4. Newsletter: Für Frieden, eine gesunde Umwelt und gute Soziale Verhältnisse, 9.1.21

4. Newsletter:

Liebe Freunde

nach längerer Pause hier wieder der nächste Newsletter, der Vierte: Die Newsletter werden vermutlich weiterhin in unregelmäßigen Abständen erscheinen. Ich schicke sie erst mal an meine verschiedenen Verteiler, die Leute, zu denen ich eine Beziehung habe.

Was Euch interessieren könnte:

Das neue Jahr fängt gut an. Mit dem Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages durch eine Zeremonie am 22.1. sind alle ratifizierenden Staaten verpflichtet, massiv gegen Atomwaffen vorzugehen. Es ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der laut Beatrice Finh seine Wirkung haben wird. Parallel ist die Welt im beginnenden Krisenmodus, wegen Corona, wegen Klima, wegen zunehmender Gefahr eines großen Krieges (Laut Doosdayclock stehen wir 100 Sekunden vor „High Noon“, vor „Mittag“), und wegen einer drohenden Hungerkatastrophe. Hoffentlich schaffen wir dieses Jahr den Durchbruch, zum Beispiel mit dem Starten eines neuen „Narrativs“

Das letzte Jahr hat uns gerade verlassen, und das Neue ist geboren. Es passieren in diesen Wochen auf der Welt wie meistens gerade wieder dramatische Dinge.

A: Ein Rückblick und Ausblick:

  1. Corona: Dezember 2020: Covid 19 hat jetzt einen Freund, ein Mitglied der IPPNW, und damit den ersten, mir persönlich bekannten Menschen getötet. Dennoch und auch deshalb bitte ich Euch, Euch auch mit den Argumenten von Sebastian Rushworth zu beschäftigen, einem jungen Arzt in Stockholm, der Herzblut für den richtigen Umgang mit seinen Patienten mit unterschiedlichsten Krankheiten, aber besonders viel über den richtigen Umgang mit der Pandemie investiert. Denn die Pandemie tötet viele, aber die Maßnahmen gegen die Pandemie töten auch viele, und weltweit vermutlich deutlich mehr als die Pandemie. https://helmutkaess.de/Wordpress/sebastian-rushworth-2/ Siehe auch unter „sozialen Verhältnissen“
  2. Jahresrückblick eines professionellen Friedensaktivisten  Roland Blach
  3. Mein privater Rückblick: https://helmutkaess.de/Wordpress/mein-jahresrueckblick-weihnachten-2020/
  4. und Ausblick: Unter dem Motto: Das unglaubliche Abenteuer Menschheit hat gute Chancen für ein:  Frohes Deutschland, Weiteres: https://helmutkaess.de/Wordpress/silvester-20-21/

B: weiter zu Frieden:

  1. Hier Thesen aus Natokreisen, die ich für hochgefährlich halte: Report NATO 2030:
  2. Brief von Prof. Gottstein: Hoffnungsschimmer betreff Atomwaffenverbotsvertrag
  3. Assange: kritische Analyse der Anklage von Craig Murray “ Schaden für die Seele: https://helmutkaess.de/Wordpress/assange-schaden-fuer-die-seele/  
  4. Die Explosion deutscher Militärausgaben -wofür? Überlegungen von Lühr Henken und anderen: https://helmutkaess.de/Wordpress/die-explosion-deutscher-militaerausgaben-wofuer/
  5. Junge Welt vom 17.12.2020, “arabischer Frühling” und seine Instrumentalisierung
  6. Rolf Verleger in einem Brief an den Zentralrat der Juden wegen dem Antisemitismusbeauftragten, https://www.rolf-verleger.de/wp-content/uploads/2020/08/Schuster_JS_2020.pdf

C: zur gesunden Umwelt

  1.  von den „Parents for Future“ wurde ein Klimabrief entwickelt, der hier vorgestellt wird.    https://helmutkaess.de/Wordpress/klimabrief/ Ich hoffe, er wird noch mal aufgelegt…

D: zu den Sozialen Verhältnissen:

  1.  UN fürchten auch wegen Corona „Hungersnöte biblischer Ausmaße“    https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/coronavirus-hunger-un-100.html Wenn wir den Hungertod sehr vieler Menschen vermeiden wollen, brauchen wir insbesondere m.E. eine vernünftige Politik, eine vernünftige Absprache mit allen Nationen auf zentraler Ebene!

D: zu Sonstigem:

  1. Die Zeitung Junge Welt in einem kritischen Artikel, einem Gastkommentar, zu „Corona, Krise, Kapital“   Corona, Krise, Kapital, Junge Welt, 16.12.2020
  2. Letztlich habe ich wieder die Maiausgabe von Free21 gelesen, den Artikel von Dirk Pohlmann: “Westlessness”, ein gnadenlos ironischer Artikel, m.E. hervorrragend geschrieben. Er schreibt über die gegenwärtige Krankheit der Menschheit, an der sie unterzugehen droht, den Hochmut des “Westens”

Ich lege auch die letzten drei Newsletter bei:                                                                                Erster Newsletter: https://helmutkaess.de/Wordpress/?p=8892                                         Zweiter Newsletter: https://helmutkaess.de/Wordpress/?p=9187    Dritter Newsletter: https://helmutkaess.de/Wordpress/3-newsletter-fuer-frieden-umwelt-und-soziales/         

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 https://helmutkaess.de/Wordpress/,

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Prof. Ulrich Gottstein

Prof. Gottstein in ein Ehrenpräsident der IPPNW. Näheres hier: https://www.ippnw.de/der-verein/vorstand.html.

Prof. Gottstein ist einer der beiden „großen“ alten Herren der deutschen IPPNW, zusammen mit Prof. Horst Eberhard Richter: Ich habe diesen als „brodelnden“ Protestierer, Ulrich Gottstein als den seriösen Christen kennengelernt, der sehr half, die IPPNW als seriöse Kraft in Deutschland zu etablieren.

Wenn Sie Gottstein bei meinem Suchfeld rechts ziemlich oben eingeben, finden sie verschiedene Themen, bei denen ich ihn erwähne…

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Wie retten wir das Klima und wie nicht? Prof. Sinn

Prof. Sinn beschäftigt sich gern mit dem Klima. Nicht zur Freunde der FFF, aber es ist wichtig, sich mit diesen Argumenten zu beschäftigen, weil es wichtige Argumente der mächtigen deutschen Finanzwirtschaft sind. Abhandlungen über Klima aus finanztechnischer Sicht.

„Das Klimaproblem und die deutsche Energiewende“ https://www.youtube.com/watch?v=_jBnhq8qnc4

Nach meiner Meinung schaffen wir die „Energielücke“ nur, wenn wir die Fesseln, die dem EEG in den letzten Jahre auferlegt wurden, wieder lösen und Solar- und Windenergie wieder voll zum Zuge kommen lassen, wie zuletzt solartechniscb 2014. Wenn wir den seinerzeitigen Anstieg weiter zeichnen, bekommen wir die Energieerzeugung, die wir dringend brauchen, um sowohl Atomenergie wie Kohleenergie zu ersetzen. Weiterhin brauchen wir auch Batterien für kurzfristigen Energieausgleich und Power to Gas für den Sommer/Winterausgleich. Der zügige Umstieg kostet was, aber er ist bezahlbar. Siehe Prof. Eicke Weber Der Weg ins Solarzeitalter https://www.youtube.com/watch?v=nYMYp4kF_3Y&feature=youtu.be

Dez. 2019: Wie retten wir das Klima und wie nicht? 2 Stunden, https://www.youtube.com/watch?v=DKc7vwt-5Ho

Dazu eine ältere Vorleseung von 2013: Energiewende ins Nichts https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo&t=974s

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Die Explosion deutscher Militärausgaben -wofür?

Die Explosion deutscher Militärausgaben -wofür?Lühr Henken https://www.naturfreunde.de/sites/default/files/attachments/nfd_schriften-friedenspolitik_1-militaerausgaben.pdf

Gesendet: Donnerstag, 07. Januar 2021 um 16:19 Uhr
Von: „Lühr Henken“ <LuehrHenken@t-online.de>
An: „Henken, Lühr“ <luehrhenken@t-online.de>
Betreff: [bundesausschuss_friedensratschlag] Diverse Publikationshinweise

Liebe Freundinnen und Freunde,

ein herausforderndes Jahr liegt hinter uns und ein mindestens ebenso herausforderndes liegt mit Corona und dem Wahlkampf vor uns. Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gestartet.

Ich möchte euch auf folgende Publikationen aufmerksam machen:

1.) Die Broschüre Die Explosion deutscher Militärausgaben – Wofür? Sie enthält einen Text von mir, der anlässlich einer Video-Konferenz  der NaturFreunde Berlin und Hamburg entstanden ist, und mit einem Vorwort vom Bundesvorsitzenden der NaturFreunde Deutschlands, Michael Müller, versehen ist. Hier herunterladbar:https://www.naturfreunde.de/sites/default/files/attachments/nfd_schriften-friedenspolitik_1-militaerausgaben.pdf

Die Broschüre ist auch  kostenlos bei den Naturfreunden zu bestellen:

Naturfreunde Deutschlands e.V., Warschauer Str. 58a/59a, 10243 Berlin
Tel. 030 29773260, info@naturfreunde.de

2.) Das Ratschlagbuch 2019 „Schluss mit dem Wahnsinn – Abrüsten!“ ist zum Preis von 9,99 € auch als eBook erhältlich: 

hier der Link: https://www.xinxii.de/wirtschaft-politik-574/politik-617/schluss-mit-dem-wahnsinn-abr%C3%BCsten-505789

3.) Ich habe die vom Bundesausschuss verfasste Abschlusserklärung des Ratschlags vom 6.12.20 als PDF-Datei beigefügt. Und wer es noch nicht bemerkt hat: Auf https://www.friedensratschlag-digital.de/ sind die Beiträge vom 6.12.20 von Barbara Heller, Lühr Henken, Klaus Moegling, Norman Paech, Konstantin Wecker und Frank Werneke nicht nur als Video abrufbar, sondern liegen zum großen Teil auch in Schriftform vor. (siehe dort: Ratschlagsinhalte auf Leiste oben)

4.) Das Friedensjournal Nr. 1/2021 ist erschienen (Titel USA: Partner für Deutschland?) und unter http://www.frieden-und-zukunft.de/pdf/fj/FJ_2021-1_Web.pdf online abrufbar.

Mit friedlichen Grüßen

Lühr Henken—

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Deutsch-Palästinensische Gesellschaft

Deutsch-Palästinensische Gesellschaft  https://wp.me/paI27O-2Ni

Hier ist die Verbotsformulierung https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/11/Bescheid_DPV_Untersagung.pdf  und hier ist die Stellungnahme im Oktober 2023 zum Verbot der Palästineserdemonstration.   https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/11/nsmail-1.pdf

https://dpv-bs.de/

Home

Broschüre zur Erklärung der Rechte von Studenten, auf Englisch.
 

Erklärung zum BDS Januar 2021:

http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/01/Rundbrief-Januar-II-2021.pdf

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19.11. Sebastian Rushworth, Daten zu Masken

Covid-19: Neue Erkenntnisse über Gesichtsmasken Englischer Text: https://sebastianrushworth.com/2020/11/19/covid-19-new-evidence-on-face-masks/

Vor ein paar Monaten habe ich einen Artikel über den Stand der Erkenntnisse zu Gesichtsmasken geschrieben. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine guten Studien, die die Wirksamkeit von Gesichtsmasken bei der Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 im Speziellen untersuchten, aber es gab eine systematische Übersichtsarbeit, die alle randomisierten Studien über Gesichtsmasken zur Prävention von Atemwegsinfektionen im Allgemeinen untersuchte. Diese Übersichtsarbeit ergab, dass chirurgische Gesichtsmasken die Wahrscheinlichkeit, eine Atemwegsinfektion zu bekommen, in absoluten Zahlen um etwa 4 % (in relativen Zahlen um 17 %) reduzierten.

Meine Schlussfolgerung war, dass angesichts der Infektiosität von Covid Gesichtsmasken wahrscheinlich keinen Einfluss auf die Ausbreitung des Virus auf Bevölkerungsebene haben, obwohl ich es für sinnvoll hielt, sie in Krankenhäusern und Pflegeheimen zu verwenden, wo man alles tun möchte, um das Risiko einer Ausbreitung auf Menschen mit hohem Risiko für einen schweren Verlauf zu minimieren.

