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Der Krieg in der Ukraine ist eine mehrdimensionale Katastrophe… von John J. Mearsheimer
Russland-Ukraine-Krieg Region: Europa Tags: Russland-Ukraine-KriegRealismusRusslandNATONATO ErweiterungLiberalismusDonbasKrim
Hervorhebungen durch mich…, siehe Original https://nationalinterest.org/feature/causes-and-consequences-ukraine-crisis-203182
Der Krieg in der Ukraine ist eine mehrdimensionale Katastrophe, die sich in absehbarer Zeit noch verschlimmern wird.
Die eigentliche Ursache des Ärgers
23. Juni 2022 Thema: Russland-Ukraine-Krieg Region: Europa Tags: Russland-Ukraine-KriegRealismusRusslandNATONATO ErweiterungLiberalismusDonbasKrim
Der Krieg in der Ukraine ist eine mehrdimensionale Katastrophe, die sich in absehbarer Zeit noch verschlimmern wird.
Der Krieg in der Ukraine ist eine mehrdimensionale Katastrophe, die sich in absehbarer Zeit noch verschlimmern wird.
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Bilder der Dornse
Bilder der Dornse:






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Hier sind Bilder, die Roland Blach bei seinem Vortrag verwandte
Hier sind Bilder, die Roland Blach bei seinem Vortrag verwandte






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Auszug der Diskussion beim Flaggentag 2022
Es wurde gesagt, die Ukraine müsse siegen, so wie in Vietnam die Vietnamesen gesiegt hätten. Dem wurde widersprochen: in Vietnam hätten in einem Abnutzungskrieg die Vietnamesen nach ungeheuren Verlusten es geschafft, den Krieg so teuer für die USA zu machen, dass diese ihn abgebrochen haben. Das Gleiche ist in Afghanistan passiert. Auch dort wurde der Nato der Krieg zu teuer, und die USA haben ihn aufgegeben, so dass die anderen Natostaaten wie Deutschland ebenfalls zum Teile Hals über Kopf gehen mussten. Das ist für die Ukraine kein Vorbild, das wir anstreben sollten und es kommt dazu, dass zwei Atomwaffenmächte gegeneinander kämpfen mit dem Risiko der Menschheitsvernichtung.
Die Russen zeigen die Unwirksamkeit der Abschreckung, des nuklearen Schirms! Vorher durfte im Wesentlichen nur der Westen völkerrechtswidrige Kriege führen! Jetzt zeigen die Russen, dass sie das auch können, auf Grund ihrer Atomwaffen! Das ist möglich durch „MAD“, mutual assured destruction, gesicherte gegenseitige Zerstörung, das zeigt die Verrücktheit der Abschreckung,
Es geht um eine zivile Zeitenwende in Wien!
Unser Braunschweiger Politikwissenschaftler, Menzel, sagte bei einer Bewertung des Kovokrieges, wir müssen Deutschland als reine Friedensmacht gestalten, nach durch Deutschland mit gestalteten zwei Weltkriegen, als bisher größten Mördern der Geschichte, 60 Millionen in sechs jahren, das sind genug.
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Tilman Ruff: How Nuclear War Would Affect Earth
Da bräuchte ich einen Spezialisten, um diese Texte wirklich zu „übersetzen“.
Wie dunkel würde es und wie lange würde es anhalten?
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How Nuclear War Would Affect Earth https://www.forbes.com/sites/davidbressan/2022/07/07/how-nuclear-war-would-affect-earth/?sh=50c537f63609
On 8 Jul 2022, at 07:34, Tilman Ruff <tar@unimelb.edu.au> wrote:
Another important research report published on the TPNW anniversary showing the profound and long-lasting effects on the oceans of nuclear war.
Vital evidence to inform policy.
Many thanks to Cheryl Harrison and her many colleagues
Short article here:
Paper here:
https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1029/2021AV000610
Tilman
Wissenschaft
Wie sich ein Atomkrieg auf die Erde auswirken würde
David BressanBeitragende
Ich beschäftige mich mit dem steinigen Weg zu unserem modernen Verständnis der Erde
Jul 7, 2022,10:44am EDT
Mehrere Atomexplosionen auf der Erde
Eine künstlerische Darstellung von Atombomben, die explodieren und eine Pilzwolke über der Erde hinterlassen … [+] getty
Der Einmarsch Russlands in die Ukraine hat die Gefahr eines Atomkriegs wieder in den Vordergrund gerückt. Eine neue Studie, die heute in der Zeitschrift AGU Advances veröffentlicht wurde, zeigt, wie ein groß angelegter Atomkrieg den Planeten abkühlen und die Weltmeere zerstören würde, was katastrophale Folgen für die Menschheit hätte.
Die Hauptautorin der Studie, Cheryl Harrison, Assistenzprofessorin am Fachbereich Ozeanographie und Küstenwissenschaften der LSU, und ihre Mitautoren führten mehrere Computersimulationen durch, um die Auswirkungen eines regionalen und groß angelegten Atomkriegs auf die Systeme der Erde bei den heutigen nuklearen Kriegsführungsmöglichkeiten zu untersuchen.
Die Forscher simulierten, was mit den Systemen der Erde in einem globalen Krieg passieren würde, in dem die USA und Russland 4.400 100-Kilotonnen-Atomwaffen von der Größe Hiroshimas einsetzen würden, um Städte und Industriegebiete zu bombardieren. Sie simulierten auch, was in einem regionalen Atomkonflikt passieren würde, wenn Indien und Pakistan etwa 500 100-Kilotonnen-Atomwaffen auf dem asiatischen Kontinent zünden würden.
In allen von den Forschern simulierten Szenarien würden nukleare Feuerstürme Ruß und Rauch in die obere Atmosphäre freisetzen, die die Sonne verdunkeln und zu Ernteausfällen auf der ganzen Welt führen würden. Im ersten Monat nach einem Atomkrieg würden die globalen Durchschnittstemperaturen um etwa 13 Grad sinken, eine größere Temperaturveränderung als in der letzten Eiszeit.
„Es spielt keine Rolle, wer wen bombardiert. Es können Indien und Pakistan oder die NATO und Russland sein. Sobald der Rauch in die obere Atmosphäre aufsteigt, breitet er sich global aus und betrifft jeden“, erklärt Harrison.
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Etwa 100 Millionen Menschen würden in den ersten Stunden des Krieges durch die Explosionen sterben.
Wochen später würden die niedrigeren Temperaturen die Wachstumsperiode der Pflanzen verkürzen und die Wettermuster verändern, was katastrophale Auswirkungen auf die weltweite Ernteproduktion hätte. Schätzungsweise 1 bis 2 Milliarden Menschen wären vom Hungertod bedroht.
Die Meerestemperaturen würden schnell sinken und auch nach Abklingen des Rauchs nicht wieder den Vorkriegszustand erreichen. Wenn der Planet kälter wird, dehnt sich das Meereis aus und blockiert wichtige Häfen in der nördlichen Hemisphäre, darunter Peking, Kopenhagen und St. Petersburg. Das Meereis würde sich bis in normalerweise eisfreie Küstenregionen ausbreiten und die Schifffahrt auf den Weltmeeren blockieren, was die Versorgung mit Lebensmitteln und Vorräten in einigen Gebieten erschwert.
Der plötzliche Rückgang des Lichts und der Meerestemperaturen, vor allem in der Arktis, im Nordatlantik und im Nordpazifik, würde die Meeresalgen abtöten, die die Grundlage des marinen Nahrungsnetzes bilden, was zu einer Hungersnot im Meer führen würde. Dies würde die meisten Fischereien und Aquakulturen zum Erliegen bringen.
