Bericht über den Weltkongress der IPPNW Helsinki im September 2006

Liebe Freunde

Zuerst möchte ich auf die Berichte in http://www.ippnw.de/Helsinki_Blog/ hinweisen.

Ich möchte besonders auf die Reden von Ron McCoy und Mayor Tadatoshi Akiba am Freitag aufmerksam machen, weiterhin auf den Workshop über den „Health Alert“ und die Plenarys über Globalisierung und Energie, die uns beschäftigen sollten.

 

Außerdem möchte ich auf die grundsätzliche Bedeutung von Lowns „Dreieck“ mit den Seiten Frieden, Umwelt und Entwicklung hinweisen, das er in Stockholm einführte.

Auch der „Global Marshall Plan“ insbesondere der Kirchen ist ein hoffnungsvolles Zeichen.

http://www.globalmarshallplan.org/what/index_eng.html

Herzliche Grüße  Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel. 0531 35 05 13,

 Bericht über den Weltkongress der IPPNW in Helsinki

im September 06

 

Ich flog am Donnerstag mit Christoph und Barbara nach Helsinki, dort zu Hotel Arthur und gleich darauf zum Kongresszentrum. Abends City Einladung in der City Hall am Meer.

 

Viele alte Bekannte: Robert Mtonga, Ime John, Walter aus Kenia, Ehepaar aus Indien, Bekannte aus Japan, Türkei, US Amerikaner, Engländer, Franzosen.

Dann eine Einladung durch die Stadt Helsinki mit Essen und Trinken im Rathaus.Danach Gang zum Hotel, Treffen mit Angelika, Christoph, Helmut, Gisela, Barbara, Gina aus Bonn. Besprechen des Verhältnisses bei dem internationalen Vorstand. Helmut legte seine Erfahrungen dar. Außerdem Angelikas Ansprechen des morgigen Besuches der israelischen Botschaft. Vier Punkte mitgegeben:  Atomwaffenfreie Zone, Konferenz für Sicherheit…, Gaza..,

 

Freitag 8.9.06 Helsinki

 

Morgens 9:00-11.00 fand die Opening ceremony  mit  etwa 300 Personen statt.

Dabei blieben mir folgende Reden in Erinnerung:

Ron Mc Coy, IPPNW Ex-Präsident

Einige wichtige Sätze von ihm waren:

Hiroshima war ein ungestraftes Kriegsverbrechen.

Man muss die Nuklearwaffen abschaffen, bevor sie uns abschaffen.

Jeder Nuklearstaat ist ein terroristischer Staat.

Einer von ihnen hat einen Krieg gegen den Terrorismus begonnen…

Wir haben es geschafft, Sklaverei und Apartheid abzuschaffen, wir werden auch die Abschaffung der Nuklearwaffen schaffen.

Nur wenn wir Atomwaffen abschaffen, können wir eine Proliferation der Waffen verhindern.

Trotz extremer Militärausgaben ist Sicherheit dadurch nicht zu erreichen.

Im Gegenteil: Die Wurzeln des Militarismus sind Ungerechtigkeit und Ungleichheit. Um zu überleben, muss die Menschheit diese groben Verletzungen der Menschenrechte aufgeben.

Kgosi Letlape, der Chef der Medizinischen Weltorganisation

Krieg ist die ältesten Epidemie. Die hängt mit dem Konzept der Vorherrschaft zusammen.

Man muss eine sorgende Gesellschaft aufbauen. Das Eigeninteresse stimulieren. Die Helsinki Erklärung ist wegweisend.

Die Moral der Ärzte lässt nach. Sie müssen sich wieder um die Gesellschaft kümmern.

Wer sonst? Sie müssen sich um die Verhinderung von Kriegen kümmern.

Mächtige Politiker sind in Wirklichkeit schwache Politiker, wenn sie nicht mehr den Menschen dienen, die sie wählten.

Er ist der erste schwarze Augenarzt in Südafrika.

Dann sprachen Medizinstudenten, die mit über 100 Personen sehr stark auf dem Kongress vertreten waren. Deren gewählte Topvertreter waren Alex Rosen und

Khagendra Dahal, Nepal: Medizin sei eine soziale Wissenschaft, wie wir seit Virchow wissen und Politik ist nichts anderes als Medizin im Großen.