Jetzt gibt es endlich eine randomisierte kontrollierte Studie, die die Fähigkeit von Gesichtsmasken untersucht hat, die Träger vor Covid-19 zu schützen. Sie wurde in den Annals of Internal Medicine veröffentlicht. Die Studie wurde in Dänemark durchgeführt und von einer gemeinnützigen Stiftung finanziert, die mit einer Firma verbunden ist, die Supermärkte besitzt (ich bin mir nicht sicher, ob das bedeutet, dass sie wollten, dass die Studie ein Erfolg oder ein Misserfolg wird, oder ob sie einfach nur die Wahrheit wissen wollten).

Um an der Studie teilnehmen zu können, mussten die Teilnehmer über 18 Jahre alt sein und mindestens drei Stunden pro Tag außerhalb des Hauses verbringen. Personen mit aktuellen oder früheren Symptomen, die auf eine Covid-19-Infektion hindeuten könnten, oder mit einer bereits bestätigten Covid-19-Diagnose durften nicht an der Studie teilnehmen. Bei allen potenziellen Teilnehmern wurde zu Beginn der Studie ein Antikörpertest durchgeführt, und wenn dieser positiv war, wurden sie von der Teilnahme an der Studie ausgeschlossen. Die Teilnehmer wurden durch Anzeigen in den Medien und durch direkten Kontakt mit Unternehmen und anderen Organisationen rekrutiert.

Insgesamt wurden 6.024 Personen für die Studie rekrutiert, von denen 4.862 (81 %) bis zum Ende durchhielten. Das ist eine schöne große Zahl, die in der Lage sein sollte, einen bedeutsamen Unterschied zu erkennen, wenn es denn einen gibt. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer lag bei 47 Jahren. Die Hälfte der Teilnehmer wurde nach dem Zufallsprinzip ausgewählt, immer einen Mundschutz zu tragen, wenn sie sich außerhalb des Hauses aufhielten, die andere Hälfte nicht. Aus offensichtlichen Gründen war diese Studie unverblindet, da es schwierig ist, eine Situation zu schaffen, in der die Menschen nicht wissen, ob sie einen Mundschutz tragen oder nicht.

Die Teilnehmer der Interventionsgruppe erhielten 50 chirurgische Einwegmasken. Dies erhöht tatsächlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Studie einen aussagekräftigen Effekt zeigt, verglichen mit der Realität in den meisten Ländern, in denen Masken in der Öffentlichkeit verwendet werden. Warum?

Weil in den meisten realen Situationen die Menschen Einweg-Stoffmasken tragen (und immer wieder tragen), die wahrscheinlich viel weniger wirksam sind als chirurgische Einwegmasken, die nur einmal verwendet werden. In der systematischen Übersichtsarbeit, über die ich in meinem vorherigen Artikel geschrieben habe, legten die wenigen Daten, die es zu den Stoffmasken gab, nahe, dass sie völlig unwirksam sind.

Die Teilnehmer wurden einen Monat lang beobachtet, und am Ende des Monats wurden ein Antikörpertest und ein PCR-Test auf Covid durchgeführt. Wenn Teilnehmer zu irgendeinem Zeitpunkt während des Monats Symptome aufwiesen, die auf Covid hinwiesen, wurde zu diesem Zeitpunkt auch ein PCR-Test durchgeführt. Alle Teilnehmer erhielten eine schriftliche und eine Video-Anleitung zur richtigen Anwendung der Gesichtsmasken. Wenn sie sich länger als acht Stunden am Stück außerhalb des Hauses aufhielten, wurden sie angewiesen, eine neue Maske zu verwenden, so dass eine einzelne Maske nie länger als acht Stunden benutzt wurde.

Die Ergebnisse wurden sowohl in einer Intention-to-Treat- als auch in einer Per-Protocol-Analyse ausgewertet. Das heißt, es wurde untersucht, wie die Ergebnisse aussahen, wenn alle Teilnehmer der Studie einbezogen wurden (Intention-to-Treat) und wenn nur die Teilnehmer in die Analyse einbezogen wurden, die angaben, die Masken in einem hohen Anteil der Zeit wie angewiesen zu tragen (Per-Protocol).

Im Allgemeinen wird es als gute Form angesehen, eine Intention-to-Treat-Analyse durchzuführen, und als schlechte Form, eine Per-Protokoll-Analyse durchzuführen. Der Grund dafür ist, dass eine Per-Protokoll-Analyse dazu neigt, die Ergebnisse besser erscheinen zu lassen, als sie in der realen Welt sind (in der realen Welt tut nicht jeder, was man ihm sagt – ärgerlich, nicht wahr?!). In diesem Fall halte ich es jedoch für sinnvoll, auch eine Pro-Protokoll-Analyse durchzuführen, weil wir wissen wollen, welche Wirkung, wenn überhaupt, die Masken haben, wenn sie wie vorgeschrieben verwendet werden.

Was waren also die Ergebnisse?

Wir beginnen mit der Intention-to-Treat-Analyse. In der Maskengruppe entwickelten 1,8 % im Laufe der Studie Covid-19. In der Kontrollgruppe entwickelten 2,1% Covid-19. Das ist ein Unterschied von 0,3 % zu Gunsten der Gesichtsmasken, der aber nicht einmal annähernd statistisch signifikant ist.

Ok, schauen wir uns stattdessen die Per-Protokoll-Analyse an, was in der Praxis bedeutet, dass die 7% der Teilnehmer, die die Anweisungen zum Tragen der Maske oft nicht richtig befolgt haben, aus der Analyse ausgeschlossen werden. In der Maskengruppe entwickelten 1,8 % Covid-19, in der Kontrollgruppe 2,1 % Covid-19. Interessanterweise war das Ergebnis dasselbe, unabhängig davon, ob man nur diejenigen betrachtet, die die Masken wie vorgesehen trugen, oder alle, einschließlich derer, die sich nicht an die Anweisungen hielten. Dies deutet an sich darauf hin, dass das Tragen der Masken keinen großen Unterschied macht, da sich die Ergebnisse nicht ändern, wenn man nur die Personen betrachtet, die ihre Masken wie vorgesehen getragen haben.

Interessanterweise untersuchten die Forscher nicht nur Covid, sondern auch 11 andere Atemwegsviren. In der Gesichtsmasken-Gruppe wurden 0,5 % positiv auf einen oder mehrere andere Atemwegsviren getestet. In der Kontrollgruppe wurden 0,6 % positiv getestet. Das ist ein Unterschied von 0,1 %, und auch hier war er nicht annähernd statistisch signifikant.

Was können wir daraus schließen?

Das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit verringert die Wahrscheinlichkeit, dass der Maskenträger sich mit Covid-19 infiziert, nicht signifikant. Es ist möglich, dass es eine kleine Verringerung des Risikos gibt, aber wenn, dann ist sie so gering, dass sie in einer Studie, in der fast 5.000 Personen einen Monat lang beobachtet wurden, nicht nachweisbar war.

Es ist hier nichts wert, dass der Effekt, der in Studien gesehen wird, normalerweise besser ist als der Effekt, der in der Realität gesehen wird. Der Grund dafür ist, dass Studienteilnehmer sich in der Regel mehr anstrengen als Menschen, die nicht Teil einer Studie sind, und sie bekommen eine bessere Anleitung. In diesem Fall hatten sie auch bessere Masken, als die meisten Menschen derzeit in der Realität verwenden, und wechselten regelmäßig zu neuen Masken. Wenn also in dieser Studie kein signifikanter Unterschied festgestellt wurde, dann denke ich, dass man mit Sicherheit sagen kann, dass in der Realität kein signifikanter Unterschied besteht.

Eine gute Sache an dieser Studie ist, dass sie die erste randomisierte kontrollierte Studie ist, die der gegenwärtigen Realität in vielen Ländern nahe kommt, in denen die Menschen in der Öffentlichkeit Gesichtsmasken tragen, aber nicht zu Hause.

Ein interessantes Ergebnis der Studie war, dass 52 Personen in der Gesichtsmaskengruppe und 39 Personen in der Kontrollgruppe berichteten, dass eine andere Person in der Wohnung im Laufe der Studie Covid-19 hatte. Von diesen Personen entwickelten jedoch nur 3 tatsächlich Covid. Personen, die eine Wohnung mit einer Person mit Covid teilen, hatten kein höheres Risiko, an Covid zu erkranken, als Personen, die nicht erkrankt waren. Dies deutet darauf hin, dass die meisten Covid-Infektionen außerhalb der Wohnung stattfinden, was an sich schon ein interessanter Ansatz für weitere Forschungen wäre. Es deutet auch darauf hin, dass die meisten Menschen mit Covid selbst nicht sehr infektiös sind, was die Hypothese stützt, dass die meisten Infektionen durch eine kleine Gruppe hochinfektiöser „Super-Spreader“ erfolgen.

Das Hauptmanko dieser Studie ist, dass sie nur das Risiko für die Person betrachtet, die die Gesichtsmaske trägt. Sie sagt nichts über das Risiko aus, dass die Person, die die Maske trägt, eine andere Person infiziert. Das ist ein ebenso wichtiger Parameter, und derzeit gibt es keine qualitativ hochwertigen Studien, die sich damit befassen. Bevor wir also wirklich sagen können, dass Masken keine Funktion erfüllen, brauchen wir eine weitere große randomisierte, kontrollierte Studie, die sich mit der Fähigkeit von Gesichtsmasken befasst, die Ansteckung des Maskenträgers mit anderen Menschen zu verhindern.

Vielleicht interessiert Sie auch mein Artikel darüber, ob fiebersenkende Medikamente eine gute Idee sind, wenn Sie krank sind, oder mein Artikel darüber, wie genau die Covid-Tests sind.

Ich werde in den kommenden Monaten eine Menge neuer wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen, darunter:

  • Analysen der Vorteile und Risiken aller gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
  • Die Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben (möglicherweise ganz anders als das, was Sie bisher gehört haben)
  • Eine langfristige Nachbetrachtung der gesundheitlichen Folgen der Covid-Pandemie und des globalen Lockdowns.

Bitte geben Sie unten Ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten alle diese Inhalte direkt in Ihren Posteingang, sobald sie veröffentlicht werden.

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Wer bin ich? Morgenmeditation…

In einem Interview hörte ich, dass eine Frau folgende Fragen sich bei ihrer Morgenmeditation stellte:

Wer bin ich?

Wofür bin ich dankbar?

Worauf bin ich stolz? Und noch drei: Habe ich was auf dem Herzen? Wie will ich mich heute fühlen? Was kann ich dafür tun?

Diese Fragen finde ich nützlich, wenn ich von Unsicherheit überwältigt werden könnte und stelle sie mir morgens gelegentlich.

Zur ersten Frage: Wer bin ich? : Ich bin, so wie ich es verstanden habe, ein Wesen, das in Milliarden Jahren enstanden ist, genauso wie Milliarden andere Lebewesen mit einer begrenzten Laufzeit und ohne Begründung. Wenn meine Laufzeit zuende ist, bekomme ich vielleicht den Überblick, vielleicht auch nicht oder ich beginne irgendwo und irgendwie etwas Neues oder mein Ich verschwindet einfach. Da ich darüber nichts zu wissen glaube, halte ich eine Beschäftigung damit für Zeitverschwendung und ich beschäftige mich lieber mit meiner „Laufzeit“. Und da bin ich durch viele Psychobücher zu der Überzeugung gekommen, dass man sich selbst aus dem Sumpf ziehen kann, solange noch „Laufzeit“ zur Verfügung steht. Und danach ist es eben aus. Das „selbst aus dem Sumpf ziehen“ gelingt möglicherweise mit dem simplen Beschluss, glücklich zu sein, und indem man sich die obigen Fragen stellt. Denn Glück oder Unglück ist nichts Äußeres, sondern beruht auf den Reaktionen, die man selbst verantwortet. Man kann als Hilfsmittel auch Kathie Byron nehmen (das Leiden überwinden: Vier Fragen in Antwort auf die depressiven Aussagen hin: Ist das wahr? ist das wirklich wahr? 3. Wie fühlt es sich an, wenn Du diesen Gedanken glaubst? 4. Wer wärst Du ohne den Gedanken? Die Aussagen sind m.E. immer nicht wahr…) Oder Robert Betz: „Willst Du normal sein oder glücklich.“ Beide sind im Internet vertreten…

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Hysterie?? Sebastian Rushworth

Warum hat die Welt so hysterisch auf Covid reagiert?
Covid-Angsthysterie-Welle

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version). Original: https://sebastianrushworth.com/2021/01/03/why-did-the-world-react-so-hysterically-to-covid/

In den letzten Monaten habe ich versucht zu zeigen, dass Covid bei weitem nicht so schlimm ist, wie es in den Mainstream-Medien dargestellt wird. Ich habe darüber geschrieben, dass die Sterblichkeitsrate unter 0,2% liegt, was bedeutet, dass für die meisten Menschen das Risiko, an einer Infektion zu sterben, weniger als eins zu 500 beträgt (und weniger als eins zu 3.000, wenn man unter 70 Jahre alt ist). Ich habe auch darüber geschrieben, dass die Krankheit bevorzugt Menschen befällt, die ohnehin kurz vor dem Lebensende stehen, so dass der Verlust an Lebenszeit, wenn jemand an der Krankheit stirbt, normalerweise gering ist. Und ich habe angemerkt, dass sich 2020 wahrscheinlich als ein sehr durchschnittliches Jahr in Bezug auf die Gesamtsterblichkeit erweisen wird, trotz der angeblich tödlichen Pandemie, die derzeit wütet.

