Flyer vom Flaggentag 2023

Flaggen/Manifesttag 2023 während des Ukrainekrieges https://wp.me/paI27O-4Kx

 

Der Flyer: https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/06/flaggentag_2023-V3lowdata-1.pdf

 

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eine Einladung zum Flaggentag 2023

Einladung zum Flaggentag 2023:   https://wp.me/paI27O-4M1

Der Flyer:   https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/06/flaggentag_2023-V3lowdata-1.pdf

Gesendet: Montag, 26. Juni 2023
Von: „Helmut Käß“ <helmut_kaess@web.de>

Betreff: Flaggen/Manifesttag der Bürgermeister für den Frieden / Bitte weiterverbreiten…

Liebe Freunde, liebe Mitbürger, liebe Kollegen,

das Braunschweiger Friedensbündnis, ein Zusammenschluss mehrerer Institutionen und Bürgerinitiativen, wird in diesem Jahr wie in den vergangenen Jahren aus Anlass des Flaggentages der „Mayors for Peace“ wieder eine feierliche Veranstaltung  in der Dornse des Altstadtrathauses abhalten, die an mehrere denkwürdige Ereignisse erinnert, die im Bemühen um den Weltfrieden eine besondere Bedeutung haben.

Für diese Veranstaltung ist der Sonntag, der 09. Juli 2023 um 16:30 Uhr vorgesehen.

Das Programm und die Hintergründe können Sie dem angehefteten Flyer entnehmen.

In diesem Jahr kommt dieser Veranstaltung eine besondere Bedeutung zu. Russland hat einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen, dessen Ende unabsehbar ist. Durch die Eskalation des Kriegsgeschehens mit immer schwereren Waffen könnte sich eine Eigendynamik entwickeln, die nicht mehr gesteuert werden kann. Die Gefahr eines Nuklearschlages Russlands, ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt, rückt näher. Eine Antwort anderer Nuklearmächte ist nicht auszuschließen.

Die Mehrheit unserer Bürger:innen macht sich große Sorgen über die weitere Entwicklung und erwartet Vorschläge und Initiativen aus der Politik und Zivilgesellschaft zur friedlichen Beilegung des Konfliktes. Wir müssen deshalb als Bürger gemeinsam mit den „Mayors“ daran arbeiten, dass die Bemühungen für einen Waffenstillstand und für Friedensverhandlungen vorankommen.

Deshalb haben wir im Anschluss an den Vortrag des Friedensforschers Reiner Braun eine Podiumsdiskussion geplant, die sich als Arbeitstitel mit der Frage beschäftigt, „Was können die Kommunen der Organisation Mayors for Peace unternehmen, um in dem eskalierenden Krieg zu einer friedlichen Lösung beizutragen“.

Wir laden Sie recht herzlich zu unserer Veranstaltung ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Wir möchten Sie auch auf die Expertenanhörung von Reiner Braun vor dem Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages hinweisen, der die Vorschläge der Friedensbewegung kurz zusammenfasst und unser Hauptredner sein wird: Hier seine kürzliche Stellungnahme als Experte vor dem Auswärtigen Ausschuss des Bundestages https://www.nachdenkseiten.de/?p=99474#more-99474

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Helmut Käss, Brigitte Constein-Gülde, Frieder Schöbel, Achim Spethmann

brigitte@constein-guelde.de,
Helmut_Kaess@web.de,

frieder@rutschmann-schoebel.de

hspethmann@t-online.de

PS: Der Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum wird übrigens auf die gehisste Flagge am Freitag, den 7.7. 14:30 vor dem Rathaus hinweisen und ein paar Worte sprechen.

 

 

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DAS! mit Leber-Spezialist Ansgar W. Lohse

DAS! mit Leber-Spezialist Ansgar W. Lohse

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/das/DAS-mit-Leber-Spezialist-Ansgar-W-Lohse,dasx32678.html

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Internationale Jugendkonferenz für Frieden in Hannover

Internationale Jugendkonferenz für Frieden in Hannover  https://wp.me/paI27O-4Lw

Friedensarbeit

Internationale Jugendkonferenz in Hannover

Vom 21. bis 27. Mai 2023 fand die „Internationale Jugendkonferenz für Frieden in der Zukunft“ in Hannover (Lead City der Mayors for Peace in Deutschland) statt. In diesem Jahr wurde sie anlässlich des 40-jährigen Jubiläums mit der Partnerstadt Hiroshima in Hannover ausgetragen.

Der Link: 

https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Politik/Politische-Gremien/Mayors-for-Peace/Aktivit%C3%A4ten/Internationale-Jugendkonferenz-in-Hannover

Und speziell für den unteren Text:

Klicke, um auf Statement-for-Peace-IYCPF_2023_6.pdf zuzugreifen

 Frieden ist keine Selbstverständlichkeit

Die Sicherung des Friedens erfordert Anstrengungen. Er ist sehr zerbrechlich und kann leicht verloren gehen. Im späten 20. Jahrhundert erlebte die westliche Welt den Kalten Krieg: 40 Jahre nukleare Paranoia voller Angst, Misstrauen und ständiger Eskalationsgefahr. Obwohl die meisten von uns in relativem Frieden aufgewachsen sind, haben wir die Auswirkungen der globalen Konflikte durch Einwanderung und haben nun einen Krieg vor der Haustür. Die USA und China kämpfen um die globale Vorherrschaft, was auch andere Nationen wie Japan und Taiwan betrifft. In der Zwischenzeit führt die Russische Föderation einen regelrechten Krieg gegen die Ukraine. Durch die Veränderungen in unserer internationalen politischen Landschaft nehmen die globalen Spannungen wieder zu. Eine weitere Herausforderung, mit der wir konfrontiert sind, ist der fortschreitende Klimawandel. Klimamigrationen und Streitigkeiten um natürliche Ressourcen sind aufgrund der degenerierenden Ökosysteme wahrscheinlich.
Wir sind beunruhigt über die anhaltende politische Polarisierung, die die modernen Gesellschaften spaltet. Radikale Ideen scheinen immer beliebter zu werden und nationalistische Tendenzen nehmen zu. Der ungerechte Krieg in der Ukraine hat uns schmerzlich vor Augen geführt, dass internationales Recht und Sicherheitsgarantien manchmal nicht ausreichen, um militärische Konflikte zu verhindern. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass diplomatische Lösungen nur dann wirksam sind wenn alle beteiligten Parteien einander vertrauen können.
Die größte Herausforderung in unserem Kampf für gegenseitige Abrüstung sind die Massenvernichtungswaffen. Während der Konferenz erfuhren wir von den verheerenden Folgen des Einsatzes von Atomwaffen in Hiroshima und hoffen, dass sie nicht wieder eingesetzt werden. Außerdem hatten wir die Gelegenheit, verschiedene Perspektiven zu erkunden über Global Zero, eine Kampagne, die sich für die Abschaffung aller Atomwaffen einsetzt. Obwohl viele Länder Verträge zum Verbot von Atomwaffen ratifiziert haben, glauben wir nicht, dass es in absehbarer Zeit möglich sein wird, vollständig abzurüsten.
Die vollständige Abrüstung würde einen breiten Konsens zwischen allen Ländern erfordern. Ein einziges abrüstungsunwilliges Land würde daher eine Bedrohung für alle anderen Länder darstellen.
Wir erkennen an, dass persönliche Verbindungen, die durch internationale Begegnungen wie diese Konferenz entstehen, zum Frieden beitragen, ihn aber nicht garantieren.
Persönliche Beziehungen helfen, Vorurteile zu überwinden und die Individualität des anderen zu erkennen. Ohne kritische Reflexion und ein dauerhaftes Engagement gehen diese Erkenntnisse verloren.

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Wie können wir einen realistischen Ansatz zur Sicherung des Friedens wählen?

Nachdem wir die Probleme identifiziert haben, wollen wir nun die Lösungen vorschlagen, an denen wir gearbeitet haben. Wie bereits erwähnt, definieren wir Frieden als Abwesenheit von Gewalt, aber gleichzeitig ist auch die Bewahrung unserer gemeinsamen Werte wichtig. Daher ist die Verbreitung von Bewusstsein und Bildung der erste Schritt zur Durchsetzung des Friedens auf globaler Ebene. Als Jugendliche können wir die sozialen Medien nutzen, um die Geschichten von Überlebenden tragischer Ereignisse wie des Atombombenabwurfs auf Hiroshima und des Holocausts zu verbreiten. Wir ermutigen auch die Schulen, die Schüler über die schreckliche Geschichte der Welt aufzuklären, um zu verhindern, dass sie sich
sich zu wiederholen. Wir hoffen, dass die Bildung zu einer Zusammenarbeit sowohl auf wirtschaftlicher als auch auf staatlicher Ebene führen wird. Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern wird einen Weg zur Abrüstung, insbesondere von Atomwaffen, eröffnen. Durch die Geschehnisse in Hiroshima 1945 haben wir sowohl die kurz- als auch die langfristigen Auswirkungen dieser Waffen kennen gelernt. Auch wenn Global Zero ein ideales Konzept ist, das es wert ist, angestrebt zu werden, so würden wir doch gerne konkretere kurzfristige Lösungen sehen. Zwei wichtige Maßnahmen sind das Verbot des Ersteinsatzes und mehr Transparenz bei den ESG-Kriterien. Die ESG-Kriterien sind wichtig, um die Autonomie und Transparenz von Verbraucher- und Investorenentscheidungen zu gewährleisten.
Insgesamt hoffen wir, durch die aktive Einbeziehung der Jugend und die Vernetzung der heute hier anwesenden Partnerstädte Frieden zu schaffen, um sicherzustellen, dass die Stimmen der jungen Menschen gehört werden.

Empfehlungen

In dieser Woche haben wir verschiedene Perspektiven zu den Bedrohungen kennengelernt, denen unsere demokratischen Gesellschaften heute ausgesetzt sind. Wir haben verschiedene Lösungen untersucht und diskutiert. Als eine vielfältige Gruppe junger Menschen aus den meisten Teilen der Welt haben wir Empfehlungen gesammelt und aufgeschrieben, die wir dringend
um unserer Zukunft willen berücksichtigen werden.
In Anerkennung der unterschiedlichen Realitäten in jedem Land empfehlen wir, unsere gemeinsamen Werte in den Mittelpunkt zu stellen. Wir möchten betonen, dass wir unsere Werte und unsere Integrität bewahren sollten, auch wenn sie von autokratischen Ländern bedroht werden. Dies beinhaltet die Unterstützung und
Zusammenarbeit mit unseren Partnern und die Unterstützung anderer Nationen in Zeiten der Not. Wir sind uns der aktuellen Bedrohungen für unsere Demokratien bewusst, und wir wollen eine Welt, die bereit ist, schwierige Gespräche zu führen.
Wir möchten, dass der Austausch und die Zusammenarbeit, die diese Woche stattgefunden haben, nachhaltig sind und schlagen wir die Einrichtung eines IYCPF-Alumni-Netzwerks vor.
Darüber hinaus ermutigen wir die Mitgliedsstädte von Mayors for Peace, aktiv ihr Partnerstädte-Netzwerk aktiv zu nutzen und die friedenspolitische Zusammenarbeit zu fördern.
Der Zustand ständiger Krisen, angeheizt durch bewaffnete Konflikte und die Bedrohung durch die Weiterverbreitung von Atomwaffen, hat erhebliche Auswirkungen auf die Zukunftsperspektiven. Deshalb haben junge Menschen die Verantwortung, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um den Frieden zu sichern, denn wir sind es, die über unsere
Zukunft bestimmen. Indem sie mit gutem Beispiel vorangehen, können die Politiker der jungen Generation zeigen, wie man Krisen meistert und für das einsteht, woran man glaubt. Auf diese Weise können Politiker Hoffnung einflößen, zu Engagement anregen und junge Menschen befähigen, sich eine eine Zukunft ohne den Schatten von Gewalt und Zerstörung zu entwerfen.
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Frieden
Von Abdelali Feqqoussi

Wenn Sie uns nach dem „Frieden“ fragen
werden wir dir mit einem glücklichen Gesicht antworten.
Hör uns einfach ganz genau zu
Denn es stellt das wichtigste Thema dar
Frag einfach Hiroshima nach dem Jahr 1945
Wenn alle tot sind, anstatt zu leben
Wenn alle in den Himmel kommen: Frauen, Alte und Junge
Und dann kann man die Stadt ein trauriges Lied singen hören
Frag Bagdad einfach nach dem Jahr 2003
Wenn alle zu Gefangenen werden, statt frei zu sein
Wenn alle Häuser verschwinden und einstürzen
Und alle Bürger ihre eigene Stadt verlassen
Frag einfach Al Quds und Tel Aviv nach dem Krieg.
Wenn man von weitem nur Blut und Trümmer sehen kann.
Und schließlich frag Kiew nach dem Jahr 2022.
Wenn jeder sein Land verlässt, weil er es muss
Es gibt so viele andere Städte, die wir nicht erwähnt haben
Weil wir sicher sind, dass wir dieses Gespräch nicht zu Ende führen werden
Warum können wir es nicht beschleunigen und den ganzen Schaden stoppen
Und teilen den Wert des Stücks als Botschaft
Frei leben, ohne Rassismus und Gewalt
Weil wir alle gleich sind, ohne jeden Unterschied
Liebe die anderen, wie du dich selbst liebst
Und stelle sie dir wie deine andere Hälfte vor
Dann wirst du verstehen, was Frieden bedeutet
Eine Welt ohne Kriege, ohne Hass, eine Welt, die einfach sauber ist.
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Peace cannot be taken for granted

It takes effort to ensure peace. It is very fragile and can be lost easily. In the late 20th century, the western world experienced a Cold War; 40 years of nuclear paranoia full of fear, mistrust, and constant threat of escalation. Although most of us grew up in relative peace, we experienced the impacts of global conflicts
through immigration and now have a war on our doorsteps. The USA and China are fighting for global dominance, which affects other nations such as Japan and Taiwan as well. In the meantime, the Russian Federation is waging a fullscale war against Ukraine. Through the changing of our international political landscape, the global tension is rising again. Another challenge we are facing is
the progressing climate change. Climate migration and disputes over natural resources are likely to occur due to degenerating ecosystems.
We are alarmed by the ongoing political polarization, that divides modern societies. Radical ideas seem increasingly popular and nationalistic tendencies are on a rise. The unjust war in Ukraine made us painfully aware, that international law and security guarantees sometimes fail to prevent military conflicts. Once again, it was proven that diplomatic solutions are only effective
when all parties involved can trust one another.
The biggest challenge in our fight for mutual disarmament are weapons of mass destruction. During the conference, we learned about the devastating consequences of the usage of nuclear weapons in Hiroshima and hope that they will not be used again. Also, we had the chance to explore different perspectives
on global zero, a campaign fighting for the abolition of nuclear weapons all together. While many countries ratified treaties banning nuclear weapons we do not believe, that it will be possible to disarm completely in the foreseeable future.
The complete disarmament would require a broad consensus among every country. A single unwilling country would therefore pose a threat to all the others.
We recognize that personal connections created through international exchanges, such as this conference, contribute to peace, but do not ensure it.
Personal connections help overcome prejudices and recognize each other’s individuality. Without critical reflection and a lasting commitment, these learnings are lost.
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How can we take a realistic approach to ensure peace?

As we have identified the problems, we want to suggest the solutions we have worked on. As mentioned above we define peace as an absence of violence, but simultaneously the preservation of our shared values is also important. Therefore, spreading awareness and education is the first step to enforce peace globally. As youth, we can use social media to disseminate stories of survivors of tragic events like the atomic bombing in Hiroshima and the Holocaust. We also encourage schools to educate students on the horrifying history of the world to prevent it from
repeating itself. We hope education will lead to cooperation on both an economic and official state level. The cooperation among countries will provide a route to disarmament, especially of nuclear weapons. We have learned of both the short and long term effects of these weapons through what happened in Hiroshima in 1945. While Global Zero is an ideal concept worth striving towards we would like to see more tangible short term solutions. Two important policy’s are no first use policy’s and more transparency in ESG criteria. The ESG criteria are important to allow autonomy and transparency over consumer and investor decision.
Overall, we hope to achieve peace by actively involving the youth and networking the twin cities present here today, to ensure the voices of young people are heard.

Recommendations
This week we got to know different perspectives on the threats our democratic societies are facing today. We have explored and discussed
various solutions. As a diverse group of young people from most parts of the world we have gathered and written down recommendations that we urge you to consider for the sake of our future.
Acknowledging the different realities in each country, we recommend keeping our shared values central.
We want to emphasize that we ought to maintain our values and integrity even when threatened by autocratic countries. This includes supporting and
cooperating with our partners and being supportive with other nations in times of need. We are conscious of the current threats to our democracies, and we want a world that is willing to engage in difficult conversations.
As we want the exchange and cooperation that took place this week to be sustainable, we suggest establishing a IYCPF alumni network.
Furthermore, we encourage Mayors for peace member cities to actively use their twin city/partner city network and promote peace cooperation.
The state of constant crisis, fuelled led by armed conflicts and the looming threat of nuclear proliferation, significantly impacts the outlook of young people on the future. Therefore young people have the responsibility to do
everything in their power to ensure peace, as it is us that determine our future.
By leading by example, politicians can show the young generation how to face crisis and to stand for what you believe in. By doing so, politicians can instill hope, inspire engagement, and empower young people to envision a
future free from the shadow of violence and destruction.
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Peace
By Abdelali Feqqoussi

If you ask us about „peace“

We will answer you with a happy face
Just listen to us really carefully
Because it represents the topic the most importantly
Just ask Hiroshima about the year 1945
When everybody’s dead instead of being alive
When everybody goes to heaven: women, old and young
And then you can hear the city singing a sad song

Just ask Baghdad about the year 2003
When everybody becomes prisoner instead of being free When all the houses disappear and fall down

And all the citizens leave their own town
Just ask Al Quds and Tel Aviv about the war
When you can only see blood and debris from far
And finally ask Kiev about the year 2022
When everybody leaves his country because he has to

There is so many other cities that we didn’t mention
Because we’re sure that we’ll not finish this conversation
So why we can’t ramp it up and stop all the damage
And share the value of piece as a message

Live free, without any racism and violence
Because we’re all the same without any difference
Love the others like you love your self
And imagine them like your other half
Then you’re going to understand what does peace mean
A world without wars, hateness, a world who’s simply clean.

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IYCPF 2023

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Saurier…

Saurier   https://web.de/magazine/wissen/geschichte/entwicklung-flugsaurier-32118908

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Ukrainische Piloten starten von deutschen Flughäfen??? Ein Selbstmord für Deutschland?

Ukrainische Piloten starten von deutschen Flughäfen???    https://wp.me/paI27O-4L3

https://www.ardmediathek.de/video/hart-aber-fair/selbst-das-wasser-wird-zur-waffe-keine-chance-auf-frieden-in-der-ukraine/das-erste/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTg1ZmNlZWM3LTljNTMtNDcxOS1iNTYxLTQ2MTRhOWM1MzVlYQ

Der lange Link versteckte das Video übrigens, Warum wohl? Ich habe es beim Video selbst versucht, aber es kommt nur der lange Link. Angeblich endet die Mediathek am 12.06., also dem Tag der Sendung… Falls es also nicht direkt klappt, im Moment funktioniert es auch wieder:

Ihr müsst den Link erst mal anklicken. Dann auf ein etwa rot/oranges Bildchen „Hart aber fair“ rechts unter dem Haupttitel klicken. Und dann unter dem Bild des Morderators rechts auf den Titel ; Selbst das Wasser wird zur Waffe klicken. Dann kommt das Video und Ihr könnt die Zeit : 1h, 9min, 15sec… suchen…

Bei mir funktioniert es dann einwandfrei…

 

Wie sollen die F16 die Ukrainer verteidigen?? Von benacbbarten Flugplätzen im Ausland wird Russland das als Kriegsbeteiligung ansehen. Man müsste daher die Flugzeuge in die Ukraine liefern, wo sie vermutlich schnell zerstört werden. Oder stimmt die Behauptung, dass sie von deutschen Flughäfen aus direkt in den Krieg eingreifen dürfen?? Das wäre eine Einladung zum globalen Selbstmord der Menschheit.

Angeblich hat Frau Strack Zimmermann am 12.6.  bei Hart aber Fair  gesagt, dass die Ukrainischen Piloten ihre Einsätze von deutschen Flughäfen starten könnten. Was sie gesagt hat, kann man vielleicht so verstehen  „Bereitstellung von Ausbildung, Bereitstellung von Flugplätzen“ und andere Diskussionteilnehmer sahen das anscheinend auch wirklich so, falls sie es selbst nicht so gemeint haben sollte…

Es geht ja darum, von welchen Flugplätzen die Ukrainer ihre Einsätze fliegen werden.

Die Flugplätze bedeuten m.E. Kriegsbeteiligung und könnten Atomraketen auf Ramstein bedeuten und in der Folge den Atomkrieg…

Hier die ARD Mediathek

https://www.ardmediathek.de/video/hart-aber-fair/selbst-das-wasser-wird-zur-waffe-keine-chance-auf-frieden-in-der-ukraine/das-erste/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTg1ZmNlZWM3LTljNTMtNDcxOS1iNTYxLTQ2MTRhOWM1MzVlYQ

Nur Audio:

 

Hier die Nachricht, auf die ich aufmerksam wurde…

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/06/Wahnsinn.pdf

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„Die Nationale Sicherheitsstrategie ist eine Unsicherheitsstrategie“

„Die Nationale Sicherheitsstrategie ist eine Unsicherheitsstrategie“ https://wp.me/paI27O-4KX

Am 19. Juni gab es eine Experten-Anhörung im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages zur „Nationalen Sicherheitsstrategie“. Reiner Braun machte dort eine Stellungnahme dazu: „Die Nationale Sicherheitsstrategie ist eine Unsicherheitsstrategie“ –

„Die Nationale Sicherheitsstrategie ist eine Unsicherheitsstrategie“ – Stellungnahme von Reiner Braun im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags

Sehr geehrte Damen und Herren, die „Nationale Sicherheitsstrategie“ ist das Gegenteil von dem, was sie vorgibt zu sein. Es ist eine Unsicherheitsstrategie. Trotz versöhnlich klingender Sprache ist der Inhalt Konfrontation, militärische Intervention, Aufrüstung und Abschreckung. Versatzstücke zusammengefügt ergeben keine logisch konsistente Strategie, sondern sind nichts anderes als der alte Wein in einem neuen Schlauch. Sicherheit im 21. Jahrhundert heißt vor allem Friedenspolitik und die Entwicklung diplomatischer Lösungen der 55 Konflikte, die die Welt beherrschen (siehe SIPRI-Veröffentlichung vom 13.06.2023) und die tagtäglich tausenden von Menschen das Leben kosten, hunderttausende Flüchtlinge verursachen sowie Natur und Gesellschaften dauerhaft zerstören. …

https://www.nachdenkseiten.de/?p=99474#more-99474

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Prinzipien für die Menschheitsfamilie?

Prinzipien für die Menschheitsfamilie?  https://wp.me/paI27O-4KL

Ich schlage folgende Prinzipien für die Menschheitsfamilie vor, um „ihr Glück zu mehren und Schaden von ihr abzuwenden“.

