Auftragsmord duch die USA, ein Whistleblower berichtet… www.youtube.com/watch?v=rrv0T2HL3tw
Video 22 minuten…
Chomsky und Ellsberg über den vergessenen Helden und Whistleblower Hale https://www.youtube.com/watch?v=rrv0T2HL3tw
Video 22 minuten…
Chomsky und Ellsberg über den vergessenen Helden und Whistleblower Hale https://www.youtube.com/watch?v=rrv0T2HL3tw
Herzliche Grüße, Helmut
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de, www.ippnw.de ,
Aus Caitlins eigenem Blog habe ich schon einiges veröffentlicht:
Hier auf RT deutsch aktuell, wie sie zur "Putin-Propagandistin" gestempelt wurde.
https://pressefreiheit.rtde.live/meinung/162394-es-ist-nicht-sorge-vor/
Jeden Tag als eine Propagandistin Russlands abgestempelt zu werden, weil man die US-Außenpolitik kritisiert, ist wirklich seltsam. Aber ein Vorteil dessen ist eine nützliche Perspektive darauf, was die Leute all die Jahre gemeint haben, als sie uns vor den Gefahren der „russischen Propaganda“ warnten.
Ich selber weiß, dass ich keine Propagandistin Russlands bin. Ich werde nicht von Russland bezahlt, ich habe keine Verbindungen nach Russland, und bevor ich 2016 als politische Kommentatorin in Erscheinung trat, habe ich mir sehr wenig Gedanken über Russland gemacht.
Meine Meinungsartikel über das westliche Imperium erscheinen manchmal in russischen Medien, weil ich alle meine Texte zur Weiterverbreitung freigebe. Aber meine Texte waren immer etwas, das ich aus eigenem Antrieb geschrieben habe, ohne dass ich sie erst jemandem vorlegen musste. Ohne dafür bezahlt zu werden oder Bedingungen unterworfen zu sein.
Ich bin buchstäblich nur eine gewöhnliche westliche Zeitgenossin, die ihre politischen Meinung im Internet teilt, und diese Meinung stimmt nun mal nicht mit jenen des US-Imperiums überein.
Doch seit Jahren beobachte ich, wie Leute mit dem Finger auf mich zeigen, als Beispiel dafür, wie „russische Propaganda“ funktioniert. Dies hat dazu beigetragen, mein Verständnis für die Panik vor dem „russischen Einfluss“ zu schärfen, die in den vergangenen Jahren aufgekommen ist.
Und es hat mir die Erkenntnis darüber gebracht, wie ernst diese Panik genommen werden muss.
Dies ist einer der Gründe, warum mich die Berichterstattung von Matt Taibbi über das Projekt Hamilton 68 nicht überrascht hat: Eine Informationsoperation, die vom Washington-Sumpf betrieben und von imperialistischen Denkfabriken unterstützt wird, die im Laufe der Jahre Hunderte – wenn nicht Tausende – von völlig herbei fantasierten Geschichten über einen angeblichen Einfluss Russlands in den sozialen Medien hervorbrachte.
Hamilton 68 gab vor, sich auf die Spur der Versuche Russlands zu machen, das westliche Denken in den sozialen Medien zu beeinflussen.
Aber Twitter fand schließlich heraus, dass diese „Russen“, die von Hamilton 68 verfolgt wurden, tatsächlich größtenteils echte, hauptsächlich US-amerikanische Menschen waren, die zufällig Dinge äußerten, die nicht perfekt mit dem Konsens in Washington, D.C. zusammenpassten.
Diese Menschen waren oft rechtskonservativ ausgerichtet, umfassten aber auch Leute wie den Redakteur bei Consortium News Joe Lauria, der von den Rechtskonservativen dermaßen weit entfernt ist, wie nur irgend möglich.
Hamilton 68 spielte eine massive Rolle dabei, das Feuer der öffentlichen Hysterie über den russischen Online-Einfluss anzufachen, aber während sie dies taten, gaben sie vor, das Verhalten russischer Einflussoperationen zu verfolgen. In Wirklichkeit verfolgten sie abweichende Meinungen.
Eines der verrücktesten Dinge, die heute in der Welt passieren, ist die Art und Weise, wie der Westen durch westliche Propaganda einer Gehirnwäsche unterzogen wird, damit er wegen russischer Propaganda in Panik gerät, also über etwas, das im Westen keine sinnvolle Existenz hat. Bevor RT in Großbritannien verboten wurde, zog es satte 0,04 Prozent des gesamten britischen Fernsehpublikums an. Russlands viel zitierte Kampagne auf Facebook zur Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahlen hatte größtenteils nichts mit der Wahl zu tun und beschränkte sich laut Facebook auf „ungefähr eine von 23.000 Inhalten“.
Untersuchungen der New York University über russisches Troll-Verhalten auf Twitter im Vorfeld der Wahlen 2016 haben „keine Hinweise auf einen bedeutsamen Zusammenhang zwischen der Exposition gegenüber der russischen Einflusskampagne im Ausland und Änderungen in Einstellungen, Polarisierung oder Wahlverhalten“ ergeben.
Eine Studie der Universität von Adelaide ergab, dass trotz aller Warnungen vor russischen Bots und Trollen nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine seither die überwältigende Mehrheit des nicht organischen Verhaltens auf Twitter antirussischer Natur war.
Russland übt im Wesentlichen keinen Einfluss darauf aus, was im Westen gedacht wird, aber wir alle sollen wegen „russischer Propaganda“ hysterisch werden, während westliche Oligarchen und Regierungsbehörden uns ständig mit Propaganda zutexten, die darauf abzielt, unsere Zustimmung zu jenem Status quo herbeizuführen, von dem sie profitieren.
Trotzdem hören wir aus dem westlichen Imperium noch immer Forderungen nach noch mehr narrativem Management, wie ein kürzlich im Magazin American Purpose erschienener Artikel mit dem Titel „The Long War of Ideas“ (Der lange Krieg der Ideen) belegt, der von Leuten wie Bill Kristol beworben wird. Der Autor Davind Lowe fordert eine Wiederbelebung von Taktiken des Kulturkriegs der CIA, die während des Kalten Krieges angewendet wurden.
Jeden Tag predigt ein weiterer liberaler Politiker von der Notwendigkeit, mehr zu tun, um den russischen Einfluss zu bekämpfen und die US-amerikanischen Köpfe vor „Desinformation“ zu schützen. Auch wenn uns immer wieder gezeigt wird, dass sie in Wahrheit wollen, dass die Stimmen des Widerspruchs zum Schweigen gebracht werden.
Das sehen wir an den kontinuierlichen Bemühungen, die Zensur im Internet zu vertiefen;
an der verlogenen, neu entstandenen „Faktenprüfer“-Industrie; an den Aufrufen, die finanziellen Mittel für die formellen Propagandaorganisationen der US-Regierung wie Radio Free Europe/Radio Liberty und Radio Free Asia zu erhöhen;
an der Art und Weise, wie in den vergangenen Jahren abweichende Meinungen über Russland gewaltsam aus den westlichen Medien entfernt wurden;
an der Art und Weise, wie vom Imperium verstärkt Troll-Operationen auf den Weg gebracht werden, um Kritiker der US-Außenpolitik online niederzubrüllen;
an der Art und Weise, wie Zensur per Algorithmen gesteuert wird, was zu einer der wichtigsten Methoden geworden ist, um abweichende Meinungen zum Schweigen zu bringen.
Dabei wird behauptet, dass diese massive Eskalation von Propaganda, Zensur und Online-PsyOps nötig sind, um den „russischen Einfluss“ zu bekämpfen, während die einzigen Einflussoperationen, denen wir in irgendeiner Weise ausgesetzt sind, immer nur westlichen Ursprungs sind. Und sie wollen noch mehr davon einsetzen.
Unsere Herrscher sind eigentlich nicht besorgt über „Russlands Einfluss“, sie sind besorgt über Dissens. Sie befürchten, dass die Öffentlichkeit dem „Wettbewerb der Großmächte“, dem sie uns auf absehbare Zeit unterwerfen wollen, nicht zustimmen wird, wenn sie keinen massiven Einfluss auf unser Denken ausüben können.
