Warum wollte Netanjahu die Hamas stärken?

Warum wollte Netanjahu die Hamas stärken?   https://wp.me/paI27O-50L

https://www.haaretz.com/israel-news/2023-10-11/ty-article/.premium/netanyahu-needed-a-strong-hamas/0000018b-1e9f-d47b-a7fb-bfdfd8f30000?lts=1697754262911

English below…

Opinion |

Why Did Netanyahu Want to Strengthen Hamas?

Haaretz | Israel Nachrichten
Meinung | Warum wollte Netanjahu die Hamas stärken?

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu.Credit: ABIR SULTAN/Pool via REUTERS/File Photo

Dmitry Shumsky
11. Oktober 2023

Es besteht kein Zweifel daran, dass die Gründe für das schändliche Missgeschick von unvorstellbarem Ausmaß, das an jenem dunklen Simchat-Tora-Tag zur ungehinderten Übernahme von mehr als 20 israelischen Gemeinden nahe der Gaza-Grenze durch die Hamas-Armee führte, unmittelbar und kurzfristig in einem peinlichen militärischen und geheimdienstlichen Versagen liegen.

Natürlich geht es dabei auch um die kriminelle Vernachlässigung der Staatsgeschäfte durch einen angeklagten Premierminister, der fieberhaft nach Wegen sucht, um einem Prozess zu entgehen. Und der Preis dafür ist die Zerstörung der existenziellen Grundlagen der israelischen Gesellschaft und des Landes.

Ziel der Doktrin war es, die Kluft zwischen der Hamas im Gazastreifen und der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland aufrechtzuerhalten.

Doch die tiefen Wurzeln der Machbarkeit des mörderischen Angriffs der islamistisch-nationalistischen Phalangisten aus dem Gefängnis Gaza auf israelische Bürger sollten eigentlich in einer früheren Periode der Amtszeit Benjamin Netanjahus als Ministerpräsident gesucht werden – vor seinem Strafprozess und seinem Bündnis mit den nationalistischen Kahanisten und dem Justizputsch, als er noch als „besonnen“ und „rational“ und „verantwortungsbewusst“ galt.

Denn seit seinem zweiten Amtsantritt als Premierminister im Jahr 2009 hat derselbe Netanjahu eine zerstörerische, verzerrte politische Doktrin entwickelt und vorangetrieben, die besagt, dass eine Stärkung der Hamas auf Kosten der Palästinensischen Autonomiebehörde gut für Israel wäre.

Der Zweck dieser Doktrin bestand darin, die Kluft zwischen der Hamas im Gazastreifen und der Palästinensischen Autonomiebehörde im Westjordanland aufrechtzuerhalten. Dadurch würde die diplomatische Lähmung aufrechterhalten und die „Gefahr“ von Verhandlungen mit den Palästinensern über die Teilung Israels in zwei Staaten für immer gebannt – mit dem Argument, dass die Palästinensische Autonomiebehörde nicht alle Palästinenser vertritt.
Eine von der Hamas eingestellte palästinensische Mitarbeiterin zeigt US-Dollar-Noten, nachdem sie ihr Gehalt erhalten hat, im südlichen Gazastreifen, 9. November 2018.Credit: \ IBRAHEEM ABU MUSTAFA/ REUTERS

Diese fehlerhafte Strategie machte die Hamas von einer unbedeutenden Terrororganisation zu einer effizienten, tödlichen Armee mit gut ausgebildeten, entmenschlichten Sturmtruppen, blutrünstigen Killern, die unschuldige israelische Zivilisten, darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen, gnadenlos abschlachteten.

Das ist solide dokumentiert. Zwischen 2012 und 2018 genehmigte Netanjahu Katar die Überweisung von insgesamt etwa einer Milliarde Dollar an den Gazastreifen, wovon mindestens die Hälfte an die Hamas, einschließlich ihres militärischen Flügels, ging. Der Jerusalem Post zufolge begründete Netanjahu bei einem privaten Treffen mit Mitgliedern seiner Likud-Partei am 11. März 2019 diesen rücksichtslosen Schritt wie folgt: Der Geldtransfer ist Teil der Strategie, die Palästinenser in Gaza und im Westjordanland zu spalten. Jeder, der gegen die Gründung eines palästinensischen Staates ist, muss den Geldtransfer von Katar an die Hamas unterstützen. Auf diese Weise vereiteln wir die Gründung eines palästinensischen Staates (wie in dem hebräischsprachigen Buch „Neged Haruach“ des ehemaligen Kabinettsmitglieds Haim Ramon, S. 417, berichtet)

In einem Interview mit der Nachrichten-Website Ynet am 5. Mai 2019 sagte Netanjahus Mitarbeiter Gershon Hacohen, ein Generalmajor der Reserve: „Wir müssen die Wahrheit sagen. Netanjahus Strategie ist es, die Option von zwei Staaten zu verhindern, also macht er die Hamas zu seinem engsten Partner. Offensichtlich ist die Hamas ein Feind. Versteckt ist sie ein Verbündeter.“

In einem Tweet vom 20. Mai 2019 zitierte Channel 13 den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak mit den Worten: „Netanjahu ist nicht an der Zwei-Staaten-Lösung interessiert. Vielmehr will er den Gazastreifen vom Westjordanland trennen, wie er mir Ende 2010 sagte.“ Dies sagte Mubarak in einem Interview mit der kuwaitischen Tageszeitung Al-Anba.

Es lohnt sich, über die erschreckende Bedeutung dieser Äußerungen nachzudenken. Ein israelischer Premierminister kultivierte wissentlich und kalkuliert einen der erbittertsten und fanatischsten Feinde Israels, einen Feind, dessen erklärtes Ziel die Zerstörung des Landes ist. Und er tat dies, um das aus seiner Sicht schreckliche Szenario einer Rückkehr zu israelisch-palästinensischen Verhandlungen zu verhindern. Netanjahu hat leichtsinnigerweise das Leben von Israelis aufs Spiel gesetzt, und tatsächlich haben am vergangenen Schabbat mehr als 1.000 von ihnen dieses törichte Spiel mit ihrem Leben bezahlt.

„Diese Regierung hat Blut, Ströme von Blut, an ihren Händen“, schrieb Iris Leal diese Woche zu Recht in Haaretz (Haaretz, 8. Oktober). Aber man sollte anerkennen und klar und deutlich sagen, dass auf israelischer Seite die Person, die die Hauptverantwortung für die Tötung von mehr als tausend Israelis durch die Hamas trägt, Benjamin Netanjahu ist – ihr heimlicher Verbündeter, wie Generalmajor Cohen es ausdrückte, aber auch ein effektiver und wesentlicher Verbündeter für die palästinensische religiös-nationalistische Terrororganisation, zumindest zwischen 2012 und 2019.

Dank der Weiterleitung von Millionen von katarischen Dollars an den Gazastreifen, mit Netanjuhus wiederholter Zustimmung als Teil einer bewussten und böswilligen Politik, die nichts anderes zum Ziel hatte, als die Zweistaatenlösung zu begraben, erwarb die Hamas in relativ kurzer Zeit übermäßige militärische Fähigkeiten. Und das führte zu der gegenwärtigen Situation, die, wie ich schreibe, etwa 1.000 Israelis das Leben gekostet hat.

Mit dem Ende der Feindseligkeiten, wenn es denn kommt, kann man hoffen, dass eine staatliche Untersuchungskommission einberufen wird, um die Ereignisse rund um das Simchat-Tora-Massaker – ein beispielloses Abschlachten von Juden in ihrem eigenen Land – zu untersuchen. Eine der wichtigsten Fragen, die die Kommission untersuchen sollte, ist Netanjahus langfristige Politik der Stärkung der Hamas.

Benjamin Netanjahu
Gaza-Krieg
Gaza-Raketen     Gaza

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Haaretz | Israel News
Opinion | Why Did Netanyahu Want to Strengthen Hamas?
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Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu.Credit: ABIR SULTAN/Pool via REUTERS/File Photo
Dmitry Shumsky
Oct 11, 2023

There’s no doubt that in the immediate and short term, the reasons behind the disgraceful mishap of inconceivable scope that led to the Hamas army’s unhindered takeover of more than 20 Israeli communities near the Gaza border that dark Simchat Torah day involve an embarrassing military and intelligence failure.

Of course, they also involve the criminal neglect of the affairs of state by an indicted prime minister who is feverishly preoccupied with finding ways to escape trial. And the price is the destruction of the existential foundations of Israeli society and of the country.

The purpose of the doctrine was to perpetuate the rift between Hamas in Gaza and the Palestinian Authority in the West Bank.

But the deep roots of the feasibility of the murderous assault by the Islamist nationalist phalangists from the prison that is Gaza on Israeli citizens should actually be sought in an earlier period of Benjamin Netanyahu’s time in office as prime minister – prior to his criminal trial and his alliance with nationalist Kahanists and the judicial coup, back when he was considered “level-headed” and “rational” and “responsible.”

That’s because since he took office as prime minister a second time in 2009, that same Netanyahu developed and advanced a destructive, warped political doctrine that held that strengthening Hamas at the expense of the Palestinian Authority would be good for Israel.

The purpose of the doctrine was to perpetuate the rift between Hamas in Gaza and the Palestinian Authority in the West Bank. That would preserve the diplomatic paralysis and forever remove the “danger” of negotiations with the Palestinians over the partition of Israel into two states – on the argument that the Palestinian Authority doesn’t represent all the Palestinians.
A Palestinian Hamas-hired employee displays U.S. dollar notes after receiving her salary, in the southern Gaza Strip, November 9, 2018.Credit: \ IBRAHEEM ABU MUSTAFA/ REUTERS

That flawed strategy turned Hamas from a minor terrorist organization into an efficient, lethal army with highly trained, dehumanized stormtroopers, bloodthirsty killers who mercilessly slaughtered innocent Israeli civilians including women, children and the elderly.

This is solidlydocumented. Between 2012 and 2018, Netanyahu gave Qatar approval to transfer a cumulative sum of about a billion dollars to Gaza, at least half of which reached Hamas, including its military wing. According to the Jerusalem Post, in a private meeting with members of his Likud party on March 11, 2019, Netanyahu explained the reckless step as follows: The money transfer is part of the strategy to divide the Palestinians in Gaza and the West Bank. Anyone who opposes the establishment of a Palestinian state needs to support the transfer of the money from Qatar to Hamas. In that way, we will foil the establishment of a Palestinian state (as reported in former cabinet member Haim Ramon’s Hebrew-language book “Neged Haruach”, p. 417)

In an interview with the Ynet news website on May 5, 2019, Netanyahu associate Gershon Hacohen, a major general in reserves, said, “We need to tell the truth. Netanyahu’s strategy is to prevent the option of two states, so he is turning Hamas into his closest partner. Openly Hamas is an enemy. Covertly, it’s an ally.”

In a tweet on May 20, 2019, Channel 13 quoted Egyptian President Hosni Mubarak saying: “Netanyahu isn’t interested in the two-state solution. Rather, he wants to separate Gaza from the West Bank, as he told me at the end of 2010.” Mubarak said that during an interview with the Kuwaiti daily Al-Anba.

It’s worth dwelling on the horrifying significance of these remarks. An Israeli prime minister himself knowingly and calculatingly cultivated one of Israel’s most bitter and fanatic foes, an enemy whose declared aim is to destroy the country. And he did it to prevent the horror scenario from his standpoint of a return to Israeli-Palestinian negotiations. Netanyahu recklessly gambled on the lives of Israelis, and in fact, last Shabbat, more than 1,000 of them paid the price of that foolish gamble with their lives.

“This government has blood, rivers of blood, on its hands,” Iris Leal justifiably wrote in Haaretz this week, (Haaretz, Oct. 8). But one should acknowledge and clearly and explicitly state that, on the Israeli side, the person bearing the fundamental responsibility for the killing of more than a thousand Israelis by Hamas is Benjamin Netanyahu – its covert ally, as Maj. Gen. Cohen put it, but also an effective and essential one for the Palestinian religious nationalist terrorist organization, at least between 2012 and 2019.

Thanks to the funneling of millions of Qatari dollars to Gaza, with Netanyuhu’s repeated approval as part of a deliberate and malicious policy aimed at nothing other than burying the two-state solution, Hamas acquired inordinate military capabilities within a relatively short time. And that resulted in the current situation, which as I write, has taken the lives of about 1,000 Israelis.

With the end of the hostilities, when it comes, one may hope that a state commission of inquiry to investigate the events surrounding the Simchat Torah massacre – an unprecedented slaughter of Jews in their own country – would be convened. One of the main issues that the commission should investigate is Netanyahu’s long-term policy of strengthening Hamas.