Er fanden auch entzückende Zirkusaufführungen unter anderem von jungen Damen statt.

Danach fand eine Öffentlichkeitsaktion zu Target X statt und Suppenausgabe auf der Strasse.

Nuclear abolition 1. inhaltliche Plenarveranstaltung 13:30-15:00

 

Bürgermeister Tadatoshi Akiba, Hiroshima

Starke Kräfte suchen nach der Anwendung von Atomwaffen.

Wir begehen damit Selbstmord.

Das Tabu der Anwendung müssen wir mit größter Anstrengung aufrecht erhalten.

Sie herrschen mit der Teilung der Menschen und mit der einfachen Formel Gewalt gegen Gewalt.

Wir sind unterschiedlich, wir haben viel mehr Menschen auf unserer Seite. Das internationale Gericht vertritt die Ächtung von Atomwaffen. Es ist eine winzige Minderheit der Nationen, die, in brutaler Ächtung des Gerichtsurteils, dagegen verstößt.

Die Bürgermeister für Frieden halten an 2020 als Datum für das Ende der Atomwaffen fest.

Im „No Targets“ Projekt geht es darum, unsere Städte aus den Zielplanungen von Atomwaffen herauszunehmen. (Bekanntlich waren allein 40 Atombomben auf Moskau gerichtet) Diese Zusicherung ist von allen Atomwaffenstaaten zu verlangen.

Nationale Verteidigung ist zu wichtig, um sie den Nationen zu überlassen.

Ein Netzwerk von Menschen ist erforderlich, die nicht dulden wollen, dass ihre Städte als Kollateralschaden untergehen dürfen.

Der Kampf gegen Atomwaffen ist weit einfacher als der gegen andere menschheitsbedrohende Probleme.

Der Botschafter von Schweden wies darauf hin, dass viele Staaten Atomwaffen haben wollen, solange ein anderer welche besitzt. Man muss alle Atomwaffenstaaten als Outlaws erklären.

Xanthe Hall

Atomare Abrüstung war in 13 Schritten geplant Man sollte wieder vor das internationale Gericht gehen.

Williams Australia, vice president of  ICAN, (international campaign abolish nuclear weapons)

Die meisten Atomwaffen gab es 1996, seinerzeit 4100 Sprengköpfe, jetzt gibt es noch 2700, davon 5000 in hoher Alarmbereitschaft, wie der Blix Report belegt.

Wir müssen als „Grassrootcampaign“ Wellen erzeugen, die auf Amerika zubranden und eine Änderung der Politik bewirken. „I can, You can“ Nuklearwaffen bis 2020 abschaffen.

Die Studenten beteiligten sich auch an der Debatte.

15:30 das einzige Symposion der Tagung: Globalization and War etwa 75 Personen…

Martin  Khor, Third World network,

Krieg ist durch Gier erzeugt. Öl, Mineralien, Wasser, Land, Nahrung von Gott gegebene Rechte, wer hat den Nutzen?  Da dies nicht so gut klingt, wird es im Auftrag von Gutem für die ganze Welt getan, man tötet im Namen der Demokratie.

In Malaysia hat es nicht funktioniert. Ursprünglich waren 80% der Bankwesens englisch, nun sind 80% einheimisch.

Sonst aber zerstören sie die Politik der dritten Welt. Stark subventionierte Bauern in Europa und den USA zerstören die einheimische Bauern in der ganzen Welt mit zum Beispiel ihren Hühnerprodukten oder ihrem Mais und machen sie zu verzweifelten Desperados.

„Daher müssen wir sie mit Bomben töten, um sie zu retten…“

In der Mongolei brach 80% der Industrie zusammen durch die Öffnung der Grenzen.

Das Weltbanksystem hat vorher gute Gesundheitssysteme in der dritten Welt ruiniert.

Christoph  Krämer: Forschungsprogramme der dritten Welt und die Zivilgesellschaft gibt Hoffnung auf Besserung.

Indischer Student:

Es gibt unterschiedliche, positive und negative Definitionen der Globalisierung.

Bisher überwiegen die Negativen. Wir müssen freundliche Dinge globalisieren: Frieden und Solidarität…

Antonio Jarquin:

Nuklearwaffen haben mit Globalisierung zu tun.

