China,

Chinas Aufstieg und neues Selbstbewusstsein: Januar 22,

https://de.rt.com/asien/129473-geschichte-von-zwei-olympischen-spielen/amp/?utm_source=telegram&utm_medium=owned_media

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Auch in Slowenien droht ein Supergau!

China: http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/04/DWN210404-China-3-Weg-zum-Sozialstaat.pdf

China-2-Aufstieg-zum-Konkurrenten  http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/04/ChinasChinas-Aufstieg-DWN210403-China-2-Aufstieg-zum-Konkurrenten.pdf

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Argumente zur Energiesicherheit durch Kombination von Windenergie und Solarenergie

Die Windenergie ist in Deutschland gegenläufig zu der Solarenergie: In den letzten beiden Jahren wurden laut dieser Tabelle im Oktober bis März etwa 12Mrd kwh erzeugt, im April bis September etwa 7 Mrd…  An Solarenergie wurden auf der Ost- und Westseite unseres Daches etwa 80% unserer Maximalerzeung geschafft, im Oktober bis März grob 10%. (Mit einem Süddach wäre das Ergebnis noch krasser) Genaueres bitte ich diesen beiden Kurven zu entnehmen… Das heißt, das höhere Ergebnis der Windenergie ist etwa 70% höher im Winter, während das höhere Ergenbnis von PV im Sommer noch deutlich krasser ist…

Das bedeutet, wenn man etwa gleich große Energiequellen an Wind und PV hat, dass man dann deutlich weniger Power to Gas Reserven für Gaskraftwerke braucht, um Energiesicherheit zu schaffen… Denn kurzfristiger Ausgleich ist preisgünstiger durch Pumpspeicher und Batterien möglich… Das heißt, wir brauchen auf allen Ackerflächen, an unseren Autobahnen und auf allen Wirtschaftswäldern Windräder, und auf allen Süd, Ost und Westdächern und auf allen beschienenen Fassaden PV Flächen. + ein bisschen Wasser und Geothermie. Das dürfte für unsere Energieversorgung reichen…

Windenergie https://www.windbranche.de/wind/windstrom/windenergie-deutschland,

PV Energiebilanz im letzten Jahr bei unserem Haus. In den beiden Jahren zuvor gab es ähnliche Verläufe.

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„Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen“/ below:

Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen“ https://wp.me/paI27O-33i

Diese Aussage von Ernst Ulrich von Weizsäcker scheint mir der Schlüssel für die Lösung vieler Menschheitsprobleme zu sein: Das Erdöl spritzt mit wenig Aufwand aus der Erde, wenn die richtige Löcher gebohrt sind. Aber auf Grund der „vollen Erde“ sorgt es wesentlich für Klimerhitzung und damit für eine sehr ungemütliche Heißzeit. Biseher wird aber keine angemessene Steuer auf diese Schadwirkung gezahlt, sondern es werden sogar noch Subventionen für fossile Nutzung gezahlt.

Einige Links zum Thema: „Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen“

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/interview-makro-maja-goepel-zu-klimastrategie-100.html  Scbriftlicher Ersatz: https://www.3sat.de/gesellschaft/makro/interview-mit-maja-goepel-zu-klimastrategie-und-umbau-der-wirtschaft-100.html

Maja Göpel: Wenn man das Wort Umwelt eingibt, kommt das in der Strategie genau zweimal vor. Und zwar in dem Sinne, dass das Erlassen von Umweltgesetzen in Deutschland zu Wettbewerbsnachteilen geführt hat. Das ist genau die falsche Perspektive: Im Grunde genommen geht es darum, dass Wirtschaft und Ökologie zusammengehören. In einer Welt, in der die Ressourcen immer knapper werden, ist es von großem Vorteil, wenn ich sehr effizient mit ihnen umgehe. Das bewirkt Umweltgesetzgebung. Das heißt, wenn ich nicht anfange, Wettbewerbsfähigkeit ans 21. Jahrhundert anzupassen, dann fahre ich wirklich an den Herausforderungen vorbei. Wenn wir jetzt feiern, wir hätten die „beste Wirtschaft der Geschichte“, dann ist das ein bisschen so, als würde ich sagen „Mama, ich hab deine Kreditkarte komplett überzogen, aber ich hab ’ne Bomben-Zeit.“

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2021/03/Forderungen_zur_BTW_2021_Klima-Allianz_Deutschland.pdf

https://helmutkaess.de/Wordpress/wp-admin/post.php?post=11736&action=edit

Märkte können sehr gut effektive Lösungen herbeiführen, wenn sie klare Leitplanken und Spielregeln haben. Daran fehlt es bislang. Die Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen. Das ist viel radikaler, als alles über Verbote zu regeln. Wirklich neu an dem Programm ist zudem, dass es die Frage der sozialen Gerechtigkeit mit ihren verschiedenen Facetten ins Zentrum rückt. Ökologie müssen sich alle leisten können – nicht nur die Besserverdiener.

https://www.klimareporter.de/finanzen-wirtschaft/wenn-preise-die-oekologische-wahrheit-sagen  „CO2-Emissionen ein Preisschild anzuheften ist eine alte Forderung von Umweltökonomen. Inzwischen hat sie viele und gewichtige Fürsprecher in aller Welt. Die Praxis zeigt: Schon geringe Preissignale zeigen Wirkung. In einer Serie stellt Klimareporter° verschiedene Ansätze zur Lösung der Klimakrise vor und beleuchtet Vor- und Nachteile. Teil 1: Der CO2-Preis.“

https://www.ksta.de/wirtschaft/interview-mit-klima-wissenschaftler–preise-muessen-die-oekologische-wahrheit-sagen–31195040?cb=1617426719483  „Dazu gehört, was Ernst Ulrich von Weizsäcker auf die Formel brachte: dass Preise die ökologische Wahrheit sagen müssen. Wenn man heute für 30 Euro von München nach Hamburg fliegen kann, aber für das Zugticket 120 Euro zahlen muss, hat das damit zu tun, dass auf Kerosin keinerlei Steuern zu zahlen sind, während die Bahn ihren Strom komplett versteuern muss. Wer das verändern will, muss die ökologischen Effekte einpreisen. Wir benötigen Zonen, in denen die kapitalistische Logik nicht mit aller Macht zuschlägt, das heißt Räume zu schaffen, die dem Gemeinwohl dienen, also urbane Allmenden zu schaffen.

https://www.ku.de/news/preise-muessen-die-oekologische-wahrheit-sagen-kritischer-austausch-zu-nachhaltigkeit-an-ku    … „Als politische Option schlug von Weizsäcker vor, allen Ländern pro Kopf gleiche Emissionsrechte einzuräumen. Da die Industrieländer ihre Lizenzen schon weitgehend aufgebraucht hätten, müssten sie in den Entwicklungsländern zum „Lizenzen-Shopping“ gehen. So würde etwa Indien keine neuen Kohlekraftwerke mehr bauen, sondern auf erneuerbare Energien setzen und wertvolle CO2-Lizenzen nach Europa verkaufen. Derzeit seien klimafreundliche Technologien nicht lukrativ, weil Ressourcen und Emissionen zu wenig kosteten: „Wir müssen politisch dafür sorgen, dass die Preise halbwegs die ökologische Wahrheit sagen“, so von Weizsäcker. Einhergehen müsse eine Energiewende auch mit einer stärkeren Ressourceneffizienz, um die gewonnene Energie besser auszuschöpfen.“

„Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen“ https://wwww.boell.de/de/2017/07/09/preise-muessen-die-oekologische-wahrheit-sagen

„Die ökonomische Bewertung von Natur soll es Unternehmen ermöglichen, (Umwelt-)Kosten, die sie verursachen, zu internalisieren. Dahinter steht die Idee, Wirtschaftskreisläufe so zu gestalten, dass der Preis einer Ware oder Dienstleistung die ‚ökologische Wahrheit sagt‘, damit die Verursacher/innen oder Verbraucher/innen und nicht die Allgemeinheit die damit verbundenen Umweltkosten tragen.“

Das ist richtig. Im Weiteren scheint mir die Böllstiftung für Verwirrung zu stiften

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← Problems of humanity: we want security, – a healthy environment – and good social conditions.
Arguments for energy security through combination of wind energy and solar energy →
„Prices must tell the ecological truth“
Published on April 3, 2021 by admin

„Prices must tell the ecological truth“ https://wp.me/paI27O-33i
This statement by Ernst Ulrich von Weizsäcker seems to me to be the key to solving many of humanity’s problems: Crude oil spurts out of the earth with little effort if the right holes are drilled. But due to the „full earth“ it provides substantially for climatic heating and thus for a very uncomfortable hot time. So far, however, no appropriate tax is paid on this harmful effect, but even subsidies are paid for fossil use.
Some links to the topic: „Prices must tell the ecological truth“.

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/interview-makro-maja-goepel-zu-klimastrategie-100.html Scbrift replacement: https://www.3sat.de/gesellschaft/makro/interview-mit-maja-goepel-zu-klimastrategie-und-umbau-der-wirtschaft-100.html

Maja Göpel: If you type in the word environment, it appears exactly twice in the strategy. Namely, in the sense that enacting environmental laws in Germany has led to competitive disadvantages. That’s exactly the wrong perspective: basically, the point is that business and ecology belong together. In a world where resources are becoming increasingly scarce, it is a great advantage to use them very efficiently. That’s what environmental legislation does. In other words, if I don’t start adapting competitiveness to the 21st century, then I’m really missing the challenges. Celebrating now that we have the „best economy in history“ is a little bit like saying, „Mom, I maxed out your credit card completely, but I’m having a blast.“

Klicke, um auf Forderungen_zur_BTW_2021_Klima-Allianz_Deutschland.pdf zuzugreifen

https://helmutkaess.de/Wordpress/wp-admin/post.php?post=11736&action=edit

Markets are very good at bringing about effective solutions when they have clear guardrails and rules of the game. That has been lacking so far. Prices need to tell the environmental truth. That is much more radical than regulating everything via bans. What’s really new about the program, moreover, is that it focuses on the issue of social justice with its various facets. Everyone must be able to afford ecology – not just high earners.

https://www.klimareporter.de/finanzen-wirtschaft/wenn-preise-die-oekologische-wahrheit-sagen „Putting a price tag on CO2 emissions is an old demand of environmental economists. In the meantime, it has many and weighty advocates all over the world. Practical experience shows that even small price signals have an effect. In a series, Klimareporter° presents various approaches to solving the climate crisis and sheds light on their advantages and disadvantages. Part 1: The CO2 price.“

https://www.ksta.de/wirtschaft/interview-mit-klima-wissenschaftler-preise-muessen-die-oekologische-wahrheit-sagen-31195040?cb=1617426719483 „This includes what Ernst Ulrich von Weizsäcker put in the formula: that prices must tell the ecological truth. If you can fly from Munich to Hamburg for 30 euros today, but have to pay 120 euros for a train ticket, it has to do with the fact that no taxes whatsoever are payable on kerosene, while the railroads have to pay tax on their electricity in full. If you want to change that, you have to price in the ecological effects. We need zones in which capitalist logic does not strike with all its might, which means creating spaces that serve the common good, i.e. creating urban commons.

https://www.ku.de/news/preise-muessen-die-oekologische-wahrheit-sagen-kritischer-austausch-zu-nachhaltigkeit-an-ku … „As a political option, von Weizsäcker proposed granting all countries equal emission rights per capita. Since the industrialized countries had already largely used up their licenses, they would have to go „license shopping“ in the developing countries. India, for example, would no longer build any new coal-fired power plants, but would instead focus on renewable energies and sell valuable CO2 licenses to Europe. Currently, climate-friendly technologies are not lucrative because resources and emissions cost too little, he said. „Politically, we have to make sure that prices tell half the ecological truth,“ von Weizsäcker said. He added that an energy turnaround must also be accompanied by greater resource efficiency to better exploit the energy generated.“

„Prices must tell the ecological truth“ https://wwww.boell.de/de/2017/07/09/preise-muessen-die-oekologische-wahrheit-sagen

„The economic valuation of nature should enable companies to internalize (environmental) costs they cause. The idea behind this is to design economic cycles so that the price of a good or service ‚tells the ecological truth‘ so that polluters or consumers, rather than the general public, bear the associated environmental costs.“

That is correct. By extension, it seems to me that the Böll Foundation is causing confusion….

 

 

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Probleme der Menschheit: Wir wollen Sicherheit, – eine gesunde Umwelt – und gute soziale Verhältnisse.

Eine Rede zur  Situation der Menschheit

Wir stehen hier symbolisch vor dem Rathaus, (im Moment auf dem Kohlmarkt, nicht real aus Coronagründen…) weil hier unsere gewählten Repräsentanten sind, die für uns Verantwortung tragen.

Sie sind unsere Repräsentanten für Entscheidungen in Braunschweig, und sie stehen für uns für Repräsentanten in Europa und den Vereinten Nationen.

Was erwarten wir von ihnen?

Richtige Entscheidungen – mit unserer Unterstützung – angesichts der immensen Probleme der Menschheit: – Wir wollen Sicherheit, – eine gesunde Umwelt – und gute soziale Verhältnisse.

Sicherheit, die wir im Sinne der badischen Landeskirche und im Sinne von der Gemeinsamen Sicherheit Willy Brandts – Neu denken sollten. Wir sollten innerhalb von 20 Jahren – das Militär durch eine gut strukturierte Polizei ersetzen – und die ungeheuren Ausgaben für das Militär  für konstruktive Maßnahmen für unsere Probleme einsetzen. Costa Rica ist – mit seinem 1955 erfolgten Beschluss  zum Verzicht auf Militär – mit gutem Beispiel vorangegangen und es geht ihm gut.

