Dieser Text stellt nach meiner Meinung sehr gut die Situation dar. Ich möchte nun noch zwei Texte hinzufügen, die mir sehr wichtig erscheinen. Und einen Vierten, den ich selbst vorgetragen habe. Ich betrachte unsere Situation aus „planetarer Sicht“. Der Erste ist das besagte Interview mit Maja Göpel vom Wissenschaftlichen Beirat in der Anlage, kurz und gut, umreißt die Aufgaben und Chancen von uns als Menschheit, das zweite das Interview mit Rainer Mausfeld https://www.rubikon.news/artikel/die-neue-arche , das etwas in Hochschulsprache gehalten ist und aus seiner Sicht die Weltsituation angesichts der Elitenmeinungsmanipulation und des Klimawandels beschreibt und drittens der Vortrag von Ernst-Ulrich von Weizsäcker https://www.youtube.com/watch?v=92f4UtNIqi4&feature=youtu.be zu seinem 80.ten, der aus der Fülle seiner Erfahrungen sagt, was unbedingt jetzt angesichts der planetaren Grenzen zu tun ist. Und Viertens mein eigener Beitrag zu den planetaren Grenzen: https://helmutkaess.de/Wordpress/?p=8000
Am 14.10.2019 um 19:09 schrieb Helmut Käß <helmut_kaess@web.de<mailto:helmut_kaess@web.de>>:
Lieber H
Danke für Ihre Antwort.
Ich bedaure, dass mein Brief in seiner Formulierung bei Ihnen und evtl. noch Anderen den Eindruck erweckt hat, dass ich die Situation nicht angemessen würdige. Von daher begrüße ich Ihre Argumentation, der ich mich in dem Punkt anschließen möchte, dass man die beiden Ereignisse Halle und Einmarsch der Türkei in Syrien nicht gegeneinander abwägen sollte.
Ich beklage beides, den Anschlag in Halle und den Angriff der Türkei in Syrien.
Ihr zeitlicher Zusammenhang hat bei mir bitter aufsteigen lassen, dass Deutschland z. Zt. nach meiner Information mit dem Einsatz von Awacs-Flugzeugen an den kriegerischen Handlungen der Türkei in Syrien beteiligt ist, und das ist völkerrechtswidrig und ich halte es daher für völlig inakzeptabel.
ich wollte meine Empörung über beides ausdrücken und darauf hinweisen, dass mich beide Ereignisse an die schlimmste deutsche Geschichte erinnern: Denn im ersten geht es darum, in der Erinnerung zu sagen: Wehret den Anfängen. Ich verurteile natürlich die scheußliche Tat in Halle aus vollem Herzen. Halle ist passiert, die deutsche Regierung hat mit Anteilnahme reagiert und eine Bearbeitung des Themas halte ich für sehr wichtig. Denn die Furcht ist da, dass die rechte Ideologie sich wieder wie in der Vergangenheit grauenhaft entwickelt. Aber da ist auch die Frage und bedarf der Diskussion, wie man damit umgehen soll.
Im zweiten geht es darum, dass nicht mehr Deutschland allein Kriege führt, sondern dies mit der Hegemonialmacht USA zusammen macht. Ich bin sehr betroffen, dass durch die völkerrechtsbrechende Kriegsbeteiligung von Deutschland in Syrien und durch die ebenfalls völkerrechtswidrigen wirtschaftlichen Sanktionen
Das Völkerrecht wurde nach dem vernichtendsten Krieg in der menschlichen Geschichte geschaffen, um solche Ereignisse unmöglich zu machen. Es wird viel zu leichtfertig beiseite geschoben mit der großen Gefahr, dass die Menschheit bei einer immer möglichen Eskalation insbesondere durch einen Atomkrieg vernichtet werden kann.
Der Angriffskrieg Türkei/Syrien ist gerade im Gange und die deutsche Regierung hat jetzt die Möglichkeit, sich zu besinnen und für die Einhaltung des Völkerrechts und die Beendigung dieser Invasion einzusetzen. Das ist mir ein sehr wichtiges Anliegen.
Das bedeutet, dass wir uns nicht „militärisch engagieren“, sondern stattdessen auf die Regierung der Türkei massiv einwirken und zivile und demokratische Bewegungen in den betroffenen Ländern gut unterstützen sollten…
Herzliche Grüße, Helmut Käss
Gesendet: Montag, 14. Oktober 2019 um 08:51 Uhr Von: H An: „Helmut Käß“ <helmut_kaess@web.de<mailto:helmut_kaess@web.de>> Betreff: Re: Brief zu Terrorismus und Staatsterrorismus
Lieber Herr Dr. Käss,
danke für Ihren Brief. Ich teile Ihre Abscheu gegen Angriffskriege. Für einen Fehler halte ich es dagegen, sie in eine Rangfolge mit Terror und Antisemitismus zu bringen. Gerade in Deutschland sollten wir antisemitischen Terror so entschlossen bekämpfen wie nur irgend möglich. Ich respektiere Ihre Meinung, würde für mich aber niemals antisemitischen Terror durch Verweis auf Kriege in anderen Weltregionen relativieren.
„Kein Fußbreit für den Terror“ ist ein gutes Prinzip. Und deswegen hatte die Friedensbewegung sofort am Samstag mit gegen die Morde von Halle auf dem Kohlmarkt demonstriert mit anschließendem Zug zur Synagoge.