Einige haben gekontert, dass Covid vielleicht nicht so tödlich ist, aber viele Leute haben „langes Covid“. Ich habe darauf hingewiesen, dass 98% der Menschen, die Covid bekommen, sich innerhalb von drei Monaten vollständig erholen, und dass es keine guten Beweise dafür gibt, dass Covid zu langfristigen gesundheitlichen Folgen führt (es gibt schlechte Beweise, die auf minderwertiger Wissenschaft beruhen, die absichtlich benutzt wurden, um den Menschen Angst zu machen).

Ich habe auch darauf hingewiesen, dass die Maßnahmen, die zur Bekämpfung von Covid ergriffen werden, wie z.B. die riesigen Angstkampagnen, gestrichene Impfprogramme für Kinder und Schulschließungen, zu weit mehr verlorenen Lebensjahren führen werden, als durch das Virus direkt verloren gehen. Und die Daten, die ich verwendet habe, um auf all diese Dinge hinzuweisen, sind öffentlich zugänglich und in einigen der renommiertesten und angesehensten wissenschaftlichen Zeitschriften der Welt veröffentlicht.

Wenn das der Fall ist, was zum Teufel ist dann los? Die Sperrungen waren in vielen Fällen beim zweiten Mal strenger als beim ersten Mal, obwohl wir jetzt so viel mehr über das Virus wissen. Im März, als noch wenig über Covid-19 bekannt war, war es sinnvoll, extrem vorsichtig zu sein. Jetzt macht es keinen Sinn mehr.

Ich habe eine Hypothese, die eigentlich nur mein Versuch ist, der Situation einen Sinn zu geben, und die ich mit Ihnen teilen werde. Viele dieser Gedanken habe ich zusammen mit Ulf Martin entwickelt, der auf seiner eigenen Website ausführlich darüber geschrieben hat, was seiner Meinung nach vor sich geht. Wenn Sie eine alternative Hypothese haben, teilen Sie sie bitte im Kommentarbereich unten mit, und wir können darüber diskutieren. Wie jeder weiß, begann covid-19 in China, und China ist eine totalitäre Diktatur, die eine lange Geschichte der strengen Kontrolle ihrer Medienbotschaften und eine gut entwickelte Propagandamaschine hat.

Ich denke, die Chinesen haben früh erkannt, dass Covid-19 nicht sehr ernst war, nicht schlimmer als eine schlimme Grippe. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum sie anfangs versuchten, die öffentliche Diskussion darüber zu unterdrücken und es einfach vorbeiziehen zu lassen. Aber es wurde schnell klar, dass das nicht möglich sein würde, da sich die Geschichten in den sozialen Medien trotz der Zensurversuche schnell verbreiteten.

Stattdessen änderten sie den Kurs und beschlossen, eine Show zu inszenieren, die direkt aus einem Hollywood-Film stammt. So wurde die Welt im Januar und Februar mit sorgfältig choreografierten Bildern der Abriegelung in Wuhan verwöhnt. Wir sahen, wie die Eingänge von Wohnkomplexen zugeschweißt wurden, Menschen in Schutzanzügen Gebäude ausräucherten, Menschen tot auf der Straße lagen und Fahrzeugflotten alles mit Desinfektionsmittel besprühten.

Vielleicht sollte dies nur eine Demonstration der Stärke sein. Vielleicht war es das Ziel, andere Länder zu den außergewöhnlichen Akten der Selbstbeschädigung zu manipulieren, die darauf folgten. Oder vielleicht war das nur ein glückliches Nebenprodukt. Unabhängig davon behauptete China, das Covid in etwas mehr als einem Monat vollständig besiegt zu haben. Am 11. Februar meldete China 6.900 Fälle pro Tag. Einen Monat später waren es angeblich nur noch 15 Fälle pro Tag in ganz China, einem Land mit über einer Milliarde Menschen.

Derzeit, wo der Rest der Welt mit einer zweiten Welle zu kämpfen hat, meldet China immer noch weniger als 20 Fälle pro Tag. Sie behaupten auch, dass bisher weniger als 5.000 Menschen in China an Covid gestorben sind. Das ist weniger als in Schweden, einem Land mit weniger als 1% der Bevölkerung Chinas. Ja, richtig.

Aus irgendeinem Grund, obwohl wir wissen, dass China eine Diktatur ist, mit einer gut entwickelten Propagandamaschine, vertrauen wir ihren Zahlen und Informationen. Wir vertrauen darauf, dass Chinas vorübergehende Abriegelung in Wuhan so erfolgreich war, dass die Krankheit im Land komplett ausgerottet wurde und noch immer keine Anzeichen für eine Rückkehr gezeigt hat.

Das ist natürlich unmöglich. Wie ich schon früher geschrieben habe, zeigen die Beweise, dass die Abriegelung ineffektiv ist. Und als Wuhan im Februar abgeriegelt wurde, war das Virus bereits seit Monaten in China im Umlauf und muss sich im ganzen Land verbreitet haben. Die Abriegelung einer Stadt in einer Situation, in der das Virus bereits im ganzen Land verbreitet war, war wirklich eine sinnlose Aktion, die nur zu Propagandazwecken durchgeführt wurde.

Und was war das Ergebnis? Die globalen Medien liefen auf Hochtouren und verbreiteten die Bilder aus China über die ganze Welt. Als die ersten Fälle in anderen Ländern auftauchten, war jeder bereits darauf vorbereitet, dies als tödliche Pandemie zu sehen. Sowohl in den etablierten Medien als auch in den sozialen Medien wurden Forderungen laut, dass die Regierungen ähnliche Maßnahmen wie in China ergreifen sollten, da sich Chinas Maßnahmen „eindeutig“ als so effektiv erwiesen hätten. Demokratische Regierungen, die Angst hatten, Wähler zu verlieren, kamen dem nach. Die Wähler, die sahen, dass die Regierungen immer drakonischere Maßnahmen ergriffen, hatten das Gefühl, dass dies ihre Angst rechtfertigte, und wurden immer ängstlicher und fordernder. Eine positive Rückkopplungsschleife wurde geschaffen. Und der Rest ist Geschichte.

In hundert Jahren werden Historiker nicht über Covid-19 als Beispiel für eine tödliche Pandemie auf einer Stufe mit der Spanischen Grippe sprechen. Sie werden darüber als ein Beispiel dafür sprechen, wie einfach es ist, einen Zustand kollektiver Massenhysterie herbeizuführen. Wenn das der Fall ist, wie lange wird die gegenwärtige Hysterie noch anhalten?

Ich denke, die meisten Regierungen haben sich in Bezug auf den Covid in ein Loch gegraben. Sie haben es als tödlicher und gefährlicher dargestellt, als es ist. Das wissen sie. Aber den Fehler jetzt zuzugeben, ist unmöglich. Zum Teil liegt das daran, dass der Lockdown so viel Leid verursacht hat, dass es selbstmörderisch wäre, zu sagen, dass alles umsonst war. Zum Teil liegt es daran, dass die Massenmedien und die allgemeine Öffentlichkeit so sehr von der Ernsthaftigkeit der Krankheit überzeugt sind, dass jede Regierung, die das Gegenteil behauptet, als unverantwortlich und geistesgestört abgestempelt werden würde.

Der einzige Weg aus dem Loch ist also eine magische Kugel. Und diese magische Kugel ist der Impfstoff. Es spielt keine Rolle, ob der Impfstoff irgendeine Auswirkung auf die Gesamtsterblichkeit hat oder ob er die Alten und Gebrechlichen schützt, die am meisten von schweren Krankheiten bedroht sind, oder ob er die Ausbreitung der Infektion verhindert. Das Einzige, was zählt, ist, so schnell wie möglich aus dem Loch herauszukommen, ohne zuzugeben, jemals etwas falsch gemacht zu haben.

Sobald genügend Menschen geimpft sind, können Regierungen erklären, dass die Krise beendet ist. Staatsoberhäupter können als Helden gelobt werden. Und wir können alle mit unserem Leben weitermachen.

Viele Leute haben mich in letzter Zeit nach meiner Meinung zu den Impfstoffen gefragt. Ich bin gerade dabei, mich mit den Daten zu beschäftigen und sollte in etwa einer Woche einen ausführlichen Artikel fertig haben.

Ich werde in den kommenden Monaten eine Menge neuer wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen, darunter:

  • Analysen der Vorteile und Risiken aller gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
  • Die Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben (möglicherweise ganz anders als das, was Sie bisher gehört haben)
  • Eine langfristige Nachbetrachtung der gesundheitlichen Folgen der Covid-Pandemie und des globalen Lockdowns.

Bitte geben Sie unten Ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten alle diese Inhalte direkt in Ihren Posteingang, sobald sie veröffentlicht werden.

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Michail Gorbatschow

Michail Gorbatschow ist für mich ein Held des Friedens. Hier ein gutes Interview von ihm von 2018: https://de.rt.com/meinung/99401-gorbatschow-warnt-krieg-liegt-in-der-luft/

oder hier:

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Sahra Wagenknecht

M.E. die beste deutsche Politikerin.

Newsletter am 10.2.,  darunter Aktuelles bei Lanz zu Covid

Aktuelle Orientierung zu Wagenknechts Wochenschau: https://www.sahra-wagenknecht.de/de/topic/174.videos-bilder.html

Lobbyismus, gekaufte Politik, Meinungsmache – Leben wir in einer liberalen Demokratie?, vom 13.1.22...

https://www.sahra-wagenknecht.de/de/article/3131.jjj.html

 

am 16.12.21  könntet Ihr Sahra Wagenknechts Wochenschau  mit Euch diskutieren. :   Ihr fragt. Sahra Wagenknecht antwortet.  https://www.youtube.com/watch?v=I8MYqaGFTc8&t=832s

Fragen wie:  wie lässt sich die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in Deutschland wirksam bekämpfen? Noch nie sind so hohe Dividenen wie im Krisenjahr 2021 in Deutschland gezahlt worden. Wie ist das mit den Ungeimpften? Die Kinder werden in Schule und Sportverein gemobbt, wie aussätzige, wir brauchen wieder ein klima das respekts,

 

 

Hier am 17.5.21 eine gute Rede zu unseren politischen Parteien:

https://web.de/magazine/politik/wahlen/bundestagswahl/sahra-wagenknecht-viertel-einheimische-minderheit-35809050

Hier eine wunderbare Rede von 2018, an Frau Merkel gerichtet:

https://de.rt.com/kurzclips/69947-ist-doch-krank-sahra-wagenknecht-merkel-politik/

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Assange, Schaden für die Seele

Schaden für die Seele

Von Craig Murray; Übersetzung von Susanne Hofmann.

