Der Mensch als von Natur her eher friedliches Wesen

Ich möchte hier begründen, wieso ich so etwas Abstraktes wie die Menschheit liebe und mich für sie einsetze. Einmal wissenschaftlich, sieh unten, und dann durch Hinweise auf das  Entzücken, das durch Menschen bei uns ausgelöst werden kann. Da bitte ich um Hinweise auf entzückende Beispiele, auf die ich hier hinweisen könnte.

Auf die Schnelle erst mal zwei Beispiele: 1. , eine junge Dame spricht über den Darm…  und 2.   https://www.youtube.com/watch?v=cLOnlV6sgG4 Entzückend…

2015 hörte ich zwei Vorträge während der Münchner Friedenskonferenz:

Einmal von Prof. Joachim Bauer,  über moderne Erkenntnisse über die Natur des Menschen:  Egoismus oder Altruismus?  Die Grundmotivation des Menschen sei auf soziale Akzeptanz ausgerichtet. Aggression entsteht, wenn ihm das verwehrt wird. Zitat: „Da auch Armut im Angesicht von Reichtum als soziale Ausgrenzung erlebt und und mit Aggression beantwortet wird, erscheint -neben einer Erziehung zum Frieden- soziale Gerechtigkeit als besonders  wichtige Gewaltprävention.“

Daher scheint es mir besonders wichtig, dass die objektiven Möglichkeiten für allgemeines wirtschaftliches Wohl bestehen, wenn der gesellschaftliche Reichtum ausreichend verteilt wird, wie in meinen Grundthesen formuliert. Daher muss dem Menschen, wenn „Eliten“ aus persönlichem Nutzen Kriege planen, den Bürgern mit der  Entwicklung von Feindbildern die normale freundliche Reaktion abtrainiert werden.

Einen zweiten Vortrag hielt Susanne Luithlen: Gewaltfreier Widerstand ist erfolgreich  Sie legt das, dass gewaltfreie Kampagnen doppelt so häufig erfolgreich sind wie gewaltsame.

 

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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