Lühr Henken: Frieden für die Ukraine/ Gefahr eines Präventivschlags der Russen

Gefahr eines Präventivschlags der Russen bei Einführung des Dark Eagle  https://wp.me/paI27O-5i4

Lühr Henken: Frieden für die Ukraine https://www.youtube.com/watch?v=vECz2fbrxVY

Gefahr eines Präventivschlags der Russen bei Einführung des dark eagle von den USA!

Text des Vortrags vom Automaten:

Also ich freue mich dass ihr doch euch doch so zahlreich
versammelt habt.
Das sieht doch ziemlich viel aus von hier oben.  Bundeskanzler Ola Scholz,  vor dessen Amtssitz wir hier stehen leitete vor knapp Z Jahren die sogenannte Zeitenwende
ein. Künftig sollten mehr als 2% der deutschen Wirtschaftsleistung in die
Bundeswehr fließen und Waffen in Kriegsgebiete geliefert werden.
Scholz begründete das im Bundestag so:
“Putin will ein russisches Imperium errichten. Er will die Verhältnisse in
Europa nach seinen Vorstellungen grundlegend neu ordnen und
schreckt er nicht zurück vor militärischer Gewalt. Das sehen wir heute
in der Ukraine”
Zitat Ende oder kurz gefasst:  für die militärische Neuordnung
Europas greift Putin zunächst die Ukraine an,  um dies als Sprungbrett für den Gang nach Westen zu nutzen. Da hilft nur ein Mittel: Aufrüsten der Ukraine und der
Bundeswehr.  Deutschland hat die Ukraine seitdem Waffenhilfe in Höhe von
9,4 Milliarden Euro erhalten und
Versprechen auf weitere für
8,3 Milliarden. Aus dem anfänglichen Zauderer ist der Kriegstreiber Scholz
geworden. Nicht nur in Europa sondern neuerdings auch in den
USA Geld für die massive Aufrüstung der
Bundeswehr fließt wurden für die
Bundeswehr im Jahr vor dem ukrainekrieg
noch 52 Milliarden locker gemacht so
werden es in diesem Jahr voraussichtlich
89 Milliarden
werden das wäre das würde
2,1% des bedeuten Scholz verspricht
dieses Niveau oberhalb der 2% zu halten
auch wenn der Topf mit den 100
Milliarden sondererschulden spätestens
ab
2028 leer ist 2% des BIP bedeutet dann
die zusätzlichen 30 bis 35 Milliarden
für die Bundeswehr müssen bei den
Sozialausgaben gekürzt werden und das J
für J Scholz Zusage auch für die 30er
Jahre und darüber hinaus
gilt porius ma pestorius machte vor
einer Woche klar dass die 2% nicht
reichen könnten es könnten auch D oder
3ieinhalb Prozent werden sagte er je
nach
Weltlage ich habe mal gerechnet das
wären auf der Basis des biips dieses
Jahres
125 bzw
150 Milliarden für die Bundeswehr
Halleluja und das alles aus dem
Bundeshaushalt dazu darf es nicht
kommen das verlangt der Bevölkerung sehr
viel ab sie soll diesen gigantischen
aufrüstungskurs schließlich
mittragen das heißt es geht um den Kampf
um die Köpfe nicht nur die Bundeswehr
soll kriegstüchtig werden sondern auch
die
Bevölkerung wie erreicht man das ganz
einfach die Angst vor den Russen schüren
und das hat wieder
Konjunktur seit Mitte Dezember geistet
es durch die Gazetten den Anfang machte
Springers Bild sie titelte
Pistorius warnt vor Putins Angriff wir
haben 5 bis 8
Jahre Erfinder des Gedankens ist
Christian Mölling von der Deutschen
Gesellschaft für auswärtige Politik
seine Erfindung sobald in der Ukraine
nicht mehr gekämpft wird aus welchem
Grund das läst Mölling offen es kann
also ein Stillstand sein oder Russland
hat den Krieg gewonnen oder gar
verloren wird Russland seine Armee
wieder aufbauen um danach im Baltikum
oder Polen anzugreifen denn Russland
verfolge imperiale
Ambition das werde in 5 bis 9 Jahren der
Fall sein Belege für diese Behauptung
haben weder Mölling noch
aber damit es nicht dazu kommt muss die
deutsche Aufrüstung beschleunigt
werden liebe Freundinnen und Freunde das
ist
stimmungsmachel und ist geeignet die
Bevölkerung in eine kriegshistorie
hineinzutreiben ich halte es da mit
Harald
Kujat ehemals Generalinspekteur der
Bundeswehr und Chef des natoit usses der
vor 10 Tagen sagte ich
zitiere ob die
Vermutungen der russischen
angriffsabsichten zutreffen ließe sich
übrigens durch einen
Waffenstillstand und anschließende
Friedensverhandlungen feststellen zudem
könnte das
Verhandlungsergebnis Regelung
enentthalten die ausschließen das
ukrainisches Territorium von Land aus
als Aufmarschgebiet für einen Angriff
auf Mitteleuropa genutzt werden kann
darüber hinaus könnten mit Russland
Vereinbarungen geschlossen werden die
vor allem die Sicherheit der baltischen
Staaten erhöhen aber auch insgesamt zu
größerer Stabilität zwischen NATO und
Russland beitragen ich denke
beispielsweise an einen aktualisierten
KSE Vertrag über die Begrenzung
konventioneller Streitkräfte mit neuen
lankenregelungen Zitat Ende soweit
Harald Kujat ich kann mich dem nur
anschließen
Verhandlungen schließt selenski per
Dekret
aus und fordert Waffenlieferung des
Westens insbesondere von Deutschland
Marschflugkörper
Taurus diese Forderung fand im Antrag
der CD CSU keine
Mehrheit aber der Antrag aus den
Fraktionen der Ampelkoalition
öffnet dieser Option Tür und Tor auch
wenn der
tauruslieferung nicht heute oder morgen
zugestimmt wird so stellt der
Bundestagsbeschluss kein Nein für alle
Zukunft da das bestätigte die
stellvertretende Fraktions Gabriela
Heinrich im Bundestag sie sagte Zitat
fakt ist wir haben an dieser Stelle
keine rote Linie gezogen und das hat
übrigens auch der Kanzler nicht getan
sie wissen ganz genau dass es bisher
kein Nein gibt Zitat Ende beabsichtigt
ist dass die Taurus an US-amerikanische
Kampfflugzeuge des Typs F16 gehängt
werden noch nicht in der Ukraine sind 61
F16 sollen aus Dänemark und den
Niederlanden vom Sommer an bis Ende
nächsten Jahres ausgeliefert werden die
Kriegstreiber innen in CDU CSU und Ampel
werden nicht locker lassen entscheidet
die Regierung sich für Taurus schlägt
sie sämtliche Warnungen vor einer
Eskalation des ukrainekrieges in den
Wind was macht Taurus so gefährlich die
punktzi genau ur sind durchschlagfähig
gegen 4 m dicken Beton und sehr schwer
abfangbar seine Reichweite von mehr als
500 km ermöglicht einen strategischen
Einsatz in drei Bereiche erstens
strategische Zentren in Moskau wie den
Kremel und Ministerien das ist das wofür
der CDU hazardur ruderich Kiesewetter
kürzlich
plädierte zweitens auf halbenweg nach
Moskau lagern in 22 los russische
Interkontinentalraketen mit 88
Atomsprengköpfen alleine diese
strategischen Option durch Taurus
provozieren heftige russische
Gegenmaßnahmen welche das sein könnten
darüber kann man nur spekulieren der
dritte Bereich ist die für die
Versorgung der Krim so bedeutsame
kerschbrücke ganz im Osten der Halbinsel
die Krim ist von strategischer Bedeutung
für Russland wegen der Schwarzmeerflotte
und und der Stützpunkte für Luftwaffe
und her die Zerstörung der
Brückenpfeiler ist der Ukraine mit
britischen und französischen
Marschflugkörper nicht möglich die
Flugzeuge müssten zu nahe an die
Kampflinie heranfliegen um sie zu
starten mit Taurus jedoch könnte der
Staat weit im Binnenland der Ukraine
erfolgen eins ist klar werden Taurus
geliefert eskalieren die
Feindseligkeiten deshalb Taurus darf
nicht an die
geliefert
werden auch die USA arbeiten mit
Hochdruck daran den Druck auf Putin zu
erhöhen unter Trump wurde
2019 die Entwicklung von
hyperschallraketen mit langer Reichweite
in Gang gesetzt dessen gleitkörper mit
konventionellem spengstoff bereits
fertig ist
super schnell wie ein persching 2 aber
anders als diese ist ihr losgelöster
Gefechtskopf während des Fluges lange
Zeit
manövrierbar sodass er nicht abgefangen
werden kann er trifft das Ziel Punkt
genau das Ziel Putin persönlich die Crew
dafür 500 Mann stark ist seit Ende
2021 bereits im Lande il auf Wiesbaden
der Kommandozentrale und Grafen W wo die
Kanoniere sind es ist zu erwarten dass
die Dark Eagle 2025 nach Deutschland
kommen werden Putin weiß um dieses
Messer am Hals wie er im Februar 22 3
Tage vor seinem Angriffsbefehl auf die
Ukraine sagte was wird er
tun abwarten bis die Batterie steht weil
dar trut dass die USA sie schon nicht
einsetzen werden denn dann so die
russische Militärdoktrin droht den USA
und oder Europa unweigerlich der
Gegenschlag
Russlands oder vertraut Putin seiner
Generalität nach seiner Ermordung nicht
weil diese sowohl Skrupel bei der
Zerstörung Europas und der USA hat und
den eigenen Tod und den ihrer Landsleute
fürchtet
falls Putin zur letzten Überlegung neigt
bleibt ih nichts anderes übrig als zuvor
etwas zu unternehmen um zu
überleben was könnte das sein im
ukrainekrieg
nachgeben sicher nicht anbieten auf
eigene hyperschallwaffen zu verzichten
wenn die USA es auch tun wohl auch nicht
denn die US Raketenabwehrsysteme deren
wegen Russland die eene
hyperschallraketen überhaupt entwickelt
hat sind dann immer noch da folglich
wird Putin diesen Vorschlag nicht machen
es sei denn die USA würden auf ihre
Raketenabwehr
verzichten davon ist aber nicht
auszugehen also was bleibt
noch ein Präventivschlag auf US
Kommandozentralen in Deutschland mit
hochpräzisen hyperschallraketen
kinschall oder Zirkon
wiesbaden Stuttgart Ramstein Büchel und
Grafen wö zu beschießen könnte die usatz
US Einsatzfähigkeit in Europa
zerstören und der US Gegenschlag ihre
Kommandozentralen in Europa wären
unbrauchbar ebenso ihre militärischen
Möglichkeiten würden sie dann ihr
strategisches nukleararsenal mit
Interkontinentalraketen und von u-boten
und Bombern aus gegen Russland
einsetzen klingt alles sehr
abenteuerlich aber es ist
brandgefährlich für uns
alle zu
abwegig zu
spekulativ vielleicht die Stationierung
von Dark eagel ist in jedem Fall
destabilisierend wie dem entkommen indem
die Dark Eagle nicht nach Deutschland
kommen wir haben noch ein Jahr Zeit den
ntig
Scholz ber und zu erzeugen also Herr
Scholz keine Taurus an die Ukraine
liefern keine darkegel nach Deutschland
holen den Kurs auf Verhandlungen mit
Russland Stellen nicht aufrüsten sondern
abrüsten
danke danke
l so
jetzt
Am 25.02.24 um 18:47 schrieb Helmut Käß:
> Lieber Jan-H
> Kannst Du mir bitte den Deutschen Text dieser Email ausdrucken?  Lühr
> Henken: Frieden für die Ukrainehttps://www.youtube.com/watch?v=vECz2fbrxVY
> Herzliche Grüße, Helmut
>
> Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: +49 531 350513 Mobile: +49 176
> 577 47 881, https://helmutkaess.de/willkommen/www.ippnw.de,
https://www.sicherheitneudenken.dehttps://leuchtturmard.de,
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Nato-General Kujat über 2 Jahre Ukraine-Krieg: Deutschland läuft Gefahr, sich «direkt zu beteiligen»

Nato-General Kujat über 2 Jahre Ukraine-Krieg: Deutschland läuft Gefahr, sich «direkt zu beteiligen»  https://wp.me/paI27O-5hY

Nato-General Kujat über 2 Jahre Ukraine-Krieg: Deutschland läuft Gefahr, sich «direkt zu beteiligen» https://www.youtube.com/watch?v=ZDOLcahuF8k  wichtige Aussage:   Min 58.00

General Kujat bei dem Gespräch mit der Schweizer Weltwoche über den Ukrainekrieg: Er bezeichnet Kiesewetter und Strack-Zimmermann als unpatriotisch, weil sie Leben und Wohlstand der Bevölkerung aufs Spiel setzen und bezeichnet es als strafrechtlich relevant… wer so mit der Sicherheit und der Freiheit unseres Volkes umgeht, kann kein politisches Amt übernehmen…

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Daniele Ganser: in dem Mediennavigator Putin und Carlson in der Analyse

in dem Mediennavigator Putin und Carlson in der Analyse: https://www.youtube.com/watch?v=4gHOTENOmdE

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Corona-Symposium der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag

Corona-Symposium der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag  https://wp.me/paI27O-5hP

Heute sah ich mir ein kurzes Video an: 9 Minuten… https://www.freischwebende-intelligenz.org/p/das-preiswurdige-ende-des-groten  Schaut Euch dieses kurze Video an, und Ihr versteht vielleicht, was ich meine.

“Das preiswürdige Ende des größten Scams der Geschichte”

Das Endstadium des Corona-Narrativs ist längst erreicht. Aufklärung sucht man vergebens, dafür regieren Vertuschung und Verzweiflungskomik.

Dadurch stieß ich wieder auf das AfD Symposion im Bundestag, das eine wichtige Tat dieser Partei war, weil sich keine andere Partei traute, dieses Thema anzugehen. Die Partei mit dem m.E.  schlcchtesten Programm, aber im Moment die Partei, die sich traut, die grauenhaften Fehler der Regierung anzusprechen.

Das ist dann ein Grund, sich die längeren Videos über dies Ereignis anzusehen: Insbesondere dieses:

https://www.youtube.com/watch?v=QooYeYc57D8 , besonders wichtig: Min. 51,14, Bhakdi…

Oder noch gründlicher hier:  https://www.youtube.com/watch?v=lxXRDsLUc_M

und differenzierter:  https://afdbundestag.de/corona-symposium/

 

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Yurii Sheliazhenko , Rede gegen den Krieg am 24.2.24

Yurii Sheliazhenko , Rede gegen den Krieg am 24.2.24  https://wp.me/paI27O-5hH

Klicke, um auf 2024-02-23_Rede_Yurii_Sheliazhenko.pdf zuzugreifen

Rede von Yurii Sheliazhenko
Liebe Freunde, ich grüße Sie aus Kiew und danke Ihnen für die Antikriegskundgebung zu diesem traurigen Anlass des Jahrestag von Putins verbrecherischem Angriff auf die Ukraine.

Es ist ein seltenes Ereignis, dass sich heute Menschen versammeln, um gegen den Krieg und nicht gegen den Feind zu protestieren. Es ist klar, dass der Krieg seit vielen Jahren geplant und budgetiert ist. Den Menschen wird gesagt, dass der Kampf ums Überleben Opfer erfordert und dass man auf die schlimmsten Szenarien vorbereitet sein muss. Aber die Menschen haben auch ein Recht auf Frieden, und die Menschen haben ein Recht darauf, sich auf den Frieden zuzubewegen und das Eis der Ängste, der Lügen und des Hasses zu durchbrechen. Die Friedensbewegung ist ein Teil der menschlichen Natur; sie ist unverzichtbar, unbestechlich und allgegenwärtig; sie beginnt mit dem Hören auf die Stimme des Gewissens in jedem vernünftigen Menschen.
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte Präsident Zelensky: Fragen Sie die Ukraine nicht, wann der Krieg zu Ende ist, Fragen Sie sich, warum Putin ihn immer noch fortsetzen kann. Er sprach auch über seine Erfindung, die ukrainische Friedensformel, die davon ausgeht, dass alle Arten von Sicherheit, von der nationalen Sicherheit über die Umweltsicherheit bis hin zur Lebensmittel- und Nuklearsicherheit
durch eine vereinte Kriegsanstrengung der gesamten demokratischen Welt gewährleistet werden sollte, um die Ukraine mit Waffen zu versorgen und
Russland zu besiegen. Natürlich haben auch wir in der Friedensbewegung eine eigene Friedensformel: “Frieden ist nicht gleich Krieg” (Frieden≠Krieg).
Zelenskys Bekenntnis zur Demokratie, das er in seiner “Friedensformel” zum Ausdruck bringt, ist lobenswert, und die Vorwürfe Aggression gegen Russland, die Forderungen nach Truppenabzug und Wiedergutmachung für schreckliches Unrecht sind gerechtfertigt. Aber seine Formel ist ein wenig unvollständig, denn jeder Krieg oder jede andere Art von systemischer Gewalt ist unvereinbar mit echter Demokratie, der politischen Kraft eines umfassenden friedlichen Dialogs, der Entscheidungsfindung und des gewaltfreiem Leben.
Es ist eine gefährliche Utopie, die ganze Nation in Soldaten zu verwandeln und alle feindlichen Nationen vom Planeten zu tilgen.
Und die Tatsache, dass die feindliche Nation einen zuerst angegriffen hat, macht diese Wahnvorstellung nicht legitim. Putin kann seine Aggressionen fortsetzen, weil die militaristische Utopie im Aberglauben des Volkes verankert ist
nicht nur bei seinen Untertanen und Mitdiktatoren, sondern auch bei seinen Gegnern; ich erinnere Sie daran, dass der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Jahr 2020 Putin die Einberufung von Menschen gegen deren Verweigerung aus Gewissensgründen in der Rechtssache Dyagilev gegen Russland erlaubt hat, und das war ein trauriger Tag des moralischen Versagens für die europäische Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Putin ist in der Lage, die Ukraine anzugreifen, weil sein souveränes Recht, seine Untertanen zu unterdrücken und zu zwangsrekrutieren, nicht durch internationales Recht in Frage gestellt, verweigert oder verboten wird, weil
es ihm erlaubt ist, nach den Regeln des militaristischen Spielbuchs zu spielen, das heute überall auf dem Tisch liegt, weil Nationalismus, Militarismus und das Bestreben von Großmächten, ihre Einflusssphären zu kontrollieren, zur Normalität in
internationalen Angelegenheiten gehören. Der Osten, insbesondere Russland und China, und der Westen, zu dem auch die Ukraine gehört, können keine wirkliche Sicherheit erreichen, wenn sie ihre Völker zum Kämpfen zwingen, glaubwürdige Sicherheitsbedenken der jeweils anderen Seite ignorieren und sich weigern, eine faire und prinzipielle Diskussion zu führen.
Friedensbewegungen sind in der demokratischen Gesellschaft notwendig, um daran zu erinnern, dass echter Frieden bedeutet, dass die Menschen miteinander reden, anstatt zu töten, wenn die Menschen vereint sind, um nicht gegen den gemeinsamen Feind zu kämpfen, sondern für das Gemeinwohl zu arbeiten, dass Frieden nicht bedeutet, alle Feinde zu töten und sich damit noch mehr Feinde zu machen, bis sie einen selbst umbringen, sondern dass Frieden in Wirklichkeit bedeutet, aus Feinden Freunde zu machen oder zumindest zu guten Nachbarn zu machen, so wie es in der Geschichte schon oft geschehen ist und wieder geschehen muss. Aber man sollte
vorsichtig sein, wenn man mit Hassern über Frieden und gesunden Menschenverstand spricht.
Ich werde bereits strafrechtlich verfolgt, meine Wohnung wird durchsucht und mein Computer und mein Smartphone werden beschlagnahmt, weil ich mich für Frieden und Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen einsetze, das dämonisierte Feindbild kritisiere und andeute, dass tragische Fehler auf beiden Seiten gemacht wurden. Mein Pazifismus wurde als Gedankenverbrechen betrachtet, es gibt eine ideologisch voreingenommene forensische sprachliche Schlussfolgerung, die neben ignoranten Angriffen auf eine pazifistische Weltanschauung
unsinnigerweise behauptet, dass eine Antikriegserklärung, in der die russische Aggression und jeder andere Krieg eindeutig verurteilt wird und Krieg als Verbrechen verurteilt, angeblich den Krieg rechtfertigt.
Obwohl zwei unabhängige Sachverständige in meinen Worten keine Rechtfertigung für die russische Aggression sahen, könnte ich dennoch wegen dieses Verbrechens angeklagt werden, das mit 5 Jahren Gefängnis bestraft wird.
Diese politischen Repressionen unter einem lächerlichen Vorwand haben den offensichtlichen Hintergedanken, die Friedens- und und Menschenrechtsaktivismus der ukrainischen pazifistischen Bewegung zu unterbinden, denn die Militaristen hassen es, wenn wir wenn wir über gewaltlosen Widerstand sprechen, wenn wir einem politischen Gefangenen, Vitaliy Alexeyenko, helfen, zu klagen und seine Freilassung durch den Obersten Gerichtshof zu erwirken, wenn unser Mitglied Andrii Vyshnevetsky Präsident Zelensky verklagt und seine Entlassung aus der Armee aus Gewissensgründen fordert, wenn unsere “Friedensagenda für die Ukraine und die Welt” zu einer gewaltfreien Alternative zu Zelenskys Friedensformel wird.
Aber trotz all des Hasses und der Repressionen bin ich entschlossen, die Militaristen daran zu erinnern, dass die Zensur von Friedensreden keine “Verteidigung der Demokratie” ist, sondern eine autoritäre Tendenz, dass die Entführung von Menschen auf der Straße,  ihre Einwände nicht nur aus Gewissensgründen, sondern sogar aus gesundheitlichen Gründen zu ignorieren und sie und sie in militärischen Ausbildungslagern unmenschlich behandelt, wie im jüngsten skandalösen Fall von Serhii Grishyn, der trotz schwerer Krankheit eingezogen wurde und dem eine ordnungsgemäße medizinische Untersuchung verweigert wurde, der gezwungen wurde, einen Hungerstreik zu erklären  und nun im Koma liegt, weil man gewaltsam versucht hat, ihn zum Soldaten zu machen, – all das sind Minuspunkte für die demokratische Komponente in Zelenskys Friedensformel, und der jüngste Gesetzentwurf, der auf eine totale Militärregistrierung unter Androhung des zivilen Todes, ohne Ausnahmen für Verweigerer, insbesondere mit dem Ziel
Ukrainer im Ausland zu zwingen, zurückzukehren und zu kämpfen, da ihnen sonst ihr Eigentum und ihre konsularischen Dienste entzogen werden,
ist ebenfalls kein demokratischer Schritt.
Andererseits begrüßen wir die Bereitschaft von Präsident Zelensky, verschiedene Antworten auf die russische Aggression zu erwägen.
Wir hoffen immer noch auf eine ernsthafte Erwägung gewaltfreier Antworten, und wir sind bereit, uns an der Umsetzung seiner Friedensformel mit gewaltfreien Mitteln zu beteiligen, insbesondere wenn es um solche Komponenten dieser Formel geht wie Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit.
Gewaltfreier Widerstand gegen die russische Aggression könnte viele individuelle und kollektive Aktivitäten bedeuten, von einfachsten wie Verstecken in Unterkünften oder Spenden für die Opfer bis hin zu komplizierteren wie Wahrheit sagen,  Verbreitung von Hoffnung, Verweigerung aus Gewissensgründen oder Verteidigung der Menschenrechte. Aber ich bin auch überzeugt, dass der Widerstand gegen
Widerstand gegen autoritäre Tendenzen in der Ukraine als instinktives Spiegelbild des brutalen Vorgehens des Aggressorstaates ein wichtiger Teil des Widerstands gegen die russische Aggression selbst sein könnte; um es klar zu sagen
Im Klartext: Wir müssen der Versuchung widerstehen, uns in unsere Angreifer zu verwandeln.
Wenn ich von Engagement für den Frieden mit friedlichen Mitteln spreche, rufe ich nicht zur Kapitulation vor blutigen Tyrannen und Händlern des Todes. Wir sollten uns für einen gerechten Frieden einsetzen, für Gerechtigkeit ohne Gewalt. Pazifismus ist nicht Defätismus oder Naivität, sondern eine energische, realistische und erfolgreiche gewaltfreie Lebensweise. Wir müssen es beweisen.
Jeden Tag müssen wir uns selbst und anderen in Wort und Tat beweisen, dass dies der einzige Weg ist, um gehört zu werden. Und auch die Regierungen müssen den Friedensbewegungen Gehör schenken. Verschiedene pazifistische Identitäten, religiöse und säkulare, sollten als ein wichtiger Teil einer vielfältigen demokratischen Gesellschaft anerkannt werden.
Die europäischen Regierungen, auch die deutsche, müssen eine Kultur des Friedens bewahren und entwickeln . Friedenskultur, institutionelle Verpflichtungen zur Gewaltfreiheit, demokratische und verfassungsrechtliche Garantien gegen
systemische Gewalt wie Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Es könnte schwierig sein in einer unsicheren Welt, in der Politik und Wirtschaft vom Militär und nationalen Sicherheitsstrategien vereinnahmt werden, aber es ist notwendig, um eine
friedliche Zivilisation zu bewahren, die nicht in die dystopische Barbarei eines endlosen Krieges  entgleitet oder, noch schlimmer, in die nuklearen Apokalypse.
So schwer es den europäischen Regierungen inmitten der Vorbereitungen auf einen großen Krieg auch fallen mag, sie sollten sie die Überzeugungen und Rechte derjenigen respektieren, die für den Frieden eintreten und das Töten ablehnen,
Denn jede Repression gegen solche Menschen würde den Tod der Demokratie bedeuten, das Töten der besten Hoffnungen einer ganzen Gesellschaft, die von denen, die konsequent an diesen Hoffnungen festhalten, aufrechterhalten und unermüdlich bekräftigt werden, vor allem, wenn diese Menschen alles tun, was sie können
um gewaltlos dem Übel zu widerstehen und die Schmerzen der Kriege zu lindern. Das absolute Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen vom Militärdienst sollte vollständig geschützt werden.
Da die Ukraine der EU-Familie beitreten will, müssen die europäischen Regierungen, einschließlich der deutschen Regierung, auf die rechtliche Anerkennung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen in
Ukraine bestehen. Sie müssen auch Asyl und Schutz für all diejenigen gewähren, die nicht in ihre Heimat zurückkehren können, weil sie glaubwürdigen Bedrohung durch Repressionen wegen des Eintretens für den Frieden und das Recht, das Töten zu verweigern, nicht zurückkehren können.
Diese Bedrohung ist in Russland, Weißrussland und leider auch in der Ukraine offensichtlich glaubwürdig. Da die Regierungen nicht bereit sind, ihren Menschenrechtsverpflichtungen nachzukommen, wurde die Object War Campaign ins Leben gerufen, die auf die Unterstützung der Zivilgesellschaft setzt.
Wenn sich die ganze Welt auf den Krieg vorbereitet, bereiten sich Pazifisten auf den Frieden vor, wie wir es immer tun. Jemand muss es tun, ernsthaft! Anstelle der sich selbst erfüllenden Angst vor einem großen Krieg, tragen wir in unseren Herzen und Köpfen eine sich selbst erfüllende Hoffnung auf große Veränderungen in Politik und Wirtschaft, die die Manifestationen von Gewalt im sozialen Leben und in der Verwaltung auf ein Niveau nahe Null reduzieren:  Abschaffung aller Kriege, Armeen, Waffen und Rüstungsindustrien.
Fragen Sie uns nicht, wie man den Feind besiegt; fragen Sie sich selbst, ob Sie bereit sind, für eine bessere Zukunft ohne Feinde zu arbeiten, in der das Wort “Feind” vergessen sein wird.

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israelische Siedlungen “unvereinbar”. Critics: Völkermord ist es auch…

Völkermord ist es auch  https://wp.me/paI27O-5hD

https://www.commondreams.org/news/biden-israeli-settlements?utm_source=Common+Dreams&utm_campaign=b5e57cb602-Top+News%3A+Fri.+2%2F23%2F24+w%2F+fundraiser&utm_medium=email&utm_term=0_-cee94099a4-%5BLIST_EMAIL_ID%5D

 

HOME>NACHRICHTEN>ISRAELISCHE SIEDLUNGEN
Antony Blinken und Joe Biden

US-Außenminister Antony Blinken schaut zu, während Präsident Joe Biden während eines Treffens im Roosevelt Room des Weißen Hauses am 21. November 2023 in Washington, D.C. spricht (Foto: Drew Angerer/Getty Images)

Blinken nennt israelische Siedlungen “unvereinbar mit internationalem Recht”. Critics: Völkermord ist es auch

“Um der Konsequenz willen muss die Regierung Biden nun auch die Waffenlieferungen an Israel einstellen”, so ein Analyst.
JAKE JOHNSON
23. Februar 2024
12
Die Biden-Administration hat am Freitag einen als Pompeo-Doktrin bekannten Politikwechsel der Trump-Ära rückgängig gemacht, wonach die USA israelische Siedlungen im Westjordanland, auf den Golanhöhen und in Ostjerusalem nicht mehr offiziell als “völkerrechtswidrig” betrachteten.

Experten und Verfechter palästinensischer Rechte begrüßten die Rückkehr zur langjährigen US-Position zu den Siedlungen, sagten jedoch, dass sie überfällig sei und angesichts der anhaltenden militärischen und diplomatischen Unterstützung der Biden-Administration für Israels katastrophalen Krieg gegen den Gazastreifen letztlich nur sehr wenig bedeute.

Josh Ruebner, Lehrbeauftragter an der Georgetown University und ehemaliger Direktor der US-Kampagne für die Rechte der Palästinenser, sagte, die Entscheidung der Biden-Administration sei eine gute Nachricht”, fügte aber hinzu, er sei sich nicht sicher, warum es drei Jahre gedauert habe”.

“Völkermord ist auch unvereinbar mit dem Völkerrecht”, fügte Ruebner hinzu. “Um der Konsequenz willen muss die Biden-Administration jetzt auch die Waffentransfers nach Israel beenden und Israel auffordern, die vorläufigen Maßnahmen [des Internationalen Gerichtshofs] zu befolgen.”

Nach der vorläufigen Entscheidung des IGH im vergangenen Monat, dass Israel im Gazastreifen einen Völkermord begeht, erklärte ein Sprecher des Weißen Hauses gegenüber Reportern, dass es “keine Anzeichen” dafür gebe, dass die israelische Regierung Völkermord betreibe, trotz der offenen Äußerungen hochrangiger israelischer Beamter und der Aktionen der Soldaten des Landes.

Trita Parsi, stellvertretende Vorsitzende des Quincy Institute for Responsible Statecraft, sagte am Freitag, der Siedlungsbau sei “potenziell sehr gut”, aber auch “verwirrend”, da die Regierung Biden die israelische Besetzung palästinensischer Gebiete während einer Anhörung vor dem Internationalen Gerichtshof Anfang dieser Woche verteidigt habe.

Die offizielle Anerkennung der Biden-Regierung, dass israelische Siedlungen gegen internationales Recht verstoßen, erfolgte, nachdem Bezalel Smotrich, der rechtsextreme Finanzminister des Landes, angekündigt hatte, dass Israel den Bau von mehr als 3.300 neuen Häusern in Siedlungen im Westjordanland plant.

Als Reaktion auf die Ankündigung sagte US-Außenminister Antony Blinken, dass “sowohl republikanische als auch demokratische Regierungen” den Bau neuer Siedlungen als “kontraproduktiv für einen dauerhaften Frieden” betrachtet hätten.

“Sie sind auch unvereinbar mit dem Völkerrecht”, sagte Blinken. “Unsere Regierung lehnt die Ausweitung der Siedlungen entschieden ab, und unserer Meinung nach wird dadurch die Sicherheit Israels nur geschwächt, nicht gestärkt.”

Wie Axios am Freitag feststellte, war die Pompeo-Doktrin “ein bedeutender Wandel in der US-Politik, weil sie eine Rechtsposition umstieß, die das US-Außenministerium seit 1978 vertrat, als die Carter-Administration feststellte, dass die Siedlungen eine Verletzung des Völkerrechts seien” – eine Ansicht, die auch von den meisten Mitgliedern der internationalen Gemeinschaft vertreten wird.

Kritiker beklagten, dass es mehr als drei Jahre und einen massiven israelischen Angriff auf den Gazastreifen brauchte, bis das Biden-Außenministerium die Ausreißerposition der Trump-Administration zu den Siedlungen zurücknahm.

Anfang dieser Woche teilte ein Anwalt des US-Außenministeriums dem IGH mit, er solle keine Stellungnahme abgeben, die besagt, dass “Israel rechtlich verpflichtet ist, sich sofort und bedingungslos aus den besetzten Gebieten zurückzuziehen”.

Wie der Präsident des U.S./Middle East Project, Daniel Levy, in einer Analyse des Vortrags des Anwalts des US-Außenministeriums feststellte, “weigerte sich die US-Aussage auffällig, die Rechtswidrigkeit der israelischen Siedlungen zu bekräftigen – eine der zentralen Fragen, über die das Gericht bereits entschieden hat und über die nahezu völlige internationale Einstimmigkeit besteht.”

“Die Position der USA bestand im Wesentlichen darin, die Vorstellung einer ständigen kriegerischen Besetzung zu unterstützen”, schrieb Levy. “Sie sprachen über die Bedingungen für einen Rückzug, aber natürlich verhindert ihre eigene Politik die wichtigste Bedingung für diesen Rückzug, nämlich dass die USA Israel Straffreiheit garantieren und Kosten oder Konsequenzen für Israels fortgesetzte illegale Aktionen vermeiden. Die [US-Regierung] verteidigt und unterstützt daher Israels anhaltendes Abdriften in Richtung eines immer größeren Extremismus.”

