße.

**********************
Angelika Wilmen
Geschäftsstellenleiterin
IPPNW – Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/
Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.
Körtestr. 10
10967 Berlin
Tel. 030 / 69 80 74 13
Fax 030/ 6938166
Email: wilmen@ippnw.de
Web: www.ippnw.de

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Meinungsfreiheit: Erweiterung der Volksverhetzung auf Ukraine-Krieg

Herausgegeben von Gerald Braunberger, Jürgen Kaube, Carsten Knop, Berthold Kohler

Zeitung FAZ.NET

Volksverhetzung : Ein erheblicher Eingriff in die Meinungsfreiheit

Muss hier bald über Kriegsverbrechen geurteilt werden? Das Amts- und Landgericht in Ulm. Bild: dpa

Der Bundestag hat ein absurdes Gesetz verabschiedet: Über Tatbestände wie den des „Kriegsverbrechens“ befindet in der Regel der Internationale Strafgerichtshof. Nun soll das jeder deutsche Amtsrichter tun.

Wer lügt, begeht noch keine Straftat. Es ist eine Regel, deren Ausnahmen bislang überschaubar waren. Schließlich gilt die Meinungsfreiheit. Es gibt Strafnormen wie den Betrug, die neben der Lüge allerdings weitere Voraussetzungen verlangen. Die wichtigste Ausnahme vom ansonsten umfassenden Grundsatz des straflosen Lügens war bisher das Leugnen des Holocausts. Aus guten Gründen hat Deutschland hier ein vom Bundesverfassungsgericht gebilligtes Sonderrecht geschaffen.

Die Erweiterung der Volksverhetzung auf die Leugnung und Verharmlosung von Kriegsverbrechen und Völkermorden im Allgemeinen bricht mit dieser Exklusivität. Schon das ist bedenklich.

Die Wahrheitssuche ist anspruchsvoll

Was der Bundestag im Eiltempo beschlossen hat, ist darüber hinaus ein auf äußerst wackeligen Beinen stehender, aber erheblicher Eingriff in die Meinungsfreiheit. Über Tatbestände wie den des „Kriegsverbrechens“ befindet in der Regel der Internationale Strafgerichtshof. Die Verfahren dauern Jahre und sind hochkomplex.

Russlands Verantwortung für den Krieg in der Ukraine und die erschütternden Nachrichten von dort dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Wahrheitssuche in Kriegszeiten anspruchsvoll ist. Das gilt erst recht, wenn sie Grundlage juristischer Aufarbeitung werden soll. Sie muss Experten vorbehalten sein. Die neue Regelung bringt nun jeden Amtsrichter in die Verlegenheit, über diese Fragen zu befinden. Schon das ist absurd.

Marlene Grunert

Redakteurin in der Politik.
Gesetzesverschärfung im Hauruck-Verfahren

FAZ Plus Artikel: Volksverhetzung : Gesetzesverschärfung im Hauruck-Verfahren

Im Eiltempo haben Ampel und Union den Paragrafen zur Volksverhetzung erweitert. Künftig ist das „gröbliche Verharmlosen“ von Kriegsverbrechen und Völkermorden strafbar. Die Kritik daran wächst.

Italien erklärt Pandemie faktisch für beendet

Melonis neue Corona-Politik : Italien erklärt Pandemie faktisch für beendet

Italien hatte die strengsten Corona-Regeln in Europa. Die neue Regierung beendet nun die Maskenpflicht im Gesundheitswesen – und eine Untersuchungskommission soll die Pandemiepolitik der Vorgänger prüfen.

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Ukrainische Friedensbewegung, kürzere Version

Yurii Sheliazhenko,  https://wp.me/paI27O-4dL
member and executive secretary of the Ukrainian Pacifist Movement

Erklärung der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung,

“Wir, die ukrainischen Pazifist*innen,
fordern und engagieren uns für die Beendigung
des Krieges mit friedlichen Mitteln und das
Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung
aus Gewissensgründen.

Frieden, nicht Krieg, ist die Norm des menschlichen Lebens.
Krieg ist ein organisierter Massenmord.
Unsere wichtigste Pflicht ist, dass wir nicht töten.
Heute, wo der moralische Kompass überall verloren geht
und die selbstzerstörerische Unterstützung
für Krieg und Militär zunimmt, ist es besonders wichtig,
dass wir den gesunden Menschenverstand bewahren,
unserer gewaltfreien Lebensweise treu bleiben,

Frieden schaffen und friedliebende Menschen unterstützen.“

                  (aus: Erklärung der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung,
21. September 2022. Vollständig übersetzte Erklärung hier
                  >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014434.html)

 

Gesendet: Freitag, 28. Oktober 2022 um 14:37 Uhr
Von: “Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.” <newsletter@lebenshaus-alb.de>
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: Lebenshaus Newsletter vom 28.10.2022

 

Probleme mit der Darstellung?
E-Mail im Browser anzeigen

Lebenshaus-Newsletter

28. Oktober 2022

Liebe Freundinnen und Freunde,

auch wenn sie wenige sind, die ukrainischen Pazifistinnen und Pazifisten, so finde ich ihre Stimmen im allgemeinen Kriegsgetöse doch sehr wichtig. Deshalb hier einleitend ein weiteres Zitat aus der Erklärung der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung vom 21.09.2022. In einigen unserer Artikel und Hinweisen weiter unten geht es ebenfalls um Verweigerer und Desserteure aus der Ukraine und Russland. Sie benötigen unsere Solidarität!

