Heute war Sahra Wagenknecht in Braunschweig:  Samstag, 26. August 2017,

Heute war Sahra Wagenknecht in Braunschweig: 

Samstag, 26. August 2017, 17:00 vor dem „Schloss“ 

Meine Fotos: https://goo.gl/photos/Ss5iV6RbcSzRcED8A

 

In der BZ wurde nur der Besuch in Wolfsburg berichtet, der aber ausführlich, so wie auch die Berichte über Horst Seehofer und Stephan Weil.
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Sie hielt ja eine ausgezeichnete Rede.
Zum Beispiel über die gelogene CDU Wahlaussage, dass die Deutschen unter Merkel „gut und gern leben“, wo doch 40% der Deutschen weniger verdienen als vor 20 Jahren, während die Reichsten kräftige Gewinne machen. Die Leiharbeit sei moderne  Sklaverei, wobei der Schutz der Arbeitnehmer, der zu Kohls Zeiten noch funktionierte, von der Koalition der bisher Regierenden abgebaut wurde. Sie fordert 12 € Mindestlohn, was auch das Mindeste sei, um in 45 Jahren eine Rente über dem Sozialsatz zu bekommen. Österreich sei vorbildlich bei der Rente, dort erhalte der „Durchschnittsrentner“ 800€ mehr ausgezahlt als in Deutschland. Die anderen Parteien sprechen auch von Steuersenkungen, sagen aber nicht, wie sie dies finanzieren wollen. Dies rechne nur die Linke vor. Im letzten Jahr wurde 8% mehr für die Rüstung ausgegeben und das soll so weitergehen, bis sich der Rüstungshaushalt fast verdoppelt hat. Unglaubliche 900 Milliarden Dollar gibt die Nato aus, dagegen Russland nur 50-60 Mrd Dollar. und dennoch wird bei uns noch mehr verlangt. Da wird das Geld verschleudert, bei den Hungernden kommen wir nicht auf schon längst gemachte Zusagen. Dabei treiben die Kriege, wozu Deutschland mit seinen Rüstungsexporten an Diktatoren wie Saudiarabien (das damit eifrig einen völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Jemen betreibt) und  einseitige Wirtschaftsverträgen durch die EU kräftig dazu bei. Der „Krieg gegen den Terrorismus“ ist eine wesentliche Ursache für den ansteigenden Terrorismus. Deutschland macht eine verantwortungslose Außenpolitik. Wir müssen zurück zu Willy Brandt, „von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen“.
Sie sprach über gekaufte Politik und  dass nur die Linke keine Spenden von Großspendern wie Daimler Benz und der Deutschen Bank annimmt. Und dass die Politiker wie Gerhard Schröder, aber auch viele Andere, sich später in den Aufsichtsrat der jeweiligen Großfirmen für Wohlverhalten wählen lassen: „Bezahlt wird später.“
Notwendig sei eine Stärkung der Linken, damit sich die Politik wirklich ändert.
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Herzliche Grüße
Helmut
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0176 381 376 31 und 0049 176 577 47 881 http://www.helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de , http://www.friedenszentrum.info/, http://die-linke-bs.de/,

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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