Konsenspapier, Brücken bauen…, Snd

 

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„Friedensbewegung: Zusammenführen statt Spalten!“
Gesprächskreis innerhalb der Initiative „Sicherheit neu denken“

Eine vorsichtige Zwischenbilanz bei der Formulierung eines Konsenspapieres
A Lange Version (und kurze Version – siehe weiter unten)
In Organisationen und in Gruppen der Friedensbewegung – einen Konsens erzielen.
„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“ (Friedensnobelpreisträger Willy Brandt)
1. Wir setzen uns ein für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt. Unser Ziel ist eine solidarische Weltgemeinschaft ohne Militär und Krieg, ohne Gewalt und Unterdrückung und ohne Ausbeutung von Mensch und Natur.
2. Wir sind entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten. Wir ächten den Krieg, denn Krieg ist immer ein Verbrechen an der Menschheit.
3. Wir ergreifen für keine kriegführende Seite Partei. Unsere Solidarität gilt allen Opfern von Krieg und Gewalt. Wir fordern alle Kriegsparteien auf, an den Verhandlungstisch zu kommen, Waffenstillstände und Friedensverträge zu vereinbaren, um auf diese Weise Kriege zu beenden und neue Kriege zu vermeiden.
4. Nur so hat die Menschheit eine lebenswerte Perspektive. Nur gemeinsam können die drängenden Probleme dieser Welt – z.B. Armut, Hunger, Flucht, Klimaveränderungen, Machtmissbrauch, Gefahren technologischer Entwicklungen – bearbeitet und gelöst werden.
5. Wir halten die globale Zusammenarbeit für unabdingbar, um Sicherheit und Überleben für alle Menschen zu erreichen. Alle Staaten werden aufgerufen, das Friedensgebot der Charta der Vereinten Nationen einzuhalten und Konflikte friedlich zu lösen.
6. Wir fordern den zunehmenden Einsatz materieller und geistiger Ressourcen für zivile Konfliktbearbeitung, für Klimaschutz sowie für die Beurteilung der Gefahren neuer Technologien statt immer mehr Geld für die militärische Rüstung der Staaten und für die Militarisierung der Gesellschaften auszugeben.
7. Die Einführung einer Wehrpflicht oder anderer Zwangsdienste lehnen wir ab. Wir wollen Asyl und Aufnahme für alle verfolgten Kriegsgegner*innen, Kriegsdienstverweigerer*innen und für alle, die vor Krieg und bewaffneten Konflikten geflohen sind. Unsere Unterstützung und Solidarität gelten allen Menschen, die sich für Frieden und die Verwirklichung von Menschenrechten einsetzen.
8. Wir treten ein für ein friedliches Miteinander von Menschen, Organisationen und Staaten auf der Grundlage eines positiven Friedensbegriffs. Dieser beinhaltet die Zunahme sozialer Gerechtigkeit und die Schaffung einer Kultur des Friedens zwischen den Menschen innerhalb einer Gesellschaft und zwischen den Gesellschaften und Staaten. Darin eingeschlossen ist der Abbau von struktureller, personeller und kultureller Gewalt.
9. Wir fordern eine Verstärkung der Friedenserziehung in den Bildungseinrichtungen und erteilen den Plänen zur Kriegstüchtigkeit der Gesellschaft eine klare Absage. Wir fordern den Ausschluss militärischer Forschung aus den Hochschulen (Zivilklauseln).
10. In der Friedensbewegung haben sich Menschen zusammengefunden, die Fachleute sind für Frieden und die Transformation von Gewalt in gewaltfreie Formen des Zusammenlebens. Wir beraten die Regierungen, Parteien und andere Institutionen in Friedensfragen und beteiligen uns an der Entwicklung von Methoden und Strategien der Krisenprävention, der zivilen Konfliktbearbeitung und der kommunalen Friedensarbeit.
11. Wir laden alle Menschen, Gruppen und Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich für Toleranz, Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, ein, sich uns anzuschließen. Grundlage unser Friedensarbeit sind die unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt – wie sie der Charta der UN und auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland dargelegt werden. Insbesondere:
Aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

• Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Art 1)

• Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. (Art 2)

• Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. (Art 3)

• Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet. Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. (Art 4)

• Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (Art 5)

• Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. (Art 8)

• Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. (Art 16)
Präambel Charta der UN
Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen,

• künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,

• unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu bekräftigen,

• Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können,

• den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern,
und für diese Zwecke

• Duldsamkeit zu üben und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben,

• unsere Kräfte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren,

• Grundsätze anzunehmen und Verfahren einzuführen, die gewährleisten, daß Waffengewalt nur noch im gemeinsamen Interesse angewendet wird, und

• internationale Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt aller Völker zu fördern –
haben beschlossen, in unserem Bemühen um die Erreichung dieser Ziele zusammenzuwirken.
B Kurze Version (mit KI generiert)
In Organisationen und in Gruppen der Friedensbewegung – einen Konsens erzielen.
„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“ (Friedensnobelpreisträger Willy Brandt)
Wir setzen uns ein für eine weltweite, gewaltfreie und gerechte Gesellschaft.
Das bedeutet für uns:
* Ablehnung von Krieg, Militarisierung und Ausbeutung von Mensch und Natur.
* Einsatz für zivile Konfliktlösungen, Friedenserziehung und globale Zusammenarbeit.
* Solidarität mit allen Opfern von Krieg, mit Kriegsdienstverweigerern und Geflüchteten.
* Förderung sozialer Gerechtigkeit und einer Kultur des Friedens.
* Orientierung an den Menschenrechten, wie sie in der UN-Charta und im deutschen Grundgesetzes. (Art 1 bis 8) festgehalten sind, als Basis für die Friedensarbeit.
Alle Menschen und Organisationen, die diese Punkte mit uns teilen, sind eingeladen, sich diesem Engagement anzuschließen.

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„Friedensbewegung: Zusammenführen statt Spalten!“

Gesprächskreis innerhalb der Initiative „Sicherheit neu denken“

 

Eine vorsichtige Zwischenbilanz bei der Formulierung eines Konsenspapieres

 

A  Lange Version      (und kurze Version – siehe weiter unten)

 

In Organisationen und in Gruppen der Friedensbewegung – einen Konsens erzielen.

„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“ (Friedensnobelpreisträger Willy Brandt)

 

  1. Wir setzen uns ein für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt. Unser Ziel ist eine solidarische Weltgemeinschaft ohne Militär und Krieg, ohne Gewalt und Unterdrückung und ohne Ausbeutung von Mensch und Natur.
  2. Wir sind entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten. Wir ächten den Krieg, denn Krieg ist immer ein Verbrechen an der Menschheit.
  3. Wir ergreifen für keine kriegführende Seite Partei. Unsere Solidarität gilt allen Opfern von Krieg und Gewalt. Wir fordern alle Kriegsparteien auf, an den Verhandlungstisch zu kommen, Waffenstillstände und Friedensverträge zu vereinbaren, um auf diese Weise Kriege zu beenden und neue Kriege zu vermeiden.
  4. Nur so hat die Menschheit eine lebenswerte Perspektive. Nur gemeinsam können die drängenden Probleme dieser Welt – z.B. Armut, Hunger, Flucht, Klimaveränderungen, Machtmissbrauch, Gefahren technologischer Entwicklungen – bearbeitet und gelöst werden.
  5. Wir halten die globale Zusammenarbeit für unabdingbar, um Sicherheit und Überleben für alle Menschen zu erreichen. Alle Staaten werden aufgerufen, das Friedensgebot der Charta der Vereinten Nationen einzuhalten und Konflikte friedlich zu lösen.
  6. Wir fordern den zunehmenden Einsatz materieller und geistiger Ressourcen für zivile Konfliktbearbeitung, für Klimaschutz sowie für die Beurteilung der Gefahren neuer Technologien statt immer mehr Geld für die militärische Rüstung der Staaten und für die Militarisierung der Gesellschaften auszugeben.
  7. Die Einführung einer Wehrpflicht oder anderer Zwangsdienste lehnen wir ab. Wir wollen Asyl und Aufnahme für alle verfolgten Kriegsgegner*innen, Kriegsdienstverweigerer*innen und für alle, die vor Krieg und bewaffneten Konflikten geflohen sind. Unsere Unterstützung und Solidarität gelten allen Menschen, die sich für Frieden und die Verwirklichung von Menschenrechten einsetzen.
  8. Wir treten ein für ein friedliches Miteinander von Menschen, Organisationen und Staaten auf der Grundlage eines positiven Friedensbegriffs. Dieser beinhaltet die Zunahme sozialer Gerechtigkeit und die Schaffung einer Kultur des Friedens zwischen den Menschen innerhalb einer Gesellschaft und zwischen den Gesellschaften und Staaten. Darin eingeschlossen ist der Abbau von struktureller, personeller und kultureller Gewalt.
  9. Wir fordern eine Verstärkung der Friedenserziehung in den Bildungseinrichtungen und erteilen den Plänen zur Kriegstüchtigkeit der Gesellschaft eine klare Absage. Wir fordern den Ausschluss militärischer Forschung aus den Hochschulen (Zivilklauseln).
  10. In der Friedensbewegung haben sich Menschen zusammengefunden, die Fachleute sind für Frieden und die Transformation von Gewalt in gewaltfreie Formen des Zusammenlebens. Wir beraten die Regierungen, Parteien und andere Institutionen in Friedensfragen und beteiligen uns an der Entwicklung von Methoden und Strategien der Krisenprävention, der zivilen Konfliktbearbeitung und der kommunalen Friedensarbeit.
  11. Wir laden alle Menschen, Gruppen und Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich für Toleranz, Frieden und Gerechtigkeit einsetzen, ein, sich uns anzuschließen. Grundlage unser Friedensarbeit sind die unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechte als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt – wie sie der Charta der UN und auch im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland dargelegt werden. Insbesondere:

 

Aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

  • Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Art 1)
  • Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
    Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. (Art 2)
  • Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt.
    Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden. (Art 3)
  • Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
    Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden. (Art 4)
  • Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (Art 5)
  • Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. (Art 8)
  • Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. (Art 16)

 

Präambel Charta der UN

Wir, die Völker der Vereinten Nationen – fest entschlossen,

  • künftige Geschlechter vor der Geißel des Krieges zu bewahren, die zweimal zu unseren Lebzeiten unsagbares Leid über die Menschheit gebracht hat,
  • unseren Glauben an die Grundrechte des Menschen, an Würde und Wert der menschlichen Persönlichkeit, an die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie von allen Nationen, ob groß oder klein, erneut zu bekräftigen,
  • Bedingungen zu schaffen, unter denen Gerechtigkeit und die Achtung vor den Verpflichtungen aus Verträgen und anderen Quellen des Völkerrechts gewahrt werden können,
  • den sozialen Fortschritt und einen besseren Lebensstandard in größerer Freiheit zu fördern,

und für diese Zwecke

  • Duldsamkeit zu üben und als gute Nachbarn in Frieden miteinander zu leben,
  • unsere Kräfte zu vereinen, um den Weltfrieden und die internationale Sicherheit zu wahren,
  • Grundsätze anzunehmen und Verfahren einzuführen, die gewährleisten, daß Waffengewalt nur noch im gemeinsamen Interesse angewendet wird, und
  • internationale Einrichtungen in Anspruch zu nehmen, um den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt aller Völker zu fördern –

haben beschlossen, in unserem Bemühen um die Erreichung dieser Ziele zusammenzuwirken.

 

 

B  Kurze Version  (mit KI generiert)

 

In Organisationen und in Gruppen der Friedensbewegung – einen Konsens erzielen.

„Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“ (Friedensnobelpreisträger Willy Brandt)

 

 

Wir setzen uns ein für eine weltweite, gewaltfreie und gerechte Gesellschaft.

 

Das bedeutet für uns:

 

* Ablehnung von Krieg, Militarisierung und Ausbeutung von Mensch und Natur.

* Einsatz für zivile Konfliktlösungen, Friedenserziehung und globale Zusammenarbeit.

* Solidarität mit allen Opfern von Krieg, mit Kriegsdienstverweigerern und Geflüchteten.

* Förderung sozialer Gerechtigkeit und einer Kultur des Friedens.

* Orientierung an den Menschenrechten, wie sie in der UN-Charta und im deutschen
Grundgesetzes. (Art 1 bis 8) festgehalten sind, als Basis für die Friedensarbeit.

 

Alle Menschen und Organisationen, die diese Punkte mit uns teilen, sind eingeladen, sich diesem Engagement anzuschließen.

 

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eir nachrichten vom 2.juni

eir nachrichten vom 2.juni     https://wp.me/paI27O-6dt

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: Fwd: DAILY (02.06.2025)
Datum: Mon, 2 Jun 2025 21:51:21 +0200
Von: Barbara Spahn <bspahn.mainz@gmail.com>
An: Helmut Käss <helmut_kaess@web.de>
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Spahn
0157-38763635

E.I.R. Nachrichten (eirna.de) vom 02.06.2025
Chefredakteur: Dr. Wolfgang Lillge

Das „Mörderbüro“ der NATO will keine Allianz zwischen Russland und den USA

Hat die Welt mit den Angriffen auf vier russische Flugplätze am Sonntag und weiteren Sabotageakten an Brücken und Eisenbahnstrecken in Russland die Schwelle zum Dritten Weltkrieg überschritten? Wenn ja, was ist zu tun, um ihn noch abzuwenden?

Es ist ja bereits allgemein bekannt: Am Vorabend der russisch-ukrainischen Gespräche, die am 2. Juni in Istanbul stattfinden sollten, wurden mindestens neun, möglicherweise noch mehr (die Ukrainer sprechen von 40) russische Militärflugzeuge auf Stützpunkten in verschiedenen Teilen Russlands (Olenja-Flugplatz in Murmansk, Diaghilew-Flugplatz in Rjasan, Belaja-Flugplatz in Irkutsk, Iwanowo-Flugplatz in Iwanowo) zerstört. Dieser konzertierte Angriff konnte nach Ansicht verschiedener Analysten nicht ohne die Steuerung der NATO und die Beteiligung Großbritanniens, der Vereinigten Staaten oder beider Länder durchgeführt werden.

Dies bedeutet, dass die Kräfte der NATO, Großbritanniens und der Vereinigten Staaten den Krieg eskalieren, obwohl Verhandlungen mit Russland zur Beendigung des Krieges im Gange sind. Die Eskalation dieser Angriffe ist der sicherste Weg in die Hölle. Und nun bittet Deutschland die Vereinigten Staaten um die Genehmigung, Mittelstreckenraketen vom Typ Taurus, die mit Atomsprengköpfen bestückt werden können, in der Ukraine zu stationieren. Einige Experten behaupten sogar, dass die Taurus-Raketen bereits dort sind, was, wenn es stimmt, bedeutet, dass Deutschland automatisch zum Ziel Russlands wird. Russland hat vor 80 Jahren im Zweiten Weltkrieg 27 Millionen Menschen im Kampf gegen Deutschland verloren. Russische Vergeltungsschläge gegen Produktionsstätten der Taurus-Raketen in Deutschland, möglicherweise mit ihren Hyperschallraketen vom Typ Oreschnik, die von keiner westlichen Militärmacht gestoppt werden können, scheinen fast unvermeidlich. Die Vorsitzende des Schiller-Instituts, Helga Zepp-LaRouche, und der Waffenexperte Ted Postol haben in einem Podcast vom 28. Mai auf diese Gefahr hingewiesen.

Es gibt noch eine weitere, noch erschreckendere Überlegung. Der Angriff vom Sonntag, der in seiner Überraschung, Koordination und Komplexität ein wenig an den 11. September erinnert, wirft auch die Frage auf, ob US-Präsident Donald Trump davon wusste oder nicht. Falls er nichts davon wusste, könnte dies der Beginn eines Putsches gegen Trump durch diejenigen sein, die den Angriff geplant haben. Wenn Trump allerdings davon wusste, hat er die neuen diplomatischen Beziehungen zu Putin und Russland jäh unterbrochen, und wir steuern auf einen Krieg zu. So oder so befinden wir uns jedoch in einer ganz anderen, weitaus gefährlicheren politischen Lage.

Das bedeutet, dass man keine voreiligen Schlüsse ziehen, keine unverantwortlichen Behauptungen aufstellen und nicht mit „offensichtlichen“ Aussagen prahlen sollten. Das könnte fatale Folgen haben.

Betrachten wir diesen Angriff für einen Moment analytisch im Zusammenhang mit dem Präzedenzfall „9/11“. Betrachten wir diesen Angriff als einen Angriff auf das Amt des US-Präsidenten – aber nicht nur auf das amerikanische Präsidentenamt. Denken wir an die unbefriedigenden Erklärungen, wie es zu den Anschlägen vom 11. September kommen konnte, und daran, was sich vor fast 24 Jahren tatsächlich ereignet hat. Denken wir dann an den jüngsten Angriff ukrainischer Drohnen auf den Hubschrauber von Präsident Putin. Denken wir noch einmal zurück an die Attentate auf den Präsidentschaftskandidaten Trump im letzten Jahr. Trump wäre vor weniger als einem Jahr, am 13. Juli 2024, in Butler, Pennsylvania, beinahe getötet worden und wurde im September 2024 in Florida erneut von einem Attentäter angegriffen, der versucht hatte, einen Raketenwerfer von einem vermeintlichen ukrainischen Waffenhändler zu kaufen. „Ich brauche Ausrüstung, damit Trump nicht gewählt werden kann,“ schrieb er.

Laut der Direktorin der Nationalen Geheimdienste, Tulsi Gabbard, ist es klar, und Präsident Trump stimmt dem zu, dass die in Muscheln geschriebene Botschaft „86/47“ des ehemaligen FBI-Direktors James Comey vom 15. Mai 2025 nur als Morddrohung gegen Donald Trump interpretiert werden könne. „Wir unterstützen die Ermittlungen des Secret Service zu Comeys Drohung gegen das Leben von Präsident Trump voll und ganz,“ erklärte sie. Wagen wir einen mutigen Schritt und überlegen: Versucht jemand, sowohl Präsident Donald Trump als auch Wladimir Putin zu ermorden, und wenn ja, wer? Und wer hätte die Fähigkeit, dies durchzuführen?

Wird über den Senat der Vereinigten Staaten ein Putsch gegen den Friedensprozess vorbereitet? Man betrachte die abwegigen Versuche der chaotischen Senatoren Lindsey Graham und Richard Blumenthal (Mitglieder beider Parteien), in der Ukraine vom 30. bis 31. Mai und am 1. Juni in Paris die laufenden Istanbul Gespräche zu sabotieren.