Sie wissen, dass wir sonst erkennen würden, dass unsere Interessen durch die Wirtschaftskriegsführung, die explodierenden Militärausgaben und durch das zunehmende nukleare Risiko beschädigt werden, was zwangsläufig mit diesem „Wettbewerb“ einhergehen wird, bei dem Russland unterworfen und der Aufstieg Chinas gestoppt werden soll.
Sie propagieren die Bedrohung durch ausländische Propaganda, um weitere Propaganda zu rechtfertigen.
Wir werden dazu manipuliert, Absichten zuzustimmen, denen kein gesunder Menschenverstand jemals ohne ausgiebige Manipulation zustimmen würde.
Übersetzt aus dem Englischen.
Caitlin Johnstone ist eine unabhängige Journalistin aus Melbourne, Australien.
Ihre Webseite findet sich hier https://caitlinjohnstone.com/ und man kann ihr auf Twitter unter @caitoz folgen.
Über Kommentare auf meinem Blog unter http://josopon.wordpress.com/ würde ich mich freuen.
Wenn Ihr den Nachrichtenbrief nicht mehr beziehen wollt, schickt mir bitte eine kurze Elektropost.
Jochen
Zur Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht erklärte Lars Leopold, Landesvorsitzender der Partei Die Linke Niedersachsen, am Donnerstag:
Kaum vereidigt, liebäugelt der neue Verteidigungsminister Boris Pistorius mit einem Comeback der Wehrpflicht. Klar, wer die Aufgabe hat, die Bundeswehr im Eiltempo mit einem 100-Milliarden-Sondervermögen hochzurüsten, braucht auch Kanonenfutter. Doch weder der aktuelle Krieg in der Ukraine noch künftige Konflikte lassen sich mit einer hochgerüsteten deutschen Streitmacht lösen. Deutschland sollte angesichts seiner Geschichte kein Staat sein, der Konflikte befeuert oder aktiv an ihnen mitwirkt, im Gegenteil: Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen! Deshalb lehnen wir die Wehrpflicht als rückwärtsgewandte Idee strikt ab. Sie gehört nicht nur ausgesetzt, sondern abgeschafft. Statt wieder Zehntausende junge Menschen zum Zwangsdienst an der Waffe zu rekrutieren und in Kasernen aufs Töten zu trimmen, sollte die Bundesregierung lieber ein Konzept vorlegen, wie Kriegseinsätze beendet und die Soldatinnen und Soldaten nach Hause zurückgeholt werden können. Die Gelder, die für einen antiquierten Kriegsdienst wie die Wehrpflicht verfeuert würden, wären im Gesundheitswesen oder in der Bildung besser investiert. (…)
Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) kritisierte am Mittwoch eine Umfrage im Auftrag der Münchner »Sicherheitskonferenz«:
Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW kritisiert eine in der Ukraine durchgeführte Umfrage der Münchner Sicherheitskonferenz als gezielte Auftragsforschung. Die Ergebnisse würden genutzt, um vermehrte Aufrüstung zu legitimieren und eigene Ziele voranzutreiben, so die Mediziner*innen. In der Umfrage sprechen sich die befragten Ukrainer*innen mehrheitlich für eine Fortsetzung des Kampfes gegen Russland aus – selbst im Falle des russischen Einsatzes einer »taktischen Atomwaffe«.
Die IPPNW-Vorsitzende Dr. med. Angelika Claußen, Expertin in der psychotherapeutischen Behandlung von Kriegstraumatisierten, urteilt: »Die befragten Ukrainer*innen befinden sich seit fast einem Jahr im Überlebensmodus. Da müssen sich alle entscheiden, entweder Kampf ums tägliche Überleben bzw. Kampf an der Front oder Flucht. Aus psychotraumatologischer Sicht ist es für betroffene Kämpfer bzw. die Zivilbevölkerung im Krieg unerlässlich, jegliche Gefahren für Leib und Leben systematisch und möglichst komplett auszublenden, um überleben zu können. So reagieren Menschen überall auf der Welt in Kriegsgebieten. Diejenigen Menschen, die das nicht können, brechen psychisch zusammen und erleiden posttraumatische Belastungsstörungen.« (…)
Gefühle von Realangst als Warnung für die drohende Gefahr sind dann besonders schädlich. Sie müssen abgespalten werden. Schaffen die Betroffenen das nicht, entstehen zersplitterte Persönlichkeiten oder gelähmte, von Angst überwältigte Persönlichkeiten. Durch diese Art der Befragung in der Umfrage der Münchner Sicherheitskonferenz werden die betroffene Menschen aus der Ukraine zum Propagandainstrument gemacht. »Für mich ist das eine sehr sorgfältig und intelligent vorbereitete Kriegspropaganda im Dienste von Kriegsbefürwortern und der Waffenindustrie, die suggerieren will, dass weitere Waffenlieferungen und weitere Eskalation des Ukraine-Krieges alternativlos sind«, so Dr. med. Angelika Claußen. (…)
Wir sollten uns mal kennenlernen: Die Tageszeitung junge Welt berichtet anders als die meisten Medien. Sie bezieht eine aufklärerische Position ohne Besserwisserei und wirkt durch Argumente, Qualität, Unterhaltsamkeit und Biss.
Testen Sie jetzt die junge Welt drei Wochen lang (im europäischen Ausland zwei Wochen) kostenlos. Danach ist Schluss, das Probeabo endet automatisch.



https://www.aliceschwarzer.de/thema/manifest-fuer-frieden-340049
und Alice Schwarzer…: https://www.aliceschwarzer.de/thema/manifest-fuer-frieden-340049
Heute ist der 352. Kriegstag in der Ukraine. Über 200.000 Soldaten und 50.000 Zivilisten wurden bisher getötet. Frauen wurden vergewaltigt, Kinder verängstigt, ein ganzes Volk traumatisiert. Wenn die Kämpfe so weitergehen, ist die Ukraine bald ein entvölkertes, zerstörtes Land. Und auch viele Menschen in ganz Europa haben Angst vor einer Ausweitung des Krieges. Sie fürchten um ihre und die Zukunft ihrer Kinder.
Die von Russland brutal überfallene ukrainische Bevölkerung braucht unsere Solidarität. Aber was wäre jetzt solidarisch? Wie lange noch soll auf dem Schlachtfeld Ukraine gekämpft und gestorben werden? Und was ist jetzt, ein Jahr danach, eigentlich das Ziel dieses Krieges? Die deutsche Außenministerin sprach jüngst davon, dass „wir“ einen „Krieg gegen Russland“ führen. Im Ernst?
Präsident Selenskyj macht aus seinem Ziel kein Geheimnis. Nach den zugesagten Panzern fordert er jetzt auch Kampfjets, Langstreckenraketen und Kriegsschiffe – um Russland auf ganzer Linie zu besiegen? Noch versichert der deutsche Kanzler, er wolle weder Kampfjets noch „Bodentruppen“ senden. Doch wie viele „rote Linien“ wurden in den letzten Monaten schon überschritten?
Es ist zu befürchten, dass Putin spätestens bei einem Angriff auf die Krim zu einem maximalen Gegenschlag ausholt. Geraten wir dann unaufhaltsam auf eine Rutschbahn Richtung Weltkrieg und Atomkrieg? Es wäre nicht der erste große Krieg, der so begonnen hat. Aber es wäre vielleicht der letzte.
Die Ukraine kann zwar – unterstützt durch den Westen – einzelne Schlachten gewinnen. Aber sie kann gegen die größte Atommacht der Welt keinen Krieg gewinnen. Das sagt auch der höchste Militär der USA, General Milley. Er spricht von einer Pattsituation, in der keine Seite militärisch siegen und der Krieg nur am Verhandlungstisch beendet werden kann. Warum dann nicht jetzt? Sofort!
Verhandeln heißt nicht kapitulieren. Verhandeln heißt, Kompromisse machen, auf beiden Seiten. Mit dem Ziel, weitere Hunderttausende Tote und Schlimmeres zu verhindern. Das meinen auch wir, meint auch die Hälfte der deutschen Bevölkerung. Es ist Zeit, uns zuzuhören!