18.7.2020

Schaden für die Seele

https://www.nachdenkseiten.de/?p=63020

„Um Julian Assange ist es in den sogenannten Leitmedien in den vergangenen Monaten still geworden, nein, vielmehr still geblieben. Denn seitdem er mitten in London im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh sitzt und seitdem seine Auslieferung an die USA geprüft wird, bekommt man zumindest hierzulande kaum mehr als Kurzberichte zu lesen. Da kann seine Verlobte und Mutter seiner zwei kleinen Söhne an die Öffentlichkeit gehen, da können Ärzte aus der ganzen Welt alarmierte Offene Briefe schreiben, weil sie Sorge haben, Assange könnte in seiner Isolationshaft sterben, da können dutzende NGOs von der britischen Regierung seine sofortige Freilassung fordern – es wird weiterhin eisern geschwiegen. Es geht ja nur um den Fall des Mannes, der mehr oder weniger alleine die abscheulichsten Kriegsverbrechen und schmutzigsten Geheimnisse der einzig verbliebenen Großmacht ans Licht gebracht hat. Craig Murray dagegen steht seit vielen Jahren an Julian Assanges Seite. Er hat ausführlich und akkurat von den Anhörungen in London berichtet und unterzieht in seinem aktuellen Artikel die erweiterte Anklage gegen Assange einer kritischen Analyse.“

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Ökologische ÖPN

Gesendet: Freitag, 01. Januar 2021 um 13:24 Uhr
Von: „Karsten
An: Verborgene_Empfaenger:;
Betreff: ÖP-Flyer SelbstdarstellungLiebe linke Ökos,

hier ist mein Entwurf für unseren Flyer zur Selbstdarstellung der
Ökologischen Plattform.
Darüber werden wir am 8.1.21 sprechen.
Habt ihr Veränderungsvorschläge?

http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/01/Flyer-Selbstdarstellung-OePN_2-3-4.docx

http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/01/Flyer-Selbstdarstellung-OePN-_5-6-1-1.docx

Alles Gute im neuen Jahr

Karsten


Karsten

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Report NATO 2030

Ihr Lieben, wenn ich diesen Report lese, überkommt mich Würgereiz!

Gesendet: Freitag, 01. Januar 2021 um 18:38 Uhr
Von: „T.Sch
An: „Antidef, Verteiler alle“ <defender2020@lists.riseup.net>
Betreff: [defender2020] WG: [nema-info] Report NATO 2030

Liebe Mitmenschen,

aus dem 67-seitigen Report NATO 2030, der bereits am 25.11.20 vorgelegt wurde, haben wir nur die friedenspolitisch besonders wichtigen Passagen über Russland und China auf den Seiten 25 bis 28 übersetzt und kommentiert.
(s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP00121_010121.pdf )

Friedliche Grüße, Wolfgang Jung

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Hoffnungsschimmer betreff Atomwaffenverbotsvertrag

Gesendet: Freitag, 01. Januar 2021 um 18:59 Uhr
Von: „Prof. Dr. U. Gottstein“ <gottstein@ippnw.de>
An: „‚IPPNW Deutschland'“ <ippnw-deutschland@ippnw-lists.de>, „ICAN Campaigners“ <ican-campaigners@googlegroups.com>
Cc: „vorstand-erw“ <vorstand-erw@ippnw-lists.de>
Betreff: Re: [Ippnw-deutschland] Hoffnungsschimmer betreff Atomwaffenverbotsvertrag

Liebe IPPNW und ICAN Mitglieder,

ich danke Manfred Lotze sehr für die Übermittlung des sehr guten Artikels „Hoffnungsschimmer“ von Rainer Döhrer, dem wir in IPPNW und ICAN natürlich zustimmen.

Wir sind glücklich ( und ein bisschen stolz), dass mit unserer Hilfe der UN-Verbotsvertrag für Atomwaffen ein UN-Verbotsgesetz geworden ist, aber wir haben erst ein paar Schritte zum Ziel geschafft. Wir sind noch viele Meter vom Ziel entfernt. Zwar haben sich nun über 50 Regierungen und deren Parlamente verbindlich zum Atomwaffenverbot bekannt, ABER das gilt nur für sie, für die anderen Staaten bislang nicht ! Es sind bisher nur Länder, die selbst keine Atomwaffen haben und auch nie welche zu besitzen angestrebt hatten. DENNOCH  ist der Vertrag sehr wichtig, weil er die Atomwaffen völkerrechtlich ächtet, als eine total unmenschliche, unethische, verwerfliche Waffengattung, eine brutale unverzeihliche Mordwaffe.

Deshalb wollen wir, die wir uns für Frieden und das Wohl der Menschheit und Natur mitverantwortlich fühlen, weiter die Politiker und unsere Regierung drängen, und die  Militärs, Medien, Kirchen und Wissenschaftler ermahnen, sich energisch für den UN-Verbotsvertrag  von Atomwaffen einzusetzen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen für das neue Jahr Kraft, Erfolg und Gottes Hilfe.

Ulrich Gottstein, Mitgründer der deutschen IPPNW-Sektion und Ehrenvorstandsmitglied. ICAN Mitglied.

Von: Manfred Lotze
Gesendet: Donnerstag, 31. Dezember 2020 13:00
An: ‚IPPNW Deutschland‘
Betreff: [Ippnw-deutschland] Hoffnungsschimmer betreffAtomwaffenverbotsvertrag

Ein wissenswerter Leserbrief in junge Welt 31.12.2020

Hoffnungsschimmer

Zu jW vom 28.12.: »SPD streitet über UN-Atomwaffenverbot«

Dass der »UN-Vertrag zum Verbot von Atomwaffen« am 22. Januar 2021 in Kraft tritt, ist ein Hoffnungsschimmer für alle Menschen der Welt. Daher unterstütze ich die Forderung der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD im Bundestag, Gabriela Heinrich, dass die Bundesregierung ihre Haltung der kategorischen Ablehnung dieses Vertrages ablegt. Und zwar sofort! (…) Frau Heinrich sollte Außenminister Heiko Maas (SPD) wie die gesamte Regierung damit nicht in Ruhe lassen, denn Friedenskampf ist der schönste Kampf auf Erden. Nicht der entrinnt der Vergangenheit, der sie vergisst, sondern diejenigen, die sie zu deuten wissen und notwendige Lehren aus ihr ziehen. Otto Hahn gilt mir da als ein Vorbild von vielen, als ein Deutscher mit klarem Verstand und Willen (…): Ende der 1950er Jahre tauchten bei dem Göttinger Wissenschaftler Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) und sein lautstarker, damals verantwortungslose Parolen verbreitender Verteidigungsminister Franz Josef Strauß (CSU) auf. Der Grund (…) war empörend für den betagten Atomphysiker. Erlaubten sich diese beiden Spitzenleute der Bundespolitik doch tatsächlich, ein Jahrzehnt nach Faschismus und Zweitem Weltkrieg ernsthaft bei Hahn anzufragen, ob die Entwicklung von Atomwaffen für die neugegründete Bundeswehr möglich wäre. Unmöglich, lautete die kategorische Antwort des betagten Professors, der angesichts dieser Maßlosigkeit deutscher Politiker um seine Fassung gerungen haben soll. Der Atomwissenschaftler und spätere Friedensforscher Carl Friedrich von Weizsäcker war Augenzeuge. Als er 1988 einen einwöchigen Arbeitsbesuch bei Wissenschaftlern der Karl-Marx-Universität Leipzig unternahm, erzählte er diese Begebenheit bei einem Abendessen: Sie sei für sein persönliches Leben ein für immer prägendes Erlebnis gewesen. Hahn war in den 50er Jahren Erstunterzeichner des »Stockholmer Appells zur Ächtung der Atomwaffen«. Kanzlerin und Außenminister sollten umgehend diesen Appell (wieder) lesen. – Gabriela Heinrich steht also auf der richtigen Seite, und das in Übereinstimmung mit der großen Mehrheit der Bevölkerung unseres Landes wie auch der Weltbevölkerung.

Rainer Döhrer, Barchfeld/Werra

Beste Grüße und Wünsche von

Manfred Lotze.

Dr. Manfred Lotze

Hebbelstr. 8

22085 Hamburg

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Freiheit für Julian Assange! – Kundgebung und Protestmarsch

Gesendet: Freitag, 01. Januar 2021 um 19:36 Uhr
Von: „Michael Luchte via Attac-arbeitgk“ <attac-arbeitgk@listen.attac.de>
An: „ATTAC AG Glob/Krieg – Berlin“ <attac-b-ag-antikrieg@listen.attac.de>, „ATTAC AG Glob/Krieg intern“ <attac-arbeitgk@listen.attac.de>
Cc: „DFG-VK Werner Ruhoff“ <Werner.Ruhoff@gmx.de>
Betreff: [Attac-arbeitgk] Freiheit für Julian Assange! – Kundgebung und Protestmarsch am 3.1.2021
Liebe Leute,

am kommenden Sonntag ab 14 Uhr soll es am Brandenburger Tor (zwischen
den Botschaften der USA und Großbritanniens) eine lautstarke
Demonstration zur Unterstützung von Julian Assange geben. Ich leite die
Mail der „Nachdenkseiten“ weiter (siehe unten) und würde mich freuen,
wenn möglichst viele Menschen an diesem Tag vor Ort wären. Immerhin
soll am Montag in London über den Auslieferungsantrag der USA
entschieden werden… . Ein Urteil gegen Julian Assange wäre eine
Katastrophe!

Beste Grüße und ein gesundes neues Jahr…

Michael

Freiheit für Julian Assange! – Kundgebung und Protestmarsch am 3.1.2021
Aktion für Julian Assange, am 3.1.2021 von 14:00 bis 16:00 Uhr
Kundgebung auf Pariser Platz, vor Brandenburger Tor und US-Botschaft
Lautstarke Demonstration von Botschaft der USA zur Botschaft von
Großbritannien und zurück

Am 04.01.2021 wird in London der Auslieferungsantrag der USA über den
Journalisten und Verleger Julian Assange entschieden. Einen Tag davor,
am Sonntag den 03.01.2021, soll ab 14 Uhr durch eine Kundgebung vor der
Botschaft der USA sowie einem lautstarken Protestmarsch zwischen den
Botschaften der USA und Großbritanniens auf den Fall und die
Auswirkungen auf die weltweite Pressefreiheit hingewiesen werden. Dazu
dürfen auch leere Töpfe/Topfdeckel und Kochlöffel/Kellen zum Krach
schlagen mitgebracht werden. Lasst uns zahlreich und laut für Julian
Assange und die Presse- und Meinungsfreiheit eintreten! Wer kein
ärztliches Attest zur Befreiung hat, sollte eine entsprechende
Mund-Nasen-Bedeckung mitbringen.
[1]https://www.nachdenkseiten.de/?p=68246

Bundestagsabgeordnete der neu gegründeten überparteilichen
Arbeitsgruppe zur Freilassung des Wikileaks-Gründers Julian Assange
sind angefragt, auf der Veranstaltung zu sprechen.
[2]https://heise.de/-4997011 [3]www.n-tv.de/22249280

+ + +

Verweise

1. https://www.nachdenkseiten.de/?p=68246
2. https://heise.de/-4997011
3. http://www.n-tv.de/22249280

Webseite der Globalisierung und Krieg:
http://www.attac-netzwerk.de/ag-globalisierung-und-krieg/startseite/
Veranstaltungstermine:
https://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=73735

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Silvester 20/21

Dieses Jahr sollte die Zivilgesellschaft am besten Ende August ein großes Fest vor den Bundestagswahlen machen.

Unter dem Motto:

Das unglaubliche Abenteuer Menschheit hat gute Chancen für ein:  

Frohes Deutschland, eine frohe menschliche Familie

Denn Frieden, eine gesunde Umwelt und gute soziale Verhältnisse,      

                                           dies braucht die Menschheit.

Das Geld für unser Glück wird zurzeit in unseren unsinnig teuren militärischen Rüstungen verschwendet. Dies wurde auch in der kirchlichen Bewegung: „Sicherheit Neu Denken“ (1) und seinerzeit schon von Albert Einstein im Manifest von Russell und Einstein (2) überzeugend dargelegt, diese Denkweise wurde in der Gründung der EU zum Beispiel beim Städteaustausch fortgesetzt und von Willy Brandt und Egon Bahn mit ihrer erfolgreichen Ostpolitik mit der dadurch gegründeten Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa bewiesen und fand eine vorläufigen Höhepunkt in der Politik Gorbatschows. Die Ineffektivität von Militär für Sicherheit und der Nutzen von Frieden und Kooperation ist inzwischen wissenschaftlich hinlänglich bewiesen (1).    