Die Meere brauchen länger, um sich zu erholen als das Land. Im größten US-Russland-Szenario wird die Erholung der Ozeane an der Oberfläche wahrscheinlich Jahrzehnte und in der Tiefe Hunderte von Jahren dauern, während die Veränderungen des arktischen Meereises wahrscheinlich Tausende von Jahren andauern werden und praktisch eine „nukleare kleine Eiszeit“ darstellen. Die Meeresökosysteme würden sowohl durch die anfängliche Störung als auch durch den neuen Zustand des Ozeans stark gestört, was langfristige, globale Auswirkungen auf Ökosystemdienstleistungen wie die Fischerei hätte, schreiben die Autoren.
„Ein Atomkrieg hat schreckliche Folgen für alle. Führende Politiker der Welt haben unsere Studien bereits in den 1980er Jahren zum Anlass genommen, das atomare Wettrüsten zu beenden und vor fünf Jahren in den Vereinten Nationen einen Vertrag zum Verbot von Atomwaffen zu verabschieden. Wir hoffen, dass diese neue Studie mehr Nationen dazu ermutigen wird, den Verbotsvertrag zu ratifizieren“, sagte Mitautor Alan Robock, Distinguished Professor am Fachbereich Umweltwissenschaften der Rutgers University.
Die Autoren stellen fest, dass Vulkanausbrüche in kleinerem Maßstab zeigen können, was nach einem Atomkrieg passieren könnte. Im Laufe der Geschichte hatten große Eruptionen und die dabei in die Erdatmosphäre gelangten Partikelwolken ähnliche negative Auswirkungen auf den Planeten und die Zivilisation.
„Wir können einen Atomkrieg vermeiden, aber Vulkanausbrüche werden definitiv wieder vorkommen. Wir können nichts dagegen tun. Wenn wir also über Resilienz sprechen und darüber, wie wir unsere Gesellschaft gestalten wollen, müssen wir berücksichtigen, was wir tun müssen, um uns auf unvermeidbare Klimaschocks vorzubereiten“, so Harrison. „Wir können und müssen jedoch alles tun, um einen Atomkrieg zu vermeiden. Die Auswirkungen sind zu wahrscheinlich, um global katastrophal zu sein“.
Das Material wurde von der Louisiana State University zur Verfügung gestellt.
David Bressan
David Bressan
Ich bin freiberuflicher Geologe und arbeite hauptsächlich in den Ostalpen. Ich schloss mein Studium 2007 mit einem Projekt ab, in dem ich untersuchte, wie der Permafrost, also der gefrorene Boden, auf die sichtbaren jüngsten…
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8.7.22: IFJ startet große #FreeAssangeNOW-Kampagne
Gesendet: Freitag, 08. Juli 2022 um 22:19 Uhr
Von: „The Assange Defense Committee info@assangedefense.org“ <team@assangedefense.org>
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: Espionage Act Update! Plus, IFJ Launches Major #FreeAssangeNOW Campaign
Von: „The Assange Defense Committee info@assangedefense.org“ <team@assangedefense.org>
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: Espionage Act Update! Plus, IFJ Launches Major #FreeAssangeNOW Campaign
Julian Assange spent his 51st birthday behind bars, but momentum is building to free him, with the International Federation of Journalists launching a campaign. Also, an Espionage Act update!
Gesendet: Freitag, 08. Juli 2022 um 22:19 Uhr
von: „The Assange Defense Committee info@assangedefense.org“ <team@assangedefense.org>
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: Espionage Act Update! Plus: IFJ startet große #FreeAssangeNOW-Kampagne
Lieber Helmut,
Sonntag war Julians 51. Geburtstag, und während wir uns auf einen langen juristischen und politischen Kampf vorbereiten, hat die Internationale Journalisten-Föderation eine große #FreeAssangeNOW-Kampagne gestartet!
Update zur Reform des Spionagegesetzes
Gute Nachrichten! Die Abgeordnete Rashida Tlaib hat eine entscheidende Änderung des schrecklichen Spionagegesetzes von 1917 vorgeschlagen. Unter anderem würde der Änderungsantrag von Rashida Tlaib eine Verteidigung des öffentlichen Interesses einführen und Journalisten, Verleger und Mitglieder der Öffentlichkeit vom Geltungsbereich des Gesetzes ausschließen. Klicken Sie hier für unseren Bericht!
Courage Foundation zum Tlaib Amendment (Analyse mit freundlicher Genehmigung von Defending Rights & Dissent).
Daniel Ellsberg ABC Australien Interview
Der Mitvorsitzende von Assange Defense, Daniel Ellsberg, der legendäre Whistleblower der Pentagon Papers, gab ABC Australia ein ausführliches Interview. Ellsberg forderte, dass die australische Regierung sich für Julians Freiheit einsetzen müsse. Sehen Sie es sich an!
Werden Sie aktiv
Sie können helfen, indem Sie unsere Seite „Take Action“ besuchen und sie mit Ihren Freunden teilen.
Das Assange-Verteidigungskomitee
www.assangedefense.org
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Julian Assange spent his 51st birthday behind bars, but momentum is building to free him, with the International Federation of Journalists launching a campaign. Also, an Espionage Act update!
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Rede Drewermann Ramstein 22
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einige Dias von Oliver Meier bei dem Vortrag der MfP am 7.7.2022 im Rathaus Hannover









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Michael Lüders, 1.7.2022, über wirtschaftlichen Niedergang!
Ukraine über alles? Über Moral und wirtschaftlichen Niedergang 143.386 Aufrufe 01.07.2022 https://www.youtube.com/watch?v=xyQiw3f9zRQ
11.30 auf die Widersprüche hinzuweisen, ist kein „whatabouttism“…
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Werner Ruff, Afrika… DIE ILLUSION DER SOUVERÄNITÄT
MARKUS HENN, DIE ILLUSION DER SOUVERÄNITÄT
SONDERWIRTSCHAFTSZONEN UND SONDERSTEUERN IN AFRIKA
https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/07/Studien_4-20_Sonderwirtschaftszonen-Afrika.pdf
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Narrativvorschlag Juli 2022
Narrativvorschlag Juli 2022 https://wp.me/paI27O-3Xj
Die Krisen, Krieg, Hitze, Hunger, drohen über uns zusammenzuschlagen.
Wir müssen uns als menschliche Familie zusammenschließen, Kooperation statt Konfrontation ist das entscheidende Prinzip. In allen Ländern müssen wir gebieterisch diese Forderung erheben. Wir brauchen Organisationen in der ganzen Menschheit die ähnlich der für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa sind. Die Sonne sorgt im Überschuss für unsere Energieversorgung, https://www.youtube.com/watch?v=nYMYp4kF_3Y, das Wissen und die Weisheit und die technischen Errungenschaften der Menschheit nimmt ständig zu. Wir müssen nur gemeinsam eine gute Zukunft einfordern und zum Beispiel in einer jährlichen festlichen Erinnerung an das Manifest von Russell und Einstein immer wieder bekräftigen. Auf zur Sonne, zum gemeinsamen guten Leben!
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Ein kurzer Grundsatztext für den Menschen
Ein kurzer Grundsatztext für den Menschen:
Ein Überblick
Die Vorfahren des Menschen trennten sich anscheinend vom Schimpansen ror etwa sechs Millionen Jahren. Den Homo sapiens gibt es mindestens seit 40.000 Jahren. Er startete in Afrika. (Hier in Schönefeld gab es den Homo erectus schon vor 300.000 Jahren.) Der Homo sapiens hat sich als einzige Menschenart mit ein paar Beimischungen früherer Menschenarten wie dem Neandertaler durchgesetzt. Jetzt hat er zu einem technologischen Sprung angesetzt. Wenn er die entscheidende Entwicklung schafft, seine kriegsbereite Hordenmentalität abzulegen und als menschliche Familie zu denken, hat er beste Aussichten: Eine sich immer weiterentwickelnde Technologie, riesige Energiemengen durch die Sonne, und er kann das alles steuern. Er kann sich auch das Weltall zu seiner Aufgabe machen.