Benjamin Netanyahu
Gaza war
Gaza rockets     Gaza

 

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Es gab eine zentrale Ukrainedemo in Berlin am 25.11.23 «Für Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit»

«Für Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit»
Mit einer Demonstration im Herzen der deutschen Hauptstadt Berlin sagten am Samstag viele Tausende «Nein zu Kriegen».
Ein Bericht von Tilo Gräser:
https://transition-news.org/fur-friedensfahigkeit-statt-kriegstuchtigkeit

 

Hi there, I want to share this petition titled „Nein zu Kriegen – Rüstungswahnsinn stoppen – Zukunft friedlich und gerecht gestalten“ with you:  https://nie-wieder-krieg.org/ 

Nein zu Kriegen Rüstungswahnsinn stoppen. Zukunft friedlich & gerecht gestalten.

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Krankenhausvernichtung in Gaza, Caitlin Johnstone

Krankenhausvernichtung in Gaza, Caitlin Johnstone  https://wp.me/paI27O-50B

https://www.caitlinjohnst.one/p/the-mainstream-press-keep-slamming?utm_campaign=email-post&r=g2ir2&utm_source=substack&utm_medium=email

Ein neuer Bericht des britischen Nachrichtensenders Channel 4 News trägt zu der überraschenden Menge an Widersprüchen bei, die wir in der Mainstream-Presse gegenüber Israels Darstellung der tödlichen Explosion im arabischen Krankenhaus Al-Ahli in Gaza an diesem vergangenen Dienstag beobachten.

Der Bericht, der von Alex Thomson, dem Chefkorrespondenten von Channel 4, angeführt wird, zeigt eklatante Lücken in Israels Behauptung auf, dass eine fehlgeschlagene Rakete des palästinensischen Islamischen Dschihad für die Explosion verantwortlich war, sowie in dem angeblichen Audiomitschnitt, den Israel veröffentlicht hat und von dem es behauptet, dass es sich um ein abgefangenes Gespräch zwischen zwei Hamas-Kämpfern handelt, in dem sie sagen, dass Israel nicht verantwortlich sei. Es ist auch ein Argument, das für die Apologeten Israels unbequem sein wird, die behaupten, dass Fotos der Schäden am Krankenhaus die Möglichkeit eines israelischen Luftangriffs ausschließen.
https://twitter.com/alextomo/status/1714730004163051847

„Und was ist mit Israels Erklärung?“ sagt Thomson. „Sie haben die ganze Nacht hindurch gearbeitet, um ihre Version zu veröffentlichen. Pressekonferenz am Morgen. Schlussfolgerung: ein islamischer Dschihad hat das alles verursacht.“

Sie präsentieren zwei Hamas-Agenten, die angeblich über den Anschlag sprechen“, berichtet Thomson. „Die Hamas bezeichnet dies als eine offensichtliche Fälschung. Zwei unabhängige arabische Journalisten haben uns dasselbe gesagt, aufgrund der Sprache, des Akzents, des Dialekts, der Syntax und des Tons. Nichts davon sei glaubwürdig, sagen sie.“

„Ebenso behauptet Israel, dass die fehlgeschlagene Rakete des Islamischen Dschihad von hier aus abgefeuert wurde: einem Friedhof ganz in der Nähe des Krankenhauses“, fährt Thomson fort. „Aber sehen Sie sich das Video des Ereignisses noch einmal an – die Flugbahn der Rakete passt nicht zu diesem Ort. Zu hoch. Zu horizontal. Verwirrenderweise heißt es in der Präsentation der Israelis auch, die Rakete sei von einem Ort im Südwesten abgefeuert worden; beides kann nicht sein.“
https://twitter.com/Lowkey0nline/status/1714775482283991172

Thomson berichtet auch, dass die Fotos des Explosionsortes zwar eine bodenexplosive israelische Munition auszuschließen scheinen, dass sie aber durchaus mit anderen von Israel verwendeten Munitionsarten übereinstimmen, die leicht einen solchen Tribut an Menschenleben hätten fordern können.

„Dies ist das, was man heute im Krankenhaus sieht – kleine Krater, die man von einem Mörser- oder Artillerieeinschlag erwarten würde, nicht von einer Rakete“, sagt Thomson. „Die umliegenden Gebäude sind nur oberflächlich beschädigt, die Struktur ist nicht eingestürzt. Einige der Fenster einer angrenzenden Kirche sind noch intakt. Dies macht einen bodenexplosiven israelischen Raketenangriff unwahrscheinlich, aber es schließt eine Luftmunition nicht aus, die zwar große Verluste an Menschenleben verursachen könnte, aber weitaus weniger strukturelle Schäden verursachen würde.“

Thomson stellt auch fest, dass „Israel in Sachen Kriegspropaganda in Form ist“, und verweist auf seine falschen Dementis der IDF-Tötungen des britischen Filmemachers James Miller und der palästinensisch-amerikanischen Journalistin Shireen Abu Akleh.
https://twitter.com/alextomo/status/1714669850847580256

Auf Twitter (oder wie auch immer wir es jetzt nennen) waren Thomsons Bemerkungen zu der israelischen Audiodatei noch deutlicher.

Mehrere Experten bestätigen gegenüber Channel 4 News die Ansicht der Hamas, dass das Tonband, auf dem „Hamas“-Aktivisten über die Fehlfunktion der Rakete sprechen, eine Fälschung ist“, twitterte Thomson. „Sie sagen, dass der Ton, die Syntax, der Akzent und die Ausdrucksweise absurd sind.“

Die Geschichte befindet sich noch in der Entwicklung und es wird noch viel aufgedeckt werden, aber für mich ist dies vielleicht der bisher belastendste Beweis gegen Israel. Wenn Israel das Krankenhaus nicht bombardiert hat, warum veröffentlicht es dann gefälschte Audioclips von Leuten, die sich als Hamas-Kämpfer ausgeben und sich gegenseitig bestätigen, dass Israel das Krankenhaus definitiv nicht bombardiert hat?
https://twitter.com/alextomo/status/1714670858914894046

Ich meine, wenn die Leute sagen würden, ich hätte ein Krankenhaus bombardiert, und ich wüsste, dass ich es nicht getan habe, wäre das letzte, was ich tun würde, eine Audiodatei von mir zu veröffentlichen, in der ich mich als zwei Männer ausgeben würde, die darüber reden, dass Caitlin das Krankenhaus definitiv nicht bombardiert hat.

Stell dir eine Aufnahme von mir vor, wie ich mit zwei männlich klingenden Stimmen sage, „Hallo mein böser Freund!“  „Hallo!“ „Hast du gehört das Caitlin das Krankenhaus definitiv nicht bombardiert hat?“  „Hat sie nicht?“  „Nein! Es stellte sich heraus, dass wir es waren, die bösen Buben!“  „Wir waren es?““Ja, wir waren es!“

Das würde ziemlich dumm aussehen, oder?   Wenn Israel sich selbst so lächerlich macht, dann ist es kein Wunder, dass die westliche Presse nicht Schlange steht, um ihm zu helfen, diese spezielle Missetat zu vertuschen. Schließlich müssen sie zumindest eine gewisse Glaubwürdigkeit bewahren, wenn sie weiterhin Zustimmung für andere Kriege produzieren wollen.

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Heinz Rühmann über Kriege und die menschliche Dummheit

Heinz Rühmann über Kriege und die menschliche Dummheit  https://wp.me/paI27O-50x

 

 

 

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*Einladung zur vereinten Großdemonstration in Nordrhein-Westfalen*

  *Einladung zur vereinten Großdemonstration in Nordrhein-Westfalen*   https://wp.me/paI27O-50r

Von  g.rashmawi@gmx.de

Unter dem Motto: *Verurteilung von Genozid und Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung in Gaza*

Ort: *Düsseldorf – Vor dem Hauptbahnhof*
Datum: übermorgen, *Samstag, 21.10.2023, um 14:00 Uhr*
Route: *Vom Hauptbahnhof zum Sitz des Landtages Nordrhein-Westfalen*

Das Ziel: einen starken und effektiven Einfluss ausüben, um politischen Druck auf die deutschen Entscheidungsträger auszuüben, damit sie ihre uneingeschränkte Unterstützung für die barbarischen Kriegsverbrecher gegen das belagerte palästinensische Volk einstellen.

Um sicherzustellen, dass die Einladung an die größtmögliche Anzahl von Freiwilligen in der Region und darüber hinaus gelangt, bitten wir Dich, diese Bemühungen zu unterstützen, indem Du die Einladung zur Demonstration in Deinen verschiedenen sozialen Netzwerkgruppen teilen.

Es ist erwähnenswert: Die Organisation der Demonstration wird gemäß den geltenden rechtlichen Organisationsverfahren erfolgen, im Einklang mit den im deutschen Grundgesetz verbürgten Rechten.

In den nächsten Tagen werden weitere Details zur Veranstaltung geteilt. Wir danken Dir für Ihre Unterstützung und Solidarität mit Gaza und der palästinensischen Sache.

Zeige Deine Menschlichkeit!

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Konrad-Wolf-Preis 2023 wird in Berlin an die Frau von Julian Assange übergeben

Konrad-Wolf-Preis 2023 wird in Berlin am Sonntag, den 22.10.23 an die Frau von Julian Assange übergeben https://wp.me/paI27O-50p

https://www.pressenza.com/de/2023/10/julian-assange-erhaelt-konrad-wolf-preis-2023/

Stella Moris: “Großbritannien ist nicht verpflichtet, Julian Assange an die USA auszuliefern”
(Bild von actvism.org)Die Akademie der Künste verleiht den Konrad-Wolf-Preis 2023 an den Journalisten, Publizisten und Verleger Julian Assange. Seine Ehefrau, die Rechtsanwältin und Menschenrechtsverteidigerin Stella Assange, nimmt den Preis am Sonntag, den 22. Oktober, stellvertretend für ihn entgegen.Mit dem Preis zeichnet die Jury Julian Assanges Engagement für Pressefreiheit, Transparenz und Demokratie aus. Die von ihm gegründete Plattform WikiLeaks hat Kriegslügen und -verbrechen auf höchster staatlicher Ebene offengelegt. Deren Ausmaß, Willkür und Brutalität wurden gegenüber der Öffentlichkeit verschleiert oder verschwiegen. Die Veröffentlichungen auf WikiLeaks erfolgten in Zusammenarbeit mit Whistleblower*innen, Regimekritiker*innen und Journalist*innen. Seit 2010 ist Julian Assange der Verfolgung ausgesetzt, zurzeit befindet er sich im englischen Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh.  …

Preisverleihung

Die Akademie der Künste verleiht den Konrad-Wolf-Preis 2023 an den Journalisten Julian Assange. Aus der Jurybegründung: „,We Open Governments‘ – damit wir wissen. Das ist ein demokratischer Akt. Julian Assange ist ein würdiger Preisträger, dessen Werk WikiLeaks illegales Regierungshandeln, Kriegslügen und -verbrechen, Verschleierungen an den Tag bringt. Seine Arbeit ist im besten Sinne journalistische Aufklärung. Die Welt demokratisch zu ändern, sie braucht es…“

Zum vollständigen Wortlaut der Laudatio im News-Bereich

Zur Veranstaltung begrüßen wir Stella Assange, Anwältin und Ehefrau von Julian Assange. Sie wird den Preis entgegennehmen.

Sonntag, 22.10.  19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Begrüßung: Jeanine Meerapfel

Laudatio: Thomas Heise

In deutscher und englischer Sprache

Eintritt frei

Standort Hanseatenweg

Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin
Telefon +49 (0)30 200 57-2000
Telefax +49 (0)30 200 57-2175

info@adk.de

Veranstaltungen und Ausstellungen am Hanseatenweg

dort steht die Zeit:  Preisverleihung 19 Uhr Hanseatenweg  Studio

Sehr geehrte Mitarbeitder des AdK

Ich bin soeben auf diese wichtige Veranstaltung aufmerksam geworden.

Übermorgen soll der Preis für Julian Assange an seine Frau Stella Assange übergeben werden. Da steht immer noch der Fehler: „Freitag, 22.10.“
https://www.adk.de/de/presse/pressemitteilungen.htm?we_objectID=65571
Kann ich dabei sein: Wann ist es wo??

