A-WEF 2025 Planspiel: https://wp.me/paI27O-6vM
„Wie verhindern wir den 2029 geplanten Krieg?“
A-WEF 2025 Planspiel: „Wie verhindern wir den 2029 geplanten Krieg?“
„Wie verhindern wir den 2029 geplanten Krieg?“
A-WEF 2025 Planspiel: „Wie verhindern wir den 2029 geplanten Krieg?“
SANCTIONED: Col Jacques Baud Explains Being the EU’s TARGETHow a former Swiss intelligence officer became an EU target — and what his case reveals about the state of free speech, due process, and political power in Europe.
In this episode of Daniel Davis Deep Dive, I sit down with someone who is now at the center of one of the most alarming political actions I’ve seen in Europe in years: Col. Jacques Baud, former Swiss intelligence officer — and now an officially sanctioned “target” of the European Union. What Baud describes is nothing short of extraordinary. On December 12, he learned from Radio Free Europe — not from any government — that his name was about to appear on an EU sanctions list. Three days later, without a single warning, phone call, letter, or legal proceeding, the sanctions were published. That was his only notification. Overnight, his bank accounts were frozen. His ability to travel inside the EU was revoked. He cannot even return to his own country. And the accusation? That he is spreading “pro‑Russian propaganda” — including the claim that he promoted a conspiracy theory that Ukraine somehow orchestrated its own invasion. Baud forcefully rejects this, explaining that he merely quoted a 2019 statement by Oleksiy Arestovych, then a senior adviser to President Zelensky, warning that Ukraine’s NATO ambitions could trigger war. Quoting a Ukrainian official, he says, is now being treated as evidence of being a Russian agent. What makes this case even more disturbing is what didn’t happen. Baud stresses that he has no ties to Russia, has repeatedly refused invitations from Russian state media, and bases most of his analysis on Ukrainian and U.S. sources. Yet his work — careful, technical, and often uncomfortable for Western narratives — has been rebranded as “disinformation.” In this conversation, he lays out how these sanctions have effectively confiscated his livelihood, leaving him unable to access his own money and now dependent on a possible humanitarian exemption just to buy food. More importantly, he argues that his case is a warning sign: that Europe is entering a phase where objective analysis of the Russia–Ukraine war is being criminalized, and where political decisions are replacing legal standards. This is one of the most consequential interviews I’ve hosted — not because of what it says about Jacques Baud, but because of what it reveals about the state of free expression, democratic norms, and the boundaries of acceptable analysis in the West. I encourage you to watch the full episode. What Baud describes has implications far beyond his personal situation, and it raises questions that every serious observer of this war — and of Western governance — needs to confront. You’re currently a free subscriber to Daniel Davis Deep Dive. For the full experience, upgrade your subscription.
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Lieber Helmut, wenn Du willst – kannst Du gerne den folgenden Artikel in unsere WhatsApp Gruppe stellen. Der Artikel IST von J Sachs, gestern veröffentlicht worden. Ich habe ihn für Dich übersetzt. Er ist wirklich gut. Sehr tiefe Recherche finde ich. Beste grüße
Der gesamte Text ist ganz unten…
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www.jeffsachs.org
Das Original auf der Seite von Jeff: https://www.cirsd.org/en/news/european-russophobia-and-europes-rejection-of-peace-a-two-century-failure
Auf Deutsch: https://youtu.be/aMpEiLgBLbQ
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Dieser kurze aktuelle neue Text hier ist laut Aussage von Frau Sachs ein Fake, aber nach meiner Meinung sehr gut gemacht… https://www.youtube.com/watch?v=5LxQDw55y_c
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Offener Brief von Jeffrey Sachs: „Lernen Sie Geschichte, Herr Bundeskanzler!“ https://wp.me/paI27O-6vo
Das englische Original: https://www.jeffsachs.org/newspaper-articles/albzye67la82jw37ltlrpg8r5ybgwz
Und seine Homepage: https://www.jeffsachs.org/
Offener Brief von Jeffrey Sachs: „Lernen Sie Geschichte, Herr Bundeskanzler!“
Der amerikanische Ökonom Jeffrey Sachs zeigt Friedrich Merz Wege auf, wie Diplomatie den Krieg in der Ukraine beenden könnte. Der Brief im Wortlaut.
Jeffrey D. Sachs
17.12.2025, 13:03 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor Beginn der Kabinettssitzung in Berlin am 17.12.2025www.imago-images.de
Offener Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz
Sicherheit ist unteilbar – und Geschichte zählt
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler Merz,
Sie haben wiederholt von Deutschlands Verantwortung für die europäische Sicherheit gesprochen. Diese Verantwortung lässt sich nicht durch Parolen, selektive Erinnerung oder die Normalisierung von Kriegsrhetorik ersetzen. Sicherheitsgarantien sind keine Einbahnstraßen. Sie wirken in beide Richtungen. Dies ist weder ein russisches noch ein amerikanisches Argument; es ist ein Grundprinzip der europäischen Sicherheit, das explizit in der Schlussakte von Helsinki, dem OSZE-Rahmen und jahrzehntelanger Nachkriegsdiplomatie verankert ist.
Deutschland ist verpflichtet, diesem Moment mit historischem Ernst und Ehrlichkeit zu begegnen. In dieser Hinsicht bleibt Ihre jüngste Rhetorik gefährlich hinter den Erwartungen zurück.
Seit 1990 wurden Russlands zentrale Sicherheitsbedenken wiederholt ignoriert, verwässert oder direkt verletzt – oft mit aktiver Beteiligung oder Duldung Deutschlands. Diese Geschichte darf nicht ausgelöscht werden, wenn der Krieg in der Ukraine beendet werden soll, und sie darf nicht ignoriert werden, wenn Europa einen permanenten Konfrontationszustand vermeiden will.
