Klimaerwärmung und neue Aufklärung

Klimaerwärmung und neue Aufklärung 

Unwetter machen von Weizsäcker auf „makabere Weise glücklich

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Klimaerwärmung und Ozon…

https://web.de/magazine/wissen/natur-umwelt/studie-schutz-ozonschicht-bremste-erderwaermung-deutlich-36100682

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August 2021, die halbe Welt brennt…

http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/08/BZ-halbe-Welt-brennt….pdf

Für ein schöneres Bild den oberen Link anklicken!

Klicke, um auf BZ-halbe-Welt-brennt….pdf zuzugreifen

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Was versprechen unsere Kandidaten, für den Frieden zu tun?

Unten meine spärlichen Notizen

 

Was versprechen unsere Kandidaten, für den Frieden zu tun?

Ankündigungsplakat: http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/08/wahl-brunsviga23-8-2021b.pdf

Klicke, um auf wahl-brunsviga23-8-2021b.pdf zuzugreifen

Liebe Freunde, liebe Mitmenschen

Einladung siehe unten.

Die Kandidaten werden in Kenntnis  der Wahlprüfsteine jeweils drei Minuten eine Erklärung abgeben und werden dazu befragt. Stellt dann auch Eure Fragen!

https://helmutkaess.de/Wordpress/wahlpruefsteine-kurzfassung-22-07-2021/

Langversion im Friedenszentrum, die Forderung dort zu höheren Steuern, gemeint sind die Milliardäre, gefällt mir „:

https://www.friedenszentrum.info/index.php/archivierte-artikel/2021/777-wahlpruefsteine-das-friedenszentrum-mischt-sich-ein

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881,

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: Einladung zur Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2021
Datum: Fri, 13 Aug 2021 21:58:27 +0000 (UTC)
Von: Elke Almut Dieter <e_a_dieter@yahoo.de>
Antwort an: Elke Almut Dieter <e_a_dieter@yahoo.de>
An: Friedenszentrum Braunschweig e.V. <kontakt@friedenszentrum.info>

Friedenszentrum Braunschweig e.V. und Friedensbündnis Braunschweig                      Goslarsche Straße 93, 38118 Braunschweig, kontakt@friedenszentrum.info

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Friedensfreund*innen,  Das Friedenszentrum und das Friedensbündnis haben ein politisches Interesse, sich in die kommende Bundestagswahl einzumischen. Wie stehen die Direktkandidat*innen zur Friedenspolitik? Wir laden wir Sie/ Euch herzlich ein….

am Montag , 23. August 2021 um 19.00 Uhr
in den großen Saal der Brunsviga, Kulturzentrum, Karlstraße 38, Braunschweig
…zu einer Podiumsdiskussion mit:
Herrn Dr. Christos Pantazis,
Frau Margaux Erdmann
Herrn Alper Özgür
Frau Aniko Merten
Herrn Peter Rosenbaum

Die Kandidat*innen, die unsere Wahlprüfsteine bekommen haben, sind bereit, sich unseren Fragen zu stellen. Wir sind gespannt auf Ihre Antworten.

Mit freundlichen Grüßen   Elke Almut Dieter

                                          im Namen des Vorbereitungsteams
Elke Almut Dieter, tel. 0531 603356,
www. friedenszentrum.info

GESUNDHEITS- UND KLIMASCHUTZ  STATT  AUFRÜSTEN!

______________________________________________-

Kandidatenbefragung, 23.8.21, Brunsviga,

jeder Kandidat hatte 1-2 Minuten für eine Selbstvorstellung und 3 Minuten für eine Stellungnahme zu den acht Punkten der Wahlprüfsteine/Kurzversion:

Die Wahlprüfsteine sind den Kandidaten zugegangen. Haben sie sich damit auseinandergesetzt? Was können sie mittragen?

Moderation:
Dr. Helmut Blöhbaum
Gäste:
Christos Pantazis (SPD)
Margaux Erdmann (Grüne)
Alper Özgür (Linke)
Aniko Merten (FDP) verwitwet,
Peter Rosenbaum (BIBS)

Christos Pantazis sagte, er sei Sohn eines Griechen und einer Französin. Sie seien Arbeiter gewesen und er habe das Glück kostenloser Lernmittel gehabt. Er habe hart arbeiten müssen, um sich sein Studium zu verdienen und möchte ein soziales Gemeinwesen.

Margaux Erdmann sagte, sie sei eine der Gründerinnen der Seebrücke, sei sehr für Frieden und freue sich, dass die Grünen eine gerechte Besteuerung fordern.

Udo Sommerfeld sprang für den erkrankten Alper Özgür ein. Er ist Drucker und hat mit Landmaschinen gearbeitet.

Aniko Merten kommt auch aus der DDR. Sie ist insbesondere für Freiheit.

Peter Rosenbaum vertritt die BiBS.

Zweite Runde:

Da sprachen alle zu den acht Punkten,

Christos Pantazis über seine Herkunft und die Politik, die er will, was sich sehr gut anhörte.

 Margaux Erdmann über die Notwendigkeit einer Verbandsklage und über Steuergerechtigkeit, und kritisierte durchaus einige Punkte des grünen Mainstreams.

Udo Sommerfeld wies darauf hin, dass die Kandidaten natürlich alle dazu neigen, den Erwartungen des Publikums zu entsprechen. Die Linken seien bei allen acht Punkten dabei, aber würden zum Teil auch noch deutlich mehr fordern.

Aniko Merten war für zivile Konfliktbearbeitung, und ein restriktives Rüstungskontrollgesetz, aber auch für eine Europäische Armee!! Nato und Russland würden sich gegenseitig provozieren, sie sei für Gespräche. Vermögenssteuer lehnt sie ab. Neoliberalismus sei nicht so böse…

Peter Rosenbaum: eine GmbH, auch wenn sie 100% der Stadt gehört, sei sie Vorstufe der Privatisierung, durch stringentere Geschäftsgeheimnisse und Verschwiegenheitspflicht der kontrollierenden Parteimitglieder, dann kommt schnell die Entscheidung zu Privatisieren. Frieden, es gehe um den inneren und äußeren Frieden zusammen. Spätestens seit der Auflösung der Sowjetunion sei die Weltpolitik ein Fiasko, die Nato sei kriegstreibend und sie sollte aufgelöst werden.

Diskussion:

Fritz Walz: 1. Natur statt Gott

Rasse sollte verschwinden, aber ein Diskriminierungsaspekt solle bleiben,

Thomas Röver: die CDU kommt aus Prinzip nicht…

Christos Pantazis sagte dazu, er sei ein glühender Europäer, man müsse die EU zu der Organisation machen, die sie sein soll…

Anke Schneider: wie sollen wir die Schulden durch Corona bezahlen? Wenn die Welt eine Bank wäre, wäre sie längst gerettet…

Angela Vorwerk: Wie mit Behinderten umgehen, auch für diese Veranstaltung?

Meine Frage an die Kandidaten: noch mal zu den Finanzen:

wie Finanzierung der Krisen, insbesondere Frieden und akut das Klima, ich schlage vor, Aus der Reduzierung der Militärausgaben und von den Superreichen, Da stimmten die meisten zu, außer glaube ich Aniko Merten.

 

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das Ende des Krieges in Afghanistan… Henrik Paulitz u.a.

Nichts wird mit Krieg gut in Afghanistan http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/08/Nichts-wird-mit-Krieg-gut-in-Afghanistan-komplett-.doc

 

Gesendet: Dienstag, 17. August 2021 um 12:19 Uhr
Von: „Dieter
Betreff: Re: [Ippnw-deutschland] Erklärung zu Afghanistan

Liebe IPPNWler*innen,

ja, sehr gute PM,

mir geht derzeit immer wieder Margot Käßmann’s Satz in ihrer Neujahrspredigt als EKD-Ratsvorsitzende  2009/2010 „Nichts ist gut in Afghanistan. Dort blühen nur der Mohn,  die Korruption, und die Prostitution.“ Wie wurde sie für diesen Satz angefeindet.  (Die Jüngeren wissen das vlt. nicht). Offenbar von Anfang ein Desaster mit Ansage, zumindest jetzt im Rückblick überdeutlich. Vietnam, Irakkrieg und jetzt Afghanistan. Man kann an der Lernfähigkeit großer Teile der Politik verzweifeln.

Hier noch hier ein wichtiger Aspekt, wie man sich in die Tasche lügte.

80.000 Taliban Kämpfern sollen 300.000 von westlichen Militärs ausgebildeten Soldaten der afghanischen Armee mit hochmodernen Ausrüstung gegenüber gestanden haben !!!

Vor allem aber das, was eine Recherche der Washington Post schon 2019 aufdeckte.

Dass aber die Geschwindigkeit des Taliban-Vormarsches und die Kampfkraft und -willigkeit der afghanischen Regierungstruppen so falsch eingeschätzt wurden, könnte mit einem Phänomen zu tun haben, dass die Washington Post nach langer Recherche schon im Dezember 2019 beschrieb: Eine jahrelange bewusste öffentliche Falschdarstellung angeblicher Erfolge in Afghanistan durch nahezu alle involvierten US-Behörden.

Vermutlich, um die Milliardenbeträge zu rechtfertigen, die nicht nur in die eigene Truppenpräsenz, sondern auch in die Ausrüstung und Ausbildung der afghanischen Armee und Regierungsbehörden investierten, wurden in der Öffentlichkeit beständig Fortschritte in allen Bereichen gemeldet – und das nach den Recherchen der Washington Post, obwohl alle Beteiligten wussten, dass das nicht stimmte. Möglich, dass die jetzige Fehleinschätzung des Taliban-Vormarschs auch dem Hereinfallen auf die eigenen Lügen geschuldet ist.

https://taz.de/US-Debatte-ueber-Afghanistan/!5789630&s=Bernd/

Viele Grüsse

Dieter

Am 17.08.2021 um 11:40 schrieb <angelika-claussen@web.de> <angelika-claussen@web.de>:

 

 

Stimmige und deutliche Erklärung des BSV zu Afghanistan.

LG

Angelika

 

 

 

Gesendet: Dienstag, 17. August 2021 um 09:40 Uhr
Von: „Bund für Soziale Verteidigung“ <info@soziale-verteidigung.de>
An: „Angelika
Betreff: Erklärung zu Afghanistan

 

Minden, 17.08.2021

Pressemitteilung zur Situation in Afghanistan

Mit Schrecken blicken wir in diesen Tagen nach Afghanistan. Die Freude über den längst überfälligen Abzug der internationalen Truppen, den die Friedensbewegung seit so vielen Jahren gefordert hat, ist der Sorge um die vielen Menschen gewichen, die jetzt vor den Taliban zu fliehen versuchen und um ihr Leben fürchten. Zu ihnen gehören nicht nur diejenigen, die für das internationale Militär oder für andere staatliche Einrichtungen der Besatzer gearbeitet haben. Zu ihnen gehören auch viele Menschen aus der Zivilgesellschaft – besonders auch die Frauen, die nach dem Ende der Taliban-Herrschaft angefangen hatten, private und berufliche Freiheit für sich zu erobern. Menschen, die sich darauf verlassen hatten, dass der Wandel nachhaltig sein und nicht von heute auf morgen grundsätzlich infrage gestellt würde.

„Es muss deutlich gesagt werden: Der eigentliche Fehler – das eigentliche Verbrechen – war der Überfall auf Afghanistan 2001“, sagt Dr. Christine Schweitzer, die Geschäftsführerin des Bund für Soziale Verteidigung. „Er hat nicht nur über zwei Billionen US-Dollar[1] gekostet, sondern das Leiden der Menschen in Afghanistan verstärkt, Hass gesät und Konflikte unter den Volksgruppen Afghanistans weiter angeheizt. Was jetzt geschieht, ist die Ernte von zwanzig Jahren, in denen man meinte, Toleranz, Akzeptanz grundlegender Menschenrechte und Demokratie durch Gewehre und Drohnen erzwingen zu können.“ Gerechtfertigt wurde der Angriff auf Afghanistan 2001 durch die Attentate des 11. Septembers und die Behauptung der Geheimdienste, dass Bin Laden von der Taliban-Regierung unterstützt und versteckt werde. (In Klammern: Gefunden und ermordet wurde er von US-Truppen dann allerdings in Pakistan.) Der Preis war immens: Es wird geschätzt, dass zwischen 2001 und 2021 mindestens 38.000 Zivilist*innen in dem Krieg getötet wurden; eine andere Quelle spricht von 78.000. Wie viele afghanische Kombattanten auf Seiten der Taliban und anderer Milizen ums Leben kamen, wird nicht genannt; bei Polizei und Militär der afghanischen Regierung wird von jährlich 10.000 gesprochen; bei den internationalen Truppen gab es rund 3.000 Opfer insgesamt. [2]

Der Truppenabzug nach 20 Jahren war überfällig. Es war abzusehen, dass es die Taliban sein würden, die das entstehende Gewaltvakuum füllen würden. Über die Korruption in der Regierung und die schwankenden Loyalitäten bei den insbesondere auch von Deutschland mit immensem Aufwand[3] ausgebildeten afghanischen Sicherheitskräften wusste man doch schon seit Jahren. Hat man wirklich geglaubt, dass sie die Taliban militärisch in Schach würden halten können? Und, wenn über kurz oder lang sowieso von ihrer Niederlage ausgegangen wurde, warum hätten sie erst noch verlustreiche Kämpfe führen sollen?

Dass die Evakuierungen der sog. Ortsmitarbeiter und ihrer Familien so spät begann, ist ein Vorwurf an die Bundesregierung. „Einmal mehr scheint es, dass die deutsche Innenpolitik, insbesondere die Sorge unserer Politiker*innen vor einer neuen Welle von Geflüchteten, die Politik leitete. So hat man, als noch Zeit gewesen wäre, die Ausreise von denjenigen, die während der Besatzung für die Deutschen gearbeitet haben, verschleppt“, meint Schweitzer. „Jetzt haben diejenigen, die nicht in Kabul, sondern in einer der Provinzen leben, überhaupt keine Chance mehr, zu fliehen; und ob es denjenigen gelingt, die das Privileg haben, in Kabul zu sein, werden die nächsten Tage zeigen.“

Die Drohung von Außenminister Maas von letzter Woche, dass die deutsche Regierung Kabul die Mittel für den zivilen Wiederaufbau streichen werde, sofern die Taliban die Macht übernähmen, wirkt genauso hilflos wie unsinnig. Es geht hier nicht um Hilfe an die Taliban. (In Klammern: Sie haben indirekt schon genug Hilfe bekommen – viele Waffen gelangten von den westlichen Länder in ihre Hände, wie schon seit spätestens 2009 bekannt ist.[4]) Es geht um Hilfe für die Menschen in Afghanistan. Sie wird nicht dadurch weniger wichtig, dass jetzt eine neue Regierung das Sagen hat, so sehr man deren Politik und Ausrichtung auch ablehnen mag. Dass verschiedene internationale und deutsche Hilfswerke das Land nicht verlassen und anscheinend auch in den Regionen, die von den Taliban kontrolliert werden, weiter arbeiten können, ist hier eine ermutigende Information[5], ebenso wie das Weitersenden des TV-Senders TOLO-News. Angesichts der Herrschaft der Taliban vor 2001 ist es schwierig, Vertrauen in ihre Erklärungen zu haben, dass sie Kollaborateure mit den internationalen Truppen nicht verfolgen würden und dass alle Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens – ausdrücklich auch die weiblichen – ihre Arbeit weiter tun sollten. Aber sie sollten auch nicht unbesehen verworfen werden. Die nächsten Tage und Wochen werden zeigen, ob den Worten auch Taten folgen. In der Zwischenzeit ist es wichtig, die Situation sorgfältig zu beobachten und Informationen gründlich zu prüfen, auch um Gerüchten oder bewussten Falschmeldungen, die lanciert werden könnten, entgegenzuwirken.

 

Für die deutsche Regierung sollte jetzt vorrangig sein:

  • Evakuierung und Aufnahme aller Menschen, die aus Afghanistan fliehen müssen.
  • Keine Abschiebungen nach Afghanistan und auch nicht, wie vom österreichischen Innenminister vorgeschlagen, in „Abschiebezentren in der Region rund um Afghanistan“.
  • Fortführung der humanitären Hilfe; kein Sanktionsregime, das Not und Elend im Lande vergrößern würde. Humanitäre Hilfe darf nicht für politische Zwecke missbraucht werden.
  • Keine neue Invasion von NATO- oder US-Truppen in Afghanistan.
  • Diplomatische Bemühungen und Unterstützung von Vermittlungsbemühungen der Länder, die  Einfluss auf die Taliban haben könnten – von Pakistan, der Türkei und Iran bis China und Russland.
  • Aus den Fehlern des Afghanistankrieges lernen und die anderen internationalen Kampfeinsätze der Bundeswehr beenden.

 

 

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Geschäftsführerin Dr. Christine Schweitzer ist unter 0571-29456 oder 0152 533 99322 zu erreichen.

 

[1]Allein den USA. Siehe https://watson.brown.edu/costsofwar/figures/2021/human-and-budgetary-costs-date-us-war-afghanistan-2001-2021https://www.tagesspiegel.de/politik/kriegskosten-3-2-billionen-dollar/4339124.html. Die deutschen Kosten bezifferte die Bundesregierung im April 20021 auf 12,5 Milliarden Euro. Siehe https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/verteidigung-kosten-101.html

[2] https://www.france24.com/en/live-news/20210706-the-war-in-afghanistan-by-the-numbershttps://watson.brown.edu/costsofwar/costs/human/civilians/afghan spricht von 78.000. Die Zahl des afghanischen Militärs stammt von Winfried Nachtwei (ARD-Brennpunkt).

[3] Allein 80 Milliarden gaben die USA für die Ausbildung aus, siehe Foreign Policy vom 16.8.21.

[4]Siehe https://www.gao.gov/assets/gao-09-366t.pdf und René Heilig im Neues Deutschland, 13. Oktober 2009 (http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Bundeswehr/pistolen.html

[5]Siehe die Interviews mit Stefan Recker von Caritas International in Kabul, die in den vergangenen beiden Tagen publiziert wurden, zum Beispiel: https://www.domradio.de/themen/caritas/2021-08-16/wir-arbeiten-ja-nicht-fuer-die-taliban-caritas-international-will-programme-unter-taliban . Auch Ärzte ohne Grenzen bleiben laut einer Meldung von ap vom 16.8. im Lande.           

 

Bund für Soziale Verteidigung

Dr. Christine Schweitzer (Geschäftsführerin)
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Gesendet: Dienstag, 17. August 2021 um 01:05 Uhr
Von: paulitz@akademie-bergstrasse.de
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: Afghanistan – endet tatsächlich wieder einmal ein „sinnloser“ Krieg?

Sehr geehrter Herr Käss,

Ältere unter uns kennen es zur Genüge: Das Gerede vom „sinnlosen“ Krieg. Alles hätte „nichts gebracht“. Die Ziele seien „nicht erreicht“ worden. Wieder einmal ein angeblich „gescheiterter Einsatz“. Strömungsübergreifend ist man sich einig in der Analyse, alle – selbst die Geheimdienste – hätten die Lage „falsch eingeschätzt“. Die Planungen seien „schief gelaufen“. Wieder einmal ein „verlorener Krieg“.

Tausendmal gehört, diese „Interpretationen“, diese immer gleichen Floskeln.

Wieder einmal können – wie jetzt in Afghanistan, zuvor in Vietnam und zig-fach anderswo – modernste Armeen mitsamt ihren Geheimdiensten der Weltöffentlichkeit als Versager, als Idioten vorgeführt werden. Obwohl Satelliten und andere, hochpräzise Aufklärungstechniken jeden Winkel, jeden Quadratmeter dieser Erde überwachen können, gelingt es unglaublich pfiffigen Aufständischen und Terrororganisationen dennoch – geschickt verborgen in Bergen und Höhlen – doch tatsächlich noch immer, „Amerika“ und die gesamte Nato, zuvor beispielsweise auch die Sowjetunion und andere vorzuführen.

Diese „Geschichtsschreibung“ kann glauben, wer will.

Ist es nicht allzu bequem, sogar eine willkommene Genugtuung für uns alle, jetzt erneut einen „sinnlosen Krieg“ und die angeblich dafür Verantwortlichen, „die Versager“ in der Politik kritisieren zu dürfen? Natürlich wollen wir uns entrüsten, aber trifft die Kritik tatsächlich auch „ins Schwarze“?

Hat diese jetzt aufflammende Kritik friedenspolitisches Potenzial oder geht man vielleicht am Ende wieder nur denjenigen auf den Leim, die genau wissen, wie sie die öffentliche Meinung und Kritik steuern müssen, damit diese wie üblich völlig ins Leere läuft?

Die Akademie Bergstraße für Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung ging vor Jahren in einer sehr aufwändigen Untersuchung der Frage nach, welches übereinstimmende Merkmale von Kriegen sind. Methodisch entwickelte sie die „deskriptive, ökonomisch-orientierte Friedens- und Konfliktforschung“. Die ersten drei Prämissen dieser friedenspolitischen Forschungsmethode lauten:

1. Wenn Sie Erkenntnisse gewinnen möchten, müssen Sie erkenntnisbereit sein.

2. Analysieren Sie, was geschieht.

3. Das, was in Kriegen häufig geschieht, ist sehr wahrscheinlich intendiert.

Vorläufige Untersuchungen deuten darauf hin, dass man mit Hilfe der deskriptiven, ökonomisch-orientierten Friedens- und Konfliktforschung die tatsächlichen Motive und Methoden von Kriegen vergleichsweise schnell und treffsicher analysieren bzw. dechiffrieren kann.