Er muss dafür friedliche Absprachemechanismen entwickeln, die er schon in vielfältiger Form vorliegen hat und die auch in Startrek vorgedacht sind. Die UNO, ihre Charta, föderale Strukturen, die OSZE als Vorbild für die zentralen und regionalen Strukturen der Menschheit.
Insgesamt geht es u.E. um drei wesentliche Prinzipien: Frieden und seine Erhaltung, eine gesunde Umwelt mit dem Erhalt der planetaren Grenzen, zB. mit der Doughnut-Ökonomie und gute soziale Verhältnisse mit weltweiten sozialen Mindeststandards und einer optimalen Ausbildung für alle als Voraussetzung für eine wirkliche Demokratie.
ein Narrativvorschlag Juli 2022 (oder auch „Narrativ“) , Visionen, Ideensammlungen,
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Demo in Berlin, 2.7.2022, „Wir zahlen nicht für Eure Kriege!“
Liebe Freunde, von unserer Politik Genervte
Mein kurzer Bericht vom Samstag. Unten aktuelle Medienberichte der IPPNW…
Herzliche Grüße, Helmut Käss
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de, www.ippnw.de ,
Dr. med. Helmut Käss, Arzt für Allgemeinmedizin i.R
Als Kleingruppe nahmen vier Ärzte aus Braunschweig an der zentralen Demo gestern in Berlin auf dem Bebelplatz teil. (Davon einige private Fotos in der Anlage.
„Wir zahlen nicht für Eure Kriege“, war die zentrale Aussage. https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/100-mrd-fuer-eine-demokratische-zivile-und-soziale Weitere Informationen finden Sie unter https://zivilezeitenwende.de/
Da die Nato zurzeit 20 mal mehr für unser Militär bezahlt als Russland, kommt uns das auch sinnfrei vor. Russland kann trotzdem den Westen in seinem Drang stoppen, den Krieg zu Gunsten der Ukraine zu entscheiden, da es viele Atomwaffen hat und die Fähigkeit hat, einen gemeinsamen Selbstmord zu starten.
Aber auch ohne Atomkrieg steht die Welt vor einem Abgrund. Die Klimakrise spitzt sich hochgefährlich zu, die soziale Krise ebenfalls, und alle planetaren Grenzen verlangen gebieterisch die Vernunft der Menschheitsfamilie.
Schaut Euch die Demo in den nächsten Tagen auf den obigen und anderen Links an.
Herzliche Grüße, Helmut Käss
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de, www.ippnw.de ,
| Demo in Berlin |
| Mon, 4 Jul 2022 09:27:39 +0200 |
Angelika Wilmen <wilmen@ippnw.de> |
Lieber Christoph, liebe alle,
schön, dass so viele vom AK Süd-Nord am Samstag bei der Demo dabei waren.
Im Folgenden findet ihr eine Auswahl des Presseecho. Besonders erfreulich, dass wir es in die Heute-Sendung geschafft haben.
Liebe Grüße, Angelika
Presseberichte (Auswahl):
vor der Demo:
Titelseite junge welt: https://www.jungewelt.de/artikel/429587.antimilitarismus-absage-an-hochr%C3%BCstung.html
nach der Demo:
https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20220702_1930/nachrichten_eins.html
—
**********************
Angelika Wilmen
Geschäftsstellenleiterin
IPPNW – Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/
Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.
Körtestr. 10
10967 Berlin
Tel. 030 / 69 80 74 13
Fax 030/ 6938166
Email: wilmen@ippnw.de
Web: www.ippnw.de
**********************
Angelika Wilmen
Geschäftsstellenleiterin
IPPNW – Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/
Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.
Körtestr. 10
10967 Berlin
Tel. 030 / 69 80 74 13
Fax 030/ 6938166
Email: wilmen@ippnw.de
Web: www.ippnw.de
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Jaques Baud, Stand Ukrainekrieg im Juni/ aussi en francais
Jacques Baud, Ex-Oberst des Generalstabs, Ex-Mitglied des strategischen Nachrichtendienstes der Schweiz, Spezialist für osteuropäische Länder und Nato-Mitarbeiter, mit einer fundierten Einschätzung der Lage und der zu erwartenden Aussichten. https://overton-magazin.de/krass-konkret/stand-der-militaerischen-lage-in-der-ukraine-anfang-juni/…. aussi en francais
Hier ist ein aktueller Artikel vom 1.8. auf der Seite von Evelyn Hecht-Galinski , u.a. der Meinung der Krimbevölkerung…: Am 20. Januar 1991, vor der Unabhängigkeit der Ukraine, wurden die Krimbewohner aufgefordert, in einem Referendum zwischen zwei Optionen zu wählen: bei Kiew zu bleiben oder zur Situation vor 1954 zurückzukehren und von Moskau verwaltet zu werden. . Die erste von drei Referenden, die m.W. immer über 90% der Stimmen für Russland ergaben.
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Inga Blum: Übersicht über die Konferenz in Wien
Gesendet: Mittwoch, 29. Juni 2022 um 22:24 Uhr
Von: „Inga Blum“
An: „IPPNW Deutschland“ <ippnw-deutschland@ippnw-lists.de>, ippnw-studies@ippnw-lists.de
Betreff: [Ippnw-deutschland] Konferenz zum AVV in Wien
An: „IPPNW Deutschland“ <ippnw-deutschland@ippnw-lists.de>, ippnw-studies@ippnw-lists.de
Betreff: [Ippnw-deutschland] Konferenz zum AVV in Wien
Liebe Alle,
Letzte Woche hat in Wien die erste Staatenkonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag stattgefunden.
Überlebende der Atomwaffeneinätze und Tests berichteten eindrücklich über die katastrophalen Folgen von Atomwaffen. Gemeinsam mit Aktivist*innen, Diplomat*innen und Politiker*innen aus der ganzen Welt haben sie einen konkreten Aktionsplan (Details siehe unten) zur Umsetzung des Atomwaffenverbotsvertrags erarbeitet. Die Konferenz verabschiedete mit der Vienna Declaration, die stärkste multilaterale Erklärung gegen Atomwaffen, die es je gegeben hat.
Deutschland hat im Beobachterstatus an der Konferenz teilgenommen.
Rüdiger Bohn sagte im offiziellen Statement als Vertreter des Auswärtigen Amts, dass Deutschland interessiert daran sei, mehr über die „positiven Verpflichtungen“ des Verbotsvertrags in Bezug auf Hilfe und Einsatz für die Überlebenden von Atomwaffentests und Einsätzen zu erfahren.
Unterstützer und Skeptiker des Atomwaffenverbots sollten „Schulter an Schulter“ arbeiten, um das wachsende Risiko des Einsatzes von Atomwaffen zu verringern und die neue Proliferation aufzuhalten.
Obwohl er sich -wie erwartet- zur NATO bekannte und sagte, der Beitritt zum Atomwaffenverbot sei nicht mit der NATO Mitgliedschaft vereinbar, wurde das Deutsche Statement im Vergleich zu den Statements anderer Beobachterstaaten (Norwegen, Schweden, Niederlande) relativ positiv aufgenommen, weil es ausdrücklich die in den letzten Jahren entstandene s neue nukleare Aufrüstungswelle anerkannte und weil es gemeinsame Interessen und konkrete Möglichkeiten zur Kooperation betonte, anstatt in der von NATO und USA traditionell vertretenen feindlichen Ablehnung des Atomwaffenverbots zu verharren.