Am Ende des Kalten Krieges gab Deutschland der sowjetischen und später der russischen Führung wiederholt und unmissverständlich die Zusicherung, dass die NATO nicht nach Osten expandieren würde. Diese Zusicherungen erfolgten im Kontext der deutschen Wiedervereinigung. Deutschland profitierte enorm davon. Die rasche Wiedervereinigung Deutschlands – innerhalb der NATO – wäre ohne die auf diesen Zusagen beruhende sowjetische Zustimmung nicht möglich gewesen. Später so zu tun, als seien diese Zusicherungen bedeutungslos gewesen oder lediglich beiläufige Bemerkungen, ist nicht realistisch, sondern geschichtsrevisionistisch.
1999 beteiligte sich Deutschland an den NATO-Bombenangriffen auf Serbien, dem ersten größeren Krieg, den die NATO ohne Mandat des UN-Sicherheitsrates führte. Dies war keine Verteidigungsaktion, sondern eine wegweisende Intervention, die die Sicherheitsordnung nach dem Kalten Krieg grundlegend veränderte. Für Russland war Serbien keine abstrakte Angelegenheit. Die Botschaft war unmissverständlich: Die NATO würde Gewalt jenseits ihres Territoriums anwenden, ohne UN-Mandat und ohne Rücksicht auf russische Einwände.
Im Jahr 2002 traten die Vereinigten Staaten einseitig aus dem ABM-Vertrag aus, einem Eckpfeiler der strategischen Stabilität über drei Jahrzehnte. Deutschland erhob keine ernsthaften Einwände. Doch die Aushöhlung der Rüstungskontrollarchitektur erfolgte nicht im luftleeren Raum. Raketenabwehrsysteme, die näher an Russlands Grenzen stationiert wurden, wurden von Russland zu Recht als destabilisierend wahrgenommen. Diese Wahrnehmungen als Paranoia abzutun, war politische Propaganda und keinesfalls kluge Diplomatie.
2008 erkannte Deutschland die Unabhängigkeit des Kosovo an, trotz ausdrücklicher Warnungen, dass dies den Grundsatz der territorialen Integrität untergraben und einen Präzedenzfall mit weitreichenden Folgen schaffen würde. Erneut wurden Russlands Einwände als böswillig abgetan, die grundsätzlichen Bedenken wurden nicht ernst genommen.
Das stetige Drängen auf eine NATO-Erweiterung um die Ukraine und Georgien – formell erklärt auf dem Gipfeltreffen in Bukarest 2008 – überschritt die deutlichsten roten Linien, trotz jahrelanger, lautstarker, klarer, konsequenter und wiederholter Einwände Moskaus. Wenn eine Großmacht ein zentrales Sicherheitsinteresse benennt und es über Jahrzehnte hinweg immer wieder betont, ist dessen Ignorieren keine Diplomatie, sondern eine bewusste Eskalation.
Deutschlands Rolle in der Ukraine seit 2014 ist besonders beunruhigend. Berlin vermittelte gemeinsam mit Paris und Warschau das Abkommen vom 21. Februar 2014 zwischen Präsident Janukowitsch und der Opposition – ein Abkommen, das die Gewalt beenden und die verfassungsmäßige Ordnung wahren sollte. Innerhalb weniger Stunden scheiterte dieses Abkommen. Es folgte ein gewaltsamer Umsturz. Eine neue Regierung entstand auf verfassungswidrigem Wege. Deutschland erkannte das neue Regime umgehend an und unterstützte es. Das von Deutschland garantierte Abkommen wurde folgenlos aufgegeben.
Das Minsker Abkommen II von 2015 sollte die Korrektur darstellen – ein ausgehandelter Rahmen zur Beendigung des Krieges in der Ostukraine. Deutschland fungierte erneut als Garantiemacht. Doch sieben Jahre lang wurde das Minsker Abkommen II von der Ukraine nicht umgesetzt. Kiew lehnte seine politischen Bestimmungen offen ab. Deutschland setzte sie nicht durch. Ehemalige deutsche und andere europäische Staats- und Regierungschefs haben inzwischen eingeräumt, dass Minsk weniger als Friedensplan denn als Verteidigungsmaßnahme behandelt wurde. Allein dieses Eingeständnis erfordert eine Auseinandersetzung mit den Vorgängen.
Vor diesem Hintergrund klingen Forderungen nach immer mehr Waffen, immer schärferer Rhetorik und immer größerer „Entschlossenheit“ hohl. Sie fordern Europa auf, die jüngste Vergangenheit zu vergessen, um eine Zukunft permanenter Konfrontation zu rechtfertigen.
Genug der Propaganda! Genug der moralischen Infantilisierung der Öffentlichkeit! Die Europäer sind durchaus in der Lage zu verstehen, dass Sicherheitsdilemmata real sind, dass NATO-Aktionen Konsequenzen haben und dass Frieden nicht dadurch erreicht wird, dass man so tut, als gäbe es Russlands Sicherheitsbedenken nicht.
Die europäische Sicherheit ist unteilbar. Dieses Prinzip bedeutet, dass kein Land seine Sicherheit auf Kosten eines anderen stärken kann, ohne Instabilität zu provozieren. Es bedeutet auch, dass Diplomatie nicht Beschwichtigung ist und historische Ehrlichkeit kein Verrat.
Deutschland hat dies einst verstanden. Ostpolitik war keine Schwäche, sondern strategische Reife. Es wurde erkannt, dass Europas Stabilität von Dialog, Rüstungskontrolle, Wirtschaftsbeziehungen und der Achtung der legitimen Sicherheitsinteressen Russlands abhängt.
Deutschland braucht diese Reife heute erneut. Es darf nicht länger so reden, als sei Krieg unvermeidlich oder gar tugendhaft. Strategisches Denken darf nicht länger auf Bündnisparolen reduziert werden. Es muss sich endlich um echte Diplomatie bemühen – nicht als PR-Maßnahme, sondern als ernsthafter Versuch, eine europäische Sicherheitsarchitektur wiederaufzubauen, die Russland einschließt, statt es auszuschließen.