Wir Bürgerinnen und Bürger Deutschlands können nicht direkt auf Amerika und Russland oder auf unsere europäischen Nachbarn einwirken. Doch wir können und müssen unsere Regierung und den Kanzler in die Pflicht nehmen und ihn an seinen Schwur erinnern: „Schaden vom deutschen Volk wenden“.
Wir fordern den Bundeskanzler auf, die Eskalation der Waffenlieferungen zu stoppen. Jetzt! Er sollte sich auf deutscher wie europäischer Ebene an die Spitze einer starken Allianz für einen Waffenstillstand und für Friedensverhandlungen setzen. Jetzt! Denn jeder verlorene Tag kostet bis zu 1.000 weitere Menschenleben – und bringt uns einem 3. Weltkrieg näher.
Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht
Dr. Franz Alt Journalist und Bigi Alt • Christian Baron Schriftsteller • Franziska Becker Cartoonistin • Dr. Thilo Bode Foodwatch-Gründer • Prof. Dr. Peter Brandt Historiker • Rainer Braun Internationales Friedensbüro (IPB) • Andrea Breth Regisseurin • Dr. Ulrich Brinkmann Soziologe • Prof. Dr. Christoph Butterwegge Armutsforscher • Dr. Angelika Claußen IPPNW Vize-Präsidentin Europa • Daniela Dahn Publizistin • Rudolf Dressler Ex-Staatssekretär (SPD) • Anna Dünnebier Autorin • Petra Erler Geschäftsführerin (SPD) • Valie Export Künstlerin • Bettina Flitner Fotografin und Autorin • Justus Frantz Dirigent und Pianist • Holger Friedrich Verleger Berliner Zeitung • Katharina Fritsch Künstlerin • Prof. Dr. Hajo Funke Politikwissenschaftler • Dr. Peter Gauweiler Rechtsanwalt (CSU) • Jürgen Grässlin Dt. Friedensgesellschaft • Wolfgang Grupp Unternehmer • Prof. Dr. Ulrike Guérot Politikwissenschaftlerin • Gottfried Helnwein Künstler • Hannelore Hippe Schriftstellerin • Henry Hübchen Schauspieler • Wolfgang Hummel Jurist • Otto Jäckel Vorstand IALANA • Dr. Dirk Jörke Politikwissenschaftler • Dr. Margot Käßmann Theologin • Corinna Kirchhoff Schauspielerin • Uwe Kockisch Schauspieler • Prof. Dr. Matthias Kreck Mathematiker • Oskar Lafontaine Ex-Ministerpräsident • Detlef Malchow Kaufmann • Gisela Marx Journalistin • Prof. Dr. Rainer Mausfeld Psychologe • Roland May Regisseur • Maria Mesrian Theologin/Maria 2.0 • Reinhard Mey Musiker und Hella Mey • Prof. Dr. Klaus Moegling Scientists for Future • Michael Müller Vorsitzender NaturFreunde • Franz Nadler Connection e. V. • Dr. Christof Ostheimer ver.di-Vorsitzender Neumünster • Dr. Tanja Paulitz Soziologin • Romani Rose Vors. Zentralrat Deutscher Sinti und Roma • Eugen Ruge Schriftsteller • Helke Sander Filmemacherin • Michael von der Schulenburg UN-Diplomat a.D. • Hanna Schygulla Schauspielerin • Martin Sonneborn Journalist (Die Partei) • Jutta Speidel Schauspielerin • Dr. Hans-C. von Sponeck Beigeordneter UN-Generalsekretär a.D. • Prof. Dr. Wolfgang Streeck Soziologe und Politikwissenschaftler • Katharina Thalbach Schauspielerin • Dr. Jürgen Todenhöfer Politiker • Prof. Gerhard Trabert Sozialmediziner • Bernhard Trautvetter Friedensratschlag • Dr. Erich Vad Brigadegeneral a.D. • Prof. Dr. Johannes Varwick Politikwissenschaftler • Günter Verheugen Ex-Vizepräsident EU-Kommission • Dr. Antje Vollmer Theologin (Die Grünen) • Prof. Dr. Peter Weibel Kunst- und Medientheoretiker • Nathalie Weidenfeld Schriftstellerin • Hans-Eckardt Wenzel Liedermacher • Dr. Theodor Ziegler Religionspädagoge
Für die Kundgebung fallen Kosten an (Bühne, Technik, Livestream). Spenden: Stichwort „Aufstand für Frieden“, Alice-Schwarzer-Stiftung, IBAN DE22 3705 0198 1936 8613 90 oder via GoFundME
drohender Atomkrieg aus russischer Sicht https://wp.me/paI27O-4rU
von Brigitte auf WhatsApp im Februar 23

| Betreff: | FIR Newsletter 2023-06 dt |
|---|---|
| Datum: | Fri, 10 Feb 2023 08:14:12 +0100 |
| Von: | Ulrich Schneider <dr.u.schneider@gmail.com> |
| An: | office <office@fir.at> |
Ein großartiger antifaschistischer Dramatiker und Schriftsteller: Bertolt Brecht
Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen in Dänemark und Norwegen flieht Brecht nach Finnland, wo das Parabelstück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“ entsteht. 1941 gelingt ihm die Emigration in die USA, wo er im „Council for a Democratic Germany“ mitarbeitet.
Als er sich 1945 kritisch zum Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki äußert, gerät er in das Visier der McCarthy-Verfolger. 1947 wird er vor das „Komitee für unamerikanische Tätigkeiten“ vorgeladen. Nach dem Verhör verlässt er die USA in Richtung Schweiz, von wo aus er nach Ost-Berlin übersiedelt. Dort übernahm er am Theater am Schiffbauerdamm sein eigenes Ensemble und setzte seine ungemein produktive Theaterarbeit fort.
Er starb als bedeutendster deutscher Dramatiker des 20. Jahrhunderts am 14. August 1956 in Berlin/DDR. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und Prominenz aus Politik und Kultur wurde er auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin begraben.
Auch über seinen Tod hinaus blieb er ein Feindbild der „Ewiggestrigen“. Vor denen warnte Brecht bereits 1941 in seinem Stück „Der Aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui“, eine dauerhafte Lehre für alle Antifaschisten
Und so liest sich die „List of Demands“:
______________________________________________-
09. Februar 2023 um 8:40 Ein Artikel von: [1]Redaktion
Der Scoop des Jahres: Reporter-Legende Seymour Hersh macht die USA und
Norwegen für die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines verantwortlich
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Alle Indizien über die
Täterschaft bei der Sprengung der Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2
sprachen seit Beginn eine [2]recht klare Sprache – nur die USA hatten
sowohl ein klares Motiv als auch die Mittel und die Ruchlosigkeit für
eine derartige „Kriegshandlung“. Doch seitdem herrschte sowohl in der
Politik als auch bei den Medien dies- und jenseits des Atlantiks
bleiernes Schweigen. Nun hat Reporter-Legende Seymour Hersh das
Schweigen gebrochen und [3]eine aufsehenerregende Reportage
geschrieben, in der er die USA und Norwegen für den Anschlag
verantwortlich macht. Dabei greift Hersh auch auf Erkenntnisse zurück,
die auch die NachDenkSeiten bereits [4]sehr früh thematisiert haben.
Hersh ist nicht irgendwer, sondern der wohl renommierteste
Investigativ-Journalist überhaupt – der Mann, der unter anderem die
Kriegsverbrechen von My Lay und Abu-Ghuraib aufdeckte. Die
NachDenkSeiten haben Hershs Reportage automatisiert ins Deutsche
übersetzt.
[5]https://www.nachdenkseiten.de/?p=93548
Verweise
1. https://www.nachdenkseiten.de/?author=11
2. https://www.nachdenkseiten.de/?p=88560
3. https://seymourhersh.substack.com/p/how-america-took-out-the-nord-stream
4. https://www.nachdenkseiten.de/?p=88603
5. https://www.nachdenkseiten.de/?p=93548
—
Bitte beachten: die Beitraege auf dieser Mailingliste geben die Meinung ihrer Verfasser wieder und sind nicht zu verstehen als Ausdruck der Positionen der AG Globalisierung & Krieg oder von Attac-Deutschland!