Herzliche Grüße, Dr. med. Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/willkommen/, www.ippnw.de ,

weitere Hinweise dazu: 

 

Die Jury-Begründung

https://www.adk.de/de/news/?we_objectID=65558

„Durch Julian Assanges Arbeit und Haltung haben wir von illegalem staatlichem Handeln, von Unrecht, Morden und Kriegsverbrechen erfahren: Dinge, die für die Öffentlichkeit, für Bürgerinnen und Bürger – für uns alle – im Dunkeln, verschwunden, unsichtbar bleiben sollten. …

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Israelischer Geheimdienst plötzlich in der Lage, die Kommunikation der Hamas abzuhören,  Caitlin Johnstone

Israelischer Geheimdienst plötzlich in der Lage… https://wp.me/paI27O-50k

https://www.caitlinjohnst.one/p/israeli-intelligence-suddenly-able?utm_campaign=email-post&r=g2ir2&utm_source=substack&utm_medium=email

Israelischer Geheimdienst plötzlich in der Lage, die Kommunikation der Hamas abzuhören,  Caitlin Johnstone
18. Oktober 2023

Hören Sie sich eine Lesung dieses Artikels an (Lesung von Tim Foley):

Die Behauptung Israels, seine Geheimdienste hätten die Vorbereitungen für den Hamas-Anschlag am 7. Oktober nicht entdeckt, ist auch deshalb so seltsam, weil es jetzt angeblich abgehörte Gespräche von Hamas-Kämpfern veröffentlicht, die sich über Angelegenheiten von großer Bedeutung unterhalten.

Israel hat einen Audioclip veröffentlicht, auf dem zwei Stimmen zu hören sind, die angeblich zu Hamas-Kämpfern gehören, die über die heftig umstrittene Explosion im Al-Ahli Arab Hospital in Gaza am Dienstag sprechen. Zuvor hatte die IDF der Presse mitgeteilt, dass sie abgehörte Gespräche veröffentlichen werde, die beweisen, dass der Palästinensische Islamische Dschihad und nicht Israel für die Explosion verantwortlich ist.

Hier ist eine Abschrift der englischen Übersetzung des Dialogs durch Israel:

Hamas-Operateur Nr. 2: Ich sage Ihnen, dass dies das erste Mal ist, dass wir eine Rakete wie diese scheitern sehen, und deshalb sagen wir, dass sie dem Palästinensischen Islamischen Dschihad gehört.

Hamas-Agent Nr. 1: Was?

Hamas-Agent Nr. 2: Sie sagen, sie gehört dem Palästinensischen Islamischen Dschihad.

Hamas-Agent Nr. 1: Es ist von uns?

#2: Es sieht so aus

#1: Wer sagt das?

#2: Sie sagen, dass das Schrapnell der Rakete ein lokales Schrapnell ist und nicht wie israelisches Schrapnell

#1: Was sagst du da (Name unkenntlich gemacht)?

#Nr. 2: Aber Gott sei Dank, hätte sie nicht einen anderen Ort zum Explodieren finden können?

#1: Vergiss es, (Name entstellt), ja, sie haben es vom Friedhof hinter dem Krankenhaus abgeschossen

#2: Was?

#1: Sie haben vom Friedhof hinter dem Al-Ma’amadani Krankenhaus aus geschossen, und es war ein Fehlschuss und fiel auf sie.

#Nr. 2: Es gibt einen Friedhof dahinter?

#1: Ja, Al-Ma’amadani ist genau auf dem Gelände.

#Nr. 2: Wo ist er, wenn man das Gelände betritt?

#Nr. 1: Wenn man das Gelände betritt und nicht in Richtung Stadt geht, befindet er sich auf der rechten Seite des Al-Ma’amadani Krankenhauses.

#Nr. 2: Ja, ich weiß es.

Sie können aus dieser Abschrift machen, was Sie wollen. Ich habe viele Leute auf der pro-palästinensischen Seite der Debatte gesehen, die den Wahrheitsgehalt der Aufnahme aus einer Vielzahl von Gründen anzweifeln, von der Behauptung, dass Gazaner nicht in dem Akzent sprechen, der in dem Clip verwendet wird, bis hin zur Behauptung, dass Hamas-Kämpfer solche Informationen nicht über das Telefon oder ohne die Verwendung von Codes für Standorte übermitteln. Ich persönlich bin jedoch völlig unqualifiziert, um solche Einschätzungen vorzunehmen, daher lasse ich diese Frage vorerst ruhen.

Alles, was ich im Moment hervorheben möchte, ist die Tatsache, dass es wirklich interessant ist, wie Israel plötzlich behauptet, all diese Einblicke in Gespräche zwischen Hamas-Kämpfern über Kampfhandlungen gegen Israel zu haben. Wo waren all diese Abhörmöglichkeiten, als die Hamas einen massiven Angriff vorbereitete, bei dem über tausend Menschen ums Leben kamen?

Es ist durchaus möglich, dass der israelische Geheimdienst die Kommunikation der Hamas phänomenal ausspioniert, und es ist durchaus möglich, dass der israelische Geheimdienst keine Ahnung hatte, dass die Hamas ihren Angriff vorbereitete. Es ist auch möglich, dass beides falsch ist. Aber es ist sehr schwer zu glauben, dass beides wahr ist.

Es ist sehr schwer zu glauben, dass Israel all diese Einblicke in die Kommunikation der Hamas-Kämpfer hatte, aber irgendwie die Vorbereitungen für einen hochentwickelten, mehrgleisigen Angriff mit Motorbooten, Drohnen und motorisierten Gleitschirmen in einem Gebiet von der Größe Philadelphias übersehen hat. Es ist noch schwerer zu glauben, wenn man erfährt, dass der ägyptische Geheimdienst Israel vor einem bevorstehenden Angriff gewarnt hat, kurz bevor dieser stattfand. Noch schwieriger wird es, wenn man erfährt, dass laut CNN US-Beamte am 6. Oktober „Berichte aus Israel in Umlauf brachten, die auf ungewöhnliche Aktivitäten der Hamas hinwiesen“. Noch schwieriger wird es, wenn man erfährt, dass die Hamas selbst angeblich sehr überrascht war, wie viele Israelis sie töten und wie viele Geiseln sie nehmen konnte.

Eines der vielen Probleme mit dem bizarren Mainstream-Konsens, dass es für Nationen in Ordnung ist, auf einen mörderischen Amoklauf zu gehen, wenn ihnen etwas Schlimmes zustößt – wie wir es bei den USA nach dem 11. September gesehen haben und jetzt wieder in Israel sehen – ist, dass es soziopathischen Geheimdiensten einen offensichtlichen und nicht zu leugnenden Anreiz gibt, schlimme Dinge geschehen zu lassen, um bereits bestehende Agenden voranzutreiben, die nur durch massive militärische Gewalt vorangebracht werden können. Unabhängig davon, ob das in diesem speziellen Fall der Fall ist oder nicht, wäre es klug, diesen Anreiz zu beseitigen, indem man auf kühlem Kopf und rationalen Reaktionen auf Angriffe besteht, wenn sie stattfinden.

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A. Apotheke
Schreibt A.’s Substack
vor 59 Min.

Letzten Endes hat die Hamas einfach nicht die Mittel, um solche Schäden zu verursachen.

Israel bemüht sich, eine passable Geschichte zu erfinden.
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Philip Mollica
Schreibt Philip Mollica’s Consciousness …
vor 59 Minuten

Wie praktisch oder wie die Kirchenfrau sagen würde: „Na, ist das nicht etwas Besonderes?“
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Sep 16
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Caitlin Johnstone
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Der israelische Geheimdienst weiß plötzlich genau, wo die Hamas ist
Hören Sie sich eine Lesung dieses Artikels an (Lesung von Tim Foley): Es ist interessant, dass Israel letzte Woche noch keine Ahnung hatte, was die Hamas vorhatte, und diese Woche…
13. Oktober
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Caitlin Johnstone
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Dieser Krieg wurde nicht nur provoziert – er wurde absichtlich provoziert
In einer interessanten Rede über die Art und Weise, wie die imperiale Aggression der USA Gewalt auf der ganzen Welt provoziert, bezog sich der Antikriegs-Kommentator Scott Horton auf eine…
Sep 24
–
Caitlin Johnstone

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09.03.2023 : War Schwedens Corona-Sonderweg doch richtig?

Übersterblichkeit in der EU : War Schwedens Corona-Sonderweg doch richtig? https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/corona-uebersterblichkeit-schweden-100.html

Fazit: Schweden kam mit vergleichsweise wenig Corona-Maßnahmen viel besser durch die Pandemie als zu Beginn befürchtet und verzeichnet eine relativ geringe Übersterblichkeit. Das spricht dafür, dass der Weg für Schweden und seine Bevölkerungsstruktur angemessen war. Als Beweis, dass Corona-Maßnahmen keine Wirkung oder mehr Schaden als Nutzen haben, dient Schweden nicht.

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livingearth.one/ manifest-der-neuen-erde

livingearth.one/   https://wp.me/paI27O-50a

Dies ist für mich ein schönes Beispiel,

wie die Welt aussehen kann, wenn wir uns mehrheitlich aktiv darum bemühen.

Ich habe selbst Versuche dazu gemacht, siehe  z.B. auf https://helmutkaess.de/willkommen/  oder https://wp.me/paI27O-4vr  auf meiner Homepage, aber dies ist ein sehr erfreulicher Ansatz.

https://livingearth.one/manifest-der-neuen-erde

Was haltet Ihr davon?

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/willkommen/, www.ippnw.de ,

Gesendet: Sonntag, 15. Oktober 2023 um 21:49 Uhr
Von: „LIVING EARTH“ <dreamteam@livingearth.one>
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: 🌳 Die nächsten wundervollen Events für Dich

 

🌳🌳🌳 LIVING EARTH TERMINE 🌳🌳🌳

Der Herbst ist da!

Wenn die Blätter langsam ihre grünen Kleider ablegen
und in warmen Rot-, Gelb- und Orangetönen erstrahlen,
ist es eine Zeit, in der Du die frische Herbstluft tief einatmen
und das raschelnde, weiche  Laub unter Deinen Füssen
spüren und geniessen kannst.

Dein täglicher  Spaziergang in der Natur, bringt Wohlgefühle,
macht den Kopf frei, und stärkt Dein  Immunsystem.

Wenn Du dankbar die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießt, wirst Du zudem mit einer hohen Schwingung belohnt.

Also worauf wartest Du noch?!

Um viele ganz konkrete Tipps zur Stärkung Deines Immunsystems zu bekommen,

Schaue gerne immer wieder in unserem aktuellen Monatsforum zum Thema IMMUNSYSTEM vorbei und lasse Dich von den Lösungen inspirieren,
die Samada dort liebevoll einfügt und moderiert.

 

Wir freuen uns, Dich zu zwei Online-Vorträgen von Eva Bernhard
und zu zwei Terminen unseres neuen Formats “ERLEBE DIE LIVING EARTH” einladen zu dürfen.

Eva´s Vorträge öffnen immer eine Schatzkiste an Wissen, inspirieren zum Umsetzen und erinnern uns daran, welche Kraft wir in uns und der Natur vorfinden.
Es besteht im Anschluss an die Vorträge die Möglichkeit,

konkrete Fragen an Eva zu stellen.

Mit “ERLEBE DIE LIVING EARTH” werden wir immer wieder auf Tour gehen.
Wir möchten dabei Menschen vernetzen und die Lebendige Erde durch
vielfältige Angebote erlebbar machen.
Schaue gleich weiter unten nach, was Dich in Siebeldingen (D)
und in der Nähe von Starhemberg (D) nächste Woche erwarten wird.

 

 

Einladung zu einem ZOOM-VORTRAG
von EVA BERNHARD
Heilpraktikerin, Naturheilkunde-, Metaphysik- und Meditationslehrerin

IMMUNSYSTEMSTÄRKUNG & NATURHEILKÜNDLICHE
HAUSAPOTHEKE FÜR KINDER

am Montag, den 16.Oktober 2023
von 19:00 – 21:00

”Mein Körper ist mein Freund und arbeitet für mich.”

Ob Verletzungen, Erkältungskrankheiten mit Husten, Schnupfen, Ohrenschmerzen, Zeckenbisse oder Verdauungsbeschwerden mit Bauchweh, Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung – in diesem Vortrag werden viele einfache, naturheilkundliche Möglichkeiten für sämtliche Indikationen an die Hand gegeben, die schnell eingesetzt werden können und effektiv Linderung und Heilung erwirken können.
Es wird ein umfassendes Verständnis im Umgang mit dem kranken Kind vermittelt, um ruhig, sicher und verantwortungsvoll in jeder Situation reagieren
und entscheiden zu können.