Eine Rückkehr zu einer gesunden Umwelt  brauchen wir angesichts der sich entwickelnden Klimakatastrophe  und der gefährdeten planetaren Grenzen.  Wir brauchen Gesetze, die die Natur schützen und Preise, die die ökologische Wahrheit sagen.

Das Klima ist eine äußerst prekäre Angelegenheit und droht uns schon in den nächsten Jahrzehnten in eine neue Heißzeit zu schicken. Und insgesamt neun planetare Grenzen sind beschrieben, von denen mehrere schon überschritten sind und wodurch sich jeweils die Lebensumstände dramatisch verschlechtern können.

Wir brauchen gute soziale Verhältnisse – durch angemessene Besteuerung der starken Schultern und Rückführung der Superreichen – zu angemessenem Reichtum – – mit einer vernünftigen Obergrenze – und Anhebung der Ausgegrenzten, der Obdachlosen und Harz4 Empfänger –  zu ausreichend versorgten Mitgliedern der Gesellschaft.        Wir haben den Reichtum, – mit dem wir eine gute Versorgung der Weltbevölkerung schaffen können, wenn wir auf den Unsinn von militärischen Abenteuern und Drohgebärden verzichten – und zu den Prinzipien der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit  zurückkehren – und sie weiterentwickeln, die Willy Brandt im Abstimmung mit allen Ländern   in Europa geschaffen hatte. Wir können eine Kreislaufwirtschaft schaffen, die alle mit ausreichendem Wohlstand versorgt.

Ich betrachte die jetzige Pandemie als Weckruf, die zeigte, dass die Staaten sehr wohl drastische Entscheidungen und Eingriffe in die Wirtschaft treffen können. Sie müssen dies angesichts der akuten und noch viel gefährlicheren Klimakrise und der Kriegsgefahren und der sozialen Verwerfungen tun, um diese Krisen zu bewältigen.

Zusammenfassend müssen die Forderungen sein:

Abrüsten statt Aufrüsten,

die Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen

und Kooperation statt Konfrontation.

Und wir brauchen eine Diskussionskultur, in der wir unter Berücksichtigung der Gewaltfreiheit alles ausdiskutieren können und wir sollten es aushalten, andere Meinungen anzuhören.

Das sind m.E. die Prinzipien, mit denen wir die Probleme der Menschheit bewältigen werden.

Helmut Käss, Helmut_Kaess@web.de, helmutkaess.de/Wordpress/, 0176 577 47881

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covid, Presse,

https://multipolar-magazin.de/artikel/die-mainstream-blase

Die Mainstream-Blase

Vorbemerkung der Redaktion: Der Autor des folgenden Textes ist seit vielen Jahren Redakteur und Nachrichtensprecher beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt hier unter Pseudonym. Der Redaktion ist seine Identität bekannt. Er berichtet aus dem Innenleben einer Nachrichtenredaktion während der Corona-Krise. Multipolar ist auch an weiteren Stimmen von Insidern interessiert, die sich gern bei uns melden können. Vertraulichkeit wird gewährleistet.

RALF ARNOLD, 31. Januar 2021, 30 Kommentare

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Amir, Drei Hinweise (31.3.2021)

Gesendet: Mittwoch, 31. März 2021 um 08:05 Uhr
Von: „Afsane Bahar“ <afsaneyebahar@gmail.com>
An: undisclosed-recipients:;
Betreff: Drei Hinweise (31.3.2021)

Leichen im Keller

In der EU häufen sich Todesfälle im Zusammenhang mit Impfungen — für die meisten davon dürften die bisher als unbescholten geltenden Wirkstoffe verantwortlich sein.

Von Jens Bernert

30.3.2021

„Die Renten sind sicher“, verkündete Ex-Arbeitsminister Norbert Blüm. „Die Impfungen sind sicher“, hört man jetzt auf allen Kanälen. Was sagen die Fakten? Die EU verzeichnet 3.350 Impf-Tote und 105.068 schwere Fälle von COVID-19-Impfschäden. Und das sind nur die offiziellen Zahlen, die Dunkelziffer könnte höher liegen. Obwohl sich die Impfdebatte in den letzten Wochen auf Probleme mit der Astrazeneca-mRNA-Impfung verengt hatte, liegt Pfizer/Biontech in der Statistik der Europäischen Union bei der Zahl der gemeldeten Corona-Impftoten deutlich in Führung. Fast zwei Drittel der mit Impfungen verbundenen Todesfälle in Deutschland gehen auf das Konto des letztgenannten Herstellers. Zwei Drittel der Mediziner in der Region Hannover sind gar nicht erst zum „vereinbarten“ Impftermin erschienen. Gleichzeitig melden Medien Corona-Ausbrüche „trotz vollständigem Impfschutz“.

https://www.rubikon.news/artikel/leichen-im-keller

  

Vandana Shiva über die Zerschlagung von Bill Gates‘ Imperium

Bill Gates ist in jeden Bereich eingestiegen, der mit der Erhaltung des Lebens zu tun hat – könnte das auch Ihre Zukunft beeinflussen? Lesen Sie hier, was eine Umweltaktivistin dazu sagt.

29.3.2021

https://axelkra.us/vandana-shiva-ueber-die-zerschlagung-von-bill-gates-imperium/

Siehe hierzu auch:

Gates to a Global Empire over Seed, Food, Health, Knowledge…and the Earth

A Global Citizens’ Report. Report Synthesis

Navdanya International

October 2020

https://navdanyainternational.org/publications/report-synthesis-gates-to-a-global-empire/

Ganzheitliches Denken gerade in den Krisenzeiten

Teil 2: ausgewählte Beiträge ab 1.3.2021

zuletzt ergänzt am 31.3.2021

https://afsaneyebahar.com/2021/03/01/20691322/

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Please let me know if you don’t want to receive any more emails.

Dr. med. Amir Mortasawi

(alias Afsane Bahar)

https://amirmortasawi.wordpress.com/

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Moshe Zuckermann, Was ist Antisemitismus?

02.04.2021

  • vonShimon Stein
  • Moshe Zimmermann:

Israel: Die liberale Demokratie gerät ins Wanken    https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/israel-die-liberale-demokratie-geraet-ins-wanken-90295308.html

 

Sun, 28 Mar 2021

Prof. Moshe Zuckermann stellte in einem Webinar heute, am 28.3.21,  die aktuelle Jerusalemerklärung zu der Definition des Antisemitismus vor, von mehr als 200 Wissenschaftlern unterzeichnet, zum Großteil Professoren.

https://helmutkaess.de/Wordpress/jerusalemerklaerung/ , Englisches Original: https://jerusalemdeclaration.org/

Dieser Vortrag mit der anschließenden Frage-Runde ist aufgenommen worden
und kann jetzt unter dem folgenden Link nachgeschaut werden.

Eckehard Binder schickte dankenswerterweise den Link:

Hier ist das Video der Veranstaltung!

Die kurze Definition ist: Antisemitismus ist Diskriminierung, Vorurteil, Feindseligkeit oder Gewalt gegen Jüdinnen und Juden als Jüdinnen und Juden (oder jüdische Einrichtungen als jüdisch).

Er sagt, Israel sei keine richtige Demokratie. Israel sei als Judenstaat ein Widerspruch in sich… mit 20% Arabern, die Bürger 2. Klasse sind. Israel ist ein Apartheidsstaat nicht im Sinne eines Rassismus, aber im Sinne von Ausgrenzung und Minderbewertung der Araber.

Für orthodoxe Juden ist übrigens der „Reformjude“ aus den angelsächsischen Ländern am meisten verhasst, selbst er als linker Jude, als Marxist, sei weniger verhasst, „er sei nur verirrt“…

DerAntisemitismusbegriff ist verhunzt, Sharon sagte, jeder Europäer und Araber, der Irael kritisiert, sei zwangläufig antisemitisch. Er selbst wird als selbsthassender Jude bezeichnet, der das eigene Land kritisiere. Es gibt übrigens keine zionistische israelische Linke. In vier Wahlgängen ist kein mal das Wort Besatzung gefallen!

Corona: was habe man sich dabei gedacht, dass man die Ökonomie so flach gelegt hat?

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amir: 9/11 war der Auftakt. 1/6 ist der Heilige Gral.

Hier sind wilde Thesen. Interessant, Frage ist, wieviel dran ist. Ich bin kein Freund von Trump, aber auch nicht von Biden…  Aber zumindest  packt Biden die Klimakastrophe an… Mörder sind beide, viel schlimmer als Putin und Xi… Gesendet: Freitag, 15. Januar 2021 um 16:44 Uhr von: „Afsane Bahar“ afsaneyebahar@gmail.com An: undisclosed-recipients:; Betreff: Mit besonderer Empfehlung: 9/11 war der Auftakt. 1/6 ist der Heilige Gral. Von: Pepe Escobar https://www.strategic-culture.org/news/2021/01/13/9-11-was-prelude-1-6-holy-grail/

9/11 war der Auftakt. 1/6 ist der Heilige Gral.

Von Pepe Escobar

  1. Januar 2021

Ob es zu einem Bürgerkrieg kommt, wird vom Grad des Stoizismus abhängen, der unter den bedauernswerten Scharen vorherrscht.

Ich höre die Söhne der Stadt und die Enteigneten Zieh dich aus, zieh dich aus Macht euch hübsch, aber ihr und ich We got the kingdom, we got the key Wir haben das Imperium, jetzt wie damals Wir zweifeln nicht, wir lassen uns nicht beirren Lucretia, mein Spiegelbild, tanz den Geist mit mir

Schwestern der Barmherzigkeit, Lucretia mein Spiegelbild

9/11 war das Vorspiel. 1/6 ist der Heilige Gral.

9/11 öffnete die Tore zum Globalen Krieg gegen den Terror (GWOT), der später von Team Obama zum Status von Overseas Contingency Operations (OCO) aufgeweicht wurde, auch wenn er suverän auf die Bombardierung, offen oder verdeckt, von sieben Nationen ausgeweitet wurde.

9/11 öffnete die Tore zum Patriot Act, dessen Kern bereits 1994 von einem Joe Biden geschrieben wurde.

1/6 öffnete das Tor zum Krieg gegen den Inlandsterror und zum Patriot Act from Hell, 2.0, auf Steroiden (hier ist der Entwurf von 2019 ), die vollen 20.000 Seiten, die lässig aus dem Meer auftauchen wie die Venus, am Tag danach, sofort bereit zum Loslegen.

Und als unvermeidlicher Begleiter des Patriot Act 2.0 wird es Krieg in Übersee geben, mit der Rückkehr in voller Stärke, unbelastet, von dem, was der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern denkwürdig den MICIMATT (Military-Industrial-Congressional-Intelligence-Media-Academia-Think Tank) Komplex getauft hat.

Und wenn MICIMATT den nächsten Krieg beginnt, wird jeder einzelne Protest als inländischer Terrorismus gebrandmarkt werden.

Der Fake-Putsch

Was auch immer wirklich am 1.6. im militarisierten Walhalla einer Supermacht passiert ist, die seit Beginn des Jahrtausends unzählige Billionen Dollar für Sicherheit ausgegeben hat, der ausgeklügelte Psy-Op/Foto-Op-Zirkus – komplett mit einem strategisch fotogenen MAGA-Wikinger-Darsteller – hätte nie passieren können, wenn er nicht erlaubt worden wäre.

Debatte wird bis Kingdom Come auf, ob der Einbruch war organisch – eine Initiative von ein paar hundert unter mindestens 10.000 friedliche Demonstranten rund um das Kapitol – oder eher ein Spielbuch Farbe Revolution falsche Flagge von einem infiltriert angestiftet, professionelle Fünfte Kolonne von Agent Provokateure.

Was zählt, ist das Endergebnis: Das fabrizierte Produkt – „Trump-Aufstand“ – begrub praktisch die bereits laufende Präsentation von Beweisen für Wahlbetrug vor dem Kapitol und reduzierte die massive vorangegangene Kundgebung von einer halben Million Menschen auf „inländischen Terrorismus“.

Das war sicherlich kein „Putsch“. Der Top-Militärstratege Edward Luttwak, der jetzt das Pentagon in Sachen Cyber-Krieg berät, twitterte: „Niemand zieht tagsüber einen Coup ab“. Das war nur „eine Show, Leute, die ihre Emotionen ausdrücken“, ein eigentlich falscher Putsch, der keine Brandstiftung oder weit verbreitete Plünderungen beinhaltete, und relativ wenig Gewalt (vergleichen Sie es mit dem Maidan 2014): sprechen Sie über „Aufständische“, die im Kapitol spazieren gehen und die samtenen Seile respektieren.

Eine Woche vor 1/6, ein Dissident, aber immer noch sehr verbunden Deep State intel op bot diese kalte, leidenschaftslos Blick auf das Big Picture:

"Tel Aviv verriet Trump mit einem neuen Deal mit Biden und so warfen sie ihn vor die Hunde. Sheldon Adelson und die Mafia haben keine Probleme, die Seiten für den Gewinner auf Biegen und Brechen zu wechseln. Pence und McConnell verrieten Trump ebenfalls. Es war, als ob Trump als Julius Cäsar in den römischen Senat spazierte, um erstochen zu werden. Jeder Deal, den Trump mit dem System oder dem Deep State macht, wird nicht eingehalten werden, und sie sprechen insgeheim darüber, ihn für immer zu beenden. Trump hat die Trumpfkarte. Kriegsrecht. Militärtribunale. Der Insurrection Act. Die Frage ist, ob er ihn ausspielen wird. Der Bürgerkrieg wird kommen, unabhängig davon, was mit ihm passiert, früher oder später."

Ob es zu einem Bürgerkrieg kommt, hängt vom Grad des Stoizismus ab, der unter den bedauernswerten Menschenmassen vorherrscht.