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JAKE JOHNSONJake Johnson ist ein leitender Redakteur und Mitarbeiter von Common Dreams.Full Bio >
Antony BlinkenDonald TrumpGazaGenozidIsraelJoe BidenMike PompeoWestjordanlandIsraelische Siedlungen
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Die Wiedereinführung des 52%igen Körperschaftssteuersatzes würde Amerika stärker machen

US-Gericht verwirft Floridas “Umgehung des Gesetzes über gefährdete Arten

Nach Veto gegen Gaza-Waffenstillstand nimmt Biden an Spendensammlung im Haus eines Pro-Israel-Milliardärs teil

Evers billigt faire Karten in Wisconsin und beendet damit die Herrschaft der GOP über die Wahlkreiseinteilung

Beunruhigend”: Biden DOJ klagt Journalist an, weil er Tucker Carlson-Clips weitergegeben hat

Radikal theokratisch”: Oberster Gerichtshof von Alabama gibt eingefrorenen IVF-Embryonen den Status von Kindern

Alito droht erneut, die Gleichstellung der Ehe zu kippen

UN-Experten fordern Untersuchung des Missbrauchs von Frauen und Mädchen durch die IDF in Gaza
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Das preiswürdige Ende des größten Scams der Geschichte, Covid

https://www.freischwebende-intelligenz.org/p/das-preiswurdige-ende-des-groten

Das preiswürdige Ende des größten Scams der Geschichte

Das Endstadium des Corona-Narrativs ist längst erreicht. Aufklärung sucht man vergebens, dafür regieren Vertuschung und Verzweiflungskomik.
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Maidanputsch…

Multipolar von Paul Schreier et.al. Maidan-Scharfschützen schossen aus dem Hotel Ukraina

https://multipolar-magazin.de/artikel/katchanovski-maidan-scharfschutzen

„Das Gericht in Kiew hat bestätigt: Maidan-Scharfschützen schossen aus dem Hotel Ukraina“

Vor zehn Jahren sorgte ein Scharfschützenmassaker an Polizisten und Maidan-Aktivisten für eine hochexplosive Atmosphäre auf dem Kiewer Maidan und leitete den zwei Tage später folgenden Putsch gegen die ukrainische Regierung ein. Der Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski von der Universität Ottawa erläutert im Interview mit Multipolar den Tathergang, die vorliegenden Beweise, die fragwürdige Rolle der ARD und die Erkenntnisse eines kürzlich ergangenen Kiewer Gerichtsurteils zu dem Massenmord. Die Richter stellten faktisch fest: Rechtsextreme Maidankämpfer schossen aus dem Hotel Ukraina und sind für den Tod von mindestens zehn Menschen verantwortlich.

….

STEFAN KORINTH, 21. Februar 2024, 1 KommentarPDF

 

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Seymour Hearsh: It´s Bibis war

https://seymourhersh.substack.com/p/its-bibis-war?utm_campaign=email-post&r=g2ir2&utm_source=substack&utm_medium=email

Gesendet: Mittwoch, 21. Februar 2024 um 18:49 Uhr
von: “Seymour Hersh” <seymourhersh@substack.com>
An: Helmut_Kaess@web.de
Betreff: IT’S BIBI’S WAR

ES IST BIBI’S KRIEG
Aber nicht nur sein Krieg
Seymour Hersh
21. Februar

Vertriebene palästinensische Kinder erhalten am 8. Februar an einem Spendenpunkt in einem Flüchtlingslager in Deir al-Balah im zentralen Gazastreifen Lebensmittel. / Foto von Majdi Fathi/NurPhoto via Getty Images.
Als langjähriger Reporter für nationale Sicherheit bin ich in den letzten fünf Jahrzehnten oft nach Israel gereist, um über Themen zu berichten, die von der Bombardierung der falschen Ziele bis hin zu den politischen Auseinandersetzungen mit dem Weißen Haus reichen. Wenn es darum geht, die Wahrheit herauszufinden, habe ich gelernt, dass frisch pensionierte Generäle der israelischen Luftwaffe oft die beste Anlaufstelle sind. Meine amerikanischen Quellen, von denen einige noch im aktiven Dienst sind, haben die Fähigkeiten und die Integrität der Offiziere, die die israelische Luftwaffe leiten, in den höchsten Tönen gelobt, und sie haben Recht behalten. In Vorstadthäusern außerhalb von Tel Aviv kann man viel Klartext reden – natürlich immer im Hintergrund.

Als die israelische Rechtsregierung im letzten Sommer versuchte, die Macht des Obersten Gerichtshofs zu beschneiden, unterzeichneten mehr als tausend Mitglieder der Luftwaffenreserve, darunter 235 Kampfpiloten, ein Schreiben, in dem sie erklärten, sie würden ihren Dienst verweigern, wenn Premierminister Benjamin Netanjahu auf der Umsetzung des bevorstehenden Plans bestehe. Die New York Times zitierte einen Brigadegeneral der Reserve-Luftwaffe, Ofer Lapidot, mit den Worten eines Radiointerviewers: “Wenn wir am Rande des Abgrunds stehen – oder das Land verlieren, für das wir gekämpft haben – ist der Vertrag gebrochen.”

Seit dem 7. Oktober haben sich die israelischen Piloten nicht mehr öffentlich beschwert. In den vergangenen vier Monaten waren sie an dem beteiligt, was im Militärjargon als “Truthahnschießen” bezeichnet wird: Tausende von Einsätzen über dem Gazastreifen ohne Flugabwehr und ohne die Möglichkeit, militärische von zivilen Zielen zu unterscheiden. Die Bomben waren hauptverantwortlich für die Tötung und Verletzung von mittlerweile fast 100.000 Palästinensern, darunter viele Kinder. Es ist unmöglich zu wissen, wie viele Hamas-Kämpfer in dieser Zahl enthalten sind.

Es gibt keine Aufzeichnungen darüber, dass sich ein Pilot der israelischen Luftwaffe öffentlich oder privat gegen die unangefochtenen Bombenangriffe ausgesprochen hätte, die auch heute noch andauern. Israel und die Vereinigten Staaten haben die Zuständigkeit des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag nicht anerkannt, der sich mit der Rechtmäßigkeit der israelischen Reaktion befasst.

Israel, das mit seinen weit verbreiteten Demonstrationen zur Unterstützung eines starken Obersten Gerichtshofs weltweit Bewunderung erntete, wurde bei der UN-Debatte in dieser Woche von seinem Botschafter Gilad Eilan vertreten, der das UN-Hilfswerk (UNRWA), das für die Lieferung von Lebensmitteln und anderen lebenswichtigen Gütern an die Flüchtlinge im Gazastreifen zuständig ist, beschuldigte, eine “terroristische Organisation” zu sein. In Gaza, sagte er, “ist die Hamas die UNO und die UNO ist die Hamas”.

In den Wochen nach dem 7. Oktober gab es einen Punkt, an dem mit Unterstützung amerikanischer Berater erwogen wurde, die Hamas-Führung wegen Kriegsverbrechen vor Gericht zu stellen, anstatt den Gazastreifen komplett zu bombardieren, was damals von der rechten Führung befürwortet wurde. Ein anderer Vorschlag, der sich an der Verbannung von Jassir Arafats Fatah-Bewegung nach Tunis im Jahr 1982 orientierte, hätte zur Ausweisung der Hamas-Führung im Gegenzug für die Freilassung aller Geiseln geführt. Die israelische Regierung entschied sich stattdessen für eine umfassende Bombardierung, verbunden mit der Zusage des Mossad, alle im Ausland lebenden Hamas-Führer innerhalb eines Jahres zu ermorden.

Der andauernde Luftkrieg im Gazastreifen mit seiner impliziten Vorstellung von kollektiver Bestrafung war von Anfang an Bibis Krieg, und er bleibt dessen schärfster Wortführer. Offiziere der Luftwaffe, denen die Verfassung Israels wichtig genug war, um im Frühjahr und Sommer zu protestieren, bombardieren jetzt routinemäßig zivile Ziele, ohne Bedauern zu äußern und ohne Fragen zu stellen – zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Netanjahu hat deutlich gemacht, dass er nicht mehr an einem Gefangenenaustausch oder an Gesprächen über ein Ende des Krieges mit der Hamas interessiert ist: Er will die Hamas tot sehen, mitsamt ihren Anführern, und zwar ohne sie. Und er hat die große Mehrheit der Israelis hinter sich, einschließlich des Militärs und der einst verachteten extremen Rechten. Bibi ist der Ansicht, dass Präsident Joe Biden die amerikanischen Bomben und andere Waffen weiter liefern und weiterhin sein Veto gegen jegliche Waffenstillstandsresolutionen in den Vereinten Nationen einlegen muss. Bislang hat Biden in beiden Punkten nachgegeben. (Eine dritte derartige Resolution im Sicherheitsrat wurde gestern von der US-Botschafterin Linda Thomas-Greenfield mit einem Veto belegt, die eindeutig auf Anweisung Bidens handelte). Vertreter des Weißen Hauses, wie z.B. Außenminister Antony Blinken, haben einige verworrene Äußerungen über die Notwendigkeit eines Waffenstillstands und eines Gefangenenaustauschs gemacht, aber solche Verhandlungen sind zum Scheitern verurteilt.

Unmittelbar nach dem 7. Oktober schien Netanjahu von den meisten, mit denen ich sprach, als politisch tot abgestempelt zu werden. Das Problem war, dass der Amoklauf der Hamas unter seiner Aufsicht stattfand. Aber dieses Versagen, so traumatisch es auch war, ist kein Thema mehr, und er hat das Sagen und genießt es. In einem Interview mit dem ABC-Korrespondenten Jonathan Karl am 11. Februar ignorierte Netanjahu unverhohlen die Sorgen der Regierung Biden und des amerikanischen Volkes, einschließlich der jüngeren jüdischen Generation, indem er darauf bestand, dass Israels Nachbarn im Nahen Osten “keine Bedenken” haben, sich mit der humanitären Situation in Gaza auseinanderzusetzen. “Wir haben es getan, und ich habe es systematisch gelenkt. Der Sieg ist zum Greifen nah [und] wird das Beste sein, was passieren kann, nicht nur für Israel, sondern auch für die Palästinenser selbst. Ich kann keine Zukunft für die Palästinenser oder für den Frieden im Nahen Osten sehen, wenn die Hamas siegt.”

Netanjahu behauptete, Israel habe “mehr als zwanzigtausend Hamas-Terroristen getötet und verwundet … und wir tun alles, was wir können, um die Zahl der Opfer unter der Zivilbevölkerung so gering wie möglich zu halten, und werden dies auch weiterhin tun.” Er klang wie ein amerikanischer General in den schlimmsten Tagen des Vietnamkriegs und sagte: “Wir werfen Tausende von Flugblättern ab. Wir rufen Palästinenser in ihren Häusern an. Wir fordern sie auf, zu gehen. Wir geben ihnen sichere Korridore und sichere Zonen. . und lassen Sie mich Ihnen noch etwas sagen. Wir werden diese Sache gewinnen. Der Sieg ist zum Greifen nah.”

fragte Karl ihn: “Nun, man kann sie [die Hamas] als militärische Kraft ausschalten, aber wie kann man die Idee des Widerstands ausschalten, solange es eine Besatzung gibt? Muss es am Ende dieses Prozesses nicht einen palästinensischen Staat geben?”

Offensichtlich verärgert, antwortete Netanjahu: “Jeder, der von einer Zwei-Staaten-Lösung spricht – nun, ich frage, was meinen Sie damit? Sollen die Palästinenser eine Armee haben? … Können sie einen Militärpakt mit dem Iran schließen? Dürfen sie Raketen aus Nordkorea und andere tödliche Waffen importieren? Sollen sie ihre Kinder weiterhin für Terrorismus und Vernichtung ausbilden? . . . Natürlich nicht.”

Er sagte, dass “in einem zukünftigen Abkommen, von dem alle überzeugt sind, dass es in weiter Ferne liegt, die Palästinenser die Macht haben sollten, sich selbst zu regieren”. Er zählte eine Reihe von Einschränkungen dieser Macht auf: “Keine der Macht sollte Israel bedrohen. . . . Die wichtigste Macht, die in Israels Händen bleiben muss, ist die übergeordnete Sicherheitskontrolle in dem Gebiet westlich von Jordanien [dem Westjordanland]. Das schließt Gaza ein.

“Andernfalls”, so Netanjahu, “hat die Geschichte gezeigt, dass der Terrorismus zurückkommt, und wir wollen nicht, dass der Terrorismus zurückkommt.” Angesichts der zunehmenden, von der IDF unterstützten Gewalt im Westjordanland durch israelische Siedler gegen palästinensische Hausbesitzer war seine Aussage ironisch gemeint.

Der Krieg war geprägt von vielen, leider irrelevanten Reden von Biden und Blinken über die Notwendigkeit einer Zwei-Staaten-Lösung. Bibi ist jetzt unangefochten, und wenn er seinen Willen durchsetzt – wie bei allen politischen Entscheidungen der letzten Zeit – wird Israel aus dem Krieg mit der politischen und militärischen Kontrolle über das Land hervorgehen, die er und seine konservativen Mitstreiter seit langem anstreben. Und Bibi wird der Mann sein, der das geschafft hat.

Und das alles wird unter der Aufsicht von Joe Biden geschehen.

In meiner Berichterstattung versuche ich, die täglichen öffentlichen Äußerungen von Bidens außenpolitischem Team so weit wie möglich zu vermeiden und mich auf Quellen zu verlassen, die ich seit Jahrzehnten kenne und die Zugang zu Geheimdienstinformationen und internen politischen Auseinandersetzungen haben. Ich hatte Kontakte in Washington und in Israel mit Informationen aus erster Hand über Israels Atomwaffenarsenal. Es könnte an der Zeit sein, dass hochrangige US-Beamte das Tabu brechen und anfangen, über die Fähigkeit dieses Arsenals und die Auswirkungen, die es in Netanjahus Händen hat, zu sprechen.

Ein Fehler, den ich und andere nach dem 7. Oktober gemacht haben, war die Fehleinschätzung von Netanjahus letztendlichem Ziel. Es steht heute außer Frage, dass er den Krieg von den ersten Tagen an als Mittel zur Vernichtung der Hamas und zur Öffnung Israels für die Möglichkeit der Rückeroberung des gesamten Gazastreifens und des Westjordanlandes sah. Von den Osloer Verträgen und einer angeblich unabhängigen Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland würde dann keine Rede mehr sein.

Ein jahrzehntelanger israelischer Kontaktmann von mir, der über direkte Informationen über hochrangige israelische Überlegungen nach dem 7. Oktober verfügte, befürwortete die anfänglichen Bombardierungen im Gazastreifen, die, wie er behauptete, ausschließlich auf Büro- und Wohngebäude der Hamas abzielten. Er betrachtete die anfänglichen zivilen Opfer als akzeptablen Preis und lehnte den internationalen Druck zum Ende des letzten Jahres für einen Waffenstillstand ab, weil “dies ein klarer Sieg für die Hamas wäre”. Im vergangenen Dezember sagte er mir, dass es noch einen zweiten Grund gebe: “Israel sendet eine Botschaft an seine Nachbarn. Ihr greift Israel an? Schaut euch Gaza an, um zu sehen, was ihr im Gegenzug bekommt.

Aber schon damals sagte er mir inmitten seiner Wut auf die Hamas als jemand, der im Kampf für sein Land gekämpft hat und schwer verwundet wurde, dass das “Problem” nicht Israels Krieg mit der Hamas sei, sondern “Bibis Krieg gegen die Palästinensische Autonomiebehörde und die Idee eines unabhängigen Staates”. Im Januar beschränkte er sich darauf, die amerikanischen Brandbombenangriffe auf Tokio, Yokohama, Dresden und Leipzig sowie den Abwurf von zwei Atombomben als “völlig gerechtfertigt” zu bezeichnen.

Zugegebenermaßen äußerte er auch seine Besorgnis darüber, dass “unter Bibi der Krieg – und seine Zerstörung – nicht mit einem vernünftigen nationalen politischen Nachkriegsplan verbunden sind, der zu einem unabhängigen palästinensischen Staat führen würde.” Seine frühere Unterstützung für den Krieg gegen den Gazastreifen, so fügte er hinzu, “könnte aufgrund der internationalen Aufregung und Verurteilung, die daraus resultiert, vergeblich sein”. Nichtsdestotrotz lobte er Bidens Unterstützung für den Krieg, sagte aber, dass der Präsident “versuchen sollte, den Schaden zu begrenzen”, den der Krieg der Zivilbevölkerung zufügt. Seiner Meinung nach sollte Biden “verlangen”, dass Israel “einen ernsthaften Prozess zur Beilegung des Konflikts mit den Palästinensern” einleitet.

Das unmittelbare außenpolitische Ziel Amerikas, so sagte er mir, sollte darin bestehen, eine Art “Verständigung mit dem Iran” zu erreichen – der in Washington als Unterstützer einer Reihe von antiamerikanischen Stellvertretern in der Region angesehen wird -, aber dieses Ziel “kann nicht gelingen, solange Israel die Palästinenser weiterhin besetzt und entrechtet und ihnen das Recht auf Selbstbestimmung verweigert.” Die “Phantasien der Bush-Administration nach dem 11. September über Regimewechsel, Demokratisierung traditioneller Gesellschaften und langfristige Besatzung wie im Irak und in Afghanistan”, so Biden, “sollten entschieden zurückgewiesen werden.”

Präsident Biden solle jetzt eine Rede darüber halten, “wie seine Regierung nach der Zerstörung der Hamas zusammen mit befreundeten arabischen Regimen die Zweistaatenlösung vorantreiben und umsetzen wird.”

Wenn es nur so wäre.

Ein Europäer, der seit langem an den anspruchsvollen Friedensbemühungen im Nahen Osten beteiligt ist, sagte mir, dass er die heutige Situation als unhaltbar empfindet. Israel “begeht einen Völkermord, und der größte Teil der Welt ist entsetzt, und die meisten Araber und Muslime werden dies niemals verzeihen. Wie könnte ein anderer israelischer Führer [als Netanjahu] dies in einen strategischen Sieg verwandeln? Die Palästinensische Autonomiebehörde ist diskreditiert. . . . Sie wird von den Menschen im Westjordanland gehasst, weil sie sie unterdrückt und nichts tut, um sie oder ihr Land vor israelischem Mord und israelischer Expansion zu schützen, und sie hat keine Unterstützung im Gazastreifen.”

Solche Äußerungen sind in der journalistischen, akademischen und diplomatischen Welt weithin bekannt, wenn auch nicht immer auf Zustimmung stoßend, und sicherlich auch vielen im Weißen Haus bekannt. Die wichtige Frage, auf die es noch keine Antwort gibt, ist, ob der Präsident der Vereinigten Staaten davon weiß.

Wenn doch nur.

Hersh
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Königsplatz in München, Demo gegen die “Sicherheitskonferenz” 17.2.24

1. Sehr emotionale Rede von Reiner Braun https://www.youtube.com/watch?v=PnQAwRvvp-c

Macht Frieden!, [18.02.2024 19:05]
“Nato auf den Müllhaufen der Geschichte”

Starke Eröffnungsrede von Reiner Braun bei #muc1702 Video: Klardenken TV (https://youtu.be/PnQAwRvvp-c?si=_Yjd_saIGXAFmikM)

“Das Motto der Siko, “Frieden durch Dialog” ist wie wenn man Krokodile zu Kuscheltieren macht”.

“Russland ist nicht unser Feind, sondern ein großes europäisches Land, mit dem wir Frieden brauchen.”

@machtfrieden
macht-frieden.org

2. Palästinensische Jurastudentin

3. Jürgen Rose

Rockefellerstrasse 48 a
D-80937 MUNICH – GERMANY
Phone: 0049 – (0)89 – 37065549
Mobile: 0049 – (0)172 – 8223757
Email: j-rose@t-online.de
http://de.wikipedia.org/wiki/Jürgen_Rose_(Publizist)

Liebe KollegInnen, liebe FreundInnen,

am Samstag fand die große und vor allem friedliche Protestveranstaltung gegen die Versammlung der Kriegstreiber, die vom 16. – 18. Februar unter dem Rubrum “Münchner Sicherheitskonferenz” im Bayrischen Hof zelebriert wurde, statt. Im Dateianhang übermittle ich den Text meiner Rede, die ich während der Abschlußkundgebung auf dem Marienplatz gehalten habe, und die die Mansfeller Zeitung dokumentiert hat; gegen Weiterverteilung an Interessierte bestehen keine Einwände.

Wer sich die Rede (sowie die von Clare Daly und Yanis Varoufakis) im Original ansehen will, findet die Videodokumentation hier auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=iAHC7AIDOEI (mein Beitrag von Minute 22 bis 32).

Außerdem hier noch der Link zu dem von Walter van Rossum moderierten Gespräch zum vorstehenden Thema: MANOVA The Great WeSet: „Kriegstrommeln in München“ (Mathias Bröckers, Ulrike Guérot & Jürgen Rose): https://www.youtube.com/watch?v=k1IaBVUp17w (Bis heute knapp 100.000 Aufrufe).

Mit herzlichen Grüßen,     J.R.

 

Macht Frieden!, [19.02.2024 11:14]
Bewegende Friedensrede

Die palästinensische Jurastudentin Qamar Hammood hielt auf der #machtFrieden-Demo am 17. Februar 2024 eine sehr bewegende Rede. Man spürte auf dem Platz, was es bedeutet, persönlich vom Krieg betroffen zu sein. Auch deshalb fordern wir: Macht Frieden!

Auszüge aus dem Redemanuskript (es gilt das gesprochene Wort):

„Ich habe Palästina, oder das was davon übrig geblieben ist, nie gesehen. Meine Großeltern wurden 1948 aus ihren Häusern ohne Vorwarnung vertrieben…Ich habe noch nicht alles über mich erzählt. Ich bin außerdem 24 und studiere Rechtswissenschaften, weil ich nie schweigen konnte, wenns ungerecht wurde. Ich bin eigentlich ganz nett, emphatisch und sensibel. Ich male gerne, auch wenn ich es nicht kann. Ich bin definitiv ein Familienmensch, weil meine Eltern und Brüder an erster Stelle stehen.

in Gaza aber wäre ich jetzt tot, einfach nur weil ich Palästinenserin bin. Als unschuldige Zivilistin. Alles was ich erzählt habe, würde keine Rolle spielen. Es wäre dort völlig egal wie ich heiße, wie alt ich bin, was ich tue oder gerne werden möchte.

Ich habe ehrlich lange überlegt wie ich diese Rede heute gestalten soll. Richtig wäre, jedes einzelne Kind, welches durch die israelischen Angriffe ermordet wurde, namentlich zu erwähnen. Ich kann einfach nicht fassen dass es mittlerweile über 11000 Namen sind.
Richtig wäre auch, die noch verbliebenen zu zitieren. Ein Kind aus Gaza erzählte „ich habe die Hälfte des Kopfes meiner Mutter gefunden, und ihre Hände. Ich habe sie aufgesammelt, Stück für Stück“

Ja ganz genau. Wir können es uns nicht vorstellen und vor allem wollen wir das nicht. Ich hab noch nie sowas erschreckendes gehört und ich komme mir mit meinen Problemen so lächerlich klein vor.

Und So berichten die meisten von ihnen, traumatisiert bis an ihr Lebensende und jede Hilfe zu spät.

Ich habe Bekannte verloren, die plötzlich einfach nicht mehr erreichbar waren und immer noch nicht realisiert, dass sie für immer weg sind. Dass sie nie wieder Teil meines Lebens sein können, ich nie wieder ihre Stimmen hören werde.
Nie wieder werden sie was zu erzählen haben. es spielt keine Rolle mehr , ob sie Klassenbester geworden sind, endlich eine neue Arbeitsstelle gefunden haben oder dass sie in einem Monat heiraten wollten. Ich kann es einfach nicht fassen…

…Ich stehe heute hier, weil meine Großeltern 1948 fliehen konnten. Die Menschen in Gaza können es aber nicht.

Ich bitte euch aufrichtig, jeden einzelnen von euch, euch stark zu machen für die Menschenrechte in Palästina und nicht zu schweigen, wenn Tausende willkürlich ermordet werden.

Das schulden wir ihnen.

Vielen Dank.“

Die gesamte Rede findet Ihr hier: https://youtu.be/QUevQSkzdv0

@machtfrieden

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Macht Frieden!, [18.02.2024 19:05]
“Nato auf den Müllhaufen der Geschichte”

Starke Eröffnungsrede von Reiner Braun bei #muc1702 Video: Klardenken TV (https://youtu.be/PnQAwRvvp-c?si=_Yjd_saIGXAFmikM)

“Das Motto der Siko, “Frieden durch Dialog” ist wie wenn man Krokodile zu Kuscheltieren macht”.

“Russland ist nicht unser Feind, sondern ein großes europäisches Land, mit dem wir Frieden brauchen.”

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Macht Frieden!, [19.02.2024 11:14]
Bewegende Friedensrede

Die palästinensische Jurastudentin Qamar Hammood hielt auf der #machtFrieden-Demo am 17. Februar 2024 eine sehr bewegende Rede. Man spürte auf dem Platz, was es bedeutet, persönlich vom Krieg betroffen zu sein. Auch deshalb fordern wir: Macht Frieden!

Auszüge aus dem Redemanuskript (es gilt das gesprochene Wort):

„Ich habe Palästina, oder das was davon übrig geblieben ist, nie gesehen. Meine Großeltern wurden 1948 aus ihren Häusern ohne Vorwarnung vertrieben…Ich habe noch nicht alles über mich erzählt. Ich bin außerdem 24 und studiere Rechtswissenschaften, weil ich nie schweigen konnte, wenns ungerecht wurde. Ich bin eigentlich ganz nett, emphatisch und sensibel. Ich male gerne, auch wenn ich es nicht kann. Ich bin definitiv ein Familienmensch, weil meine Eltern und Brüder an erster Stelle stehen.

in Gaza aber wäre ich jetzt tot, einfach nur weil ich Palästinenserin bin. Als unschuldige Zivilistin. Alles was ich erzählt habe, würde keine Rolle spielen. Es wäre dort völlig egal wie ich heiße, wie alt ich bin, was ich tue oder gerne werden möchte.

Ich habe ehrlich lange überlegt wie ich diese Rede heute gestalten soll. Richtig wäre, jedes einzelne Kind, welches durch die israelischen Angriffe ermordet wurde, namentlich zu erwähnen. Ich kann einfach nicht fassen dass es mittlerweile über 11000 Namen sind.
Richtig wäre auch, die noch verbliebenen zu zitieren. Ein Kind aus Gaza erzählte „ich habe die Hälfte des Kopfes meiner Mutter gefunden, und ihre Hände. Ich habe sie aufgesammelt, Stück für Stück“

Ja ganz genau. Wir können es uns nicht vorstellen und vor allem wollen wir das nicht. Ich hab noch nie sowas erschreckendes gehört und ich komme mir mit meinen Problemen so lächerlich klein vor.

Und So berichten die meisten von ihnen, traumatisiert bis an ihr Lebensende und jede Hilfe zu spät.

Ich habe Bekannte verloren, die plötzlich einfach nicht mehr erreichbar waren und immer noch nicht realisiert, dass sie für immer weg sind. Dass sie nie wieder Teil meines Lebens sein können, ich nie wieder ihre Stimmen hören werde.
Nie wieder werden sie was zu erzählen haben. es spielt keine Rolle mehr , ob sie Klassenbester geworden sind, endlich eine neue Arbeitsstelle gefunden haben oder dass sie in einem Monat heiraten wollten. Ich kann es einfach nicht fassen…

…Ich stehe heute hier, weil meine Großeltern 1948 fliehen konnten. Die Menschen in Gaza können es aber nicht.

Ich bitte euch aufrichtig, jeden einzelnen von euch, euch stark zu machen für die Menschenrechte in Palästina und nicht zu schweigen, wenn Tausende willkürlich ermordet werden.

Das schulden wir ihnen.

Vielen Dank.“

Die gesamte Rede findet Ihr hier: https://youtu.be/QUevQSkzdv0

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Macht Frieden!, [19.02.2024 14:20]
Nein zur Münchner Kriegskonferenz

“Ich kann euch Deutschen sagen: Es geht auch ohne NATO!”

Aus dem neutralen Österreich angereist, unterstützte uns der Rapper Kilez More in München bei unserem Protest gegen die Münchner Zusammenkunft der Kriegstreiber.

#Muc1702 Kilez More – Part 1

@machtfrieden
macht-frieden.org

 

Macht Frieden!, [18.02.2024 19:05]
“Nato auf den Müllhaufen der Geschichte”

Starke Eröffnungsrede von Reiner Braun bei #muc1702 Video: Klardenken TV (https://youtu.be/PnQAwRvvp-c?si=_Yjd_saIGXAFmikM)

“Das Motto der Siko, “Frieden durch Dialog” ist wie wenn man Krokodile zu Kuscheltieren macht”.

“Russland ist nicht unser Feind, sondern ein großes europäisches Land, mit dem wir Frieden brauchen.”

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Macht Frieden!, [19.02.2024 11:14]
Bewegende Friedensrede

Die palästinensische Jurastudentin Qamar Hammood hielt auf der #machtFrieden-Demo am 17. Februar 2024 eine sehr bewegende Rede. Man spürte auf dem Platz, was es bedeutet, persönlich vom Krieg betroffen zu sein. Auch deshalb fordern wir: Macht Frieden!

Auszüge aus dem Redemanuskript (es gilt das gesprochene Wort):

„Ich habe Palästina, oder das was davon übrig geblieben ist, nie gesehen. Meine Großeltern wurden 1948 aus ihren Häusern ohne Vorwarnung vertrieben…Ich habe noch nicht alles über mich erzählt. Ich bin außerdem 24 und studiere Rechtswissenschaften, weil ich nie schweigen konnte, wenns ungerecht wurde. Ich bin eigentlich ganz nett, emphatisch und sensibel. Ich male gerne, auch wenn ich es nicht kann. Ich bin definitiv ein Familienmensch, weil meine Eltern und Brüder an erster Stelle stehen.

in Gaza aber wäre ich jetzt tot, einfach nur weil ich Palästinenserin bin. Als unschuldige Zivilistin. Alles was ich erzählt habe, würde keine Rolle spielen. Es wäre dort völlig egal wie ich heiße, wie alt ich bin, was ich tue oder gerne werden möchte.

Ich habe ehrlich lange überlegt wie ich diese Rede heute gestalten soll. Richtig wäre, jedes einzelne Kind, welches durch die israelischen Angriffe ermordet wurde, namentlich zu erwähnen. Ich kann einfach nicht fassen dass es mittlerweile über 11000 Namen sind.
Richtig wäre auch, die noch verbliebenen zu zitieren. Ein Kind aus Gaza erzählte „ich habe die Hälfte des Kopfes meiner Mutter gefunden, und ihre Hände. Ich habe sie aufgesammelt, Stück für Stück“

Ja ganz genau. Wir können es uns nicht vorstellen und vor allem wollen wir das nicht. Ich hab noch nie sowas erschreckendes gehört und ich komme mir mit meinen Problemen so lächerlich klein vor.

Und So berichten die meisten von ihnen, traumatisiert bis an ihr Lebensende und jede Hilfe zu spät.

Ich habe Bekannte verloren, die plötzlich einfach nicht mehr erreichbar waren und immer noch nicht realisiert, dass sie für immer weg sind. Dass sie nie wieder Teil meines Lebens sein können, ich nie wieder ihre Stimmen hören werde.
Nie wieder werden sie was zu erzählen haben. es spielt keine Rolle mehr , ob sie Klassenbester geworden sind, endlich eine neue Arbeitsstelle gefunden haben oder dass sie in einem Monat heiraten wollten. Ich kann es einfach nicht fassen…

…Ich stehe heute hier, weil meine Großeltern 1948 fliehen konnten. Die Menschen in Gaza können es aber nicht.

Ich bitte euch aufrichtig, jeden einzelnen von euch, euch stark zu machen für die Menschenrechte in Palästina und nicht zu schweigen, wenn Tausende willkürlich ermordet werden.

Das schulden wir ihnen.

Vielen Dank.“

Die gesamte Rede findet Ihr hier: https://youtu.be/QUevQSkzdv0

@machtfrieden

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Macht Frieden!, [19.02.2024 14:20]
Nein zur Münchner Kriegskonferenz

“Ich kann euch Deutschen sagen: Es geht auch ohne NATO!”

Aus dem neutralen Österreich angereist, unterstützte uns der Rapper Kilez More in München bei unserem Protest gegen die Münchner Zusammenkunft der Kriegstreiber.

#Muc1702 Kilez More – Part 1

@machtfrieden
macht-frieden.org

Macht Frieden!, [19.02.2024 14:25]
Schlammschlacht?! Ohne uns

Stellungnahme der Orga von #muc1702 zur Forderung von Markus Haintz, Vertreter einer Pro-NATO Partei auf einer Anti-NATO-Demo sprechen zu lassen. Eine konstruktive Debatte sieht anders aus.

Wir bitten um Verständnis, dass wir keine weitere Zeit und Energie für destruktive Debatten über Non-issues aufbringen werden. Wir haben viel zu tun und sehen uns gerne auf der Straße.

@machtfrieden

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Ray McGovern: War Navalny ein MI6-Agent? “NATO besiegt, Ukraine kollabiert”

Ray McGovern: War Navalny ein MI6-Agent? “NATO besiegt, Ukraine kollabiert” https://wp.me/paI27O-5hc

Von heute, dem 19.2.24:   Ray McGovern: Was Navalny an MI6 Agent?   https://www.youtube.com/watch?v=8t6mkx-QcDk      In Andrew Napolitano Judging Freedom…. Hier gibt es bisher keine Untertitel und Übersetzung

Liebe Freunde

Hat Euch nicht auch gewundert, dass Nawalny genau passend zum Putin Interview und der “Sicherheitskonferenz starb”?   Hier eine interessante Theorie von Ray McGovern, der sich vorstellen könnte, dass ihn eine gezielte Aktion des Britischen Geheimdienstes umgebracht haben könnte. Ich kenne Ray McGovern von einer Demo vor Ramstein vor etwa 10 Jahren, wo er in meiner Gruppe war. Ein sehr sympathischer Mensch!

Ray McGovern: Was Navalny an MI6 Agent?