Zielgruppe:
Eltern, Großeltern, in Gesundheitsberufen tätige Menschen, Interessierte

Klicke am 16.10 kurz vor 19 Uhr auf folgenden Button:

ZOOM HAUSAPOTHEKE FÜR KINDER

 

 

 

Einladung zu einem ZOOM-VORTRAG
von EVA BERNHARD
Heilpraktikerin, Naturheilkunde-, Metaphysik- und Meditationslehrerin

IMMUNSYSTEMSTÄRKUNG & NATURHEILKÜNDLICHE
HAUSAPOTHEKE FÜR ERWACHSENE

am Montag, den 23.Oktober 2023
von 19:00 – 21:00

In diesem Vortrag stelle ich einfache und effektive Wege und Mittel vor, wie man sein Immunsystem täglich stärkt und welche einfachen, naturheilkundlichen Mittel die Heilung im Krankheitsfall unterstützen können, damit man nass-kaltem Wetter, Stress und sämtlichen Krankheitserregern trotzen kann.

Referentin: Eva Bernhardt (Heilpraktikerin & Naturheilkunde-Lehrerin)
Termin: Montag, 23.10.23
Uhrzeit: 19:30 bis 21:00 Uhr

Beitreten Zoom Meeting
Meeting-ID: 851 4334 7301
Kenncode: 312981

Klicke am 23. Oktober kurz vor 19 Uhr auf folgenden Button:

ZOOM HAUSABPOTHEKE FÜR ERWACHSENE

LIVING EARTH  ON TOUR

Tatjana und ich werden nächste Woche
auf Tour sein und freuen uns,
Dich zu treffen und persönlich kennen zu lernen.
Wir sind diesmal aus diversen Gründen sehr spontan.
Die nächsten Termine werden wir Dir natürlich früher ankündigen.

20.10.2023

17:00 – 23:00

82054 Attenhausen bei Icking, Dorfstraße 8

21.10.2023

11:00 – 18:00

76833 Siebeldingen, Weingut Johanneshof

 

Es werden Tage der Begegnungen, der Freude,

der Liebe und des Lachens. Ein Tag, an dem wir gemeinsam auf “Wir(k)reise” gehen, Cacao zelebrieren, unsere Sinne erwecken, uns mit interessanten Menschen vernetzen, unsere Intuition trainieren,
uns selbst besser kennen lernen und in der Nacht
vielleicht noch gemeinsam ein Märchen hören.

 

Anmeldung bei Tatjana Strobel
+41791266229

Gerne via WhatsApp oder ein einer Botschaft in Tatjana´s Profil
auf der LIVING EART

 

Bringe bitte gerne vegane, biologische Köstlichkeiten
für unser gemeinsames Buffet.

 

Der nächste COMMUNITY CALL

findet am 31.10. um 19 Uhr statt.
Lass dich überraschen, wer diesmal als Gast dabei sein wird.

Du findest die Ankündigungen natürlich auch noch in den

LIVING NEWS auf allen Landschafts-Hauptseiten.

LIVING EARTH COMMUNITY CALL

Vorschau auf die nächsten Community Calls:

6.11.2023
28.11.2023
4.12.2023

Wie schön, dass Du ein so wichtiger Teil der LIVING EARTH bist –
gemeinsam erschaffen wir unsere wunderschöne neue Gegenwart.

Catharina, Tatjana & das neue DreamTeam der LIVING EARTH,
Karin, Lia, Samanda und Fabian.

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Eine Matinee zum 85. Geburtstag des Rechtswissenschaftlers Norman Paech

Tageskonferenz: Der Bandera-Komplex
Gegründet 1947 Mittwoch, 4. Oktober 2023, Nr. 230
Die junge Welt wird von 2732 GenossInnen herausgegeben

Für die Verdammten dieser Erde

Eine Matinee zum 85. Geburtstag des Rechtswissenschaftlers Norman Paech an der Universität Hamburg
Von Kristian Stemmler
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Norman Paech bei einer Sitzung des Bundestags im Dezember 2008

Schon die Überschrift zur Einladung – »Erkämpft das Menschenrecht!« – ließ erahnen, dass die Matinee zum 85. Geburtstag von Norman Paech am vergangenen Sonnabend wenig mit Beweihräucherung und biographischen Anekdoten, dafür aber viel mit linker Politik zu tun habe würde. In den fünf Stunden der Matinee im Raum »Syntagma« der Universität Hamburg wurden so ziemlich alle großen Themen aufgerufen, mit denen sich der emeritierte Völkerrechtler, frühere Bundestagsabgeordnete der Linken, jW-Autor und Friedensaktivist befasst hat und auch weiterhin befasst. Vor rund 70 Freundinnen und Freunden ging es um Kunst und Kuba, um Palästina, um Friedenspolitik, die NATO und die Linkspartei, um Entwicklungshilfe und Antifaschismus. Organisiert hatten die Matinee Studierende des Fachbereichs Sozialökonomie (früher: Hochschule für Wirtschaft und Politik) und des Studierendenverbands der Linken Die Linke.SDS.

Ganz ohne Lob für Norman Paech, der am 12. April seinen 85. Geburtstag gefeiert hatte, ging es dabei nicht ab. Sein Nachfolger Karsten Nowrot, Professor für Rechtswissenschaft, pries ihn als »sehr streitbaren Kollegen« und als »Menschenfreund, der sich immer für die Verdammten dieser Erde« einsetze. Norman Paech sei »weiterhin aktiver als mancher Kollege, der nur halb so alt ist«. Kubas Botschafterin in Berlin, Juana Martínez González, dankte Paech in einer Videobotschaft für seine »andauernde Unterstützung« Kubas. Die Friedensaktivistin und Studierende Gunhild Berdal rief Paech zu, es gebe »keine unterdrückte Bevölkerung auf der Welt, die sich nicht auf deine profunde Unterstützung verlassen kann«. Und setzte, geradezu poetisch, hinzu: »Du bist für uns der Peacelord, edel in der Haltung, unbeugsam in der Sache.«

Dass Paech keine Kontroverse scheut, machte der bei der Matinee ausgestellte Bilderzyklus »Guernica Gaza« des palästinensischen Künstlers Mohammed Al Hawajri deutlich. Seine Bilder, in denen er klassische Gemälde von Millet, Delacroix, ­Picasso oder Van Gogh mit Fotos von israelischen Soldaten und Panzern kombinierte, sorgten für Wirbel bei der Documenta 15 in Kassel 2022. Der Vorwurf des Antisemitismus ließ nicht auf sich warten. Paech hielt das nicht davon ab, die Bilder vom Künstler zu erwerben. Dazu bewogen habe ihn, berichtete er, die Empörung über Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD), der, ohne die Werke auch nur anzusehen, sich diesem Vorwurf angeschlossen habe.

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In ihrem Referat ging die deutsch-­israelische Schauspielerin und Sängerin Nirit Sommerfeld näher auf die Bilder ein. Sie entkräftete den Vorwurf, darin werde der Überfall der Nazis auf Guernica mit israelischen Militäreinsätzen gleichgesetzt. In den Bildern gebe es keinen Hinweis darauf, »dass Nazis im Spiel sind«. Man sehe Soldaten, die Menschen bedrohen. Gewalt sei universell, so Sommerfeld. Der Vorwurf des Antisemitismus sei Unsinn, mit dem sie sich weiter nicht befassen wolle.

Ein anderes heißes Eisen fasste die Linke-Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen an, die für ihre Fraktion im Auswärtigen Ausschuss sitzt. Sie konstatierte, es gebe weder an Hochschulen noch in der Publizistik eine aufklärerische Kritik an der NATO: »Im Haus der Bestie wird nicht über die Bestie gesprochen.« Der Militärpakt sei kein Verteidigungsbündnis, sondern »eine Vereinigung zum Überfall auf andere Staaten«. Der Krieg in der Ukraine sei ein Stellvertreterkrieg der von den USA dominierten NATO gegen Russland. Alles spreche dafür, dass dieser Krieg, »was Kommando, Waffen und Munition angeht, inzwischen von der NATO und nicht mehr von der Ukraine geführt wird«, so Dagdelen. »Eine Linke, die ihren Frieden mit der NATO macht, gibt sich auf«, rief die Linke-Politikerin unter Beifall aus.

Zum Thema Entwicklungspolitik, der Bereich, in dem Norman Paech seine berufliche Laufbahn einst begonnen hat, referierte Annette Groth. Die frühere Linke-Bundestagsabgeordnete war im Mai 2010 mit Paech beim »Ship to Gaza«-Konvoi dabei, der die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu brechen versuchte. Die in Venedig lebende Literaturwissenschaftlerin Susanna Böhme-Kuby schließlich befasste sich in ihrem Beitrag mit der Frage, was Antifaschismus heute bedeute, auch im Licht der aktuellen Entwicklungen in Italien.

  • Leserbrief von Onlineabonnent/in Josie M. aus 38448 Wolfsburg (3. Mai 2023 um 13:40 Uhr)
    Hiermit möchte ich mich insbesondere dem Dank von Kubas Botschafterin in Berlin, Juana Martínez González, anschließen. Denn Norman Paechs Engagement eben auch für Kuba hat bspw. unter anderem auch der internationalen Kampagne zur Befreiung der »Los Cinco Heroes« aus der unrechtmäßigen US-Haft zum Sieg verholfen. Norman Paech scheute sich nicht, auch als Völkerrechtler als Prozessbeobachter vor Ort zu sein, sowohl bei den unfairen Prozessen in den USA als auch noch 2014 zur Verstärkung der Aufmerksamkeit für das »Internationale Tribunal« zugunsten der »Cuban Five« in London. Es hat die Mitstreiter nicht nur hier in Deutschland ermutigt und letztlich zum Sieg der Kampagne, der Freilassung aller Fünf am 17. Dezember 2014 beigetragen. – Es ist zwar nur ein Detail seines unerschrockenen Einsatzes für die Benachteiligten und gegen die Verstöße des Völkerrechts, aber an diesem Beispiel wurde es für jemanden wie mich besonders deutlich.
  • Leserbrief von Onlineabonnent/in Torsten Andreas S. aus Berlin (3. Mai 2023 um 01:45 Uhr)
    Vor ein paar Tagen habe ich mich gefragt, was geschieht, wenn ich den Buchtitel von Ilan Pappe: »Die ethnische Säuberung Palästinas« als Plakat trage? Bin ich trotz unserer Familiengeschichte antisemitisch, antizionistisch, antihumanistisch oder antirealistisch? Früher, also vor Dutzenden von Jahren, war ich ein Anhänger der Umdenkenden. Davon blieb so gut wie nix übrig. Unfassbar, dass die gesamte Linke in der BRD nach der PdL jetzt neu beginnen muss. Ich bin 104 Jahre alt, um den Vorgang mal zu erklären und zu dramatisieren. Ich würde sagen, dass es an der Zeit ist, diesen Wust an Gestalten, die wie Ramelow und Lederer weit weg von den Linken sind, von ihren unverstandenen und ungewollten Funktionen zu erlösen. Anders ist die PdL wohl kaum zu retten.
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Omer Bartov: „Netanjahu hat den Wind gesät, den Israel nun als Sturm ernten musste“

Home Israel im Krieg

Omer Bartov: „Netanjahu hat den Wind gesät, den Israel nun als Sturm ernten musste“

Vor den Terroranschlägen der Hamas hat der Holocaust- sowie Genozidforscher Omer Bartov eine israelkritische Petition verfasst. Hat sich an seiner Haltung etwas geändert?

Der Historiker Omer Bartov in seinem Haus in&nbsp; Provindence, Rhode Island
Der Historiker Omer Bartov in seinem Haus in Provindence, Rhode IslandTre Cassetta für Berliner Zeitung Wochenende

Der israelische, in den USA lehrende Historiker und Holocaustforscher Omer Bartov hat Wurzeln in einem galizischen Städtchen, dessen antisemitische Gewaltgeschichte er in seinem Buch „Anatomie eines Genozids“ erzählt hat. Er gehörte im August zu den Verfassern der israelkritischen Petition „The Elephant in the Room. Jews fight for Justice“, die von mehr als 2800 meist jüdischen und israelischen Wissenschaftlern unterzeichnet wurde, darunter Saul Friedländer, Meron Mendel, Shulamit Volkov, Eva Illouz, Dan Diner und Christopher Browning. Laut dieser Petition kann es „für Juden in Israel keine Demokratie geben, solange Palästinenser unter einem Apartheidregime, als das es israelische Juristen charakterisiert haben, leben“. Was sagt Omer Bartov zum Terror der Hamas, hat sich etwas an seiner Haltung geändert?

