Was ist m.E. für ein gutes Leben für alle erforderlich?

Das kurze Manifest von Russell und Einstein von 1955 ist großartig: „Vor uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von Glück, Wissen und Weisheit.

Der Frieden muss einerseits von den Herzen aller Menschen ausgehen.

Jeder sollte versuchen, sein eigener Freund zu werden. Dies strahlt auf die Umgebung aus. Andererseits müssen wir gleichzeitig versuchen, auf die Politik im nachfolgenden Sinn einzuwirken.

Wir haben Energie im Überschuss, weil die Sonnenenergie in ihren Formen uns für Milliarden Jahre zur Verfügung steht und ein Vielfaches unseres Bedarfs anbietet und in südlichen Ländern schon für unter zwei Cent pro kwh zur Verfügung steht (und bald für weniger als 1 Cent/kwh). Sie ist aber auch bei uns schon gegenüber fossilen und gar nuklearen Energien konkurrenzfähig und wird immer billiger und hat viel weniger Nebenwirkungen.

Mit Energie im Überschuss können wir das Recycling perfektionieren und notfalls viele Rohstoffe aus dem Meerwasser wiedergewinnen.

Die Menschenzahlen gegen „runter“, wenn es uns wirtschaftlich gut geht, wie wir in Europa sehen.

Also: alles ist gut, wenn wir nur auf die übertriebene Konkurrenz verzichten und kooperativ denken und uns in allen Dingen mit „der menschliche Familie“, wie in den UN vorgegeben, absprechen und das UN-Gewaltverbot beachten. Dies sind die entscheidenden Dinge.

  • Man sollte natürlich noch andere Aspekte bedenken, zum Beispiel, dass die Preise laut Ernst Ulrich von Weizsäcker die ökologische Wahrheit sagen müssen und von daher ökologisch Bedenkliches mit einer angemessenen Ökosteuer belegt werden muss, und dass wir dafür natürlich eine UN-Institution brauchen. Wenn das läuft und die Reichen angemessen besteuert werden, sodass es keine Milliardäre mehr gibt, wird nach meiner Überzeugung der Kapitalismus plötzlich gut funktionieren.
  • Wir sollten natürlich mit den Kindern auf Augenhöhe umgehen, sie optimal ausbilden und zur vollen Lebensfreude animieren…
  • wir sollten mit Friedenslogik und nicht mit Sicherheitslogik arbeiten
  • es sollte große „commons“ das heißt öffentliche allgemein zugängliche Flächen, kostenlose Bibliotheken usw. geben, mindestens 10% der Landschaft sollten Naturschutzgebiete und die restlichen Flächen sollten klimafreundlich bewirtschaftet werden.

Helmut

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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