Überblick über den Gedenktag an das Manifest von Russell und Einstein/Flaggentag der „Mayors for Peace“

Erster Gedenktag am Flaggentag 2015: mit dem Flyer

Zweiter Gedenktag am Flaggentag 2016: mit dem Flyer

Dritter Gedenktag war am  Freitag, den 7.7.17 17:00 wieder in der Dornse: Hier ist der Flyer: http://friedenszentrum.info/images/pdf/flyer/flaggentag_v7_A5final_lowdata.pdf

Der vierte Gedenktag wird am Freitag, den 6.7. 18:00 wieder in der Dornse sein.

Änderung:  Zusätzlich wird eine Kundgebung am 7.7.  11:00 vor dem Altstadtrathaus auf dem Kohlmarkt stattfinden.

Seit 1987 ist Braunschweig auf Betreiben des Friedenszentrums Mitglied der „Bürgermeister für den Frieden“, die sich zum Ziel gesetzt haben, alljährlich über den Stand der Atomrüstung zu informieren und ihre Stimme gegen die von diesen ausgehende Bedrohung des irdischen Lebens zu erheben. Mehr als 6000  Städte weltweit haben sich zusammengeschlossen, um für eine  Welt ohne Atombomben zu kämpfen.

Sie haben sich entschlossen, am 8.7., am Tag der Verkündung des Urteils des internationalen Gerichtshofes in Den Haag, dass die Atomwaffen illegal sind und eine Drohung mit ihnen verboten ist, ihre Flagge in ihren Städten zu hissen.

Es geht dabei auch um die Forderung des Manifests von Russell und Einstein: Nie wieder Krieg.

Im Manifest wird gesagt, die Menschheit dürfe keine Kriege mehr führen, da jeder Krieg sich zu einem Atomkrieg ausweiten könnte, der eine große Gefahr für den Untergang der Menschheit bedeutet. Das Manifest wurde am 9.7.55 verkündet.

Wir müssen daher einerseits in regelmäßigen Abständen an die für alle Zukunft bestehende Selbstausrottungsmöglichkeit der Menschheit erinnern. (Durch eine weitere Waffenentwicklung wird es noch andere Möglichkeiten geben)  Denn die Menschen verdrängen die Gefahr.

Wir haben die Überzeugung, dass wir mit viel Glück die letzten sechzig Jahre überlebt haben. In der Kubakrise und bei vielen anderen Gelegenheiten (und auch besonders jetzt) war die Gefahr des atomaren „Holocaust“ immer präsent. Das erfordert zum Beispiel eine Beachtung der Nöte nicht nur von Staaten, sondern jedes Menschen. Es darf daher keine Verhungernden mehr geben.

Andererseits steht in dem kurzen Manifest, dass jeder Mensch durch die Erfindungskraft und die Möglichkeiten des Planeten ein glückliches Leben führen kann, wenn die Regierungen kooperieren.

Wir müssen den Willen der Bevölkerung deutlich artikulieren und müssen auch unsere Wahlentscheidungen an der Friedensfrage festmachen, zum Beispiel in einer glaubwürdigen Einstellung zu den Begriffen Friedenslogik und einer strikten Forderung, das Grundgesetz zu beachten, das zur Zeit von unserer Regierung mit Füßen getreten wird. Seinerzeit insbesondere durch die Teilnahme am Jugoslawienkrieg, jetzt dem Syrienkrieg und der Duldung der Drohnenmorde von Ramstein aus. Dazu gibt es auch die Idee einer zweiten jährlichen „Großdemonstration“, die den notwendigen Druck auf die Politik verstärken soll.

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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