weltweit einmal jährlich eine Demonstration gegen diesen Marktfundamentalismus

Lieber Freund
Gutes Neues Jahr!
Wie geht es Dir?
Was machen Deine Kämpfe für eine Verbesserung der Welt?
Meine Emotionen in dieser Beziehung werden immer stärker.
Im letzten Jahr hörte ich den Kieler Psychologieprofessor Rainer Mausfeld über Techniken des Meinungsmanagements und sagte mir, ja, das ist wahr, wir werden wirklich stark gesteuert. Und ich hörte Daniele Ganser zu 9/11 und zu der Ukraine und ich dachte, die “große Politik” ist wirklich grundverkehrt. Im letzten Jahr lernte ich auch das Magazin Free21 kennen, das die Nachrichten bringt, die von unserer „Qualitätspresse“ ausgespart und verdreht werden.  Alle drei “Quellen”: http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2015/12/Flyer-drei-Quellen.pdf
Und dann las ich die Einleitung (Anlage) von Naomi Kleins Buch: Kapitalismus versus Klima, in welchem diese sagt, die großen Probleme unserer Zeit hätten eine gemeinsame Ursache, den neoliberalen oder deregulierten Kapitalismus, den sie auch „Marktfundamentalismus“ nennt. http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2016/01/Naomi-Klein-Kapitalismus-versus-Klima-Einleitung%E2%80%A6.pdf  (Denn er ist wie eine Ideologie, wie der Fundamentalismus von George Bush oder der IS. Dies kannst Du auch von Heiner Flasbeck https://www.youtube.com/watch?v=mcIRAMM_E48 hören) Dagegen würden nur große demonstrierende Menschenzahlen nutzen. Deshalb denke ich mir, wir bräuchten weltweit einmal jährlich eine Demonstration, dezentral wie auch zentral, gegen diesen Marktfundamentalismus. Einmal im Jahr samstags kann sich jeder frei nehmen, um in seiner Ortsmitte oder in einer nahe gelegenen Großstadt gegen diese schlimme Form des Kapitalismus zu protestieren.
Denn dieser verschlimmert die Klimaerwärmung, vor seiner Durchsetzung nahmen die Klimagase laut Naomi Klein pro Jahr um 1% zu, nach der Durchsetzung um 3,5%! Er ist eine übliche Putsch- und Kriegsursache, wie man beim Mossadegh Putsch, bei dem Irakkrieg und Libyenkrieg sah und er stürzt durch seine unsinnigen Regeln Südeuropa mit über 50% Jugendarbeitslosigkeit und noch schlimmer große Teile des Südens ins Unglück mit vielen Millionen Verhungernden. Einen groben Flyerentwurf schicke ich in der Anlage.
Was hältst Du von dieser Idee, die großen Friedens-, ökologischen- und Wirtschafts-Verbände zu einer gemeinsamen Großdemo für alle Zeiten anzustacheln? Für alle Zeiten, denn der Mensch wird die Fähigkeit zur Selbstzerstörung behalten und er muss immer wieder an dieses Risiko erinnert werden, aber er kann an diesem Tag auch fröhlich feiern und seine Lebenslust betonen. Zum Beispiel um den 9. Juli, den “Manifesttag”, den man daher zu einem Feiertag machen könnte, oder am 1.Mai, oder  oder…
Dieses Jahr werden wir es vermutlich nicht mehr schaffen, aber den Flaggentag der Mayors for Peace werden wir dieses Jahr zum zweiten Mal in Braunschweig begehen und dabei auch des 9.Juli, der Veröffentlichung 1955 des Manifests von Russell und Einstein gedenken. Letztes Jahr sprach Angelika Claussen bei uns in feierlichem Rahmen.
Herzliche Grüße
Helmut
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0176 381 376 31,
http://www.helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de , http://www.friedenszentrum.info/,

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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1 Antwort zu weltweit einmal jährlich eine Demonstration gegen diesen Marktfundamentalismus

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