          “Wir, die ukrainischen Pazifist*innen,
fordern und engagieren uns für die Beendigung
des Krieges mit friedlichen Mitteln und das
Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung
aus Gewissensgründen.Frieden, nicht Krieg, ist die Norm des menschlichen Lebens.
Krieg ist ein organisierter Massenmord.
Unsere wichtigste Pflicht ist, dass wir nicht töten.
Heute, wo der moralische Kompass überall verloren geht
und die selbstzerstörerische Unterstützung
für Krieg und Militär zunimmt, ist es besonders wichtig,
dass wir den gesunden Menschenverstand bewahren,
unserer gewaltfreien Lebensweise treu bleiben,
Frieden schaffen und friedliebende Menschen unterstützen.“
                  (aus: Erklärung der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung,
21. September 2022. Vollständig übersetzte Erklärung hier
>> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014434.html)
Herzliche Grüße
Ihr / Euer
Michael SchmidPS: Die Texte und Informationen in unserem Newsletter und auf unseren Websites dienen der Information und sollen zum Nachdenken und zur Diskussion anregen. Sie entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.Wir freuen uns, wenn unsere Newsletter an andere Menschen weitergeleitet werden.
Artikel

Ermutigende Tagung “We shall overcome!” in Gammertingen

Der Verein “Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie” hatte auch in diesem Jahr wieder zu seiner bereits 10. Tagung “‘We shall overcome!’ Gewaltfrei für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht” für den 15. Oktober 2022 ins evang. Gemeindehaus nach Gammertingen eingeladen. Als Referierende berichteten der Journalist Emran Feroz (Stuttgart), das Pfarrerehepaar Barbara und Eberhard Bürger (Magdeburg), sowie die Anti-Atom-Aktivistin Marion Küpker (Hamburg) ausführlich von ihrem zum Teil jahrzehntelangen Engagement. Die rund 50 Teilnehmenden empfanden die Tagung als sehr anregend, bewegend und ermutigend. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014468.html

“Ich habe die Ukraine verlassen”

Ruslan Kotsaba, ukrainischer Journalist und Pazifist: Ich bin sehr dankbar, dass ihr, als ich im Gefängnis war und als ich vor Gericht stand, Demonstrationen und Mahnwachen vor dem ukrainischen Konsulat in Mainz gemacht habt. In der Ukraine hast du keine Möglichkeit in der Öffentlichkeit zu sagen, dass du gegen den Krieg bist, du darfst keinen Friedensprozess fordern, keine Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland. Du bist politischer Repression ausgesetzt und landest im Gefängnis. Ich habe die Ukraine verlassen müssen aufgrund des Krieges und Präsident Selenskyj. Der hat eine quasi-Diktatur aufgebaut, es gibt keine Demokratie mehr. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014475.html

“In meinem unmittelbaren Umfeld hat mich niemand dafür kritisiert”

Entgegen dem Eindruck, den das mediale Getöse erweckt, herrschen in der Ukraine keineswegs einhelliger Hurra-Patriotismus und Kriegsbegeisterung. Immer mehr Männer versuchen, sich durch Flucht dem Kriegsdienst zu entziehen – und zunehmend wird die internationale Presse darauf aufmerksam. Es ist bisher nur ein zartes Pflänzchen individueller Subversion, doch weckt es Hoffnung auf eine wachsende Kriegsmüdigkeit und Verweigerungshaltung der Bevölkerung auf beiden Seiten, die das Blutvergießen beenden könnten. Von Lou Marin. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014462.html

Gestrandet – Russische Deserteure in der EU

Russische Deserteure, die sich der Teilmobilmachung entzogen und es irgendwie in die EU geschafft haben, sind damit noch lange nicht in Sicherheit. Sie müssen einen Weg finden, hier auch legal bleiben zu können. – Unser Autor hat zwei von ihnen in Paris getroffen. Von Leo Ensel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014474.html

Helft mit, den Ukrainekrieg zu beenden!

In einer Erklärung bringt der Vorstand des deutschen Zweiges des Internationalen Versöhnungsbundes seine Sorge angesichts der stetigen Eskalation des Ukrainekrieges zum Ausdruck. Unter anderem heißt es, die Dynamik der Konflikteskalation entfalte Kräfte, die stark in Richtung weiterer Eskalation drängten – bis hin zur letzten Eskalationsstufe, dem unbedingten Vernichtungswillen. In dieser Situation brauche es Menschen, die sich für einen anderen Weg einsetzen. Deshalb werde Kriegsführung generell abgelehnt, weil auch militärische Verteidigung zur Eskalation und zu einem unvorstellbaren Ausmaß an Zerstörung und Tod führe. Es würde die Haltung der Menschen in der ukrainischen, wie auch der russischen und belarussischen Friedensbewegung geteilt, die sich weigern zu töten. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014481.html

AGDF: Aktivitäten für Waffenstillstand und Verhandlungen unterstützen

Angesichts der brutalen Weiterführung des völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieges auf die Ukraine, aber auch im Blick auf Friedensbemühungen der internationalen Staatengemeinschaft hält die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) eine Unterstützung aller Aktivitäten, die einem Waffenstillstand und ernsthaften Verhandlungen dienen, und aller diplomatischen Friedensbemühungen für sinnvoll und notwendig. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014472.html

“Solidarischer Herbst”: Wo war die Friedensbewegung?

Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbände haben sich zusammengetan, um einen “Solidarischen Herbst” auszurufen. Das ist dringend notwendig. Aber wo sind die Stimmen geblieben, die den Krieg als Ursache des Elends brandmarken? Von Paul Schobel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014476.html

Der halsbrecherische Umgang mit der Atomkriegsgefahr

Der grassierende Sofa-Bellizismus überschlägt sich mittlerweile in Ton und rüstungspolitischen Postulaten. Dass dabei im Worst Case nichts weniger als ein Atomkrieg in Europa riskiert wird, beweist nicht etwa Mut, sondern die erschreckende Apokalypse-Blindheit der sogenannten Verantwortlichen in Medien und Politik. Von Leo Ensel. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014479.html

Ein Friedenspreis für einen Russen-Hasser?

