Vorschlag für eine Parteidiskussion Herbst 21

Lieber Thomas

Erst mal dieses Schreiben versuchsweise nur an Dich: Ich bin weiterhin der Ansicht, dass mein Vorgehen die linke Partei zur führenden Partei in Deutschland machen würde:

 

Lieber Norman, lieber Dieter, lieber Hans-Georg, lieber Thomas

Vorschlag für eine Parteidiskussion in Braunschweig und/oder in Niedersachsen im Herbst.

Mein Rezept, die Linke zur führenden Macht in Deutschland zu machen nach langem Dahindümpeln bei 8% trotz viel besserer Argumente als die anderen Parteien:

Keine Angst vor der AfD, keine Sorge vor einer Bühne, weil wir diese Bühne selbst dringend brauchen, sondern kraftvolle Auseinandersetzung. Wir müssen zeigen, dass wir die besseren Argumente haben, indem wir sie allen präsentieren und damit die Leute als Zuschauer gewinnen, die sich unsicher sind, welche Partei sie wählen sollen, und das ist die Mehrheit. Die kriegen wir nicht mit der bisherigen Art, sondern nur bei Mut zum Angriff. Alle guten Argumente müssen verwandt werden.

Meine Auseinandersetzung vor dem Bundesschiedsamt könnte man als kleines Beispiel nehmen.

„Schaukämpfe“ zum Beispiel in Niedersachsen, mit Unterstützung aus der Bundespartei, moderierte Aktionen durch Unparteiische, jede Partei gleiche Zeit, z.B. 2 Minuten, abwechselnd, vielleicht etwa alle 2 Monate von etwa 90 Minuten Länge, nach der Art von „Hart, aber fair“, mit klaren Themen, eines für jeden Abend, z.B. Klima, wie wir es mit Prof. Kuck in Braunschweig hatten, Migration, Mindestlohn, Reichensteuer, Coronaabgabe für Superreiche, allen wichtigen Themen. Auf die Dauer bei hybriden, Präsenz- und gleichzeitig Online- Kämpfen. Wir brauchen dafür schlagkräftige “GladiatorInnen” wie Sahra Wagenknecht, Gregor Gysi u.a. .

Bisher sagt m.E. die AfD, dass sie zu solchen Kämpfen bereit sei. Wir sollten sie beim Wort nehmen. Uns würde das sehr nutzen, da dann viele teilehme würden, „volle Arenen“, und unsere Argumente bekannt würden. Bisher hat die AfD mehr Stimmen als wir, nach meiner Ansicht wegen der Verweigerung der offenen Auseinandersetzung, das müssen wir ändern. Denn bisher sind viele nicht bereit, unsere Argumente anzuhören. Ich schlage vor, dass wir Niedersachsen zur Bühne für diesen Versuch machen. Keine Angst vor dem Gegner, offensive Auseinandersetzung, allerdings ohne alle physische oder drohende Gewalt, sondern mit der Kraft der besseren Argumente.

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de, www.ippnw.de , http://www.friedenszentrum.info/, http://die-linke-bs.de/,

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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