Alastair Crooke hat auf brillante Weise die drei Hauptthemen umrissen, die die „Epiphanie“ des roten Amerikas prägen: gestohlene Wahlen; Abriegelung als vorsätzliche Strategie zur Zerstörung kleiner und mittlerer Unternehmen; und die düstere Aussicht auf eine „Annullierung“ durch einen ankommenden, von Big Tech orchestrierten „weichen Totalitarismus“.

Cue zu einer Leiche Lesen eines Teleprompter, auch als The President-Elect bekannt, und seine eigenen ominösen Worte nach 1/6: „Wagen Sie es nicht, sie Demonstranten nennen. They were a riotous mob. Insurrektionisten. Inländische Terroristen.“ Manche Dinge ändern sich nie. George W. Bush, unmittelbar nach 9/11: „Entweder ihr seid auf unserer Seite oder auf der Seite der Terroristen.“

Das ist das hegemoniale, in Stein gemeißelte Narrativ, das jetzt von Big Tech mit eiserner Faust umgesetzt wird. Zuerst kommen sie für POTUS. Dann kommen sie für Sie. Jeder, egal wo, der nicht dem technofeudalistischen Diktat von Big Tech folgt, WIRD gelöscht.

Bye bye Miss American Pie

Bitte lassen Sie mich wissen, wenn Sie keine weiteren E-Mails erhalten möchten.

Dr. med. Amir Mortasawi (alias Afsane Bahar)

https://amirmortasawi.wordpress.com/

https://www.facebook.com/afsane.bahar

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amir, Libya – Why Was Muammar Gaddafi Killed –…

 

Gesendet: Montag, 29. März 2021 um 11:48 Uhr
Von: „Afsane Bahar“ <afsaneyebahar@gmail.com>
An: undisclosed-recipients:;
Betreff: Libya – Why Was Muammar Gaddafi Killed – May We Never Forget
Peter Koenig:
„We are entering the term and the terms of the Biden US Administration.
Shall we never forget what happened under Biden’s watch and support on 20 October 2011, the most atrocious killing of Libya’s President Muammar Gaddafi. 

Joe Biden, today President of the United States, has the audacity to call one of the most trustworthy and peace-seeking world leaders, President Putin, a „killer“. – How ironic! How sick! – And just how low can the US Administration sink. – Read on – the full story behind Mr. Gaddafi’s murder.“

Libya – Why Was Muammar Gaddafi Killed – May We Never Forget
(28 March 2021)

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Please let me know if you don’t want to receive any more emails.

Dr. med. Amir Mortasawi

(alias Afsane Bahar)

https://amirmortasawi.wordpress.com/

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Rushworth: Hydroxychloroquin bei Covid: Lebensrettend oder nutzlos?

Hydroxychloroquin bei Covid: Lebensrettend oder nutzlos?  Hydroxychloroquin bei Covid-19  https://wp.me/paI27O-32F

Englisches Original:  https://sebastianrushworth.com/2021/03/04/hydroxychloroquine-for-covid-lifesaving-or-useless/

Da es nichts gebracht hat, hier nur die Zusammenfassung:

Ok, lassen Sie uns zusammenfassen. Was können wir aus all diesen Studien schließen?

Die Beweise, die zum jetzigen Zeitpunkt vorliegen, unterstützen nicht die Verwendung von Hydroxychloroquin als Behandlung für Covid. Es gibt ein Signal, dass Hydroxychloroquin das Risiko einer schweren Erkrankung verringern könnte, wenn es innerhalb von drei Tagen nach Auftreten der Symptome verabreicht wird, aber es sind noch nicht genügend Studiendaten verfügbar, um zu wissen, ob dieses Signal real ist oder nicht.

Es gibt auch ein Signal aus Beobachtungsstudien, dass eine Dreifachtherapie, bestehend aus Hydroxychloroquin, Zink und Azithromycin, gegen Covid wirksam ist, aber es wurden noch keine randomisierten Studien mit der Dreifachtherapie durchgeführt, die diesen Effekt bestätigen können. Die bisher veröffentlichten Studien, die Hydroxychloroquin in Kombination mit Azithromycin und Hydroxychloroquin in Kombination mit Zink untersucht haben, haben keinen Nutzen gezeigt.

Ich werde in den kommenden Monaten eine Menge neuer, wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen. Bitte geben Sie unten Ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten alle diese Inhalte direkt in Ihren Posteingang, sobald sie veröffentlicht werden.

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Jerusalemerklärung

Jerusalemerklärung, https://jerusalemdeclaration.org/

Übersetzung des englischen Textes mit deepl.com  Hervorhebungen durch mich...

Die Jerusalemer Erklärung über Antisemitismus

Die Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus ist ein Instrument, um Antisemitismus, wie er sich heute in Ländern auf der ganzen Welt manifestiert, zu erkennen, zu bekämpfen und das Bewusstsein dafür zu schärfen. Sie enthält eine Präambel, eine Definition und eine Reihe von 15 Richtlinien, die denjenigen, die Antisemitismus erkennen wollen, eine detaillierte Anleitung bieten, um darauf zu reagieren. Sie wurde von einer Gruppe von Wissenschaftlern aus den Bereichen Holocaust-Geschichte, Jüdische Studien und Nahost-Studien entwickelt, um eine wachsende Herausforderung zu bewältigen: die Bereitstellung einer klaren Anleitung zur Erkennung und Bekämpfung von Antisemitismus bei gleichzeitigem Schutz der Meinungsfreiheit. Sie hat über 200 Unterzeichner.

Präambel

Wir, die Unterzeichner, präsentieren die Jerusalemer Erklärung zum Antisemitismus, das Produkt einer Initiative, die ihren Ursprung in Jerusalem hat. Zu unseren Unterzeichnern gehören internationale Wissenschaftler, die in der Antisemitismusforschung und in verwandten Bereichen arbeiten, darunter Juden-, Holocaust-, Israel-, Palästina- und Nahoststudien. Der Text der Erklärung wurde in Absprache mit Rechtswissenschaftlern und Mitgliedern der Zivilgesellschaft verfasst.

Inspiriert von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948, dem Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung von 1969, der Erklärung des Internationalen Forums zum Holocaust in Stockholm aus dem Jahr 2000 und der Resolution der Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust aus dem Jahr 2005 vertreten wir die Auffassung, dass Antisemitismus zwar bestimmte Besonderheiten aufweist, der Kampf gegen ihn jedoch untrennbar mit dem allgemeinen Kampf gegen alle Formen rassischer, ethnischer, kultureller, religiöser und geschlechtlicher Diskriminierung verbunden ist.

Im Bewusstsein der historischen Verfolgung von Jüdinnen und Juden im Laufe der Geschichte und der universellen Lehren aus dem Holocaust und angesichts des Wiedererstarkens von Antisemitismus durch Gruppen, die Hass und Gewalt in Politik, Gesellschaft und im Internet mobilisieren, versuchen wir, eine brauchbare, prägnante und historisch informierte Kerndefinition von Antisemitismus mit einer Reihe von Leitlinien bereitzustellen.

Die Jerusalemer Erklärung zu Antisemitismus ist eine Antwort auf die „IHRA-Definition“, das Dokument, das 2016 von der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) verabschiedet wurde. Da die IHRA-Definition in wichtigen Punkten unklar und für unterschiedliche Interpretationen offen ist, hat sie Verwirrung gestiftet und Kontroversen ausgelöst und damit den Kampf gegen Antisemitismus geschwächt. In Anbetracht der Tatsache, dass sie sich selbst als „Arbeitsdefinition“ bezeichnet, haben wir versucht, sie zu verbessern, indem wir (a) eine klarere Kerndefinition und (b) einen kohärenten Satz von Richtlinien anbieten. Wir hoffen, dass dies sowohl für die Überwachung und Bekämpfung von Antisemitismus als auch für Bildungszwecke hilfreich sein wird. Wir schlagen unsere nicht rechtsverbindliche Erklärung als Alternative zur IHRA-Definition vor. Institutionen, die die IHRA-Definition bereits übernommen haben, können unseren Text als Hilfsmittel für die Interpretation der Definition verwenden.

Die IHRA-Definition enthält elf „Beispiele“ für Antisemitismus, von denen sich sieben auf den Staat Israel beziehen. Während dies einen Bereich unangemessen stark betont, gibt es ein weit verbreitetes Bedürfnis nach Klarheit über die Grenzen legitimer politischer Äußerungen und Handlungen in Bezug auf Zionismus, Israel und Palästina. Unser Ziel ist ein zweifaches: (1) den Kampf gegen Antisemitismus zu stärken, indem wir klären, was Antisemitismus ist und wie er sich manifestiert, (2) einen Raum für eine offene Debatte über die schwierige Frage der Zukunft Israels/Palästinas zu schützen. Wir teilen nicht alle die gleichen politischen Ansichten und wir versuchen nicht, eine parteipolitische Agenda zu fördern. Die Feststellung, dass eine kontroverse Ansicht oder Handlung nicht antisemitisch ist, impliziert weder, dass wir sie gutheißen, noch dass wir sie ablehnen.

Die Richtlinien, die sich auf Israel-Palästina beziehen (Nr. 6 bis 15), sollten zusammen betrachtet werden. Generell sollte bei der Anwendung der Richtlinien jede im Lichte der anderen und immer mit Blick auf den Kontext gelesen werden. Der Kontext kann die Absicht hinter einer Äußerung oder ein Sprachmuster im Laufe der Zeit oder sogar die Identität des Sprechers umfassen, besonders wenn das Thema Israel oder Zionismus ist. So könnte z.B. Feindseligkeit gegenüber Israel Ausdruck einer antisemitischen Gesinnung sein, oder es könnte eine Reaktion auf eine Menschenrechtsverletzung sein, oder es könnte die Emotion sein, die eine palästinensische Person aufgrund ihrer Erfahrungen in den Händen des Staates fühlt. Kurz gesagt: Bei der Anwendung dieser Richtlinien auf konkrete Situationen sind Urteilsvermögen und Sensibilität gefragt.

Definition
Antisemitismus ist Diskriminierung, Vorurteil, Feindseligkeit oder Gewalt gegen Jüdinnen und Juden als Jüdinnen und Juden (oder jüdische Einrichtungen als jüdisch).

 

Richtlinien

A. Allgemein

Es ist rassistisch, zu essentialisieren (eine Charaktereigenschaft als angeboren zu behandeln) oder pauschale negative Verallgemeinerungen über eine bestimmte Bevölkerungsgruppe zu machen. Was für den Rassismus im Allgemeinen gilt, trifft auch auf den Antisemitismus im Besonderen zu.

Das Besondere am klassischen Antisemitismus ist die Vorstellung, dass Juden mit den Mächten des Bösen verbunden sind. Dies steht im Zentrum vieler antijüdischer Phantasien, wie z.B. der Vorstellung einer jüdischen Verschwörung, in der „die Juden“ eine verborgene Macht besitzen, die sie nutzen, um ihre eigene kollektive Agenda auf Kosten anderer Menschen zu fördern. Diese Verknüpfung zwischen Juden und dem Bösen setzt sich in der Gegenwart fort: in der Fantasie, dass „die Juden“ Regierungen mit einer „verborgenen Hand“ kontrollieren, dass sie die Banken besitzen, die Medien kontrollieren, als „Staat im Staat“ agieren und für die Verbreitung von Krankheiten (wie Covid-19) verantwortlich sind. All diese Merkmale können von unterschiedlichen (und sogar antagonistischen) politischen Ursachen instrumentalisiert werden.

Antisemitismus kann sich in Worten, visuellen Bildern und Taten manifestieren. Beispiele für antisemitische Worte sind Äußerungen, dass alle Juden wohlhabend, von Natur aus geizig oder unpatriotisch seien. In antisemitischen Karikaturen werden Juden oft als grotesk, mit großen Nasen und in Verbindung mit Reichtum dargestellt. Beispiele für antisemitische Handlungen sind: jemanden anzugreifen, weil sie oder er jüdisch ist, eine Synagoge anzugreifen, Hakenkreuze auf jüdische Gräber zu schmieren oder sich zu weigern, Menschen einzustellen oder zu befördern, weil sie jüdisch sind.

Antisemitismus kann direkt oder indirekt, explizit oder verschlüsselt sein. Zum Beispiel: „Die Rothschilds kontrollieren die Welt“ ist eine verschlüsselte Aussage über die angebliche Macht „der Juden“ über die Banken und die internationale Finanzwelt. In ähnlicher Weise kann die Darstellung Israels als das ultimative Böse oder die grobe Übertreibung seines tatsächlichen Einflusses eine kodierte Art sein, Juden zu rassifizieren und zu stigmatisieren. In vielen Fällen ist die Identifizierung von kodierter Sprache eine Frage des Kontexts und der Beurteilung, wobei diese Richtlinien zu berücksichtigen sind.

Den Holocaust zu leugnen oder zu verharmlosen, indem behauptet wird, dass der vorsätzliche nationalsozialistische Völkermord an den Juden nicht stattgefunden hat, dass es keine Vernichtungslager oder Gaskammern gab oder dass die Zahl der Opfer nur ein Bruchteil der tatsächlichen Zahl war, ist antisemitisch.

B. Israel und Palästina: Beispiele, die auf den ersten Blick antisemitisch sind

Die Anwendung der Symbole, Bilder und negativen Stereotypen des klassischen Antisemitismus (siehe Richtlinien 2 und 3) auf den Staat Israel.

Jüdinnen und Juden kollektiv für das Verhalten Israels verantwortlich zu machen oder Jüdinnen und Juden, nur weil sie jüdisch sind, als Agenten Israels zu behandeln.

Menschen aufzufordern, Israel oder den Zionismus öffentlich zu verurteilen, nur weil sie jüdisch sind (z. B. bei einer politischen Versammlung).

Die Annahme, dass nicht-israelische Juden, nur weil sie Juden sind, notwendigerweise loyaler zu Israel sind als zu ihrem eigenen Land.