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht in diesem Jahr an einen Autor, Serhij Zhadan, der die Russen hasst. “Darf das sein?” Leider ja” schreibt  “Die Zeit” in ihrem jüngsten Leitartikel dazu. Sind wir tatsächlich so weit gekommen, dass ein Völkerhasser einen renommierten deutschen Friedenspreis bekommen muss? Ist das nicht ein Skandal? In seinem Buch “Himmel über Charkiw” bezeichnet der ukrainische Dichter Serhij Zhadan die Russen laut “Zeit” als “Horde”, “Verbrecher”, “Tiere”, “Unrat”. Sie haben richtig gelesen. Aber es geht noch weiter in diesem Ton. Der Friedenspreisträger schreibt “Die Russen sind Barbaren, sie sind gekommen, um unsere Geschichte, unsere Kultur, unsere Bildung zu vernichten.” Und er schreibt auch: “Brennt in der Hölle, ihr Schweine.” Von Franz Alt. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014473.html

2022: Nobelpreis-Komitee irrt sich erneut bei der Vergabe des Friedenspreises

Das Nobelpreiskomitee hat wieder einmal einen Friedenspreis verliehen, der gegen den Willen Alfred Nobels und den Zweck, für den der Preis geschaffen wurde, verstößt. Es hat Empfänger ausgewählt, die ganz offensichtlich nicht “die Person sind, die am meisten oder am besten dazu beigetragen hat, die Freundschaft unter den Nationen, die Abschaffung oder Verringerung stehender Heere und die Einrichtung und Förderung von Friedenskongressen voranzutreiben.” Von David Swanson. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014459.html

Duckmäuser und Angsthasen sabotieren Göttinger Friedenspreis

Am 10. September sollte das deutsch-russische Projekt `Musik für den Frieden` in einer öffentlichen Verleihfeier mit dem Göttinger Friedenspreis (GFP) ausgezeichnet werden. Das ursprünglich am Musiktheater in Grenzach-Wyhlen von den Müllheimer MusikpädagogInnen Ulrike und Thomas Vogt gegründete Ensemble MIR kooperiert seit 2018 mit dem russischen Jugendtheater “Premier” aus Twer. Doch die Stiftung sagte die geplante Preisverleihung an das deutsch-russische Jugendprojekt wegen des Ukraine-Kriegs ab. Von Andreas Zumach.   >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014460.html

Greta Thunberg irrt: Atomkraft spart kein Gas

Zur Aussage von Greta Thunberg bei “Maischberger” am heutigen Mittwochabend (vgl. Vorabmeldung dpa), als Reaktion auf die Gaskrise sei ein Weiterbetrieb von Atomkraftwerken sinnvoller als das Reaktivieren anderer Kraftwerke, erklärt Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: “Zahlreiche Gutachten haben nachgewiesen, dass Atomkraftwerke so gut wie keinen Beitrag zum Gassparen leisten können. Greta Thunberg irrt, wenn sie unterstellt, dass Atomkraftwerke beim Bewältigen der aktuellen Gaskrise helfen könnten.” >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014463.html

Schritte zum Rüstungsexportkontrollgesetz begrüßt, gravierendende Defizite und völlig unzureichende Restriktivität beklagt.

Die Kampagne “Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!” kritisiert das vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) vorgelegte Eckpunktepapier für das kommende Rüstungsexportkontrollgesetz scharf. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014471.html

Engagement für den Frieden stärken

Vom 6. bis zum 16. November findet die diesjährige Ökumenische FriedensDekade statt. Unter dem Jahresthema “ZUSAMMEN:HALT” werden im gesamten Bundesgebiet im kirchlichen wie nichtkirchlichen Umfeld Gottesdienste, Friedensgebete und Informationsveranstaltungen angeboten. In diesem Jahr wird neben der Hoffnung auf Frieden in der Ukraine auch der notwendige gesellschaftliche Zusammenhalt zur Bewältigung der Krisenlagen im Zentrum zahlreicher Angebote von Kirchengemeinden und Friedensgruppen stehen. Auch Themen der sozialen Gerechtigkeit weltweit wie die Herausforderungen zur Bewältigung der Klimakrise werden aufgegriffen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014477.html

NATO startet Atomkriegsmanöver “Steadfast Noon”

Am 17.10. startete die NATO erneut die Atomkriegsübung “Steadfast Noon”, die alljährlich Mitte Oktober stattfindet. Diesmal soll sie zwei Wochen lang bis zum 30. Oktober durchgeführt werden. Die USA üben zusammen mit den europäischen nuklearen Teilhabestaaten den Einsatz von Atomwaffen, angeblich um das Bündnisgebiet zu verteidigen. Wie das Schlachtfeld Europa nach einem Atomkrieg aussähe, wird dabei nicht dargestellt. Deshalb rufen Gruppen aus der Friedensbewegung zu einer Demonstration am 22. Oktober in Nörvenich auf. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014466.html

Erneut Prozesse gegen Lebenslaute-Musikerinnen und -Musiker wegen “Hausfriedensbruch” im Braunkohlerevier Garzweiler II