Homepage der Bundes-AG Globalisierung & Krieg:
http://www.attac-netzwerk.de/ag-globalisierung-und-krieg/startseite/
Veranstaltungstermine:
https://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=73735
—
Die maximale Gr��e f�r Einsendungen betr�gt 800 kB. Bitte Beitr�ge in plain-txt und nicht in Spezial-Formaten (HTML, PDF, …) senden und keine Bild-, oder Ton-Dateien anh�ngen: Ein Link mit einigen beschreibenden Hinweisen gen�gt i.d.R.
Wer Zitate aus oder �bernahme von Texten Dritter versendet: Bitte den Link angeben.
Um Crosspostings zu verhindern, werden Mails mit mehr als 2 Angaben in den Adressfeldern zun�chst zur�ckgehalten und erst nach Pr�fung evtl. freigegeben.
Wichtiger Hinweis f�r Mail-Konten bei Web.de und gmx.de zum Thema „Text-Mail“:
https://www.attac-netzwerk.de/ag-globalisierung-und-krieg/organisatorisches/mailinglisten#c121472
_______________________________________________
Und noch ein Überblick: Dr. Daniele Ganser: File Nordstream: Wagenknecht, Mearsheimer, Ganser, and Sachs https://rumble.com/v4y2sol-dr.-daniele-ganser-file-nordstream-wagenknecht-mearsheimer-ganser-and-sachs.html
09. Februar 2023 um 8:40 Ein Artikel von: [1]Redaktion
Der Scoop des Jahres: Reporter-Legende Seymour Hersh macht die USA und
Norwegen für die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines verantwortlich
Es war eigentlich nur eine Frage der Zeit. Alle Indizien über die
Täterschaft bei der Sprengung der Ostseepipelines Nord Stream 1 und 2
sprachen seit Beginn eine [2]recht klare Sprache – nur die USA hatten
sowohl ein klares Motiv als auch die Mittel und die Ruchlosigkeit für
eine derartige „Kriegshandlung“. Doch seitdem herrschte sowohl in der
Politik als auch bei den Medien dies- und jenseits des Atlantiks
bleiernes Schweigen. Nun hat Reporter-Legende Seymour Hersh das
Schweigen gebrochen und [3]eine aufsehenerregende Reportage
geschrieben, in der er die USA und Norwegen für den Anschlag
verantwortlich macht. Dabei greift Hersh auch auf Erkenntnisse zurück,
die auch die NachDenkSeiten bereits [4]sehr früh thematisiert haben.
Hersh ist nicht irgendwer, sondern der wohl renommierteste
Investigativ-Journalist überhaupt – der Mann, der unter anderem die
Kriegsverbrechen von My Lay und Abu-Ghuraib aufdeckte. Die
NachDenkSeiten haben Hershs Reportage automatisiert ins Deutsche
übersetzt.
Verweise
1. https://www.nachdenkseiten.de/?author=11
2. https://www.nachdenkseiten.de/?p=88560
3. https://seymourhersh.substack.com/p/how-america-took-out-the-nord-stream
4. https://www.nachdenkseiten.de/?p=88603
5. https://www.nachdenkseiten.de/?p=93548
______________________________________________-
Die Details werden bekannt: Wie die USA Nord Stream gesprengt haben
Über Kommentare auf meinem Blog unter http://josopon.wordpress.com/ würde ich mich freuen.
Jochen
Der IIT-Bericht geht jedoch nicht auf die Bedenken der abweichenden OPCW-Mitarbeiter ein, die den Vorfall in Douma ursprünglich untersucht hatten. Er löst nicht die festgestellten Unterdrückungen, Ungereimtheiten und Fehler in Schlüsselbereichen der Untersuchung, einschließlich Toxikologie, chemische Analyse, Ballistik und Zeugenaussagen. Stattdessen hat die OPCW, nachdem sie die ursprünglichen Ergebnisse begraben und Forderungen nach Rechenschaftspflicht abgewürgt hat, die Täuschung in Douma noch verstärkt.
Gesendet: Samstag, 04. Februar 2023 um 04:55 Uhr
von: „Caitlin Johnstone von Caitlin’s Newsletter“ <caitlinjohnstone@substack.com>
An: Helmut_Kaess@web.de
Betreff: US umzingelt China mit Kriegsmaschinerie und flippt wegen Luftballons aus
US Surrounds China With War Machinery While Freaking Out About Balloons von Going Zornig mit Caitlin Johnstone
Zornig werden mit Caitlin Johnstone
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In einem der dümmsten Nachrichtenzyklen seit Menschengedenken“, wie der Journalist Christopher Hooks aus Austin es nannte, hat die gesamte amerikanische politische und mediale Klasse einen existenziellen Zusammenbruch erlitten, weil das Pentagon behauptet, ein chinesischer Spionageballon sei am Donnerstag im amerikanischen Luftraum entdeckt worden.
Außenminister Antony Blinken sagte seinen geplanten diplomatischen Besuch in China ab, nachdem der Ballon entdeckt worden war. Die Massenmedien berichteten mit atemloser Aufregung über die Geschichte. China-Feinde haben den ganzen Tag über auf allen möglichen Plattformen die Kriegstrommeln gerührt und die Regierung Biden beschuldigt, nicht aggressiv genug auf den Vorfall zu reagieren.
„Das Wichtigste, was das amerikanische Volk verstehen muss, und was wir in diesem Ausschuss parteiübergreifend aufzudecken versuchen, ist, dass die Bedrohung durch die Kommunistische Partei Chinas nicht nur eine entfernte Bedrohung in Ostasien oder eine Bedrohung für Taiwan ist“, sagte der Vorsitzende des China-Ausschusses des Repräsentantenhauses, Mike Gallagher, am Freitag gegenüber Fox News. „Es ist eine Bedrohung direkt hier im Land. Es ist eine Bedrohung für die amerikanische Souveränität, und es ist eine Bedrohung für den Mittleren Westen – in Orten wie denen, in denen ich lebe.“
„Ein großer chinesischer Ballon am Himmel und Millionen chinesischer TikTok-Ballons auf unseren Telefonen“, twitterte Senator Mitt Romney. „Let’s shut them all down.“
Twitter-Avatar für @Antiwarcom
Antiwar.com @Antiwarcom
Inmitten der Besorgnis über einen Ballon sagen die USA ein hochrangiges Treffen mit China ab Peking bedauert, dass einer seiner Wetterballons in den amerikanischen Luftraum abgedriftet ist. by Kyle Anzalone @KyleAnzalone_ #China #chineseballoon #Blinken news.antiwar.com/2023/02/03/ami…
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5:46 PM ∙ Feb 3, 2023
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Das chinesische Außenministerium sagt, der Ballon stamme tatsächlich aus China, sei aber „ziviler Natur, werde für meteorologische und andere wissenschaftliche Forschungen genutzt“ und sei einfach weit vom Kurs abgeblasen worden. Das könnte natürlich nicht stimmen – alle großen Regierungen spionieren einander ständig aus, und China ist da keine Ausnahme -, aber die Einschätzung des Pentagons ist, dass der Ballon „keinen signifikanten Mehrwert schafft, der über das hinausgeht, was die VR China wahrscheinlich durch Dinge wie Satelliten in der niedrigen Erdumlaufbahn sammeln kann“.
Alle regen sich also über einen Ballon auf, der aller Wahrscheinlichkeit nach für Spionagezwecke weitgehend wertlos wäre, obwohl jeder weiß, dass die USA China bei jeder sich bietenden Gelegenheit ausspionieren. US-Beamte haben sich gegenüber der Presse darüber beklagt, dass es für amerikanische Spione aufgrund der von der chinesischen Regierung ergriffenen Maßnahmen zur Vereitelung von Operationen und zur Rekrutierung von Mitarbeitern in China viel schwieriger ist als früher. 2001 verursachte ein US-Spionageflugzeug einen großen internationalen Zwischenfall, als es an der chinesischen Küste mit einem chinesischen Militärflugzeug kollidierte, wobei der Pilot ums Leben kam.
Die USA betrachten es als ihr souveränes Recht, jede beliebige Nation auszuspionieren, und der durchschnittliche Amerikaner sieht das mehr oder weniger genauso. Die Amerikaner waren über die Enthüllungen von Edward Snowden empört, und zwar nicht, weil die Spionagebehörden Überwachung betrieben, sondern weil sie amerikanische Bürger überwachten. Es wird einfach als gegeben hingenommen, dass es in Ordnung ist, Ausländer auszuspionieren, daher ist es ein bisschen albern, melodramatisch zu reagieren, wenn Ausländer sich revanchieren.
