Eine Dauerkultur des Friedens

In früheren Jahrhunderten stiegen die Kulturen auf und gingen unter,  jetzt aber muss eine Kultur entstehen , die lange hält, Jahrmillionen, und die von ständigem Untergang besonders durch Krieg bedroht ist, wenn die Menschen gegeneinander und nicht miteinander arbeiten:

Konsequenzen von Seiten der Politik: mehrfache Sicherungen auf UN-, Regionaler- und Staatenebene mit Institutionen mit Vetorechten, neue, auf Stabilität ausgerichtete föderale Strukturen, zum Beispiel Kommunen, Kleinstaaten, Regionen, Großregionen, UN-Ebene mit möglichst vielen Kompetenzen auf unterer Ebene.

– zum Beispiel Vermehrungsfreiheit auf Grund der föderalen Strukturen, die Leute können entscheiden, ob sie in ihrem Staat lieber übereinander oder lieber mit Abstand leben wollen… Die gesamte Menschheit wird strauchelnden Staaten zu Hilfe kommen, aber notfalls mit sozialem Abschlag… Menschen haben in den Staaten völlige Bewegungsfreiheit, aber die Staaten entscheiden, ob sie jemanden aufnehmen.

von Seiten der Kinder: “Tick, Trick und Track”, der kämpferisch soziale Geist der Pfadfinder, “die Welt retten”. Die Kinder suchen freiwillig und weitgehend selbstständig nach verbotenen zerstörerischen Dingen und achten auf das Funktionieren der Systeme…

von Seiten des Militärs: rein defensiv, alle Angriffswaffen werden verboten, mehrere weitweite Militärschulen achten auf weit überlegene Defensivwaffen, die nicht selbst zu Angriffswaffen werden dürfen.

von Seiten der Erziehung: konsequente lebenslange Bildung mit einem Schwerpunkt auf Friedenserziehung, von klein auf bis zur Seniorenfortbildung.

von Seiten der Kultur: Malerei, Bilder, Akustik, Gerüche, Gesamtkunstwerke, alles unter der Dominanz der Kultur des Friedens, wenn auch die künstlerische Freiheit besteht, auch mal das Gegenteil zu zeigen. Aber auch da Institutionen, die auf die “große Linie” achten, da ein Ausrutschen das Ende der Menschheit bedeuten könnte.

von Seiten der Technik: anstreben von Wunderwerken der Technik, aber nicht in Konkurrenz, sondern in Ergänzung zu einander…

Von Seiten der Geisteswissenschaft: mehrere Schulen sinnen über eine angemessene Philosophie nach, in freiem Wettstreit, unter keinem Denkverbot, auch in Richtung künstlicher Intelligenz, aber immer im Sinne, “sowohl als auch”…

von Seiten der Religionen: Integraler Ansatz, von allen das Beste…

von Seiten der Ökologie: das Ganze nachhaltig und immer besser, auf die Sonne(n) ausgerichtet, unter Nutzung der natürlichen Ressourcen des Sonnensystems, aber auch Reinigung unserer Abfallhalden, unter Erhaltung größtmöglicher Schönheit.

von Seiten der sozialen Dienste: auffangende soziale Dienste, für soziale Grundversorgung unabhängig von Leistung, kostenlose lebenslange Erziehung, Luxus und “Standing”, freundschaftliche Konkurrenz aber setzt Einsatz voraus. Reichtum nur bis zu einer für die Gesellschaft unschädlichen Höhe. Da achteten mehrere Konkurrenzinstitutionen darüber.

von Seiten des biologischen und intelligenten Lebens: auf ein allgemeines überwiegendes Wohlbefinden auch der Tierwelt ausgerichtet und wenn das nicht mehr gegeben ist, auf einen schnellen Tod.

Das Ganze so zusammengewebt, dass es sich ergänzt und sichert. Auch dafür Institutionen, die nebeneinander sich darum kümmern. Über allem kontrollierende und fördernde Instanzen. Immer mehrere, die sich ergänzen…

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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