Am 15.8.2021 stiegen knapp einhundert Aktive und Unterstützer:innen der Gruppe Lebenslaute ohne Genehmigung morgens um 6 Uhr in den Braunkohletagebau Garzweiler II ein. Aus Protest gegen die von diesem Ort ausgehende massive Umweltzerstörung, für die der Energiekonzern RWE verantwortlich und deren Profiteur er ist, spielten sie an drei Orten klassische und andere Musik und behinderten damit den Abbau der extrem klimaschädlichen Braunkohle. Sie wurden zunächst vom Wachschutz des Konzerns attackiert, später polizeilich eingekesselt und abtransportiert. Andere zogen freiwillig ab, nachdem sie ihr Ziel, die demonstrative Unterbrechung der Produktion, erreicht hatten. Diese Aktionen zivilen Ungehorsams verliefen seitens Lebenslaute wie immer gewaltfrei. Inzwischen gibt es eine Reihe von Prozessen, die der Konzern RWE gegen Lebenslaute-Musikerinnen und -Musiker wegen Hausfriedensbruchs angestrengt hat. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014469.html

Der rotzfreche Graf, die Grünen und die taz

Vorvergangenen Sonntag waren Wahlen in Niedersachsen, sie gingen mehr oder weniger so aus, wie erwartet: Es wird eine rot-grüne Regierung geben. Zwar haben die Grünen etwas weniger Stimmen bekommen, als sie erhofft hatten – sie kamen aber immerhin auf knapp 15 Prozent der Wählerstimmen. 15 Prozent. Bedrückend.Bei der Frage, wen würden Sie kommenden Sonntag bei der Bundestagswahl wählen, liegen die Grünen auf Platz Zwei, bei rund 20 Prozent. 20 Prozent. Sehr bedrückend. Denn: Die Grünen sind die Partei, die wie keine andere für Aufrüstung, Krieg, Konfrontation mit Russland, das es “zu ruinieren” (!) gilt, steht. Von Arno Luik. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/014470.html

Hinweise

Publik-Forum: Interview mit Clemens Ronnefeldt: “Gewalt zerstört, was sie schützen möchte”

Clemens Ronnefeldt setzt sich beim Versöhnungsbund seit 30 Jahren für den Frieden ein. Was gibt ihm Hoffnung? Ein Gespräch über eine gealterte Bewegung und Pazifismus in unübersichtlichen Zeiten. Von Barbara Tambour und Matthias Drobinski aus Publik-Forum 20/2022 vom 21. Oktober 2022.
Wer bei folgendem Link auf der Website von Publik-Forum seine E-Mail-Adresse angibt, kann das Interview von Clemens Ronnefeldt zum Ukraine-Krieg kostenlos lesen >> https://ogy.de/51pk

pax christi: Wer Frieden will, muss Frieden vorbereiten

Im achten Monat des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine erklärt die pax christi-Delegiertenversammlung: Die deutsche Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi ist der biblischen Friedensbotschaft verpflichtet. Die pax christi-Bewegung nimmt die Botschaft Jesu Christi ernst und lehnt daher grundsätzlich den Einsatz von Gewalt ab. Auf der ernsthaften Suche nach Versöhnung und Frieden und nach Wegen der aktiven Gewaltfreiheit als christlichem Lebensstil (Papst Franziskus) streben wir einen respektvollen Umgang miteinander an, auch mit denen, innerhalb und außerhalb von pax christi, die nicht ausschließen wollen, dass es gewaltvolle, kriegerische Entwicklungen gibt, die zum Schutz von Menschenleben und zur Verteidigung eines Landes des bewaffneten Widerstands bedürfen.
Aktive Gewaltfreiheit ist und bleibt unser Leitimpuls zur Lösung von Konflikten. Deshalb setzen wir uns mit der Kampagne “Gewaltfrei wirkt” dafür ein, Menschen in unserem Umfeld, in Kirchengemeinden und Schulen, in Verbänden und Gemeinschaften, aber auch in internationalen Beziehungen Wege des gewaltfreien Handelns aufzuzeigen und zu ermöglichen.
Link zur vollständigen Erklärung >> https://ogy.de/w9ee

Klimaschädliche Wasserstoffprojekte

Wasserstoff, der aus Erdgas hergestellt wird, schadet dem Klima genauso stark wie andere fossile Energieträger. Doch in der Öffentlichkeit ist diese Problematik noch kaum bekannt und so versuchen Konzerne die Energiekrise für sich zu nutzen und schnell Fakten zu schaffen: Sie planen neue Pipelines und Häfen um den schmutzigen Energieträger nach Deutschland zu importieren. Das Umweltinstitut München klärt über die neuen Projekte an Nord- und Ostseeküste auf. Mehr erfahren >> https://ogy.de/lpc4

Bemerkenswerter Aufruf zur Nationalen Friedensdemo in Rom am 5. November

Verbot aller Atomwaffen. Solidarität mit dem ukrainischen Volk und den Opfern aller Kriege. Mit diesen Worten kündigen die über 500 in der Koalition Europe for Peace zusammenarbeitenden italienischen Zivilorganisationen eine nationale Friedens-Demonstration in Rom am 5. November an.
Hier der bemerkenswerte Aufruf in deutscher Übersetzung >> https://ogy.de/2y4p

Peter Grohmann: Das Wettern der Woche: Atomkraft ist todsicher

Die Geschichte der zivilen Atomkraft ist eine Geschichte von Katastrophen und Beinahe-Katastrophen, von Lügen und Halbwahrheiten, kleinen, größeren und vertuschten, verheimlichten und verharmlosten Störfällen. Von Peter Grohmann. >> https://ogy.de/s91d

Zeigen wir unsere Solidarität mit Verweigerern und Deserteuren!

Unterzeichnen Sie jetzt!