Nur wenige Tage vor der Konferenz hatten auch die Niederlande und Belgien (die so wie Deutschland Atomwaffen im Rahmen der nuklearen Teilhabe stationieren) entschieden, im Beobachterstatus teilzunehmen. Australien nahm ebenfalls teil und wird voraussichtlich als erster Staat, der in einem Bündnis mit Atomwaffenstaaten ist, unter der neugewählten Regierung den Atomwaffenverbotsvertrag ratifizieren.
Merle Spellenberg, Grüne MdB, sprach als VertreterIn der neu gegründeten Gruppe der ParlamentarierInnen für das Atomwaffenverbot zur Konferenz. Mit einem weitgehenden Statement riefen etwa 30 Parlamentarierinnen aus 16 Ländern Parlamentarier aus der ganzen Welt dazu auf, für das Atomwaffenverbot zu arbeiten und die ICAN Verpflichtung zu unterzeichnen. Sie verpflichteten sich dazu, an der Überzeugung ihrer Regierungen zum Beitritt zum Atomwaffenverbot und für die vollständige Implementierung des AVVS zu arbeiten.
Am Tag vor der Staatenkonferenz hatte die österreichische Regierung unter Beteiligung von Überlebenden und internationalen Wissenschaftlerinnen eine eindrückliche Konferenz zu den humanitären Folgen und zum wachsenden Risiko des Einsatzes von Atomwaffen abgehalten.
Es wurde deutlich, dass die Ideen eines begrenzten Atomkrieges und „kleiner Atomwaffen“ gefährliche Illusionen sind und dass selbst ein Atomkrieg, in dem nur wenige Atomwaffen eingesetzt würden, zu dramatischen Klimaveränderungen und schweren Hungersnöten für Milliarden Menschen führen würde. (Siehe Abschlusstatement)
Auf dem ICAN Nuclearbanforum am Wochenende zuvor hatten sich hunderte AktivistInnen aus der ganzen Welt getroffen und diskutiert, wie einzelne Menschen und die Zivilgesellschaft angesichts der realen und wachsenden Gefahr eines Atomkrieges durch den fortgesetzten Glauben an Abschreckung und militärisch-industriellen Interessen erneut vor der Aufgabe stehen, die Welt zu retten. Inspirierende Vorträge gab es u.a. zu den Zusammenhängen von Atommächten und Kolonialismus (Atommächte fast alle ehem. Kolonialmächte, Entmenschlichung Voraussetzung für Drohungen mit Atomwaffen), zur Illusion der Sicherheit durch Abschreckung und zur Kraft von internationalen Normen und Völkerrecht. Nachsehen lohnt sich: https://vienna.icanw.org/live-ican-forum-main-stage
Die Woche in Wien endete sehr ermutigend, mit Bewegung auf vielen Ebenen, konkreten Verabredungen für die Weiterarbeit und der Erkenntnis, dass die Zivilgesellschaft und die demokratische Staatengemeinschaft der Welt unaufhaltsam ist und sich von 9 Atommächten nicht auf Dauer mit ständiger globaler Vernichtung bedrohen lassen wird.
Eine politische Zusammenfassung der Konferenz findet sich hier.
Herzlichst
Inga Blum
— Aktionsplan zum Atomwaffenverbotsvertrag 2022 ——
Der Aktionsplan enthält u.a. folgende Maßnahmen:
- Aktiv für den Beitritt weiterer Staaten zum Atomwaffenverbot zu arbeiten.
- Es wurden Fristen für die Elimination von Atomwaffen festgelegt. Für Atomwaffenstaaten, die dem Vertrag beitreten, beträgt die Frist für die Elimination derAtomwaffen 10 Jahre und für die Staaten der nuklearen Teilhabe 90 Tage. Weitere Diskussionen über Verifikationsmechanismen und Institutionen sind geplant unter der Führung von Mexiko und Neuseeland.
- Zur Umsetzung der Verpflichtung zur Entschädigung und Hilfe für die Überlebenden von Atomwaffentests wurde ein Rahmenprogramm beschlossen. Unter enger Einbeziehung der betroffenen Gemeinden sollen die Folgen von Atomwaffen erfasst und technische und finanzielle Hilfen sollen bereit gestellt werden.
- Die transparente und inklusive Einbeziehung der betroffenen Gemeinden und die Einbeziehung von zivilgesellschaftlichen Organisationen wie ICAN und dem Internationalen Roten Kreuz und die Berücksichtigung von Gender- und Age- Gerechtigkeit soll weiterhin zentraler Bestandteil des Prozesses für das Atomwaffenverbot sein.
- Ein internationaler wissenschaftlicher Beirat wird eingerichtet
- Arbeitsgruppen zum Thema Universalisation, Opferhilfe und Verifikation wurden eingerichtet
- Die Komplementarität zwischen AVV und dem bisherigen Abrüstungsregime ( NPT ) wird durch einen Koordinator bestärkt, die Kooperation mit existierenden internationalen Organisationen wie IAEA und CTBTO wird verstärkt
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Thesenpapier von Bernhard Trautvetter anlässlich der Demo am 02.07.22
9.06.2022 um 09:40 schrieb Angelika Wilmen:
Liebe alle,
euch zur Info ein Thesenpapier von Bernhard Trautvetter anlässlich der Demo am 02.07.22.
Viele Grüße
Angelika Wilmen
Liebe Mitengagierte
ich habe einmal 12 Thesen aus der aktuellen Situation entwickelt:
1. Der Militärsektor der Staaten der Welt hält die Menschheit davon ab, die Zukunftsgefährdungen anzugehen und sich sowie möglichen Nachfahren die Biosphäre der Erde fruchtbar zu bewahren. Der völkerrechtswidrige Krieg der russischen Föderation gegen die Ukraine ist nicht nur ein Verbrechen gegen die unmittelbar und mittelbar in Leid und Tod gestürzten Menschen vor Ort, er geht zudem das unverantwortliche Risiko für die Zivilisation Europas ein, das davon ausgeht, dass in der Ukraine 15 Atomreaktoren am Netz sind. Wenn hier durch Kriegsfolgen auch nur bei einem ein Reaktor die Kühlung aussetzt und eine Kernschmelze einsetzt, sind Regionen in ganz Europa in Gefahr, von der radioaktiven Wolke erfasst zu werden. Nichts rechtfertigt den tausendfachen Tod von Zivilisten und die Zerstörungen großer Teile der zivilen Infrastruktur. Die Nato-Politik der Osterweiterung ist für die Spannungssteigerung im Vorfeld des verbrecherischen Krieges verantwortlich, insofern als sie gegen rechtlich grundlegende Dokumente wie den Vertrag zur Deutschen Einheit und die Schlussakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa von Helsinki 1975 verstößt. Diese Verantwortung der Nato nimmt der russischen Föderation nichts von ihrer Verantwortung für das Verbrechen des Krieges. Die Traumatisierung, die von den Kriegen der Gegenwart für die Menschheit schon in der unmittelbaren Zukunft ausgeht, nimmt der Menschheit ein Stück ihrer Resilienz gegenüber den Zukunftsgefährdungen.
2. Die Nato ist mit ihren weit mehr als 50 Prozent der Weltrüstungsausgaben ein Bündnis der Zerstörung des Rechts, der Natur, der Wahrheit, der Zivilisation und in letzter Konsequenz der Menschheit
3. Die Bundeswehr und die EU-GASP (Gemeinsame Sicherheits- und Außen-Politik) ist in der Nato-Partnerschaft eine der Bedrohungen der Zukunft menschlichen Lebens.