Wie Jake Werner für Responsible Statecraft erklärt:
Die ausländische Überwachung von sensiblen US-Standorten ist kein neues Phänomen. „Sie ist seit Beginn des Atomzeitalters eine Tatsache, und mit dem Aufkommen von Satellitenüberwachungssystemen ist sie längst zum Alltag geworden“, wie mein Kollege und ehemaliger CIA-Analyst George Beebe es ausdrückt.
Die Überwachung fremder Länder durch die USA ist ebenfalls ganz normal. Dass Großmächte sich gegenseitig ausspionieren, gehört zu den banalen und universellen Tatsachen der internationalen Beziehungen. Große Länder spionieren sogar ihre eigenen Verbündeten aus, wie zum Beispiel, als der US-Geheimdienst das Mobiltelefon der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel abhörte.
Selbst wenn sich eine solche Überwachung durch eine rivalisierende Macht gegen die Vereinigten Staaten richtet, stellt sie in der Regel keine Bedrohung für die Sicherheit der Amerikaner dar und birgt überschaubare Risiken für Standorte, an denen die Geheimhaltung von größter Bedeutung ist. Vor dem Hintergrund der rapide zunehmenden Spannungen zwischen den USA und China können sich vorhersehbare Vorfälle wie diese jedoch schnell zu gefährlichen Konfrontationen auswachsen.
Twitter-Avatar für @BBCWorld
BBC News (Welt) @BBCWorld
USA sichern sich Stützpunkte auf den Philippinen, um den Bogen um China zu schließen
bbc.inUS sichert sich philippinische Stützpunkte, um den Bogen um China zu vervollständigenWashington hat nun mehr Zugang zu den philippinischen Militärstützpunkten im Südchinesischen Meer und in Taiwanan….
4:23 AM ∙ Feb 2, 2023
338Likes69Retweets
Stellen wir all dies einer anderen Nachricht gegenüber, die viel weniger Aufmerksamkeit erhält.
In einem Artikel mit dem Titel „US sichert sich Zugang zu philippinischen Basen, um den Bogen um China zu vervollständigen“ berichtet die BBC, dass das Imperium der bereits beeindruckenden militärischen Schlinge, die es um die Volksrepublik China gelegt hat, noch mehr Anlagen hinzufügen wird.
„Die USA haben sich den Zugang zu vier zusätzlichen Militärstützpunkten auf den Philippinen gesichert – ein wichtiges Stück Land, das einen vorderen Platz zur Überwachung der Chinesen im Südchinesischen Meer und um Taiwan herum bieten würde“, schreibt Rupert Wingfield-Hayes von der BBC. „Mit dem Abkommen hat Washington die Lücke im Bogen der US-Allianzen, der sich von Südkorea und Japan im Norden bis nach Australien im Süden erstreckt, gestopft. Das fehlende Glied waren die Philippinen, die an zwei der größten potenziellen Krisenherde – Taiwan und das Südchinesische Meer – grenzen.“
„Die USA haben nicht gesagt, wo die neuen Stützpunkte liegen, aber drei von ihnen könnten auf Luzon sein, einer Insel am Nordrand der Philippinen, dem einzigen großen Stück Land in der Nähe von Taiwan – wenn man China nicht mitzählt“, schreibt Wingfield-Hayes.
Die BBC stellt mit freundlicher Genehmigung der philippinischen Streitkräfte eine hilfreiche Illustration zur Verfügung, die zeigt, wie die USA ihre militärische Einkreisung vollenden:
Karte der Stützpunkte
Das US-Imperium umgibt China seit vielen Jahren mit Militärbasen und Kriegsmaschinerie, und zwar in einer Weise, die Washington niemals dulden würde, dass China in den Ländern und Gewässern um die Vereinigten Staaten herum agiert. Es steht außer Frage, dass die USA der Aggressor in diesem zunehmend feindseligen Patt zwischen den Großmächten sind. Und doch sollen wir uns alle über einen Ballon aufregen.
Wenn Sie mich bitten, Ihnen zu zeigen, wie die USA China angegriffen haben, kann ich Ihnen all die gut dokumentierten Wege zeigen, auf denen die USA China mit Kriegswaffen einkreisen. Bitten Sie einen Apologeten des Imperiums, Ihnen zu zeigen, wie China die USA angreift, und er wird anfangen, über TikTok und Luftballons zu schwafeln.
Diese Dinge sind nicht gleichwertig. Vielleicht sollten die Amerikaner aufhören, nach feindlichen Bedrohungen aus dem Ausland Ausschau zu halten, und anfangen, ein wenig mehr auf ihr eigenes Land zu achten.
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© 2023 Caitlin Johnstone
548 Market Street PMB 72296, San Francisco, CA 94104
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Mit dem Schreiben beginnen
Listen to a reading of this article: In what Austin journalist Christopher Hooks has called „one of the stupidest news cycles in living memory,“ the entire American political/media class is having an existential meltdown over what the Pentagon claims is a Chinese spy balloon detected in US airspace on Thursday. Secretary of State Antony Blinken cancelled his scheduled diplomatic visit to China after the detection of the balloon. The mass media have been covering the story with breathless excitement. China hawk pundits have been pounding the war drums all day on any platform they can get to and accusing the Biden administration of not responding aggressively enough to the incident. „The important thing that the American people need to understand, and what we are going to try to expose in a bipartisan fashion on this committee, is that the threat posed by the Chinese Communist Party is not just a distant threat in East Asia, or a threat to Taiwan,“ House China Select Committee Chairman Mike Gallagher told Fox News on Friday. „It is a threat right here at home. It is a threat to American sovereignty, and it is a threat to the Midwest — in places like those that I live in.“ “A big Chinese balloon in the sky and millions of Chinese TikTok balloons on our phones,” tweeted Senator Mitt Romney. “Let’s shut them all down.” Amid Concerns Over a Balloon, US Cancels High-Level Meeting with China Beijing said it regrets that one of its weather balloons drifted into American skies. by Kyle Anzalone @KyleAnzalone_ #China #chineseballoon #Blinken news.antiwar.com/2023/02/03/ami…
![]() China’s foreign ministry says the balloon is indeed from China but is „civilian in nature, used for meteorological and other scientific research,“ and was simply blown far off course. This could of course be untrue — all major governments spy on each other constantly and China is no exception — but the Pentagon’s own assessment is that the balloon „does not create significant value added over and above what the PRC is likely able to collect through things like satellites in Low Earth Orbit.“ So everyone’s losing their minds over a balloon that in all probability would be mostly worthless for spying, even while everyone knows the US spies on China at every possible opportunity. US officials have complained to the press that American spies are having a much harder time conducting operations and recruiting assets in China than they used to because of measures the Chinese government has taken to thwart them, and in 2001 a US spy plane caused a major international incident when it collided with a Chinese military jet on China’s coastline, killing the pilot. The US considers it its sovereign right to spy on any nation it chooses, and the average American tends more or less to see it the same way. This is highlighted in controversies around domestic versus foreign surveillance, for example; Americans were outraged over the Edward Snowden revelations not because spy agencies were conducting surveillance, but because they were conducting surveillance on American citizens. It’s just taken as a given that spying on foreigners is fine, so it’s a bit silly to react melodramatically when foreigners return the favor. As Jake Werner explains for Responsible Statecraft:
Now let’s contrast all this with another news story that’s getting a lot less attention. In an article titled „US secures deal on Philippines bases to complete arc around China,“ the BBC reports that the empire will be adding even more installations to the already impressive military noose it has been constructing around the PRC. „The US has secured access to four additional military bases in the Philippines – a key bit of real estate which would offer a front seat to monitor the Chinese in the South China Sea and around Taiwan,“ writes the BBC’s Rupert Wingfield-Hayes. „With the deal, Washington has stitched the gap in the arc of US alliances stretching from South Korea and Japan in the north to Australia in the south. The missing link had been the Philippines, which borders two of the biggest potential flashpoints – Taiwan and the South China Sea.“ „The US hasn’t said where the new bases are but three of them could be on Luzon, an island on the northern edge of the Philippines, the only large piece of land close to Taiwan – if you don’t count China,“ writes Wingfield-Hayes. The BBC provides a helpful illustration to show how the US is completing its military encirclement, courtesy of the Armed Forces of the Philippines: The US empire has been surrounding China with military bases and war machinery for many years, in ways Washington would never tolerate China doing in the nations and waters surrounding the United States. There is no question that the US is the aggressor in this increasingly hostile standoff between major powers. Yet we’re all meant to be freaking out about a balloon. Ask me to show you how the US has been aggressing against China I can show you all the well-documented ways in which the US is encircling China with weapons of war. Ask an empire apologist to show you how China is aggressing against the US and they’ll start babbling about TikTok and balloons. These things are not equal. Maybe Americans should stop watching out for hostile foreign threats and start looking a little closer to home. _____________________ My work is entirely reader-supported, so if you enjoyed this piece please consider sharing it around, following me on Facebook, Twitter, Soundcloud or YouTube, throwing some money into my tip jar on Ko-fi, Patreon or Paypal, or buying an issue of my monthly zine. If you want to read more you can buy my books. The best way to make sure you see the stuff I publish is to subscribe to the mailing list for at my website or on Substack, which will get you an email notification for everything I publish. Everyone, racist platforms excluded, has my permission to republish, use or translate any part of this work (or anything else I’ve written) in any way they like free of charge. For more info on who I am, where I stand, and what I’m trying to do with this platform, click here. All works co-authored with my husband Tim Foley. Bitcoin donations:1Ac7PCQXoQoLA9Sh8fhAgiU3PHA2EX5Zm2
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Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch im Exklusiv-Interview: „Es wird eine Zeit nach Putin geben, Gott sei Dank!“ https://web.de/magazine/politik/dietmar-bartsch-linke-raus-militaerischen-logik-37780160
Herr Bartsch, es gibt Hinweise auf eine mögliche neue Offensive Russlands in der Ukraine. Kiew erwartet in den nächsten Wochen oder Monaten die schlimmsten Kämpfe seit Beginn der Invasion. Warum will die Linke die Ukraine nicht militärisch unterstützen?