Fordern Sie die Europäische Union mit uns auf:

  • Geben Sie Deserteuren und Verweigerern aus Belarus und der Russischen Föderation Schutz und Asyl!
  • Fordern Sie die ukrainische Regierung auf, die Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern einzustellen und ihnen ein umfassendes Recht auf Kriegsdienstverweigerung zu garantieren!
  • Öffnen Sie die Grenzen für diejenigen, die sich unter hohem persönlichen Risiko in ihrem Land gegen den Krieg stellen!

Link zur Petition >> https://you.wemove.eu/campaigns/russland-belarus-ukraine-schutz-und-asyl-fur-deserteure-und-verweigerer
Die Petition wurde initiiert von: Connection e.V., Internationaler Versöhnungsbund, War Resisters‘ International und dem Europäischen Büro für Kriegsdienstverweigerung.

Weitere Organisationen, welche die Petiton unterstützen, finden sich hier >> https://en.connection-ev.org/article-3667

Forschungsdienst des Kongresses: USA haben seit 1991 weltweit 251 militärische Interventionen durchgeführt – seit 1798 waren es 469

Laut offiziellen Daten des “Congressional Research Service” (CRS – vergleichbar mit dem Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages), veröffentlicht unter dem Titel “Instances of Use of United States Armed Forces Abroad, 1798-2022”, haben die Vereinigten Staaten allein in den Jahren zwischen 1991 und 2022 mindestens 251 militärische Interventionen durchgeführt. Das entspricht durchschnittlich acht Militärinterventionen pro Jahr. Bei den Zahlen sind CIA-Operationen und Putschversuche nicht erfasst. Der wissenschaftliche Bericht dokumentiert zudem weitere 218 US-Militärinterventionen zwischen 1798 und 1990. Insgesamt sind damit 469 US-Militärinterventionen seit 1798 vom US-Kongress anerkannt worden. Mehr >> https://ogy.de/5pim

Termine

::  27.10.2022ff. – im Großraum Stuttgart und darüber hinaus: 30 Tage im November – Vom Wert der MenschenRechte

Der Blick zurück in die deutsche Geschichte zeigt, wohin, Intoleranz, Rassismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit führen können. In einer von Kriegen, sozialen Verwerfungen und der Klimakrise geprägten Gegenwart gilt es mehr denn je, Wissen und Werte zu vermitteln, die uns befähigen, Frieden, Demokratie und Freiheit immer wieder neu zu fordern, zu bewahren und die Allgemeinen Menschenrechte zu verteidigen! Deshalb haben sich bisher über 250 zivilgesellschaftliche Organisationen zusammengeschlossen und laden zwischen dem 27. Oktober und dem 4. Dezember 2022 zu einer Vielzahl von Veranstaltungen ein. Die AnStifter freuen sich, dass sie mit der Initiative “30 Tage im November” folgende Veranstaltungen präsentieren können >> https://30tageimnovember.de/events/kategorie/programm/

:: 30.10.2022ff. – bundesweit Rundreise 2022 Andreas Zumach: “Trotz Ukrainekrieg: Für eine ökologische, militärarme(freie), sozial und global gerechte Zeitenwende”

Momentan reist Andreas Zumach durch Deutschland, um Vorträge über verschiedene Aspekte des Ukrainekriegs (Ursachen, Hintergründe, Perspektiven, Konsequenzen, Handlungsoptionen) zu sprechen. Er lebt in Berlin, ist Freischaffender Journalist und Buchautor, war von 1988-2020 Korrespondent am UNO-Sitz in Genf für die Berliner “tageszeitung” (taz) und weitere Zeitungen, Rundfunk-und Fernsehanstalten und ist Experte für Themen der Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle, Völkerrecht und Menschenrechte. Zur Terminübersicht >> https://www.friedenskooperative.de/rundreise-andreas-zumach

:: 01.11.2022 – 19:00 Uhr Online-Vortrag: Dr. Yurii Sheliazhenko: “Perspektiven für ein Ende des Krieges in der Ukraine”

Online-Vortrag und Diskussion mit Dr. Yurii Sheliazhenko, Exekutivsekretär der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung, Kiew, zum Thema “Perspektiven für ein Ende des Krieges in der Ukraine”. Der entsprechende Link zum Vortrag (in englischer Sprache mit Übersetzung) und der anschließender Diskussion ist zu finden auf >> http://friedenstage.de/

::  15.11.2022 – 19:30 Uhr im evang. Gemeindehaus Gammertingen: “Trotz Ukraine-Krieg: Für eine ökologische, militärarme(freie), sozial und global gerechte Zeitenwende”

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Journalist und Autor). Kostspielige Hochrüstung, eine auf lange Dauer angelegte Konfrontation mit Russland sowie die Vernachlässigung von Klimawandel, Hunger und anderen globalen Herausforderungen – diese “Zeitenwende” bieten Politik und Medien fast unisono an als angeblich alternativlose Antwort auf Putin-Russlands völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine. Was wären die Chancen und notwendigen Schritte für eine militärfreie, ökologische sowie sozial und global gerechte Zeitenwende und für eine europäische Friedensordnung, die es nur mit Russland geben kann? Andreas Zumach wird in dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu diesen und weiteren Fragen Stellung nehmen. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb; Evang. Verbundkirchengemeinde Gammertingen-Trochtelfingen; Weltladen Gammertingen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014449.html

::  16.11.2022 – 20:00 Uhr, Kaplaneinhaus in Riedlingen : “Trotz Ukraine-Krieg: Für eine ökologische, militärarme(freie), sozial und global gerechte Zeitenwende”