 

Hier ist eine sehr rohe Übersetzung der Untertitel mit deepl,com. Im Fragefall müssen sie sich das im Original anhören

Hallo zusammen, hier ist Richter Andrew Napalitano
für das Bewerten der Freiheit heute ist Montag
19. Februar 2024 Ray McGovern kommt zu uns
Ry heute ist es ein Vergnügen mein lieber Freund. ich
Ich möchte mit Ihnen über vieles sprechen
über Alexi Navalny über Julian Assange über die Israelis, die sich
die sich darauf vorbereiten, in den Libanon einzumarschieren, äh ich möchte eine historische Anmerkung machen, bevor wir beginnen
19. Februar  1942, heute vor 82 Jahren, unterzeichnete FDR die berüchtigte Executive Order 9066, die die Internierung von japanischen Amerikanern in Konzentrationslagern in Utah führte. Die Anordnung selbst ordnete den Bau der Lager an.
FDR bewahrte die eigentlichen Befehle zur Internierung an die militärischen Führer, die
die im Geheimen dazu angehalten wurden, das gab ihm eine plausible Bestreitbarkeit einer der der dunkelsten Punkte in der amerikanischen Geschichte
und es waren Konzentrationslager, die er selbst so nannte ,
Ich konnte nicht anders als es zu bemerken.
Es macht mich so krank.
Ich denke, wir entschuldigen uns dafür,
Ja, das haben wir.
Der Civil Liberties Act von 1988.
äh eines der letzten Gesetze, die Reagan
unterzeichnete, kurz bevor er er sein Amt verließ,
sich entschuldigte, gab 20.000 Dollar steuerfrei an diejenigen, die inhaftiert worden waren und ihren Hinterbliebenen und versprach, dass dies nie wieder geschehen würde.
Es führte zu einem schrecklichen, schrecklichen Urteil des Obersten Gerichtshofs, es gibt eigentlich zwei Urteile, von denen das bekannteste heißt Kuramatsu, die die Inhaftierung bestätigte.
Okay, fangen wir an mit Navalni…ähm, wenn Sie mich fragen, war
Navalni ein britischer oder amerikanischer intelligenzler
Nun, wir haben einen Beweis für eine Art mit einer versteckten Kamera, die ihn beobachtet. nicht Navalny selbst, sondern seine Top-Helfer mit einem bekannten MI6-Asiaten verhandelt und sie reden darüber, wie viele Millionen würde es kosten, dies zu tun
oder dass es jetzt sehr klar ist, dass es ein Missverständnis vorlag und sie sagen, oh das war Naal und sagen, nein, nein, das nein, das war nicht, es war nur sein Stabschef oder
sein Hauptberater, also haben wir Das ist aktenkundig, und es gibt eine Menge Beweise dafür, dass Navalni nichts Gutes im Schilde führte.
nicht nur gegen russisches Recht, sondern sondern auch gegen internationales Recht, und mein Freund Gil Doro der sich nicht für Verschwörungstheorien interessiert
glaubt, dass die Briten ihre Hand im Spiel gehabt haben könnten
was mit Navalni geschah, zum Teil weil sie die Möglichkeit hatten, mit all
freundlichen ukrainischen Dienstleuten die eng mit den Briten zusammenarbeiten.
denn die Briten haben mehrere Schüsse auf die Brücke abgegeben, die die
Krim mit Russland verbindet, teils weil die Russen zumindest die Briten beschuldigt haben , an der Entführung der IL 76 mit 65 ukrainischen Kriegsgefangenen.
Wollen Sie damit sagen, dass die Briten möglicherweise
mit dem Tod der Marines zu tun haben? Ja, das tue ich.
Was würden sie durch den Tod von Navalny gewinnen?
Sehen Sie sich den Zeitpunkt an.
am Tag vor der großen Münchner Konferenz.
. Das lenkt alle Arten von Aufmerksamkeit
von dem Tucker Carlsons Interview ab, und das ist nicht
beweiskräftig, aber die Frau von Navalny war bereits
zur Münchner Sicherheitskonferenz eingeladen worden

wurde ihr das Wort erteilt, aber Boris
Johnson, um Gottes willen, hat dieses Abkommen

2022 waren die Briten ganz vorne dabei
und Dinge getan, bei denen es fraglich ist,
ob sogar der
Geheimdienst der Vereinigten Staaten, die CIA oder
oder andere Organe vollständig darüber informiert sind, was
die Briten tun, also ist es nicht verwunderlich
wie sie dorthin kommen könnten.
leicht Ukrainer in engen Lees auf mit
MI6 sind überall in Russland,
Sie sprechen fließend Russisch, sie sind Russen und es
wäre es ein Kinderspiel, die Art von Gift
in die Hände eines bereitwillig kooperierenden
Mitgefangenen für viel Geld zu bekommen.
Es ist also nicht auszuschließen, und wie ich schon sagte, wenn
die Briten in Port verantwortlich sein können
für das Downing der IL 76 mit 65 PS.  sie
könnten sie sehr wohl für diese Sache verantwortlich sein
umso mehr, als das Timing so schön ist
für verschiedene Entscheidungen, die
die jetzt in Bezug auf die Ukraine anstehen, äh unsere
Freundin und Kollegin Karen Kowski hat
heute Morgen einen Artikel veröffentlicht, in dem die
westlichen äh Reaktionen auf zwei verschiedene Todesfälle im
einen Alexi Navalni , ein russischer Staatsbürger
in einem russischen Gefängnis, der andere
Gonzalo Ira, ein amerikanischer Staatsbürger in einem
ukrainischen Gefängnis. natürlich Navalny wurde
als Heiliger und Freiheitskämpfer gepriesen
und Ira wurde im Grunde so behandelt.
als ob er bekommen hätte, was er verdient hat.

was erwartest du?
L war natürlich im Gefängnis wegen der
Argumentation in der Ukraine, dass die russische Invasion
moralisch gerechtfertigt war, indem er von jemandem sprach.
Fahren Sie fort, fahren Sie fort R, er interviewte Larry
Johnson und mich und einige andere Scott, ich meine viele der Leute
die hier in Ihrer Sendung auftreten.
Er war echt. Ich habe mich immer gewundert, wie
er sich da draußen in Har verstecken konnte oder
wo auch immer er war und trotzdem in der Lage war

Nun, ich weiß nicht wie, aber er hat es geschafft.
bis sie ihn geschnappt haben, denn er war
ein amerikanischer Staatsbürger, um Himmels willen, und
wie ich schon sagte, das bedeutete mal etwas,

bedeutet es nicht mehr etwas
Er war auch chilenischer Staatsbürger.
diplomatischen Leute versuchten Gonzalo zu helfen
vergeblich, und soweit ich weiß, wurden uns die
Dienste nicht zur Verfügung gestellt
Gonzalo L. eine wahrhaft gläubige Tragödie und
man muss nicht nur über Alo reden
Sie sprechen gerade über Julian Assange
den ich prominent in
meinem provisorischen Bücherregal, weil sein
Urteil kommt morgen
oder wird übermorgen verkündet . Es ist ein entscheidendes
Urteil, viele von uns erwarten, dass der britische Gerichtshof als
als Vasall der Vereinigten Staaten handeln wird,
was wahrscheinlich den Weg für eine Auslieferung frei machen würde
und wir wissen, was mit Julian passieren wird,
wenn er an die Vereinigten Staaten ausgeliefert wird.
Das ist eine weitere Tragödie.
Sie und John Mimer und ich und viele andere
Leute haben öffentliche Erklärungen abgegeben, die
die von seinen Verteidigern zusammengestellt wurden
und äh in der ganzen Welt verbreitet wurden.
Ihr Argument war zwingend.
Professor M. Sher’s Argument wurde
wurde von Elon Musk aufgegriffen und hatte über 10
Millionen Aufrufe gut äh meins war
unbedeutend im Vergleich zu den beiden
Ihren, obwohl ich mich mit meinem
direkt an die Richter als ehemaliger Kollege
von ihnen, obwohl ich natürlich
diese Leute nicht persönlich kenne.
Es gab eine Zeit, als
Großbritannien eine unabhängige äh
Judikative hatte, aber nicht mehr und selbst
obwohl es bemerkenswert wäre, wenn die
Auslieferung verweigert wird, was zu seiner
seine sofortige Freilassung zur Folge hätte, wäre es
verblüffend und ziemlich unerwartet.
leider, aber Sie ähm haben
einige E-Mails von einem ehemaligen hochrangigen
Beamten des Außenministeriums
in denen die schrecklichen Dinge beschrieben werden, die
der “Deep State” ihm antun wird, von denen einige
was irgendwie abstoßend ist, sogar eine
Erwähnung, sobald er in der Obhut von
US-Beamte können vielleicht
zusammenfassen, ohne zu sehr ins Detail zu gehen
und uns sagen, ob Sie das für wahrscheinlich halten
t und warum Sie es für wahrscheinlich halten
und wer diese Person ist, deren
E-Mails äh
ausgegraben wurden, nun, diese Person, sein Name ist
Fred Burin und die Art und Weise, wie wir davon wissen, ist
durch Wikileaks die gleichen Wikileaks ja sie sie haben einfach angenommen oder sie haben Ich weiß nicht wie, aber sie haben einen ganzen Haufen
von Stratfor-Dokumenten in die Hände bekommen und zu der Zeit
als dieser Burton zu Stratfor kam.
2004, nachdem er stellvertretender Leiter der
Diplomatische Sicherheit für das Außenministerium
des Außenministeriums war.
Hier ist er also mit dieser Art von Stammbaum.
Er spricht in diesen abgefangenen Emails.
die Wikileaks jetzt veröffentlicht hat, als Wikileaks
Pressekonferenz oder die Presseerklärung
Veröffentlichung darüber machte, zitierten sie einiges von
von dem, was Burton sagte, die große Neuigkeit
war, dass es eine geheime Anklageschrift
gegen Julian Assange, dass es eine
geheime Grand Jury einberufen und er wurde
und er wurde heimlich angeklagt, und viele Leute
sagen, dass es keine anderen Beweise dafür gibt.
Beweise dafür, aber das war ein Jahr
bevor die Leute merkten, dass das echt war.
Okay, aber die Sache, die ich in meiner
Erklärung für die Assange-Verteidigung hatte zu tun
mit den Feinheiten dessen, was in Burtons
und ich habe sie aufgelistet, ja, da es gibt ein paar Dinge, die ich vermeiden werde
die schlimmsten, aber ich habe sie abgeschrieben Das ist wortwörtlich von Fred
Burton, dem ehemaligen stellvertretenden Leiter der
Diplomatische Sicherheit für das Außenministerium
Department dies
Ich schätze, die von uns waren, als ich meine
am offenen Herzen hatte, hatten sie einen
Behandlungsplan für mich, nun ja
Das ist der Behandlungsplan für Assange, wenn er
wenn er in die Vereinigten Staaten zurückkehrt, falls Gott
Gott bewahre, dass es ihm gut geht, hier ist Fred Burton
Ruiniert das Arschloch, ruiniert sein Leben.
Bruder gehört dieser Terrorist
AR Ich freue mich darauf, dass Manning und Assange
mit einer Milliarde von Anklagen wegen
Spionage es wird nicht besser ich werde
lese einfach drei Scheiß auf den Terroristen Assange, er wird
Katzenfutter fressen und für immer im
Gefängnis den Tod einer Quelle deklassieren
schieben Sie es auf Assange Übersetzung jemand
jemand stirbt, schieben Sie es auf eine Enthüllung von
von Wikileaks, wenn man Assange auf diese Weise
schieben Sie es auf sie und nicht zuletzt auf Assange
seinen Kopf in eine volle Toilettenschüssel
 in Guantanamo getaucht werden Ende Zitat jetzt
Fred buron okay arbeiten
Ist das die Art und Weise, wie die Leute im
Außenministerium in E-Mails kommunizieren
wenn sie denken, dass ihre Emails nicht
nicht veröffentlicht werden. Nun, er war
Er war zu der Zeit in der Fora, er hatte
mit Auszeichnung abgeschlossen. Sie nennen ihn
den Dekan der schützenden Sicherheit.
so nennt man den Vater der
schützenden Sicherheit schrieb ein paar
Bücher, also ist er eine große Nummer. Okay, nein, das ist
das ist die Art und Weise wie sie bei Stratfor reden. Niemand
Niemand hätte erwartet, dass jemand
Was ist Stat?
Du redest von der britischen Einrichtung?
Nein, nein, nein,.
Es ist eine Denkfabrik.
die von einem Mann geleitet wird, .
der zu der Zeit eine gewisse Glaubwürdigkeit hatte. Viele Leute
Viele Leute sagen, er arbeitet für die CIA, wahrscheinlich stimmt das.
Es ist ein Auftragsdienst, der sagt,
was die CIA sagen will, einschließlich
einige substanzielle Intelligenz der
Manning äh auf den er sich in der einen
E-Mail bezieht, oh Gott, der Name hat sich wegen einer
eine Geschlechtsumwandlung der Name ist jetzt Chelsea
Manning ich habe vergessen wie der Name war als
als dies geschah Bradley
Manning hat sich der Spionage schuldig bekannt
entschuldigen Sie mich, verurteilt wegen Spionage
verurteilt zu 45 Jahren Gefängnis
Präsident Obama wandelte seine Strafe um
unterzog sich im Gefängnis einer
Geschlechtsumwandlung auf Kosten äh der
der Bundesregierung unterzog, ein anderes Thema.
für ein anderes Mal, aber Obama hat sicherlich
das Richtige getan, das ist der ist der moderne Daniel Ellsberg, der
der diese Informationen bekommen hat, die
die die Kriegsverbrechen während der
der Bush-Regierung George W. an
WikiLeaks und Julian hat sie aufgedeckt.

Julian
ist absolut geschützt durch den Pentagon
Papers Fall Manning ist nicht wie Ellsberg
in Ellsbergs Fall nicht, weil das
FBI in die
Praxis seines Psychiaters einbrach und seine medizinischen Unterlagen stahl.
Richter war so empört, dass er die
Anklageschrift verwarf,
Im Fall von Manning hat der Präsident
hat eine Strafe umgewandelt es gibt keine
Berufung eine Strafe nach fünf Jahren umwandelte
Jahren Richter korrekt und dann
steckten sie ihn in ein anderes Gefängnis in
Alexandria  in
ein anderes Gefängnis, um ihn zum Verpfeifen zu bringen
um ihn dazu zu bringen, Julian Arsch Söhne zu verraten und sie
So schlimm ist es also.
Das wollte ich auch sagen, ja
äh man könnte sagen, dass Bradley äh Manning
oder Chelsea Manning das Gesetz gebrochen hat.
Natürlich hat sie das getan, aber Jules Sohn nicht.
er ist ein Verleger, um Gottes Willen und
Sie wissen, dass jeder auf der richtigen Seite des
des Gesetzes erkennt das an und das wirklich
traurige Sache ist, dass die Medien selbst
sich nicht zur Verteidigung von Julian äußern werden
also ein Verlagskollege korrekt
richtig, einer der
äh
mutigsten
selbstlosesten einflussreichen Journalisten unserer
Ära wäre es ein Wunder, wenn die Gerichte
äh in Großbritannien und das e entweder
die mündliche Verhandlung morgen ist oder die
Meinung morgen veröffentlicht wird, ich bin
Ich bin mir des britischen Systems nicht sicher, aber
es wäre ein Wunder, wenn sie äh
wenn sie die Auslieferung eines der
der etwa ein Dutzend Richter, die diesen Fall geprüft haben
, sagte, dass er nicht angeklagt werden sollte
weil sein geistiger Zustand so schlecht ist
so verschlechtert ist, dass er nicht an
dass er nicht an seinem eigenen Prozess teilnehmen könnte, und das ist nicht einmal
die Grundlage für die Blockierung der Auslieferung
dass er in Amerika keinen fairen Prozess bekommen kann
und das Urteil würde
ein Todesurteil sein und die
Verfassung schützt, was er getan hat, alle
Die anderen Richter haben sich dem angeschlossen, was…
was die britische Regierung wollte. Ich hatte
insgeheim gehofft, dass vielleicht eine Wahl
in Großbritannien die Haltung des Premierministers ändern würde.
Ich glaube nicht. Ich denke, das ist einfach ein
Vasallenstaat der Vereinigten Staaten, fast
wie die Ukraine, und sie werden tun,
was die Vereinigten Staaten wollen.
Ich habe das schon einmal gesagt und werde es wieder sagen.

Ich dachte, ich hätte
Präsident Trump dazu überredet, ihn zu begnadigen
und der Präsident sagte mir, dass ich ihn begnadigt hätte.
und dann haben die Leute um ihn herum, die
die bei dem Telefonat dabei waren und zuhörten, als
als der Präsident und ich sprachen,
rief er mich an, ich rief ihn nicht an, sobald
wir das Telefonat beendet hatten
änderte er seine Meinung und offensichtlich wurde er
wurde er nicht begnadigt.
und wechselte zu
ähm
München die volle Hofpresse, die die
EU und die
USA versuchen, das Abgeordnetenhaus in München
, dass die Münchener Konferenz  vorbei ist , es war alles
letzte Woche äh Zalinski war dort und erzählte
Geschichten über ukrainische
Truppen, denen die Munition ausgeht und die
auf ihren mobilen Geräten nachschauen
um zu sehen, ob die Republikaner im
Haus schon abgestimmt und
ihre Meinung geändert haben, ich meine
das ist absurd Rey, selbst wenn die
Republikaner im Repräsentantenhaus
dieses 61 Milliarden Dollar Geschenk des
Senat zugestimmt hat, wie lange würde es dauern, bis
bis die Ausrüstung dort ankommt und wissen diese
Leute überhaupt wissen, wie man die
Ausrüstung, die wir schicken würden, auch
Larry Johnson sagte am Freitag bei unserem
unserem Runden Tisch, es würde es ewig dauern.
und würde das Ergebnis nicht beeinflussen
Jetzt ist es doppelt ironisch, wenn man bedenkt
die Tatsache, dass die Adfa die Hochburg
die ukrainischen Truppen die Stadt beschossen haben
die Stadt, die Bürger von Donez City
seit 2014 eingenommen wurde, das war die
Hochburg war, gibt es nicht viel zwischen
dem Fluss Dnepr und den russischen
Streitkräfte sind  und sie rücken an allen Fronten vor,

also ist es eine Schlacht,
die verloren ist, diese Leute in München haben
Wahnvorstellungen, sie glauben immer noch, es gäbe einen Trick, wie sie das Kaninchen aus dem Hut ziehen können,
während die ganze Zeit
mehr und mehr Ukrainer getötet werden
, also ist es wirklich schön, dass sie
sich in ihren Büros und bequemen Sesseln zurücklehnen
und sagen, wir werden das bis zum letzten Ukrainer bekämpfen
was so ziemlich das ist, was sie sagen,
Wir sind ein Segen für den militärisch-industriellen
militärisch-industriellen Komplex, denn wir werden
reich, die 1% wird reich, es wird
Es wird Jobs für euch geben, okay, ich meine, das ist
so durchschaubar und zynisch, ich schätze, ich habe eine Menge gesehen.
Ich habe schon viel gesehen, ich hätte das hier sehen müssen.
Ist das nicht… korrigiert meine Aussprache.
die Stadt.
AA adfa ja, das kommt darauf an, ob es sich um
Ukrainisch-Russisch-Anzeige
Sie haben recht, ist das nicht eine monumentale Niederlage
für den neuen Kommandeur des ukrainischen
Militärs, denn es ist seine erste Erfahrung, er übernahm das Kommando nach einer Woche und plötzlich verloren sie ihre wichtigste
Hochburg. Sirki ist sein Name er wurde
eingesetzt, weil Victoria Nulan nach Kiew kam
und sagte: “Schaut, was ihr tun müsst.
ihr müsst Zush entlassen, weil er sagt
piix Siri, der so gute Arbeit in Bakkalaureat
in Bakut so gute Arbeit geleistet hat
ein paar hunderttausend ukrainische
ukrainischen Soldaten geopfert hat, soll er sehen, ob er
das Blatt in Aeva wenden kann, wie Sie gesehen haben
was passiert ist, er hat tatsächlich äh
Cracker Jack oder Cracker Truppen von der
Brigade der Neonazis,
um die Truppen in TFA, die schon fast zwei Jahre dort waren
die schon fast zwei Jahre dort waren,man kann so etwas nicht tun, ohne dass
die Russen dich aus der Luft sehen
und haben, da sie die
Luftüberlegenheit haben und die
Verstärkungen, die man schickt,
und genau das ist passiert, also ist die Sache:
Obama kann sagen, na ja,
wir brauchen 60 Milliarden Dollar mehr, aber
wenn man sich Mike Johnson ansieht, sagt er
er sagt nicht nur, dass ihr euch
nicht um unsere Grenze kümmert, sondern das
ist Geld, mit dem man gutes Geld zum Fenster hinauswirft
dem Schlechten hinterher, wie Larry Wilkinson und ich sagten
im Nicht-Bett letzten Freitag hier ist äh Präsident Biden letzte
Woche Nummer sechs, Chris.
beschwert sich, dass ich das Geld nicht aus dem
aus dem Kongress bekomme und jetzt sind sie
zwei Wochen in den Urlaub gefahren, was kann man
um den Ukrainern Munition zukommen zu lassen
ohne ein zusätzliches Geld vom Kongress?
Aber es ist an der Zeit, dass sie etwas tun, oder?
Sie denken, anstatt
zwei Wochen Urlaub zu machen, gehen sie weg
Zwei Wochen.
Was denken die sich
mein Gott, das ist bizarr
und es verstärkt nur die ganze Besorgnis und und
und fast ich will nicht sagen Panik, aber echte
Besorgnis darüber, dass die Vereinigten Staaten ein
zuverlässiger Verbündeter zu sein, das ist
Das ist ungeheuerlich, wenn der, ähm, Premierminister
Minister NS und Yahoo militärische Ausrüstung brauchten
und keine Zeit hatten, zum
zum Kongress zu gehen
Sie wissen, worauf ich hinaus will.
Der Außenminister hat in meinen Augen
einen Meineid begangen
indem er ein Dokument unter Eid unterzeichnete
und damit die Wahrhaftigkeit des Dokuments beschwor, dessen Kern
des Dokuments war, dass dieses Geld benötigt wird
in einer Notlage für die amerikanische
Nationale Sicherheit war nicht 61 Milliarden, sondern
es waren 100 Millionen und er tat es zweimal und
sie schickten 100 Millionen im Wert von…
Munition, Ersatzteile und Ausrüstung
an die Israelis. Ich frage mich, warum sie nicht
das Gleiche für die Ukraine tun, nun, lassen Sie mich
einen Kontrast ziehen.
Es gab eine Zeit, in der bestimmte Kongress
Leute, die ihren Job ernst nahmen
Dave Obie aus Wisconsin war einer von ihnen, er war Leiter der Bewilligungsbehörde im
im Repräsentantenhaus, als die Iran-Contra-Affäre aufflog
und es sich herausstellte, dass die USA
das Gesetz umgangen und Geld an die
Geld nach außen gegeben hatten, in einem Deal
mit dem Iran und Israel und so weiter.
wurde George Schulz ins Repräsentantenhaus vorgeladen
und Dave Obby begann
ihn zu befragen und
Schulz war ein guter Kerl, verstehen Sie ihn nicht falsch, er hat
das Falsche gesagt, er sagte Mr.
Obie Amerika hat die Nase voll vom Iran
Contra und Dave Obby antwortete, Herr
Schultz Ich habe keinen Eid geschworen, die Verfassung
der
Vereinigten Staaten zu schützen und zu verteidigen, bis ich krank war, bis ich
bis ich müde war, also werden wir mit diesem Verfahren fortfahren.
warum haben Sie das Gesetz umgangen
das Gesetz, um Waffen
gegen das Gesetz an die Länder in Nicaragua zu liefern, es war
schön, aber das gibt es nicht mehr
Stattdessen haben Sie den Leiter des
Geheimdienstausschusses
der nukleare Explosionen im Weltraum erfindet
Einen Tag bevor Nalia getötet wurde.
Ich meine, wenn Sie Ablenkung brauchen, wenn Sie
Rhetorik brauchen, um Ihre Aufmerksamkeit
die Tatsache, dass die Ukraine verloren hat, dass wir
dass wir den Völkermord in Palästina fördern.
Ich meine, wie, was, was werden wir heute haben?
Ich frage mich, was Putin vielleicht tun wird.
etwas wirklich Schlimmes tun, wie die
wieder die Wahrheit sagen.
Ich bin mir nicht sicher, ob es das war, was du gesagt hast.
was jemand anderes über
Assange gesagt hat, aber er hat einen tollen Satz, wenn
Kriege durch Lügen begonnen werden können
, können sie auch durch die Wahrheit beendet werden.
Die Wahrheit ist heutzutage so rar gesät, Reay.
du und Larry und äh McGregor und Ritter
und Wilkerson und die anderen und ich werden
für das, was wir in dieser Sendung sagen, kritisiert
es ist die Wahrheit, aber die
Regierung will nicht, dass sie gehört wird.
Wissen Sie, Richter, das ist der Titel
unter diesem Porträt von Assange, als ich
als ich ihn das erste Mal traf. Wenn Kriege durch Lügen
durch Lügen begonnen werden, können sie auch durch die
und das ist es, was hier auf dem Spiel steht.
nicht nur das, sondern natürlich auch, wenn sie
Julian Assange erwischen und ihn für immer wegsperren
wäre das ein Signal an alle Menschen.
Alle investigativen Reporter wären dann…
ob man nun in Grönland oder Australien oder
Australien oder Santiago Chile leben, wir werden
wir werden dich kriegen, weil wir die CIA sind und
Wir haben einen sehr langen Arm und scheren uns nicht viel um
Verfassungsrechte der vierte Verfassungszusatz, der erste Verfassungszusatz,
Wir kriegen dich, also mach weiter und versuch es, wir werden
wir werden dich für den Rest deines Lebens einlochen

Wir enden mit dieser Bemerkung, mein lieber Freund.
Freund, das ist eine Menge zum Nachdenken und
Ich freue mich darauf, Sie mit Larry
am Ende der Woche zu sehen. Danke, Herr Richter.
danke Ray danke für alles was du tust Gott
Ich liebe dich und wir sehen uns bald wieder.
Hi, oh Mann, ich bin ein wenig erschüttert von dem, was er gesagt hat.
was er gesagt hat, aber das sollte ich nicht sein, weil ich
und ich weiß, dass solche Dinge passieren, Larry Johnson um 11 Uhr
heute morgen Ostern, Kyle Anselone,
Sie werden nicht glauben, was Kyle
Kyle uns erzählen wird , dass die IDF zugegeben hat.
dass sie die Hamas nicht zerschlagen können. Habt ihr das schon
irgendwo anders gehört? Nun, ihr werdet es hören um
3:00 Uhr am Nachmittag Richter Napalitano
für das Richten der Freiheit

hi everyone Judge Andrew napalitano here
for judging Freedom today is Monday
February 19th 2024 Ray McGovern joins us
today Ry a pleasure my dear friend I
have a lot I want to talk to you about
about Alexi Naval about Julian
Assange about the uh Israelis uh
preparing to invade Lebanon uh I want to
make a historical note before we start
February 19th
1942 82 years ago today was the day FDR
signed the infamous Executive Order
9066 which brought about the internment
of Japanese Americans in concentration
camps uh in Utah the order itself
ordered the construction of the camps uh
FDR saved the actual orders of
confinement to military leaders who were
advised uh in secret to do it that gave
him some plausible deniability one of
the darkest points in American history
and they were concentration camps he
himself referred to them that way I just
couldn’t help I couldn’t help noticing
it it’s so um sickens me well judge at
least I think we apologize for that we
did yeah we did
the the civil liberties Act of 1988
uh one of the last laws that Reagan
signed into existence shortly before uh
he left office apologized gave $20,000
tax-free to those who had been
incarcerated and their uh survivors and
promised that it would never happen
again it led to a horrible horrible
Supreme Court opinion there’s actually
two opinions the better known of the two
is called kuramatsu uh which upheld the
confinement okay let’s start with
navali um to your understanding was
navali a British or American intelligent
asset well we have a proof of a kind
with a uh a hidden camera watching him
deal actually not Naval himself but his
top Aid deal with a known MI6 Asian and
they’re talking about well what how many
million would it take to could do this
or that it’s very clear now there was a
misunderstanding initially and say oh
that was naal and say no no that
wasn’t it was only his chief of staff or
his the primary advisor actually so we
have that on record uh there’s lots of
other evidence Nali was up to no good
not only against Russian law but against
international law and my friend Gil Doro
who is not given to conspiracy theories
thinks that the British may have had a
hand in what happened to nalni partly
because they had the capability with all
these friendly Ukrainian service people
in tightly as on with the British partly
because the British have taken several
shots at that bridge uh connecting
Crimea with Russia proper partly because
the Russians at least have accused the
British of having a hand in Downing that
IL 76 with 65 prisoners of War Ukrainian
are you saying the British may have had
a hand in naval’s death yes I am what
what would they gain by uh naval’s death
well look at the timing judge uh it’s
the day before the big Munich
conference um it distracts all kinds of
attention from the Tucker Coulson
interview curiously and this is not
probative but naval’s wife had already
been invited to attend the Munich
security conference and of course she
was given the floor to speak uh Boris
Johnson for God’s sake put the kabash on
that agreement way back in March of
2022 the British have been way out in
front and doing things that it’s
questionable as to whether even the
United States Secret Service CIA or
other organs are fully cognizant of what
the British are doing so it’s not a
stretch now how could they get there
easy ukrainians in tight Lees on with
MI6 are all over Russia they speak
fluent Russian they’re Russian stock it
would be a piece of cake to get the kind
of poison if it was poison into the
hands of a of a willing cooperated
fellow prisoner for lots of money so
it’s not to be ruled out and as I say if
the British can be responsible in Port
for Downing that IL 76 with 65 PS they
could sely be U be responsible for this
all the more so since the timing is so
beautiful uh for various decisions that
are coming down now on Ukraine uh our
friend and colleague Karen Kowski has a
piece out this morning comparing the
Western uh
reactions of two different deaths in
prison one Alexi navali naani a Russian
citizen in a Russian prison uh the other
Gonzalo lra an American citizen in a
Ukraine prison of course Naval has been
hailed as a saint and a freedom fighter
and um and lra is basically been treated
as if well he got what he deserved what
do you
expect uh L of course was in jail for
arguing in
Ukraine that the Russian invasion was
morally Justified speaking of somebody
go ahead go ahead R he interviewed Larry
Johnson and myself and several other
people Scott I mean many of the people
that appear on your on your program here
uh he was legit I always marveled at how
he could be hiding out there in har or
wherever he was and still able to do
that
well I don’t know how but he did do it
until they caught up with him now he was
an American citizen for God’s sake and
as I’ve said before that used to mean
something doesn’t mean something anymore
he was also a Chilean citizen their
diplomatic folks tried to help Gonzalo
in vain us as far as I know us counil of
services were not made available to
Gonzalo L really faithful tragedy and
you don’t have to talk about just Alo
you talk about Julian Assange right now
who I have uh prominently displayed on
my makeshift bookcase because his
verdict is coming down tomorrow or the
day after tomorrow it’s it’s a crucial
verdict uh we expect many of us expect I
expect the British Court to act as a
vassel of the United States which would
probably clear the way for extradition
and we know what will happen to Julian
if he’s extradited to the United
States he uh this is another tragedy uh
you and John mimer and I and many other
folks uh made public statements which
were assembled by his defense lawyers
and uh
distributed widely throughout the world
uh your argument was compelling
Professor M sher’s argument wow was
picked up by uh El musk and had over 10
million views good uh mine was
insignificant compared to the two of
yours though I addressed mine
directly uh to the judges as a former
colleague of theirs though of course I
don’t know these people uh
personally uh there was a time when
Great Britain had an independent uh
Judiciary but but no longer and even
though it would be remarkable if the
extradition is denied which would result
in his immediate uh release it would be
startling and and quite unexpected um
unfortunately but you um have
Unearthed some emails from a former high
ranking official in the state department
articulating the horrible things that
the Deep state will do to him some of
which is kind of uh repellent even a
mention uh once he is in the custody of
United States uh officials maybe can
just summarize it without getting too
graphic and tell us if you believe that
this is likely and why you believe it’s
likely and who is this person whose
emails were uh
Unearthed well this person his name is
Fred
burin and the way we know about this is
through
Wikileaks the same Wikileaks yeah they
uh they are just accepted or they got
hold of I don’t know how a whole bunch
of stratfor documents and at the time uh
this Burton joined stratfor in
2004 after he had been Deputy Chief of
Diplomatic Security for the state
department for God’s sake okay so he
here he is with this kind of pedigree uh
speaking up in these intercepted emails
that Wikileaks posted now when Wikileaks
made their press conference or the press
release about this they quoted some of
what uh of what Burton said the big news
was that there was a secret indictment
against Julian Assange that there was a
secret grand jury uh convened and he was
indicted secretly now a lot of people
poo pooed that say well there’s no other
evidence of that but that was a year
before people realized that was for real
okay but the thing that I included in my
statement for Assange defense had to do
with the
niceties of of what appeared in Burton’s
own
emails and uh I listed them yeah there
there are a couple of things I’ll avoid
the worst ones but uh I copied them down
these are ver verbatim from uh Fred
Burton former the deputy chief of
Diplomatic Security for the state
department this
is I guess those of us have been when I
had my open heart stuff they they had a
treatment plan for for me right well
this is Assange treatment plan when he
gets back to the United States if God
forbid he does okay here’s Fred Burton
bankrupt the arshole ruin his life big
brother owns this terrorist’s
AR I look forward to Manning and Assange
facing a bajillion thousand counts of
Espionage it doesn’t get any better I’ll
just read three
more screw terrorist Assange he’ll be
eating cat food forever in
prison declassify the death of a source
blame it on Assange translation somebody
dies you blame it on an exposure from
Wikileaks you get Assange that way blame
it on them last but not least Assange
needs his head dunked in a full toilet
bowl in Guantanamo end quote now this is
Fred
buron okay working
forat is this the way uh people in the
state department communicate in emails
when they think their emails are not
going to be made public well again he
was inra at for at the time he had
graduated with honors uh they call him
the the dean of uh protective security
that’s what it’s called the father of
protective security wrote a couple of
books so he’s a big deal okay no this is
the way they talk at stratfor nobody
expected that somebody would give
stratfor emails to U what what is stat
for you talking about the British
facility no no yeah well no it’s a uh
it’s a think tank
uh headed by a fellow that had a degree
of credibility at the time many people
say it works for the CIA probably does
it’s a contract Service it’ll say what
what the CIA wants it to say including
some sub substantive intellig the the
Manning uh to whom he refers in the one
email oh God the name changed because of
a sex change the name is now Chelsea
Manning I forget what the name was when
when this happened Bradley Bradley
Manning pleaded guilty to espionage
excuse me convicted of Espionage
sentenced to 45 years in prison
president uh Obama commuted his sentence
while in prison uh underwent the sex
change operation at the expense uh of
the federal government another issue uh
for another uh time but Obama certainly
did uh did the right thing this is this
is the modern Daniel Ellsberg man the
who who got this information which
showed the war crimes committed during
the Bush Administration George W to
WikiLeaks and Julian exposed them Julian
is absolutely protected by the Pentagon
papers case Manning is not as ellsburg
was not in ellsberg’s case because the
FBI broke into his psychiatrist office
and stole his medical records the trial
judge was so outraged he threw the
indictment out the government didn’t
appeal in Manning’s case the president
uh commuted a sentence there is no
appeal commuted a sentence after five
years judge correct correct and then
they put him in another prison in
Alexandria for another for her in
another prison uh to get him to squeal
on Julian ass sons and she wouldn’t do
it right so this how bad it is okay
that’s what I was going to say that yeah
uh you could say that Bradley uh Manning
or Chelsea Manning broke the law of
course here she did but julus son didn’t
he’s a publisher for God’s sake and and
you know everybody on the right side of
the law recognizes that and the real
sorrowful thing is that the media itself
will not speak out in defense of Julian
of sence a fellow publisher correct
correct one one of the
most uh
courageous
selfless influential journalists of our
era it would be a miracle if the courts
uh in Great Britain and that e either
the oral argument is tomorrow or the
opinion is to be released tomorrow I’m
not certain of the British uh system but
it would be a miracle if they uh
block uh the extradition one judge of
the dozen or so who um reviewed this
case said he shouldn’t be indicted
because his uh mental status is so
deterior at he couldn’t participate in
his own trial all right that’s not even
the basis for blocking the extradition
the basis for blocking the extradition
is he can’t get a fair a fair trial in
America and the sentence would
effectively be a death sentence and the
Constitution protects what he did all
the other judges went along with what uh
the British government wanted I was
secretly hoping that maybe an election
in Great Britain uh would change the
attitude of the Prime Minister I don’t
think so I think this is just uh the a
vassel state of the United States almost
like uh Ukraine is and they’ll do what
the United States wants I I’ve said this
before I’ll say it again I thought I had
talked president Trump into uh pardoning
him and the president told me that I had
uh and then the people around him who
were on the phone call listening when
the president and I were speaking he
called me I didn’t call him um soon as
we got off the call
uh changed his mind and obviously he
wasn’t uh uh he wasn’t pardoned um
switching to
um
Munich the full court press that the
EU uh and the
US uh is attempting to put on the House
of Representatives from Munich that
Munich conference is over it was all
last
week uh zalinski was there they told
tearjerker stories of about Ukrainian
troops running out of uh ammunition and
going onto their mobile devices to look
and see have the Republicans in the
house voted yet have the Republicans in
the house changed their minds I mean
this is absurd Rey even if the
Republicans in the house did endorse
this $61 billion giveaway that the
Senate did how long would it take for
equipment to get there and do these
people even know how to use the
equipment that we would send well as as
Larry Johnson pointed out on Friday at
our Round Table it would take forever it
would not affect the outcome of what’s
happened now it’s doubly ironic given
the fact that adfa the stronghold from
which the ukrainians have been shelling
the city the citizens of danet City
since
2014 has been taken that was the
stronghold there’s not much be between
the dppa river and where the Russian
forces are and they’re advancing on all
those fronts so here it is a a battle
that’s lost these people in Munich are
delusional they still think there’s some
way they can pull this rabbit out of a
hat and all all the time all this while
more and more ukrainians are being
killed so it’s really nice that they can
sit back in their panel offices and
comfortable chairs and say you know
we’ll fight this to the last Ukrainian
which is pretty much what they’re saying
we’ll have a boon for the military
industrial complex here because we’ll
get rich the 1% will get rich there’ll
be jobs for you peons okay I mean it’s
so transparently
cynical I guess you I’ve seen a lot of
stuff should have seen the like of this
isn’t this um correct my pronunciation
on it the city
AA adfa yeah well it depends if it’s
Ukrainian Russian ad you’re
right isn’t this a Monumental uh defeat
for the new uh commander of the Ukraine
military well is it’s his first
experience he took command one week and
all of a sudden he they lost their major
stronghold sirki is his name he was put
in place because Victoria nulan came to
Kiev and said look all you got to you
got to dismiss zush because he he says
that this is a stalemate piix Siri who
did such a great job in bakut
sacrificing a couple of hundred th000
Ukrainian soldiers let him see if he can
turn turn the tide in aeva well you saw
what happened he actually sent uh
Cracker Jack or Cracker troops from the
aof Brigade The neo-nazis down to telep
out the troops in TFA who had been there
almost two years and what happened well
you can’t do that kind of thing without
the Russians seeing you from from from
the air and have since they have air
dominance obliterating those
reinforcements you you send and that’s
precisely what happened so the thing is
lost uh Obama can say well you know we
need 60 billion more dollars but you
know uh if you look at Mike Johnson he’s
saying look you know not only are you
not taking care of our border but this
is money it’s just throwing good money
after bad as Larry Wilkinson and I said
in the not bed last
Friday here’s uh President Biden last
week number six Chris uh
complaining I can’t get this money out
of Congress and now they went on
vacation for two weeks anything you can
do to get ammunition to the ukrainians
without a supplemental from Congress no
but it’s about time they step up don’t
you think instead of going to two we
vacation two weeks they’re walking away
two weeks
what are they
thinking my God this is bizarre and it’s
just reinforcing all the concern and and
and almost I won’t say panic but real
concern about the United States being a
reliable Ally this is
outrageous when the um when prime
minister NS and Yahoo needed military
equipment and quote there wasn’t time to
go to Congress
uh you know where I’m going with this
Secretary of State at blinkin in my
commit in my opinion committed perjury
by signing a document under oath
swearing to its truthfulness the essence
of the document was this money is needed
in an emergency capacity for American
National Security wasn’t 61 billion it
was 100 million and he did it twice and
they sent 100 million worth of um
ammunition and spare parts and equipment
to the Israelis I wonder why they won’t
do the same for Ukraine well let me let
me draw a contrast here uh there was a
time when there were certain Congress
people who took their job
seriously uh Dave Obie from Wisconsin
was one he was head of Appropriations in
the house now when Iran Contra came down
and it was shown that the US had
circumvented the law and given money to
the contous outside you know in a deal
with Iran and Israel all that stuff uh
George Schulz was summoned to the House
of Representatives and Dave Obby started
questioning him and Schulz was a good
guy don’t misunderstand he he took he
said the wrong thing he said Mr
Obie America is sick of Iran
Contra and Dave Obi responded Mr
Schultz I didn’t take an oath to protect
and defend the Constitution of the
United States until I was sick until I
was tired so we’re going to go on with
these proceedings why did you circumvent
the law to provide Weaponry against the
law to the countries in Nicaragua it was
beautiful but that doesn’t exist anymore
instead you have the head of the house
intelligence committee
inventing nuclear explosions in space
you know the day before nalia killed I
mean if you need diversions if you need
rhetoric to divert your attention for
the fact that Ukraine has lost that we
are feeding genocide in in in Palestine
I mean how what what will we have today
I wonder what will maybe Putin will do
something really really bad like tell
the truth again
W um I’m not sure if it was from what
you said what somebody else said about
Assange but he’s got a great line if
Wars can be started by
lies they can be ended by truth well
truth is so so sparse these days Reay
you and Larry and uh McGregor and Ritter
and Wilkerson and the others and I get
excoriated for what we say on this
program it is the truth but the
government doesn’t want it heard you
know judge that’s the the title
underneath this portrait of Assange when
I first met him uh if Wars can be
started by lies they can be ended by the
truth and that’s what’s at stake here
not only that but of course if they get
Julian Assange and put him away forever
uh that would be a signal to all people
all investigative reporters would be uh
you know if you live in Greenland or
Australia or Santiago Chile we’re going
to get you because we’re the CIA we have
a very long arm we don’t care much about
constitutional rights the Fourth
Amendment the First Amendment we’re g to
get you so go ahead and try that we’re
going to get you put you away for the
rest of your
life we’ll end on that note my dear
friend which is a lot to think about and
look forward to seeing you uh with Larry
at the end of the week thanks judge
thank you Ray thanks for all you do God
love you talk to you soon
hi oh boy I’m a little shaken by what he
said but I shouldn’t be because I’ve
been around the block and I know these
things happen uh Larry Johnson uh at 11
this morning
Eastern uh Kyle anselone you won’t
believe some of the stuff Kyle’s uh
going to tell us about the IDF admitting
it can’t Crush Hamas have you heard that
anywhere else well you’ll hear it at
3:00 uh the afternoon judge napalitano
for judging
freedom