Vielleicht ist die Realität nicht die Stärke dieser Senatoren. Man betrachte diese verrückte Einschätzung: „Lindsey Graham und Richard Blumenthal betonten, dass die russische Propaganda versucht, der Welt die Idee von Russlands Erfolgen auf dem Schlachtfeld aufzuzwingen, aber dies entspricht nicht der Realität, und die Ukraine steht weiterhin stark in ihrem Kampf gegen den Aggressor.“ Abgesehen von ihrer Abwegigkeit – niemand bestreitet ernsthaft, dass Russland den Krieg auf dem Schlachtfeld gewinnt – hat ihr Wahnsinn potenziell schwerwiegende Folgen. „Im Mittelpunkt ihrer Bemühungen steht ein parteiübergreifender Sanktionsentwurf, der von fast dem gesamten US-Senat unterstützt wird, dessen Verabschiedung in Washington jedoch noch ungewiss ist. Er würde Ländern, die weiterhin russisches Öl, Gas, Uran und andere Exporte kaufen, Zölle in Höhe von 500 % auferlegen – darunter Nationen wie China und Indien, die rund 70 % des russischen Energiehandels ausmachen und einen Großteil seiner Kriegsanstrengungen finanzieren.“

Graham bezeichnete dies als „das drakonischste Gesetz, das ich in meinem Leben im Senat gesehen habe,“ berichtete Politico.

Handeln diese Senatoren in Absprache mit Großbritannien und der NATO, um die Friedensinitiative der Trump-Regierung gegenüber Russland rückgängig zu machen, wobei sie die Ukraine als Stellvertreter für diesen Zweck benutzen? Ist dieses Vorgehen nicht nur ein Verrat an den Vereinigten Staaten, sondern an der gesamten Menschheit? Als Reaktion auf die Angriffe twitterte Ray McGovern von Veteran Intelligence Professionals for Sanity: „TRUMP-ALARM: Rufen Sie Präsident Putin sofort an… Naive Neokonservative wollen einen größeren Krieg…“

In einem verzweifelten Versuch, alles in die Luft zu jagen, haben europäische Finanz- und Politikkräfte unter Führung der Geheimdienste der City of London ihre Verbindungen in der Kommandostruktur der NATO und des US-Verteidigungsministeriums genutzt, um die Wiederaufnahme vernünftiger und gerechter Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zu sabotieren.

In dieser sich schnell wandelnden Situation ist es von größter Bedeutung, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen – insbesondere wenn man sich „ganz sicher“ ist, einfache Antworten auf komplexe Fragen zu haben –, sondern vielmehr innezuhalten und nachzudenken. Erst wenn man nachgedacht hat, sollte man handeln. Executive Intelligence Review, der EIR Daily Alert und die Kommentare und Analysen auf den Webseiten des Schiller-Instituts und der LaRouche-Organisation sind die einzigen Quellen, in denen diese Art von Analysen der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Unsere Leser sollten diese jetzt so weit wie möglich verbreiten – in Ihrem Umfeld und im Internet. Lesen und verbreiten Sie die Zehn Prinzipien für eine neue Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur von Helga Zepp-LaRouche. Schließen Sie sich unseren Aktivitäten an, beteiligen Sie sich an Straßenaktionen und der Verteilung von Informationsmaterial. Es gibt eine Alternative, wie auf der Konferenz des Schiller-Instituts „Eine schöne Vision für die Menschheit in Zeiten großer Turbulenzen“ vor einer Woche ausführlich dargelegt wurde. Aber damit die Menschen diese Alternative erreicht, müssen Sie alles, was Ihnen im Weg steht, zur Seite schieben und uns helfen, diesen Abstieg in die Hölle zu stoppen. Die Menschheit und ihre Zukunft sind es wert.


Inhalt

STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR

  • Chinesische Vertreter beim Shangri-La-Dialog verurteilen die Förderung von Konflikten durch den Westen
  • Alaudinow: Sechsmonatige NATO-Vorbereitung der Ukraine-Invasion in Kursk
  • Wadephul: Niederlage Russlands „war nicht zu erwarten“
  • Israel blockiert Reise arabischer Außenminister nach Ramallah
  • IAEO veröffentlicht Iran-Bericht: Iran kritisiert „politische Manöver“
  • Tulsi Gabbard aus Singapur: Trump will Frieden mit China und anderen Ländern
  • Macron droht China in Shangri-La mit asiatischer NATO

NEUES PARADIGMA

  • China und 85 Länder gründen eine „Vermittlungsinstitution“
  • Israelische und palästinensische Friedensaktivisten treffen Papst Leo XIV.

ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM

  • Selenskij versucht, den Kiewer Bürgermeister Klitschko zum Schweigen zu bringen
  • Trump lässt Isaacman als Kandidaten für den Posten des NASA-Administrators fallen

STRATEGISCHE KRIEGSGEFAHR

Chinesische Vertreter beim Shangri-La-Dialog verurteilen die Förderung von Konflikten durch den Westen

1. Juni 2025 (EIRNS) – Zusätzlich zur offiziellen Erklärung des chinesischen Außenministeriums, in der die Tirade von US-Verteidigungsminister Hegseth gegen China verurteilt wurde, kritisierte auch der chinesische Vertreter beim Shangri-La-Dialog, Zhang Chi, die Einmischung der USA im Südchinesischen Meer und das Treffen der „Quad“, der anti-chinesischen Gruppierung aus den USA, Japan, Australien und den Philippinen.

Zhang sagte, die Quad betreibe unter dem Deckmantel der „Offenheit“ Spaltung und provoziere im Namen der „Freiheit“ Konfrontationen. „Wir sind entschlossen, unsere territoriale Souveränität und unsere maritimen Rechte und Interessen zu schützen, und wir arbeiten auch mit den ASEAN-Ländern zusammen, um Frieden und Stabilität im Südchinesischen Meer zu wahren,“ erklärte Zhang.

Konteradmiral Hu Gangfeng, Leiter der Delegation der Nationalen Verteidigungsuniversität der Volksbefreiungsarmee, sagte beim Dialog, dass die maritime Sicherheitslage im asiatisch-pazifischen Raum insgesamt stabil sei. Die Region, in der es seit vielen Jahren keine maritimen militärischen Konflikte gegeben habe, sei ein stabiler Teil der globalen Landschaft. Er fügte jedoch hinzu: „Bestimmte Länder fördern mutwillig den Aufbau exklusiver und konfrontativer Cliquen, verstärken ihre militärische Präsenz erheblich und verletzen unter dem Vorwand der sogenannten Freiheit der Schifffahrt häufig die territoriale Souveränität und die maritimen Rechte und Interessen anderer Länder.“

Alaudinow: Sechsmonatige NATO-Vorbereitung der Ukraine-Invasion in Kursk

1. Juni 2025 (EIRNS) – Generalleutnant Apti Alaudinow, stellvertretender Leiter des militärpolitischen Büros des russischen Verteidigungsministeriums, erklärte in einem Interview mit Sputnik, dass der Stab des Bündnisses über ein halbes Jahr lang die Invasion der ukrainischen Streitkräfte in die russische Region Kursk vorbereitet habe. „Der Stab des NATO-Blocks bereitete eine solche Superoperation vor, deren Wirksamkeit im Wesentlichen garantiert sein musste. Sie sammelten alle ihnen zur Verfügung stehenden Ressourcen, alle Arten von ausländischer Ausrüstung und ausgebildete Kämpfer. Sie hatten die Operation mehr als ein halbes Jahr lang vorbereitet, wobei die Kämpfer im Vereinigten Königreich und in anderen NATO-Ländern ausgebildet wurden,” sagte Alaudinow. Die ukrainischen Streitkräfte planten, die vorübergehend eroberten Gebiete in der Region Kursk als Druckmittel in den Verhandlungen einzusetzen.

„Das Ergebnis? Wie immer hat Russland gesiegt. Die NATO-Truppen erlitten erneut eine entscheidende Niederlage auf unserem heiligen Boden, wo der Feind erneut versuchte, uns etwas zu beweisen – und erneut scheiterte. Und alles in allem scheint es unwahrscheinlich, dass sie sich von diesen Verlusten überhaupt erholen können“, fügte Alaudinow hinzu.

Wadephul: Niederlage Russlands „war nicht zu erwarten“

1. Juni 2025 (EIRNS) – Bundesaußenminister Johann Wadephul hat eingeräumt, was zumindest jetzt jedem Politiker, insbesondere jedem deutschen Politiker, klar sein sollte: Russland kann nicht besiegt werden, weil es über Atomwaffen verfügt. „Es war von Anfang an klar, dass dieser Krieg höchstwahrscheinlich durch eine Verhandlungslösung beendet werden würde“, sagte Deutschlands oberster Diplomat in einem ausführlichen Interview mit der Süddeutschen Zeitung, wie RT berichtete.

„Eines ist sicher: Eine vollständige Niederlage im Sinne einer Kapitulation des atomar bewaffneten Russlands war nicht zu erwarten,“ erklärte der Minister und fügte hinzu, dass man in dieser Hinsicht „jetzt etwas ehrlicher geworden“ sei. Er behauptete weiterhin, dass die Truppen in Kiew sich „erfolgreich gegen die Moskauer Streitkräfte verteidigen,“ obwohl das ukrainische Militär in den letzten Monaten an der gesamten Front an Boden verloren hat.

Der Außenminister bekräftigte, es sei wichtig, Kiew zu einer „starken Verhandlungsposition“ bei den Friedensgesprächen zu verhelfen, und behauptete, Russland „drohe“‘ Deutschland. Er rechtfertigte die geplante militärische Aufrüstung und Erhöhung der Verteidigungsausgaben. Außerdem sagte er, die Beziehungen zwischen Moskau und Berlin könnten nicht mehr als „klare Friedenssituation“ bezeichnet werden.