Wir haben eine Gruppe von 15 Personen, die sich zur Zeit um Globalisierung in der IPPNW kümmern. Ähnlich wie Gottsteins Atomwaffen-Experte Rotblat brauchen wir Experten wie zB Galtung.

Wir träumen zusammen von einer besseren Welt.

Er bot folgendes Schema an:

Eine Linie führt von ökonomischer Unterdrückung über Bürgerkrieg bin hin zum Atomkrieg.

Eine zweite Linie führt zu dadurch verursachten Schäden wie Flüchtlingen, Armut und anderen

und eine dritte zu entsprechenden Antworten und Vorschlägen, die Dinge zu bessern.

Man müsse zum Beispiel essentielle landwirtschaftliche und wichtige Industrien schützen, zum Beispiel preiswerte Medikamente für die Armen.

Die gleichen Grundsätze gelten zwischen Ländern des Nordens und des Südens wie in den Länder, wo ebenfalls die sozialen Gegensätze nicht auf die Spitze getrieben werden dürfen.

18:30  war eine Einladung der Regierung durch den Finnischen Außenminister Mr. Erkki Tuomioja an der Meeresküste mit Essen und Trinken.

Samstag, 9.9.06:

9:00-10:30   Zweites “Plenary” Aiming for Prevention (Small arms)

Frau Dr. Kurway, Inderin:

Bei Landminen gab es zwei Millionen Tote. 15% der Landminen sind unkontrolliert verlegt, dort gibt es die meisten Opfer. Die öffentliche Meinung ist gegen die Minen zu mobilisieren.

Robert Mtongo, Zambia:

Wir gehen in Kampagnen vor. Zum Beispiel: “Aiming the prevention”,

Das Gesundheitswesen hat viel mit der Lösung der Probleme zu tun.

Die Opfer von Kleinwaffen, das UNO Programm dagegen, Zugang zu Entscheidungsträgern…

Dr. Diego Savalla aus Puerto Rico stellte ein mehrstaatliches Beobachtungsprojekt vor, das in Südamerika gestartet wurde und in Afrika zur Zeit beginnt.

Dr. Emperatriz Crespin aus El Salvador: Sie sprach über die vielen Toten und 12 Jahre Bürgerkrieg in ihrem Land und ihre Mobilisierung dagegen. Zum Beispiel das Treffen der Bürgerbewegung mit dem Präsidenten des Landes.

David Meddings:

Die restriktive Waffengesetzgebung in Kanada führe zu einem guten Erfolg..

Man sollte die Gewaltverhinderung auch „Evidence based“ durchführen.

Die Armut ist ein großes Problem. Sie müssen Kinder im Krankenhaus abweisen aus Mangel an Geld und sie sterben lassen.

Man sollte die Waffenausgaben mit den Gesundheitsausgaben vergleichen…

Working group session um 11.00 bis 12:30

W6 Communications Strategies for IPPNW I: Global Health Alerts-War is bad for your Health

Man muss die Stimme der Zivilgesellschaft stärken:  www.impacs.org

Am 19th. April 2007, an einem Donnerstag, geht es um einen aufklärenden Einsatz in Städten am 22th April, an einem Sonntag, geht es um den Jahrestag einer Erklärung von Albert Schweitzer Dieser soll durch Konzerte zur Feier des Lebens begangen werden.

Wichtige Kommunkationsregel: Wiederholen, Wiederholen, Wiederholen

Dann folgende Regeln:

Die richtige Botschaft

Die richtigen Botschafter: Junge Leute!

Die richtige Zuhörerschaft, wo Du die Möglichkeit hast, die Einstellung zu ändern

Die richtige Zeit , die Du bestimmen musst,

Die richtigen Zeiten, Du darfst nicht bei der einen Gelegenheit bleiben!

Die „Leiter“ des Engagements:

Keine Wahrnehmung

Wissen um die Probleme

Urteil über sie

Aktion!

 

Mentoren:

–          erfahrene IPPNW Ärzte,

Aufgaben:

–        Wahrnehmung der Probleme

–        Handeln „I CAN“

–        Ein Gesicht bekommen

Fortschritte in den letzten dreißig Jahren:

–          60 Diktatoren abgeschafft

–          die bewaffneten Konflikte gingen zurück

–          zwischenstaatliche Kriege gingen zurück

–          internationale Krisen ließen nach, wie in http://www.humansecurityreport.info/  belegt

 

 

Mentoren:

 

–          erfahrene IPPNW Ärzte, Sie sind immer glücklich, wenn Sie Ärzte zur Verfügung haben….