Das wichtigste Ergebnis dieser Forschungen der Akademie Bergstraße ist, dass Kriege keineswegs „sinnlos“ sind, man vielmehr davon ausgehen muss, dass „Kriegsziele“ in aller Regel realisiert werden, während man der Öffentlichkeit vermittelt, man sei gescheitert.

In dem in Insiderkreisen vielbeachteten, nunmehr schon in 3. Auflage erschienenen Buch „Anleitung gegen den Krieg“ ist all das systematisch erläutert und an vielen Beispielen dargelegt und belegt.

Die jetzt auch in Deutschland beginnenden Diskussionen angesichts der schrecklichen Geschehnisse und „bewegenden Bilder“ aus Afghanistan deuten darauf hin, dass Deutschland nach der Bundestagswahl möglicherweise sehr schnell in eine „internationale Verantwortung“ hineingezogen werden könnte, was nichts anderes bedeutet, als dass die neue Bundesregierung, ähnlich wie 1998/1999 die rot-grüne Bundesregierung, sich damit konfrontiert sehen könnte, einem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zustimmen zu sollen bzw. „zu müssen“.

„Uns Deutschen“ könnte es jetzt recht schnell auf die Füße fallen, das Buch „Kriegsmacht Deutschland? der Akademie Bergstraße bislang mehr oder weniger ignoriert zu haben, in dem es um „brand-gefährliche internationale Erwartungen an Deutschland“ geht.

Diese hoch-brisante Analyse ist nicht aus Material gestrickt, welches manche gerne ins Reich von Verschwörungstheorien verbannen möchten. Das Buch „Kriegsmacht Deutschland?“ ist vielmehr Dokumentation und Analyse einer erschreckend brutalen Debatte im Umfeld des Auswärtigen Amts:

Jeder kann es heute nachlesen, was möglicherweise schon in wenigen Monaten nach der Bundestagswahl auf uns alle und auf die Welt zukommen wird!

Wenn die Weltöffentlichkeit nun aus Afghanistan und Kabul – anstelle der einst von (rot-grüner) Regierung und Medien versprochenen „Mädchenschulen“ – extrem brutale und an unser Mitgefühl appellierende dramatische Szenen erreicht, wenn in Deutschland nun eine neue Diskussion um den in neuer Form erwachten „gerechten Krieg“ (so genannte humanitäre Interventionen) einsetzt, der zuletzt beispielsweise auch in Libyen nichts anderes als Elend anrichtete, dann sollten „wir Deutschen“ endlich aufwachen und realisieren, welches Spiel hier gespielt wird.

Die schlechte Nachricht an alle „Gutmeinenden“ und „Friedensbewegten“ lautet, dass es einfache Antworten in diesen extrem schwierigen Zeiten vermutlich nicht mehr gibt. Einfach nur „Nein zum Krieg“ zu sagen, kann, anders als gedacht, sogar kontraproduktiv sein.

Es ist allerhöchste Zeit, hier in Deutschland jetzt unmittelbar vor als auch nach der Wahl, keine oberflächlich-kontroverse friedenspolitische Diskussionen zu führen, sondern vielmehr alte Gräben, die Spaltung der Gesellschaft zu überwinden, und gemeinsam zu versuchen, auf die brand-gefährlichen internationalen Erwartungen an Deutschland halbwegs sinnvolle Antworten zu finden.

Mit freundlichen Grüßen
Henrik Paulitz

Akademie Bergstraße
für Ressourcen-, Demokratie- und Friedensforschung

gUG (haftungsbeschränkt), Darmstädter Straße 12, 64342 Seeheim-Jugenheim, Tel. 06257-505-1707
Email: paulitz@akademie-bergstrasse.de, www.akademie-bergstrasse.de
Geschäftsführer: Henrik Paulitz, Amtsgericht Darmstadt, Steuernummer 007 250 44144, HRB 95205

Spenden an die gemeinnützige Akademie Bergstraße sind steuerabzugsfähig. Spendenkonto:
Kontoinhaber: Akademie Bergstraße, IBAN: DE82 5086 1501 0000 1964 52, BIC: GENODE51ABH,
Raiffeisenbank Nördliche Bergstraße eG

Falls Sie keine Email mehr erhalten wollen, genügt ein kurzer Hinweis per Email: info@akademie-bergstrasse.de

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Bundeministerium des Inneren, gegen Covid 19

Bundeministerium des Inneren, für Bau und Heimat…

Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen

Deutschsprachige Homepage, Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommenhttp://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/08/szenarienpapier-covid19.pdf

Hier ist das Papier   http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/08/szenarienpapier-covid19.pdf

Lieber Helmut,

Einige der interessantesten Thesen des Strategiepapiers sind ab Seite 12, (Kapitel 4; Schlußfolgerungen für Maßnahmen und offene Kommunikation) formuliert.

Im Übrigen kann aus der Wortwahl entnommen werden, daß die Bevölkerung aktiv verschreckt werden soll:
Zitat: „nach der mathematischen Formel 2019 = 1919 + 1929„.
Zur Erläuterung diesbezüglich: die spanische Grippe (Schreckgespenst 1. aus 1919) wird hier zusammen mit der Wirtschaftskrise von 1929 (Schreckgespenst 2. aus 1929) erwähnt und assoziert, um eine entsprechende Verängstigung (Zitat aus dem Papier: „gewünschte Schockwirkung„) in der Bevölkerung hervorzurufen.

In dem Bewusstsein und zum Zeitpunkt der Formulierung des Strategiepapiers, daß schon damals eindeutig in erster Linie die ältere Generation (>80 Jahre) betroffen und von einer Fallsterblichkeit insgesamt von 0.56% (RKI wird zitiert mit Literaturhinweis) ggfls. auch 1,2% ausgegangen werden kann (beides Seite 3), wurde beschlossen, von dieser Fallsterblichkeit als Schlüsselparameter abzulenken, da hiermit keine Schockwirkung auf die Bevölkerung zu erzielen sei (Seite 13).

Also wird auf Infektionsparameter ausgewichen und gestestet, bis „die Infektionszahlen stimmen„. Hierzu siehe auch den vorletzten Paragraph auf der Seite 13 (sinngemäß: „Testen bis die Zahlen stimmen„).

Anmerkung: Im Anschluss (bis Juni 2021) sind die vorgestellten Zahlen, die Vorhersagen, die Argumente niemals als solche hinterfragt worden. Das Strategiepapier bleibt als „Monster im Kleiderschrank des Innenministeriums“. Eine tiefergehende, auf das Strategiepapier fokussierte und bezogene Einzelevaluierung der dort vorgeschlagenen Pandemie-Massnahmen blieb bisher aus oder ist unbekannt.

Stattdessen wissen wir mittlerweile

  • „dass Wasser gepredigt und Wein getrunken wird“ (Minister Spahn beim Abendessen mit Sponsoren obwohl er die Bevölkerung vorab vor Infizierung durch gesellige Zusammentreffen zu Hause etc. warnte.),
  • Unternehmen der Pharmaindustrie (Entwicklung gesponsort mit deutschen Steuergeldern) machen Milliarden-gewinne durch die Imfprogramme,
  • Deutsche Parlamentarier machen mit Maskendeals richtig Kasse (als Nebeneinnahmen),
  • hochrangige EU Beamte missachten die Korona-Regeln (Golf-Gate & Phil Hogan),
  • andere Länder verzichten auf Lockdowns (UK, Denmark, Schweden, NL – Juli 2021) während anderswo Demonstrationen verboten und Frauen auf der Strasse von Polizisten zu Boden geprügelt werden (Deutschland, Beginn August 2021 in Berlin) – dies alles bei seit Monaten niedriger Fallsterblichkeiten EU weit.

Es sollte vielleicht besser unerwähnt bleiben, dass Einschüchterung der Bevölkerung auch in Europa eine Tradition hat, welche gar bis in die jüngere Vergangenheit reicht:

– Bahnhof Bologna: 1981 https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=OJ:JOC_1990_324_R_0186_01&from=EN page 17, RESOLUTION on the Gladio affair, item 4;

– das Celler Loch; 1978 bzw. 1986,

– Die Iren aus Vincennes

– NSU

– …… wer weiß?

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Aggressiv“: Bernie Sanders über seine großen Pläne als Haushaltsvorsitzender

https://www.politico.com/news/2021/01/12/bernie-sanders-big-budget-plans-458461

Kongress

Aggressiv“: Bernie Sanders über seine großen Pläne als Haushaltsvorsitzender

Der demokratische Sozialist ist bereit, in Sachen Haushaltstaktik so „aggressiv“ wie möglich vorzugehen, um den Demokraten und dem designierten Präsidenten Joe Biden bei der Umsetzung ihrer umfassenden Agenda zu helfen.

Bernie Sanders ist der neue Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Senats. | Liz Lynch/Getty Images

Von CAITLIN EMMA

01/12/2021 07:38 PM EST

Der neue Vorsitzende des Haushaltsausschusses des Senats ist ein unverblümter Progressiver und selbsternannter demokratischer Sozialist, der bereit ist, so „aggressiv“ wie möglich mit Haushaltstaktiken umzugehen, um den Demokraten und dem designierten Präsidenten Joe Biden zu helfen, ihre weitreichende Agenda durchzusetzen.

Unter der knappen Mehrheit der Demokraten im Senat wird Bernie Sanders die Haushalts- und Ausgabenarbeit überwachen, einschließlich der verfahrensrechtlichen Befugnis der Haushaltsübereinstimmung, die die Mehrheit nutzen kann, um das Filibuster-Verfahren zu umgehen und massive Gesetzesvorlagen ohne eine einzige republikanische Stimme zu verabschieden.

In einem 15-minütigen Interview am Dienstag versprach der Unabhängige aus Vermont, diese Taktik zu nutzen, um Milliarden von Dollar auszugeben, um die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen und die Wirtschaft zu stärken, und gleichzeitig die Tür für ein separates Abstimmungspaket offen zu lassen, das sich auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Infrastruktur, den Wohnungsbau, saubere Energie und die Gesundheitsversorgung konzentriert.

Dieses Interview wurde aus Gründen der Länge und Klarheit überarbeitet.

1. Was ist Ihre Vision für das kommende Jahr? Wie wollen Sie die Aufgabe des Haushaltsvorsitzenden des Senats angehen?

Es ist absolut notwendig, dass der Kongress die Tatsache nicht aus den Augen verliert, dass die arbeitenden Familien in diesem Land heute in größerer wirtschaftlicher Not sind als jemals zuvor während der Großen Depression. Der Kongress muss dem amerikanischen Volk zeigen, dass er mehr als nur eine Krise auf einmal bewältigen kann.

Während wir uns mit der totalen Verantwortungslosigkeit des Präsidenten der Vereinigten Staaten auseinandersetzen müssen, müssen wir unbedingt aggressiv vorgehen, um die Wirtschaftskrise zu bewältigen, mit der arbeitende Familien heute konfrontiert sind. … Wir müssen damit beginnen, die Wirtschaft wieder aufzubauen und die Millionen von gut bezahlten Arbeitsplätzen zu schaffen, die wir brauchen.

Der Kongress steht vor enormen Herausforderungen, und wir müssen der Öffentlichkeit zeigen, dass wir sie alle gleichzeitig bewältigen können.

2. Wie sollten die Demokraten im 117. Kongress an die Versöhnung herangehen? Wie weit sollten sie gehen?

Ich weiß, dass meine republikanischen Kollegen in der Vergangenheit – sowohl unter Bush als auch unter Trump – die Versöhnung für massive Steuererleichterungen für Reiche und Großunternehmen genutzt haben, und sie haben die Versöhnung auch dazu genutzt, um zu versuchen, das Affordable Care Act aufzuheben, und ich werde die Versöhnung auch nutzen, aber auf eine ganz andere Weise.

Ich werde die Versöhnung so offensiv wie möglich nutzen, um die schrecklichen Gesundheits- und Wirtschaftskrisen anzugehen, mit denen die arbeitenden Menschen heute konfrontiert sind.

Während wir hier sprechen, arbeiten meine Mitarbeiter und ich daran. Wir arbeiten mit Bidens Leuten zusammen. Wir arbeiten mit der Führung der Demokraten zusammen. Wir werden mit meinen Kollegen im Repräsentantenhaus zusammenarbeiten, um herauszufinden, wie wir die aggressivste Versöhnungsvorlage vorlegen können, um das Leid der amerikanischen Arbeiterfamilien von heute zu lindern.

3. Hat der designierte Präsident Biden bereits angedeutet, wie er dieses Instrument einsetzen möchte? Glauben Sie, dass es zum Beispiel für massive Investitionen in die Infrastruktur genutzt werden könnte?

Ich denke, wir sollten darüber nachdenken, wie wir die Versöhnung in zweierlei Hinsicht nutzen können. Und mir ist immer noch nicht klar, ob die beiden Möglichkeiten in einem oder in zwei Gesetzen enden werden. Die eine ist die Bewältigung der unmittelbaren Krise. Die Kinder in Amerika hungern. Menschen schlafen auf der Straße. Menschen sind von Zwangsräumung bedroht. Mitten in einer Pandemie haben die Menschen keine Gesundheitsversorgung. Das ist die unmittelbare Krise von heute, und sie muss angegangen werden.

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Aber es gibt auch eine systemische Krise, die sich seit Jahren zusammenbraut und die angegangen werden muss. … Wir müssen Millionen von gut bezahlten Arbeitsplätzen schaffen, und das bedeutet, wie der designierte Präsident angedeutet hat, den Wiederaufbau unserer bröckelnden Infrastruktur, unserer Straßen und Brücken. Und ich würde auch erschwinglichen Wohnraum dazuzählen.

Aber es bedeutet auch, Millionen von Arbeitsplätzen zu schaffen, indem wir unser Energiesystem von fossilen Brennstoffen auf Energieeffizienz umstellen, Häuser und Gebäude im ganzen Land nachrüsten und zu nachhaltigen Energieformen übergehen sowie Arbeitsplätze im Gesundheitswesen schaffen. Wenn uns diese Krise etwas gelehrt hat, dann, dass wir nicht genug Ärzte, Krankenschwestern und anderes Gesundheitspersonal haben. Wir müssen ein primäres Gesundheitssystem aufbauen, das jetzt in einem sehr, sehr schlechten Zustand ist.

Kurzfristig wissen wir also, was die Krise ist. Die Menschen sind verzweifelt. … Sie machen sich Sorgen, dass sie vertrieben werden. Sie machen sich Sorgen, dass sie nicht zum Arzt gehen können.

Zweitens haben wir strukturelle Probleme, die ebenfalls angegangen werden müssen, damit die Wirtschaft für arbeitende Familien funktioniert.

Übergang 2021   Demokraten an Biden: Mehr Exekutivmaßnahmen, auch wenn der Senat die Kontrolle hat

Von LAURA BARRÓN-LÓPEZ und HOLLY OTTERBEIN 4. Sie sind ein überzeugter Befürworter von „Medicare for All“. Können Sie sich vorstellen, dass die Versöhnung für eine massive Ausweitung der Gesundheitsversorgung genutzt wird? Wie könnte das aussehen?

Nun, sehen Sie, ich bin ein sehr starker Befürworter von „Medicare for All“. Ich habe im Senat eine entsprechende Gesetzgebung eingebracht. Ich denke, die Amerikaner haben verstanden, dass unser derzeitiges Gesundheitssystem so dysfunktional, so grausam, so verschwenderisch und so teuer ist, dass wir das tun müssen, was jedes andere große Land der Erde tut, nämlich eine Gesundheitsversorgung für alle Menschen. Wir werden im Rahmen dessen arbeiten, was Biden will.

Ich sage Ihnen, dass während dieser schrecklichen Pandemie, bei der eine Rekordzahl von Menschen mit dem Virus diagnostiziert wird, die Vorstellung, dass 90 Millionen Menschen sich Sorgen machen, ob sie zum Arzt gehen können oder nicht, grausam, wahnsinnig und inakzeptabel ist. Und das ist etwas, das meiner Meinung nach in der Versöhnung angesprochen werden sollte und auch angesprochen werden wird.

Als Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Senats werden Sie eine Schlüsselfigur bei der Festlegung der Gesamthöhe der Mittel für Verteidigung und Nicht-Verteidigung für das Jahr 2022 sein. Unter den progressiven Kräften besteht definitiv der Wunsch, den Haushalt des Pentagons zu überdenken. Wie stark wollen Sie sich für Kürzungen einsetzen?

Lassen Sie uns ein paar Fakten klären. Sie wissen, dass Sie mit dem Mann sprechen, der die Bemühungen um eine Senkung der Verteidigungsausgaben um 10 Prozent angeführt hat.

Wir sprechen über den Militärhaushalt, der jetzt höher ist als der der nächsten 10 Nationen zusammen. Nr. 2: Sie sprechen über den Pentagon-Haushalt, der die einzige große Regierungsbehörde ist, die nicht in der Lage war, eine unabhängige Prüfung durchzuführen. Und ich glaube nicht, dass irgendjemand daran zweifelt, dass es im Militärhaushalt massive Verschwendung und Kostenüberschreitungen gibt.

Es versteht sich von selbst, dass wir ein starkes Militär wollen. Es ist selbstverständlich, dass wir dafür sorgen wollen, dass unsere Truppen gut versorgt sind, dass sie angemessen bezahlt und untergebracht sind, dass sie medizinisch versorgt werden, dass ihre Kinder betreut werden usw. Das bedeutet aber auch, dass das Militär, das Pentagon, nicht davon ausgenommen werden darf, dass Betrug und Überschneidungen von Geldern genau untersucht werden.

Ich denke, wenn Sie sich die Unterlagen ansehen, werden Sie feststellen, dass jeder große Auftragnehmer im Verteidigungsbereich der geheimen Absprachen und des Betrugs für schuldig befunden worden ist.

Wie wollen Sie dieses Gespräch mit Ihren demokratischen Parteifreunden führen, von denen einige von Kürzungen der Militärmittel nicht so begeistert sind?

Das ist eine sehr gute Frage. Das ist eine gute Frage. Aber im Moment geht es mir vor allem um die Versöhnung und die Bewältigung der Krise, mit der arbeitende Familien heute konfrontiert sind.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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https://www.politico.com/news/2021/01/12/bernie-sanders-big-budget-plans-458461

Congress

‘Aggressive’: Bernie Sanders on his big plans as Budget chair

This democratic socialist is prepared to be as „aggressive“ as he can with budget tactics to help Democrats and President-elect Joe Biden enact their sweeping agenda.

Sen. Bernie Sanders (I-VT) leaves the Senate Floor on Jan. 1, 2021 in Washington, D.C.

The Senate Budget Committee’s new chair is an unabashed progressive and self-described democratic socialist prepared to be as „aggressive“ as he possibly can with budget tactics to help Democrats and President-elect Joe Biden enact their sweeping agenda.

Under a narrow Democratic majority in the Senate, Bernie Sanders will oversee budget and spending work, including the procedural power of budget reconciliation the majority can use to evade the filibuster and pass massive bills without a single Republican vote.

During a 15-minute interview on Tuesday, the Vermont Independent pledged to use the tactic to spend billions of dollars to help stop the spread of coronavirus and strengthen the economy, while leaving the door open to a separate reconciliation package focused on job creation, infrastructure, housing, clean energy and health care.

This interview has been edited for length and clarity.

What’s your vision for the upcoming year? How do you plan to approach the job of Senate Budget chair?

It is absolutely imperative that the Congress not lose sight of the fact that working families in this country are facing more economic distress today than at any time during the Great Depression. What Congress has got to show the American people is that … it can handle more than one crisis at a time.

While we must address the total irresponsibility of the president of the United States, we must absolutely move forward aggressively in dealing with the economic crisis facing working families today. … We have to start the process of rebuilding the economy and creating the millions of good-paying jobs that we need.

There are enormous challenges facing the Congress, and we need to show the public that we can face all of them simultaneously.

How should Democrats approach reconciliation during the 117th Congress? How far should they go?

Understanding that my Republican colleagues have in the past — both under Bush and certainly under Trump — used reconciliation for massive tax breaks for the rich and large corporations, and they’ve also used reconciliation to try to repeal the Affordable Care Act, I’m going to use reconciliation too, but in a very different way.

I’m going to use reconciliation in as aggressive a way as I possibly can to address the terrible health and economic crises facing working people today.

As we speak, my staff and I are working. We’re working with Biden’s people. We’re working with Democratic leadership. We’ll be working with my colleagues in the House to figure out how we can come up with the most aggressive reconciliation bill to address the suffering of the American working families today.

Has President-elect Biden signaled how he might want to use this tool? Do you think it could be used for massive investments in infrastructure, for example?

I think we should think about how we use reconciliation in two ways. And it’s still not clear to me whether the two ways end up being in one piece of legislation or two. One is, dealing with the immediate crisis. Children in America are hungry. People are sleeping on the street. People are facing eviction. People have no health care in the middle of a pandemic. That is the immediate crisis of today, and it must be addressed.