Dmitri Medwedew antwortete darauf: „Ein Ghul namens Wadephul sagt, er erwarte aufgrund des Atomarsenals Russlands keine vollständige Niederlage mehr. Wir erwarten jedoch mit Spannung den wirtschaftlichen Zusammenbruch Deutschlands aufgrund seiner dummen Politik.“

Israel blockiert Reise arabischer Außenminister nach Ramallah

1. Juni 2025 (EIRNS) – Die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens, Jordaniens und Bahrains wollten heute zu einem Treffen mit Palästinenser-Präsident Mahmoud Abbas nach Ramallah reisen, wurden jedoch von Israel daran gehindert.

In einer gemeinsamen Erklärung verurteilten die Minister diesen Schritt als „Verletzung der Verpflichtungen Israels als Besatzungsmacht“ und erklärten, er spiegele „die Arroganz der israelischen Regierung, ihre Missachtung des Völkerrechts und ihre fortgesetzte illegitime Politik“ wider, berichtete Middle East Eye. Der palästinensische Botschafter in Saudi-Arabien erklärte gegenüber lokalen Medien, der Besuch sollte die Bedeutung der palästinensischen Sache für Araber und Muslime unterstreichen.

Ein israelischer Beamter bezeichnete das geplante Treffen gegenüber der Nachrichtenagentur Ynet als „provokativen“ Versuch, die Gründung eines palästinensischen Staates voranzutreiben. „Ein solcher Staat würde zweifellos zu einem Terrorstaat im Herzen des Landes Israel werden,“ behauptete der Beamte. „Israel wird nicht an Bemühungen mitwirken, die seine Sicherheit gefährden.“

IAEO veröffentlicht Iran-Bericht: Iran kritisiert „politische Manöver“

1. Juni 2025 (EIRNS) – Die IAEO veröffentlichte gestern ihren jüngsten Bericht über das iranische Atomprogramm, der eine verärgerte Reaktion aus Teheran hervorrief.

Laut AP, die behauptet, den Bericht und einen 22-seitigen Anhang gesehen zu haben, hat der Iran seine Vorräte an auf fast waffenfähiges Niveau angereichertem Uran weiter erhöht. Dem Bericht zufolge hat der Iran bis zum 17. Mai 408,6 Kilogramm auf bis zu 60 % angereichertes Uran angehäuft. Das ist ein Anstieg um 133,8 Kilogramm – oder fast 50 % – seit dem letzten Bericht der IAEO im Februar. Das zu 60 % angereicherte Material ist nur noch einen kleinen technischen Schritt von der waffenfähigen Qualität von 90 % entfernt. In einem Bericht vom Februar wurde dieser Vorrat auf 274,8 Kilogramm geschätzt.

Der IAEO-Bericht enthält eine ernste Warnung, so AP weiter, wonach der Iran nun „der einzige Nicht-Atomwaffenstaat ist, der solches Material herstellt“ – was die Behörde als „ernsthafte Besorgnis“ bezeichnet. Etwa 42 Kilogramm zu 60 % angereichertes Uran reichen theoretisch aus, um eine Atombombe herzustellen, wenn es weiter auf 90 % angereichert wird, so die Aufsichtsbehörde.

Der vierteljährliche IAEO-Bericht schätzt außerdem, dass die Gesamtvorräte an angereichertem Uran im Iran – einschließlich Uran, das auf niedrigere Anreicherungsgrade gebracht wurde – zum 17. Mai bei 9.247,6 Kilogramm lagen. Das entspricht einem Anstieg von 953,2 Kilogramm seit dem Bericht vom Februar.

Der Iran behauptet weiterhin, sein Atomprogramm diene ausschließlich friedlichen Zwecken, doch IAEO-Chef Rafael Mariano Grossi warnte, Teheran verfüge über genügend auf nahezu waffenfähiges Niveau angereichertes Uran, um „mehrere“ Atombomben herzustellen, wenn es sich dazu entschließen sollte.

Grossi erklärte am Samstag, er „bekräftigt seine dringende Aufforderung an den Iran, uneingeschränkt und wirksam“ mit der IAEO bei deren langjährigen Untersuchungen zu Uranfunden an mehreren Standorten im Iran zusammenzuarbeiten.

Tulsi Gabbard aus Singapur: Trump will Frieden mit China und anderen Ländern

1. Juni 2025 (EIRNS) – Die US-Direktorin für Nationale Nachrichtendienste, Tulsi Gabbard, die das US-Team beim von Großbritannien finanzierten Shangri-La-Dialog vom 30. Mai bis 1. Juni in Singapur leitete, wurde kurz nach der Tirade von Verteidigungsminister Pete Hegseth gegen China bei der Veranstaltung von Fox News interviewt. Obwohl sie sich diplomatisch äußerte, wies Gabbard die Provokation von Hegseth im Wesentlichen zurück.

Gabbard betonte zunächst, Präsident Donald Trump verstehe sich als „Präsident des Friedens“ und dies gelte auch für den asiatisch-pazifischen Raum, wobei sie Fox daran erinnerte, dass sie aus dieser Region (Hawaii) stamme. Sie bezeichnete den Shangri-La-Dialog als wichtige Gelegenheit für „Einzelgespräche“ mit ausländischen Staats- und Regierungschefs aus Asien und verwies dann darauf, wie sehr JFK und Reagan die Bedeutung der Diplomatie betont hatten.

Von den FOX-Journalisten provoziert, sich zu den Beziehungen zu China zu äußern („Will China Frieden?“), antwortete Gabbard, dass sowohl China als auch die USA deutlich gemacht hätten, dass sie keinen Krieg wollten. Im Wesentlichen hätten alle Nationen Asiens gute Beziehungen zu China und den USA und dass die beiden „mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede“ aufwiesen und zusammenarbeiten könnten.

Macron droht China in Shangri-La mit asiatischer NATO

1. Juni 2025 (EIRNS) – In seiner Rede am 30. Mai in Singapur beim Shangri-La-Dialog drohte der französische Präsident Emmanuel Macron, dass China mit NATO-Truppen in Südostasien rechnen müsse, wenn es Nordkorea nicht davon abhalte, Truppen auf „europäischen Boden“ (gemeint ist Kursk) zu entsenden. Er erklärte laut RT: „Aber was derzeit geschieht, dass Nordkorea an der Seite Russlands auf europäischem Boden präsent ist, ist eine große Frage für uns alle. Wenn China nicht will, dass die NATO in Südostasien interveniert, sollte es die DVRK eindeutig daran hindern, sich auf europäischem Boden zu engagieren.“


NEUES PARADIGMA

China und 85 Länder gründen eine „Vermittlungsinstitution“

1. Juni 2025 (EIRNS) – Die Global Times berichtet, dass China eine „Internationale Organisation für Mediation“ (IOMed) gegründet hat, um Diplomatie und Dialog sowohl in der Politik als auch in den wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen zu fördern. Die Unterzeichnungszeremonie fand am 30. Mai in Hongkong statt, an der hochrangige Vertreter aus 85 Ländern und fast 20 internationalen Organisationen teilnahmen.

Außerdem unterzeichneten 33 Länder die Konvention vor Ort und wurden Gründungsmitglieder. Global Times schreibt: „Als weltweit erste zwischenstaatliche Organisation, die sich der Lösung internationaler Streitigkeiten durch Mediation widmet, bietet die IOMed eine neue Plattform für die Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Ländern, von Investitionsstreitigkeiten zwischen dem Staat und den Bürgern anderer Länder sowie von internationalen Handelsstreitigkeiten.“

Die Beschreibung der Absicht der IOMed erinnert stark an die Kampagne des Schiller-Instituts für eine neue globale Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur. Global Times schreibt: „Mediation basiert auf der Achtung des Willens der Parteien und sucht mit Hilfe einer neutralen dritten Partei nach Win-Win-Lösungen, wobei die endgültige Entscheidung von den Streitparteien getroffen wird. Dieser Ansatz, der die Weisheit des ‘harmonischen Zusammenlebens’ beinhaltet, hat einen neuen Weg für den Umgang mit internationalen Streitigkeiten mit großen kulturellen Unterschieden und hoher politischer Sensibilität eröffnet.“

Israelische und palästinensische Friedensaktivisten treffen Papst Leo XIV.

1. Juni 2025 (EIRNS) – Maoz Inon, ein israelischer Friedensaktivist, der im Mai auf einer Tagung der Internationalen Friedenskoalition sprach, traf zusammen mit seinem palästinensischen Kollegen und Freund Aziz Abu Sarah im Vatikan mit Papst Leo XIV. zusammen. Maoz‘ Eltern wurden bei den Anschlägen vom 7. Oktober 2023 getötet, während Aziz Abu Sarahs Bruder während der ersten Intifada zwischen 1987 und 1993 in einem israelischen Gefängnis ums Leben kam. Die beiden Männer sind Co-Präsidenten von InterAct, einer Organisation, die sich für den Frieden einsetzt.