Ich bitte dazu sehr um Kritik und Unterstützung meiner Überlegungen, die einerseits kurz, andererseits überzeugend sein sollen, durch Argumente und Literaturangaben.

Der Ukrainekrieg ist ein Großmachtsverhalten, wie es die USA schon lange vormachen.

Seit langem verlegen die USA mit der Nato Raketen an die russische Grenze und wollten sie auch in die Ukraine verlegen. Seinerzeit verlegte Russland Atomraketen auf Einladung Kubas in die unmittelbare Nähe zu der USA, was die USA zum Anlass nahmen, sich furchtbar aufzuregen und mit einem Atomkrieg zu drohen. Wenn jemand militärische Basen oder sogar Atomraketen in die Nähe von den USA verlegt, wird das vermutlich immer ein Kriegsgrund für diese sein.

Und was machte die USA, als sich die Südstaaten von ihr trennen wollten? Es kam zu einem furchtbaren Bürgerkrieg, den die Südstaaten verloren. Was machte dagegen Gorbatschow? Er entließ die Staaten in die Unabhängigkeit von der Sowjetunion, die diese verlassen wollten. Er „demontierte“ damit die Sowjetunion, was für die USA in ihrem eigenen Land ein strikter Kriegsgrund war.

Wir verhalten uns zurzeit als Vasallen der USA, was wir im Europäischen Interesse unbedingt bleiben lassen sollten. Wir sollten zwischen unseren Interessen und den Interessen der USA, den Eurasischen Interessen und den Interessen des Südens unterscheiden und übergeordneten Gesamtinteressen wie den planetaren Grenzen und der Forderung von Albert Einstein im Manifest von Russell und Einstein, „kein Krieg mehr“, oberste Priorität einräumen.

Wenn wir diese Doppelstandards gegenüber den USA und Russland beibehalten, sind wir selbst mitschuld, wenn die Menschheit untergeht.

Daher jetzt schon zwei Thesen noch sehr unvollständig etwas ausführlicher:

  • Die Doppelstandards mit den „Sünden“ des Westens (die wir aus friedenslogischen Gründen immer zuerst betrachten müssen, bevor wir an anderen Kritik äußern dürfen) Sünden des “Wertewestens”

  • Wie kann die Menschheitsfamilie Zufriedenheit und größeres Glück erreichen? https://helmutkaess.de/moegliche-einfache-prinzipien/

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Auswertung des Flaggen/Manifesttags 2023 in der Dornse!

Flaggen/Manifesttag 2023 während des Ukrainekrieges https://wp.me/paI27O-4Kx

Der Flyer: https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/06/flaggentag_2023-V3lowdata-1.pdf  Ukraine und Atomkriegsgefahr: Was können wir für den Frieden tun?   Hier ist der Einladungsbrief: https://wp.me/paI27O-4M1

Hier ist das Video „Braunschweiger Flaggen- und Manifesttag 9.7.2023“ mit Vortrag von Reiner Braun.

https://vimeo.com/843959513/

Dazu ein ausführlicher Überblick über Personen und Ablauf hier: Auswertung des Videos vom Flaggen/Manifesttag 2023 in der Dornse!  https://wp.me/paI27O-4Oj

 

„Regieplan“ der Veranstaltung

16:30 Michael Köllisch bzw. Brigitte Constein-Guelde begrüßen im Namen des Friedensbündnisses- und -zentrums und IPPNW und Pax Christi,

 16:33 Frau Annegret Ihbe sprach das Grußwort der Stadt,

16:50 Reiner Braun   Er sprach zuerst über das Wesen des Manifests von Russell und Einstein von 1955, die nach den Wasserstoffbombenexplosionen sagten, es darf keine Kriege mehr geben wegen der Gefahr der Ausrottung der Menschheit.

Das Risiko eines unbeabsichtigten Atomkriegs steigt und steigt durch die immer knapperen Vorwarnzeiten und das drohende Verschieben der Entscheidungen auf künstliche Intelligenz. Die Wasserstoffbomben haben eine grauenhafte Zerstörungskraft. Wir haben immer noch 13.000 Atomsprengkörper, geeignet, jegliches menschliches Leben zu zerstören, und es werden wieder mehr. Es ist das ernsteste Problem, was sich der Menschheit jemals gestellt hat. Zwei Jahre später entstand die Pugwash Bewegung, die sich diesem Problem stellte.

Die Doomsdayclock, die von hochqualifizierten Menschen gestellt wird, ist jetzt so gefahrdrohend wie noch nie, 90 Sekunden vor Mitternacht. Zur Zeit besteht die Gefahr eines doppelten Selbstmords: Der schnelle Selbstmord durch einen Atomkrieg und der langsame Selbstmord durch die Klimaerhitzung. Alle Atomwaffenstaaten „modernisieren“ ihre Mordinstrumente, und, die USA delegieren ihre Atomwaffen auch in Deutschland und anderen Ländern, was jetzt auch Russland in Weißrussland macht.

Wir hatten 2010 einen einstimmigen Beschluss des Bundestages, dass wir die Atomwaffen in Büchel loswerden wollten. Dieser Beschluss ist immer noch nicht umgesetzt.

Und Raketen sind Magneten: sie ziehen andere Atomraketen an und gefährden das Land, in dem sie aufgestellt sind. Und die Rüstungskontollvereinbarungen sind überwiegend gekündigt worden für eine hemmungslose Aufrüstung. Und ein Wegfall bestehender Kommunikaktionsmedien hat stattgefunden. Wir brauchen Friedenslogik statt Kriegslogik, Einige Menschen stellten sich der Vernichtung in den Weg, zum Beispiel der US Amerikaner Bernard Lown und der Russe Tschasow, Willy Brandt und Egon Bahr und schließlich Michail Gorbatschow. Entweder die Menschheit schafft die Atomwaffen ab, oder diese eines Tages die Menschheit… Wir wollen die  Menschheit friedlicher und gerechter gestalten, deshalb müssen die Atomwaffen abgeschafft werden.

17:25 Grußadresse Hannover der Jugend max. 5 Minuten Wurde von Brigitte und Michael im Wechsel vorgelesen.

17:30 Podiumsdiskussion mit Moderator Michael Köllisch und Frau Annegret Ihbe, Reiner Braun, Robert Glogowski. Da machten erst mal Robert Glogowski, dann Annegret Ihbe und Reiner Braun eine kurze Einführung, siehe .

18:00 Zuschauer-Diskussion mit Podium.

18:25 Dank und Abschlussworte, Brigitte ,

Ende 18:30

 Danach Ausklang wieder in La Piazza, Kohlmarkt

Helmut Käss  Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/willkommen/, www.ippnw.de ,

Hier ist ein Artikel über Sahra Wagenknecht mit bei Minute 9 einer Szene aus der Magnikirche…   https://youtu.be/4Y4UPh0_5PU und ihr letzer Donnerstags-Newsletter t1p.de/su6sn

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Und ein Rückblick: 

Liebe IPPNW, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitbürger

Kürzlich erschien ein hervorragender Artikel auf Braunschweig Spiegel:

Ukrainekrieg – Frieden in der Magnikirche  https://braunschweig-spiegel.de/ukrainekrieg-frieden-in-der-magnikirche/#comment-7744

Er ist eine gute Einstimmung für den aktuellen Sonntag.

Letzte Informationen bei unserer Veranstaltung zum heutigen Flaggen/Manifesttag am 9. Juli, 16:30 in der Dornse am Altstadtmarkt nach unserer Einladung https://wp.me/paI27O-4M1: Auf einem kleinen Podium werden nach dem Vortrag von Reiner Braun: »Ukraine und Atomkriegsgefahr« Was können wir für den Frieden tun? vor der allgemeinen Diskussion sich Annegret Ihbe, Reiner Braun, Robert Glogowski (und vielleicht noch spontan andere) und als Moderator vermutlich Michael Köllisch sich mit der Frage beschäftigen, „Was können die Kommunen der Organisation „Mayors for Peace“ unternehmen, um in dem eskalierenden Krieg zu einer friedlichen Lösung beizutragen“.

Mir liegt zum Beispiel Braunschweigs Partnerstadt Kasan auf der Seele, von wo der Kontakt abgebrochen und auf Kontaktversuche nicht reagiert wurde. (Das ist unklar: wer hat den Kontakt abgebrochen oder nicht reagiert??)

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Hier sind Hinweise auf die vergangenen acht Flaggen/Manifesttagsveranstaltungen… : Überblick über den Gedenktag an das Manifest von Russell und Einstein/Flaggentag der “Mayors for Peace”  https://wp.me/paI27O-16N

 

 

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10.-11. Juni 23: Internationales Gipfeltreffen in Wien für den Frieden in der Ukraine…

Vienna’s International Summit for Peace in Ukraine https://www.commondreams.org/opinion/vienna-summit-for-peace-in-ukraine

Internationales Gipfeltreffen in Wien für den Frieden in der Ukraine ruft weltweit zum Handeln auf

„Die Institutionen, die Frieden und Sicherheit in Europa gewährleisten sollten, haben versagt, und das Versagen der Diplomatie hat zum Krieg geführt“, so die Teilnehmer in einer gemeinsamen Erklärung. „Jetzt ist Diplomatie dringend erforderlich, um den Krieg zu beenden, bevor er die Ukraine zerstört und die Menschheit gefährdet.“
Medea Benjamin
Jun 12, 2023
Gemeinsame Träume
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Am Wochenende vom 10. und 11. Juni kamen in Wien über 300 Vertreter von Friedensorganisationen aus 32 Ländern zum ersten Mal seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine zusammen, um ein Ende der Kämpfe zu fordern. In einer offiziellen Konferenzerklärung erklärten die Teilnehmer: „Wir sind eine breite und politisch vielfältige Koalition, die Friedensbewegungen und die Zivilgesellschaft repräsentiert. Wir sind fest davon überzeugt, dass Krieg ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist und dass es keine militärische Lösung für die derzeitige Krise gibt.

Um ihrer Forderung nach einem Waffenstillstand Nachdruck zu verleihen, verpflichteten sich die Teilnehmer des Gipfels, vom 30. September bis zum 8. Oktober globale Aktionswochen zu organisieren – Proteste, Mahnwachen und politische Lobbyarbeit.

Die Organisatoren des Gipfels wählten Österreich als Veranstaltungsort für die Friedenskonferenz, weil Österreich einer der wenigen neutralen Nicht-NATO-Staaten in Europa ist. Irland, die Schweiz und Malta sind nur noch eine Handvoll neutraler europäischer Staaten, nachdem das zuvor neutrale Finnland der NATO beigetreten ist und Schweden als nächstes an der Reihe ist. Österreichs Hauptstadt Wien ist als „UN-Stadt“ bekannt und beherbergt auch das Sekretariat der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), die den Waffenstillstand im Donbass von der Unterzeichnung des Minsk-II-Abkommens im Jahr 2015 bis zum russischen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 überwacht hat.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass Krieg ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist und es keine militärische Lösung für die aktuelle Krise gibt.“

Überraschenderweise erwies sich das neutrale Österreich als ziemlich ablehnend gegenüber dem Friedensgipfel. Der Unionsbund beugte sich dem Druck des ukrainischen Botschafters in Österreich und anderer Kritiker, die die Veranstaltungen als fünfte Kolonne für die russischen Invasoren verleumdeten. Der Botschafter hatte sich gegen einige der Redner ausgesprochen, darunter der weltbekannte Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Sachs und die EU-Parlamentarierin Clare Daly.

Selbst der Presseclub, in dem die abschließende Pressekonferenz stattfinden sollte, wurde in letzter Minute abgesagt. Die österreichische linksliberale Zeitung „Der Standard“ setzte noch einen drauf und kritisierte die Konferenz sowohl im Vorfeld als auch während und nach der Veranstaltung mit dem Vorwurf, die Redner seien zu prorussisch. Unbeeindruckt davon fanden die lokalen Organisatoren schnell einen anderen Veranstaltungsort. Die Konferenz fand in einem schönen Konzertzentrum statt, die Pressekonferenz in einem örtlichen Café.

Das bewegendste Podium der Konferenz war das mit Vertretern aus der Ukraine, Russland und Weißrussland, die ihr Leben riskierten, um am Gipfel teilzunehmen. Yurii Sheliazhenko, Schatzmeister der ukrainischen pazifistischen Bewegung, kann das Land nicht verlassen und sprach daher von Kiew aus per Zoom mit den Teilnehmern.

„Wie viele Ukrainer bin ich ein Opfer der Aggression der russischen Armee, die meine Stadt bombardiert, und ein Opfer von Menschenrechtsverletzungen durch die ukrainische Armee, die versucht, mich durch den Fleischwolf zu ziehen, indem sie mir das Recht verweigert, das Töten zu verweigern und das Land zu verlassen, um an der Universität Münster zu studieren … Denken Sie darüber nach: allen Männern zwischen 18 und 60 ist es verboten, das Land zu verlassen, sie werden auf den Straßen gejagt und in die Leibeigenschaft der Armee verschleppt“.

Sheliazhenko erklärte auf dem Gipfel, dass die ukrainischen Streitkräfte versucht hätten, ukrainischen Kriegsverweigerern den Status als Kriegsdienstverweigerer zu verweigern, aber nachgegeben hätten, als internationaler Druck das ukrainische Militär dazu aufforderte, die Rechte anzuerkennen, die ihnen durch die Europäische Menschenrechtskonvention zugesichert wurden.

Mehrere Gruppen verpflichteten sich auf dem Gipfel, Kriegsdienstverweigerer aus der Ukraine, Russland und Weißrussland zu unterstützen, und sammelten für ukrainische Familien, die nach der jüngsten Zerstörung des Kachowka-Damms keinen Zugang zu sauberem Wasser haben.

Zu den Höhepunkten des Gipfels gehörten auch die Reden von Vertretern aus dem globalen Süden, die aus China, Kamerun, Ghana, Mexiko und Bolivien kamen. Der bolivianische Vizepräsident David Choquehuanca inspirierte die Menge, als er von der Notwendigkeit sprach, die Weisheit indigener Kulturen und ihrer Vermittlungspraktiken zu beachten.

„Dieses Wochenende sollte nur der Anfang sein“.

Viele Redner sagten, dass der wahre Anstoß zur Beendigung dieses Krieges aus dem globalen Süden kommen wird, wo Politiker den weit verbreiteten Hunger und die Inflation sehen, die dieser Konflikt verursacht, und eine führende Rolle übernehmen, indem sie ihre Dienste als Vermittler anbieten.

Fast ganz Europa war vertreten, darunter auch Dutzende aus Italien, dem Land, das mit über 100.000 Demonstranten die größten Friedensdemonstrationen des Kontinents mobilisierte. Anders als in den Vereinigten Staaten, wo die Demonstrationen klein waren, haben die italienischen Organisatoren erfolgreich Koalitionen gebildet, die Gewerkschaften und die Religionsgemeinschaft sowie traditionelle Friedensgruppen einschließen. Sie rieten anderen, ihre Forderungen einzugrenzen und zu vereinfachen, um ihre Anziehungskraft zu erhöhen und eine Massenbewegung gegen den Krieg aufzubauen.

Zu der achtköpfigen US-Delegation gehörten Vertreter von CODEPINK, Peace in Ukraine, Fellowship of Reconciliation und Veterans for Peace. Die pensionierte US-Oberstin und Diplomatin Ann Wright war eine der Hauptrednerinnen, ebenso wie der ehemalige Kongressabgeordnete Dennis Kucinich, der sich aus der Ferne anschloss.

Trotz der einheitlichen Grundaussage der Teilnehmer, die zu Friedensgesprächen aufrief, gab es viele Meinungsverschiedenheiten, insbesondere in den Workshops. Einige waren der Meinung, dass wir weiterhin Waffen liefern sollten, während wir auf Gespräche drängen; andere forderten ein sofortiges Ende der Waffenlieferungen. Einige bestanden auf der Forderung nach einem sofortigen Abzug der russischen Truppen, während andere der Meinung waren, dass dies das Ergebnis von Verhandlungen sein sollte und nicht eine Vorbedingung. Einige machten vor allem die NATO-Erweiterung und die Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten der Ukraine verantwortlich, während andere sagten, die Schuld liege ausschließlich bei den russischen Invasoren.

Einige dieser Meinungsverschiedenheiten spiegelten sich in den Diskussionen über die Abschlusserklärung wider, in denen es viel Hin und Her darüber gab, was erwähnt werden sollte und was nicht. Nachdrücklich wurde gefordert, die Provokationen der NATO und die Rolle der USA und Großbritanniens bei der Sabotage der ersten Vermittlungsversuche zu verurteilen. Diese und andere Äußerungen, die den Westen verurteilen, wurden aus dem endgültigen Dokument gestrichen, das von einigen als zu fade kritisiert wurde. Verweise auf die Provokationen der NATO, die zur russischen Invasion führten, wurden gestrichen und durch folgende Formulierung ersetzt:

„Die Institutionen, die zur Gewährleistung von Frieden und Sicherheit in Europa geschaffen wurden, haben versagt, und das Versagen der Diplomatie hat zum Krieg geführt. Jetzt ist Diplomatie dringend erforderlich, um den Krieg zu beenden, bevor er die Ukraine zerstört und die Menschheit gefährdet.“

Der wichtigste Teil des Abschlussdokuments und der Versammlung selbst war jedoch der Aufruf zu weiteren Maßnahmen.

„Dieses Wochenende sollte nur der Anfang sein“, sagte der Organisator Reiner Braun. „Wir brauchen mehr Aktionstage, mehr Versammlungen, mehr Kontakte zu Studenten und Umweltschützern, mehr Bildungsveranstaltungen. Aber dies war ein großartiger Anfang einer globalen Koordination.“
Unsere Arbeit ist lizenziert unter Creative Commons (CC BY-NC-ND 3.0). Sie können es gerne weiterveröffentlichen und weitergeben.
Medea Benjamin

Medea Benjamin ist Mitbegründerin von Global Exchange und CODEPINK: Women for Peace. Zusammen mit Nicolas J.S. Davies ist sie Autorin von War in Ukraine: Making Sense of a Senseless Conflict, erhältlich bei OR Books im November 2022. Weitere Bücher sind „Inside Iran: The Real History and Politics of the Islamic Republic of Iran“ (2018); „Kingdom of the Unjust: Behind the U.S.-Saudi Connection“ (2016); „Drone Warfare: Killing by Remote Control“ (2013); „Don’t Be Afraid Gringo: Eine honduranische Frau spricht aus dem Herzen“ (1989), und (mit Jodie Evans) „Stop the Next War Now“ (2005).
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Der Bing Browser zeigt viele Bilder von Chinesischen Provinzen, die Lust auf einen Besuch Chinas machen…

Der Bing Browser zeigt viele Bilder von Chinesischen Provinzen, die Lust auf einen Besuch Chinas machen…

Tal des blauen Mondes vor dem Jadedrachen-Schneegebirge, China – Suchen (bing.com)

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Friedensverträge Ukraine/Russland…

Es gibt viele Verragsentwürfe, Hoffnung habe ich durch dieses Treffen Xi/Putin im März 23: Beijing treibt in Moskau Friedensprozess voran. https://www.jungewelt.de/artikel/447439.china-und-russland-kein-fester-block.html

 

so diesen von Rudolf Winker
Bearbeitung: Brigitte Santos
27.04.2022
FRIEDENS-VERTRAG
(26.03.2022)

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/06/Friedensvertrag-Ukaraine-FV_Winker_Entwurf.pdf

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Is the West Getting China Wrong? the China that most Westerners think they know is an intimidating, authoritarian nation??

Is the West Getting China Wrong? – Keyu Jin & Gideon Rachman https://www.youtube.com/watch?v=NeIXR8vcnXw

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Die österreichisch-sowjetischen Beziehungen in der Ära Chruschtschow

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/06/Die-oesterreichisch-sowjetischen-Beziehungen-in-der-Aera-Chruschtschow-1955-1964.pdf

© Alpen-Adria-Universität Klagenfurttemplate_title_page_thesis.docx (External Design of University Publications | ÖNORM A 2662)version 2014-08-28
Natalya Pachoinig
Die österreichisch-sowjetischen Beziehungen in
der Ära Chruschtschow (1955-1964)

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Albert Schweitzer

https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=55396

„Appell an
die Menschheit“


Schweitzers Engagement war es wesentlich mit zu
verdanken, dass die Atomwaffenmächte auf
Versuchsexplosionen in der Atmosphäre verzichteten.

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Sahra Wagenknecht und Oberst Wolfgang Richter: Magnikirche, Verhandlungen jetzt!

Sahra Wagenknecht und Oberst Wolfgang Richter: Magnikirche, Verhandlungen jetzt!  https://wp.me/paI27O-4Ke

Hier der Flyer:  https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/06/Flyer_Verhandlungen-JETZT_15-06-2023_lowdata.pdf

Und hier das Video: https://www.youtube.com/watch?v=cWtmoUgRIg8

Und der Link auf der Friedenszentrumsseite: https://friedenszentrum.info/index.php/archivierte-artikel/2023/954-videoaufzeichnung-podiumsdiskussion-ukraine-verhandlungen-jetzt-moegliche-wege-aus-der-eskalationsspirale

Am Donnerstag , 15. Juni 2023 um 19.00 Uhr, in der Magnikirche

Sahra Wagenknecht und Oberst Wolfgang Richter

Ukraine: Verhandlungen JETZT! – Mögliche Wege aus der Eskalationsspirale

Seinerzeit gab es ja eine  „Nichtreaktion“ der Braunschweiger Zeitung auf die vergleichbareVeranstaltung mit MdB Sevim Dagdelen/ und General Erich Vad auch in der Magnikirche „30.11.22 »Ukraine: Verhandlungen JETZT« in der Magnikirche BS“      https://wp.me/paI27O-4gB

Am 3. Juli kam dieser hervorragende Bericht in BS Spiegel: Ukrainekrieg – Frieden in der Magnikirche  https://braunschweig-spiegel.de/ukrainekrieg-frieden-in-der-magnikirche/#comment-7744

Hier der Link zum Friedenszentrum: https://braunschweig-spiegel.de/ukrainekrieg-frieden-in-der-magnikirche/#comment-7744

In den Anlagen  der diesmal  ausführliche Bericht der Braunschweiter Zeitung

und die mehrheitlich verreißenden Leserbriefe , aber mit Haken die, die meiner Meinung entsprechen.

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/06/Leserbriefe-Sahra-19.6.rtf

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/06/Leserbriefe-Sahra-20.6.pdf

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/06/Sahra-Mittwoch-21.pdf

Die letzten beiden und für mich besten hier im Wortlaut:

Von demokratischem Geist durchdrungen

Zu „Ein Magnifest für Sahra Wagenknechtvom 17. Juni und den Leserbriefen dazu:

Bei den kritischen Leserbriefen über die Wagenknecht-Veranstaltung kam mir immer wieder ein Begriff in den Sinn: Strohmann-Argument. Das geht so: Man schiebt der
kritisierten Person eine Haltung unter, die sie gar nicht vertreten hat, und macht sie dann genüsslich nieder.