Herr Bartov, Ihre Mutter ging 1935 mit ihrer Familie nach Palästina, als sie 11 Jahre alt war. Warum?

Meine Mutter und ihre Familie haben ihre Heimat in Ostgalizien, das damals zu Polen gehörte, aus eigenem Entschluss verlassen. Obwohl der Antisemitismus in dieser Region zu dieser Zeit zunahm, blieben die meisten dort lebenden Juden in ihrer Heimat, weil sie sich nicht vorstellen konnten, was einige Jahre später geschehen würde, als die Deutschen kamen. Doch mein Großvater mütterlicherseits war Zionist und glaubte, dass seine Familie in einem zukünftigen jüdischen Staat ein besseres und sichereres Leben führen könnte. Er behielt damit auf furchtbare Weise recht. Seine Familie, die in Galizien geblieben ist, wurde von den Deutschen und ihren zahlreichen lokalen Kollaborateuren ausgelöscht.

Infobox image

Tre Cassetta für Berliner Zeitung Wochenende
Historiker und Genozidforscher
Omer Bartov ist 1954 in Israel geboren. Er studierte Geschichte in Tel Aviv und in Oxford, lehrte unter anderem in Princeton und Harvard und arbeitete in Freiburg mit Manfred Messerschmidt zusammen. Heute forscht und lehrt Bartov als Professor für europäische Geschichte und deutsche Studien an der Brown University, Rhode Island.

Auf Deutsch ist von ihm erschienen: „Anatomie eines Genozids: Vom Leben und Sterben einer Stadt namens Buczacz“, Jüdischer Verlag, 486 Seiten, 28 Euro

Er gehört zu den Erstunterzeichnern der Petition: „The Elephant in the Room. Jews fight for Justice“, die im August veröffentlicht wurde.

Und Sie, sein in Israel geborener Enkel, verließen diesen rettenden Hafen als junger Mann. Was waren Ihre Gründe?

In bin in die USA gezogen, weil ich als Nachwuchswissenschaftler an der Universität Tel Aviv keine berufliche Perspektive sah und nicht genug verdiente, um meine junge Familie zu ernähren. Und in Israel spitzte sich die Lage mit der ersten Intifada zu, dem palästinensischen Aufstand im besetzten Westjordanland. Damals rief der Verteidigungsminister Yitzhak Rabin – heute erinnert man sich an ihn, weil er das Friedensabkommen von Oslo anführte und von einem jüdischen Terroristen ermordet wurde – die israelischen Truppen auf, den palästinensischen Jugendlichen, die aus Protest gegen die Besatzung Steine auf die schwer bewaffneten Truppen warfen, „die Knochen zu brechen“. Als Infanterieoffizier der Reserve hätte ich zu dieser brutalen Politik, die ich entschieden ablehnte, herangezogen werden können. Glücklicherweise wurde mir damals ein Forschungsstipendium an der Harvard University angeboten.

Sind Sie mit Israel in Kontakt geblieben?

Ja, ich reise mehrmals im Jahr dorthin, auch für längere Aufenthalte. Ich habe dort Familienmitglieder, liebe Freunde und viele Kollegen, und mir liegt das Land sehr am Herzen. Es gibt viele Gründe, sich um die Zukunft Israels zu sorgen, meiner Meinung nach mehr wegen seiner eigenen Politik als wegen der Gefahren, die ihm von seinen Feinden drohen. Der abscheuliche Anschlag der Hamas-Kämpfer am 7. Oktober hat mich und jeden anderen anständigen Menschen auf der Welt zutiefst erschüttert. Mitglieder meiner Familie, Freunde und Kollegen wurden von diesen Ereignissen auf tragische Weise getroffen. Niemand, der diese Massaker direkt oder indirekt miterlebt hat, wird je wieder derselbe sein. Ich bin zutiefst berührt sowohl vom Leid als auch von der aufkommenden Solidarität in der israelischen Gesellschaft nach diesen Gräueltaten.

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Kann man Ursachen und Motive benennen, ohne die Gräueltaten zu rechtfertigen?

Natürlich. Und als Historiker und politisch bewusster Beobachter Israels ist es meine Pflicht, die Ursachen zu betrachten. Sie reichen mindestens bis zum Krieg von 1948 zurück, in dem meine Eltern für die Gründung des Staates Israel kämpften, und in dessen Folge die Mehrheit der palästinensischen Bevölkerung aus dem Land vertrieben wurde. Zu den Ursachen gehört seit 56 Jahren auch die Unterdrückung von Millionen von Palästinensern, die mit beschnittenen Rechten, ohne Aussicht auf Freiheit und Gerechtigkeit in den besetzten Gebieten leben, wo sich immer mehr  ein Apartheidregime entwickelt hat. Dazu gehört auch die seit 16 Jahren andauernde Belagerung des Gazastreifens, durch die zwei Millionen Palästinenser in hoffnungsloser und demütigender Armut mit fehlender Grundversorgung gefangen gehalten werden. All diese Faktoren führen zu Gewalt, Wut und Rachedurst. Das wäre zu verhindern gewesen. So wie der Krieg von 1973, in dem ich Soldat war und in dem Freunde von mir gefallen sind, hätte verhindert werden können, wenn die israelischen Politiker mehr Bereitschaft zu territorialen Kompromissen und Frieden gezeigt hätten. Als Historiker glaube ich, dass Ereignisse in der Geschichte Ursachen haben, und dass wir, wenn wir diese Ursachen erkennen und angehen, eine bessere Zukunft für uns und unsere Nachkommen schaffen können.

Omer Bartov: „Dass die Hamas gegen die Regeln der Kriegsführung verstoßen, gibt den israelischen Verteidigungsstreitkräften keinen Freibrief für die massive Tötung von Zivilisten.“
Omer Bartov: „Dass die Hamas gegen die Regeln der Kriegsführung verstoßen, gibt den israelischen Verteidigungsstreitkräften keinen Freibrief für die massive Tötung von Zivilisten.“Tre Cassetta für Berliner Zeitung Wochenende

Sie erforschen als Historiker den Holocaust. Jetzt ist von Pogromen die Rede, der Terror der Hamas wird mit dem Holocaust in Beziehung gesetzt. Was ist von solchen Vergleichen zu halten?

Dies sind falsche, irreführende und ideologische Vergleiche. Pogrome waren Angriffe der Mehrheitsbevölkerung, vor allem in Osteuropa und nicht selten geduldet und unterstützt von der Regierung, gegen ihre jüdischen Nachbarn, die in der Minderheit waren. Die Juden hatten keine Regierung, keine Polizei und keine eigene Armee. Die Absicht des Zionismus war es, diesen Zustand durch die Schaffung eines jüdischen Mehrheitsstaates, der seine Bürger schützen kann, zu ändern. Dass es dem Staat Israel am 7. Oktober nicht gelang, seine Bürger zu schützen, war eine Kombination aus Inkompetenz und einem falschen politischen Konzept. Dieses Versagen hat seine tiefere Ursache in der Weigerung, einen politischen Kompromiss mit den Palästinensern zu suchen. Ministerpräsident Netanjahu hat sich bewusst dafür entschieden, die Hamas zu unterstützen und die Palästinensische Autonomiebehörde im Westjordanland zu schwächen, weil er glaubte, dass dies der beste Weg sei, um die Gründung eines palästinensischen Staates zu verhindern. Er hat den Wind gesät, den die israelische Gesellschaft nun als Sturm dieser Katastrophe ernten musste. Wie üblich hat er die Verantwortung für diese Katastrophe nicht übernommen. Diejenigen, die von Pogromen sprechen, verweigern eine politische Analyse und stellen die Juden als die ewigen Opfer der Geschichte dar. Opfer, die „alles tun dürfen“, um sich gegen die Mächte des Bösen zu verteidigen, einschließlich der Unterdrückung von Millionen von Palästinensern und der Tötung Tausender unschuldiger Zivilisten.

Wir beobachten, wie sich die Rhetorik verschärft und wie auch in der Praxis neue Maßstäbe gesetzt und Grenzen überschritten werden. Israels Verteidigungsminister Jo’aw Galant hat die vollständige Abriegelung des Gazastreifens angeordnet: „Wir kämpfen gegen menschliche Tiere, und wir handeln entsprechend.“

Solche Äußerungen sind ein klarer Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und würden es rechtfertigen, Galant wegen der Anordnung von Kriegsverbrechen vor den internationalen Strafgerichtshof zu stellen.

Kann man zivile Opfer unter den Palästinensern verhindern, wenn man den Terror der Hamas bekämpfen will?

Israel hat jedes Recht, sich zu verteidigen. Im Krieg kann es vorkommen, dass Zivilisten zu Schaden kommen, und selbst ein Belagerungskrieg ist unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Wer Zivilisten vorsätzlich angreift, unverhältnismäßige Gewalt gegen sie anwendet und ihre Sicherheit eklatant missachtet, muss sich Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorwerfen lassen. Die Tatsache, dass die Hamas und andere militante islamische Organisationen im Gazastreifen eindeutig gegen die Regeln der Kriegsführung verstoßen, gibt den israelischen Verteidigungsstreitkräften keinen Freibrief für die massive Tötung von Zivilisten, sei es direkt oder durch den Entzug von Nahrung und Wasser.

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Was kann man gegen diese Mechanismen der Eskalation, der Rache, gegen die Logik des Krieges tun?

Die Zivilgesellschaft muss klarstellen, dass ihre Regierungen politische und nicht militärische Lösungen anstreben. Israel war zu der Überzeugung gelangt, dass es die palästinensische Frage „managen“ könne, indem es gelegentlich durch massive Bombenangriffe das Gras im Gazastreifen „mäht“ und das besetzte Westjordanland in isolierte Gemeinden unter einem System von Kontrollpunkten und Überwachung aufteilt. Man glaubte, die palästinensische Frage durch Friedensabkommen mit anderen arabischen Staaten, durch die Aufrechterhaltung der Rhetorik gegen den Iran und durch Repressalien unter den Teppich kehren zu können.

Omer Bartov: „Israel muss klar sagen, was sein politisches Ziel ist. Dieses muss eine  Einigung zwischen Israel und den Palästinensern sein.“
Omer Bartov: „Israel muss klar sagen, was sein politisches Ziel ist. Dieses muss eine Einigung zwischen Israel und den Palästinensern sein.“Tre Cassetta für Berliner Zeitung Wochenende

Sollte der Konflikt so militärisch eingefroren werden?

So lässt er sich jedenfalls nicht lösen. Der verabscheuungswürdige Angriff der Hamas muss als Versuch gewertet werden, die Aufmerksamkeit auf die Notlage der Palästinenser zu lenken. Ein von den USA vermitteltes Friedensabkommen zwischen Israel und Saudi-Arabien schien unmittelbar bevorzustehen. Das hätte nach Ansicht vieler Palästinenser die Besetzung und Belagerung des Gazastreifens für immer aus dem Blickfeld der Weltöffentlichkeit gerückt und damit aufrechterhalten. Wie Carl von Clausewitz bemerkte, darf der Krieg nur Politik mit anderen Mitteln sein. Israel muss klar sagen, was sein politisches Ziel ist. Dieses muss eine  Einigung zwischen Israel und den Palästinensern sein. Nur so und mit einer starken militärischen Vergeltungsfähigkeit lässt sich eine solche Gewalt in Zukunft verhindern. Ich bin davon überzeugt, dass die Extremisten ihre Macht über die Mehrheit verlieren werden, die einfach nur in Würde leben und eine bessere und sicherere Zukunft für sich und ihre Kinder erreichen will, wenn die Politik die Gewalt ersetzt und die Hoffnung die Verzweiflung.

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16.10.: Israel – „Weltkriegspotential“ – „die Menschen haben sich von der Hamas losgesagt“

Israel – „Weltkriegspotential“ – „die Menschen haben sich von der Hamas losgesagt“ https://www.youtube.com/watch?v=4GTuM0GMdhg

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Junge Welt, 16.10., Gazakrieg…

Ausland

Jürgen Heiser

Solidemos USA

»Free Palestine«

Zehntausende demonstrieren in den USA gegen Israels Krieg in Gaza und fordern Ende von US-Unterstützung

Vor dem Hintergrund der militärischen Eskalation Israels gegen die Bevölkerung des Gazastreifens ist es auch in den USA erneut zu Massenprotesten gekommen. Aus Solidarität folgten am Freitag (Ortszeit) Zehntausende landesweit dem von der Hamas ausgerufenen »Tag des Zorns« zur Unterstützung der palästinensischen Bevölkerung. Das »israelische Apartheidregime, das Palästina besetzt hält«, begehe »ein schweres Kriegsverbrechen«, schrieb der US-Newsblog Struggle for Socialism dazu. Das Kriegskabinett des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu wolle »ein weiteres Kapitel der Nakba – arabisch für Katastrophe – aufschlagen, bei der 1948 mehr als 15.000 Palästinenser von Zionisten ermordet und 531 palästinensische Dörfer zerstört wurden«.