Während des Treffens sagte Papst Leo: „Frieden entsteht von unten, beginnend an Orten, in Gemeinschaften und lokalen Institutionen, indem man ihnen zuhört, was sie uns zu sagen haben.“ In einem Beitrag auf X antwortete Aziz Abu Sarah: „Weise Worte von Papst Leo! Ich bin sehr dankbar für die Gelegenheit, ihn gestern getroffen zu haben.“

In einem Interview mit Vatican Media berichtete Aziz Abu Sarah, dass sein Bruder verhaftet worden und im Gefängnis gestorben sei. Er sagte, er sei bitter über den Tod seines Bruders, habe aber schließlich verstanden, dass „jedes Mal, wenn man sich für Rache entscheidet, man sich für Hass entscheidet und damit zum Sklaven desjenigen wird, der meinen Bruder getötet hat. Ich habe mich für Vergebung entschieden, nicht weil dieser Mensch sie verdient hätte, sondern weil es meine Entscheidung ist und ich frei sein möchte.“

Er freundete sich mit Aziz an und fügte hinzu: „Wir sind nicht nur Partner, wir sind Brüder. Wir sind Brüder, die Gerechtigkeit und Frieden anstreben.“


ZUSAMMENBRECHENDES IMPERIALES SYSTEM

Selenskij versucht, den Kiewer Bürgermeister Klitschko zum Schweigen zu bringen

1. Juni 2025 (EIRNS) – Die Londoner Times berichtet, dass Selenskij und der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko (ein potenzieller Gegner Selenskijs bei Wahlen), „im Krieg“ liegen. Die Times schreibt: „Selenskij hat Medienberichten zufolge die Macht der zivilen Regierung der Hauptstadt an sich gerissen, nachdem er Klitschko in den ersten Monaten des Konflikts die Kontrolle über die Militärverwaltung entrissen hat.“

Die ukrainische Antikorruptionsbehörde habe sieben Mitarbeiter von Klitschko festgenommen, drei weitere würden derzeit verhört, schreibt die Times.

RT berichtet, Klitschko habe der Regierung Selenskij vorgeworfen, den Stadtrat mit „Razzien, Verhören und Drohungen mit erfundenen Strafverfahren“ lahmzulegen, die sein Team daran hinderten, die für Entscheidungen erforderliche Beschlussfähigkeit zu erreichen. „Dies ist eine Beseitigung demokratischer Prinzipien und Institutionen unter dem Deckmantel des Krieges,“ zitierte die Times Klitschko. „Ich habe einmal gesagt, dass es in unserem Land nach Autoritarismus riecht. Jetzt stinkt es!“

Es sei daran erinnert, dass Klitschko eines der genannten „Probleme“ in dem durchgesickerten Austausch zwischen der stellvertretenden US-Staatssekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten, Victoria Nuland, einer zentralen Akteurin des Maidan-Putsches 2014, und dem US-Botschafter in der Ukraine, Geoffrey Pyatt, während der Orchestrierung dieses Putsches durch die USA war. Pyatt sagte, dass „Klitschko hier offensichtlich das komplizierte Elektron ist“, und riet Nuland, ihn anzurufen und ihm zu sagen, er solle sich aus den Plänen der USA für die Führung des Landes heraushalten. Nuland antwortete: „Ich glaube nicht, dass ‘Klitsch’ in die Regierung gehen sollte. Ich halte das nicht für notwendig, ich halte es nicht für eine gute Idee.“

Trump lässt Isaacman als Kandidaten für den Posten des NASA-Administrators fallen

1. Juni 2025 (EIRNS) – Präsident Donald Trump gab heute auf Truth Social bekannt, dass er Jared Isaacman als seinen Kandidaten für den Posten des NASA-Administrators fallen lässt. Isaacman hatte die Hürde im Handelsausschuss des Senats genommen und sollte diese Woche vor dem gesamten Senat angehört werden.

Der Risikokapitalgeber Isaacman war ein Mitarbeiter von Elon Musk und Musks bevorzugter Kandidat für den Posten des NASA-Administrators. (Musks Ausscheiden aus der Regierung unter unklaren Umständen könnte Trumps Entscheidung beeinflusst haben.) Dies folgt auf erhebliche Kürzungen des NASA-Budgets um rund 25 %, wobei das Wissenschaftsbudget um ganze 50 % gekürzt wurde.

Besonders betroffen sind das Goddard Space Center in Maryland, das für die Planetenmissionen der NASA zuständig ist, und das Jet Propulsion Lab in Kalifornien. Der Mietvertrag für das Goddard Institute of Space Studies an der New York University in New York City wurde aufgrund der Kürzungen vollständig gekündigt, und die Gesetzgeber in Maryland arbeiten mit Hochdruck daran, das Zentrum in Maryland zu retten. Trump hat außerdem den Posten des Chefwissenschaftlers der NASA sowie das Amt für Technologie, Politik und Strategie abgeschafft.

 

Herausgeber: E.I.R., Bahnstraße 4, 65205 Wiesbaden (Deutschland)

Alle Nachrichten auch auf eirna.de.

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adam Keller 2016

adam Keller 2016  https://wp.me/paI27O-6dl

 

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: Trump und die IPPNW – ein etwas anderer Blick
Datum: Sun, 25 Dec 2016 01:13:38 +0100
Von: „Helmut Käß“ <helmut_kaess@web.de>
An: Uri Avnery <avnery@actcom.co.il>, Uri Avnery <uri.avnery@gmail.com>

Lieber Uri Avnery 

Happy Christmas to you!
 
Ich bekam gerade Deinen aktuellen Brief und guckte daraufhin auf Deine Homepage. Dabei sah ich Deinen Brief vom 10.12, siehe unten. Da haben wir in der IPPNW den Eindruck, dass für die „dunkle Wolke“ noch andere Dinge wichtig sind. Rainer Mausweg sagt, dass  unsere Medien massiv von den „Eliten“ beeinflusst werden.
 
In der IPPNW Deutschland wurden die Gründe für die Wahl Trumps diskutiert. Mir erscheint die Erklärung von dem Psychotherapeuten Rexilius am glaubwürdigsten. http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=3898
Er sagt, die Leute haben das Gefühl, von Ihren Regierungen belogen zu werden. Sie hätten Sanders vorgezogen, aber bei der Alternative zwischen der unter den Angriffen von Bernie Sanders zwar etwas sozialeren, aber zutiefst verlogenen „Bellizistin“ Clinton und dem Lügner Trump hätten sie den nicht so eindeutig kriegswilligen und offeneren Lügner Trump vorgezogen…
 
Herzliche Grüße

Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0176 381 376 31,

 

 

Gesendet: Samstag, 24. Dezember 2016 um 16:53 Uhr
Von: „Gush Shalom“ <info@gush-shalom.org>
An: intl@mailman.gush-shalom.org
Betreff: [Gu_w] The Secretary-General to report to the Council every three months on the implementation
 
 Settlement Products Wiki
http://settlement-products.wikia.com
 
 
  This week’s  ad 
 
For a change
Herzog and Lapid
Did the right thing
Preventing a
Kangaroo court
For the
Summary expulsion
Of Knesset Members. 
Cheques to help us with ads and campaigns to Gush Shalom, pob 3322, Tel-Aviv 61033 Please, include your email address

~~~ 

Crazy Country
Adam Keller 
 
 
weekly column by  Uri Avnery:
 
„If you don’t help us achieve peace, at least don’t send us this sworn peace-wrecker.“
 
~~~
 
 
 
