Ted.com

Hier sind tolle Videos von Ted.com, die ich für äußerst wichtig halte:

Über Glück: David Steindl sagt, Dankbarkeit sei der Schlüssel:

Shawn Achor sagt, Glück sei wesentlich für den Erfolg und nicht umgekehrt und er sagt, wie man das erreicht… : https://www.ted.com/talks/shawn_achor_the_happy_secret_to_better_work?rid=yACkp4AuOf55&utm_source=recommendation&utm_medium=email&utm_campaign=explore&utm_term=watchNow#t-717835

Richard Wilkinsion sagt, die Reich/Arm Schere schadet den Gesellschaften: https://www.ted.com/talks/richard_wilkinson_how_economic_inequality_harms_societies

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Harris…

Diese Nachricht macht mir Hoffnung: Kamala Harris als mögliche zukünftige Präsidentin der USA!

https://web.de/magazine/politik/wahlen/us-wahl/eigentliche-wahlsiegerin-heisst-kamala-harris-35245592

Die eigentliche Wahlsiegerin heißt Kamala Harris

Aktualisiert am 08. November 2020, 12:33 Uhr

Kamala Harris ist der heimliche Star im amerikanischen Wahlkampf. Im Kampf der alten Männer wirkt sie wie ein neues Versprechen auf die Zukunft. Sie steigt nicht nur als erste Frau und erste Schwarze ins Vizepräsidenten-Amt auf. Sie hat Chancen, 2024 die erste Präsidentin der USA zu werden. Wie tickt die neue Powerfrau der Weltpolitik? Eine Kolumne von Wolfram Weimer

Eine Präsidentin oder Vizepräsidentin der USA gab es noch nie. Erst dreimal in zweieinhalb Jahrhunderten standen überhaupt Frauen zur Wahl: Hillary Clinton im Präsidentschaftswahlkampf 2016, Geraldine Ferraro als Vizepräsidentschaftsanwärterin neben Walter Mondale 1984 und Sarah Palin an der Seite John McCain 2008.

Alle drei Versuche, endlich eine Frau ins Weiße Haus zu bringen, scheiterten. Diesmal klappt es. Kamala Harris wird die erste Frau im Vizepräsidentenamt der USA, obendrein auch die erste Schwarze in diesem Amt.

Underdog-Rolle nichts neues

Die Erste in neuen Rollen zu sein, das ist Harris gewohnt: Sie war die erste Frau auf dem Chefposten der Bezirksstaatsanwaltschaft von San Francisco, die erste Justizministerin Kaliforniens, schließlich die erste farbige Senatorin Kaliforniens.

Die Verkörperung der Doppelinnovation bei Gender und Diversity hat Harris zum heimlichen Star im US-Wahlkampf werden lassen. Zwei Facetten kommen ihr beim Image der Frau von morgen obendrein zugute. Sie verkörpert mit ihren 56 Jahren im Feld der hochbetagten Wahlkampfer den Generationenwechsel.

Mehr zur US-Wahl 2020

Neben der verkrusteten politische Szenerie des Jahres 2020 mit Donald Trump (74 Jahre) oder Joe Biden (77 Jahre), Bernie Sanders (79 Jahre) oder Elizabeth Warren (71 Jahre) wirkt sie wie die dynamische Ärztin im politischen Altenheim.

Ein zweites Element lässt Kamala Harris als ein Versprechen auf die Zukunft Amerikas erscheinen. Sie vertritt Kalifornien im Senat. Damit verkörpert sie den modernsten, erfolgreichsten und dynamischsten Bundesstaat der USA.

Kalifornien wäre als unabhängiger Staat die fünftgrößte Volkswirtschaft der Welt. Es ist das Entwicklungslabor der digitalen Welt und ökologische Avantgarde, modern, erfolgreich und liberal – wie eine Blaupause für die besseren USA des 21. Jahrhunderts.

Politisch kampferprobt und rhetorisch stark

Damit punktet Harris nicht nur als Vorkämpferin für Frauen und Schwarze, sie steht für die „Californication“ als Zukunftsvision – bis hin zu der von ihr verfochtenen Legalisierung von Marihuana-Konsum. Im bevölkerungsreichsten Bundesstaat der USA hat sie eine Zwei-Drittel-Mehrheit für die Demokraten errungen.

Harris ist politisch kampferprobt und rhetorisch stark. Schon ihre Mutter – eine Krebsforscherin mit indischen Wurzeln, ihr Vater stammt aus Jamaika – war aktive Bürgerrechtlerin und hat ihr die Lust an der politischen Offensive vererbt.

Berühmt und gefürchtet wurde sie, als sie Brett Kavanaugh während seiner Bestätigungsanhörungen am Obersten Gerichtshof 2018 wie eine linke Inquisitorin in die Mangel nahm. Für Donald Trump ist sie seither „außerordentlich böse“. Als sie sich kürzlich eine gute Debatte mit dem Vizepräsidenten Mike Pence lieferte, griff der Präsident Harris sogar als „Monster“, „schrecklich“, „völlig unsympathisch“ und „Kommunistin“ an.

Doch für Harris gilt „viel Feind, viel Ehr“. Sie weiß sich zu behaupten und sieht im Weißen Haus sogar eine Langfrist-Chance.

Joe Biden ist alt und gesundheitlich nicht mehr ganz auf der Höhe. Sollte ihm in seiner Amtszeit etwas zustoßen, würde Harris seine Nachfolgerin. Kaum jemand erwartet, dass Biden in der Lage sein wird, eine zweite Amtszeit anzustreben. Damit wächst Harris vom ersten Tag im Weißen Haus in die Rolle der Präsidentschaftskandidatin 2024 hinein. US-Wahl Kamala Harris war beim Joggen, als sie vom Wahlsieg erfuhr

Biden: „Sie weiß wie man regiert“

Denn Biden hat Harris nicht nur ausgewählt, um möglichst viele Stimmen von Frauen und Farbigen zu mobilisieren. Er wollte sie explizit auch deswegen, weil die erfahrene Politikerin sofort in der Lage wäre, das Präsidentenamt zu übernehmen. „Sie weiß wie man regiert. Sie wäre in der Lage, diesen Job sofort zu übernehmen“, so Biden bei der Vorstellung seiner Vize-Kandidatin.

Ihre Langfristchancen werden entscheidend davon abhängen, inwieweit sie auch in der politischen Mitte des Landes Zustimmung erfährt. Bislang ist Harris als scharfzüngige Parteilinke positioniert und damit als kaum mehrheitsfähig für das ganze Land.

Anders als der mittige Biden tritt sie für den öko-sozialistischen „Green New Deal“ ein, für höhere Steuern und steigende Sozialausgaben. Sie will offene Grenzen für mehr Zuwanderung, befürwortet Gendergesetze und ist eine Verteidigerin der Abtreibung. Einzig auf dem Feld der inneren Sicherheit hat sie – aufgrund ihrer Zeit als Generalstaatsanwältin in Kalifornien – ein Law-and-Order-Image als „Top Cop“ (Oberpolizistin) gepflegt.

Gefolgsleute von Harris verweisen auf ihre Weltoffenheit und ihr Bekenntnis zum Multilateralismus. Die außenpolitischen Beziehungen vor allem zu Europa dürften sich mit dem Doppel Biden/Harris deutlich verbessern. Insbesondere Angela Merkel gilt bei Demokraten als populär und ein demonstrativer Schulterschluss Harris-Merkel wird bereits erwartet.

Denn Angela Merkel hat das bereits bewiesen, was Harris noch fehlt: Durchhaltevermögen und Nachhaltigkeit. Genau das strebt die selbstbewusste Emanzipatorin aus Kalifornien aber an. Als Harris einmal nach ihrem Motto gefragt wurde, antwortete sie, indem sie ihre Mutter zitierte: „Du magst die Erste sein, aber stell sicher, dass du nicht die Letzte bist.“ Genau das wiederholte sie jetzt bei ihrer Siegesrede vor der jubelnden Menge.

Biden ruft in Siegesrede zur Versöhnung auf: „Ära der Verteuflung“ muss enden

Nach seinem Wahlsieg hat Joe Biden zur Versöhnung aufgerufen. Die „Ära der Verteuflung“ müsse enden, sagte der nächste US-Präsident. Auch Kamala Harris sprach. Vorschaubild: imago

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Leibzig-Demonstration im November…

Hier ist ein Video von dem Journalisten Reitschuster von den Vorfällen… Und hier die entsprechende Stelle auf der Homepage von Reitschuster…

Hier ist die Meldung von Web.de zu der Demo in Leibzig, zu der ich mir noch Leserbriefe von Menschen, die teilgenommen haben, erhoffe.

https://web.de/magazine/panorama/eskalation-ansage-querdenken-demo-triumphierend-leipzig-35246664

Mein Vorschlag: eine integrative Demo mit Mundschutz und etwa diesen Parolen:

Corona: Aus dem Weckruf lernen!

Die Alten schützen!

Freiheit erhalten!

Die Friedensdividende einstreichen!

Das richtige Klima bewahren!

Gute soziale Verhältnisse für alle!

Das gehört alles für die menschliche Familie zusammen!

Eskalation mit Ansage: „Querdenken“-Demo zieht triumphierend durch Leipzig

Aktualisiert am 08. November 2020, 19:04 Uhr

Zehntausende Menschen haben in Leipzig gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert und dieselben dabei massenhaft missachtet. Sie betonen ihre Friedlichkeit, trotzdem fliegt Pyrotechnik. Am Ende lässt die Polizei die Menge ziehen.

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Am Ende hatten sie erreicht, was sie wollten: Sie kamen zu Zigtausenden nach Leipzig, missachteten so gut wie kollektiv die Corona-Regeln und zogen am Ende triumphierend über den Leipziger Innenstadtring, die Route der legendären Montagsdemos in der DDR. Aus ganz Deutschland, das war an den vielen Dialekten der Teilnehmer zu hören, waren Anhänger der „Querdenken“-Bewegung am Samstag zu ihrer Demonstration gegen die Corona-Politik angereist. Ihr Protest begann friedlich – und doch provozierten sie mit der massenhaften Missachtung der Corona-Regeln die Auflösung der Veranstaltung. Einen Tag später ist die Empörung über die Bilder aus Leipzig groß.

20.000 Teilnehmer: Rechtsextreme, Esoteriker, Verschwörungstheoretiker

Wie schon auf Demos der Bewegung in Berlin oder Konstanz mischten sich auf dem Augustusplatz in der Leipziger Innenstadt Rechtsextreme mit Esoterikern, Verschwörungstheoretikern und unscheinbaren Teilnehmern. Die einen tanzten, sangen und meditierten – andere schwenkten Fahnen mit Bezug in rechtsextreme Kreise. Zweieinhalb Stunden ließ die Stadt die nach Polizeiangaben 20.000 Teilnehmer – andere Beobachter gingen von mehr als doppelt so vielen aus – ihren Unmut über die Corona-Einschränkungen kundtun. Dann löste die Stadt die Veranstaltung auf, und die bis dahin ruhige Stimmung begann zu kippen.

Raketen, Schlägereien, Angriffe auf Reporter

Faktisch blieb die große Masse der Teilnehmer einfach an Ort und Stelle. Die Polizei forderte sie zum Abzug auf – doch die „Querdenker“ beharrten darauf, über den Innenstadtring zu ziehen. Dabei kam es zu einzelnen Schlägereien zwischen Teilnehmern und Gegendemonstranten, an einer Polizeisperre flogen Raketen, Rauchtöpfe wurden gezündet. Angriffe gab es auch auf die Presse: Die Journalistengewerkschaft DJU meldete am Abend mindestens 32 Attacken auf Reporter, die im Wesentlichen von „Querdenken“-Teilnehmern ausgegangen seien. Die Polizei bestätigte, dass Journalisten angegriffen wurden, und bat diese, sich zu melden.

Polizeipräsident: „Man bekämpft eine Pandemie nicht mit polizeilichen Mitteln, sondern nur mit der Vernunft der Menschen“

Nur mit massiver Gewalt hätte man die Demonstranten daran hindern können, sagte Polizeisprecher Olaf Hoppe. Das habe man vermeiden wollen und den Ring deshalb freigegeben. Das Ziel, den Infektionsschutz zu sichern, habe man nicht erreicht, räumte Leipzigs Polizeipräsident Torsten Schultze ein. „Man bekämpft eine Pandemie nicht mit polizeilichen Mitteln, sondern nur mit der Vernunft der Menschen“, fügte er hinzu. Sprüche wie „Frieden, Freiheit, keine Diktatur“ und „Merkel muss weg“ skandierten die noch immer Zigtausenden Teilnehmer, als sie die Protestroute der Freiheitsbewegung von 1989 abschritten.

Oberverwaltungsgericht ließ Kundgebung zu

Im Vorfeld hatten sich Stadt und Organisatoren über die Veranstaltung mitten in der Corona-Krise gestritten. Die Stadt hatte damit gerechnet, dass die Demonstranten sich nicht an die Regeln zum Schutz vor der Corona-Pandemie halten würden. Um das Infektionsrisiko gering zu halten, wollte sie die Veranstaltung an den Stadtrand legen. Das sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) kassierte das jedoch am Samstagmorgen und ließ die Kundgebung auf dem Augustusplatz zu – unter der Bedingung, dass die Maskenpflicht eingehalten und die Teilnehmerzahl 16.000 nicht überschreiten wird.

„Planungsdesater“: Polizei und Ordnungsamt am Ende überfordert

„Das OVG hat uns eine Entscheidung auf den Tisch gelegt, die nur sehr, sehr schwer umzusetzen war“, sagte Stadt-Sprecher Matthias Hasberg. Oberbürgermeister Burkhard Jung zeigte sich am Sonntag „empört“ über den Richterspruch. Die Kommune sei zudem von Bund und Land alleine gelassen worden. Der sächsischen Landesregierung warf der SPD-Politiker eine „halbgewalkte Coronaschutz-Verordnung“ vor, die Busanreisen und Hotelübernachtungen der Demonstranten ermöglicht habe. Polizei und Ordnungsamt seien am Ende überfordert gewesen.

SPD, Linke und Grüne in Sachsen forderten Aufklärung im Innenausschuss. Ein „Planungsdesater“ habe dazu geführt, dass sich der Staat von Demokratiefeinden habe vorführen lassen, erklärte der sächsische Grünen-Innenexperte Valentin Lippmann. Auch Bundespolitiker wie Außenminister Heiko Maas und Justizministerin Christine Lambrecht (beide SPD) verurteilten die Corona-Demo. Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU), als Polizei-Zuständiger selbst in der Kritik, nannte die Demo die „größte Corona-Party“. Es sei unverantwortlich gewesen, sie in der Innenstadt zuzulassen.