Allein in New York versammelten sich laut Reuters Tausende Demonstranten und forderten auf Transparenten und in Redebeiträgen »Beendet die Besatzung«. In aller Schärfe wurde die Regierung Netanjahu verurteilt. Diese hat als Vergeltung für die Welle der von den Kassam-Brigaden der Hamas durchgeführten Überraschungsangriffe gegen israelische Siedlungen die Luftangriffe auf die Zivilbevölkerung des Gazastreifens seit dem 7. Oktober täglich intensiviert.

Das People’s Forum in New York forderte die Einstellung jeglicher US-Hilfe für Israel: »Keine Gelder mehr für Waffen!« Jetzt sei es »an der Zeit, bis zur vollständigen Befreiung Palästinas zu mobilisieren«. Die Demonstranten skandierten »Netanjahu, wie viele Kinder hast du heute getötet?« und »Free Palestine«. Wegen der Proteste in New York und zahlreichen anderen US-Städten hatte die Polizei ihre Patrouillen vor jüdischen und islamischen Einrichtungen verstärkt. Die Behörden betonten jedoch, ihnen seien »keine konkreten Bedrohungen bekannt«.

Bereits am Wochenende des 8. und 9. Oktober nach dem Beginn der Offensive der Hamas namens »Al-Aksa-Flut« hatten in den USA landesweit spontane Solidaritätsdemonstrationen stattgefunden. Vor dem Weißen Haus in Washington, in den Zentren von New York City, Atlanta, Miami, Tampa, Chicago, San Francisco und Los Angeles – um nur die größten zu nennen – lauteten die Parolen »Beendet die Apartheid – Für ein freies Palästina«, »Keine US-Intervention in Palästina« und »From the river to the sea, Palestine will be free«.

Die große palästinensisch-US-amerikanische Community hatte zusammen mit indigenen, schwarzen und hispanischen Bewegungen breite Bündnisse mobilisiert. So gingen am »Tag der indigenen Völker«, am vergangenen Montag, in Boston laut Workers World Hunderte auf die Straße, »um sich mit dem palästinensischen Widerstand gegen den von den USA unterstützten zionistischen Terror zu solidarisieren«.

Auch die Black Alliance for Peace (BAP) stellte sich in ihrem landesweiten Aufruf an die Seite der Menschen im »Freiluftgefängnis von Gaza« und erinnerte »alle afrikanischen/schwarzen Menschen an unsere lange Tradition der Solidarität mit Palästina«. Mit der vollen Unterstützung der »westlichen internationalen Gemeinschaft« habe »die faschistische Netanjahu-Regierung die Folgen der inneren Widersprüche in Israel nur vorübergehend durch den Krieg gegen Gaza verdrängt«. Der »ultimative Widerspruch zwischen dem Kolonialregime und dem kolonisierten Volk« werde jedoch »mit dem Sieg aller kolonisierten Völker aufgelöst – dessen sind wir uns sicher«, so die BAP.

Bei allen Aktionen wurde jeweils ein starkes Polizeiaufgebot bis hin zu Antiterrorsondereinheiten des FBI aufgefahren, Fox News und andere rechte Kampfmedien hetzten für eine starke Repression der Proteste. Die Organisation Jewish Voice for Peace teilte im Anschluss mit, dass 80 jüdische Demonstranten in fünf Städten verhaftet wurden, »als sie die Wege zu den Häusern und Büros der Mandatsträger blockierten, während Tausende von Menschen sie beim Singen jüdischer Widerstands- und Friedenslieder unterstützten«.

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Ausland

Moshe Zuckermann

Krieg gegen Gaza

Mechanismus der Gewalt

Zur Rolle von israelischer Regierung, Medien und westlichen Politikern im Krieg gegen Gaza. Kommentar

Das Entsetzen über die Auswirkungen der Attacke der Hamas auf israelische Siedlungen ist diesmal besonders hoch. Zu grauenhaft die Bilder der barbarischen Massaker und Mordexzesse, die man nach und nach zu sehen bekommt; zu unfassbar das Versagen des Militärs in den ersten Stunden, das den Angegriffenen keinen Schutz und trotz herzerschütternden Anflehungen keine Hilfe zu bieten vermochte; zu eklatant die tatenlose Erbärmlichkeit der ansonsten populistisch demagogischen Regierung, die plötzlich verstummte. Die Bürgerinnen und Bürger in den betroffenen Orten fühlten sich verlassen, sehen sich vom Staat verraten. Das muss betont werden: Politik und Armee sind in der entscheidenden Stunde gescheitert, haben zweifellos versagt. Was sich als »Überraschung« präsentierte, beinhaltete in erster Linie Unterlassung von Gefordertem, arrogante Nonchalance der Verantwortlichen und die damit einhergehende Ideologie, die man sich über Jahre zurechtgebastelt hatte.

Die Leiderfahrung ist enorm, die Not gewaltig. Aber schnell schlug die Niedergeschlagenheit in wutentbrannte Aggression um. Angefeuert von den Medien, die politische Kommentare und Analysen lieferten, die letztlich primär auf Rache und brutale Vergeltung aus waren (und sind), obgleich sie sich als »Lösung« gaben: Die Hamas gehöre eliminiert, daher müsse Gaza in Schutt und Asche gelegt, »dem Erdboden gleich« gemacht werden. Bodentruppen werden erst dann eingesetzt werden, wenn die Luftwaffe die radikale Vorarbeit geleistet haben wird. Die Luftwaffe hat in den vergangenen Tagen eine Bombentonnage über Gaza abgeworfen wie noch nie zuvor (nach eigenem Bekunden). Dabei wurde die Doktrin des »chirurgischen« Vorgehens aufgegeben – im Krieg wie im Krieg, heißt es. Man könne diesmal keine Rücksicht auf Kollateralschäden nehmen und eben auch nicht auf Menschen im bombardierten Gebiet. Bei einigen geht es so weit, dass sie auch die von der Hamas gemachten Gefangenen und Geiseln in diesem Postulat mit einbeziehen.

Die entmoralisierte Rhetorik versteht sich als Notwendigkeit, zumal sich der US-Präsident so auf Israels Seite stellte, dass Bedenken gegenüber der Revanchepraxis mit »westlichen Werten« getränkt und eventuell auftauchende Gewissensfragen gleich ertränkt werden. Zu böse ist die ISIS-ähnliche Hamas, zu unschuldig Israel, als dass man heute in dem Land ernsthaft wagen würde, zu fragen, was dessen Anteil – über das unmittelbare operative Versagen hinaus – an dem Fiasko ist. Kaum erörtert wird, dass es Benjamin Netanjahus Postulat von jeher war, die Hamas zu erhalten, sie (indirekt) zu finanzieren und zu fördern, weil sie als effektives Gegengewicht zu den politischen Ansprüchen der PLO (der Gründung eines palästinensischen Staates im Rahmen der Zweistaatenlösung) instrumentalisiert werden kann. Nicht thematisiert wird zudem, dass die Schwächung der israelischen Armee (und der institutionellen Strukturen des israelischen Staates) durch die staatsstreichartige »Justizreform« der von Netanjahu kreierten ultrarechten Koalition bewirkt worden ist. Schon gar nicht denkt man daran, das essentielle Grundproblem der israelischen Polit- und Sozialrealität anzuvisieren: die Okkupation bzw. die Unterwanderung jeglichen Ansatzes einer politischen Lösung des Konflikts mit den Palästinensern. Der Konflikt gehöre nicht gelöst, sondern verwaltet, war (und ist noch immer) Netanjahus Grundüberzeugung.

Und er, der größte Versager von allen, er, der Israel seit vielen Monaten in den Abgrund reißt, um seine privaten Interessen (die Verhinderung eines Urteils in seinem Prozess) zu wahren, er sieht sich nun legitimiert in seiner Ausrichtung und seinen Handlungen: Die Monstrosität des von der Hamas Verbrochenen kommt ihm sehr zupass, hat ihn vorerst nachgerade gerettet – die Proteste gegen ihn sind erlahmt, die westliche Welt spendet ihm Rückendeckung, die gebeutelte israelische Bevölkerung ohnehin. Die Luftwaffe darf sich im Gazastreifen austoben. Und wer weiß, er wird vielleicht auch noch als Sieger aus alledem hervorgehen, mit Hilfe der »westlichen Demokratien« und der von ihnen mitgeförderten politischen Stagnation bei der Lösung des Konflikts mit den Palästinensern. Die Katastrophe der Bewohner Gazas interessiert dabei ohnehin niemanden. Sie hätten es sich selbst zuzuschreiben, was ihnen nun widerfährt.

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Die israelische Tragödie

Die israelische Tragödie  https://wp.me/paI27O-4ZV

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/10/Artikel-Israels-Tragoedie-2023.pdf   drei Seiten…

Hier der Beginn:

Die israelische Tragödie

Rache und Vergeltung führen noch tiefer in das nahöstliche Chaos
Arn Strohmeyer

Man darf nicht nach beschönigenden Worten suchen: der Überfall der Hamas auf Israel war brutal und grausam. Aber mit Israels brutaler Rache versinkt der Nahe Osten noch mehr im Chaos. Die Fronten werden sich noch mehr verhärten, wenn das Auge-um-Auge und Zahn-um-Zahn-Prinzip die Oberhand behält. ….

 

Und ein weiterer Kommentar der Nachdenkseiten: 

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: Der neue Krieg in Nahost: Eine vorhersehbare Katastrophe
Datum: Sat, 14 Oct 2023 17:46:29 +0200
Von: Irene Himbert <irehim@gmx.de>
An: AG Glob.Krieg Intern <intern%attac_ag_guk@gmx.de>

https://www.nachdenkseiten.de/?p=105198

Der neue Krieg in Nahost: Eine vorhersehbare Katastrophe

in Artikel von Jürgen Hübschen

Der erneute Krieg in Nahost war eine vorhersehbare Katastrophe, die „im Westen“ politisch zunehmend verdrängt wurde. Um diesen Krieg zu beenden, ist weit mehr erforderlich als ein Waffenstillstand. Spätestens jetzt müssen auch die befreundeten Staaten Israels erkennen, dass die immer wieder geforderte Zwei-Staaten-Lösung nicht nur das Recht der Palästinenser ist, sondern die einzige wirkliche Garantie für die Sicherheit Israels. …

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 Erklärungen zum Gazakrieg von deutschen Juden und einem Artikel in Haaretz

 Erklärungen zum Gazakrieg von deutschen Juden und einem Artikel in Haaretz   https://wp.me/paI27O-4ZF

Angesichts der vielen guten Erklärungen erschienen mir diese für die palästinensische Demonstration und für Deutschland besonders geeignet, weil es gegenüber israelischer Regierungspolitik sehr kritischer Stellungnahmen sind.

Auf Englisch: https://www.jewishvoiceforpeace.org/2023/10/statement23-10-07/               Die Wurzel der Gewalt ist Unterdrückung“ wie wahr… Friedvolle Grüße  Ulrike Rothe

Betreff: Erklärung von Jewish Voice for Peace Israel:  die Wurzel der Gewalt ist Unterdrückung
Datum: Thu, 12 Oct 2023 17:15:19 +0200
Von: unserewelt club <unsereweltclub@gmail.com>
An: dfv-nord@freidenker.de

 Erklärung von Jewish Voice for Peace  

Die Wurzel der Gewalt ist Unterdrückung.

https://www.jewishvoiceforpeace.org/2023/10/statement23-10-07/

In diesem Moment haben Palästinenser, Israelis und alle, deren Familien sich vor Ort befinden, Angst um ihre Angehörigen. Wir trauern um die Menschen, die bereits ihr Leben verloren haben und setzen uns weiterhin für eine Zukunft ein, in der jedes Leben kostbar ist und alle Menschen in Freiheit und Sicherheit leben.