4. Friedenspolitik statt so genannter Sicherheitspolitik ist auf globale Partnerschaft und Kooperation gerichtet, nicht auf Konkurrenz, Rivalität, Abschreckung, Hochrüstung ist Grundlage jeder Ökologie im 21. Jahrhundert Zitat des UN-Generalsekretärs von 1969 dazu: „Ich will die Zustände nicht dramatisieren. Aber nach den Informationen, die mir als Generalsekretär der Vereinten Nationen zugehen, haben nach meiner Schätzung die Mitglieder dieses Gremiums noch etwa ein Jahrzehnt zur Verfügung, ihre alten Streitigkeiten zu vergessen und eine weltweite Zusammenarbeit zu beginnen, um das Wettrüsten zu stoppen, den menschlichen Lebensraum zu verbessern, die Bevölkerungsexplosion niedrig zu halten und den notwendigen Impuls zur Entwicklung zu geben. Wenn eine solch weltweite Partnerschaft innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht zustande kommt, so werden, fürchte ich, die erwähnten Probleme derartige Ausmaße erreicht haben, daß ihre Bewältigung menschliche Fähigkeiten übersteigt.“ Das kann der Kapitalismus nicht. Friedenspolitik ist auf die Überwindung des Systems gegen die Zukunft der Menschheit gerichtet. Die Zeit zur Abwendung der sozial-ökologischen Zukunftsgefährdungen fällt in die Zeit vor dem Ende des Kapitalismus, die entweder als sein logisches Ersticken der Menschheit oder durch Krieg eintritt; Nachhaltigkeit des Lebens gibt es nur mittels seiner Ablösung durch eine auf Kooperation aufbauenden Gesellschaftsordnung der Zukunftsfähigkeit, die die natürlichen Lebensgrundlagen nicht zerstört, verwertet, verbraucht, als Quelle kurzfristeigen Profits auf Kosten der Lebensfähigkeit des natürlichen Lebensgrundlagen auf der Erde missbraucht.
5. Eine sozial-ökologische Marktwirtschaft gibt es nicht – nicht einmal 150 Konzerne kontrollieren die Weltwirtschaft und 100 Konzerne sind für über 70 % des Welt-CO2-Ausstoßes verantwortlich
6. Ohne radikale schnelle Abrüstung und ohne ein Umschwenken der Weltwirtschaft und der internationalen Politik sowie der Gesellschaften in allen Erdteilen auf eine konsequente Friedenspolitik auf der Basis der UNO-Charta wachsen sich die Zukunftsgefährdungen für die Menschheit in eine Größenordnung aus, deren Bewältigung menschliche Fähigkeiten übersteigen würde.
7. Mit einer Friedenspolitik, die die Sicherheitsinteressen aller Staaten, auch die Russlands und der Ukraine, respektiert und die auf der Erkenntnis aufbaut, dass die Sicherheit eines jeden davon abhängt, dass sich auch alle anderen Saaten in Sicherheit erleben, ist die Basis dafür gegeben, dass der Menschheit die Chance bewahrt wird, eine zukunftsfähige –nachkapitalistische– weil solidarische Gesellschaft der Kooperation aufzubauen.
8. Eine zukunftsfähige Politik ist nur gegen die Akteure durchzusetzen, die noch immer und noch eine Weile von der kapitalistischen Struktur profitieren und die ihre Privilegien sowie ihre noch nicht implodierte Macht mit allen Mitteln verteidigen.
9. Ob ein Engagement zur Abwendung der Zukunftsgefährdungen von Erfolg gekrönt sein wird, ist offen. Das ist kein Grund dafür, zu resignieren. Das Engagement friedensökologischer Kräfte macht solange Sinn, solange das Schicksal der Menschheit nicht besiegelt ist. Solange es Menschen gibt, ist Menschlichkeit die bessere Idee. Das gilt auch noch für solche Situationen wie die, als die Kapelle noch so lange es ging, auf der Titanic spielte, womit sie noch ein letztes Mal die Seelen Todgeweihter aufhellte.
10. Der Titanic-Effekt ist das überraschende Eintreten des Vorhersehbaren. Die Kräfte für die Zukunft des Lebens haben die Aufgabe, gemeinsam als Treuhändler der Kinder unserer Zeit das Leben zu bewahren. Seitenthemen dürfen die Bewegungen nicht spalten. Die Konzentration auf das Wesentliche ist die Konzentration auf die gemeinsame Schnittmenge. Und das ist die, die Vergiftung der Atmosphäre, der Böden, der Gewässer und der Beziehungen der Menschen zu sich selbst und zueinander zu verhindern, Resilienz aufzubauen und nicht nachzulassen, solange Lebewesen atmen.
11. Ökologische Politik verbindet eine antikapitalistische Orientierung mit unmittelbaren Maßnahmen zur Verbesserungen der Lebensverhältnisse schon vor der Überwindung der Gesellschaft, die aus Zerstörung solange es geht Gewinn für wenige generiert.
12. Globale Bezüge und unerwünschte Nebeneffekte gegenwärtiger Aktivitäten von Individuen, Gruppen staatlichen und wirtschaftlichen Akteuren in der Kommunikation miteinander aufdecken und zu lebenserhaltenden Abläufen umwandeln ist die einzige Aussicht auf ein Überleben.
Am Samstag findet die nächste zentrale Demonstration der Friedensbewegung statt – Essen + das Ruhhrgebiet wird per Sonderzug einbezogen siehe: https://zivilezeitenwende.de/
Sonderzug aus NRW: https://essener-friedensforum.de/wp-content/uploads/2022/06/22-07-02FahrtBerlin.pdf
Beherzte Grüße
Bernhard
—
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Angelika Wilmen
Geschäftsstellenleiterin
IPPNW – Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/
Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.
Körtestr. 10
10967 Berlin
Tel. 030 / 69 80 74 13
Fax 030/ 6938166
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Ukraine-Krieg Positionspapier des Bundesausschusses friedensratschlag– Juni 2022
Hintergründe und Lösungsperspektiven des Ukraine-Krieges Positionspapier des Bundesausschusses – Juni 2022 https://friedensratschlag.de/2022/06/baf-positionspapier-ukrainekrieg/
https://friedensratschlag.de/2022/06/baf-positionspapier-ukrainekrieg/
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12 Thesen aus der aktuellen Situation/ Nato Bündnis zur Zerstörung…
Gesendet: Mittwoch, 29. Juni 2022 um 16:22 Uhr
Von: „Joachim Guilliard“ <Joachim.Guilliard@t-online.de>
An: info_ak_sued_nord@ippnw-lists.de
Betreff: Re: [Info_ak_sued_nord] Thesen und: Infos zur Demonstrationam Sa. in Berlin – 2.7.2022 von Bernhard Trautvetter
Von: „Joachim Guilliard“ <Joachim.Guilliard@t-online.de>
An: info_ak_sued_nord@ippnw-lists.de
Betreff: Re: [Info_ak_sued_nord] Thesen und: Infos zur Demonstrationam Sa. in Berlin – 2.7.2022 von Bernhard Trautvetter
Bernhard war Mitautor des Positionspapier des Bundesausschuss Friedensratschlag.
Die Thesen hat er u.a. auch als Antwort auf Günters Kritik formuliert.Viele Grüße,
Joachim
Die Thesen hat er u.a. auch als Antwort auf Günters Kritik formuliert.Viele Grüße,
Joachim
Am 29.06.2022 um 09:40 schrieb Angelika Wilmen:
Liebe alle,
euch zur Info ein Thesenpapier von Bernhard Trautvetter anlässlich der Demo am 02.07.22.