Dietmar Bartsch: Niemand in meiner Partei spricht der Ukraine das Selbstverteidigungsrecht ab. Immer mehr und immer schwerere Waffen stehen aber für mehr Opfer und mehr Zerstörung. Russland hat weiterhin diverse Möglichkeiten, die Eskalationsschraube anzuziehen. Dem begegnet man nicht erfolgreich, in dem man mit Waffen mehr Öl ins Feuer gießt. Wir dürfen nie vergessen: Der Krieg, das Leid wird auf dem Rücken der Menschen in der Ukraine ausgetragen. Dieser Wahnsinn muss schnellstmöglich enden.
Zumindest hat die Ukraine sich bisher mit Waffen einigermaßen verteidigt.
Sie hat sich vielfach erfolgreicher verteidigt, als zu Kriegsbeginn von vielen Experten erwartet. Wir hören in Deutschland regelmäßig, dass die Ukraine Gebiete zurückgewinnt. Das stimmt aber schon seit Wochen nicht mehr. Es werden vor allem verheerende Zerstörungen durch Russland angerichtet. Erst hieß es: mehr Waffen, dann schwerere Waffen, jetzt Panzer. Und was kommt danach? Kampfjets, Eurofighter, Bodentruppen? Die Logik erschließt sich mir nicht. Mehr Waffen werden die Zerstörungen und das Sterben weiter anheizen.
Aber die Ukrainer wären ohne Waffen aus dem Westen doch nicht besser dran. Ohne diese Waffen hätte die russische Armee das Land womöglich schon in Schutt und Asche gelegt.
Ohne die ukrainische Armee und die überwältigende Hilfsbereitschaft aus den Nachbarländern würde die Ukraine nicht mehr existieren. Die humanitären und finanziellen Hilfsleistungen haben den Fortbestand der Ukraine gesichert. Ich sage aber: Wir müssen raus aus der militärischen Logik. Waffen konnten kurzfristig das Überleben sichern, aber immer mehr Waffen beenden den Krieg nicht. Genau das muss aber das Ziel sein.
Wahrscheinlich hat die Ukraine auch wegen der Waffenlieferungen überlebt. Ohne westliche Flugabwehr oder Panzer würden Kiew und Odessa jetzt vielleicht aussehen wie Mariupol und Cherson.
Den Vormarsch auf Kiew zu Beginn des Krieges konnte die ukrainische Armee zurückschlagen. Da wurden noch keine Waffen geliefert, da war in Deutschland noch von Helmen die Rede. Man muss doch die Frage beantworten: Was ist das strategische Ziel, das die Bundesregierung mit Waffenlieferungen verfolgt? Darauf gibt es keine tragfähige Antwort. Manche Menschen hier sagen, dass dieser Krieg auf dem Schlachtfeld entschieden werden muss. Das ist illusorisch und inhuman. Da lobe ich mir die – bis zur Leopard-Entscheidung – Zurückhaltung des Bundeskanzlers.
Inwiefern?
In Russland wird gesagt, dass die Nato Kriegspartei ist. Olaf Scholz sagt das nicht – und dafür bin ich dankbar. Die Außenministerin macht dagegen vor allem mit unüberlegter und unprofessioneller Rhetorik auf sich aufmerksam. Das ist brandgefährlich.
Was erwarten Sie von der Bundesregierung?
Energische, ernsthafte Versuche, diesen Krieg diplomatisch zu lösen. Zunächst einen Waffenstillstand zu erreichen. Der brasilianische Präsident Lula da Silva hat gerade eine Friedenslösung gefordert und sich gemeinsam mit China als Vermittler angeboten, Israel sagt Ähnliches. Ich glaube, das ist dringend notwendig.
Hat Deutschland überhaupt Möglichkeiten, auf Verhandlungen hinzuwirken? Dazu hat sich das Land doch zu stark positioniert.
Den Weg zu Verhandlungen wird man nur gemeinsam in Europa gehen können. Deutschland sollte seine Stärke nutzen, um Druck zu machen und eine europäische, abgestimmte Friedensinitiative zu erreichen.
Es gab schon Ende März 2022 Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland in Istanbul. Die haben aber kein Ergebnis gebracht – weil kurz danach das Massaker von Butscha bekannt wurde.
Verhandlungen haben Erfolge gebracht. Russland und die Ukraine haben sich auf Getreide-Exporte geeinigt, auf Gefangenenaustausche geeinigt. Wir tun immer so, also ob es keine Gespräche gab und gibt. Das ist Unsinn. Frankreichs Präsident Macron hat deutlich gesagt, dass er regelmäßig mit Putin telefoniert. Bundeskanzler Scholz macht das zurecht auch. Hier in Deutschland heißt es jetzt: Wir wollen bis Anfang April 14 Leopard 2 liefern. Na, Donnerwetter! Ich würde mir wünschen, dass man sagt: Wir versuchen alles, bis April einen Waffenstillstand zu befördern.
Der würde aber nur mit beiden Seiten funktionieren. Wie kommen Sie darauf, dass Russland daran überhaupt interessiert ist?
Bevor festgestellt wird, was angeblich unmöglich ist, muss es versucht werden. Putin hat gesagt, dass er zu Gesprächen bereit ist. Ein Waffenstillstand wäre doch ein Segen. Ein Segen für die Zivilisten, die in Kellern ausharren und jeden Tag Angehörige verlieren. Ich will klar sagen: Die territoriale Integrität der Ukraine ist völlig unbestritten. Wir brauchen aber perspektivisch eine europäische Sicherheitsarchitektur, in die Russland eingeschlossen ist – es wird eine Zeit nach Putin geben. Gott sei Dank!
Putin scheint aber im eigenen Land ein Getriebener zu sein. Es gibt dort Kreise, die ihn auffordern, den Krieg noch zu verstärken oder auszudehnen. Es wäre fraglich, ob er Verhandlungen überhaupt innenpolitisch durchsetzen könnte.
