Rede: „Keine Kriege mehr“ und die Beeinflussung der Politik

Zwei zusammengehörige Themen: „Keine Kriege mehr“ und die Beeinflussung der Politik

(Etwas ironisch: „Ein Humanist zeigt Wege zum ewigen Frieden auf Erden.“)

Die Weltlage ist bescheiden. Wir leben unter dem Damoklesschwert eines drohenden Atomkrieges.

In einer Welt, in der die Reichen immer reicher werden, die Armen aber nicht angemessen profitieren. In der wir eine dramatische Klimaerwärmung spüren und die Meere versauern und vermüllen. Kriege zur Erhaltung der Dominanz werden zunehmend geführt, obwohl sie völkerrechtsmäßig verboten sind. Nach unserer Meinung, die einer Kleingruppe aus der Friedensbewegung Braunschweig, ist das alles nicht nötig. Die Menschheit ist so erfindungsreich, dass alle Probleme im Geiste der Zusammenarbeit gelöst werden können. Wie kommen wir zu dieser Zusammenarbeit? Hilfreich ist nach unserer Meinung ein jährliches weltweites Gedenken, verbunden mit einer Demonstration.

Zu Beginn meiner Rede folgende These: 

  1. Es dürfen keine Kriege mehr geführt werden, da jeder Krieg zur Vernichtung der Menschheit führen kann! 

  2. Die weltweite Rüstung (zur Zeit etwa 1800 Mrd Dollar, überwiegend des „Westens) soll auf eine reine Verteidigungsfähigkeit reduziert werden und das gewonnene Geld zur Sanierung der Weltgenutzt werden! (Ernährung und Schulbildung für alle als Voraussetzung für ein bewusstes Leben) Nach meinen  groben Recherchen reichen 23 Mrd Dollar für das Nötigste… – Lass es mehr sein, auch 500 Mrd Dollar sind möglich, wo soviel Geld ganz überwiegend für Vorherrschaft verschwendet wird. Einstein sagte ja, es darf keine Kriege mehr geben und das Völkerrecht verbietet Kriege, außer der Sicherheitsrat stimmt dazu.

Zu der ersten These: Wir sagen im Gedenken an das Manifest von Russell und Einstein:  „Nie wieder Krieg“.  Im Manifest wird eben dies gesagt, die Menschheit dürfe keine Kriege mehr führen, da jeder Krieg sich zu einem Atomkrieg ausweiten könnte, der zum Untergang der Menschheit führen könne. Das ist ein Satz, den fast jeder versteht und er ist mit dem Namen Einstein verbunden, den fast jeder kennt.

Dieser Gedenktag in Braunschweig ist schon angelaufen. Er fällt Anfang Juli weitgehend mit dem sogenannten Flaggentag der Mayors for Peace zusammen, weshalb wir diesen Tag wählten, auch da auch unser Bürgermeister ein Bürgermeister für den Frieden ist. Über 7000 Städten in der Welt, davon 500 in Deutschland, haben schon einen solchen Bürgermeister und jedes Dorf, jede Stadt sollte teilnehmen, da niemand von Atomwaffen vernichtet werden will.

Dagegen wird oft gesagt, Kriege gab es schon immer und wird es immer geben. Aber das bedeutet bei heutiger Waffentechnik, dass die Menschheit sich selbst vernichten wird. Wir müssen unseren Verstand nutzen, um einen großen Entwicklungsschritt zu gehen und mögliches menschliches Glück statt durch Kleingruppendenken den Untergang zu wählen. Willy Brandt und Egon Bahr haben in einer äußerst verdienstvollen Phase der SPD  uns den Weg gewiesen. Gemeinsame Sicherheit, Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa waren hoffnungsvolle und starke Schritte in der richtigen Richtung.

Um dieses zu erreichen, müssen wir als Friedensbewegung wieder politische Wirkung erlangen. Dies scheint uns möglich durch eine ständige Erinnerung an diese Forderung durch die genannte Gedenkveranstaltung, aber auch dem menschlichen Naturell entsprechend durch eine jährliche möglichst große Demonstration. Die Idee kam mir in München.