 

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Und ein anderer Blog, auch von heute, dem 19.2., mit Ray McGovern. Er hat sogar deutsche Untertitel und heißt “NATO Defeated, Ukraine Collapsing”.

NATO Defeated, Ukraine Collapsing – Navalny and Julian Assange | Ray McGovern https://www.youtube.com/watch?v=89RMbW97RLU&t=960s

Wenn Julian ausgeliefert wird, wird er gefoltert werden, so wie es in geheimen Telegrammen geschrieben wurde, die von Wikileaks veröffentlich wurde. Und, wie Julian sagte, Kriege basieren auf Lügen, und Wahrheit macht Frieden! Schaut Euch insbesondere die letzten fünf Minuten des Interviews an!

Herzliche Grüße, Helmut Käss

 

Ray McGovern ist ein alter Mitarbeiter der CIA. Und zwar in Aufklärung. Er weiß, wovon er spricht…

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Erklärung der Ukrainischen Bewegung der Pazifisten zur Schaffung der Unbewaffneten Streitkräfte der Ukraine vom 17. Dezember 2023

Ukrainische Bewegung der Pazifisten zur Schaffung der Unbewaffneten Streitkräfte der Ukraine vom 17. Dezember 2023  https://wp.me/paI27O-5gZ

https://telegra.ph/Zayava-Ukrainskogo-Ruhu-Pacif%D1%96st%D1%96v-pro-stvorennya-Bezzbrojnih-Sil-Ukraini-ta-zahist-prava-na-v%D1%96dmovu-vbivati-12-17

 

Erklärung der Ukrainischen Bewegung der Pazifisten zur Schaffung der Unbewaffneten Streitkräfte der Ukraine und zum Schutz des Rechts, das Töten zu verweigern

Ukrainische Bewegung der Pazifisten 17. Dezember 2023


Die Unbewaffneten Streitkräfte der Ukraine leisten gewaltlosen Widerstand gegen die kriminelle russische Aggression

Wir laden Sie ein, von Ihrem Recht auf Tötungsverweigerung Gebrauch zu machen und sich der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung anzuschließen, die die Unbewaffneten Kräfte der Ukraine werden möchte. Stoppen wir die russische Aggression friedlich und verteidigen wir gemeinsam unsere Menschenrechte!

In der informellen Diskussionsgruppe der Ukrainischen Pazifistischen Bewegung werden Methoden und gemeinsame Aktionen für den gewaltfreien Widerstand gegen die russische Aggression und alle Formen von Krieg, Tyrannei und Militarismus diskutiert, beginnend mit den einfachsten, die sowohl unabhängig als auch gemeinsam praktiziert werden können:

Verbreitung von Hoffnungen, Visionen und Wissen für einen gerechten Frieden in der Zukunft;

das Streben nach einer ehrlichen und würdigen Versöhnung und Verständigung im friedlichen Dialog;

Sorgen für die eigene Sicherheit durch die Vermeidung von Risiken (Unterkunft, Umzug usw.);

die Wahrheit gegen die Kriegspropaganda zu sagen;

die Menschenrechte mit allen rechtlichen Mitteln zu schützen, insbesondere das absolute Recht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen;

die Verweigerung der Zusammenarbeit und den zivilen Ungehorsam gegenüber der russischen Aggression und den Verletzungen der Menschenrechte und des humanitären Völkerrechts durch das Militär und die militanten Behörden.

ERKLÄRUNG ZUR SCHAFFUNG UNBEWAFFNETER KRÄFTE DER UKRAINE UND ZUM SCHUTZ DES RECHTS AUF TÖTUNGSVERWEIGERUNG

Die Ukrainische Bewegung der Pazifisten äußert sich besorgt über die Diskussion in den Massenmedien über Projekte zur Verstärkung der illegalen Zwangsmobilisierung an der Grenze der Militärdiktatur, die auf utopischen Vorstellungen basieren, dass jeder kämpfen wird und dass es für das Überleben der Ukrainer keine andere Wahl gibt, als zu kämpfen, den Aggressorstaat vollständig zu besiegen, ihn von der Weltkarte zu löschen als ein absolutes Übel, für das man lange, jahrelang, jahrzehntelang usw. um den Sieg kämpfen muss.

Während wir die bewaffnete Aggression Russlands gegen die Ukraine verurteilen und angemessene Anstrengungen unternehmen, um die Ukraine zu verteidigen, sollten wir uns nicht auf eine schädliche Selbsttäuschung einlassen. Es gibt keine Wunderwaffe, an der alle Bürger des Aggressorstaates sterben werden, auf deren Knochen wir tanzen werden. Ein politischer Wandel, in dem die Besatzungstruppen die Ukraine verlassen, ist ein realistischeres Szenario als eine völlige Vernichtung. Egal, wie kriminell das Verhalten der Führung und der Soldaten des Aggressorstaates auch sein mag, sie sind keine jenseitigen Dämonen, ihre Mitbürger sind keine Zombies aus Märchen, daher ist es notwendig, jede Gelegenheit zu suchen und zu nutzen, um dieses Verhalten auf menschliche Weise zu korrigieren und die tragischen Folgen zu kompensieren.

Ebenso legt der gesunde Menschenverstand nahe, dass nicht jeder kämpfen wird: Es wird immer Menschen geben, die aufgrund ihres Alters, ihrer Gesundheit, ihrer Lebensumstände oder ihrer pazifistischen Überzeugungen dazu nicht fähig sind, die eine Teilnahme an Kriegen und Kriegsvorbereitungen nicht zulassen und deren wirksame Suche erforderlich ist alle Kriegsursachen zu beseitigen, keine Streitkräfte bei ihrer Hauptaufgabe (Massenvernichtung von Menschen) zu unterstützen, sich nicht Armeen anzuschließen und zu versuchen, alle Armeen und ihren Einfluss auf das Leben der Menschen zu verringern.

Es gibt Kinderrechte, die es auch im Krieg nicht erlauben, Kinder zu Soldaten zu machen.

Es gibt Menschenrechte, insbesondere das absolute Recht auf Gewissensfreiheit, wonach der Staat die Möglichkeit der Kreigsdienstverweigerung aus Gewissensgründen auch während des Krieges gesetzlich gewährleisten muss, beispielsweise indem er ihn durch einen alternativen nichtmilitärischen Dienst ersetzt. unabhängig davon, wann eine Person ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt hat: vor, während oder nach dem Dienst.

Der Staat kann sich dem Schutz der Menschenrechte nicht entziehen, denn der Schutz der Menschenrechte ist die Hauptaufgabe des Staates. Sogar der Oberste Gerichtshof erkannte an, dass die Frage der Gewährleistung der Umsetzung des verfassungsmäßigen Rechts auf Ersatzdienst im Krieg heute nicht geklärt ist. Diese Frage muss dringend gesetzlich geregelt werden, damit sich die Ukraine nicht der Umsetzung ihrer eigenen Verfassung und internationalen Abkommen entzieht.

Der Staat muss darauf vorbereitet sein, dass Pazifisten jeden Krieg als verbrecherischen Massenmord wahrnehmen. Wenn das Gewissen es einem Menschen nicht erlaubt, ein Rädchen in der Kriegsmaschinerie zu werden – für Massenmord bezahlen, auf Aufrufe zum Massenmord reagieren, vor Kommissionen bestehen und sich für die Teilnahme am Massenmord registrieren lassen, Dokumente über die Mittäterschaft bei Massenmorden erhalten und bei sich tragen Mord usw. – werden konsequente Pazifisten niemals Kompromisse mit ihrem Gewissen eingehen, obwohl sie immer zum Dialog und zur Einigung mit anderen Menschen bereit sind, auch wenn die keine pazifistische Weltanschauung teilen. Pazifisten mögen sogar einigermaßen mit der „Friedensformel“ von Selenskyj-Jermak-Rasmussen einverstanden sein – insbesondere wenn es um die Rückkehr der Gerechtigkeit, den Schutz der Menschenrechte als Weg zum Frieden geht –, aber sie werden niemals der Transformation des Volks in eine Armeezustimmen, eingebettet in diese Formel: Wir sind Zivilisten und werden trotz aller Zwänge und Repressionen Zivilisten bleiben.

Die Pazifisten sind bereit, ihre Kräfte zu bündeln und die Unbewaffneten Streitkräfte der Ukraine für den gewaltlosen Widerstand gegen die russische Aggression und den Schutz der Zivilbevölkerung zu gründen, aber die Pazifisten werden weder in der Armee dienen noch einer Zwangsrekrutierung als Militärgefangene in den Soldatendienst zustimmen. Mit den Worten Taras Schewtschenkos: in der Kaserne, in Gefangenschaft. Auf militärische Tyrannei wird ebenso wie auf Aggression wirksamer gewaltloser Widerstand stoßen.

Letztes Jahr haben wir in der Erklärung „Eine friedliche Agenda für die Ukraine und die Welt“ unsere Vision eines Endes des Krieges und einer Welt ohne Kriege dargelegt. Diese Vision bleibt unverändert, da sich die Richtigkeit dieser Vision im Laufe der Zeit bestätigt.

Wenn Sie die Werte der Menschenrechte, der Demokratie und der Rechtsstaatlichkeit teilen, sorgen Sie für eine demokratische zivile Kontrolle im Bereich Sicherheit und Verteidigung und achten Sie darauf, die Einführung illegaler diktatorischer Gesetze aufzuheben und zu verhindern, die jeden verbieten, der dies nicht möchte ein Rädchen in der Kriegsmaschinerie sein, der lernen, sich mit Wissenschaft, Kreativität und Selbstentwicklung beschäftigen, soziale Probleme friedlich lösen, denken, träumen, lieben, die Welt bereisen und die Welt zum Besseren verändern möchte. Die politische Repression gegen Pazifisten und Kriegsdienstverweigerer muss beendet werden.

Anstelle des Diktats der Armee schlagen wir vor, eine Strategie und Institutionen sowie entsprechende Gesetze für die gewaltfreie Verteidigung der Ukraine zu entwickeln, die es Pazifisten aller unterschiedlichen friedlichen und kriegsfeindlichen Weltanschauungen, ob religiös oder säkular, ermöglichen würden, weiterhin freiwillig zu handeln , ihre Pflicht effektiv und vollständig erfüllen, ohne Waffen, ohne Gewalt und ohne Kriegsunterstützung „Verbindung zur Verteidigung der Ukraine – mit der Unterstützung und Beteiligung des Staates, als integraler Bestandteil des friedlichen ukrainischen Volkes, und nicht im Widerspruch zur utopischen Politik, die Bevölkerung in eine Armee zu verwandeln, die zusammen mit allen anderen schädlichen Illusionen revidiert werden muss, bevor wir bei der Verfolgung von Betrügern den Kopf und unsere Menschlichkeit verlieren.

Krieg ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, deshalb lehnen wir es entschieden ab, jeden Krieg zu unterstützen und werden versuchen, alle Kriegsursachen zu beseitigen.

UKRAINISCHE BEWEGUNG DER PAZIFISTEN

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Vortrag von General a. D. Harald Kujat über den Ukraine-Krieg, 20.2.24

Vortrag von General a. D. Harald Kujat in Berlin über Ukraine-Krieg https://www.youtube.com/watch?v=L6dbonhYkDE

 

Der Vortrag des höchsten Soldaten der Nato!

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Nawalny/Assange/Snowden

Nawalny/Assange/Snowden  https://wp.me/paI27O-5gT

Ich weiß wenig über Nawalny. Aber ich hörte Gemischtes über ihn. Gerade hörte ich Einiges von Ray McGovern: Er erscheint mir ein viel problematischerer Mensch als Assange gewesen zu sein, der als kühner Held mit wiki-Leaks die Verbrechen der größten Macht der Erde aufgedeckt hat und deshalb seit über 10 Jahren eingeschlossen ist, zuletzt sogar in dokumentierter psychologischer Folter in Einzelhaft in London. Und das auch deswegen, weil kein Land der Erde ihm Asyl anbot.  Ist das nicht ein viel größeres Verbrechen? Für Journalistische Tätigkeit in Ländern, die den Journalismus hochhalten, über 10 Jahre eingeschlossen zu werden und jetzt möglicherweise dorthin abgeschoben zu werden?…

Und wie war das mit Edward Snowden, der nach seiner Aufdeckung und Verkündung der Handüberwachung der ganzen Welt durch die USA und mitarbeitende Regierungen auf seiner Flucht ins ungeliebte Russland dort hängen blieb, weil sein Pass gesperrt worden ist auf dem Weg nach Ecuador.  Wo er inzwischen auch abgeschoben worden wäre…

Auch er bekommt von keinem weiteren Land Asyl angeboten, obwohl wir alle von seinen Informationen profitieren. Die Sünden der Russen erscheinen mir klein angesichts der Sünden der USA, die viele, viele Kriege seit dem 2. WK geführt haben und mit denen wir trotzdem Handel treiben…

Ich bezweifele, dass er die bessere Wahl gegenüber Putin wäre, der gerade ein wichtiges Interview gegeben hat.  Tucker Carlson, Interview mit Putin 6.2.24  https://wp.me/paI27O-5g6

Herzliche Grüße, Helmut
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: +49 531 350513 Mobile: +49 176 577 47 881,

Gesendet: Samstag, 17. Februar 2024
Von: “F
An: ” Helmut Käß ” <helmut_kaess@web.de>
Betreff: WG: Aufrichtige Anteilnahme für Alexei Nawalny/ staatliche Mord-Maschinerie Putin-Russlands    Friedensgrüße,  F

Von: Menschenrechte | IGFM
Gesendet: Freitag, 16. Februar 2024 18:16
An:
Betreff: Aufrichtige Anteilnahme für Alexei Nawalny/ staatliche Mord-Maschinerie Putin-Russlands

menschenrechte.de
IGFM: Aufrichtige Anteilnahme für Alexei Nawalny

Staatliche Mord-Maschinerie

Frankfurt am Main, 16. Februar 2024 – Mit großer Bestürzung hat die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) heute vom Tod von Alexei Anatoljewitsch Nawalny erfahren. “Seiner Frau Julija Nawalnaja, seinen beiden Kindern, seinen Eltern, seinen Freunden und seinen Kollegen gegenüber bringen wir hiermit unsere aufrichtige Anteilnahme zum Ausdruck”, teilt die Menschenrechtsorganisation mit.

Gleichzeitig reihen wir uns in die weltweite Gemeinschaft der Trauernden ein, die nicht nur das Entsetzen über den Tod eines mutigen und großherzigen Menschen, sondern auch über die Unmenschlichkeit eines diktatorischen Regimes teilen.

Nach den der IGFM vorliegenden Informationen starb der am 4. Juni 1976 geborene Alexei Nawalny in der Strafkolonie „Polar Wolf“ in der Siedlung Kharp. Der bedrückende Bericht seines Ablebens erfüllt die IGFM mit tiefer Trauer. Nach allem, was bekannt ist, wurde Alexei Nawalny während seiner Inhaftierung 27 Mal in ein Strafisolationszentrum eingewiesen und verbrachte insgesamt 308 Tage in der Strafanstalt.

Staatliche Mord-Maschinerie

Es war ein Mord auf Raten. Er macht deutlich, wie skrupellos Putins Regime mit Oppositionellen, Journalisten und Andersdenkenden umgeht. Er macht aber auch deutlich, wie gefährlich das heutige Russland für seine Nachbarn ist. Dies offenbart sich in Statements der russischen Führung ganz offenkundig: “Russlands Grenzen enden nirgendwo”. Konkret äußert sich dies im täglichen Terror russischer Bomben und Raketen, die Leid und Tod für Millionen friedliche Ukrainer bedeuten, mahnt die IGFM an. Tschetschenien, Georgien und seit 2014 die Ukraine sind Zeugnis eines faschistischen Imperialismus, der ganz Europa bedroht.

Auch Armenien ist nach historischer Abhängigkeit Russlands nun in seiner Existenz bedroht. Nachdem sich die armenische Führung von ihrem langjährigen „Friedenspatron“ Russland abwandte, droht das christlich geprägte Armenien zwischen Russland und dem türkisch-aserbaidschanischen Bündnis zerrieben zu werden, warnt die IGFM.

Weitere Informationen über die Verbrechen russischer Truppen

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)
Edisonstraße 5, 60388 Frankfurt a. Main
Tel.: 069-420108-0, Fax: 069-420108-33, info[@]igfm.de

 

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Chinas Rückgang in extremer Armut! von 97% zu 1,5%

https://us8.campaign-archive.com/?e=ea1b88f93b&u=18058af086319ba6afad752ec&id=c2d226a77b

China hat einen massiven Rückgang der extremen Armut erreicht

In China lebten 1981 97 % der Menschen auf dem Land in extremer Armut.

Im Jahr 2020 lag der Anteil deutlich unter 1 %.

 

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Combatants for Peace und Rafah! (Braunschweig)

Combatants for Peace und Rafah!    https://wp.me/paI27O-5gF

 

Liebe Freunde, liebe Mitmenschen                   Tue, 13 Feb 2024 01:44

Wir hatten ja gerade eine hochinteressante Veranstaltung. Da müssten wir was draus machen, um den Druck auf unsere Bundesregierung und Israel zu erhöhen.

Was halten Ihr davon??

Über 100 Leute waren da, die Kirche war rammelvoll

Combatants for Peace und Rafah! (Braunschweig)

Publiziert am 13. Februar 2024 von admin

Combattants for Peace und Rafah!    https://wp.me/paI27O-5gF

Liebe Freunde, liebe Mitmenschen                   Tue, 13 Feb 2024 01:44

Wir hatten ja gerade eine hochinteressante Veranstaltung. Da müssten wir was draus machen, um den Druck auf unsere Bundesregierung und Israel zu erhöhen.

Was halten Ihr davon??

Über 100 Leute waren da, die Kirche war rammelvoll.

Ein Mann von Amnesty begrüßte uns, eine Frau  Gorel übersetzte sehr sympathisch aus dem Englischen, ein Stand mit Amnestymaterial war auch da.

Amnesty international hat die beiden Repräsentanten der “Combatans for Peace”, den Israeli-, Rotem Levin aus der Nähe von Tel Aviv und den Palästinenser Osama Iliwat aus der Nähe von Jericho, eingeladen, die vier Wochen in Deutschland sind. Viele Leute sterben, ein schreckliches Szenario.

Wir werden unsere persönliche Geschichte erklären. Wir sind persönlich verantwortlich, was wir sagen und wir haben eine Lösung. Ich, Rotem Levin bin geboren in der Region von Tel Aviv vor 33 Jahren, dort wohnten und waren in der Schule nur Juden, ich kannte keine Palästinenser. Die Palästinenser machten Attacken, das konnte ich nicht verstehen. Wieso töteten sie sich, um Juden zu töten? Der wichtigste Feiertag war der Memorial Day, wo der Getöteten gedacht wurde. Dort waren Soldaten, die respektiert wurden. Ich wollte auch Soldat werden. Mit 17 kam die Fahrt nach Auschwitz, das interpretierte ich als ungeheure Gewalt. Auf andere ist kein Verlass. Ich bekam das Gefühl, dass wir auch von den Palästinensern ausgerottet werden könnten. In einer militärischen Einheit starb der Cousin meiner Mutter, ich kam mit 18 in die gleiche Einheit und hatte viel Unterstützung von meiner Familie.  Ich war überzeugt, moralisch zu sein. Nach zwei Jahren wurde ich in die Westbank verlegt, nachts, in ein kleines Dorf auf der anderen Seite der Mauer, wo schlimme Leute auf der anderen Seite seien. Dort gab ein Offizier mir und einem Freund Handgranaten und befahl uns, sie gegen ein Haus zu werfen. Es gab einen großen Knall und wir entfernten uns. Ein anderer Soldat meinte, das sollten wir nicht tun. Der Offizier sagte, Ende der Diskussion. Nach drei Jahren wurde ich entlassen, ich hatte einen privilegierten Pass und fuhr nach Deutschland und nahm an einem Kontaktprogramm mit Palästinensern teil. Die Meinung war, diese seien gewaltbereit, aber meine Erfahrung war, dass wir vor allem gewaltbereit waren. Das war vor 11 Jahren, es war eine andere Realität. Die Palästinenser sagten, sie seien in einem Flüchtlingscamp geboren. Das sagte mir nichts. Und dann hörte ich was von Nakba, da hatte ich noch nie was von gehört. Ich erfuhr, dass 400 Dörfer zerstört wurden und 700.000 Leute vertrieben. Wie kommt es, dass ich erst mit 23 Jahren in Deutschland hörte, was wichtig ist? Es gibt ein Gesetz in Israel, dass es verboten ist, in Schulen darüber zu sprechen. Ich habe dann versucht, mit Freunden und meiner Familie darüber zu sprechen, sie waren unwillig und defensiv. Dann begann ich, an Friedensdemonstrationen teilzunehmen. Die Nakba ist nie zu Ende!

Ich lebte dann zusammen mit Palästinensern im Westjordanland. Das war eine Reise an das Ende der Welt und illegal. Ich lernte Arabisch und hatte Palästinenser als Freunde, das bedeutete große Heilungsarbeit, wir konnten gleichberechtigt leben.

Jetzt sprach Osama: Meine Geschichte ist anders. Ich hatte weniger Rechte. Meine ersten Worte drehten sich um die Nakba. Es gab 1967 eine weitere Vertreibung mit viel Angst. Es gab ein Gesetz in Jerusalem, das nur für Araber galt, dass jemand, der drei Jahre keine Arbeit hatte, Jerusalem verlassen musste. Wir gingen nach Jericho. Dort wurde ich oft mit Tränengas konfrontiert, wofür man ständig Zwiebeln dabei haben musste, weil das half. Wir wurden oft erschreckt durch Soldaten, die gewaltsam waren und nächtliche Razzien und Verhaftungen vornahmen. Als ich 14 war, wurde mein Vater angegriffen. Da fand ich meinen Feind, den Widerstand gegen diese Soldaten. Wir machen Graffiti an die Wände, „Free Palestine“ schrieben wir,  dabei wusste ich noch gar nicht, was Palästina ist. Dann wollten wir etwa Großes tun, eine Palästinafahne in der Nachbarschaft, wir wussten nicht, ob der schwarze Streifen oben oder unten ist. Nach einiger Zeit wurde ich verhaftet. Es gab die Möglichkeit, ohne Anklage zwischen einen Tag bis drei Jahre verhaftet zu werden und ich erfuhr viel im Gefängnis. Als ich entlassen wurde, ging ich zur Polizei Palästinas. Es war die Zeit des Oslo-Abkommens, die uns mit Hoffnung erfüllte. Dann ging ich, weil das sich unbefriedigend entwickelte, wieder in die Schule. Und dann hörte ich von Friedensgesprächen. Dort traf ich Juden, denen ich nicht traute. Aber dann hörte ich die über Nakba sprechen. Und dann hörte ich von Konzentrationslagern. Ich  beschloss, der Feind ist die Trennung. Ich  gründete eine Gruppe, um Israelis zu zeigen, was es bedeutet, unter Besatzung zu leben. Nicht jeder Jude ist mein Feind, wir müssen uns gegenseitig zuhören. „From the river to  the see, everyone should be equal and free!”

Dann die Diskussion: Ich selbst stellte die erste Frage: Wie kann der Krieg enden? Sie sahen eine Chance nur durch äußeren Druck. Die USA und Deutschland müssen ihre Waffenlieferungen einstellen und drohen, ihre finanzielle Unterstützung zu streichen.

Dann kam das Stichwort, der Gazaleute als „Nazis“ auf. Das führt zur völligen Skrupellosigkeit. (Dabei sagte jemand, dass die Nazis genauso gehandelt hätten wie die Israelis: keine Informationen geben, außer denen, die für ihre Aufgaben unbedingt erforderlich sind…)

Osama sagte, nur mit Gerechtigkeit sei das zu retten, 65 x seien durch die USA Beschlüsse der UN gegen Israel durch Vetos gestoppt worden.

Palästinensischer Arzt aus Goslar ist auch aus einem Flüchtlingslager, empfand die Soldaten als Monster, auf 3 km Strecke kamen 4 Checkpoints, jeden Tag gab es Schikanen. Wir brauchen Frieden durch Waffenstillstand. Merz unterstützt aktuell den Angriff auf Rafah!!!

Wolfgang Neue: Ehrfurcht vor dieser Revolution des Friedens. Dass Sie in der Westbank leben.

Die Siedler dagegen verhalten sich als Zionisten und feindlich. Was würden wir sagen, wenn die Türken und Syrer sich weigern würden, unsere Sprache zu sprechen und getrennt und immer weiter zunehmend unsere Landschaft besiedeln würden?

Jede Seite muss sehen, dass die andere Seite leidet.

Jan ?: Man sollte vielleicht Delegationen von beiden Seiten zur anderen einladen. Die einen zur Holocaustinformationsstätte Yad Vashem.  Die anderen zu den vielen Stellen, wo Dörfer zerstört worden sind.

Rotem Levin: Wir brauchen einen Systemwechsel, nicht einer über dem anderen…

Rada, 18 (?) Jahre alt, Thema Südafrika, Genozidvorwurf, Waffenstillstand!!!

  1. L.: Never again, Deutschland lernt nichts, nie wieder bedeutet nie wieder!

Osama: Intensivierte Gemeinschaft. Solange Israel keinen Druck erhält, gibt es keinen Frieden!

Hamas und Israel wollen keinen Frieden, Wunsch nach Frieden auf der Straße!

Am kommenden Samstag in Braunschweig Palästinenser Demo am Schloss!

Osama: Ich bin kein Opfer, ich bin mit dem Leben andere verwoben. Wir arbeiten zusammen! Am 22.2. gibt es vom Friedenszentrum u.a. einen Film, „Combattans for Peace“

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Liebe Freunde

Diesen Montag ist die Veranstaltung der “Combattans for Peace”.

Wegen des Gazakrieges hochaktuell! Siehe die Einladung unten.

Bei leeren Rahmen oben auf “Externe Inhalte” klicken…

Herzliche Grüße, Helmut Käss
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: +49 531 350513 Mobile: +49 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/willkommen/, www.ippnw.de, Dr. med. HK

Ein Bild, das Text, Grafikdesign, Schrift, Screenshot enthält. Automatisch generierte Beschreibung

»Combatants for Peace, ein israelisch-palästinensischer Versuch der Konfliktlösung«  

Am Montag, den 12.2.2024 um 19 Uhr stellt die israelisch-palästinensische Organisation “Combatants for Peace” in der St. Petri Kirche (An der Petrikirche 9) in Braunschweig ihre Ziele und Aktivitäten vor.

Die “Combatants for Peace” sind ein Verein, der sich aus ehemaligen israelischen Soldaten und ehemaligen Widerstandskämpfern aus dem Westjordanland zusammensetzt. Sie hatten sich nach der zweiten Intifada gegründet, um die Gewaltspirale zu durchbrechen, gegenseitiges Verständnis für die Situation zu wecken und gemeinsam Initiativen zum Frieden umzusetzen.

Ein Israeli und ein Referierender aus dem Westjordanland tragen etwa eine Stunde vor, anschließend gibt es Fragemöglichkeiten. Der Vortrag erfolgt in Englisch und wird übersetzt. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung ist Teil einer einmonatigen Vortragsreise in 17 deutschen Städten.

Über die Friedensgruppe gibt es einen Film “Disturbing the Peace” den das Friedenszentrum in 2017 gezeigt hatte. Auf youtube ist davon eine Kurzfassung in arabisch und englisch zu sehen
https://www.youtube.com/watch?v=TX_KPzlzu2A.