Zumindest muss man es versuchen. Schon ein ernsthafter Versuch würde helfen – er würde in Russland vermutlich nicht ohne Resonanz bleiben. Wir als Linke vertreten mit dieser Position übrigens einen erheblichen Teil der Bevölkerung. Sehr viele Menschen in Deutschland haben schlicht Angst davor, dass dieser Krieg weiter eskaliert und wir Kriegspartei werden.
Viele Menschen hierzulande verfolgen den Kurs der Bundesregierung in der Tat mit Unbehagen oder Angst. 38 Prozent lehnen die Lieferung von Kampfpanzern laut ZDF-Politbarometer ab. Trotzdem kommt die Linke in Umfragen nur wenig vom Fleck. Warum?
Ehrlich gesagt ist mir das in dieser Frage egal. Es werden täglich brutal Menschen getötet. Es werden Landstriche verwüstet, Städte und Dörfer in Schutt und Asche gelegt. Niemand sollte davon hierzulande politisch profitieren wollen.
Aber wundert Sie das nicht?
Es ist bitter, dass die Linke nicht besser dasteht, das wird sich mittelfristig ändern. Ich denke aber, unser Tief hat mit anderen Fragen zu tun. Was die Umfragen angeht: Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Ost und West. Im Osten unterstützt nicht einmal ein Drittel der Menschen die geplanten Waffenlieferungen. Das muss die Bundesregierung ernst nehmen.
Es gibt immer wieder Mutmaßungen, dass eine Gruppe um Ihre Parteifreundin Sahra Wagenknecht die Gründung einer eigenen Partei vorantreibt. Droht die Linke zu zerbrechen?
Ach, wissen Sie, diese Diskussion ist langweilig geworden. Seit Monaten ist davon kaum etwas zu hören. Sahra Wagenknecht ist Mitglied meiner Fraktion, wie 38 andere Abgeordnete auch. Ich gehe nicht davon aus, dass irgendwer davon eine Parteigründung anstrebt. Wo das endet, zeigt der Blick nach Italien: Da gibt es vier linke Parteien, die alle bedeutungslos sind. Sahra Wagenknecht hat eine große Bekanntheit. Ich wünsche mir, dass sie diese konsequent in den Dienst einer erfolgreichen Linken stellt. Wenn man sich anschaut, wie die Ampel-Koalition agiert, wird klar: Es braucht eine starke soziale und friedliche Opposition.
2. Februar
Wir werden von Arschlöchern regiert, weil wir Arschlochsysteme haben von Going Rogue With Caitlin Johnstone
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Es ist lustig, darüber nachzudenken, dass all unsere missbräuchlichen, unterdrückerischen Systeme nur existieren, weil die Menschen, die von ihnen profitieren, in der Lage sind, alle anderen zu sehr zu spalten und abzulenken, um zu bemerken, dass wir ihnen zahlenmäßig weit überlegen sind und buchstäblich jederzeit eine Veränderung erzwingen könnten.
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Den Menschen fällt es ziemlich leicht zu akzeptieren, dass die Dinge im Arsch sind, weil wir von korrupten Arschlöchern regiert werden. Es fällt ihnen viel schwerer zu akzeptieren, dass wir von korrupten Arschlöchern regiert werden, weil unsere korrupten Arschlochsysteme zwangsläufig immer korrupte Arschlöcher an die Spitze befördern werden.
Es ist einfacher, unsere Probleme auf Oligarchen oder den Tiefen Staat oder eine Kabale satanischer Pädophiler zu schieben, als sie auf Systeme zu schieben, an denen wir selbst beteiligt sind und mit denen wir unser ganzes Leben lang verwoben waren und die in unserer Kultur kontinuierlich normalisiert wurden. Wenn das Problem nur ein paar korrupte Arschlöcher sind, dann ist es kein besonders beängstigendes Problem, denn man muss nur diese korrupten Arschlöcher beseitigen und alles ist gut. Wenn das Problem die Systeme sind, um die herum unsere gesamte Zivilisation aufgebaut ist, ist es weitaus entmutigender.
Es ist leicht, sich eine Zukunft ohne korrupte Arschlöcher vorzustellen. Es ist fast unmöglich, sich eine Zukunft vorzustellen, in der menschliches Verhalten nicht vom Profit um seiner selbst willen angetrieben wird, in der wir von wettbewerbsbasierten Systemen zu kollaborativen Systemen übergegangen sind, in denen wir alle für das Gemeinwohl zusammenarbeiten.
In wettbewerbsbasierten Systemen werden die mächtigsten Regierungen immer diejenigen sein, die bereit sind, alles zu tun, um an der Spitze zu bleiben, die mächtigsten Menschen werden diejenigen sein, die bereit sind, alles zu tun, um an die Macht zu kommen, und alle anderen werden in diesem wahnsinnigen Gerangel untergehen. Tatsache ist, dass wir immer von korrupten Arschlöchern regiert werden, solange wir wettbewerbsbasierte Systeme haben, denn die besten Konkurrenten werden immer die rücksichtslosesten Individuen sein, die alles tun, um an die Spitze zu gelangen. Schafft man die derzeitigen Arschlöcher ab, werden zwangsläufig neue Arschlöcher auftauchen, um ihren Platz einzunehmen.
Es ist leicht zu sagen: „Die Arschlöcher an der Spitze müssen weg.“ Es ist viel schwieriger zu sagen: „Alles, was mir vertraut ist, muss weg.“ Es ist ein riesiger Sprung in die Dunkelheit des Unbekannten. Aber das ist der einzige Weg, auf dem wir uns jemals in Richtung Gesundheit bewegen werden, und es ist der einzige Weg, auf dem unsere Spezies nicht in ihren Untergang getrieben wird.
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Warum umgibt sich China immer wieder aggressiv mit US-Streitkräften?
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3:23 AM ∙ Jan 31, 2023
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Früher nannten Kunstsnobs einen unkultiviert, wenn man den Abstrakten Expressionismus nicht mochte und schätzte. Jahrzehnte später kam dann heraus, dass die CIA den Abstrakten Expressionismus als Teil ihres Kulturkriegs gegen die Sowjetunion künstlich populär gemacht hatte. Irgendwo da drin steckt wahrscheinlich eine Lektion.
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Die Leute machen ein großes Geständnis, wenn sie Ihnen Loyalität gegenüber Russland oder China vorwerfen, weil Sie die Außenpolitik der USA kritisieren. Sie geben zu, dass es für sie nicht um die Wahrheit oder Fakten geht, sondern darum, welcher Regierung gegenüber man loyal ist. Deshalb sieht Kritik für sie wie Verrat aus.
„Du wiederholst russische Argumente“ bedeutet in Wirklichkeit immer nur „Du kritisierst die US-Außenpolitik“, und sie lehnen Kritik an der US-Außenpolitik nur deshalb ab, weil sie glauben, dass es die Pflicht eines jeden Westlers ist, die Informationsinteressen des US-Imperiums zu fördern. Wenn man Worte sagt, die nicht darauf beruhen, ob sie wahr sind, sondern darauf, welchen Regierungsinteressen sie dienen, ist man einfach ein Propagandist. Jemand, der Sie beschuldigt, ein Propagandist zu sein, weil Sie die US-Außenpolitik kritisieren, gibt in Wirklichkeit zu, dass er sich selbst als Propagandist sieht.
Blind konditionierter Loyalismus ist das Einzige, was jemanden dazu veranlassen kann, Kritik am US-Imperium nicht mit der Frage „Sind diese Worte wahr?“ zu begegnen, sondern mit einem reflexartigen „Sind diese Worte ausreichend loyal gegenüber meiner Regierung und ihren Verbündeten?“ Das ist es, was hinter diesen Anschuldigungen steckt.
Diese überaus verbreitete Tendenz zeigt uns, dass wir in einer Zivilisation leben, die nicht in erster Linie von der Suche nach Wahrheit, sondern von blinder Loyalität gegenüber den Herrschenden geleitet wird, ganz so wie in feudalen Zeiten. Sie zeigt uns, dass die westliche Zivilisation überhaupt nicht das ist, was sie vorgibt zu sein.
Eine künftige Menschheit, die sich tatsächlich von Wahrheit und Fakten leiten lässt, wird Behauptungen und Kritiken über wichtige Angelegenheiten einfach danach abwägen, wie nachweislich wahr sie im Lichte der derzeit verfügbaren Informationen sind, und nicht danach, wessen Propaganda-Interessen sie dienen.