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach (Journalist und Autor). Kostspielige Hochrüstung, eine auf lange Dauer angelegte Konfrontation mit Russland sowie die Vernachlässigung von Klimawandel, Hunger und anderen globalen Herausforderungen – diese “Zeitenwende” bieten Politik und Medien fast unisono an als angeblich alternativlose Antwort auf Putin-Russlands völkerrechtswidrigen Krieg gegen die Ukraine. Was wären die Chancen und notwendigen Schritte für eine militärfreie, ökologische sowie sozial und global gerechte Zeitenwende und für eine europäische Friedensordnung, die es nur mit Russland geben kann? Andreas Zumach wird in dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu diesen und weiteren Fragen Stellung nehmen. VA: Lebenshaus Schwäbische Alb; Ökumenische Erwachsenenbildung Riedlingen; pax christi Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/014455.html

::  19./20.11.2022 – Herrmann-Hepper-Halle in Tübingen IMI-Kongress: “Zeitenwenden: Ukraine-Krieg und Aufrüstung”

Das vollständige Programm und weitere Infos zum IMI-Kongress finden sich hier >> https://www.imi-online.de/2022/09/26/kongress2022/

Veranstaltungstermine finden sich u.a.:

Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.

Bubenhofenstr. 3

D-72501 Gammertingen

Germany

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Bank: GLS Bank eG
IBAN: DE36 4306 0967 8023 3348 00
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19.11.22 dezentrale Aktionen: „Stoppt das Töten in der Ukraine – Aufrüstung ist nicht die Lösung!“

„Stoppt das Töten in der Ukraine – Aufrüstung ist nicht die Lösung!“ https://wp.me/paI27O-4dz,    www.stoppt-das-toeten.de

Pressemitteilung

13. Oktober 2022

Den Aufruf in voller Länge sowie weitere Informationen gibt es hier: www.stoppt-das-toeten.de

„Stoppt das Töten in der Ukraine – Aufrüstung ist nicht die Lösung!“

Bündnis ruft zu Aktionstag am 19. November 2022 auf

Für Samstag, den 19. November 2022, ruft ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine – Aufrüstung ist nicht die Lösung“ zu bundesweiten Protesten auf. In möglichst vielen Städten soll es dezentrale Aktionen gegen den andauernden Krieg in der Ukraine und das Aufrüstungsprogramm der Bundesregierung geben. Zum Bündnis gehören aktuell die Arbeitsgemeinschaft Dienst für den Frieden, attac, der Bund für Soziale Verteidigung, die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen, das Frauennetzwerk für Frieden, das Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung leben, Rheinmetall entwaffnen und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.

Stoppt das Töten in der Ukraine – Aufrüstung ist nicht die Lösung!
Das Bündnis verurteilt den russischen Angriff auf die Ukraine. Ein sofortiger Waffenstillstand sowie der Rückzug der russischen Truppen aus dem ukrainischen Staatsgebiet seien unabdingbar, heißt es im Aufruf zu dem Aktionstag am 19. November (vollständig – auch auf Englisch, Russisch und Ukrainisch – zu finden auf www.stoppt-das-toeten.de). Von der Bundesregierung fordert das Bündnis, sich aktiv für eine diplomatische Lösung des Konflikts und für die Aufarbeitung von Völkerrechtsverbrechen einzusetzen. Außerdem sollen alle Menschen, die vor diesem und anderen Kriegen fliehen, sowie insbesondere Militärdienstentzieher*innen, Kriegsdienstverweigerer*innen und Deserteur*innen in Deutschland und Europa Asyl finden können.

Die aktuelle Rüstungsspirale, an der viele Staaten der Welt, darunter Deutschland, beteiligt sind, müsse zum Wohle aller Menschen gestoppt werden. “Jeder Euro, Dollar oder Rubel, der ins Militär fließt, fehlt im Kampf gegen globale Menschheitsprobleme wie die Klimakrise, Armut oder die Corona-Pandemie”, heißt es im Aufruf. Das Bündnis fordert ein Umdenken in der Sicherheitspolitik.

Bündnis ruft zur Beteiligung auf
Weitere Organisationen und Initiativen sind eingeladen, sich dem Aufruf anzuschließen. An dem dezentralen Aktionstag sollen bundesweit gewaltfreie und bunte Aktionen und Protesten an den Orten stattfinden, an denen über Aufrüstung und Krieg entschieden wird: Vor Regierungsgebäuden und den Büros der regierenden Parteien, vor den Fabriken der Rüstungsindustrie sowie vor Militäreinrichtungen aber auch in Innenstädten, um die Menschen auf die Forderungen des Bündnisses aufmerksam zu machen.

Die aufrufenden Organisationen grenzen sich dabei klar von Gruppen aus dem rechten Spektrum ab: “Für Menschen und Gruppen aus dem nationalistischen und antidemokratischen Spektrum ist auf unseren Aktionen kein Platz. Ebenso erteilen wir Menschen und Gruppen, die wissenschaftsfeindlich sind, die Journalist*innen angreifen, sowie Menschen und Gruppen, die Verschwörungsmythen anhängen und/oder Rassismus, Antisemitismus, Sexismus oder andere diskriminierende Botschaften verbreiten, eine Absage”, heißt es im Aufruf. Man stehe für Menschenrechte ein und sei solidarisch mit allen Menschen, die sich gegen Krieg einsetzen.

