Tilman Strahlentote, niedrigstrahlung gefährlicher…

August 2023  IPPNW Formum

Liebe Kollegen

die vor wenigen Tagen veröffentlichte Aktualisierung der Daten zur Krebssterblichkeit in der INWORKS-Kohortenstudie für Arbeitnehmer in der Nuklearindustrie ist von großer Bedeutung: https://www.bmj.com/content/382/bmj-2022-074520

Sie fügt ein weiteres Jahrzehnt der Nachbeobachtung hinzu, und die Zahl der Krebstodesfälle in der Kohorte ist im Vergleich zur vorherigen Studie von fast 20.000 auf über 31.000 gestiegen.

Ihre Schlussfolgerung:

Diese umfassende Aktualisierung der INWORKS-Studie liefert eine direkte Schätzung des Zusammenhangs zwischen lang andauernder Niedrigdosis-Exposition gegenüber ionisierender Strahlung und der Sterblichkeit an soliden Krebserkrankungen auf der Grundlage einiger der weltweit aussagekräftigsten Kohorten von Strahlenarbeitern. Die zusammenfassende Schätzung der überhöhten relativen Rate der Sterblichkeit an soliden Krebserkrankungen pro Gy ist größer als die Schätzungen, die derzeit dem Strahlenschutz zugrunde liegen, und einige Hinweise deuten auf eine steilere Steigung der Dosis-Wirkungs-Assoziation im Niedrigdosisbereich hin als über den gesamten Dosisbereich. Diese Ergebnisse können dazu beitragen, den Strahlenschutz zu verstärken, insbesondere bei niedrigen Dosen, die in der heutigen medizinischen, beruflichen und umweltbezogenen Umgebung von vorrangigem Interesse sind.

 

Sie untermauern die bereits schlüssigen Beweise für das Fehlen eines Dosisleistungseffekts (die in den ICRP-Dokumenten noch immer vertretene Auffassung, dass die gleiche Dosis, die über einen längeren Zeitraum verabreicht wird, weniger Schaden anrichtet), für das Fehlen eines Schwellenwerts, unterhalb dessen keine Wirkungen auftreten, und für den eindeutigen Hinweis darauf, dass die Dosis-Wirkungs-Kurve bei niedrigen Dosen am steilsten verläuft (d. h. pro Dosiseinheit ist der Schaden bei niedrigen Dosen proportional größer).

Um den Trend im unteren Bereich der kumulativen Dosis zu bewerten, haben wir die Assoziationen zwischen der kumulativen Dosis und der Sterblichkeit an soliden Krebserkrankungen über begrenzte Bereiche von 0-400 mGy kumulativer Dosis (überschüssige relative Rate 0,63 (0,34 bis 0. 92) pro Gy), 0-200 mGy kumulative Dosis (0,97 (0,55 bis 1,39) pro Gy), 0-100 mGy kumulative Dosis (1,12 (0,45 bis 1,80) pro Gy), 0-50 mGy kumulative Dosis (1,38 (0,20 bis 2,60) pro Gy) und 0-20 mGy kumulative Dosis (1,30 (-1,33 bis 4,06) pro Gy) (zusätzliche Tabelle C).

Die Gesamtschätzung des Risikos ist um 60 % höher als die aus der japanischen Lifespan-Studie abgeleitete (obwohl sie technisch statistisch kompatibel ist), und das Konfidenzintervall ist enger.

Interessant ist, dass die überschüssige relative Rate pro Gy ansteigt, wenn frühere Arbeitnehmer, die vor 1958 eingestellt wurden, und noch mehr für diejenigen, die vor 1965 eingestellt wurden, ausgeschlossen werden. Die überschüssigen relativen Raten steigen an – 1,12 (0,68-1,60) bzw. 1,23 (0,49-2,04) im Vergleich zu 0,52 pro Gy für die gesamte Kohorte, was darauf hindeutet, dass die frühere Dosisüberwachung die Dosen unterschätzt.

In Anbetracht anderer Faktoren – bei der Bewertung geht es hauptsächlich um Photonenstrahlung, nicht um interne, Alpha-, Neutronen- oder Betastrahlung mit größerer biologischer Wirkung, einen Effekt auf gesunde Arbeitnehmer, die Tatsache, dass die Kohorte zu 85 % aus Männern besteht (etwa 40 % geringeres Strahlenkrebsrisiko als bei Frauen), dass erwachsene Männer ein 3 bis 5 Mal geringeres Risiko haben als Kinder, dass die Übersterblichkeit durch chronische Krankheiten, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in etwa mit der Übersterblichkeit durch Krebs vergleichbar ist, und dass das Risiko für die am stärksten gefährdeten Personen, um die sich der Schutz der Bevölkerung drehen sollte, eine Neubewertung der geltenden Normen sicherlich gerechtfertigt ist.

tilman

Dear colleagues,

 

This major update of the solid cancer mortality data from INWORKS nuclear industry worker cohort study published a few days ago is important: https://www.bmj.com/content/382/bmj-2022-074520

 

It adds another decade of follow-up and cancer deaths in the cohort have increased from almost 20,000 to over 31,000 compared with the previous study.

Their conclusion:

This major update to INWORKS provides a direct estimate of the association between protracted low dose exposure to ionising radiation and solid cancer mortality based on some of the world’s most informative cohorts of radiation workers. The summary estimate of excess relative rate solid cancer mortality per Gy is larger than estimates currently informing radiation protection, and some evidence suggests a steeper slope for the dose-response association in the low dose range than over the full dose range. These results can help to strengthen radiation protection, especially for low dose exposures that are of primary interest in contemporary medical, occupational, and environmental settings.

 

It strengthens the already conclusive evidence of the absence of a dose rate effect (the idea still in ICRP documents that the same dose delivered over a longer period of time does less harm) the absence of a threshold below which there are no effects, and the clear indication that the dose response curve is steepest at low doses (ie per unit of dose, the harm is proportionally greater at low doses).

To assess the trend over the lower cumulative dose range, we estimated associations between cumulative dose and solid cancer mortality over restricted ranges of 0-400 mGy cumulative dose (excess relative rate 0.63 (0.34 to 0.92) per Gy), 0-200 mGy cumulative dose (0.97 (0.55 to 1.39) per Gy), 0-100 mGy cumulative dose (1.12 (0.45 to 1.80) per Gy), 0-50 mGy cumulative dose (1.38 (0.20 to 2.60) per Gy), and 0-20 mGy cumulative dose (1.30 (−1.33 to 4.06) per Gy) (supplementary table C).

The overall estimate of risk is 60% higher than derived from the Japanese Lifespan Study (though technically statistically compatible), and with a narrower confidence interval.