Eine erneuerte europäische Sicherheitsarchitektur muss mit Klarheit und Zurückhaltung beginnen. Zunächst erfordert sie ein unmissverständliches Ende der NATO-Osterweiterung – um die Ukraine, Georgien und jeden anderen Staat entlang der russischen Grenzen.
Die NATO-Erweiterung war keine unvermeidliche Folge der Nachkriegsordnung; sie war eine politische Entscheidung, die unter Verletzung feierlicher Zusicherungen von 1990 getroffen und trotz wiederholter Warnungen vor einer Destabilisierung Europas verfolgt wurde.
Sicherheit in der Ukraine wird nicht durch die Stationierung deutscher, französischer oder anderer europäischer Truppen erreicht, da diese die Spaltung nur vertiefen und den Krieg verlängern würde. Stabilität wird durch Neutralität erreicht, gestützt auf glaubwürdige internationale Garantien. Die Geschichte ist eindeutig: Weder die Sowjetunion noch die Russische Föderation haben in der Nachkriegsordnung die Souveränität neutraler Staaten verletzt – weder Finnland, Österreich, Schweden, die Schweiz noch andere. Neutralität funktionierte, weil sie legitime Sicherheitsbedenken aller Seiten berücksichtigte. Es gibt keinen triftigen Grund, anzunehmen, dass sie nicht erneut funktionieren kann.
Zweitens erfordert Stabilität Entmilitarisierung und Gegenseitigkeit. Russische Streitkräfte müssen von den NATO-Grenzen ferngehalten werden, und NATO-Streitkräfte – einschließlich Raketensysteme – müssen von den russischen Grenzen ferngehalten werden. Sicherheit ist unteilbar, nicht einseitig. Grenzregionen sollten durch überprüfbare Abkommen entmilitarisiert und nicht mit immer mehr Waffen überladen werden.
Sanktionen sollten im Rahmen einer Verhandlungslösung aufgehoben werden; sie haben keinen Frieden gebracht und der europäischen Wirtschaft schweren Schaden zugefügt.
Insbesondere Deutschland sollte die leichtfertige Beschlagnahmung russischer Staatsvermögen ablehnen – ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht, der das Vertrauen in das globale Finanzsystem untergräbt. Die Wiederbelebung der deutschen Industrie durch rechtmäßigen, auf Verträgen beruhenden Handel mit Russland ist keine Kapitulation, sondern wirtschaftlicher Realismus. Europa sollte seine eigene Produktionsbasis nicht im Namen moralischer Rhetorik zerstören.
Schließlich muss Europa zu den institutionellen Grundlagen seiner eigenen Sicherheit zurückkehren. Die OSZE – nicht die NATO – sollte wieder als zentrales Forum für europäische Sicherheit, Vertrauensbildung und Rüstungskontrolle dienen. Strategische Autonomie für Europa bedeutet genau dies: eine europäische Sicherheitsordnung, die von europäischen Interessen geprägt ist, nicht von der permanenten Unterordnung unter den NATO-Expansionsgedanken.
Frankreich könnte seine nukleare Abschreckung als europäischen Sicherheitsschirm ausweiten, jedoch nur in einer rein defensiven Haltung, ohne vorgeschobene Systeme, die Russland bedrohen.
Europa sollte dringend auf eine Rückkehr zum INF-Rahmen und auf umfassende strategische Verhandlungen zur nuklearen Rüstungskontrolle unter Beteiligung der Vereinigten Staaten und Russlands – und später auch Chinas – drängen. Die Analogie zwischen Kosovo und Ukraine muss ebenfalls ehrlich anerkannt werden: Grenzen wurden in Europa bereits mit westlicher Unterstützung verschoben. Grenzen werden verschoben. Das Streben nach Frieden muss unantastbar sein.
Und das Wichtigste: Lernen Sie Geschichte, Herr Bundeskanzler! Und seien Sie dabei ehrlich! Ohne Ehrlichkeit kann es kein Vertrauen geben. Ohne Vertrauen kann es keine Sicherheit geben. Und ohne Diplomatie riskiert Europa die Katastrophen zu wiederholen, aus denen es angeblich gelernt hat.
Die Geschichte wird beurteilen, woran sich Deutschland erinnert – und was es vergisst. Lassen Sie Deutschland dieses Mal Diplomatie und Frieden wählen und zu seinem Wort stehen.
Mit freundlichen Grüßen,
Jeffrey D. Sachs
Universitätsprofessor
Columbia University
Lesen Sie mehr zum Thema
Liste der Verbrechen des Westens, die zum Untergang der Menschheit führen können https://wp.me/paI27O-6vf
Alle Länder haben Schuld auf sich geladen, nicht nur Russland:
Liste der Verbrechen des Westens, die zum Untergang der Menschheit führen können:
Herzliche Grüße, Helmut Käss
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: +49 176 577 47 881, helmut_kaess@web.de, https://helmutkaess.de/willkommen/, www.ippnw.de, https://www.sicherheitneudenken.de, ttps://leuchtturmard.de, Dr. med. Helmut Käss, Arzt für Allgemeinmedizin i.R.,
die-zehn-erfolgreichsten-etfs-der-letzten-zehn-jahre
https://capinside.com/c/die-zehn-erfolgreichsten-etfs-der-letzten-zehn-jahre-und-ihre-strategien
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
anbei schicke ich Ihnen den Bericht der Öffentlichkeitsarbeit für die 50. Kalenderwoche.
40 Jahre Friedensnobelpreis für die IPPNW
Vor 40 Jahren erhielt die IPPNW den Friedensnobelpreis für „die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gefahren eines Atomkrieges“.