Teilnehmende tanzen Polonaise und singen „Oh, wie ist das schön“

Die Veranstalter kündigten an, gegen die Auflösung zu klagen. Die Ordnungswidrigkeit hätte einzeln festgestellt werden müssen bei jedem Demonstranten, sagte „Querdenken-Initiator Michael Ballweg, der selbst nicht in Leipzig war, der dpa. Die Behörden hätten den Aufbau bis zur OVG-Entscheidung behindert – deshalb hätten nicht genug Lautsprechertürme errichtet werden können, um die Masse zu entzerren.

Doch am Samstagabend hätten die Lautsprechertürme nichts genutzt: Zehntausende zogen über den Innenstadtring und machten keine Anstalten, nach Hause zu gehen. Ausgelassen feierten die Teilnehmer der aufgelösten Demo ihren Triumph über die Behörden. Sie tanzten Polonaise und sangen „Oh, wie ist das schön“, als gäbe es keine Pandemie. (Birgit Zimmermann/André Jahnke/Fabian Albrecht/Theresa Held/dpa/ash)

Wut und Ausschreitungen in Leipzig

Rund 20.000 Menschen sind in Leipzig zusammengekommen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu demonstrieren. Die Initiative „Querdenken-711“ hatte dazu aufgerufen.

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Clemens Ronnefeld, Oktober 2020

——– Weitergeleitete Nachricht ——–

Betreff: Transparenz TV: Thema: Interventionsmacht Deutschland / Zentrale Dokumenten-Passagen zu: „Interventionsmacht Deutschland“ / „Drohenkampagne“ und „Abruestung statt Aufruestung“
Datum: Wed, 21 Oct 2020 19:40:13 +0200
Von: Clemens Ronnefeldt <C.Ronnefeldt@t-online.de>

Liebe Friedensinteressierte,
im Rahmen von Transparenz TV und der Sendereihe „Friedensfragen mitClemens Ronnefeldt“ sende ich nachfolgend eine Inhaltsangabe und denLink zu folgender Sendung:


21.10.2020 – 20.30 Uhr:
Thema: Interventionsmacht Deutschland https://youtu.be/b23d4dsH8xA Gast: Andreas Zumach, Journalist


Martin Jäger, Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftlicheZusammenarbeit und Entwicklung, hat am  6.9.2020 in der F.A.Z einenGastbeitrag veröffentlicht mit dem Titel:

„Neue strategische Lage – Deutschland sollte interventionsfähig sein“.            https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/deutschland-sollte-interventionsfaehig-sein-neue-strategische-lage-16938806.html
Darin schreibt Martin Jäger:“So endet die Ära amerikanisch geführter Interventionen. Somalia,Bosnien, Kosovo, Afghanistan, Irak und Libyen sind ihre markantenStationen. Die Bilanz fällt zwiespältig aus, zu hoch waren die Kostenan Menschenleben und Geld. Im Berliner Betrieb hoffen manche, nunwerde die Bundeswehr von der Einsatzstreitkraft zur Heimatschutzarmeezurückgebaut. Das wäre ein Fehler. Die Bundesrepublik wird sich auchkünftig an Interventionen beteiligen müssen. Mehr noch: Deutschlandund Europa sollten aus eigener Kraft interventionsfähig werden.“ 
Wie passt diese Forderung zum Grundgesetz, Art. 87a“(1) Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf. (…)  (2)  Außer zur Verteidigung dürfen die Streitkräfte nur eingesetztwerden, soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zulässt.“?
Staatssekretär Martin Jäger schreibt weiter:“Intervenieren bedeutet, einen Konflikt durch Einmischung von außen zurEntscheidung zu bringen. Eine solche Machtprojektion kannunterschiedliche Gestalt annehmen: von der diplomatischen Drohung überdie Verhängung von Sanktionen und die Waffenlieferung bis zum Einsatzmilitärischer Gewalt. Die Intervention ist die kleine Schwester desKrieges und die giftige Freundin der Diplomatie – nicht eben dieGesellschaft, in der wir Deutsche uns gern aufhalten.“ 
Wie passen diese Aussagen zur in Deutschland verbindlichen  Charta der Vereinten Nationen, Art. 2, Ziffer 4:“Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jedegegen die territoriale Unversehrtheit oder die politischeUnabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen derVereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt“?   
In seinem Gastbeitrag schägt Herr Jäger vor, Milan-Raketen an die Ukraine zu liefern, obwohl in Spannungsgebiete keineRüstung exportiert werden darf.
Andreas Zumach wird diese Aussagen kommentieren und auch auf die neueStudie der Münchner Sicherheitskonferenz vom Oktober 2020″Zeitenwende – Wendezeiten“ eingehen:
https://securityconference.org/assets/01_Bilder_Inhalte/03_Medien/02_Publikationen/MSC_Germany_Report_10-2020_De.pdf
Darin heißt es:
„Deutschland steht absehbar vor einer schicksalhaften Entscheidung: Eskann sich entschlossen für den ‚europäischen Imperativ‘, für eineStärkung Europas einsetzen, um so deutsche und europäische Interessenwirksam zu verteidigen. Oder Deutschland verzichtet auf die Gestaltungdes Wandels, belässt es beim status quo und stellt sich darauf ein,dass EU-Europa zu einem ‚Anhängsel Eurasiens‘ mutiert, das von anderenMächten dominiert wird.“ (Seite 12).
Die Sendung wird beleuchten, wie diese Aussagen einzuordnen sindin einer Zeit, in der die USA an Einfluss verlieren und andere Mächte anEinfluss gewinnen.
Am Ende der Sendung wird Andreas Zumach skizzieren, wie eineFriedens- und Sicherheitspolitik Deutschlands konkret aussehen könnte,die Gerechtigkeit und Frieden verpflichtet ist und Militärinterventionenüberflüssig machen könnte.
Heute, 21.10.2020 – 20.30 Uhr mit Livechat und danach dauerhaft unter:

“ Interventionsmacht Deutschland „
https://youtu.be/b23d4dsH8xA

oder
https://www.facebook.com/friedensfragen/?modal=admin_todo_tour

——
Nachfolgend habe ich zentrale Passagen einiger Dokumente undBeiträge zum Thema „Interventionsmacht Deutschland“ zusammen gestellt.
Das Jahr 1992 leitete eine Wende ein: Weg von der Landesverteidigung hinzur Verteidigung von Rohstoffen und zum Zugang von Märkten:Verteidigungspolitische Richtlinien
„… Dabei lässt sich die deutsche Politik von vitalenSicherheitsinteressen leiten: … Aufrechterhaltung des freienWelthandels und des ungehinderten Zugangs zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt im Rahmen einer gerechten Weltwirtschaftsordung“.
Quelle: Der Bundesminister der Verteidigung (Hrsg.), Bonn, 26.11.1992.
(Hinweis von C. Ronnefeldt: Im Januar 1992 tauchte im „Stoltenbergpapier“, benannt nach dem damaligenVerteidigungsminister Gerhard Stoltenberg, erstmals die Forderungnach dem Aufbau von „Krisenreaktionskräften“ auf.Im November 1992 wurde diese Forderung durch die „VerteidigungspolitischenRichtlinien“ unter seinem Nachfolger Volker Rühe verbindlich.)
——
Aus dem Weißbuch der Bundeswehr 2006:
„Deutschland, dessen wirtschaftlicher Wohlstand vom Zugang zuRohstoffen, Waren und Ideen abhängt, hat ein elementares Interesse aneinem friedlichen Wettbewerb der Gedanken, an einem offenenWelthandelssystem und freien Transportwegen“.   
Quelle:  Bundesministerium der Verteidigung (Hrsg.): Weißbuch 2006 zurSicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr,Berlin 2006, S. 19.
—Das nachfolgende Interview des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhlerführte zu einer heftigen Debatte, die mit dem Rücktritt von Horst Köhler endete:
https://www.deutschlandradio.de/sie-leisten-wirklich-grossartiges-unter-schwierigsten.331.de.html?dram:article_id=203276
Bundespräsident Horst Köhler am 22.5.2010 im Deutschlandradio-Interview:
(…) „Meine Einschätzung ist aber, dass insgesamt wir auf dem Wege sind,doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, dass einLand unserer Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damitauch Außenhandelsabhängigkeit auch wissen muss, dass im Zweifel, imNotfall auch militärischer Einsatz notwendig ist, um unsereInteressen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege, zum Beispielganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit Sicherheitdann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel,Arbeitsplätze und Einkommen.“ (…)
———
Verteidigungspolitische Richtlinien vom 27. Mai 2011:https://www.bmvg.de/resource/blob/13568/28163bcaed9f30b27f7e3756d812c280/g-03-download-die-verteidigungspolitische-richtlinien-2011-data.pdf
   „Freie Handelswege und eine gesicherte Rohstoffversorgung sind für   die Zukunft Deutschlands und Europas von vitaler Bedeutung. Die   Erschließung, Sicherung von und der Zugang zu Bodenschätzen,   Vertriebswegen und Märkten werden neu geordnet. Verknappungen von   Energieträgern und anderer für die Hochtechnologie benötigter   Rohstoffe bleiben nicht ohne Auswirkungen auf die Staatenwelt.
   Zugangsbeschränkungen können konfliktauslösend wirken. Störungen   der Transportwege und der Rohstoff- und Warenströme, z.B. durch   Piraterie und Sabotage des Luftverkehrs, stellen eine Gefährdung   für Sicherheit und Wohlstand dar“.
   „Deutschland ist bereit, als Ausdruck nationalen   Selbstbehauptungswillens und staatlicher Souveränität zur Wahrung   seiner Sicherheit das gesamte Spektrum nationaler   Handlungsinstrumente einzusetzen. Dies beinhaltet auch den Einsatz   von Streitkräften“.

———
Verteidigungsminister de Maizière am 26.10.2011:
„Die Bundeswehr muss in der Lage sein, im gesamten Intensitätsspektrumzu wirken. Dazu gehört auch der Kampf. Die Bundeswehr ist keine Armeeder Brunnenbohrer, und sie ist auch kein gepanzertes technischesHilfswerk. … Militärische Mittel sind ‚äußerstes´, nicht erst ‚letztes‘ Mittel“.

(Quelle: Zeitschrift Internationale Politik, Nov./Dez. 2011, S. 10ff)
———————–
Im Weißbuch 2016 der Bundeswehr mit dem Titel„Zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr“ stehen auf Seite 41 Aufgaben, die über die im Grundgesetzgenannte Aufgabe hinausgehen:https://www.bmvg.de/resource/blob/13708/015be272f8c0098f1537a491676bfc31/weissbuch2016-barrierefrei-data.pdf

(…) Prosperität unseres Landes und Wohlstand unserer Bürgerinnen undBürger hängen auch künftig wesentlich von der ungehinderten Nutzungglobaler Informations-, Kommunikations-, Versorgungs-, Transport- undHandelslinien sowie von einer gesicherten Rohstoff- und Energiezufuhrab. 
Eine Unterbrechung des Zugangs zu diesen globalen öffentlichenGütern zu Lande, zur See, in der Luft sowie im Cyber-, Informations-und Weltraum birgt erhebliche Risiken für die Funktionsfähigkeitunseres Staates und den Wohlstand unserer Bevölkerung. (…)

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https://www.bundeswehr.de/de/organisation/heer/aktuelles/trotz-pandemie-panzertruppe-uebt-fuer-litauen-253922
Datum: 30.04.2020   Ort: Gardelegen
„Mit dieser Übung bereiten wir uns final auf unseren Einsatz an derOstflanke der NATO vor. Das nächste Mal werden unserer Soldatinnen undSoldaten ihre Kampfpanzer in Litauen starten“, so Oberstleutnant PeerPapenbroock. Der Kommandeur des bayerischen Panzerbataillons 104 undseine rund 700 Soldaten üben mit 200 Fahrzeugen im Gefechtsübungszentrum Heer (GÜZ), um die Führung der Battlegroup zu übernehmen.
Anfang 2017 startete die NATO mit der Verlegung von Soldaten nachPolen und in die baltischen Staaten, so auch nach Litauen. Die MissionEnhanced Forward Presence (EFP), übersetzt verstärkte Vornepräsenz,dient der Sicherung der osteuropäischen Staaten und der Abschreckungbei Bedrohungen des Bündnisgebiets. Deutschland hat die Führung derBattlegroup in Litauen übernommen. (…) 
Nur der Angriff bringt den Erfolg
Sichern oder Verzögern beschreiben den Verlauf eines Gefechtes. „ImAngriff werden wir, das Bataillon, das Gefecht entscheiden“, istSchumann zuversichtlich. Er blickt bereits auf zwei Jahre Erfahrungals Panzerkommandant zurück. Der Leopard 2 ist weltweit der modernsteKampfpanzer. (…)
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Derzeit aktuell:
https://www.volksstimme.de/lokal/gardelegen/bundeswehr-nato-uebung-in-der-altmark

Bundeswehr

NATO-Übung in der Altmark

19.10.2020
Letzlingen/Klietz (vs) l Fast drei Wochen lang kommen mehr als 1000Soldaten aus mehreren Nationen in der Altmark zusammen, um für einenAuslandseinsatz im Rahmen der Nato-Mission „Enhanced Forward Presence“(EFP) in Litauen zu üben. (…)
„Während des Übungsdurchgangs im Gefechtsübungszentrum Heer werdendann ca. 1.100 Soldaten mit rund 300 Fahrzeugen aus vier Nationen,Deutschland, Belgien, Niederlande, und Norwegen, ihreZertifizierungsübung für die deutsch-geführte Battlegroup derNATO-Mission Enhanced Forward Presence (EFP) in Litauen durchführen.
Die Verlegung nach Litauen ist nach heutigen Stand für Anfang 2021geplant“, heißt es in der Mitteilung des Landeskommandos Sachsen-Anhalt. 
——
Der Truppenübungsplatz Altmark mit der Kriegs-Übungsstadt Schnöggersburgbefindet sich in Sachsen-Anhalt – und damit auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.
Die Stationierung und Verlegung ausländischer Streitkräfte wird mit dem letzten Satz von Artikel 5 (3) des 2+4-Vertrages ausgeschlossen.
Dass derzeit Soldaten aus Belgien, Niederlande und Norwegen dort einen Einsatz in Litauen üben, ist – wenn auch nicht dauerhaft – eine„Verlegung“ ausländischer Streitkräfte, die juristisch zu überprüfen ist:
http://www.documentarchiv.de/brd/2p4.html

Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland

(„Zwei-plus-Vier-Vertrag“) vom 12. September 1990
Artikel 5
(3) Nach dem Abschluss des Abzugs der sowjetischen Streitkräfte vomGebiet der heutigen Deutschen Demokratischen Republik und Berlinskönnen in diesem Teil Deutschlands auch deutsche Streitkräfteverbändestationiert werden, die in gleicher Weise militärischenBündnisstrukturen zugeordnet sind wie diejenigen auf dem übrigendeutschen Hoheitsgebiet, allerdings ohne Kernwaffenträger. 
Darunter fallen nicht konventionelle Waffensysteme, die nebenkonventionellen andere Einsatzfähigkeiten haben können, die jedoch indiesem Teil Deutschlands für eine konventionelle Rolle ausgerüstet undnur dafür vorgesehen sind. Ausländische Streitkräfte und Atomwaffenoder deren Träger werden in diesem Teil Deutschlands weder stationiertnoch dorthin verlegt.
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Ebenfalls aktuell:
https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/atomkriegsuebung-steadfast-noon-umgehend-stoppen

Atomkriegsübung „Steadfast Noon“ umgehend stoppen!