Da findet jeden Februar die sogenannte Siko, die „Sicherheitskonferenz“, ein Treffen der Reichen und Mächtigen statt, an der ich oft teilnehme. Dort findet das Hauptereignis der Friedensbewegung am Freitagabend mit ausgewählten Reden im Altstadtrathaus auf dem Marienplatz und mit einem Grußwort eines Bürgermeisters statt (mit etwa 100-200 Teilnehmern), mit einer Auswertung am Samstagmorgen, nach der Auswertung geht man zu einer Demonstration mit etwa 1000-2000 Personen mit Musik und jeweils Reden zu Beginn und am Ende. (Danach gehen einige, meist auch ich, in den Rathauskeller zum Nachgespräch.)

Daher wollen wir gemäß der zweiten These zuerst und auch in Braunschweig möglichst große Demonstrationen, bei der Slogans gezeigt werden, die jeden angehen: „Es ist absurd, dass für die Rüstung viel mehr ausgegeben wird, als für die soziale Grundversorgung der Menschheit gebraucht wird… und es ist absurd, dass eine Person Milliarden € oder auch Dollar besitzt und andernorts viele Leute verhungern. Wir wollen deutlich mehr Geld von dort nehmen, da wo es ist, vom Militär und den Super-Reichenund dazu, unter diesem Oberthema, die jeweiligen, vielfältigen Interessen der Menschen.

Also noch einmal zusammenfassend:

Am Freitag um den 8.7. die Erinnerung an den Flaggentag und das Manifest mit dem Kernsatz: Nie wieder Krieg! Und eine Demonstration am Samstag in etwa unter dem Motto, „Soziales statt Panzer“ oder „Versorgung statt Untergang“.

Dies ist im Interesse fast aller Menschen, bis auf die verschwindend kleine Menge der weltweiten Milliardäre, die aber gewaltigen Einfluss haben und der Menschheit sehr schaden, wie man z.B. bei Rainer Mausfeld erfahren kann.

Wir, das heißt, bisher eine kleine Kerngruppe aus der IPPNW-Braunschweig (sagen wir „Ärzte für den Frieden“), aus Friedensbündnis und Friedenszentrum haben uns das Obengenannte vorgenommen: Wir hoffen, dass sich dies möglichst in jedes Dorf und jede Stadt dieser Welt ausbreitet. Natürlich nutze ich meine Kontakte insbesondere zur Friedensbewegung auch für diesen Zweck.

„Wir“ (insbesondere ICAN, die IPPNW und viele andere) haben in diesem Sommer erreicht, dass der Nuclear Ban Treaty beschlossen wurde. Damit werden bald nicht nur biologische und chemische Waffen, Landminen und Streubomben völkerrechtlich verboten sein, sondern auch die schrecklichste Massenvernichtungswaffe, die Atombomben. Viele Angriffswaffengattungen müssen folgen: Die Bombenflugzeuge, die Panzer, die Marschflugkörper und Raketen und bewaffnete Drohnen und viele mehr. Erlaubt bleiben dürfen nach unserer Auffassung nur Waffen, die überwiegend zur Verteidigung gedacht sind wie Panzerfäuste und Flak. Dann sind Angriffe kaum noch möglich. Wir müssen erreichen, dass das Völkerrecht, das ja Teil des Grundgesetzes ist, wieder von Deutschland voll respektiert wird. Wieso nimmt denn Deutschland an dem völkerrechtswidrigen Krieg in Syrien teil? Wieso duldet es den Drohnenkrieg von Ramstein von deutschem Boden aus?

Dies sind unsere Pläne und wir brauchen jede mögliche Unterstützung!

Helmut  Käss

Das Ganze kürzer: http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=4609

 

 

Oder  etwas ironisch, von Fritz Walz:
“Ein Humanist zeigt Wege zum ewigen Frieden auf Erden.” 

http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=4237

Die Weltlage ist bescheiden. Wir leben unter dem Damoklesschwert eines drohenden Atomkrieges. In einer Welt, in der die Reichen immer reicher werden, die Ärmeren aber nicht angemessen profitieren. In der ein dramatisches Artensterben passiert und wir eine schlimme Klimaerwärmung spüren und die Meere versauern und vermüllen. Kriege zur Erhaltung der Dominanz der USA und des Westens werden zunehmend geführt, obwohl sie völkerrechtlich verboten sind.