Nein, Frau Wagenknecht hat nicht Putin in den Himmel gehoben„, und das Leiden der ukrainischen Zivilbevölkerung ist ihr auch nicht egal. Sie hat den russischen Angriffskrieg klar als solchen bezeichnet, und gerade weil ihr das Leiden der Menschen nicht egal ist, will sie Wege aus diesem „Abnutzungskrieg“ (was für ein Zynismus „abgenutzt“ werden vor allem Menschen) suchen. Tatsächlich habe ich selten eine Veranstaltung erlebt, die so von demokratischem Geist durchdrungen war wie diese.

Alle Meinungen hatten Raum, der Oberst gab Frau Wagenknecht durchaus Kontra und bekam auch seinen Beifall – teils von denselben Menschen, die vorher bei einer Äußerung von Frau Wagenknecht geklatscht hatten. So etwas brauchen wir, das ist gelebte Demokratie. Und ich freue mich sehr, wenn ein Pfarrer dafür seine Kirche zur Verfügung stellt.

Jürgen Kuck,

Braunschweig

ein Professor aus an der Ostfalia Hochschule, Professor für Energiemanagement und Gastechnik,  Streitgespräch Masterplan 100% Klimaschutz https://wp.me/paI27O-2a1

 

Der Originalleserbrief von Elke Schrage:
Ukraine: „Damit wird man sich noch eine Weile zu befassen haben“

Diesen Gedanken von seinem Heimweg setzt Herr Likus am 16.06. auf BZ-online an das Ende seiner Berichterstattung zur Friedensveranstaltung in der Magni-Kirche 15.06.
Der Veranstaltung wird in der BZ ein fairer, durchaus kontroverser Dialog zwar bescheinigt. Sie wird mit „Gesinnungsheimspiel“, „Talkshow Königin“ oder einem Moderator, der „schmeichelt“, aber doch erheblich diskreditiert. Im Nachgang entwickeln
sich jetzt Angriffe auf die Magni-Kirche, insbesondere Pastor Böger, die einen Dialog in den existenziellen Fragen von Krieg und Frieden, zivilem versus militärischem Einsatz grundsätzlich ablehnen.
Die Magni-Kirche und Pastor Böger waren ausdrücklich nicht (Mit) Veranstalter oder Organisatoren dieses gut besuchten Diskussionsabends! Die Magni-Kirche war lediglich Ort der Veranstaltung. Mutig und heilsam bot sie sich an, in existenzieller
Not und Gefahr einer zerrissenen Öffentlichkeit ein Dach für Diskussion und Meinungsbildung zu ermöglichen. Dieser Dialograum, den Pastor Böger am 15.06. von seiner Seite in einem Grußwort christlich begründete, ist in Braunschweig wie
an anderen Orten bedrohlich geschrumpft. Das gefährdet Demokratie.
Sollte dieser Krieg eskalieren oder sollten die Demokratien der Nato-Allianz weiter in blutigem, Kräfte zehrendem „Abnutzungskrieg“ (was für ein zynischer Begriff)
ohne Konfliktlösung erstarren, könnten viele Menschen in Mitteleuropa bald keinen Heimweg mehr haben.
Mit vielem Dank im voraus

Dr.med. Elke Schrage

 

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Yuriy Gorodnichenko: Offener Brief an Jeffrey Sachs zum Russland-Ukraine-Krieg

Yuriy Gorodnichenko: Offener Brief an Jeffrey Sachs

https://wp.me/paI27O-4K4

Im Folgenden ist ein englischer Brief mit meiner Übersetzung mit deepl.com  Er ist von vielen unterschrieben, und ist  viel länger als die Briefe von Jeffrey Sachs, aber ich frage: Warum sind die Maidanmorde und die Odessamorde nicht aufgeklärt, was doch mit polizeilichen Methoden inzwischen möglich sein müsste? Und noch viel mehr wird mir einfallen, sobald ich Zeit habe, mich damit zu beschäftigen. Leider sind im Moment meine Enkel hier, sodass ich bis übermorgen zu einer gründlichen Bearbeitung nicht kommen werde. Aber ich kann zumindest  Euch eine deutsch nicht perfekte Übersetzung anbieten. Aber Ihr habt immer das englische Original…

https://blogs.berkeley.edu/2023/03/20/open-letter-to-jeffrey-sachs-on-the-russia-ukraine-war/

Übersetzung mit Deepl.com

Offener Brief an Jeffrey Sachs zum Russland-Ukraine-Krieg

Yuriy Gorodnichenko
Professor der Wirtschaftswissenschaften | 20. März 2023

Sehr geehrter Herr Dr. Sachs,
wir sind eine Gruppe von Wirtschaftswissenschaftlern, darunter viele Ukrainer, die über Ihre Äußerungen zum russischen Krieg gegen die Ukraine entsetzt und sahen uns gezwungen, diesen offenen Brief zu schreiben, um einige der historischen Falschdarstellungen und logischen Irrtümern in Ihrer Argumentation anzusprechen.
Nach Ihren wiederholten Auftritten in den Talkshows von einem der
russischen Propagandisten Wladimir Solowjow (er rief nicht nur dazu auf, ukrainische Städte auszulöschen, sondern auch zu Atomschlägen gegen NATO-Länder), haben wir die Meinungsäußerungen auf Ihrer persönlichen Website und dabei mehrere wiederkehrende Muster festgestellt. Im Folgenden möchten wir auf diese Falschdarstellungen hinweisen, zusammen mit unserer kurzen Antwort.

ICC-Richter erlassen Haftbefehl gegen Wladimir Putin

Muster 1: Leugnung der Vertretung der Ukraine In Ihrem Artikel „Die neue Weltwirtschaft“ vom 10. Januar 2023, schreiben Sie: „Es war schließlich der Versuch der USA, die Ausweitung der NATO auf Georgien und die Ukraine, die die Kriege in Georgien (2010) und in der Ukraine (2014 bis heute) ausgelöst.“ Ähnlich heißt es in Ihrem Artikel „Was die Ukraine von Afghanistan lernen muss“
vom 13. Februar 2023, schreiben Sie: „Der Stellvertreterkrieg in der Ukraine begann vor neun vor neun Jahren, als die US-Regierung den Sturz des ukrainischen Präsidenten Präsidenten Viktor Janukowitsch unterstützte. Janukowitschs Sünde aus Sicht der USA war sein Versuch, die Neutralität der Ukraine zu wahren, obwohl die USA die NATO um die Ukraine (und Georgien) erweitern wollten.“
Lassen Sie uns die historischen Ereignisse von 2013-2014 betrachten, auf die Sie in den oben genannten fehlinformativen Aussagen anspielen: Der Euromaidan hatte weder etwas mit der NATO noch mit den USA zu tun. Die ersten Proteste wurden durch die Entscheidung von Viktor Janukowitsch ausgelöst, das das Assoziierungsabkommen zwischen der Europäischen Union und der Ukraine nicht zu unterzeichnen, obwohl das das ukrainische Parlament mit einer überwältigenden Mehrheit passiert hat und breite Unterstützung in der ukrainischen Bevölkerung genießt. Janukowitschs Regimes Wahl, darauf mit der brutalen Niederschlagung friedlicher Demonstranten(meist Studenten) in der Nacht zum 30. November 2013 zu reagieren, hat die Bevölkerung entfremdet und verstärkte die Proteste. Nach der Verabschiedung einer Reihe von Gesetzen zum Verbot der Presse- und Versammlungsfreiheit (gemeinhin als „Diktaturgesetze“ bezeichnet) durch Janukowitsch im Januar 2014 entwickelte sich der Euromaidan zu einer breiteren Bewegung gegen Machtmissbrauch und Korruption, Polizeigewalt und Menschenrechtsverletzungen – die wir heute als Revolution der Würde bezeichnen. Der Beitritt der Ukraine zur NATO war nie ein Ziel dieser Bewegung. Daraus folgt, Ihre Versuche, den Beginn des Krieges auf die „NATO“ zurückzuführen, sind historisch unzutreffend. Außerdem. die Ukraine als Spielfigur auf dem geopolitischen Schachbrett der USA zu betrachten ist ein Schlag ins Gesicht von Millionen von Ukrainern, die während der Revolution der Würde ihr Leben riskiert haben.

Muster #2: Die NATO provoziert Russland
Sie betonen immer wieder, dass die Erweiterung der NATO Russland provoziert hat (z.B. „Die NATO sollte sich nicht erweitern, denn das bedroht die Sicherheit Russlands. Russland“, aus Ihrem Interview mit Isaac Chotiner im New Yorker vom 27. Februar 2023).
Wir möchten Sie auf ein paar Fakten aufmerksam machen. Im Jahr 1939 waren es die Sowjetunion und Nazi-Deutschland, die Polen überfielen. Im Jahr 1940 war es die Sowjetunion die die baltischen Länder überfiel. Im Jahr 1940 war es die Sowjetunion, die Teile Rumäniens annektierte. 1956 war es die Sowjetunion, die in Ungarn einmarschierte. Ungarn ein. 1968 war es die Sowjetunion, die in die Tschechoslowakei einmarschierte.
Polen, Estland, Litauen, Lettland, Rumänien, Ungarn oder die Tschechoslowakei sind nicht in Russland oder der Sowjetunion einmarschiert. Von diesen Ländern ging keine Bedrohung aus Ländern aus. Aber diese Länder wurden von der UdSSR/Russland angegriffen.
Aus diesem Grund wollten diese Länder der NATO beitreten. Seitdem sie der NATO beigetreten sind, ist keines dieser Länder mehr von Russland angegriffen worden. Genau wie diese Länder wurde auch die Ukraine (deren Militärhaushalt im Jahr 2013 lediglich 2,9 Mrd. $ im Jahr 2013, also vor der militärischen Aggression Russlands gegen das Land) Sicherheit und Frieden haben. Sie möchte nicht noch einmal angegriffen werden von Russland (dessen Militärhaushalt sich 2013 auf 68 Mrd. $ belief) angegriffen werden. Da die Vereinbarung der Ukraine die Ukraine 1994 ihre Atomwaffen im Gegenzug für Sicherheits „Sicherheitsgarantien“ der USA, Großbritanniens und Russlands (!) nichts zur Verhinderung Aggression Russlands zu verhindern, ist die einzige glaubwürdige Garantie derzeit die NATO Mitgliedschaft.
Wir möchten Ihre Aufmerksamkeit auch auf die Tatsache lenken, dass Finnland und
Schweden als Reaktion auf die russische Aggression einen Antrag auf NATO-Mitgliedschaft gestellt haben, und dennoch hat sich Russland nicht über den Beitritt dieser beiden Länder zur NATO beschwert.
Sie scheinen auch nicht besonders besorgt zu sein über den Beitritt dieser beiden Länder der NATO beizutreten. Diese unterschiedliche Behandlung der Ukraine gegenüber Finnland/Schweden Finnland/Schweden legitimiert „Einflusssphären“, eine Vorstellung, die für das Zeitalter der Imperien und nicht für das moderne Zeitalter geeignet scheint.

Muster #3: Leugnung der souveränen Integrität der Ukraine In Ihrem Interview mit Democracy Now!
am 6. Dezember 2022, sagten Sie: „Ich bin der Meinung, dass […] die Krim historisch und in der Zukunft effektiv, zumindest de facto, russisch sein wird. russisch.“
Wir möchten Sie daran erinnern, dass Russland mit der Annexion der Krim im Jahr 2014 gegen das Budapester Memorandum (in dem es versprach, die ukrainischen Grenzen, einschließlich der Krim, zu respektieren und zu schützen), gegen den Vertrag über Freundschaft, Partnerschaft und Zusammenarbeit (den Russland 1997 mit der Ukraine mit denselben Versprechungen unterzeichnete) und gemäß dem Beschluss des Internationalen Gerichtshofs der Vereinten Nationen gegen das Völkerrecht Recht. Als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats sollte Russland als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats den Frieden schützen, aber stattdessen hat Russland Grundprinzip der Vereinten Nationen (Artikel 2 der UN-Charta: „Alle Mitglieder haben enthalten sich in ihren internationalen Beziehungen der Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Unversehrtheit oder politische Unabhängigkeit eines oder in irgendeiner anderen Weise, die mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbar ist .“). In der Tat beruht die gesamte Weltsicherheitsarchitektur nach dem nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Annahme, dass Ländergrenzen (unabhängig vom historischen Hintergrund) nicht mit Gewalt verändert werden können, um den um den Frieden zu wahren, wie der UN-Botschafter Kenias in seiner berühmten Rede betonte.
Wenn es einer Atommacht erlaubt ist, Gebiete eines anderen Landes zu annektieren annektieren darf, dann kann sich kein Land der Welt sicher fühlen. Indem Sie darauf bestehen, dass Russland die Krim behalten darf, gehen Sie implizit davon aus implizit die Annahme, dass Russland den Rest der Ukraine in Ruhe lassen wird, wenn es das darf. der Ukraine in Frieden lassen. Dies ist jedoch nachweislich nicht der Fall, da Russlands „De-facto-Besitz der Krim in den Jahren 2014-2022 hat nichts an der seine gegenwärtige Aggression. Putins Ziel ist es, „die ukrainische Frage endgültig zu lösen“.
d. h. die Ukraine vollständig zu zerstören und ihr gesamtes Territorium zu annektieren. Mit der Annexion der Krim hat er also nicht „die historische Gerechtigkeit wiederhergestellt“ –
er bereitete lediglich ein Sprungbrett für weitere militärische Angriffe auf die Ukraine. Daher ist die Wiederherstellung der Kontrolle der Ukraine Kontrolle über ihr gesamtes Territorium nicht nur für die Sicherheit der Ukraine der Ukraine, sondern auch für die Sicherheit aller anderen Nationen (indem die Lektion, dass Aggressoren nicht mit Landraub davonkommen sollten mit Landraub davonkommen!).
Außerdem behaupten Sie, dass „Russland die NATO in der Ukraine sicher nicht akzeptieren wird“. Zu Ihrer Information: In der UN-Charta wird Folgendes betont das Selbstbestimmungsrecht der Völker als ein Schlüsselprinzip. Es ist nicht Sache Russland zu entscheiden, welchen Bündnissen oder Vereinigungen die Ukraine beitreten wird oder nicht. Die Ukraine hat eine eigene, demokratisch gewählte Regierung (keine Diktatur, wie in Russland), und diese Regierung wird nach Konsultation mit dem ukrainischen Volk entscheiden, ob die Ukraine der NATO beitritt oder nicht. NATO BEITRITT. Ebenso haben die NATO-Staaten jedes Recht, selbst zu entscheiden selbst zu entscheiden, wen sie in ihrem Bündnis willkommen heißen wollen.

Muster #4: Vorantreiben der Friedenspläne des Kremls In dem bereits erwähnten Artikel „Was die Ukraine von Afghanistan lernen muss“, schreiben Sie schreiben Sie: „Die Grundlage für den Frieden ist klar. Die Ukraine wäre ein neutrales Nicht-NATO-Land. Die Krim bliebe die Heimat von Russlands Schwarzmeerflotte, so wie sie es seit 1783 ist. Für den Donbas würde eine praktische Lösung gefunden werden, etwa eine territoriale Teilung, Autonomie oder eine Waffenstillstandslinie.“
Ihr Vorschlag deckt sich zwar vollkommen mit dem der russischen
Propagandisten übereinstimmt, lässt er die zentrale Frage aus ukrainischer Sicht unbeantwortet Perspektive unbeantwortet: Aufgrund welcher Beweise trauen Sie einem Serienkriegshetzer, der der mehrfach erklärt hat, die Ukraine existiere nicht, dass er sich mit der Krim und dem Donbass zufrieden gibt und nicht versucht, das ganze Land zu besetzen Land zu besetzen? Bis Sie eine überzeugende Antwort auf diese Frage gefunden haben, möchten wir möchten wir Sie bitten, sich auf den 10-Punkte-Friedensplan von Präsident Zelensky vorgeschlagenen und vom ukrainischen Volk voll unterstützten Volkes. Das Wiederkäuen der „Friedenspläne“ des Kremls würde das Leiden des ukrainischen Volkes nur verlängern.
Er schreibt, dass, wenn die Ukraine Putin die Krim und den Donbas im Dezember 2021 oder März 2022 anbieten würde, dann würden „die Kämpfe aufhören, die russischen Truppen die Kämpfe aufhören, die russischen Truppen würden die Ukraine verlassen und die Souveränität der Ukraine würde durch den UN Sicherheitsrat und anderen Nationen garantiert“, ist reines Wunschdenken. Frieden Friedensverhandlungen Anfang 2022 scheiterten nicht an einer nicht vorhandenen US Intervention, sondern weil Russland die bedingungslose Kapitulation der
Ukraine forderte (und immer noch fordert!). Denken Sie daran, dass Russlands Ziele in der Ukraine „Entmilitarisierung und Entnazifizierung“ lauteten. Was „Entnazifizierung“ bedeutet, erläuterte einer von Putins politischen Beratern, Timofey Sergeitsev, in seinem Beitrag „Was sollte Russland mit der Ukraine tun?“.
Darin plädierte er für die brutale Zerstörung der ukrainischen Nation mit der Tötung von Millionen von Menschen und der „Umerziehung“ anderer. Die Russen haben bereits mit der Umsetzung dieser Pläne in den besetzten Gebieten der Ukraine begonnen.
Wir empfehlen Ihnen, den gesamten Text von Sergeitsev zu lesen, aber einige Passagen zeigen deutlich, was er meint: „Ein Land, das entnazifiziert wird kann keine Souveränität besitzen“, „Entnazifizierung wird unweigerlich auch Entukrainisierung – die Ablehnung der groß angelegten künstlichen Aufblähung der ethnischen Komponente in der Selbstidentifikation der Bevölkerung der der Bevölkerung der historischen Gebiete Malorossija und Noworossija, die von den sowjetischen Behörden begonnen wurde“, „Entnazifizierung der Ukraine bedeutet ihre Ent-Europäisierung“, [Entnazifizierung impliziert…] „die Beschlagnahmung von Bildungsmaterialien und das Verbot von Bildungsprogrammen auf allen Ebenen, die nazi-ideologische Richtlinien enthalten“ (in seinem Artikel, Sergeitsev bezeichnet Ukrainer wiederholt als „Nazis“).
Sie scheinen nicht zu wissen, dass Russland im Einklang mit dieser Rhetorik schreckliche Kriegsverbrechen begeht, die von der UNO und vielen anderen dokumentiert sind. Wir können in den anhaltenden russischen Gräueltaten keinen Hinweis auf ein echtes Interesse am Frieden erkennen.
Wir fordern Sie auf, Ihre Haltung zu überdenken, wenn Sie glauben, dass Russland an aufrichtigen Friedensgesprächen interessiert ist.

Muster #5. Die Ukraine als ein geteiltes Land darstellen In „Was die Ukraine von Afghanistan lernen muss“
stellen Sie außerdem fest, dass „die USA zwei harte politische Realitäten in der Ukraine. Die erste ist, dass die Ukraine ethnisch und politisch tief gespalten ist zwischen russlandhassenden Nationalisten in der Westukraine und ethnischen Russen in der Ostukraine und auf der Krim.“
Diese Aussage ist das Echo einer russischen politischen Technik, die erstmals während der Präsidentschaftswahlen 2004 angewandt wurde und von den Russen immer noch zur Rechtfertigung der die „Entnazifizierung“ der Ukraine zu rechtfertigen. Wir ermutigen Sie, einen Blick auf einen Blick auf die tatsächlichen empirischen Fakten und die Geschichte zu werfen.
Im Jahr 1991 stimmten alle Regionen der Ukraine für die Unabhängigkeit. Einschließlich der Krim. Nach der Volkszählung von 2001 (die letzten verfügbaren Daten zur selbst identifizierten ethnischen Zugehörigkeit für die Ukraine) ist die ukrainische Bevölkerung die Mehrheit in allen Regionen der Ukraine, mit Ausnahme der Krim. Und wenn wir über die Krim sprechen, sollten wir uns fragen, warum sie die ethnische Zusammensetzung hat die sie hat. Sie hat eine russische Mehrheit aufgrund einer Reihe von Völkermorden und Deportationen, beginnend mit der ersten Besetzung durch Russland im Jahr 1783 und erst 1944, als die Krimtataren in entfernte Teile der Sowjetunion deportiert wurden in entlegene Teile der Sowjetunion deportiert wurden. Die einheimische Bevölkerung der Krim wurde deportiert, getötet und durch Russen ersetzt. Eine ähnliche Taktik verfolgte wurde von Russland bei mehreren Völkermorden an Ukrainern angewandt – zum Beispiel Während der großen Hungersnot von 1932-33 kamen Russen und lebten in den Häuser von Ukrainern, die an der Hungersnot starben. Russland wendet die gleiche Taktik der Bevölkerungsverschiebung auch heute, im aktuellen Krieg: Es deportiert Die ukrainische Bevölkerung wird deportiert, ukrainische Kinder werden zwangsadoptiert oder „umerzogen“ (einer Gehirnwäsche unterzogen), nachdem sie gewaltsam von ihren Familien getrennt wurden.
Neben der Säuberung der ukrainischen und anderer einheimischer Bevölkerungen wandte Russland auch „weichere“ Taktiken an, wie die Russifizierung, d. h. das Erlernen und die Verwendung der ukrainischen Sprache in allen allen Bereichen. Die Russifizierung ist seit Jahrhunderten im Gange. Ihre Instrumente waren recht vielfältig – von der „Vermischung“ der Menschen durch die Entsendung von Ukrainer zum Arbeiten nach Russland und Russen zum Studieren oder Arbeiten in die in der Ukraine zu studieren oder zu arbeiten, bis hin dazu, dass es für Ukrainer fast unmöglich ist Universitäten zu gehen, bis hin zur Darstellung der ukrainischen Sprache und Kultur als als rückständig und minderwertig gegenüber der „großen russischen Kultur“ darstellen, das ukrainischen Kulturerbes (z. B. haben die Museen weltweit erst jetzt damit begonnen ukrainische Künstler, die von Russland präsentiert werden, korrekt als Russen zu identifizieren, und Hunderttausende von Artefakten wurden aus ukrainischen Museen geplündert. ukrainischen Museen seit 2014 und insbesondere im letzten Jahr). So, sind die akuten Sprachdiskussionen eine natürliche Reaktion auf Russlands Versuche Russlands, jegliche Wiederherstellung der Rechte der ukrainischen ukrainischen Sprache zu unterdrücken. Trotz dieser Geschichte der Unterdrückung haben die Ukrainer Trotz dieser Geschichte der Unterdrückung sind die Ukrainer nach und nach zum Ukrainischen übergegangen, und die russische Invasion hat diesen Prozess noch verstärkt.
Jüngste Umfragen zeigen, dass die Ukrainer unabhängig von Sprache und Standort mit überwältigender Mehrheit (80 %) territoriale Zugeständnisse an Russland ablehnen. Umfragen zeigen auch dass sich 85 Prozent der Ukrainer vor allem als Bürger der Ukraine identifizieren der Ukraine identifizieren, und nicht als Bewohner ihrer Region, Vertreter einer einer ethnischen Minderheit oder einer anderen Kennung. Dies ist kaum möglich in einem geteilten Land kaum möglich.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir Ihr Interesse an der Ukraine begrüßen. Wenn jedoch Ihr Ziel ist, hilfreich zu sein und konstruktive Vorschläge zur Beendigung des wie der Krieg beendet werden kann, glauben wir, dass dieses Ziel nicht erreicht wird. Ihre Interventionen zeichnen ein verzerrtes Bild von den Ursprüngen und Absichten der russischen Invasion, vermischen Fakten und subjektive Interpretationen und propagieren die Erzählungen des Kremls. Die Ukraine ist weder ein geopolitisches Spielball oder eine geteilte Nation, die Ukraine hat das Recht, ihre Zukunft selbst zu bestimmen, Die Ukraine hat seit ihrer Unabhängigkeit im Jahr 1991 kein Land angegriffen. 1991. Es gibt keine Rechtfertigung für den russischen Angriffskrieg. A klarer moralischer Kompass, die Achtung des Völkerrechts und ein klares Verständnis der ukrainischen Geschichte sollten die bestimmenden Prinzipien für
für alle Diskussionen über einen gerechten Frieden sein.

