Kampagne Stopp Ramstein 2016

Mittwoch, 23. Dezember 2015 um 15:04 Uhr
Von: “Ramstein Kampagne” <info@ramstein-kampagne.eu>
An: info@ramstein-kampagne.eu
Betreff: Kampagne Stopp Ramstein 2016, Hervorhebungen von mir…

 

Liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

über 6700 UnterzeichnerInnen unter dem Aufruf „Stopp Ramstein“ – eine durchaus beachtliche Zahl.

Dieser Aufruf, Anfang August 2015 mit 60 ErstunterzeichnerInnen veröffentlicht, führte dann Ende September zu den größten Friedensaktionen um Ramstein in den letzten 20 Jahren – mit dem eindrucksvollen Höhepunkt der Demonstration am 26.09.2015 mit ca. 1500 TeilnehmerInnen, aber auch dem damit verbundenen Camp und der großen öffentlichen Friedensveranstaltung in Kaiserslautern. Genauere Informationen, Bilder und Videos finden Sie/Ihr auf der Webseite www.ramstein-kampagne.eu.

Aus dem Aufruf und den ersten Aktionen ist spätestens mit dem Planungstreffen am 13. Dezember 2015 in Offenbach eine Kampagne geworden.

Mehr als 120 Aktive aus der ganzen Republik, davon eine beachtliche Anzahl aus der Region, berieten einen Tag intensiv und solidarisch über die weiteren Aktionen. Schon vorher hat es bei Telefonkonferenzen, über E-Mails und Friedenstreffen, u.a. auch in der Region, eine intensive Diskussion über das „Wie weiter?“ gegeben. Wobei es immer um das „Wie (besser) weitermachen?“ und nicht um das „Ob weitermachen“ ging.

So konnten die Ergebnisse, basierend auch auf den vielen vorhergehenden Diskussionen, auch einmütig vereinbart werden. Besonders in den Arbeitsgruppen des Planungstreffens wurde schon intensiv über die konkrete Umsetzung und Realisierung des großen Projektes „Ramstein 2016“ diskutiert. Eugen Drewermann hatte in seinem bewegenden Eröffnungsbeitrag noch einmal auf die friedenspolitischen Rahmenbedingungen und die Notwendigkeit weiterer Aktionen gegen die Basis Ramstein verwiesen.

Die einzelnen Beiträge des Planungstreffens gibt es auch auf Video:

 

Ein beeindruckendes Ergebnis des Treffens war die Bereitschaft vieler der Anwesenden, eine aktive Rolle in der Vorbereitung und Durchführung der Aktionen zu übernehmen – sei es vor Ort, aber auch in der Unterstützung der zentralen organisatorischen und logistischen Vorbereitungen. Ein ermutigender Beginn, aber auch ein notwendiger. Weitere Unterstützung von mehr Menschen ist aber sicher notwendig. Wir möchten uns besonders an Sie/Dich wenden: Können Sie sich/kannst Du Dir eine aktive Unterstützung, ein „Mitmachen“ in der Vorbereitung und Durchführung vorstellen? Dann wenden Sie sich/Du Dich bitte direkt an info@ramstein-kampagne.eu.

Ohne weitere aktive Unterstützung, sind die folgenden vereinbarten Aktivitäten sicher auch nicht zu realisieren.

Vereinbart wurde am Wochenende für die Aktionen vom 10. bis 12. Juni 2016 folgende Aktionshöhepunkte vorzubereiten:

  1. Durchführung eines großen Friedenscamps, welches möglichst einwöchig sein soll.
  2. Eine große öffentliche Veranstaltung in Kaiserslautern am 10.06.2016 verbunden mit weiteren Diskussionsforen auch zu kontroversen friedenspolitischen Fragestellungen.
  3. Wenn irgend möglich, eine zentrale Kulturveranstaltung – mit Künstlerinnen und Künstlern, die schon letztes Mal dabei waren, aber hoffentlich auch mit Neuen, vielleicht sogar sehr prominenten.
  4. Und als Höhepunkt: Eine Menschenkette von Kaiserslautern bis zur Air Base Ramstein. Eine vielleicht einzigartige Herausforderung, verlangt diese doch, dass mindestens 10mal so viele TeilnehmerInnen wie im September 2015 mitmachen, um eindrucksvoll zu sein. Zur vollständigen Menschenkette müssen noch einige tausend mehr mobilisiert werden.

Wir wollen alles tun, dies zu erreichen. Wir, das sind auch der weiterarbeitende Organisationsausschuss und sicher auch das Büro „Stopp Ramstein“, aber besonders die vielen Aktiven, die sich jetzt schon zusammengefunden haben und sicher noch mehr werden.  Noch einmal: Alle sind herzlich eingeladen, mitzumachen.

Es zu versuchen, scheint friedenspolitisch auch absolut notwendig, angesichts der zentralen Rolle, die Ramstein in den Kriegsplanungen der USA und der NATO spielt – Drohnen, Atomwaffeneinsatzzentrale, Einsatzzentrum auch für die Militärflüge des Syrienkrieges. Die Liste kriegerischer Aktivitäten, die mit der Air Base Ramstein verbunden sind, ist umfassend und bedrohlich. Die Bundesregierung toleriert dieses, anstatt das Stationierungsabkommen für die Basis Ramstein zu kündigen und ist mit eigenen Interventionstruppen sowie Logistik ein aktiver Bestandteil der Kriegspolitik. Die Gefahren einer Dynamik von Krieg in Europa und darüber hinaus ist immer untrennbar mit der Basis verbunden, deshalb auch unser Protest.

Wir werden mit der Detailplanung zu Beginn des nächsten Jahres beginnen. Auf der Webseite finden Sie/Du genauere Informationen zum Planungsreffen und ab Anfang Januar auch zu den Arbeitsgruppen und der Route der Menschenkette. Wir werden uns bemühen, alle aktuellen Informationen auf der Webseite zu platzieren, sie über Facebook zu verbreiten sowie in dem neuen „Newsletter Ramstein 2016“ darzustellen.

In größeren Abständen werden wir auch Sie/Dich über alles Neue informieren.

Wir hoffen, dass  auch Sie/Du weiterhin den Protest gegen Ramstein aktiv unterstützt, würden uns über jedes Engagement ihrerseits freuen. Jederzeit stehen wir Ihnen/Dir für weitere Informationen zur Verfügung.

Wir möchten uns am Ende noch mit einer speziellen Bitte an Sie/Dich wenden. Die Vorbereitung und Durchführung der vielfältigen Aktivitäten verursacht Kosten – selbst bei sparsamsten Ausgaben und vielem ehrenamtlichen Engagement. Jede auch noch so kleine Spende auf unser Konto ist deshalb mehr als willkommen und hilft, den Protest gegen den Krieg besser und effektiver vorzubereiten.

IALANA e.V.
Stichwort: Ramstein 2016

Konto-Nr.: 1 000 668 083
BLZ: 533 500 00 |Sparkasse Marburg-Biedenkopf

IBAN: DE64533500001000668083
BIC: HELADEF1MAR

Haben Sie/Du herzlichen Dank und bitte scheuen Sie/Du sich/Dich nicht, uns mit allen Fragen anzusprechen.

Mit friedlichen Grüßen,

Reiner Braun
Pascal Luig
Pedram Shahyar

 

Aktionsbüro Ramstein-Kampagne

Marienstraße 19/20, 10117 Berlin,  Tel.: 030 20 65 48 57

Fax: 030 31 99 66 89

info@ramstein-kampagne.eu,  www.ramstein-kampagne.eu

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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1 Antwort zu Kampagne Stopp Ramstein 2016

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