 
~~~
  
GUSH SHALOM p.o.b. 3322 Tel Aviv 61033 http://zope.gush-shalom.org/index_he.html  אתר בעבריתEnglish homepage http://zope.gush-shalom.org/index_en.htmlСтатьи Ури Авнери http://zope.gush-shalom.org/home/ru/avnery Gush Shalom on Facebook     גוש שלום בפייסבוק 
 
 
Книга Ури Авнери -Другая сторона медали-  написанная по горячим следам войны 1948 годаhttp://zope.gush-shalom.org/home/ru/other-side-of-coin-russian.pdfhttp://zope.gush-shalom.org/home/ar/avnery اوري افنيريTruth / Правда /  אמת /  حقيقة/~~~Daily updated Occupation Magazinehttp://www.kibush.co.il english/עבריתThe Other Israel OM weekly picks ( English), including oppositional articles in Israeli mediasubscribe by writing „Send me TOI“ in the subject line,  to otherisr@actcom.co.ilwww.gush-shalom.orgGush Shalom on Facebook https://www.facebook.com/GushShalom
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

— To unsubscribe, send mail to intl-request@mailman.gush-shalom.org and write the word unsubscribe in the subject line. In some programs it is enough to use the following link: mailto:intl-request@mailman.gush-shalom.org?subject=unsubscribe –NB: IN CASE THE AUTOMATIC UNSUBSCRIBE FUNCTION FAILS: send it again but now to info@gush-shalom.org and we will do it manually If you got this forwarded and you want to subscribe, send mail to intl-request@mailman.gush-shalom.org and write the word subscribe in the subject line. …or use the link mailto:intl-request@mailman.gush-shalom.org?subject=subscribe — For assistance: info@gush-shalom.org

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Uri Avnery 2012

Uri Avnery 2012  https://wp.me/paI27O-6df

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff:

Fw: RE: Krieg

Datum:

Fri, 5 Oct 2012 16:42:20 +0200 (CEST)

Von:

helmut_kaess@web.de

An:

Uri Avnery <uri.avnery@gmail.com>

Lieber Uri Avnery

Herzlichen Dank für Deine Einschätzung.

Dann können wir ja unsere Anstrengungen in dieser Angelegenheit einstellen.

Herzliche Grüße

Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0176 3813 7631, http://www.helmutkaess.de/Wordpress/

Gesendet: Freitag, 05. Oktober 2012 um 15:01 Uhr
Von:
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: RE: Krieg

Lieber Helmut,

Ich glaube der Krieg ist verschoben – fuer immer.

Danke.  uri

From: helmut_kaess@web.de [mailto:helmut_kaess@web.de]
Sent: Friday, October 05, 2012 12:10 PM
To: avnery@actcom.co.il; Gush Shalom (Israeli Peace Gush Shalom
Subject: Krieg

Lieber Uri Avnery,

nach Deinem dramatischen Artikel von letztem Samstag (29.9.2012) „the grand default“:

Hast Du außer der Veröffentlichung noch etwas anderes unternommen?

Hast Du oder eine Deiner Organisationen Regierungen und Außenminister und Friedensorganisationen angeschrieben?

Ich habe  Emails über einen größeren Verteiler, darunter Organisationen der Friedensbewegung, mit Deinem Artikel verschickt, allerdings ohne wirkliche Resonanz außer einigen freundlichen Worten von japanischen Bekannten.

Jetzt versuche ich, bei meiner kleinen Friedensorganisation in Braunschweig zu erreichen, dass sie sich mit mir dazu auseinandersetzen und evtl. sinnvolle Aktionen überlegen.

Was würdest Du vorschlagen, wäre sinnvoll in Deutschland zu tun, um einen Krieg gegen den Iran zu verhindern?

Herzliche Grüße

Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0176 3813 7631, http://www.helmutkaess.de/Wordpress/,.

Gesendet: Dienstag, 22. Mai 2012 um 00:19 Uhr
Von: avnery@actcom.co.il
An: Helmut_Kaess@web.de
Betreff: krieg

Lieber Helmut,
Es besteht keine Kriegsgefahr – weder vorher noch jetzt.
Schalom,
uri

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Uri Avnery 2013

Uri Avnery 2013  https://wp.me/paI27O-6da

Aw: RE: [liste@kopi-online.de] Ellen Rohlfs, Sun, 21 Jul 2013 20:21:28 +0200 (CEST), Uri Avnery <uri.avnery@gmail.com>

Liebe Uri

Herzlichen Dank für Deine Antwort.

Dein jetziger Name ist aber uriger.

Inzwischen habe ich über den Kopiverteiler die Übersetzung gefunden, die diesmal bisher nicht auf Deiner deutschen Homepage ist.

  http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_Israel_juedische/Uri_Avnery/avnery_uri_Danke%20Europa.htm

Und ich habe schon eine Anlage daraus gemacht, weil die sich besser liest.

Herzliche Grüße  Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0176 381 376 31, http://www.helmutkaess.de/Wordpress/,

Gesendet: Sonntag, 21. Juli 2013 um 11:38 Uhr
Von: „Uri Avnery“ <uri.avnery@gmail.com>
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: RE: [liste@kopi-online.de] Ellen Rohlfs

Lieber  Helmut

(Ich hiess einmal auch so)

Inga Gelsdorf uebersetzt vorlaeufig.

Mein Deutsch ist nicht gut genug, und meine Zeit zu begrenzt.

Schalom,    uri

From: helmut_kaess@web.de [mailto:helmut_kaess@web.de]
Sent: Saturday, July 20, 2013 10:30 PM
To: Kopie Liste
Cc: „Schöbel, Frieder“
Subject: Aw: [liste@kopi-online.de] Ellen Rohlfs

Ihr Lieben

Ellen Rohlfs Gesundheit ist äußerst wichtig, aber wer kann ihre Übersetztungsaufgabe für Uri Avnery übernehmen, wo er gerade einen äußerst wichtigen Text geschrieben hat? Ich hoffe auf baldige Übersetzung.

http://zope.gush-shalom.org/home/en/channels/avnery/1374256076/

Oder kann Uri Avnery diesemal seinen Text selbst übersetzen?

Herzliche Grüße

Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0176 381 376 31, http://www.helmutkaess.de/Wordpress/,

Gesendet: Samstag, 20. Juli 2013 um 20:46 Uhr
Von: „erhard arendt“ <art@erhard-arendt.de>
An: „Kopie Liste“ <liste@kopi-online.de>
Betreff: [liste@kopi-online.de] Ellen Rohlfs

liebe mitmenschen,

ich hab vergessen eine e mail adresse anzugeben, an die sie die wünsche für ellen rohlfs schicken können.
es sei nachgeholt:  art@erhard-arendt.de

alles gute
erhard arendt

Am 20.07.2013 18:25, schrieb erhard arendt:

Eine Seite für Ellen Rohlfs

Frau Rohlfs ist auf dem Wege der Besserung. Sie war im Garten gestürzt, hat eine Hand gebrochen.
Es dauert bis das abgeheilt ist und sie wieder problemlos am Computer arbeiten, an unseren Aktivitäten teilnehmen kann. Sie wurde auch erfolgreich an der Hüfte operiert und befindet sich zur Zeit im Krankenhaus.

Frau Gelsdorf regte an, für alle die Ellen Rohlfs ein paar gute Worte schicken wollen, eine Liste zu erstellen, es ist mit Ellen Rohlfs abgesprochen worden.

Das Palästina Portal sammelt auf einer Sonderseite Ihre guten Worte und Wünsche >>>

http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_deutsch/rohlfs-ellen.htm

…………………..

„Das Palästina Portal“

Erhard Arendt – 44137 Dortmund – Paulinenstr. 41

Tel. 0231/1858130 – art@erhard-arendt.de

www.erhard-arendt.de

das palästina portal www.palaestina-portal.eu

Die Mitteilung in dieser E-Mail ist vertraulich und nur für den Adressatenkreis bestimmt.Unbefugte Empfänger haben kein Recht, vom Inhalt Kenntnis zu nehmen, fehlgeleitete E-mails sind sofort zu löschen. Weiterleiten oder Kopieren darf, auch auszugsweise nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Einwilligung des Absenders erfolgen.

„Die Freiheit ist ein wundersames Tier – Und manche Menschen haben Angst vor ihr -Doch hinter Gitterstäben geht sie ein – Denn nur in Freiheit kann die Freiheit Freiheit sein“ – Georg Danzer

   Palästina Portal“

Erhard Arendt – 44137 Dortmund – Paulinenstr. 41

Tel. 0231/1858130 – art@erhard-arendt.de

www.erhard-arendt.de

das palästina portal www.palaestina-portal.eu

Die Mitteilung in dieser E-Mail ist vertraulich und nur für den Adressatenkreis bestimmt.Unbefugte Empfänger haben kein Recht, vom Inhalt Kenntnis zu nehmen, fehlgeleitete E-mails sind sofort zu löschen. Weiterleiten oder Kopieren darf, auch auszugsweise nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Einwilligung des Absenders erfolgen.

„Die Freiheit ist ein wundersames Tier – Und manche Menschen haben Angst vor ihr –

Doch hinter Gitterstäben geht sie ein – Denn nur in Freiheit kann die Freiheit Freiheit sein“ – Georg Danzer

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Uri Avnery: DONALD TRUMP has spat in my face

Uri Avnery: DONALD TRUMP has spat in my face  https://wp.me/paI27O-6d3

Uri Avnery

December 24, 2016

Don’t Send Him!

DONALD TRUMP has spat in my face.

Not only in my own face, but in the faces of at least half the Israeli population.

He has appointed a bankruptcy lawyer named David Friedman to the job of US ambassador in Israel.

This sounds like a bad joke. But it is brutal reality. It sets a precedent unknown in the annals of international diplomacy.

FIRST OF all, it is bad practice to appoint an ambassador to a country with which he has a deep personal connection. You don’t send a Cuban-American Castro-hater to be the US ambassador in Havana. You don’t send Kuomintang Chinese from Taiwan to be US ambassador in Beijing.

True, it is not the first time an American Jew has been appointed ambassador to Israel. There have been two or three, who could just as well have served as Israeli ambassadors to Washington. But they were far less opinionated than this specimen.

An ambassador serves as the eyes and ears of the home country in a foreign state. Among his tasks is providing his superiors in the foreign office with reliable, unbiased information, on which to base policy. The ideal ambassador is a cool observer, with no strong feelings towards the country of his mission, neither positive nor negative.

This description of a diplomat is the exact opposite of this particular individual.

It would have been far more reasonable to appoint David Friedman as Israeli ambassador to the United States. Unfortunately this post is already occupied – by another American Jew. Rumor has it that he was appointed by Netanyahu at the request of Sheldon Adelson, a Jewish casino magnate, who puts his money where his mouth is – in the far-far-far Israeli right.