Combatants for Peace: Dialog statt Waffen
„Hoffnung und Menschlichkeit sind eine radikale Verpflichtung in einer Zeit des Krieges. Es ist nicht leicht, in einer Zeit des Krieges Frieden zu stiften. Besonders schwierig ist es, sich dabei zur Zusammenarbeit mit den Menschen zu bekennen, die die eigene Gesellschaft als Gegner oder Feinde betrachtet. In diesen Zeiten des Krieges sind die Combatants for Peace ein wahrhaftiges Wunder.“

https://www.forumzfd.de/de/israel-palaestina/wunder-mitten-im-krieg

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: +49 531 350513 Mobile: +49 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/willkommen/, www.ippnw.de, https://www.sicherheitneudenken.de, https://leuchtturmard.de, http://www.friedenszentrum.info/, Dr. med. Helmut Käss, Arzt für Allgemeinmedizin i.R.,
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Benjamin Netanyahu

Sein Charakter, seine Vorfahren, und Amalek…

 

https://www.nzz.ch/gesellschaft/die-legende-der-netanyahus-eine-biblische-geschichte-ueber-einen-zornigen-propheten-und-seine-soehne-ld.1763852

 

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„2 Jahre Krieg in der Ukraine – Krieg ohne Ende?“ am 26.2.

„2 Jahre Krieg in der Ukraine – Krieg ohne Ende?“ am 26.2.  https://wp.me/paI27O-5gw

nun steht das Podium für unser Leserforum „Talk im Medienhaus“ zum Thema „2 Jahre Krieg in der Ukraine – Krieg ohne Ende?“ am Montag, 26. Februar, Beginn: 19 Uhr, Ende gegen 20.45 Uhr, im BZV-Medienhaus in 38100 Braunschweig, Hintern Brüdern 23.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Viola von Cramon, Europa-Abgeordnete Bündnis 90/Die Grünen
  • Christoph Krämer, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, deutsche Sektion
  • Gabriele Krone-Schmalz, Journalistin und Publizistin
  • Rafael Loss, European Council on Foreign Relations, Berlin
  • Igor Piroschik, Verein Freie Ukraine Braunschweig
  • Dr. Klaus Wittmann, Brigadegeneral a.D., Aspen Institute Berlin, Universität Potsdam

Wir rechnen mit rund 300 Besucherinnen und Besuchern. Ich übernehme die Moderation. Nach meiner kurzen Einführung und Vorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten Sie (und die anderen) zunächst eine persönliche Frage zum Einstieg. Die anschließende Diskussion soll prägnant, profund und informativ ablaufen. Es ist uns wichtig, die jeweiligen Positionen, auch im Widerstreit, darzustellen und zu diskutieren. Gegen 20 Uhr beziehen wir unsere Leserinnen und Leser ein.

BRAUNSCHWEIGER ZEITUNG

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Rede Von Iris Hefets bei der Demo: Gegen den Gaza-Genozid, am Holocaust-Gedenktag, 27.1.24

Rede Von Iris Hefets Bei Der Demo Gegen den Gaza-Genozid, am Holocaust-Gedenktag, 27.1.24  https://wp.me/paI27O-5gc

https://www.juedische-stimme.de/rede-von-iris-hefets-bei-der-demo-gegen-den-gaza-genozid,-holocaust-gedenktag,-27.1.24

Rede Von Iris Hefets bei Der Demo:  Gegen Den Gaza-Genozid, am Holocaust-Gedenktag, 27.1.24

Published 28. Januar 2024

#Aktuelles #rede #demonstration #iris-hefets #demo #holocaust #holocaustgedenktag #genozid #niewieder #reden

Vor fast 80 Jahren wurde Auschwitz von den sowjetischen Alliierten befreit. Es war ein wichtiger Schritt bei der Befreiung der Welt von der Nazi-Diktatur, die das Leben vieler Millionen Menschen in der Welt gekostet hat. Der monströse Völkermord der Nazis war der 2. Genozid von Deutschland im 20. Jahrhundert, nachdem sie die Herero und Nama in Namibia ermordet hatten.

Wir sind am Anfang des 21. Jahrhunderts und Deutschland beteiligt sich am Genozid an den Palästinenser:innen, den Israel mit Waffen aus den  USA, Kanada, Italien und Deutschland verübt. Während die Südafrikanischen Rechtsanwälte die Beweise für Israels Genozid in Gaza vortrugen, waren deutsche Politiker mit der uns bekannten Ignoranz und Arroganz damit beschäftigt, das  zu dementieren. In Den Haag konnte man das sehen, was wir seit Monaten in den sozialen Medien sehen und was die deutsche Presse ausblendet. Deutsche Politiker:innen hielten es aber nicht mal für nötig, das Gerichtsverfahren abzuwarten. Sie wissen ja viel besser, ob es sich um Genozid handelt, sie sind darin ja Weltmeister. Und weil sie in ihrer Bubble leben, sehen sie nicht, wie unverständlich und peinlich das im Rest der Welt aussieht. Gestern sagte Deutschland dann, es wird die IGG-Entscheidung respektieren. Immerhin.

Jetzt fordern wir, im Namen unserer Vorfahren, die von Deutschland vernichtet wurden, im Namen unserer Freunde in Israel und Palästina, die mit Unterstützung der deutschen Politik um ihre Zukunft gebracht werden, und im Namen unserer muslimischen Mitmenschen hier – Stop the Genocide, Stoppt den Genozid und stoppt die politische Verfolgung. Wir sind eure Manipulationen und die Instrumentalisierung von Auschwitz gegen uns satt. Wir sind die Zensur satt, die uns mit Hilfe der israelischen Regierungen und ihrer absurden Definitionen aufgezwungen werden soll.

Wir in der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost wurden oft gefragt, wieso wir deutsche Antisemitismusbeauftragte, Journalist:innen und andere nicht verklagen, wenn sie uns Antisemitismus zuschreiben. Die Antwort ist: wir werden nie einer deutschen Institution die Macht geben zu entscheiden, ob irgendeine Jüdin in der Welt antisemitisch ist.

Die IGG-Entscheidung gestern entlarvte erneut die deutsche Ignoranz und Arroganz. Wir hoffen, dass auch Olaf Scholz, Annalena Baerbock und Robert Habeck zusammen mit anderen für ihre Komplizenschaft mit Israels Genozid in Gaza verurteilt werden. Sie gehen in die Geschichte ein – zusammen mit ihrer Staatsräson – als Unterstützer des Genozids von Israel an den Palästinensern, im Namen von Auschwitz.

Nicht nur, dass die Deutschen Auschwitz als Teil eines gigantischen Völkermordapparats errichteten und betrieben, sie benutzen das Leiden ihrer Opfer dort heute dafür, Israel bei der Verübung eines Genozids zu unterstützen und missbrauchen uns für ihre rassistische Politik gegen Migrant:innen in Deutschland.

Unseren muslimischen und momentan vor allem unseren palästinensischen Mitmenschen sagen wir: Ihr seid nicht allein. Wenn heute wieder Lager gebaut würden, dann wären wir wahrscheinlich dort als politische Gefangene mit Euch. Juden gibt es kaum in Deutschland heute, weil die Deutschen uns fast ausgemerzt haben. Heute gibt es etwa 200,000 Juden und Jüdinnen hier, vor allem solche, die nach Deutschland emigriert sind. Heute geht es vor allem um Muslime und Andersdenkende wie uns, die in Deutschland institutionell diskriminiert und von der Politik angegriffen werden. Und all das soll angeblich für unseren Schutz sein.

Das ist Deutschland 2024, in dem wir leben. Nie wieder war gestern.

Die Rede könnt ihr hier ansehen.

Fotos gibt es hier

 

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Tucker Carlson, Interview mit Putin 6.2.24

Tucker Carlson, Interview mit Putin 6.2.24  https://wp.me/paI27O-5g6

https://tuckercarlson.com

Hier ist das Interview, es spricht für sich selbst!  Ich habe den Eindruck, dass Putin sehr überlegt spricht, aber nicht lügt. Und er bietet den USA und dem Westen Verhandlungen an. Er habe es immer getan. Er deutete an, dass man an dem Verhandlungsergebnis vom Frühjahr 2022 anknüpfen könnte.

Ich empfehle allen, denen das Interview zu lange ist, hier die Kernaussagen kommentiert durch einen USA-Journalisten anzusehen.
https://youtu.be/hvSP-nbwr3g

https://tuckercarlson.com/the-vladimir-putin-interview/

Tucker interviewt Wladimir Putin in Moskau, Russland. 6. Februar 2024

Vollständige Abschrift

Tucker: Es folgt ein Interview mit dem Präsidenten von Russland,
Wladimir Putin. Aufgenommen am 6. Februar 2024 um etwa 19 Uhr in dem
Gebäude hinter uns, das natürlich der Kreml ist. In dem Interview geht
es, wie Sie sehen werden, vor allem um den Krieg in der Ukraine, wie er
begonnen hat, was gerade passiert und vor allem, wie er enden könnte.
Eine Anmerkung, bevor Sie es sich ansehen. Zu Beginn des Interviews
haben wir die offensichtlichste Frage gestellt: Warum haben Sie das
getan? Haben Sie eine Bedrohung gespürt, eine unmittelbare physische
Bedrohung, und das ist Ihre Rechtfertigung. Und die Antwort, die wir
erhielten, schockierte uns. Putin sprach sehr lange, wahrscheinlich eine
halbe Stunde lang, über die Geschichte Russlands, die bis ins achte
Jahrhundert zurückreicht. Und ehrlich gesagt, wir hielten das für eine
Verschleppungstechnik und fanden es ärgerlich und unterbrachen ihn
mehrmals, worauf er antwortete. Er war verärgert über die Unterbrechung.
Aber am Ende kamen wir zu dem Schluss, dass es sich nicht um eine
Verschleppungstechnik handelte. Es gab kein Zeitlimit für das Interview.
Wir beendeten es nach mehr als zwei Stunden. Stattdessen schien uns das,
was Sie gleich sehen werden, aufrichtig zu sein, ob Sie damit
einverstanden sind oder nicht. Wladimir Putin glaubt, dass Russland
einen historischen Anspruch auf Teile der Westukraine erhebt. Wir sind
also der Meinung, dass er seine Meinung aufrichtig zum Ausdruck bringt.
Und damit sind wir am Ziel. Herr Präsident, ich danke Ihnen. Am 22.
Februar 2022 haben Sie sich in einer landesweiten Ansprache an Ihr Land
gewandt, als der Konflikt in der Ukraine begann, und Sie sagten, Sie
handelten, weil Sie zu dem Schluss gekommen waren, dass die Vereinigten
Staaten über die NATO einen, ich zitiere, Überraschungsangriff auf unser
Land starten könnten, und in amerikanischen Ohren klingt das paranoid.
Sagen Sie uns, warum Sie glauben, dass die Vereinigten Staaten Russland
aus heiterem Himmel angreifen könnten. Wie sind Sie zu diesem Schluss
gekommen?

Wladimir Putin: Es ist nicht so, dass Amerika, die Vereinigten Staaten
einen Überraschungsangriff auf Russland starten würden. Das habe ich
nicht gesagt. Sind wir hier in einer Talkshow oder in einem ernsthaften
Gespräch?

Tucker: Hier ist das Zitat. Ich danke Ihnen. Es ist ein formidables
ernstes Gespräch.

Wladimir Putin: Denn Ihre Grundausbildung ist in Geschichte, soweit ich
weiß.

Tucker: Ja.

Wladimir Putin: Wenn es Ihnen also nichts ausmacht, werde ich mir nur 30
Sekunden oder eine Minute Zeit nehmen, um Ihnen einen kurzen Hinweis auf
die Geschichte zu geben, um Ihnen einen kleinen historischen Hintergrund
zu vermitteln.

Tucker: Bitte sehr.

Wladimir Putin: Schauen wir uns an, woher unsere Beziehung zur Ukraine
stammt. Woher kommt die Ukraine? Der russische Staat begann, sich als
zentralisierte Staatlichkeit zu formieren. Und es gilt als das Jahr der
Gründung des russischen Staates im Jahr 862. Aber als die Bürger von
Nowgorod einen jungfräulichen Prinzen Rurik aus Skandinavien einluden,
um zu regieren. Im Jahr 1862 feierte Russland den 1000. Jahrestag seiner
Staatlichkeit. Und in Nowgorod gibt es eine Gedenkstätte, die dem
1000-jährigen Bestehen des Landes gewidmet ist. Im Jahr 882 wurde Ruriks
Nachfolger, Fürst Oleg, der eigentlich die Rolle des Regenten bei Ruriks
jungem Sohn spielte. Da Rurik zu diesem Zeitpunkt bereits gestorben war,
kam er nach Kiew. Er verdrängte zwei Brüder, die offenbar einst
Mitglieder von Ruriks Truppe gewesen waren. So begann sich Russland mit
zwei Machtzentren zu entwickeln: Kiew und Nowgorod. Das nächste wichtige
Datum in der Geschichte Russlands war 988, die Taufe Russlands, als
Fürst Wladimir, der Urenkel von Rurik, Russland taufte und die
Orthodoxie, das östliche Christentum, annahm. Von diesem Zeitpunkt an
begann der zentralisierte russische Staat zu erstarken. Und warum? Wegen
des einheitlichen Territoriums. Integrierte wirtschaftliche Bindungen.
Ein und dieselbe Sprache. Und nach der Taufe Russlands, dem gleichen
Glauben und der Herrschaft des Fürsten, begann der zentralisierte
russische Staat Gestalt anzunehmen. Bereits im Mittelalter führte Fürst
Jaroslaw der Weise die Thronfolge ein. Doch nach seinem Tod wurde sie
aus verschiedenen Gründen kompliziert. Der Thron wurde nicht direkt vom
Vater auf den ältesten Sohn übertragen, sondern vom verstorbenen Fürsten
auf seinen Bruder. Dann an seine Söhne in verschiedenen Linien. All dies
führte zu einer Zersplitterung und dem Ende der Rus als einheitlichem
Staat. Das war nichts Besonderes. Das Gleiche geschah damals in Europa.
Aber der zersplitterte russische Staat wurde eine leichte Beute für das
Reich, das zuvor von Dschingis Khan gegründet worden war. Seine
Nachfolger, namentlich Batu Khan, plünderten und ruinierten fast alle
Städte. Der südliche Teil, zu dem übrigens auch Kiew und einige andere
Städte gehörten, verlor einfach seine Unabhängigkeit. Die nördlichen
Städte hingegen behielten einen Teil ihrer Souveränität. Sie mussten
zwar Tribut an die Horde zahlen, aber es gelang ihnen, einen Teil ihrer
Souveränität zu bewahren. Und dann begann sich ein einheitlicher
russischer Staat zu bilden, dessen Zentrum in Moskau lag. Der südliche
Teil der russischen Länder, einschließlich Kiews, begann sich allmählich
einem anderen Magneten zuzuwenden, dem Zentrum, das in Europa entstand.
Es handelte sich um das Großfürstentum Litauen, das sogar als
Litauisch-Russisches Herzogtum bezeichnet wurde, weil die Russen einen
bedeutenden Teil der Bevölkerung ausmachten. Sie sprachen die alte
russische Sprache und waren orthodox. Aber dann kam es zu einer
Vereinigung, der Vereinigung des Großfürstentums Litauen mit dem
Königreich Polen. Ein paar Jahre später. Eine weitere Union wurde
unterzeichnet, aber dieses Mal schon im religiösen Bereich, einige der
orthodoxen Priester wurden dem Papst unterstellt. So wurden diese
Gebiete Teil des polnisch-litauischen Staates. Über Jahrzehnte hinweg
waren die Polen mit der Kolonisierung dieses Teils der Bevölkerung
beschäftigt. Sie führten dort eine Sprache ein und versuchten, die Idee
zu verankern, dass diese Bevölkerung nicht wirklich Russen waren, dass
sie, weil sie am Rande lebten, Ukrainer waren. Ursprünglich bedeutete
das Wort Ukrainer, dass die Person am Rande des Staates lebte oder im
Grenzschutzdienst tätig war. Es stand nicht für eine bestimmte ethnische
Gruppe. Die Polen versuchten also auf jede erdenkliche Weise, diesen
Teil der russischen Gebiete zu kolonisieren und behandelten ihn ziemlich
hart, um nicht zu sagen grausam, was dazu führte, dass dieser Teil der
russischen Gebiete begann, für seine Rechte zu kämpfen. Sie schrieben
Briefe nach Warschau, in denen sie forderten, dass ihre Rechte beachtet
und Menschen hierher entsandt werden sollten, auch nach Kiew.

Tucker: Ich bitte um Verzeihung. Könnten Sie uns sagen, in welchem
Zeitraum – ich weiß nicht mehr, wo in der Geschichte – wir uns bei der
polnischen Unterdrückung der Ukraine befinden?

Wladimir Putin: Es war im 13. Jahrhundert. Ich werde Ihnen später
erzählen, was passiert ist. Und ich werde die Daten nennen, damit es
keine Verwirrung gibt. Und zwar im Jahr 1654, sogar etwas früher in
diesem Jahr. Die Leute, die die Autorität über diesen Teil des
russischen Landes innehatten, wendeten sich an Krieg, ich wiederhole,
sie verlangten, dass man sie zu Herrschern russischer Herkunft und
orthodoxen Glaubens schickte. Aber Warschau antwortete ihnen nicht und
lehnte ihre Forderungen sogar ab, sie wandten sich an Moskau, so dass
Moskau sie ihnen wegnahm. Damit Sie nicht denken, ich würde Dinge
erfinden. Ich werde Ihnen diese Dokumente geben.

Tucker: Nun, ich, es klingt nicht so, als würden Sie etwas erfinden. Und
ich bin mir nicht sicher, warum es für das, was vor zwei Jahren passiert
ist, relevant ist.

Wladimir Putin: Aber trotzdem, das sind Dokumente aus den Archiven.
Kopien. Hier sind die Briefe von Bohdan Chmelnyzky, dem Mann, der damals
die Macht in diesem Teil der russischen Länder, der heute Ukraine heißt,
kontrollierte. Er schrieb nach Warschau und forderte, dass ihre Rechte
gewahrt werden. Nachdem man ihm dies verweigerte, schrieb er Briefe an
Moskau. Er bat darum, sie unter die starke Hand des Moskauer Zaren zu
nehmen. Von diesen Dokumenten gibt es Kopien. Ich überlasse sie Ihrem
guten Gedächtnis. Es gibt auch eine Übersetzung ins Russische. Sie
können sie später ins Englische übersetzen. Aber Russland war nicht
bereit, sie sofort aufzunehmen, da es davon ausging, dass der Krieg mit
Polen beginnen würde. Nichtsdestotrotz beschloss die russische
Versammlung der obersten Geistlichen und Großgrundbesitzer unter dem
Vorsitz des Zaren, der die Macht des alten russischen Staates
repräsentierte, 1654, einen Teil der alten russischen Länder in das
Moskauer Königreich aufzunehmen. Wie erwartet, begann der Krieg mit
Polen. Er dauerte 13 Jahre, und dann wurde 1654 ein Waffenstillstand
geschlossen. Und 32 Jahre später wurde, glaube ich, ein Friedensvertrag
mit Polen unterzeichnet, den sie den ewigen Frieden nannten. Und diese
Gebiete, das gesamte linke Ufer des Dnjepr, einschließlich Kiew, gingen
an Russland. Und das gesamte rechte Ufer des Dnjepr blieb in Polen.
Unter der Herrschaft von Katharina der Großen forderte Russland all
seine historischen Ländereien zurück, auch im Süden und Westen, und das
alles bis zur Revolution. Vor dem 1. Weltkrieg verließ sich der
österreichische Generalstab auf die Ideen der Ukrainisierung und begann,
die Ideen der Ukraine und der Ukrainisierung aktiv zu fördern. Das Motiv
dafür war offensichtlich. Kurz vor dem 1. Weltkrieg wollten sie den
potenziellen Feind schwächen und sich günstige Bedingungen im
Grenzgebiet sichern. So begann der österreichische Generalstab, die in
Polen entstandene Idee zu propagieren, dass die in diesem Gebiet
lebenden Menschen angeblich keine echten Russen seien, sondern einer
besonderen ethnischen Gruppe angehörten, den Ukrainern. Bereits im 19.
Jahrhundert gab es Theoretiker, die die Unabhängigkeit der Ukraine
forderten. Sie alle behaupteten jedoch, dass die Ukraine ein sehr gutes
Verhältnis zu Russland haben sollte. Darauf beharrten sie. Nach der
Revolution von 1917 versuchten die Bolschewiken, die Staatlichkeit
wiederherzustellen, und der Bürgerkrieg begann, einschließlich der
Feindseligkeiten mit Polen. Im Jahr 1921 wurde der Frieden mit Polen
verkündet. Und im Rahmen dieses Vertrags wurde das rechte Ufer des
Dnjepr wieder an Polen zurückgegeben. Im Jahr 1939, nachdem Polen mit
Hitler kollaboriert hatte. Es kollaborierte mit Hitler, nein, Hitler bot
Polen Frieden und einen Freundschaftsvertrag an. Ein Bündnis, das im
Gegenzug verlangte, dass Polen den sogenannten Danziger Korridor, der
den größten Teil Deutschlands mit Ostpreußen und Königsberg verband, an
Deutschland zurückgibt. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde dieses Gebiet an
Polen abgetreten. Und anstelle von Danzig entstand die Stadt Gdasnk.
Hitler forderte sie auf, es gütlich abzugeben, aber sie weigerten sich.
Natürlich kollaborierten sie trotzdem mit Hitler und waren gemeinsam an
der Aufteilung der Tschechoslowakei beteiligt.

Tucker: Darf ich fragen, warum Sie behaupten, dass die Ukraine,
zumindest Teile der Ukraine, die Ostukraine, in Wirklichkeit seit
Hunderten von Jahren zu Russland gehört? Warum haben Sie es sich nicht
einfach genommen, als Sie vor 24 Jahren Präsident wurden? Sie haben
Atomwaffen. Sie haben keine. Es ist eigentlich Ihr Land. Warum haben Sie
so lange gewartet?

Wladimir Putin: Ich werde es Ihnen sagen, ich komme deswegen. Dieses
Briefing neigt sich dem Ende zu. Es mag langweilig sein, aber es erklärt
viele Dinge.

Tucker: Es ist nicht langweilig. Ich bin mir nur nicht sicher, inwiefern
es relevant ist.

Wladimir Putin: Gut, gut. Ich freue mich sehr, dass Sie das zu schätzen
wissen. Ich danke Ihnen. Vor dem 2. Weltkrieg hat Polen also mit Hitler
kollaboriert. Und obwohl es Hitlers Forderungen nicht nachgab,
beteiligte es sich zusammen mit Hitler an der Teilung der
Tschechoslowakei, da die Polen den Danziger Korridor nicht an
Deutschland abtraten und zu weit gingen, so dass Hitler mit einem
Angriff auf sie den Zweiten Weltkrieg begann. Warum begann der Krieg
ausgerechnet gegen Polen am 1. September 1939? Polen erwies sich als
kompromisslos, und Hitler hatte nichts anderes zu tun, als seine Pläne
mit Polen in die Tat umzusetzen. Sobieski. Übrigens hat sich die UdSSR,
wie ich in einigen Archivdokumenten gelesen habe, sehr ehrlich verhalten
und Polen um die Erlaubnis gebeten, ihre Truppen durch polnisches Gebiet
zu schicken, um der Tschechoslowakei zu helfen. Aber der damalige
polnische Außenminister sagte, wenn die sowjetischen Flugzeuge über
Polen fliegen würden, würden sie über polnischem Gebiet abgeschossen
werden. Aber das spielt keine Rolle. Wichtig ist nur, dass der Krieg
begann und Polen der Politik zum Opfer fiel, die es gegen die
Tschechoslowakei betrieben hatte. Im Rahmen des bekannten
Molotow-Ribbentrop-Paktes sollte ein Teil des Territoriums,
einschließlich der Westukraine, an Russland abgetreten werden, so dass
Russland, das damals UdSSR hieß, seine historischen Gebiete
zurückerhielt. Nach dem Sieg im Großen Vaterländischen Krieg, wie wir
den 2. Weltkrieg nennen, wurden all diese Gebiete schließlich als zu
Russland, zur UdSSR gehörend, festgeschrieben. Polen erhielt, offenbar
als Ausgleich, die Gebiete, die ursprünglich deutsch waren. Die
östlichen Teile von Deutschland. Das sind jetzt die westlichen Gebiete
Polens. Natürlich erhielt Polen auch den Zugang zur Ostsee und zu Danzig
zurück. Das wieder seinen polnischen Namen erhielt. So hat sich diese
Situation also entwickelt. Im Jahr 1922, als die UdSSR gegründet wurde,
begannen die Bolschewiken mit dem Aufbau der UdSSR und gründeten die
Sowjetukraine, die es vorher nicht gegeben hatte.

Tucker: Richtig.

Wladimir Putin: Stalin bestand darauf, dass diese Republiken als
autonome Gebilde in die UdSSR aufgenommen wurden. Aus unerklärlichen
Gründen bestand Lenin, der Gründer des Sowjetstaates, darauf, dass sie
das Recht haben sollten, aus der UdSSR auszutreten. Und wiederum aus
unbekannten Gründen übertrug er der neu gegründeten Sowjetrepublik
Ukraine einige Ländereien mitsamt den dort lebenden Menschen, obwohl
diese Ländereien nie Ukraine hießen, und dennoch wurden sie Teil dieser
Sowjetrepublik Ukraine. Zu diesen Ländern gehörte auch die
Schwarzmeerregion, die unter Katharina der Großen erhalten wurde und die
keinerlei historische Verbindung zur Ukraine hatte. Selbst wenn wir bis
ins Jahr 1654 zurückgehen, als diese Gebiete an das Russische Reich
zurückgegeben wurden. Dieses Gebiet hatte die Größe von 3 bis 4 Regionen
der heutigen Ukraine, ohne die Schwarzmeerregion. Das war völlig
indiskutabel.

Tucker: Im Jahr 1654.

Wladimir Putin: Genau.

Tucker: Ich meine nur, Sie haben offensichtlich enzyklopädische
Kenntnisse über diese Region. Aber warum haben Sie in den ersten 22
Jahren als Präsident nicht darauf hingewiesen, dass die Ukraine kein
richtiges Land ist?

Wladimir Putin: Der Sowjetunion wurde ein großer Teil des Territoriums
zugesprochen, das nie zu ihr gehört hatte, darunter auch die
Schwarzmeerregion. Irgendwann, als Russland sie als Ergebnis der
russisch-türkischen Kriege erhielt, wurden sie Neurussland oder ein
anderes Russland genannt. Aber das spielt keine Rolle. Wichtig ist, dass
Lenin, der Gründer des Sowjetstaates, die Ukraine auf diese Weise
gegründet hat. Jahrzehntelang entwickelte sich die Ukrainische
Sowjetrepublik als Teil der UdSSR. Und aus unbekannten Gründen waren die
Bolschewiki wiederum mit der Ukrainisierung beschäftigt. Das lag nicht
nur daran, dass die sowjetische Führung zu einem großen Teil aus
Menschen bestand, die aus der Ukraine stammten. Vielmehr lag es an der
allgemeinen Politik der Indigenisierung, die die Sowjetunion verfolgte.
Das Gleiche wurde in anderen Sowjetrepubliken getan. Dazu gehörte die
Förderung von Nationalsprachen und Nationalkulturen, was im Prinzip
nichts Schlechtes ist. So wurde die sowjetische Ukraine geschaffen. Nach
dem 2. Weltkrieg erhielt die Ukraine zusätzlich zu den Gebieten, die vor
dem Krieg zu Polen gehört hatten, einen Teil der Gebiete, die zuvor zu
Ungarn und Rumänien gehört hatten. Rumänien und Ungarn wurde also ein
Teil ihrer Ländereien weggenommen und an die Sowjetukraine gegeben, und
sie sind immer noch Teil der Ukraine. In diesem Sinne haben wir also
allen Grund zu behaupten, dass die Ukraine ein künstlicher Staat ist,
der nach Stalins Willen geformt wurde.

Tucker: Glauben Sie, dass Ungarn das Recht hat, sein Land von der
Ukraine zurückzufordern, und dass andere Nationen das Recht haben, zu
ihren Grenzen von 1654 zurückzukehren?

Wladimir Putin: Ich bin mir nicht sicher, ob sie zu ihren Grenzen von
1654 zurückkehren sollten. Aber in Anbetracht der Zeit Stalins, des so
genannten Stalin-Regimes, das, wie viele behaupten, zahlreiche
Menschenrechtsverletzungen und Verletzungen der Rechte anderer Staaten
begangen hat. Man kann sagen, dass sie ihr Land zurückfordern konnten,
obwohl sie kein Recht dazu hatten. Das ist zumindest verständlich.

Tucker: Haben Sie Viktor Orban gesagt, dass er einen Teil der Ukraine
haben kann?

Wladimir Putin: Niemals. Ich habe es ihm nie gesagt. Nicht ein einziges
Mal. Wir haben nicht einmal ein Gespräch darüber geführt. Aber ich weiß
mit Sicherheit, dass die Ungarn, die dort leben, in ihr historisches
Land zurückkehren wollen. Außerdem möchte ich eine sehr interessante
Geschichte mit Ihnen teilen. Ich schweife ab, es ist eine persönliche
Geschichte. Irgendwann in den frühen 80er Jahren machte ich einen
Roadtrip in einem Auto vom damaligen Leningrad durch die Sowjetunion
über Kiew. Ich machte einen Zwischenstopp in Kiew und fuhr dann in die
Westukraine. Ich fuhr in die Stadt Beregovoy und alle Namen der Städte
und Dörfer dort waren auf Russisch und in der Sprache, die ich nicht
verstand, auf Ungarisch, auf Russisch und auf Ungarisch. Nicht auf
Ukrainisch, auf Russisch und auf Ungarisch. Ich fuhr durch eine Art
Dorf, und da saßen Männer neben ihren Häusern und trugen schwarze
dreiteilige Anzüge und schwarze Zylinderhüte. Ich fragte, ob sie eine
Art Entertainer seien. Man sagte mir, nein, das seien keine
Unterhaltungskünstler, sondern Ungarn. Ich fragte: “Was machen die hier?
Was meinen Sie damit? Dies ist ihr Land. Sie leben hier. Das war während
der Sowjetzeit in den 1980er Jahren. Sie haben die ungarische Sprache,
die ungarischen Namen und alle ihre Trachten bewahrt. Sie sind Ungarn
und sie fühlen sich als Ungarn. Und natürlich, wenn es jetzt einen
Verstoß gibt.

Tucker: Ich denke, dass viele Nationen über Transsilvanien verärgert
sind, wie Sie natürlich wissen. Aber viele Nationen sind frustriert über
die neu gezogenen Grenzen der Kriege des 20. Jahrhunderts und der
Kriege, die tausend Jahre zurückreichen, die Sie erwähnt haben. Aber
Tatsache ist, dass Sie diesen Fall erst vor zwei Jahren, im Februar,
öffentlich gemacht haben. Und in dem von Ihnen vorgetragenen Fall, den
ich heute gelesen habe, erklären Sie sehr ausführlich, dass Sie sich vom
Westen in der NATO physisch bedroht fühlten, einschließlich einer
potenziellen nuklearen Bedrohung. Und das hat Sie dazu bewogen,
umzuziehen. Ist das eine angemessene Charakterisierung Ihrer Worte?

Wladimir Putin: Ich verstehe, dass meine langen Reden wahrscheinlich
nicht in das Genre des Interviews passen. Deshalb habe ich Sie zu Beginn
gefragt, ob wir ein ernstes Gespräch oder eine Show führen werden. Sie
sagten, ein ernstes Gespräch. Haben Sie also bitte etwas Geduld mit mir.
Wir kommen jetzt zu dem Punkt, an dem die sowjetische Ukraine gegründet
wurde. Dann, 1991, brach die Sowjetunion zusammen und alles, was
Russland der Ukraine großzügig geschenkt hatte, wurde von letzterer
mitgerissen. Ich komme nun zu einem sehr wichtigen Punkt der heutigen
Tagesordnung.

Tucker: Ich danke Ihnen.

Wladimir Putin: Der Zusammenbruch der Sowjetunion wurde ja praktisch von
der russischen Führung eingeleitet. Ich weiß nicht, wovon sich die
russische Führung damals hat leiten lassen, aber ich vermute, dass es
mehrere Gründe gab, zu glauben, dass alles gut gehen würde. Erstens
glaube ich, dass die damalige russische Führung davon ausging, dass die
Grundlagen der Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine in einer
gemeinsamen Sprache liegen. Mehr als 90% der Bevölkerung sprachen dort
Russisch. Familiäre Bindungen, jede dritte Person dort hatte irgendeine
Art von familiären oder freundschaftlichen Bindungen. Eine gemeinsame
Kultur. Schließlich die gemeinsame Geschichte, der gemeinsame Glaube,
die jahrhundertelange Koexistenz mit einem einzigen Staat und die eng
miteinander verflochtenen Volkswirtschaften. All das war so grundlegend.
Alle diese Elemente zusammen machen unsere guten Beziehungen
unvermeidlich. Der zweite Punkt ist ein sehr wichtiger Punkt. Ich
möchte, dass Sie als amerikanischer Bürger und Ihre Zuschauer davon
erfahren. Die frühere russische Führung ging davon aus, dass die
Sowjetunion aufgehört hatte zu existieren und es daher keine
ideologischen Trennlinien mehr gab. Russland stimmte sogar freiwillig
und proaktiv dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu und glaubte, dass dies
vom so genannten zivilisierten Westen als Einladung zur Zusammenarbeit
und Assoziierung verstanden werden würde. Das war es, was Russland
erwartete, sowohl von den Vereinigten Staaten als auch von diesem so
genannten kollektiven Westen als Ganzes. Es gab kluge Leute, darunter in
Deutschland Egon Bahr, ein bedeutender Politiker der
Sozialdemokratischen Partei, der in seinen persönlichen Gesprächen mit
der sowjetischen Führung am Rande des Zusammenbruchs der Sowjetunion
darauf bestand, dass sie wussten, dass in Europa Sicherheitssysteme
geschaffen werden sollten. Dem vereinten Deutschland sollte geholfen
werden, aber es sollte auch ein neues System geschaffen werden, das die
Vereinigten Staaten, Kanada, Russland und andere mitteleuropäische
Länder einschließt. Aber die NATO muss nicht erweitert werden. Das hat
er auch gesagt. Wenn die NATO erweitert wird, wäre alles genauso wie zu
Zeiten des Kalten Krieges, nur näher an den Grenzen Russlands. Das ist
alles. Er war ein weiser alter Mann, aber niemand hörte auf ihn. Einmal
wurde er sogar wütend. Wenn Sie nicht auf mich hören, sagte er, werde
ich nie wieder einen Fuß nach Moskau setzen. Alles geschah genau so, wie
er es gesagt hatte.

Tucker: Natürlich ist es wahr geworden. Und ich und Sie haben das schon
oft erwähnt. Ich denke, das ist ein guter Punkt. Und viele in Amerika
dachten, dass sich die Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten
Staaten mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Ende des Kalten
Krieges entspannen würden, aber das Gegenteil ist eingetreten. Aber Sie
haben nie erklärt, warum Sie glauben, dass das passiert ist, außer zu
sagen, dass der Westen ein starkes Russland fürchtet. Aber wir haben ein
starkes China, vor dem der Westen keine große Angst zu haben scheint.
Was glauben Sie, hat die politischen Entscheidungsträger davon
überzeugt, dass sie Russland zu Fall bringen müssen?