But, there is also a systemic crisis that has been brewing for years that must be addressed. … What we’ve got to do is create millions of good-paying jobs, and that means clearly, as the president-elect has indicated, rebuilding our crumbling infrastructure, our roads and bridges. And I would add affordable housing to that, as well.

But it also means creating millions of jobs by transforming our energy system away from fossil fuels to energy efficiency and retrofitting homes and buildings throughout this country, and moving to sustainable forms of energy, and creating jobs in health care. If this crisis has told us anything, it’s that we don’t have enough doctors, we don’t have enough nurses and other health care personnel. We have to build a primary health care system which is now in very, very poor shape.

So, short-term, we know what the crises are. People are desperate. … They’re worried about getting evicted. They’re worried about not being able to go to the doctor.

Second of all, we have structural problems that have to be addressed as well, to get the economy to work for working families.

You’re a staunch supporter of „Medicare for All.“ Do you envision reconciliation being used for a massive expansion of health care? What might that look like?

Well, look, I am a very strong advocate of „Medicare for All.“ I introduced legislation in the Senate. I think at the end of the day, the American people understand that our current health care system is so dysfunctional, so cruel, so wasteful, so expensive, that we need to do what every other major country on Earth does and get health care to all people. What we will be doing is working within the context of what Biden wants.

I will tell you this — that during this terrible pandemic when we’re seeing record-breaking numbers of people being diagnosed with the virus — the idea that 90 million people are worried about whether they can go to the doctor or not is cruel, it’s insane, it’s unacceptable. And that’s something that I think should be addressed and will be addressed in reconciliation.

As Senate Budget chair, you’ll be a key figure in setting overall defense and non-defense funding levels for fiscal 2022. There’s definitely appetite among progressives to rethink the Pentagon’s budget. How hard do you plan to push for cuts?

Let’s back it up and understand a couple facts. You understand you’re talking to the guy who led the effort to lower defense spending by 10 percent.

We’re talking about the military budget, which is now higher than the next 10 nations combined. No. 2, you’re talking about the Pentagon budget, which is the only major government agency which has not been able to undertake an independent audit. And I don’t think anyone has any doubt that there’s massive waste and cost overruns in the military budget.

It goes without saying that we want a strong military. It goes without saying we want to make sure that our troops are well taken care of, that they’re adequately paid, adequately housed, that they’re provided health care, child care for their kids, etc. But it also means that the military, the Pentagon, cannot be exempt from a hard look at fraud, crossover funds.

How do you expect to have that conversation with your fellow Democrats, some of whom aren’t so keen on the notion of military funding cuts?

That’s a very good question. That’s a good question. But right now what’s on my mind is really reconciliation and addressing the crisis facing working families today.

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Covid, Corona: Sind Geimpfte ansteckend?

Und hier eine Meldung vom 19.8.21

Hier Aussagen über den Nutzen von Impfungen: Sind Geimpfte ansteckend?

The Israeli Graphs That Prove COVID Vaccines Are Working

Das heißt, Tod durch covid ist laut dieser Studie für Ältere 2x Geimpfte auf ein Fünftel reduziert.

Das klingt weniger gut als die Aussage vom RKI, dass Geimpfte vor schweren Verläufen gut geschützt seinen: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html

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Der neue IPCC-Klimabericht ist von enormer Bedeutung

english and pictures below

Die Kerosinsteuer ist eine Verbrauchsteuer auf Flugtreibstoff in der gewerblichen Luftfahrt. In der Europäischen Union bildet die EG-Energiesteuerrichtlinie (2003/96/EG) vom 27. Oktober 2003[1] die Rechtsgrundlage, die den nationalen Regierungen die Möglichkeit zur Einführung einer Steuer auf Turbinenkraftstoff u. a. für kommerzielle Inlandsflüge einräumt. Derzeit ist der kommerzielle Kerosinverbrauch nach der Gesetzgebung aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union steuerfrei (Stand: 2018).[2]

 

Der neue IPCC-Klimabericht ist von enormer Bedeutung

hier die 6 wichtigsten Erkenntnisse der 3900 Seiten.

9. August 2021 / Dr. Pep Canadell + Dr. Joelle Gergis + Dr. Malte Meinshausen + Dr. Mark Hemer + Dr. Michael Grose

Die Erde hat sich seit der vorindustriellen Zeit um 1,09℃ erwärmt, und viele Veränderungen wie der Anstieg des Meeresspiegels und das Abschmelzen der Gletscher sind inzwischen praktisch unumkehrbar, so der bisher ernüchterndste Bericht des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (IPCC).

Der Bericht stellt auch fest, dass ein Entkommen aus dem vom Menschen verursachten Klimawandel nicht mehr möglich ist. Der Klimawandel wirkt sich inzwischen auf alle Kontinente, Regionen und Ozeane der Erde sowie auf alle Facetten des Wetters aus.

Der lang erwartete Bericht ist die sechste Bewertung dieser Art seit der Gründung des Gremiums im Jahr 1988. Er wird den Staats- und Regierungschefs der Welt im Vorfeld eines wichtigen internationalen Gipfels im November in Glasgow, Schottland, die aktuellsten und genauesten Informationen über den Klimawandel liefern.

Der IPCC ist das klimawissenschaftliche Gremium der Vereinten Nationen und der Weltorganisation für Meteorologie und gilt als globale Autorität in Bezug auf den Zustand des Erdklimas und die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf dieses. Wir sind die Autoren des jüngsten IPCC-Berichts und haben uns bei der Erstellung dieser neuen Bewertung auf die Arbeit von Tausenden von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt gestützt.

Leider gibt es in dem heute veröffentlichten 3 900 Seiten umfassenden Text kaum gute Nachrichten – aber noch ist Zeit, den schlimmsten Schaden abzuwenden, wenn die Menschheit sich dafür entscheidet. Hier sind die sechs wichtigsten Erkenntnisse aus dem Bericht:
1. Es ist eindeutig: Der Mensch erwärmt den Planeten

Zum ersten Mal stellt der IPCC eindeutig fest, dass der Mensch für die beobachtete Erwärmung der Atmosphäre, der Böden und der Ozeane verantwortlich ist, und lässt dabei keinen Raum für Zweifel.

Der IPCC stellt fest, dass sich die globale Oberflächentemperatur der Erde zwischen 1850-1900 und dem letzten Jahrzehnt um 1,09℃ erwärmt hat. Das ist 0,29℃ wärmer als im letzten IPCC-Bericht von 2013. (Es ist anzumerken, dass 0,1℃ des Anstiegs auf verbesserte Daten zurückzuführen ist.)

Die globale Oberflächentemperatur hat sich seit 1970 schneller erwärmt als in jedem anderen 50-Jahres-Zeitraum der letzten 2.000 Jahre.

Der IPCC erkennt die Rolle der natürlichen Veränderungen des Erdklimas an. Er stellt jedoch fest, dass 1,07℃ der 1,09℃ Erwärmung auf Treibhausgase in Verbindung mit menschlichen Aktivitäten zurückzuführen sind.

Mit anderen Worten: So gut wie die gesamte globale Erwärmung ist auf den Menschen zurückzuführen.

Die globale Oberflächentemperatur hat sich seit 1970 schneller erwärmt als in jedem anderen 50-Jahres-Zeitraum der letzten 2.000 Jahre, wobei die Erwärmung auch bis in Meerestiefen von unter 2.000 Metern reicht.

Dem IPCC zufolge haben sich menschliche Aktivitäten auch auf die weltweiten Niederschläge (Regen und Schnee) ausgewirkt. Seit 1950 hat der Gesamtniederschlag weltweit zugenommen, aber während einige Regionen feuchter geworden sind, sind andere trockener geworden.

Die Häufigkeit und Intensität von Starkniederschlagsereignissen hat in den meisten Landgebieten zugenommen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die wärmere Atmosphäre mehr Feuchtigkeit speichern kann – etwa sieben Prozent mehr für jedes zusätzliche Grad Temperatur -, wodurch die Regenzeiten und Niederschlagsereignisse feuchter werden.
2. Der CO2-Gehalt steigt schneller als je zuvor

Die heutigen globalen Konzentrationen von atmosphärischem Kohlendioxid (CO2) sind höher und steigen schneller an als jemals zuvor in den letzten zwei Millionen Jahren.

Die Geschwindigkeit, mit der das atmosphärische CO2 seit der industriellen Revolution (1750) angestiegen ist, ist mindestens zehnmal schneller als zu jedem anderen Zeitpunkt in den letzten 800.000 Jahren und vier- bis fünfmal schneller als in den letzten 56 Millionen Jahren.

Etwa 85 Prozent der CO2-Emissionen stammen aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Die restlichen 15 Prozent entstehen durch Landnutzungsänderungen wie Entwaldung und Degradierung.

Die Konzentrationen anderer Treibhausgase entwickeln sich nicht besser. Sowohl Methan als auch Distickstoffoxid, die nach CO2 den zweit- und drittgrößten Beitrag zur globalen Erwärmung leisten, haben ebenfalls schneller zugenommen. Die vom Menschen verursachten Methanemissionen stammen größtenteils aus der Viehhaltung und der Industrie für fossile Brennstoffe. Die Lachgasemissionen stammen größtenteils aus dem Einsatz von Stickstoffdünger bei der Pflanzenproduktion.
3. Extreme Wetterverhältnisse nehmen zu

Extreme Hitzeperioden, Hitzewellen und Starkregen haben in den meisten Landregionen seit 1950 an Häufigkeit und Intensität zugenommen, wie der IPCC bestätigt.

Der Bericht hebt hervor, dass einige kürzlich beobachtete heiße Extreme, wie der australische Sommer 2012-2013, ohne menschlichen Einfluss auf das Klima äußerst unwahrscheinlich gewesen wären.

Der Einfluss des Menschen wurde auch erstmals bei zusammengesetzten Extremereignissen festgestellt. So treten beispielsweise Hitzewellen, Dürreperioden und Brände immer häufiger gleichzeitig auf. Diese kombinierten Ereignisse wurden in Australien, Südeuropa, Nordeurasien, Teilen Amerikas und den afrikanischen Tropenwäldern beobachtet.

Selbst bei einer baldigen Stabilisierung des Erdklimas könnten einige durch den Klimawandel verursachte Schäden innerhalb von Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden nicht mehr rückgängig gemacht werden.

4. Unsere Ozeane werden heißer, höher und saurer

Die Ozeane absorbieren 91 Prozent der Energie aus den erhöhten Treibhausgasen in der Atmosphäre. Dies hat zu einer Erwärmung der Ozeane und zu mehr Hitzewellen im Meer geführt, insbesondere in den letzten 15 Jahren.

Hitzewellen im Meer führen zu einem Massensterben von Meereslebewesen, z. B. durch Korallenbleichen. Sie verursachen auch Algenblüten und Verschiebungen in der Zusammensetzung der Arten. Selbst wenn die Welt die Erwärmung auf 1,5-2℃ begrenzt, wie es dem Pariser Abkommen entspricht, werden marine Hitzewellen bis zum Ende des Jahrhunderts viermal häufiger auftreten.

Das Abschmelzen von Eisschilden und Gletschern sowie die Ausdehnung des Ozeans im Zuge der Erwärmung haben dazu geführt, dass der durchschnittliche Meeresspiegel zwischen 1901 und 2018 weltweit um 0,2 Meter gestiegen ist. Wichtig ist jedoch, dass sich die Geschwindigkeit des Anstiegs des Meeresspiegels beschleunigt: 1,3 Millimeter pro Jahr zwischen 1901 und 1971, 1,9 mm pro Jahr zwischen 1971 und 2006 und 3,7 mm pro Jahr zwischen 2006 und 2018.

Die Versauerung der Ozeane, die durch die Aufnahme von CO2 verursacht wird, ist in den gesamten Ozeanen eingetreten und erreicht im Südlichen Ozean und im Nordatlantik Tiefen von über 2.000 Metern.
5. Viele Veränderungen sind bereits unumkehrbar

Dem IPCC zufolge könnten einige durch den Klimawandel verursachte Schäden nicht mehr innerhalb von Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden rückgängig gemacht werden, wenn sich das Klima der Erde bald stabilisiert. So wird beispielsweise eine globale Erwärmung von 2℃ in diesem Jahrhundert zu einem durchschnittlichen globalen Meeresspiegelanstieg von zwei bis sechs Metern innerhalb von 2.000 Jahren führen – bei höheren Emissionsszenarien sogar noch viel mehr.

Weltweit ziehen sich die Gletscher seit 1950 synchron zurück und werden voraussichtlich auch noch Jahrzehnte nach der Stabilisierung der globalen Temperatur schmelzen. In der Zwischenzeit wird die Versauerung der Tiefsee noch Tausende von Jahren nach dem Ende der CO2-Emissionen anhalten.

Die globale Erwärmung bleibt in diesem Jahrhundert nur in Szenarien unter 2°C, in denen die CO2-Emissionen um oder nach 2050 auf Null sinken.

Der Bericht nennt keine möglichen abrupten Veränderungen, die zu einer Beschleunigung der globalen Erwärmung in diesem Jahrhundert führen würden – schließt solche Möglichkeiten aber auch nicht aus.

Die Aussicht, dass der Permafrost (gefrorene Böden) in Alaska, Kanada und Russland einen Kipppunkt überschreiten könnte, ist weithin diskutiert worden. Die Befürchtung ist, dass beim Auftauen des gefrorenen Bodens große Mengen an Kohlenstoff freigesetzt werden könnten, die sich über Tausende von Jahren aus abgestorbenen Pflanzen und Tieren angesammelt haben, wenn sie sich zersetzen.

In dem Bericht werden auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Daten keine weltweit bedeutenden abrupten Veränderungen in diesen Regionen in diesem Jahrhundert festgestellt. Er geht jedoch davon aus, dass Permafrostgebiete bei jedem zusätzlichen Grad Erwärmung etwa 66 Milliarden Tonnen CO2 freisetzen werden, und dass diese Emissionen in diesem Jahrhundert unter allen Erwärmungsszenarien unumkehrbar sind.
6. Aber wir können immer noch handeln und das Worst-Case-Szenario verhindern

Die Oberflächentemperatur der Erde wird unter allen in dem Bericht berücksichtigten Emissionsszenarien bis mindestens 2050 weiter ansteigen. Die Bewertung zeigt, dass die Erde den Grenzwert von 1,5℃ für die Erwärmung bis Anfang der 2030er Jahre deutlich überschreiten könnte.

Wenn wir die Emissionen ausreichend reduzieren, besteht nur eine 50-prozentige Chance, dass der globale Temperaturanstieg bei 1,5℃ bleibt (einschließlich einer vorübergehenden Überschreitung von bis zu 0,1℃). Um die Erde wieder auf eine Erwärmung von weniger als 1,5℃ zu bringen, müsste das CO2 mit Hilfe von Technologien mit negativen Emissionen oder naturbasierten Lösungen aus der Atmosphäre entfernt werden.

Die globale Erwärmung bleibt in diesem Jahrhundert nur in Szenarien unter 2℃, bei denen die CO2-Emissionen um oder nach 2050 auf Null sinken.

Die jüngsten Ergebnisse des IPCC sind alarmierend. Es gibt jedoch keine physikalischen oder ökologischen Hindernisse, die Erwärmung auf deutlich unter 2°C zu begrenzen … Die Menschheit muss sich jedoch entscheiden zu handeln.

Der IPCC analysierte zukünftige Klimaprojektionen aus Dutzenden von Klimamodellen, die von mehr als 50 Modellierungszentren auf der ganzen Welt erstellt wurden. Demnach wird die globale durchschnittliche Oberflächentemperatur in diesem Jahrhundert zwischen 1-1,8℃ und 3,3-5,7℃ über dem vorindustriellen Niveau liegen, und zwar für das niedrigste bzw. höchste Emissionsszenario. Der genaue Anstieg wird davon abhängen, wie viel mehr Treibhausgase weltweit ausgestoßen werden.

In dem Bericht wird mit großer Sicherheit festgestellt, dass zur Stabilisierung des Klimas die CO2-Emissionen netto Null erreichen müssen und die Emissionen anderer Treibhausgase deutlich zurückgehen müssen.

Wir wissen auch, dass wir bei einem bestimmten Temperaturziel nur eine begrenzte Menge an Kohlenstoff ausstoßen können, bevor die Netto-Null-Emissionen erreicht sind. Um eine 50:50-Chance zu haben, die Erwärmung bei etwa 1,5℃ zu stoppen, beträgt diese Menge etwa 500 Milliarden metrische Tonnen CO2.

Beim derzeitigen Niveau der CO2-Emissionen wäre dieses „Kohlenstoffbudget“ innerhalb von 12 Jahren aufgebraucht. Die Ausschöpfung des Budgets wird länger dauern, wenn die Emissionen zu sinken beginnen.

Die jüngsten Ergebnisse des IPCC sind alarmierend. Es gibt jedoch keine physikalischen oder ökologischen Hindernisse, um die Erwärmung auf deutlich unter 2℃ und auf etwa 1,5℃ zu begrenzen – die weltweit vereinbarten Ziele des Pariser Abkommens. Die Menschheit muss sich jedoch entscheiden, zu handeln.

Dieser Artikel wurde von The Conversation unter einer Creative-Commons-Lizenz neu veröffentlicht. Lesen Sie den Originalartikel.

Alok Sharma, der designierte Präsident der COP26, der Klimakonferenz der Vereinten Nationen, die im November 2021 stattfinden wird, erläutert die dringenden Maßnahmen, die ergriffen werden müssen, um den globalen Temperaturanstieg zu begrenzen. Sehen Sie sich den vollständigen Vortrag an:

Über die Autoren

Pep Canadell, PhD, ist leitender Forschungswissenschaftler bei CSIRO Oceans and Atmosphere und geschäftsführender Direktor des Global Carbon Project, eines internationalen Forschungsprojekts zur Untersuchung der Wechselwirkungen zwischen Kohlenstoffkreislauf, Klima und menschlichen Aktivitäten.

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The new IPCC climate report is hugely important — and here are 6 main takeaways

Aug 9, 2021 / + + + +

Earth has warmed 1.09℃ since pre-industrial times and many changes such as sea-level rise and glacier melt are now virtually irreversible, according to the most sobering report yet by the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC).

The report also found that escape from human-caused climate change is no longer possible. Climate change is now affecting every continent, region and ocean on Earth and every facet of the weather.

The long-awaited report is the sixth assessment of its kind since the panel was formed in 1988. It will give world leaders the most timely, accurate information about climate change ahead of a crucial international summit in Glasgow, Scotland in November.

The IPCC is the climate science body of the United Nations and the World Meteorological Organization, and it is the global authority on the state of Earth’s climate and how human activities affect it. We are authors of the latest IPCC report and have drawn from the work of thousands of scientists from around the world to produce this new assessment.

Sadly, there is hardly any good news in the 3,900 pages of text released today — but there is still time to avert the worst damage if humanity chooses to. Here are six takeaways from the report: 

1. It’s unequivocal: Humans are warming the planet

For the first time, the IPCC states unequivocally — leaving absolutely no room for doubt — humans are responsible for the observed warming of the atmosphere, lands and oceans.

The IPCC finds Earth’s global surface temperature warmed 1.09℃ between 1850-1900 and the last decade. This is 0.29℃ warmer than in the previous IPCC report in 2013. (It should be noted that 0.1℃ of the increase is due to data improvements.)

Global surface temperature has warmed faster since 1970 than in any other 50-year period over at least the last 2,000 years.

The IPCC recognizes the role of natural changes to the Earth’s climate. However, it finds 1.07℃ of the 1.09℃ warming is due to greenhouse gases associated with human activities.

In other words, pretty much all global warming is due to humans.

Global surface temperature has warmed faster since 1970 than in any other 50-year period over at least the last 2,000 years, with the warming also reaching ocean depths below 2,000 meters.

The IPCC says human activities have also affected global precipitation (rain and snow). Since 1950, total global precipitation has increased, but while some regions have become wetter, others have become drier.

The frequency and intensity of heavy precipitation events have increased over most land areas. This is because the warmer atmosphere is able to hold more moisture — about seven percent more for each additional degree of temperature — which makes wet seasons and rainfall events wetter.

2. CO2 levels are rising faster than ever

Present-day global concentrations of atmospheric carbon dioxide (CO2) are higher and rising faster than at any time in at least the past two million years.

The speed at which atmospheric CO2 has increased since the industrial revolution (1750) is at least 10 times faster than at any other time during the last 800,000 years and between 4 and 5 times faster than during the last 56 million years.

About 85% of CO2 emissions are from burning fossil fuels.

About 85 percent of CO2 emissions are from burning fossil fuels. The remaining 15 percent are generated from land-use change, such as deforestation and degradation.

Concentrations of other greenhouse gases are not doing any better. Both methane and nitrous oxide, the second- and third-biggest contributors to global warming after CO2, have also increased more quickly. Methane emissions from human activities largely come from livestock and the fossil fuel industry. Nitrous oxide emissions largely come from the use of nitrogen fertilizer on crops.

3. Extreme weather is on the rise

Hot extremes, heatwaves and heavy rain have also become more frequent and intense across most land regions since 1950, the IPCC confirms.