Pressemitteilung        
Das Netzwerk Friedenskooperative kritisiert die am 12.10.2020begonnene NATO-Übung „Steadfast Noon“. Im Rahmen dieser Übung wirdgemeinsam mit weiteren NATO-Staaten der Einsatz von Atomwaffentrainiert. Laut Medienberichten beteiligen sich in diesem Jahr auchbelgische, niederländische und italienische Flugzeuge an der Übung. Zuden beteiligten Standorten in Deutschland zählen dasrheinland-pfälzische Büchel sowie Nörvenich in NRW.
„Steadfast Noon sollte sofort gestoppt werden! Wer im Jahr 2020Atomkriege übt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Die Mehrheitder Staaten weltweit arbeitet am Inkrafttreten desUN-Atomwaffenverbots, die NATO hingegen scheint offenbar weiterhin zuglauben, man könne Atomkriege gewinnen. Fakt ist aber, dass niemandbei einem Atomkrieg gewinnt.“, sagt Marvin Mendyka vom NetzwerkFriedenskooperative.
Die Tornado-Pilot*innen des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 übenim Rahmen des Manövers die Bestückung der Kampfjets mit denUS-Atombomben B61-12 und deren Abwurf. Von diesen lagern rund 20 Stückin Büchel als Bestandteil der nuklearen Teilhabe der NATO. Jede dieserBomben hat eine Sprengkraft von etwa dem Vierfachen derHiroshima-Bombe.
Die Bundesregierung diskutierte in den vergangenen Monaten den Kaufneuer Kampfjets für den Einsatz von Atomwaffen. Diese sollen dann alsErsatz für den in die Jahre gekommenen Tornado dienen. Nach heftigemEinspruch der Friedensbewegung sowie Uneinigkeit innerhalb derRegierungskoalition wurde die Entscheidung auf die kommendeLegislaturperiode vertagt. Die Friedensbewegung setzt sich weiterhinfür den Abzug der Atomwaffen aus Deutschland und den Beitritt zumUN-Atomwaffenverbotsvertrag ein. Diesem fehlen nur noch drei weitereRatifizierungen, damit er in Kraft treten kann.
——
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/spd-signalisiert-zustimmung-zu-bewaffneten-drohnen-16989041.html

Nach langer Diskussion: 

SPD signalisiert Zustimmung zu bewaffneten Drohnen

Aktualisiert am 06.10.2020

(…)
Die SPD hat nach einer abermaligen Expertenanhörung im Bundestagerkennen lassen, dass sie nach jahrelanger Diskussion unter Umständeneiner Bewaffnung von Aufklärungsdrohnen der Bundeswehr zustimmenkönnte. Voraussetzung sei aber, dass es ausschließlich um den Schutzder eigenen Soldaten gehe, so der Bundestagsabgeordnete FritzFelgentreu. Er sagte: „Wenn das die Grundlage einer Beschaffung wird,dann können wir uns auch vorstellen, einer Beschaffung zuzustimmen.“
(…)
Einer der Gegner des Projekts ist der heutige SPD-FraktionsvorsitzendeRolf Mützenich. Er sagte bereits 2013, er halte Drohnen fürgefährlich, weil „wir leider von einer Verselbständigung des Systemsausgehen müssen“. Befürchtet wurde und wird eine Entwicklung hin zuWaffensystemen, die Entscheidungen über Leben und Tod nachComputerberechnung selbständig treffen. Zudem hatte man Sorge, dieDrohnen könnten nach amerikanischer Art zur gezielten Tötung vonVerdächtigen genutzt werden. Das jedoch schließen Grundgesetz undEinsatzregeln aus. (…)
————
Tobias Pflüger (Informationsstelle Militarisierung Tübingen, IMI) schrieb am 6.10.2020:
http://www.imi-online.de/2020/10/06/keine-bewaffneten-drohnen-die-drohnendebatte-war-eine-scheindebatte/
Keine bewaffneten Drohnen – die Drogendebatte war eine Scheindebatte

von: Tobias Pflüger | Veröffentlicht am: 6. Oktober 2020

(…) Die Bewaffnung von Drohnen ist kategorisch abzulehnen, weil daseine falsche Grundsatzentscheidung ist. Die Kriegsführung, der Einsatzvon Sprengmitteln wird damit niederschwelliger, der Trend zurAutomatisierung des Krieges ist wird damit gestartet.
Diese Sorge bestätigte kürzlich auch eine neue Studie derRegierungsberater von der „Stiftung Wissenschaft und Politik“ (SWP),in der es hieß: „Sollte die Heron TP bewaffnet werden, wäre dies dererste Schritt zur Beschaffung wei­terer deutscher Kampfdrohnen. 
Dazu gehö­ren die oben erwähnte Eurodrohne wie auch das Future Combat AirSystem (FCAS). [M]it der Bewaffnung ferngesteuerter Drohnen [ist] auchein Trend zu autonomen Fähigkeiten verbunden […]. TechnischeEntwicklungen von Hard- und Software ermöglichen eine eigenständigeNavigation und Steuerung. Langfristig wird das System auch imstandesein, in komplexen Lagen dynamische Ziele auszuwählen und zubekämpfen.“ (…)
Intern hat die Bundeswehr die Vorbereitungen für Kampfdrohnen längstgetroffen. Es braucht nur noch ein Ja des Bundestages, dann wird dieHeron TP sofort mit Waffen ausgestattet. Dementsprechend einseitig warauch die organisierte Debatte: Drohnenopfer wurden nicht gehört, auchkeine ehemaligen Drohnenpiloten, die ihren Einsatz heute teilweisesehr kritisch sehen. 
Bei jeder Debatte wurde akribisch darauf geachtet, dass diejenigen,die die Drohnen-Bewaffnung befürworten, deutlich ausführlicher zu Wortkommen. Selbst aus den Reihen der Bundeswehr war keine Kritikzugelassen.
——
Um die Militarisierung der deutschen Außenpolitik zu stoppen,braucht es von Gewerkschaften, Kirchen und Akteuren der Zivilgesellschaft mehr Engagement als bisher.
Empfehlen möchte ich z.B. die Unterstützung der „Drohnen-Kampagne“:
Die Drohnen-Kampagne setzt sich gegen die Etablierung vonDrohnentechnologie für Krieg, Überwachung und Unterdrückung ein.
Deshalb fordert sie den Irrweg der Anschaffung und Produktionbewaffneter Drohnen sowie die diesbezügliche Forschung und Entwicklungaufzugeben und sich für ein weltweites Verbot und völkerrechtlicheÄchtung dieser Waffen einzusetzen.
Die Kampagne wird von ca. 150 Organisationen und Initiativen getragen.
Unter dem Link:
https://drohnen-kampagne.de/informationen-materialien/mitmachen/
gibt es Möglichkeiten zum Engagement und zur Unterzeichnung des 

Appell „Keine Kampfdrohnen!“

——Ebenfalls empfehlen möchte ich die Aktion „Abrüsten statt aufrüsten“:
Rund 175 000 Menschen haben bereits den
Aufruf “abrüsten statt aufrüsten” unterzeichnet:Die Bundesregierung plant, die Rüstungsausgaben nahezu zu verdoppeln,auf zwei Prozent der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP). So wurde esin der NATO vereinbart. Zwei Prozent, das sind mindestens weitere 30Milliarden Euro, die im zivilen Bereich fehlen, so bei Schulen undKitas, sozialem Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichem Nahverkehr,Kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischem Umbau,Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.
Auch sicherheitspolitisch bringt eine Debatte nichts, die zusätzlichUnsummen für die militärische Aufrüstung fordert. Stattdessen brauchenwir mehr Mittel für Konfliktprävention als Hauptziel der Außen- undEntwicklungspolitik. Militär löst keine Probleme. Schluss damit.
Eine andere Politik muss her. Damit wollen wir anfangen: MilitärischeAufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauenaufbauen, Perspektiven für Entwicklung und soziale Sicherheitschaffen, Entspannungspolitik auch mit Russland, verhandeln undabrüsten. Diese Einsichten werden wir überall in unserer Gesellschaftverbreiten. Damit wollen wir helfen, einen neuen Kalten Kriegabzuwenden.
Keine Erhöhung der Rüstungsausgaben – Abrüsten ist das Gebot derStunde.
Hier geht es zur Unterschrift:
https://abruesten.jetzt/
———

Mit freundlichen Grüßen
Clemens Ronnefeldt
Referent für Friedensfragen beim deutschen 
Zweig des internationalen Versöhnungsbundes

————————————————————–

Clemens Ronnefeldt
Referent für Friedensfragen beim deutschen 
Zweig des internationalen Versöhnungsbundes
A.-v.-Humboldt-Weg 8a
85354 Freising

Tel.: 08161-547015    
Fax:  08161-547016

C.Ronnefeldt@t-online.de
www.versoehnungsbund.de

Spendenkonto für die Arbeit des
Versöhnungsbund-Friedensreferates:

Kontoinhaber: Versöhnungsbund e.V. 

IBAN DE40 4306 0967 0033 6655 00

Stichwort: Friedensreferat/C. Ronnefeldt

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Ted.com, Work and Happiness…

Shawn Achor, Psychologe:

Als Screenshot die Empfehlung, täglich 2 Minuten in drei schöne Erinnerungen aus dem Bereich „Drei Dankbarkeiten“ über 21 Tage zu investieren:

  • Tagebuch führen über ein positives Erlebnis, getting them to write down three new things that they’re grateful for
  • Akte der Freundlichkeit: einmal täglich eine Email, Lob oder Dankbarkeit jemandem sagen,
  • eine Meditation erlaubt, sich auf eine Sache zu konzentrieren, kurz am Morgen: Wer bin ich? Wofür bin ich dankbar? worauf bin ich stolz? Habe ich was auf dem Herzen? Wie will ich mich heute fühlen? Was kann ich dafür tun?
  • körperliche Übungen, mache ich schon

um das Gehirn auf Positives umzuprogrammieren… Wir erzeugen “ Wellen der Positivität“ und starten eine wirkliche Revolution…

Nun werde ich das nicht in zwei Minuten schaffen. Allein meine Frühgymnastik dauert eine knappe halbe Stunde. Aber ich werde versuchen, drei obige Übungen in 15 Minuten zu schaffen… Mal sehen, ob es was bringt…

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Sebastian Rushworth und Corona und menschlich assistiertes Sterben im Alter

deepl.com Übersetzungen aus https://sebastianrushworth.com

1. Covid-19: Die Perspektive eines schwedischen Pflegeheimarztes

Dies ist ein Gastbeitrag, den ein Kollege geschrieben hat, der als Hausarzt in einer schwedischen Kleinstadt arbeitet. Mit anderen Worten, er ist für das Wohlergehen gebrechlicher älterer Menschen, die in Pflegeheimen leben, verantwortlich. Er hat eine Menge Patienten mit Covid-19 behandelt. Da die Situation in einigen anderen Ländern anders sein kann, halte ich es für nützlich, vor der Lektüre des Artikels zu wissen, dass die Menschen in Schweden in ihren eigenen Wohnungen bleiben, bis sie dem Ende ihres Lebens sehr nahe sind. 50% der Menschen, die in ein Pflegeheim ziehen, sind innerhalb von sechs Monaten tot.

The article was published a few days ago in Svenska Dagbladet Der Artikel wurde vor einigen Tagen in Svenska Dagbladet, einer der großen schwedischen Tageszeitungen, veröffentlicht. Er ist fantastisch, das Beste, was ich in letzter Zeit gelesen habe, und so fragte ich ihn, ob es für mich in Ordnung wäre, ihn ins Englische zu übersetzen und auf dieser Website zu veröffentlichen, damit er ein internationales Publikum erreicht. Er stimmte gnädigerweise zu. Der Artikel zeigt deutlich den Unterschied zwischen der Art und Weise, wie die breite Öffentlichkeit und insbesondere jüngere Menschen über den Tod denken, und wie Ärzte über den Tod denken. Viel Vergnügen. —

Die Medienberichterstattung über Covid-19 entlarvt die echte Todesangst, die in unserem Land herrscht. Sie schafft eine Erzählung, in der die Gesundheitsfürsorge allen Menschen in Pflegeheimen verweigert wurde, wodurch sie starben. Es wird zum Beispiel behauptet, dass diese Todesfälle mit Sauerstoff und intravenösen Flüssigkeiten hätten vermieden werden können.

Die Perspektive der Ärzte, die in Pflegeheimen arbeiten, wurde aus der Debatte ausgeklammert, und es ist deutlich geworden, dass wir unsere Arbeit kommunizieren müssen, da es in der Bevölkerung große Missverständnisse gibt. Lassen Sie mich Ihnen daher sagen:

Nach 36 Jahren Tätigkeit in der Inneren Medizin in einer großen Krankenhausklinik arbeite ich nun seit vier Jahren wieder als Hausarzt, u.a. verantwortlich für vier Pflegeheime in einer kleinen Gemeinde. Bis heute sind 36 der von mir betreuten Patienten mit Covid infiziert.

Mit ihnen allen hatte ich mich zuvor zusammen mit ihren Angehörigen im Rahmen unserer jährlichen Pflegeplanung getroffen, wo wir unter anderem planen, was im Falle einer Verschlechterung ihres Gesundheitszustands zu tun ist. Auf diese Weise vermeiden wir sinnlose und für den Patienten oft quälende Ambulanzfahrten ins Krankenhaus und unnötige Untersuchungen und Behandlungen, die das Leben nicht verlängern, sondern vielmehr zu einem langwierigen und oft schmerzhaften Sterbeprozess beitragen.

Gelegentlich wurden von mir infizierte Covid-19-Patienten aus verschiedenen Gründen ins Krankenhaus geschickt. Meistens war jedoch im Vorfeld die Entscheidung getroffen worden, dass wir alte und gebrechliche Patienten nicht ins Krankenhaus schicken würden, wenn eine Infektion mit einem Lungenherd diagnostiziert worden wäre, mit der Folge von Sauerstoffmangel und Unwohlsein. Stattdessen würden wir uns darauf konzentrieren, eine gute symptomreduzierende Behandlung im Pflegeheim durchzuführen. Wir würden keinen Sauerstoff verabreichen, der bei sterbenden Patienten im Vergleich zu Morphium und angstlösenden Medikamenten wenig Nutzen bringt.