Den Aufruf in voller Länge sowie weitere Informationen gibt es hier: www.stoppt-das-toeten.de

Für Rückfragen:
Attac: Hendrik Küster, Mail: hendrik.kuester@posteo.de, Tel.: 0179-4180 714
DFG-VK: Michael Schulze von Glaßer, Mail: svg@dfg-vk.de, Tel.: 0176-23575236
Netzwerk Friedenskooperative: Annegret Krüger, Mail: friekoop@friedenskooperative.de, Tel.: 0228-692904
VVN-BdA: Hannah Geiger, Mail: presse@vvn-bda.de, Tel.: 0178-2785958

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Paul Craig Roberts: : Strategischer Fehler Moskaus, Gefahr des dritten Weltkriegs, Русский перевод:

Verstörend ist ein Bericht in der neuen Free21, der allerdings von September stammt, und in der Quelle von März, in dem Paul Craig Roberts sagt, dass Russland viel zur zart seinen Krieg gegen die Ukraine geführt hätte und gerade dadurch die Gefahr  eines Atomkriegs wahrscheinlich sei…

“Begrenzte militärische Operation” in der Ukraine: Strategischer Fehler Moskaus Die wahrscheinlichste Konsequenz wird ein Dritter Weltkrieg sein https://free21.org/strategischer-fehler-moskaus/

Er ist in diesem Heft: https://free21.org/magazine/2022-05/

The Kremlin’s “Limited Military Operation” in Ukraine Was a Strategic Blunder

World War III Will Be the Most Likely Consequence https://www.unz.com/proberts/the-kremlins-limited-military-operation-in-ukraine-was-a-strategic-blunder/

Quelle:   Why the US is becoming more brazen with its Ukraine support https://thehill.com/policy/international/3627782-why-the-us-is-becoming-more-brazen-with-its-ukraine-support/

 

Russische Übersetzung:

Русский перевод:

“Ограниченная военная операция” Кремля в Украине была стратегической ошибкой
Наиболее вероятным последствием будет Третья мировая война
Пол Крейг Робертс – 6 сентября 2022 года – 1 600 слов – 459

Я ненавижу слышать “я же вам говорил”, а здесь я говорю именно эти слова.

Как известно читателям, меня уже много лет беспокоит то, что терпимость России к бесконечным оскорблениям и провокациям будет продолжать поощрять все новые и новые провокации, пока не будут пересечены красные линии, которые приведут к прямому конфликту между двумя крупными ядерными державами. Все эти годы Кремль, неспособный понять или принять, что его роль в качестве врага №1 для Вашингтона является неизменной, полагался на стратегию нулевых или минимальных ответов, чтобы подорвать имидж опасной и агрессивной России, настроенной на восстановление советской империи.

Эта дипломатическая стратегия, как и стратегия России в отношении Украины, полностью провалилась.

Провальная стратегия Кремля в отношении Украины началась с того, что Кремль уделил больше внимания Олимпиаде в Сочи, чем свержению Вашингтоном правительства Украины. Ошибки Кремля пошли по ускоренному пути, когда Кремль отказал Донбассу в просьбе воссоединиться с Россией, как бывшей российской провинции Крым. В результате русские Донбасса, ранее входившие в состав России, стали жертвами преследования со стороны украинских нацистских ополченцев, обстрелов гражданских районов и частичной оккупации украинскими войсками с 2014 года до февраля 2022 года, когда российская армия начала очищать Донбасс от украинских войск, чтобы предотвратить подготовленное украинское вторжение в республики Донбасса. Прождав 8 лет, чтобы начать действовать, Кремль теперь столкнулся с большой, обученной и оснащенной западными войсками армией плюс фанатичные нацистские полки.

Можно было подумать, что к этому времени Кремль научится на своих выдающихся ошибках и поймет, что, наконец, ему нужно продемонстрировать, что его спровоцировали. Без всякого сомнения, то, что требовалось, – это российская атака, которая закрыла бы Украину, уничтожив правительство, всю гражданскую инфраструктуру и немедленно завершив конфликт. Вместо этого Кремль усугубил свои ошибки. Он объявил об ограниченной интервенции, целью которой было вывести украинские войска из Донбасса. Он оставил правительство и гражданскую инфраструктуру своего врага нетронутыми, что позволило врагу противостоять интервенции на весьма выгодных условиях.

Для ясности, нет никаких сомнений в том, что русские могут очистить Донбасс от украинских войск и уже почти выполнили эту задачу. Ошибка Кремля заключалась в том, что он не понимал, что Запад не позволит ограничить интервенцию.

Кремль предостерегал Запад от вмешательства в операцию, заявляя, что если США и НАТО вмешаются, то Россия будет рассматривать эти страны как “комбатантов”. Но Запад вмешался, сначала медленно и осторожно, чтобы проверить ситуацию, а затем все более и более агрессивно, поскольку то, что, как первоначально ожидал Запад, будет максимум недельным конфликтом, сейчас длится уже седьмой месяц, Кремль снова говорит о переговорах с Зеленским, а российское продвижение, очевидно, приостановлено. Кремль не относится к странам НАТО как к участникам боевых действий, он по-прежнему обеспечивает Европу энергией в той мере, в какой Европа позволяет России это делать. Высокопоставленные российские чиновники говорят так, как будто доказать, что Россия является надежным поставщиком энергии, важнее, чем жизни ее солдат, сражающихся против подготовленных и оснащенных Западом сил Украины, поставляемых европейскими странами, чья оружейная промышленность работает на российской энергии.

Я правильно предсказал, что российские полумеры приведут к расширению войны.

Правильность моего анализа теперь подтверждается докладом в The Hill, вашингтонском издании, которое читают инсайдеры. Доклад озаглавлен: “Почему США становятся более наглыми в своей поддержке Украины”, и его можно прочитать здесь: https://thehill.com/policy/international/3627782-why-the-us-is-becoming-more-brazen-with-its-ukraine-support/.

Вот вступительное предложение доклада и некоторые выдержки из него:

“Администрация Байдена вооружает Украину оружием, которое может нанести серьезный ущерб российским войскам, и, в отличие от начала войны, американские чиновники, похоже, не беспокоятся о реакции Москвы”.