Mit freundlichen Grüßen,
Bohdan Kukharskyy, Städtische Universität New York

Anastassia Fedyk, Universität von Kalifornien, Berkeley
Yuriy Gorodnichenko, Universität von Kalifornien, Berkeley
Ilona Sologoub, VoxUkraine NGO
Tatyana Deryugina, Universität Illinois
Tania Babina, Columbia Universität
James Hodson, Stiftung AI for Good
Tetyana Balyuk, Emory Universität
Robert Eberhart, Universität Stanford
Oskar Kowalewski, IESEG Hochschule für Management, Frankreich
Jerzy Konieczny, Wilfrid Laurier Universität und Internationales Zentrum für Wirtschaftsanalyse
Mishel Ghassibe, CREi, UPF und BSE
Garry Sotnik, Universität Stanford
Yangbo Du, INNOVO Unternehmensgruppe
Stan Veuger, American Enterprise Institute für öffentliche Politikforschung
Pavel Kuchar, Abteilung für politische Ökonomie, King’s College London
Moshe Hazan, Universität Tel Aviv
Fabio Ghironi, Universität von Washington
Harry Pei, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Northwestern University
Matilde Bombardini, UC Berkeley
Oleg Gredil, Universität Tulane
Andriy Shkilko, Wilfrid Laurier Universität
Oleksandra Betliy, Institut für Wirtschaftsforschung und Politikberatung
Santiago Sanchez-Pages, King’s College London
Vadim Elenev, Johns Hopkins Universität
Dariia Mykhailyshyna, Universität von Bologna
Valeria Fedyk, Londoner Wirtschaftshochschule
Grigory Franguridi, Universität von Südkalifornien
Andrii Bilovusiak, London School of Economics
Ioannis Kospentaris, Virginia Commonwealth Universität
Benjamin Moll, Londoner Wirtschaftshochschule
Lubo Litov, Price College of Business, OU
Pavel Bacherikov, UC Berkeley Haas
Robert Scott Richards, Geschäftsführender Direktor, CrossBoundary
Samuel C. Ramer, Fachbereich Geschichte, Tulane University
Olena Ogrokhina, Lafayette College
Michael Landesmann, Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche
Matthew Holian, San Jose State Universität
Petra Sinagl, Universität von Iowa
Jeanine Miklos-Thal, Universität von Rochester
Wojciech Kopczuk, Columbia Universität
Jonathan Meer, Texas A&M Universität
Tetiana Bogdan, Akademie für Finanzmanagement des Finanzministeriums der Ukraine
Mats Marcusson, EG-Beamter im Ruhestand
Alminas Zaldokas, HKUST
Christian R. Proaño, Universität Bamberg, Deutschland
Michael Weber, Universität von Chicago
Daniel Spiro, Universität Uppsala
Hlib Vyshlinsky, Zentrum für Wirtschaftsstrategie
Martin Labaj, Universität für Wirtschaft in Bratislava
Jacques Crémer, Hochschule für Wirtschaft Toulouse
Marc Fleurbaey, Pariser Hochschule für Wirtschaft
Dmitriy Sergeyev, Universität Bocconi
Oleksandra Moskalenko, London School of Economics and Political Sciences
Olga Pindyuk, Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche
Swapnil Singh, Bank von Litauen
Yevhenii Usenko, Massachusetts Institute of Technology
Oleksandr Vostriakov, Nationale Wirtschaftsuniversität Kiew, benannt nach Vadym Hetman
Julian Reif, Universität von Illinois
Ernst Maug, Universität Mannheim
Olga Shurchkov, Wellesley College
Vladimir Dubrovskiy, CASE Ukraine
Niko Jaakkola, Universität von Bologna
Anders Olofsgård, SITE/Stockholm School of Economics
Leonid Krasnozhon, Loyola Universität New Orleans
Jesper Roine, Stockholmer Institut für Transformationsökonomie, SSE
Krassen Stanchev, Universität Sofia und Institut für Marktwirtschaft
Brendan O’Flaherty, Columbia-Universität
Samuel Rosen, Temple Universität
Francois Joinneau, „Unternehmer für die Ukraine“/Tuvalu 51
Torbjörn Becker, Direktor des Stockholm Institute of Transition Economics
Maria Perrotta Berlin, SITE, Stockholm School of Economics
Oleksiy Kryvtsov
Inna Semenets-Orlova, Interregionale Akademie für Personalmanagement
Denis de Crombrugghe, Nasarbajew-Universität
Olena Mykolenko, Nationale Universität VN Charkiw
Solomiya Shpak, Kiewer Hochschule für Wirtschaft
Oleksandr Talavera, Universität von Birmingham
Kevin Berry, Universität von Alaska Anchorage
Denys Bondar, Universität Tulane
Kálmán Mizsei
Artur Doshchyn, Universität Oxford
Robert Östling, Hochschule für Wirtschaft Stockholm
Oleksandr Petryk
Vera Kichanova, King’s College London
Mariia Panga, George Mason Universität
Oleg Itskhoki, UCLA
Lina Zadorozhnia, Kiewer Hochschule für Wirtschaft
Dominic Lusinchi, UC Berkeley Extension, Dozent (im Ruhestand)
John S. Earle, George Mason Universität
Scott Gehlbach, Universität von Chicago
Konstantin Sonin, Universität von Chicago
Olena Havrylchyk, Universität Paris 1 Pantheon-Sorbonne
Floyd Zhang, Instacart (zuvor Stanford)
David Zaikin, Gründer von Ukraine Momentum, CEO der Key Elements Group.
Piroska Nagy-Mohacsi, Londoner Schule für Wirtschaft und Politikwissenschaft (LSE)
Szymon Sacher, Columbia Universität
Iikka Korhonen, Bank von Finnland
Sebastian Buhai, SOFI an der Universität Stockholm
Sergei Guriev, Sciences Po, Paris
Gerard Roland, UC Berkeley
Daniel Ershov, University College London Schule für Management
Denis Ivanov, Corvinus Universität von Budapest
Jacob Funk Kirkegaard, Peterson-Institut für Internationale Wirtschaft
Alexander Rodnyansky, Universität von Cambridge
Aleksandr Kljucnikov, Europäisches Zentrum für Unternehmensforschung, Paneuropäische Universität, Tschechische Republik
Rohan Dutta, McGill Universität
Nataliia Frantova
Rok Spruk, Universität von Ljubljana
Bohdan Slavko, JPMorgan Chase & Co
Oleksandr Shepotylo, Aston Universität
Andrew Kosenko, Marist College
Bart Lipman, Universität Boston
Yang Xie, Universität von Kalifornien, Riverside
James S. Henry, Global Justice Fellow und Dozent, Universität Yale
Jan Fidrmuc, Université de Lille
Michal Zator, Universität von Notre Dame
Nina Baranchuk, Universität von Texas in Dallas
Jonathan Schulz, George Mason Universität
Jakub Steiner, Cerge-Ei und Universität Zürich
Sergey V. Popov, Universität Cardiff
Heski Bar-Isaac, Universität von Toronto
Evan Sadler, Columbia Universität
Christoph Kronenberg, Universität Duisburg-Essen
Bart Edes, Professor für Praxis, McGill Universität
Lucan Way, Universität von Toronto
Jerg Gutmann, Universität Hamburg
Andy Semotiuk, Präsident – Zentrum für Osteuropäische Demokratie
Hanna Vakhitova, Kiewer Schule für Wirtschaft / Syddansk Universitet
Pedro Romero-Aleman, Universität San Francisco de Quito
Michał Białek, Universität von Wrocław
James S. Henry, Global Justice Fellow und Dozent, Universität Yale
Nik Gabrovšek
Rudi Bachmann, Universität von Notre Dame
Alexander Karaivanov, Simon Fraser Universität
Aniol Llorente-Saguer, Queen Mary Universität von London
Hanna Onyshchenko, Doktorandin, Universität von Michigan
Olivier Coibion, Universität von Texas in Austin
Tomasz Mickiewicz, Aston Universität, Birmingham, UK
Andriy Tsapin, Nationalbank der Ukraine
Daniel Heyen, RPTU Kaiserslautern-Landau
Andrey Fradkin, Universität Boston
Charles Wyplosz, Das Graduierteninstitut, Genf
Antonio Mele, Londoner Schule für Wirtschaft
Tymofiy Mylovanov, Kiewer Hochschule für Wirtschaft
Andrii Parkhomenko, Universität von Südkalifornien
George Loginov, Augustana Universität
Chris Doucouliagos, Deakin Universität
Vlad Mykhnenko, Programm für nachhaltige Stadtentwicklung, Universität Oxford, UK
Kjeld Schmidt, Wirtschaftshochschule Kopenhagen
Eric Chaney, Institut Montaigne
Ilya Shpitser, Johns Hopkins Universität
Taras Wolczuk, London School of Economics
Harry de Gorter, Cornell Universität
Clemens Buchen, WHU-Otto Beisheim School of Management, Vallendar, Deutschland
Piotr Arak, Polnisches Wirtschaftsinstitut
Greg Wright, UC Merced
Mitja Steinbacher, Fakultät für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Katholisches Institut
Karl T. Muth, Booth School of Business, Universität von Chicago
Pedro Bento, Texas A&M Universität
Danilo Guaitoli, New Yorker Universität
Rick Della
Alex Eble, Columbia-Universität
Michael Tedesco, Universität Ohio
Victoria Malko, Fachbereich Geschichte, California State University, Fresno
Carlos Gomez-Lopez, HSBC
James S. Henry, Geschäftsführender Direktor, Sag Harbor Group
Chris Doucouliagos, Deakin-Universität
Reuben Kline, Stony Brook Universität
Daron Acemoglu, MIT
Martin Kahanec, Zentraleuropäische Universität, CELSI und EUBA
Vadim Marmer, Universität von British Columbia
James S. Henry, Geschäftsführender Direktor, Sag Harbor Group
Germà Bel, Universitat de Barcelona
Marcel Smolka, Universität Flensburg
Anton Sukach
Christopher A. Hartwell, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Adrien Couturier, LSE
Vladimir Novak, Nationalbank der Slowakei
Yuki Takahashi, Europäisches Hochschulinstitut
Philippe Gabriel, Avignon Université et Laboratoire interdisciplinaire de recherche en didactique éducation et formation
Pauric Brophy, GDSI Limited, Galway, Irland
Mark V. Pauly, Universität von Pennsylvania
Garance Genicot, Universität Georgetown
Vitaly Radsky, UNC Chapel Hill
Rune Jansen Hagen, Universität von Bergen
Olena Ivus, Universität Queen’s
Lars Handrich, DIW Econ, Berlin/Deutschland
Ekaterina Zhuravskaya, Pariser Hochschule für Wirtschaft
Laszlo Halpern, Institut für Wirtschaftswissenschaften, Budapest
Nicolas Gavoille, Stockholmer Wirtschaftshochschule in Riga
Lyubov Zhyznomirska, Außerordentliche Professorin, Fachbereich Politikwissenschaft, Saint Mary’s University (Kanada)
Alex Krumer, Universitätskolleg Molde
Adrian Ivakhiv, Universität von Vermont
Michael Spagat, Royal Holloway Universität von London
Cathy Schneider, Schule für Internationalen Dienst der Amerikanischen Universität
Matthew Pauly, Michigan State Universität
Florin Bilbiie, Universität Cambridge
Irwin Collier, Freie Universität Berlin (a.D.)
Andrzej Skrzypacz, Stanford
Timur Kuran, Duke Universität
Athena Small, Universität von Virginia
Lena Edlund, Columbia Universität
Serhii Abramenko, EIEF
Mauricio Drelichman, Universität von British Columbia
Raymond Riezman, Universität Aarhus
Igor Masten, Universität Ljubljana, Fakultät für Wirtschaft und Handel
Joseph Steinberg, Universität von Toronto
Hans-Joachim Voth, Universität Zürich
Edgar Morgenroth, Universität Dublin City
Vitaliy Ryabinin, Imperial College London
Anna Nagurney, Universität von Massachusetts Amherst
Serhiy Stepanchuk, Universität von Southampton
Piotr Zoch, Universität Warschau und FAME | GRAPE
Colin Rowat, Universität von Birmingham
Jim Leitzel, Universität von Chicago
Yevgenii Tymovskyi, Student
William Szuch, UkeTube – Ukrainisches Video
Ole Agersnap, Princeton Universität
Clara E. Dismuke-Greer, Gesundheitsökonomisches Ressourcenzentrum, VA Palo Alto Health Care System
Rick Harbaugh, Universität Indiana
Margarete Biallas
David Jaeger, Universität von St. Andrews
Germán Gieczewski, Universität Princeton
Jana Kunicova
Lee Ohanian, UCLA
Andy Zapechelnyuk, Universität von Edinburgh
Mark E. Schaffer, Heriot-Watt Universität
Jacopo Mazza, Wirtschaftshochschule der Universität Utrecht
Silvester van Koten, Universität von Jan Evangelista in Ústí nad Labem (UJEP)
Tetiana Albrecht, Studentin des MA in Sicherheit und Diplomatie, Universität Tel Aviv
Artem Korzhenevych, TU Dresden, Deutschland
Paul Klein, Universität Stockholm
Philip Ushchev, Freie Universität Brüssel
Julia Korosteleva, Professorin für Betriebswirtschaftslehre
Giovanni Caggiano, Universität von Padua
Sergey Alexeev, Universität von Sydney
Pawel Bukowski, Universitätskolleg London
Fabian Lange, McGill-Universität
Paul De Grauwe, London School of Economics
Lorenz Küng, Universität Lugano
Andrei Belyi, Universität von Ostfinnland
Louis Furmanski, Universität von Zentral-Okalhoma
Maxim Mironov, IE Wirtschaftshochschule
Benjamin Hilgenstock, KSE-Institut
Elina Ribakova
Elodie Douarin, UCL SSEES
Gabriel Lee, Universität Regensburg, Deutschland
Iryna Stewen, Universität Mainz und Universität Zürich
David Lambert
Ewa Karwowski, King’s College London
Roman Sheremeta, Amerikanische Universität Kiew
Paul Terdal, Vereinigung der Partnerstädte Portland und Lemberg
Dmytro Hryshko, Universität von Alberta
Anders Aslund, Freies Weltforum Stockholm
Tomislav Ladika, Außerordentlicher Professor für Finanzen
Iryna Franko
Volodymyr Bilotkach, Purdue-Universität
Daniel Philpott, Universität von Notre Dame
Ian Gaunt, Internationaler Schiedsgutachter
Olha Krupa, Universität Seattle
Olga Slivko, Rotterdam School of Management, Erasmus Universität
Xavier Jaravel, Londoner Schule für Wirtschaft
Franco Bruni, Bocconi-Universität und ISPI
Paul Ritter
Roberton Williams, Universität von Maryland
Gerhard Riener, Universität von Southampton
Victoria Hui, Universität von Notre Dame
Olha Markova
Vita Faychuk, Gustavus Adolphus College
Tetyana Shlikhar, Universität von Notre Dame
Richard Green, Universität von Südkalifornien
Mykola Riabchuk, Forschungsstipendiat, NIAS
Michael Koziupa, Ukrainisches Kongresskomitee von Amerika, Inc. – New Jersey Koordinierungsrat
Douglas Almond, SIPA und Wirtschaft
Michal Myck, Zentrum für Wirtschaftsanalyse, CenEA
Kevin Costa, Demokratisches Staatskomitee von Massachusetts
Myroslav Marynovych, Ukrainische Katholische Universität, Lviv, Ukraine
Györgyike Margit Trautmanné Zsigri,
Laada Bilaniuk, Universität von Washington
Bohdan Kordan, Universität von Saskatchewan
Victor Rodwin, New Yorker Universität
Mikhail Galashin, UCLA
David Marples, Universität von Alberta
Michael Alexeev, Indiana Universität – Bloomington, IN
Zenon Radewych
John Weiss, Cornell Universität
Ezekiel Emanuel, Universität von Pennsylvania
Ben Fitzhugh, Universität von Wasington
Peter Zalmayev, Eurasia Democracy Initiative, Direktor
Attila Ratfai, Mitteleuropäische Universität
Myron Spolsky, Plast-Konferenz
Miklós Vörös
Lukasz Rachel, UCL
Lada Roslycky, Black Trident Beratungsgruppe
Peter Terem, Matej-Bel-Universität in Banska Bystrica
Lars Svensson, Stockholmer Schule für Wirtschaft
Pavel Baev, Friedensforschungsinstitut Oslo (PRIO)
Walter Gregory Kuplowsky, Partner – Mitchell Bardyn & Zalucky
Mai’a K Davis Cross, Northeastern Universität
Mitja Steinbacher, Fakultät für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Ljubljana
Olivier Simard-Casanova, Wirtschaftswissenschaftler und Datenwissenschaftler, Aléryon Science
Igor Schewtschenko
Botschafter a.D. Allan Mustard, Spezialist für Sowjetunion/Russland im Ruhestand, Agrarökonom
Laurence Kotlikoff
Christian Moser, Columbia Universität
Glenn Gibson, Universität von Ulster
Nataliya Zadorozhna
Talia Zajac, Universität von Manchester
Danylo Sudyn, Ukrainische Katholische Universität
Tanya Richardson, Wilfrid Laurier Universität
Andreas Önnerfors, Linnaeus-Universität, Schweden
Michael J. Orlando, Universität von Colorado Denver
Dóra Győrffy, Corvinus Universität von Budapest
Vidvuds Zigismunds Beldavs, Rigaer Zentrum für Photonik
Claudio Morana, Universität von Mailand-Bicocca
Wlodzimierz Dymarski, PhD, Wirtschaftsuniversität Poznan (im Ruhestand)
Andrej Shulik
Jukka Mäkinen, Estnische Wirtschaftshochschule
Iryna Dudnyk, Britisch-Kolumbianisches Institut für Technologie
Dascha Safonowa
Teng Biao, Universität von Chicago
Soumya Datta, Südasiatische Universität
David Schindler, Universität Tilburg
Stephenson Strobel, Cornell Universität
Heiko Pääbo, Universität Tartu
Francis Fukuyama, Center on Democracy, Development and the Rule of Law, Stanford
Timothy Frye, Columbia Universität
Gerald Friedman, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften an der Universität von Massachusetts, Amherst
Craig Kennedy
Michael Grinfeld, Universität von Strathclyde
Austin Starkweather, Universität von South Carolina
Andriy Danylenko, Pace Universität
Sergej Iwanow
Andrei Kozyrev
Clément Mangin, Universität von Québec à Montréal
Joel Mokyr, Northwestern Universität
Larry Epstein, McGill-Universität
Susanne Wengle, Universität von Notre Dame
Michele Boldrin, Universität Washington
Open letter to Jeffrey Sachs on the Russia-Ukraine war

Yuriy Gorodnichenko, professor of economics | March 20, 2023

Dear Dr. Sachs,

We are a group of economists, including many Ukrainians, who were appalled by your statements on the Russian war against Ukraine and were compelled to write this open letter to address some of the historical misrepresentations and logical fallacies in your line of argument. Following your repeated appearances on the talk shows of one of the chief Russian propagandists, Vladimir Solovyov (apart from calling to wipe Ukrainian cities off the face of the earth, he called for nuclear strikes against NATO countries), we have reviewed the op-eds on your personal website and noticed several recurring patterns. In what follows, we wish to point out these misrepresentations to you, alongside our brief response.

ICC judges issue arrest warrants against Vladimir Vladimirovich Putin

ICC judges issue arrest warrants against Vladimir Putin

Pattern #1: Denying the agency of Ukraine

In your article “The New World Economy” from January 10, 2023, you write: “It was, after all, the US attempt to expand NATO to Georgia and Ukraine that triggered the wars in Georgia (in 2010) and in Ukraine (2014 until today).” Similarly, in your article “What Ukraine Needs to Learn from Afghanistan” from February 13, 2023, you write: “The proxy war in Ukraine began nine years ago when the US government backed the overthrow of Ukraine’s president Viktor Yanukovych. Yanukovych’s sin from the US viewpoint was his attempt to maintain Ukraine’s neutrality despite the US desire to expand NATO to include Ukraine (and Georgia).”

Let us set the record straight on the historical events from 2013-2014, at which you hint in the aforementioned misinformative statements: The Euromaidan had nothing to do with NATO, nor the US. Initial protest was sparked by Viktor Yanukovych’s decision not to sign the European Union-Ukraine Association Agreement, despite said agreement passing the Ukrainian Parliament with an overwhelming majority and enjoying broad support among the Ukrainian population. Yanukovych’s regime’s choice to respond by brutally beating peaceful protesters (mostly students) on the night of November 30, 2013, only further alienated the population and intensified the protests. After the adoption of a set of laws forbidding the freedom of press and assembly (commonly termed the  “dictatorship laws”) by Yanukovych in January 2014, the Euromaidan turned into a broader movement against government abuse of power and corruption, police brutality, and human rights violation – which we now refer to as the Revolution of Dignity. Ukraine’s accession to NATO was never a goal of this movement. Hence, your attempts to trace the beginning of the war to “NATO” are historically inaccurate. Furthermore, treating Ukraine as a pawn on the US geo-political chessboard is a slap in the face to millions of Ukrainians who risked their lives during the Revolution of Dignity.

Pattern #2: NATO provoked Russia 

You repeatedly emphasize that the expansion of NATO provoked Russia (e.g., “NATO should not enlarge, because that threatens the security of Russia,” from your interview to Isaac Chotiner at the New Yorker from February 27, 2023).

We want to alert you to a few facts. In 1939, it was the Soviet Union and Nazi Germany that invaded Poland. In 1940, it was the Soviet Union that invaded the Baltic countries. In 1940, it was the Soviet Union that annexed parts of Romania. In 1956, it was the Soviet Union that invaded Hungary. In 1968, it was the Soviet Union that invaded Czechoslovakia. Poland, Estonia, Lithuania, Latvia, Romania, Hungary or Czechoslovakia did not invade Russia or the Soviet Union. No threat emanated from these countries. But these countries were attacked by the USSR/Russia. This is why these countries wanted to join NATO. Since joining NATO, none of these countries have been attacked by Russia again.

Just like these countries, Ukraine (whose military budget was a mere $2.9 bn in 2013, prior to Russia’s military aggression against it) wants to have security and peace. It does not want to be attacked again by Russia (whose military budget in 2013 stood at $68 bn). Given that Ukraine’s agreement to give up its nuclear weapons in 1994 in exchange for security “assurances” from the US, UK and Russia (!) did nothing to prevent Russian aggression, currently the only credible guarantee is NATO membership.