The report highlights that some recently observed hot extremes, such as the Australian summer of 2012–2013, would have been extremely unlikely without human influence on the climate.

Human influence has also been detected for the first time in compounded extreme events. For example, incidences of heatwaves, droughts and fire weather happening at the same time are now more frequent. These compound events have been seen in Australia, Southern Europe, Northern Eurasia, parts of the Americas, and African tropical forests.

Even if Earth’s climate was stabilized soon, some climate change-induced damage could not be reversed within centuries or even millennia.

4. Our oceans are getting hotter, higher and more acidic

Oceans absorb 91 percent of the energy from the increased atmospheric greenhouse gases. This has led to ocean warming and more marine heatwaves, particularly over the past 15 years.

Marine heatwaves cause the mass death of marine life, such as from coral bleaching events. They also cause algal blooms and shifts in the composition of species. Even if the world restricts warming to 1.5-2℃, as is consistent with the Paris Agreement, marine heatwaves will become four times more frequent by the end of the century.

Melting ice sheets and glaciers, along with the expansion of the ocean as it warms, have led to a global mean sea level increase of 0.2 meters between 1901 and 2018. But, importantly, the speed that the sea level is rising is accelerating: 1.3 millimeters per year during 1901-1971, 1.9mm per year during 1971-2006, and 3.7mm per year during 2006-2018.

Ocean acidification, caused by the uptake of CO2, has occurred in the overall oceans and is reaching depths beyond 2,000 meters in the Southern Ocean and North Atlantic.

5. Many changes are already irreversible

The IPCC says if Earth’s climate was stabilized soon, some climate change-induced damage could not be reversed within centuries or even millennia. For example, global warming of 2℃ this century will lead to an average global sea-level rise of between two and six meters over 2,000 years — and much more for higher emission scenarios.

Globally, glaciers have been synchronously retreating since 1950 and are projected to continue to melt for decades after the global temperature is stabilized. Meanwhile, the acidification of the deep ocean will remain for thousands of years after CO2 emissions cease.

Global warming stays below 2°C during this century only under scenarios where CO2 emissions reach net-zero around or after 2050.

The report does not identify any possible abrupt changes that would lead to an acceleration of global warming during this century — but does not rule out such possibilities.

The prospect of permafrost (frozen soils) in Alaska, Canada, and Russia crossing a tipping point has been widely discussed. The concern is that as frozen ground thaws, large amounts of carbon accumulated over thousands of years from dead plants and animals could be released as they decompose.

The report does not identify any globally significant abrupt change in these regions over this century, based on currently available evidence. However, it projects permafrost areas will release about 66 billion metric tonnes of CO2 for each additional degree of warming, and these emissions are irreversible during this century under all warming scenarios.

6. But we can still act and prevent the worst-case scenario

Earth’s surface temperature will continue to increase until at least 2050 under all emissions scenarios considered in the report. The assessment shows Earth could well exceed the 1.5℃ warming limit by the early 2030s.

If we reduce emissions sufficiently, there is only a 50 percent chance global temperature rise will stay around 1.5℃ (including a temporary overshoot of up to 0.1℃). To get Earth back to below 1.5℃ warming, CO2 would need to be removed from the atmosphere using negative emissions technologies or nature-based solutions.

Global warming stays below 2℃ during this century only under scenarios where CO2 emissions reach net-zero around or after 2050.

The IPCC’s latest findings are alarming. But no physical or environmental impediments exist to hold warming to well below 2°C  … Humanity, however, must choose to act.

The IPCC analyzed future climate projections from dozens of climate models, produced by more than 50 modeling centers around the world. It showed global average surface temperature rises between 1-1.8℃ and 3.3-5.7℃ this century above pre-industrial levels for the lowest and highest emission scenarios, respectively. The exact increase the world experiences will depend on how much more greenhouse gases are emitted.

The report states, with high certainty, that to stabilize the climate, CO2 emissions must reach net zero, and other greenhouse gas emissions must decline significantly.

We also know, for a given temperature target, there’s a finite amount of carbon that we can emit before reaching net-zero emissions. To have a 50:50 chance of halting warming at around 1.5℃, this quantity is about 500 billion metric tonnes of CO2.

At current levels of CO2 emissions this “carbon budget” would be used up within 12 years. Exhausting the budget will take longer if emissions begin to decline.

The IPCC’s latest findings are alarming. But no physical or environmental impediments exist to hold warming to well below 2℃ and limit it to around 1.5℃, the globally agreed goals of the Paris Agreement. Humanity, however, must choose to act.

This article is republished from The Conversation under a Creative Commons license. Read the original article.


Alok Sharma, the President-Designate of COP26, the United Nations climate conference set to take place in November 2021 lays out the urgent actions that need to happen in order to limit global temperature rise. Watch the full Talk: 

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Wer wir waren

Wer wir waren,

sehr guter Film, https://fuerimmerfreitag.de/?p=1736

oder auch

https://www.werwirwaren.de/

Er sagte das in poetischen und wissenschaftlichen Worten, was ich in den letzten 30 Jahre erarbeitet habe: Kleiner blauer Planet, angefüllt mit Lebenswundern, was zur Zeit zerstört zu werden droht. Blick von oben aus einer Raumstation, von unten von einer Meereswissenschaftlerin, von einem Ökonom, der lange neoliberale Zeit betrauert, einer jungen Wissenschaftlerin ?, einem französischen buddistischem Mönch, einem Schwarzen, der über die Krisen der Weißen spricht und darüber, dass wir als menschliche Familie die Krisen bekämpfen müssen…

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Friedenszentrum, Rundbrief August 21

a http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/08/2021_02-RB-FZV2.pdf

 

Klicke, um auf 2021_02-RB-FZV2.pdf zuzugreifen

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Bundestagswahl 2021, Parteien, die Linke…

LINKE Einhornfabrik, wahlen 21

Für Leute, die weniger als 6300 € pro Montag verdienen, lohnt die Wahl der Linken!  https://www.instagram.com/p/CRO5ikLsImv/

einhornfabrik@info.die-linke.de

https://www.facebook.com/142603625775614/posts/4084151828287421/

http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/08/Screenshot-178.png

 

Liebe Mitstreiter:innen,in diesem Wahlkampf geht es um viel. Wir wollen dem System der Existenzängste ein Ende machen und einen Sozialstaat einführen, der diesen Namen auch verdient. Wir wollen die Klimakatastrophe durch Klimagerechtigkeit abwenden und den Pflegenotstand wie auch Rüstungsexporte beenden. 

Was und wie viel uns davon gelingt? Die Zukunft ist offen. 

Jetzt ist die Zeit, sich in den Wahlkampf zu werfen und diesem den eigenen Stempel aufzudrücken. Indem du LINKE Inhalte verbreitest oder selbst Beiträge verfasst, in denen du deinem Umfeld in deinen Worten erzählst, warum die LINKE so wichtig ist. Wir bieten in der LINKEN Einhornfabrik die Hilfsmittel dazu.


1. Einhornfabrik Die LINKE ist die Robin-Hood-Partei: Existenzangst abschaffen
2. Linke News (Mieten/Steuern/Rente)
3. Die Presse über unser Wahlprogramm
4. Die Berliner Kampagne unterstützen
5. Die Kampagne in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen
6. Ausblick auf Montag: Dietmar stellt unser Steuerkonzept vor

1. Die LINKE ist die Robin-Hood-Partei: Existenzangst abschaffen

Es wird Zeit, das HartzIV-System zu überwinden. Es wird Zeit, Arbeit, die in Armut hält, ein Ende zu bereiten. Es wird Zeit, dass die Miete den Leuten keine schlaflosen Nächte mehr bereitet. Es wird Zeit, dass Kitas und gesellschaftliche Institutionen nicht mehr vom Geldbeutel abhängen. Es wird Zeit, dass alle eine gute Krankenhausversorgung in der Nähe bekommen und alle Kinder die Möglichkeit haben, Schwimmen zu lernen.


Das Konzept der LINKEN basiert auf guter Arbeit, einer gut ausgebauten Infrastruktur und einem funktionierenden Sozialstaat: https://gleft.de/4kW

Hier als Video, erklärt von Jörg Schindler:  https://www.youtube.com/watch?v=3eUjHCSuyME

Wir nehmen die Existenzangst, die der Neoliberalismus tagtäglich hervorbringt, nicht länger hin. Wir stehen für einen Politikwechsel, der den vielen Menschen die drückende Last von den Schultern nimmt. Die LINKE ist die Robin-Hood-Partei! Eine starke LINKE ist nötig.


Dafür müssen die Leute in unserem Umfeld natürlich von uns erfahren. Zum Beispiel über die Grafiken für Facebook, Instagram, Twitter, Stories und deinen Whats App Status, der noch einmal ganz andere Leute erreicht, siehe Anhang oder auch alle Formate hier: 
https://gleft.de/4kV 



Hashtag-Vorschläge: #ExistenzangstAbschaffen #Jetzt #DieLinke

2. Linke News, die es zu verbreiten lohnt


Studie: Hohe Mieten bringen eine Million Haushalte in prekäre Lage (Deshalb braucht es den bundesweiten Mietendeckel!)

https://app.handelsblatt.com/wirtschaft-handel-und-finanzen-studie-hohe-mieten-bringen-eine-million-haushalte-in-prekaere-lage/27481578.html

Die dahinter stehende Studie der Hans-Böckler-Stiftung:

https://www.boeckler.de/de/pressemitteilungen-2675-33590.htm

Trickserei bei Krediten: Kein Durchblick bei Steuerausfällen. (Da der Bundesregierung der Durchblick fehlt, hat unsere Fraktion nachgefragt.)

https://www.tagesschau.de/investigativ/steuertricks-immobilien-103.html

Gefährliche Rentenillusion: Die Zukunft mit kapitalbasierter Altersvorsorge ist riskant! (Gastbeitrag von Bernd Riexinger über die Gefahr von Aktienrenten)

https://www.fr.de/meinung/gastbeitraege/gefaehrliche-rentenillusion-90895533.html

3. Was Medien über unser Wahlprogramm sagen

Handelsblatt, SPIEGEL und taz haben Positives über unser Wahlprogramm zu sagen. Ihr findet hier eine Sammlung an Grafiken für eure Profile oder euren Whats App Status:
https://filebox.die-linke.de/index.php/s/AxbJjQfHd7Rp6yw



Dank dafür an die sächsische Linke! Das aktuelle Zitat findet ihr im Anhang.

4. Berliner Kampagnen-Start unterstützen

Auch in Berlin geht der Wahlkampf jetzt richtig los. Hier können wir die Berliner Genoss:innen unterstützen:
https://www.instagram.com/p/CSMCltmq3q2/
https://twitter.com/dielinkeberlin/status/1423213974401728515
https://www.facebook.com/DIELINKE.Berlin/posts/4548865835132015

Die Website der Kampagne:
https://dielinke.berlin/2021/die-kampagne/

Alle Formate der Plakatmotive für eure sozialen Plattformen hier:
https://filebox.die-linke.de/index.php/s/w7KtqzBDQWG7q9b?path=%2F


Und da nirgends Berlin drauf steht, passen die sicher auch an anderen Orten. Zwei findet ihr zur Ansicht schon mal im Anhang.


5. Den Kampagnen-Start in Mecklenburg-Vorpommern unterstützen

Auch in Mecklenburg-Vorpommern fand der Startschuss zur Wahlkampagne statt. 

Hier können wir die Genoss:innen auf den sozialen Plattformen unterstützen und ihnen Reichweite geben:

– Facebook: https://www.facebook.com/LinkeMV/posts/6232532970120490
– Instagram:
https://www.instagram.com/p/CSMgaddtIKJ/

– Twitter: https://twitter.com/die_linke_mv/status/1423291589808386067 


Dazu gibt es diesen Bericht von der ZEIT:
https://www.zeit.de/news/2021-08/05/linke-startet-wahlkampagne-das-original-fuer-den-osten

6. Ausblick

Am Montag wird Dietmar bei der Präsekonferenz gegen Mittag auf das Steuerkonzept der LINKEN hinweisen. Es wird dazu eine Reihe von Grafiken zum Verbreiten geben.

Nur die LINKE ist fest entschlossen, die Schere zwischen Arm und Reich zu schließen. Nur die LINKE ist unabhängig von Konzern- und privaten Großspenden und verfügt daher auch über die Voraussetzungen, dieses Ziel ernsthaft zu verfolgen. Stichwort: „Wessen Brot ich ess‘, dessen Lied ich sing“ Bei uns sind das die Mitglieder, die Spender:innen, die Menschen wie du und ich. Und die brauchen eine starke LINKE am 26.9.!

Dafür solidarisch kämpferische Grüße

Thomas für das Team der LINKEN Einhornfabrik

PS: Wer noch mehr Material braucht, findet alle Grafiken hier: https://filebox.die-linke.de/index.php/s/TRXyYWGH33e6yck

_________________________________—-

 

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: [Einhornfabrik] Aktionsidee: Ein Herz für Janine
Datum: Thu, 1 Jul 2021 12:57:16 +0200
Von: LINKE Einhornfabrik <einhornfabrik@die-linke.de>
An: einhornfabrik@info.die-linke.de

Liebe Mitstreiter:innen,

in dieser Aktionsmail wollen wir unsere Spitzenkandidatin Janine Wissler und das Wahlprogramm unterstützen.

1. Ein Herz für Janine
2. Linken-Wahlprogramm: „Viel Empathie und sehr konkret“
+ Erinnerung: erster Einhorn-Talk bei Zoom heute Abend

1. Ein Herz für Janine
Es gibt ein super Gespräch mit Janine Wissler beim SPIEGEL. Teilen lohnt sich. Positive Worte von dir unter den Beiträgen zeigen, dass sie Rückhalt hat. Und wenn du auf Facebook bist, lass bei den beiden Videos doch ein Herz für sie da:

Facebook: Das ganze Video: https://www.facebook.com/derspiegel/videos/348024453361501
Ein Ausschnitt des Videos: https://www.facebook.com/watch/?v=296944908825301

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=EZF4PiuxG70
Twitter: https://twitter.com/Janine_Wissler/status/1410494757793681410

Schon mal vormerken: Am Sonntag, den 11.7. findet 19:10 Uhr im ZDF das Sommerinterview mit Janine Wissler statt. Dazu wird es eine große Aktion geben. Mehr nächste Woche.

2. „Linken-Wahlprogramm: Viel Empathie und sehr konkret“

DER SPIEGEL hat sich mit den Wahlprogrammen der Parteien beschäftigt und kommt bei uns zu folgendem Urteil:

„Linken-Wahlprogramm: viel Empathie und sehr konkret

Erstaunlich ist, wie konkret die Linke in ihrem Wahlprogramm wird. Bei der Einkommensteuer verspricht sie eine Entlastung für alle Menschen, die weniger als 6500 Euro brutto im Monat verdienen – und stellt sehr deutlich dar, wie sie das machen will. Vor allem Millionären will die Linke in die Tasche greifen. […]

Das muss man der Partei zugutehalten: Sie macht sich tatsächlich bei jedem durch ihre Maßnahmen verlorenen Arbeitsplatz Gedanken, wie es mit den Betroffenen weitergehen könnte.“

Das Zitat eignet sich gut, um es mit dem Link zu teilen oder per Whats App & Co zu verschicken. Du kannst natürlich auch andere Zitate verwenden, die du positiv findest. Das Wahlprogramm findest du hier: https://www.die-linke.de/wahlen/wahlprogramm-2021

Link zum SPIEGEL-Artikel: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2021-spiegel-redakteure-analysieren-die-wahlprogramme-der-parteien-a-e2703c36-77ad-4427-a834-2634f7b5ec37

Der Landesverband Sachsen hat außerdem diese wunderschöne Grafik mit einem Zitat vom Handelsblatt gemacht. Verbreitet sie weiter!

Twitter: https://twitter.com/linke_sachsen/status/1410139491893927937
Facebook: https://www.facebook.com/dielinke.sachsen/photos/a.510355405667099/4045470408822230

Mit einem konkreten Plan und viel Empathie – so machen wir das Land gerecht.

Solidarisch kämpferische Grüße

Thomas
für das Team der LINKEN Einhornfabrik

PS: Heute 18 Uhr findet der erste Einhorn-Talk auf Zoom statt. Wer sich zuschalten möchte:

Thema: Einhornfabrik
Uhrzeit: 1.Juli.2021 06:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien

Einwahl-Link: https://us02web.zoom.us/j/88195952768?pwd=Sld5QlNUTkZxV0V6OFREd09nYWd0UT09

Meeting-ID: 881 9595 2768
Kenncode: 304704
Schnelleinwahl mobil
+493056795800,,88195952768#,,,,*304704# Deutschland
+496938079883,,88195952768#,,,,*304704# Deutschland

Einwahl nach aktuellem Standort
+49 30 5679 5800 Deutschland
+49 69 3807 9883 Deutschland
+49 695 050 2596 Deutschland
+49 69 7104 9922 Deutschland
Meeting-ID: 881 9595 2768
Kenncode: 304704
Ortseinwahl suchen: https://us02web.zoom.us/u/kbJSMHRpMT

_______________________________________________________–

-- 
Einhornfabrik mailing list
Einhornfabrik@info.die-linke.de
https://info.die-linke.de/mailman/listinfo/einhornfabrik

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Aufstehen-Basis- Kongress August 21

Gesendet: Donnerstag, 12. August 2021 um 10:46 Uhr
Von: „Die aufstehen-Basis trifft sich“ <info@aufstehen-basis.de>
An: ag-frieden@aufstehen-basis.de
Betreff: aufstehen-Kongress / YouTube / Zuarbeit

Liebe Arbeitsgruppen und Themenraum Teilnehmer,

unser gemeinsamer erster aufstehen-Kongress ist vorbei. Jetzt beginnt die weitere Arbeit.

Bitte reicht bis spätestens 17.08.21 eine maximal 1 1/2- seitige Zusammenfassung eures Themenblockes ein. Die Zusammenfassung sollte beinhalten:

  • aktueller Stand der Probleme

  • wie muss die positive Zukunft aussehen

  • welche Forderungen, Lösungen, alternativen bieten wir an

Dafür könnt ihr Euch die Videos vom Kongress auf YouTube ansehen: hier klicken

Die Verabschiedung der diskutierten Ideen kann dann, nun in einem Dokument festgehalten, in den Druck gehen. Mit diesem „Reader“ werden alle möglichen Formen der Öffentlichkeitsarbeit angegangen werden können. Er ist das Produkt unserer kollektiven Anstrengungen die Bundesrepublik in einen sozialen, ökologischen, friedensorientierten Ort zu verwandeln!

Eure Forderungen und Alternativen  entscheiden mit über den Weg, den wir gemeinsam gehen wollen.

Weitere Informationen zum aufstehen-Kongress gibt es auf www.aufstehen-basis.de .

Telefonisch erreicht Ihr uns bei Fragen bzw. Problemen unter den Telefonnummern 035939-80282 und 0172 7679237

 

Mit solidarischen Grüßen
Orga-Team
für die bundesweiten Tagungen der Vernetzungskonferenz der aufstehen-Basis und den aufstehen-Kongress 2021
Sandra Barczyk (BW), Andreas Butt-Weise (BE), Dominik Hölzer (RLP), Bernhard Hülsmann (NRW), Dieter Küchler (BE), Peter Sauer (SN), Georg Wackenhut (BW)

Treffpunkt der aufstehen-Ortsgruppen und Aktiver der Basis

Ändern Sie Ihr Abonnement    |    Online ansehen

Deine Spende an aufstehen ist herzlich Willkommen!

aufstehen Basis-Trägerverein e.V.

VR-Bank Altenburger Land eG (Deutsche Skatbank)
IBAN: DE70830654080004178904
BIC: GENODEF1SLR
Verwendungszweck: z.B.: Kongress 2021

Vielen Dank für Deine Unterstützung!

a https://aufstehen-basis.de/wp-content/uploads/2021/08/aufstehen-05.08.2021-Kongress-Ablaufplan-aktuell.pdf

Klicke, um auf aufstehen-05.08.2021-Kongress-Ablaufplan-aktuell.pdf zuzugreifen

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Was können wir für die menschliche Familie tun?

English below...

Was können wir für die menschliche Familie tun?

Ihr Lieben

Die Menschheit ist in einer kritischen Phase. Sie war es schon immer, aber wir haben die Möglichkeit, gemäß dem kurzen Manifest von Russell und Einstein das Glück der menschlichen Familie sehr zu mehren, aber es besteht auch die Gefahr eines schlimmen Absturzes. Lest den kurzen Text bitte durch, er ist von dramatischer Logik.