 

Its interesting that the excess relative rate per Gy increases when earlier workers, hired before 1958, and even more for those hired before 1965, are excluded, the excess relative rates increase – 1.12 (0.68 –1.60) and 1.23 (0.49-2.04) respectively compared with 0.52 per Gy for the whole cohort, suggesting earlier dose monitoring underestimated doses.

 

Considering other factors – the assessment is principally about photon radiation, not internal, alpha, neutron or beta exposures with greater biological effect, a healthy worker effect, the fact that the cohort is 85% male (around 40% reduced radiation cancer risk than females), that adult males are 3-5 fold less at risk than children, that excess mortality from chronic especially cardiovascular disease is roughly comparable to excess cancer mortality; and that the risk for the most vulnerable, whom population protection should be about, re-assessment of current standards is certainly warranted.

 

tilman

 

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Joachim Guillard: Hiroshima und Nagasaki mahnen: Atomwaffen abschaffen, Kriegslogik überwinden

Hiroshima und Nagasaki mahnen: Atomwaffen abschaffen, Kriegslogik überwinden

 

Mit ausführlichem Hinweis auf die historische Rede von J.F. Kennedy, mit  der er Willy Brandt und später auch Gorbatschow motivierte…

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pax-terra-musica.de/vortraege-2023/

Der Kampf um Köpfe Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen IdealenReferent: Ralph Boes https://www.pax-terra-musica.de/vortraege-2023/

Vorträge 2023

Auch 2023 haben wir wieder ein phantastisches Programm für Euch, welches wir hier nach und nach veröffentlichen werden.

Das 3. Jahrtausend – LIVE:

Referenten: Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers

Weltpremiere auf dem Pax! „Das 3.Jahrtausend“ das erste mal als LIVE-SHOW!

Wir freuen uns, dass Robert Fleischer, Dirk Pohlmann & Mathias Bröckers dabei sind – und sie gemeinsam ihre beliebte Sendung 3. Jahrtausend veranstalten werden! Wir holen die drei für euch aus dem Bildschirm direkt auf unser Friedensfestival – Live und in Farbe!

 

Tag:

Samstag

Kategorie

Geopolitik

Dirk-Pohlmann-Autor-Produzent-Pax-Terra-Musica-Friedensfestival-Brandenburg

Vabanquespiel mit dem Atomkrieg

Referent: Dirk Pohlmann

Wir freuen uns auf Filmemacher & Journalist Dirk Pohlmann auf dem Pax Terra Musica!

Seine Vorträge sind immer spannend, brisant & informativ – darum ist es uns eine Freude, dass wir ihn als Redner für unser Friedensfestival gewinnen konnten!

Er produzierte als Drehbuchautor und Filmregisseur mehr als 20 Dokumentationen für arte, ZDF und ARD, die darüber hinaus in mehr als 20 Ländern im TV ausgestrahlt wurden. Er schreibt für zahlreiche Blogs und ist Teil der Sendung „Das 3. Jahrtausend“.

Tag:

Sonntag

Kategorie

Medien, Internet, Demokratie

 

Vom Ende der unipolaren Welt

Referent: Mathias Bröckers

Wir freuen uns auf Bestsellerautor Mathias Bröckers auf dem Pax Terra Musica Festival!

Auch spannende Vorträge und Diskussionsrunden gehören zum Pax – darum ist es uns eine besondere Freude, dass er für euch einen spannenden Vortrag halten wird!

Der Autor und freie Journalist hat schon mehrere Bücher auf den internationalen Bestsellerlisten platzieren können, ist Teil von „Das 3. Jahrtausend“ und bloggt tagesaktuell.

Tag:

Samstag

Kategorie

Journalismus

Ralph Boes Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen

Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen

Referent: Ralph Boes

MENSCHENRECHTE UND DEMOKRATIE NEU ERGREIFEN

Unter dem Druck menschenverachtender und totalitärer supranationaler und globaler
Machtbestrebungen – wie können da Menschenrechte und Demokratie neu eingerichtet
und weiter entwickelt werden?
Und: wie können wir umgehen mit dem Totalversagen unserer Politik?

Tag:

Freitag

Kategorie

Verfassung, Grundgesetz

Der Kampf um Köpfe

Für den Krieg

Referent: Ekkehard Sieker

Wir freuen uns auf den freien Journalist Ekkehard Sieker auf dem Pax Terra Musica!

Als freier Wissenschafts- und Fernsehjournalist hat er für die bekanntesten Politmagazine Deutschlands gearbeitet. Über „MONITOR“ und „Die Anstalt“ bishin zum kritischen Nachrichtenmagazin „Hintergrund“ – Sieker ist ein freier Denker, dessen Vorträge immer informativ & brisant sind.

Tag:

Samstag

Kategorie

Recherche und Analyse

Sie sind hier! Was jetzt? Warum wir UFOs ernst nehmen müssen

Referent: Robert Fleischer

Wir freuen uns auf den freien Journalist Robert Fleischer auf dem Pax Terra Musica!

Der Herausgeber & Moderator von @exomagazintv wird für euch einen spannenden Vortrag auf unserem Friedensfestival halten!

#RobertFleischer ist ein deutscher TV-Journalist, Moderator und Filmemacher. Er arbeitete bereits für SpiegelTV, ZDF und MDR. Heute betreibt er erfolgreich sein eigenes Online-TV-Magazin #ExomagazinTV, wo er viele spannende Sendungen und Formate entwickelt hat.

Tag:

Samstag

Kategorie

UFO-Analysen

Die Momo-Bewegung

Referent: Lui Koray

Lui Koray ist Friedensaktivist, Filmemacher, Musiker und noch vieles mehr.

Das längerfristige Ziel der Momo-Bewegung ist die Befreiung der Menschheit vom Zeitdiebstahl und die Korrektur des herrschenden Menschenbilds, welches jeglichen Fortschritt in Richtung Frieden bislang blockierte.

Anhand eines fließenden Geld- und Wirtschaftsmodells (Die humane Marktwirtschaft) wird der Momo-Aktivist erklären, warum das Happy End aus der Geschichte Momo in der heutigen Welt immer noch möglich ist.

Im Anschluss können weitere Lösungsvorschläge gemeinsam verglichen und diskutiert werden.

Tag:

Samstag

Kategorie

Recherche und Analyse

Lesung: Saruj –
Stell dir vor, es gibt kein Geld mehr

Referentin: Bilbo Calvez und Gäste

Nach fast 4 Jahren intensiver Arbeit ist mein erster Roman › SARUJ – Stell dir vor, es gibt kein Geld mehr ‹ endlich fertig! Für mich als Französin auf Deutsch zu schreiben war es eine echte Herausforderung!