We also want to draw your attention to the fact that Finland and Sweden applied for NATO membership in response to Russian aggression, and yet Russia did not complain about these two countries joining NATO. You do not seem to be particularly concerned about these two countries joining NATO either. This differential treatment of Ukraine vs. Finland/Sweden legitimizes “spheres of influence,” a notion that seems appropriate for the age of empires and not for the modern era.

Pattern #3: Denying Ukraine’s sovereign integrity

In your interview to Democracy Now! on December 6, 2022, you said: “So, my view is that […] Crimea has been historically, and will be in the future, effectively, at least de facto Russian.”

We wish to remind you that Russia’s annexation of Crimea in 2014 has violated the Budapest memorandum (in which it promised to respect and protect Ukrainian borders, including Crimea), the Treaty on Friendship, Partnership and Cooperation (which Russia signed with Ukraine in 1997 with the same promises), and, according to the order of the UN International Court of Justice, it violated international law. As a permanent member of the UN Security Council, Russia was supposed to protect peace, but instead Russia violated the foundational principle of the UN (Article 2 of the UN Charter: “All Members shall refrain in their international relations from the threat or use of force against the territorial integrity or political independence of any state, or in any other manner inconsistent with the Purposes of the United Nations.”). Indeed, the entire world security architecture after WWII is based on the assumption that country borders (regardless of historical background) cannot be changed by force in order to preserve peace, as Kenya UN ambassador highlighted in his famous speech. If a nuclear power is allowed to annex territories of another country as it wishes, then no country in the world can feel safe.

By insisting that Russia can keep Crimea, you are making an implicit assumption that if Russia is allowed to do that, it will leave the rest of Ukraine in peace. However, this is demonstrably not true, as Russia’s “de facto” ownership of Crimea over 2014–2022 did nothing to preclude its current aggression. The aim of Putin is to “ultimately solve the Ukrainian question,” i.e. to completely destroy Ukraine and annex its entire territory. Thus, by annexing Crimea he did not “restore the historical justice” — he just prepared a springboard for further military attacks on Ukraine. Therefore, restoring Ukraine’s control over its entire territory is crucial not only for the security of Ukraine but also for the security of all other nations (by reinforcing the lesson that aggressors should not get away with land grabs!).

Also, you state that “Russia certainly will never accept NATO in Ukraine.” For your information, the UN Charter emphasizes the self-determination of peoples as a key principle. It’s not for Russia to decide what alliances or unions Ukraine will or will not join. Ukraine has its own democratically-elected government (not a dictatorship, like in Russia), and this government, after consultation with Ukrainian people, will decide whether Ukraine will or will not join NATO. Likewise, NATO countries have every right to decide for themselves whom they would like to welcome in their alliance.

Pattern #4: Pushing forward Kremlin’s peace plans

In the aforementioned article “What Ukraine Needs to Learn from Afghanistan,” you write: “The basis for peace is clear. Ukraine would be a neutral non-NATO country. Crimea would remain home to Russia’s Black Sea naval fleet, as it has been since 1783. A practical solution would be found for the Donbas, such as a territorial division, autonomy, or an armistice line.”

While your suggestion is perfectly aligned with that of Russian propagandists, it leaves unanswered the key question from the Ukrainian perspective: Based on what evidence do you trust a serial warmonger, who has stated on multiple occasions that Ukraine does not exist, to be satisfied with Crimea and Donbas and not try to occupy the entire country? Until you find a convincing answer to this question, we would kindly ask you to refer to the 10-point peace plan proposed by President Zelensky and fully backed up by the Ukrainian people. Regurgitating Kremlin’s “peace plans” would only prolong the suffering of Ukrainian people.

Writing that if Ukraine offered Putin Crimea and Donbas in December 2021 or March 2022 then “the fighting would stop, Russian troops would leave Ukraine, and Ukraine’s sovereignty would be guaranteed by the UN Security Council and other nations” is just wishful thinking. Peace negotiations in early 2022 broke down not because of non-existent US intervention but because Russia demanded unconditional capitulation of Ukraine (and it still does!). Remember that Russia’s goals in Ukraine were “demilitarization and denazification”. What “denazification” means was explained by one of Putin’s political advisors, Timofey Sergeitsev, in his piece “What Russia should do with Ukraine?” There, he argued for the brutal destruction of the Ukrainian nation involving killing millions of people and “re-educating” others. Russians already started implementing these plans in the occupied territories of Ukraine.

We suggest that you read the entire text by Sergeitsev’s, but a few passages clearly show what he means: “a country that is being denazified cannot possess sovereignty,” “Denazification will inevitably include de-ukrainization — the rejection of the large-scale artificial inflation of the ethnic component in the self-identification of the population of the historical Malorossiya and Novorossiya territories, which was started by the Soviet authorities”, “denazification of Ukraine means its inevitable de-europeanization”, [denazification implies…] “the seizure of educational materials and the prohibition of educational programs at all levels that contain Nazi ideological guidelines” (in his article, Sergeitsev repeatedly calls Ukrainians “Nazis”).

You seem to be unaware that, consistent with this rhetoric, Russia commits horrendous war crimes as documented by the UN and many others. We fail to discern any indication of a genuine interest in peace from the ongoing  Russian atrocities.

We urge you to reevaluate your stance on thinking that Russia is interested in good-faith peace talks.

Pattern #5. Presenting Ukraine as a divided country

In “What Ukraine Needs to Learn from Afghanistan,” you also state that “The US overlooked two harsh political realities in Ukraine. The first is that Ukraine is deeply divided ethnically and politically between Russia-hating nationalists in western Ukraine and ethnic Russians in eastern Ukraine and Crimea.”

This statement echoes a Russian political technology first applied during 2004 presidential elections and still used by Russians to justify the “denazification” of Ukraine today. We encourage you to take a look at the actual empirical facts and history.

In 1991, all regions of Ukraine voted for independence. Including Crimea.

According to the 2001 Census (the latest data on self-identified ethnicity available for Ukraine), Ukrainian population is the majority in all the regions of Ukraine, except for Crimea. And when we speak about Crimea, we should ask why it has the ethnic composition which it has. It has a Russian majority because of a series of genocides and deportations starting from its first occupation by Russia in 1783 and as recently as 1944 when Crimean Tatars were deported to remote parts of the Soviet Union. Crimea’s indigenous population was deported, killed, and replaced by Russians. A similar tactic was used by Russia during its several genocides of Ukrainians — for example, during the Great Famine of 1932–33, Russians arrived to live in the houses of Ukrainians who died of famine. Russia is using the same tactics of population replacement today, in the current war: it deports the Ukrainian population, forcefully adopts Ukrainian children or “re-educates” (brainwashes) them after forcefully parting them with their families.

Besides cleansing Ukrainian and other indigenous populations, Russia used “softer” tactics, such as Russification, i.e. discouraging the learning and usage of the Ukrainian language in all spheres. Russification has been ongoing for centuries. Its instruments have been quite diverse — from “mixing” people by sending Ukrainians to work to Russia and sending Russians to study or work in Ukraine, to making it close to impossible for Ukrainian speakers to enter universities, to representing Ukrainian language and culture as backward and inferior to the “great Russian culture,” to stealing Ukrainian cultural heritage (e.g. only now world museums started to correctly identify Ukrainian artists presented by Russia as Russian, and hundreds of thousands of artifacts have looted from Ukrainian museums from 2014 and especially during the last year). Thus, the acute language discussions are a natural response to Russia’s historical attempts to suppress any restoration of rights of the Ukrainian language. Despite this history of oppression, Ukrainians have been gradually switching to Ukrainian, and the Russian full-scale invasion intensified this process.

Recent polls show that irrespective of language or location, Ukrainians overwhelmingly (80%) reject territorial concessions to Russia. Polls also show that 85 percent of Ukrainians identify themselves above all as citizens of Ukraine, as opposed to residents of their region, representatives of an ethnic minority, or some other identifier. This is hardly possible in a divided country.

In summary, we welcome your interest in Ukraine. However, if your objective is to be helpful and to generate constructive proposals on how to end the war, we believe that this objective is not achieved. Your interventions present a distorted picture of the origins and intentions of the Russian invasion, mix facts and subjective interpretations, and propagate the Kremlin’s narratives. Ukraine is not a geopolitical pawn or a divided nation, Ukraine has the right to determine its own future, Ukraine has not attacked any country since gaining its independence in 1991. There is no justification for the Russian war of aggression. A clear moral compass, respect of international law, and a firm understanding of Ukraine’s history should be the defining principles for any discussions towards a just peace.

Kind regards,

Bohdan Kukharskyy, City University of New York

Anastassia Fedyk, University of California, Berkeley
Yuriy Gorodnichenko, University of California, Berkeley
Ilona Sologoub, VoxUkraine NGO
Tatyana Deryugina, University of Illinois
Tania Babina, Columbia University
James Hodson, AI for Good Foundation
Tetyana Balyuk, Emory University
Robert Eberhart, Stanford University
Oskar Kowalewski, IESEG School of Management, France
Jerzy Konieczny, Wilfrid Laurier University and International Centre for Economic Analysis
Mishel Ghassibe, CREi, UPF and BSE
Garry Sotnik, Stanford University
Yangbo Du, INNOVO Group of Companies
Stan Veuger, American Enterprise Institute for Public Policy Research
Pavel Kuchar, Department of Political Economy, King’s College London
Moshe Hazan, Tel Aviv University
Fabio Ghironi, University of Washington
Harry Pei, Department of Economics, Northwestern University
Matilde Bombardini, UC Berkeley
Oleg Gredil, Tulane University
Andriy Shkilko, Wilfrid Laurier University
Oleksandra Betliy, Institute for Economic Research and Policy Consulting
Santiago Sanchez-Pages, King’s College London
Vadim Elenev, Johns Hopkins University
Dariia Mykhailyshyna, University of Bologna
Valeria Fedyk, London Business School
Grigory Franguridi, University of Southern California
Andrii Bilovusiak, London School of Economics
Ioannis Kospentaris, Virginia Commonwealth University
Benjamin Moll, London School of Economics
Lubo Litov, Price College of Business, OU
Pavel Bacherikov, UC Berkeley Haas
Robert Scott Richards, Managing Director, CrossBoundary
Samuel C. Ramer, History Department, Tulane University
Olena Ogrokhina, Lafayette College
Michael Landesmann, The Vienna Institute for International Economic Studies
Matthew Holian, San Jose State University
Petra Sinagl, University of Iowa
Jeanine Miklos-Thal, University of Rochester
Wojciech Kopczuk, Columbia University
Jonathan Meer, Texas A&M University
Tetiana Bogdan, Academy of Financial Management by the Ministry of Finance of Ukraine
Mats Marcusson, Retired EC official
Alminas Zaldokas, HKUST
Christian R. Proaño, University of Bamberg, Germany
Michael Weber, University of Chicago
Daniel Spiro, Uppsala University
Hlib Vyshlinsky, Centre for Economic Strategy
Martin Labaj, University of Economics in Bratislava
Jacques Crémer, Toulouse School of Economics
Marc Fleurbaey, Paris School of Economics
Dmitriy Sergeyev, Bocconi University
Oleksandra Moskalenko, London School of Economics and Political Sciences
Olga Pindyuk, Vienna Institute for International Economic Studies
Swapnil Singh, Bank of Lithuania
Yevhenii Usenko, Massachusetts Institute of Technology
Oleksandr Vostriakov, Kyiv National Economic University named after Vadym Hetman
Julian Reif, University of Illinois
Ernst Maug, University of Mannheim
Olga Shurchkov, Wellesley College
Vladimir Dubrovskiy, CASE Ukraine
Niko Jaakkola, University of Bologna
Anders Olofsgård, SITE/Stockholm School of Economics
Leonid Krasnozhon, Loyola University New Orleans
Jesper Roine, Stockholm Institute of Transition Economics, SSE
Krassen Stanchev, Sofia University and Institute for Market Economics
Brendan O’Flaherty, Columbia University
Samuel Rosen, Temple University
Francois Joinneau, “Entrepreneurs for Ukraine”/Tuvalu 51
Torbjörn Becker, Director of the Stockholm Institute of Transition Economics
Maria Perrotta Berlin, SITE, Stockholm School of Economics
Oleksiy Kryvtsov
Inna Semenets-Orlova, Interregional Academy of Personnel Management
Denis de Crombrugghe, Nazarbayev University
Olena Mykolenko, VN Kharkiv National University
Solomiya Shpak, Kyiv School of Economics
Oleksandr Talavera, University of Birmingham
Kevin Berry, University of Alaska Anchorage
Denys Bondar, Tulane University
Kálmán Mizsei
Artur Doshchyn, University of Oxford
Robert Östling, Stockholm School of Economics
Oleksandr Petryk
Vera Kichanova, King’s College London
Mariia Panga, George Mason University
Oleg Itskhoki, UCLA
Lina Zadorozhnia, Kyiv School of Economics
Dominic Lusinchi, UC Berkeley Extension, instructor (retired)
John S. Earle, George Mason University
Scott Gehlbach, University of Chicago
Konstantin Sonin, University of Chicago
Olena Havrylchyk, University Paris 1 Pantheon-Sorbonne
Floyd Zhang, Instacart (previously Stanford)
David Zaikin, Founder of Ukraine Momentum, CEO of Key Elements Group.
Piroska Nagy-Mohacsi, London School of Economics and Political Science (LSE)
Szymon Sacher, Columbia University
Iikka Korhonen, Bank of Finland
Sebastian Buhai, SOFI at Stockholm University
Sergei Guriev, Sciences Po, Paris
Gerard Roland, UC Berkeley
Daniel Ershov, University College London School of Management
Denis Ivanov, Corvinus University of Budapest
Jacob Funk Kirkegaard, Peterson Institute For International Economics
Alexander Rodnyansky, University of Cambridge
Aleksandr Kljucnikov, European Centre for Business Research, Pan-European University, Czechia
Rohan Dutta, McGill University
Nataliia Frantova
Rok Spruk, University of Ljubljana
Bohdan Slavko, JPMorgan Chase & Co
Oleksandr Shepotylo, Aston University
Andrew Kosenko, Marist College
Bart Lipman, Boston University
Yang Xie, University of California, Riverside
James S. Henry, Global Justice Fellow and Lecturer, Yale University
Jan Fidrmuc, Université de Lille
Michal Zator, University of Notre Dame
Nina Baranchuk, University of Texas at Dallas
Jonathan Schulz, George Mason University
Jakub Steiner, Cerge-Ei and Zurich U
Sergey V. Popov, Cardiff University
Heski Bar-Isaac, University of Toronto
Evan Sadler, Columbia University
Christoph Kronenberg, University Duisburg-Essen
Bart Edes, Professor of Practice, McGill University
Lucan Way, University of Toronto
Jerg Gutmann, University of Hamburg
Andy Semotiuk, President – Centre for Eastern European Democracy
Hanna Vakhitova, Kyiv School of Economics / Syddansk Universitet
Pedro Romero-Aleman, Universidad San Francisco de Quito
Michał Białek, University of Wrocław
James S. Henry, Global Justice Fellow and Lecturer, Yale University
Nik Gabrovšek
Rudi Bachmann, University of Notre Dame
Alexander Karaivanov, Simon Fraser University
Aniol Llorente-Saguer, Queen Mary University of London
Hanna Onyshchenko, PhD candidate, University of Michigan
Olivier Coibion, University of Texas at Austin
Tomasz Mickiewicz, Aston University, Birmingham, UK
Andriy Tsapin, National bank of Ukraine
Daniel Heyen, RPTU Kaiserslautern-Landau
Andrey Fradkin, Boston University
Charles Wyplosz, The Graduate Institute, Geneva
Antonio Mele, London School of Economics
Tymofiy Mylovanov, Kyiv School of Economics
Andrii Parkhomenko, University of Southern California
George Loginov, Augustana University
Chris Doucouliagos, Deakin University
Vlad Mykhnenko, Sustainable Urban Development Programme, University of Oxford, UK
Kjeld Schmidt, Copenhagen Business School
Eric Chaney, Institut Montaigne
Ilya Shpitser, Johns Hopkins University
Taras Wolczuk, London School of Economics
Harry de Gorter, Cornell University
Clemens Buchen, WHU-Otto Beisheim School of Management, Vallendar, Germany
Piotr Arak, Polish Economic Institute
Greg Wright, UC Merced
Mitja Steinbacher, Faculty of law and business studies, Catholic Institute
Karl T. Muth, Booth School of Business, The University of Chicago
Pedro Bento, Texas A&M University
Danilo Guaitoli, New York University
Rick Della
Alex Eble, Columbia University
Michael Tedesco, Ohio University
Victoria Malko, History Department, California State University, Fresno
Carlos Gomez-Lopez, HSBC
James S. Henry, Managing Director, Sag Harbor Group
Chris Doucouliagos, Deakin University
Reuben Kline, Stony Brook University
Daron Acemoglu, MIT
Martin Kahanec, Central European University, CELSI and EUBA
Vadim Marmer, University of British Columbia
James S. Henry, Managing Director, Sag Harbor Group
Germà Bel, Universitat de Barcelona
Marcel Smolka, University of Flensburg
Anton Sukach
Christopher A. Hartwell, Zurich University of Applied Science
Adrien Couturier, LSE
Vladimir Novak, National Bank of Slovakia
Yuki Takahashi, European University Institute
Philippe Gabriel, Avignon Université et Laboratoire interdisciplinaire de recherche en didactique éducation et formation
Pauric Brophy, GDSI Limited, Galway, Ireland
Mark V. Pauly, University of Pennsylvania
Garance Genicot, Georgetown university
Vitaly Radsky, UNC Chapel Hill
Rune Jansen Hagen, University of Bergen
Olena Ivus, Queen’s University
Lars Handrich, DIW Econ, Berlin/Germany
Ekaterina Zhuravskaya, Paris School of Economics
Laszlo Halpern, Institute of Economics, Budapest
Nicolas Gavoille, Stockholm School of Economics in Riga
Lyubov Zhyznomirska, Associate Professor, Department of Political Science, Saint Mary’s University (Canada)
Alex Krumer, Molde University College
Adrian Ivakhiv, University of Vermont
Michael Spagat, Royal Holloway University of London
Cathy Schneider, American University School of International Service
Matthew Pauly, Michigan State University
Florin Bilbiie, University of Cambridge
Irwin Collier, Freie Universität Berlin (ret.)
Andrzej Skrzypacz, Stanford
Timur Kuran, Duke University
Athena Small, University of Virginia
Lena Edlund, Columbia University
Serhii Abramenko, EIEF
Mauricio Drelichman, University of British Columbia
Raymond Riezman, Aarhus University
Igor Masten, University of Ljubljana, School of Economics and Business
Joseph Steinberg, University of Toronto
Hans-Joachim Voth, University of Zurich
Edgar Morgenroth, Dublin City University
Vitaliy Ryabinin, Imperial College London
Anna Nagurney, University of Massachusetts Amherst
Serhiy Stepanchuk, University of Southampton
Piotr Zoch, University of Warsaw and FAME | GRAPE
Colin Rowat, University of Birmingham
Jim Leitzel, University of Chicago
Yevgenii Tymovskyi, Student
William Szuch, UkeTube – Ukrainian Video
Ole Agersnap, Princeton University
Clara E. Dismuke-Greer, Health Economics Resource Center, VA Palo Alto Health Care System
Rick Harbaugh, Indiana University
Margarete Biallas
David Jaeger, University of St Andrews
Germán Gieczewski, Princeton University
Jana Kunicova
Lee Ohanian, UCLA
Andy Zapechelnyuk, University of Edinburgh
Mark E. Schaffer, Heriot-Watt University
Jacopo Mazza, Utrecht University School of Economics
Silvester van Koten, University of Jan Evangelista in Ústí nad Labem (UJEP)
Tetiana Albrecht, Student of MA in Security and Diplomacy, Tel Aviv University
Artem Korzhenevych, TU Dresden, Germany
Paul Klein, Stockholm University
Philip Ushchev, Universite Libre de Bruxelles
Julia Korosteleva, Professor in Business Economics
Giovanni Caggiano, University of Padua
Sergey Alexeev, The University of Sydney
Pawel Bukowski, University College London
Fabian Lange, McGill University
Paul De Grauwe, London School of Economics
Lorenz Kueng, University of Lugano
Andrei Belyi, University of Eastern Finland
Louis Furmanski, University of Central Okalhoma
Maxim Mironov, IE Business school
Benjamin Hilgenstock, KSE Institute
Elina Ribakova
Elodie Douarin, UCL SSEES
Gabriel Lee, University of Regensburg, Germany
Iryna Stewen, University of Mainz and University of Zurich
David Lambert
Ewa Karwowski, King’s College London
Roman Sheremeta, American University Kyiv
Paul Terdal, Portland-Lviv Sister City Association
Dmytro Hryshko, University of Alberta
Anders Aslund, Stockholm Free World Forum
Tomislav Ladika, Associate Professor of Finance
Iryna Franko
Volodymyr Bilotkach, Purdue University
Daniel Philpott, University of Notre Dame
Ian Gaunt, International Arbitrator
Olha Krupa, Seattle University
Olga Slivko, Rotterdam School of Management, Erasmus University
Xavier Jaravel, London School of Economics
Franco Bruni, Bocconi University and ISPI
Paul Knight
Roberton Williams, University of Maryland
Gerhard Riener, University of Southampton
Victoria Hui, University of Notre Dame
Olha Markova
Vita Faychuk, Gustavus Adolphus College
Tetyana Shlikhar, University of Notre Dame
Richard Green, University of Southern California
Mykola Riabchuk, Research Fellow, NIAS
Michael Koziupa, Ukrainian Congress Committee of America, Inc., – New Jersey Co-ordinating Council
Douglas Almond, SIPA and Economics
Michal Myck, Centre for Economic Analysis, CenEA
Kevin Costa, Massachusetts Democratic State Committee
Myroslav Marynovych, Ukrainian Catholic University, Lviv, Ukraine
Györgyike Margit Trautmanné Zsigri,
Laada Bilaniuk, University of Washington
Bohdan Kordan, University of Saskatchewan
Victor Rodwin, New York University
Mikhail Galashin, UCLA
David Marples, University of Alberta
Michael Alexeev, Indiana University – Bloomington, IN
Zenon Radewych
John Weiss, Cornell University
Ezekiel Emanuel, Iniversity of Pennsylvania
Ben Fitzhugh, University of Wasington
Peter Zalmayev, Eurasia Democracy Initiative, director
Attila Ratfai, Central European University
Myron Spolsky, Plast Conference
Miklós Vörös
Lukasz Rachel, UCL
Lada Roslycky, Black Trident Consulting Group
Peter Terem, Matej Bel University in Banska Bystrica
Lars Svensson, Stockholm School of Economics
Pavel Baev, Peace Research Institute Oslo (PRIO)
Walter Gregory Kuplowsky, partner – Mitchell Bardyn & Zalucky
Mai’a K Davis Cross, Northeastern University
Mitja Steinbacher, Faculty of Law and Business Studies, Ljubljana
Olivier Simard-Casanova, Economist and data scientist, Aléryon Science
Igor Shevchenko
Ambassador (retired) Allan Mustard, Retired Soviet/Russia specialist, agricultural economist
Laurence Kotlikoff
Christian Moser, Columbia University
Glenn Gibson, University of Ulster
Nataliya Zadorozhna
Talia Zajac, University of Manchester
Danylo Sudyn, Ukrainian Catholic University
Tanya Richardson, Wilfrid Laurier University
Andreas Önnerfors, Linnaeus University, Sweden
Michael J. Orlando, University of Colorado Denver
Dóra Győrffy, Corvinus University of Budapest
Vidvuds Zigismunds Beldavs, Riga Photonics Centre
Claudio Morana, University of Milano-Bicocca
Wlodzimierz Dymarski, PhD, Poznan University of Economics (retired)
Andrey Shulik
Jukka Mäkinen, Estonian Business School
Iryna Dudnyk, British Columbia Institute of Technology
Dasha Safonova
Teng Biao, University of Chicago
Soumya Datta, South Asian University
David Schindler, Tilburg University
Stephenson Strobel, Cornell University
Heiko Pääbo, University of Tartu
Francis Fukuyama, Center on Democracy, Development and the Rule of Law, Stanford
Timothy Frye, Columbia University
Gerald Friedman, Economics Department at the University of Massachusetts, Amherst
Craig Kennedy
Michael Grinfeld, University of Strathclyde
Austin Starkweather, University of South Carolina
Andriy Danylenko, Pace University
Sergey Ivanov
Andrei Kozyrev
Clément Mangin, Université du Québec à Montréal
Joel Mokyr, Northwestern University
Larry Epstein, McGill University
Susanne Wengle, University of Notre Dame
Michele Boldrin, Washington University
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Ray McGovern, ehem. CIA// Breitet sich der Krieg in der Ukraine auf Russland aus?