Ich kannte die Patienten gut und bin überzeugt, dass sich der Tod für viele der Verstorbenen wie eine Erleichterung anfühlte. Mehrere hatten mir bereits während unserer Pflegeplanungssitzungen gesagt, dass sie sich nach dem Tod sehnten, obwohl sie keine Anzeichen einer zugrunde liegenden Depression zeigten. Es war also nicht auf Anweisung von oben oder wegen fehlender Betten im Krankenhaus, dass die Patienten im Pflegeheim blieben. Sie blieben, weil gemeinsam mit den Patienten und ihren Angehörigen entschieden wurde, dass ein Verbleiben in ihrem besten Interesse sei.

Der Nutzen der Sauerstofftherapie ist vielleicht das wichtigste Missverständnis, das in den Medien kursiert. Nur in einer Situation, in der der Patient einen abnehmenden Sauerstoffgehalt im Blut hat und dennoch relativ symptomfrei ist, kann eine Sauerstofftherapie theoretisch (es gibt keine Studien, die dies beweisen) möglicherweise auch bei gebrechlichen älteren Patienten von Nutzen sein, weshalb Personen mit dieser speziellen Konstellation zur Sauerstofftherapie ins Krankenhaus geschickt werden sollten.

Bei denjenigen, deren Allgemeinzustand sich parallel zu ihrem abnehmenden Sauerstoffgehalt verschlechtert, bringt die Sauerstofftherapie (und die Beatmung) keinen Nutzen, was in Italien und Spanien schon früh während der Pandemie erlebt wurde, als selbst gebrechliche ältere Patienten an ein Beatmungsgerät angeschlossen wurden. Praktisch alle starben nach ein bis drei Wochen Beatmungsbehandlung in induziertem Koma, mit Schläuchen im Hals, oft ohne Anwesenheit von Angehörigen, auf einer Intensivstation – einer fremden Umgebung mit unbekanntem Personal. Im Pflegeheim wären sie stattdessen nach ein bis drei Tagen gestorben, in ihrer eigenen Wohnung, umgeben von Verwandten und Mitarbeitern, die sie gut kennen.

Ein weiteres Missverständnis wird aus den vielen Geschichten in den Medien deutlich, die von Patienten berichten, denen zunächst die medizinische Versorgung verweigert wurde, um sie später auf Wunsch der Angehörigen zu erhalten und dann „wegen“ der Sauerstofftherapie überlebt zu haben. Meine Erfahrung und die vieler Kollegen ist, dass, wenn ein gebrechlicher älterer Mensch eine Covid-19-Infektion bekommt, die in seine Lungen eindringt und systemische Symptome verursacht, die Sauerstoff- und Beatmungstherapie keinen Einfluss auf den Krankheitsverlauf hat (und es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass dies der Fall ist).

Dass es schwierig ist, den Nutzen verschiedener Behandlungsmöglichkeiten zu bestimmen, kann durch einen meiner Patienten veranschaulicht werden: eine fast 100 Jahre alte Person, die eine leichte Erkältung entwickelte und eine anfängliche Sauerstoffsättigung von 98% hatte, was normal ist. Der Covid-19-Test war positiv. Nach einigen Tagen entwickelte der Patient auch Husten und Atemnot, und die Sauerstoffsättigung fiel auf 81% , was sehr niedrig ist. Da die Patientin systemische Symptome hatte, wurde in Übereinstimmung mit der oben dargelegten Argumentation entschieden, sie nicht ins Krankenhaus zu schicken.

Die Patientin verbesserte sich spontan und wurde einige Tage später für gesund erklärt. Wäre die Patientin ins Krankenhaus geschickt worden und hätte eine Sauerstofftherapie erhalten, hätten die Zeitungen und das Fernsehen über einen weiteren erfolgreichen Fall einer Patientin berichtet, die durch eine Sauerstofftherapie gerettet wurde (die das Pflegeheim „abgelehnt“ hatte).

Wie steht es mit der Angst vor dem Tod? Sowohl die Medien als auch die allgemeine Öffentlichkeit (und manchmal auch Kollegen) scheinen den Tod als den schlimmsten Feind des Gesundheitssystems zu betrachten, der in allen Situationen immer bekämpft werden muss. Manchmal, wenn eine Patientin während einer Pflegeplanungssitzung med. sagt, dass sie sich nach dem Tod sehnt, unterbrechen die Kinder und sagen: „Rede nicht so, Mama!

In der Regel frage ich dann die Kinder: „Warum nicht?“. Die Patientin hat das Gefühl, dass sie erreicht hat, was sie tun wollte, und ist aufgrund ihrer Krankheit ans Bett gefesselt, kann wegen des nachlassenden Seh- und Hörvermögens nicht mehr lesen oder Musik hören, leidet unter chronischen Schmerzen und Einsamkeit. Ist es in dieser Situation so seltsam, sich nach dem Tod zu sehnen?

Ich glaube nicht, und auch nicht viele der Patienten, denen ich täglich bei meiner Arbeit begegne. Das sind die ältesten und kränksten Patienten, und deshalb leben sie in Pflegeheimen. Warum so viele jüngere Menschen, nicht zuletzt Journalisten und Zeitungskolumnisten, das nicht verstehen, dafür habe ich keine gute Erklärung.

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass es für viele Menschen am Ende ihres Lebens nicht selten das Beste ist, die Krankheit ihren natürlichen Verlauf nehmen zu lassen und die Anstrengungen auf die Linderung der Symptome zu konzentrieren. Ich habe nie etwas anderes als die grösste Dankbarkeit von Patienten und Angehörigen erlebt, wenn ich schwerkranken und leidenden Patienten geholfen habe, indem ich mit Hilfe von Medikamenten Angst, Schmerzen und Atemnot beseitigt habe, damit sie in Ruhe weiterleben können.

Abgesehen davon müssen wir uns natürlich auch die Dinge ansehen, die in der Altenpflege nicht so gut funktioniert haben, um besser zu werden. Zum Beispiel sollten Entscheidungen über die Palliativpflege nicht ohne persönliche Kenntnis und Untersuchung des Patienten getroffen werden, und die Entscheidung sollte gemeinsam mit dem Patienten und den Angehörigen getroffen werden.

Eric Bertholds
Hausarzt in Tibro

—

Persönlich war ich von diesem Artikel sehr bewegt. Meiner Meinung nach zeigt er perfekt die große Diskrepanz im Denken, die oft zwischen der Ärzteschaft und der breiten Öffentlichkeit besteht, und deshalb dachte ich, dass es sich lohnen würde, ihn mit anderen zu teilen.

In der Notaufnahme sehe ich oft sehr alte, sehr gebrechliche Menschen, die auf unangemessene Weise aus Pflegeheimen eingewiesen wurden. Anstatt in einer vertrauten Umgebung zu sein, umgeben von ihren eigenen Sachen und Menschen, die sie kennen, liegen sie mehrere Stunden lang in einer überfüllten Notaufnahme, auf einer unbequemen Krankenhausbahre, umgeben von unbekannten Menschen, während sie schmerzhafte Nadelstiche erleiden. Nur sehr selten ziehen sie einen Nutzen aus dieser Erfahrung.

Vielleicht interessieren Sie sich auch für meine Erfahrungen aus meiner Arbeit als Notarzt während der Covid-Pandemie about my experiences from working as an emergency physician during the covid pandemic, oder für meinen Artikel über Deprescribing, die vielleicht wichtigste gesundheitliche Intervention, die es gibt, wenn es um die Gesundheit gebrechlicher älterer Menschen geht. about deprescribing, possibly the most important health intervention there is when it comes to the health of frail older people.

In den kommenden Monaten werde ich eine Tonne neuer, wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen, darunter

  • Analysen der Vorteile und Risiken aller gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
  • Die Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben (möglicherweise ganz anders als das, was Sie vielleicht gehört haben)
  • Ein langfristiges Follow-up der gesundheitlichen Folgen der Covid-Pandemie und der globalen Abriegelung.

Bitte geben Sie unten Ihre E-Mail-Adresse an, und Sie erhalten all diese Inhalte direkt in Ihren Posteingang, sobald sie veröffentlicht werden.

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2. Wie tödlich ist Covid-19?
covid eine tödliche Pandemie?

September 2020 war der am wenigsten tödliche Monat in der schwedischen Geschichte, gemessen an der Zahl der Todesfälle pro 100.000 Einwohner. Jemals. Und ich meine nicht den am wenigsten tödlichen September, ich meine den am wenigsten tödlichen Monat. Jemals. Für mich ist dies ein ziemlich klarer Beweis für zwei Dinge. Erstens, dass Covid keine sehr tödliche Krankheit ist. Und zweitens, dass Schweden Herdenimmunität besitzt.

Als ich diese Informationen auf meinem Twitter-Feed gepostet habe, antworteten die Befürworter einer weiteren Abriegelung, dass der Grund dafür, dass der September ein so un-tödlicher Monat sei, darin liege, dass alle bereits früher an der Pandemie gestorben seien. Das scheint mir ein ziemlich selbstzerstörerisches Argument zu sein. Aber warum?

Weil in Schweden, einem Land mit einer Bevölkerung von 10.000.000 Menschen, 6.000 Menschen an Covid gestorben sind. 6.000 Menschen sind 0,06% der Bevölkerung. Wenn es für diesen winzigen Bruchteil einer Bevölkerung reicht, an einer Pandemie zu sterben, damit die Pandemie so vollständig ausklingt, dass ein Land den am wenigsten tödlichen Monat überhaupt haben kann, dann war die Pandemie von Anfang an nie so tödlich.

Im August schrieb ich einen Artikel, in dem ich vorschlug, dass die Sterblichkeitsrate bei Covid nur 0,12% beträgt, was in etwa der von Influenza entspricht. Diese Zahl basierte auf einer Hinter-dem-Umschlag-Berechnung. Ich ging davon aus, dass Schweden, da die Sterblichkeitsrate seit Monaten kontinuierlich gesunken war und sich auf einem sehr niedrigen Niveau befand, einen Punkt erreicht haben musste, an dem es eine Herdenimmunität hatte. Und ich ging davon aus, dass mindestens 50 % der Bevölkerung infiziert gewesen sein mussten, damit eine Herdenimmunität erreicht wurde. 50 % der schwedischen Bevölkerung sind fünf Millionen Menschen. 6,000 / 5,000,000 = 0,12%

Anfang Oktober sagte einer der Exekutivdirektoren der Weltgesundheitsorganisation, Mike Ryan, dass die WHO schätzt, dass bisher 750 Millionen Menschen mit Covid infiziert waren. Zu diesem Zeitpunkt seien bereits eine Million Menschen an der Krankheit gestorben. Das ergibt eine Sterblichkeitsrate für Covid von 0,13%. Die WHO gab an, dass die Sterblichkeitsrate 0,13% beträgt. Das ist nicht allzu weit entfernt von meiner früheren Schätzung des Rückenmarkes. Das wirft natürlich die Frage auf, warum es für eine Krankheit, die nicht schlimmer ist als die Grippe, weiterhin Abriegelungen gibt.

Kurze Zeit später veröffentlichte die WHO eine Analyse von Professor John Ioannidis mit seiner Schätzung der Covid-Todesrate. Diese Analyse basierte auf Seroprävalenzdaten, d.h. Daten darüber, wie viele Menschen zu verschiedenen Zeiten in verschiedenen Ländern nachweislich Antikörper gegen Covid im Blutkreislauf hatten, die mit der Zahl der Todesfälle in diesen Ländern korrelierten. Durch diese Analyse kam Professor Ioannidis zu dem Schluss, dass Covid eine Gesamtmortalitätsrate von etwa 0,23% aufweist (mit anderen Worten, einer von 434 Infizierten stirbt an der Krankheit). Für Menschen unter siebzig Jahren wurde die Sterblichkeitsrate auf 0,05 % geschätzt (mit anderen Worten, einer von 2.000 Infizierten unter 70 Jahren stirbt an der Krankheit).

Wie ich bereits erwähnt habe, glaube ich nicht, dass die Antikörperdaten ein sehr vollständiges Bild ergeben, da es Studien gibt, die zeigen, dass viele Menschen keine messbaren Antikörper in ihrem Blutkreislauf produzieren, aber dennoch eine Immunität besitzen, entweder dank einer T-Zell-Antwort oder dank der lokalen Antikörperproduktion in den Atemwegen. Daher denke ich, dass die Sterblichkeitsrate deutlich niedriger ist als die, die die Analyse von Professory Ioannidis ergab, und eher mit dem übereinstimmt, was die WHO Anfang Oktober feststellte.

Aber selbst wenn die antikörperbasierte Zahl die richtige Zahl ist, dann ist Covidis immer noch keine sehr tödliche Krankheit. Zum Vergleich: Man geht davon aus, dass die Grippepandemie von 1918 eine Infektionstodesrate von 2,5% hatte, d.h. einer von vierzig Infizierten starb. Die Grippe von 1918 war also 11-mal tödlicher als die Covidis-Grippe, wenn man die auf Antikörper basierenden Zahlen von Professor Ioannidis zugrunde legt, und 19-mal tödlicher als die Covidis-Grippe, wenn man die 12 Tage zuvor von Mike Ryan von der WHO ermittelte Sterblichkeitsrate zugrunde legt.

Und hier fehlt ein wichtiger Punkt in Bezug auf Covid. Die durchschnittliche Person, die an Covidis stirbt, ist über 80 Jahre alt und hat mehrere gesundheitliche Grunderkrankungen. Mit anderen Worten, ihre Lebenserwartung ist sehr kurz. Die durchschnittliche Person, die bei der Pandemie von 1918 starb, war Ende 20 Jahre alt. Jeder Tod bei der Pandemie von 1918 bedeutete also pro Person etwa 50 Jahre mehr verlorenes Leben als jeder Tod bei der Covid-Pandemie. Multiplizieren Sie das mit der Tatsache, dass sie eine 19-mal höhere Todesrate hatte, und die Grippe von 1918 tatsächlich 950-mal tödlicher war als die Covid-Pandemie, was ihre Fähigkeit betrifft, das Leben von Menschen zu verkürzen.

Ok, ich habe die Sterblichkeitsrate der Grippepandemie von 1918 diskutiert und mit der von Covid verglichen. Aber wie sieht es mit der Sterblichkeitsrate der Erkältungsviren aus, die ständig in der Gesellschaft zirkulieren? Wie schneidet Covid im Vergleich zu ihnen ab?

Viele Menschen denken, dass die Erkältungsviren harmlos sind. Tatsächlich sind sie aber bei älteren Menschen mit gesundheitlichen Grunderkrankungen häufig tödlich. Eine 2017 durchgeführte Studie ergab, dass das Rhinovirus bei gebrechlichen älteren Menschen tatsächlich tödlicher ist als die normale Grippe. In dieser Studie lag die 30-Tage-Sterblichkeit bei gebrechlichen älteren Menschen, die aufgrund einer Rhinovirusinfektion ins Krankenhaus eingeliefert wurden, bei 10%. Bei gebrechlichen älteren Menschen, die wegen einer Influenza ins Krankenhaus eingeliefert wurden, lag die 30-Tage-Sterblichkeit bei 7%.

