Jürgen Todenhöfer: Weil der US-Wirtschaft wegen Hormuz eine schwere Krise drohte, gab Trump all seine Kriegsziele auf https://wp.me/paI27O-6JW oder bei Existenz von Facebook, dieser Link:
Weil der US-Wirtschaft wegen Hormuz eine schwere Krise drohte, gab Trump all seine Kriegsziele auf:
-Regime Change,
-Beendigung des Raketenprogramms,
-Beendigung jedes Atomprogramms,
-Beendigung der Unterstützung der Hisbollah etc.
Bereits zu Beginn des Krieges, während der Mainstream noch träumte, die USA würden den „militärischen Zwerg Iran” einfach wegfegen, habe ich diese Niederlage hier vorausgesagt – wie üblich vom Mainstream beschimpft und ausgelacht. Doch der Iran war schlauer, als Amerika mächtig ist. Er hat Trump clever ausmanövriert und den Angriff der USA erfolgreicher abgewehrt, als das jemals ein anderes Land geschafft hat.
Netanyahu hat noch mehr verloren als Trump: seinen bisher leicht steuerbaren Kriegskumpel Trump. Er hat ihn zu offen am Nasenring durch die Manege geführt – und ihm vor allem eine öffentliche Niederlage beschert. Narzissten wie Trump mögen so etwas gar nicht.
Freue ich mich über all das? Nur begrenzt! Weil wir alle bei dieser israelisch-amerikanischen „Drecksarbeit” mit verloren haben. Weil es keine anständigen Kriege gibt. Oder haben die Kriegsfreunde bereits den mörderischen US-Angriff auf die Grundschule im iranischen Minab vergessen, bei dem 120 Kinder im Alter von 7-12 Jahren starben? Und all die anderen Iraner und Libanesen, die in diesem Krieg starben? Die Libanesen etwa am 8. April, ihrem „schwarzen Mittwoch”, mit 350 Toten? Oder die amerikanischen GI’s die Trump sinnlos verheizte? Krieg ist immer eine Niederlage.