Laut Rainer Mausfeld, dem Professor in Kiel, haben die Reichen schon seit über 2000 Jahren versucht, die Mehrheit zu lenken, um ihren Reichtum zu schützen und noch reicher zu werden. Durch die psychologischen Wissenschaften wissen ihre Institute inzwischen sehr viel über uns und nutzen es zum Beispiel über die Medien der Reichen und durch das System ihres us-amerikanischen Planungssystems, des Councils for Foreign Relations https://swprs.org/die-propaganda-matrix/ , um uns besser und besser zu steuern, ohne dass die Mehrheit es merkt. Ihr könnte es z.B. unter Rainer Mausfeld bei Youtube nachsehen.

Nach unserer Meinung, die einer Kleingruppe aus der Friedensbewegung in Braunschweig, ist das alles nicht sinnvoll. Die Menschheit ist so erfindungsreich, dass alle Probleme im Geiste der Zusammenarbeit gelöst werden können.

Wie kommen wir zu dieser Zusammenarbeit? Hilfreich ist nach unserer Meinung ein jährliches weltweites Gedenken, in allen Ländern, verbunden mit einer Demonstration.

Zu Beginn meiner Rede folgende Thesen: 

  1. Es dürfen keine Kriege mehr geführt werden, da jeder Krieg zur Vernichtung der Menschheit führen kann!

Die weltweite Rüstung (zur Zeit etwa 1800 Mrd Dollar pro Jahr, überwiegend des „Westens) soll auf eine reine Verteidigungsfähigkeit reduziert und das gewonnene Geld zur Sanierung der Welt genutzt werden! (Ernährung und Schulbildung für alle als Voraussetzung für ein bewusstes Leben) Laut Internet ganz grob etwa 23 Mrd Dollar pro Jahr: http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/762435/7-Milliarden-Dollar-noetig-um-Hungerproblem-zu-loesen  und www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/unesco-bericht-weltweit-72-millionen-kinder-ohne-chance-auf-bildung-a-672821.html  (…Doch selbst dann bleibe eine Finanzierungslücke von 16 Milliarden Dollar jährlich für 46 arme Länder…)

  1. Lass es mehr sein, auch 500 Mrd Dollar sind möglich, die genannten Zahlen schreien zum Himmel. das Völkerrecht verbietet Kriege, außer der Sicherheitsrat stimmt dazu.

Jetzt Näheres zu diesen Thesen:

Zur Ersten These: Wir sagen im Gedenken an das Manifest von Russell und Einstein:  „Nie wieder Krieg“.

Im Manifest wird dies gesagt, da jeder Krieg sich zu einem Atomkrieg ausweiten kann, der zum Untergang der Menschheit führen könnte. Das ist ein Satz, den fast jeder versteht und er ist mit dem Namen Einstein verbunden, den fast jeder kennt.

Dieser Gedenktag ist in Braunschweig schon angelaufen. Er fällt weitgehend mit dem sogenannten Flaggentag der Mayors for Peace zusammen, weshalb wir diesen Tag wählten, weil auch unser Bürgermeister ein Bürgermeister für den Frieden ist. Über 7000 Städte in der Welt, davon 500 in Deutschland, haben schon einen solchen Bürgermeister und jedes Dorf, jede Stadt sollte einen solchen haben und teilnehmen, da niemand von Atomwaffen vernichtet werden will.

Dagegen wird oft gesagt, Kriege gab es schon immer und es wird sie immer geben. Aber das bedeutet bei der heutigen Waffentechnik, dass die Menschheit sich selbst vernichten wird. Aber auch die Sklaverei gab es schon immer und kein Wahlrecht für die Frau, aber diese Dinge sind bei uns verschwunden. Es muss nichts so bleiben, wie es war.

Wir müssen unseren Verstand nutzen, um einen großen Entwicklungsschritt zu gehen, wir müssen das mögliche menschliche Glück anstreben statt durch Kleingruppendenken den Untergang zu wählen. Willy Brandt und Egon Bahr haben zu einer Zeit, als die Sozialdemokraten noch eine Partei des einfachen Mannes war, uns den Weg gewiesen. Gemeinsame Sicherheit, Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa waren hoffnungsvolle und starke Schritte in der richtigen Richtung.

Um dieses zu erreichen, müssen wir mehr politische Wirkung erlangen. Dies scheint uns möglich durch eine ständige Erinnerung an die Forderung „Nie wieder Krieg“.

Daher wollen wir insbesondere zur zweiten These möglichst große Demonstrationen auch in Braunschweig zum Protest gegen die ungeheuren parasitären weltweiten Rüstungsausgaben(Es wird oft von dem wirtschaftlichen Nutzen der Militärausgaben gesprochen. Das stimmt nicht, es sind grob schädliche, der übrigen Wirtschaft das Geld absaugende Ausgaben)

Die Idee zur Gestaltung kam mir in München.