Breitet sich der Krieg in der Ukraine auf Russland aus? Ray McGovern, ehem. CIA https://seniora.org/politik-wirtschaft/breitet-sich-der-krieg-in-der-ukraine-auf-russland-aus-ray-mcgovern-ehem-cia

Breitet sich der Krieg in der Ukraine auf Russland aus? Ray McGovern, ehem. CIA

Judge Andrew Napolitano im Video-Gespräch mit Ray McGovern

Judge Napolitano für Judging Freedom 30. Mai 2023

01. Juni 2023

Hier ist das Englische Original

Here ist the English Original

Das Transkript für seniora.org besorgte Andreas Mylaeus

Andrew Napolitano:

Hallo zusammen, Judge Andrew Napolitano hier für Judging Freedom. Heute ist Dienstag, der 30. Mai 2023, es ist 10 Uhr morgens hier an der Ostküste der Vereinigten Staaten und zurück in den USA. Es ist natürlich immer gut, zurück zu sein, und es ist natürlich immer gut,   – es ist, als ob heute Montag wäre   – denn Montag war ein Feiertag   – dass mein lieber Freund, einer der mutigsten Menschen, die ich kenne, Ray McGovern, hier ist. Ray, es ist mir immer ein Vergnügen. Vielen Dank, dass Sie sich uns anschließen.

Ray McGovern:

Willkommen.

Andrew Napolitano:

Haben Sie am vergangenen Wochenende einen alternativen Memorial Day gefeiert?

Ray McGovern:

Oh, ja, Judge. Dies ist eigentlich ziemlich ernst. Wir Veteranen, die wir den Krieg kennen, verachten die Beobachtungen, die dazu führen, dass die Leute, die uns in den Krieg schicken, davon kommen und sagen: „Nun, danke für deinen Dienst.“   – Dabei haben sie keine Ahnung, was das zum Beispiel mit vielen meiner Kollegen gemacht hat. Hier in der Dreiecks-Gegend von North Carolina haben wir sozusagen eine alternative Feier, und ich hatte die Ehre, gestern die Hauptrede zu halten.

Andrew Napolitano:

Und was haben Sie im Wesentlichen gesagt?

Ray McGovern:

Nun, ich wollte etwas anderes machen und die Rolle der rassischen Überlegenheit, des Rassismus in der amerikanischen Außenpolitik hervorheben. Ich gab der Rede den Titel: „The Lily White Quest* Against The Rest of the World – Racism As A Factor In U.S. Foreign Policy“ [„Das blütenweiße Bestreben gegen den Rest der Welt   – Rassismus als Faktor in der amerikanischen Außenpolitik].

Und welch Wunder, als ich mich anschickte, das Haus zu verlassen, um nach Chapel Hill zu fahren, schickte mir Bruce Fine einen Leserbrief, den er gerade veröffentlicht hatte, und es war die perfekte Einleitung zu meiner Erinnerung, dass, wenn Biden nach Hiroshima fährt   – um Gottes willen   – er wieder auftaucht, Sie wissen schon, dieser Hintergrund Hiroshima. Hiroshima! Und sie haben 15 Minuten damit verbracht, dessen zu gedenken, was dort passiert ist. Als sein Vorgänger Obama nach Hiroshima ging sagte er: „Oh, ich werde mich nicht entschuldigen! Nein, nein, wir entschuldigen uns nicht! Wir sind außergewöhnlich. Wir entschuldigen uns nicht.“

Nun, wissen Sie, das ist einfach irgendwie falsch eingestuft, und so begann ich mit einem ganzen Kapitel aus dem Buch, das Oliver Stone und Peter Kuznick geschrieben haben, The History of the United States**, dem alternativen Buch, in dem es heißt   – ich werde mich hier kurz fassen   –, dass es eine Entscheidung von Harry Truman, unserem Rassisten, war, der nie etwas anderes als das N-Wort benutzte, wenn er sich auf Schwarze bezog, okay, und seinem Außenminister Jimmy Burns. Woher kam Jimmy Burns? Er kam aus dem großartigen Staat South Carolina. Wer kommt noch von dort? Nun, eigentlich   – wie heißt er noch   – Graham, Lindsey Graham kommt von dort. Und wer noch? General William Westmoreland. Und was hat Westmoreland nach dem Krieg gesagt? „Nun, wissen Sie, die Orientalen, sie beten nicht… sie messen dem Tod nicht denselben hohen Wert bei… dem Leben. Das Leben ist billig im Orient   – blah blah blah.“ Also ja, ich hatte eine Menge Beweise, um meinen Standpunkt zu belegen.

Aber der beste war Bruce Fine, der sagte. „Ray, stell sicher, dass die Leute wissen, dass die Atombomben über Hiroshima und Nagasaki absolut nicht notwendig waren“, sagte er jedem, der diesen Leserbrief las. Dass die höchsten Militärs, einschließlich MacArthur   – um Himmels willen   – Eisenhower, Admiral Lay, alle haben Truman gesagt: „Tun Sie es nicht! Es ist nicht notwendig! Wir wissen, dass die Japaner aufgeben werden. Alles, was Sie zu sagen haben, ist, dass Sie Ihren verdammten Kaiser behalten können.“ Okay, aus irgendeinem Grund war das sehr wichtig für sie, und sie hätten aufgegeben. Warum hat Truman es trotzdem getan? Weil Jimmy Burns ihn beraten hat, und er war der einzige Berater, der ihm dazu geraten hat, und dann diese Generäle, die den Fall natürlich aufgebaut haben, und so ist es passiert.

Vor diesem Hintergrund also Biden und Hiroshima… „Und das ist ein interessanter Ort… Oh Mann, wir treffen uns mit all diesen hochrangigen oder wohlhabenden Leuten und wir werden nicht einmal darüber reden, was hier passiert ist.“

Andrew Napolitano:

Wir werden nicht nur nicht darüber reden, was passiert ist, wir werden nicht nur nicht anerkennen   – das ist meine Meinung, wenn man die Zahl der Toten pro Sekunde vergleicht   –, dass der Rassist Harry Truman der größte Massenmörder in der Geschichte der Welt war.

Wir werden sogar von Hiroshima aus ankündigen, dass wir F-16 an Vladimir Zelensky schicken werden. Nein, das sind nicht unsere F-16. Wir haben sie vielleicht hergestellt. Sie befinden sich jetzt in Wiesbaden und Berlin und außerhalb Londons, aber wir werden sie von unseren Verbündeten schicken lassen. Ich habe mir den Zorn vieler meiner   – als ich bei Fox News war   – Fox-Kollegen zugezogen, als ich diese Kommentare über Harry Truman gemacht und das Konzept der Vernichtung Unschuldiger sowohl aus moralischer als auch aus rechtlicher Sicht angegriffen habe. Im Fall der ersten Bombe war es besonders verwerflich. Es war ein Sonntagmorgen und das Auge… das sichtbare Ziel des Flugzeugs war eine römisch-katholische Basilika, in der gerade eine Messe gefeiert wurde. Aber wissen Sie, man hört niemanden, der sich entschuldigt. Es sind Menschen wie Sie und ich und die Tausende, die uns jetzt zusehen, die wissen, wie schrecklich diese Entscheidungen waren.

Aber ich denke, wie ich Sie höre, sagen Sie mir, dass es um mehr geht als nur Hiroshima und Nagasaki. Sie sagen mir, dass es… und ich frage Sie das, ob hinter der amerikanischen Außenpolitik noch immer eine Rassenfeindlichkeit steht, insbesondere wenn diese Außenpolitik mit dem Militär verstärkt wird?

Ray McGovern:

Ja, es gibt sie, Judge, und ich kann es beweisen. Warum sonst ist es so einfach, die Amerikaner dazu zu bringen, die „Gelbe Gefahr“ zu hassen   – es heißt nicht mehr die „Gelbe Gefahr“   – die „chinesischen Kommunisten“! Sie wissen schon, was die chinesischen Kommunisten tun wollen. Meiner Meinung nach… In der Bronx haben wir immer gesagt: „Können wir nicht einfach miteinander auskommen?“ Ich meine: Wie wäre es mit einer Win-Win-Situation? Es gibt nur eine begrenzte Menge an Ressourcen auf der Welt. Können wir uns nicht einigen? Könnten wir sie nicht teilen? Das geht zu weit, und viele von uns sind rassistisch gefärbt. Deshalb habe ich diese Sache betitelt, wie auch immer ich sie betitelt habe. Wie lautete er? Ja: „Der blütenweiße Westen gegen den Rest“.

Nun ist Russland Teil des Rests dieser Welt und ich habe dieses kleine Zitat von Sergej Lawrow, dem Außenminister, vor fünf Tagen gefunden. Und das ist es, was er sagt, es ist wirklich interessant: „Rudyard Kipling ist in diesem Zusammenhang aus verschiedenen Gründen erwähnt worden. Ein anderer Ausspruch von ihm kommt mir in den Sinn   – der Russe… Zitat: ‚Der Russe ist eine rassische Anomalie.‘ Es ist leicht zu sehen, wie hartnäckig diese Philosophie in vielen Handlungen vieler westlicher Politiker steckt.“

Nun, ich sage Ihnen noch etwas, das Kipling gedichtet hat: „Es ist nicht klug für den christlichen Weißen, den asiatischen Braunen zu bedrängen, denn der Christ wehrt sich, und der Asiate lächelt und macht den Christen nieder. Am Ende des Kampfes steht da ein weißer Grabstein mit dem Namen des Verstorbenen und der Grabinschrift: Hier liegt ein Narr, der den Osten bedrängen wollte.“

Andrew Napolitano:

Hmm   – Sie haben Senator Graham erwähnt. Ich glaube nicht, dass wir das Zitat haben, aber ich habe es heute Morgen gehört. Bei einem Abendessen in Kiew, bei dem er neben Präsident Zelensky saß, wurde Senator Graham mit den Worten zitiert, dass das Geld, das wir für die Tötung von Russen ausgeben, das beste Geld ist, das wir je ausgegeben haben.

Nun, eine solche Haltung wird, so denke ich, erhebliche Rückwirkungen haben. Ich meine, können wir jemals erwarten, diplomatische Beziehungen zu Russland zu haben, solange Wladimir Putin der Präsident ist?

Ray McGovern:

Nun, das können wir, wenn Leute wie Lindsey Graham ihre gerechte Strafe bekommen. Das ist weit hergeholt, aber Russland spielt ein langes Spiel, wie China, und Sie kennen die Antwort der Sprecherin für auswärtige Angelegenheiten, Maria Zacharova, sie war wirklich interessant über Lindsey Graham. Ich habe sie heute Morgen ausgedruckt. Ich kann es jetzt nicht finden, aber sie sagt: „Wissen Sie, damit haben wir es zu tun. Wissen Sie, das ist verrückt. Das ist Rassismus, und es handelt sich offensichtlich um eine sehr einflussreiche Person. Wir müssen juristisch gegen ihn vorgehen.“ Und das ist es, was die Russen jetzt offenbar tun, sie versuchen, einen Weg zu finden, um zu sagen: „Nun, dieser Typ ist ein Kriegsverbrecher. Offensichtlich, weil er glaubt, dass ein toter Russe ein guter Russe ist.“

Andrew Napolitano:

Was hat es mit einer rassistischen Haltung der amerikanischen Regierung zu tun, wenn die amerikanische Regierung die Ukraine als Rammbock benutzt, um Wladimir Putin loszuwerden?

Ray McGovern:

Nun, in Bezug auf die Russen ist es natürlich mehr als rassistisch. Die Amerikaner wurden sechs Jahre lang einer Gehirnwäsche unterzogen, die besagt, dass Putin der leibhaftige Teufel ist und die Russen nicht nur die Ukraine, sondern auch die baltischen Staaten und Polen übernehmen wollen. Sie wissen, dass all das nicht bewiesen ist. Aber die meisten Amerikaner glauben das aufgrund der Medien. Und in Bezug auf die Ukraine? Die Leute sagen einfach: „Wir müssen die Russen dort schlagen.“ Manche Leute sagen: „Oh, bevor wir sie hier zu Hause bekämpfen müssen!“ Oder? Ich bitte Sie! Es gibt nicht den geringsten Beweis dafür, dass es Putin jemals in den Sinn gekommen wäre, die Krim zu annektieren, bevor wir am 22. Februar 2014 diesen Putsch inszeniert haben.

Jetzt habe ich etwas entdeckt, das damit zusammenhängt. Das hatte ich vergessen: Putin hat gesagt: „Obama hat mich am 21. Februar 2014 angerufen.“ Putin hat das öffentlich gesagt. Er sagte: „Und er hat mir versichert, dass wir hier alles unter Kontrolle haben. Bei uns ist alles in Ordnung.“ Okay, am gleichen Tag hat Biden Janokovic angerufen und gesagt: „Verlassen Sie besser die Stadt und rufen Sie Ihre Polizei zurück.“ So ist es geschehen. Der Präsident täuscht den russischen Präsidenten und der Vizepräsident sagt dem Präsidenten, dem rechtmäßig gewählten Präsidenten der Ukraine: „Hau ab, verlass die Stadt und sorge dafür, dass Deine Leute keinen Widerstand leisten.“ Und so sagt Janokovic: „In Ordnung.“ Und er verlässt die Stadt. Er muss von den Russen gerettet werden. Wenn man also von Doppelmoral und so weiter spricht: Dies ist die persönliche Erfahrung, die Herr Putin sowohl mit Herrn Obama als auch mit Herrn Biden gemacht hat.

Ein letzter Punkt: Biden sagte am 30. Dezember 2021: „Washington hat nicht die Absicht, offensive Raketen in der Ukraine zu stationieren.“ Große Sache. Silvester: Große Feier in Moskau. Die engsten Putin-Berater… Uschakow: „Das ist großartig! Die Verhandlungen haben einen großartigen Start!“

Raten Sie mal, was passiert ist: Das ist unter den Tisch gefallen. Sullivan und Biden und Nuland haben wahrscheinlich Joe ins Ohr geflüstert: „Joe, das hast du nicht wirklich gesagt, oder?“   – „Oh ja, ich dachte, vielleicht…“   – „Nun, vergiss es!“ Er hat es vergessen, und das alles ist nur sechs bis acht Wochen vor dem Krieg in der Ukraine geschehen.

Also zu sagen, dass das unprovoziert war, ist wirklich verrückt. Zu sagen, dass er andere Möglichkeiten hatte, ist ebenfalls verrückt. Und das ist jetzt ein aktuelles Thema, denn ich habe es kürzlich angesprochen, und niemand kann mir sagen… niemand kann mir sagen, welche Optionen er gehabt hätte.

Andrew Napolitano:

Ich möchte Ihnen und allen, die uns jetzt zusehen, zeigen, was heute Morgen in Moskau passiert ist. Dies ist eine der Drohnen, die in einem Wohnviertel explodiert ist.

[eingeblendeter Videoclip]

Nun ich verstehe nichts von Drohnen. Für mich sieht das nach einer Menge aus, und ich weiß, dass es in einem Wohngebiet war, und es war 10-Minuten Fahrstrecke von Präsident Putins offiziellem Wohnsitz entfernt. Aber meine Frage an Sie, Ray, ist folgende: Haben die amerikanischen Geheimdienste von der Entscheidung der Ukrainer, Drohnen auf diese Weise einzusetzen, Kenntnis gehabt, bevor sie eingesetzt wurden? Und wenn die Antwort ja lautet: Hätten Victoria Nuland und ihre Mitarbeiter dem zugestimmt?

Ray McGovern:

Ich kenne die Antworten darauf nicht. Aber das ist hier nicht das eigentliche Thema. Die Antwort auf diese Frage ist, was Putin denkt. Nun gibt es genügend Zuschauer und andere NATO-Offiziere, die in alles, was das ukrainische Militär und seine Geheimdienste tun, eingebettet sind, so dass Putin nicht umhinkonnte, zu denken oder zu folgern: „Ja, das wurde mit der Ermutigung zumindest derjenigen Amerikaner getan, die in Kiew wirklich zählen. Und was bedeutet das?

Nun, wissen Sie, die USA ließen… Was die USA in Bezug auf den einen   – ich schätze, es war der 8. April   – gesagt haben, „diese Ukrainer haben das alles selbst gemacht. Wir waren nicht informiert.“ Die USA lassen die Ukrainer jetzt leichter davonkommen. Diesmal waren es mehrere Drohnen und sie wurden abgeschossen. Scheinbar keine Schäden, außer Sachschäden. Aber werden die Russen jetzt sagen: „Richtig, wir sollen glauben, dass die Ukrainer das alles selbst gemacht haben? Nun, das ist noch schlimmer! Das ist schlimmer, als wenn sie es mit eurer Erlaubnis getan hätten. Sie sind unberechenbar! Versuchen sie, uns in einen Krieg mit euch zu verwickeln? Nun, natürlich tun sie das!“

Aber Putin hat einen ziemlich kühlen Kopf. Ich glaube nicht, dass es zu einer Debatte kommen wird.

Andrew Napolitano:

Hier ist Victoria Nuland…

Ray McGovern:

Müssen wir?

Andrew Napolitano:

… nur um der Geschichte willen.

Ray McGovern:

Okay.

[eingeblendeter Videoclip]

Victoria Nuland:

Und noch während Sie die Gegenoffensive planen, an der wir seit etwa vier oder fünf Monaten mit Ihnen arbeiten, beginnen wir bereits unsere Gespräche mit der ukrainischen Regierung und mit Freunden in Kiew sowohl auf der zivilen als auch auf der militärischen Seite über die langfristige Zukunft der Ukraine.

Andrew Napolitano:

Beginnen wir mit der ersten: Die amerikanische Regierung   – ich nehme an, sie spricht für das Außenministerium, nicht für das Verteidigungsministerium   – arbeitet seit vier oder fünf Monaten an der Vorbereitung der Frühjahrsoffensive. Jetzt haben wir Ende Mai, Anfang Juni. Wo steht die Offensive? Das ist Nummer eins.

Nummer zwei: Überrascht es Sie, dass die Amerikaner   – wenn sie die Wahrheit sagt   – an der Planung dieser Offensive beteiligt waren?

Und Nummer drei: Wovon spricht sie   – welche Planung der ukrainischen Regierung für die Zukunft?

Ray McGovern:

Wo ist General Saluschni hin? Lang ist’s her… Wir haben ihn einen ganzen Monat lang nicht gesehen. Nicht wahr? Okay, was ist da los? Die Sache wird immer wieder verschoben. Ich bin mir sicher, dass sie etwas versuchen werden. Aber sie werden es nur versuchen, weil Leute wie Nuland sagen: „Ihr müsst das tun, sonst geht euch das Geld aus. Wir werden nicht in der Lage sein, weitere Ausgaben zu rechtfertigen.“ Jetzt hat sich die Situation zugespitzt.

Ich glaube nicht, dass dieser Kongress noch mehr Milliarden von Dollar zur Verfügung stellen wird. Das Gleiche geschah in Vietnam und in Nicaragua. Ich glaube, der Kongress wird endlich den Geldhahn zudrehen und sagen: „Nun, sehen Sie, lassen Sie uns einen Handel machen. Diese Leute sind wirklich ein trauriger Haufen. Wo ist eigentlich Saluschni?“

Und Nuland? Ja, sie gibt ganz offen zu, was wir tun. Und, wissen Sie, wenn der Generalstab Putin berät und er sagt: „Nun, vielleicht wussten die Amerikaner nichts von diesen Drohnen.“ Dann werden sie sagen: „Oh, warten Sie einen Moment! Hören Sie sich das von Nuland an, ja? Sie planen diese Sache seit vier oder fünf Monaten.“ Es wird also ziemlich gefährlich.

Nochmals: Ich glaube, Putin hat einen Lauf. Er braucht auf diesen Köder nicht anzuspringen. Er könnte etwas Ernsthaftes in Bezug auf den Ort tun, an dem Zelensky dieser Tage lauert. Aber ich würde sogar sagen, das ist unwahrscheinlich. Er kann einfach so weitermachen wie bisher, bis der Kongress die Mittel stoppt.

Andrew Napolitano:

Sie haben General Saluschni erwähnt. Er war natürlich der Stabschef des ukrainischen Militärs.

Ray McGovern:

Richtig.

Andrew Napolitano:

Und Sie und unsere anderen Freunde mit Erfahrung im Militär haben gesagt, dass er als militärische Führungspersönlichkeit respektiert wird oder wurde, nicht als politischer Schreiberling. Sie sind auch, glaube ich   – Ray, korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege   – zu dem Schluss gekommen, dass General Saluschni eine lebensverändernde Verletzung, eine Art Kopfverletzung, erlitten hat, als er an der Front war und nie wieder Chef des Militärs sein wird. Sind Sie auch dieser Ansicht?

Ray McGovern:

Ja, das bin ich immer noch. Er war eindeutig verletzt. Die Ukrainer haben versucht, alle Bilder, alle Fotografien und alle Videoclips zusammenzufügen, um zu zeigen, dass er noch am Leben ist. Ich glaube also, dass er noch am Leben ist. Ich denke, er ist außer Gefecht gesetzt, und das, was sie gezeigt haben, sollte offensichtlich zeigen, dass der Mann lebt. Vielleicht lebt er noch, aber wenn die Russen bei ihren Drohnenangriffen so präzise vorgehen können   – nun, das ist ein Schaden, das ist Verwundung   – und nicht das Zusammenschießen eines Haufens von Gebäuden…

Also, wissen Sie, die Russen haben eine Menge, das sie noch nicht einmal eingesetzt haben. Was ich damit sagen will ist, dass es wirklich an der Zeit ist, höchste Zeit, dass die Anfänger, die Biden beraten, ihm wirklich sagen: „Wirf einen Blick auf die Karte, Joe!“ Ihm zeigen, dass dies von Anfang an eine wirklich, wirklich schlechte Idee war. Bringen wir diese Typen dazu, zu verhandeln und einen Waffenstillstand zu schließen.