Vorbereitet werden sollte solch ein Fest durch Briefe, wie sie die Klimabewegung schon gestartet hat. Solche Briefe an Parteien und Parlament für Frieden und soziale Verhältnisse sollte ebenfalls beschlossen werden.

Herzliche Grüße  Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881 https://weltfrieden-kongress.de/, https://helmutkaess.de/Wordpress/,

  1. https://helmutkaess.de/Wordpress/sicherheit-neu-denken-dez-2020/
  2. http://www.pugwash.de/rem.pdf
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Warum gab es in Schweden mehr Todesfälle durch Covid

Warum gab es in Schweden mehr Todesfälle durch Covid als in den Nachbarländern?

Eines der Argumente, die zur Unterstützung der strengen Abriegelung verwendet wurden, ist, dass Schweden deutlich mehr Todesfälle durch Covid hatte als seine nordischen Nachbarn. Am 19. November wurden in Schweden 637 Covidtodesfälle pro Million Einwohner registriert. Zum Vergleich: In Dänemark waren es 140, in Norwegen 57 und in Finnland 69.

Aber, wie ich kürzlich geschrieben habe, have not been able to find any correlation between severity of lockdown and the number of covid deaths. konnten die durchgeführten Studien keine Korrelation zwischen der Schwere der Einschließung und der Anzahl der Todesfälle durch Covid finden. Das muss logischerweise bedeuten, dass die höhere Todesrate in Schweden nicht darauf zurückzuführen ist, dass dort keine strenge Abriegelung durchgeführt wurde. Wenn das also der Fall ist, warum hatte Schweden mehr Todesfälle durch Warum gab es in Schweden mehr Todesfälle durch Covid als seine nächsten Nachbarn?

A paper written by three economists at the end of August Ein Papier, das Ende August von drei Ökonomen verfasst wurde, versuchte, diese Frage zu beantworten. Die Forschung wurde nicht speziell gefördert, und die Autoren gaben keine Interessenkonflikte an. Die Autoren nannten 15 verschiedene Faktoren, die den Unterschied möglicherweise erklären könnten. Ich werde mich auf die wenigen konzentrieren, von denen ich denke, dass sie wahrscheinlich am wichtigsten sind.

Die erste Hypothese ist, dass Schweden, und insbesondere Stockholm, viel mehr Fälle von Covid-19 aus dem Ausland importierte, bevor Maßnahmen ergriffen wurden, um die Ausbreitung zwischen den Ländern zu stoppen. Der Hauptgrund dafür ist, dass in Stockholm Ende Februar Semesterferien („sportlovet“) sind, in denen viele Menschen zum Skifahren in die Alpen fahren. Die anderen nordischen Länder haben ähnliche Ferien, aber sie haben sie früher. Alle Norweger, Dänen oder Finnen, die zum Skifahren in die Alpen fuhren, waren also dort, bevor die Pandemie in dieser Region ausbrach, während die Stockholmer dort waren, als die Infektionen sich am schlimmsten ausbreiteten.

Die beiden anderen großen Städte in Schweden, Malmö und Göteborg, bieten eine nützliche Kontrolle für diese Hypothese. Beide Städte haben ihre Semesterferien ein oder zwei Wochen vor Stockholm, und beide waren in der ersten Welle weit weniger stark betroffen als Stockholm. Stockholm erlebte 40 % der schwedischen Covidtoten, obwohl es nur 24 % der schwedischen Bevölkerung hat.

Abgesehen davon reisen die Schweden viel mehr ins Ausland als ihre nordischen Nachbarn (80 % mehr pro Million Einwohner), was dazu geführt hätte, dass zu Beginn der Pandemie wesentlich mehr Fälle von Covid ins Land gebracht worden wären.

Die zweite Hypothese betrifft die Tatsache, dass Schweden einen viel größeren Anteil an Einwanderern hat als seine nordischen Nachbarn. 19 % der schwedischen Bevölkerung sind im Ausland geboren, im Gegensatz zu 14 % in Dänemark und Norwegen und nur 8 % in Finnland. Das bedeutet in der Praxis, dass Schweden eine größere Bevölkerung mit dunklerer Haut hat, und es war schon früh in der Pandemie klar, dass dunkelhäutige Menschen in westlichen Ländern viel eher eine schwere Covidose entwickeln als hellhäutige Menschen.

Nebenbei bemerkt: Ein Großteil der Mediendiskussion um dieses Phänomen dreht sich um die Idee, dass dunkelhäutige Menschen im Allgemeinen einen niedrigeren Status haben, höhere Armutsraten, schlechteren Zugang zur Gesundheitsversorgung und so weiter – im Grunde genommen, dass der Unterschied auf institutionellen Rassismus zurückzuführen ist.

An article in the Washington Post on May 20th Aber es gibt ein großes Problem mit dieser Idee. Sie passt nicht zu allen Fakten. Ein Artikel in der Washington Post vom 20. Mai berichtete, dass 27 von 29 Ärzten, die bis dahin in Großbritannien an Covid gestorben waren, ethnischen Minderheiten angehörten. Mit anderen Worten: 93 % der bis zu diesem Zeitpunkt verstorbenen Ärzte gehörten ethnischen Minderheiten an, obwohl diese nur 44 % aller Ärzte im Land ausmachen. Warum ist das wichtig? Weil Ärzte mit dunklerer Hautfarbe immer noch Ärzte sind, was bedeutet, dass sie Mitglieder eines hochrangigen, gut bezahlten, wohlhabenden Segments der Gesellschaft sind.

Wohlgemerkt, ich sage nicht, dass es keinen institutionellen Rassismus gibt. Ich sage nur, dass er nicht erklären kann, warum dunkelhäutige Menschen in westlichen Ländern viel stärker von Covid betroffen sind als hellhäutige Menschen.

Vitamin-D-Mangel könnte es aber sein. Dunkelhäutige Menschen in Nordeuropa haben mit größerer Wahrscheinlichkeit einen Vitamin-D-Mangel, und zwar aus dem einfachen Grund, dass ihre Haut nicht so gut in der Lage ist, Vitamin D aus dem schwachen Sonnenlicht zu produzieren, das wir in diesem Teil der Welt bekommen. Eine Reihe von Beobachtungsstudien hat gezeigt, dass Menschen mit niedrigem Vitamin-D-Spiegel schlechter abschneiden, wenn sie mit Covid infiziert sind, und es gibt sogar eine randomisierte Studie, in der Patienten, die mit einer hohen Dosis Vitamin D behandelt wurden, viel besser abschnitten als die Kontrollgruppe, über die ich in einem anderen Artikel geschrieben habe which I’ve written about in a separate article (lustigerweise hat diese Studie so gut wie keine Aufmerksamkeit in den Medien gefunden, während über Remdesivir, ein sehr teures Medikament, das fast völlig nutzlos gegen Covid ist, endlos gesprochen wurde).

Wie auch immer, was die Autoren sagen, ist, dass Schweden eine größere Bevölkerung aus ethnischen Minderheiten hat als seine nordischen Nachbarn, und Menschen aus ethnischen Minderheiten geht es schlechter, wenn sie Covid bekommen.

Die dritte Hypothese, und aus meiner Sicht die wichtigste, betrifft die Tatsache, dass Schweden Anfang 2020 eine viel größere gefährdete Bevölkerung hatte als seine nordischen Nachbarn. Dies lässt sich in der Statistik auf mehrere Arten erkennen.

Die erste ist, dass Schweden eine große Pflegeheimbevölkerung hat. Bezogen auf die Bevölkerungsgröße ist die schwedische Pflegeheimbevölkerung um 50 % größer als die dänische. Und wie ich bereits erwähnt habe, gehen die Menschen in Schweden erst gegen Ende ihres Lebens in Pflegeheime.

Die zweite Möglichkeit, dies in der Statistik zu sehen, ist die Betrachtung der Gesamtsterblichkeit für das unmittelbar vorangegangene Jahr 2019. Wenn in einem Jahr ungewöhnlich wenige Menschen sterben, dann sterben im Folgejahr ungewöhnlich viele, da es einen Mitnahmeeffekt gibt (aufgrund der Tatsache, dass Menschen nicht unsterblich sind). 2019 war ein ungewöhnlich Jahr in Schweden mit wenig Toten, und der frühe Teil des Jahres 2020 (vor dem Covid) war ebenfalls ungewöhnlich, was bedeutet, dass es eine ungewöhnlich große Anzahl von sehr gebrechlichen alten Menschen im Land gab, als Covid zuschlug. Derselbe Effekt war bei Schwedens nordischen Nachbarn nicht zu beobachten – für sie war 2019 in Bezug auf die Gesamtsterblichkeit normal.

Um zu verdeutlichen, wie groß dieser Unterschied ist, lassen Sie uns einen Blick auf die Zahlen werfen. In Schweden war die Gesamtsterblichkeit 2019 um 2,5 % niedriger als der Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre. In Norwegen entsprach die Sterblichkeit genau dem Durchschnitt. In Dänemark und Finnland lag die Sterblichkeitsrate jeweils 1 % über dem Durchschnitt. Dänemark, Finnland und Norwegen waren von vornherein in einer viel besseren Position in Bezug auf Covid. Schweden würde immer mehr Todesfälle haben, unabhängig von den Maßnahmen, die es ergriffen hat.

Wie ich denke, zeigt dieser Artikel, dass es zu Beginn der Pandemie eine Reihe von großen Unterschieden zwischen Schweden und seinen nordischen Nachbarn gab, die insgesamt sicherlich ausreichen, um den großen Unterschied in der Kovid-Mortalität zu erklären.

Korrelation ist nicht Kausalität. Viele Menschen haben sich dazu entschlossen, einen kausalen Zusammenhang zwischen Schwedens fehlender strenger Abriegelung und der relativ hohen Zahl der Todesfälle zu sehen, weil dies ihre früheren Überzeugungen über die Wirksamkeit von Abriegelungen unterstützt. Diese Überzeugungen werden jedoch nicht von den Beweisen gestützt.

Sie könnten auch an meinem Artikel darüber interessiert sein, wie tödlich Covid wirklich ist, about how deadly covid really is, oder an meinem Artikel darüber, wie effektiv Lockdowns sind. about how effective lockdowns are.

Ich werde in den nächsten Monaten eine Menge neuer wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen, darunter:

  • Analysen der Vorteile und Risiken aller gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
  • Die Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben (möglicherweise ganz anders als das, was Sie bisher gehört haben)
  • Eine langfristige Nachbetrachtung der gesundheitlichen Folgen der Covid-Pandemie und des globalen Lockdowns.

Bitte geben Sie unten Ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten alle diese Inhalte direkt in Ihren Posteingang, sobald sie veröffentlicht werden.

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9.12.2020, sebastian rushworth Wie lange hält die Immunität gegen Covid an?

Origial in Englisch: https://sebastianrushworth.com/2020/12/09/how-long-does-immunity-to-covid-last/

Wie lange hält die Immunität gegen Covid an?
Antikörper, die das Sars-Cov-2-Virus angreifen (langlebige Immunität)

Eine der Befürchtungen vieler Menschen in Bezug auf Covid war, dass die Immunität, die sich nach der Infektion entwickelt, so kurzlebig ist, dass die Infektion immer weiter um sich greift und jeden erneut infiziert (bis alle tot sind, nehme ich an).

Zwei Beweise wurden vorgelegt, um diesen Glauben zu unterstützen. Der erste betrifft einige Fälle von „Wiederansteckung“, die in den Medien breitgetreten wurden, obwohl praktisch alle diese Fälle beim zweiten Mal entweder völlig asymptomatisch oder nur sehr leicht symptomatisch waren – ein sicheres Zeichen dafür, dass das Immunsystem sich immer noch an Covid erinnert und sein Ding macht, um es zu stoppen.

Die zweite betrifft die Tatsache, dass die Antikörper nach der Infektion verblassen. Dies beruht auf einem grundlegenden Mangel an Verständnis dafür, wie das Immunsystem funktioniert. Obwohl die aktiv Antikörper produzierenden Zellen nach einer Infektion abnehmen, sind diese Zellen (so genannte „Plasmazellen“) nicht für das Immungedächtnis verantwortlich. Diese Rolle wird von speziellen „Gedächtnis-B-Zellen“ ausgefüllt, die im Körper schlummern und darauf warten, dass die Infektion wieder auftritt. Wenn dies geschieht, treten sie schnell in Aktion und produzieren massenhaft neue Antikörper produzierende Klone.