Worauf will ich hinaus? Wenn man alt und gebrechlich ist und gesundheitliche Grunderkrankungen hat, dann kann selbst die harmloseste aller Infektionen, die so genannte „Erkältung“, tödlich sein. In der Tat ist sie oft tödlich. Covid-19 ist keine einzigartige Krankheit und scheint keine merklich höhere Sterblichkeitsrate zu haben als die so genannte „Erkältung“.

Zu all dem gibt es einen letzten Aspekt, der diskutiert werden muss. Und das ist die Auswirkung von Covid auf die Gesamtmortalität. Wenn sich herausstellt, dass Covid keinen Einfluss auf die Gesamtmortalität hat, dann wirft das wirklich die Frage auf, warum wir die Sperre aufheben, da wir eigentlich keine Todesfälle verhindern. Wie wirkt sich also Covid auf die Gesamtmortalität aus?

Schauen wir uns Schweden an, denn das ist vielleicht das Land, das bei der Verhinderung der Ausbreitung am entspanntesten vorgegangen ist und von dem man daher auch erwarten kann, dass es den größten Einfluss auf seine Gesamtsterblichkeitsrate gehabt hat. Von Januar bis September 2020 gab es in Schweden 687 Todesfälle pro 100.000 Einwohner. Das letzte Mal, dass Schweden ein tödlicheres Jahr hatte, war 2015. Ich persönlich erinnere mich an keine große tödliche Pandemie im Jahr 2015.

Tatsächlich ist 2020 bisher eines der am wenigsten tödlichen Jahre in der schwedischen Geschichte und entspricht weitgehend dem Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre. Um genau zu sein, liegt es um 2,7% höher als der Durchschnitt der letzten fünf Jahre, was weit innerhalb der Fehlermarge liegt. Im Jahr 2019 lag die Sterblichkeit um 6% unter dem Durchschnitt, so dass zu erwarten ist, dass die Sterblichkeit im Jahr 2020 auch ohne Covid leicht über dem Durchschnitt liegen wird.

Was bedeutet das? Es bedeutet, dass Covid, eine angeblich tödliche Viruspandemie, nicht genug Schweden getötet hat, um einen spürbaren Einfluss auf die Gesamtmortalität zu haben.

Wie lässt sich das erklären, wo wir doch wissen, dass 6.000 Schweden an Covid gestorben sind?

Aus meiner Sicht gibt es zwei mögliche Erklärungen. Die erste ist, dass die meisten Menschen, die „an“ Covid gestorben sind, tatsächlich mit Covid gestorben sind. Mit anderen Worten, sie hatten einen positiven Covid-Test und wurden daher als Covid-Todesfälle bezeichnet, obwohl die tatsächliche Todesursache eine andere war. Die zweite ist, dass die meisten Menschen, die an Covid starben, so alt und gebrechlich waren und so viele gesundheitliche Grundvoraussetzungen hatten, dass sie auch ohne Covid bereits gestorben wären. Es gibt keine anderen vernünftigen Erklärungen.

Ich sage nicht, dass Covid nichts ist oder dass es ihn nicht gibt. Ich sage nur, dass es ein Virus ist, das sich nur marginal auf die Langlebigkeit auswirkt. Und dennoch wurde die öffentliche Politik in den meisten Ländern von Weltuntergangsszenarien bestimmt, die auf völlig unrealistischen Zahlen beruhen. Um es einfach auszudrücken: Wir haben so getan, als ob wir es mit einem globalen Ebola-Ausbruch zu tun hätten, während Covid viel mehr wie eine Erkältung ist.

AKTUALISIERUNG (26. Oktober 2020): Nachdem SCB ihre Zahlen aktualisiert hat, ist klar geworden, dass September 2020 tatsächlich der zweitwenigste tödliche Monat in der schwedischen Geschichte war, nicht der am wenigsten tödliche Monat. Diese Auszeichnung gilt bis Juni 2019.

Vielleicht lesen Sie auch gerne meinen Artikel darüber, warum ich glaube, dass Schweden Herdenimmunität hat, oder schauen Sie sich mein Gespräch mit Ivor Cummins von Fat Emperor über Covid-19 an.

In den kommenden Monaten werde ich eine Tonne neuer, wissenschaftlich fundierter Inhalte veröffentlichen, darunter

  • Analysen der Vorteile und Risiken aller gängigen Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente
  • Die Schlüssel zu einem längeren, gesünderen Leben (möglicherweise ganz anders als das, was Sie vielleicht gehört haben)
  • Ein langfristiges Follow-up der gesundheitlichen Folgen der Covid-Pandemie und der globalen Abriegelung.

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Israel Hasselmann

http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2020/10/20201029-Jüdische-Allgemeine-Intv.-J.Asselbo-rn-3.pdf

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Utopie und Costa Rica

Wir brauchen eine Utopie und ein Projekt, wie wir zu der Utopie hinkommen können.

Eine Utopie ist hier: https://helmutkaess.de/Wordpress/meine-formeln-fuer-ein-gutes-leben/

Und aktuell würde ich diesen Ansatz versuchen:

Costa Rica

Der Chef der IPPNW von Costa Rica, Carlos Umana, sprach bei einem Webinar von ICAN am Donnerstag: Costa Rica hat laut ihm seit Dezember 1955 keine Armee mehr.

Es ist m.W. das einzige Land, das 1955 auf den Aufruf des Manifests von Russell und Einstein sinnvoll geantwortet hat.

(inzwischen lese ich in der holländischen SND schrift: Zudem war Costa Rica in Südamerika nach dem Zweiten Weltkrieg das erste Land –mit einer relativ großen Quäkergemeinde –, das keine Armee, sondern nur noch einePolizei unterhielt. Später folgten Länder wie Island und Mauritius. https://www.sicherheitneudenken.de/media/download/variant/400443/sicherheit-neu-denken-nl-september-2024-dt.-uebersetzung.pdf) 

Deshalb haben sie ziemlich paradiesische Verhältnisse: Gute Bildung, wenig Armut, 25% Naturschutzgebiete.

Seitdem haben sie zu ihrem Schutz nur ihre Diplomatie, aber sie haben auch nicht die Gefahr, dass die eigene Armee putscht. Und deshalb haben sie eine wache Diplomatie, die sich immer um ihre Nachbarn kümmert.

Europa hatte eine Chance in dieser Richtung mit der OSZE, der „Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ ergriffen, wodurch die Militärausgaben herunter gingen. Leider wurde seitdem wieder ein neuer kalter Krieg entfacht, der dramatisch den Interessen der Menschheit entgegen steht.

Wir müssen weltweit beharrlich Abrüstung fordern und auf Costa Rica hinweisen, die die Vorstellungen einer „Gemeinsamen Sicherheit“ an konsequentesten und erfolgreichsten umgesetzt haben. Jetzt, wo der Atomwaffenverbotsvertrag in Kürze in Kraft treten wird, ist diese Forderung besonders aktuell!

Vielleicht schaffen wir die Forderung der Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner jetzt:

°Die Waffen nieder!!!“

Vielleicht könnten wir das in einen Wahlbrief zum Frieden einbauen?

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Lebenskunst

Ich hörte eine Ted.com Rede einer jungen Frau, die über Glück sprach. Man könne Glück nicht erreichen, dadurch, dass man danach strebt. Aber man können es erreichen, wenn man vier Prinzipien beachtet: Zughörigkeit, dass man auf seine Kleingruppe höchste Aufmerksamkeit verwendet und auf gemeinsames Wohlbefinden achtet. Das zweite ist die Aufmerksamkeit auf etwas zu richten, was einen überdauert und wo man sein Herz daran bindet. Bei mir ist dies das Wohlbefinden der Menschlichen Familie, ihren Ursprung auf diesem Planeten hat. Das dritte ist Transzendenz, das heißt, dass man etwas hat, was einen begeistert, sie sagt, bei ihr sei es das Schreiben, bei anderen Kunst oder Sport oder etwas anderes. Bei mir ist es möglicherweise auch die Menschheit. Und das vierte ist das eigene „Narrativ“, die eigene Erzählung. Die sich möglicherweise im Leben öfters ändert, wie sie das von einem jungen Sportler erzählt. Der ursrprünglich sagte, „mein Leben war glücklich, bis ich meinen Unfall mit Querschnitt erlebte. Seitdem sei es furchtbar.“ Und nachher: Vorher verlief mein Leben oberflächlich. Seit meinem Unfall habe ich ein richtiges Ziel, mit dem ich sehr zufrieden bin… So ist auch mein Leben eine Suche gewesen, bis ich erst die Umwelt und danach den Weltfrieden und das Glück der Menschheit als meine Ziele entdeckte.

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Ted.com: belonging, meaning, purpose and story telling,

belonging, meaning, purpose and story telling, Zugehörigkeit, Bedeutung = Lebenssinn oder Absicht = Zweck , Transzendenz, Faszination??, und Geschichtenerzählen, die eigene Lebensgeschichte, das zentrale Moment, was erst das eine sein kann, aber immer veränderbar ist…: Katastrophe kann heilen,

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KLUG – Klimawandel und Gesundheit

Die Ärztezeitung veröffentlichte einen schönen Podcast mit Katja (Dr. Katja Goebbels) zum Thema „IPPNW und Klima“ https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/IPPNW-und-Klima-Die-Atomenergie-ist-fuer-uns-absolut-keine-Zwischenloesung-418756.html

 

KLUG – Klimawandel und Gesundheit

Gesendet: Dienstag, 20. Oktober 2020 um 14:06 Uhr
Von: „H4F-Newsletter“ <kontakt@healthforfuture.de>
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: Health for Future Newsletter Oktober 2020