Das Recht der Juden im Staat Israel zu leugnen, als Juden zu existieren und zu gedeihen, kollektiv und individuell, in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Gleichheit.

C. Israel und Palästina: Beispiele, die auf den ersten Blick nicht antisemitisch sind    (unabhängig davon, ob man die Ansicht oder Handlung gutheißt oder nicht)

Die Unterstützung der palästinensischen Forderung nach Gerechtigkeit und der vollen Gewährung ihrer politischen, nationalen, bürgerlichen und Menschenrechte, wie sie im internationalen Recht verankert sind.

Kritik oder Ablehnung des Zionismus als eine Form des Nationalismus oder das Eintreten für eine Vielfalt von konstitutionellen Regelungen für Juden und Palästinenser in dem Gebiet zwischen dem Jordan und dem Mittelmeer. Es ist nicht antisemitisch, Regelungen zu unterstützen, die allen Bewohnern „zwischen dem Fluss und dem Meer“ volle Gleichberechtigung zugestehen, ob in zwei Staaten, einem binationalen Staat, einem einheitlichen demokratischen Staat, einem Bundesstaat oder in welcher Form auch immer.

Evidenzbasierte Kritik an Israel als Staat. Dies schließt seine Institutionen und Gründungsprinzipien ein. Es schließt auch seine Politik und Praktiken im In- und Ausland ein, wie z.B. das Verhalten Israels im Westjordanland und im Gazastreifen, die Rolle, die Israel in der Region spielt, oder jede andere Art und Weise, in der es als Staat die Ereignisse in der Welt beeinflusst. Es ist nicht antisemitisch, auf systematische rassistische Diskriminierung hinzuweisen. Im Allgemeinen gelten im Falle Israels und Palästinas dieselben Diskussionsnormen, die auch für andere Staaten und für andere Konflikte um nationale Selbstbestimmung gelten. Daher ist es, auch wenn es umstritten ist, an und für sich nicht antisemitisch, Israel mit anderen historischen Fällen zu vergleichen, einschließlich Siedlerkolonialismus oder Apartheid.

Boykott, Desinvestition und Sanktionen sind alltägliche, gewaltfreie Formen des politischen Protests gegen Staaten. Im israelischen Fall sind sie nicht an und für sich antisemitisch.

Politische Äußerungen müssen nicht maßvoll, verhältnismäßig, gemäßigt oder vernünftig sein, um nach Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte oder Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention und anderen Menschenrechtsinstrumenten geschützt zu sein. Kritik, die von einigen als übertrieben oder umstritten oder als Ausdruck einer „Doppelmoral“ empfunden wird, ist nicht an und für sich antisemitisch. Im Allgemeinen ist die Grenze zwischen antisemitischer und nicht-antisemitischer Äußerung eine andere als die zwischen unangemessener und angemessener Äußerung.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

„Jerusalemer Erklärung“ im Deutschlandfunk

„Jerusalemer Erklärung“Eine neue Definition für Antisemitismus

 

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Kriege der USA

Noam Chomsky – The Crimes of U.S. Presidents    https://www.youtube.com/watch?v=5BXtgq0Nhsc&t=170s

Kriege der USA   https://www.beobachter.ch/foren/questions/18765/usa-ueber-200-kriege-seit-ihrer-gruendung.html  „fast 7 Millionen Tote“ ,

https://www.contra-magazin.com/2015/10/seit-1945-usa-toeteten-ueber-30-millionen-menschen/ behauptet, 30 Millionen Tote

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Rushworth: Ist die neue Covid-Variante tödlicher?

18.3.21:  Ist die neue Covid-Variante tödlicher?  https://wp.me/paI27O-324   Englisches Original: https://sebastianrushworth.com/2021/03/18/is-the-new-covid-variant-deadlier/

Kürzlich wurde im British Medical Journal ein Artikel veröffentlicht, der über eine gematchte Kohortenstudie berichtet, die das Sterberisiko von Menschen, die mit der neuen britischen Variante (auch bekannt als B.1.1.7) infiziert sind, mit dem von Menschen vergleicht, die mit den älteren Covidvarianten infiziert sind.

Eine gematchte Kohortenstudie ist eine Art von Beobachtungsstudie, bei der man eine Gruppe von Menschen mit einer bestimmten Erkrankung nimmt und dann versucht, eine ähnliche Gruppe ohne diese Erkrankung zu finden, die man mit ihr vergleicht. Dann verfolgt man die beiden Kohorten über die Zeit und schaut, ob sie sich in einem aussagekräftigen Ergebnis (wie dem Tod) unterscheiden. Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, kann sie nur eine Korrelation zeigen. Sie kann nicht die Existenz einer Ursache-Wirkungs-Beziehung beweisen, aber das hält viele Leute nicht davon ab, so zu tun, als ob es so wäre.

Der Artikel hat zu angstmachenden Schlagzeilen in Nachrichtenmedien auf der ganzen Welt geführt. Um nur das erste Beispiel zu nennen, das ich finden konnte, veröffentlichte Al-Jazeera einen Artikel mit der Überschrift: „Britische Variante bis zu 100% tödlicher, Studie findet“.

Diese verflixten Studien, sie finden immer etwas heraus. Es ist wie ein nicht enden wollendes Spiel von Whack-a-Mole. Man schlägt hier eine nieder, und dort taucht eine andere auf. Wie auch immer, lassen Sie uns einen Blick auf die Studie werfen, um zu sehen, ob die Behauptung wahr ist.

Es gab zwei Kriterien, die erfüllt sein mussten, damit eine Person in die Studie aufgenommen werden konnte. Sie mussten irgendwann zwischen Anfang Oktober 2020 und Ende Januar 2021 einen positiven PCR-Test auf Covid haben. Und sie mussten über 30 Jahre alt sein. Für das zweite Kriterium geben die Autoren keinen Grund an. Der einzige Grund, den ich für das Entfernen von Menschen unter 30 Jahren sehen kann, ist, dass sie so gut wie nie sterben, wenn sie Covid bekommen, und dass die Einbeziehung von ihnen daher zu weniger beeindruckenden Sterblichkeitszahlen geführt hätte, was es ein bisschen schwieriger gemacht hätte, die Ergebnisse als Teil von öffentlichen Angstmacherkampagnen zu verwenden.

In Großbritannien basiert der derzeit verwendete PCR-Test auf drei Leserahmen. Mit anderen Worten, es wird nach drei separaten Stücken der viralen RNA gesucht. Die B.1.1.7-Variante hat einige Variationen in ihrem genetischen Code, die dazu führen, dass einer dieser Leserahmen ein negatives Ergebnis liefert. Das ist nützlich, denn ein Problem bei der Durchführung einer großen Studie wie dieser und dem Vergleich der Sterblichkeitsraten für verschiedene virale Varianten ist, dass die meisten Menschen ihre Infektionen nicht wirklich gensequenziert bekommen. Also ist alles, womit man in den meisten Fällen arbeiten kann, ein PCR-Test. Aber die Tatsache, dass die B.1.1.7-Variante diese Merkwürdigkeit hat, dass einer der drei Leserahmen ein negatives Ergebnis liefert, bedeutet, dass sie durch PCR mit ziemlich guter Genauigkeit identifiziert werden kann. Es ist keine Gensequenzierung notwendig.

Was die Forscher also taten, war, alle Personen mit einer Covid-Diagnose, bei denen die anderen beiden Leserahmen positiv waren, aber dieser spezifische Leserahmen negativ war, in eine Kohorte zu stecken, die „B.1.1.7-Variante“-Kohorte. Diejenigen, bei denen alle drei Leseraster positiv ausfielen, wurden in die andere Kohorte, die „alten Varianten“, eingeordnet.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei einer Kohortenstudie um eine Art von Beobachtungsstudie, und bei Beobachtungsstudien gibt es immer wieder Störfaktoren, die die Ergebnisse verfälschen. Um dieses Problem so weit wie möglich zu minimieren, gingen die Forscher durch und glichen jede Person in der neuen Variantenkohorte mit einer ähnlichen Person in der alten Variantenkohorte ab. Die Kohorten wurden nach dem Datum des Tests abgeglichen, um mögliche Verzerrungen auszuschließen, die dadurch entstehen, dass eine Person zum Beispiel während der Covidenspitze getestet wird, wenn die Krankenhäuser überlastet sind, während die abgeglichene Person in der anderen Kohorte zu einem Zeitpunkt getestet wird, an dem die Krankenschwestern tatsächlich Zeit haben, ihre Kissen aufzuschütteln. Die Kohorten wurden auch hinsichtlich der geografischen Lage, des Alters, des Geschlechts und der ethnischen Zugehörigkeit abgeglichen.

Der von den Forschern gewählte Endpunkt war der Tod innerhalb von 28 Tagen. Dies ist ein sehr problematischer Endpunkt, der dazu neigt, die Sterblichkeit aufgrund von Covid zu überschätzen. Im Grunde genommen wurde jeder, der einen positiven Covid-Test hatte und dann innerhalb der nächsten 28 Tage starb, als Covid-Todesfall gezählt. Selbst wenn sie von einem Bus überfahren wurden. Abgesehen von der Überschätzung der Kovid-Todesrate könnte dies auch die Ergebnisse der Studie trüben und es schwieriger machen, einen wirklichen Unterschied in der Sterblichkeit zwischen der neuen Variante und den älteren Varianten zu sehen, falls es einen solchen Unterschied gibt. Warum sie sich dafür entschieden haben, dies zu tun, anstatt sich die Totenscheine anzusehen, um zu sehen, ob Covid als Todesursache angegeben wurde oder nicht, verstehe ich wirklich nicht.

Wie auch immer, lassen Sie uns zu den Ergebnissen kommen.

Es wurden 54.906 Personen mit der neuen covid-Variante identifiziert, und diese wurden mit 54.906 Personen mit den älteren Varianten abgeglichen. Unter denjenigen mit der neuen Variante starben 227 Patienten (0,41%). Unter denjenigen mit den alten Varianten starben 141 Personen (0,26%).

Die neue Variante scheint also etwas tödlicher zu sein als die älteren Varianten, 0,15 % tödlicher, um genau zu sein. Um dies in die richtige Perspektive zu rücken: Für jede 700 Personen, die aufgrund der neuen Variante an Covid erkranken, kann man mit einem zusätzlichen Todesfall rechnen, verglichen mit einer Covid-Erkrankung aufgrund der älteren Varianten.

Man könnte sich natürlich, wie es die Massenmedien tun, auf das relative Risiko konzentrieren und sagen, dass die neue Variante 61% tödlicher ist, oder „bis zu 100% tödlicher“, wie Al-Jazeera in ihrer Schlagzeile behauptet (basierend auf der Betrachtung des oberen Endes des Konfidenzintervalls), aber in diesem Fall gibt die Betrachtung des absoluten Risikos ein viel klareres Verständnis davon, wie tödlich die neue Variante tatsächlich ist, meinen Sie nicht?

Man sollte natürlich immer bedenken, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, und obwohl die Forscher ihr Bestes getan haben, um Störfaktoren auszuschließen, ist es immer noch möglich, dass die erhöhte Sterblichkeitsrate, die man hier sieht, auf einen unbekannten Störfaktor zurückzuführen ist und nicht auf die neue Variante selbst.

Was mir an den Ergebnissen dieser Studie am meisten auffällt, ist nicht die Tatsache, dass die neue Variante ein bisschen tödlicher zu sein scheint als die alten Varianten, sondern dass diese Studie eindeutig zeigt, wie untödlich  Covid ist. Wir müssen uns daran erinnern, dass in diese Studie nur Personen einbezogen wurden, die tatsächlich einen PCR-Test gemacht haben. Laut dem bedeutenden Dr. Anthony Fauci sind 40-45% der Covid-Infektionen asymptomatisch. Es ist offensichtlich, dass Menschen, die asymptomatisch sind, in den meisten Fällen keinen PCR-Test machen werden (es sei denn, sie werden durch Kontaktsuche erwischt, aber damit wird wahrscheinlich nur ein kleiner Teil der asymptomatischen Infektionen erwischt). Und ebenso offensichtlich werden Menschen mit asymptomatischen Infektionen nicht an Covid sterben. Obwohl diese Studie also eine Sterblichkeitsrate von 0,41 % für die neue Variante und 0,26 % für die alte Variante gefunden hat, ist die tatsächliche Sterblichkeitsrate wahrscheinlich wesentlich niedriger.

Das gilt insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass in dieser Studie Personen unter 30 Jahren ausgeschlossen wurden und jeder Todesfall innerhalb von 28 Tagen nach einem positiven Covid-Test als Covid-Todesfall gezählt wurde. Beide Faktoren würden die Sterblichkeitsrate weiter nach unten drücken, wenn man sie mit einbezieht. So fügt diese Studie, lustigerweise, zu den bestehenden Beweisen hinzu, dass die Infektionssterblichkeitsrate für Covid grob überbewertet wurde.

Fairerweise muss man sagen, dass der Anteil der Teilnehmer an der Studie, die älter als 80 Jahre sind, gering ist, nämlich nur 0,5 %, verglichen mit 3 % in der Gesamtbevölkerung Großbritanniens, was die Sterblichkeitsrate in die entgegengesetzte Richtung drücken wird. Ob der Ausschluss aller unter 30-Jährigen (die 25 % der britischen Bevölkerung ausmachen) oder nur 0,5 % der Teilnehmer über 80 Jahre alt sind (obwohl sie 3 % der britischen Bevölkerung ausmachen) den größeren Einfluss auf die Gesamttodesrate in der Studie hat, ist schwer zu sagen. Aber es wirft einen weiteren interessanten Punkt auf. Die Sterblichkeitsrate in der Gruppe der über 80-Jährigen ist in der Studie 100-mal höher als in der Gruppe der 30- bis 59-Jährigen (12 % bzw. eine von neun Personen im Vergleich zu 0,12 % bzw. eine von 900 Personen). Dies steht im Einklang mit früheren Studien, die gezeigt haben, dass das Sterberisiko mit fortgeschrittenem Alter steil ansteigt.