› Saruj ‹ ist eine Fiktion, ein Liebesroman in einer Zukunft, in der es weder Geld noch Tausch, Grenzen noch Regierungen, Polizeiapparat noch Kriege gibt. Eine Gesellschaft, die nach vollkommener Freiheit strebt.

Tag:

Sonntag

Kategorie

Geldsystem

Was ist Basisdemokratie?

Referent: Darwin Dante

Seit 1985 beschäftigt sich Darwin Dante mit Fragen zur Basisdemokratie.

Unter seiner Federführung wurden erste Mustersatzungen für basisdemokratische Vereine entwickelt, die zukünftig ein Vereins-Netzwerk von basisdemokratischer Natur bilden sollen.

www.die-basisdemokraten.de/static/de/impressum/bundessatzung.pdf

Tag:

Freitag

Kategorie

Demokratie

 

Wie wollen wir in Zukunft leben?

Referent: Andreas Martin

Ein Herz für Menschen e.V. stellt sich vor.

Vernetzung findet durch Kommunikation statt, Stolperfallen und Irrtümer erkennen die vermeiden lernen.

Was ein Verein zur Vernetzung beitragen kann und warum Kommunikation das beste Werkzeug dazu ist. Was macht Vernetzung effektiver und sicherer?
Kodex für Menschlichkeit!

Tag:

Freitag

Kategorie

Vernetzung / Kommunikation

Dein Ticket

für das Pax Terra Musica 2023

vom 26. – 30. Juli 2023 in Friesack

 

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Der Kampf um Köpfe: Referent: Ralph Boes

Der Kampf um Köpfe Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen IdealenReferent: Ralph Boes https://www.pax-terra-musica.de/vortraege-2023/

a https://youtu.be/Dfuho4CqLQk

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.pax-terra-musica: Der Kampf um Köpfe

Der Kampf um Köpfe https://www.pax-terra-musica.de/vortraege-2023/

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Caitlin Johnstone: Die wichtigste Wahl aller Zeiten??

Betreff: DIE WICHTIGSTE WAHL ALLER ZEIT: Notizen vom Rand der narrativen Matrix
Hören Sie sich eine Lesung dieses Artikels an (Lesung von Tim Foley): Die Präsidentschaftswahlen 2024 werden DIE WICHTIGSTE Wahl ALLER ZEITEN sein, denn wenn die Amerikaner nicht die richtige Wahl zwischen den beiden Kandidaten treffen, könnte etwas Schreckliches mit ihrem Land passieren. Die USA könnten sich sogar in eine missbräuchliche totalitäre Dystopie verwandeln, in der der Verstand aller Menschen durch Propaganda kontrolliert wird, um sie zu unreflektierten Handlangern für ein weltumspannendes Imperium zu machen.

In der App oder online öffnen
DIE WICHTIGSTE WAHL ALLER ZEITEN: Notizen vom Rand der narrativen Matrix
Caitlin Johnstone
14. August

Hören Sie sich eine Lesung dieses Artikels an (Lesung von Tim Foley):
DIE WICHTIGSTE WAHL ALLER ZEIT von Caitlin Johnstone

Die Menschen auf der einen Seite der Parteigrenze werden darauf trainiert, eine zukünftige faschistische Machtübernahme zu fürchten.
Die Menschen auf der anderen Seite werden darauf trainiert, eine künftige kommunistische Machtübernahme zu fürchten.
Beide Seiten werden darauf trainiert, die oligarchische totalitäre Machtübernahme zu übersehen, die bereits stattgefunden hat.

Drei Dinge sind sicher, wenn es einen großen internationalen Konflikt gibt:
1. Das westliche Imperium wird involviert sein, und zwar auf der falschen Seite.
2. Die westlichen Medien werden darauf bestehen, dass das Imperium auf der richtigen Seite steht.
3. Die Westler werden euch sagen: „Ihr versteht das nicht! DIESMAL sind wir die GUTEN!“

Es wird immer als „Unterstützung Russlands“ hingestellt, wenn man sagt, dass die USA und ihre Verbündeten den Krieg in der Ukraine provoziert haben, aber das ist schwachsinnig. Man muss Russland überhaupt nicht unterstützen, um die gut dokumentierten Wege anzuerkennen, auf denen das US-Imperium diesen Krieg provoziert hat und aufrechterhält, um seine eigenen Agenden voranzutreiben. Man kann Putin mit ganzem Herzen, Verstand, Körper und Seele hassen und trotzdem diese ausführlich dokumentierten und offenkundigen Fakten anerkennen. Das Anerkennen offensichtlicher Tatsachen als finstere Unterstützung einer fremden Regierung hinzustellen, dient einzig und allein dazu, Kritik an unseren eigenen Machthabern zu verhindern.
Die einzigen Leute, die Ausdrücke wie „Putin-Apologeten“ verwenden, sind die Apologeten des US-Imperiums. Und ich drehe den Vorwurf nicht einfach um, sondern weise auf eine Tatsache hin: Ihre Anschuldigungen richten sich selten, wenn überhaupt, gegen diejenigen, die Russland lieben, sondern gegen diejenigen, die die US-Außenpolitik kritisieren. Die überwältigende Mehrheit der Vorwürfe der Kreml-Loyalität richtet sich nicht gegen diejenigen, die Russland zujubeln und Putin unterstützen, sondern gegen diejenigen, die Dinge kritisieren, die das US-Imperium tut. Diese Tendenz kann nur aus einer erbitterten Loyalität zu diesem Imperium erwachsen.

Einige der giftigsten und unmöglichsten Menschen, mit denen man zu tun hat, sind diejenigen, die von einem erwarten, dass man nach ihren Regeln spielt, die hassen, die sie hassen, die schätzen, was sie schätzen, und die so tun, als ob sich die ganze Welt um sie dreht. Und heute werden wir von einem riesigen Imperium regiert, das genau das tut.
Das US-Imperium weist alle Persönlichkeitsmerkmale eines bösartigen Narzissten auf. Es sieht die Menschen als Ressourcen, die es ausbeutet, statt als Menschen, zu denen es eine Beziehung aufbauen kann, es kommuniziert, um zu manipulieren und zu kontrollieren, statt um Kontakte zu knüpfen und zu verstehen, und jeder, der seine Wünsche nicht als Priorität über alles andere stellt, wird zu seinem Feind.