Wladimir Putin: Der Westen fürchtet ein starkes China mehr als ein
starkes Russland, denn Russland hat 150 Millionen Menschen gewonnen und
China hat 1,5 Milliarden Einwohner. Und seine Wirtschaft wächst
sprunghaft, nämlich um 5% pro Jahr. Früher war es sogar noch mehr, aber
das reicht China. Wie Bismarck einst sagte, sind die Potenziale das
Wichtigste. Chinas Potenzial ist enorm. Es ist heute die größte
Volkswirtschaft der Welt, gemessen an der Kaufkraftparität und der Größe
der Wirtschaft. Es hat die Vereinigten Staaten schon vor geraumer Zeit
überholt und wächst in rasantem Tempo. Lassen Sie uns nicht darüber
reden, wer vor wem Angst hat. Lassen Sie uns nicht in solchen Begriffen
argumentieren. Und lassen Sie uns auf die Tatsache eingehen, dass nach
1991, als Russland erwartete, in die brüderliche Familie der
zivilisierten Nationen aufgenommen zu werden, nichts dergleichen
geschah. Sie haben uns ausgetrickst. Ich meine nicht Sie persönlich,
wenn ich Sie sage. Ich spreche natürlich von den Vereinigten Staaten.
Das Versprechen lautete, dass die NATO nicht nach Osten expandieren
würde. Aber das ist fünfmal geschehen. Es gab fünf Erweiterungswellen.
Wir haben das alles toleriert. Wir haben versucht, sie zu überreden. Wir
haben gesagt: Bitte nicht. Wir sind jetzt genauso bürgerlich wie Sie.
Wir sind eine Marktwirtschaft und es gibt keine Macht der
Kommunistischen Partei. Lassen Sie uns verhandeln. Ich habe das übrigens
auch schon einmal öffentlich gesagt. Es gab einen Moment, in dem sich
eine gewisse Kluft zwischen uns auftat. Davor kam Jelzin in die
Vereinigten Staaten. Erinnern Sie sich, er sprach im Kongress und sagte
die guten Worte: Gott segne Amerika. Alles, was er sagte, waren Signale:
Lasst uns rein. Erinnern Sie sich an die Entwicklungen in Jugoslawien
davor, Jelzin wurde mit Lob überschüttet. Sobald die Entwicklungen in
Jugoslawien begannen, erhob er seine Stimme zur Unterstützung der
Serben. Und wir konnten nicht anders, als unsere Stimme für die Serben
zu erheben und sie zu verteidigen. Ich verstehe, dass dort komplexe
Prozesse im Gange waren. Aber Russland konnte nicht umhin, seine Stimme
zur Unterstützung der Serben zu erheben, denn die Serben sind auch ein
besonderes und uns nahestehendes Volk, mit orthodoxer Kultur und so
weiter. Es ist ein Volk, das seit Generationen so viel gelitten hat.
Nun, wie auch immer. Wichtig ist, dass Jelzin seine Unterstützung zum
Ausdruck gebracht hat. Was haben die Vereinigten Staaten getan? Unter
Verletzung des Völkerrechts und der UN-Charta begannen sie mit der
Bombardierung Belgrads. Es waren die Vereinigten Staaten, die den Geist
aus der Flasche gelassen haben. Und als Russland protestierte und seinen
Unmut äußerte, was wurde da gesagt? Die UN-Charta und das Völkerrecht
sind obsolet geworden. Heute beruft sich jeder auf das Völkerrecht, aber
damals hieß es, alles sei veraltet. Alles müsse geändert werden. In der
Tat müssen einige Dinge geändert werden, da sich die Machtverhältnisse
verändert haben. Das stimmt, aber nicht auf diese Weise. Jelzin wurde
sofort in den Dreck gezogen, des Alkoholismus beschuldigt, nichts zu
verstehen, nichts zu wissen. Er hat alles verstanden, das versichere ich
Ihnen. Nun, ich wurde im Jahr 2000 Präsident. Ich dachte, okay, die
Jugoslawien-Frage ist vorbei, aber wir sollten versuchen, die
Beziehungen wiederherzustellen. Lassen Sie uns die Tür wieder öffnen,
durch die Russland versucht hatte, zu gehen. Und im Übrigen habe ich es
öffentlich gesagt, ich kann es wiederholen. Bei einem Treffen hier im
Kreml mit dem scheidenden Präsidenten Bill Clinton, gleich hier im
Nebenzimmer, sagte ich zu ihm, ich fragte ihn: Bill, glauben Sie, dass
Russland der NATO beitreten würde, wenn es das wollte? Plötzlich sagte
er: “Wissen Sie, das ist interessant. Ich denke schon.” Aber am Abend,
als wir uns zum Essen trafen, sagte er: Wissen Sie, ich habe mit meinem
Team gesprochen, nein, das ist jetzt nicht möglich. Sie können ihn
fragen. Ich denke, er wird unser Interview sehen und es bestätigen. Ich
hätte so etwas nicht gesagt, wenn es nicht passiert wäre. Okay, nun,
jetzt ist es unmöglich.

Tucker: Waren Sie aufrichtig? Wären Sie der NATO beigetreten?

Wladimir Putin: Sehen Sie, ich habe die Frage gestellt, ob es möglich
ist oder nicht. Und die Antwort, die ich bekam, war nein. Wenn ich
unaufrichtig gewesen wäre in meinem Wunsch, herauszufinden, was die
Führungsposition ist….

Tucker: Aber wenn er ja gesagt hätte, wären Sie dann der NATO beigetreten?

Wladimir Putin: Wenn er ja gesagt hätte, hätte der Prozess der
Annäherung begonnen, und schließlich wäre es vielleicht dazu gekommen,
wenn wir einen aufrichtigen Wunsch auf Seiten unserer Partner gesehen
hätten. Aber das ist nicht geschehen. Nun, nein heißt nein, okay, gut.

Tucker: Was glauben Sie, warum das so ist? Nur um zum Motiv zu kommen.
Ich weiß, Sie sind offensichtlich verbittert darüber. Ich verstehe das.
Aber warum, glauben Sie, hat der Westen Sie damals abblitzen lassen?
Warum die Feindseligkeit? Warum hat das Ende des Kalten Krieges die
Beziehungen nicht verbessert? Was ist aus Ihrer Sicht der Grund dafür?

Wladimir Putin: Sie haben gesagt, ich sei verbittert über die Antwort.
Nein, das ist keine Bitterkeit. Es ist nur die Feststellung einer
Tatsache. Wir sind nicht Braut und Bräutigam, Bitterkeit, Groll, es geht
nicht um solche Dinge unter solchen Umständen. Wir haben nur
festgestellt, dass wir dort nicht willkommen sind, das ist alles. Na
gut, schön. Aber lassen Sie uns die Beziehungen auf andere Weise
aufbauen. Lassen Sie uns anderswo nach einer gemeinsamen Basis suchen.
Warum wir eine so negative Antwort erhalten haben, sollten Sie Ihre
Führer fragen. Ich kann nur vermuten, warum: ein zu großes Land, mit
seiner eigenen Meinung und so weiter. Und die Vereinigten Staaten, ich
habe gesehen, wie die Probleme in der NATO gelöst werden. Ich werde
Ihnen jetzt ein weiteres Beispiel geben, das die Ukraine betrifft. Die
US-Führung übt Druck aus und alle NATO-Mitglieder stimmen gehorsam ab.
Auch wenn ihnen etwas nicht gefällt. Ich werde Ihnen jetzt erzählen, was
in dieser Hinsicht mit der Ukraine im Jahr 2008 geschehen ist. Es wird
zwar diskutiert, aber ich werde kein Geheimnis daraus machen, dass wir
danach versuchen, die Beziehungen auf verschiedene Weise auszubauen. Bei
den Ereignissen im Nahen Osten, im Irak zum Beispiel, haben wir die
Beziehungen zu den Vereinigten Staaten auf eine sehr sanfte, vorsichtige
und vorsichtige Weise aufgebaut. Ich habe wiederholt darauf hingewiesen,
dass die Vereinigten Staaten keinen Separatismus oder Terrorismus im
Nordkaukasus unterstützen sollten. Aber sie tun es trotzdem weiter. Und
die Vereinigten Staaten und ihre Satelliten haben terroristische Gruppen
im Kaukasus politisch, mit Informationen, finanziell und sogar
militärisch unterstützt. Ich habe dieses Thema einmal mit meinem
Kollegen angesprochen, der ebenfalls Präsident der Vereinigten Staaten
ist. Er sagt, das sei unmöglich. Haben Sie Beweise? Ich sagte ja, ich
war auf dieses Gespräch vorbereitet, und ich gab ihm diesen Beweis für
das Motiv. Er sah es sich an und wissen Sie, was er sagte? Ich
entschuldige mich, aber das ist passiert. Ich zitiere: “Nun, ich werde
ihnen in den Arsch treten.” Wir warteten und warteten auf eine Antwort.
Es gab keine Antwort. Ich sagte zum Direktor des FSB: Schreiben Sie an
die CIA”. Was ist das Ergebnis des Gesprächs mit dem Präsidenten? Er
schrieb einmal, zweimal. Und dann bekamen wir eine Antwort. Wir haben
die Antwort in unserem Archiv. Die CIA hat geantwortet: Wir haben mit
der Opposition in Russland zusammengearbeitet. Wir glauben, dass dies
das Richtige ist, und wir werden es auch weiterhin tun. Das ist einfach
nur lächerlich. Nun gut, okay. Uns war klar, dass das nicht in Frage kommt.

Tucker: Kräfte im Gegensatz zu Ihnen? Sie sagen also, dass die CIA
versucht, Ihre Regierung zu stürzen?

Wladimir Putin: Natürlich meinten sie in diesem speziellen Fall die
Separatisten, die Terroristen, die mit uns im Kaukasus gekämpft haben.
Das ist es, was sie als die Opposition bezeichnen. Das ist der zweite
Punkt. Der dritte Punkt ist ein sehr wichtiger Punkt, nämlich der
Zeitpunkt, als das US-Raketenabwehrsystem ins Leben gerufen wurde. Wir
haben die Vereinigten Staaten lange Zeit davon abgehalten, dies zu tun.
Außerdem hatte ich, nachdem ich von Bush Juniors Vater Bush senior
eingeladen wurde, seinen Platz am Meer zu besuchen, ein sehr ernstes
Gespräch mit Präsident Bush und seinem Team. Ich schlage vor, dass die
Vereinigten Staaten, Russland und Europa gemeinsam das
Raketenabwehrsystem aufbauen, von dem wir glauben, dass es, wenn es
aufgebaut wird, einseitig unsere Sicherheit bedroht. Und das, obwohl die
Vereinigten Staaten offiziell gesagt haben, dass es gegen die Bedrohung
durch iranische Raketen geschaffen wurde. Das war die Rechtfertigung für
die Einrichtung des Raketenabwehrsystems. Ich habe vorgeschlagen,
zusammenzuarbeiten: Russland, die Vereinigten Staaten und Europa. Sie
sagten, das sei sehr interessant. Sie fragten mich: “Ist das Ihr Ernst?”
Ich sagte: “Auf jeden Fall”.

Tucker: Darf ich fragen, in welchem Jahr das war?

Wladimir Putin: Das weiß ich nicht mehr. Es ist leicht, das im Internet
herauszufinden. Als ich auf Einladung eines Bush Sr. in den USA war. Es
ist sogar noch einfacher, von jemandem zu erfahren, von dem ich Ihnen
erzählen werde. Man sagte mir, es sei sehr interessant. Ich sagte:
“Stellen Sie sich vor, wenn wir eine solche globale strategische
Sicherheitsherausforderung gemeinsam lösen könnten. Die Welt wird sich
verändern. Wir werden wahrscheinlich Streitigkeiten haben,
wahrscheinlich wirtschaftliche und sogar politische. Aber wir könnten
die Situation in der Welt drastisch verändern.” Er sagt: “Ja”, und
fragt: “Meinen Sie das ernst? Ich sagte: “Natürlich”. “Wir müssen
darüber nachdenken.” Ich sagte: “Machen Sie bitte weiter”. Dann kamen
Verteidigungsminister Gates, der ehemalige Direktor der CIA und
Außenministerin Rice hier in dieses Kabinett, genau hier an diesen
Tisch. Sie saßen an diesem Tisch. Ich, der Außenminister und der
russische Verteidigungsminister auf dieser Seite. Sie sagten zu mir: Ja,
wir haben darüber nachgedacht. Wir sind einverstanden. Ich sagte: “Gott
sei Dank, großartig”. “Aber mit einigen Ausnahmen.”

Tucker: Sie haben also zweimal beschrieben, wie US-Präsidenten
Entscheidungen treffen und dann von ihren Behördenleitern unterboten
werden. Es klingt also so, als würden Sie ein System beschreiben, das
nicht von den Menschen geführt wird, die Sie gewählt haben.

Wladimir Putin: Das ist richtig, das ist richtig. Und dann haben sie uns
einfach gesagt, wir sollen verschwinden. Ich werde Ihnen die Details
nicht erzählen, weil ich sie für falsch halte. Immerhin war es ein
vertrauliches Gespräch, aber unser Vorschlag wurde abgelehnt. Das ist
eine Tatsache. Damals sagte ich: “Sehen Sie, aber dann werden wir
gezwungen sein, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wir werden solche
Angriffssysteme schaffen, die mit Sicherheit Raketenabwehrsysteme
überwinden werden. Die Antwort lautete: “Wir machen das nicht gegen Sie,
und Sie machen, was Sie wollen. Vorausgesetzt, es richtet sich nicht
gegen uns, nicht gegen die Vereinigten Staaten. Ich sagte: “Okay”. Nun
gut. So war es dann auch. Und wir haben Hyperschall-Systeme mit
interkontinentaler Reichweite entwickelt, und wir entwickeln sie weiter.
Wir sind jetzt allen voraus, den Vereinigten Staaten und den anderen
Ländern, was die Entwicklung von Hyperschallsystemen angeht. Und wir
verbessern sie jeden Tag. Aber das waren nicht wir. Wir haben
vorgeschlagen, in die andere Richtung zu gehen und wurden
zurückgedrängt. Nun zur NATO-Osterweiterung. Nun, uns wurde versprochen,
dass es keine NATO im Osten gibt, keinen Zentimeter im Osten, wie uns
gesagt wurde. Und was dann? Sie sagten, na ja, es ist nicht auf dem
Papier verankert, also werden wir expandieren. Es gab also fünf
Erweiterungswellen. Die baltischen Staaten, ganz Osteuropa, und so
weiter. Und jetzt komme ich zur Hauptsache. Sie sind in die Ukraine
gekommen. Schließlich erklärten sie 2008 auf dem Gipfel in Bukarest,
dass die Türen für einen NATO-Beitritt der Ukraine und Georgiens offen
seien. Nun zu den Entscheidungen, die dort getroffen werden. Deutschland
und Frankreich schienen dagegen zu sein, ebenso wie einige andere
europäische Länder. Aber dann, wie sich später herausstellte, hat
Präsident Bush, und er ist so ein harter Kerl, ein harter Politiker, wie
man mir später sagte, Druck auf uns ausgeübt und wir mussten zustimmen.
Es ist lächerlich. Es ist wie im Kindergarten. Wo sind die Garantien?
Was für ein Kindergarten ist das? Was sind das für Leute? Wer sind sie?
Sehen Sie, sie wurden unter Druck gesetzt. Sie stimmen zu. Und dann
sagen sie, dass die Ukraine nicht in der NATO sein wird. Wissen Sie, ich
sage, ich weiß es nicht. Ich weiß, dass Sie 2008 zugestimmt haben. Warum
werden Sie in Zukunft nicht zustimmen? Nun, sie haben uns unter Druck
gesetzt und ich sage, warum sollten sie Sie nicht morgen unter Druck
setzen und Sie werden wieder zustimmen? Nun ja. Das ist unsinnig. Mit
wem soll man denn da reden? Ich verstehe das einfach nicht. Wir sind
bereit, zu reden. Aber mit wem? Wo sind die Garantien? Keine. Sie haben
also begonnen, das Gebiet der Ukraine zu erschließen. Was gibt es dort?
Ich habe Ihnen den Hintergrund erzählt, wie sich dieses Gebiet
entwickelt. Welche Art von Beziehungen? Sie waren mit Russland. Jede
zweite oder dritte Person dort hatte schon immer irgendwelche
Beziehungen zu Russland. Und bei den Wahlen in der bereits unabhängigen
souveränen Ukraine, die ihre Unabhängigkeit durch die
Unabhängigkeitserklärung erlangt hat. Darin heißt es übrigens, dass die
Ukraine ein neutraler Staat ist. Und im Jahr 2008 wurden ihr plötzlich
die Türen oder Tore zur NATO geöffnet. Ach, kommen Sie. So haben wir das
nicht vereinbart. Nun, alle Präsidenten, die in der Ukraine an die Macht
gekommen sind, haben sich auf die eine oder andere Weise auf die
Wählerschaft mit einer guten Einstellung zu Russland verlassen. Dies ist
der Südosten der Ukraine. Das ist eine große Zahl von Menschen. Und es
war sehr schwierig, diese Wählerschaft, die eine positive Einstellung zu
Russland hatte, zu überzeugen. Viktor Janukowitsch kam an die Macht. Und
wie, als er das erste Mal gewann, nach Präsident Kutschma, organisierten
sie die dritte Runde, die in der Verfassung der Ukraine nicht vorgesehen
ist. Das ist ein Staatsstreich. Stellen Sie sich vor, jemandem in den
Vereinigten Staaten würde das Ergebnis nicht gefallen….

Tucker: Im Jahr 2014?

Wladimir Putin: Nein, das war davor. Nach Präsident Kutschma gewann
Viktor Janukowitsch die Wahlen. Seine Gegner haben diesen Sieg jedoch
nicht anerkannt. Die USA unterstützten die Opposition und die dritte
Runde wurde angesetzt. Aber was ist das? Dies ist ein Staatsstreich. Die
USA haben ihn unterstützt und der Gewinner der dritten Runde kam an die
Macht. Stellen Sie sich vor, in den USA gefällt jemandem etwas nicht und
es wird ein dritter Wahlgang angesetzt, den die US-Verfassung nicht
vorsieht. In der Ukraine hat man es trotzdem getan. Nun gut. Viktor
Juschtschenko, der als pro-westlicher Politiker galt, kam an die Macht,
aber gut, wir haben auch zu ihm Beziehungen aufgebaut. Er kam mit
Besuchen nach Moskau. Wir haben Kiew besucht. Ich habe ihn auch besucht,
wir haben uns in einem informellen Rahmen getroffen. Wenn er
pro-westlich ist, dann ist das eben so. Das ist in Ordnung. Die
Situation hätte sich in der unabhängigen Ukraine selbst entwickeln
müssen, als Ergebnis der Führung durch Kutschma. Die Dinge wurden
schlimmer und Viktor Janukowitsch kam an die Macht. Vielleicht war er
nicht der beste Präsident und Politiker, ich weiß es nicht. Ich möchte
keine Wertungen abgeben. Allerdings kam die Frage der Assoziierung mit
der EU auf. Wir haben uns schon immer dazu hingezogen gefühlt. Wie Sie
wollen. Aber als wir uns den Assoziierungsvertrag durchgelesen haben,
stellte sich heraus, dass er für uns ein Problem darstellt, denn wir
hatten die Freihandelszone und die offenen Zollgrenzen mit der Ukraine,
die im Rahmen dieser Assoziierung ihre Grenzen für Europa öffnen musste,
was zu einer Überflutung unseres Marktes geführt hätte. Aber wir haben
gesagt, nein, das wird nicht funktionieren. Wir werden unsere Grenzen
mit der Ukraine schließen, und dann die Zollgrenzen, das heißt.
Janukowitsch begann zu berechnen, wie viel die Ukraine gewinnen und wie
viel sie verlieren würde, und sagte zu seinen europäischen Partnern:
“Ich brauche mehr Zeit zum Nachdenken, bevor ich unterschreibe. In dem
Moment, in dem er das sagte, begann die Opposition, zerstörerische
Schritte zu unternehmen, die vom Westen unterstützt wurden. Alles lief
auf den Maidan und einen Putsch in der Ukraine hinaus.

Tucker: Er hat also mehr Handel mit Russland als mit der EU getrieben?
Mit der Ukraine schon.

Wladimir Putin: Ja, natürlich. Es ist nicht einmal eine Frage des
Handelsvolumens, obwohl das zum größten Teil der Fall ist. Es geht um
die Größe der Zusammenarbeit, auf der die gesamte ukrainische Wirtschaft
beruhte. Die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen war schon zu Zeiten
der Sowjetunion sehr eng. Das stimmt. Ein Unternehmen produzierte
Komponenten, die sowohl in Russland als auch in der Ukraine montiert
wurden und umgekehrt. Die Beziehungen waren früher sehr eng. Es wurde
ein Staatsstreich begangen. Ich werde jetzt aber nicht in die
Einzelheiten gehen, weil ich das für unangebracht halte. Die USA sagten
uns, beruhigt Janukowitsch und wir werden die Opposition beruhigen.
Lassen Sie die Situation sich entfalten. Im Szenario einer politischen
Lösung. Wir sagten, in Ordnung, einverstanden, machen wir es so. Wie von
den Amerikanern gefordert, hat Janukowitsch weder die Streitkräfte noch
die Polizei eingesetzt. Dennoch hat die bewaffnete Opposition in Kiew
einen Staatsstreich begangen. Was soll das denn heißen? Was glauben Sie,
wer Sie sind? Das wollte ich die damalige US-Führung fragen.

Tucker: Mit Rückendeckung von wem?

Wladimir Putin: Mit der Unterstützung der CIA natürlich, der
Organisation, der Sie damals beitreten wollten, wie ich hörte. Wir
sollten Gott danken, dass man Sie nicht reingelassen hat. Obwohl es eine
seriöse Organisation ist, wie ich höre. Mein Vorgänger ist ein V in dem
Sinne, dass ich in der Ersten Hauptdirektion, dem Geheimdienst der
Sowjetunion, gedient habe. Sie waren schon immer unsere Gegner. Ein Job
ist ein Job. Technisch gesehen, haben sie alles richtig gemacht. Sie
haben ihr Ziel, die Regierung zu wechseln, erreicht. Vom politischen
Standpunkt aus gesehen war es jedoch ein kolossaler Fehler. Sicherlich
war es eine Fehlkalkulation der politischen Führung. Sie hätten erkennen
müssen, was sich daraus entwickeln würde. So wurden 2008 die Türen der
NATO für die Ukraine geöffnet. Im Jahr 2014 gab es einen Putsch. Sie
begannen mit der Verfolgung derjenigen, die den Putsch nicht
akzeptierten. Und es war tatsächlich ein Putsch. Sie schufen die
Bedrohung für die Krim, die wir unter unseren Schutz nehmen mussten. Sie
begannen 2014 den Krieg im Donbas mit dem Einsatz von Flugzeugen und
Artillerie gegen Zivilisten. Damit fing alles an. Es gibt ein Video von
Flugzeugen, die Donezk von oben angreifen. Sie haben eine groß angelegte
Militäroperation gestartet. Dann eine weitere. Als sie scheiterten,
begannen sie, die nächste vorzubereiten. Und das alles vor dem
Hintergrund der militärischen Entwicklung dieses Gebiets und der Öffnung
der Türen der NATO. Wie könnten wir da nicht unsere Besorgnis über das
Geschehen zum Ausdruck bringen? Von unserer Seite aus wäre das eine
sträfliche Nachlässigkeit gewesen. Genau das wäre es gewesen. Es ist nur
so, dass die politische Führung der USA uns an eine Grenze gedrängt hat,
die wir nicht überschreiten durften, weil dies Russland selbst hätte
ruinieren können. Außerdem konnten wir unsere Brüder im Glauben nicht im
Stich lassen. Eigentlich nur einen Teil des russischen Volkes im
Angesicht dieser “Kriegsmaschine”.

Tucker: Das war also acht Jahre bevor der aktuelle Konflikt begann. Was
war also der Auslöser für Sie? Was war der Moment, in dem Sie
beschlossen, dass Sie dies tun müssen?

Wladimir Putin: Ursprünglich war es der Putsch in der Ukraine, der den
Konflikt ausgelöst hat. Damals haben sich übrigens die Vertreter der
drei europäischen Länder Deutschland, Polen und Frankreich
zusammengetan, sie waren die Garanten für das unterzeichnete Abkommen
zwischen der Regierung Janukowitsch und der Opposition. Sie
unterzeichneten es als Garanten. Trotzdem putschte die Opposition und
all diese Länder taten so, als ob sie sich nicht daran erinnern würden,
dass sie Garanten der friedlichen Einigung waren. Sie haben es einfach
in den Schnee geworfen. Und niemand erinnert sich daran. Ich weiß nicht,
ob die USA etwas von der Vereinbarung zwischen der Opposition und den
Behörden und ihren drei Garanten wussten, die den Putsch unterstützt
haben, anstatt die ganze Situation wieder ins politische Lot zu bringen.
Obwohl es bedeutungslos war, glauben Sie mir, denn Präsident
Janukowitsch hat allen Bedingungen zugestimmt, er war bereit, eine
vorgezogene Wahl abzuhalten, die er, offen gesagt, nicht gewinnen
konnte. Jeder wusste das. Warum dann der Putsch? Warum die Opfer? Warum
die Bedrohung der Krim? Warum eine Operation im Donbass starten? Das
kann ich nicht verstehen. Genau das ist die Fehlkalkulation. Die CIA hat
ihren Job gemacht, um den Putsch zu vollenden. Ich glaube, einer der
stellvertretenden Staatssekretäre sagte, dass sie eine große Summe Geld
gekostet haben. Fast 5 Milliarden. Aber der politische Fehler war
kolossal. Warum mussten sie das tun? All dies hätte auf legale Weise
geschehen können, ohne Opfer, ohne militärische Aktionen, ohne den
Verlust der Krim. Wir wären nie auf die Idee gekommen, auch nur einen
Finger zu rühren, wenn es nicht zu den blutigen Entwicklungen auf dem
Maidan gekommen wäre. Denn wir waren damit einverstanden, dass nach dem
Zusammenbruch der Sowjetunion unsere Grenzen entlang der Grenzen der
ehemaligen Unionsrepubliken verlaufen sollten. Dem haben wir zugestimmt,
aber wir haben nie der NATO-Erweiterung zugestimmt, und wir haben auch
nie zugestimmt, dass die Ukraine in die NATO aufgenommen wird. Wir haben
nicht zugestimmt, dass die NATO dort ohne jegliche Diskussion mit uns
Stützpunkte errichtet. Jahrzehntelang haben wir immer wieder darum
gebeten, dies nicht zu tun und jenes nicht zu tun. Und was war der
Auslöser für die jüngsten Ereignisse? Erstens hat die derzeitige
ukrainische Führung erklärt, dass sie die Minsker Vereinbarungen nicht
umsetzen wird, die, wie Sie wissen, nach den Ereignissen von 2014 in
Minsk unterzeichnet wurden, wo der Plan für eine friedliche Lösung im
Donbas festgelegt wurde. Aber nein, die derzeitige ukrainische Führung,
der Außenminister, alle anderen Beamten und der damalige Präsident
selbst sagten, dass sie nichts von den Minsker Vereinbarungen halten.
Mit anderen Worten, sie würden sie nicht umsetzen. Vor einem Jahr oder
anderthalb Jahren sagten die ehemaligen Staats- und Regierungschefs von
Deutschland und Frankreich ganz offen, dass sie zwar die Minsker
Vereinbarungen unterzeichnet haben, aber nie die Absicht hatten, sie
umzusetzen, sondern uns einfach an der Nase herumgeführt haben.

Tucker: Gab es jemanden, mit dem Sie sprechen konnten? Haben Sie den
Präsidenten und den Außenminister angerufen und gesagt, wenn Sie die
Ukraine weiter mit NATO-Truppen militarisieren, wird das was werden, wir
werden handeln.

Wladimir Putin: Wir haben die ganze Zeit über dieses Thema gesprochen.
Wir haben uns an die Führung der Vereinigten Staaten und der
europäischen Länder gewandt, um diese Entwicklungen sofort zu stoppen.
Um die Minsker Vereinbarungen umzusetzen. Aber ehrlich gesagt, wusste
ich nicht, wie wir das machen sollten. Aber ich war bereit, sie
umzusetzen. Diese Vereinbarungen waren für die Ukraine kompliziert. Sie
beinhalteten viele Elemente der Unabhängigkeit der Donbass-Gebiete. Das
ist wahr. Aber ich war absolut zuversichtlich. Und das sage ich Ihnen
jetzt. Ich bin ehrlich davon überzeugt, dass die Wunden allmählich
heilen würden, wenn es uns gelänge, die Bewohner des Donbass zu
überzeugen, und wenn wir hart daran arbeiten müssten, sie zur Rückkehr
in die ukrainische Staatlichkeit zu bewegen. Aber wenn dieser Teil des
Territoriums sich wieder in ein gemeinsames soziales Umfeld integriert,
wenn die Renten und Sozialleistungen wieder gezahlt werden, dann würden
sich alle Teile allmählich zusammenfügen. Nein, das wollte niemand. Alle
wollten das Problem nur mit militärischer Gewalt lösen. Aber das konnten
wir nicht zulassen. Und die Situation spitzte sich zu, als die
ukrainische Seite verkündete, nein, wir werden nichts tun. Sie begannen
auch, sich auf militärische Aktionen vorzubereiten. Sie waren es, die
den Krieg im Jahr 2014 begonnen haben. Unser Ziel ist es, diesen Krieg
zu beenden. Und wir haben diesen Krieg im Jahr 2022 nicht begonnen. Dies
ist ein Versuch, ihn zu beenden.

Tucker: Glauben Sie, dass Sie ihn jetzt gestoppt haben? Ich meine, haben
Sie Ihre Ziele erreicht?

Wladimir Putin: Nein. Wir haben unsere Ziele noch nicht erreicht, denn
eines davon ist die Entnazifizierung. Das heißt, das Verbot aller Arten
von Neonazi-Bewegungen. Das ist eines der Probleme, die wir während des
Verhandlungsprozesses, der Anfang des Jahres in Istanbul endete,
diskutiert haben. Und es war nicht unsere Initiative, denn uns wurde
insbesondere von den Europäern gesagt, dass es notwendig sei,
Bedingungen für die endgültige Unterzeichnung der Dokumente zu schaffen.
Meine Amtskollegen in Frankreich und Deutschland sagten: “Wie können Sie
sich vorstellen, dass sie einen Vertrag unterschreiben, wenn man ihnen
eine Waffe an den Kopf hält? Die Truppen sollten aus Kiew abgezogen
werden. Ich sagte, na gut. Wir zogen die Truppen aus Kiew ab. Sobald wir
unsere Truppen aus Kiew zurückgezogen hatten, warfen unsere ukrainischen
Unterhändler sofort alle in Istanbul getroffenen Vereinbarungen in den
Papierkorb und bereiteten sich mit Hilfe der Vereinigten Staaten und
ihrer Satelliten in Europa auf eine lang anhaltende bewaffnete
Konfrontation vor. So hat sich die Situation entwickelt, und so sieht
sie auch jetzt aus.

Tucker: Verzeihen Sie meine Unkenntnis. Was ist eine Entnazifizierung?
Was würde das bedeuten?

Wladimir Putin: Das ist es, worüber ich jetzt sprechen möchte. Es ist
ein sehr wichtiges Thema. Entnazifizierung. Nachdem die Ukraine ihre
Unabhängigkeit erlangt hatte, begann sie, wie einige westliche Analysten
sagen, nach ihrer Identität zu suchen. Nun, wenn der Intuitionist, Sie
wissen schon. Und es fiel ihr nichts Besseres ein, als diese Identität
auf einigen falschen Helden aufzubauen, die mit Hitler kollaborierten.
Ich habe bereits gesagt, dass die Theoretiker der Unabhängigkeit und
Souveränität der Ukraine im frühen 19. Jahrhundert davon ausgingen, dass
eine unabhängige Ukraine sehr gute Beziehungen zu Russland haben sollte.
Aber aufgrund der historischen Entwicklung waren diese Gebiete Teil des
polnisch-litauischen Commonwealth. Polen, wo die Ukrainer verfolgt und
ziemlich brutal behandelt wurden und grausamen Verhaltensweisen
ausgesetzt waren. Es wurde auch versucht, ihre Identität zu zerstören.
All dies blieb in der Erinnerung der Menschen. Als der 2. Weltkrieg
ausbrach, kollaborierte ein Teil dieser extrem nationalistischen Elite
mit Hitler, in dem Glauben, dass er ihnen die Freiheit bringen würde.
Die deutschen Truppen, sogar die SS-Truppen, ließen Hitlers
Kollaborateure die schmutzigste Arbeit bei der Ausrottung der polnischen
und jüdischen Bevölkerung verrichten. So kam es zu diesem brutalen
Massaker an der polnischen und jüdischen Bevölkerung, aber auch an der
russischen Bevölkerung. Angeführt wurde es von den bekannten Personen
Bandera und Shukhevych. Es waren diese Leute, die zu Nationalhelden
gemacht wurden. Das ist das Problem. Und man sagt uns ständig, dass es
Nationalismus und Neonazismus auch in anderen Ländern gibt. Ja, es sind
Setzlinge, aber wir entwurzeln sie. Und andere Länder kämpfen gegen sie.
Aber in der Ukraine ist das nicht der Fall. Diese Menschen sind in der
Ukraine zu Nationalhelden gemacht worden. Es wurden Denkmäler für diese
Menschen errichtet. Sie werden auf Flaggen abgebildet. Ihre Namen werden
von Menschenmassen gerufen, die mit Fackeln herumlaufen, wie es in
Nazi-Deutschland der Fall war. Das waren Menschen, die Polen, Juden und
Russen ausgerottet haben. Es ist notwendig, diese Praxis zu beenden und
die Verbreitung dieses Konzepts zu verhindern. Ich sage, dass die
Ukrainer ein Teil des einen russischen Volkes sind. Sie sagen, nein, wir
sind ein separates Volk. Na gut, schön. Wenn sie sich selbst als ein
separates Volk betrachten, haben sie das Recht dazu. Aber nicht auf der
Grundlage des Nazismus, der Nazi-Ideologie.

Tucker: Wären Sie mit dem Gebiet, das Sie jetzt haben, zufrieden?