Wir haben auf unserer Homepage anlässlich des 40-jährigen Jubiläums Bilder, Reden, Reaktionen und Anekdoten rund um die Friedensnobelpreisverleihung zusammen getragen – mit vielen weiterführenden Links. Wie war die Reaktion der deutschen Bundesregierung auf die Preisverleihung? Und wie erinnern sich Mitglieder an die Zeit um den Nobelpreis? All dies können Sie hier nachlesen. https://www.ippnw.de/der-verein/geschichte-der-ippnw/artikel/de/menschen-aller-laender-die-ihr-ueber.html
Protest gegen Kriegsdienst
Die Schulstreiks gegen die Wehrpflicht bzw. den Kriegsdienst waren ein voller Erfolg. Mehr als 55.000 Jugendliche gingen in 100 Städten auf die Straße.
In Berlin organisierte die IPPNW gemeinsam mit DFG-VK, pax christi und anderen eine Auftaktaktion für den Protesttag vor dem Bundestag (hier zu sehen https://www.bbc.com/news/articles/ckg9drg8pg1o) und unterstützte die Demonstration am Nachmittag. In Hamburg beteiligten sich die Regionalgruppe mit einem Banner „Abrüsten fürs Klima!“ und in Bielefeld mischte sich die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen unter die Schülder*innen. Sie kommt in dem Bericht der Neuen Westfälischen zu Wort. https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/24227597_Eure-Zukunft-ist-nicht-die-Kaserne-Bielefelder-Schulstreik-mit-Hunderten-Teilnehmern.html
Fotos vom „Schulstreik gegen die Wehrpflicht“ in Hamburg und Berlin sind hier zu finden: https://www.flickr.com/photos/ippnw
»Kriegstüchtigkeit und der Kampf für Frieden« war der Titel einer Podiumsdiskussion mit Angelika Claußen (Vorsitzende IPPNW), Ulrike Eifler (IG Metall), Yusuf As (Verdi Migrationsausschuss) und Jan Dieren (SPD) in Köln. Ein Foto der Referent*innen finden Sie weiter unten gepostet von Ulrike Eifler auf X/Twitter.
Kopi-Konferenz Palästina -Israel
„Deutschlands Verantwortung für einen gerechten Frieden in Palästina und Israel“ – so lautete das Thema einer Konferenz Anfang Dezember 2025 in Frankfurt/M, organisiert vom Deutschen Koordinationskreis Palästina Israel, in dem die IPPNW Mitglied ist. Sowohl die Palästinensische Gemeinde Deutschland als auch die Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden und eine ganze Reihe deutscher Friedensorganisationen arbeiten in diesem Kreis zusammen, und diskutierten in Frankfurt mit über 150 Teilnehmenden die nach wie vor schlimme Lage der palästinensischen Bevölkerung in Gaza, aber auch in der Westbank. Einen Bericht von Matthias Jochheim haben wir auf unserem Blog veröffentlicht. https://blog.ippnw.de/deutschlands-verantwortung-zivilgesellschaftliche-konferenz-in-frankfurt/
Eine Aufzeichnung gibt es unter https://www.youtube.com/watch?v=zOQzyxzkElQ
Militarisierung des Gesundheitswesens
The Left Berlin schreibt über die Militarisierung des Gesundheitssektors und zitiert uns. https://www.theleftberlin.com/medicine-for-war-germany/
Multipolar schreibt über unsere Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens https://multipolar-magazin.de/meldungen/0356The Left Berlin schreibt über die Militarisierung des Gesundheitssektors und zitiert uns. https://www.theleftberlin.com/medicine-for-war-germany/
Multipolar berichtet über unsere Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens https://multipolar-magazin.de/meldungen/0356
Die Veranstaltung im Grillo-Theater in Essen „Was bedeutet ein „kriegstüchtiges“ Gesundheitssystem für uns alle“ war eine gelungene Veranstaltung mit einem kontrovers besetzten Podium. Das Grillo-Theater Café war sehr gut besucht, einige der 85 Teilnehmer*innen mussten sogar stehen. Die Regionalgruppe Essen hat viele sehr positive Rückmeldungen von Teilnehmern erhalten.
Die Nordwestzeitung schreibt über einen Infostand zu unserer Unterschriftenkampagne in Emden https://www.nwzonline.de/termine/verschiedenes-emden-erinnern-fuer-die-zukunft-40-jahre-kampf-fuer-ein-ziviles-gesundheitswesen_e_63957822-3.html#
Sie wollen selbst einen Vortrag zum Thema halten? Im Digitalen Büro der IPPNW finden Sie Vorträge und Manuskripte https://ippnw.xn--digitalesbro-mlb.org/index.php/s/pz6F964P2NX7qWi, an denen Sie sich orientieren können.
Tag der Menschenrechte
Am „Internationalen Tag der Menschenrechte“ veröffentlichte das Forum Menschenrechte die Aide-Mémoires, an denen die IPPNW in diesem Jahr erneut mitgearbeitet hat. https://www.forum-menschenrechte.de/aide-memoires-2025/
Beteiligt waren wir konkret an der Arbeit zu den Kapiteln „Menschenrecht auf Frieden“ (S. 156) und an dem Kapitel „Israel & Besetzte Palästinensische Gebiete“ (S. 52).
IPPNW-Tagung „15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl“
Am 7. März 2026 findet in Stuttgart die Tagung 15 Jahre Fukushima – 40 Jahre Tschernobyl, Atomgefahren und Gesundheitsrisiken: damals – heute – morgen in Stuttgart statt. Themen sind die bis heute anhaltenden, teils verheerenden Folgen der beiden größten Atomunfälle der Geschichte mit einem kritischen Blick auf ausgewählte Gegenwarts- und Zukunftsthemen der Atomenergie. Wir freuen uns auf rege Teilnahme! Die Online Anmeldung ist ab jetzt offen.