But even this person is a leftist compared to David Friedman.

The name, of course, is a joke in itself. Friede in German means peace, but this David is the opposite of a Man of Peace. The Biblical David, by the way, was a man of war through and through, and for this reason God decreed that only his son, Solomon, would build the First Temple.

SO WHO is this man of peace? Since the news of his coming appointment became known, the internet has been flooded with quotations from his sayings. All of them incredible, each one more than the last.

One thing stands out even on first reading: when this future US ambassador says „we“, he means „we Israelis“. „we true Israelis“, „we Israeli patriots“. The territory of Greater Israel, from the Mediterranean Sea to the Jordan river (at least) is „our country“.

Friedman does not identify with all Israelis. He seems to think that most of us are blind, imbeciles, defeatists. or worse – traitors. This would set a world record: most Israelis, it appears, are traitors.

So who does Friedman really identify with? A representative sample of his utterances make this quite clear: he considers himself to belong to about 5% of the Israeli population: the settlers and the extreme Right.

HERE ARE some of his outstanding opinions;

  • The Arab citizens of Israel, some 21% percent of the population, should be stripped of their citizenship. Rather like stripping all African-Americans of their US citizenship.

  • There is no „Two-State Solution“. Even mentioning such a possibility verges on treason. (Since I have been accused of having been the first to voice this solution in 1949, this is more spit I have to wipe from my face.)

  • No settler must be allowed to be removed from his „home“, even if this „home“ is located on the private property of Arab farmers.

  • In Greater Israel, from the sea to the river, Jews constitute a majority of 65%. This is a blatant lie: In this territory, including the Gaza Strip, the Arabs already constitute a majority.

  • Future President Trump should be encouraged to dismiss all State Department personnel who advocate the Two-State Solution.

  • Palestinians are corrupt.

  • President Barak Obama is a „blatant antisemite“.

  • Bashar al-Assad and Binyamin Netanyahu should be friends. Probably including Vladimir Putin – a winsome trio, Indeed.

  • We need a World War against Islamic anti-Semitism.

  • American and Israeli Jews who support the Israeli peace camp are worse than Kapos. (Kapo, short for Kamp-Polizei, or „camp police“, were camp inmates enlisted by the Nazis to uphold order in the death-camps, until they themselves were put to death.) This applies specifically to the mild and inoffensive „J Street“ organization.

It also, of course, includes me.

IF YOU were inclined to laugh out loud at some of these definitions, don’t. This is no laughing matter.

David Friedman is a serious person. He is a famous bankruptcy lawyer. But he is not being sent here to deal with the bankruptcy of the Netanyahu regime. On the contrary, he is sent to facilitate the setting up of an Israel government in which Netanyahu would constitute the extreme left. And this is not even an exaggeration.

Since 1967, the Israeli peace camp has prayed for the US to save Israel from itself. Every new president has been greeted with high hopes. Here is the man who will compel the government of Israel to give up the Palestinian territories and make peace with the Palestinians and the entire Arab world.

President Obama was only the last in line. Intelligent, good-looking, a rousing orator, full of noble intentions. But the results, as far as we are concerned, were nil. Yet now we wish that he had a third term.

I was always skeptical of this approach. Why would a US president stick his neck out to save Israel from itself, if the Israelis themselves are too lazy or cowardly to do so themselves?

(I have already mentioned lately that once, at an international conference, I accused the Spanish and European statesman, Miguel Moratinos, of failing to do so. He answered angrily that it was not his duty to save us, that it was our duty to save ourselves. I could not but agree in my heart.)

I have long ago given up any hope that the American administration will assist us in making a historic peace with the Palestinian people and in trading the occupied territories for peace. We shall have to do so ourselves. There is no other solution. The alternative so-called „one state solution“ promises civil war for generations to come.

Anyone who is not blinded by ultra-nationalism and/or messianic fervor must surely see that. It is so simple.

THE CONQUEST of the remaining Palestinian territories in 1967 plunged Israel into a delirium that prevents us even today from listening to reason. The US, for its own reasons, has encouraged Israel to continue on this course.

President-elect Trump is set to push Israel forwards with all his might – forwards towards its eventual disaster.

Some 2000 years ago a Jewish Rebel called Bar-Kokhba („Son of the Stars“) rose against almighty Rome. Intoxicated by some initial victories, he cried out to God: „Don’t help us, but at least don’t help our enemies!“ God didn’t listen, and the rebellion was crushed by the Romans. The Jewish population of Palestine never recovered, until recently.

I would cry out to Donald Trump: „If you don’t help us achieve peace, at least don’t send us this sworn peace-wrecker.“

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Uri Avnery: die Idiotie der Kriege…

Uri Avnery: die Idiotie der Kriege      https://wp.me/paI27O-6cX

Nov 18, 2017 Eine Geschichte der Idiotie

DAS THEMA ist Idiotie. Speziell die Rolle der Idiotie in der Geschichte.

Je älter ich werde, umso überzeugter werde ich, dass reine Idiotie eine größere Rolle in der Geschichte der Nationen spielt.

Große Denker, verglichen mit denen ich nur ein intellektueller Zwerg bin, haben andere Faktoren verfolgt, um zu erklären, wie die Geschichte in ein Schlamassel verwandelt wurde. Karl Marx klagte die Wirtschaft an. Die Wirtschaft hat die Menschheit von Anfang an begleitet.

Andere klagen Gott an. Die Religion hat schreckliche Kriege verursacht und tut es noch immer. Schauen wir uns die Kreuzzüge an, die fast zweihundert Jahre in meinem Land gewütet haben. Schauen wir auf den 30jährigen Krieg, der Deutschland verwüstet hat. Kein Ende in Sicht.

Einige klagen die Rasse an. Weiße gegen die Indianer. Arier gegen Untermenschen. Nazis gegen Juden. Schrecklich.

Oder Geopolitik. Die Bürde des Weißen Mannes. Der Drang nach Osten.

Seit vielen Generationen haben große Denker nach einer tiefsinnigen Erklärung gesucht, der den Krieg verursacht. Es muss solch eine Erklärung geben. Schließlich können schreckliche Ereignisse sich nicht nur ereignen. Da muss es etwas Unerklärliches geben, etwas Unheimliches, das all dieses unerhörte Elend verursacht. Etwas, das die menschliche Rasse von Anfang an begleitet und das unser Schicksal leitet.

ICH HABE die meisten dieser Theorien meiner Zeit akzeptiert. Viele von ihnen beeindruckten mich sehr. Große Denker. Tiefsinnige Gedanken. Ich las viele dicke Bände. Aber am Ende ließen sie mich unbefriedigt.

Am Ende hat es mich getroffen. Es gibt tatsächlich eine allgemeine Kraft, die all diese historischen Ereignisse verursacht hat: die Idiotie, die Torheit.

Ich weiß, dass dies unglaubwürdig klingt. Idiotie? All diese Tausenden von Kriege? All diese Hunderte von Millionen von Opfern? All diese Tausenden Herrscher, Könige, Staatsmänner, Strategen? Alle Toren?

Vor kurzem wurde ich um ein Beispiel gebeten. „Zeige mir, wie das funktioniert,“ fragte ein ungläubiger Zuhörer.

Ich erwähnte den Ausbruch des ersten Weltkrieges, ein Ereignis, das das Gesicht Europas und der Welt für immer veränderte und der nur fünf Jahre, bevor ich geboren wurde, endete. Meine früheste Kindheit wurde im Schatten der Katastrophe verbracht.

Es geschah folgendermaßen:

Ein österreichischer Erzherzog wurde in der Stadt Sarajewo von einem serbischen Anarchisten getötet. Es geschah fast durch Zufall. Der geplante Versuch scheiterte, aber der Terrorist stieß zufällig später noch einmal auf den Herzog und tötete ihn.

Und nun? Der Herzog war eine ganz unbedeutende Person. Tausende solcherAktionen haben sich vorher und danach ereignet. Aber dieses Mal dachten österreichische Staatsmänner, dass dies eine gute Gelegenheit wäre, den Serben eine Lektion zu lehren. Sie nahm die Form eines Ultimatums an.

Keine große Sache. So etwas geschieht immer wieder. Aber das mächtige russische Reich war mit Serbien verbündet, deshalb hat der Zar eine Warnung erlassen: er befahl, die Mobilisierung seiner Armee, nur um seine Ansicht durchzusetzen.

In Deutschland gingen alle roten Lichter an. Deutschland liegt in der Mitte Europas und hat keine unüberwindlichen Grenzen, keine Meere, kein hohes Gebirge. Es war umgeben von zwei großen Militärmächten, Russland und Frankreich. Jahrelang hatten deutsche Generäle darüber nachgedacht, wie das Vaterland gerettet werden kann, wenn es von beiden Seiten gleichzeitig angegriffen wird.

Ein Meisterplan entwickelte sich. Russland war ein riesiges Land, und es würde mehrere Wochen dauern, bis die russische Armee mobilisiert war. Diese Wochen müssen ausgenützt werden, um Frankreich zu zerschlagen, die Armee umzudrehen und die Russen anzuhalten.

Es war ein brillanter Plan, der bis ins kleinste Detail von brillanten militärischen Planern ausgearbeitet war. Aber die deutsche Armee wurde vor den Toren von Paris angehalten. Die Briten intervenierten und halfen Frankreich. Die Folge war ein Krieg von vier Jahren, in denen sich wirklich nichts bewegte, außer dass Abermillionen menschlicher Wesen hingeschlachtet oder zum Krüppel gemacht wurden.