Wie immer steckt der Teufel im Detail. Was können wir also aus dieser Studie schließen?

Die B.1.1.7-Variante scheint tatsächlich ein wenig tödlicher zu sein als die älteren Varianten und erhöht das Sterberisiko für die durchschnittliche Person, die eine symptomatische Infektion bekommt, um einen marginalen Betrag (0,15 %, um genau zu sein).

Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Studie ist jedoch, dass die Sterblichkeitsrate bei Infektionen, selbst bei der neuen Variante, für die meisten Menschen sehr niedrig ist. Ich denke, ein vernünftigerer Titel für den Artikel von Al-Jazeera über diese Studie wäre „Covid much less deadly than everyone thinks, study finds“ gewesen.

Ich werde in den kommenden Monaten eine Menge neuer wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen. Bitte geben Sie unten Ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten alle diese Inhalte direkt in Ihren Posteingang, sobald sie veröffentlicht werden.

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Rushworth: Lockdowns haben Millionen getötet

Englisches Orginal: https://sebastianrushworth.com/2021/03/01/lockdowns-have-killed-millions/

Lockdowns haben Millionen getötet
Lockdowns töten Covid-19

Im Verlauf dieser Pandemie habe ich mir oft gewünscht, dass Hans Rosling noch am Leben wäre. Für diejenigen, die es nicht wissen: Er war ein Mediziner und Professor am Karolinska Institutet, der sich besonders für globale Gesundheit und Entwicklung interessierte. Im Jahr 2012 erklärte ihn das Time Magazine zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt.

In den letzten Monaten seines Lebens, im Jahr 2017, schrieb er ein hervorragendes Buch mit dem Titel „Factfulness“, das einen Großteil seines Denkens zusammenfasst und beschreibt, wie viele der Dinge, die die Menschen über die Welt „wissen“, völlig falsch sind. Hans Rosling ist so etwas wie ein Held für mich, und wenn er noch leben würde, bin ich sicher, dass er dazu beigetragen hätte, etwas Vernunft in die aktuelle Situation zu bringen. Mit seinem weltweiten Einfluss hätten die Leute ihm sicher zugehört.

Zwei von Hans Roslings ehemaligen Kollegen am Karolinska Institut, Professor Anna-Mia Ekström und Professor Stefan Swartling Peterson, sind die Daten von UNICEF und UNAIDS durchgegangen und zu dem Schluss gekommen, dass mindestens so viele Menschen an den Folgen der Beschränkungen im Kampf gegen Covid gestorben sind, wie direkt an Covid gestorben sind.

Und während fast alle Menschen, die an Covid gestorben sind, in reichen Ländern gestorben sind und alt waren, ist die überwiegende Mehrheit der Menschen, die an den Restriktionen gestorben sind, in armen Ländern gestorben und jung gewesen. Das bedeutet, dass die Zahl der durch Lockdown verlorenen Lebensjahre um ein Vielfaches größer ist als die Zahl der durch Covid-19 verlorenen Lebensjahre (worüber ich in diesem Blog schon früher geschrieben habe).

Die spezifischen Todesursachen sind Unterernährung, verursacht durch die Abschottung der Weltwirtschaft, fehlende Impfungen, verursacht durch die Abschottung der Impfprogramme für Kinder, und behandelbare Krankheiten wie Tuberkulose und HIV, die als Ergebnis der Bemühungen, Covid-19 zu bekämpfen, nach unten priorisiert wurden.

Diese unbeabsichtigten Folgen der Bemühungen zur Bekämpfung von Covid haben dazu geführt, dass die Rate der Todesfälle im Kindesalter im Jahr 2020 zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder gestiegen ist. Die beiden Professoren stellen auch fest, dass die Raten von Kinderheiraten sowie von Teenagerschwangerschaften und -abtreibungen als Folge der Herausnahme von Kindern aus der Schule deutlich gestiegen sind. Die beiden Professoren wurden von SVT, dem schwedischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk, zu ihren Ergebnissen interviewt. Wenn Sie Schwedisch sprechen, können Sie sich hier einen Dokumentarfilm ansehen, der ihre Schlussfolgerungen diskutiert.

Ich muss sagen, dass ich von SVT sehr beeindruckt bin, weil sie diese Dokumentation produziert haben und es gewagt haben, viele der Zahlen ins rechte Licht zu rücken. Der Dokumentarfilm zeigt deutlich, dass Covid-19 nicht annähernd so tödlich ist wie die Spanische Grippe von 1918, sondern eher mit den Grippepandemien von 1957 und 1968 vergleichbar ist. Und sie stellen fest, dass letztes Jahr mehr Menschen am Rauchen starben als an Covid. Aber wir haben das Rauchen nicht illegal gemacht. Und sie stellen auch fest, dass antidemokratische Regierungen in vielen Ländern die Pandemie ausgenutzt haben, um ihre Positionen voranzutreiben, die Opposition loszuwerden und die Menschenrechte einzuschränken.

Abriegelungen sind von Natur aus rassistisch und elitär, mit unklarem Nutzen, aber erwiesenem Schaden. Wir alle müssen aufstehen und unseren Regierungen sagen, dass wir nicht unterstützen, was sie tun, und wir werden nicht für Politiker oder Parteien stimmen, die fortgesetzte Abriegelungen und Beschränkungen als Lösung für Covid-19 befürworten, es sei denn, sie können klar zeigen, dass der Nutzen für die Gesellschaft als Ganzes größer ist als der Schaden.

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Rushworth: Medizinische Umkehrungen – wenn Ärzte Patienten schaden.

Medizinische Umkehrungen – wenn Ärzte Patienten schaden. Englisches Original: https://sebastianrushworth.com/2021/02/26/medical-reversals-when-doctors-hurt-patients/

Ich bin gefragt worden, warum ich so skeptisch bin, wenn es um Gesundheit und medizinische Wissenschaft geht. Meine Antwort ist, weil ich viele Stunden damit verbracht habe, die medizinische Geschichte zu studieren, und ich habe gesehen, wie viel Schaden Ärzte im Laufe der Jahrhunderte angerichtet haben. Wenn Sie eine zufällige Konsultation zwischen einem Patienten und einem Arzt aus all den Konsultationen, die im Laufe der Geschichte stattgefunden haben, auswählen würden, wären Ihre Chancen wahrscheinlich größer, eine auszuwählen, bei der der Arzt dem Patienten geschadet hat, als eine, bei der der Arzt dem Patienten geholfen hat. Das ist sicherlich wahr, wenn man nur Konsultationen betrachtet, die vor dem Jahr 1900 stattfanden.

Es ist eine Schande, dass Medizingeschichte im Allgemeinen nicht Teil des Lehrplans im Medizinstudium ist. Wenn das der Fall wäre, wären die Ärzte vielleicht bescheidener in Bezug auf das, was sie wissen, und das, was sie nicht wissen. Wenn ich einen Lehrplan für das Medizinstudium entwerfen müsste, würde ich die ersten fünf bis zehn Wochen des Medizinstudiums zu einem vertieften Kurs in Medizingeschichte machen, mit besonderem Augenmerk auf all den Fehlern, die Ärzte und Wissenschaftler im Laufe der Jahrhunderte gemacht haben, und warum sie diese Fehler gemacht haben. Um ein altes Klischee zu zitieren: Wer die Geschichte nicht kennt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.

Ich persönlich trage meine Skepsis wie ein Abzeichen des Stolzes. Wenn ich einen Arzt für eine Krankheit suchen würde, unter der ich leide, würde ich wollen, dass diese Person ein natürlicher Skeptiker ist. Ich würde mir jemanden wünschen, der nicht an etwas glaubt, nur weil es ihm im Medizinstudium beigebracht wurde oder weil er es von einem Verkäufer eines Pharmaunternehmens gehört hat.

Ich werde vier verschiedene Fälle aus der jüngeren Geschichte vorstellen, die meiner Meinung nach deutlich zeigen, warum es wichtig ist, sehr skeptisch zu sein, wenn es um den Bereich der Gesundheit und Medizin geht. Oft scheinen Dinge nach ein paar frühen Studien sehr vorteilhaft zu sein, oder weil der gesunde Menschenverstand nahelegt, dass sie vorteilhaft sein sollten. Wenn dann weitere Daten hinzukommen, manchmal Jahrzehnte nachdem eine bestimmte Behandlung zum „Goldstandard“ der Therapie geworden ist, wird klar, dass die Intervention aktiv schädlich ist. In einigen Fällen sind bis zu diesem Zeitpunkt Millionen von Menschen vorzeitig an den Folgen der Intervention gestorben. Wenn das passiert, wenn etwas von der empfohlenen Therapie zu etwas wird, wovon Ärzte abraten, nennt man das eine medizinische Umkehrung. Leider sind medizinische Umkehrungen häufig.

Eine weitere Sache, die ich für bedauerlich halte, ist, dass wissenschaftliche Methodik nicht wirklich etwas ist, das in der Schule gelehrt wird. Die Leute verlassen sogar die Universität mit einer sehr begrenzten Ausbildung in wissenschaftlicher Methodik. Das führt dazu, dass die große Mehrheit der Bevölkerung nicht in der Lage ist, wissenschaftliche Beweise selbst abzuwägen, und es macht sie völlig abhängig von den Meinungen anderer. Deshalb versuche ich, diesen Blog zu nutzen, um in wissenschaftlicher Methode zu unterrichten. Die Wissenschaft, genau wie die Demokratie, gedeiht, wenn viele Menschen in der Lage sind, verschiedene Beweise zu untersuchen und für sich selbst zu denken.

Wie auch immer, lassen Sie uns zu den vier Fällen kommen.

Die Lobotomie wurde erstmals in den 1930er Jahren von dem portugiesischen Neurologen Egas Moniz entwickelt und von zwei amerikanischen Ärzten, dem Neurologen Walter Freeman und dem Neurochirurgen James Watts, weiter verfeinert. Eine Lobotomie ist im Grunde ein chirurgischer Eingriff, bei dem Teile des frontalen Kortex des Gehirns zerstört werden. Sie wurde als Behandlungsmethode für psychiatrische Störungen entwickelt, basierend auf der Hypothese, dass die Zerstörung von Teilen des Frontallappens es ermöglichen würde, destruktive mentale Muster zu „resetten“.

Nach seinen ersten Operationen im Jahr 1935 präsentierte Moniz einen Fallbericht von zwanzig psychiatrischen Patienten. Er behauptete, dass sich die zugrundeliegende psychiatrische Erkrankung bei einem Drittel der Patienten signifikant verbesserte, während ein Drittel eine leichte Verbesserung erfuhr und ein Drittel keine Verbesserung erfuhr. Keiner wurde offensichtlich geschädigt. Diese Behauptung wurde sofort von dem Psychiater, der Moniz die Patienten zur Verfügung gestellt hatte, gekontert, der antwortete, dass alle Patienten eine „Degradierung“ der Persönlichkeit erlitten hätten.

Der frontale Kortex ist verantwortlich für komplexes zielorientiertes Verhalten, Selbstkontrolle und Denken höherer Ordnung, so ziemlich die Dinge, die den Menschen von anderen Tieren unterscheiden. Wenn man also weiß, was wir heute über die Funktion des Frontallappens wissen, ist es wahrscheinlich, dass die Zerstörung großer Teile davon eine Person in einen apathischen, lethargischen Zombie verwandelt. Und das ist es, was mit den Menschen geschah, die lobotomiert wurden, wie denjenigen, die sich dafür interessierten, schon früh klar war.

Trotz der begrenzten Beweise für den Nutzen und der frühen Hinweise auf den Schaden, wurde die Prozedur in verschiedenen Teilen der Welt enthusiastisch aufgenommen. Bis 1949, als die Lobotomie am populärsten war, wurden jedes Jahr Tausende von Menschen auf der ganzen Welt lobotomiert. Im selben Jahr wurde Egas Moniz für seine Bemühungen mit dem Nobelpreis für Medizin ausgezeichnet.

Dann begann die Wahrheit mit dem Hype aufzuholen. Es wurde klar, dass irgendwo zwischen 5% und 15% aller Patienten, die sich einer Lobotomie unterzogen, durch den Eingriff getötet wurden, entweder starben sie auf dem Operationstisch oder kurz nach der Operation. Es war nicht ungewöhnlich, dass Arterien im Gehirn versehentlich eingekerbt wurden, was zu großen intrakraniellen Blutungen und Schlaganfällen führte. Wenn dies nicht direkt zum Tod führte, hatte es oft schwere körperliche Behinderungen zur Folge.

Es wurde auch immer mehr bekannt, dass die Patienten nach dem Eingriff zwar „ruhiger“ werden konnten, aber kaum geheilt wurden. Menschen, die vor dem Eingriff in eine Anstalt eingewiesen worden waren, blieben auch nach dem Eingriff in einer Anstalt. Nur wenige Menschen waren nach einer Lobotomie in der Lage, unabhängig zu funktionieren. So geriet die Lobotomie allmählich in Vergessenheit, obwohl sie in einigen Ländern noch bis in die 1980er Jahre an Patienten durchgeführt wurde.

Kommen wir zu unserer nächsten medizinischen Umkehrung. Ab den 1960er Jahren empfahlen Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt, dass Eltern ihre Babys auf dem Bauch schlafen lassen sollten. Die Empfehlung basierte nicht auf wissenschaftlichen Studien, sondern auf dem „gesunden Menschenverstand“, dem allzu häufigen Zerstörer von Leben.