Deshalb sollte jeder an seiner Stelle und auch allgemein für den Frieden und die Überwindung der Krisen werben. Wir brauchen Frieden, eine gesunde Umwelt und gute soziale Verhältnisse. Die Gefährlichkeit von Covid19 ist sehr betont worden, aber die staatlichen Handlungen zeigen auf jeden Fall, dass die Menschheit wirtschaftlich dramatische Entschlüsse fassen kann, was insbesondere für die Umwelt und das Klima und für den Frieden notwendig ist. Auf Grund der Erfindungsfähigkeit des Menschen sind auch wirtschaftlich gute Lösungen möglich, wir müssen nur in Diskussion mit allen Regierungen und Gruppierungen und auf der Basis der Charta der Vereinten Nationen handeln. Zum Beispiel zur Minderung der Klimakatastrophe sollten wir jetzt zügig und konsequent vorgehen. 100% Erneuerbare Energien sind in Deutschland und auch weltweit bei großer Anstrengung laut mehreren Studien nach meiner Überzeugung  schon technisch bis 2030 möglich, der Schaden ist umso kleiner, je schneller wir es schaffen.  Auf das Militär sollten wir so schnell wir möglich verzichten, wobei uns schon Willy Brandt mit der von ihm ausgelösten Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit auf dem Weg dorthin sehr geholfen hat und was uns die Initiative der badischen evangelischen Landeskirche „Sicherheit neu denken“ lehrt.

Die Superreichen, die Milliardäre, die neue feudale Klasse, sind sogar für den Kapitalismus schädlich, wie Roosevelt mit dem New Deal bewiesen hat. Er machte die Reichen etwas ärmer, aber führte dadurch die USA zur Supermacht. Die weltweite menschliche Familie kann im Sinne von Kooperation statt  Konfrontation zu viel besseren Verhältnissen kommen.

Wenn wir uns auf diese Probleme konzentrieren, gehen wir erfreulichen Zeiten entgegen…

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de ,

_____________________________________________-

What can we do for the human family?

Dear ones
Humanity is in a critical phase. It has always been, but we have the possibility, according to the short manifesto of Russell and Einstein, to greatly increase the happiness of the human family, but there is also the danger of a bad crash. Please read the text, it is of dramatic logic.

Therefore, everyone should promote peace and the overcoming of crises in his place and also in general. We need peace, a healthy environment and good social conditions. The dangerousness of Covid19 has been very emphasized, but in any case the state actions show that humanity can make economically dramatic resolutions, which is necessary especially for the environment and the climate and for peace. -Because of man’s inventiveness, economically good solutions are also possible, we just need to act in discussion with all governments and groups and on the basis of the United Nations Charter. For example, to reduce the climate catastrophe, we should now act quickly and consistently. 100% RenewableEnergies According to several studies, 100% renewable energies are possible in Germany with great effort, in my opinion.  We should dispense with the military as quickly as possible. Willy Brandt and the Organization for Security and Cooperation that he initiated helped us a great deal along the way, as does the initiative of the Protestant regional church in Baden, „Rethinking Security„. The super-rich, the billionaires, the new feudal class, are harmful even to capitalism, as Roosevelt proved with the New Deal.  New Deal  He made the rich a little poorer, but thereby led the U.S. to become a superpower.
If we focus on these problems, we are heading for joyful times….
Best regards, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de ,

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Rushworth: Verursacht Covid Hirnschäden?

Verursacht Covid Hirnschäden? https://helmutkaess.de/Wordpress/rushworth-verursacht-covid-hirnschaeden/
Original: https://sebastianrushworth.com/2021/07/26/does-covid-cause-brain-damage/

Der jüngste in der langen Reihe von Versuchen, die Angst der Menschen vor Covid zu maximieren, ist die Behauptung, dass es Hirnschäden verursacht. Und zwar nicht nur bei denjenigen, die eine Zeit lang auf der Intensivstation verbracht haben, sondern bei allen, selbst wenn sie nur eine leichte Erkältung hatten. Diese Behauptung macht derzeit in den sozialen Medien die Runde (offenbar gilt alarmistische Propaganda nur dann als Fehlinformation, wenn sie sich gegen die vorherrschende Meinung richtet). Die Behauptung stammt aus einem Papier, das kürzlich in EClinicalMedicine (einer Tochterzeitschrift von The Lancet) paper that’s recently been published in EClinicalMedicine veröffentlicht wurde. Der Artikel ist recht aufschlussreich über den aktuellen Stand der medizinischen Forschung, weshalb ich es für interessant halte, ihn im Detail zu lesen.

81 337 Personen mit Wohnsitz im Vereinigten Königreich füllten einen Online-Test zu ihrer kognitiven Funktion aus. Außerdem machten sie Angaben zu ihrem Covid-Status (ob sie glaubten, daran erkrankt zu sein oder nicht, und wie krank sie waren) sowie eine Reihe anderer demografischer Informationen. Die Daten wurden von Januar bis Dezember 2020 erhoben.

12.689 (16 %) der 81.337 Teilnehmer gaben an, dass sie glauben, Covid-19 gehabt zu haben. Sie wurden von den Forschern nach dem Schweregrad der Erkrankung in fünf Kategorien eingeteilt, von „krank ohne Atembeschwerden“ bis „im Krankenhaus und an einem Beatmungsgerät“. Die Ergebnisse dieser fünf Kategorien wurden dann mit den Ergebnissen der 68 648 Personen verglichen, die nicht glaubten, an Covid erkrankt zu sein.

Der Grund, warum die Studie so viel Aufsehen erregt, liegt in den Ergebnissen. Alle fünf Kategorien der „Ich glaube, ich habe Covid gehabt“-Kategorien schnitten beim Test der kognitiven Funktionen schlechter ab als die Kategorie „Ich glaube nicht, dass ich Covid gehabt habe“. Der Leistungsabfall korrelierte mit dem Schweregrad der Erkrankung, wobei die Personen, die an einem Beatmungsgerät waren, am schlechtesten abschnitten – den Forschern zufolge entsprachen ihre Ergebnisse einer Verringerung um sieben Punkte in einem IQ-Test. Wenn wir davon ausgehen, dass die Gruppe der Nicht-Koviden einen IQ von 100 hat, würde dies bedeuten, dass die Gruppe, die an einem Beatmungsgerät war, einen IQ von 93 hat.

Ok, offen und geschlossen, richtig? Mit einer Hustenerkrankung wird man dümmer, und je schwerer die Krankheit ist, desto dümmer wird man. Nun, nicht ganz.

Zunächst einmal muss darauf hingewiesen werden, dass es sich um eine Beobachtungsstudie handelt. Beobachtungsstudien können in der Regel nichts über Ursache und Wirkung aussagen, da die Teilnehmer nicht nach dem Zufallsprinzip den verschiedenen Gruppen zugewiesen wurden (wie es bei einer randomisierten kontrollierten Studie der Fall gewesen wäre) because the participants haven’t been randomly assigned to the different groups (as they would have been in a randomized controlled trial). . Das Unvermögen, Schlussfolgerungen über Ursache und Wirkung zu ziehen, gilt insbesondere dann, wenn der Unterschied zwischen den Gruppen gering ist, wie es in dieser Studie der Fall ist. Es könnten durchaus größere Unterschiede zwischen den Gruppen bestehen, die die Leistungsunterschiede bei den kognitiven Funktionstests erklären.

Wenn wir uns die demografischen Daten ansehen, sehen wir, dass dies tatsächlich der Fall ist, insbesondere wenn es um chronische Erkrankungen geht. Chronische Lebererkrankungen (wie z. B. Leberzirrhose) traten häufiger bei denjenigen auf, die glaubten, Covid gehabt zu haben, und die relative Häufigkeit nahm zu, je schwerer die Personen an Covid erkrankt waren. Auch chronische Lungenerkrankungen (wie COPD) und chronische Nierenerkrankungen variierten mit dem Schweregrad der Koviszidose. Diese zugrundeliegenden Krankheiten könnten für sich genommen die Ergebnisse so stark verfälschen, dass sie die in der Studie festgestellten Unterschiede in der kognitiven Leistungsfähigkeit erklären. Menschen mit chronischen Grunderkrankungen haben eine schlechtere kognitive Funktion, und es ist auch wahrscheinlicher, dass sie schwer erkranken, wenn sie Kovidose bekommen. Nur weil man eine Korrelation feststellt, heißt das nicht, dass es eine kausale Beziehung gibt!

Die Gruppen unterschieden sich auch im Hinblick auf den Anteil der ADHS-Betroffenen in jeder Kategorie. Bei den Personen, die nicht glaubten, dass sie Kovid hatten, war die Wahrscheinlichkeit, dass sie ADHS hatten, geringer als bei den Personen, die glaubten, dass sie Kovid hatten. Merkwürdigerweise korrelierte der Schweregrad der Erkrankung recht eng mit der Wahrscheinlichkeit, ADHS zu haben. Dies ist von Bedeutung, da Menschen mit ADHS wahrscheinlich in vielen Bereichen eines kognitiven Funktionstests unterdurchschnittlich abschneiden. Wenn die Forscher wollten, hätten sie dies als Beweis dafür interpretieren können, dass Covid ADHS verursacht. Das taten sie aber nicht, denn das wäre dumm. Doch genau dieselbe Logik (Korrelation zwischen zwei Variablen in Beobachtungsdaten) wurde verwendet, um zu behaupten, dass Covid Hirnschäden verursacht.

Es ist erwähnenswert, dass es bei all den möglichen Störfaktoren, nach denen die Autoren der Studie die Teilnehmer gefragt haben und die sie zu berücksichtigen versuchten, noch viele weitere gibt, nach denen sie nicht gefragt haben und die ebenfalls die Ergebnisse der Studie erklären könnten. Verunreinigungen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden, weshalb aus reinen Assoziationsdaten keine Schlüsse über Ursache und Wirkung gezogen werden sollten.

Zweitens muss darauf hingewiesen werden, dass es sich bei dieser Studie um eine Querschnittsstudie handelt. Mit anderen Worten, die Teilnehmer wurden nur zu einem Zeitpunkt auf ihre kognitiven Funktionen getestet. Das macht es an sich schon unmöglich, etwas darüber zu sagen, ob die Leistung der Teilnehmer nach der Einnahme von Covid abgenommen hat, denn wir wissen nicht, wie ihre Leistung vor der Einnahme von Covid war. Wenn man wissen will, ob sich etwas im Laufe der Zeit verändert hat, muss man eine Längsschnittstudie durchführen, bei der man die Teilnehmer mehrmals testet.

Die Tatsache, dass es sich bei der Studie um eine Beobachtungs- und Querschnittsstudie handelte und dass es große grundlegende Unterschiede zwischen den Gruppen gab, reicht schon aus, um jegliche Behauptung zu disqualifizieren, dass diese Studie nachweisen kann, dass Covid Hirnschäden verursacht. Aber es kommt noch schlimmer. Sehr viel schlimmer.

Ein großes Problem der Studie besteht darin, dass bei 97 % (!) der Personen, die glaubten, Covid gehabt zu haben, keine Tests zur Bestätigung der Diagnose durchgeführt wurden. Von den 12 689 Personen, die dachten, sie hätten Covid, hatten nur 386 tatsächlich eine bestätigte Diagnose. Die einzige Gruppe, in der die Mehrheit einen positiven Test hatte, der bestätigte, dass sie an Covid erkrankt war, war die Gruppe, die in einer Intensivstation an einem Beatmungsgerät lag! Wenn man nicht einmal sicher sein kann, dass 97 % der Teilnehmer tatsächlich die Krankheit hatten, über die man Schlüsse zu ziehen versucht, dann hat man wirklich kein Bein, auf dem man stehen kann.

Ich denke, es lohnt sich, daran zu denken, dass selbst in der Hochphase der Kovidose nur etwa 20 % der Kovidose-Tests positiv ausfielen. Mit anderen Worten: Selbst als sich Covid am stärksten ausbreitete, hatten die meisten Menschen, die eine Atemwegsinfektion hatten, kein Covid. Sie hatten etwas anderes. Es ist daher vernünftig anzunehmen, dass mindestens 80 % der 97 % (d. h. mindestens 78 % der Teilnehmer), die glauben, Covid zu haben, es in Wirklichkeit nicht hatten. Das bedeutet, dass die Studie Schwachsinn ist und keinerlei Aussagen über Covid machen kann. Und doch tut sie es. Und sie wurde in einer Fachzeitschrift mit Peer Review veröffentlicht.

Für mich besteht die wichtigste Lehre hier darin, dass wir derzeit in einer Welt leben, in der Junk-Wissenschaft nicht in Frage gestellt und in von Experten begutachteten Zeitschriften veröffentlicht wird, solange sie die vorherrschende Meinung stützt. Wenn diese Studie beispielsweise behauptet hätte, dass Gesichtsmasken nicht funktionieren, wäre sie für immer in der Pre-Print-Phase stecken geblieben, oder sie wäre, wenn sie jemals veröffentlicht worden wäre, sofort zurückgezogen worden. In den letzten anderthalb Jahren hat sich überdeutlich gezeigt, dass nicht in erster Linie die Qualität der Studien darüber entscheidet, ob und wo sie veröffentlicht werden, sondern vielmehr ihre Akzeptanz bei den Machthabern.

Ich werde in den kommenden Monaten eine Menge neuer Inhalte veröffentlichen. Bitte geben Sie unten Ihre E-Mail-Adresse an, dann erhalten Sie alle künftigen Artikel direkt in Ihren Posteingang, sobald sie veröffentlicht werden.

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Afghanistan und andere Krisen, August 21

Von: Lebenshaus Schwäbische Alb e.V. <newsletter@lebenshaus-alb.de>
Gesendet: Samstag, 17. Juli 2021 08:20
An: Manfred…
Betreff: Trinity Test, Hiroshima, Nagasaki und Bert Brecht mahnen

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Lebenshaus-Newsletter

17. Juli 2021

Liebe Freundinnen und Freunde,

gestern vor 76 Jahren gab es auf dem Testgelände der US-Army in der Wüste des Staates New Mexico/USA eine gewaltige Detonation. Am Morgen des 16. Juli 1945 wurde die erste Atombombe der Weltgeschichte gezündet. Der sogenannte „Trinity Test“ war streng geheim. So geheim, dass auch die mehr als 40.000 Menschen, die in den vier Landkreisen ringsherum gelebt haben, nicht gewarnt wurden. Die Spätfolgen waren in vielen Fällen Krebs, auch bei den Nachkommen. Doch das sollte die Verantwortlichen nicht interessieren. Wie auch, hatten sie ja noch ganz andere Pläne. Denn wenige Wochen später folgte die Zündung einer zweiten Bombe, mit der die japanische Stadt Hiroshima zerstört wurde, drei Tage später dann eine dritte über Nagasaki. Diese „Tests“ verursachten Hunderttausende Tote und schwerwiegende Folgen für Überlebende und ihre Nachkommen bis heute.

Seit 1945 befinden wir uns im Atomzeitalter. Und unsere Situation ist äußerst brisant. Die Wissenschaftler:innen des „Bulletin of the Atomic Scientists“ haben aufgrund der aktuellen Atomrüstungspolitik und der Klimaerhitzung die „Weltuntergangsuhr“ für die Menschheit erneut auf hundert Sekunden vor zwölf gestellt. Eine Warnung, dass wir uns also kurz vor dem Abgrund befinden. Höchste Zeit also, sich für das Ende der atomaren Abschreckung einzusetzen und gegen die weitere Erhitzung des Klimas!

Nicht zum ersten Mal folgt an dieser Stelle ein Text von Bertolt Brecht, mit dem er sich 1952, sieben Jahre nach den Verbrechen von Hiroshima und Nagasaki, mit einer Mahnung an den „Völkerkongress für den Frieden“ in Wien wandte. Eine Mahnung, die leider heute noch sehr aktuell ist.

Das Gedächtnis der Menschheit

Das Gedächtnis der Menschheit
für erduldete Leiden ist erstaunlich kurz.
Ihre Vorstellungsgabe für kommende
Leiden ist fast noch geringer.

Die Beschreibungen,
die der New Yorker
von den Gräueln der Atombombe erhielt,
schreckten ihn anscheinend nur wenig.
Der Hamburger ist noch umringt von den Ruinen,
und doch zögert er,
die Hand gegen einen neuen Krieg zu erheben.
Die weltweiten Schrecken der vierziger Jahre scheinen vergessen.
Der Regen von gestern macht uns nicht nass sagen viele.

Diese Abgestumpftheit ist es,
die wir zu bekämpfen haben,
ihr äußerster Grad ist der Tod.
Allzu viele kommen uns schon heute vor wie Tote,
wie Leute, die schon hinter sich haben,
was sie vor sich haben, so wenig tun sie dagegen.

Und doch wird nichts mich davon überzeugen,
dass es aussichtslos ist,
der Vernunft gegen ihre Feinde beizustehen.
Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen,
damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!
Lasst uns die Warnungen erneuern,
und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!
Denn der Menschheit drohen Kriege,
gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind,
und sie werden kommen ohne jeden Zweifel,
wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten,
nicht die Hände zerschlagen werden.

– Bertolt Brecht – geschrieben 1952

Anlässlich der 76. Jahrestage der Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August finden bundesweit zahlreiche Gedenkaktionen statt und ich bitte Sie/Euch, daran teilzunehmen, damit es uns gemeinsam gelingt, ein unübersehbares Zeichen gegen den atomaren Wahnsinn und für ein Ende der atomaren „Abschreckung“ zu setzen. Weitere Informationen finden sich weiter unten.

An dieser Stelle möchte ich nochmals zum Mitmachen an einer Anzeigenaktion von „Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V.“ einladen, auf die ich bereits vor einigen Tagen hingewiesen habe. Mit Unterstützung von möglichst vielen Menschen und Organisationen aus nah und fern werden wir am 5. August eine Anzeige mit dem Aufruf „Hiroshima und Nagasaki mahnen: Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot!“ in Amtsblättern unserer Region auf der Schwäbischen Alb veröffentlichen und, je nach Beteiligung, gerne noch in einer oder zwei Tageszeitungen. Vielen Dank an die bisher rund 50 Personen und  Organisationen, die diese Aktion bereits unterstützen! Wir freuen uns über jegliche Unterstützung für diese und weitere Aktionen. Mehr unter: https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013711.html

Herzliche Grüße

Ihr / Euer
Michael Schmid

PS: Der Newsletter darf gerne an andere Menschen weitergeleitet werden!

Artikel

Nirit Sommerfeld: Alles, was Recht ist

Die deutsch-israelische Jüdin Nirit Sommerfeld berichtet in ihrem aktuellen gebloggten Brief u.a. darüber, dass sie zusammen mit zwei weiteren Betroffenen, dem Journalisten Andreas Zumach und dem Veranstalter des Ulmer Weltladens e.V., Lothar Heusohn, gegen den Vorwurf des Antisemitismus vor Gericht gezogen ist. Allerdings haben sie in erster Instanz verloren. Zum Hintergrund: In Ulm wurde im März 2021 von einem anonymen “Kollektiv 26” zusammen mit Grüner Jugend, Jusos und Deutsch-Israelischer Gesellschaft eine Mail verbreitet, in der u.a. Nirit Sommerfeld und Andreas Zumach als Personen erscheinen, die zu den Ulmer Friedenswochen nicht mehr eingeladen werden sollen. Begründung: Israelhass und Antisemitismus sollen dieses Jahr nicht auf der Agenda der Friedenswochen stehen. Gegen das ablehnende Urteil des Ulmer Landgerichts gehen Nirit Sommerfeld, Andreas Zumach und Lothar Heusohn in Berufung und bitten um solidarische Unterstützung. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013698.html

Eugen Drewermann: „Russland – Wege zum Frieden“

Am 22. Juni 2021 veranstaltete pax christi Münster einen Vortrags- und Diskussionsabend mit Eugen Drewermann. Anlass war, dass sich am 22. Juni 2021 zum 80. Mal der Überfall Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion jährte, der allein in der Sowjetunion mehr als 27 Millionen Todesopfer forderte, vorwiegend in Russland, der Ukraine und Belarus. Drewermann berichtete vor ca. 100 Zuhörer*innen zuerst von sich selbst und von negativer veröffentlichter Meinung gegen ihn, hielt dann aber ein leidenschaftliches Plädoyer für eine friedliche und vertrauensvolle Annäherung an die anscheinend als gegenwärtige Feinde westlicher Kultur ausgemachten Russland und China. Vortrag und Diskussion mit Eugen Drewermann am 22.6. in Münster, Aufzeichnung zum Nachsehen. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013709.html

Jürgen Grässlin: „Frieden schaffen durch Bewegung“

Rede von Jürgen Grässlin zur bundesweiten Friedenswanderung „Frieden in Bewegung“ der Naturfreunde Deutschlands beim Finale in Konstanz am 4. Juli 2021. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013704.html

„Nie mehr schweigen, wenn Unrecht geschieht“ – Zum Abschied von Esther Bejarano

Der Tod der mutigen und scharfen Kritikerin an alten und neuen Nazis sowie am Militarismus, Esther Bejarano, hat ein breites Medienecho hervorgerufen. Über viele Aspekte aus Bejaranos Leben wird aber nicht berichtet. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013714.html

Selbst in der schlimmsten Hochwasserkatastrohe Deutschlands wird keine Klimaschutzkehrtwende von Merkel, Laschet und Co. verkündet

Ja, natürlich ist es zentral wichtig das Mitgefühl für die Opfer und Schäden der furchtbaren Hochwasserkatastrophe der letzten Tage in NRW und Rheinland-Pfalz auszusprechen und ihnen alle erdenkliche Hilfe zukommen zu lassen. Das haben die verantwortlichen Politiker*Innen Merkel, Laschet und andere gut getan. Doch eine Ankündigung ihre eigene Politik zu ändern, die ja über jahrzehntelanges Verhindern einer wirksamen Klimaschutzpolitik genau zu dieser und vielen anderen Katastrophen geführt hat, wenigstens zu überdenken oder gar Schuld einzugestehen für ihr komplettes Versagen im Klimaschutz habe ich nicht vernommen. Von Hans-Josef Fell. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013720.html

Wolfgang Bittner: Frieden und vernünftige Beziehungen mit Russland!

