meine medizinische Entwicklung

Die ersten 45 Jahre meines Lebens hatte ich keine ernsthaften Erkrankungen: Einige Zwölffinderdarmgeschwüre, keinen Krankenhausaufenthalt, ein paar Mal brauchte ich Antibiotika, alle Zähne plombiert oder wurzelgefüllt oder überkront. Mit glaube ich 48 hatte ich nach einem Bagatellsturz eine glücklicherweise kleine Hirnblutung. Diese äußerte sich in Wortfindungsstörungen und führte zu 3 Monaten Arbeitsausfall und wurde ohne Eingriffe überstanden. Mit etwa 57 bekam ich Belastungsangina. Bei einem Linksherzkatheter wurde eine KHK festgestellt mit einer weitgehenden Einengung eines Kranzgefäßes. Dieses wurde dilatiert.  Ein Jahr vor meiner späteren Herzoperation zwei Ohnmachtsanfälle, in denen ich jeweils im Krankenwagen aufwachte. Das erste Mal dachte ich an eine Gehirerschütterung, das zweite Mal machte ich einen Kopftomogramm mit Kernspin und wir entdeckten ein Meningeom, das nach Aussagen des Gehirnchirurgen gern Krampfanfälle auslöst. Nach der Operation war Ruhe. Ein Jahr später, vier Jahre nach der ersten Coronardilatation wieder Belastungsschmerzen mit erneuter Dilatierung der gleichen Stelle. Vier Monate das Gleiche mit nachfolgendem Dreifachbypass. Danach vorläufig keine Coronarbeschwerden mehr. Ein Dreivierteljahr später meine Berentung mit knapp 63 Jahren.

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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2 Antworten zu meine medizinische Entwicklung

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  2. dr. med. Dörte v. Drigalski sagt:

    ein weiterer staatsmännischer Kommentar (D.L.) – mit einem klitzekleinen Touch von Merkel, sicher diplomatisch sinnvoll in dem IPPNW-Gemenge, der Seidel-%-schaft –
    habe mich nur eben festgelesen – nichts Besonders (übrigens – fast das einzige Psycho-Buch, was ich hilfreich im Leben fand und finde – Toman, Geschwisterkonstellationen: danach dürfte Marlis jüngere Geschwist(er) haben (wenn Einzelkind dann Mutter, die jüngere Geschwister hatte), und laut Lehrbuch höchst typisch (“ohne Rang- und ohne Geschlechtskonflikt”, Scheidungshäufigkeit gen Null, im Vergleich zu 5 % durchschnittlich). Mit dieser wichtigen Mitteilung verabschiede ich mich (erwarte keine stringente oder überhaupt Antwort) – Gruss dvd

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