Es waren mehrere Hypothesen im Umlauf, die zusammen die Grundlage für die Empfehlung bildeten. Eine war, dass es das Risiko von Hüftdysplasie verringern würde, eine andere, dass es Skoliose verhindern würde, eine dritte, dass es das Risiko der Aspiration von Milch (versehentliches Eindringen von Milch in die Atemwege) verringern würde, eine vierte, dass es verhindern würde, dass Babys „flache Köpfe“ entwickeln.

In den späten 1980er Jahren tauchten Beobachtungsdaten auf, die darauf hindeuteten, dass das Schlafen in Bauchlage einen enormen Anstieg der Zahl der Kinder verursachte, die am plötzlichen Kindstod, auch bekannt als SIDS (Sudden Infant Death Syndrome), starben. Kinder, die auf dem Bauch schliefen, schienen ein um 500% höheres Risiko zu haben, an SIDS zu sterben als Kinder, die auf dem Rücken schliefen.

Praktisch über Nacht gingen die staatlichen Gesundheitsbehörden von der Empfehlung, Babys auf dem Bauch zu schlafen, zur Empfehlung, sie auf dem Rücken zu schlafen, über. Und praktisch über Nacht sank die Rate des plötzlichen Kindstods. Dramatisch. Hier in Schweden ging die Zahl der Kinder, die an SIDS starben, innerhalb weniger Jahre um 85 % zurück.

Wie viele Kinder starben unnötigerweise in den wenigen Jahrzehnten, in denen das Schlafen in Bauchlage von den Gesundheitsbehörden empfohlen wurde? Wahrscheinlich Millionen.

Es erstaunt mich, wie eifrig Regierungsbehörden oft Empfehlungen aussprechen, die auf wenig oder gar keinen Beweisen beruhen, vor allem, wenn wir so eindeutige Beispiele für Situationen haben, in denen dies zu irrsinnigem Schaden geführt hat. Wenn sich die Fachleute des öffentlichen Gesundheitswesens nur die Mühe machen würden, dem ersten Credo der Ärzteschaft zu folgen, das da lautet: „Erstens, schade nicht“.

Lassen Sie uns zu unserem nächsten Fall übergehen.

Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAIDs) gibt es schon seit langer Zeit. Aspirin wurde in den 1890er Jahren erfunden, und Ibuprofen gibt es seit den frühen 1960er Jahren. Ein Problem mit diesen Medikamenten, das schon seit den frühen Tagen erkannt wurde, ist, dass sie Magengeschwüre verursachen können. Tatsächlich ist der übermäßige Gebrauch von NSAIDs einer der häufigsten Gründe für Notfalleinlieferungen ins Krankenhaus aufgrund von blutenden Geschwüren.

Der Grund für diese Nebenwirkung ist, dass NSAID’s ein Enzym namens Cyclo-Oxygenase blockieren, allgemein abgekürzt als COX (ein anderer Name für NSAID’s ist COX-Hemmer). Es gibt zwei verschiedene Versionen von COX, COX-1 und COX-2. Alle frühen NSAIDs sind unselektive COX-Hemmer. Mit anderen Worten, sie blockieren sowohl COX-1 als auch COX-2.

Irgendwann entdeckte man, dass die gesamte positive Wirkung von NSAIDs in Bezug auf die Verringerung von Entzündungen und Schmerzen von ihrer Hemmung von COX-2 herrührt, während die Hemmung von COX-1 für die Nebenwirkung der erhöhten Blutung verantwortlich ist. Dies führte natürlich dazu, dass die Pharmafirmen versuchten, spezifische COX-2-Hemmer zu entwickeln, die die Entzündung verringern, aber keine Magengeschwüre verursachen würden.

Im Jahr 1999 kamen die ersten beiden selektiven COX-2-Hemmer auf den Markt: Rofecoxib (auch bekannt als Vioxx), hergestellt von Merck, und Celecoxib (auch bekannt als Celebrex), hergestellt von Pfizer. Sie wurden auf Anhieb zu einigen der meistverkauften Medikamente der Welt. Von den beiden war Rofecoxib viel besser in der Lage, COX-2 spezifisch zu blockieren und somit weit weniger wahrscheinlich Magengeschwüre zu verursachen.

Nach einigen Jahren auf dem Markt begannen Signale zu erscheinen, dass Rofecoxib mit einem stark erhöhten Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall verbunden war. Tatsächlich hatten Menschen, die Rofecoxib einnahmen, ein um etwa 300 % erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, verglichen mit Menschen, die nicht-selektive NSAIDs einnahmen. Die anfängliche Reaktion von Merck war, wenig überraschend, der Versuch, diese Informationen zu verheimlichen. Aber im Jahr 2004 war die Katze aus dem Sack. Angesichts der zunehmenden Kritik (und Klagen) entschied sich Merck, das Medikament vom Markt zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 80 Millionen Menschen mit Rofecoxib behandelt worden und etwa 100.000 Menschen hatten unnötige Herzinfarkte erlitten.

Ich möchte mit einem etwas persönlicheren Beispiel enden. An meinem ersten Tag im Medizinstudium wurde mir von einer fantastischen neuen Behandlung erzählt, die an meinem neuen Studienort, dem Karolinska Institutet, und dem dazugehörigen Krankenhaus entwickelt worden war. Der Entwickler der neuen Behandlung war ein Chirurg namens Paolo Macchiarini, und die Behandlung war eine mit Stammzellen beschichtete synthetische Luftröhre. Die Luftröhre konnte Menschen transplantiert werden, die ihre Luftröhre bei Unfällen beschädigt hatten oder denen die Luftröhre aufgrund von Krebs entfernt werden musste. Die Idee war, dass die synthetische Luftröhre mit dem umliegenden Gewebe verschmilzt und zu einer voll funktionsfähigen neuen Luftröhre heranwächst.

Paolo Macchiarini war vom Karolinska Institutet im Wettbewerb mit mehreren anderen Spitzenuniversitäten angeworben worden. Er schien ein sicherer Kandidat für den Nobelpreis zu sein.

Die Operationen für die künstliche Luftröhre hatten 2010 begonnen. Die ersten Operierten starben alle relativ schnell, aber es gab trotzdem einen großen Medienrummel darum, wohl aus dem Gefühl heraus, dass es sich um eine revolutionäre Technologie handelt, und wohl auch, weil Machiarini ein hervorragender Verkäufer war.

Da die Menschen, die er operierte, die lästige Angewohnheit hatten, zu sterben, war Machiarini angeblich der Meinung, dass er gesündere Exemplare brauchte, die er operieren konnte. Bisher hatten alle Menschen an Krankheiten im Endstadium gelitten, die sie auch ohne die Operation in naher Zukunft getötet hätten. Vielleicht waren sie einfach von vornherein zu krank, um wirklich zu profitieren?

Also fand er einige Menschen, die nicht wirklich im Sterben lagen. Im Jahr 2012 setzte er synthetische Luftröhren bei zwei Menschen ein, die nach Autounfällen mit chronischen Tracheostomien (Atemschläuchen im Hals) lebten, und eine bei einer Frau, deren Luftröhre bei einer früheren Operation versehentlich beschädigt worden war. Im Jahr 2013 setzte er einem Zweijährigen, der ohne Luftröhre geboren worden war, eine synthetische Luftröhre ein. Diese Menschen waren ansonsten vollkommen gesund und sie waren jung.

Die synthetischen Luftröhren funktionierten nicht. Die Stammzellen verwandelten sich nicht in funktionsfähiges Epithel, wie man gehofft hatte. Die synthetischen Luftröhren wurden zur Brutstätte für Bakterien und wurden vom Immunsystem angegriffen. Sie konnten sich nicht mit dem umliegenden Gewebe verbinden. Innerhalb weniger Monate fielen sie buchstäblich auseinander. Und die Patienten starben.

Besonders ärgerlich ist, dass die synthetischen Luftröhren gar nicht nötig gewesen wären. Die Luftröhren hätten stattdessen von Leichen genommen werden können. Tatsächlich hatte Machiarini zunächst mit Windrohren von Leichen operiert, die im Großen und Ganzen erfolgreich waren, sich dann aber entschieden, auf synthetische Windrohre umzusteigen, offenbar weil das mehr Hightech zu sein schien und daher eher die Aufmerksamkeit der Medien auf sich ziehen würde. Das Ganze war ein PR-Stunt, der vor allem dazu diente, Paolo Machiarini auf dem Weg zum Nobelpreis zu beschleunigen.

Als ich an meinem ersten Tag an der medizinischen Fakultät im September 2014 zum ersten Mal von den synthetischen Windrohren hörte, war die Sache bereits im Sande verlaufen. Die Patienten starben wie die Fliegen – auch die, die vor der Operation gesund gewesen waren. Dennoch veröffentlichte Machiarini weiterhin Artikel in angesehenen wissenschaftlichen Zeitschriften, in denen er behauptete, dass die mit Stammzellen behandelten synthetischen Windrohre gut hielten und sich mit dem umliegenden Gewebe verbanden, genau wie geplant.

Alles kam sehr plötzlich im Jahr 2016, als das schwedische öffentliche Fernsehen eine Dokumentation ausstrahlte, die die Wahrheit über Machiarinis Operationen erzählte. Abgesehen davon, dass die Operationen bei weitem nicht so erfolgreich waren, wie behauptet wurde, wurde klar, dass Machiarini nie eine seiner synthetischen Luftröhren an Tieren getestet hatte, bevor er sich an Menschen wandte(!), und es kam auch heraus, dass Kollegen am Karolinska Universitätskrankenhaus versucht hatten, Machiarini zwei Jahre zuvor, im Jahr 2014, zu verpfeifen, aber von der Führung der Universität und des Krankenhauses zum Schweigen gebracht worden waren.

Ich schätze, dieser letzte Fall ist nicht wirklich eine medizinische Umkehrung, da die synthetischen Luftröhren nie wirklich zur Standardpraxis wurden. Aber ich denke, es ist ein interessantes abschreckendes Beispiel. Es gibt eine Menge Scharlatane da draußen, die sich als seriöse Wissenschaftler ausgeben. Einige von ihnen werden früh entdeckt, wie Paolo Machiarini, und einige von ihnen werden erst entdeckt, wenn Jahrzehnte vergangen sind und viele Menschen ihr Leben ruiniert haben, wie Egas Moniz.

Mein Hauptpunkt aus diesen Fällen ist, dass Ärzte und Gesundheitsbehörden, die Patienten schaden, nicht einmal im Entferntesten etwas sind, das in der fernen Vergangenheit liegt. Wir reden hier nicht über Aderlass, eine Praxis, die zu Millionen von unnötigen Todesfällen führte, die Ärzte aber glücklicherweise vor zweihundert Jahren nicht mehr regelmäßig durchführten. Schwerwiegende medizinische Umkehrungen sind in der jüngsten Vergangenheit geschehen, und sie werden wieder geschehen. Sie sind besonders wahrscheinlich, wenn neue Interventionen auf der Grundlage dürftiger Beweise überstürzt eingeführt werden.

Ich werde in den kommenden Monaten eine Menge neuer wissenschaftlich fundierter Inhalte herausbringen. Bitte geben Sie unten Ihre E-Mail-Adresse an und Sie erhalten alle diese Inhalte direkt in Ihren Posteingang, sobald sie veröffentlicht werden.

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Das Leben ist ein Wunder!

Ihr Lieben

Das Leben ist ein Wunder!

Wenn ich darüber nachdenke, wird es immer wunderbarer.

Das riesige Universum, die dünne, doch äußerst vielfältige und zerbrechliche „Haut“ des Lebens rund um unseren blauen Planeten, und all die Möglichkeiten, die der Menschheit zur Verfügung stehen.

Wir begehen viele Irrtümer, kein Wunder bei dem wilden und äußerst langwierigen Beginn aus kleinen Viroiden und der vielen kleinen Einzelsichten der vielen Menschen. Und jedes einzelne Leben erlischt wieder, und vielleicht begehen wir auch als Menschheit Selbstmord, aber, wie auch mein Sohn sagte, wir leben in der bisher spannendsten Menschheitszeit. Selbstmord oder Start aus unserer schmalen, äußerst vielfältigen Lebenssphäre in das Universum…

Ich versuche, meine letzten Jahre noch zu genießen und zum fröhlichen Überleben der Menschheit beizutragen.

Ich bin gespannt auf meinen Tod, wenn mein in meinem Gehirn umherhüpfender Lebensfunke seine Bleibe verliert. Vielleicht nehme ich mich dann als Teil des Universums wahr.

Und vielleicht wird mein kleiner Lebensfunke auch irgendwo im Universum wieder auftauchen.

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Monbiot: politische Wirkung

Monbiot, Ausarbeitung eines Themas im Buch: Out of the Wreckage    Unten in Englisch…

 

Kontakt:

Hier ist ein Beispiel für etwas, das wir besser machen könnten,
durch die Anwendung der Strategien, für die das Bernie Sanders Team Pionierarbeit geleistet hat. Der sichtbarste Ausdruck des Dissenses ist die öffentliche Demonstration. Für viele Kampagnen ist das ihr Schaufenster: eine Gelegenheit, die Probleme zu erklären, denen wir gegenüberstehen,
eine Alternative zu artikulieren, neue Unterstützer zu gewinnen und sie zu einer effektiven Kraft für Veränderungen zu mobilisieren. Eine Demonstration ist oft die erste Anlaufstelle für Menschen, die noch nie mit Politik zu tun hatten. Wenn sie schlecht gehandhabt wird, wird sie auch die letzte Anlaufstelle sein.

Eine gute Demonstration sollte zwei Definitionen des Wortes erfüllen: Sie sollte eine Demonstration gegen die Kräfte sein, die wir bekämpfen, und eine Demonstration für eine bessere Zukunft, die wir uns vorstellen. Und sie sollte die ersten beiden Regeln eines effektiven Wahlkampfes beachten: genau festlegen, was man erreichen will und sicherstellen, dass jeder Schritt, den man in Richtung dieses Ziels macht,
zum nächsten Schritt führt. Es gibt einige bemerkenswerte Ausnahmen, aber die meisten Demonstrationen, an denen ich teilgenommen habe, versagen in allen Punkten.