80 Jahre nach dem Überfall Hitler-Deutschlands auf die Sowjetunion steht die nach dem Zweiten Weltkrieg neu gegründete, 1990 mit der DDR vereinigte Bundesrepublik Deutschland an der Seite der USA gegen Russland. Als hätten Russland und Deutschland nicht schon bis zur völligen Erschöpfung unter den Menschheitskatastrophen des Ersten und Zweiten Weltkriegs gelitten. Die USA verfolgen – nicht erst seit 1945 – eine Langzeitstrategie, die allein ihren imperialen Interessen dient. Von Wolfgang Bittner. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013692.html

Deutschland / Russland: entscheidend für die Zukunft Europas!

Nur wenige Politiker und Politikerinnen in Deutschland kennen die Geschichte der kulturellen, politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland so genau wie Antje Vollmer, die sich als junge Frau in der deutschen Friedensbewegung engagiert hatte, über viele Jahre hinweg zu den führenden Köpfen der Partei der Grünen gehört hatte und jetzt einen – vielleicht letzten – Anlauf nimmt, mit ihrem großen Wissen und ihrem tiefgründigen Verständnis für internationale Beziehungen noch etwas zur Entspannung der inzwischen miserablen und hochgefährlichen gegenseitigen Beziehung zwischen Deutschland und Russland beizutragen. Antje Vollmer, die mittlerweile 78jährige deutsche Politikerin und Publizistin, hat ein höchst hörenswertes Interview gegeben. Von Christian Müller. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013701.html

„Nato 2030“ – das freundlich verpackte Programm für den Untergang

Der militärisch-industrielle Sektor der Nato verstärkt seine Anstrengungen, die Militarisierung der Weltpolitik mit der Manipulation der Menschen in ihren Staaten abzusichern. Sie nennen es Sicherheitspolitik, wenn Militärs agieren, obwohl deren Handlungen die Grundlagen des Lebens und des Zusammenlebens untergraben. Die Sicherheitsbedürfnisse des Lebens erfordern demgegenüber das Zusammenwirken der Bewegungen, die sich für die Zukunft des Lebens und damit auch für ein gerechtes, solidarisches und nachhaltiges Leben heute schon engagieren. Die militärischen, sozialen und ökologischen Zukunftsgefährdungen lassen sich nicht isoliert abwenden. Die Brisanz steigert sich noch, da aus der Wissenschaft zu vernehmen ist, dass uns die Zeit zerrinnt, die noch bleibt, um das rettende Ufer zu erreichen. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013694.html

Die Amtszeit der „Klimakanzlerin“ Merkel geht zu Ende. Ihre Klimabilanz ist katastrophal.

Angela Merkel wurde im Oktober 1994 Umweltministerin Deutschlands und hat damals das vollkommen unwirksam gebliebene UN-Klimaschutzabkommen in Kyoto 1997 maßgeblich mitgestaltet. Von 1998 bis 2005 führte sie die Opposition im rot-grünen deutschen Bundestag an und wurde 2005 Kanzlerin, was sie 16 Jahre lang blieb. Ihre gesamte politische Agenda war maßgeblich mit dem Klima- und Umweltschutz verbunden. Viele geben Frau Merkel bis heute das Attribut „Klimakanzlerin“, was suggeriert, sie habe sich in ihrer politischen Laufbahn wirkungsvoll für den Klimaschutz eingesetzt. Doch seit Frau Merkel als Umweltministerin und „Klimakanzlerin“ tätig ist, hat sich die Erde massiv aufgeheizt. Ihre Politik hat dazu beigetragen. Von Hans-Josef Fell. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013710.html

EURATOM – Das europäische „Grundgesetz“ zum Ausbau der Atomkraft

Die Öffentlichkeit fragt sich immer lautstarker, warum in der EU und benachbarten Ländern der Ausbau der Atomenergie noch immer auf der politischen Agenda steht: in Tschechien, Ungarn, Polen, Slowakei, Ukraine, Türkei, Finnland, Großbritannien, Russland, Frankreich u.a. Schließlich produziert die Atomenergie wesentlich teurer Strom als Erneuerbare Energien, und die Gefahr eines Supergaus oder Terroranschlags ist weiterhin hoch. Die Frage nach dem Atommüll-Endlager ist weiterhin ungeklärt, und noch immer werden beim Uranbergbau ganze Landstriche radioaktiv verseucht. Außerdem sind Atomkraftwerke die Quelle des waffenfähigen Urans für neue Atombomben. Von Hans-Josef Fell. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013718.html

„Fit for 55“-Paket der EU: 65-Prozent weniger Emissionen sind Messlatte

Am morgigen Mittwoch wird die EU-Kommission ihr Maßnahmenpaket „Fit for 55“ vorstellen. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bewertet das Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2030 auf mindestens 55 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren, als zu niedrig. Olaf Bandt, Vorsitzender des BUND: „Wir nehmen erste Ambitionen wahr, doch um die Klimaerhitzung auf maximal 1,5 Grad zu begrenzen, muss die EU ihre Emissionen bis 2030 um mindestens 65 Prozent reduzieren. Klimaextreme und damit verbundene Katastrophen sind längst tragischer Alltag. Und die Kommission hat die Menschen auf ihrer Seite: Das aktuelle Eurobarometer bekräftigt den Willen der EU-Bevölkerung, die Treibhausgasemissionen auf ein Minimum zu reduzieren.“ >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013719.html

Bericht des UN-Sonderberichterstatters Michael Lynk

Der UN-Sonderberichterstatter für die besetzten Palästinensischen Gebiete, Michael Lynk, hat einen besonders ausführlichen und überzeugenden Bericht an den UN-Menschenrechtsrat veröffentlicht. Dieser jüngste UN-Bericht dokumentiert die sich verschärfende Entwicklung in Israel/Palästina in den letzten Monaten. Das Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern (BIP) e.V. hat für seinen wöchentlichen Newsletter Teile des Berichts übersetzt und zusammengefasst. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013713.html

SIG Sauer muss wegen illegaler Waffenexporte historische 11 Millionen Euro zahlen

Im Fall illegaler SIG Sauer-Kleinwaffenexporte von Deutschland über die USA nach Kolumbien hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe das Unternehmen zu einer Zahlung von mehr als 11 Millionen Euro verpflichtet und damit das Urteil des Landgerichts Kiel weitestgehend bestätigt. Die Verurteilung zur Zahlung dieser historischen Summe ist ein riesiger Erfolg der „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“, die den Prozess mit ihrer Strafanzeige aus dem Jahr 2014 angestoßen hatte. Noch vor der Urteilsverkündung am 1. Juli 2021 hat Jürgen Grässlin auf dem Markplatz in Karlsruhe eine Rede gehalten, die hier ebenfalls dokumentiert wird. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013696.html

Von der „Afghanisierung“ des Krieges

Was hat die NATO in den letzten zwanzig Jahren in Afghanistan erreicht? Die Antwort ist bitter: Praktisch nichts. Das Scheitern der Militärintervention war vorhersehbar. Realistische Szenarien nach dem Abzug der internationalen Truppen sind es ebenso. Der Krieg wird fortgeführt werden – auf Schultern der Afghanen. Von Emran Feroz. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013697.html

Interventionskriege sind das Gegenteil von Sicherheitspolitik

Eine Lehre aus dem desaströsen Afghanistan-Krieg muss sein: Armeen dürfen nicht in die Rolle geraten, politische Probleme regeln zu sollen, die sie nicht auflösen können. Die einzig verantwortbare Strategie muss sich den Konflikt-Ursachen zuwenden. Von Bernhard Trautvetter. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013708.html

Afghanistan: Auf verlorenem Posten

Schon einmal versank das Land nach dem Abzug von Besatzungstruppen im Bürgerkrieg – doch diesmal wird es anders. Von Lutz Herden. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013715.html

Türkei: Verein für Kriegsdienstverweigerung veröffentlicht bedeutsame Studie zur Lage der Kriegsdienstverweigerer

Gestern veröffentlichte der in Istanbul ansässige Verein für Kriegsdienstverweigerung (Vicdani Ret Derngi) eine umfangreiche Studie zur Lage der Kriegsdienstverweigerer in der Türkei. „Der Bericht“, so der Verein in seiner Pressemitteilung, „beschreibt detailliert die Menschenrechtsverletzungen und die strafrechtlichen Verfolgungen, denen sich Kriegsdienstverweigerer in der Türkei ausgesetzt sehen.“ Die der NATO angehörende Türkei hat eine Wehrpflicht mit einem in der Regel sechsmonatigen Militärdienst und erkennt die Kriegsdienstverweigerung nicht an. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013705.html

Leonardo Boff: Die derzeitige Regierung Bolsonaro hat dem indigenen Volk den Tod gebracht

Die Verachtung, die der derzeitige Präsident gegenüber den Indigenen zeigt, ist berüchtigt. Er betrachtet sie als Untermenschen, und am 1. Dezember 2018 sagte er ganz deutlich: „Unser Projekt für die Indios ist es, sie uns gleich zu machen“. Und weiter: „Es wird keinen Zentimeter für indigene Reservate oder Quilombolas geben“. Das Perverseste war, den Vorschlag zur Verfassungsänderung (PEC) nicht zu billigen, der ihnen Trinkwasser bringen sollte, die grundlegende Maßnahme gegen Covid-19. Das ist beabsichtigter Tod. Vor Tagen, in diesem Monat Juni, bei einer friedlichen Demonstration mehrerer ethnischer Gruppen, wurden sie in Brasilia mit Repression, Gummigeschossen und Tränengas empfangen. Sie wurden völlig im Stich gelassen, sodass 163 Dörfer verschiedener Ethnien verseucht wurden und 1.070 Menschen ums Leben kamen. Von Leonardo Boff. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013700.html

Atomwaffen verstoßen eklatant gegen Völkerrecht

Die Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“ erinnert am 8. Juli mit bundesweiten Aktionen und in Kooperation mit den deutschen „Mayors for Peace“ an den 25. Jahrestag des Rechtsgutachtens des Internationalen Gerichtshofs zu Atomwaffen. Der Gerichtshof hatte am 8.7.1996 festgestellt, dass die Drohung mit Atomwaffen und deren Einsatz generell völkerrechtswidrig sind, da dies den fundamentalen Regeln des humanitären Völkerrechts widerspreche. Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hatte das Gutachten in Auftrag gegeben. „Es ist skandalös, dass die Bundesregierung auch 25 Jahre nach diesem Gutachten immer noch an der nuklearen Teilhabe in der NATO festhält und diese durch modernisierte Atombomben und neue Trägerflugzeuge zementieren will. Stattdessen muss Deutschland dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten“ – so Martin Singe, Sprecher der Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“. Dies gebiete auch der Vertrag zur Nichtverbreitung von Nuklearwaffen, dem Deutschland 1975 beigetreten ist. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013702.html

Amokläufe: Überbau für namenlosen Hass

Nach einem Messerangriff wie in Würzburg beruhigen wir uns mit einfachen, aber ungenügenden Erklärungen. Von Götz Eisenberg. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013707.html

PRO ASYL prangert an: Schwarz-Rot trennt Flüchtlingsfamilien auf Jahre. Das Warten muss ein Ende haben!

Zum Ende der Legislaturperiode zieht PRO ASYL eine kritische Bilanz zum Familiennachzug für Geflüchtete und wirft der schwarz-roten Koalition vor, das Zusammenkommen von getrennten Flüchtlingsfamilien systematisch zu verhindern und Mütter, Väter und Kinder in schier endlose Warteschleifen zu verbannen. Aber: Das Grundrecht auf Familie gilt für alle, das Warten muss ein Ende haben. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/013717.html

Hinweise

Bitte um Prozesskostenunterstützung gegen Vorwurf des Antisemitismus

Andreas Zumach bittet in einer Mail um finanzielle Unterstützung in einem Prozess, den er gemeinsam mit der deutsch-israelischen Jüdin Nirit Sommerfeld und dem Veranstalter des Ulmer Weltladens e.V., Lothar Heusohn, gegen den Vorwurf des Antisemitismus führt. Ihre Klage ging in erster Instanz verloren. Zum Hintergrund: In Ulm wurde im März 2021 von einem anonymen “Kollektiv 26” zusammen mit Grüner Jugend, Jusos und Deutsch-Israelischer Gesellschaft eine Mail verbreitet, in der u.a. Nirit Sommerfeld und Andreas Zumach als Personen erscheinen, die zu den Ulmer Friedenswochen nicht mehr eingeladen werden sollen. Begründung: Israelhass und Antisemitismus sollen dieses Jahr nicht auf der Agenda der Friedenswochen stehen. Gegen das ablehnende Urteil des Ulmer Landgerichts gehen Nirit Sommerfeld, Andreas Zumach und Lothar Heusohn in Berufung und bitten um solidarische Unterstützung. Mehr dazu:

Für alle, die es genau wissen wollen, hier die Dokumentation als PDF-Anhänge:

  1. Mail vom 9. März 2021 Ulm: https://ogy.de/emc5

  2. Brief von Heusohn an Verleumder: https://ogy.de/q8is

  3. Südwest Presse: Worte, die wie Gift wirken: https://ogy.de/ejrp

  4. Urteil LG Ulm: https://ogy.de/lehf

  5. Stellungnahme von Zumach, Heusohn, Sommerfeld: https://ogy.de/hdlb

Siehe ebenfalls:

Bitte um Unterstützung: AUFRUF in Zeitungsanzeigen „Hiroshima und Nagasaki mahnen: Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot!“

Die verbrecherischen Atombombenabwürfe von Hiroshima und Nagasaki jähren sich 2021 zum 76. Mal. Diese Jahrestage erinnern uns daran, uns möglichst so zu engagieren, damit solche Tragödien sich nicht wiederholen. Allerdings: Die Wissenschaftler:innen des „Bulletin of the Atomic Scientists“ haben aufgrund der aktuellen Atomrüstungspolitik und der Klimaerhitzung die „Weltuntergangsuhr“ für die Menschheit erneut auf hundert Sekunden vor zwölf gestellt. Demnach befinden wir uns also kurz vor dem Abgrund. Höchste Zeit also, sich für das Ende der atomaren Abschreckung einzusetzen und gegen die weitere Erhitzung des Klimas!

Anlässlich der Gedenktage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 76 Jahren werden wir als Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie e.V. mit Unterstützung von vielen Menschen und Organisationen aus nah und fern am 5. August eine Anzeige mit dem Aufruf „Hiroshima und Nagasaki mahnen: Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot!“ in Amtsblättern unserer Region auf der Schwäbischen Alb veröffentlichen und je nach Beteiligung gerne noch in einer oder zwei Tageszeitungen. Dafür bitten wir um weitere Unterstützung! >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013711.html

Lebenshaus Schwäbische Alb gehört zu den Erstunterzeichnern dieses Aufrufs „Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot!“ der Pacemakers und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Baden-Württemberg. Dieser Aufruf wird am 7. August als Zeitungsanzeigen in der taz und der FAZ erscheinen. Wir bitten darum, diese Aktion als Einzelperson bzw. Organisation ebenfalls zu unterstützen. Mehr unter >> http://pace-makers.de/html/marathon21_aufruf_formular.html

Termine

:: 25.07.-09.08.2021 – 12. Internationale Öffentliche Fastenaktion bis zum Abzug der Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika aus Deutschland (Büchel)

12. Internationale Öffentliche Fastenaktion bis zum Abzug der Atomwaffen der Vereinigten Staaten von Amerika aus Deutschland (Büchel) mit 3 Stationen: 25-27.07. Emden; 29.07.-06.08. Köln; 08.-09.08. beim Atomwaffenlager in Büchel, VA://Träger der Fastenaktion ist die Regionalgruppe des Internationalen Versöhnungsbundes Cochem-Zell/Initiativkreis gegen Atomwaffen. >> http://fastenkampagne.blogspot.com/

:: 31.07.-07.08.2021 – FriedensFahrradTour-2021

FriedensFahrradTour-2021 „Auf Achse für Frieden und Abrüstung – Friedliches Franken“, Route: Nürnberg über Fürth, Erlangen, Bamberg, Schweinfurt, Hammelburg nach Würzburg, [Flyer siehe hier], VA: DFG-VK Bayern [Ansprechpartner: Willi Rester oberpfalz@dfg-vk.de] >> http://www.dfg-vk-bayern.de/friedensradtour.html

:: 06.08.2021ff. – bundesweit zum Hiroshima- und Nagasaki-Gedenktag am 6. & 9. August 2021: Hiroshima und Nagasaki mahnen

Das Netzwerk Friedenskooperative stellt eine umfangreiche Übersicht zu den Aktivitäten rund um den 76. Hiroshima / Nagasaki-Gedenktag zur Verfügung
>> https://www.friedenskooperative.de/hiroshimatag2021

:: 06.08.2021 – 18:30 Uhr, Stadtbrunnen in Gammertingen: „76 Jahre Hiroshima und Nagasaki mahnen: Unsere Stimme für das Atomwaffenverbot!“

Am Freitag, 6. August 2021, findet anlässlich der 76. Jahrestage der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki eine Kundgebung am Stadtbrunnen in der Sigmaringer Straße in Gammertingen statt, u.a. mit Redebeiträgen und Musik. Gemeinsam mit zahlreichen Aktionen an vielen Orten wollen wir damit sichtbar an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki erinnern und einen deutschen Beitritt zum UN-Atomwaffenverbot fordern! >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013716.html

:: 05.09.2021 – Beginn 100 Sekunden vor 12 Uhr in Büchel: Menschenkette gegen Atomwaffen

Menschenkette gegen Atomwaffen von 11.58-16 Uhr, vom Industriegebiets Büchel zum Haupttor des Atomwaffenlagers in Büchel. Mit der Menschenkette gegen Atomwaffen soll die zentrale Aktion der Friedensbewegung im Vorfeld der Bundestagswahl stattfinden und damit der enormen Unterstützung für das Atomwaffenverbot Ausdruck verliehen werden. Nur durch verstärkten öffentlichen Druck können wir dafür sorgen, dass sich die kommende Bundesregierung für den Beitritt zum Verbotsvertrag ausspricht. VA: Kampagne „Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt“. Mehr >> https://ogy.de/zrrc

:: 22.-24.09.2021 – Evang. Akademie Baden Bad Herrenalb Tagung: Weltinnenpolitik und Internationale Polizei. Von militärischer zu ziviler und polizeilicher Sicherheitspolitik

Seit 2013 befindet sich die Evangelische Landeskirche in Baden auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens. 2017 stellte im Rahmen dieses Prozes­ses die Evangelische Studiengemeinschaft e.V. (FEST) eine Just-Policing-Studie vor. 2018 veröffentlichte die Landeskirche das Szenario „Sicherheit neu denken – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“, das seit 2019 von einer bundesweiten Initiative von 34 deutschen und drei europäischen Organisationen in die gesellschaftliche, kirchliche und politische Debatte eingebracht wird. Bei der Tagung wird der Entwurf einer „Zielperspektive Internationale Polizei“ vorgestellt und breit diskutiert. Mehr >> https://ogy.de/lo5q

:: 16./17.10.2021 – Evang Gemeindehaus Gammertingen Tagung 2021: „We shall overcome!“ Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht. Drei biografische Zugänge

Bei der Tagung von Lebenshaus Schwäbische Alb – Gemeinschaft für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie am 16. Oktober 2021 in Gammertingen werden u.a. Klaus Pfisterer, Thomas Gebauer und Karen Hinrichs über ihr langjähriges Engagement berichten und anhand ihrer persönlichen Lebensgeschichte auf Fragen eingehen werden wie etwa: Wodurch bist Du zu Deinem Engagement gekommen? Welche konkreten Erfahrungen hast Du dabei gemacht? Gibt es Erlebnisse bzw. Ereignisse, die Du als Niederlagen und Erfolge erlebt hast? Wie hast Du Höhen und Tiefen verarbeitet? Woraus schöpfst Du Lebensmut für Dein langfristiges Engagement? Hast Du Visionen? Welche Perspektiven siehst Du in einer gewaltbereiten, ungerechten, zerstörerischen Welt? Welche Chancen, eine andere Welt schaffen zu können?

Zu dieser bereits neunten Tagung „‚We shall overcome!‘ Gewaltfrei aktiv für die Vision einer Welt ohne Gewalt und Unrecht“ sind Menschen eingeladen, die sich ermutigen lassen wollen in ihrem eigenen Engagement für eine gerechtere, friedvollere und zukunftsfähige Welt.

In Kombination dazu besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am Abend an einer Szenischen Lesung  „Run Soldier Run“ mit Rudi Friedrich und Talib Richard Vogl sowie zu einer Wanderung auf der Schwäbischen Alb am Sonntag. >> https://www.lebenshaus-alb.de/magazin/aktionen/013623.html

Weitere Termine finden sich u.a.:

Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.