In den 2000er Jahren lag der Schwerpunkt der US-Außenpolitik auf gigantischen, offenen Bodeninvasionen (Irak, Afghanistan). In den 2010er Jahren verlagerte sie den Schwerpunkt auf die Bewaffnung von Stellvertretern (Jemen, Libyen, Syrien). In den 2020er Jahren ist sie dazu übergegangen, massive Stellvertreterkonflikte an den Grenzen ihrer beiden größten Rivalen zu inszenieren (Ukraine, Taiwan).
Mit jeder Anpassung wird es schwieriger, die Verderbtheit des Imperiums zu erkennen. Es war einfach, als es sich noch auf die Bush’schen Invasionen beschränkte, aber das Imperium hat seine mörderischen Aktivitäten immer raffinierter inszeniert, um die internationale Unterstützung aufrechtzuerhalten und Anti-Kriegs-Stimmung zu vermeiden.
Und doch ist das Imperium immer noch genauso mörderisch und zerstörerisch wie unter der Bush-Regierung. Die Verursachung des Ukraine-Konflikts ist genauso schlimm wie alles, was Bush oder Obama getan haben. Mehr noch, denn jetzt kommen wir der nuklearen Vernichtung immer näher. Die Aufgabe, sich der Kriegstreiberei des Imperiums entgegenzustellen, ist also immer schwieriger geworden, aber sie wird auch immer wichtiger. Wir müssen der Öffentlichkeit immer wieder vor Augen führen, was diese Bastarde tun, welche Zerstörung sie anrichten und welches Armageddon sie riskieren.
Und die Menschen werden zurückgelassen, während die Kriegstreiberei immer heimlicher wird. Viele Menschen, die gegen Bushs Kriegstreiberei waren, sind jetzt Cheerleader für die Stellvertreterkrieger der USA, die Konflikte mit Russland und China inszenieren. Es ist wichtig, daran zu arbeiten, dass die Manipulatoren die Menschen nicht verwirren.

Die imperiale Informationskontrolle hat zwei Hauptkomponenten: Geheimhaltung und Manipulation.
Die Geheimhaltung der Regierung verhindert, dass die Menschen von den bösen Dingen erfahren, die das Imperium tut.
Propaganda und Zensur manipulieren das öffentliche Denken über die bösen Dinge, die nicht geheim gehalten werden können.
Imperiale Geheimhaltung nimmt die Form von staatlicher Klassifizierung und Undurchsichtigkeit an sowie die brutale Verfolgung von Informanten und Journalisten, die dagegen verstoßen. Imperiale Manipulation erfolgt durch Propaganda, Zensur, die Manipulation von Algorithmen im Silicon Valley und die Verdunkelung von Massenmedien.
Die Manager des Imperiums arbeiten daran, so viele Informationen über das Imperium wie möglich von der Öffentlichkeit fernzuhalten, aber wenn sie einmal öffentlich sind, können sie immer noch verhindern, dass die Informationen große Auswirkungen haben, indem sie manipulieren, ob die Menschen ihnen Aufmerksamkeit schenken und wie sie sie sehen. Auf diese Weise wird das öffentliche Verständnis für die Missbräuche des Imperiums kontinuierlich verschleiert; selbst wenn die Informationen die Mauern der Undurchsichtigkeit überwunden haben, gibt es noch eine ganz andere Verteidigungslinie, die wohl ein größeres Hindernis darstellt, weil die Wirkung der Informationen neutralisiert werden kann.
Whistleblower, Leak-Publisher und Enthüllungsjournalisten sind sehr wichtig, wenn es darum geht, Informationen hinter die Mauern der Geheimhaltung zu bringen, aber danach gibt es noch einen ganz anderen Kampf, der ausgefochten werden muss: die Öffentlichkeit dazu zu bringen, die Informationen zur Kenntnis zu nehmen, zu verstehen und klar darüber nachzudenken.
Das Tolle daran ist, dass jeder in diesem zweiten Kampf eine Rolle spielen kann. Nicht jeder kann ein Whistleblower, ein Verleger von Leaks oder ein Enthüllungsjournalist mit einem großen Scoop sein, aber jeder kann dazu beitragen, die imperiale Informationsmanipulation zu bekämpfen, indem er daran arbeitet, die Wahrheit zu verbreiten. Sie können dies tun, indem Sie das Bewusstsein für die öffentlich zugänglichen Informationen über die Missbräuche unserer Herrscher verbreiten. Verbreiten Sie sie online und offline, auf welche Weise auch immer Sie sich vorstellen können. Stören Sie die Manipulationsmaschinerie mit harten Fakten und mit robusten und aufmerksamkeitsstarken Argumenten.
Das ist der Punkt, an dem ich in diesem Kampf am besten eingesetzt werden kann. Ich bin nicht da draußen und bringe Geschichten in Umlauf, spreche mit Quellen und verbringe Wochen damit, FOIA-Dokumente zu durchkämmen (obwohl ich allen dankbar bin, die das tun), aber ich habe ein Händchen dafür, Worte zu benutzen, um den Menschen zu helfen, die Informationen, die öffentlich gemacht wurden, klarer zu sehen.
Ein großes Hindernis für revolutionäre Veränderungen besteht darin, dass die Menschen die Verderbtheit des Imperiums nicht wirklich sehen können, weil sie darauf konditioniert wurden, es nicht zu genau zu betrachten, und weil sie ihr ganzes Leben lang daran gewöhnt wurden. Es ist möglich, ihnen zu helfen, es mit neuen Augen zu sehen.
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© 2023 Caitlin Johnstone
548 Market Street PMB 72296, San Francisco, CA 94104
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Gesendet: Montag, 14. August 2023 um 14:09 Uhr
Von: „Caitlin Johnstone from Caitlin’s Newsletter“ <caitlinjohnstone@substack.com>
An: Helmut_Kaess@web.de

Betreff: THE MOST IMPORTANT ELECTION OF ALL TIME: Notes From The Edge Of The Narrative Matrix

Listen to a reading of this article (reading by Tim Foley): The 2024 presidential election will be THE MOST IMPORTANT ELECTION OF ALL TIME, because if Americans don’t make the correct choice between the two candidates something terrible might happen to their country. The US might even turn into an abusive totalitarian dystopia where everyone’s mind is controlled by propaganda engineered to shape them into unthinking gear-turners for a globe-spanning empire.  ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌

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PV Altanlagen in Braunschweig

Gesendet: Dienstag, 15. Dezember 2020 um 12:34 Uhr
Von: “ Matthias
An: „Helmut_Kaess@web.de“ <Helmut_Kaess@web.de>
Cc:
Betreff: Ihre Anfrage zur Altanlage

Guten Tag Herr Dr. Kaess,

bitte entschuldigen Sie vielfach die verspätete Rückmeldung! Ihre Anfrage ist bei uns liegen geblieben.