Typischerweise wird ein Marsch geplant. Es wird viel Mühe und Energie um ihn bekannt zu machen und die Logistik zu organisieren.
Manchmal schaffen es diese Bemühungen sogar kurzfristig, Tausende von Menschen zusammenzubringen. Danach löst sich die Planung auf: Nachdem die Menge versammelt ist, haben die Organisatoren keine Ahnung, was sie mit ihr anfangen sollen. Also tun sie das, was sie schon immer getan haben. Sie stellen sich auf ein Podium und holen einen Redner nach dem anderen, um dem Publikum etwas vorzuschwätzen.
Die meisten dieser Redner werden nicht wegen ihrer Fähigkeit ausgewählt, die zu fesseln, zu inspirieren oder zu informieren, sondern weil sie bei der die Veranstaltung mitorganisiert haben oder einer Gruppe angehören,  die durch die Veranstaltung repräsentiert wird. Der Rednerplan wird zu ihrem Nutzen erstellt – jede Untergruppe sollte zu Wort kommen – und nicht zum Nutzen der Zuhörer.
Die Reden reichen vom Unhörbaren bis zum Lärmen, aber sie haben eines gemeinsam: Sie sind immer zu lang. Die Leute fangen an, sich zu langweilen, die Kinder zerren an den Händen ihrer Eltern, die Stimmung kippt.
Dann leitet der Versammlungsleiter die Menge zu einem Sprechgesang an. Dieser ist in der Regel entweder ein spontan ausgedachter Gesang oder einer, den sie schon seit zwanzig Jahren singen lassen, der eine vage Assoziation einen vagen Bezug zum Thema des Protests haben kann oder auch nicht.
Das Publikum macht eher aus Pflichtgefühl mit als aus Überzeugung. Bald wird es leise. Dann, in Ermangelung einer besseren Idee kündigt der Organisator die Fortsetzung des Marsches an. – vielleicht zum nächsten Zwischenabschnitt und zurück – woraufhin die Veranstaltung entweder auseinanderbricht oder von der Polizei angegriffen wird.
Diejenigen, die an der Demonstration teilgenommen haben, werden mit blauen Flecken und Blasen nach Hause zurückkehren, aber keiner besseren Idee, was sie als nächstes tun sollen, als sie bei ihrer Ankunft hatten. Das ist eine andere Art zu sagen.
dass die ganze Übung umsonst war. Die harte Arbeit der Organisatoren und das große Potential, das durch die der Begeisterung von Tausenden bestand, wurde vergeudet.

Die Idee eines Marsches mit anschließenden Reden ist an sich nicht schlecht, solange die Ziele in jedem Moment im Auge behalten werden: inspirieren, informieren und dann die Menge zum Handeln zu bewegen, womit ich eine konkrete Aufgabe meine und nicht einen vagen Aufruf zum „Aufstehen“. In jeder Stadt gibt es Menschen, die die sich darauf spezialisiert haben, die Energie von Menschenmengen zu steigern:

DJs und MCs bei Konzerten und Comedy-Clubs, Motivationscoaches,Fitness-Trainer, Bingo-Anrufer, Sportkommentatoren, Auktionatoren und Talkshow-Moderatoren. Es wird bestimmt mindestens eine Person unter ihnen sein, die mit der Sache sympathisiert.

In den Wochen vor dem Marsch würde sich dieser „Energizer“ mit den Organisatoren zusammensetzen und plant die Veranstaltung so sorgfältig wie wie die Logistik von den Organisatoren geplant wurde. Sie würden einige Musiker und maximal drei Redner auswählen, die alle die Fähigkeit besitzen, ein Publikum zu motivieren. Die Rolle dieser Redner wäre nicht die, die Gruppen zu vertreten, die den Marsch organisiert haben, sondern dem Publikum die Themen
und die nächsten Schritte zu erklären. Sobald sie die Einladung angenommen hatten, würden sie sorgfältig über die Ziele der der Demonstration und die Botschaften, die vermittelt werden sollten, informiert.

Die Musiker würden spielen, während sich die Menge versammelt,
dass niemand die Reden verpasst, die nun ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung sind. Dann würde der „Energizer“ mit seinem Können die Stimmung anheizen,
bevor er den ersten Redner vorstellt. Die Redner haben jeweils nur ein paar Minuten Zeit, Der letzte Redner würde in eindeutigen Worten darlegen, was die Zuhörer
zu tun haben. Dies würde in Form einer Aufforderung geschehen,
eine konkrete Aktion in den darauffolgenden Tagen oder Wochen. Der Energizer würde
die Musiker zurückholen, um die Menge eine Hymne, einen feierlichen Gesang singen zu lassen. Es gibt keinen besseren Weg, um ein Gefühl der Solidarität und gemeinsamen Emotionen zu erzeugen.

Der Energizer würde das Ende der Vorführung ankündigen und das Publikum an den nächsten Schritt erinnern, den sie machen sollen. Der Marsch könnte direkt zu diesem Schritt führen – ein Planungstreffen in einem nahegelegenen Gebäude, zum Beispiel – oder Freiwillige würden die Ausgänge säumen, um E-Mail-Adressen aufzunehmen oder um Leute an Ort und Stelle als Freiwillige für eine bestimmte Aufgabe zu gewinnen.
Mit anderen Worten, die Veranstaltung wäre kein Selbstzweck, sondern wäre offenkundig und gezielt zur Unterstützung eines umfassenderen Programms.
Jeder Schritt baut auf den nächsten auf, jeder ist kombiniert, um auf das letztendliche Ziel der Kampagne hinzuarbeiten. Nichts wird ohne strategisches Denken getan, keine Strategie wird vereinbart ohne eine Reihe von Taktiken, um sie umzusetzen. Es werden keine Gelegenheiten
kein Enthusiasmus verschenkt, der sich nicht entfalten könnte.

Hier ist der Punkt, an dem die Idee aufblüht. Big Organising könnte

mit den Methoden kombiniert werden, die im Indivisible Leitfaden zur Beeinflussung von Kongressabgeordneten steht, geschrieben von

ehemaligen Kongressabgeordneten. Diese Leute studierten die die von der Tea-Party-Bewegung entwickelten Techniken und

extrahierten die wichtigsten Lektionen (siehe unten).Bringt man die beiden Vorgänge zusammen, beginnt das Unmögliche plausibel zu werden.Hier ist ein Beispiel: eine Verfassungsänderung, die ein faires
System der Wahlkampffinanzierung
in den Vereinigten Staaten einführt, von

der Art, wie sie von der Kampagnengruppe Wolf-PAC vorgeschlagen wurde. Dies ist ein so großes Projekt, wie politische Ambitionen nur sein können, möglicherweise die größte

politische Umwälzung in Amerika seit der Aufhebung der Rassentrennung.

Hier, die Arbeit von Wolf-PAC, die Indivisible und die Sanders-Kampagne zusammenziehend, ist eine Idee, wie eine Bewegung zur einen Verfassungszusatz erfolgreich sein könnte.

Zuerst wird ein wasserdichter Verfassungszusatz entworfen mit Hilfe von sympathisierenden Anwälten. Dann werden die Probleme mit dem aktuellen System und das Versprechen auf ein besseres System in Blogbeiträgen, Artikeln und Videos erklärt. Erste Kundgebungen und
Demonstrationen werden abgehalten, um das Thema in den Köpfen der Menschen zu verankern und auf die nächsten konkreten Aktionen aufzubauen. ‚

Dann würde Big Organising mit Hilfe seiner wuchernden, von Freiwilligen
organisierten Bewegungen, ein nationales Netzwerk von
Telefon-Bank-Teams und Haustürwerbung schaffen.
Diese Freiwilligen würden beginnen, Amerikaner zu kontaktieren. Nicht einige Amerikaner, oder die meisten Amerikaner, sondern jeden Erwachsenen in den Vereinigten Staaten. Sie würden die Frage aufwerfen, wie das ganze verdammte System gekauft und verkauft wird, und erklären, wie die Verfassungsänderung
die US-Demokratie retten und das das Leben der Nation verändern könnte.

Sie würden eine konkrete Forderung stellen:
Sie wollen, dass die Leute unter der angegebenen Telefonnummer mit ihrem Mitglied des Kongresses sprechen und diesen Abgeordneten dazu drängen den Änderungsantrag zu unterstützen.
Zur gleichen Zeit würden die Techniken von Indivisible anlaufen.
Die Freiwilligen, die sich in lokalen Gruppen zusammenschließen, würden die Lobbying-Bemühungen organisieren. Sie würden nicht nur ihre eigenen Abgeordneten anrufen und mailen, sondern ihre Büros besuchen, um persönlich mit ihnen zu sprechen. Idealerweise bringen sie eine bekannte lokale Persönlichkeit mit
und die Medien im Schlepptau.

Die Wahlkämpfer würden in der öffentlichen Stadthalle auftauchen, die die Abgeordneten für ihren Wahlkampf organisieren, sich im Raum verteilen und höflich aber hartnäckig auffordern, die Änderung zu unterstützen, mit einer Reihe von gezielten und sorgfältig formulierten Fragen, die im Voraus entwickelt wurden. Wenn der erste Fragesteller keine zufriedenstellende Antwort erhält, baut der nächste auf der vorherigen Frage auf,
in jedem Fall unterstützt durch den Applaus der anderen Unterstützer im Publikum. Der Austausch wird gefilmt und in den sozialen Medien geteilt und dort das Filmmaterial abgespielt, und wenn sie dazu bereit sind, auch in den etablierten Medien.

Dies muss friedlich und ruhig geschehen, und die Aktion sollte nach ein paar solcher Fragen beendet werden. Die Versammlung darf nicht gekapert werden: Andere Menschen im Raum haben ein demokratisches Recht, ihre Anliegen zu äußern.
Abgeordnete müssen auch zu Wort kommen können. In dieser Hinsicht sollten wir uns von der Tea-Party-Bewegung und anderen Gruppen unterscheiden, die  den schmalen Grat zwischen dem Ausüben zwischen der Ausübung ihrer demokratischen Rechte auf der einen Seite und Belästigung auf der anderen Seite oft  verletzen.  Zu keiner Zeit sollten wir bei solchen Kampagnen dieser Art die Menschlichkeit der Person verletzten, die wir die wir zu erreichen versuchen. Was auch immer wir von ihrer Politik halten mögen, wir dürfen nie vergessen, dass wir uns an eine reale Person wenden, deren Gefühle und Wahrnehmungen der Bedrohung wahrscheinlich ähnlich sind wie unsere eigenen.

In diesem Sinne treten die Aktivisten auch bei anderen öffentlichen Veranstaltungen, an denen der Abgeordnete teilnimmt – Paraden, Bandverleihungen und den Rest, und bringen das Thema höflich, sichtbar, aber kurz, vor der Presse und den Wählern zur Sprache.
Mehr Kundgebungen und Märsche finden statt – jetzt viel größer als zuvor – verstärken den Effekt und bewegen die Menschen zu den nächsten Schritten der Kampagne.

Während sich die Bewegung aufbaut, kommen die Abgeordneten ins Schwitzen. Auf der einen Seite verlangen ihre Geldgeber (bis zu diesem Zeitpunkt allmächtig), der Parteiapparat und die milliardenschwere Presse, dass sie standhaft bleiben.

Auf der anderen Seite nehmen ihre Wähler scharenweise die Sache auf, und es beginnt, zu einem Wahlkampfthema zu werden, vielleicht das Wahlkampfthema. Irgendwann beginnen die Abgeordneten, den Widerstand gegen die Änderung eher als Wahlschlappe denn als Vorteil zu sehen. Ein oder zwei von ihnen werden nachgeben. Wenn das passiert, nutzen die
Wahlkämpfer dies als zusätzliches Druckmittel gegenüber denjenigen, die den Änderungsantrag nicht unterstützen: Warum wollen Sie nicht mitmachen? Sind ihr Kollegen
mutiger als Sie? Haben wir Sie nicht gewählt, um das Volk zu vertreten, nicht das Geld? Je mehr Abgeordnete nachgeben, desto exponierter fühlen sich die Übrigen. Und während all dem, arbeiten die Telefonaktivisten, die mit jedem Erwachsenen in der Union sprechen.
und die Telefone in den Büros der Abgeordneten klingeln, läuten ununterbrochen. Es scheint unmöglich, dem Druck zu widerstehen.

Wenn dieser Damm bricht, geht das politische System mit ihm. Es ist eine revolutionärer Wandel, dem viele andere folgen werden, in Amerika und auf der ganzen Welt.
Die US-Regierung, die von mir gewählt wurde und eher plutokratisch als demokratisch ist, und mit außerordentlicher Macht ausgestattet, hat die Entwicklung zu einer großzügigeren, inklusiven Politik in globalen Foren und in vielen anderen Nationen behindert. Wenn das derzeitige politische System der Finanzierung von Parteien und Abgeordneten weggefegt wird, ist dies der Punkt, an dem sich alles ändert.
Und die gleichen Techniken können zur Rettung und Reform unser politisches Systems in jeder Nation angewandt werden, die behaupten, eine Demokratie zu sein.

Nicht zu stoppen

Die Frustration, die fast alle erleben, die eine bessere, schützende Politik wünschen, ist, dass wir, zumindest theoretisch, die Zahlen auf unserer Seite haben.

Menschen sind sozial eingestellt, empathisch und altruistisch. Sie  würden lieber in einer Welt leben, in der jeder mit Respekt und Anstand behandelt wird, und in der wir weder unser eigenes Leben verschwenden, noch die Gaben der Natur, von denen unsere Kinder und der Rest der lebenden Welt abhängen. Aber eine kleine Handvoll unterdrückt mit Lügen, Ablenkungen und Verwirrung diesen latenten Wunsch nach Veränderung.