Bubenhofenstr. 3

D-72501Gammertingen

Germany

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Eine Anmerkung in eigener Sache: Da unser Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und Ökologie Geld kostet und es keinerlei Zuschüsse gibt, bitten wir um Spenden an unseren Verein. Wir sind durch das Finanzamt Sigmaringen als gemeinnützig und mildtätig anerkannt (letztmals mit Bescheid vom 25.10.2018). Deshalb sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerabzugsfähig. Eine Spendenbestätigung wird ab 25 € zu Beginn des kommenden Jahres automatisch zugestellt, ansonsten auf Anforderung. ErstspenderInnen bitte unbedingt ihre Anschrift angeben! Danke!!!

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Joseph Stiglitz: „Neoliberalismus und Sparpolitik sind gescheitert“

Verteilungsgerechtigkeit

Joseph Stiglitz: „Neoliberalismus und Sparpolitik sind gescheitert“

https://kontrast.at/joseph-stiglitz-interview/

Der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz hat konkrete Vorschläge, wie wir unsere Wirtschaft umgestalten müssen, damit sie allen dient und nicht nur einer kleinen Elite. Die Spielregeln des Neoliberalismus sind nicht naturgegeben, deshalb können wir sie auch ändern. Im Interview erklärt er, was wir tun müssen.

Kontrast: Herr Stiglitz, Sie argumentieren oft, dass Unternehmen von unserem Wirtschaftssystem profitieren, während die Interessen der Arbeitnehmer vernachlässigt werden. Warum ist das so?

Joseph Stiglitz: Unser jetziges Wirtschaftssystem ist nicht alternativlos, sondern das Ergebnis von Spielregeln, die wir über die letzten 40 Jahren neu geschaffen haben. Und zwar in einer Weise, welche Arbeiter benachteiligt und den Machtausbau von Unternehmen fördert.

Für Joseph Stiglitz ist die Kombination aus Neoliberalismus und Sparpolitik gescheitert

Kontrast: Warum ist die Mehrheit der Konservativen und Rechten für Sozialkürzungen, während sie den großen Unternehmen und den reichsten Teilen der Gesellschaft ein Geschenk nach dem anderen bereiten?

Joseph Stiglitz: Ich denke, es ist hauptsächlich Eigeninteresse. Die Menschen, die von diesen Maßnahmen profitieren, denken offensichtlich, dass diese Richtung gut funktioniert. Denn es funktioniert ja gut für sie. Dahinter steht natürlich auch eine Ideologie, eine Überzeugung. Eine echte Überzeugung, dass diese Maßnahmen zum Wohl aller Teile der Gesellschaft sind. Aber ich denke, am wichtigsten ist es zu erkennen, dass unser Wirtschaftssystem ein Experiment war, das jetzt seit einem Drittel des Jahrhunderts oder sogar mehr noch läuft.

Es ist das Experiment des Neoliberalismus und der Sparpolitik und dieses Experiment hat einfach nicht funktioniert.

Die Fehler sind nicht nur in der Vergangenheit aufgetreten, nicht nur in einem Land, sondern in einem Land nach dem anderen. Deshalb müssen wir uns eingestehen, dass dieses Experiment gescheitert ist und diese Ideen fehlerhaft sind. Jetzt müssen wir bestrebt alternative Ideen und alternative politische Konzepte zu entwickeln.

Kontrast: Wie müssen die Regeln der Marktwirtschaft geändert werden, damit sie uns allen und nicht in erster Linie den reichsten Teilen der Gesellschaft dienen?

Joseph Stiglitz: Eine politische Veränderung ist notwendig. Die Politik muss funktionieren! Aktuell ist es in den USA so, dass der Einfluss des Geldes auf die Politik ein großes Hindernis für einen positiven Wandel ist. Da gibt es nicht nur den direkten Einfluss durch Lobbying, „Drehtür-Effekt“ und Wahlkampffinanzierung, sondern auch den indirekten Einfluss durch die die Medien.

Große Teile der Medien werden von sehr reichen Menschen kontrolliert. Und die benutzen die Medien, um ihre Sichtweisen zu propagieren.

Joseph Stiglitz will einen Green New Deal für unsere Welt

Kontrast: Was halten Sie von dem Vorschlag eines Green New Deal?

Joseph Stiglitz: Ja, was wir jetzt brauchen, ist ein weltweiter Green New Deal. Das Wort Green New Deal betont ja zwei Dinge: Erstens, dass wir den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft schaffen müssen, denn wir müssen innerhalb der natürlichen Grenzen unseres Planeten leben. Wir haben keine Alternative.

joseph stiglitz interview

Joseph Stiglitz fordert einen Green New Deal (Foto: Jérémy Barande 2019/ Ecole polytechnique Université Paris-Saclay – CC BY-SA 2.0)

Aber der Begriff New Deal bezieht sich auch auf, was passiert ist, als wir 1932 in den USA gegen die „Große Depression“ kämpften. Damals war eine massive Mobilisierung von Ressourcen notwendig. So eine Anstrengung wird auch jetzt notwendig sein. Um unseres Planeten zu retten, reichen kleine Optimierungen nicht aus. Wir brauchen eine neue Lösung und es muss eine umfassende Lösung sein. Wir brauchen eine Reihe von Maßnahmen, die es uns ermöglichen, der Dringlichkeit der Situation zu begegnen, vor welche uns die Klimakrise stellt.

Kontrast: Wer sind Ihrer Meinung nach potenzielle Verbündete für den Umbau der Wirtschaft zu einem gerechteren System?

Joseph Stiglitz: Ich denke, unsere natürlichen Verbündeten im Kampf für die Umstrukturierung unserer Wirtschaft sind die überwiegende Mehrheit aller Bürger. Arbeiter, die nicht am Wohlstand teilhaben, werden natürlich ein wichtiger Bestandteil dieser Anstrengung sein. Diejenigen, die sich um ihre Zukunft sorgen, um jene ihre Kinder, um die Zukunft unseres Planeten – auch sie wissen, dass wir unser Wirtschaftsmodell ändern müssen. Auch Menschen – egal ob arm oder reich – die soziale Werte vertreten, wie etwa Gerechtigkeit, Fairness innerhalb und zwischen den Generationen werden unsere Ziele unterstützen. Also denke ich, dass die Mehrheit der Bevölkerung  zustimmt, dass eine Veränderung der Wirtschaft notwendig ist – darunter viele, die an der Spitze der Einkommensverteilung stehen.

Wir müssen einen Machtausgleich schaffen – weniger Macht für Unternehmen, mehr für ArbeiterInnen

Kontrast: Welche Wirtschaftspolitik empfehlen Sie progressiven Kräften in Europa und weltweit?

Joseph Stiglitz: In meinen beiden Büchern „People, Power and Profits“ und „Rewriting the Rules of European Economy“, habe ich einen ziemlich umfangreiche Plan für eine neue Wirtschaftsweise vorgelegt. Es gibt jedoch kein Wunderheilmittel. Ein Unterfangen von diesem Ausmaß bedarf einer Vielzahl von Ansätzen und Strategien, die ein gesellschaftliches Umdenken fördern. Dieses Umdenken muss unsere Sichtweise von Makroökonomie, Mikroökonomie, Globalisierung und Sozialpolitik umfassen.

In Anbetracht der aktuellen Situation bin ich der Meinung, dass der Machtausgleich ein Schlüsselthema ist. Während Unternehmen zu mächtig sind, haben Arbeiter zu wenig politische Macht. Dazu hat der Umweltschutz eine zu geringe Priorität. Ein Machtausgleich muss also ein zentraler Punkt der angestrebten gesellschaftlichen Veränderung sein. Dieser Ausgleich muss außerdem ein Umdenken der Beziehung zwischen der Privatwirtschaft und dem Staat und der Zivilgesellschaft beinhalten.

Kontrast: Was kann man als Einzelner tun, um auf ein gerechteres Wirtschaftssystem hinzuarbeiten?

Joseph Stiglitz: Es gibt viele Dinge, die man tun kann – sowohl auf individueller Ebene, als auch als Bürger im politischen Bereich. Es ist offensichtlich, dass die angestrebten Veränderungen politisches Handeln erfordern. Die Vorbedingung dafür ist politisches Engagement. In die meisten Länder ist die Wahlbeteiligung sehr gering. Daraus ergibt sich, dass diejenigen, die über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen, diese benutzen können, um ein Wahlergebnis zu erreichen, das ihrer Weltanschauung entspricht. Deshalb ist es überaus wichtig zu wählen.

Aber wir können auch auf viele andere Arten im täglichen Leben Einfluss auf unser Wirtschaftssystem nehmen: Etwa als Verbraucher, als Arbeitgeber und Arbeiter. Als Verbraucher zum Beispiel, können wir Unternehmen boykottieren, die eine schlechte ökologische Arbeitsweise haben oder sich ihren Mitarbeitern gegenüber schlecht verhalten. Personen, die in Führungspositionen tätig sind, können sicherstellen, dass ihr Unternehmen seine ArbeiterInnen gut behandeln und ihnen anständige Löhne zahlt. Arbeiter können sich mit ihren Kollegen zusammenschließen und gemeinsame Aktionen setzen, sie können sich den Gewerkschaften anschließen. Denn gemeinsam hat ihre Stimme weit mehr Gewicht als die Stimme des Einzelnen.

joseph stiglitz interview; globale Ungleichheit steigt

Der Gini-Koeffizient ist eine Maßzahl für die gesamte Verteilung von Ressourcen und Wohlstand. Je höher der Wert, desto größer die Ungleichheit im Land.

Kontrast: Sie sind einer der renommiertesten Ökonomen weltweit. Was sind Ihre Tipps an junge Ökonomen?

Joseph Stiglitz: Ich denke, das Wichtigste ist sich im Klaren zu sein, dass die Wirtschaft nur ein Mittel zum Zweck ist und nicht ein Zweck in sich selbst. Man sollte immer im Hinterkopf behalten, was das Ziel ist: Den Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen und an diesem Ziel sollte die Wirtschaftsentwicklung gemessen werden. Man sollte also nicht sagen: „Oh, die Wirtschaft entwickelt sich gut, weil das Bruttoinlandsprodukt steigt“. Denn wenn das BIP steigt, ohne dabei nachhaltig zu sein und nur ein kleiner Teil der Gesellschaft davon profitiert, dann ist das keine erfolgreiche Wirtschaft. Meiner Meinung nach ist das eines der wichtigsten Dinge, die junge Ökonomen tun können.

Dieses Interview fand mit der freundlichen Unterstützung des Renner Instituts und der Foundation for European Progressive Studies statt, die Joseph Stiglitz nach Wien eingeladen haben.

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wer bin ich?

Heute morgen, am 4.8-21. habe ich mal wieder versucht, mein ich-Gefühl zu überprüfen. Ich lag im Bett und versuchte, zu denken und zu fühlen. Die meiste Zeit fühlte ich nichts! Da liege ich mit meinem tollen, in Milliarden von Jahren entwickelten Gehirn, mit zusätzlichen vielen Daten, die ich in 75 Jahren gespeichert habe und ich denke und fühle nichts!

Wenn ich Daten hineinwerfe, Daten von heute oder von der Vergangenheit oder  wenn ich in mich hineinfühle, zum Beispiel in meinen Nasenrachenraum, dann fühle ich einen dumpfen Druck oder Kältegefühl an meinem Zeh oder oder … Aber ich brauche ansnscheinend einen Reiz, damit mein System anspringt.

Na ja, vermutlich zehn Jahre werde ich mit meinem Gehirn noch auskommen, bis „ich“ sterbe und aus mir heraustrete und sehe dann hoffentlich, was „wirklich“ ist, wenn ich in das große, anorganische Universum zurückfalle und wieder in Milliarden Jahren denke…

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Afghanistankonferenz

Afghanistankonferenz

Programmentwurf: Joachim: http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/08/2108-Konferenz-Bilanz-des-Afghanistankrieg-Entwurf.odt

jens-peter: http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/08/2108-Programmentwurf-Bilanz-A-Jens-Peter.odt

Steinmeier zum Talibansieg: 2 Minuten…

 

 

 

 

riedensfreund*innen,                                                  3.8.21

Heute um 12 Uhr sind wir zur zweiten Videokonferenz zwecks Vorbereitung der (Zwischen-) Bilanz des NATO-Krieges in Afghanistan verabredet.
Zugang: https://ippnw.collocall.de/b/adm-4hy-ugp
Telefoneinwahl 0351-89695008, Code erst bei Beginn der Sitzung

TO-Vorschlag:

1)Termin-und Raum-Planung (Verschiebung auf späteren Zeitpunkt mit längerer Vorbereitung?)

2) Finanzierung

3) Programm-Entwicklung (Vorschlag Joachim, Jens-Peter, hier noch einmal angehängt); Bildung einer Programm-Kommission zur zeitnahen Umsetzung?)

4) Ankündigung/Öffentlichkeitsarbeit

Anhänge: 1.Konzept Joachim, 2. Bearbeitung Jens-Peter

 

Bis nachher

Matthias

 

TO-Vorschlag:

1)Termin-und Raum-Planung (Verschiebung auf späteren Zeitpunkt mit längerer Vorbereitung?)

2) Finanzierung

3) Programm-Entwicklung (Vorschlag Joachim, Jens-Peter, hier noch einmal angehängt); Bildung einer Programm-Kommission zur zeitnahen Umsetzung?)

4) Ankündigung/Öffentlichkeitsarbeit

Anhänge: 1.Konzept Joachim,

  1. 10 Minuten vorher

Organisator: helmutkss@googlemail.com

helmutkss@googlemail.com
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Überlegungen zu „Krieg mit China“

Ihr Lieben

Und noch etwas im Rausch der Ereignisse dieses Sommers und der Neugründung unseres AK:

Es gibt m.E. hier in Deutschland ein bisschen und weltweit viel mehr eine Stimmung für eine friedliche Revolution angesichts von Klimakrise, Friedenskrise a la China und der Risiken einer weitgehenden Übernahme der Macht durch die Superreichen im Sinne vom „Great Reset“ mit der Nutzung der Covidkrise. Und das hier in Deutschland in der Phase vor einer Bundestagswahl…

Mein Kommentar zu den Überlegungen zum „Krieg mit China“:

Das Manifest von R+E besagt, nie wieder Krieg, und Willy Brandt und Egon Bahr zeigten, dass man mit „wilden Feinden“, der Sowjetunion Breschniews, Frieden schließen kann. China ist die aufstrebende Macht, die auf Verteidigung und auf Selbstständigkeit aus berechtigter Sorge Wert legt und mit Russland Multilateralität auf der Basis der Charta der VN anbietet. Das sollten wir als Deutschland und EU annehmen. Das ist die rechtliche Grundlage und der Weg zu Frieden und Völkerverständigung.

Wir müssen von unserer kolonialen Vergangenheit und  der Ausbeutung anderer Menschen Abschied nehmen und die gemeinsame Zukunft und das gemeinsame Überwinden unserer Krisen anstreben. Gemeinsames Glück ist möglich und die Menschheit kann einer glänzenden Zukunft entgegengehen.

Was haltet Ihr hiervon?

Herzliche Grüße, Helmut

 

 

Krieg mit China

https://www.rand.org/pubs/research_reports/RR1140.html

Krieg mit China

Über das Undenkbare nachdenken

von David C. Gompert, Astrid Stuth Cevallos, Cristina L. Garafola

Forschungsfragen

Welches sind die alternativen Wege, die China und die Vereinigten Staaten vor und während eines Krieges einschlagen könnten?
Welche Auswirkungen hätte jeder dieser Wege auf beide Länder?
Welche Vorbereitungen sollten die Vereinigten Staaten treffen, um die Wahrscheinlichkeit eines Krieges zu verringern und im Falle eines Krieges den Sieg zu sichern und gleichzeitig die Verluste und Kosten zu minimieren?

Ein vorsätzlicher Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und China ist sehr unwahrscheinlich, aber die Gefahr, dass eine falsch gehandhabte Krise Feindseligkeiten auslösen könnte, ist nicht zu übersehen. Obwohl also keiner der beiden Staaten einen Krieg will, haben die Streitkräfte beider Staaten Pläne, einen solchen zu führen. Mit der Verbesserung der chinesischen Fähigkeiten zur Zugangsverweigerung und Gebietsverteidigung (Anti-Access and Area Denial, A2AD) können sich die USA nicht mehr so sicher sein, dass ein Krieg ihrem Plan folgen und zu einem entscheidenden Sieg führen würde. Diese Analyse beleuchtet verschiedene Wege, die ein Krieg mit China nehmen könnte, und deren mögliche Folgen.

Technologische Fortschritte bei der Fähigkeit, gegnerische Streitkräfte anzugreifen, schaffen die Voraussetzungen für eine konventionelle Gegenmacht, bei der jede Seite über die Mittel verfügt, die Streitkräfte der anderen Seite anzugreifen und zu schwächen, und daher einen Anreiz hat, dies umgehend, wenn nicht sogar zuerst zu tun. Dies bedeutet, dass es zu Beginn zu heftigen Gefechten mit hohen militärischen Verlusten auf beiden Seiten kommt, bis eine Seite die Kontrolle erlangt. Gegenwärtig würden die chinesischen Verluste die amerikanischen bei weitem übersteigen, und die Kluft würde bei anhaltenden Kämpfen nur noch größer werden. Im Jahr 2025 könnte dieser Abstand jedoch wesentlich geringer sein. Doch selbst dann könnte China nicht sicher sein, einen militärischen Vorteil zu erlangen, was die Möglichkeit eines langwierigen und zerstörerischen, aber nicht endgültigen Krieges nahelegt. In diesem Fall könnten nichtmilitärische Faktoren – wirtschaftliche Kosten, innenpolitische Auswirkungen und internationale Reaktionen – an Bedeutung gewinnen.

Politische Führer auf beiden Seiten könnten die Schwere des Krieges begrenzen, indem sie ihren jeweiligen Streitkräften befehlen, von schnellen und massiven konventionellen Gegenangriffen Abstand zu nehmen. Die daraus resultierenden begrenzten, sporadischen Kämpfe könnten die militärischen Verluste und den wirtschaftlichen Schaden erheblich verringern. Diese Möglichkeit unterstreicht die Bedeutung einer festen zivilen Kontrolle über die Entscheidungsfindung in Kriegszeiten und der Kommunikation zwischen den Hauptstädten. Gleichzeitig können sich die Vereinigten Staaten auf einen langen und schweren Krieg vorbereiten, indem sie ihre Verwundbarkeit gegenüber chinesischen A2AD-Kräften verringern und Pläne entwickeln, die sicherstellen, dass die wirtschaftlichen und internationalen Folgen zu ihrem Vorteil ausfallen.
Wichtige Erkenntnisse
Wenn die politischen Führer der USA und Chinas nicht auf Gegenstrategien verzichten, wäre die Fähigkeit beider Staaten, den entstehenden Konflikt zu kontrollieren, stark beeinträchtigt

In einem schweren Konflikt würden beide Seiten große militärische Verluste erleiden. Im Jahr 2015 könnten die US-Verluste einen relativ kleinen, aber immer noch bedeutenden Teil der eingesetzten Streitkräfte ausmachen; die chinesischen Verluste könnten viel höher sein als die US-Verluste und einen erheblichen Teil der eingesetzten Streitkräfte ausmachen.
Dieser Unterschied in den Verlusten wird mit der Verbesserung des chinesischen A2AD-Systems schrumpfen. Im Jahr 2025 könnten die USA erhebliche bis schwere Verluste erleiden; die chinesischen Verluste sind zwar immer noch sehr hoch, könnten aber aufgrund der zunehmenden Beeinträchtigung der amerikanischen Angriffsfähigkeiten etwas geringer ausfallen als im Jahr 2015.
Chinas A2AD wird es den USA immer schwerer machen, eine militärisch-operative Dominanz und einen Sieg zu erringen, selbst in einem langen Krieg.

Der Konflikt könnte durch innenpolitische, internationale und wirtschaftliche Faktoren entschieden werden, die in einem langen, schweren Krieg alle zugunsten der Vereinigten Staaten ausfallen würden

Obwohl ein Krieg beiden Volkswirtschaften schaden würde, wäre der Schaden für die chinesische weitaus größer.
Da ein Großteil des westlichen Pazifiks zum Kriegsgebiet würde, würde Chinas Handel mit der Region und dem Rest der Welt erheblich zurückgehen.
Besonders schädlich wäre für China der Verlust der Energielieferungen auf dem Seeweg.
Ein langwieriger Konflikt könnte China einer innenpolitischen Spaltung aussetzen.
Japans verstärkte militärische Aktivitäten in der Region könnten einen erheblichen Einfluss auf militärische Operationen haben.

…..