Es ist ein Jammer mit den Altanlagen. Es gibt hierzu aber Lösungen, wie beispielsweise das Projekt „GoPro!“ von der Thüga.

https://www.thuega.de/stadtwerke-der-zukunft/gopro-neues-produkt-fuer-pv-prosumer-nach-ende-der-eeg-verguetung/

Es ermöglicht die Marktintegration von Altanlagen in den Strommarkt mittels einer Software-Lösung. Da die Thüga ja bei BS|ENERGY eingestiegen ist, könnte ein solches Produkt nach meiner Einschätzung ohne viel Aufwand auch auf BS übertragen werden. Ob es hierzu bereits Planungen bei BS|ENERGY gibt, vermag ich nicht zu beurteilen. Der Markt wird zugegebenermaßen noch sehr übersichtlich sein, aber Sie könnten hier ja ein weiteres Mal ein Pionier sein. Ein Ansatz wäre es, verschiedene Altanlagenbetreiber/-innen in BS ausfindig zu machen, um zu prüfen, ob sich für BS|ENERGY die Einrichtung von GoPro! Darstellen lässt. BS|Netz müsste diese Informationen haben.

Ich habe diesbezüglich vor rund einem Jahr Kontakt zur Thüga und zu BS|ENERGY gehabt. Wir werden diese sogenannten „Prosumer“-Angebote (reine Energiekonsument/-innen werden zu Energieproduzent/-innen) in das neue Klimaschutzkonzept mit aufnehmen. Wann, bzw. ob sie dann vom Unternehmen angeboten werden, ist letztlich eine Unternehmensentscheidung.

Die Versechsundsechzigfachung, die Sie ansprechen, stammt aus unserem Energiewendeszenario, welches wir für BS entwickelt haben.

Energieproduktion im Szenario 2050 im Vergleich zum Ausbaustand 2018. Die nötige Vervielfachung ist jeweils durch x dargestellt. *) inkl. Einsatz in Heizkraftwerken, **) oberflächennahe Geothermie (bei teilweiser Nutzung von Luft-Wärmepumpen entsprechend weniger). Eine andere Darstellung mit den übrigen Energieträgern sehen Sie unten:  https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/08/Die-Versechsundsechzigfachung.pdf

Ich hoffe, diese Informationen helfen Ihnen weiter!

Beste Grüße
Matthias H

Stadt Braunschweig
Fachbereich Umwelt |Klimaschutzmanagement
Telefon: (0531) 470-6328
Internet: www.braunschweig.de/klimaschutz

 

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Fabian Scheidler : fruchtlose-bruderkämpfe

Fabian Scheidler, https://www.manova.news/artikel/fruchtlose-bruderkampfe

Ja, die Friedens, Umwelt und Gerechtigkeitsbewegung müssen zusammenkommen, damit wir den evolutionären Kampf um unsere Zukunft gewinnen…

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Entwicklung der Weltbevölkerung/ Bundeszentrale

Entwicklung der Weltbevölkerung https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/bevoelkerungsentwicklung-282/55882/entwicklung-der-weltbevoelkerung/ , Bevölkerungswachstum

https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/bevoelkerungsentwicklung-282/55882/entwicklung-der-weltbevoelkerung/

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Das NATO-Treffen in Vilnius zeigte, dass der Westen seines Erzfeinds einfach nicht Herr werden kann.

Das NATO-Treffen in Vilnius zeigte, dass der Westen seines Erzfeinds einfach nicht Herr werden kann. Globalstrategisch kann Russland derzeit sogar Punkte sammeln.

https://www.manova.news/artikel/gipfel-der-ratlosigkeit

Bei den militärischen Fachleuten in den USA scheint sich nun aber immer mehr die Erkenntnis durchzusetzen, dass die NATO in einem konventionellen Krieg gegen Russland nicht bestehen kann. Und die Amerikaner wollen sich schon gar nicht ein atomares Duell mit den Russen liefern.

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Demokratie und Universitäten, Wirtschaftshistoriker Adam Tooze…

Wirtschaftshistoriker Adam Tooze über US-Hegemonie, Kapitalismus & Klima – Jung & Naiv: Folge 650: https://www.youtube.com/watch?v=w4Y9SomH9Nc

Er erzählt über formale Demokratie und der Tendenz zur Ungleichheit, die in allen Gesellsdchaften existiert, und die man durch ständige Gegenmacht und Mehrheitenbildung bekämpfen muss…

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Windkraft: Das sind die größten Windradhersteller der Welt

Windkraft: Das sind die größten Windradhersteller der Welt https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/das-9-groessten-windradhersteller-welt/

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Strack-Zimmermann- taurus-marschflugkoerper-

Strack-Zimmermann- taurus-marschflugkoerper   –https://wp.me/paI27O-4RM

Strack-Zimmermann https://web.de/magazine/politik/russland-krieg-ukraine/krieg-ukraine-live-ticker-strack-zimmermann-ukraine-deutschen-taurus-marschflugkoerper-38517090

bei den Web.de Nachrichten ohne Kommentarmöglichkeit!

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Staatsdiener in Misskredit – Polizist, Soldat und Feuerwehrmann…

Eine Diskussion über eine Stunde, aber sehr interessant… wie wir in den Schlamassel geführt wurden…

Staatsdiener in Misskredit – Polizist, Soldat und Feuerwehrmann können nicht länger schweigen. https://www.youtube.com/watch?v=HB7d_-2rMP8

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Alexander Dugin: Unipolaritaet-gegen-Multipolaritaet

Alexander Dugin: Unipolaritaet-gegen-Multipolaritaet https://wp.me/paI27O-4RG

http://www.4pt.su/de/content/unipolaritaet-gegen-multipolaritaet

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Jacques Baud: „Deutschland zahlt den Preis für den Krieg.der USA gegen Russland..“

„Deutschland zahlt den Preis für den von den Amerikanern gegen Russland geführten Krieg“ https://wp.me/paI27O-4RC

Jacques Baud

11. Februar 23  https://overton-magazin.de/top-story/deutschland-zahlt-den-preis-fuer-den-von-den-amerikanern-gegen-russland-gefuehrten-krieg/

Jacques Baud über die nach seiner Sicht von Medien und Politikern verzerrte militärische Lage in der Ukraine und warum diese missbraucht wurde, um zu versuchen, Russ­land zu vernichten.

Wieso gefährden unsere Politiker uns derartig?

