Fahrplan zur finanziellen Unabhängigkeit: März 26 https://wp.me/paI27O-6Dz
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Lernen, als Einzelperson im Schnitt von 1000-2500€ monatlichen Gesamtausgaben gesund und glücklich zu leben. Einnahmen und Ausgaben dokumentieren und sich die größten Kostenpunkte im Konsumverhalten bewusst machen und quantifizieren. Spartricks vor allem in Bezug auf Ernährung, Wohnen, Versicherungen & Abos, Gesundheit, nachhaltiges Einkaufen lernen. Nicht rauchen und auch sonst keinen Quatsch machen, wie z.B. Lotto spielen. Geld ist nicht alles! Wenn möglich in Gemeinschaft leben, Kosten und Ressourcen teilen.
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Langfristig, schlank und passiv investieren. Das geht am besten mit breit diversifizierten, günstigen, globalen Aktien-ETFs (exchange traded funds, also börsengehandelten Aktien-Indexfonds). Dafür zunächst ein Depot und ggf Tagesgeldkonto bei einem der drei Broker bzw Banken anlegen (TradeRepublic, Scalable Capital, oder ING DiBA).
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Jederzeit einen Notgroschen, also Geld in der Höhe mehrerer Monatsausgaben (zwischen 5000-50000€) auf Tagesgeldkonto bzw Verrechnungskonto griffbereit liegen lassen und dabei verzinsen (in 2024 momentan 3-4% möglich)
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Alles weitere Ersparte auf einen Schlag in einen breitgestreuten, globalen und schlanken Aktien-ETF (mit jährlichen Gesamtkosten oder TER, total expense ratio, von unter 0,3%) stecken und langfristig (also über Jahrzehnte) investiert lassen; bzw alles übrigbleibende Nettoeinkommen in einen solchen ETF per Sparplan leiten (monatlich mehrere hundert oder tausend Euro).
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Nicht spekulieren oder zocken! Keinen Quatsch von Finanzheinis mit Provisionshunger andrehen lassen (zB Riesterrente, Lebensversicherungen, aktive Fonds, geschlossene Fonds, Vermögensverwaltungen, etc). Bei einer Finanzkrise keine kalten Füße bekommen und nicht übermäßig verkaufen!
Krisen kommen und gehen, meist stabilisiert sich der Markt innerhalb von 1-2 Jahren wieder weitestgehend. Fernseher ausmachen und nicht aus dem Konzept bringen lassen. Bei Unruhe die persönlichen Ausgaben verringern und auf Gesundheit + Familie fokussieren.
Es macht zwar Sinn, Investitionen zu diversifizieren (also neben Aktien auch Anleihen, Renten, Rohstoffe oder Immobilien zu kaufen), langfristig gesehen machen Unternehmensbeteiligungen aber die beste Rendite und am meisten Sinn. Ich investiere zu 100% in Aktien und passe mein Verhalten entsprechend an.
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Entnahme durch gleichmäßigen ETF-Verkauf planen, um den Notgroschen wieder aufzufüllen (ich mache das normalerweise 1-2 Mal im Jahr). Sichere jährliche Entnahmeraten von 3-4% des Portfolios und aktuelles Marktgeschehen berücksichtigen. Konsumverhalten nicht unnötig steigern.
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Alle “kleineren” Finanzflüsse (unter 10.000€) so weit es geht über Daueraufträge bzw Sparpläne automatisieren.( ??) Thesaurierende ETFs vereinfachen es.
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Steuern und Freibetrag verstehen lernen:
https://www.finanzfluss.de/rechner/etf-freibetrag-optimieren/
Sparerpauschbetrag kann man auch durch Verkauf thesaurierender Aktien-ETF – Gewinne (2024: ca 1400€ für Einzelperson) und ggf Rückanlage ein paar Tage später ausnutzen.
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Finanzielle Unabhängigkeit ist bei einer Portfoliogröße von 20-30 mal der Jahresausgaben erreicht, sobald dieses korrekt investiert ist. Also zB bei 24k Jahresausgaben entsprechend rund 620k (ohne Rentenberücksichtigung, bei 1k monatlicher Rente entsprechend die Hälfte, also 310k).