Nun gibt es aber Covid schon eine Weile, und wir beginnen, einige ziemlich gute Daten darüber zu bekommen, wie lange die Immunität nach der Infektion anhält. There is a pre-print up on MedRxiv Auf MedRxiv ist ein Pre-Print über eine Studie veröffentlicht worden, die ein tieferes Verständnis für die Art des Immungedächtnisses, das nach einer Covid-Infektion gebildet wird, gewinnen wollte.

Bevor wir auf die Details des Artikels eingehen, lassen Sie uns ein wenig über das Immungedächtnis sprechen, damit alle auf der gleichen Seite sind. Das Immungedächtnis ist die Fähigkeit des Immunsystems, sich nach einer ersten Infektion (oder Impfung) an einen Erreger zu erinnern und dadurch bei einer erneuten Infektion viel schneller und effektiver zu reagieren. Es wird durch drei Haupttypen von Zellen vermittelt. Die erste ist die bereits erwähnte Gedächtnis-B-Zelle, die im Grunde eine schlafende Version der antikörperproduzierenden Plasmazellen ist. Die zweite ist die „Gedächtnis-Killer-T-Zelle“, die eine ruhende Version der regulären Killer-T-Zelle (auch bekannt als CD8+ T-Zelle) ist. Killer-T-Zellen sind darauf spezialisiert, virusinfizierte Zellen zu finden und sie dazu zu bringen, Selbstmord zu begehen, so dass sich das Virus nicht weiter ausbreiten kann.

Die dritte ist die „Gedächtnis-Helfer-T-Zelle“, die neben vielen anderen Funktionen die Funktion der anderen Typen von Immunzellen reguliert. Sowohl die Killer-T-Zellen als auch die B-Zellen können erst dann vollständig aktiviert werden, wenn die Helfer-T-Zellen aktiviert sind. Die zentrale Funktion der T-Helferzellen zeigt sich bei AIDS (Aquired Immune Deficiency Syndrome), einer Krankheit, die durch die Zerstörung der T-Helferzellen durch das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) verursacht wird – ohne die T-Helferzellen können andere Teile des Immunsystems nicht vollständig aktiviert werden, und das Immunsystem ist nicht in der Lage, effektiv zu funktionieren.

Falls Sie neugierig sind: Der Grund, warum die B-Zellen B-Zellen genannt werden, ist, dass sie im Knochenmark reifen, das B steht also für Bone marrow (Knochenmark). T-Zellen reifen in der Thymusdrüse, daher steht das T für Thymus.

Ok, jetzt wissen Sie genug, um die Ergebnisse der Studie zu verstehen. 185 Menschen mit bestätigtem Covid-19 wurden rekrutiert und bekamen Blutproben abgenommen. 92% hatten keinen Krankenhausaufenthalt benötigt, also hatte nur eine Minderheit eine schwere Erkrankung. Das Alter der Teilnehmer variierte von 19 bis 81 Jahren. Die Blutproben wurden an verschiedenen Orten in den Vereinigten Staaten entnommen.

Die Ergebnisse der Studie basierten auf der Analyse des Blutes der Teilnehmer. 79 % der Teilnehmer gaben nur zu einem einzigen Zeitpunkt Blut ab, der von sechs Tagen nach der Infektion bis zu mehr als sechs Monaten nach der Infektion reichte, während der Rest (21 %) zu mehreren Zeitpunkten Blut abgab. Mit anderen Worten, es handelte sich nicht wirklich um eine Längsschnittstudie, da die meisten Teilnehmer ihr Blut nur zu einem einzigen Zeitpunkt analysieren ließen, obwohl es einige Längsschnittdaten gab. 41 Teilnehmer haben sechs Monate oder länger nach der Infektion Blutproben abgegeben, und das ist eigentlich die Gruppe, die uns am meisten interessiert, denn sie kann uns sagen, ob sechs Monate nach der Infektion noch ein gutes Immungedächtnis vorhanden ist.

Schauen wir uns die Ergebnisse an.

Von den 54 Personen, die einen Monat nach der Infektion gemessen wurden, hatten 98 % Antikörper. Unter den 41 Personen, die sechs bis acht Monate nach der Infektion gemessen wurden, hatten 90 % Antikörper. Wie bereits erwähnt, werden Antikörper von Plasmazellen produziert, und obwohl die Antikörper im Blutstrom mit der Zeit abnehmen, wenn die Plasmazellen zu verschwinden beginnen, sollten noch viel länger Gedächtnis-B-Zellen vorhanden sein, die bei einer erneuten Infektion schnell aktiviert werden können. Deshalb ist es eigentlich wichtiger, sich anzuschauen, was mit den Gedächtnis-B-Zellen passiert, als mit den Antikörpern, wenn man wissen will, wie lange der Körper die Fähigkeit aufrechterhält, eine Antikörperreaktion auf eine Infektion zu starten. Was geschah also mit den Gedächtnis-B-Zellen?

Die Prävalenz der Gedächtnis-B-Zellen stieg zu jedem gemessenen Zeitpunkt bis zu fünf Monaten nach der Infektion an und erreichte dann ein stabiles Niveau. Es gab keine Anzeichen für einen Rückgang der Gedächtnis-B-Zellen nach der Fünf-Monats-Marke.

Als nächstes haben wir die Killer-T-Zellen. Einen Monat nach der Infektion hatten 61 % nachweisbare Memory-Killer-T-Zellen. Nach sechs bis acht Monaten hatten 50 % messbare Killer-T-Zellen. Es war jedoch nur möglich, diese Zellen bei 18 Personen an der Sechs-Monats-Marke zu testen, so dass das Konfidenzintervall breit ist und es daher wirklich unmöglich ist, genau zu sagen, wie die Entwicklung zwischen der Ein-Monats- und der Sechs-Monats-Marke verlief. Was man jedoch sagen kann, ist, dass ein großer Teil der Teilnehmer nach sechs Monaten noch messbare Killer-T-Zellen hatte.

Schließlich haben wir noch die Gedächtnis-Helfer-T-Zellen. 94 % der Teilnehmer, die nach einem Monat gemessen wurden, hatten messbare Helfer-T-Zellen. Bei denjenigen, die nach sechs bis acht Monaten gemessen wurden, lag diese Zahl bei 89 % (auch hier basieren diese Daten auf nur 18 Personen).

Was können wir also daraus schließen?

Zunächst ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass diese Studie einige Schwächen hatte. Die erste ist, dass es sich mit Ausnahme einer Minderheit von Teilnehmern um eine Querschnitts- und nicht um eine Längsschnittstudie handelt. Das bedeutet, dass wir die Personen nicht mit sich selbst im Zeitverlauf vergleichen, sondern mit anderen Personen, die sich zufällig an einem anderen Punkt der Zeitlinie befinden. Es wäre besser gewesen, Längsschnittdaten für alle Teilnehmer zu haben. Zweitens waren einige der untersuchten Gruppen ziemlich klein, was zu großen Fehlermargen führt. Einige der Daten basierten auf weniger als zwanzig Personen, was wirklich eine winzige Zahl ist.

Ein dritter Schwachpunkt ist, dass in dieser Studie nicht untersucht wird, wie viele Menschen nach einer bestimmten Zeit wieder mit Covid infiziert werden, sondern dass Biomarker untersucht werden – mit anderen Worten, es werden Proxy-Daten verwendet, was eindeutig eine weniger zuverlässige Art von Information ist, als zu sehen, was tatsächlich mit den Menschen in der realen Welt passiert. Das ist in etwa so, als würde man eine Statin-Studie machen und schauen, was mit dem Cholesterinspiegel passiert, anstatt zu schauen, wie viele Menschen nach einem bestimmten Zeitpunkt gestorben sind.

Nach alledem geht aus dieser Studie klar hervor, dass es ein signifikantes Immungedächtnis zum Zeitpunkt sechs bis acht Monate nach der Infektion gibt. Sechs bis acht Monate nach der Infektion hatten 90% der gemessenen Proben noch Antikörper und T-Helferzellen, die spezifisch für Covid-19 waren, und 50% hatten noch messbare T-Killerzellen. Wenn sich der Rückgang im Laufe der Zeit linear fortsetzt, wie es in dieser Studie beobachtet wurde, dann kann man davon ausgehen, dass die meisten Menschen nach einer Infektion noch mindestens ein paar Jahre lang immun gegen Covid sind.

Vielleicht interessiert Sie auch mein Artikel über die Anzahl der Lebensjahre, die im Durchschnitt verloren gehen the number of years of life lost, on average, when someone dies of covid, , wenn jemand an Covid stirbt, oder mein Artikel darüber, ob Gesichtsmasken gegen Covid wirksam sind. whether face masks are effective against covid.

Ich werde in den kommenden Monaten eine Menge neuer wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen, darunter:

  • Analysen des Nutzens und der Risiken aller gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
  • Die Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben (möglicherweise ganz anders als das, was Sie bisher gehört haben)
  • Eine langfristige Nachbetrachtung der gesundheitlichen Folgen der Covid-Pandemie und des globalen Lockdowns.

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Hier das Original:

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13 December, 2020, Rushworth: Schäden des Lock-Down?

Englische Version: https://sebastianrushworth.com/2020/12/13/what-are-the-harms-of-lockdown/

Auf Deutsch, mit Hilfe von Deepl.com: Man sollte meinen, dass Regierungen immer eine Kosten-Nutzen-Analyse durchführen, bevor sie eine bestimmte Maßnahme ergreifen, vor allem, wenn diese wahrscheinlich erhebliche Auswirkungen auf viele verschiedene Aspekte der Gesellschaft haben wird. Die weltweiten Abriegelungen als Reaktion auf die Covid-Pandemie stellen wahrscheinlich die größten und extremsten Maßnahmen dar, die westliche Regierungen seit dem Zweiten Weltkrieg ergriffen haben. Man sollte also meinen, dass eine sorgfältige Kosten-Nutzen-Analyse durchgeführt worden wäre, bevor die Entscheidung zur Abriegelung getroffen wurde.

Wenn Sie das gedacht hätten, hätten Sie sich offensichtlich geirrt. Soweit ich weiß, hat keine einzige Regierung irgendwo eine sorgfältig durchdachte Kosten-Nutzen-Analyse vorgelegt, in der sie alle Aspekte betrachtet und dann erklärt, warum sie denkt, dass die Abriegelung die richtige Entscheidung ist, trotz all der wahrscheinlichen Schäden.

Da sich keine Regierung die Mühe gemacht hat, dies zu tun (zumindest öffentlich), werden wir nachhelfen. Dieser Artikel wird auf keinen Fall erschöpfend sein, da die Schäden unzählig sind und jeden Aspekt des Lebens betreffen. Stattdessen werde ich mich auf zwei Dinge konzentrieren, die meiner Meinung nach repräsentativ für weitergehende Schäden sind: die kardiovaskuläre Gesundheit und die Gesundheit von Kindern.

Wie ich bereits in einem früheren Artikel erwähnt habe, sind während dem Peak der Coviderkrankungen im Frühjahr in Stockholm die Krankenhauseinweisungen aufgrund von Herzinfarkten um 40 % zurückgegangen. Vermutlich ging die Zahl der Herzinfarkte nicht um 40 % zurück, so dass viele Menschen zwar Herzinfarkte hatten, aber aus Angst, sich mit Covid anzustecken, lieber zu Hause blieben. Es scheint, dass ähnliche Muster auf der ganzen Welt zu beobachten sind. Dies ist ein großes Problem, und zwar aus zwei Gründen. Erstens ist das Risiko eines plötzlichen Herztods unmittelbar nach einem Herzinfarkt groß. Zweitens: Wer einen Herzinfarkt hat und nicht sofort behandelt wird, hat ein viel größeres Risiko, dass sein Herz dauerhaft geschädigt wird, was zu einer chronischen Herzinsuffizienz führen kann.