Viele Grüße
Angelika Wilmen
Liebe Mitengagierte
ich habe einmal 12 Thesen aus der aktuellen Situation entwickelt:
1. Der Militärsektor der Staaten der Welt hält die Menschheit davon ab, die Zukunftsgefährdungen anzugehen und sich sowie möglichen Nachfahren die Biosphäre der Erde fruchtbar zu bewahren. Der völkerrechtswidrige Krieg der russischen Föderation gegen die Ukraine ist nicht nur ein Verbrechen gegen die unmittelbar und mittelbar in Leid und Tod gestürzten Menschen vor Ort, er geht zudem das unverantwortliche Risiko für die Zivilisation Europas ein, das davon ausgeht, dass in der Ukraine 15 Atomreaktoren am Netz sind. Wenn hier durch Kriegsfolgen auch nur bei einem ein Reaktor die Kühlung aussetzt und eine Kernschmelze einsetzt, sind Regionen in ganz Europa in Gefahr, von der radioaktiven Wolke erfasst zu werden. Nichts rechtfertigt den tausendfachen Tod von Zivilisten und die Zerstörungen großer Teile der zivilen Infrastruktur. Die Nato-Politik der Osterweiterung ist für die Spannungssteigerung im Vorfeld des verbrecherischen Krieges verantwortlich, insofern als sie gegen rechtlich grundlegende Dokumente wie den Vertrag zur Deutschen Einheit und die Schlussakte der Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa von Helsinki 1975 verstößt. Diese Verantwortung der Nato nimmt der russischen Föderation nichts von ihrer Verantwortung für das Verbrechen des Krieges. Die Traumatisierung, die von den Kriegen der Gegenwart für die Menschheit schon in der unmittelbaren Zukunft ausgeht, nimmt der Menschheit ein Stück ihrer Resilienz gegenüber den Zukunftsgefährdungen.
2. Die Nato ist mit ihren weit mehr als 50 Prozent der Weltrüstungsausgaben ein Bündnis der Zerstörung des Rechts, der Natur, der Wahrheit, der Zivilisation und in letzter Konsequenz der Menschheit
3. Die Bundeswehr und die EU-GASP (Gemeinsame Sicherheits- und Außen-Politik) ist in der Nato-Partnerschaft eine der Bedrohungen der Zukunft menschlichen Lebens.
4. Friedenspolitik statt so genannter Sicherheitspolitik ist auf globale Partnerschaft und Kooperation gerichtet, nicht auf Konkurrenz, Rivalität, Abschreckung, Hochrüstung ist Grundlage jeder Ökologie im 21. Jahrhundert Zitat des UN-Generalsekretärs von 1969 dazu: „Ich will die Zustände nicht dramatisieren. Aber nach den Informationen, die mir als Generalsekretär der Vereinten Nationen zugehen, haben nach meiner Schätzung die Mitglieder dieses Gremiums noch etwa ein Jahrzehnt zur Verfügung, ihre alten Streitigkeiten zu vergessen und eine weltweite Zusammenarbeit zu beginnen, um das Wettrüsten zu stoppen, den menschlichen Lebensraum zu verbessern, die Bevölkerungsexplosion niedrig zu halten und den notwendigen Impuls zur Entwicklung zu geben. Wenn eine solch weltweite Partnerschaft innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht zustande kommt, so werden, fürchte ich, die erwähnten Probleme derartige Ausmaße erreicht haben, daß ihre Bewältigung menschliche Fähigkeiten übersteigt.“ Das kann der Kapitalismus nicht. Friedenspolitik ist auf die Überwindung des Systems gegen die Zukunft der Menschheit gerichtet. Die Zeit zur Abwendung der sozial-ökologischen Zukunftsgefährdungen fällt in die Zeit vor dem Ende des Kapitalismus, die entweder als sein logisches Ersticken der Menschheit oder durch Krieg eintritt; Nachhaltigkeit des Lebens gibt es nur mittels seiner Ablösung durch eine auf Kooperation aufbauenden Gesellschaftsordnung der Zukunftsfähigkeit, die die natürlichen Lebensgrundlagen nicht zerstört, verwertet, verbraucht, als Quelle kurzfristeigen Profits auf Kosten der Lebensfähigkeit des natürlichen Lebensgrundlagen auf der Erde missbraucht.
5. Eine sozial-ökologische Marktwirtschaft gibt es nicht – nicht einmal 150 Konzerne kontrollieren die Weltwirtschaft und 100 Konzerne sind für über 70 % des Welt-CO2-Ausstoßes verantwortlich
6. Ohne radikale schnelle Abrüstung und ohne ein Umschwenken der Weltwirtschaft und der internationalen Politik sowie der Gesellschaften in allen Erdteilen auf eine konsequente Friedenspolitik auf der Basis der UNO-Charta wachsen sich die Zukunftsgefährdungen für die Menschheit in eine Größenordnung aus, deren Bewältigung menschliche Fähigkeiten übersteigen würde.
7. Mit einer Friedenspolitik, die die Sicherheitsinteressen aller Staaten, auch die Russlands und der Ukraine, respektiert und die auf der Erkenntnis aufbaut, dass die Sicherheit eines jeden davon abhängt, dass sich auch alle anderen Saaten in Sicherheit erleben, ist die Basis dafür gegeben, dass der Menschheit die Chance bewahrt wird, eine zukunftsfähige –nachkapitalistische– weil solidarische Gesellschaft der Kooperation aufzubauen.
8. Eine zukunftsfähige Politik ist nur gegen die Akteure durchzusetzen, die noch immer und noch eine Weile von der kapitalistischen Struktur profitieren und die ihre Privilegien sowie ihre noch nicht implodierte Macht mit allen Mitteln verteidigen.
9. Ob ein Engagement zur Abwendung der Zukunftsgefährdungen von Erfolg gekrönt sein wird, ist offen. Das ist kein Grund dafür, zu resignieren. Das Engagement friedensökologischer Kräfte macht solange Sinn, solange das Schicksal der Menschheit nicht besiegelt ist. Solange es Menschen gibt, ist Menschlichkeit die bessere Idee. Das gilt auch noch für solche Situationen wie die, als die Kapelle noch so lange es ging, auf der Titanic spielte, womit sie noch ein letztes Mal die Seelen Todgeweihter aufhellte.
10. Der Titanic-Effekt ist das überraschende Eintreten des Vorhersehbaren. Die Kräfte für die Zukunft des Lebens haben die Aufgabe, gemeinsam als Treuhändler der Kinder unserer Zeit das Leben zu bewahren. Seitenthemen dürfen die Bewegungen nicht spalten. Die Konzentration auf das Wesentliche ist die Konzentration auf die gemeinsame Schnittmenge. Und das ist die, die Vergiftung der Atmosphäre, der Böden, der Gewässer und der Beziehungen der Menschen zu sich selbst und zueinander zu verhindern, Resilienz aufzubauen und nicht nachzulassen, solange Lebewesen atmen.
11. Ökologische Politik verbindet eine antikapitalistische Orientierung mit unmittelbaren Maßnahmen zur Verbesserungen der Lebensverhältnisse schon vor der Überwindung der Gesellschaft, die aus Zerstörung solange es geht Gewinn für wenige generiert.
12. Globale Bezüge und unerwünschte Nebeneffekte gegenwärtiger Aktivitäten von Individuen, Gruppen staatlichen und wirtschaftlichen Akteuren in der Kommunikation miteinander aufdecken und zu lebenserhaltenden Abläufen umwandeln ist die einzige Aussicht auf ein Überleben.