Andrew Napolitano:

Wir haben doch immer noch einen Ausweg, nicht wahr?

Ray McGovern:

Ja, haben wir. Alles, was es braucht ist, dass Biden erkennt, was ich gerade gesagt habe und Druck auf Zelensky ausübt und sagt: „In Ordnung, wir werden uns mit dem zufrieden geben, was wir bekommen können.“

Die Russen werden verhandeln. Sie können den Vatikan einschalten, sie können Erdogan in der Türkei einschalten, sie können nutzen, was immer sie wollen, aber… Der Deal, den unsere bekommen werden, wird nicht so gut sein wie der Deal, den wir ihnen damals im März 2002 angeboten haben, okay? Aber wir werden verhandeln.

Ich glaube nicht, dass die Russen… Nun, ich weiß, dass die Russen nicht die ganze Ukraine übernehmen wollen. Eine Einigung ist also absehbar. Medwedew, der frühere Präsident, hat drei Szenarien für eine mögliche Einigung skizziert.*** Ich hoffe also, dass die Leute zur Vernunft kommen und sagen, bevor es noch schlimmer wird mit den F-16 und all diesen Dingen: „Seht mal, uns geht sowieso das Geld aus. Die NATO ist gespalten. Lasst uns verhandeln.“

Andrew Napolitano:

Raymond McGovern, es ist mir immer ein Vergnügen, mein lieber Mann. Ich danke Ihnen für all den Intellekt und die Informationen, die Sie in diese Interviews einbringen. Ich freue mich jede Woche darauf, ebenso wie die vielen, vielen, vielen Tausenden, die uns zusehen.

Ray McGovern:

Sehr gerne geschehen.

Andrew Napolitano:

Mehr dazu, sobald wir mehr erfahren. Judge Napolitano für Judging Freedom

* Anmerkung des Übersetzers: Der Begriff „Lily White“ (wörtlich: blütenweiß) hat historische Konnotationen im Zusammenhang mit Rassismus und Diskriminierung. In den Vereinigten Staaten entstand der Ausdruck „Lily White Movement“ (oder „Lily White Quest“) im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert als eine Bewegung innerhalb der Republikanischen Partei, die darauf abzielte, Afroamerikaner auszuschließen und die Interessen der weißen Parteimitglieder zu fördern.

Die Lily-White-Bewegung zielte darauf ab, Afroamerikaner aus Machtpositionen innerhalb der Partei zu entfernen und ihnen Möglichkeiten der politischen Beteiligung und Vertretung zu verweigern. Sie war Ausdruck von Rassenvorurteilen und spiegelte den systemischen Rassismus jener Zeit wider.

Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass der Begriff an sich keinen Rassismus impliziert, da „Lily White“ auch in anderen Zusammenhängen verwendet werden kann, um Unschuld oder Reinheit zu beschreiben. Im historischen Kontext der Lily-White-Bewegung wird er jedoch mit rassistischen Ideologien und ausgrenzenden Praktiken in Verbindung gebracht.

** Oliver Stone und Peter Kuznick, The Untold History of The United States, 2012

*** Anhang: Dmitri Medwedew vom 25. Mai 2023:

https://t.me/medvedev_telegram/330

[Übersetzung:]

Vor kurzem habe ich darüber geschrieben, warum die Ukraine verschwinden wird.

Jetzt ist es an der Zeit zu sagen, wie die Ukraine verschwinden wird und wie groß das Risiko eines neuen Konflikts in Europa und der Welt ist.

Es wird davon abhängen, auf welche Weise dieser sterbende Staat als Ergebnis eines verlorenen militärischen Konflikts zerfallen wird. Es gibt zwei Wege. Entweder der Weg der relativ langsamen Erosion der ukrainischen Staatlichkeit mit einem allmählichen Verlust der verbleibenden Elemente staatlicher Souveränität. Oder der Weg des sofortigen Zusammenbruchs mit der gleichzeitigen Vernichtung aller Anzeichen von Staatlichkeit. In jedem Fall sind drei Szenarien nach einem solchen Zusammenbruch wahrscheinlich.

Szenario eins: Die westlichen Regionen der Ukraine werden von einer Reihe von EU-Staaten übernommen, mit einem anschließenden „Anschluss“ dieser Gebiete durch die Empfängerstaaten. Gleichzeitig wird ein Teil des ukrainischen „Niemandslandes“ verbleiben, das zwischen Russland und den Gebieten liegt, die unter die Souveränität einer Reihe europäischer Länder gefallen sind. Das verbleibende herrenlose Gebiet erklärt seine Nachfolge von der ehemaligen Ukraine, seine internationale Rechtspersönlichkeit und seine Absicht, die verlorenen Gebiete mit allen Mitteln zurückzufordern. Dies bezieht sich natürlich nur auf die Gebiete, die Teil Russlands wurden. Gleichzeitig bekundet diese „neue“ Ukraine sofort ihren Wunsch, der Europäischen Union und der NATO beizutreten, was mittelfristig auch geschieht. Der bewaffnete Konflikt wird in kurzer Zeit wieder aufgenommen und verwandelt sich in einen Dauerkonflikt mit der Gefahr, dass er sich schnell zu einem ausgewachsenen Dritten Weltkrieg ausweitet.

Szenario zwei: Die Ukraine verschwindet nach der Vollendung der Speziellen Militär-Operation (SMO) im Prozess der Aufteilung zwischen Russland und einer Reihe von EU-Staaten. Es wird eine ukrainische Exilregierung in einem europäischen Land gebildet. Der Konflikt endet mit angemessenen Garantien, dass er kurzfristig nicht wieder aufflammt, aber mit fortgesetzten terroristischen Aktivitäten ukrainischer Nazis, die sich in den EU-Staaten, die westukrainisches Land erhalten haben, verstreut wiederfinden werden. Das Risiko einer Wiederaufnahme des Konflikts oder seiner Eskalation zu einem Weltkrieg kann in diesem Fall als moderat angesehen werden.

Szenario drei: Es geschieht das Gleiche wie im ersten Fall, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Die westlichen Gebiete der Ukraine schließen sich einer Reihe von EU-Ländern an. Die Bevölkerung der zentralen und einiger anderer herrenloser Provinzen der Ukraine erklärt sofort ihr Selbstbestimmungsrecht gemäß Artikel 1 der UN-Charta. Die Bevölkerung der zentralen und einiger anderer herrenloser Regionen der Ukraine fordert sofort ihr Recht auf Selbstbestimmung durch den Beitritt zur Russischen Föderation ein. Ihrem Antrag wird stattgegeben, und der Konflikt endet mit ausreichenden Garantien, dass er sich langfristig nicht wiederholen wird.

Es gibt keine andere Möglichkeit. Und das ist jedem klar, auch wenn manche im Westen das nicht wahrhaben wollen.

Die zweite Option mag uns vorübergehend genügen, aber wir brauchen eine dritte.

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IPPNW: Kooperation und gemeinsame Sicherheit müssen Konfrontation ersetzen// Cooperation, common security must replace confrontation

https://peaceandhealthblog.com/2023/06/06/cooperation-common-security-must-replace-confrontation/#respond

Kooperation und gemeinsame Sicherheit müssen Konfrontation ersetzen 6. Juni 2023

tags: katastrophale humanitäre Folgen, Klimakrise, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Atomwaffenverbot, nukleare Abrüstung, Atomkrieg, Atomwaffen, Ukrainekrieg
von der IPPNW

[Dr. Angelika Claussen, Co-Vorsitzende der deutschen Sektion der IPPNW und Vizepräsidentin der Vereinigung für Europa, hielt am 8. Mai die folgende Rede im Deutschen Bundestag.]

Sie haben diese Anhörung auf den 8. Mai angesetzt, den Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs. Sie haben mit diesem Gedenken ein Zeichen für die Zukunft und für Abrüstung, für den Aufbau einer Friedensordnung gesetzt. Dafür danke ich Ihnen.

Die Welt befindet sich in tiefgreifenden, vielfältigen Krisen. Die Klimakrise und die wachsende Gefahr eines Atomkrieges sind die beiden größten Bedrohungen des 21. Jahrhunderts.

Das Bulletin of Atomic Scientists hat den symbolischen Zeiger der Weltuntergangsuhr auf 90 Sekunden vor Mitternacht gestellt, weil es die Gefahr der Vernichtung allen Lebens auf unserem Planeten für größer hält als jemals zuvor seit dem Zweiten Weltkrieg. Zugleich schreitet die Klimakrise voran. Grund dafür ist der massive Raubbau an den ökologischen Grenzen unseres Planeten (planetarische Grenzen) durch die auf fossilen Brennstoffen basierenden Lebens- und Produktionsweisen, einschließlich des Militärs.

Auch IPPNW-Deutschland sieht die Welt in der größten Gefahr seit dem Zweiten Weltkrieg; die Gefahr eines Atomkrieges ist schon vor der Aggression Russlands gegen die Ukraine erheblich gewachsen, weil alle Atomwaffenstaaten ihre Atomwaffenarsenale aufrüsten. Alle Atomwaffenstaaten verbrämen diese Aufrüstung mit dem Begriff „Modernisierung“. Aber die russische Drohung, im Ukraine-Krieg Atomwaffen einzusetzen, hat die reale Gefahr eines Atomkrieges hier in Europa wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Denn jede nukleare Abschreckungspolitik beinhaltet die Option, einen Atomkrieg führen zu wollen – und das bedeutet die Zerstörung von Leben auf unserem Planeten, mit nicht hinnehmbaren humanitären Folgen.

Neue Klimamodelle beschreiben die katastrophalen Folgen selbst regional begrenzter Atomkonflikte. Ein nuklearer Winter würde die globalen Nahrungsketten zerstören und zum Verhungern von zwei Milliarden Menschen führen. Diese Fakten werden jedoch im Diskurs über Atomwaffen und die Doktrin der nuklearen Abschreckung kaum berücksichtigt. Im Gegenteil, die Risiken der nuklearen Abschreckung bleiben verborgen.

Ein möglicher Einsatz russischer Atomwaffen könnte nicht begrenzt werden. Wer das glaubt, ist naiv. Militärische Szenarien für den Einsatz von Atomwaffen gehen von einem hohen Eskalationsrisiko aus. Nukleare Abschreckung setzt den Willen zum Einsatz voraus. Sonst ist sie nicht glaubwürdig.

Selbst wenn Sicherheitsexperten und Militärs einen Atomkrieg als „begrenzt“ einstufen, würde er durch den plötzlichen Abfall der globalen Durchschnittstemperatur um 1,25 Grad Celsius zunächst die Ernten auf der Nordhalbkugel – und anschließend auf der Südhalbkugel – vernichten. Dies würde zu zwei Milliarden Hungertoten führen.

Aber auch ohne Atomkrieg ist das Szenario von Hunger und Ernteausfällen real. Durch die anhaltende Klimakrise verschlechtern sich die Lebensbedingungen auf der Erde rapide. In vielen Regionen der Welt nehmen Hunger, Armut und Tod als Folge von Dürren und schweren Regenfällen zu. Der Krieg in der Ukraine hat die Dringlichkeit, diese Probleme zu lösen, auf die Tagesordnung gesetzt.

Der Lösungsvorschlag der IPPNW: Die Einhaltung der planetarischen Belastungsgrenzen in allen Politikfeldern, also auch in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik, muss jetzt eingeleitet werden. Konkret bedeutet dies, der Ökologie Priorität einzuräumen.

Die IPPNW schlägt daher einen Paradigmenwechsel in der Sicherheitspolitik für die Zukunft vor. Die übergeordneten Leitgedanken müssen sein: Kooperation, gemeinsame Sicherheit statt Konkurrenz und Konfrontation, für Abrüstung, für das Klima.

Welche tragfähigen konkreten Schritte kann die Bundesregierung unternehmen?

Der G7-Gipfel muss ein starkes Signal für nukleare Rüstungskontrolle und Abrüstung setzen. Die G7-Staaten sollten den Einsatz und die Androhung des Einsatzes von Atomwaffen für unzulässig erklären. Darüber hinaus müssen die schrecklichen humanitären Folgen für Mensch und Umwelt, die durch die Erprobung und den Einsatz von Atomwaffen entstehen, anerkannt werden.
Die G7-Vertreter müssen die Stimmen der Überlebenden der 2.000 Atomtests ernst nehmen und sich auf konkrete Programme zur Unterstützung dieser Menschen einigen. Deutschland sollte finanzielle Hilfe in Aussicht stellen. Im August letzten Jahres hat Außenministerin Annalena Baerbock angekündigt, dass die Bundesregierung bei der Bewältigung der humanitären Folgen, dem Schutz der Opfer und der Sanierung der verseuchten Flächen helfen wird. Dieser Ankündigung müssen nun Taten folgen.
Auf der bevorstehenden Vorbereitungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag vom 31. Juli bis 11. August 2023 sollte die deutsche Delegation die fünf Atommächte im Sicherheitsrat auffordern, gemeinsam eine Erklärung zu verabschieden, in der sich alle fünf Atommächte zum Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen verpflichten.
Die Atommächte und alle NVV-Vertragsparteien sollten beschließen, eine entmilitarisierte Zone um das Atomkraftwerk Saporischschja einzurichten. Die Gefahr einer nuklearen Katastrophe, die weit über die Ukraine hinausreichen würde (je nach Windrichtung und Ausmaß des laufenden militärischen Bombardements), muss abgewendet werden.
Die Bundesregierung sollte auch die zweite Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag in diesem Jahr im Beobachterstatus begleiten und weitere Schritte in Richtung eines deutschen Beitritts unternehmen.

Cooperation, common security must replace confrontation

June 6, 2023

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[Dr. Angelika Claussen, co-chair of the German section of IPPNW and the federation‘s regional vice president for Europe, gave the following speech in Germany’s national parliament, the Bundestag, on  8 May.]

You have scheduled this hearing on 8 May, the anniversary of the end of the Second World War. With this commemoration, you have set an example for the future and for disarmament, for building a peace order. I thank you for this.

The world is in profound, multiple crises. The climate crisis and the increasing danger of nuclear war are the two greatest threats in the 21st century.

The Bulletin of Atomic Scientists has set the symbolic hand of the Doomsday Clock to 90 seconds to midnight, because they estimate the danger of the destruction of all life on our planet to be greater than at any time since the Second World War.  At the same time, the climate crisis is advancing. The reason for this is the massive overexploitation  of the ecological limits of our planet (planetary boundaries) due to fossil-fuel-based ways of life and production, including the military.

IPPNW-Germany also sees the world in the greatest danger since World War II; the danger of nuclear war had already grown considerably before Russia’s aggression on Ukraine, because all nuclear-weapon states are rearming their nuclear arsenals. All nuclear-weapon states dress up this armament with the term “modernisation”. But the Russian threat to use nuclear weapons in the Ukrainian war has put the real danger of nuclear war here in Europe back on the agenda. The fact is that every nuclear deterrence policy contains the option of wanting to wage a nuclear war—and that means the destruction of life on our planet, with unacceptable humanitarian consequences.

New climate models describe the catastrophic consequences of even regionally limited nuclear conflicts. A nuclear winter would destroy global food chains and lead to the starvation of two billion people. However, these facts are hardly included in the discourse on nuclear weapons and the doctrine of nuclear deterrence. On the contrary, the risks of nuclear deterrence remain hidden.

A possible use of Russian nuclear weapons could not be limited. Anyone who believes this is naïve. Military scenarios for the use of nuclear weapons assume a high risk of escalation. Nuclear deterrence presupposes the will to use them. Otherwise it is not credible.

Even if security experts and the military classify a nuclear war as “limited”, it would first destroy the harvests in the northern hemisphere—and subsequently in the southern hemisphere­—due to the sudden drop in the average global temperature of 1.25 degrees Celsius. This would lead to two billion deaths from starvation.

But even without nuclear war, the scenario of starvation and crop failure is real. The ongoing climate crisis is rapidly worsening living conditions on the planet. In many regions of the world, hunger and poverty and death are growing as a result of droughts and heavy rains. The Ukraine war has put the urgency to solve these problems on the agenda.

IPPNW‘s proposed solution: Compliance with planetary impact limits, in all policy fields, i.e. also in security and defence policy, must be initiated now. In concrete terms, this means giving priority to ecology.

IPPNW therefore proposes a paradigm shift in security policy for the future.  The overriding guiding principles must be: cooperation, common security instead of competition and confrontation, for disarmament, for the climate.

What viable concrete steps can the German government take?

  • The G7 summit must send a strong signal for nuclear arms control and disarmament. The G7 states should declare the use and threat of use of nuclear weapons inadmissible. In addition, the terrible humanitarian consequences for people and the environment caused by the testing and use of nuclear weapons must be recognised.

  • The G7 representatives must take the voices of the survivors of the 2,000 nuclear tests seriously and agree on concrete programmes to help these people. Germany should hold out the prospect of financial aid. In August last year, Foreign Minister Annalena Baerbock announced that the German government would help to deal with the humanitarian consequences, protect victims and clean up contaminated land. Now this announcement must be followed by action.

  • At the upcoming preparatory conference for the Nuclear Non-Proliferation Treaty from 31 July to 11 August 2023, the German delegation should call on the five nuclear powers in the Security Council to jointly adopt a declaration in which all five nuclear powers commit to renounce the first use of nuclear weapons.

  • The nuclear powers and all NPT parties should decide to establish a demilitarised zone around the Zaporizhzhya nuclear power plant. The danger of a nuclear catastrophe that would reach far beyond Ukraine (depending on the direction of the wind and the extent of the ongoing military bombardment) must be averted.

  • The German government should also accompany the second Conference of States on the Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons this year in observer status and take further steps towards German accession.

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Breitet sich der Krieg in der Ukraine auf Russland aus? Ray McGovern, ehem. CIA. , 30.5.23

https://seniora.org/politik-wirtschaft/breitet-sich-der-krieg-in-der-ukraine-auf-russland-aus-ray-mcgovern-ehem-cia

 

Andrew Napolitano:

Hallo zusammen, Judge Andrew Napolitano hier für Judging Freedom. Heute ist Dienstag, der 30. Mai 2023, es ist 10 Uhr morgens hier an der Ostküste der Vereinigten Staaten und zurück in den USA. Es ist natürlich immer gut, zurück zu sein, und es ist natürlich immer gut,   – es ist, als ob heute Montag wäre   – denn Montag war ein Feiertag   – dass mein lieber Freund, einer der mutigsten Menschen, die ich kenne, Ray McGovern, hier ist. Ray, es ist mir immer ein Vergnügen. Vielen Dank, dass Sie sich uns anschließen.

Ray McGovern:

Willkommen.

Andrew Napolitano:

Haben Sie am vergangenen Wochenende einen alternativen Memorial Day gefeiert?

Ray McGovern:

Oh, ja, Judge. Dies ist eigentlich ziemlich ernst. Wir Veteranen, die wir den Krieg kennen, verachten die Beobachtungen, die dazu führen, dass die Leute, die uns in den Krieg schicken, davon kommen und sagen: „Nun, danke für deinen Dienst.“   – Dabei haben sie keine Ahnung, was das zum Beispiel mit vielen meiner Kollegen gemacht hat. Hier in der Dreiecks-Gegend von North Carolina haben wir sozusagen eine alternative Feier, und ich hatte die Ehre, gestern die Hauptrede zu halten.

Andrew Napolitano:

Und was haben Sie im Wesentlichen gesagt?

Ray McGovern:

Nun, ich wollte etwas anderes machen und die Rolle der rassischen Überlegenheit, des Rassismus in der amerikanischen Außenpolitik hervorheben. Ich gab der Rede den Titel: „The Lily White Quest* Against The Rest of the World – Racism As A Factor In U.S. Foreign Policy“ [„Das blütenweiße Bestreben gegen den Rest der Welt   – Rassismus als Faktor in der amerikanischen Außenpolitik].

Und welch Wunder, als ich mich anschickte, das Haus zu verlassen, um nach Chapel Hill zu fahren, schickte mir Bruce Fine einen Leserbrief, den er gerade veröffentlicht hatte, und es war die perfekte Einleitung zu meiner Erinnerung, dass, wenn Biden nach Hiroshima fährt   – um Gottes willen   – er wieder auftaucht, Sie wissen schon, dieser Hintergrund Hiroshima. Hiroshima! Und sie haben 15 Minuten damit verbracht, dessen zu gedenken, was dort passiert ist. Als sein Vorgänger Obama nach Hiroshima ging sagte er: „Oh, ich werde mich nicht entschuldigen! Nein, nein, wir entschuldigen uns nicht! Wir sind außergewöhnlich. Wir entschuldigen uns nicht.“

Nun, wissen Sie, das ist einfach irgendwie falsch eingestuft, und so begann ich mit einem ganzen Kapitel aus dem Buch, das Oliver Stone und Peter Kuznick geschrieben haben, The History of the United States**, dem alternativen Buch, in dem es heißt   – ich werde mich hier kurz fassen   –, dass es eine Entscheidung von Harry Truman, unserem Rassisten, war, der nie etwas anderes als das N-Wort benutzte, wenn er sich auf Schwarze bezog, okay, und seinem Außenminister Jimmy Burns. Woher kam Jimmy Burns? Er kam aus dem großartigen Staat South Carolina. Wer kommt noch von dort? Nun, eigentlich   – wie heißt er noch   – Graham, Lindsey Graham kommt von dort. Und wer noch? General William Westmoreland. Und was hat Westmoreland nach dem Krieg gesagt? „Nun, wissen Sie, die Orientalen, sie beten nicht… sie messen dem Tod nicht denselben hohen Wert bei… dem Leben. Das Leben ist billig im Orient   – blah blah blah.“ Also ja, ich hatte eine Menge Beweise, um meinen Standpunkt zu belegen.

Aber der beste war Bruce Fine, der sagte. „Ray, stell sicher, dass die Leute wissen, dass die Atombomben über Hiroshima und Nagasaki absolut nicht notwendig waren“, sagte er jedem, der diesen Leserbrief las. Dass die höchsten Militärs, einschließlich MacArthur   – um Himmels willen   – Eisenhower, Admiral Lay, alle haben Truman gesagt: „Tun Sie es nicht! Es ist nicht notwendig! Wir wissen, dass die Japaner aufgeben werden. Alles, was Sie zu sagen haben, ist, dass Sie Ihren verdammten Kaiser behalten können.“ Okay, aus irgendeinem Grund war das sehr wichtig für sie, und sie hätten aufgegeben. Warum hat Truman es trotzdem getan? Weil Jimmy Burns ihn beraten hat, und er war der einzige Berater, der ihm dazu geraten hat, und dann diese Generäle, die den Fall natürlich aufgebaut haben, und so ist es passiert.