A study was published in Heart in September Eine Studie, die im September in Heart veröffentlicht wurde, versuchte zu verstehen, welche Auswirkungen der erste Lockdown auf die kardiovaskuläre Sterblichkeit in Großbritannien hatte. Die Forscher untersuchten die offiziellen Sterblichkeitsdaten für den ersten Lockdown in Großbritannien (März bis Juni) und verglichen sie mit dem Durchschnitt des gleichen Zeitraums in den vorangegangenen sechs Jahren. Was haben sie gefunden?

Die kardiovaskuläre Sterblichkeit war während des Lockdowns um 8 % erhöht, verglichen mit dem, was man normalerweise für diesen Zeitraum erwarten würde. Gleichzeitig sank der Anteil der kardiovaskulären Todesfälle in Krankenhäusern von 63 % auf 53 %, während der Anteil der Todesfälle außerhalb von Krankenhäusern (in Privatwohnungen oder Pflegeheimen) von 37 % auf 47 % anstieg.

Was sagt uns das?

Da es sich um Beobachtungsdaten handelt, ist es schwer, kausale Schlüsse zu ziehen, aber wir können einige vernünftige Vermutungen anstellen. Die Autoren des Artikels halten es für wahrscheinlich, dass die Angst vor Covid die Menschen dazu veranlasst hat, später Hilfe zu suchen, als sie es normalerweise getan hätten. Daher starben mehr Menschen außerhalb des Krankenhauses, und insgesamt starben mehr Menschen, weil sie nicht die Hilfe bekamen, die sie für ihren kardiovaskulären Notfall brauchten. Ich denke, das ist eine sehr vernünftige Schlussfolgerung. Und sie wird durch einen zusätzlichen Datenpunkt gestützt, nämlich dass ein größerer Anteil der Menschen, die nach einem Herzinfarkt im Krankenhaus starben, an einem kardiogenen Schock oder einer ventrikulären Arrythmie starb – Komplikationen, die häufiger auftreten, wenn Menschen erst spät eine Behandlung suchen.

A study was published in June in Neurological Sciences. Eine weitere Studie wurde im Juni in Neurological Sciences veröffentlicht. Ziel der Studie war es, herauszufinden, welchen Einfluss Lockdown-Maßnahmen auf Patienten mit Schlaganfall haben. Die Studie wurde in einem Krankenhaus in Italien durchgeführt. Es wurden alle Tagebuchdaten von Patienten gesammelt, die ab dem 11. März und einen Monat später (dem ersten Monat des nationalen Lockdowns in Italien) in das Krankenhaus kamen. Die Daten wurden dann mit den Journaldaten des gleichen Zeitraums im Jahr 2019 verglichen. Insgesamt kamen 52 Personen mit Schlaganfällen in das Krankenhaus während des einmonatigen Zeitraums im Jahr 2020, verglichen mit 41 im Jahr 2019.

Bevor wir zu den Ergebnissen kommen, sollte ich erwähnen, dass ein Schlaganfall ein zeitkritischer Notfall ist, genau wie ein Herzinfarkt. Ein bekanntes Sprichwort, das sicher viele schon einmal gehört haben, lautet „Zeit ist Hirn“. Mit anderen Worten: Jede zusätzliche Stunde Verzögerung bis zur Behandlung erhöht das Risiko eines schlechten Ausgangs.

Im Jahr 2019 betrug die durchschnittliche Zeit vom Beginn der Symptome bis zum Eintreffen im Krankenhaus 161 Minuten. Im Jahr 2020 hatte sich die durchschnittliche Zeit mehr als verdoppelt, auf 387 Minuten.

Eine Behandlung, die bei Schlaganfällen eingesetzt wird, ist die Thrombolyse, bei der ein Medikament, das Blutgerinnsel auflöst, in den Blutkreislauf infundiert wird. Die Thrombolyse ist jedoch eine zeitkritische Behandlung – Studien haben keinen Nutzen gezeigt, wenn sie mehr als 4,5 Stunden nach Beginn der Symptome verabreicht wird, so dass Patienten, die später eintreffen, für diese Behandlung nicht in Frage kommen. Die Verzögerung des Eintreffens im Krankenhaus bedeutete eine signifikante Verringerung des Anteils der Patienten, die eine Thrombolyse erhielten, von 32 % auf 14 % .

Es handelte sich zwar um eine kleine Studie, aber die Verdopplung der Zeit bis zum Eintreffen im Krankenhaus war statistisch hoch signifikant, und es ist unwahrscheinlich, dass sie auf Zufall zurückzuführen ist. Wie bei der vorherigen Studie vermuten die Autoren, dass die Verzögerung beim Aufsuchen von Hilfe auf die Angst vor dem Covid zurückzuführen ist.

Wir haben also zwei Studien, die in die gleiche Richtung deuten, nämlich dass die Menschen aufgrund einer übertriebenen Angst vor Kautabak langsamer Hilfe bei medizinischen Notfällen suchen. Diese Verzögerung hat wahrscheinlich zu einer signifikanten Anzahl von Todesfällen geführt. Nun, natürlich sind Todesfälle aufgrund von Verzögerungen bei der Suche nach Behandlung nicht direkt auf den Lockdown zurückzuführen. Vielmehr sind sie auf die Angstmacherei der Regierung und der Medien zurückzuführen. Aber diese Angstmacherei wurde und wird wissentlich als Werkzeug benutzt, um die Menschen dazu zu bringen, harte Einschränkungen zu akzeptieren.

In einem früheren Artikel I mentioned that childhood vaccination programs in many developing countries had been put on hold habe ich erwähnt, dass Impfprogramme für Kinder in vielen Entwicklungsländern aufgrund der weltweiten Besessenheit mit dem Covid-Virus auf Eis gelegt wurden, und dass dies wahrscheinlich zu viel mehr verlorenen Lebensjahren führen wird, als direkt durch das SARS-CoV-2-Virus verloren gehen. Aber wir müssen nicht in die Entwicklungsländer gehen, um zu sehen, dass Kinder durch die unverhältnismäßige Reaktion auf Covid geschädigt werden.

An article was published in the Journal of the American Medical Association (JAMA) in November Im November wurde im Journal of the American Medical Association (JAMA) ein Artikel veröffentlicht, in dem versucht wurde, die Kosten in Form von verlorenen Lebensjahren zu berechnen, die entstehen, wenn man Kinder aus der Schule nimmt. Dieser Artikel basierte auf einer Modellierung, der ich im Allgemeinen skeptisch gegenüberstehe, weil man so ziemlich alles herausbekommen kann, was man will, je nachdem, welche Inputs man wählt und welche Annahmen man im Modell macht.

Die Studie versuchte jedoch, etwas zu tun, was in der öffentlichen Debatte um Schulschließungen weitgehend ignoriert wurde, nämlich die Schäden von Schulschließungen so zu konkretisieren, dass sie mit den direkteren und offensichtlicheren Schäden von SARS-CoV-2 verglichen werden können. Mit anderen Worten, sie haben versucht, eine Situation zu schaffen, in der man Äpfel mit Äpfeln vergleicht. Deshalb denke ich, dass es sich lohnt, darüber zu sprechen.

Sie haben also modelliert, inwieweit es sich auf den längerfristigen Bildungserfolg auswirkt, wenn man für eine gewisse Zeit aus der Schule genommen wird. Die Annahmen, die in das Modell einflossen, stammten aus einer früheren Analyse eines Lehrerstreiks in Teilen Argentiniens, der bei Kindern in Regionen, in denen der Streik zu längerer Abwesenheit von der Schule führte, zu signifikant niedrigeren langfristigen Bildungsleistungen geführt hatte.

Die Ergebnisse dieser Berechnungen wurden dann in ein zweites Modell eingespeist, das Daten darüber verwendete, wie sich das Bildungsniveau auf die Lebenserwartung auswirkt, um die Auswirkungen von Schulschließungen auf die Langzeitsterblichkeit der betroffenen Kinder zu bestimmen.

Die Schulen in den USA waren während der ersten Covid-Welle im Durchschnitt 54 Tage lang geschlossen. Basierend auf ihrer Modellierung schätzen die Autoren, dass diese 54 Tage Unterbrechung dazu führen, dass betroffene Jungen im Durchschnitt vier Monate kürzer leben, als sie es sonst getan hätten, und betroffene Mädchen zweieinhalb Monate kürzer leben, als sie es sonst getan hätten.

Insgesamt waren 24 Millionen Grundschulkinder in den USA von den Schulschließungen betroffen. Das würde bedeuten, dass allein durch die Schulschließungen im Frühjahr etwa 6 Millionen Lebensjahre verloren gingen. Zu diesem Zeitpunkt sind in den USA bereits 300.000 Menschen an Covid gestorben. Wenn wir davon ausgehen, dass pro Person, die an Covid stirbt, etwa 7 Lebensjahre verloren gehen (probably generous, as I have discussed in a previous article) wahrscheinlich großzügig, wie ich in einem früheren Artikel erörtert habe), würde das bedeuten, dass in den USA bisher etwa zwei Millionen Jahre direkt durch Covid verloren gegangen sind. Nach dieser Schätzung wird die zweimonatige Schulpause im Frühjahr also zu dreimal so vielen verlorenen Lebensjahren führen, wie bisher direkt durch das Virus verloren gegangen sind.

Wie ich schon sagte, handelt es sich um eine Modellstudie, so dass die verwendeten Daten und die ermittelten Zahlen auf viele verschiedene Arten kritisiert werden können, aber die allgemeine Aussage ist stichhaltig. Kinder aus der Schule zu nehmen, ist schädlich für sie, sowohl kurzfristig als auch langfristig, und das sollte bei jeder Entscheidung, Kinder „zum Wohle der Allgemeinheit“ von der Schule fernzuhalten, berücksichtigt werden. Nur weil die Schäden kurzfristig nicht sichtbar sind, heißt das nicht, dass sie nicht real sind.

So hat die globale Covid-Hysterie zur Aussetzung von Impfprogrammen für Kinder und zu Schulschließungen geführt, was beides wahrscheinlich zu viel mehr verlorenen Lebensjahren führen wird, als jemals durch das Virus direkt verloren gehen werden. Kann die Situation für Kinder noch schlimmer werden?

Anscheinend ja, sie kann. An article was published in the British Medical Journal in July Im Juli wurde im British Medical Journal ein Artikel veröffentlicht, der von einer Gruppe von Ärzten verfasst wurde, die am Great Ormond Street Kinderkrankenhaus in London arbeiten. Die Autoren stellten fest, dass die Inzidenz von missbräuchlichen Kopftraumata bei Kindern, die in ihrem Krankenhaus ankamen, im ersten Monat des Lockdowns (23. März bis 23. April) um 1.500 % gestiegen war, verglichen mit dem gleichen Zeitraum in den Vorjahren. Mit anderen Worten: Es gab einen 15-fachen Anstieg an Kindern, die von ihren Bezugspersonen so stark geschlagen wurden, dass sie mit einem schweren Kopftrauma im Krankenhaus landeten.

Die Autoren berichten, dass alle Kinder in ärmeren Gegenden lebten und 70 % Eltern hatten, die bekanntermaßen gefährdet waren (Vorstrafen, psychische Probleme oder schwere finanzielle Probleme). Natürlich werden die meisten Menschen nicht anfangen, ihre Kinder körperlich zu misshandeln, nur weil sie monatelang den ganzen Tag mit ihnen zu Hause sind, aber für Kinder, die bereits gefährdet sind, steigt das Risiko erheblich.

Also, was können wir aus all dem schließen? Ganz einfach: Das Einsperren und die damit verbundene Angstmacherei tötet mit ziemlicher Sicherheit viel mehr Menschen als es rettet, und es führt mit Sicherheit zu viel mehr verlorenen Lebensjahren.

Vielleicht gefällt Ihnen auch mein Artikel darüber, ob Lockdown Todesfälle durch Rinderwahn verhindert oder mein Artikel darüber, wie viele Lebensjahre im Durchschnitt verloren gehen, wenn jemand an Rinderwahn stirbt.

Ich werde in den nächsten Monaten eine Menge neuer wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen, darunter:

  • Analysen des Nutzens und der Risiken aller gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
  • Die Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben (möglicherweise ganz anders als das, was Sie bisher gehört haben)
  • Eine langfristige Nachbetrachtung der gesundheitlichen Folgen der Covid-Pandemie und des globalen Lockdowns.