 
Neues von Health for FutureLiebe Health for Future Aktive,Ende September 2019 wurde Health for Future durch erste Mahnwachen in einigen Städten Deutschlands initiiert. Ein Jahr später ist Health for Future so aktiv wie nie im Engagement für Gesundheit, Klima- und Umweltschutz: in mittlerweile 52 Ortsgruppen, bei bundesweiten Kampagnen wie dem Klimastreik am 25. September und in überregionalen Arbeitsgruppen zu Themen wie Divestment, der politischen Arbeit und Social Media.Das starke Engagement von Health for Future – trotz der Herausforderungen die Covid-19 für eine Aktionsplattform und Bewegung bedeutet – hat dabei auch folgende Gründe:Zum einen vernetzen wir uns über kreative Aktionen und Projekte wie dem Klimastreik, der Health for Future Radtour von Koblenz nach Köln und Online-Workshops wie dem Health for Future Skills Lab.Zum anderen findet transformatives Handeln bei Health for Future über vielfältiges zivilgesellschaftliches, politisches, berufliches und ehrenamtliches Engagement in ganz unterschiedlichen Handlungsfeldern statt.Das Engagement vieler Menschen in Deutschland und international zeigt Wirkung. Das wird gerade durch einige politische Beschlüsse der letzten Tage und Wochen deutlich:Anfang Oktober fasste die Gesundheitsministerkonferenz zum ersten Mal einen Beschluss zu Klimawandel und Gesundheit.Beinahe zeitgleich veröffentlichte das Gesundheitsministerium eine neue Strategie zur globalen Gesundheit, in der Umwelt- und Klimaschutz als strategische Priorität festgelegt werden.Ebenfalls Anfang Oktober wurde mit Sabine Gabrysch Deutschlands erste Professorin für Klimawandel und Gesundheit in den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen berufen.In Großbritannien hat der britische Gesundheitsdienst NHS Details bekannt gegeben, wie er als erster Gesundheitsdienst weltweit Klimaneutralität erreichen will.In diesem Newsletter berichten wir von den Aktionen von Health for Future, Möglichkeiten sich einzubringen, und politischen Erfolgen für Klima- Umwelt- und Gesundheitsschutz.
“Kein Grad Weiter” – Health for Future als Gesundheitsblock in vielen Städten auf der StraßeHealth for Future bildete in vielen Städten Deutschland einen Gesundheitsblock beim globalen Klimastreik am 25. September.Health for Future forderte die Politik dabei nachdrücklich zum Handeln auf: “Gesunde Menschen können nur auf einem gesunden Planeten leben. Unsere Politiker*innen müssen die Dringlichkeit erkennen, sich entschlossen für eine nachhaltige Zukunft engagieren,” sagte Alexander Stern, Medizinstudent und Mitglied der Health for Future-Ortsgruppe Mainz-Wiesbaden. In Aachen rief Vanessa Ruan von “Health for Future” zum Klimastreik auf: „In Berufskleidung wollen wir zeigen, dass die Klimakrise eine ernstzunehmende Gesundheitsbedrohung auch in unserer Stadt ist.“Hier könnt Ihr Euch die verschiedenen Aktionen von Health for Future Gruppen in ganz Deutschland anschauen.Health for Future Radtour von Koblenz nach Köln vernetzt Aktive aus ganz DeutschlandBereits am Wochenende vor dem Klimastreik trafen sich 70 Health for Future Aktive aus ganz Deutschland für eine Radtour von Koblenz nach Köln – natürlich mit entsprechendem Hygienekonzept. Die Radtour startete mit einer Critical Mass in Koblenz, setzte sich in Kleingruppen über Remagen und Bonn entlang des Rheins fort und endete mit einer Abschlusskundgebung und Demonstration in Köln. Den kompletten Ablauf könnt Ihr hier im Twitter-Thread von Health for Future Hamburg verfolgen.Health for Future Skills Lab: Kompetenzen für Transformatives HandelnIm Health for Future Skills Lab entwickeln wir gemeinsam mit Expert*innen Kompetenzen für Transformatives Handeln. Der Fokus des ersten Skills Labs lag dabei auf der poitischen Kommunikation und dem Agendasetting, denn gesundheitsbezogene Argumente werden bislang nur unzureichend in politischen Entscheidungen und Maßnahmen zu Klima- und Umweltschutz berücksichtigt.Im ersten Health for Future Skills Lab im September erarbeiteten wir daher mit der Bürgerlobby Klimaschutz und den Psychologists for Future Techniken und Strategien für die Ansprache von Politiker*innen.So wie viele andere Teilnehmende hat Astrid Polzer von Health for Future Hamburg im Anschluss an das Skills Lab ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten in ihrem Wahlkreis angefragt und schnell einen Gesprächstermin bekommen.Hier beschreibt sie Ihre Erfahrung: “Die Botschaft, dass ich nicht allein bin mit Hemmungen für ein solches Gespräch, hat mich bestärkt, es zu wagen. Die gute, auf den Punkt gebrachte Präsentation zum Nachlesen mit dem EPIK Leitfaden und einem Beispiel des Lasertalks helfen mir sehr bei der Vorbereitung und Planung des Gesprächs. Meine Motivation diesen Schritt zu gehen besteht vor allem in der Aussage, dass Politiker*innen tatsächlich auf direkte Anfragen aus der Bevölkerung reagiert und dass jede*r, der/die diesen Schritt geht, eine große Anzahl an Menschen hinter sich hat, die ähnliche Forderungen haben. Außerdem möchte ich alles, wozu ich mich fähig fühle, versuchen, um die Dinge auf diesem schönen Planeten etwas besser zu machen.”Das nächste Skills Lab ist bereits geplant. Hier könnt Ihr Euch dafür anmelden:
Unterstützung gesucht für Studien zu Klimaschutz in deutschen Praxen und zum Wissen über die Zusammenhänge von Klimakrise und Gesundheit bei Patient*innenNeben der politischen Arbeit sind Bildung, Forschung und die Arbeit in Praxen und Niederlassungen weitere Handlungsfelder, in denen Health for Future aktiv ist. Aktuell laufen gleich zwei Studien von Health for Future Aktiven an der Schnittstelle dieser Themen. Ihr könnt die Health for Future Aktiven dabei unterstützen.Vom 1. Oktober bis Ende des Jahres läuft die erste großflächige Studie zu Klimaschutz in deutschen Praxen, durchgeführt von Marlene Thöne (Health for Future Tübingen) und Nikolaus Mezger (Health for Future Leipzig). Bitte helft bei der Verbreitung der Umfrage und leitet sie an alle in Niederlassungen arbeitenden Ärzt*innen weiter, um wissenschaftliche Daten zum momentanen Stand, zur Bereitschaft und zu Hürden bezüglich Klimaschutz in Praxen zu erheben. Ärzt*innen haben als mögliche change agents ein enormes Potential zu klimafreundlicher Veränderung beizutragen. Klickt hier für weitere Informationen und die wissenschaftliche Basis der Studie.Lydia Reismann (Health for Future Regensburg) untersucht in ihrer Studie das Wissen über die Zusammenhänge von Klimakrise und Gesundheit bei Patient*innen im Wartezimmer von hausärztlichen Praxen. Kennt Ihr Inhaber*innen von Hausarztpraxen, oder arbeitet selbst in diesem Rahmen? Dann meldet Euch gerne bei Lydia Reismann unter planetare.gesundheit@ukr.de.Gesundheitsministerkonferenz: Klimawandel ist HerausforderungIn den letzten Wochen kam es zu einigen politischen Entwicklungen, die einerseits Früchte des Einsatzes vieler Menschen in Deutschland und international sind. Andererseits spiegeln sie das wachsende Verständnis der Zusammenhänge zwischen Klima-, Umwelt- und Gesundheitsschutz wieder und dienen als Argumente bei der Forderung nach konkretem politischen Handeln.Engagiertes Handeln in Sachen Klimawandel forderte die 93. Gesundheitsministerkonferenz (GMK), eines der wichtigsten gesundheitspolitischen Gremien Deutschlands, auf ihrer Tagung am 30. September und 1. Oktober in Berlin. Zum ersten Mal wurde damit ein Beschluss zu Klimawandel und Gesundheit gefasst. In dem Beschluss der GMK heißt es, das Gesundheitswesen müsse sich nicht nur auf eine erweiterte Inanspruchnahme einstellen, sondern auch selbst vorbildhaft und umfassend Maßnahmen gegen den Klimawandel und für Klimaanpassung ergreifen.Für neun klima- und gesundheitsrelevante Handlungsfelder wurden Maßnahmen beschlossen: Hitze, Aus-, Fort-und Weiterbildung in den Gesundheitsberufen, Stärkung klimabezogener Gesundheitskompetenz und Prävention,  Wissenschaft und Forschung, umwelt- und klimafreundliche Medizinprodukte und nachhaltige Beschaffung bis hin zum Aufruf, Kapitalanlagen klimafreundlich anzulegen sowie Empfehlungen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks.Bundesregierung legt Klima- und Umweltschutz als strategische Priorität im Engagement für globale Gesundheit festAuch auf Bundesebene gibt es erfreuliche Entwicklungen. Umwelt, Klimawandel und Gesundheit ganzheitlich anzugehen wurde als eine der strategischen Prioritäten in der Strategie der Bundesregierung zur globalen Gesundheit festgelegt. Konkret setzt sich die Bundesregierung zum Ziel, “Klima- und Umweltschutz im Sinne von Gesundheitsschutz voranzutreiben, das heißt, für die Gesundheit nachteilige Umwelt- und Klimaeinflüsse zu erkennen, zu reduzieren und zugleich zur Anpassung des Gesundheitsversorgungssystems an den Klimawandel und zur Minderung der Klimawandelfolgen beizutragen […] Der Gesundheitssektor sollte eine Vorreiterrolle einnehmen und klimaneutral gestaltet werden.”Besonders interessant ist die explizite Hervorhebung des Planetary Health Ansatzes, der interdisziplinär und sektorübergreifend “gleichzeitig die menschliche Gesundheit und die politischen, ökonomischen und sozialen Systeme sowie den Zustand der natürlichen Systeme der Erde in den Blick nimmt, von denen die Zivilisation abhängt.”
Prof. Dr. Dr. med. Sabine Gabrysch in den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) berufenSabine Gabrysch, Professorin für Klimawandel und Gesundheit an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Leiterin der Forschungsabteilung Klimaresilienz am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung wurde als neues Mitglied in den Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) berufen. Der WBGU wurde 1992 im Vorfeld der UN-Konferenz in Rio de Janeiro als unabhängiges wissenschaftliches Beratergremium der Bundesregierung mit dem Auftrag eingerichtet, globale Umwelt- und Entwicklungsprobleme und deren Folgen zu analysieren und zur Lösung Handlungs- und Forschungsempfehlungen an die Bundesregierung zu erarbeiten.Sabine Gabrysch ist Gründungsmitglied der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG) und hat die erste Professur für Klimawandel und Gesundheit inne. Hier könnt Ihr den Vortrag von Sabine Gabrysch bei der Planetary Health Academy anschauen, in dem Sie die ihr Forschungsfeld vorstellt.Das Null-Emissions-Projekt des britischen Gesundheitsdienstes NHS liefert innovative IdeenInspiration für anstehende Veränderungen im deutschen Gesundheitssystem könnte aus Großbritannien kommen. Am 1. Oktober hat der britische National Health Service (NHS) erklärt, emissionsfrei und damit klimaneutral werden zu wollen. Damit ist der NHS weltweit der erste staatliche Gesundheitsdienst mit diesem Ziel. Bis 2028 sollen seine Emissionen (in CO2-Äquivalenten) bereits um 80 Prozent reduziert werden (endgültig 2040), im Jahr 2045 auch alle Zulieferer einbezogen worden sein. Vorgesehen sind auch verschärfte Vorgaben für Klinikneubauten. Internationale Wissenschaftler*innen schlagen ein planetares Gelöbnis für Gesundheitsberufe vorWenn die Erde krank ist, kann der Mensch nicht gesund sein – diese Überzeugung ist die Basis eines neuen „Hippokratischen Eids“, den Vertreter*innen von Gesundheitsberufen aus dem In- und Ausland etablieren möchten – und jüngst im Lancet zur Diskussion gestellt haben. Darin steht unter anderem das Bekenntnis, „mein Leben in den Dienst der Menschheit zu stellen und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen, von denen die menschliche Gesundheit abhängt.“„Wir haben dieses Gelöbnis entwickelt, weil das öffentliche Bekenntnis, sich für die Gesundheit anderer einzusetzen, ein ganz wichtiger Schritt im Leben von jungen Mediziner*innen und allen anderen Gesundheitsberufen ist“, erklärt Katharina Wabnitz, deutsche Ärztin und Forscherin an der englischen Universität Cambridge. „Wir leben im Anthropozän, dem Zeitalter, in dem der Mensch den Lebensraum Planet Erde massiv verändert. Die menschliche Gesundheit und letztlich das Überleben der Menschheit, wie auch das vieler anderer Arten, sind stark von diesen Entwicklungen bedroht.“Du willst selbst bei Heath for Future aktiv werden? Kontaktiere eine Health for Future Gruppe in Deiner Region oder schreibe eine Mail an kontakt@healtforfuture.de um Dich zu vernetzen.Es gründen sich auch laufend neue Ortsgruppen, wie zum Beispiel in Nürnberg. Dort findet am 5. November ein Gründungstreffen statt. Wenn Du daran interessiert bist, schreibe eine Mail an hff-n@freenet.de.Alles Gute und herzliche Grüße,Felix
Diese E-Mail wurde an helmut_kaess@web.de verschickt. Wenn Sie keine weiteren E-Mails erhalten möchten, können Sie sich hier abmelden.Health for Future ist eine Initiative von
KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (Herausgeber)
Postanschrift: Hainbuchenstr. 10a, 13465 Berlin DE
kontakt@klimawandel-gesundheit.de | www.klimawandel-gesundheit.deBitte beachten Sie unsere Datenschutzbestimmungen:
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Meine Gymnastik wegen Alter und Hüftarthrose

Stand Oktober 2020: Meine aktuell übliche Gymnastik sieht so aus:

Zuerst ein oder zwei Klimmzüge an einer Stange, die zwischen zwei Wänden vor unserem Badezimmer ausgespannt ist.

Dann öfters Schwingungen im Stehen mit dem Oberkörper mit Händen im Nacken verschränkt nach vorn und hinten, möglichst weit nach hinten, um möglichst gerade zu sein.

Dann Stemmen des Ellbogens mit Händen im Nacken verschränkt nach oben, im Wechsel rechts und links. (dabei in letzter Zeit meist leichte Schmerzen rechte Hüfte)

Dann Schwingungen um die Drehachse mit Händen im Nacken verschränkt möglichst weit nach rechts und links.

Danach Blicke nach hinten rechts und links möglichst weit hinter mich, bis ziemlich genau um 180° (für das Fahrradfahren ohne Spiegel…).

Dann Vierfüßerstand auf Knien und Händen, rechtes Bein und linken Arm nach oben und vorn und hinten möglichst lang ausstrecken, dann linkes Bein und rechten Arm, Ferse herausschieben und Knie strecken, die Bewegungen langsam im Atemrhythmus ausführen.

Dann ein paar einer Art Liegestütze: ein paar halbe Liegestütze mit geradem Körper, dann ein paar leichtere Liegestütze von den Knien aus, wie mir Frau Göwecke empfahl.

Dann Liegen auf dem Bauch, Stirn auf der linken Hand, rechte Hand nach vorn ausgestreckt. Dann den ausgestreckten Arm mit Daumen nach oben mehrfach anheben. Dann rechten Arm mit dem Linken Bein heben. Zuletzt Arm und Bein kräftig heben. Dann das Gleiche mit Linkem Arm und rechtem Bein. Ferse herausschieben und Knie strecken, die Bewegungen langsam im Atemrhythmus ausführen.

Dann Beine auf die Zehenspitzen stellen und beide Arme und Kopf vom Boden anheben…

Dann Linksseitenlage:

rechtes Bein anziehen und dann strecken und gestreckt im Schwung nach hinten bewe1gen. Vielleicht 10 Mal diese „Drehbewegung“..

Dann aus der Linksseitenlage rechtes Knie anziehen und nach oben abspreizen, gemütlich, etwa 20-30 x , Rumpf und Becken stabil halten, nicht mitwackeln (Beckenboden und Nabel nach innen ziehen)

Dann Bein strecken und nach oben abspreizen, etwa 20x

Dann Bein am Knöchel fassen und kräftig ziehen, bis das Bein soweit gestreckt ist, dass ich es nicht mehr sehe, zur Dehnung der Streckungsmuskulatur…

Dann Rückenlage, Füße hüftbreit auseinander, Ausatmen Becken heben, Einatmen senken, Knie aufstellen und Becken soweit wie möglich nach oben zur Brücke bewegen, etwa 15x und dann die Brücke produzieren, möglichst hoch

Dann Anspannen der Muskulatur am ganzen Körper

Dann Rechtsseitenlage und Übungen wie in der Linksseitenlage…

Dann Rückenlage, Knie aufstellen, den rechten Fuß auf das linke Knie und das rechte Knie auf und ab. Dann in dieser Stellung linke Hand hinter den Kopf, und die linke Schulter und die linke obere Thoraxapertur möglichst weit auf die rechte spina iliaca anterior, die vordere Hüfte, zubewegen. Etwa 20 x,

Dann das gleiche mit dem linken Fuß auf dem rechten Knie usw. …

Dann linkes Bein gestreckt, rechtes Knie gebeugt. Dann das rechte Knie möglichst weit nach innen oben und außen und dann unten kreisen. Dabei führe ich das rechte Bein auf Anraten von Frau G… etwas mit der rechten Hand.

Links kreise ich das Knie ohne Führung, weil die Hüfte noch besser ist.

Danach weiter in Rückenlage zuerst das rechte Bein strecken, und versuchen, es mit den Händen gestreckt am Oberschenkel nach oben zu ziehen zur Dehnung der Beugemuskulatur am Oberschenkel, langsam immer weiter, fast bis in die Senkrechte.

Dann das Gleiche links.

Danach hatte ich mir noch angewöhnt, wechselnd einen Arm zu fixieren, und zum Abschluss mit Hilfe nur eines Armes unter Abstützung auf dem Knie aufzustehen, da ich vor ein paar Jahre große Schwierigkeiten hatte, mal in Kasachstan nach dem Schnürsenkelbinden vom Boden aufzustehen. Es fällt mir schwer, aber es ist mir möglich.

Danach seit dem letzten Besuch bei Elfriede noch ein wenig Kreisen mit den Knien im Stehen nach rechts und links. Und ein paar Hampelmannübungen, allerdings auf den Zehenspitzen, damit die Gelenke geschont werden.

Danach eine Übung nach Liebscher aus Youtube: Im Stehen Beine spreizen soweit es möglich ist.

Dann Pendeln auf einem niedrigen Schemel mit beiden Beinen im Wechsel.

Nochmal Klimmzug im anderen Griff…

Ansonsten gehe ich beim Treppensteigen bei mir zu Hause jeweils zwei Stufen gemeinsam, auch, um mir meine Kraft zu erhalten.

Und fahre fast täglich mit dem Fahrrad einige Kilometer, allerdings seit Weihnachten mit dem Elektrorad meist auf der zweiten von vier Stufen, da ich bei dem normalen Rad Hüftbeschwerden rechts bekam.