–           Aufgaben:

–          Aufmerksamkeit und Gefühl für die Wichtigkeit erzeugen

–          Zur Aktion „ICAN“ finden

–          Ein Profil bekommen

 

Fortschritt in den letzten dreißig Jahren:

–          60 Dictatoren abgeschafft

–          bewaffneten Konflikte gingen zurück

–          Kriege gingen zurück

–          Internationale Krisen gingen zurück

–          www.humansecurityreport.

Lars P. Man braucht Werkzeuge um aktiv zu werden, zum Beispiel Briefe gegen Atomwaffen… zum Beispiel Jugendliche animieren, eine Drei Minuten Audiovisuelle Aktion zu einem beliebigen Problem zu machen…

Mary-Whynne:   Die Briefe müssen vollständig entworfen sein, wir müssen vielen Einzelnen etwas Nützliches zu tun geben und sie mit Informationen versorgen. Mit Blättern zu den Problemen, Zusammenfassungen, Internetverknüpfungen von ippnw.org zu ca für Kanada..,

wie viel „Alerts“ pro Jahr sind zu schaffen, wir beschlossen erst mal zwei pro Jahr,

Wie bekommt man die Medien interessiert, wie viel Vorlauf brauchen die Informationen,

wie kann man das Atomwaffenthema mit anderen Themen verknüpfen, zum Beispiel Klimaveränderungen..,

man kann Informationen an Nachrichtendienste verschicken einschließlich kostenloser Photos, an kostenlose Medizinische Zeitschriften, an wöchentliche Zeitschriften,

Listen wichtiger Ereignisse.., Junge Leute sollten die Dinge präsentieren..

Was die Leute dafür brauchen: Einfach zugängliche Infomationen, die verlässlich sind, Power Point Repräsentationen,

Was die Mentoren brauchen:

Zusammengefasste Informationen, relevante Themen definieren,

Was die Medien brauchen:

Gezielte Botschaften, persönlicher Kontakt, versuche, Personen anzurufen,

es ist besonders gut, wenn Dinge weltweit passieren, schriftliche Information den Medien vorgelegt wird mit Referenzen, immer mit den speziellen Nachrichten beginnen, Verlässlichkeit ist von absoluter Wichtigkeit.

 

Die Medien und Du brauchen regelmäßigen Kontakt.

Zur Atomfrage gibt es eine wichtige Quelle von hochrespektierten Photographen.

Wenn Ihr es in Eure Projekte integrieren könnt, gehört es Euch. Es ist “secondary school level“, über die Zukunft der Atomenergie.

Wenn Ihr in den Verteiler wollt, teilt es bitte Mary-Whynne Ashford mit.

mashford@uvic.ca

Als zweitem Workshop am Samstag nahm ich an dem Energiethema teil.

 

W21 Presception for a sustainable Energy Future von 13.30-15:00

Andi Niebauer

Atomenergie ist nur zu einem geringen Teil an der weltweiten Energiebereitstellung beteiligt.

Einige Länder haben von vornherein verzichtet, andere, wie Deutschland, haben beschlossen, auszusteigen.

Erneuerbare Energien sind weniger schädlich und bedeuten mehr Arbeitsplätze.

„Negawatt“ ist ein Prinzip. Wind, Photovoltaic, solare Wärmekraftwerke, Geothermie, Wellenenergie, Biomasse, sind verschiedene Quellen.

In Zürich haben sie ein Biomassekraftwerk mit Technik aus Indien gebaut.

Der Inder Arun Mitra berichtete danach, in Indien sei eine Energieversorgung durch erneuerbare Energien möglich und wirtschaftlich. Es gebe eine Kapazität an Biomasse von 15000 MW. Sonnenenergie sei auch genug da.

Nuklearenergie sei teurer und gefährlich.

Bei der Diskussion wies ein US-Amerikaner darauf hin, dass in Städten eine gute Energieerzeugung durch Photovoltaic an den Glasfassaden von Hochhäusern möglich sei.