Vor diesem Hintergrund also Biden und Hiroshima… „Und das ist ein interessanter Ort… Oh Mann, wir treffen uns mit all diesen hochrangigen oder wohlhabenden Leuten und wir werden nicht einmal darüber reden, was hier passiert ist.“

Andrew Napolitano:

Wir werden nicht nur nicht darüber reden, was passiert ist, wir werden nicht nur nicht anerkennen   – das ist meine Meinung, wenn man die Zahl der Toten pro Sekunde vergleicht   –, dass der Rassist Harry Truman der größte Massenmörder in der Geschichte der Welt war.

Wir werden sogar von Hiroshima aus ankündigen, dass wir F-16 an Vladimir Zelensky schicken werden. Nein, das sind nicht unsere F-16. Wir haben sie vielleicht hergestellt. Sie befinden sich jetzt in Wiesbaden und Berlin und außerhalb Londons, aber wir werden sie von unseren Verbündeten schicken lassen. Ich habe mir den Zorn vieler meiner   – als ich bei Fox News war   – Fox-Kollegen zugezogen, als ich diese Kommentare über Harry Truman gemacht und das Konzept der Vernichtung Unschuldiger sowohl aus moralischer als auch aus rechtlicher Sicht angegriffen habe. Im Fall der ersten Bombe war es besonders verwerflich. Es war ein Sonntagmorgen und das Auge… das sichtbare Ziel des Flugzeugs war eine römisch-katholische Basilika, in der gerade eine Messe gefeiert wurde. Aber wissen Sie, man hört niemanden, der sich entschuldigt. Es sind Menschen wie Sie und ich und die Tausende, die uns jetzt zusehen, die wissen, wie schrecklich diese Entscheidungen waren.

Aber ich denke, wie ich Sie höre, sagen Sie mir, dass es um mehr geht als nur Hiroshima und Nagasaki. Sie sagen mir, dass es… und ich frage Sie das, ob hinter der amerikanischen Außenpolitik noch immer eine Rassenfeindlichkeit steht, insbesondere wenn diese Außenpolitik mit dem Militär verstärkt wird?

Ray McGovern:

Ja, es gibt sie, Judge, und ich kann es beweisen. Warum sonst ist es so einfach, die Amerikaner dazu zu bringen, die „Gelbe Gefahr“ zu hassen   – es heißt nicht mehr die „Gelbe Gefahr“   – die „chinesischen Kommunisten“! Sie wissen schon, was die chinesischen Kommunisten tun wollen. Meiner Meinung nach… In der Bronx haben wir immer gesagt: „Können wir nicht einfach miteinander auskommen?“ Ich meine: Wie wäre es mit einer Win-Win-Situation? Es gibt nur eine begrenzte Menge an Ressourcen auf der Welt. Können wir uns nicht einigen? Könnten wir sie nicht teilen? Das geht zu weit, und viele von uns sind rassistisch gefärbt. Deshalb habe ich diese Sache betitelt, wie auch immer ich sie betitelt habe. Wie lautete er? Ja: „Der blütenweiße Westen gegen den Rest“.

Nun ist Russland Teil des Rests dieser Welt und ich habe dieses kleine Zitat von Sergej Lawrow, dem Außenminister, vor fünf Tagen gefunden. Und das ist es, was er sagt, es ist wirklich interessant: „Rudyard Kipling ist in diesem Zusammenhang aus verschiedenen Gründen erwähnt worden. Ein anderer Ausspruch von ihm kommt mir in den Sinn   – der Russe… Zitat: ‚Der Russe ist eine rassische Anomalie.‚ Es ist leicht zu sehen, wie hartnäckig diese Philosophie in vielen Handlungen vieler westlicher Politiker steckt.“

Nun, ich sage Ihnen noch etwas, das Kipling gedichtet hat: „Es ist nicht klug für den christlichen Weißen, den asiatischen Braunen zu bedrängen, denn der Christ wehrt sich, und der Asiate lächelt und macht den Christen nieder. Am Ende des Kampfes steht da ein weißer Grabstein mit dem Namen des Verstorbenen und der Grabinschrift: Hier liegt ein Narr, der den Osten bedrängen wollte.“

Andrew Napolitano:

Hmm   – Sie haben Senator Graham erwähnt. Ich glaube nicht, dass wir das Zitat haben, aber ich habe es heute Morgen gehört. Bei einem Abendessen in Kiew, bei dem er neben Präsident Zelensky saß, wurde Senator Graham mit den Worten zitiert, dass das Geld, das wir für die Tötung von Russen ausgeben, das beste Geld ist, das wir je ausgegeben haben.

Nun, eine solche Haltung wird, so denke ich, erhebliche Rückwirkungen haben. Ich meine, können wir jemals erwarten, diplomatische Beziehungen zu Russland zu haben, solange Wladimir Putin der Präsident ist?

Ray McGovern:

Nun, das können wir, wenn Leute wie Lindsey Graham ihre gerechte Strafe bekommen. Das ist weit hergeholt, aber Russland spielt ein langes Spiel, wie China, und Sie kennen die Antwort der Sprecherin für auswärtige Angelegenheiten, Maria Zacharova, sie war wirklich interessant über Lindsey Graham. Ich habe sie heute Morgen ausgedruckt. Ich kann es jetzt nicht finden, aber sie sagt: „Wissen Sie, damit haben wir es zu tun. Wissen Sie, das ist verrückt. Das ist Rassismus, und es handelt sich offensichtlich um eine sehr einflussreiche Person. Wir müssen juristisch gegen ihn vorgehen.“ Und das ist es, was die Russen jetzt offenbar tun, sie versuchen, einen Weg zu finden, um zu sagen: „Nun, dieser Typ ist ein Kriegsverbrecher. Offensichtlich, weil er glaubt, dass ein toter Russe ein guter Russe ist.“

Andrew Napolitano:

Was hat es mit einer rassistischen Haltung der amerikanischen Regierung zu tun, wenn die amerikanische Regierung die Ukraine als Rammbock benutzt, um Wladimir Putin loszuwerden?

Ray McGovern:

Nun, in Bezug auf die Russen ist es natürlich mehr als rassistisch. Die Amerikaner wurden sechs Jahre lang einer Gehirnwäsche unterzogen, die besagt, dass Putin der leibhaftige Teufel ist und die Russen nicht nur die Ukraine, sondern auch die baltischen Staaten und Polen übernehmen wollen. Sie wissen, dass all das nicht bewiesen ist. Aber die meisten Amerikaner glauben das aufgrund der Medien. Und in Bezug auf die Ukraine? Die Leute sagen einfach: „Wir müssen die Russen dort schlagen.“ Manche Leute sagen: „Oh, bevor wir sie hier zu Hause bekämpfen müssen!“ Oder? Ich bitte Sie! Es gibt nicht den geringsten Beweis dafür, dass es Putin jemals in den Sinn gekommen wäre, die Krim zu annektieren, bevor wir am 22. Februar 2014 diesen Putsch inszeniert haben.

Jetzt habe ich etwas entdeckt, das damit zusammenhängt. Das hatte ich vergessen: Putin hat gesagt: „Obama hat mich am 21. Februar 2014 angerufen.“ Putin hat das öffentlich gesagt. Er sagte: „Und er hat mir versichert, dass wir hier alles unter Kontrolle haben. Bei uns ist alles in Ordnung.“ Okay, am gleichen Tag hat Biden Janokovic angerufen und gesagt: „Verlassen Sie besser die Stadt und rufen Sie Ihre Polizei zurück.“ So ist es geschehen. Der Präsident täuscht den russischen Präsidenten und der Vizepräsident sagt dem Präsidenten, dem rechtmäßig gewählten Präsidenten der Ukraine: „Hau ab, verlass die Stadt und sorge dafür, dass Deine Leute keinen Widerstand leisten.“ Und so sagt Janokovic: „In Ordnung.“ Und er verlässt die Stadt. Er muss von den Russen gerettet werden. Wenn man also von Doppelmoral und so weiter spricht: Dies ist die persönliche Erfahrung, die Herr Putin sowohl mit Herrn Obama als auch mit Herrn Biden gemacht hat.

Ein letzter Punkt: Biden sagte am 30. Dezember 2021: „Washington hat nicht die Absicht, offensive Raketen in der Ukraine zu stationieren.“ Große Sache. Silvester: Große Feier in Moskau. Die engsten Putin-Berater… Uschakow: „Das ist großartig! Die Verhandlungen haben einen großartigen Start!“

Raten Sie mal, was passiert ist: Das ist unter den Tisch gefallen. Sullivan und Biden und Nuland haben wahrscheinlich Joe ins Ohr geflüstert: „Joe, das hast du nicht wirklich gesagt, oder?“   – „Oh ja, ich dachte, vielleicht…“   – „Nun, vergiss es!“ Er hat es vergessen, und das alles ist nur sechs bis acht Wochen vor dem Krieg in der Ukraine geschehen.

Also zu sagen, dass das unprovoziert war, ist wirklich verrückt. Zu sagen, dass er andere Möglichkeiten hatte, ist ebenfalls verrückt. Und das ist jetzt ein aktuelles Thema, denn ich habe es kürzlich angesprochen, und niemand kann mir sagen… niemand kann mir sagen, welche Optionen er gehabt hätte.

Andrew Napolitano:

Ich möchte Ihnen und allen, die uns jetzt zusehen, zeigen, was heute Morgen in Moskau passiert ist. Dies ist eine der Drohnen, die in einem Wohnviertel explodiert ist.

[eingeblendeter Videoclip]

Nun ich verstehe nichts von Drohnen. Für mich sieht das nach einer Menge aus, und ich weiß, dass es in einem Wohngebiet war, und es war 10-Minuten Fahrstrecke von Präsident Putins offiziellem Wohnsitz entfernt. Aber meine Frage an Sie, Ray, ist folgende: Haben die amerikanischen Geheimdienste von der Entscheidung der Ukrainer, Drohnen auf diese Weise einzusetzen, Kenntnis gehabt, bevor sie eingesetzt wurden? Und wenn die Antwort ja lautet: Hätten Victoria Nuland und ihre Mitarbeiter dem zugestimmt?

Ray McGovern:

Ich kenne die Antworten darauf nicht. Aber das ist hier nicht das eigentliche Thema. Die Antwort auf diese Frage ist, was Putin denkt. Nun gibt es genügend Zuschauer und andere NATO-Offiziere, die in alles, was das ukrainische Militär und seine Geheimdienste tun, eingebettet sind, so dass Putin nicht umhinkonnte, zu denken oder zu folgern: „Ja, das wurde mit der Ermutigung zumindest derjenigen Amerikaner getan, die in Kiew wirklich zählen. Und was bedeutet das?

Nun, wissen Sie, die USA ließen… Was die USA in Bezug auf den einen   – ich schätze, es war der 8. April   – gesagt haben, „diese Ukrainer haben das alles selbst gemacht. Wir waren nicht informiert.“ Die USA lassen die Ukrainer jetzt leichter davonkommen. Diesmal waren es mehrere Drohnen und sie wurden abgeschossen. Scheinbar keine Schäden, außer Sachschäden. Aber werden die Russen jetzt sagen: „Richtig, wir sollen glauben, dass die Ukrainer das alles selbst gemacht haben? Nun, das ist noch schlimmer! Das ist schlimmer, als wenn sie es mit eurer Erlaubnis getan hätten. Sie sind unberechenbar! Versuchen sie, uns in einen Krieg mit euch zu verwickeln? Nun, natürlich tun sie das!“

Aber Putin hat einen ziemlich kühlen Kopf. Ich glaube nicht, dass es zu einer Debatte kommen wird.

Andrew Napolitano:

Hier ist Victoria Nuland…

Ray McGovern:

Müssen wir?

Andrew Napolitano:

… nur um der Geschichte willen.

Ray McGovern:

Okay.

[eingeblendeter Videoclip]

Victoria Nuland:

Und noch während Sie die Gegenoffensive planen, an der wir seit etwa vier oder fünf Monaten mit Ihnen arbeiten, beginnen wir bereits unsere Gespräche mit der ukrainischen Regierung und mit Freunden in Kiew sowohl auf der zivilen als auch auf der militärischen Seite über die langfristige Zukunft der Ukraine.

Andrew Napolitano:

Beginnen wir mit der ersten: Die amerikanische Regierung   – ich nehme an, sie spricht für das Außenministerium, nicht für das Verteidigungsministerium   – arbeitet seit vier oder fünf Monaten an der Vorbereitung der Frühjahrsoffensive. Jetzt haben wir Ende Mai, Anfang Juni. Wo steht die Offensive? Das ist Nummer eins.

Nummer zwei: Überrascht es Sie, dass die Amerikaner   – wenn sie die Wahrheit sagt   – an der Planung dieser Offensive beteiligt waren?

Und Nummer drei: Wovon spricht sie   – welche Planung der ukrainischen Regierung für die Zukunft?

Ray McGovern:

Wo ist General Saluschni hin? Lang ist’s her… Wir haben ihn einen ganzen Monat lang nicht gesehen. Nicht wahr? Okay, was ist da los? Die Sache wird immer wieder verschoben. Ich bin mir sicher, dass sie etwas versuchen werden. Aber sie werden es nur versuchen, weil Leute wie Nuland sagen: „Ihr müsst das tun, sonst geht euch das Geld aus. Wir werden nicht in der Lage sein, weitere Ausgaben zu rechtfertigen.“ Jetzt hat sich die Situation zugespitzt.

Ich glaube nicht, dass dieser Kongress noch mehr Milliarden von Dollar zur Verfügung stellen wird. Das Gleiche geschah in Vietnam und in Nicaragua. Ich glaube, der Kongress wird endlich den Geldhahn zudrehen und sagen: „Nun, sehen Sie, lassen Sie uns einen Handel machen. Diese Leute sind wirklich ein trauriger Haufen. Wo ist eigentlich Saluschni?“

Und Nuland? Ja, sie gibt ganz offen zu, was wir tun. Und, wissen Sie, wenn der Generalstab Putin berät und er sagt: „Nun, vielleicht wussten die Amerikaner nichts von diesen Drohnen.“ Dann werden sie sagen: „Oh, warten Sie einen Moment! Hören Sie sich das von Nuland an, ja? Sie planen diese Sache seit vier oder fünf Monaten.“ Es wird also ziemlich gefährlich.

Nochmals: Ich glaube, Putin hat einen Lauf. Er braucht auf diesen Köder nicht anzuspringen. Er könnte etwas Ernsthaftes in Bezug auf den Ort tun, an dem Zelensky dieser Tage lauert. Aber ich würde sogar sagen, das ist unwahrscheinlich. Er kann einfach so weitermachen wie bisher, bis der Kongress die Mittel stoppt.

Andrew Napolitano:

Sie haben General Saluschni erwähnt. Er war natürlich der Stabschef des ukrainischen Militärs.

Ray McGovern:

Richtig.

Andrew Napolitano:

Und Sie und unsere anderen Freunde mit Erfahrung im Militär haben gesagt, dass er als militärische Führungspersönlichkeit respektiert wird oder wurde, nicht als politischer Schreiberling. Sie sind auch, glaube ich   – Ray, korrigieren Sie mich, wenn ich falsch liege   – zu dem Schluss gekommen, dass General Saluschni eine lebensverändernde Verletzung, eine Art Kopfverletzung, erlitten hat, als er an der Front war und nie wieder Chef des Militärs sein wird. Sind Sie auch dieser Ansicht?

Ray McGovern:

Ja, das bin ich immer noch. Er war eindeutig verletzt. Die Ukrainer haben versucht, alle Bilder, alle Fotografien und alle Videoclips zusammenzufügen, um zu zeigen, dass er noch am Leben ist. Ich glaube also, dass er noch am Leben ist. Ich denke, er ist außer Gefecht gesetzt, und das, was sie gezeigt haben, sollte offensichtlich zeigen, dass der Mann lebt. Vielleicht lebt er noch, aber wenn die Russen bei ihren Drohnenangriffen so präzise vorgehen können   – nun, das ist ein Schaden, das ist Verwundung   – und nicht das Zusammenschießen eines Haufens von Gebäuden…

Also, wissen Sie, die Russen haben eine Menge, das sie noch nicht einmal eingesetzt haben. Was ich damit sagen will ist, dass es wirklich an der Zeit ist, höchste Zeit, dass die Anfänger, die Biden beraten, ihm wirklich sagen: „Wirf einen Blick auf die Karte, Joe!“ Ihm zeigen, dass dies von Anfang an eine wirklich, wirklich schlechte Idee war. Bringen wir diese Typen dazu, zu verhandeln und einen Waffenstillstand zu schließen.

Andrew Napolitano:

Wir haben doch immer noch einen Ausweg, nicht wahr?

Ray McGovern:

Ja, haben wir. Alles, was es braucht ist, dass Biden erkennt, was ich gerade gesagt habe und Druck auf Zelensky ausübt und sagt: „In Ordnung, wir werden uns mit dem zufrieden geben, was wir bekommen können.“

Die Russen werden verhandeln. Sie können den Vatikan einschalten, sie können Erdogan in der Türkei einschalten, sie können nutzen, was immer sie wollen, aber… Der Deal, den unsere bekommen werden, wird nicht so gut sein wie der Deal, den wir ihnen damals im März 2002 angeboten haben, okay? Aber wir werden verhandeln.

Ich glaube nicht, dass die Russen… Nun, ich weiß, dass die Russen nicht die ganze Ukraine übernehmen wollen. Eine Einigung ist also absehbar. Medwedew, der frühere Präsident, hat drei Szenarien für eine mögliche Einigung skizziert.*** Ich hoffe also, dass die Leute zur Vernunft kommen und sagen, bevor es noch schlimmer wird mit den F-16 und all diesen Dingen: „Seht mal, uns geht sowieso das Geld aus. Die NATO ist gespalten. Lasst uns verhandeln.“

Andrew Napolitano:

Raymond McGovern, es ist mir immer ein Vergnügen, mein lieber Mann. Ich danke Ihnen für all den Intellekt und die Informationen, die Sie in diese Interviews einbringen. Ich freue mich jede Woche darauf, ebenso wie die vielen, vielen, vielen Tausenden, die uns zusehen.

Ray McGovern:

Sehr gerne geschehen.

Andrew Napolitano:

Mehr dazu, sobald wir mehr erfahren. Judge Napolitano für Judging Freedom

* Anmerkung des Übersetzers: Der Begriff „Lily White“ (wörtlich: blütenweiß) hat historische Konnotationen im Zusammenhang mit Rassismus und Diskriminierung. In den Vereinigten Staaten entstand der Ausdruck „Lily White Movement“ (oder „Lily White Quest“) im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert als eine Bewegung innerhalb der Republikanischen Partei, die darauf abzielte, Afroamerikaner auszuschließen und die Interessen der weißen Parteimitglieder zu fördern.

Die Lily-White-Bewegung zielte darauf ab, Afroamerikaner aus Machtpositionen innerhalb der Partei zu entfernen und ihnen Möglichkeiten der politischen Beteiligung und Vertretung zu verweigern. Sie war Ausdruck von Rassenvorurteilen und spiegelte den systemischen Rassismus jener Zeit wider.

Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass der Begriff an sich keinen Rassismus impliziert, da „Lily White“ auch in anderen Zusammenhängen verwendet werden kann, um Unschuld oder Reinheit zu beschreiben. Im historischen Kontext der Lily-White-Bewegung wird er jedoch mit rassistischen Ideologien und ausgrenzenden Praktiken in Verbindung gebracht.

** Oliver Stone und Peter Kuznick, The Untold History of The United States, 2012

*** Anhang: Dmitri Medwedew vom 25. Mai 2023:

https://t.me/medvedev_telegram/330

[Übersetzung:]

Vor kurzem habe ich darüber geschrieben, warum die Ukraine verschwinden wird.

Jetzt ist es an der Zeit zu sagen, wie die Ukraine verschwinden wird und wie groß das Risiko eines neuen Konflikts in Europa und der Welt ist.

Es wird davon abhängen, auf welche Weise dieser sterbende Staat als Ergebnis eines verlorenen militärischen Konflikts zerfallen wird. Es gibt zwei Wege. Entweder der Weg der relativ langsamen Erosion der ukrainischen Staatlichkeit mit einem allmählichen Verlust der verbleibenden Elemente staatlicher Souveränität. Oder der Weg des sofortigen Zusammenbruchs mit der gleichzeitigen Vernichtung aller Anzeichen von Staatlichkeit. In jedem Fall sind drei Szenarien nach einem solchen Zusammenbruch wahrscheinlich.

Szenario eins: Die westlichen Regionen der Ukraine werden von einer Reihe von EU-Staaten übernommen, mit einem anschließenden „Anschluss“ dieser Gebiete durch die Empfängerstaaten. Gleichzeitig wird ein Teil des ukrainischen „Niemandslandes“ verbleiben, das zwischen Russland und den Gebieten liegt, die unter die Souveränität einer Reihe europäischer Länder gefallen sind. Das verbleibende herrenlose Gebiet erklärt seine Nachfolge von der ehemaligen Ukraine, seine internationale Rechtspersönlichkeit und seine Absicht, die verlorenen Gebiete mit allen Mitteln zurückzufordern. Dies bezieht sich natürlich nur auf die Gebiete, die Teil Russlands wurden. Gleichzeitig bekundet diese „neue“ Ukraine sofort ihren Wunsch, der Europäischen Union und der NATO beizutreten, was mittelfristig auch geschieht. Der bewaffnete Konflikt wird in kurzer Zeit wieder aufgenommen und verwandelt sich in einen Dauerkonflikt mit der Gefahr, dass er sich schnell zu einem ausgewachsenen Dritten Weltkrieg ausweitet.

Szenario zwei: Die Ukraine verschwindet nach der Vollendung der Speziellen Militär-Operation (SMO) im Prozess der Aufteilung zwischen Russland und einer Reihe von EU-Staaten. Es wird eine ukrainische Exilregierung in einem europäischen Land gebildet. Der Konflikt endet mit angemessenen Garantien, dass er kurzfristig nicht wieder aufflammt, aber mit fortgesetzten terroristischen Aktivitäten ukrainischer Nazis, die sich in den EU-Staaten, die westukrainisches Land erhalten haben, verstreut wiederfinden werden. Das Risiko einer Wiederaufnahme des Konflikts oder seiner Eskalation zu einem Weltkrieg kann in diesem Fall als moderat angesehen werden.

Szenario drei: Es geschieht das Gleiche wie im ersten Fall, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Die westlichen Gebiete der Ukraine schließen sich einer Reihe von EU-Ländern an. Die Bevölkerung der zentralen und einiger anderer herrenloser Provinzen der Ukraine erklärt sofort ihr Selbstbestimmungsrecht gemäß Artikel 1 der UN-Charta. Die Bevölkerung der zentralen und einiger anderer herrenloser Regionen der Ukraine fordert sofort ihr Recht auf Selbstbestimmung durch den Beitritt zur Russischen Föderation ein. Ihrem Antrag wird stattgegeben, und der Konflikt endet mit ausreichenden Garantien, dass er sich langfristig nicht wiederholen wird.

Es gibt keine andere Möglichkeit. Und das ist jedem klar, auch wenn manche im Westen das nicht wahrhaben wollen.

Die zweite Option mag uns vorübergehend genügen, aber wir brauchen eine dritte.

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