Leben und Tod

Das Leben ist ein Geheimnis. Wir sind in die Welt „geworfen“. Wir kommen aus dem Nichts und gehen in das Nichts. Was aber ist das Nichts? Sind wir nur im Diesseits real und entstehen ab und zu neu oder gibt es ein Jenseits, in dem wir uns über das Diesseits amüsieren?

Zuerst eine Beobachtung: Jeder hat eine Lebensspanne, zum Beispiel fünf oder 100 Jahre, die wir  leben und die wir nutzen können. Meist haben wir Angst vor dem Tod, auch, da er durch Sterben erreicht wird. Ich vermute, dass wir danach wieder zu Anorganischem werden. Die vielen Religionen sagen Widersprüchliches und Unglaubwürdiges. Und jede will recht haben. Genaueres wissen wir nicht. Ich stelle mal die These auf, dass Gott „anorganisch ist“.

Wir sind aus Materie, die Gefühle hat und denken kann. Wir glauben schon eine ganze Menge über unsere natürlichen Grundlagen zu wissen und realisieren dieses Wissen mit unseren technischen Fortschritten. Mondfahrt, Flugzeug, Plastikbeutel und so weiter. Wir wissen aber immer noch nicht, was uns nach dem Tod erwartet.

Auf Grund dessen, was ich weiß, kann meine Essenz nicht endgültig sterben, sterben wird nur mein Ich und meine Konstruktion. Aber die Materie existiert weiter. Sie löst sich auf, fließt in andere Materie, aber sie existiert weiter. Sie wird sicher sehr viel weniger lebendig sein, aber wie Hans Peter Dürr sagte, wenn wir in den atomaren Bereich vorstoßen, wird die tote Materie plötzlich lebendig. Und wo kommen die Kinder her? Sie entstehen durch die richtige Kombination aus Materie und werden mehr und mehr lebendig, bis auch sie wieder sterben. Wenn ich mir überlege, dass ich tot bin, wird es „Resonanzen“ zwischen den verschiedenen Materie und Energieformen geben, vielleicht so was wie „Großresonanzen“ von Planeten, vielleicht noch größere Resonanzen. Aber ob das Ganze Intelligenz hat, wissen wir nicht. Ich fürchte eher nicht.

Von daher meine These: wir sollten, bis wir Besseres wissen, davon ausgehen, dass die Intelligenz, das Sehen, das Hören, das Fühlen und so weiter alles im „Diesseits“, in der „Realität“, stattfindet. Von daher halte ich es für sinnvoll, nicht wie die christliche Kirche überwiegend auf das „Jenseits“ zu gucken, sondern erst mal das Diesseits in Ordnung zu bringen: Krieg abschaffen durch eine Kultur des Friedens, dann dauerhafter Frieden, eine Soziale Grundversorgung und Ökologische Einrichtung der Erde und dann weitersehen:

Falls wir anderen Intelligenzen begegnen, diese anerkennen und mit ihnen zusammenarbeiten. Es würde damit bunter und interessanter im Universum. Ein Weltraumkrieg würde die Heimstätten der Intelligenzen wie unsere kostbare Erde sehr leicht zerstören. Ansonsten können wir so langsam die Milchstraße und später weitere Galaxien besiedeln und damit hoffentlich die Intelligenz des Universums erhöhen.

Dazu ein etwas spielerischer Gedanke: „Pfiffiges oder dumpfes Universum“

Noch eine erste Überlegung dazu….

Was ist  unsere Seele? Es gibt viele Versuche, dem Geheimnis des Lebens und Sterbens näherzukommen. Der letzte, etwas wilde Versuch, der mir auffiel und der das Leben in einem holistischen philosophischem Sinn zu erfassen versucht ist das  integrale Prinzip. Oder ein Versuch  von meinem Freund Hans Kottke.

Unser Leben ist auch an sehr enge Temperaturgrenzen gebunden.

Oder auch die „Gretchenfrage“.

Neben dem vielfältigen Leben, das es zweifellos im gigantischen Universum gibt, fehlt „uns“ (eine kurze Philosophie über das „Ich“)  bisher trotz Suche seit Jahrhunderten der Beweis von anderem Leben, insbeondere einer anderen „Intelligenz“ mit technischer Kultur. Wir suchen nach entsprechenden Spuren, und wir  senden zB Funkwellen als unsere Lebenszeichen in das Weltall hinaus. Bei uns kennen wir vielfältiges Leben.

Dann weitere Aspekte:     Das Leben.

Die Natur des Lebens

Konsequenz

Ende

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Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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3 Kommentare zu Leben und Tod

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