Danach fand noch von 15:30-17:00 das Europäische Treffen statt, wo organisatorische Entscheidungen getroffen wurden.

Um 19:00 startete die Farewell Party, wo fette Finnen einen unglaublichen Sound produzierten.

Sunday:

Anfangs sprach der Parlamentarier Pentti Tiusanen von Finnland  darüber, dass auch Finnland glaube, es habe die sichersten Nuklearanlagen…

Danach hielt Hans-Joachin Fell,  Vicepresident Euro-Solar.. MdB, seinen eindrucksvollen Vortrag, den ich hier mitgeschrieben habe, der aber auf dem http://www.ippnw.de/Helsinki_Blog/   am Ende im Wortlaut gelesen werden kann und auch der eMail in Kurzform als Anlage beiliegt.

Die erneuerbaren Energien lösen das Klimaproblem und das Problem der atomaren Bedrohungen. Die Nuklearanlagen addieren nur 2,5% zu den Energieressourcen der Erde zur Zeit. Die fossilen Energien zerstören unser Klima.

Windenergie allein reicht von der Energiekapazität bei weitem für alle Energieprobleme dieser Welt. Es gibt aber viele erneuerbare Energiequellen.

Die Ölpreisschätzungen waren immer zu niedrig. Die Ökonomien überschätzen systematisch die Menge der Ressourcen. Die Analysen der Spezialisten zeigen, wie die Mengen zurückgehen.

Ebenso die Vorräte an Gas.

Dagegen sind Kriege wegen der erneuerbaren Energien lächerlich.

Daher sind Solarenergien Friedensenergien.

Kohle ist die dreckigste Energieform.

Der Hurricane Kathrina kostete ein Drittel der Weltweiten Klimaprotektionskosten.

Wir brauchen einen kompletten Stopp der C02 Emissionen, um die Klimaveränderungen zu stoppen. Um einen wichtigen Beitrag zur Energieversorgung zu leisten, bräuchten wir 4000 Nuklearkraftwerke statt der momentanen 450. Das ist lächerlich. Die Uranvorräte gingen dann noch viel schneller zur Neige. Trotzdem wird Nuklearenergie viel viel höher subventioniert wie erneuerbare. Eine skandalöse Prioritätenliste bedeutet das.

Wind ist schon preiswerter als Kohle. Alle Energieinvestitionen sollten in erneuerbare Energien fließen. Die Verschmutzungen würden zurückgehen und keine neuen atomaren Probleme produziert.

Dafür braucht es eine angemessene Gesetzgebung. Wir haben in Deutschland bisher 12% Energiedeckung durch erneuerbare geschafft, was niemand geglaubt habe.

Richtige Gesetze und private Unternehmen seien die Formel.

Kleine Wasserkraftwerke, Geothermie, Solarkraftwerke in Spanien, Wellenenergie, Holzpelletsheizungen, Biodiesel.

Er zeigte sein eigenes elektrisches Solarauto.

Die Subventionen für Erneurbare Energien  kosten nur wenig in Deutschland, etwa einen halben Cent pro KW, und es wird immer weniger, bis die neuen Energie billiger als die alten werden.

Lasst uns kommunale Energie AG´s gründen!

Lasst uns für das Klima und die Gesundheit kämpfen!

Danach sprach Lars X. of Sweden.., ein Kernkraftexperte

Der Gau war nur sieben Minuten entfernt.

Der GAU wäre schlimmer als Tschernobyl gewesen und nur, da zwei von vier Dieselgeneratoren ansprangen, konnte er abgewendet werden.

Die Nuklearindustrie hatte seinerzeit einen enormen Glauben an ihre Zukunft.

Da die Investitionen in Menschen und Technik zurückgingen, ist Schwedens Nuklearindustrie nicht länger sicher. Die Moral ist korrumpiert.

Es wären Investitionen nötig, die praktisch neue Anlagen bedeuten würden. Sie können ja auch kein altes Auto durch neue Airbags in ein neues verwandeln.

Harrisburg, Tschernobyl und Forchmark passierten, das heißt, die Atomenergie ist nicht sicher…

Arun Mitra of India..

Er zeigte viele Photos über Indiens Energieprobleme…

Alex of Germany

 

Der Gesundheitsaspekt bedeutet es das Publikum mehr über Energiesicherheit zu lehren. Denn wir müssen die Konsequenzen tragen.