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Jimmy Dore hatte gerade eine großartige Anti-Kriegs-Tirade bei Tucker Carlson, in der er die Botschaft „China ist nicht unser Feind“ dem Publikum vermittelte, das es am dringendsten nötig hatte, sie zu hören, und die Leute versuchen in den sozialen Medien so zu tun, als sei das eine schlechte Sache. Wenn ein Friedensbefürworter zu Tucker Carlson geht, um eine wichtige Antikriegsbotschaft zu verbreiten, weil andere große Sender wie MSNBC und CNN sich weigern, Antikriegsstimmen eine Plattform zu bieten, dann ist die allerletzte Person, auf die man in dieser Gleichung sauer sein sollte, der Friedensbefürworter.
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Jimmy Dore @jimmy_dore
Vielen Dank an @TuckerCarlson dafür, dass er jemanden dies im Fernsehen sagen lässt. Ich würde diese Botschaft gerne zu @MSNBC @CNN @NPR @abcnews etc. bringen, aber sie wollen mich nicht. Wir müssen zusammenkommen, um die Kriegsmaschinerie zu stoppen:
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7:12 AM ∙ Feb 1, 2023
21,594Likes7,516Retweets
Wenn Sie tatsächlich gegen das US-Imperium und seine Kriegstreiberei und nukleare Brinkmanship wären, würde es Sie wütend machen, dass liberale Medien sich weigern, Leuten eine Plattform zu bieten, die diese Dinge kritisieren. Das wäre der Schwerpunkt Ihrer Empörung. Es käme Ihnen nicht einmal in den Sinn, Jimmy Dore anzuschreien. Wenn Sie auf Dore wütend sind, weil er in Carlsons Show auftritt, anstatt auf die liberalen Sender, die sich weigern, Antikriegsstimmen eine Plattform zu geben, dann richtet sich Ihr wirklicher Einwand nicht gegen Tucker Carlson, sondern gegen Antikriegsstimmen, die eine Plattform bekommen.
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Niemand glaubt wirklich, dass der Stellvertreterkrieg des Westens in der Ukraine dazu dient, ukrainische Leben zu retten. Man rettet keine Leben, indem man die Eskalation hochfährt, man rettet Leben, indem man über Frieden verhandelt, was Zugeständnisse des US-Imperiums erfordern würde. Die Einfaltspinsel des Imperiums wollen einfach nicht, dass diese Zugeständnisse gemacht werden.
Die USA könnten diesen Krieg leicht beenden, wenn sie die Sicherheitsbedenken Moskaus respektieren und ihre Kriegsmaschinerie und Stellvertreteroperationen aus der Region zurückziehen würden. Die USA werden dies nicht tun, weil sie diesen Stellvertreterkrieg nutzen wollen, um Russland ausbluten zu lassen und einen Regimewechsel in Moskau zu erleichtern. Das ist alles, worum es hier geht.
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Wenn man erst einmal einen tiefen Einblick in die Tatsache gewonnen hat, dass ein Großteil unserer Zivilisation aus Erzählungen besteht, die von Menschen erfunden wurden, verändert sich die Sicht auf alles. Auf die Politik. Die Regierung. Die Medien. Das Geld. Die Wirtschaft. Die Religion. Die Kultur. Sogar Ihr eigenes Ich. Unsere gesamte Spezies bewegt sich in Übereinstimmung mit erfundenen Geschichten.
Man könnte meinen, die klare Erkenntnis, dass unsere gesamte Gesellschaft aus Schwachsinn besteht, wäre eine negative Erfahrung, und das kann sie zunächst auch sein, aber was man schließlich versteht, ist etwas sehr Positives: Wenn unsere gesamte Zivilisation erfunden ist, dann können wir einfach etwas anderes erfinden. Etwas Besseres. Etwas, das für alle von uns funktioniert.
Und dann bemerkt man etwas noch Cooleres: dass die Menschheit diese Erkenntnis bereits auf kollektiver Ebene auspackt. Langjährige Überzeugungen über Machtstrukturen und Religion werden massenhaft aufgegeben. Die Menschen stellen ihre eigenen Regeln über Geld, Geschlecht, Beziehungen, Spiritualität usw. auf. Das zeigt sich in den neuen Ideen über Kryptowährungen, in den Vorstellungen der jüngeren Generationen über Geschlecht und Sexualität, in der Neuformulierung der Regeln, wie Beziehungen, Ehen und Familien aussehen sollen. Die Menschen beginnen, die alten Narrative durch ihre eigenen Narrative zu ersetzen.
In unserer gesamten Spezies wächst die Erkenntnis, dass die Geschichten, die unser kollektives Verhalten bestimmt haben, erfunden sind – in der Regel von den Mächtigen für die Mächtigen – und dass sie sich einfach etwas anderes ausdenken können. Und sicher sieht das im Moment oft unangenehm und chaotisch aus, aber am Anfang muss es auch unangenehm und chaotisch aussehen. Das sind kleine Schritte.
Mehr und mehr schaut die Menschheit kollektiv auf die Narrative, aus denen unsere Gesellschaft gewoben ist, und fragt sich: „Warum tun wir so, als wäre das wahr, obwohl es nur eine erfundene Geschichte ist? Wäre unseren Interessen besser gedient, wenn wir eine andere Geschichte erzählen würden? Oder ganz auf die Geschichte zu verzichten?“ Das ist faszinierend, denn wenn Sie ganz tief in sich gehen, werden Sie feststellen, dass der größte Teil Ihres individuellen Leidens das Ergebnis der mentalen Erzählungen ist, an die Sie glauben und von denen Sie sich dann lösen können. Die Menschheit bewegt sich auf kollektiver Ebene auf dieselbe Art von Einsicht zu.
Ein gesunder Mensch ist ein Mensch, der zu einer funktionalen Beziehung zu mentalen Erzählungen übergegangen ist, in der Gedanken als Werkzeuge erlebt werden, die man aufgreift, wenn sie nützlich sind, und die man ablegt, wenn sie nicht nützlich sind, anstatt dass man an sie glaubt und sich an sie klammert und sie unser Leben dominieren. Eine gesunde Menschheit wird ähnlich aussehen.
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Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V.
Rundbrief Februar I 2023
Der Zoom-Vortrag zur neuen israelischen Regierung als Video
Die korrupteste israelische Regierung
Aus aktuellem Anlass hat Nazih Musharbash, DPG-Präsident,
einen Zoom-Vortrag zur umstrittenen neuen israelischen Regierung
gehalten. Wunschgemäß wurde der Vortrag aufgezeichnet und ist
nun abrufbar, unter:
https://www.youtube.com/watch?v=DvHmqnpIBQY
Über eine Spende würden wir uns sehr freuen!
DPG – IBAN DE90 3706 0590 0000 3392 10
Roger Köppel von der „Weltwoche“ https://wp.me/paI27O-4qx
27.1.23, Roger Köppel von der „Weltwoche“ über den Zustand der deutschen Politik und Medien, Bärbock nicht mehr ernst zu nehmen… https://wp.me/paI27O-4qx
https://www.nachdenkseiten.de/?p=93190
Roger Köppel von der „Weltwoche“ über den Zustand der deutschen Politik und Medien
Erich volhardt, die erben che gevaras und ghandis, 2005, im Spiegelarchiv, Bericht über maidan: Die Erben von Gandhi und Guevara https://www.booklooker.de/Bücher/DER-SPIEGEL-46-2005+Die-Erben-von-Gandhi-und-Guevara/id/A02Abz2501ZZu
Herzliche Grüße, Helmut
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de, www.ippnw.de ,
——– Weitergeleitete Nachricht ——–
| Betreff: | Wegen großer Gefahr: ein dringend notwendiger Friedensappell! |
|---|---|
| Datum: | Wed, 25 Jan 2023 23:28:24 +0100 |
| Von: | Helmut Käß <helmut_kaess@web.de> |
| An: | buendnis_infoline buendnis_infoline <buendnis_infoline@listi.jpberlin.de> |
| Kopie (CC): | Attac BS <attac_bs_intern@listi.jpberlin.de> |