Medical Peace Work
Die Medical Peace Work-Homepage wurde aktualisiert https://www.medicalpeacework.org/home.html
Besonders hinweisen möchte ich auf die überarbeitete und erweiterte Fassung des Kursbuch 1 „Health Workers, Conflict and Peace”. Es dient als Einführung in die Friedens- und Konflikttheorie mit besonderem Schwerpunkt auf der Rolle von Gesundheitsfachkräften und der Entwicklung praktischer Fähigkeiten. https://www.medicalpeacework.org/fileadmin/user_upload/ebooks/mpw_course1.pdf
Nukipedia
Einen Bericht über die ICAN-Nukipedia mit Beteiligung der IPPNW-Studierendensprecherin Lena Gedat finden Sie unter https://www.icanw.de/action/bericht-zur-nukipedia-ii-2025/
Social Media
Zum 40. Jahrestag der Friedensnobelpreisverleihung an die IPPNW haben wir eine dreiteilige Serie mit Zitaten Lowns, Tschasows und Aarviks aus den damaligen Reden in Oslo veröffentlicht (s.u.).
Die Aktionen gegen die Wehrpflicht vom letzten Freitag sind vielfältig aufgenommen worden – u.a. waren wir an diesem Video der DFG-VK beteiligt: https://www.instagram.com/p/DR4GrVkjLpy/
Die Heinrich-Heine-Universität (Uniklinikum Düsseldorf) hat auf Instagram ein kurzes Video mit Susanne Grabenhorst zur Militarisierung des Gesunsheitswesens gepostet: https://www.instagram.com/p/DSACT8GDTp5/
_______________________________________________ ippnw-deutschland Mailingliste ippnw-deutschland@ippnw-lists.de Zu viele E-Mails? Diese Mailingliste ist eine offene Diskussionsliste der deutschen Sektion der IPPNW. Bei den Beitr�gen handelt es sich oft um pers�nliche Einzelmeinungen und nicht um offizielle IPPNW-Positionen. Bitte die Netiquette-Regeln unter:https://www.ippnw.de/bit/net beachten. Falls Sie nicht mehr so viele Emails bekommen, aber weiterhin informiert sein m�chten, k�nnen Sie alternativ zu diesem Diskussionsforum die Liste [ippnw-info] abonnieren. Dort erhalten sie mehrmals pro Woche Informationen �ber Aktivit�ten und Positionen der IPPNW. Hier k�nnen Sie sich daf�r anmelden https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/ippnw-info. Einmal im Monat erscheint der IPPNW-Newsletter, den Sie hier abonnieren k�nnen:https://www.ippnw.de/aktiv-werden/newsletter-abonnieren.html. �ber folgenden Link k�nnen Sie sich aus dieser Mailingliste selbst austragen https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/ippnw-deutschland oder schreiben Sie eine E-Mail an technik@ippnw.de (bitte nicht �ber die Mailingliste). Diese Mailingliste wird �ber JPBerlin/Heinlein gehostet, deren Datenschutzerkl�rung kann �ber diesen link eingesehen werden: https://www.heinlein-support.de/datenschutz
https://www.youtube.com/watch?v=_T2FabrMjlc
Das war vielleicht der Hinweis von Ernst Ulrich von Weizsäcker über das Colosseum und die seinerzeitige CO2 geringe „Beton“ Herstellung…
analysiere alle argumente aus diesem Video. Finde Quellen und belege sie. Würdige dieses
Video mit einem kritischen Quellenabgleich. Was lässt sich belegen, was nicht?
Genug Forschung. Ich schreibe nun meine detaillierte Analyse.
Ted Postol, ein renommierter MIT-Professor für Nuklearwaffensysteme, hielt einen Vortrag mit
kontroversen geopolitischen Aussagen und physikalisch-technischen Erläuterungen zu
Nuklearwaffen. Während die physikalischen Effekte von Nuklearwaffen weitgehend durch
Fachliteratur belegt sind, enthalten seine historischen und geopolitischen Interpretationen
erhebliche Vereinfachungen, selektive Darstellungen und teilweise faktisch unbelegte
Behauptungen. Die Analyse zeigt ein klares Muster: Postols wissenschaftliche Glaubwürdigkeit in
technischen Fragen wird durch methodische Fehler bei geopolitischen Analysen gefährdet.
Ted Postol ist tatsächlich Professor Emeritus für Wissenschaft, Technologie und Nationale
Sicherheitspolitik am MIT. Seine Karriere umfasst:
Diese Qualifikationen sind authentisch und berechtigen ihn zu Aussagen über
Nuklearwaffenphysik.
Kritische Analyse des Vortrags von Ted Postol zur
nuklearen Eskalation und Geopolitik
Zusammenfassung der wesentlichen Befunde
I. Postols Hintergrund und Glaubwürdigkeit als Experte
Verifizierte Qualifikationen
[1] [2]
Doctorate in Nukleartechnik vom MIT
Arbeit am Argonne National Laboratory
Tätigkeiten im Pentagon und als Berater der US Navy
Präsident des Congressional Office of Technology Assessment
Mehrfach ausgezeichnet: Leo Szilard Prize (American Physical Society), Richard L. Garwin
Award
[2]
Postol hat jedoch eine dokumentierte Spur methodisch fehlerhafter Analysen in Bereichen
außerhalb der reinen Physik:
Schlussfolgerung zu Postols Glaubwürdigkeit: Postol ist ein legitimer Experte in
Nuklearwaffenphysik, zeigt aber bei geopolitischen und intelligenztechnischen Analysen
systematische Bias und Fehler.
Behauptung Postols: Thermale Strahlung (nicht Explosionsdruck) ist die Hauptursache für
Verletzungen; Firestorms entstehen über riesigen Flächen.
Verifizierung:
Bewertung: Belegt. Postols Darstellung der thermalen Effekte ist physikalisch korrekt und wird
durch Fachliteratur unterstützt.
Dokumentierte Kritik an Postols Methodik
1. Syria-Analysen: Postol kritisierte die US-Regierungsanalysen zu den chemischen Angriffen
in Khan Shaykhun (2017) und Ghouta (2013). Bellingcat kritisierte 2017 seinen Artikel zu
Khan Shaykhun als „fehlerhaft“ und „zeitlich nicht korrekt“. Die OPCW-UN-Untersuchung
kam jedoch zur gegenteiligen Schlussfolgerung wie Postol.