Am Samstag findet die nächste zentrale Demonstration der Friedensbewegung statt – Essen + das Ruhhrgebiet wird per Sonderzug einbezogen siehe: https://zivilezeitenwende.de/
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Beherzte GrüßeBernhard
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Angelika Wilmen
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IPPNW – Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges/
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Tel. 030 / 69 80 74 13
Fax 030/ 6938166
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Web: www.ippnw.de
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Die neuen G 8 überflügeln die alten G 7
Die neuen G 8 überflügeln die alten G 7
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20222/die-neuen-g-8-ueberfluegeln-die-alten-g-7/
Von Peter Haisenko 23.6.2022
Vor einigen Tagen ging das „Petersburger Wirtschaftsforum“ zu Ende. Es fand keine Resonanz in den westlichen Medien, obwohl Vertreter von etwa 140 Nationen teilgenommen haben. Am Rand dessen haben sich die neuen G 8 zusammengefunden. Deren Wirtschaftsleistung liegt schon jetzt 20 Prozent über den alten G 7. …
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Tilman Ruff
https://johnmenadue.com/australia-joins-historic-un-nuclear-ban-meeting/
Politik, Weltgeschehen
Eine neue Ära: Australien nimmt an historischem UN-Atomwaffenverbotstreffen teil
Von Tilman Ruff
27. Juni 2022
Das Treffen in Wien vom 21. bis 23. Juni war das erste zwischenstaatliche Treffen, das sich mit der Bedrohung durch Atomwaffen seit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine befasste. Bild: © Creative Commons
Diese Woche nahm Australien an einem bahnbrechenden Treffen von dreiundachtzig Regierungen in Wien teil, um den Vertrag über das Verbot von Atomwaffen weiter umzusetzen und auszubauen.
In einer überwältigenden Demonstration von Entschlossenheit, gutem Willen und Zusammenarbeit, ohne ein Fünkchen gegnerischer Politik, verabschiedete das Treffen einen realistischen Aktionsplan, action plan der Neuland betritt. Er sieht gemeinsame Arbeitsprogramme vor, die von verschiedenen Staaten in Schlüsselbereichen der Vertragsverpflichtungen geleitet werden: Förderung der Vertragsmitgliedschaft und -normen, Komplementarität mit anderen Nuklearverträgen, Abrüstungsprozesse einschließlich Verifikation sowie Unterstützung der Opfer und Sanierung (soweit möglich) der durch den Einsatz und die Tests von Kernwaffen geschädigten Umwelt. Die Staaten gaben auch eine politische Erklärung ab, die wohl die stärkste und deutlichste Ablehnung von Atomwaffen ist, die jemals auf einer multilateralen Versammlung ausgesprochen wurde.
Vor fünf Jahren wurde bei den Vereinten Nationen in New York mit 122 zu 1 Stimmen der erste Vertrag zum Verbot der schlimmsten Massenvernichtungswaffen verabschiedet: der Vertrag über das Verbot von Kernwaffen (TPNW). Die in Melbourne ansässige International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) ist die erste australische Organisation, die für ihren Beitrag zum Zustandekommen des Vertrags mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Der Vertrag ist im vergangenen Jahr in Kraft getreten, und in dieser Woche kamen zum ersten Mal Regierungen zusammen, um darüber zu beraten und zu entscheiden, wie der Vertrag gefördert und umgesetzt werden kann.
Die australische Delegation in Wien wurde von der Abgeordneten der NSW Labor, Susan Templeman, Bundesabgeordnete für Macquarie, angeführt, die im vergangenen Jahr sagte, Australien könne und solle die internationalen Bemühungen anführen, die Welt von Atomwaffen zu befreien“. Sie sagte diese Woche gegenüber der Blue Mountains Gazette: „Es war großartig, im Namen Australiens an der ersten Tagung der Vertragsstaaten des Vertrags über das Verbot von Kernwaffen (TPNW) in Österreich teilzunehmen. … Australien teilt das Ziel der TPNW-Vertragsstaaten, eine Welt frei von Atomwaffen zu schaffen.“
Das Wiener Treffen vom 21. bis 23. Juni war das erste zwischenstaatliche Treffen, das sich mit der Bedrohung durch Atomwaffen befasste, nachdem Russland in die Ukraine einmarschiert war und Präsident Wladimir Putin mehrfach mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht hatte. Andere Staaten, die Atomwaffen befürworten, nahmen als Beobachter an dem Treffen teil, darunter die NATO-Mitglieder Deutschland, die Niederlande, Norwegen und Belgien. Schweden, Finnland und die Schweiz nahmen ebenfalls teil.
Es ist beschämend, dass die vorherige australische Regierung die Verhandlungen über das TPNW boykottiert und sich dagegen ausgesprochen hat – das erste Mal, dass Australien multilaterale Abrüstungsverhandlungen boykottiert hat. Dies steht in krassem Gegensatz dazu, dass Australien sowohl unter Labor- als auch unter Koalitionsregierungen den Verträgen zum Verbot von biologischen und chemischen Waffen, Landminen und Streumunition beigetreten ist.
2018 nahm die ALP einstimmig eine nationale politische Plattform an, die sich zur Unterzeichnung und Ratifizierung des TPNW verpflichtet. Sie bekräftigte diese Politik auf ihrer nationalen Konferenz im Jahr 2021. Premierminister Anthony Albanese ist ein langjähriger Verfechter der nuklearen Abrüstung und Nichtverbreitung und hat die neue Politik 2018 auf den Weg gebracht. Mehr als drei Viertel aller Mitglieder der neuen Regierung haben sich persönlich für den Vertrag eingesetzt. Dabei werden sie von der Öffentlichkeit stark unterstützt – Meinungsumfragen der letzten Jahre haben immer wieder gezeigt, dass 70-80% der Öffentlichkeit einen Beitritt Australiens zum TPNW wünschen – in der jüngsten Umfrage sprachen sich 76% der Befragten für einen Beitritt Australiens zum Atomwaffenverbot aus, nur 6% waren dagegen (Ipsos, März 2022).
Fünfundfünfzig ehemalige australische Botschafter und Hochkommissare haben diese Woche einen offenen Brief an Premierminister Albanese veröffentlicht, in dem sie ihn auffordern, das TPNW unverzüglich zu unterzeichnen und zu ratifizieren.
Das Treffen in Wien und der Beginn einer neuen, konstruktiveren Ära in der australischen Haltung zur nuklearen Abrüstung und Nichtverbreitung könnten zu keinem kritischeren Zeitpunkt stattfinden. Mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine und den wiederholten Drohungen mit dem Einsatz von Atomwaffen steht die Welt vor der größten offensichtlichen Gefahr eines Atomkriegs seit der Kubakrise 1962. Russlands Drohungen sollten jedes unangebrachte Gefühl der Selbstgefälligkeit oder der Leugnung, dass die Gefahr eines Atomkriegs ein verblasstes Relikt der Vergangenheit ist, das nicht mehr unsere dringende Aufmerksamkeit erfordert, zerstören.
Russlands Drohungen haben jahrzehntealte Annahmen über Sicherheit und Abschreckung auf den Kopf gestellt, da Russland Atomwaffen nicht zur Abschreckung, sondern zur Nötigung und Einschüchterung einsetzt und als Deckmantel für Kriegsverbrechen und grobe Verstöße gegen das Völkerrecht und die Menschenrechte dient.
Aber wie der frühere UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sagte: „Es gibt keine richtigen Hände für die falschen Waffen“. Mit jedem Tag, an dem Tausende von Atomwaffen einsatzbereit bleiben, zweitausend davon innerhalb von Minuten, bleiben sie die akuteste existenzielle Bedrohung für die Menschheit und unseren Planeten. Die führenden Wissenschaftler, die hinter der Weltuntergangsuhr stehen, haben sie auf 100 Sekunden vor Mitternacht gestellt, weiter vorwärts als je zuvor. Keiner der neun Staaten, die über Atomwaffen verfügen, rüstet ab oder verhandelt über eine Abrüstung, wozu sie verpflichtet sind. Im Gegenteil, alle sind damit beschäftigt, ihre Arsenale mit neuen, präziseren, flexibleren und „einsatzfähigen“ Waffen aufzurüsten und zu modernisieren. Noch nie dagewesene Arten von Atomwaffen werden entwickelt und eingesetzt, darunter Hyperschallraketen, atomar bewaffnete Marschflugkörper mit Atomreaktorantrieb und Atomtorpedos. Und die Zahl der einsatzfähigen Waffen in den Militärlagern nimmt wieder zu.