Und wieso wählen wir diese Politiker wie Herrn Scholz, der 90 Millionen der Warburgbank versucht hat, zu schenken, und bei 45 Millionen ist es ihm gelungen. Und an CumEx war er auch beteiligt…

 

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Jacques Baud zum Ukraine-Krieg: „zurück in die Realität …“

31.7.23, Jacques Baud zum Ukraine-Krieg: „Wir müssen langsam wieder zurück in die Realität kommen“

https://overton-magazin.de/top-story/jacques-baud-zum-ukraine-krieg-wir-muessen-langsam-wieder-zurueck-in-die-realitaet-kommen/

 

Das Gedankengerüst der konventionellen Kriegsführung ist nach Baud im Westen verschwunden, deswegen haben Russen intellektuell einen Vorteil gegenüber der NATO.

Teil 1 des Gesprächs: „Die Russen wollen nicht weiter westlich in die Ukraine vorstoßen“

Zum Abschluss eine Prognose von Ihnen. Wie wird es in den nächsten Monaten weitergehen? Kann man da einen Trend erkennen? Wird sich die Ukraine erschöpfen? Kann sie nicht mehr? Wird sie weiter aufgerüstet werden, so dass sie das auch technisch vielleicht durchstehen kann? Oder ist es absehbar, dass der Krieg einfach so weitergeht?

Jacques Baud: Die Antwort liegt im Grunde genommen beim Westen, weil man sieht, dass die westliche Hilfe an der Grenze ist. Es gibt keine Waffen mehr. Die Streumunition wurde geschickt, weil die Amerikaner keine andere Munition mehr haben. Es wird aus diesem Grunde vielleicht eine kleine Eskalation stattfinden, aber sie wird das Resultat des Krieges nicht ändern. Man muss sich also tatsächlich im Westen Gedanken machen. In den USA hat dies, glaube ich, bereits angefangen, weil die Amerikaner mit dem Krieg nicht in den Präsidentschaftswahlen gehen wollen. Sie wollen das Problem gelöst haben. Das heißt, man wird in den kommenden Monaten, glaube ich, hoffe ich, eine vernünftige Lösung finden. Aber das wird von der Seite der Amerikaner kommen, weil die Europäer Extremisten und noch royalistischer als der König sind.

Es geht natürlich jetzt darum, das Gesicht zu wahren, weil man jetzt sieht, dass alles, was man vorher gesagt hat, also Russland hat verloren, die Wirtschaft ist am Boden und die Armee schlecht geführt und so weiter, Lügen waren. Man merkt das heute. In mehreren Ländern gibt es Druck, eine politische Lösung zu finden und keine Militärhilfe mehr an die Ukraine zu schicken. Ein interessantes Anzeichen war die Äußerung des britischen Verteidigungsministers Ben Wallace, dass die Ukraine mehr Dankbarkeit zeigen solle für alles, was man gegeben hat. Das hat auch die Ukraine geärgert. Aber das zeigt auch, dass die westlichen Länder ihre eigenen Lügen geglaubt haben. Und jetzt sind sie in ihren eigenen Lügen gefangen. Wir müssen langsam wieder zurück in die Realität kommen.

Ich glaube, die Bevölkerung hat das Problem verstanden. Man hat verstanden, dass, egal wer der Böse oder Gute ist, die Lösung nicht aus den Waffen kommt. Mein Freund Peter Maurer, ehemaliger Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genf, hat gesagt, dass man eine Krise nicht löst, indem man sagt, wer böse oder gut ist. Man muss mit Mediation, mit Diskussion arbeiten. Sicher meinen viele Menschen, dass Putin ein schlechter Typ ist, aber das löst das Problem nicht. Man kann über Putin alles sagen, was man will, die Lage in der Ukraine hängt davon nicht ab. Man muss zu einem realistischen Lösungsansatz kommen und nicht der Ideologie über Diktatur und Demokratie und so weiter folgen. Das hat vielleicht intellektuell einen Sinn, aber keinen im Hinblick auf die Lösung des Krieges.

Selbst wenn es eine politische Lösung geben sollte, würde der Konflikt wahrscheinlich nicht vorbei sein. In Russland und in der Ukraine wird es nationalistische Bestrebungen geben, die den Kampf offen oder subversiv  weiterführen wollen. Auf der anderen Seite sind die Waffenlager des Westens erschöpft, während der Konflikt zwischen den USA und China weiter droht. Wie verändert sich dadurch die Situation? Ist das vielleicht auch ein Grund für die Amerikaner zu sagen: Wir wollen jetzt schauen, wie wir aussteigen können.

Jacques Baud: Ja, es gibt keinen Grund, diesen Krieg weiterzuführen. Die militärische Lage ist, wie sie ist. Bereits Obama hatte gesagt, dass man bei einem Krieg mit Russland über die Ukraine immer verlieren wird, weil Russland die Eskalationsdominanz besitzt. Wir haben nicht die Mittel, gegen Russland zu kämpfen. Wenn man die militärische Lage objektiv beurteilt, sieht man, dass die Russen tatsächlich militärisch viel besser sind, als uns gesagt wird. Man darf nicht vergessen, dass unsere Armeen seit Ende des Kalten Krieges keine Erfahrung mehr mit konventionellen Kriege haben. Die Kriege im Nahen Osten oder Afghanistan waren Counterinsurgency, Aufstandsbekämpfung, die auf ganz anderen Prinzipien beruht als der konventionelle Krieg.

Das operative Niveau verschwindet, wenn man gegen Terroristen oder Banden kämpft. Die Russen haben diesen Nachteil nicht, für sie ist die Armee auf die Verteidigung des Landes, das heißt auf einen konventionellen Kampf, ausgerichtet. Sie haben diese Denkweise ausgebildet, während wir auch intellektuell nicht für einen konventionellen Krieg bereit sind. Wir haben sehr gute Waffen, wir haben sehr gute Mittel, aber wir haben die Doktrin nicht mehr. Wir haben das Wissen, wie man einen konventionellen Krieg führt, seit 30 Jahren total verloren. Das ist eine Generationsfrage. Die Leute, die heute im Kommando sind, kennen die Doktrin des Kalten Kriegs nicht, das heißt, sie sind gar nicht auf so einen Krieg vorbereitet.

Das sieht man übrigens auch daran, dass sich die Ukrainer beklagt haben, dass die NATO-Instruktoren, die die ukrainische Arme ausgebildet haben, eine falsche Vorstellung vom Kampf gegen die Russen haben. Wegen dieser falschen Vorstellungen, kann die Ukraine nicht ebenbürtig mit den Russen kämpfen. Auch in der Ukraine ist die Kalte-Kriegs-Doktrin eines konventionellen Kriegs verloren gegangen. Ukrainische Truppen waren in Afghanistan und im Irak eingesetzt. Das Gedankengerüst der konventionellen Kriegsführung ist verschwunden, sodass die Russen intellektuell einen Vorteil gegenüber der NATO haben. Wenn man die Diskussion innerhalb der militärischen NATO-Kreisen verfolgt, dann hat man dort erkannt, was man in den letzten 30 Jahren verloren hat, und versucht, das nachzuholen. Aber das wird sehr schwierig sein. Und es geht eben nicht nur um Waffen, sondern auch um die intellektuellen Einstellungen und die Doktrin unseres Militärs.