[3] [4] [5] [6]
2. Nordkorea-Analysen: Ein Team der Middlebury Institute (2023) kritisierte Postols Analyse
des Hwasong-18-Raketentests als systematisch fehlerhaft: Er misidentifizierte
Raketenstufen, maß die erste Stufe falsch und ignorierte widerspruchreiche Bildbeweise. Die
Autoren schreiben: „Postol fails to notice…, Postol misidentifies…, Postol does not
consider…“ Das Team konstatiert, seine Arbeit würde „eher mit seiner langjährigen
Opposition gegen US-Rakethenabwehrprogramme zu tun haben als mit Nordkoreas
Raketenprogramm.“
[7]
II. Die technischen Argumente zu Nuklearwaffeneffekten
Thermale Effekte und Brandstiftung
Die technische Literatur bestätigt, dass die Energieverteilung einer nuklearen Detonation
etwa 30-50% auf thermale Strahlung und 40-60% auf Druckwelle fällt. Postol betont
korrekt, dass thermale Effekte bei großen Waffen die Druckeffekte überwiegen und über
größere Distanzen wirken.
[8] [9] [10]
Hiroshima und Nagasaki: 60-69% der Gebäude wurden zerstört, mit schätzungsweise
60.000 Menschen durch Brandverletzungen getötet (von ~140.000-210.000
Gesamttodesfällen). Die Aussage „two-thirds of injured Hiroshima survivors showed
evidence of flash burns“ ist dokumentiert.
[11] [12] [8]
Hamburger Feuerssturm (Juli 1943): Ein Firestorm über ~4 Quadratmeilen mit
Temperaturen von 1.400°F (~760°C) und Windgeschwindigkeiten von 150 mph entstand.
Dies waren aber konventionelle Bomben, nicht nuklear. Postol projiziert Feuersturm-Effekte
korrekt auf Nukleardetonationen, bezieht sich aber auf ein nicht-nukleares Beispiel – dies ist
nicht falsch, sondern veranschaulicht das Konzept.
[13]
Postol beschreibt Strahlenexposition und Fallout. Die Literatur bestätigt: Ein Airburst-Szenario
(wie bei Hiroshima/Nagasaki) erzeugt wenig Fallout; Bodendetonationen erzeugen erhebliche
Früh- und Spät-Fallout. Seine Darstellung ist vereinfacht, aber nicht falsch.
Postols Behauptung: Ein NATO-Kriegsspiel mit 11 kleinen Nuklearwaffen eskalierte auf ~100
Waffen am ersten Tag und in „tausende“ von Waffen bis Tag 5, beide Länder waren „nicht mehr
existent“.
Verifizierung:
Bewertung: Teilweise verifizierbar, aber mit Unsicherheiten. Able Archer 83 war tatsächlich
ein Eskalationsrisiko, aber Postols spezifische numerische Schilderung (11→100→tausende) lässt
sich nicht unabhängig konfirmieren.
Postol zeigt historische Fotos und beschreibt Brandmuster auf Stoff. Dies ist dokumentiert
historisch. Die Fotos scheinen echt zu sein, die Beschreibung ist korrekt.
Postols genaue Wörtlichkeit: „In January of 2022, Anthony Blinken, the American Secretary of
State, told uh Sergey Lavro that the United States reserved the right to put nuclear weapons
into uh into um uh into Ukraine and that um it was none of Russia’s business.“
Verifizierung:
Radiation und Fallout
[14]
III. Historische Aussagen
Able Archer 83 (1983)
Operation Able Archer 83 war real: November 1983 NATO-Übung
[15] [16]
Die Soviets hielten es für einen echten Überfall-Schleier: Ja, dokumentiert
[17] [15]
Die Eskalation-Zahlen sind jedoch nicht verifizierbar aus Postol. Der verfügbare
Forschungsstand dokumentiert, dass:
Die Soviets Nuklearwaffen auf Flugzeugen in Ostdeutschland und Polen zur
Einsatzbereitschaft luden
[15]
Ein Szenario durchgespielt wurde, aber keine öffentlichen Dokumentation der exakten
Waffenzahl-Eskalation (11→100→tausende) existiert
Postol scheint auf einem Wargame-Szenario zu basieren, dessen Detailgenauigkeit nicht
überprüfbar ist
Hiroshima und Nagasaki
[18]
IV. Die geopolitischen Aussagen – kritische Analyse
Aussage 1: Blinken reservierte das Recht auf Nuklearwaffen in der Ukraine
Schlussfolgerung: Diese Aussage ist unbelegte oder falsch in ihrer direkten Zitierweise. Was
tatsächlich geschah: Die US-Regierung lehnte russische Forderungen ab, nicht Nuklearwaffen in
die Ukraine zu stationieren. Das ist etwas völlig anderes.
Postols Kontext: Postol sagt, Trump habe am Ende des Videos (aufgenommen Nov 25, 2025)
gerade „extraordinäre“ Aussagen gemacht. Das Video war aber nur 1:09:20 lang, nicht
vollständig erhalten.
Zur Tomahawk-Frage (Dezember 2025-Januar 2025): Recherche zeigt:
Bewertung: Spekulativ und zeitlich verwirrend. Postol bezieht sich auf Ereignisse, die im
Video-Kontext unklar sind.
Postols Aussagen:
Verifizierung der Tatsachen:
Die Vollständige Rede von Blinken vom 7. und 10. Januar 2022 wurde recherchiert. Wörtlich
steht dort nichts über „die USA reservieren das Recht, Nuklearwaffen in die Ukraine zu
stationieren“.
[19]
Biden sagte am 19. Januar 2022, dass Putin „assurances“ über NATO-Expansion und
Ukraine-Nuklearwaffen wünsche und dass „there is little chance of Ukraine joining the
alliance soon“ – aber dies ist nicht Blinken, der „das Recht reserviert“.
