die vielfältigen Möglichkeiten des Menschen

Man kann die Möglichkeiten des Menschen pessimistisch oder optimistisch sehen. Beides ist richtig.

Pessimistisch kann man sagen, man stirbt sowieso und die Geschichte des Menschen ist die von Kriegen, Katastrophen und Krankheiten.

Optimistisch kann man sagen, der Mensch hat sich phantastisch entwickelt, er wird in den meisten Fällen sechzig und mehr Jahre alt, er hat hervorragende künstlerische Fähigkeiten und soziale Instinkte. Zusätzlich ist es so, dass wir zwar alle sterben, aber wir fallen dann in den vorgeburtlichen Zustand zurück, in der unsere Essenz schon existierte. (Laut Konrad Lorenz ist unser „Ich“ sowieso nur Einbildung, es ist die Leistung von Ich- konstruierenden Leistungen unseres Zentralnervensystems) Wir  verschmelzen wieder mit dem Universum, wechseln damit unsere Sichtweise und können auch , wie ich mir vorstelle, jederzeit als Lebewesen wiedergeboren werden. (Allerdings natürlich auch als Schweine oder Fische usw.)

Mein Sohn schickte mir auf meine eher pessimistische Einschätzung der Lage drei Links, die schlaglichtartig seine Gründe für Optimismus beleuchteten.

Hier sind mein Mausfeld und mein Russel/Einstein-Manifest, (die hatte ich als grundlegend ihm gegenüber erwähnt):
Das ist Elon Musk (11 Minuten)  https://www.youtube.com/watch?v=xKCuDxpccYM, den finde ich sehr überzeugend (ist ein Physiker). Und hier nochmal 2 wichtige Statistiken, die die positiven weltweiten Entwicklungen zeigen:  https://ourworldindata.org/a-history-of-global-living-conditions-in-5-charts/  ,  https://ourworldindata.org/war-and-peace/#war-and-peace-after-1945

Wir sollten versuchen, dafür zu sorgen, dass dieser Optimismus sich weiter verbreitet und die pessimistischen Möglichkeiten nicht Realität werden.

Welche Möglichkeiten gibt es noch?

Gewaltfreie Methoden sind gewalttätigen offensichtlich überlegen. Dazu gibt es ein aktuelles Ted.com Video einer Afghanin auch mit Deutschen Untertiteln. Es ist aber nicht weniger komplex als die klassische veraltete Kriegsführung. Es gebe laut Gene Sharp 198 Methoden der gewaltfreien Taktiken.

Und eine Analyse von Prof. Bauer, in der er sagt, der Mensch sei überwiegend  ein soziales Wesen. Nur denkt er erst mal in seiner Kleingruppe, an die Menschheit zu denken muss er leider lernen…

Ich selbst habe vor, meine nächsten Jahre überwiegend zwei Themen zu widmen, erstens der Forderung des Manifests von Russell und Einstein: Nie wieder Krieg“. Der Gedenktag ist schon angelaufen.

Und der Forderung von Fabian Scheidler, Autor von „Das Ende der Megamaschine“, der sagt, angesichts des vielfältigen Chaos auf der Welt sei ein Zusammenschluss der Friedensbewegung, der sozialen Bewegungen und der Umweltbewegungen erforderlich. Ich werde versuchen, in Braunschweig diesen Zusammenschluss einmal pro Jahr zu schaffen und dies Konzept in der Welt zu verbreiten.

 

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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