Nach 16 Jahren israelischer Militärblockade starteten palästinensische Kämpfer aus dem Gazastreifen einen beispiellosen Angriff, bei dem Hunderte von Israelis getötet und verwundet und Zivilisten entführt wurden. Die israelische Regierung erklärte den Krieg, startete Luftangriffe, bei denen Hunderte von Palästinensern getötet und Tausende verwundet wurden, bombardierte Wohnhäuser und drohte mit Kriegsverbrechen gegen die belagerten Palästinenser in Gaza.

Die israelische Regierung mag gerade erst den Krieg erklärt haben, aber der Krieg gegen die Palästinenser begann vor über 75 Jahren.

Die israelische Apartheid und die Besatzung – sowie die Komplizenschaft der Vereinigten Staaten bei dieser Unterdrückung – sind die Ursache all dieser Gewalt. Die Realität wird bestimmt durch den Moment ihrer Einleitung.

Im vergangenen Jahr hat die rassistischste, fundamentalistischste und rechtsextremste Regierung in der Geschichte Israels ihre militärische Besatzung der Palästinenser im Namen der jüdischen Vorherrschaft rücksichtslos eskaliert mit gewaltsamen Vertreibungen und Hauszerstörungen, Massentötungen, militäri-schen Razzien in Flüchtlingslagern, unerbittlicher Belagerung und täglicher Demütigung.

In den letzten Wochen haben israelische Streitkräfte wiederholt die heiligsten muslimischen Stätten in Jerusalem gestürmt.

Seit 16 Jahren erstickt die israelische Regierung die Palästinenser im Gazastreifen mit einer drakonischen Luft-, See- und Land-Militärblockade, hält zwei Millionen Menschen gefangen, lässt sie hungern und ver-weigert ihnen medizinische Hilfe. Die israelische Regierung richtet routinemäßig Massaker an den Palästi-nensern in Gaza an. Bereits Zehnjährige in Gaza sind in ihrem kurzen Leben durch sieben große Bomben-angriffe traumatisiert.

Seit 75 Jahren hält die israelische Regierung eine militärische Besatzung der Palästinenser aufrecht und praktiziert ein Apartheidregime.

Palästinensische Kinder werden im Morgengrauen bei Razzien von israelischen Soldaten aus ihren Betten gezerrt und ohne Anklage in israelischen Militärgefängnissen festgehalten.

Häuser von Palästinensern werden von israelischen Siedlerbanden in Brand gesteckt oder von der israelischen Armee zerstört.

Ganze palästinensische Dorfgemeinschaften sind gezwungen zu fliehen und ihre Häuser, Obstgärten und Ländereien, die seit Generationen im Familienbesitz sind, zu verlassen.

Das Blutvergießen von heute und der vergangenen 75 Jahre geht direkt auf die Komplizenschaft der USA zurück mit der Unterdrückung und dem Schrecken, die durch Israels militärische Besatzung verursacht werden. Immer wieder ermöglicht die deutsche-Regierung diese Gewalt, und insofern ist sie schuld daran. Die unkontrollierte Finanzierung des israelischen Militärs, die diplomatische Deckung und die Milliarden von Euro an privaten Geldern, die aus den Deutschland fließen, ermöglichen und stärken Israels Apartheid-Regime. Diejenigen, die weiterhin eine „eiserne“ Unterstützung von Deutschland für das israelische Militär fordern, ebnen nur den Weg zu mehr Gewalt.

Von Seiten der Deutschland ist kein Ausweg zu erwarten. Wir werden diese Komplizenschaft bekämpfen, wo immer wir sind: Wir fordern, dass die deutsche-Regierung unverzüglich Schritte unternimmt, um die Finanzierung von Israels Militär einzustellen und die israelische Regierung für ihre schweren Menschen-rechtsverletzungen und Kriegsverbrechen gegen die Palästinenser zur Rechenschaft zu ziehen. Wir verpflichten uns, unsere Kampagne für Boykott, Desinvestition und Sanktionen zu verstärken um zu verhindern, dass von Unternehmen und privaten Stiftungen weiterhin Milliarden in die israelische Kriegsmaschinerie fließen.

Es ist unvermeidlich, dass unterdrückte Menschen überall ihre Freiheit suchen – und erringen. Wir alle haben Freiheit, Sicherheit und Gleichheit verdient. Der einzige Weg dahin besteht in der Beseitigung der Ursachen der Gewalt, angefangen bei der Mitschuld unserer eigenen Regierung.

(Übersetzung: Jürgen Jung)

Gruß UF

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Hier der Artikel von Amira Hass im Haaretz:

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/10/Haaretz-Kreislauf-der-Rache-10-10-23-3.pdf

Klicke, um auf Haaretz-Kreislauf-der-Rache-10-10-23-3.pdf zuzugreifen

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Robert f. Kennedy junior kandidiert gegen Demokraten und Republikaner

Robert f. Kennedy junior kandidiert gegen Demokraten und Republikaner  https://wp.me/paI27O-4Zy

Hallo, der dritte Kennedy, der für das Präsidentenamt kandidiert. Und das in extremer, sehr guter Form.

https://wp.me/paI27O-4Zy

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/willkommen/, www.ippnw.de ,

Gesendet: Dienstag, 10. Oktober 2023 um 09:29 Uhr
Von: „Christian
An: attac_bs_intern@listi.jpberlin.de
Betreff: [7385ntern] RFK kandisiert nicht für Demokraten, wie ständig kolportirt
Es bahnt sich eine aussergewöhnliche Situation im US-Wahlkampf an:

Robert f. Kennedy junior

Zitat:

 „Ich bin hier, um mich als unabhängigen Kandidaten für das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten zu erklären. Und das ist bislang nicht alles. Ich bin hier, um mich mit Ihnen allen zusammenzutun und eine neue Unabhängigkeitserklärung für unsere gesamte Nation abzugeben. Wir erklären unsere Unabhängigkeit von den Unternehmen, die unsere Regierung gekapert haben. Wir erklären unsere Unabhängigkeit von der Wall Street, Big Tech, Big Pharma, Big Ag, den Rüstungsunternehmern und ihren Lobbyisten. Wir erklären unsere Unabhängigkeit von den Medien-Söldnern, die Unternehmensorthodoxien festigen und uns auffordern, unsere Nachbarn zu hassen und unsere Freunde zu fürchten. Wir erklären unsere Unabhängigkeit von den zynischen Eliten, die unsere Hoffnung verraten und unsere Spaltungen verstärken. Und schließlich erklären wir unsere Unabhängigkeit von den beiden politischen Parteien und den korrupten Interessen, die sie dominieren, sowie dem gesamten manipulierten System aus Zorn, Wut, Korruption und Lügen, das Regierungsbeamte zu Leibeigenen ihrer Unternehmensbosse gemacht hat. Wir erklären unsere Unabhängigkeit von diesen korrupten Mächten, weil sie unvereinbar sind mit den unveräußerlichen Rechten auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück, die unsere ursprüngliche Unabhängigkeitserklärung von 1776 anführte.“

C.

_______________________________________________ Attac_bs_intern Mailingliste JPBerlin – Politischer Provider Attac_bs_intern@listi.jpberlin.de https://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/attac_bs_intern

Hier eine Nachricht dazu auf CNN:

https://edition.cnn.com/2023/10/09/politics/kennedy-independent-campaign/index.html

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John Mearsheimer: Is China the Real Winner of Ukraine War?

John Mearsheimer: Is China the Real Winner of Ukraine War? |  https://www.youtube.com/watch?v=Yl7goPRw_eE

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MANOVA im Gespräch: „Was Krieg bedeutet“, mit Patrik Baab

MANOVA im Gespräch: „Was Krieg bedeutet“ (Patrik Baab und Elisa Gratias) https://www.youtube.com/watch?v=MDdKpR2IPNE

 

 

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 8. Newsletter: Den akuten Gefahren widerstehen 

„Mensch, Erde, wir könnten es so schön haben!“

English below, Francais dessous

 7. Newsletter: Den akuten Gefahren widerstehen    https://wp.me/paI27O-434

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Menschheitsfamilie lebte schon immer gefährlich. Im Moment leben wir besser als je zuvor, aber wir haben zur Zeit drei große Krisen gleichzeitig, die wir bewältigen müssen:

= Der Krieg gegen die Ukraine könnte jederzeit zu einem Weltenbrand eskalieren.

= Die Klimakatastrophe wird nicht schnell genug bekämpft.

= Eine riesige soziale Krise, die in vielen Ländern Hunger und Konflikte hervorruft, steht uns auch bevor, da wir von den Neun Planetaren Grenzen schon sechs überschritten haben .

Daneben gibt es noch viele andere Krisen, z.B. hörte ich von den Gefahren der künstlichen Intelligenz, aber ich konzentriere mich auf diese zentralen Krisen.

 

Dazu der 6. Newsletter:  

Zu den momentanen Krisen: Wir Deutschen könnten vielleicht die Klimakatastrophe überleben, auch die soziale Krise, aber nicht einen Atomkrieg. Deshalb hat Aufklärung über den Atomkrieg absolute Prioriät. Bedenkt, dass die  doomsday clock schon vor dem russischen Einmarsch auf 100 Sekunden vor Mitternacht stand, dem niedrigsten Wert „ever“, und jetzt auf 90 Sekunden.

1.  Die Friedenskrise spitzt sich zu. Nach einer aktuellen Umfrage von web.de sind doppelt so viele Deutsche für statt gegen Waffenlieferungen an die Ukraine. Ihnen ist nicht klar, dass sie mit der Entscheidung, sich auf diese Weise an dem Krieg zu beteiligen, das Leben ihrer Kinder und aller Menschen in Gefahr bringen. wie dem Manifest von Russell und Einstein zu entnehmen ist. Der Westen hat schwerwiegende Mitschuld an dem Krieg: Dazu gibt es genügend Beiträge, z. B. von Günter Rexilius („Was an Fakten von der „anderen Seite“ fast immer weggelassen wird„, von John J. Mearsheimer („Wie ich bereits betont habe, glauben Putin und seine Leutnants, dass der Beitritt der Ukraine zum Westen eine existenzielle Bedrohung für Russland darstellt, die beseitigt werden muss. …  Hier ist ein perverses Paradoxon im Spiel: Je erfolgreicher die USA und ihre Verbündeten bei der Durchsetzung ihrer Ziele sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass es zu einem Atomkrieg kommt … Die Geschichte wird die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten für ihre bemerkenswert törichte Politik gegenüber der Ukraine hart bestrafen.„), von Michael Lüders, Antje Vollmer, Juli Zeh und vielen Anderen, siehe Belege über die Natur des Ukrainekriegs. Wir brauchen Runde Tische der Engagierten mit den Mächtigen und viel Druck von unten, von der Bevölkerung! Im TV lief jetzt wieder der Film über einen Atomkrieg von 1983 The Day After. Ronald Reagan hatte dieser Film vermutlich von einem heißen Krieger zu einem friedensbereiten Menschen gemacht, der auf die Vorschläge von Gorbatschow einging.

Was wir tun könnten:

  • Mahnwachen gegen die Zensur vor den Medienhäusern (www.leuchtturmard.de) Wesentliche Mitschuld an der desolaten Lage haben unsre Medien. Dazu gibt es akut einen wichtigen Versuch einer Institution, die sich Leuchtturm nennt, um das Defizit unserer Medien in Ordnung zu bringen:  Es werden gute Kontrollen des  öffentlich rechtlichen Rundfunks mit seinem Haushalt von 9 Mrd Euro gefordert.

  • Leserbriefe

  • Aktivierung unserer Mitmenschen

2. Die Klimakatastrophe schreitet unerbittlich voran. Sie wurde seit vielen Jahrzehnten vorausgesagt. Wie alle neun planetaren Grenzen ist sie nur so in den Griff zu bekommen, dass international mächtige Institutionen dafür sorgen, dass genug erwirtschaftet wird, dass aber die Grenzen unserer Erde auf die Dauer nicht überschritten werden (Doughnut-Ökonomie). Ich lese soeben das Buch von Eckhart von Hirschhausen, wo es auch schwerpunktmäßig um die Klimakrise geht: „Mensch, Erde, wir könnten es so schön haben!“ (hier könnt ihr ins Buch gucken). Er hat ja so recht. Die Politik versagt, die Leute protestieren zu wenig und die Protestierenden werden medial nicht ausreichend dargestellt. Wir brauchen ein breite Diskussion, wodurch ein zukunftsfähiges Bewusstsein der Gefährdungen entstehen könnte und fast alles gesagt werden darf, um noch die Kurve zu kriegen. Denn das ist die Voraussetzung für die volle Entfaltung des menschlichen Problemlösungsvermögens.