Am Ende wurde ein Frieden geschlossen, ein Frieden, der so dumm war, dass er einen zweiten Weltkrieg unvermeidbar machte. Dieser brach kaum 21 Jahre später aus mit einer viel größeren Anzahl von Todesfällen/ Gefallenen.

VIELE BÜCHER sind über den „Juli 1914“ geschrieben worden, den entscheidendsten Monat, in dem der 1. Weltkrieg unvermeidbar wurde.

Wie viele Leute waren in die Entscheidungsfindung in Europa involviert? Wie viele Herrscher, Könige, Minister, Parlamentarier. Generäle – ganz abgesehen von Akademikern, Journalisten, Schriftstellern und anderen?

Waren sie alle dumm? Waren sie alle blind gegenüber dem, was sich in ihrem Lande und auf ihrem Kontinent zutrug?

Unmöglich, man ist versucht, aufzuschreien. Viele von ihnen waren äußerst kompetente, intelligente Leute, Leute, die die Geschichte kannten. Sie wussten alles über die früheren Kriege, die während Jahrhunderten in Europa gewütet haben.

Aber all diese Leute spielten ihre Rolle, den schrecklichsten Krieg in den Annalen der Geschichte zu verursachen.

Ein Akt reinster Idiotie

Der menschliche Verstand kann solch eine Wahrheit nicht akzeptieren. Da muss es andere Gründe geben. Tiefsinnige Gründe. Sie schrieben unzählige Bücher, um zu erklären, warum dies logisch war, warum es geschehen war, welches die „hintergründigen“ Ursachen waren.

Die meisten dieser Theorien sind sicherlich plausibel. Aber verglichen mit den Auswirkungen, sind sie kümmerlich. Millionen Menschen marschierten hinaus, um geschlachtet zu werden, singend und fast tanzend vertrauten sie ihrem Herrscher, König, Präsident, Oberkommandeur. Und kehrten nie zurück.

Konnten all diese Führer Idioten sein? Sicherlich konnten sie und sie waren es.

ICH BRAUCHE nicht die Beispiele von tausenden ausländischer Kriege und Konflikte zu nennen, weil ich mitten in solch einem gerade jetzt lebe.

Es ist egal, wie er zustande kam. Die gegenwärtige Situation ist die, dass in dem Land, das gewöhnlich Palästina genannt wird, zwei Völker von verschiedenen Ursprüngen, Kulturen, Geschichte, Religion, Sprachen, Lebensstandard u.a. m. leben. Sie sind jetzt von mehr oder weniger gleichem Umfang.

Zwischen diesen beiden Völkern hat sich seit mehr als einem Jahrhundert ein Konflikt abgespielt.

Theoretisch gibt es nur zwei vernünftige Lösungen: entweder sollen die beiden Völker zusammen als gleiche Bürger in einem Staat leben oder sie sollen Seite an Seite in zwei Staaten leben.

Die dritte Möglichkeit ist keine Lösung – ein ewiger Konflikt, ein ewiger Krieg.

Dies ist offensichtlich so einfach, sie zu leugnen, ist reine Idiotie.

In einem Staat zusammen zu leben, klingt logisch, ist es aber nicht. Es wäre ein Rezept für einen ständigen Konflikt und internen Krieg. Es bleibt also nur, was „Zwei-Staaten für zwei Völker“ genannt wird.

Als ich direkt nach dem 1948er-Krieg, in dem Israel gegründet wurde, darauf hinwies, war ich mehr oder weniger allein. Jetzt ist es ein weltweiter Konsens, überall – außer in Israel.

Gibt es eine Alternative? Es gibt keine. Man macht mit der gegenwärtigen Situation weiter: ein kolonialer Staat, in dem 7Millionen israelische Juden 7 Millionen palästinensische Araber unterdrücken. Die Logik sagt, dass dies eine Situation ist, die so auf Dauer nicht bestehen kann. Früher oder später wird sie zusammenbrechen.

Was sagen unsere Führer dazu? Nichts. Sie geben vor, sich dieser Wahrheit nicht bewusst zu sein.

An der Spitze der Pyramide haben wir einen Führer, der intelligent aussieht, der gut spricht, der kompetent erscheint. Tatsächlich ist Benjamin Netanjahu ein mittelmäßiger Politiker, ohne Vision, ohne Tiefe. Er gibt nicht einmal vor, dass er eine andere Lösung hat. Auch seine Kollegen und möglichen Erben haben keine Lösung.

Was ist das also? Es tut mir leid, dies zu sagen: es gibt dafür keine andere Definition als dass dies die Herrschaft der Idiotie ist.

(dt. Ellen Rohlfs, vom Verfasser autorisiert)

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Jasmin Kosubeks Interview mit Michael Nehls, Pharma will Kunden, keine Heilung! Dr. Michael Nehls über Lithium, Alzheimer und kranke Gehirne

Jasmin Kosubeks Interview mit Michael Nehls, Pharma will Kunden, keine Heilung! Dr. Michael Nehls über Lithium, Alzheimer und kranke Gehirne  https://youtu.be/stvBrcWu_Ao?t=1

 

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Emails zwischen mir und Uri Avnery

Zzerst zwei wichtige Links zu Uri: die Bedeutung der Idiotie, der Torheit,  und ein Text zum 85. Geburtstag:

  • Uri Avnery: die Idiotie der Kriege 

https://wp.me/paI27O-6cX

Dann zwei Emails von Uri und hier einer von Adam Keller an mich:

  1. Uri Avnery 2012  https://wp.me/paI27O-6df

  2. Uri Avnery 2013  https://wp.me/paI27O-6da

  3. adam Keller 2016  https://wp.me/paI27O-6dlHier der Ausdruck des Ersten von 2012:

Uri Avnery 2013

Uri Avnery 2013  https://wp.me/paI27O-6da

Aw: RE: [liste@kopi-online.de] Ellen Rohlfs, Sun, 21 Jul 2013 20:21:28 +0200 (CEST), Uri Avnery <uri.avnery@gmail.com>

Liebe Uri

Herzlichen Dank für Deine Antwort.

Dein jetziger Name ist aber uriger.

Inzwischen habe ich über den Kopiverteiler die Übersetzung gefunden, die diesmal bisher nicht auf Deiner deutschen Homepage ist.

  http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_Israel_juedische/Uri_Avnery/avnery_uri_Danke%20Europa.htm

Und ich habe schon eine Anlage daraus gemacht, weil die sich besser liest.

Herzliche Grüße  Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0176 381 376 31, http://www.helmutkaess.de/Wordpress/,

Gesendet: Sonntag, 21. Juli 2013 um 11:38 Uhr
Von: „Uri Avnery“ <uri.avnery@gmail.com>
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: RE: [liste@kopi-online.de] Ellen Rohlfs

Lieber  Helmut

(Ich hiess einmal auch so)

Inga Gelsdorf uebersetzt vorlaeufig.

Mein Deutsch ist nicht gut genug, und meine Zeit zu begrenzt.

Schalom,    uri

From: helmut_kaess@web.de [mailto:helmut_kaess@web.de]
Sent: Saturday, July 20, 2013 10:30 PM
To: Kopie Liste
Cc: „Schöbel, Frieder“
Subject: Aw: [liste@kopi-online.de] Ellen Rohlfs

Ihr Lieben

Ellen Rohlfs Gesundheit ist äußerst wichtig, aber wer kann ihre Übersetztungsaufgabe für Uri Avnery übernehmen, wo er gerade einen äußerst wichtigen Text geschrieben hat? Ich hoffe auf baldige Übersetzung.

http://zope.gush-shalom.org/home/en/channels/avnery/1374256076/

Oder kann Uri Avnery diesemal seinen Text selbst übersetzen?

Herzliche Grüße

Helmut Käss

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Holger Friedrich, Herausgeber der Berliner Zeitung: Blick hinter die Fassade

Holger Friedrich, Herausgeber der Berliner Zeitung: Blick hinter die Fassade https://wp.me/paI27O-6cp

https://epaper.berliner-zeitung.de/article/cfffb7b5c924b94b42cfb6e7510ec29604c58168409ec5ce29810090013aa06b

Blick hinter die Fassade

Tausende Sanktionen wurden seit 2014 gegen Russland oder russische Staatsbürger verhängt. Ist Russland langsam am Ende, oder boomt die größte europäische Volkswirtschaft sogar? Im Westen erfährt man wenig über die Lage vor Ort. Also bin ich nach Moskau gereist

Siehe im Link…

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Fabio de Masi: Neues aus dem Europa-Parlament – Gaza, Pfizergate & Nord Stream

Fabio de Masi: Neues aus dem Europa-Parlament – Gaza, Pfizergate & Nord Stream  https://www.youtube.com/watch?v=gXCKFahcLio

 

 

 

 

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Jeffrey Sachs REVEALS the Truth About China’s Economy

Jeffrey Sachs REVEALS the Truth About China’s Economy  https://www.youtube.com/watch?v=3lwGdtW76MI 

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Putins Wende schockiert Europa – General Vad warnt vor Eskalation

Putins Wende schockiert Europa – General Vad warnt vor Eskalation  https://www.youtube.com/watch?v=aEqQrj-_RbM

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Flavio von Witzleben, Unipolar, Multipolar, Europäisches Blutbad

25.5.25  Flavio von Witzleben, Unipolar, Multipolar, Europäisches Blutbad

https://www.youtube.com/watch?v=VNEeRYIVW9U Europäisches Blutbad

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michael neels Pharma will Kunden, keine Heilung!

 

https://www.youtube.com/watch?v=stvBrcWu_Ao

 

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John Mearsheimer

Hamas Did NOT Kill 1200 Civilians on Oct. 7th

https://www.youtube.com/watch?v=5NiJqduiBvA

 

27.7.25:  „Ich habe davor gewarnt – und jetzt passiert es | Prof. John Mearsheimer    https://www.youtube.com/watch?v=zKG3RI6X35U

23.5.: in der NZZ: Putin reagierte bei der Ukraine – er griff nicht an:

https://luuul.ru/uv/service/hvtrs8%2F-dg.pt%2Ccmm-ewrmpc%2F047763%2Fpwtkn%2Frgaeigrve%2Fep-erkfd-liahv%2F 

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Hajo Funke: diplomatischer-tsunami-erfasst-netanjahu/

 

https://hajofunke.wordpress.com/2025/05/21/diplomatischer-tsunami-erfasst-netanjahu/

Diplomatischer Tsunami erfasst Netanjahu

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Scott Ritter

etwa 7.5.25:   Scott Ritter: Verhandlungen mit der Ukraine gescheitert  https://www.youtube.com/watch?v=iIIgV7I2RCU

 

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Major a.D. der Bundeswehr Florian Pfaff: „Die NATO ist eine Verbrecherorganisation!“

Florian Pfaff: „Die NATO ist eine Verbrecherorganisation!“  https://www.youtube.com/watch?v=NFffUufF2pQ

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Jeffrey Sachs: Europas Wirtschaft im Sinkflug – Sicherheit und gesunder Menschenverstand gefragt

 

https://www.youtube.com/watch?v=_C-AaL50AEE Jeffrey Sachs: Europas Wirtschaft im Sinkflug – Sicherheit und gesunder Menschenverstand gefragt

 

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