Drei Thesen zu Israel und Antisemitismus:

Eine aktuelle Erklärung zum Antisemitismus ist hier.

Die engagierte Rede eines Juden, Abraham Melzer, ist hier.

Und eine aktuelle persönliche Erklärung

Israel/Palästina ist nur ein Krisenherd, aber ein wichtiger in der Welt.

Uns bekümmern in der Friedensbewegung natürlich alle Krisenherde, die zu Kriegen auswachsen können.

Wir wollen das nach unserer festen Überzeugung falsche und friedensfeindliche Verhalten der israelischen Regierung beeinflussen. Wir als Friedensbewegung sind die wirklichen Freunde der Juden sowie aller Menschen, denn wir brauchen alle, wir brauchen Freundschaft und nicht Feindschaft unter den Völkern, damit alle in Frieden zusammenleben können.

Die Menschheit hat durch ihre Erfindungsfähigkeit einen wachsenden großen Reichtum erworben und sie kann trotz erheblicher Gefahren mit guter Politik alle Probleme lösen. Aber nur, wenn sie es schafft, den Weltfrieden zu erhalten. Das Manifest von Russell und Einstein ist eine grobe Warnung.

(Im Moment machen wir in Braunschweig wöchentliche Samstagskundgebungen wegen der Weltsituation  und am 6.Juli wird wieder aus Anlass des oben genannten Manifests und des „Flaggentags“ der Mayors for Peace ein jährliches Gedenken )

Erstens: Vor kurzem schrieb mir Evelyn Hecht-Galinski, die bekannte Tochter eines verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden. (Denn ich bin ihrem Verteiler und habe schon mehrere Emails mit ihr gewechselt). In diesem Link können Sie ihre dramatische Kritik an der Politik von Israels Regierung lesen. Sie sagt, durch das von ihrem Vater, einem Auschwitz-Überlebenden, übernommene Lebensmotto „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“ und die Erlebnisse ihrer Mutter, die das Warschauer Ghetto überlebte, dass es ihr geradezu unmöglich sei, zu schweigen. Und so spricht sie auf ihrer Homepage, siehe oben, ihre Sicht der Situation in Israel klar und hart aus.

Zweitens:  Hierzu kommt als paralleler Fall der Artikel von Nirit Sommerfeld, ebenfalls Jüdin und Tochter von Holocaustüberlebenden, die sich bitter darüber beschwert, dass sie als Antisemitin gebrandtmarkt und mit Redeverbot belegt wird! (Dies ist auch im Sinne von dem Juden Stephane Hessel, dem „Mitautor“ der Menschenrechte der Vereinten Nationen, der mit 92 Jahren das kurze Buch unter anderem auch zum Nahostproblem schrieb: Empört Euch !) Von Ihr stammt auch die Petition gegen die Tötungen unbewaffneter Demonstranten . Wobei am 1 Juni  eine junge Sanitäterin weit vom Gazazaun getötet worden ist. 

Drittens: Am 3.6.2018 hörte ich im Dominikanerkloster Herrn Dr. Reinhard Voß, Ex-Generalsekretär von Pax Christi, der von einem Besuch über drei Monaten im Jahr 2017 in Bethlehem berichtete. Er berichtete über ein deutliches Apartheitssystem und eine zunehmende Besatzung mit zunehmender Besiedelung der Westbank. Meine Notizen

Fazit:  Ich verstehe unsere Regierung nicht und die vieler Kommunalregierungen und „Antideutschen“, die eine Diskussion über die Probleme verhindern wollen. Sie sind von einer ausgeprägten Doppelmoral gekennzeichnet und führen zu einer kriegsbereiten Stimmung, die die Lösung der Nahost-Konflikte nicht voranbringt, sondern erschwert. Sie kann zu einem großen Krieg führen und damit laut dem Manifest von Russell und Einstein das Ende unserer Zivilisation bedeuten.

Herzliche Grüße

Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 http://www.helmutkaess.de/Wordpress/,

Gesendet: Donnerstag, 24. Mai 2018 um 20:13 Uhr
Von: „Evelyn Hecht-Galinski“ <evelyn.hecht-galinski@sicht-vom-hochblauen.de>
An: kopi-liste@listen.jpberlin.de
Betreff: [liste@kopi-online.de] Kommentar vom Hochblauen

http://sicht-vom-hochblauen.de/im-wuergegriff-der-zionistischen-medien-mafia-von-evelyn-hecht-galinski/

Herzliche Grüße     Evelyn Hecht-Galinski

-- 
Evelyn Hecht-Galinski
Hürrnenweg 28
D-79429 Malsburg-Marzell

Bitte beachten Sie meine neue Mailadresse!

Mail:     evelyn.hecht-galinski@sicht-vom-hochblauen.de
Internet: http://www.sicht-vom-hochblauen.de
facebook: https://www.facebook.com/pages/Evelyn-Hecht-Galinski/240929706099538

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
Dieser Beitrag wurde unter Blog veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Drei Thesen zu Israel und Antisemitismus:

  1. Pingback: israel | Beitragen zu einer Kultur des Friedens

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.