Die Hüfte wird langsam schlechter. Aber nach mehreren Vermutungen, dass eine Hüftoperation fällig sei, habe ich seit relativ veganem Leben im Moment immer noch kaum Schmerzen. Dieter Daunert, ein allgemeinärztlicher Kollege, hat mich darauf hingewiesen, dass er sowohl bei seiner Frau wie auch bei sich selbst diesen Zusammenhang festgestellt habe: Schmerzen bei Fleisch, Milch und Eiern… Und ich habe, obwohl beim Röntgen stellenweise kein Gelenkspalt erhalten ist und deutliche Verformungen bestehen, immer noch kein knöchernes Reiben gespürt, wenn ich meine Hand beim Gehen auf meinen rechten Trochanter Major lege…  

Gesunde Übungen von jemand Anderen…

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gemeinsame Aktionen der Zivilgesellschaft für „richtiges Wählen“

Im Sinne von Anstreben einer Politik, die Frieden, eine gesunde Umwelt und gute soziale Verhältnisse in ihren Fokus nimmt:

Ich plädiere auch für gemeinsame Aktionen der Zivilgesellschaft für einen Einfluss auf die Wahlen, z.B. für nächstes Jahr.

Erster Entwurf: Drei Briefe: der erste Brief, der Klimabrief, existiert schon: https://fuerimmerfreitag.de/?page_id=1226 Klimaerwärmung stoppen! Am 1,5° Ziel orientieren, fossile scharf stoppen! Erneuerbare können uns gut versorgen: Im Süden gibt es PV s schon für unter zwei Cent/kwh, bald unter 1 Cent. Aber auch bei uns sind ist PV und Wind schon billiger als fossil und mit Abstand billiger als nuklear, wenn man die Schadstoffkosten und Nebenkosten einberechnet.

der zweite Brief: gemeinsame Sicherheit: an OSZE und den gemeinsamen Interessen für unsere Zukunft orientieren. Statt „Sicherheits“logik brauchen wir Friedenslogik .

der dritte Brief: Die Preise müssen die ökologische Wahrheit sagen, das heißt, schädliche Produkte müssen angemessen durch Ökosteuern verteuert werden und der der Reich/Armabstand muss auf eine Höchstmaß beschränkt werden.

Und: Übertriebenen Konkurrenz muss durch Regeln auf eine gewisse sportliche Konkurrenz beschränkt werden.

Dies scheinen mir erst mal die wichtigsten Forderungen.

Die Diskussion ist eröffnet…

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Prof. Hendrik Streeck und Sebastian Rushworth M.D. zu der Bedeutung von Corona

Jan 21: Aktuelle Einschätzung: https://web.de/magazine/news/coronavirus/interview-virologe-hendrik-streeck-coronavirus-infektionszahlen-35438144

Die neuesten zwei Einträge Ende September : Hendrik Streeck sagt Ende September, (oder auch hier) man müsse mit dem Überdramatisieren aufhören… Corona hatte laut ihm einen geringen Einfluss auf die Gesamtsterblichkeit, deutlich geringer als die von ihm zitierte Hitzewelle 2018 und die Grippewelle 2017.

Und hier eine ärztliche Einzelmeinung von dem Stockholmer Notaufnahmearzt Sebastian Rushworth , aber für mich sehr überzeugend. Dieser begründet seine Thesen mit wissenschaftlichen Daten. Es bestehe offensichtlich dort Herdenimmunität!

Und hier noch ein Überblick über die wöchentlichen Sterbefallzahlen von Schweden im Vergleich mit insgesamt 15 Ländern: Das zeigt, in England war die auf Grund der Wochen Covid zugeschriebene Sterblichkeit deutlich höher als in Schweden, wenn auch dort höher als in Deutschland. Aber siehe das Ergebnis im Herbst: Schweden ist das Problem los und die anderen Länder kämpfen weiter!

 

 

Der Kollege hat noch viele interessante Thesen, wissenschaftlich untermauert… https://sebastianrushworth.com/   Übrigens gab es auch in “Hart aber Fair” in Sachen Covid19 anscheinend kraftvolle Opposition gegen Lauterbach, u.a von Hallervorden. https://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/sendungen/bei-uns-fuellen-sich-die-stadien-bei-anderen-die-kliniken-hat-deutschland-corona-dusel-100.html   Helmut Käss

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….

Überdramatisieren

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Interviews ab Oktober 2020:

Drei Teile?

1.: Was ist Dein wichtigstes, starkes Interesse? Wofür brennst Du?

2.: Frieden, Umwelt und Soziales

a) Was hältst Du von der These, ohne Frieden ist alles nichts?

b) Sag kurz was zu einer gesunden Umwelt, den Planetaren Grenzen: Ozonschicht, chemische Vergiftungen, Müllstrudel, und im Moment im Fokus: die Klimaerwärmung

c) welchen Stellenwert haben für Dich die guten sozialen Verhältnisse, das Verhungern von Kindern, die Probleme der Bevölkerungszahlen, die Organisation der notwendigen Arbeit?

3. Was ist die Bedeutung Deines Spezialinteresses für die menschliche Familie?

Und damit den Rest der Zeit wieder auf den speziellen Beitrag des Interviewten für sich und/oder die Menschheit

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Was ist m.E. für ein gutes Leben für alle erforderlich?

Das kurze Manifest von Russell und Einstein von 1955 ist großartig: „Vor uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von Glück, Wissen und Weisheit.“

Der Frieden muss einerseits von den Herzen aller Menschen ausgehen.

Jeder sollte versuchen, sein eigener Freund zu werden. Dies strahlt auf die Umgebung aus. Andererseits müssen wir gleichzeitig versuchen, auf die Politik im nachfolgenden Sinn einzuwirken.

Wir haben Energie im Überschuss, weil die Sonnenenergie in ihren Formen uns für Milliarden Jahre zur Verfügung steht und ein Vielfaches unseres Bedarfs anbietet und in südlichen Ländern schon für unter zwei Cent pro kwh zur Verfügung steht (und bald für weniger als 1 Cent/kwh). Sie ist aber auch bei uns schon gegenüber fossilen und gar nuklearen Energien konkurrenzfähig und wird immer billiger und hat viel weniger Nebenwirkungen.

Mit Energie im Überschuss können wir das Recycling perfektionieren und notfalls viele Rohstoffe aus dem Meerwasser wiedergewinnen.

Die Menschenzahlen gegen „runter“, wenn es uns wirtschaftlich gut geht, wie wir in Europa sehen.

Also: alles ist gut, wenn wir nur auf die übertriebene Konkurrenz verzichten und kooperativ denken und uns in allen Dingen mit „der menschliche Familie“, wie in den UN vorgegeben, absprechen und das UN-Gewaltverbot beachten. Dies sind die entscheidenden Dinge.

  • Man sollte natürlich noch andere Aspekte bedenken, zum Beispiel, dass die Preise laut Ernst Ulrich von Weizsäcker die ökologische Wahrheit sagen müssen und von daher ökologisch Bedenkliches mit einer angemessenen Ökosteuer belegt werden muss, und dass wir dafür natürlich eine UN-Institution brauchen. Wenn das läuft und die Reichen angemessen besteuert werden, sodass es keine Milliardäre mehr gibt, wird nach meiner Überzeugung der Kapitalismus plötzlich gut funktionieren.
  • Wir sollten natürlich mit den Kindern auf Augenhöhe umgehen, sie optimal ausbilden und zur vollen Lebensfreude animieren…
  • wir sollten mit Friedenslogik und nicht mit Sicherheitslogik arbeiten
  • es sollte große „commons“ das heißt öffentliche allgemein zugängliche Flächen, kostenlose Bibliotheken usw. geben, mindestens 10% der Landschaft sollten Naturschutzgebiete und die restlichen Flächen sollten klimafreundlich bewirtschaftet werden.

Helmut

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Sebastian Rushworth M.D. Gesundheit und medizinische Informationen

Interessant ist auch der Blick nach Schweden, dort sind die Fallzahlen von Corona ohne Lockdown auch dramatisch zurückgegangen…

Das ist auch bei anderen wichtigen Krankheiten interessant:

Deepl.com Übersetzung von https://sebastianrushworth.com/

Sebastian Rushworth M.D. Gesundheit und medizinische Informationen auf wissenschaftlicher Grundlage

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Herdenimmunität ohne Antikörper?
„Nur eine Minderheit von Menschen in Schweden hat Antikörper, also können sie keine Herdenimmunität haben!“

Das ist das häufigste Argument, das ich gehört habe, warum Schweden keine Herdenimmunität erreicht haben kann. Und das, obwohl die Raten der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle seit dem Höhepunkt im April kontinuierlich gesunken sind und nun auf Kellerniveau stabil sind.

mehr dazu

Wie man wissenschaftliche Studien (in Gesundheit und Medizin) versteht
In Anbetracht der vielen Fehlinformationen, die derzeit im Bereich Gesundheit und Medizin kursieren, hielt ich es für sinnvoll, einen Artikel darüber zu schreiben, wie man wissenschaftliche Studien liest und versteht, damit Sie sich wohl fühlen, wenn Sie sich selbst Daten aus erster Hand anschauen und sich Ihre eigene Meinung bilden können.
Kommentare zum Verständnis wissenschaftlicher Studien (in Gesundheit und Medizin)
Covid-19: Hat Schweden Herdenimmunität?

Anfang August schrieb ich einen Artikel über meine Erfahrungen als Notarzt in Stockholm, Schweden, während der Covid-Pandemie. Für diejenigen, die es nicht wissen: Schweden wurde nie vollständig abgeriegelt. Stattdessen verhängte das Land einen teilweisen Lockdown, der fast vollständig freiwillig war. Menschen mit Büroarbeitsplätzen wurde empfohlen, von zu Hause aus zu arbeiten, und den Menschen im Allgemeinen wurde empfohlen, öffentliche Verkehrsmittel zu meiden, sofern dies nicht notwendig ist. Denjenigen, die über 70 Jahre alt waren oder ernsthafte Rahmenbedingungen hatten, wurde empfohlen, soziale Kontakte einzuschränken. mehr dazu

Wie viel Bewegung wird die Langlebigkeit maximieren?
In einem früheren Artikel haben wir die Behauptung entkräftet, dass Bewegung beim Abnehmen hilft. Wie steht es damit, ob Bewegung Ihnen hilft, länger zu leben? Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin sicherlich nicht gegen Bewegung. Es gibt viele Studien, die zeigen, dass Bewegung viele und vielfältige gesundheitliche Vorteile hat, von der Verbesserung der Muskelkraft und des Gleichgewichts bis hin zur Verringerung des Frakturrisikos und zur Verzögerung des Auftretens von Demenz. Aber wird es Ihnen helfen, länger zu leben? Und wenn ja, wie viel Bewegung sollten Sie bekommen, um die Langlebigkeit zu maximieren? Reichen die berühmten Empfehlungen „10.000 Schritte pro Tag“ und „eine halbe Stunde pro Tag“ aus oder sollten Sie mehr tun?


Kohlenhydratarm vs. fettarm: Welche Diät ist besser?

Die traditionellen Ernährungsempfehlungen der letzten fünfzig Jahre, die immer noch von den meisten Gesundheitsbehörden auf der ganzen Welt befürwortet werden, besagen, dass Sie Ihre Fettaufnahme reduzieren müssen, wenn Sie Gewicht verlieren wollen. In den letzten Jahrzehnten ist eine Reihe von alternativen Diäten entstanden, in denen behauptet wird, dass man stattdessen die Kohlenhydratzufuhr reduzieren sollte. Dazu gehören die LCHF-, Atkins-, Paleo- und neuerdings auch die ketogene Diät. Aber was sagen die randomisierten kontrollierten Studien? Sollten Sie weniger Fett oder Kohlenhydrate zu sich nehmen, wenn Sie Gewicht verlieren wollen? mehr dazu

Kann Vitamin D Covid-19 heilen?
Im Journal of Steroid Biochemistry and Molecular Biology wurde soeben ein neuer Artikel veröffentlicht, in dem untersucht wird, ob eine orale Vitamin-D-Ergänzung zur Heilung von Covid-19 verwendet werden kann. Wenn man bedenkt, dass Vitamin D billig, weithin verfügbar und sicher ist, wäre es ein Wunder, wenn sich dies als wahr erweisen würde.

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Wissenschaftliche Methode
Ergänzungen

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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Solarenergie im Überfluß!/ below: Solar energy in abundance!

Solarenergie im Überfluss!   https://wp.me/paI27O-2zL      Eicke Weber,
Solarenergie im Überfluß! https://wp.me/paI27O-2zL

Dazu ein Beitrag von Jan 25, Franz Alt: https://www.sonnenseite.com/de/franz-alt/kommentare-interviews/irena-heisst-frieden/

Ich nahm an einem Webinar der Grünen teil: Grüne OV Region Bühl Es wurde ein Vortrag und eine Frage- und Gesprächsrunde mit Professor Eicke Weber vom 8.6.20 gemacht. Dort kam dieser dramatische Beitrag:   Solarenergie im Überfluss!

Prof. Eicke Weber: Der Weg in das Solarzeitalter

Bei der Besprechung sagt Prof. Weber, natürlich sei es volkswirtschaftlich sinnvoll, möglichst schnell auf die preisgünstige Solarenergie umzusteigen. Der Preis pro kwh fällt und fällt und ist zur Zeit schon unter 2Cent und wird bald 1 Cent unterschreiten!!! (Minute 43.00 in seinem Vortrag!)

Die weiteren indirekten Solarenergien, Wind, Wasser, Biomasse und Geothermie sind nützlich für die Energieversorgung, aber die „Masse“ stellt die direkte Sonnenenergie dar, wie Ihr seinem Vortrag entnehmen könnt. Wie auch schon Prof. Hartmut Graßl und Franz Alt sagten, die Sonne kann es richten.

Aber die Firmen, die im Moment mit den fossilen gigantische Gewinne machen, lassen sich das doch nicht von „Ökospinnern“ kaputtmachen, auch wenn die Wirtschaft darunter leiden wird. Das wird mit sutilen Methoden erreicht: zum Beispiel mit dem Vorschlag der Bundesnetzagentur, „Prosumers“ also gleichzeitig Konsumenten wie Verbraucher sind, was erreichen soll, dass man den PV strom nicht mehr selbst verbraucht und damit den Preisvorteil nicht mehr hat. Der aktuelle Entwurf, Min 57,50 Sekunden:, des „Kohleausstiegsgesetzes“ sei in Wirklichkeit „ein Kohleverstromungs-garantiegesetz”, das sei eine Orwellsche Verdrehung der Tatsachen. Die “Stakeholder” versuchen dafür zu sorgen, dass nicht passiert, was ökonomisch sinnvoll ist und uns ökologisch als Einziges noch retten kann, Die Kombination zwischen Eigenverbrauch und Speicher löst eine Revolution des Bedarfs aus. Wir brauchen eine gescheite Liberalisierung des Strommarktes. : Wir müssen alle Bremsen beseitigen, dann setzen sich die Eneuerbaren Energien von selbst durch!!

Ihr solltet Euch die Rede von Prof. Eicke Weber in „Wege in das Solarzeitalter“ anhören: im Original https://www.youtube.com/watch?v=nYMYp4kF_3Y&feature=youtu.be.