Es gibt aber doch auch Konflikte innerhalb des russischen Militärs. Der Konflikt mit Prigoschin ist nur ein Beispiel. Es gibt andere Kommandeure, die die russische Armeeführung kritisiert haben.

Jacques Baud: Das ist, was unsere Propaganda sagt. Aber gute Beobachter des Militärwesens in Russland sagen, das stimmt nicht. Das Militär in Russland ist viel beweglicher als unseres, auch in den Kommandostrukturen. Wie man die Kommandanten wählt, ist viel flexibler als bei uns. Was im Westen als eine Strafe gesehen wird, ist das nicht unbedingt auch im russischen System. Der Fall Prigoschin ist für mich ein Nebenschauplatz, der nichts mit Machtkämpfen im Kreml oder innerhalb des Militärs zu tun hat.

Beispielsweise wurde General Surowikin entmachtet, der doch auf einer anderen Ebene wie Prigoschin angesiedelt ist. Gibt es wirklich keine internen Konflikte?

Jacques Baud: Was mit Surowikin passiert ist, weiß ich nicht. Man hat gesagt, er sei jetzt im Ruhestand. Ich weiß es nicht. Aber es gibt keine Anzeichen, dass er fallen gelassen wurde. Übrigens hatte er sich gegen Prigoschin ausgesprochen. Er ist ein Mensch, der nie in den Medien gewesen ist. Das letzte Mal war er es im Oktober des letzten Jahres, als er zum Kommandanten der Streitkräfte in der Ukraine ernannt wurde und seine neue, im Grunde defensive Strategie erklärt hat. Seitdem ist er nicht mehr in den Medien gewesen. Wenn man jetzt meint, dass etwas passiert sein muss, weil er nicht in den Medien auftaucht, dann sagt das nichts, weil er dort nie präsent war.

Das ist bei anderen Kommandanten, vor allem auf der ukrainischen Seite, ganz anders. Saluschni beispielsweise, der Kommandant der Streitkräfte in der Ukraine, ist immer in den Medien präsent gewesen. Als er für ein paar Wochen nicht mehr zu sehen war, hat man sich die Frage gestellt, was mit ihm los ist. Er scheint jetzt wieder im Amt zu sein, aber mehr weiß ich nicht.

Also Sie sehen da keine Anzeichen von dem, was oft behauptet wird?

Jacques Baud: Nein, ich glaube nicht. Es gibt keine objektiven Hinweise, dass Probleme innerhalb der militärischen oder politischen Führung in Russland vorhanden sind.

Von Jacques Baud ist kürzlich das Buch „Putin – Herr des Geschehens?“ im Westend Verlag erschienen. Das Gespräch wurde am 26. Juli geführt.

Jacques Baud hat einen Master in Ökonometrie und ein abgeschlossenes Nachdiplomstudium in internationaler Sicherheit und internationalen Beziehungen. Er arbeitete als für die Ostblockstaaten und den Warschauer Pakt zuständiger Analyst für den Schweizer Strategischen Nachrichtendienst und leitete die Doktrin für friedenserhaltende Operationen der Vereinten Nationen New York. Dort war er zuständig für die Bekämpfung der Proliferation von Kleinwaffen bei der NATO und beteiligt an den NATO-Missionen in der Ukraine.

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84 Kommentare

  1. „Wir müssen langsam wieder zurück in die Realität kommen“

    Spätestens seit Corona läuft der öffentliche Meinungsaustausch im Westen nicht mehr entlang der Realität, sondern entlang der Narrative, die von der Politik oder den Medien vorgegeben werden.

    In diesem Ideologischen Austausch geht es nicht um Argumente, die sich an der Realität messen lassen müssen, sondern um Übereinstimmung mit der Narrativ. Argumentierst du gegen das Narrativ, bist du böse, ein Nazi, Antisemit oder Verschwörungstheoretiker, unterstützt du das Narrativ bist du ein Guter genau wie alle Politiker im Wertewesten. Die anderen sind die Machthaber, Leugner und Undemokraten. Und die Wortführer dieser Antidemokraten müssen fertig gemacht werden. Kündigen, Verklagen, Verurteilen, aus dem Land treiben, Inhaftieren.

    Aus diesem Modus kann man nicht einfach aussteigen.

  2. Putin wurde gestern von einem Journalisten gefragt, wie er die Zukunft der Ukraine nach dem Krieg sehe.
    Hier ist seine Antwort:


    Ich habe gehört, dass die Ukraine ihre Identität und ihre Eigenständigkeit sucht, sich darum bemüht, ihre Identität zu festigen. An sich ist nichts Falsches daran, schließlich ist die Ukraine seit 1991 ein unabhängiger Staat, und es ist nur natürlich, dass sie ihre Identität sucht.

    Aber warum muss die Suche nach der Identität auf Grundlage des Neonazismus erfolgen? Warum sollte die Identität der modernen Ukraine mit Handlangern Hitlers wie Bandera und Shukhevych verbunden sein? Warum sollten Menschen, die anderthalb Millionen Juden, Russen und Polen ermordet haben, als Grundlage für die Identität der heutigen unabhängigen Ukraine dienen? Es erstaunt mich, wie naiv die Menschen sind, die das tun. Denn ja, momentan, während die Ukraine als Werkzeug im Kampf gegen Russland verwendet wird, erfreut es unsere Gegner. Sie sind bereit, alles dafür zu nutzen, egal was es ist, genau wie sie Al-Qaida im Kaukasus gegen uns eingesetzt haben. Al-Qaida in Europa ist schlecht, aber Al-Qaida im Kampf gegen Russland ist gut. Das Gleiche gilt für den Nazismus. Nazismus im Allgemeinen – schlecht, aber wenn er im Kampf gegen Russland eingesetzt werden kann, ist es in Ordnung. Beide Seiten irren sich. Diejenigen, die versuchen, Neonazis gegen uns einzusetzen, irren sich, weil es letztendlich auf sie zurückkommen wird, genauso wie der Terrorismus zu ihnen zurück gekommen ist. Und diejenigen, die ihre Identität auf nazistischen Ideen aufbauen wollen, irren sich, weil sie damit in eine Sackgasse geraten werden.