“Со временем администрация поняла, что может предоставить украинцам более крупное, более мощное, более дальнобойное, более тяжелое оружие, и русские не отреагировали”, – сказал бывший посол США в Украине Уильям Тейлор в интервью The Hill.

Русские блефовали и блефовали, но их не провоцировали”. И в администрации в самом начале была обеспокоенность [по этому поводу] – в какой-то степени она есть и сейчас, – но страх спровоцировать русских уменьшился”, – добавил Тейлор, который сейчас работает в Институте мира США”.

“Сначала мы были немного более осторожны… не зная, найдет ли Путин и атакует линии снабжения и конвои, не будучи уверенными, что он пойдет на эскалацию, а также не будучи уверенными, сможет ли Украина использовать то, что мы им [дали], или долго продержаться против России”, – сказал Майкл О’Хэнлон, военный аналитик из вашингтонского аналитического центра Brookings Institution”.

“С июня США неуклонно поставляют в страну высокомобильные артиллерийские ракетные системы, которые американские военнослужащие обучают украинских солдат применять партиями”.

В перспективе, по многочисленным сообщениям, США планируют вскоре отправить артиллерийские боеприпасы с точным наведением Excalibur – оружие, способное преодолевать расстояние до 70 километров и помогающее украинцам поражать окопавшиеся российские позиции и командные пункты”.

По словам Натана Сэйлса, бывшего сотрудника Госдепартамента, который в последнее время занимал должность исполняющего обязанности заместителя министра по вопросам гражданской безопасности, демократии и прав человека, “отчасти это изменение в обращении может быть связано с тем, что Киев бросил вызов международным ожиданиям и не пал быстро, когда Россия впервые атаковала”.

Как я и предполагал, ограниченная операция Кремля была воспринята на Западе как полумера, которая дала Западу возможность расширить войну. Теперь, с приближением зимы, конфликт расширяется благодаря поставкам мощного оружия дальнего действия, способного атаковать Донбасс, Крым и другие части России из западной Украины, которая была избавлена от российского вторжения.

Как я и предполагал, затягивая войну своей тактикой “медленного движения” с целью минимизации потерь среди гражданского населения, что является благородным намерением, Россия дала Западу возможность охарактеризовать российскую интервенцию как выдохшуюся из-за истощения боеприпасов и больших потерь со стороны России. Картина российских неудач произвела ожидаемый мною эффект – Запад стал более уверенным в своей роли участника боевых действий. Вот выдержки из доклада The Hill, подтверждающие это:

“Еще одна часть уравнения: Последние разведывательные данные свидетельствуют о том, что Россия чувствует укор от наложенных Западом санкций, а ее вооруженные силы сокращаются по мере продолжения войны”.

“В прошлом месяце агентство Рейтер сообщило, что крупные российские авиакомпании, такие как Аэрофлот, посадили свои самолеты на мель, чтобы их можно было разобрать на запчасти, снимая компоненты с одних самолетов, чтобы другие были пригодны к полетам.

“Столкнувшись с потерями на поле боя, Путин в прошлом месяце попытался увеличить численность российского боевого состава более чем на 130 000 человек, отменив верхний возрастной предел для новобранцев и поощряя вступление в армию заключенных”.

Американские чиновники считают, что эти усилия “вряд ли увенчаются успехом”.

“В целом, разведданные рисуют картину страны [России], которая изо всех сил пытается сохранить свои собственные институты, не говоря уже о том, чтобы отомстить западным странам за помощь Украине”.

“Я думаю, что инстинкты людей в министерствах и ведомствах, особенно в государственном и оборонном, а также в разведывательном сообществе, я думаю, что их инстинкты заключаются в том, чтобы быть более нацеленными вперед и более агрессивными”, – сказал один бывший высокопоставленный правительственный чиновник.

“У нас гораздо больше пространства на нашей стороне, я думаю, чтобы предпринять действия, которые помогут Украине, не опасаясь необоснованно того, что Путин ответит”, – добавил он.”

Можно рассуждать, что Кремль совершил все эти ошибки, потому что не хотел пугать большую часть Европы вступлением в НАТО, демонстрируя свое военное превосходство в молниеносном завоевании Украины. Но именно полумеры России дали Финляндии и Швеции уверенность в том, что они вступят в НАТО, поскольку они не видят угрозы для себя от членства в НАТО. Сокрушительный удар России по Украине заставил бы всю Европу пересмотреть вопрос о членстве в НАТО, поскольку ни одна европейская страна не захотела бы столкнуться с перспективой войны с Россией. Вместо этого Кремль создал британского премьер-министра, который готов вступить с Россией в ядерную войну, и НАТО, которое намерено продолжать украинский конфликт.

Невнимательный или враждебно настроенный читатель может сделать из моей статьи вывод, что я выступаю за военный успех России. Напротив, я выступаю за минимизацию риска ядерной войны. Мы со Стивеном Коэном – двое, кто с самого начала видел, как вмешательство Вашингтона в дела Украины со свержением правительства прокладывает курс, который может закончиться ядерным Армагеддоном. Коэна поносили его собственные либеральные левые, а меня объявили “дурой/агентом Путина”.

Обзывательства, которым мы подверглись, доказали нашу правоту. Западный мир слеп к потенциальным последствиям своих провокаций в отношении России, а Кремль слеп к потенциальным последствиям своего попустительства провокациям. Как мы видим, ни одна из сторон еще не пришла к этому пониманию. Доклад Хилла демонстрирует правильность моего анализа ситуации и моего прогноза о том, что результатом станет расширение войны и повышение вероятности просчетов, которые могут привести к ядерной войне.

(Перепечатано с сайта PaulCraigRoberts.org с разрешения автора или представителя)

переведено deepl.com

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