Die International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) dokumentierte in einem letzte Woche veröffentlichten Bericht, dass die neun atomar bewaffneten Länder im vergangenen Jahr 82,4 Milliarden US-Dollar (116 Milliarden Euro) für Atomwaffen ausgaben – 220.000 US-Dollar pro Minute – ein inflationsbereinigter Anstieg von 9,2 Milliarden US-Dollar ab 2020.
Am Tag vor der Vertragssitzung nahm die australische Delegation auch an einer von Österreich ausgerichteten Konferenz über die humanitären Auswirkungen von Atomwaffen teil, auf der Wissenschaftler, Notfallhelfer und andere Experten überzeugende aktuelle Erkenntnisse über die katastrophalen Folgen und die wachsenden Risiken des Einsatzes von Atomwaffen lieferten.
Die TPNW ist unsere beste Hoffnung, die schlimmsten Waffen unter Kontrolle zu bringen, und sie ist derzeit das einzige helle Licht in einer ansonsten düsteren und sich verdunkelnden nuklearen Landschaft. Es bleibt zu hoffen, dass diesem ersten positiven Schritt bald die neue Regierung folgt, die den Vertrag unterzeichnet und darauf hinarbeitet, dass Australien ihn ratifiziert, wie sie es vor der Wahl versprochen hat.
Tilman Ruff
Tilman Ruff AO ist Co-Präsident der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (Friedensnobelpreis 1985) und Mitbegründer und internationaler und australischer Gründungsvorsitzender der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN), die 2017 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, dem ersten für eine Organisation, die in Australien gegründet wurde.
A new era as Australia joins historic UN nuclear ban meeting
By Tilman Ruff
Jun 27, 2022
The Vienna meeting from 21-23 June was the first intergovernmental gathering focused on addressing the threat of nuclear weapons since Russia’s invasion of Ukraine. Image: Creative Commons
This week in Vienna, Australia joined a landmark gathering of eighty-three governments to further implement and develop the treaty banning nuclear weapons.
In a stunning demonstration of resolve, goodwill and cooperation, with no shred or adversarial politics, the meeting adopted a realistic action plan that breaks new ground. It maps out collaborative programs of work led by different states in key areas of treaty obligations: promoting treaty membership and norms, complementarity with other nuclear treaties, disarmament processes including verification, and assisting victims and remediating (where possible) environments harmed by nuclear weapons use and testing. States also made a political declaration that is arguably the strongest and clearest rejection of nuclear weapons ever made by a multilateral gathering.
Five years ago, by a vote of 122 to 1 in the United Nations in New York, the first treaty to ban the worst weapons of mass destruction was born: the Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons (TPNW). For its role in bringing about the treaty, the Melbourne-born International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) became the first Australian-born entity to be awarded the Nobel Peace Prize. The treaty entered into legal force last year, and this week for the first time, governments gathered to discuss and decide how to promote and implement the treaty.
The Australian delegation to Vienna was led by NSW Labor MP Susan Templeman, federal member for Macquarie, who last year said Australia “can and should lead international efforts to rid the world of nuclear weapons”. She told the Blue Mountains Gazette this week: “It was great to be in Austria to observe the first Meeting of States Parties to the Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons (TPNW) on behalf of Australia. … Australia shares the ambition of TPNW states parties of a world free of nuclear weapons.”
The Vienna meeting from 21-23 June was the first intergovernmental gathering focused on addressing the threat of nuclear weapons since Russia’s invasion of Ukraine and multiple threats by President Vladimir Putin to use nuclear weapons. Other “nuclear-endorsing” states attending the meeting as observers included NATO members Germany, the Netherlands, Norway and Belgium. Sweden, Finland and Switzerland also joined.
Shamefully, the previous Australian government boycotted the negotiation of and opposed the TPNW, the first time Australia has ever boycotted multilateral disarmament negotiations. This stands in stark contrast to Australia under governments both Labor and Coalition having joined the treaties that ban biological and chemical weapons, landmines and cluster munitions.
In 2018, the ALP adopted unanimously a national policy platform commitment to sign and ratify the TPNW. It reaffirmed that policy at its national conference in 2021. Prime Minister Anthony Albanese is a long-term champion of nuclear disarmament and non-proliferation and moved the new policy in 2018. Over three-quarters of all members of the new government have personally backed the treaty. In this they have strong public support – opinion polls over recent years have consistently shown 70-80% of the public want Australia to join the TPNW – in the most recent poll 76% of those asked want Australia to join the nuclear weapon ban, with only 6% opposed (Ipsos, March 2022).
Fifty-five Australian former ambassadors and high commissioners this week released an open letter to PM Albanese urging him to sign and ratify the TPNW without delay.
The meeting in Vienna and a new more constructive era in Australia’s approach to nuclear disarmament and non-proliferation could not come at a more critical time. With Russia’s invasion of Ukraine accompanied by repeated threats to use nuclear weapons, the world faces the greatest evident danger of nuclear war since the Cuban missile crisis of 1962. Russia’s threats should shatter any misplaced sense of complacency or denial that somehow the risk of nuclear war is a faded relic of the past that no longer demands our urgent attention.
Russia’s threats have upended decades-old assumptions about security and deterrence, with Russia using nuclear weapons not to deter but to coerce and intimidate, and provide a cover for war crimes and gross violations of international law and human rights.
But as former UN secretary-general Ban Ki-moon said, “There are no right hands for the wrong weapons.” Every day that thousands of nuclear weapons remain launch-ready, two thousand of them ready to be launched within minutes, they remain the most acute existential threat to humanity and our planet. The leading scientists behind the Doomsday Clock have set it at 100 seconds to midnight, further forward than ever before. None of the nine states wielding nuclear weapons are disarming or negotiating for disarmament as they are obligated to do. To the contrary, all are engaged in upgrading and modernising their arsenals with new, more accurate, flexible and ‘usable’ weapons. Kinds of nuclear weapons the world has never seen before are being developed and deployed, including hypersonic missiles, nuclear-armed cruise missiles powered by nuclear reactors, and nuclear torpedos. And the number of usable weapons in military stockpiles is again increasing.
The International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) in a report released last week documented that last year the nine nuclear-armed countries spent US$82.4 billion (A$116 billion) on nuclear weapons – A$220,000 per minute – an inflation-adjusted increase of A$9.2 billion from 2020.
The day before the treaty meeting, the Australian delegation also joined a Conference on the Humanitarian Impacts of Nuclear Weapons hosted by Austria, which provided compelling updated evidence from scientists, emergency responders and other experts on the catastrophic consequences and growing risks of use of nuclear weapons.
The TPNW provides our best hope to control our worst weapons, and is currently the only bright light in an otherwise bleak and darkening nuclear landscape. Hopefully this early positive step will be promptly followed by the new government signing and working towards Australia ratifying the treaty, in line with its pre-election commitments.
Tilman Ruff
Tilman Ruff AO is Co-President of International Physicians for the Prevention of Nuclear War (Nobel Peace Prize 1985); and co-founder and founding international and Australian Chair of the International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN), awarded the 2017 Nobel Peace Prize, the first to an entity born in Australia.
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A new era as Australia joins historic UN nuclear ban meeting
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