Schlussrunde: Final Conclusion:

Tschasow:

25 Kg angereichertes Uran ist genug für eine schmutzige Atombombe.

Es wird in über 100 Atomreaktoren in aller Welt verwendet.

Das Gesicht des Genozid

Helena Ranta

Millionen Morde, dabei ist immer Zeit zu reagieren.

Mit diplomatischen Briefen, mit Widerspruch.

Könnte der Mord an den Juden heute verhindert werden?

Wollen wir das?

Die Mittel der Verhinderung existieren.

Ruanda wurde nicht in der UN verhandelt,

das schlimmste Massaker in Bosnien wollten und konnten UN Soldaten nicht verhindern.

Der Sicherheitsrat hat die Möglichkeit einzugreifen, aber immer wieder gibt es das Veto.

Wir sind das Problem des Genozids.

Es passiert nicht durch Zufall, dieser Schrecken hat keinen Namen.

Die einen entscheiden, Krieg zu machen, die anderen, „nichts zu machen.“

Wir müssen an die Überlebenden denken, sie unterstützen, denn sie sind unsere Lehrer, denke daran für die Zukunft!

Ramesh Takar UN University

Krieg oder Gesundheit

Es gab keine El Quaida in Irak, jetzt gibt es dort Fundamentalismus.

Repression zu Hause, Aggression anderstwo.

Die Leute sind frei, aber frei sind auch die Todesschwadrone, das Gesetz der Dschungels, Krieg ist ein Instrument der Politik, einige tausend tote US Soldaten, 100.000- 200.000 tote Zivilisten im Irak, doppelt so viele tägliche Tote im Irak jetzt als im Januar.

Es ist das neue Europa, das Widerstand leistet. Das alte führte viele Kriege.

Das amerikanische Militär hat schweren Schaden genommen.

Die USA werden heute als die größte Gefahr für den Weltfrieden gesehen.

Das NPT wird zerstört..

Wie gut wäre es gewesen, wenn der Westen dem Iran gegen den Irak beigestanden hätte!

Was wäre, wenn Ahmedjanidschad einen Spruch des internationalen Gerichtshofes akzeptieren würde?

Die, die das internationale Gesetz respektieren, dürften anderen etwas über Moral erzählen…

Der Krieg gegen den Irak und gegen den Iran muss international verurteilt werden.

Gunnar Westberg, Copräsident

Wir haben ein Kongressstatement: Wenn Du Frieden willst, arbeite für die Gesundheit. Atomwaffen verursachen Kriege, Es gibt eine Präventive Medizin für das Süd-Nord Problem.

Es gibt ein fünf Punkte Programm für die zur Zeit als wichtig angesehenen und zu schaffenden Probleme:

Internationale Kampagne gegen Atomare Probleme

Proliferation und neue Waffen

Kleinwaffen

Medizinische Konsequenzen

Medizinstudenten

Hunderte von Details: Lies sie.

Welche Erinnerungen hat dieser Kongress geschaffen:

Genozid, Ruf zur Aktion, Es gibt immer die Gelegenheit einzugreifen.

Kriege sind schlecht für die Gesundheit..

Rons Ansprache

Studenten

Soziale Verpflichtungen…

 

Es gibt Grund für Optimismus:

Das Empire könnte fallen, viele Diktaturen sind schon gestürzt,

Fall der Philippinischen Diktatur, Fall des Apartheidsystems in Südafrika, Wir kooperieren nicht mit Diktatoren, Wir gehören zu der einen Welt, Wir sind der Grund, dass sie sich ändert.

Es gibt zur Zeit zwei Superpower, die USA und die Zivilgesellschaft,

Wir glauben, die Welt wird sich nicht noch einmal betrügen lassen.

Roy sagt, eine bessere Welt ist möglich. Sie ist schon auf dem Wege.

Zum Abschluss sang eine chinesische Studentin…

Damit war der Weltkongress offiziell beendet.

Danach gab es noch Treffen der Leitungsgremien der IPPNW am Sonntag und Montag.

Dann flog ich wieder nach Hause.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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1 Antwort zu Bericht über den Weltkongress der IPPNW Helsinki im September 2006

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