zwei zentrale Themen der Menschheit

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Liebe Mitmenschen

Nach dem wunderbaren Erfolg der Kampagne zum Verbot von Atomwaffen und dem Friedennobelpreis dafür für ICAN und der äußerst peinlichen Nicht-Teilnahme Deutschlands hoffe ich auf weitere große Schritte der Friedenbewegung. Einer der Gründe dafür, dass meine Freunde und ich an Aktionen gegen die schreckliche militärische Entwicklung unserer Zeit mitmachen, ist das Russell-Einsteinmanifest, das ein Ende aller Kriege verlangt.

Wir begehen seit 2015, seit der Sechzigjahrfeier, die jährliche Erinnerung an das Manifest. Die Erinnerung an das Manifest findet einen Tag nach dem Flaggentag der Bürgermeister für den Frieden statt (der an die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofes zur Illegalität der Atomwaffen erinnert) Daher feiern wir diese Tage gemeinsam, auch weil wir in Braunschweig einen Ober-Bürgermeister für den Frieden haben. (Daher bekommen wir einen repräsentativen Raum und eine Begrüßung durch einen Bürgermeister)

Jede Stadt und jedes Dorf dieser Welt sollte zumindest einen Tag für diesen Anlass wählen. Dadurch hoffen wir, dass sich diese Erinnerungsveranstaltung über die Welt ausbreitet.

Wir haben noch eine zweite Idee, um diese Veranstaltung noch effektiver zu machen. Der militärisch-industrielle Komplex ist ein furchtbarer Blutegel, der das Blut aus der Menschheit saugt. Er frisst viel mehr Geld als wir brauchen würden, um alle Hungernden zu sättigen und jedem eine gute Bildung zu geben. (Etwa 1800 Milliarden Dollar gegenüber 23 Milliarden) Deshalb planen wir eine große Aktion, um auf dies hinzuweisen und wir möchten dies am Tag nach der Erinnerung an das Manifest tun. Wir nehmen die „Münchner Sicherheitskonferenz“ als Modell: In jedem Februar treffen sich einflussreiche Leute aus Politik und Militärindustrie, während die Friedensbewegung eine parallele Friedenskonferenz mit weit über 100 Teilnehmern an einem Freitagabend macht, mit einigen Begleitveranstaltungen auch am Samstagmorgen und – abend und einer Demonstration am Samstagmittag, an der weit über 1000 Personen teilnehmen.

Um auf diese schreckliche Verschwendung an den Militärisch-Industriellen Komplex hinzuweisen, möchten wir auch in Braunschweig eine große Demonstration am Tag nach der Erinnerung an das Manifest und den Flaggentag veranstalten. Wir möchten dies jährlich tun und die Idee weltweit verbreiten. Denn die Menschheit vergisst schnell und muss jährlich erinnert werden, denn sonst kann sie sich selbst vernichten, was wir schon seit dem Manifest befürchten.

Was halten Sie von dieser Idee aus Braunschweig? Können Sie sich vorstellen, eine jährliche Erinnerung an das Manifest (oder sogar eine solches Wochenende) in Ihrer Stadt in jedem Juli festlich zu begehen?

Kontakt: Dr. med. Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513, helmut_kaess@web.de,  http://www.helmutkaess.de/Wordpress/
Dazu ein Überblick: http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=4886

 

Ältere Version, welche scheint Euch besser? : 

Zur Befriedung der internationalen Beziehungen und zur Rückgewinnung der Initiative der Mehrheit der Bevölkerung auf unsere Regierungen gibt es in Braunschweig in der Friedensbewegung diese Initiative

Erstens: Ein Gedenktag mit der Forderung des Manifests von Russell und Einstein: „Nie wieder Krieg“: Im Manifest (Veröffentlichung 9.7.55) wird gesagt, die Menschheit dürfe keine Kriege mehr führen, da jeder Krieg zu einem Atomkrieg eskalieren könne mit der Gefahr der Vernichtung der Menschheit.

Der jährliche Gedenktag hierfür ist in Braunschweig schon angelaufen. Er findet Anfang Juli am frühen Abend in der Dornse, Altstadtrathaus, Altstadtmarkt statt. Also wieder im nächsten Juli.

Und eine jährliche Protestkundgebung:

Hierfür drei Hauptthemen:

1. der obengenannte Satz: „Nie wieder Krieg“

2. Wir wollen ein gutes Leben (z.B. saubere Umwelt, kostenfreie und gute Bildung, ein ordentlich finanziertes Gesundheitssystem, eine auskömmliche Rente und bezahlbaren Wohnraum…)

3. Dafür braucht es Geld! Das muss bei den Rüstungsausgaben und bei den Reichen geholt werden. Es ist schlimm, dass für die Rüstung weltweit ein Vielfaches an Geld (etwa 1800 Mrd. Dollar) ausgegeben wird, als für die soziale Grundversorgung der Menschheit und eine gute Schulbildung für alle als Voraussetzung für ein gutes Leben gebraucht wird. Alle, die mehr Geld für gute Zwecke wollen, sollten teilnehmen.

Wir sollten versuchen, in Braunschweig dafür am Tag nach dem Gedenktag eine solche Großkundgebung ebenfalls einmal pro Jahr zu schaffen und dieses Konzept in der Welt zu verbreiten.

Dazu ein Überblick und

eine zusammenfassende Rede

und ein Textvorschlag für ein zentrales Poster

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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