Empfehlungen

Sowohl die amerikanische als auch die chinesische politische Führung sollte über andere militärische Optionen als Sofortschläge zur Vernichtung gegnerischer Kräfte verfügen.
Die US-amerikanische Führung sollte über die Mittel verfügen, um mit der chinesischen Führung zu konferieren und einen Konflikt einzudämmen, bevor er außer Kontrolle gerät.
Die Vereinigten Staaten sollten sich davor hüten, automatisch sofortige Angriffe auf die chinesische A2AD durchzuführen, und über Pläne und Mittel verfügen, um zu verhindern, dass es zu schweren Feindseligkeiten kommt. Die Einrichtung von “Fail Safe”-Vereinbarungen wird eine endgültige, fundierte politische Zustimmung zu militärischen Operationen garantieren.
Die Vereinigten Staaten sollten die Auswirkungen des chinesischen A2AD durch Investitionen in widerstandsfähigere Streitkräfte (z.B. U-Boote) und in Gegen-A2AD (z.B. Theaterraketen) verringern.
Die Vereinigten Staaten sollten mit ihren wichtigsten Verbündeten, insbesondere Japan, eine Notfallplanung durchführen.
Die Vereinigten Staaten sollten sicherstellen, dass sich die Chinesen der möglichen katastrophalen Folgen bewusst sind, selbst wenn ein Krieg militärisch nicht verloren wird.
Die Vereinigten Staaten sollten ihre Fähigkeit verbessern, intensive militärische Operationen durchzuhalten.
Die amerikanische Führung sollte Optionen entwickeln, um China im Falle eines Krieges den Zugang zu kriegswichtigen Rohstoffen und Technologien zu verwehren.
Die Vereinigten Staaten sollten Maßnahmen ergreifen, um die Unterbrechung der Versorgung mit wichtigen Produkten aus China abzumildern.
Darüber hinaus sollte die US-Armee in landgestützte A2AD-Fähigkeiten investieren, die ostasiatischen Partner ermutigen und in die Lage versetzen, eine starke Verteidigung aufzubauen, die Interoperabilität mit den Partnern (insbesondere Japan) zu verbessern und zur Erweiterung und Vertiefung der militärischen Verständigung und Zusammenarbeit zwischen den USA und China beizutragen, um die Gefahr von Fehleinschätzungen und Fehleinschätzungen zu verringern.

 

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Ein vorsätzlicher Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und China ist sehr unwahrscheinlich, aber die
Gefahr, dass eine falsch gehandhabte Krise Feindseligkeiten auslösen könnte, ist nicht zu übersehen. Daher,
obwohl keiner der beiden Staaten einen Krieg will, haben die Militärs beider Staaten Pläne, einen solchen zu führen. Wie
chinesischen Fähigkeiten zur Zugangsverweigerung und Gebietsverteidigung (A2AD) verbessern, können die Vereinigten
Vereinigten Staaten nicht mehr so sicher sein, dass ein Krieg ihrem Plan folgen und zu einem entscheidenden Sieg führen würde. Diese Analyse beleuchtet verschiedene Wege, die ein Krieg mit China und ihre möglichen Folgen.

Die technologischen Fortschritte bei der Fähigkeit, gegnerische Streitkräfte zu bekämpfen, schaffen Bedingungen für konventionelle Gegenkräfte, wobei jede Seite die Mittel hat
Mittel hat, um die Streitkräfte der anderen Seite anzugreifen und zu schwächen, und daher einen Anreiz hat, dies
unverzüglich, wenn nicht sogar zuerst, zu tun. Dies impliziert heftige frühe Gefechte, mit hohen militärischen
mit hohen militärischen Verlusten auf beiden Seiten, bis eine Seite die Kontrolle erlangt. Gegenwärtig würden die chinesischen Verluste die Verluste der USA bei weitem übersteigen, und die Kluft würde bei anhaltenden Kämpfen nur noch größer werden.
Im Jahr 2025 könnte dieser Abstand jedoch wesentlich geringer sein. Doch selbst dann könnte China nicht sicher sein, einen militärischen Vorteil zu erlangen, was auf die Möglichkeit
eines langwierigen und zerstörerischen Krieges, der jedoch nicht zu einem Ergebnis führt. In diesem Fall würden nichtmilitärische
Faktoren – wirtschaftliche Kosten, innenpolitische Auswirkungen und internationale Reaktionen – an Bedeutung gewinnen.

Die politischen Führer auf beiden Seiten könnten die Schwere des Krieges begrenzen, indem sie ihre ihre jeweiligen Militärs anweisen, von schnellen und massiven konventionellen Gegenangriffen abzusehen Angriffe. Die daraus resultierenden begrenzten, sporadischen Kämpfe könnten die
militärische Verluste und wirtschaftlichen Schaden erheblich reduzieren. Diese Möglichkeit unterstreicht die Bedeutung
der festen zivilen Kontrolle über die Entscheidungsfindung im Krieg und der Kommunikation zwischen den Hauptstädten. Zugleich können sich die Vereinigten Staaten auf einen langen
und schweren Krieg vorbereiten, indem sie ihre Verwundbarkeit gegenüber chinesischen A2AD-Kräften verringern und
Pläne entwickeln, die sicherstellen, dass die wirtschaftlichen und internationalen Folgen zu ihrem Vorteil ausfallen würden.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

https://www.rand.org/pubs/research_reports/RR1140.html

Krieg mit China

Über das Undenkbare nachdenken

von David C. Gompert, Astrid Stuth Cevallos, Cristina L. Garafola

Forschungsfragen

Welches sind die alternativen Wege, die China und die Vereinigten Staaten vor und während eines Krieges einschlagen könnten?
Welche Auswirkungen hätte jeder dieser Wege auf beide Länder?
Welche Vorbereitungen sollten die Vereinigten Staaten treffen, um die Wahrscheinlichkeit eines Krieges zu verringern und im Falle eines Krieges den Sieg zu sichern und gleichzeitig die Verluste und Kosten zu minimieren?

Ein vorsätzlicher Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und China ist sehr unwahrscheinlich, aber die Gefahr, dass eine falsch gehandhabte Krise Feindseligkeiten auslösen könnte, ist nicht zu übersehen. Obwohl also keiner der beiden Staaten einen Krieg will, haben die Streitkräfte beider Staaten Pläne, einen solchen zu führen. Mit der Verbesserung der chinesischen Fähigkeiten zur Zugangsverweigerung und Gebietsverteidigung (Anti-Access and Area Denial, A2AD) können sich die USA nicht mehr so sicher sein, dass ein Krieg ihrem Plan folgen und zu einem entscheidenden Sieg führen würde. Diese Analyse beleuchtet verschiedene Wege, die ein Krieg mit China nehmen könnte, und deren mögliche Folgen.

Technologische Fortschritte bei der Fähigkeit, gegnerische Streitkräfte anzugreifen, schaffen die Voraussetzungen für eine konventionelle Gegenmacht, bei der jede Seite über die Mittel verfügt, die Streitkräfte der anderen Seite anzugreifen und zu schwächen, und daher einen Anreiz hat, dies umgehend, wenn nicht sogar zuerst zu tun. Dies bedeutet, dass es zu Beginn zu heftigen Gefechten mit hohen militärischen Verlusten auf beiden Seiten kommt, bis eine Seite die Kontrolle erlangt. Gegenwärtig würden die chinesischen Verluste die amerikanischen bei weitem übersteigen, und die Kluft würde bei anhaltenden Kämpfen nur noch größer werden. Im Jahr 2025 könnte dieser Abstand jedoch wesentlich geringer sein. Doch selbst dann könnte China nicht sicher sein, einen militärischen Vorteil zu erlangen, was die Möglichkeit eines langwierigen und zerstörerischen, aber nicht endgültigen Krieges nahelegt. In diesem Fall könnten nichtmilitärische Faktoren – wirtschaftliche Kosten, innenpolitische Auswirkungen und internationale Reaktionen – an Bedeutung gewinnen.

Politische Führer auf beiden Seiten könnten die Schwere des Krieges begrenzen, indem sie ihren jeweiligen Streitkräften befehlen, von schnellen und massiven konventionellen Gegenangriffen Abstand zu nehmen. Die daraus resultierenden begrenzten, sporadischen Kämpfe könnten die militärischen Verluste und den wirtschaftlichen Schaden erheblich verringern. Diese Möglichkeit unterstreicht die Bedeutung einer festen zivilen Kontrolle über die Entscheidungsfindung in Kriegszeiten und der Kommunikation zwischen den Hauptstädten. Gleichzeitig können sich die Vereinigten Staaten auf einen langen und schweren Krieg vorbereiten, indem sie ihre Verwundbarkeit gegenüber chinesischen A2AD-Kräften verringern und Pläne entwickeln, die sicherstellen, dass die wirtschaftlichen und internationalen Folgen zu ihrem Vorteil ausfallen.
Wichtige Erkenntnisse
Wenn die politischen Führer der USA und Chinas nicht auf Gegenstrategien verzichten, wäre die Fähigkeit beider Staaten, den entstehenden Konflikt zu kontrollieren, stark beeinträchtigt

In einem schweren Konflikt würden beide Seiten große militärische Verluste erleiden. Im Jahr 2015 könnten die US-Verluste einen relativ kleinen, aber immer noch bedeutenden Teil der eingesetzten Streitkräfte ausmachen; die chinesischen Verluste könnten viel höher sein als die US-Verluste und einen erheblichen Teil der eingesetzten Streitkräfte ausmachen.
Dieser Unterschied in den Verlusten wird mit der Verbesserung des chinesischen A2AD-Systems schrumpfen. Im Jahr 2025 könnten die USA erhebliche bis schwere Verluste erleiden; die chinesischen Verluste sind zwar immer noch sehr hoch, könnten aber aufgrund der zunehmenden Beeinträchtigung der amerikanischen Angriffsfähigkeiten etwas geringer ausfallen als im Jahr 2015.
Chinas A2AD wird es den USA immer schwerer machen, eine militärisch-operative Dominanz und einen Sieg zu erringen, selbst in einem langen Krieg.

Der Konflikt könnte durch innenpolitische, internationale und wirtschaftliche Faktoren entschieden werden, die in einem langen, schweren Krieg alle zugunsten der Vereinigten Staaten ausfallen würden

Obwohl ein Krieg beiden Volkswirtschaften schaden würde, wäre der Schaden für die chinesische weitaus größer.
Da ein Großteil des westlichen Pazifiks zum Kriegsgebiet würde, würde Chinas Handel mit der Region und dem Rest der Welt erheblich zurückgehen.
Besonders schädlich wäre für China der Verlust der Energielieferungen auf dem Seeweg.
Ein langwieriger Konflikt könnte China einer innenpolitischen Spaltung aussetzen.
Japans verstärkte militärische Aktivitäten in der Region könnten einen erheblichen Einfluss auf militärische Operationen haben.

…..

Empfehlungen

Sowohl die amerikanische als auch die chinesische politische Führung sollte über andere militärische Optionen als Sofortschläge zur Vernichtung gegnerischer Kräfte verfügen.
Die US-amerikanische Führung sollte über die Mittel verfügen, um mit der chinesischen Führung zu konferieren und einen Konflikt einzudämmen, bevor er außer Kontrolle gerät.
Die Vereinigten Staaten sollten sich davor hüten, automatisch sofortige Angriffe auf die chinesische A2AD durchzuführen, und über Pläne und Mittel verfügen, um zu verhindern, dass es zu schweren Feindseligkeiten kommt. Die Einrichtung von „Fail Safe“-Vereinbarungen wird eine endgültige, fundierte politische Zustimmung zu militärischen Operationen garantieren.
Die Vereinigten Staaten sollten die Auswirkungen des chinesischen A2AD durch Investitionen in widerstandsfähigere Streitkräfte (z.B. U-Boote) und in Gegen-A2AD (z.B. Theaterraketen) verringern.
Die Vereinigten Staaten sollten mit ihren wichtigsten Verbündeten, insbesondere Japan, eine Notfallplanung durchführen.
Die Vereinigten Staaten sollten sicherstellen, dass sich die Chinesen der möglichen katastrophalen Folgen bewusst sind, selbst wenn ein Krieg militärisch nicht verloren wird.
Die Vereinigten Staaten sollten ihre Fähigkeit verbessern, intensive militärische Operationen durchzuhalten.
Die amerikanische Führung sollte Optionen entwickeln, um China im Falle eines Krieges den Zugang zu kriegswichtigen Rohstoffen und Technologien zu verwehren.
Die Vereinigten Staaten sollten Maßnahmen ergreifen, um die Unterbrechung der Versorgung mit wichtigen Produkten aus China abzumildern.
Darüber hinaus sollte die US-Armee in landgestützte A2AD-Fähigkeiten investieren, die ostasiatischen Partner ermutigen und in die Lage versetzen, eine starke Verteidigung aufzubauen, die Interoperabilität mit den Partnern (insbesondere Japan) zu verbessern und zur Erweiterung und Vertiefung der militärischen Verständigung und Zusammenarbeit zwischen den USA und China beizutragen, um die Gefahr von Fehleinschätzungen und Fehleinschätzungen zu verringern.

 

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Ein vorsätzlicher Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und China ist sehr unwahrscheinlich, aber die
Gefahr, dass eine falsch gehandhabte Krise Feindseligkeiten auslösen könnte, ist nicht zu übersehen. Daher,
obwohl keiner der beiden Staaten einen Krieg will, haben die Militärs beider Staaten Pläne, einen solchen zu führen. Wie
chinesischen Fähigkeiten zur Zugangsverweigerung und Gebietsverteidigung (A2AD) verbessern, können die Vereinigten
Vereinigten Staaten nicht mehr so sicher sein, dass ein Krieg ihrem Plan folgen und zu einem entscheidenden Sieg führen würde. Diese Analyse beleuchtet verschiedene Wege, die ein Krieg mit China und ihre möglichen Folgen.

Die technologischen Fortschritte bei der Fähigkeit, gegnerische Streitkräfte zu bekämpfen, schaffen Bedingungen für konventionelle Gegenkräfte, wobei jede Seite die Mittel hat
Mittel hat, um die Streitkräfte der anderen Seite anzugreifen und zu schwächen, und daher einen Anreiz hat, dies
unverzüglich, wenn nicht sogar zuerst, zu tun. Dies impliziert heftige frühe Gefechte, mit hohen militärischen
mit hohen militärischen Verlusten auf beiden Seiten, bis eine Seite die Kontrolle erlangt. Gegenwärtig würden die chinesischen Verluste die Verluste der USA bei weitem übersteigen, und die Kluft würde bei anhaltenden Kämpfen nur noch größer werden.
Im Jahr 2025 könnte dieser Abstand jedoch wesentlich geringer sein. Doch selbst dann könnte China nicht sicher sein, einen militärischen Vorteil zu erlangen, was auf die Möglichkeit
eines langwierigen und zerstörerischen Krieges, der jedoch nicht zu einem Ergebnis führt. In diesem Fall würden nichtmilitärische
Faktoren – wirtschaftliche Kosten, innenpolitische Auswirkungen und internationale Reaktionen – an Bedeutung gewinnen.

Die politischen Führer auf beiden Seiten könnten die Schwere des Krieges begrenzen, indem sie ihre ihre jeweiligen Militärs anweisen, von schnellen und massiven konventionellen Gegenangriffen abzusehen Angriffe. Die daraus resultierenden begrenzten, sporadischen Kämpfe könnten die
militärische Verluste und wirtschaftlichen Schaden erheblich reduzieren. Diese Möglichkeit unterstreicht die Bedeutung
der festen zivilen Kontrolle über die Entscheidungsfindung im Krieg und der Kommunikation zwischen den Hauptstädten. Zugleich können sich die Vereinigten Staaten auf einen langen
und schweren Krieg vorbereiten, indem sie ihre Verwundbarkeit gegenüber chinesischen A2AD-Kräften verringern und
Pläne entwickeln, die sicherstellen, dass die wirtschaftlichen und internationalen Folgen zu ihrem Vorteil ausfallen würden.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Original:

https://www.rand.org/pubs/research_reports/RR1140.html

War with China

Thinking Through the Unthinkable

by David C. Gompert, Astrid Stuth Cevallos, Cristina L. Garafola

Research Questions

  1. What are the alternative paths that China and the United States might take before and during a war?
  2. What are the effects on both countries of each path?
  3. What preparations should the United States make, both to reduce the likelihood of war and, should war break out, to ensure victory while minimizing losses and costs?

Premeditated war between the United States and China is very unlikely, but the danger that a mishandled crisis could trigger hostilities cannot be ignored. Thus, while neither state wants war, both states‘ militaries have plans to fight one. As Chinese anti-access and area-denial (A2AD) capabilities improve, the United States can no longer be so certain that war would follow its plan and lead to decisive victory. This analysis illuminates various paths a war with China could take and their possible consequences.

Technological advances in the ability to target opposing forces are creating conditions of conventional counterforce, whereby each side has the means to strike and degrade the other’s forces and, therefore, an incentive to do so promptly, if not first. This implies fierce early exchanges, with steep military losses on both sides, until one gains control. At present, Chinese losses would greatly exceed U.S. losses, and the gap would only grow as fighting persisted. But, by 2025, that gap could be much smaller. Even then, however, China could not be confident of gaining military advantage, which suggests the possibility of a prolonged and destructive, yet inconclusive, war. In that event, nonmilitary factors — economic costs, internal political effects, and international reactions — could become more important.

Political leaders on both sides could limit the severity of war by ordering their respective militaries to refrain from swift and massive conventional counterforce attacks. The resulting restricted, sporadic fighting could substantially reduce military losses and economic harm. This possibility underscores the importance of firm civilian control over wartime decisionmaking and of communication between capitals. At the same time, the United States can prepare for a long and severe war by reducing its vulnerability to Chinese A2AD forces and developing plans to ensure that economic and international consequences would work to its advantage.

Key Findings

Unless Both U.S. and Chinese Political Leaders Decline to Carry Out Counterforce Strategies, the Ability of Either State to Control the Ensuing Conflict Would Be Greatly Impaired

  • Both sides would suffer large military losses in a severe conflict. In 2015, U.S. losses could be a relatively small fraction of forces committed, but still significant; Chinese losses could be much heavier than U.S. losses and a substantial fraction of forces committed.
  • This gap in losses will shrink as Chinese A2AD improves. By 2025, U.S. losses could range from significant to heavy; Chinese losses, while still very heavy, could be somewhat less than in 2015, owing to increased degradation of U.S. strike capabilities.
  • China’s A2AD will make it increasingly difficult for the United States to gain military-operational dominance and victory, even in a long war.

Conflict Could Be Decided by Domestic Political, International, and Economic Factors, All of Which Would Favor the United States in a Long, Severe War

  • Although a war would harm both economies, damage to China’s would be far worse.
  • Because much of the Western Pacific would become a war zone, China’s trade with the region and the rest of the world would decline substantially.
  • China’s loss of seaborne energy supplies would be especially damaging.
  • A long conflict could expose China to internal political divisions.
  • Japan’s increased military activity in the region could have a considerable influence on military operations.

Recommendations

  • U.S. and Chinese political leaders alike should have military options other than immediate strikes to destroy opposing forces.
  • U.S. leaders should have the means to confer with Chinese leaders and contain a conflict before it gets out of hand.
  • The United States should guard against automaticity in implementing immediate attacks on Chinese A2AD and have plans and means to prevent hostilities from becoming severe. Establishing „fail safe“ arrangements will guarantee definitive, informed political approval for military operations.
  • The United States should reduce the effect of Chinese A2AD by investing in more-survivable force platforms (e.g., submarines) and in counter-A2AD (e.g., theater missiles).
  • The United States should conduct contingency planning with key allies, especially Japan.
  • The United States should ensure that the Chinese are specifically aware of the potential for catastrophic results even if a war is not lost militarily.
  • The United States should improve its ability to sustain intense military operations.
  • U.S. leaders should develop options to deny China access to war-critical commodities and technologies in the event of war.
  • The United States should undertake measures to mitigate the interruption of critical products from China.
  • Additionally, the U.S. Army should invest in land-based A2AD capabilities, encourage and enable East Asian partners to mount strong defense, improve interoperability with partners (especially Japan), and contribute to the expansion and deepening of Sino-U.S. military-to-military understanding and cooperation to reduce dangers of misperception and miscalculation.

Premeditated war between the United States and China is very unlikely, but the
danger that a mishandled crisis could trigger hostilities cannot be ignored. Thus,
while neither state wants war, both states’ militaries have plans to fight one. As
Chinese anti-access and area-denial (A2AD) capabilities improve, the United
States can no longer be so certain that war would follow its plan and lead to
decisive victory. This analysis illuminates various paths a war with China could
take and their possible consequences.

Technological advances in the ability to target opposing forces are creating
conditions of conventional counterforce, whereby each side has the means
to strike and degrade the other’s forces and, therefore, an incentive to do so
promptly, if not first. This implies fierce early exchanges, with steep military
losses on both sides, until one gains control. At present, Chinese losses would
greatly exceed U.S. losses, and the gap would only grow as fighting persisted.
But, by 2025, that gap could be much smaller. Even then, however, China could
not be confident of gaining military advantage, which suggests the possibility
of a prolonged and destructive, yet inconclusive, war. In that event, nonmilitary
factors—economic costs, internal political effects, and international reactions—
could become more important.

Political leaders on both sides could limit the severity of war by ordering their
respective militaries to refrain from swift and massive conventional counterforce
attacks. The resulting restricted, sporadic fighting could substantially reduce
military losses and economic harm. This possibility underscores the importance
of firm civilian control over wartime decisionmaking and of communication
between capitals. At the same time, the United States can prepare for a long
and severe war by reducing its vulnerability to Chinese A2AD forces and
developing plans to ensure that economic and international consequences
would work to its advantage.

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