Wir wissen, dass, wenn wir solche schweigenden Mehrheiten mobilisieren können,
gibt es nichts, was diese kleine Minderheit tun kann, um uns aufzuhalten. Aber weil wir nicht verstanden haben, was möglich ist, und vor allem versäumt haben, eine neue, fesselnde Geschichte der Transformation und Wiederherstellung zu erzählen, ist unsere Vorstellungskraft beschnitten worden. Wenn wir anfangen zu begreifen, was getan werden kann, können wir uns aus dieser Falle befreien. Indem wir den Menschen erlauben zu würdigen, wie mächtig sie sind und wie nützlich sie sein können, und wie Politik und Regierung uns allen gehören können und nicht nur einer winzigen „Elite“,

sind wir nicht zu stoppen.

Point of Contact:

Buch: Out of the Wreckage

Here is a small example of something we could do better, as a result of applying the kind of strategies the Bernie Sanders team pioneered. The most visible expression of dissent is the public demonstration. This, for many campaigns, is their showcase: an opportunity to explain the problems we face, to articulate an alternative, to attract new supporters, and to mobilise them into an effective force for change. A dernonstration is often the first point of contact for those who have never been involved in politics before. If it is badly handled it will also be the last point of contact. ‚A good demonstration should meet two definitions of the word: it should be a demonstration gainst the forces we oppose, and a demonstration of the better future we envisage. And it should observe the first two rules of effective campaigning: identify exactly what you are trying to achieve and ensure that every step you take towards that objective leads to the next step. There are some notable exceptions,
but most of those I have attended fail on all counts.

Typically, a march is planned. Great effort and energy is invested in publicising it and organising the logistics.
Sometimes, even at short notice, these efforts will succeed in bringing together thousands of people. At this point, the planning disintegrates: having assembled the crowd, the

organisers have no idea what to do with it. So they do what they have always done. They stand on a podium and bring on speaker after speaker to ramble at the audience. Most of these speakers are chosen not for their ability to captivate, inspire or inform a crowd, but because they helped to organize the event or belong to groups represented by the event. The speaking rota is created for their benefit – every subgroup should be given a say – rather than the benefit of the listeners. The speeches range from the inaudible to the ranty, but they have one thing in common: they are always
too long. People start to freeze, the kids tug at their parents hands the mood deflates.

Then the convener will lead the crowd in a chant. This

tends to be either a chant thought up on the spot or one they have been leading for the past rwenty years, which may or may not have some vague association with the theme of the protest. The audience will take it up out of duty rather than conviction. Soon, the words die in their mouths. Then, for want of anything better to do, the convener will announce the continuation of the march – perhaps to the nearest intersection and back, whereupon the event will either break up as people drift away, or be attacked by the police.                        .

Those who attended the march will return home with
bruises and blisters, but no better idea of what to do next
than they had when they arrived. This is another way of
saying that the entire exercise was wasted. The hard work applied by the organisers and the great potential provided by the enthusiasm of thousands is squandered.

The idea of a march followed by speeches is not inherently a bad one, as long as its purposes are kept in. sight at every moment: to inspire, to inform, and then to direct the crowd to action, by which I mean a specific task rather than a vague call to ‚rise up‘. In every town, there are people who specialie in raising the energy of crowds: DJs and MCs at concerts and comedy clubs, motivational coaches, fitness instructors, bingo callers, sports commentators, auctioneers and chat show hosts. There is bound to be at least one person
among them who is sympathetic to the cause.

In the weeks before the march, this energizer would sit
down with the organizers and plan the event as carefully as the logistics have been planned. They would choose some musicians and a maximum of three speakers, all of whom possess the skill of holding an audience in the palm of their hand. The role of these speakers would not be to represent the groups that organized the march, but to explain the issues and the next steps to the audience. Once they had accepted the invitation, they would be carefully briefed about the aims of the demonstration and the messages that had to be conveyed.
The musicians would play as the crowd assembled
,
ensuring that nobody missed the speeches, which would
now be a crucial component of the event. Then the energizer would use her or his skills to raise the level of excitement, before introducing the first speaker. The speaker would each have just a few minutes, and the final one would layout in unequivocal terms what the audience was being asked to do. This would take the form of a request to perform a concrete action in the days or weeks that followed, – generally a large and ambitious one. The energizer would bring back the musicians to lead the crowd in an anthem. There ’s no better way of generating a sense of solidarity and shared emotion.

Making it  Happen

The energizer would announce the end of the demonstration, reminding the audience of the next step they had been asked to take. The march might lead directly to this step – a planning meeting in a nearby building, for example – or stewards would line the exit points to take email addresses or to sign people up on the spot as volunteers for a specific task.
In other words, the event would not be an end in itself, but would be overtly and specifically designed to support a wider program.
Every step builds towards the next one, each combining to build towards the eventual aim of the campaign. Nothing is done without strategy thinking, no strategy is agreed without a set of tactics to implement it. No opportunities are wasted no enthusiasm allowed to deflate. These are among the lessons of the Sanders campaign.

Indivisible

Now here is where the idea blossoms. Big Organising could be combined with the methods prescribed in the Indivisible guide to influencing Members of Congress, written by former congressional staffers.‘ These people studied the techniques developed by the Tea Party movement and extracted the key lessons (see below). Bring the two procedures together, and the impossible begins to look plausible.
Here is an example: a constitutional amendment introducing a fair campaign funding system to the United States, of the kind proposed by the campaign group Wolf-PAC.4 That is about as big as political ambitions get, possibly the biggest political transformation in America since desegregation.
Here, drawing together the work of Wolf-PAC, and the Sanders campaign, is an idea of how a movement to
secure an amendment could succeed.

First, a watertight constitutional amendment is drafted
with the help of sympathetic lawyers. Then the problems
with the current system and the promise of a better one are explained in blog posts, articles and videos. Initial rallies and marches are held to raise the issue in people ’s minds and build towards the next concrete actions. ‚

Then Big Organizing, using its proliferating, volunteer-
led barnstorms, would allocate a national network of volunteers to phone-bank teams and doorstep canvassing. These volunteers would begin to contact Americans. Not some Americans, or most Americans, but every adult in the United States. They would raise the issue of how the whole damn system is bought and sold, and explain how the constitutional amendment could save US democracy and transform
the life of the nation. They would make a specific request:
they want people to speak to their Member of Congress, on the phone number provided, and press that Member to
support the amendment.

At the same time, the Indivisible techniques would kick in. The volunteers, clustered in local groups, would lead the lobbying effort. They would not only ring and email their own Members, but visit their offices to speak to them in person, ideally bringing a well-known local figure with them, with the media in tow.

Campaigners would turn up at the public town hall event
the Member holds, spread through the room and politely but trenchantly press the request that she or he support the amendment, with a series of focused and carefully phrased questions developed in advance. If the first questioner does not get a satisfactory reply, the next one builds on the previous question, in every case supported by the applause of the other volunteers in the audience. The exchanges are filmed and shared on social media and, if it will play the footage, on the established media.
This must be done peacefully and calmly, and the process should stop after a few such questions are asked. The meeting must not be hijacked: other people in the room have a democratic right to have their concerns heard, and the Member must also be able to speak. In this respect, we should distinguish ourselves from the Tea Party movement and other groups that have crossed the fine line between exercising their democratic rights, on one side, and bullying and harassment on the other. At no time, in campaigning of this kind should we overlook the humanity of the person we are
trying to reach. Whatever we might think of their politics, we must never forget that we are addressing a real person, whose feelings and perceptions of threat are likely to be similar to our own.
In this spirit, the campaigners appear at other public events the Member attends – parades, ribbon-cuttings and
the rest and raise the issue politely, visibly, but briefly, in
front of the press and voters.

More rallies and marches take place now much bigger than before – amplifying the demand and moving people towards the next stages of the campaign.
As the movement builds, the Members start to sweat. On one hand, their funders (who until this point have been all-powerful), the party machine and the billionairs press are demanding that they hold firm.

On the other, their constituents are taking up the cause in droves, and it is beginning to look like an election issue, perhaps the election issue. At some point the Members begin to perceive resistance to the amendment as more of an electoral liability than an asset.
One or two of them will break. As this happens, the
campaigners use it as extra leverage over those who will not support the amendment: Why won’t you follow suit? Ar they braver than you are? Didn’t we elect you to represent the people, not the money? The more Members peel off, the more exposed the remainder feel. And throughout all this, the phone banks are working, talking to every adult in the Union, and the phones in the Congressional offices are ringing off the hook. The pressure begins to look impossible to resist …
If this dam breaks, the political system goes with it. It is a revolutionary transformation from which many others will follow, in America and around the world. The US government, elected by means more plutocratic than democratic, wielding extraordinary power, has impeded programs towards a more generous, inclusive politics in global forum and in many other nations. If the current political funding system is swept away, this is the point at which everything changes.

And the same techniques can be used to rescue and reform our political systems in any nation that claims to be a democracy.

Unstoppable

The frustration that almost all those who want a kindl’l
better, more protective politics experience is that we know we we have, in theory at least, the numbers on our side . Most people are socially minded, empathetic and altruistic. They would prefer to live in a world in which everyone is treated with respect and decency, and in which we do not squander either our own lives or the natural gifts on which our children and the rest of the living world depend. But a small handful, using lies and distractions and confusion, stifle this latent desire for change.
We know that, if we can mobilize such silent majorities,
there is nothing this small minority can do to stop us. But
because we have failed to understand what is possible, and above all failed to tell a new compelling story of transformation and restoration, our imagination has been truncated. As we begin to apprehend what can be done, we can extract ourselves from this trap. By allowing people to appreciate how powerful they are and how useful they can be, and how politics and government can belong to all of us rather than only a remote elite, we will become unstoppable.

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Was brauchen wir für eine gute Zukunft? Ein Vorschlag:

„Wir“, das heißt die Menschheit, braucht m.E. eine gute Institution, die unsere menschlichen übergeordneten Interessen vertritt. National, regional und auf UN Ebene. Eine Art Superumweltamt.

Eine Art Ältestenrat, zum Beispiel durch das Prinzip „Sicherheit Neu Denken“ vertreten.

Die das Prinzip: „Frieden, eine gesunde Umwelt und gute soziale Verhältnisse“ vertritt und für ein Vorantreiben der Internationalen Diskussion kraftvoll eintritt.

Für Kreislaufwirtschaft, für Abrüsten statt Aufrüsten, für optimale allgemeine Bildung, für ein allgemeines menschliches Glück.

Diese Institution sollte unabhängig von der Regierung sein und Verfassungsrang haben.

Solche Institutionen brauchen wir auf allen Ebenen jetzt sofort und für alle Zeiten. Und diese Institutionen brauchen die gemeinsame Interaktion.

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ethischer Welthandel und Gemeinwohl-Ökonomie

ethischer Welthandel und Gemeinwohl-Ökonomie http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/03/IMFK-2021_Impuls-zur-GWÖ_Andrea-Behm_19.02.21.pptx

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Dritte Welle? Stärkerer Lockdown? Impfrisiken?

Ihr Lieben

Ich bin aufgewühlt. Ich schwanke wieder zwischen den Corona-Fraktionen.

Ich sprach heute morgen mit einem Impfspezialisten.

Impfungen seien relativ harmlos. Er hat den Bhakdi-Artikel gelesen. Allerdings nicht bis zum Ende, weil er sich wegen Irrtümern aufgeregt habe. Es gebe viele Untersuchungen zu den Impffolgen, 40.000 Fälle seien für die Statistik sehr gut. Allerdings sei die brasilianische Methode, fast nichts zu machen, zwar brutal, aber auch diskutabel. Dann hätte es halt im ersten Jahr viele Tote gegeben, danach sei aber (wie bei der Hongkonggrippe 1968, die vergleichbare Todesraten hatte, https://www.youtube.com/watch?v=4ZfI9DBRi0Q) wieder „Normalität“ eingekehrt. Wobei in der heutigen Weltlage „Normalität“ den Weg zum Untergang bedeutet.

Mein Hinweis auf Schweden, das anscheinend jetzt schon weitgehende Herdenimmunität erreicht hat, ist vom ihm auch akzeptiert. Aber jetzt, wo wir soviel investiert haben, sei es sinnvoll, weiter zu machen. Ich sehe das anders, aber ich werde wegen seiner Stellungnahme den Impfartikel nicht weiter verbreiten, da er sachlich falsch und irreführend sei. Die Impfungen seien für den Schutz der Gesellschaft notwendig. Mein Argument, dass sich sowieso 30% der Bevölkerung nicht impfen lassen, sieht er als Gefahr für uns. China hätte es da viel leichter…

Ich versuche, zu bilanzieren: Wir haben großen Aufwand betrieben und, wie Schweden es vorausgesagt hat, mit stotternden Lockdowns größeren Schaden als dort produziert. Allerdings ist die Menschheit in einer Situation, in der ein “weiter so“ zu größten Schäden führt: neun planetare Grenzen, eine grauenhafte Verschwendung von Ressourcen für Militär, ein Ausufern von Reichtum und Armut, die auch der Wirtschaft groben Schaden zufügen.

Was lernen wir daraus?

Wir brauchen eine  staatlich organisierte  Kreislaufwirtschaft. Die Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen, zum Beispiel sollen fossile und nukleare Energien durch eine angemessene Schadstoffabgabe angemessen verteuert werden. Und wir brauchen vor allem weltweite Absprachen und Unterstützung der Länder des Südens, wobei die Länder ihre Wirtschaft mit Zöllen schützen dürfen. Wir müssen in „menschlicher Familie“ denken und „die Sicherheit Neu Denken“.

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