    5 Antworten auf diesen Kommentar anzeigen ▼
  3. Wieder mal ein Interview mit Jaques Baud, dass mich überhaupt nicht überzeugt.
    Er sieht wieder sehr einseitig und ziemlich unbelegt alle Trümpfe auf Seiten der Russen (wie so viele hier) und glaubt, dass der Krieg bald zuende sein wird.
    Das wäre ja schön, und wenn der Ukraine bald Waffen und Munition ausgehen und sie um Frieden bitten muss, soll mir das nur recht sein, besser jedenfalls als wenn die Russen klein-bei geben müssten, denn das hätte wohl weit schlimmere Folgen.
    Nur, ich kann den russsichen Erfolg noch nicht am Horizint erkennen. Selbst bei pro-russischen Militärbloggern hört man nicht so viel Positives in der Hinsicht. Die ukrainische Offensive ist zwar kein Erfolg, bohrt sich aber langsam ähnlich systematisch und ähnlich weit in die russische Front hinein wie die Russen im Winter es umgekehrt getan haben. Das ist wie Verdun und folgend die Somme-Schlacht im WK1. Ein komplettes Patt.

    Wie weit die Verluste an Soldaten bei den Ukrainern größer sind, ist unbewiesen und unklar. Möglicherweise sind sie aber nicht so viel größer als bei den Russen, nicht so viel größer, dass sie das nicht noch für Jahre weiter machen könnten. Dass dem Westen die Waffen ausgehen, ist vielleicht nur Wunschdenken. Wenn der Westen wirklich will, wird er die Mittel finden – ist doch logisch. Geld und Mittel sind vorhanden. Man sollte auch den Westen nicht unterschätzen. Die Frage ist eben nur _ob_ er will.

    Wie gesagt ich will nicht ausschließen, dass den Ukrainern die Soldaten ausgehen und dem Westen die Waffen und dass Russland in allem ein wenig überlegen ist. Das sagen ja Viele hier schon seit 1,5 Jahren. Aber so wirklich offenkundig ist es bisher nicht geworden, sondern mehr Wunschdenken geblieben.
    Und ich finde, wenn man nicht später als der Depp dastehen will und außerdem noch andere, mit irrenden, allzu sicheren Vorhersagen mitreißen möchte, sollte man sich etwas vorsichtiger äußern und sich hauptsächlich auf wirklich erwiesene Dinge stützen. Und wenn man Vermutungen anstellt, sollte man diese auch als solche kenntzeichnen und nicht als Tasachen hinstellen.

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leuchtturmARD.de August 23, ALLIANZ der AUFRICHTIGKEIT

leuchtturmARD Juli 23, ALLIANZ der AUFRICHTIGKEIT  https://wp.me/paI27O-4Rs

 

Zu Eurer Information!

Von: Leuchtturm ARD <info@leuchtturmARD.de>
Gesendet: Mittwoch, 2. August 2023 09:01
An: Jimmy C. Gerum <info@leuchtturmard.de>
Betreff: 3. Protokoll, ALLIANZ der AUFRICHTIGKEIT / Leuchtturm ARD ORF SRG

Liebe Allianz,

Vorbemerkung:
Vernetzung funktioniert nur, wenn wir auch einen guten Grund dafür haben und wenn jede einzelne Initiative bei ihren eigenen Inhalten bleiben kann. Deshalb die Idee einer KLAMMER, die uns verbindet.
Diese Klammer ist der Medien Dialog auf Augenhöhe und das ist die klare Aufforderung an die Vierte Säule zu einer funktionierenden Gewaltenteilung beizutragen.
Die große Vision ist, die Konflikte der Menschheit an Runden Tischen auszutragen, statt mit Gewalt.

2.August 2023
3. Protokoll der Allianz der Aufrichtigkeit

1.Schritt:
JEDE Aktion lädt die Leitmedien zum Dialog, dafür entwickeln wir nun eine APP, die das besonders leicht ermöglicht, als Datenbank mit allen Aktionen und allen Redaktionsadressen und einer Einladung auf Knopfdruck. Hier ein Entwurf zum Ausprobieren, bitte gebt kreativen Input und vielleicht kennt jemanden einen IT-ler , der unserem Team hier zur Seite stehen kann.
https://webclient.openasapp.net/portal#!/client/app/3427b1db-827d-409c-a3d7-01ce8c64c304

2. Schritt:
Unser Netzwerk der Allianz dient vor allem der Kommunikation wann was wo wer organisiert, um den Medien Dialog zu verhundertfachen und dadurch Druck auf den Journalismus aufzubauen.
Ein simples Prinzip, das aktuell immer noch an uns selbst scheitert. Hier gehen keine oder kaum Meldungen ein, wann was wo stattfindet und wer wen einlädt.
Deshalb wächst die Anzahl der Medien Dialoge viel langsamer, als das möglich wäre und wir verschwenden Zeit, die wir vielleicht nicht haben. Jeder Einzelne ist also gefragt hier besser zu kommunizieren.
Diese Idee ist kostenlos und aufwandslos und trotzdem effektiv, wie wir bei inzwischen 20 Runden Tischen mit Redaktionen spüren können. Anbei als Beispiel unser Brief an den BR Franken.
Es geht nur gemeinsam.

Liebe Grüße, Jimmy Gerum, +49-151-5055 2062
Landkarte der Aktionen www.LeuchtturmARD.de

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„Rechtsoffen“ – Die Nebelkerze der Kriegsunterstützer

„Rechtsoffen“ – Die Nebelkerze der Kriegsunterstützer https://wp.me/paI27O-4Rp

und das erste Papier und als Rede: „Rechtsoffen“ – Die Nebelkerze der Kriegsunterstützer:    als Text https://www.nachdenkseiten.de/?p=102059  und als Podcast https://www.youtube.com/watch?v=64RCA-aF9Lo

Und jetzt noch eine zweite Meinung dazu, wobei Reiner Braun ein Mitautor ist:

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/08/Rechtsoffenheit_Kampfbegriff_oder_reales_Problem.pdf

und ein drittes Papier dazu, das aber dem zweiten entspricht:  https://nie-wieder-krieg.org/2023/08/24/diskussionspapier_rechtsoffenheit/

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Dr. Ulrike Guérot & Dr. Daniele Ganser im Interview, ende Juni 23

Dr. Ulrike Guérot & Dr. Daniele Ganser im Interview, zum Ukrainekrieg https://freeassange.rtde.life/gesellschaft/174139-dr-ulrike-guerot-dr-daniele/

Am Ende wird es besonders  interessant… z.B. ab 1,00,29… oder später…

Der Natobündnisfall als große Gefahr des Menschheitsuntergangs…

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