Wladimir Putin: Ich werde die Frage zu Ende beantworten. Sie haben
gerade die Frage nach Neonazismus und Entnazifizierung gestellt. Der
Präsident der Ukraine hat Kanada besucht. Die Geschichte ist allgemein
bekannt, wird aber in den westlichen Ländern totgeschwiegen. Das
kanadische Parlament stellte den Mann vor, der, wie der
Parlamentspräsident sagte, während des Zweiten Weltkriegs gegen die
Russen gekämpft hat. Nun, wer hat während des Zweiten Weltkriegs gegen
die Russen gekämpft. Hitler und seine Komplizen. Und es stellte sich
heraus, dass dieser Mann in den SS-Truppen diente, er persönlich tötete
die Russen, Polen und Juden. Die US-Truppen bestanden aus ukrainischen
Nationalisten, die diese Drecksarbeit erledigten. Der Präsident der
Ukraine stand zusammen mit dem gesamten Parlament Kanadas auf und
applaudierte diesem Mann. Wie kann man sich das nur vorstellen? Der
Präsident der Ukraine selbst ist übrigens ein Jude.

Tucker: Meine Frage ist wirklich, was man dagegen tun kann. Ich meine,
Hitler ist schon seit 80 Jahren tot. Nazi-Deutschland existiert nicht
mehr. Und das ist wahr. Ich glaube, Sie wollen den ukrainischen
Nationalismus auslöschen oder zumindest kontrollieren. Aber wie? Wie
wollen Sie das erreichen?

Wladimir Putin: Hören Sie mir zu. Ihre Frage ist sehr subtil, und ich
kann Ihnen sagen, was ich denke. Nehmen Sie es mir nicht übel.

Tucker: Ja, natürlich.

Wladimir Putin: Diese Frage scheint sehr subtil zu sein. Das ist sie auch.

Tucker: Ziemlich nervtötend.

Wladimir Putin: Sie sagen, Hitler ist seit so vielen Jahren tot, seit 80
Jahren. Aber sein Beispiel lebt weiter. Die Leute, die die Juden, Russen
oder Polen ausrotten, leben weiter. Und der Präsident, der derzeitige
Präsident der heutigen Ukraine, applaudiert ihm im kanadischen
Parlament, gibt eine Standing Ovation. Können wir sagen, dass wir diese
Ideologie vollständig ausgerottet haben? Wenn das, was wir heute sehen,
geschieht, dann ist das in unserem Verständnis eine Entnazifizierung.
Wir müssen uns der Menschen entledigen, die dieses Konzept
aufrechterhalten, diese Praxis unterstützen und versuchen, sie zu
bewahren. Das ist es, was Entnazifizierung bedeutet. Das ist es, was wir
meinen.

Tucker: Richtig. Meine Frage war etwas spezifischer. Sie war natürlich
keine Verteidigung der Nazis, ob neu oder nicht. Es war eine praktische
Frage. Sie kontrollieren nicht das ganze Land. Sie haben keine Kontrolle
über Kiew. Sie scheinen das auch nicht zu wollen. Wie wollen Sie also
eine Kultur oder eine Ideologie oder Gefühle oder eine
Geschichtsauffassung in einem Land auslöschen, das Sie nicht
kontrollieren. Wie gehen Sie damit um?

Wladimir Putin: Wissen Sie, so seltsam es Ihnen bei den Verhandlungen in
Istanbul auch vorkommen mag, wir haben uns darauf geeinigt, dass wir
alles schriftlich festhalten. Der Neonazismus wird in der Ukraine nicht
kultiviert und auch auf gesetzlicher Ebene verboten. Herr Carlson,
darauf haben wir uns geeinigt. Wie sich herausstellt, kann dies während
des Verhandlungsprozesses geschehen. Und es gibt nichts, was die Ukraine
als modernen, zivilisierten Staat beschämen würde. Ist es irgendeinem
Staat erlaubt, den Nazismus zu fördern? Das darf er nicht, oder? Oh, das
ist es.

Tucker: Wird es Gespräche geben? Und warum hat es keine Gespräche über
die Lösung des Konflikts in der Ukraine gegeben? Friedensgespräche.

Wladimir Putin: Es hat sie gegeben, sie haben ein sehr hohes Stadium der
Koordinierung der Positionen in einem komplexen Prozess erreicht, aber
dennoch waren sie fast abgeschlossen. Aber nachdem wir unsere Truppen
aus Kiew abgezogen haben, hat die andere Seite, wie ich bereits sagte,
all diese Vereinbarungen über Bord geworfen und den Anweisungen der
westlichen Länder, der europäischen Länder und der Vereinigten Staaten
gehorcht, Russland bis zum bitteren Ende zu bekämpfen. Außerdem hat der
Präsident der Ukraine ein Verbot von Verhandlungen mit Russland
erlassen. Er hat ein Dekret unterzeichnet, das jedem verbietet, mit
Russland zu verhandeln. Aber wie sollen wir verhandeln, wenn er sich
selbst und allen anderen verbietet, dies zu tun? Wir wissen, dass er
einige Ideen zu dieser Regelung vorbringt, aber um sich auf etwas zu
einigen, müssen wir einen Dialog führen. Ist das nicht richtig?

Tucker: Nun, aber Sie würden nicht mit dem ukrainischen Präsidenten
sprechen. Sie würden mit dem amerikanischen Präsidenten sprechen. Wann
haben Sie das letzte Mal mit Joe Biden gesprochen?

Wladimir Putin: Nun, ich kann mich nicht erinnern, wann ich mit ihm
gesprochen habe. Ich weiß es nicht mehr. Wir können es nachschlagen.

Tucker: Sie erinnern sich nicht?

Wladimir Putin: Nein.

Tucker: Und warum? Muss ich mich an alles erinnern? Ich habe meine
eigenen Dinge zu tun. Wir haben innenpolitische Angelegenheiten.

Tucker: Nun, er finanziert den Krieg, den Sie führen, also könnte ich
mir vorstellen, dass das denkwürdig ist.

Wladimir Putin: Nun, ja, er finanziert, aber ich habe mit ihm natürlich
vor der speziellen Militäroperation gesprochen. Und ich sagte ihm
damals, dass ich übrigens nicht ins Detail gehen werde, das tue ich nie.
Aber ich sagte ihm damals, dass ich glaube, dass Sie einen riesigen
Fehler von historischem Ausmaß begehen, wenn Sie alles unterstützen, was
dort, in der Ukraine, geschieht, indem Sie Russland wegdrängen. Ich habe
ihm übrigens wiederholt gesagt, dass ich es für richtig halte, wenn ich
hier aufhöre.

Tucker: Was hat er gesagt?

Wladimir Putin: Fragen Sie ihn, bitte, es ist einfacher für Sie. Sie
sind ein Bürger der Vereinigten Staaten. Gehen Sie und fragen Sie ihn.
Es ist nicht angebracht, dass ich mich zu unserem Gespräch äußere.

Tucker: Aber Sie haben nicht mehr mit ihm gesprochen seit vor Februar 2022.

Wladimir Putin: Nein, wir haben nicht miteinander gesprochen. Bestimmte
Kontakte werden jedoch aufrechterhalten. Wo wir gerade dabei sind.
Erinnern Sie sich, was ich Ihnen über meinen Vorschlag erzählt habe,
gemeinsam an einem Raketenabwehrsystem zu arbeiten?

Tucker: Ja.

Wladimir Putin: Sie können sie alle fragen. Sie sind alle gesund und
munter. Gott sei Dank. Der ehemalige Präsident. Condoleezza ist gesund
und munter. Und ich denke, Herr Gates und der derzeitige Direktor des
Geheimdienstes, Herr Burns, der damalige Botschafter in Russland, sind
meiner Meinung nach sehr erfolgreich, Herr Botschafter. Sie alle waren
Zeugen dieser Gespräche. Fragen Sie sie. Das gilt auch für mich. Wenn
Sie sich dafür interessieren, was Herr Präsident Biden mir geantwortet
hat, fragen Sie ihn. Ich werde auf jeden Fall mit ihm darüber sprechen.

Tucker: Ich bin auf jeden Fall interessiert. Aber von außen betrachtet
sieht es so aus, als ob sich dies zu etwas entwickeln könnte, das die
ganze Welt in einen Konflikt bringt und einen Atomschlag auslösen
könnte. Warum rufen Sie also nicht einfach Biden an und sagen: “Lassen
Sie uns das klären.

Wladimir Putin: Was gibt es da zu klären? Das ist ganz einfach. Ich
wiederhole, wir haben Kontakte über verschiedene Agenturen. Ich werde
Ihnen sagen, was wir in dieser Angelegenheit sagen und was wir der
US-Führung übermitteln. Wenn Sie die Kämpfe wirklich beenden wollen,
müssen Sie die Waffenlieferungen einstellen. In ein paar Wochen wird es
vorbei sein. Das war’s. Und dann können wir uns auf einige Bedingungen
einigen, bevor Sie das tun, aufhören. Was ist einfacher? Warum sollte
ich ihn anrufen? Worüber sollte ich mit ihm sprechen? Oder ihn um was
anflehen?

Tucker: Und welche Nachrichten erhalten Sie zurück?

Wladimir Putin: Sie wollten diese und jene Waffen an die Ukraine
liefern. Oh, ich habe Angst, ich habe Angst. Bitte lassen Sie es. Was
gibt es da zu besprechen?

Tucker: Glauben Sie, dass die NATO sich Sorgen macht, dass dies zu einem
globalen Krieg oder einem Atomkonflikt wird?

Wladimir Putin: Zumindest ist es das, worüber sie reden. Und sie
versuchen, ihre eigene Bevölkerung mit einer imaginären russischen
Bedrohung einzuschüchtern. Das ist eine offensichtliche Tatsache. Und
denkende Menschen, keine Spießer, sondern denkende Menschen, Analysten,
diejenigen, die sich mit echter Politik beschäftigen, einfach kluge
Menschen, verstehen sehr gut, dass dies ein Fake ist. Sie versuchen, die
russische Bedrohung zu schüren.

Tucker: Die Bedrohung, auf die Sie sich beziehen, ist eine russische
Invasion in Polen. Lettland. Expansionistisches Verhalten. Können Sie
sich ein Szenario vorstellen, in dem Sie russische Truppen nach Polen
schicken?

Wladimir Putin: Nur in einem Fall, wenn Polen Russland angreift. Und
warum? Weil wir kein Interesse an Polen, Lettland oder einem anderen
Land haben. Warum sollten wir das tun? Wir haben einfach kein Interesse.
Das ist nur Drohgebärde.

Tucker: Nun, das Argument – ich weiß, dass Sie das wissen – ist, dass er
in die Ukraine einmarschiert ist. Er hat territoriale Ziele auf dem
gesamten Kontinent. Und Sie sagen unmissverständlich, dass Sie das nicht
haben.

Wladimir Putin: Das kommt überhaupt nicht in Frage. Man muss einfach
kein Analytiker sein. Es widerspricht dem gesunden Menschenverstand,
sich in einen globalen Krieg zu verwickeln, und ein globaler Krieg wird
die gesamte Menschheit an den Rand der Zerstörung bringen. Das liegt auf
der Hand. Es gibt sicherlich Mittel zur Abschreckung. Sie haben uns die
ganze Zeit über Angst eingejagt. Morgen wird Russland taktische
Atomwaffen einsetzen. Morgen wird Russland das einsetzen. Nein,
übermorgen. Und wenn schon. Um in der Konfrontation mit Russland auf dem
ukrainischen Kriegsschauplatz zusätzliches Geld von den US-Steuerzahlern
und den europäischen Steuerzahlern zu erpressen. Aber das Ziel ist es,
Russland so weit wie möglich zu schwächen.

Tucker: Einer unserer ranghöchsten US-Senatoren aus dem Bundesstaat New
York, Chuck Schumer, hat gestern gesagt, dass wir die ukrainischen
Bemühungen weiterhin finanzieren müssen, da sonst US-Soldaten in der
Ukraine kämpfen könnten. Wie beurteilen Sie das?

Wladimir Putin: Das ist eine Provokation und eine billige Provokation
noch dazu. Ich verstehe nicht, warum amerikanische Soldaten in der
Ukraine kämpfen sollten. Es sind Söldner aus den Vereinigten Staaten.
Die meisten Söldner kommen aus Polen, an zweiter Stelle stehen die
Söldner aus den Vereinigten Staaten und an dritter Stelle die Söldner
aus Georgien. Nun, wenn jemand den Wunsch hat, reguläre Truppen zu
schicken, würde das die Menschheit sicherlich an den Rand eines sehr
ernsten globalen Konflikts bringen. Das ist offensichtlich. Haben die
Vereinigten Staaten das nötig? Und wozu? Tausende von Meilen entfernt
von Ihrem Staatsgebiet. Haben Sie denn nichts Besseres zu tun? Sie haben
Probleme an der Grenze. Probleme mit der Migration, Probleme mit der
Staatsverschuldung. Mehr als 33 Billionen Dollar. Sie haben nichts
Besseres zu tun. Also sollten Sie in der Ukraine kämpfen. Wäre es nicht
besser, mit Russland zu verhandeln? Schließen Sie ein Abkommen. Sie
haben die Situation, die sich heute entwickelt, bereits verstanden und
wissen, dass Russland bis zum Ende für seine Interessen kämpfen wird.
Und da dies eigentlich eine Rückkehr zum gesunden Menschenverstand ist,
sollten Sie anfangen, unser Land und seine Interessen zu respektieren
und nach bestimmten Lösungen zu suchen. Das scheint mir viel klüger und
vernünftiger zu sein.

Tucker: Wer hat Nord Stream in die Luft gesprengt?

Wladimir Putin: Sicherlich Sie.

Tucker: Ich war an diesem Tag beschäftigt. Ich habe Nord Stream nicht in
die Luft gejagt. Ich danke Ihnen trotzdem.

Wladimir Putin: Sie persönlich haben vielleicht ein Alibi, aber die CIA
hat kein solches Alibi.

Tucker: Hatten Sie Beweise dafür, dass die NATO oder die CIA es getan haben?

Wladimir Putin: Wissen Sie, ich werde nicht ins Detail gehen, aber man
sagt in solchen Fällen immer, man solle nach jemandem suchen, der daran
interessiert ist. Aber in diesem Fall sollten wir nicht nur nach
jemandem suchen, der interessiert ist, sondern auch nach jemandem, der
über Fähigkeiten verfügt, denn es mag viele Interessenten geben, aber
nicht alle von ihnen sind in der Lage, auf den Grund der Ostsee zu
sinken und diese Explosion auszuführen. Diese beiden Komponenten sollten
miteinander verbunden werden. Wer ist interessiert und wer ist in der
Lage, es zu tun?

Tucker: Aber ich bin verwirrt. Ich meine, das ist der größte Akt des
industriellen Terrorismus aller Zeiten und der größte CO2-Ausstoß der
Geschichte. Okay, wenn Sie also Beweise hätten und vermutlich aufgrund
Ihrer Sicherheitsdienste oder Geheimdienste wüssten, dass die NATO, die
USA, die CIA, der Westen dies getan haben, warum würden Sie sie nicht
präsentieren und einen Propagandasieg erringen?

Wladimir Putin: Im Propagandakrieg ist es sehr schwierig, die
Vereinigten Staaten zu besiegen, weil die Vereinigten Staaten alle
Medien der Welt und viele europäische Medien kontrollieren. Der
eigentliche Nutznießer der größten europäischen Medien sind
amerikanische Finanzinstitute. Wussten Sie das nicht? Es ist also
möglich, sich an dieser Arbeit zu beteiligen, aber es ist sozusagen
unerschwinglich. Wir können einfach unsere Informationsquellen ins
Rampenlicht stellen, aber wir werden keine Ergebnisse erzielen. Es ist
der ganzen Welt klar, was damals geschah. Selbst amerikanische Analysten
sprechen direkt darüber. Das ist wahr.

Tucker: Ja, ich, aber hier ist eine Frage, die Sie vielleicht
beantworten können. Sie haben bekanntlich in Deutschland gearbeitet. Die
Deutschen wissen natürlich, dass ihr NATO-Partner dies getan hat, aber
sie. Und es hat ihrer Wirtschaft sehr geschadet. Sie wird sich
vielleicht nie wieder erholen. Warum schweigen sie dazu? Das ist für
mich sehr verwirrend. Warum sagen die Deutschen nicht etwas dazu?

Wladimir Putin: Das verwirrt mich auch, aber die heutige deutsche
Führung lässt sich eher von den Interessen des kollektiven Westens als
von ihren nationalen Interessen leiten. Andernfalls ist es schwierig,
die Logik ihres Handelns oder Nichthandelns zu erklären. Schließlich
geht es nicht nur um Nord Stream eins, das in die Luft geflogen ist, und
Nord Stream zwei, das beschädigt wurde, sondern ein Rohr ist sicher und
unversehrt, und Gas kann durch es nach Europa geliefert werden. Aber
Deutschland öffnet sie nicht. Wir sind bereit. Ich bitte Sie. Es gibt
noch eine andere Route durch Polen, die Yamal Europe, die ebenfalls
einen großen Durchfluss ermöglicht. Polen hat sie geschlossen, aber
Polen pickt aus der deutschen Hand. Es erhält Geld aus den
paneuropäischen Fonds, und Deutschland ist der Hauptgeldgeber für diese
paneuropäischen Fonds. Deutschland füttert Polen bis zu einem gewissen
Grad und es schließt seine Route nach Deutschland. Und warum? Ich
verstehe die Ukraine nicht, an die die Deutschen Waffen liefern und Geld
geben. Deutschland ist nach den Vereinigten Staaten der zweitgrößte
Sponsor von Finanzhilfen für die Ukraine. Es gibt zwei Gasrouten durch
die Ukraine. Sie haben einfach eine Route geschlossen. Die Ukrainer.
Öffnen Sie die zweite Route. Und holen Sie bitte Gas aus Russland. Sie
öffnen sie nicht. Warum sagen die Deutschen nicht: Seht her, Jungs, wir
geben euch Geld und Waffen. Öffnet das Ventil. Bitte lasst das Gas aus
Russland für uns durch. Wir kaufen in Europa Flüssiggas zu exorbitanten
Preisen, was unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere Wirtschaft im
Allgemeinen auf den Nullpunkt bringt. Sie wollen also, dass wir Ihnen
Geld geben? Lassen Sie uns ein anständiges Leben führen, um Geld für
unsere Wirtschaft zu verdienen, denn von dort kommt das Geld, das wir
Ihnen geben.Sie weigern sich, dies zu tun. Warum eigentlich? Fragen Sie
sie. Das ist es, was in ihren Köpfen vorgeht. Das sind höchst
inkompetente Leute.

Tucker: Nun, vielleicht zerfällt die Welt in zwei Hemisphären. Eine mit
billiger Energie, die andere ohne. Und ich möchte Sie fragen, ob wir
jetzt eine multipolare Welt sind, was wir offensichtlich sind. Können
Sie die Blöcke der Allianzen beschreiben? Wer ist auf welcher Seite.
Glauben Sie das?

Wladimir Putin: Hören Sie, Sie haben gesagt, dass die Welt in zwei
Hemisphären aufgeteilt ist. Ein menschliches Gehirn ist in zwei
Hemisphären unterteilt. Mindestens eine ist für eine Art von Aktivitäten
zuständig. Die andere ist eher für Kreativität und so weiter zuständig.
Aber es ist immer noch ein und derselbe Kopf. I Die Welt sollte ein
einziges Ganzes sein. Die Sicherheit sollte geteilt werden und nicht nur
für die goldene Milliarde bestimmt sein. Das ist das einzige Szenario,
in dem die Welt stabil, nachhaltig und berechenbar sein könnte. Bis
dahin ist die Spaltung des Kopfes in zwei Teile eine Krankheit, eine
ernsthafte Beeinträchtigung. Es ist eine Phase schwerer Krankheit, die
die Welt jetzt durchmacht. Aber ich denke, dass diese Arbeit dank des
ehrlichen Journalismus mit der Arbeit der Ärzte vergleichbar ist. Das
könnte irgendwie behoben werden.

Tucker: Nun, lassen Sie uns nur ein Beispiel nennen. Der US-Dollar, der
die Welt in vielerlei Hinsicht geeint hat, vielleicht nicht zu Ihrem
Vorteil, aber sicherlich zu unserem. Wird er als Reservewährung, als
allgemein akzeptierte Währung, verschwinden? Wie haben die Sanktionen
Ihrer Meinung nach den Stellenwert des Dollars in der Welt verändert?

Wladimir Putin: Wissen Sie, den Dollar als Instrument des
außenpolitischen Kampfes einzusetzen, ist einer der größten
strategischen Fehler der politischen Führung der USA. Der Dollar ist der
Eckpfeiler der Macht der Vereinigten Staaten. Ich denke, jeder versteht
sehr gut, dass, egal wie viele Dollars gedruckt werden, sie schnell über
die ganze Welt verteilt werden. Die Inflation in den Vereinigten Staaten
ist minimal. Sie liegt bei etwa 3 oder 3,4%, was meiner Meinung nach für
die USA völlig akzeptabel ist. Aber sie werden nicht aufhören zu
drucken. Was sagt uns die Verschuldung von 33 Billionen Dollar? Es geht
um die Emission. Dennoch ist sie die Hauptwaffe, die die Vereinigten
Staaten einsetzen, um ihre Macht in der Welt zu erhalten. Sobald die
politische Führung beschloss, den US-Dollar als Instrument des
politischen Kampfes einzusetzen, wurde dieser amerikanischen Macht ein
Schlag versetzt. Ich möchte keine starken Worte gebrauchen, aber es ist
eine Dummheit und ein schwerer Fehler, das zu tun. Sehen Sie sich an,
was in der Welt vor sich geht. Sogar die Verbündeten der Vereinigten
Staaten bauen jetzt ihre Dollarreserven ab. Angesichts dieser Tatsache
sucht jeder nach Möglichkeiten, sich zu schützen. Aber die Tatsache,
dass die Vereinigten Staaten restriktive Maßnahmen gegen bestimmte
Länder ergreifen, wie z.B. die Beschränkung von Transaktionen, das
Einfrieren von Vermögenswerten usw., gibt Anlass zu großer Sorge und
sendet ein Signal an die ganze Welt. Was haben wir hier? Bis 2022 wurden
etwa 80% der russischen Außenhandelstransaktionen in US-Dollar und Euro
abgewickelt. Etwa 50% unserer Transaktionen mit Drittländern wurden in
US-Dollar abgewickelt. Nun, derzeit sind es nur noch 13%. Es waren nicht
wir, die die Verwendung des US-Dollars verboten haben. Wir hatten keine
solche Absicht. Es war die Entscheidung der Vereinigten Staaten, unsere
Transaktionen in US-Dollar einzuschränken. Ich halte das im Interesse
der Vereinigten Staaten selbst und ihrer Steuerzahler für völligen
Unsinn, denn es schadet der amerikanischen Wirtschaft und untergräbt die
Macht der Vereinigten Staaten in der Welt. Übrigens, unsere
Transaktionen in Yuan machten etwa 3% aus. Heute werden 34% unserer
Transaktionen in Rubel getätigt und ungefähr genauso viel. Etwas mehr
als 34% in Yuan. Warum haben die Vereinigten Staaten das getan? Meine
einzige Vermutung ist Selbstüberschätzung. Wahrscheinlich dachten sie,
es würde zu einem vollständigen Zusammenbruch führen, aber nichts ist
zusammengebrochen. Außerdem denken andere Länder, darunter auch
Ölproduzenten, darüber nach und akzeptieren bereits Zahlungen für Öl in
Yuan. Ist Ihnen überhaupt klar, was hier vor sich geht? Ist sich
irgendjemand in den Vereinigten Staaten dessen bewusst? Was tun Sie denn
da? Sie schotten sich ab. Das sagen alle Experten. Fragen Sie jeden
intelligenten und denkenden Menschen in den Vereinigten Staaten, was der
Dollar für die USA bedeutet. Aber Sie machen ihn mit Ihren eigenen
Händen kaputt.

Tucker: Ich denke, das ist es. Ich denke, das ist eine faire
Einschätzung. Die Frage ist, was kommt als nächstes? Und vielleicht
tauscht man eine Kolonialmacht gegen eine andere, viel weniger
sentimentale und nachsichtige Kolonialmacht. Ich meine, laufen die
BRIC-Staaten zum Beispiel Gefahr, vollständig von den Chinesen, der
chinesischen Wirtschaft, dominiert zu werden? Das ist in gewisser Weise
nicht gut für ihre Souveränität. Machen Sie sich darüber Sorgen?

Wladimir Putin: Nun, wir haben diese Boogeyman-Geschichten schon oft
gehört. Es ist ein Schreckgespenst. Wir sind Nachbarn von China.
Nachbarn kann man sich nicht aussuchen, genauso wenig wie man sich enge
Verwandte aussuchen kann. Wir teilen eine 1000 km lange Grenze mit
ihnen. Das ist die Nummer eins. Zweitens: Wir haben eine
jahrhundertelange Geschichte der Koexistenz. Wir sind daran gewöhnt.
Drittens: Chinas außenpolitische Philosophie ist nicht aggressiv. Die
Idee ist, immer nach einem Kompromiss zu suchen. Und das können wir
sehen. Und das ist der nächste Punkt. Man erzählt uns immer die gleiche
Boogeyman-Geschichte. Und hier geht sie wieder in euphemistischer Form
durch. Aber es ist immer noch die gleiche Boogeyman-Geschichte. Die
Zusammenarbeit mit China nimmt immer mehr zu, und das Tempo, mit dem
Chinas Zusammenarbeit mit Europa wächst, ist höher und größer als das
Wachstum der chinesischen Zusammenarbeit mit Russland. Wenn Sie die
Europäer fragen, haben sie keine Angst, dass sie das sein könnten? Ich
weiß es nicht. Aber sie versuchen immer noch, sich um jeden Preis Zugang
zum chinesischen Markt zu verschaffen, besonders jetzt, wo sie mit
wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben. Chinesische Unternehmen
erkunden auch den europäischen Markt. Haben chinesische Unternehmen eine
kleine Präsenz in den Vereinigten Staaten? Ja. Die politischen
Entscheidungen sind so, dass sie versuchen, die Zusammenarbeit mit China
zu begrenzen. Es ist zu Ihrem eigenen Nachteil, Herr Tucker, dass Sie
die Zusammenarbeit mit China einschränken. Sie schaden sich damit
selbst. Es ist eine heikle Angelegenheit und es gibt keine
Patentlösungen, genau wie beim Dollar. Bevor Sie also irgendwelche
illegitimen, d.h. im Sinne der Charta der Vereinten Nationen illegitimen
Sanktionen einführen, sollten Sie als Entscheidungsträger sehr genau
nachdenken. Das scheint ein Problem zu sein.

Tucker: Sie haben vorhin gesagt, dass die Welt viel besser wäre, wenn
sie nicht in konkurrierende Allianzen zersplittert wäre, wenn es eine
globale Zusammenarbeit gäbe. Einer der Gründe, warum das nicht der Fall
ist, ist die Tatsache, dass die derzeitige amerikanische Regierung gegen
Sie eingestellt ist. Glauben Sie, dass Sie unter einer neuen Regierung
nach Joe Biden die Kommunikation mit der US-Regierung wieder aufnehmen
könnten? Oder spielt es keine Rolle, wer der Präsident ist?

Wladimir Putin: Das werde ich Ihnen sagen. Aber lassen Sie mich den
vorherigen Gedanken zu Ende führen. Wir haben uns gemeinsam mit meinem
Kollegen und Freund, Präsident XI Jinping, das Ziel gesetzt, in diesem
Jahr ein gegenseitiges Handelsvolumen von 200 Milliarden Dollar mit
China zu erreichen. Dieses Ziel haben wir übertroffen. Nach unseren
Zahlen beläuft sich unser bilateraler Handel mit China bereits auf 230
Milliarden. Und die chinesische Statistik besagt, dass es 240 Milliarden
Dollar sind. Eine weitere wichtige Sache. Unser Handel ist sehr
ausgewogen und ergänzt sich in den Bereichen Hightech, Energie,
wissenschaftliche Forschung und Entwicklung. Er ist sehr ausgewogen. Was
die BRIC-Länder betrifft, in denen Russland in diesem Jahr die
Präsidentschaft übernommen hat, so entwickeln sich die BRIC-Länder im
Großen und Ganzen sehr schnell. Wenn ich mich recht erinnere, lag der
Anteil der G7-Länder an der Weltwirtschaft 1992 bei 47%, während er 2022
nur noch bei etwas über 30% lag. Die BRIC-Länder hatten 1992 nur einen
Anteil von 16%, aber jetzt ist ihr Anteil größer als der der G7. Das hat
nichts mit den Ereignissen in der Ukraine zu tun. Das liegt an den
Trends der globalen Entwicklung und der Weltwirtschaft, wie ich soeben
erwähnte. Und das ist unvermeidlich. Das wird immer wieder passieren. Es
ist wie die Strahlen der Sonne. Sie können nicht verhindern, dass die
Sonne aufgeht. Sie müssen sich ihr anpassen. Wie passen sich die
Vereinigten Staaten mit Hilfe von Sanktionen, Druck, Bombardierungen und
dem Einsatz von Streitkräften an? Hier geht es um Selbstüberschätzung.
Ihr politisches Establishment versteht nicht, dass sich die Welt unter
objektiven Umständen verändert. Und um Ihr Niveau zu halten, selbst wenn
jemand, pardon, die Vorherrschaft anstrebt. Sie müssen die richtigen
Entscheidungen treffen, und zwar kompetent und rechtzeitig. Solche
brutalen Aktionen, auch gegenüber Russland und sagen wir anderen
Ländern, sind kontraproduktiv. Das ist eine offensichtliche Tatsache. Es
ist bereits offensichtlich geworden. Sie haben mich gerade gefragt, ob
ein anderer Führer kommt und etwas ändert? Es geht nicht um den Führer.
Es geht nicht um die Persönlichkeit einer bestimmten Person. Ich hatte
ein sehr gutes Verhältnis zu, sagen wir, Bush. Ich weiß, dass er in den
Vereinigten Staaten als eine Art Junge vom Lande dargestellt wurde, der
nicht viel versteht. Ich versichere Ihnen, dass dies nicht der Fall ist.
Ich denke, er hat auch in Bezug auf Russland viele Fehler gemacht. Ich
habe Ihnen von 2008 und der Entscheidung in Bukarest erzählt, die Türen
der NATO für die Ukraine zu öffnen und so weiter. Das geschah während
seiner Präsidentschaft. Er hat tatsächlich Druck auf die Europäer
ausgeübt. Aber im Allgemeinen, auf einer persönlichen, menschlichen
Ebene, hatte ich eine sehr gute Beziehung zu ihm. Er war nicht
schlechter als jeder andere amerikanische, russische oder europäische
Politiker. Ich versichere Ihnen, er verstand, was er tat, genauso gut
wie andere. Eine solche persönliche Beziehung hatte ich auch zu Trump.
Es geht nicht um die Persönlichkeit des Führers. Es geht um die
Denkweise der Eliten, um das Geschäft des Führers. Wenn die Idee der
Herrschaft um jeden Preis, die auch auf gewaltsamen Aktionen beruht, die
amerikanische Gesellschaft beherrscht, wird sich nichts ändern. Es wird
nur noch schlimmer werden. Wenn man aber schließlich zu der Einsicht
gelangt, dass sich die Welt aufgrund der objektiven Umstände verändert
hat und dass man in der Lage sein sollte, sich rechtzeitig darauf
einzustellen, indem man die Vorteile nutzt, die die USA heute noch
haben, dann ändert sich vielleicht etwas. Sehen Sie, Chinas Wirtschaft
ist die erste Wirtschaft der Welt geworden, die die Kaufkraftparität in
Bezug auf das Volumen überschritten hat. Das ist schon lange vorbei für
die USA. An zweiter Stelle stehen die USA, dann die 1,5 Milliarden
Menschen, dann Japan und an fünfter Stelle Russland. Russland war im
vergangenen Jahr trotz aller Sanktionen und Beschränkungen die erste
Volkswirtschaft in Europa. Ist es aus Ihrer Sicht normal, dass
Sanktionen, Beschränkungen und die Möglichkeit, Zahlungen in Dollar zu
leisten, von den Swift-Diensten abgeschnitten werden, Sanktionen gegen
ihre Schiffe, die Öl transportieren? Sanktionen gegen Flugzeuge.
Sanktionen in allen Bereichen, überall. Die meisten Sanktionen in der
Welt, die verhängt werden, richten sich gegen Russland. Und wir sind in
dieser Zeit zur ersten europäischen Wirtschaft geworden. Die
Instrumente, die die USA einsetzen, funktionieren nicht. Nun, man muss
darüber nachdenken, was zu tun ist. Wenn diese Erkenntnis bei den
herrschenden Eliten ankommt, dann ja, dann wird die erste Person des
Staates in Erwartung dessen handeln, was die Wähler und die Menschen,
die auf verschiedenen Ebenen Entscheidungen treffen, von dieser Person
erwarten. Dann wird sich vielleicht etwas ändern.

Tucker: Aber Sie beschreiben hier zwei verschiedene Systeme. Sie sagen,
dass der Führer im Interesse der Wähler handelt, aber Sie sagen auch,
dass diese Entscheidungen nicht vom Führer, sondern von den herrschenden
Klassen getroffen werden. Sie regieren dieses Land schon so lange, dass
Sie all diese amerikanischen Präsidenten kennen. Was sind Ihrer Meinung
nach die Machtzentren in den Vereinigten Staaten? Wer trifft eigentlich
die Entscheidungen?