3. Zur sozialen Krise: Die „Kriegskredite“, die 100 Mrd., und die grundsätzliche Erhöhung der Militärausgaben lassen die Aussichten für die Sozialpolitik Deutschlands und der EU, aber auch für die ganze Welt düster erscheinen. Siehe oben. Der Hunger nahm schon wegen Corona zu und die Hungertoten werden, wie viele die Lage einschätzen, rasant zunehmen.

All dies betrachte ich als das Produkt von imperialen Kämpfen der USA und des Westens gegen China und Russland und die Bricsstaaten und das Produkt auch von „Sicherheitslogik“ statt Friedenslogik. Wir müssen die menschliche Familie durch schwere Krisen steuern und dabei die Lehren des Manifests von Russell und Einstein beachten: Kein Krieg mehr, auch nicht zur Verteidigung. Statt dessen endlich Aufbau einer  Zivilen Verteidigung, die viel weniger Tote kosten würde, und notfalls Guerillakämpfe. Wie Afghanistan gezeigt hat, kann auch die größte Miltärmacht der Welt, die Nato, mit weiteren, insgesamt 41 „Willigen“, auf die Dauer ein Land nicht besetzen.

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7th Newsletter: Resist the acute dangers https://wp.me/paI27O-434

Dear friends

we have three major crises at the same time:

= The war against Ukraine threatens to escalate into a world conflagration.

= The climate catastrophe is not being fought sufficiently.

= A huge social crisis, which is already causing hunger and conflicts in many countries, is also facing us.

About this the 7th Newsletter: We must resist. https://wp.me/paI27O-434

About the current crises: We Germans, but also a good part of humanity could perhaps survive the climate catastrophe, also the social crisis, but not a nuclear war. Therefore, education about nuclear war has absolute priority. Consider that the Doomsdayclock already stood before the Russian invasion on 100 seconds before midnight, the lowest value „ever“.

1. the peace crisis comes to a climax. According to a recent inquiry by web.de, twice as many Germans are for rather than against arms deliveries to Ukraine. They do not realize that by deciding to participate in the war in this way, they are putting the lives of their children and everyone else at risk. as can be seen from the manifesto of Russell und Einstein. The West has serious complicity in the war: there are enough contributions on this, e.g. by Günter Rexilius („What facts are almost always left out by the „other side““, by John J. Mearsheimer („As I have already pointed out, Putin and his lieutenants believe that Ukraine’s entry into the West poses an existential threat to Russia that must be eliminated. …  There is a perverse paradox at play here: the more successful the United States and its allies are in achieving their goals, the more likely it is that nuclear war will occur … History will punish the United States and its allies severely for their remarkably foolish policy toward Ukraine.“), by Michael Lüders, Antje Vollmer, Juli Zeh and many others, see Evidence on the Nature of the Ukraine War. We need round tables of the engaged with the powerful and much pressure from below, from the population! In the TV ran now again the film about a nuclear war of 1983 The Day After. Ronald Reagan had presumably turned this film from a hot warrior into a man ready for peace, who responded to Gorbachev.

What we could do:

Here is a German initiative: Vigils against censorship in front of the media houses (www.leuchtturmard.de) Our media are substantially to blame for the desolate situation. In addition there is acutely an important attempt of an institution, which calls itself lighthouse, in order to bring the deficit of our media in order:  It calls for good controls on the public broadcaster with its budget of 9 billion euros.
Letters to the editor
Activation of our fellow men

2 The climate catastrophe is advancing relentlessly. It has been predicted for many decades. Like all nine planetary boundaries, it can only be brought under control in such a way that internationally powerful institutions ensure that enough is generated, but that the boundaries of our earth are not exceeded in the long run (doughnut economy). I am currently reading the book by Eckhart von Hirschhausen, which also focuses on the climate crisis: „Man, Earth, we could have it so nice!“ (you can have a look at the book here, unluckily in German). He is so right. Politics is failing, people are protesting too little, and the protesters are not sufficiently represented in the media. We need a broad discussion, whereby a sustainable awareness of the dangers could arise and almost everything may be said to still get things turned around. For this is the prerequisite, as I have heard, for the full development of the human problem-solving capacity.

3. on the social crisis: the „war credits“, the 100 billion, and the fundamental increase in military spending make the prospects for the social policy of Germany and the EU, but also for the whole world, appear bleak. See above. Hunger already increased because of Corona, and starvation deaths will increase rapidly, as many judge the situation.

All this I see as the product of imperial struggles of the US and the West against China and Russia and the Brics states and the the product also of „security logic“ instead of peace logic. We need to steer the human family through severe crises, keeping in mind the lessons of Russell and Einsteins  manifesto: No more war, even for defense. Instead, finally build up a Civil Defense, which would cost much less casualties, and if necessary guerrilla warfare. As Afghanistan has shown, even the largest military power in the world, NATO, with a total of 41 „willing“ members, cannot occupy a country in the long run.

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Résister aux dangers aigus https://wp.me/paI27O-434

Chères amies et chers amis,

Nous sommes confrontés à trois crises majeures en même temps:

= La guerre contre l’Ukraine menace de dégénérer en un véritable incendie mondial.

= La catastrophe climatique n’est pas suffisamment combattue.

= Une énorme crise sociale, qui provoque déjà la faim et des conflits dans de nombreux pays, nous attend également.

A ce sujet: Nous devons résister. https://wp.me/paI27O-434

Concernant les crises actuelles : Nous, Allemands, mais aussi une bonne partie de l’humanité, pourrions peut-être survivre à la catastrophe climatique, à la crise sociale, mais pas à une guerre nucléaire. C’est pourquoi l’information sur la guerre nucléaire est une priorité absolue. Pensez qu’avant l’invasion russe, „doomsday clock“, l’horloge de l’apocalypse était déjà à 100 secondes de minuit, la valeur la plus basse „ever“.

1. la crise de la paix s’aggrave. Selon un récent sondage de web.de, deux fois plus d’Allemands sont pour plutôt que contre les livraisons d’armes à l’Ukraine. Ils ne se rendent pas compte qu’en décidant de participer à la guerre de cette manière, ils mettent en danger la vie de leurs enfants et de tous les êtres humains. comme on peut le lire dans le manifeste de Russell et Einstein. L’Occident a une lourde part de responsabilité dans la guerre : il existe suffisamment de contributions à ce sujet, par exemple de Günter Rexilius („Ce que l'“autre côté“ omet presque toujours de dire en termes de faits“), de John J. Mearsheimer („Comme je l’ai déjà souligné, Poutine et ses lieutenants pensent que l’adhésion de l’Ukraine à l’Occident constitue une menace existentielle pour la Russie qui doit être éliminée. …  Un paradoxe pervers est ici en jeu : plus les Etats-Unis et leurs alliés réussissent à atteindre leurs objectifs, plus il est probable qu’une guerre nucléaire se produise … L’histoire punira sévèrement les États-Unis et leurs alliés pour leur politique remarquablement insensée à l’égard de l’Ukraine“), de Michael Lüders, Antje Vollmer, Juli Zeh et bien d’autres, voir les preuves sur la nature de la guerre en Ukraine. Nous avons besoin de tables rondes de personnes engagées avec les puissants et de beaucoup de pression de la base, de la population ! La télévision a de nouveau diffusé le film de 1983 sur la guerre nucléaire „The Day After“. Ce film avait probablement fait passer Ronald Reagan du statut de guerrier brûlant à celui d’homme prêt à la paix, qui a répondu à Gorbatchev.

Ce que nous pourrions faire :
Voici une initiative allemande: Organiser des veillées contre la censure devant les médias (www.leuchtturmard.de) Nos médias sont en grande partie responsables de la situation désastreuse dans laquelle nous nous trouvons. Une institution appelée „Phare“ tente actuellement de corriger le déficit de nos médias :  On exige de bons contrôles de la radio-télévision publique, dont le budget s’élève à 9 milliards d’euros.
Lettres de lecteurs
activer nos concitoyens

2) La catastrophe climatique progresse inexorablement. Elle est prédite depuis de nombreuses décennies. Comme toutes les neuf limites planétaires, elle ne peut être maîtrisée que si des institutions internationales puissantes veillent à ce que l’on produise suffisamment, mais que les limites de notre planète ne soient pas dépassées à long terme ( Doughnut-Ökonomie). Je suis en train de lire le livre d’Eckhart von Hirschhausen, où il est aussi question principalement de la crise climatique : „Homme, Terre, nous pourrions l’avoir si belle !“ (vous pouvez consulter le livre ici, Malheureusement en allemand). Il a tellement raison. La politique ne fonctionne pas, les gens ne protestent pas assez et les protestataires ne sont pas suffisamment représentés par les médias. Nous avons besoin d’un large débat, ce qui permettrait de prendre conscience des dangers pour l’avenir et de dire presque tout ce que l’on veut, afin de pouvoir encore prendre le tournant. Car c’est la condition, comme je l’ai entendu, pour le meilleur développement de la capacité humaine à résoudre les problèmes.

3) Concernant la crise sociale : les „crédits de guerre“ en Allemagne, les 100 milliards, et l’augmentation fondamentale des dépenses militaires laissent entrevoir des perspectives sombres pour la politique sociale de l’Allemagne et de l’UE, mais aussi pour le monde entier. Voir ci-dessus. La faim a déjà augmenté à cause de Corona et les victimes de la faim vont, comme beaucoup le pensent, augmenter rapidement.

Je considère tout cela comme le produit des luttes impériales des États-Unis et de l’Occident contre la Chine et la Russie et les pays du Brics, et le produit également de la „logique de sécurité“ plutôt que de la logique de paix. Nous devons piloter la famille humaine à travers de graves crises, en tenant compte des leçons du manifeste de Russell et Einstein: Plus de guerre, même pour se défendre. Au lieu de cela, construire enfin une défense civile, qui coûterait beaucoup moins de morts, et si nécessaire des combats de guérilla. Comme l’a montré l’Afghanistan, même la plus grande puissance militaire du monde, l’OTAN, avec 41 „volontaires“ en tout, ne peut pas occuper un pays à long terme.

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Den Hamas-Angriff auf Israel verstehen…

Eine Twittermeldung, die ich heute las, 8.10.23, unten im Original:

Den Hamas-Angriff auf Israel verstehen:

Iran strebt eine Konfrontation mit Israel und den USA an. Der Erfolg Russlands in der Ukraine ermutigt Iran, die jahrzehntelange feindselige US-Außenpolitik im Nahen Osten rückgängig zu machen. Eine bankrotte US-Regierung wurde gerade zu einem weiteren Krieg eingeladen.

Der Zeitpunkt ist opportunistisch. Die US-Regierung ist gezwungen, Billionen US-Dollar zu drucken, da sie Schwierigkeiten hat, neue Schulden aufzunehmen. Ein weiterer Krieg würde zu einem erheblichen Anstieg der Inflation und einem beschleunigten wirtschaftlichen Niedergang der USA führen.

Wenn der Iran die Straße von Hormus vermint, würde die globale Energiekrise kritisch werden. Die Biden-Regierung hat den Großteil der US-Ölreserven genutzt, um die inländischen Ölpreise zu stabilisieren. Der Iran kann den Schmerz für die US-Regierung erheblich erhöhen.

Die Ukraine entwickelt sich zu einer großen Niederlage für die USA und die NATO. Eine neue Front im Nahen Osten würde den Niedergang der USA beschleunigen. Die US-Regierung und ihre westlichen Partner können es sich einfach nicht leisten. Russland und China würden am meisten profitieren. Der Iran ist sich dessen bewusst und spielt seinen Partnern in die Hände.

1:52 nachm. · 7. Okt. 2023

 

 

 

 

 

 

Kim Dotcom

 

@KimDotcom

 

Understanding the Hamas attack on Israel: Iran is aiming for a confrontation with Israel and the US. The success of Russia in Ukraine is encouraging Iran to undo decades of hostile US foreign policy in the Middle East. A bankrupt US Govt has just been invited to another war. The timing is opportunistic. The US Govt is forced to print trillions of USD as it struggles to raise new debt. Another war would lead to a significant increase in inflation and an accelerated economic decline of the US. If Iran mines the Strait of Hormuz the global energy crisis would become critical. The Biden administration has used the majority of US oil reserves to stabilize domestic oil prices. Iran can increase the pain for the US Govt significantly. Ukraine is turning into a major defeat for the US and NATO. A new front in the Middle East would accelerate the US decline. The US Govt and its western partners simply cannot afford it. Russia and China would benefit most. Iran understands this and is playing into the hands of its partners.

1:52 PM · Oct 7, 2023

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