[20]
Die CNN-Berichterstattung vom 21. Januar 2022 über Blinken-Lavrov-Treffen erwähnt kein
solche Aussage.
[21]
Aussage 2: Trump habe im Januar 2025 „außergewöhnliche Aussagen“ gemacht,
die Diplomatie beschädigt haben
Trump erwog tatsächlich, Tomahawk-Raketen in die Ukraine zu senden
[22] [23] [24]
Im Oktober 2025 sagte Trump: „We may“ Tomahawks senden
[22]
Im Dezember 2025 legte Trump dann dar, die USA „brauchen“ die Tomahawks
[22]
Keine „außergewöhnliche Aussage“ im Januar 2025 wurde dokumentiert, da Januar
2025 in der Zukunft liegt (das heutige Datum ist Dezember 8, 2025)
Aussage 3: Mertz, Macron, Starmer seien wie „Hitler im Bunker“ oder zeigten
„lähmende Dummheit“
Friedrich Mertz: „I find it hard to believe, to be blunt, hard to believe that anybody could
have such a lack of grasp of history and such a lack of grasp of basic facts that they could
behave like Frederick Mertz has been behaving“
„Ukraine will be destroyed… because the political leadership of Ukraine is so extremist that
it really should be compared to uh to Hitler in his bunker“
Macron und Starmer seigen „such stupidity“
Mertz und Tomahawks (2026): Recherche zeigt, dass die NATO und Deutschland 2026
konventionelle (nicht-nukleare) Langstreckenwaffen deployen werden, einschließlich
Bewertung: Stark parteiisch und unbelegbar. Postol verwendet emotionale,
entmenschlichende Sprache ohne Faktengrundlage. Dies ist Meinungsäußerung, nicht
Analyse.
Postols Aussage: Biden habe „the Nordstream pipeline destroyed… Biden did more damage to
the country that he thought was an ally, in this case Germany… than he did to Russia.“
Verifizierung der Tatsachen:
Bewertung: Faktisch nicht-belegbar in der von Postol behaupteten Form. Die Verantwortung
ist multipel und unklar; die Darstellung als „Biden tat es“ ist eine Interpretation ohne volle
Quellenbasis.
Tomahawks. Die SWP-Berlin-Studie (2023) dokumentiert dies als Teil der konventionellen
Abschreckung gegen Russland.
[25] [26]
Postols Behauptung, diese seien „für Nuklearwaffen“ – unbelegte Interpretation: Ein
technisches Merkmal (dass Tomahawks theoretisch nuklear bestückbar wären) macht das
nicht gleichbedeutend mit einer Nuklearwaffen-Stationierung. Die offizielle NATOPositionierung ist, dass dies konventionelle Systeme sind.
[26] [25]
Macron und Starmer: Beide verfolgten Strategien zur Unterstützung der Ukraine:
[27] [28]
[29]
Starmer kündigte ein „Coalition of the Willing“ zur Garantie von Friedensdeals und zur
Verteidigungsstärkung der Ukraine an
[29] [30]
Macron sprach über „European Strategic Autonomy“ und die Rolle der französischen
Atomkraft in der europäischen Sicherheit
[31] [28] [32]
Keine dieser Positionen ist „Hitler-ähnlich“ oder systematisch „dumm“ – sie sind
strategische Meinungsverschiedenheiten.
Aussage 4: „Die USA zerstörten die Nordstream-Pipeline“
Nordstream-Sabotage fand am 26. September 2022 statt
[33] [34]
Wer war verantwortlich? Die Literatur zeigt:
US-Geheimdienste erfuhren drei Monate vorher von einem ukrainischen Plan
[33]
Die Washington Post und der Spiegel (November 2023) berichteten, dass ukrainische
Saboteure unter Beteiligung von General Zaluzhnyy die Operation durchführten
[33]
Die Wall Street Journal (August 2024) berichtete, dass Zelenskyy den Plan genehmigt,
dann aber abgebrochen wollte, nachdem die CIA dies erfuhr
[33]
Das ist nicht dasselbe, wie „Biden zerstörte es“ – eher: Die USA kannten den Plan
und stoppten ihn nicht
[33]
Schaden für Deutschland? Die Forschung zeigt gemischte Effekte:
Deutschland erlitt Energiepreissteigerungen und wirtschaftliche Verlangsamung
[35]
Aber: Die Abhängigkeit von russischem Gas war auch ein geopolitisches Risiko, das
Russland hätte nutzen können
[33]
Es ist eine legitime Debatte, keine offensichtliche „Dummheit“
Postols Behauptung: Putin habe vor „einem Jahr“ (vom November 2025 aus = November
2024) die Nukleardoktrin geändert, um „normale“ Angriffe (nicht existenzielle Bedrohungen) als
Auslöser für Nuklearwaffen einzubeziehen.
Verifizierung:
Bewertung: Verifiziert und korrekt dargestellt von Postol. Dies ist eine legitime Beobachtung
über eine gefährliche Entwicklung.
Kernargument: Wenn der Westen Ukraine mit Langstreckenwaffen ausstattet und
Mertz/Macron/Starmer rücksichtslos agieren, erzwingt dies Russland, Nuklearwaffen zu
nutzen, weil Moskau „keine andere Wahl hat“.
Kritik:
Bewertung: Postols Eskalationslogik ist eine Interpretation, nicht eine unbezweifelbare
Tatsache. Alternative Erklärungen sind ebenso plausibel.