Da findet in jedem Februar die „Sicherheitskonferenz“, ein Treffen der Reichen und Mächtigen statt. Dort findet das Hauptereignis der dagegen protestierenden Friedensbewegung am Freitagabend mit ausgewählten Reden im Altstadtrathaus auf dem Marienplatz mit Grußwort eines Bürgermeisters statt (mit etwa 100-200 Teilnehmern), mit einer Auswertung am Samstagmorgen, nach der Auswertung geht man zu einer ausführlichen, bunten Demonstration mit etwa 1000-2000 Personen mit Musik und jeweils Reden zu Beginn und am Ende. (Danach gehen einige, meist auch ich, in den Rathauskeller zum Nachgespräch.)

So etwa stellen wir uns nächstes Jahr vor: Am Freitag, den 6.Juli der Flaggentag mit dem Kernsatz: Nie wieder Krieg!

Und am Samstag eine Demonstration in etwa unter unter dem Motto, „Soziales statt Panzer“ oder „Versorgung statt Untergang“.

Es könnten als Hauptplakate die Slogans gezeigt werden, die jeden etwas angehen: “Es ist absurd, dass für die Rüstung viel mehr Geld ausgegeben wird, als für die soziale Grundversorgung der Menschheit gebraucht wird… und es ist absurd, dass eine Person Milliarden € oder auch Dollar besitzt und andernorts viele Leute verhungern. Wir wollen deutlich mehr Geld von dort nehmen, da wo es ist, vom Militär und den Super-Reichen“.

Und dazu, unter diesem Oberthema die jeweiligen, vielfältigen Interessen der Menschen, z.B. Friedensgruppen, Umweltgruppen, Parteien, die Giordano Bruno Stiftung, die Tierschutzpartei und viele Andere.

Dies ist im Interesse fast aller Menschen, bis auf die verschwindend kleine Menge der weltweiten Milliardäre, die aber gewaltigen Einfluss haben und der Menschheit sehr schaden, wie man z.B. bei Rainer Mausfeld erfahren kann. Sie haben offensichtlich zum großen Teil einen durchaus krankhaften Macht- und Erwerbstrieb.

Wir, das heißt, bisher eine kleine Kerngruppe aus der IPPNW-Braunschweig, sagen wir „Ärzte für den Frieden“, aus dem Friedensbündnis und dem Friedenszentrum hoffen, dass sich dies möglichst in jedes Dorf und jede Stadt dieser Welt ausbreitet. Natürlich nutze ich meine Kontakte insbesondere zur Friedensbewegung auch für diesen Zweck.

Wir als Friedensbewegung haben gemeinsam mit  vielen anderen in diesem Sommer erreicht, dass der Nuclear Ban Treaty beschlossen wurde. Damit werden bald nicht nur biologische und chemische Waffen, Landminen und Streubomben völkerrechtlich verboten sein, sondern auch die schrecklichsten Massenvernichtungswaffen, die Atombomben.

Viele Angriffswaffengattungen müssen folgen: Die Bombenflugzeuge, die Panzer, die Marschflugkörper und Raketen und bewaffnete Drohnen und viele mehr. Erlaubt bleiben dürfen nach unserer Auffassung nur Waffen, die überwiegend zur Verteidigung geeignet sind wie Panzerfäuste und Flak. Dann sind Angriffe kaum noch möglich. Wir müssen erreichen, dass das Völkerrecht, das ja Teil des Grundgesetzes ist, wieder von Deutschland voll respektiert wird. (Es wird durch

Wieso nimmt denn Deutschland an dem völkerrechtswidrigen Krieg in Syrien teil? Wieso duldet es den Drohnenkrieg von Ramstein von deutschem Boden aus?

Dies sind unsere Pläne und wir brauchen jede mögliche Unterstützung für die Planung und Organisation!

Helmut  Käss

Weitere Argumente: http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=4609

 

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
Dieser Beitrag wurde unter Blog veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Response to Rede: „Keine Kriege mehr“ und die Beeinflussung der Politik

  1. Pingback: zwei zentrale Themen der Menschheit | Beitragen zu einer Kultur des Friedens

Kommentare sind geschlossen.