Wladimir Putin: Ich weiß es nicht. Amerika ist ein komplexes Land. Auf
der einen Seite konservativ, auf der anderen Seite schnell im Wandel. Es
ist nicht leicht für uns, das alles zu sortieren. Wer trifft die
Entscheidungen bei den Wahlen? Ist es möglich, das zu verstehen, wenn
jeder Staat seine eigene Gesetzgebung hat? Jeder Staat regelt sich
selbst. Jemand kann von den Wahlen auf staatlicher Ebene ausgeschlossen
werden. Es ist ein zweistufiges Wahlsystem. Es ist für uns sehr
schwierig, das zu verstehen. Zweitens gibt es zwei Parteien, die
dominieren: die Republikaner und die Demokraten. Und innerhalb dieses
Parteiensystems sind es die Zentren, die Entscheidungen treffen, die
Entscheidungen vorbereiten. Dann schauen Sie sich an, warum meiner
Meinung nach nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine so fehlerhafte,
plumpe, völlig ungerechtfertigte Druckpolitik gegen Russland betrieben
wurde. Schließlich ist dies eine Politik des Drucks. Die Erweiterung der
NATO, die Unterstützung der Separatisten im Kaukasus. Die Schaffung
eines Raketenabwehrsystems. All dies sind Elemente von Druck. Druck,
Druck, Druck. Dann geht es bei der Aufnahme der Ukraine in die NATO auch
nur um Druck, Druck, Druck. Und warum? Ich denke, unter anderem, weil
übermäßige Produktionskapazitäten geschaffen wurden. Während der
Konfrontation mit der Sowjetunion. Es wurden viele Zentren und
Spezialisten für die Sowjetunion geschaffen, die nichts anderes tun
konnten. Sie haben die politische Führung davon überzeugt, dass es
notwendig ist, Russland weiter zu zermalmen, zu versuchen, es zu
zerschlagen, auf diesem Territorium mehrere quasi-staatliche Gebilde zu
schaffen und sie in geteilter Form zu unterwerfen, um ihr kombiniertes
Potenzial für den künftigen Kampf mit China zu nutzen. Das ist ein
Fehler, einschließlich des übermäßigen Potenzials derjenigen, die für
die Konfrontation mit der Sowjetunion gearbeitet haben. Es ist
notwendig, dies loszuwerden. Es sollte neue, frische Kräfte geben,
Menschen, die in die Zukunft blicken und verstehen, was in der Welt
geschieht. Sehen Sie sich an, wie sich Indonesien entwickelt. 600
Millionen Menschen. Wo können wir davon wegkommen? Nirgendwo. Wir müssen
einfach davon ausgehen, dass Indonesien beitreten wird. Es ist bereits
im Club der führenden Volkswirtschaften der Welt. Ganz gleich, wer es
mag oder nicht. Ja, wir verstehen und sind uns bewusst, dass in den
Vereinigten Staaten trotz aller wirtschaftlichen Probleme die Lage noch
normal ist und die Wirtschaft anständig wächst. Das BIP wächst um 2,5%,
wenn ich mich nicht irre. Aber wenn wir die Zukunft sichern wollen, dann
müssen wir unsere Einstellung zu dem, was sich ändert, ändern. Wie ich
bereits sagte, würde sich die Welt dennoch verändern, unabhängig davon,
wie die Entwicklungen in der Ukraine ausgehen. Die Welt verändert sich
und die Vereinigten Staaten selbst. Experten schreiben, dass die
Vereinigten Staaten dennoch allmählich ihre Position in der Welt
verändern. Es sind Ihre Experten, die das schreiben. Ich habe sie gerade
gelesen. Die Frage ist nur, wie das geschehen soll. Schmerzhaft und
schnell oder sanft und allmählich. Und dies wird von Leuten geschrieben,
die nicht antiamerikanisch sind. Sie verfolgen einfach nur die globalen
Entwicklungstrends. Das ist alles. Und um sie zu bewerten und die
Politik zu ändern, brauchen wir Menschen, die denken, nach vorne
schauen, analysieren und bestimmte Entscheidungen auf der Ebene der
politischen Führer empfehlen können.

Tucker: Ich muss Sie einfach fragen. Sie haben klar gesagt, dass die
NATO-Osterweiterung eine Verletzung des Versprechens ist, das Ihnen
allen 1990 gegeben wurde. Sie ist eine Bedrohung für Ihr Land. Kurz
bevor Sie Truppen in die Ukraine schickten, ging der Vizepräsident der
Vereinigten Staaten zur Münchner Sicherheitskonferenz und ermutigte den
Präsidenten der Ukraine, der NATO beizutreten. Glauben Sie, dass dies
ein Versuch war, Sie zu einer militärischen Aktion zu provozieren?

Wladimir Putin: Ich wiederhole noch einmal, wir haben wiederholt
vorgeschlagen, eine Lösung für die Probleme, die in der Ukraine nach dem
Staatsstreich von 2014 entstanden sind, mit friedlichen Mitteln zu
suchen. Aber niemand hört auf uns. Und außerdem erklärten die
ukrainischen Führer, die vollständig unter der Kontrolle der USA
standen, plötzlich, dass sie die Minsker Vereinbarungen nicht einhalten
würden. Sie waren mit allem dort nicht einverstanden und setzten ihre
militärischen Aktivitäten in diesem Gebiet fort. Parallel dazu wurde
dieses Gebiet von den militärischen Strukturen der NATO unter dem
Deckmantel verschiedener Personalausbildungs- und Umschulungszentren
genutzt. Sie begannen im Wesentlichen, dort Stützpunkte zu errichten.
Das ist alles. Die Ukraine verkündete, dass die Russen eine nicht
titulierte Nationalität seien, und verabschiedete gleichzeitig Gesetze,
die die Rechte von nicht titulierten Nationalitäten in der Ukraine
einschränken. Nachdem die Ukraine alle südöstlichen Gebiete als Geschenk
des russischen Volkes erhalten hatte, verkündete sie plötzlich, dass die
Russen in diesem Gebiet eine nichttituläre Nationalität seien. Ist das
normal? All dies zusammengenommen führte zu der Entscheidung, den Krieg
zu beenden. Diese Neonazis begannen 2014 in der Ukraine.

Tucker: Glauben Sie, dass Zelensky die Freiheit hat, eine Lösung für
diesen Konflikt auszuhandeln?

Wladimir Putin: Ich kenne die Details nicht. Es ist natürlich schwierig
für mich, das zu beurteilen, aber ich glaube, er hat es. Auf jeden Fall
hatte er sie früher. Sein Vater kämpfte während des Zweiten Weltkriegs
gegen die faschistischen Nazis. Ich habe einmal mit ihm darüber
gesprochen. Ich sagte: Volodymyr, was machst du da? Warum unterstützen
Sie heute die Neonazis in der Ukraine, während Ihr Vater gegen den
Faschismus gekämpft hat? Er war ein Frontsoldat. Ich werde Ihnen nicht
sagen, was er geantwortet hat. Das ist ein anderes Thema, und ich halte
es für falsch, das zu tun. Aber was die Freiheit der Wahl angeht. Warum
eigentlich nicht? Er kam an die Macht, weil das ukrainische Volk
erwartete, dass er die Ukraine zum Frieden führen würde. Darüber hat er
gesprochen. Dank dessen hat er die Wahlen mit überwältigender Mehrheit
gewonnen. Aber als er dann an die Macht kam, hat er meiner Meinung nach
zwei Dinge erkannt. Erstens: Es ist besser, sich nicht mit Neonazis und
Nationalisten anzulegen, denn sie sind aggressiv und sehr aktiv. Von
ihnen kann man alles erwarten. Und zweitens unterstützt der von den USA
geführte Westen sie und wird immer diejenigen unterstützen, die mit
Russland verfeindet sind. Das ist vorteilhaft und sicher. Er hat also
die entsprechende Position eingenommen, obwohl er seinem Volk
versprochen hat, den Krieg in der Ukraine zu beenden. Er hat seine
Wähler getäuscht.

Tucker: Aber glauben Sie, dass er zum jetzigen Zeitpunkt, ab Februar
2024, den Spielraum, die Freiheit hat, mit Ihnen oder Ihrer Regierung
direkt über die Beendigung dieses Krieges zu sprechen, der seinem Land
oder der Welt eindeutig nicht hilft. Kann er das tun, was meinen Sie?

Wladimir Putin: Warum nicht? Er betrachtet sich selbst als
Staatsoberhaupt. Er hat die Wahlen gewonnen. Obwohl wir in Russland
glauben, dass der Staatsstreich die primäre Quelle der Macht für alles
ist, was nach 2014 passiert ist. Und in diesem Sinne ist die Regierung
auch heute noch fehlerhaft. Aber er hält sich für den Präsidenten und
wird von den Vereinigten Staaten, ganz Europa und praktisch der ganzen
Welt in dieser Eigenschaft anerkannt. Warum eigentlich nicht? Er kann
es. Wir haben in Istanbul mit der Ukraine verhandelt. Wir haben
zugestimmt. Er war sich dessen bewusst. Außerdem ist der Leiter der
Verhandlungsgruppe, Herr Arakhamia, sein Nachname, glaube ich, immer
noch Vorsitzender der Fraktion der Regierungspartei, der Partei des
Präsidenten in der Rada. Er ist immer noch Vorsitzender der
Präsidentenfraktion in der Rada, dem Parlament des Landes. Er sitzt
immer noch dort. Er hat sogar seine vorläufige Unterschrift unter das
Dokument gesetzt. Das sage ich Ihnen. Aber dann erklärte er öffentlich
vor der ganzen Welt, dass wir bereit waren, dieses Dokument zu
unterzeichnen, aber Herr Johnson, der damalige Premierminister, kam und
riet uns davon ab und sagte, es sei besser, Russland zu bekämpfen. Sie
würden uns alles geben, was wir bräuchten, um das zurückzugeben, was wir
während der Auseinandersetzungen mit Russland verloren hatten. Und wir
waren mit diesem Vorschlag einverstanden. Sehen Sie, seine Erklärung ist
veröffentlicht worden. Er hat es öffentlich gesagt. Können sie zu dieser
Aussage zurückkehren oder nicht? Die Frage ist, ob sie es wollen oder
nicht. Außerdem hat der Präsident der Ukraine ein Dekret erlassen, das
Verhandlungen mit uns verbietet. Er soll dieses Dekret aufheben. Und das
war’s dann. Wir haben in der Tat nie Verhandlungen abgelehnt. Wir hören
die ganze Zeit, ist Russland bereit? Ja. Wir haben nicht abgelehnt. Sie
waren es, die öffentlich abgelehnt haben. Nun, dann soll er sein Dekret
zurücknehmen und in Verhandlungen eintreten. Wir haben uns nie
geweigert. Und die Tatsache, dass sie der Forderung oder Überredung von
Herrn Johnson, dem ehemaligen Premierminister Großbritanniens,
gehorchen, erscheint lächerlich. Und es ist sehr traurig für mich, denn,
wie Herr Arakhamia sagte, hätten wir diese Feindseligkeiten mit Krieg
schon vor anderthalb Jahren beenden können. Aber die Briten haben uns
überredet und wir haben das abgelehnt. Wo ist Mr. Johnson jetzt? Und der
Krieg geht weiter.

Tucker: Das ist eine gute Frage. Was glauben Sie, wo er ist, und warum
hat er das getan?

Wladimir Putin: Wer weiß das schon. Ich verstehe es selbst nicht. Es gab
eine allgemeine Ausgangssituation. Aus irgendeinem Grund hatten alle die
Illusion, dass Russland auf dem Schlachtfeld besiegt werden könnte.
Wegen der Arroganz, wegen eines reinen Herzens, aber nicht wegen eines
großen Verstandes.

Tucker: Sie haben die Verbindung zwischen Russland und der Ukraine
beschrieben. Sie haben Russland selbst ein paar Mal als orthodox
beschrieben. Das ist ein zentraler Punkt in Ihrem Verständnis von
Russland. Sie haben gesagt, Sie seien orthodox. Was bedeutet das für
Sie? Nach Ihrer eigenen Beschreibung sind Sie ein christlicher Führer.
Welche Auswirkungen hat das auf Sie?

Wladimir Putin: Wissen Sie, wie ich bereits erwähnt habe, wurde Prinz
Wladimir 988 nach dem Vorbild seiner Großmutter, Prinzessin Olga, selbst
getauft. Dann taufte er seine Truppe. Und dann taufte er nach und nach,
im Laufe mehrerer Jahre, die gesamte Rus. Es war ein langwieriger
Prozess von den Heiden zu den Christen. Es dauerte viele Jahre, aber am
Ende verwurzelte sich diese Orthodoxie, das östliche Christentum, tief
im Bewusstsein des russischen Volkes. Als Russland expandierte und
andere Nationen, die sich zum Islam, zum Buddhismus und zum Judentum
bekennen, absorbierte, war Russland immer sehr loyal gegenüber den
Menschen, die sich zu anderen Religionen bekennen. Das ist unsere
Stärke. Das ist völlig klar. Und Tatsache ist, dass die wichtigsten
Postulate, die wichtigsten Werte sehr ähnlich sind. Um nicht zu sagen,
in allen Weltreligionen, die ich gerade genannt habe und die die
traditionellen Religionen der Russischen Föderation sind, sind sie
gleich. Übrigens waren die russischen Behörden immer sehr vorsichtig,
was die Kultur und Religion der Menschen angeht, die in das russische
Reich kamen. Meiner Meinung nach ist dies die Grundlage für die
Sicherheit und Stabilität des russischen Staates. Alle Völker, die
Russland bewohnen, betrachten es im Grunde als ihre Muttersprache. Wenn,
sagen wir, Menschen aus Lateinamerika zu Ihnen oder nach Europa ziehen
und noch deutlicheres und verständlicheres Beispiel, Menschen kommen, so
sind sie doch aus ihrer historischen Heimat zu Ihnen oder in die
europäischen Länder gekommen. Und Menschen, die sich in Russland zu
verschiedenen Religionen bekennen, betrachten Russland als ihr
Mutterland. Sie haben kein anderes Mutterland. Wir sind zusammen. Wir
sind eine große Familie und unsere traditionellen Werte sind sehr
ähnlich. Ich habe gerade von einer großen Familie gesprochen, aber jeder
hat seine eigene Familie. Und das ist die Grundlage unserer
Gesellschaft. Und wenn wir sagen, dass das Mutterland und die Familie
besonders miteinander verbunden sind, dann ist das in der Tat so, denn
es ist unmöglich, unseren Kindern und unseren Familien eine normale
Zukunft zu sichern, wenn wir nicht eine normale, nachhaltige Zukunft für
das ganze Land, für das Mutterland, sichern. Deshalb ist die
patriotische Gesinnung in Russland so stark.

Tucker: Ein Unterschied zwischen den Religionen besteht darin, dass das
Christentum ausdrücklich eine gewaltfreie Religion ist. Jesus sagt:
Halte die andere Wange hin. Töte nicht. Wie kann ein Führer, der töten
muss – egal in welchem Land – wie kann ein Führer ein Christ sein? Wie
bringen Sie das mit sich selbst in Einklang?

Wladimir Putin: Es ist sehr einfach, wenn es darum geht, sich selbst und
seine Familie, sein Heimatland zu schützen. Wir werden niemanden
angreifen. Wann haben die Entwicklungen in der Ukraine begonnen? Seit
dem Staatsstreich und dem Beginn der Feindseligkeiten im Donbas. Da
haben sie begonnen. Und wir haben unser Volk, uns selbst, unser
Heimatland und unsere Zukunft geschützt. Was die Religion im Allgemeinen
angeht, so geht es nicht um äußere Erscheinungsformen. Es geht nicht
darum, jeden Tag in die Kirche zu gehen oder den Kopf auf den Boden zu
schlagen. Es geht um das Herz, und unsere Kultur ist so menschlich
orientiert. Dostojewski, der im Westen sehr bekannt war und das Genie
der russischen Kultur, der russischen Literatur, sprach viel darüber,
über die russische Seele. Schließlich ist die westliche Gesellschaft
eher pragmatisch. Das russische Volk denkt mehr an das Ewige, an
moralische Werte. Ich weiß nicht, vielleicht werden Sie mir nicht
zustimmen, aber die westliche Kultur ist eben doch pragmatischer. Ich
sage nicht, dass das schlecht ist. Es macht es möglich, dass die goldene
Milliarde von heute gute Erfolge in der Produktion, sogar in der
Wissenschaft und so weiter erzielt. Daran ist nichts auszusetzen. Ich
will damit nur sagen, dass wir irgendwie gleich aussehen.

Tucker: Sehen Sie also das Übernatürliche am Werk, wenn Sie auf das
schauen, was jetzt in der Welt geschieht? Sehen Sie Gott am Werk? Haben
Sie jemals gedacht, dass dies Kräfte sind, die nicht menschlich sind?

Wladimir Putin: Nein, um ehrlich zu sein. Das glaube ich nicht. Ich bin
der Meinung, dass die Entwicklung der Weltgemeinschaft den ihr
innewohnenden Gesetzen folgt, und diese Gesetze sind, wie sie sind. Das
war in der Geschichte der Menschheit schon immer so. Einige Nationen und
Länder stiegen auf, wurden stärker und zahlreicher und verließen dann
die internationale Bühne und verloren den Status, an den sie sich
gewöhnt hatten. Ich brauche wohl keine Beispiele zu nennen, aber wir
könnten mit Dschingis Khan und seinen Erobererhorden, der Goldenen
Horde, beginnen und mit dem Römischen Reich enden. Es scheint, dass es
in der Geschichte der Menschheit nie etwas Vergleichbares wie das
Römische Reich gegeben hat. Dennoch wuchs das Potenzial der Barbaren
allmählich, ebenso wie ihre Bevölkerungszahl. Im Allgemeinen wurden die
Barbaren immer stärker und begannen sich wirtschaftlich zu entwickeln,
wie wir heute sagen würden. Dies führte schließlich zum Zusammenbruch
des Römischen Reiches und des von den Römern auferlegten Regimes.
Allerdings dauerte es fünf Jahrhunderte, bis das Römische Reich
auseinanderfiel. Der Unterschied zu dem, was jetzt geschieht, besteht
darin, dass alle Veränderungsprozesse in einem viel schnelleren Tempo
ablaufen als zu Zeiten der Römer.

Tucker: Wann beginnt also Ihrer Meinung nach das KI-Imperium?

Wladimir Putin: Sie stellen immer kompliziertere Fragen. Um sie zu
beantworten, müssen Sie ein Experte für große Zahlen, große Daten und KI
sein. Die Menschheit ist derzeit vielen Bedrohungen ausgesetzt, denn die
Genforscher haben es geschafft, diesen Übermenschen zu schaffen. Ein
spezialisiertes menschliches Wesen. Einen gentechnisch veränderten
Athleten, Wissenschaftler, Militärmann. Es gibt Berichte, dass Elon Musk
in den USA den Chip bereits in das menschliche Gehirn implantieren ließ.

Tucker: Was halten Sie davon?

Wladimir Putin: Ich denke, Elon Musk ist nicht zu stoppen. Er wird tun,
was er für richtig hält. Trotzdem müssen Sie eine gemeinsame Basis mit
ihm finden. Suchen Sie nach Wegen, ihn zu überreden. Ich glaube, er ist
ein kluger Mensch. Das glaube ich wirklich. Sie müssen also eine
Einigung mit ihm erzielen, denn dieser Prozess muss formalisiert und
bestimmten Regeln unterworfen werden. Die Menschheit muss sich
überlegen, was aufgrund der neuesten Entwicklungen in der Genetik oder
in der KI passieren wird? Man kann eine ungefähre Vorhersage darüber
machen, was passieren wird. Einst spürte die Menschheit eine
existenzielle Bedrohung durch Atomwaffen. Alle Nuklearnationen begannen,
sich miteinander zu arrangieren, da sie erkannten, dass der fahrlässige
Einsatz von Atomwaffen die Menschheit in den Untergang treiben könnte.
Es ist heute unmöglich, die Forschung im Bereich der Genetik oder der KI
zu stoppen, so wie es damals unmöglich war, den Einsatz von Schießpulver
zu verhindern. Aber sobald wir erkennen, dass die Bedrohung von einer
ungezügelten und unkontrollierten Entwicklung der KI oder der Genetik
oder eines anderen Bereichs ausgeht, wird es an der Zeit sein, ein
internationales Abkommen darüber zu schließen, wie diese Dinge zu regeln
sind.

Tucker: Ich danke Ihnen für die Zeit, die Sie uns geschenkt haben. Ich
muss Ihnen nur noch eine letzte Frage stellen. Und zwar geht es um
jemanden, der in den Vereinigten Staaten sehr berühmt ist.
Wahrscheinlich aber nicht hier. Evan Gershkovich, der Reporter des Wall
Street Journal. Er ist 32 Jahre alt. Und er ist seit fast einem Jahr im
Gefängnis. Dies ist eine große Geschichte in den Vereinigten Staaten.
Und ich möchte Sie direkt fragen, ohne auf die Details oder Ihre Version
der Geschehnisse einzugehen, ob Sie als Zeichen Ihres Anstands bereit
wären, ihn freizulassen, damit wir ihn in die Vereinigten Staaten
zurückbringen können.

Wladimir Putin: Wir haben so viele Gesten des guten Willens aus Anstand
gemacht, dass ich glaube, sie sind uns ausgegangen. Wir haben noch nie
erlebt, dass sich jemand in ähnlicher Weise bei uns revanchiert hat.
Theoretisch können wir jedoch sagen, dass wir nicht ausschließen, dass
wir das tun können, wenn unsere Partner entsprechende Schritte
unternehmen. Wenn ich von den Partnern spreche, meine ich in erster
Linie die Spezialdienste. Die Sonderdienste stehen miteinander in
Kontakt. Sie sprechen über die betreffende Angelegenheit. Es gibt kein
Tabu, diese Frage zu klären. Wir sind bereit, das Problem zu lösen, aber
es gibt bestimmte Bedingungen, die über die Kanäle der Sonderdienste
diskutiert werden. Ich glaube, dass eine Einigung erzielt werden kann.

Tucker: Typischerweise passiert so etwas natürlich schon seit
Jahrhunderten. Ein Land fängt einen anderen Spion innerhalb seiner
Grenzen. Es tauscht ihn gegen einen seiner eigenen Geheimdienstler in
einem anderen Land aus. Ich denke, was den Unterschied ausmacht – und es
geht mich nichts an – ist, dass der Kerl offensichtlich kein Spion ist.
Er ist ein Kind, und vielleicht hat er in irgendeiner Weise gegen Ihr
Gesetz verstoßen, aber er ist kein Superspion und das weiß jeder. Und im
Gegenzug wird er als Geisel gehalten, was bei allem Respekt wahr ist. Es
ist wahr. Und jeder weiß, dass es wahr ist. Vielleicht gehört er also zu
einer anderen Kategorie. Vielleicht ist es nicht fair, jemand anderen
als Gegenleistung für seine Freilassung zu verlangen. Vielleicht
erniedrigt es Russland, das zu tun.

Wladimir Putin: Wissen Sie, man kann unterschiedlich interpretieren, was
ein Spion ist. Aber es gibt bestimmte Dinge, die vom Gesetz vorgesehen
sind. Wenn eine Person an geheime Informationen gelangt und dies auf
konspirative Weise tut, dann wird dies als Spionage eingestuft. Und das
ist genau das, was er getan hat. Er hat geheime, vertrauliche
Informationen erhalten, und er hat es heimlich getan. Vielleicht hat er
das aus Unachtsamkeit oder aus eigenem Antrieb getan. In Anbetracht der
schieren Tatsache, dass dies als Spionage zu qualifizieren ist. Die
Tatsache, dass er auf frischer Tat ertappt wurde, als er diese
Informationen erhielt, ist bewiesen. Wäre es eine weit hergeholte
Ausrede gewesen, eine Erfindung, etwas, das nicht bewiesen ist, wäre es
eine andere Geschichte gewesen. Aber er wurde auf frischer Tat ertappt,
als er heimlich vertrauliche Informationen erhielt. Was ist es dann?

Tucker: Aber wollen Sie damit andeuten, dass er für die US-Regierung
oder die NATO gearbeitet hat, oder dass er nur ein Reporter war, der
Material erhalten hat, das er nicht haben sollte? Das scheinen sehr
unterschiedliche Dinge zu sein.

Wladimir Putin: Ich weiß nicht, für wen er gearbeitet hat. Aber ich
möchte noch einmal betonen, dass die geheime Beschaffung von geheimen
Informationen als Spionage bezeichnet wird. Und er hat für die
US-Spezialdienste und einige andere Agenturen gearbeitet. Ich glaube
nicht, dass er für Monaco gearbeitet hat, denn Monaco ist kaum daran
interessiert, diese Informationen zu erhalten. Es liegt an den
Sonderdiensten, sich zu einigen. Einige Grundlagen wurden bereits
geschaffen. Es gibt Leute, die unserer Meinung nach nichts mit den
Sonderdiensten zu tun haben. Ich möchte Ihnen eine Geschichte über eine
Person erzählen, die in einem verbündeten Land der USA eine Strafe
verbüßt. Diese Person hat aus patriotischen Gefühlen heraus einen
Banditen in einer der europäischen Hauptstädte beseitigt. Wissen Sie,
was er während der Ereignisse im Kaukasus getan hat? Ich möchte das
nicht sagen, aber ich werde es trotzdem tun. Er hat unsere gefangenen
Soldaten auf die Straße gelegt und ist dann mit seinem Auto über ihre
Köpfe gefahren. Was für ein Mensch ist das? Kann man ihn überhaupt als
Mensch bezeichnen? Aber es gab einen Patrioten, der ihn in einer der
europäischen Hauptstädte beseitigte. Ob er das aus eigenem Antrieb getan
hat oder nicht. Das ist eine andere Frage.

Tucker: Ich meine, das ist eine ganz andere Frage. Er ist ein 32 Jahre
alter Zeitungsreporter.

Wladimir Putin: Er hat etwas anderes begangen. Er ist nicht nur ein
Journalist. Ich wiederhole es. Er ist ein Journalist, der sich heimlich
vertrauliche Informationen beschafft. Ja, das ist etwas anderes, aber
ich spreche auch von anderen Menschen, die im Wesentlichen von den
US-Behörden kontrolliert werden, egal wo sie eine Strafe verbüßen.

Tucker: Es gibt einen ständigen Dialog zwischen den Spezialdiensten.
Dies muss auf ruhige, verantwortungsvolle und professionelle Weise
gelöst werden. Sie bleiben in Kontakt, also lassen Sie sie ihre Arbeit
machen.

Wladimir Putin: Ich schließe nicht aus, dass die Person, auf die Sie
sich beziehen, Herr Gershkovich, in sein Heimatland zurückkehren kann.
Aber letzten Endes macht es keinen Sinn, ihn in Russland im Gefängnis zu
behalten. Wir möchten, dass die US-Spezialdienste darüber nachdenken,
wie sie dazu beitragen können, die Ziele zu erreichen, die unsere
Spezialdienste verfolgen. Wir sind zu Gesprächen bereit. Außerdem sind
die Gespräche im Gange, und es gab schon viele erfolgreiche Beispiele
für solche Gespräche, die von Erfolg gekrönt waren. Wahrscheinlich wird
auch dieses von Erfolg gekrönt sein. Aber wir müssen zu einer Einigung
kommen.

Tucker: Ich hoffe, Sie lassen ihn raus. Herr Präsident, ich danke Ihnen.

Wladimir Putin: Ich möchte auch, dass er endlich in sein Heimatland
zurückkehrt. Ich bin absolut aufrichtig. Aber lassen Sie mich noch
einmal sagen, der Dialog geht weiter. Je mehr wir diese Dinge öffentlich
machen, desto schwieriger wird es, sie zu lösen. Alles muss auf ruhige
Art und Weise geschehen.

Tucker: Ich frage mich, ob das auch auf den Krieg zutrifft. Vielleicht
wollen Sie das aus strategischen Gründen nicht sagen, aber sind Sie
besorgt, dass das, was in der Ukraine passiert, zu etwas viel Größerem
und Schrecklicherem führen könnte? Und wie sehr sind Sie motiviert, die
US-Regierung anzurufen und zu sagen, lasst uns zu einer Einigung kommen?

Wladimir Putin: Ich habe bereits gesagt, dass wir uns nicht geweigert
haben, zu reden. Wir sind bereit zu verhandeln. Es ist die westliche
Seite, und die Ukraine ist offensichtlich ein Satellitenstaat der USA.
Das ist offensichtlich. Ich möchte nicht, dass Sie es so auffassen, als
ob ich nach einem starken Wort oder einer Beleidigung suche. Aber wir
beide verstehen, was hier geschieht. Die finanzielle Unterstützung. 72
Milliarden US-Dollar wurden bereitgestellt. Deutschland steht an zweiter
Stelle, dann kommen andere europäische Länder. Dutzende von Milliarden
US-Dollar fließen in die Ukraine. Es gibt einen riesigen Zustrom von
Waffen. In diesem Fall sollten Sie der derzeitigen ukrainischen Führung
sagen, dass sie aufhören und an den Verhandlungstisch kommen soll, um
dieses absurde Dekret zurückzunehmen. Wir haben uns nicht geweigert.

Tucker: Sicher, aber das haben Sie bereits gesagt. Ich dachte nicht,
dass Sie es als Beleidigung gemeint haben, denn Sie haben bereits
richtig gesagt, dass die Ukraine durch den ehemaligen britischen
Premierminister, der im Auftrag der Regierung Biden handelte, daran
gehindert wurde, eine Friedensregelung auszuhandeln. Also sind sie
natürlich ein Satellit. Große Länder kontrollieren kleine Länder. Das
ist nicht neu. Und deshalb habe ich darum gebeten, direkt mit der
Biden-Regierung zu verhandeln, die diese Entscheidungen trifft, und
nicht mit dem ukrainischen Präsidenten Zelensky.

Wladimir Putin: Nun, wenn die Zelensky-Regierung in der Ukraine sich
weigert zu verhandeln, dann nehme ich an, dass sie dies auf Anweisung
Washingtons getan hat. Wenn Washington der Meinung ist, dass es die
falsche Entscheidung war, dann soll es sie aufgeben. Soll es doch eine
delikate Ausrede finden, damit niemand beleidigt ist. Lassen Sie es sich
einen Ausweg einfallen. Es waren nicht wir, die diese Entscheidung
getroffen haben. Sie waren es. Also sollen sie sie rückgängig machen.
Das war’s. Aber sie haben die falsche Entscheidung getroffen. Und jetzt
müssen wir nach einem Ausweg aus dieser Situation suchen, um ihre Fehler
zu korrigieren. Sie haben es getan, also sollen sie es selbst
korrigieren. Wir unterstützen das.

Tucker: Ich möchte nur sicherstellen, dass ich nicht falsch verstehe,
was Sie sagen. Ich glaube nicht, dass ich das tue. Ich glaube, Sie
sagen, dass Sie eine Verhandlungslösung für die Geschehnisse in der
Ukraine wollen.

Wladimir Putin: Richtig. Und wir haben es geschafft. Wir haben das große
Dokument in Istanbul vorbereitet, das vom Leiter der ukrainischen
Delegation paraphiert wurde. Er hatte seine Unterschrift auf einige der
Bestimmungen gesetzt, nicht auf alle. Er hat seine Unterschrift gesetzt
und dann selbst gesagt, wir wären bereit, es zu unterzeichnen, und der
Krieg wäre schon längst vorbei gewesen. Vor 18 Monaten. Aber dann kam
Premierminister Johnson und redete auf uns ein, und wir haben diese
Chance verpasst. Nun, Sie haben sie verpasst. Sie haben einen Fehler
gemacht. Lassen Sie sie darauf zurückkommen. Das ist alles. Warum müssen
wir uns die Mühe machen und die Fehler der anderen korrigieren? Ich
weiß, man kann sagen, dass es unser Fehler ist. Wir waren es, die die
Situation verschärft und beschlossen haben, den Krieg, der 2014 begann,
im Donbas zu beenden. Wie ich bereits gesagt habe, mit Hilfe von Waffen.
Lassen Sie mich noch einmal auf die Geschichte zu sprechen kommen. Das
habe ich Ihnen bereits gesagt. Wir haben es gerade besprochen. Gehen wir
zurück ins Jahr 1991, als uns versprochen wurde, dass die NATO nicht
expandieren würde, bis ins Jahr 2008, als sich die Türen der NATO zur
Erklärung der staatlichen Souveränität der Ukraine öffneten und die
Ukraine zu einem neutralen Staat erklärt wurde. Gehen wir zurück zu der
Tatsache, dass NATO- und US-Militärbasen auf dem Territorium der Ukraine
zu erscheinen begannen und uns bedrohten. Erinnern wir uns an den
Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014. Aber das ist doch sinnlos,
oder? Wir können endlos hin und her gehen, aber sie haben die
Verhandlungen abgebrochen. Ist das ein Fehler? Ja. Korrigieren Sie ihn.
Wir sind bereit. Was wird noch benötigt?

Tucker: Glauben Sie, dass es zu diesem Zeitpunkt zu demütigend für die
NATO ist, die russische Kontrolle über das, was vor zwei Jahren
ukrainisches Territorium war, zu akzeptieren?

Wladimir Putin: Ich sagte, sie sollen darüber nachdenken, wie sie das
mit Würde tun können. Es gibt Optionen, wenn der Wille vorhanden ist.
Bis jetzt war das Geschrei groß, dass man Russland eine strategische
Niederlage auf dem Schlachtfeld zufügen würde. Aber jetzt scheint man zu
erkennen, dass dies schwer zu erreichen ist, wenn überhaupt möglich.
Meiner Meinung nach ist es per Definition unmöglich. Es wird niemals
geschehen. Ich habe den Eindruck, dass auch die Machthaber im Westen zu
dieser Erkenntnis gelangt sind. Wenn dem so ist, wenn die Erkenntnis
eingesetzt hat, dann müssen sie sich überlegen, was sie als nächstes tun
wollen. Wir sind bereit für diesen Dialog.

Tucker: Wären Sie bereit zu sagen, herzlichen Glückwunsch, NATO, ihr
habt gewonnen, und die Situation einfach so zu belassen, wie sie jetzt ist?

Wladimir Putin: Wissen Sie, das ist ein Thema für die Verhandlungen.
Niemand ist bereit, sie zu führen, oder besser gesagt… sie sind
bereit, wissen aber nicht, wie sie es tun sollen. Ich weiß, dass sie es
wollen. Es ist nicht nur so, dass ich es sehe, sondern ich weiß, dass
sie es wollen, aber sie wissen nicht, wie sie es tun sollen. Sie haben
die Situation an den Punkt gebracht, an dem wir jetzt sind. Nicht wir
haben das getan. Es sind unsere Partner, unsere Gegner, die das getan
haben. Nun sollen sie sich überlegen, wie sie die Situation umkehren
können. Wir sind nicht dagegen. Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig
wäre. Diese endlose Mobilisierung in der Ukraine, die Hysterie, die
innenpolitischen Probleme, früher oder später wird es zu einer Einigung
kommen. Wissen Sie, das klingt angesichts der gegenwärtigen Situation
wahrscheinlich seltsam. Aber die Beziehungen zwischen den beiden Völkern
werden so oder so wiederhergestellt werden. Es wird eine Menge Zeit
brauchen, aber sie werden heilen. Ich werde Ihnen sehr ungewöhnliche
Beispiele geben. Es gibt eine Kampfbegegnung auf dem Schlachtfeld. Hier
ist ein konkretes Beispiel. Ukrainische Soldaten werden eingekesselt.
Dies ist ein Beispiel aus dem wirklichen Leben. Unsere Soldaten riefen
ihnen zu. Es gibt keine Chance. Ergeben Sie sich. Kommen Sie heraus und
Sie werden am Leben bleiben. Plötzlich schrien die ukrainischen Soldaten
von dort aus auf Russisch. Perfektes Russisch. Sie sagten, Russen geben
nicht auf. Und sie sind alle umgekommen. Sie bezeichnen sich immer noch
als Russen. Was hier geschieht, hat in gewisser Weise etwas von einem
Bürgerkrieg. Jeder im Westen denkt, dass das russische Volk für immer
durch Feindseligkeiten gespalten war und nun wieder vereint wird. Die
Einheit ist immer noch da. Warum zerschlagen die ukrainischen Behörden
die ukrainisch-orthodoxe Kirche? Weil sie nicht nur das Territorium
zusammenführt. Sie bringt unsere Seelen zusammen. Niemand wird in der
Lage sein, die Seele zu trennen. Sollen wir hier enden, oder gibt es
noch etwas anderes?

Tucker: Ich danke Ihnen, Herr Präsident.

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