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19 December, sebastianrushworth, Update on the Swedish covid response

19 December, 2020 https://sebastianrushworth.com/2020/12/19/update-on-the-swedish-covid-response/

Update zur schwedischen Covid-Antwort

Seit meinem Artikel Ende Oktober, in dem ich genau beschrieben habe, was bis zu diesem Zeitpunkt in Schweden in Bezug auf das Covid passiert ist, habe ich viele Anfragen nach einem neuen Update erhalten, das die Ereignisse im November und Dezember detailliert beschreibt. Hier ist es.

Ich beendete meinen letzten Artikel mit der Feststellung, dass es im Oktober zu einem langsamen Anstieg der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle gekommen war und dass die Steigung der Kurve darauf hindeutete, dass die Spitze am Ende deutlich niedriger sein würde als im Frühjahr. Dieser langsame Anstieg setzte sich fast den ganzen November über fort und scheint sich Anfang Dezember auf einem Niveau von etwa 70 Todesfällen pro Tag stabilisiert zu haben (zur Erinnerung: im Frühjahr erreichten die Todesfälle Mitte April mit 115 Todesfällen pro Tag ihren Höhepunkt).

Damit ähnelt Schweden dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden, zwei Ländern, die Schweden während der gesamten Pandemie genau beobachtet hat, mit einer zweiten Spitze bei den Todesfällen pro Tag, die etwas mehr als die Hälfte dessen beträgt, was im Frühjahr zu beobachten war.

Hier in Stockholm ist die Zahl der Personen, die wegen Covid im Krankenhaus behandelt werden, seit Ende November stabil, mit etwa 800 Personen, die gleichzeitig wegen Covid in Krankenhäusern behandelt werden (im Frühjahr wurden in Stockholm auf dem Höhepunkt etwa 1.100 Personen gleichzeitig wegen Covid behandelt).

Da die Gesamtzahl der Krankenhausbetten in Stockholm bei etwa 3.850 liegt, sollte es jedem klar sein, dass das Gesundheitssystem trotz gegenteiliger Behauptungen in den Medien nie auch nur annähernd überlastet war. Und obwohl es stimmt, dass die Krankenhäuser derzeit zu 100 % ausgelastet sind, ist es falsch zu behaupten, dass diese Situation in irgendeiner Weise ungewöhnlich ist. Schweden hat mit die niedrigste Anzahl von Krankenhausbetten pro 100.000 Einwohner in Europa, und die Krankenhäuser sind um diese Jahreszeit immer zu 100 % ausgelastet.

Ich habe auch das Gefühl (und mehrere Kollegen, mit denen ich gesprochen habe, teilen es), dass wir bei der Aufnahme von Hustenpatienten großzügiger sind als im Frühjahr, als wir uns mehr Sorgen machten, dass das System überlastet sein könnte. Mit anderen Worten, wenn wir bei der Aufnahme von Covid-Patienten im Herbst so streng gewesen wären wie im Frühjahr, wäre die Zahl der Covid-Patienten im Stockholmer Krankenhaus derzeit nicht bei 800, sondern um einiges niedriger.

Andere Teile Schwedens, die im Frühjahr nur leicht betroffen waren, sind jedoch beim zweiten Mal noch stärker betroffen. Zum Beispiel wurde Skåne im Süden im Herbst viel härter getroffen als im Frühjahr. Auch Teile Nordschwedens sind stärker betroffen.

Eine Sache, die ich sehr interessant finde und die in den Medien kaum erwähnt wurde, ist, dass der Anteil der Menschen mit Antikörpern jede Woche um 2-3 Prozent gestiegen ist. In Stockholm waren 37 % der in Woche 49 auf Antikörper getesteten Personen positiv (gegenüber 20 % sechs Wochen zuvor). Das deutet darauf hin, dass der Grad der Immunität in der Bevölkerung sehr schnell ansteigt, und macht es fraglich, ob der Impfstoff rechtzeitig eintreffen wird, um einen bedeutenden Einfluss auf den Verlauf von Covid-19 in Schweden zu haben, selbst wenn die Menschen kurz nach Weihnachten anfangen, sich impfen zu lassen, wie es derzeit geplant ist.

Insgesamt ist die Situation jetzt nicht ernster als im Frühjahr, zumindest wenn man Todesfälle, Einweisungen in die Intensivstation und Krankenhausaufenthalte betrachtet. Während des Höhepunkts im Frühjahr wurden in ganz Schweden 2.350 Menschen gleichzeitig in Krankenhäusern wegen Covid behandelt. Gegenwärtig werden 2.500 Menschen in Krankenhäusern wegen Covid behandelt, aber, wie bereits erwähnt, sind diese 2.500 im Durchschnitt weniger krank als die 2.350, die im Frühjahr behandelt wurden, was wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass die Todesfälle niedriger sind, obwohl die Krankenhauseinweisungen etwas höher sind. Ein weiterer Datenpunkt, der dies unterstützt, ist, dass derzeit 290 Menschen wegen Covid auf der Intensivstation behandelt werden (wo die sehr kranken Menschen landen). Im Frühjahr lag diese Zahl noch bei 550.

In den Teilen Schwedens, die im Frühjahr stark betroffen waren, wie z.B. Stockholm, ist die Situation jetzt eindeutig weniger ernst als damals. Natürlich sieht die Situation viel schlimmer aus als im Frühjahr, wenn man die Krankenhauseinweisungen, die Einweisungen in die Intensivstation und die Todesfälle ignoriert und nur die Fälle betrachtet, aber das liegt daran, dass wir jetzt zehnmal so viele Menschen pro Woche testen wie Ende April.

Abgesehen davon wissen wir jetzt viel mehr über Covid als noch im Frühjahr. Wir wissen jetzt, dass die Gesamttodesrate weniger als 0,2 % beträgt und dass das Risiko für gesunde Menschen unter 70 Jahren verschwindend gering ist. Aber wenn man die Berichterstattung in den Medien sieht und wenn man sich die Maßnahmen der schwedischen Regierung ansieht, ergibt sich ein ganz anderes Bild. Was folgt, ist ein Update über alle Empfehlungen und Einschränkungen, die im November und Dezember vom schwedischen Staat kamen.

Wie ich bereits erwähnt habe, wurde im Oktober von der Gesundheitsbehörde die Entscheidung getroffen, die Empfehlungen auf lokaler statt auf nationaler Basis zu verhängen. In den folgenden Wochen wurden die Empfehlungen in mehreren Bezirken verschärft, so dass am 3. November (als die verschärften Empfehlungen in Örebro, Halland und Jönköping eingeführt wurden) sieben von zehn Schweden in Bezirken mit verschärften Empfehlungen lebten. An diesem Tag kündigte die Regierung auch an, dass es in Restaurants verboten sei, sich in Gruppen von mehr als acht Personen an einem Tisch zu versammeln. Und es wurde bekräftigt, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern erlauben sollten, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten.

Am 11. November gab die Regierung bekannt, dass Restaurants und Bars nach 22 Uhr keinen Alkohol mehr ausschenken dürfen und spätestens um 22.30 Uhr schließen müssen.

Am 16. November gab die Regierung bekannt, dass die Anzahl der Personen, die an allen öffentlichen Veranstaltungen (Theateraufführungen, Demonstrationen, Vorträge, Sportveranstaltungen usw.) teilnehmen dürfen, auf acht reduziert wird, was deutlich unter der bisherigen Untergrenze von 50 Personen liegt.

Am 19. November ermächtigte die Regierung die Gesundheitsbehörde, den Besuch von Pflegeheimen in den einzelnen Bezirken zu untersagen (im Frühjahr und Sommer waren alle Pflegeheime in Schweden für Besucher geschlossen, diese Einschränkung wurde jedoch Anfang Oktober aufgehoben). Am 4. Dezember beschloss die Gesundheitsbehörde, von dieser Maßnahme Gebrauch zu machen und die Pflegeheime in 32 schwedischen Gemeinden (von insgesamt 290) für externe Besucher zu schließen.

Am 3. Dezember kündigte die Regierung an, dass Gymnasiasten (im Alter von 16 bis 19 Jahren) wieder zum Fernunterricht zurückkehren werden, wie es während einer Periode im Frühjahr der Fall gewesen war. Ursprünglich war geplant, dass dies bis zum 6. Januar gilt (dies wurde später bis zum 24. Januar verlängert).

Und dann, am 18. Dezember, ging die Regierung noch einen Schritt weiter und verhängte die bisher strengsten Einschränkungen. Restaurants und Bars dürfen nun ab 20.00 Uhr keinen Alkohol mehr ausschenken, und Gruppen in Restaurants dürfen nicht mehr als vier Personen umfassen. Einkaufszentren und andere öffentliche Einrichtungen wie Supermärkte und Fitnessstudios sind angewiesen, eine maximale Besucherzahl festzulegen, damit es nicht zu Überfüllungen kommt. Alle öffentlichen Einrichtungen, die vom Staat betrieben werden, wie z.B. Bibliotheken, öffentliche Schwimmbäder und Museen, werden angewiesen, zu schließen und mindestens bis zum 24. Januar geschlossen zu bleiben. Die Regierung hat außerdem empfohlen, dass die Menschen in den öffentlichen Verkehrsmitteln während der Hauptverkehrszeit Gesichtsmasken tragen sollen.

Insgesamt bedeutet dies, dass die geltenden Einschränkungen und Empfehlungen jetzt viel strenger sind als die, die im Frühjahr galten. Ich denke, es ist klar, dass die schwedische Regierung im Herbst eine viel aktivere Rolle gespielt hat als im Frühjahr, als sie sich damit zufrieden gab, dass die Gesundheitsbehörde den größten Teil der Entscheidungsfindung übernahm.

Die Rhetorik der schwedischen Regierung war beim zweiten Mal auch alarmistischer. Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven hielt Reden, die so klangen, als ob Schweden in den Krieg ziehen würde, und forderte beispielsweise am 16. November die Menschen auf, „ihre Pflicht zu tun“.

Die Gesundheitsministerin, Lena Hallengren, sagte in einer Rede am 16. November: „Betrachten Sie diese Maßnahmen nicht als freiwillig“, über die freiwilligen Empfehlungen, die die Regierung von den Menschen verlangt. Für mich ist das ein ziemlich klarer Beweis dafür, dass der einzige Grund, warum Schweden anderen Ländern bei der Verhängung von strengen gesetzlichen Beschränkungen nicht gefolgt ist, der ist, dass die schwedische Verfassung es verboten hat.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die schwedische Regierung offiziell ihren Verstand verloren hat. Im Namen des Schutzes der öffentlichen Gesundheit tut die Regierung ihr Möglichstes, um die öffentliche Gesundheit zu zerstören. Obwohl Übergewicht und Bewegungsmangel zu den größten Risikofaktoren für eine schwere Coviszidose gehören, fordert die Regierung die Menschen ernsthaft auf, keine Schwimmbäder und Fitnessstudios mehr zu besuchen, mit anderen Worten: sich nicht mehr zu bewegen.

Warum hat sich der Tonfall der schwedischen Regierung im November und Dezember geändert?

Wäre man zynisch, könnte man meinen, es läge daran, dass die regierenden Sozialdemokraten im April und Mai einen großen Aufschwung in ihren Meinungsumfragen erlebten, in der üblichen „Versammlung um die Fahne“, die man sieht, wenn eine Nation mit einer Krise konfrontiert ist, aber seither sind ihre Umfragewerte von Monat zu Monat schlechter geworden. Vielleicht sahen sie ihre Umfragewerte, gerieten in Panik und hofften, dass sie einen Schub in den Umfragen bekommen würden, wenn sie selbstbewusster auftreten könnten. Oder vielleicht haben sie einfach vor dem internationalen Druck kapituliert, sich „auf Linie zu bringen“.

Vielleicht interessiert Sie auch mein Artikel darüber, warum es in Schweden mehr Todesfälle bei Rindern gab als in den Nachbarländern, oder mein Artikel darüber, ob die Abriegelung effektiv ist.

Ich werde in den kommenden Monaten eine Menge neuer, wissenschaftlich fundierter Inhalte herausbringen, darunter:

  • Analysen der Vorteile und Risiken aller gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
  • Die Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben (möglicherweise ganz anders, als Sie es bisher gehört haben)
  • Eine langfristige Nachbeobachtung der gesundheitlichen Folgen der Covid-Pandemie und des globalen Lockdowns.

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