Kundgebung am Samstag, diesmal jährlich geplant am 7.7.18, aber jetzt auch wöchentlich…

Wir werden eine Kundgebung am Samstag, den 7.7., 11.00 auf dem Kohlmarkt machen, in Zukunft voraussichtlich auch mit Demonstrationszug. Dies nach dem Gedenktag am Freitag um den 8. Juli herum, diesmal am 6.7. 18:00 in der Dornse/Altstadtrathaus/Altstadtmarkt nach dem Muster von München. Dort findet im Februar die alte Wehrkundetagung statt, heute im Schönsprech Sicherheitstagung genannt. Gegen diese gerichtet gibt es seit über 10 Jahren eine Friedenskonferenz im Altstadtrathaus/Marienplatz jeweils am Freitagabend, und eine von anderen Organisationen organisierte Samstagsdemonstration. An Ersterer nehmen etwa 200-300 Personen teil, an letzterer 1000-2000. (Darunter oft ich, jeweils am gesamten Programm) Offensichtlich gibt es ein Bedürfnis der Menschen, ihren Zorn und ihren Protest auszudrücken. Dazu wollen wir ihnen auch in Braunschweig und später auch in anderen Städten Gelegenheit geben. Dieses  Jahr machen wir eine noch eine kleinere Kundgebung, wir hoffen auf andere Organisatoren für diese zukünftige Demonstration und rufen die Menschen und Organisationen der Stadt zur Beteiligung auf.

Zur Zeit, seit März 18, machen die Friedensbewegung und andere Bürger in Braunschweig wöchentliche Kundgebungen am Samstagmittag 11:00 auf dem Kohlmarkt. Sie sind durch unseren zunehmenden Zorn und unsere Wut über das völkerrechtswidrige und friedensgefährdende Verhalten der Bundesregierung verursacht.  Insbesondere sind wir entsetzt über die Teilnahme an dem Syrienkrieg und die Duldung der Drohnenmorde von deutschem Boden aus. Aber auch die Waffenexporte in Krisenregionen, zum Beispiel nach Saudi-Arabien und in die Türkei,  die beide auch grausame, völkerrechtswidrige Kriege führen, halten wir für schwere Verbrechen. Wir wollen versuchen, ein Startsignal für eine „friedliche Weltrevolution“ zu setzen, denn die Krisen werden mehr und die Regierungen beschließen insbesondere ihre Kriege und ihre Waffenexporte gegen die Interessen der Mehrheit der Bevölkerung. Daneben „tötet“, wie Franziskus sagt, auch die Wirtschaft, insbesondere bei millionenfachem Verhungern bei gleichzeitig extremer Verschwendung für die Rüstung (insbesondere des Westens). Dafür wird ein Vielfaches der Kosten ausgegeben, die für die  Sanierung der Welt nötig wäre. Und die Klimaerwärmung und die Vermüllung der Erde und das Tierleid sind andere Krisenherde. Insgesamt halten wir eine friedliche Revolution für dringend notwendig, was auch Fabian Scheidler aussagt.

Über admin

Hausarzt, i.R., seit 1976 im der Umweltorganisation BUND, seit 1983 in der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW (www.ippnw.de), seit 1995 im Friedenszentrum, seit 2000 in der Dachorganisation Friedensbündnis Braunschweig
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