Hartmut Graßl, “Energieflussdichten”

Ich habe in einem sechs Jahre alten Büchlein: “Klimawandel”

gelesen: Vom berenteten Hartmut Graßl, einem der führenden KlimawissenschaftlerEs ist spottbillig.

Mich haben die Kürze und Prägnanz des Buches und die “Energieflussdichten” bei ihm inspiriert. Er verwendet übrigens als Maß des Energieflusses generell Watt/m2. Auch zum Beispiel bei der Geothermie!

Die direkte Solarenergie hat bei weitem das beste Energieangebot mit etwa 110 Watt/m2, wobei im Hochsommer 1000Watt senkrccht zur Sonne erreicht werden und im Winter 400).  An zweiter Stelle mit weitem Abstand liegt der Wind mit 3 Watt/m2, an dritter  Wasserenergie (weitgehend ausgeschöpft) mit 0,025 Watt/m2 und trägt damit 1,7% zu unserer Energieversorgung und etwa 5% zur Stromversorgung bei,  und Biomasse mit 0,2-0,3 Watt/m2 und dann  noch Geothermie mit etwa 0,01 Watt/m2. Wegen vernachlässigendem Ertrag  erläutert er nicht näher Gezeiten- und Wellenenergie.

Es ist wahr, dass die Photosynthese die Grundlage jeden Lebens ist.

Aber er sagt, die Solarzelle mit seinerzeit (das Buch ist von 2007) nur 10% Umwandlung der Strahlung in elektrische Energie (heute nähern sie sich kommerziell 20%) „sei 300 x effektiver als das gut gedüngte und gewässerte Maisfeld“…

Solarenergie war immer unsere Lebensgrundlage und die direkte Solarenergie wird es nach meiner Überzeugung auch in Zukunft sein. Sie ist die bei weitem wirksamste Energie auf dieser Erde und beileibe technologisch noch nicht ausgereizt.

Man merkt die Kraft der Sonne, 1000 Watt pro m2 senkrecht zur Sonne in Deutschland an einem Sommertag (immerhin 400 Watt an einem Wintertag), wenn man in einem schwarzen Auto sitzt und „gegrillt“ wird…

Aus einem Interview unter dem Titel:

 „Wir dürfen die Ungerechtigkeit, die der Klimawandel in die Welt bringt, nicht hinnehmen!“    …

Warum nehmen Sie solche Standpunkte (von Klimaskeptikern) nicht ernst?

Ich akzeptiere diese Haltung durchaus. Es gibt vielleicht ein Promille unter den hochrangigen Klimawissenschaftlern, die wie der US-Klimaskeptiker Dick Lindzen sagen: „Some Coolness with Global Warming!“ Der hat eben eine andere Meinung. Das ist in Ordnung. Er sagt, dass wir uns dem Klimawandel anpassen können. Und es stimmt ja auch: Den Amerikanern wird das vielleicht nicht schwer fallen – die USA sind ein riesiges, reiches Land mit allen möglichen Ressourcen. Nur dem Bauern in Burkina Faso, der sein Land verliert, weil die Industrienationen so viele Treibhausgase emittieren, den lässt Lindzen unter den Tisch fallen. Also, ich akzeptiere seine Haltung, aber ich sehe auch, sie ist egoistisch-amerikanisch. Damit will ich nicht die wissenschaftlichen Veröffentlichungen dieses Kollegen angreifen. Aber wenn er sich über den engen Spezialbereich seiner Disziplin, in dem er sich hervorragend auskennt, hinauswagt – dann kann er, genauso wie jeder andere Bürger auch, ziemlichen Unsinn verzapfen.

Ein Vortrag von 2012  und  Klimaschutz und globale Entwicklung gelingen nur mit erneuerbaren …Hartmut Graßl Max-Planck-Institut für Meteorologie, Hamburg Vortrag KlimaHaus Zukunft Bauen Bozen, Italien 2007….

gibt er viele Bilder zur Klimaproblematik

Ich erhoffe mir weitere Quellen durch Sie/Euch!

 

 

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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1 Antwort zu Hartmut Graßl, “Energieflussdichten”

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