Ich glaube, wenn wir einige Gesetze, die in der Vergangenheit gelaufen sind und die jetzt geplant sind, so bezeichnen, was sie in Wirklichkeit waren und sind, so wie das „Kohleausstiegsgesetz“, das in Wirklichkeit “ein Kohleverstromungs-garantiegesetz” ist, dann geißeln wir völlig zu Recht diese orwellschen Verdrehungen, benennen sie volkstümlich und bringen sie zu Fall.

Hier erst mal ein paar Bilder von ihm als Screenshot, ich hoffe auf alle Bilder, aber sie sind auch alle im Vortrag:

In den letzten 400.000 Jahren schwankte die Temperatur ständig erheblich, überwiegend kalt, vor Millionen Jahren überwiegend heiß, erst in den lezten 12000 Jahren kam sie erstaunlicherweise in einer Warmezeit zur Ruhe. Meine Vermutung: durch den Einfluss des Menschen durch weitflächige Rodung…   Jetzt drohen wir wieder zum „Hothouse Erde“ zu werden.

Wir müssen die Erde von ihrem „Fall“ in die Heißzeit abhalten und vorsichtig in die wacklige Lage der noch Jetztzeit zurückführen

 

pv, Terawatt…

 

 

Korrelation CO2/Temperatur…

world energy ressources: die fossilen Vorräte der Erde sind kumulativ viel weniger, als was die Sonne uns auf den festen Teil der Erde jährlich zukommen läßt.

Seit dreißig Jahren verdoppelt sich die weltweite Photovoltaikleistung alle 3 Jahre…

Trotzdem ist die PV erst am Anfang. Wir müssen in den nächstes 1o Jahren aus Klimagründen noch sehr viel mehr gegenüber dieser Schätzung zulegen!

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Anläßlich der Abstimmungskatastrophe am 3.7.20 sollten wir überlegen, was wir dagegen tun können. 

Mir fällt folgendes ein: eine grundsätzlicheres Antwort:
Wir brauchen ein Institut, das langfristig sich mit der Propangandapsychologie beschäftigt und psychologisch basierte, wissenschaftlich korrekte Gegenargumente aufbaut.
Zum Beispiel das Video von Eike Weber https://helmutkaess.de/Wordpress/?p=9151 auswertet und zusätzlich zu diesem 90 Minuten Video es in ein fünf Minuten- und ein eine Minutenvideo und in unterschiedlich lange Poster und Faltblätter verwandelt und sich überlegt, welche Worte für welche Zielgruppe verwandt werden sollten.
Und Anregungen gibt, wann man wie die Regierungsparteien auf ihre groben Fehler für die Zukunft der Menschheit aufmerksam machen kann und die Abgeordneten wieder und wieder ausdrücklich lobt, die gegen diese  Entscheidung gestimmt haben. Eigentlich sind nur diese noch wählbar. Und solche Listen sollten vor allen Wahlen mit den zentralen (Fehl) Entscheidungen zirkulieren, damit die Wähler das brühwarm zu den Wahlen auf den Tisch gelegt bekommen.

Eigentlich geht es mir um das Überleben und das Glück der Menschheit, um Frieden, eine gesunde Umwelt = Klima und um die viel zu großen sozialen Diskrepanzen, wobei diese zur Zeit ja von Oxfam ganz gut thematisiert werden.
Wir brauchen Listen von unterschiedlicher Wichtigkeit, Kohle und Öl und auch Erdgas müssen zügigst gestoppt werden. Daher brauchen wir Kampagnen bis zum Erfolg.


Zum Beispiel dieses katastrophale Gesetz muss bekämpft werden und andererseits muss das EEG wieder aufgefrischt werden, wobei es die Fossilen Konzerne seit dem Tod von Hermann Scheer 2010 geschafft haben, das Gesetz zu demontieren. Und dazu müssen Kampagnen gefahren werden, wobei es sehr hilfreich wäre, wenn wir eine Institution auch am besten mit Unibegleitung auf unserer Seite hätten.


Finanzierung eigentlich durch den Staat, aber auch durch Spenden, Gewerkschaften und Zuschüsse von vielen Zivilgesellschaftlichen Organisationen…

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Solar energy in abundance! https://wp.me/paI27O-2zL Eicke Weber,

 


I participated in a webinar of the Green Party: Grüne OV Region Bühl There was a presentation and a question and answer session with Professor Eicke Weber from 8.6.20. There came this dramatic contribution: Solar energy in abundance!

Prof. Eicke Weber: The way to the solar age

In the discussion Prof. Weber says, of course it makes economic sense to switch to the cheap solar energy as soon as possible. The price per kwh is falling and falling and is currently already below 2cents and will soon fall below 1 cent!!! (Minute 43.00 in his presentation!)
The further indirect solar energies, wind, water, biomass and geothermal energy are useful for the energy supply, but the „mass“ represents the direct solar energy, as you can take from his lecture. As Prof. Hartmut Graßl and Franz Alt said, the sun can do it.
But the companies, which are making gigantic profits with fossil fuels at the moment, won’t let themselves be ruined by „eco-spinners“, even if the economy will suffer. This is achieved with sutile methods: for example, with the proposal of the Federal Network Agency, „prosumers“ so at the same time consumers as consumers are, which is to achieve that one no longer consumes the PV electricity itself and thus no longer has the price advantage. The current draft, Min 57,50 seconds:, of the „coal phase-out law“ is in reality „a coal power guarantee law“, that is an Orwellian twisting of the facts. The „stakeholders“ are trying to make sure that what makes economic sense and is the only thing that can still save us ecologically does not happen, The combination between self-consumption and storage triggers a revolution in demand. We need a clever liberalization of the electricity market. We have to remove all brakes, then the renewable energies will prevail by themselves!
You should listen to the speech of Prof. Eicke Weber in „Wege in das Solarzeitalter“: in the original https://www.youtube.com/watch?v=nYMYp4kF_3Y&feature=youtu.be.
I believe that if we call some laws that have run in the past and that are now planned what they were and are in reality, like the „coal phase-out law“ that is in reality „a coal power guarantee law“, then we are quite right to castigate these Orwellian distortions, name them popularly and bring them down.
Here first a few pictures of him as a screenshot, I hope for all the pictures, but they are also all in the lecture:
In the last 400,000 years the temperature fluctuated constantly considerably, predominantly cold, millions of years ago predominantly hot, only in the lezten 12000 years it came amazingly in a warm period to the rest. My guess: due to the influence of man through widespread clearing….   Now we threaten again to become the „Hothouse Earth“.
We must stop the earth from its „fall“ into the hot period and carefully return it to the shaky position of the still present time

pv, terawatts…

CO2/temperature correlation…
world energy resources: the fossil reserves of the earth are cumulatively much less than what the sun gives us annually on the solid part of the earth.
For thirty years, the world photovoltaic capacity has been doubling every 3 years….
Nevertheless, PV is only at the beginning. We need to increase much more over this estimate in the next 1o years for climate reasons!

________________________________–

On the occasion of the voting disaster on 3.7.20 we should consider what we can do about it. 

Here’s what comes to mind: a more fundamental response:
We need an institute that takes a long-term look at propaganda psychology and builds psychologically based, scientifically correct counterarguments.
For example, evaluating the video of Eike Weber https://helmutkaess.de/Wordpress/?p=9151 and in addition to this 90 minute video turning it into a five minute and a one minute video and into posters and leaflets of different lengths and thinking about which words should be used for which target group.
And gives suggestions for when to call the attention of the governing parties to their gross mistakes for the future of humanity and explicitly praises the MPs again and again who voted against this decision. Actually only these are still electable. And such lists should circulate before all elections with the central (wrong) decisions, so that the voters get that scalding warm to the elections on the table.

Actually, I am concerned about the survival and happiness of mankind, about peace, a healthy environment = climate and about the much too large social discrepancies, whereby these are currently quite well addressed by Oxfam.
We need lists of different importance, coal and oil and also natural gas must be stopped as soon as possible. Therefore we need campaigns until success.


For example, this disastrous law must be fought and on the other hand, the EEG must be refreshed, whereby the fossil corporations have managed to dismantle the law since the death of Hermann Scheer in 2010. And for this campaigns must be driven, whereby it would be very helpful if we had an institution also best with university support on our side.


Financing actually by the state, but also by donations, trade unions and grants from many civil society organizations…

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Ein globales Sicherheitssystem. Eine Alternative zum Krieg

Das englische Original

Und das Vorwort auf Deutsch durch deepl.com:

VORWORT ZUR FÜNFTEN AUSGABE
Seit der Veröffentlichung der vierten Ausgabe von A Global Security System (AGSS) ist viel passiert im Jahr 2018. Krisen, wie die Pandemie der Coronavirus-Krankheit (COVID-19), haben nicht nur großen wirtschaftlichen und sozialen Folgen, sondern führte auch zu einer breiteren Diskussion darüber, was wir davon abhängen, uns zu beschützen. Diese Diskussion vertiefte sich mit der Zeit, als mehr Menschen erkannten was viele bereits wussten: dass Militärs uns nicht sicher machen können, dass sie uns sogar gefährden.
In Krisenmomenten kann das scheinbar Unmögliche möglich werden. Die gute Nachricht ist
dass die allgegenwärtigen, weltweiten Friedensbemühungen eine verstärkte internationale
Zusammenarbeit, Durchsetzung der verabschiedeten Friedensgesetze und viele andere Änderungen
und spiegelt die seit langem anhaltende Verlagerung von der Kriegsführung hin zur Gesundheitsversorgung wider. Einer der Am vielversprechendsten ist für die Zwecke dieses Buches der Aufruf zu einem globalen Waffenstillstand, der die Bedingungen, auf denen dauerhafter Frieden aufgebaut werden kann.
Wir müssen ein Höchstmaß an Engagement entwickeln, um sicherzustellen, dass die Vision eines globalen Waffenstillstands überwiegt, um dazu beizutragen, die sich überschneidenden und überschneidenden Krisen von Kriegen, massiven Vertreibungen der Zivilbevölkerung, den Klimakollaps und das Risiko einer nuklearen Katastrophe. Die Krisen im Zusammenhang mit Krieg
und Nuklearkrieg noch nicht einmal die Aufmerksamkeit erhalten haben, die andere Krisen uns. Diese Dynamik zu verändern ist umso wichtiger, wenn wir als Spezies überleben und gedeihen wollen.
All dies macht die zentrale Botschaft dieses Buches sowohl zeitgemäß als auch zeitlos: Wenn wir
die Bedürfnisse der Gesellschaften während der gegenwärtigen und zukünftigen Krisen erfüllen, dann müssen wir unsere Vorstellungen (und Praktiken) von Sicherheit. Dies erfordert ein Umdenken in der Gesellschaft, eines, das global integrativ und verwandelt unser gescheitertes Wirtschaftssystem in etwas, das fähig ist unsere Genesung durch unerforschtes Gebiet zu lenken und das Leben zu verbessern. Die Seiten, die die Relevanz, ja Dringlichkeit der Verlagerung von Ressourcen weg vom Militär skizzieren verwandte Aktivitäten zur Befriedigung von Grundbedürfnissen, die den Menschen und dem Planeten Sicherheit und Geborgenheit bieten,
und gesund – eine Aufgabe, die der Krieg nicht erfüllt.
Wie bisher wird das Buch als ein Work-in-Progress präsentiert, zu dem die Leser ermutigt werden
beitragen. Das vorliegende Buch ist in der gleichen Weise organisiert wie die vierte Auflage, und die Vorheriges Vorwort gilt weiterhin. Der Schwerpunkt liegt nach wie vor auf der Formulierung einer Blaupause für den Frieden als die Grundlage eines Aktionsplans zur endgültigen Beendigung des Krieges. In dieser Ausgabe gibt es durchgehend Überarbeitungen.
Einige Überarbeitungen beinhalten das Hinzufügen oder Erweitern von Beispielen, kleinere Änderungen, die Aufnahme von neue Daten und neue empirische Forschung zur Unterstützung der vorgebrachten Argumente.
In dieser Ausgabe werden neue Themen behandelt, die in früheren Ausgaben nicht behandelt wurden. Dazu gehören: feministische Aussenpolitik, Infrastrukturen für den Frieden und die Rolle der Jugend in der Frieden und Sicherheit. Wir haben Patrick Hiller und Saul Arbess eingeladen, sich an diesen Bemühungen zu beteiligen. Patrick ist einer der ursprünglichen Autoren des Buches und fungiert als Exekutivdirektor des Krieges Präventions-Initiative. Er arbeitet mit dem Zentrum für feministische Außenpolitik zusammen, und für Aus diesem Grund haben wir ihn eingeladen, den neuen Eintrag zur feministischen Außenpolitik zu verfassen. Saul, als Mitbegründer
der Globalen Allianz für Ministerien und Infrastrukturen für den Frieden (GAMIP) und der kanadischen Friedensinitiative (CPI), ist ideal geeignet, um über die Arbeit im Zusammenhang mit Infrastrukturen für den Frieden nachzudenken. Wir sind Patrick und Saul für ihre Beiträge immens zu Dank verpflichtet. Das neue Material über die Rolle der Jugend in Frieden und Sicherheit wird vom Herausgeber dieser Ausgabe geschrieben, der umfangreiche Erfahrung in der Arbeit mit jungen Menschen in einer Reihe von unterschiedlichen Kontexten und Umfeldern.


VORWORT ZUR FÜNFTEN AUSGABE 9
Diese Neuzugänge können unabhängig voneinander und vom Buch als Ganzes gelesen werden,
aber was sie miteinander verbindet, ist ein gemeinsames Bekenntnis zum Wesen der Inklusivität
in der Friedensförderung. Wir beschlossen, dieses neue Material am Ende des Buches aufzunehmen, kurz bevor die Anhänge. Dies geschieht, um eine Manipulation des Textes zu vermeiden und den Lesern zu helfen, die neuen Material schnell und einfach. Diese neuen Einträge reagieren auf aufkommende Trends in diesem Bereich und der Diskussion darüber, wie sich die Friedensförderungsgemeinschaft entwickelt, mehrere wichtige Instrumente hinzufügen
um neuen Herausforderungen zu begegnen. Zu diesem Zweck und in Anerkennung der Tatsache, dass diese neuen Einträge, wie auch andere Einträge in das Buch, könnten an verschiedenen Stellen in den AGSS-Rahmen integriert werden, und sich auf unterschiedliche Weise überschneiden könnten, wählen wir aus Gründen der Klarheit und als Ausgangspunkt den Ort, an dem
sie in dem Rahmen, in dem wir es taten.
Wir möchten auch die vielen Menschen würdigen, die an der Gestaltung dieses Buches mitgewirkt haben. Wir danken und applaudieren den Kapiteln und Mitgliedsorganisationen von World BEYOND War, die weiterhin über mit vielen der im Buch enthaltenen Ideen experimentieren. Wir hoffen, dass dieser Text dazu beiträgt, die ein Licht auf die Arbeit, die sie weiterhin leisten, um die Aussichten auf ein Ende des Krieges zu verbessern, und vor allem alle, ermutigen

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