V. Russlands Nukleardoktrin
Dies ist teilweise wahr: Putins Änderung der Nukleardoktrin wurde im September 2024
bekannt gemacht
[36] [37] [38]
Die neue Doktrin: Russia wird Nuklearwaffen in Betracht ziehen bei:
Konventionellen Angriffen, die „critical threat to Russia’s sovereignty“ darstellen
[37]
Aggression gegen Russland + Alliierte durch nicht-nukleare Staaten mit Unterstützung
von Kernwaffenstaaten
[37]
Diese ist tatsächlich breiter als die frühere Doktrin („existenzielle Bedrohung“)
[38]
[37]
Die Ukraine-Bezug: Die Doktrin bezieht sich auf die Ukraine-Situation, wo Russland nun
härtere Nuklear-Drohungen einsetzt
[36] [38] [37]
VI. Postols zentrale These: Eskalationsspirale und Bündnis-Dilemmata
1. Logik des Zwangs: Postol argumentiert, Russland habe „no choice but to solve its legitimate
security concerns through the battlefield in Ukraine.“ Dies übersieht die Wahl: Russland
hätte die Ukraine 2022 nicht invadieren müssen. Die „Wahl“ war Putins, nicht erzwungen.
[39]
2. „Legitimate security concerns“: Postol akzeptiert Putins Framing, dass NATO-Nähe zu
Russland eine „existenzielle Bedrohung“ darstellt. Aber: Länder wie Polen, Baltikum traten
NATO bei, weil sie Russland fürchteten (basierend auf 1956 Ungarn, 1968
Tschechoslowakei, 2014 Krim). Dies ist keine NATO-Aggression, sondern Selbstschutz.
[39]
3. Falsche Äquivalenz Ukraine ↔ Kuba: Postol vergleicht Ukraine mit der Kubakrise, in der die
Sowjets Raketen nach Kuba brachten. Aber: Ukraine ist kein sowjetisches Einflussgebiet,
sondern ein unabhängiger Staat, der selbst NATO-Mitgliedschaft wünscht.
[39]
Behauptung Status Bewertung
Nuklearwaffeneffekte (Thermik, Brand,
Strahlung)
Belegt Korrekt und gut dokumentiert
Able Archer 83 war ein echtes
Eskalationsrisiko
Teilweise belegt Kernaussage wahr, Detailzahlen unverifizierbar
Blinken „reservierte das Recht auf
Nuklearwaffen in der Ukraine“
Unbelebt /
Falsch
Keine Quelle für diese direkte Aussage
Mertz/Macron/Starmer sind „dumm“
oder „Hitler-ähnlich“
Nicht belegt Emotionale Meinung, keine faktische Grundlage
Russland habe durch Biden „keine
andere Wahl“
Interpretativ
Alternative Erklärungen sind ebenso oder
plausibler
Nordstream wurde von den USA
zerstört
Teilweise belegt
Wahrscheinlich ukrainische Saboteure; US-Rolle
unklar
Russlands neue Nukleardoktrin ist
breiter
Belegt Korrekt
Thermale Brandstürme über 600+ km²
entstehen
Physikalisch
plausibel
Basierend auf Hamburg-Vergleich, aber ein
nukleares Großszenario ist nicht vollständig
getestet
Postols Vortrag mischt legitime wissenschaftliche Expertise mit geopolitischer Parteinahme.
Seine technischen Ausführungen zu Nuklearwaffen sind fundiert und wichtig. Seine
Interpretation von Geopolitik zeigt aber die Methodenfehler, die Bellingcat und die
Middlebury-Forscher bereits dokumentiert haben:
VII. Postols Blindspots: Was er übersieht
1. Ukrainische Handlungsfähigkeit: Postol behandelt die Ukraine als passives Opfer, nicht als
Akteur mit eigenen Zielen (NATO-Mitgliedschaft, territoriale Integrität). [Dies ist eine
deliberate Simplifizierung.]
2. Verbindlichkeit gegenüber Alliierten: Postol kritisiert, dass der Westen Ukraine unterstützt,
ohne zu thematisieren, dass NATO-Länder wie Polen und das Baltikum eine echte
Sicherheitsbedrohung von Russland erleben.
3. Russische Wahlfreiheit: Die Darstellung, Russland habe „keine andere Wahl“, ignoriert,
dass Diplomatie eine Option war und bleibt – Putin wählte Invasion.
VIII. Zusammenfassung: Was ist belegt, was nicht?
Abschließende Bewertung
Selektive Evidenzauswahl
Unbelegte direkte Zitate (Blinken)
Emotionale Entmenschlichung politischer Gegner („dumm“, „Hitler“)
Übersimplifizierung von geopolitischem Handeln („Russia has no choice“)
Für den deutschsprachigen Techniker und Analytiker: Der Vortrag ist eine Warnung vor
nuklearer Eskalation, die unter bestimmten technischen Aspekten berechtigt ist. Aber der
geopolitische Rahmen sollte mit hoher Skepsis gelesen werden. Postol argumentiert effektiv
emotional, nicht evidenzbasiert, wenn es um Politik geht. Sein Ruf in der Nuklearwaffenphysik
sollte nicht automatisch auf seine Ukraine-/Russland-Analysen übertragen werden.
⁂
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Plötzlich Krone-Schmalz blamiert Linke vor Millionen Publikum!
Merkwürdig gehässige Überschrift über einem interessanten Video…
„Mearsheimer“ in The „Unthinkable“ Deal The US Just Offered China & Venezuela https://wp.me/paI27O-6uf
https://www.youtube.com/watch?v=R9kD0Q2ACnE
Interview von Indischen NewsMedien mit Putin anläßlich der Erneuerung der Freundschaft am 6.12.25
http://en.kremlin.ru/events/president/news/78649
U.S. CANCELS Ukraine Meeting INSTANTLY After MOSCOW Talks
https://www.youtube.com/watch?v=JHzDgBMqfJ4
Scott Ritter- Front durchbrochen: Putin auf den Trümmern westlicher Macht und Kriegsminister der USA ein Kriegsgverbrecher –
ands8613
vor 12 Stunden
I’m so happy to see the end of America’s bullying tactics trying to control every country with it’s military bases. Good on the B.R.I.C.S. partnership helping many poor countries building and trading with their own currencies bypassing the American dollar.