Am Donnerstag gab es andererseits eine beeindruckende Demonstration gegen den türkischen Angriff auf die Kurden mit einer großen Zahl Kurden aus dem Braunschweiger Gebiet. https://braunschweig-spiegel.de/beindruckende-demonstration-gegen-den-tuerkischen-einmarsch/ Über 1000 Kurden sind schon im Kampf gegen den IS gefallen. Jetzt werden voraussichtlich wieder Tausende ihr Leben lassen und Hunderttausende vertrieben.
Wir müssen aber die Größenordnung der Gefährdungen berücksichtigen. Jährlich sterben in Deutschland etwa eine Million Menschen überwiegend durch natürliche Ursachen, aber auch im Schnitt über 1000 Menschen an Suizid.https://de.wikipedia.org/wiki/Suizidrate_nach_L%C3%A4ndern
Auch wenn es sicher eine Dunkelziffer bei den Zahlen gibt, bei Wikipedia steht m.E. zu Recht: Die Gefahr eines Terroranschlags in westlichen Staaten wird im Allgemeinen in der Bevölkerung erheblich überschätzt. Terroranschläge sind äußerst seltene Ereignisse, werden jedoch in der medialen Berichterstattung überproportional hervorgehoben. https://de.wikipedia.org/wiki/Terrorismus#Opferzahlen
Ein Vielfaches an Opfern entsteht durch Staatsterrorismus wie den neuerlichen Angriffskrieg der Türkei auf Syrien. Über 1000 Kurden sind schon im Kampf gegen den IS gefallen. Jetzt werden wieder tausende ihr Leben lassen und möglicherweise hunderttausende vertrieben.
Hunderttausende starben durch den Stellvertreterkrieg gegen Assad mit tatkräftiger Unterstützung durch die USA und der arabischen Diktaturen unter Mithilfe von Deutschland. Und über eine Million Menschen starben laut IPPNW durch den Krieg gegen Irak. https://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/Body_Count_Opferzahlen2012.pdf
Der Terrorismus ist schlimm und in der Form des Antisemitismus und des Rechtsterrorismus besonders widerwärtig, aber darüber dürfen wir nicht die viel, viel schlimmeren Angriffskriege und dabei auch die Sanktionen vergessen, die eine Form von meist völkerrechtswidrigen Wirtschaftskriegen darstellen und in Entwicklungsländern auch viele Tote verursachen. (Berüchtigt ist die Frage an FrauUS-Außenministerin Albright, ob die Sanktionen die 500.000 verhungerten Kinder in Irak wert waren…)
Wir müssen alle Kriege verhindern, aber nicht durch Waffen, das heizt die Probleme nur an, sondern durch Verhandlungen und z.B. Unterstützung der zivilen und demokratischen Kräfte in den Ländern. Das heißt, wir dürfen und müssen die „kleinen Mörder“, die Terroristen anklagen, aber noch viel mehr die viel, viel zahlreicheren Morde, die durch Verletzung des Völkerrechts entstehen.
Ich schicke dies auch als Leserbrief.
Herzliche Grüße, Helmut Käss
________________________________ BZV Medienhaus GmbH, Braunschweig; eingetragen im Amtsgericht Braunschweig HRB 408, Geschäftsführer: Claas Schmedtje, Ove Saffe, Andreas Schoo, Michael Wüller
https://de.wikipedia.org/wiki/Warmzeit Wir leben zur Zeit eigentlich in einer Zwischeneiszeit des „känozoischen Eiszeitalter“. Aber durch die Aktivitäten des Menschen steuern wir anscheinend auf eine Heißzeit zu….
Die Erfindungsfähigkeit der menschlichen Familie ist ihr großer Schatz und die Basis ihrer Erfolge. Wir müssen die Irrlehre der Gegenwart, der Fortschrittsreligion, dass materieller Wohlstand Glück bedeute, mit ihrer Vereinzelung und ihrem weit verbreiteten Unglück verlassen. Wir brauchen die optimale Bildung jedes Einzelnen auf Augenhöhe, z.B. unterstützt durch eine „Kitarevolution„. Durch diesen Prozess schaffen wir die Grundstimmung des Glücks für die menschliche Familie und einen immer tieferen Frieden, eine gesunde Umwelt und gute soziale Verhältnisse.
3. Wir brauchen die
Kultur und die Kunst, unsere Emotionen durch Aussprache, Bildung und
Vernunft zu kontrollieren.
Vorschlag
für „das finale Narrativ“: Aus ihrer wilden
Vergangenheit, aus der Evolution allen Lebens, schafft es die
Menschheitsfamilie durch ihre vielen Helden wie Edward Snowden,
Julian Assange, Mahatma Gandhi und viele andere, eine
menschengerechte, aber auch naturnahe Welt zu erhalten und mit dieser
als Ausgangspunkt das Sonnensystem zu besiedeln und als zivile Macht
von hier aus das Weltall zu erkunden.
Wir hatten gerade wieder eine große, gobale Klimademonstration mit über 7000 Beteiligten in Braunschweig. Ich möchte dazu folgende Gedanken beitragen:
Greta Thunberg protestierte kraftvoll vor der UN wegen der Gefahr einer neuen Heißzeit.
Sie hat die Welt in Aufruhr gebracht. Die Menschheit ist spät dran, aber dies ist bei den vielen Problemen verständlich., die sich durch die Evolution und die zuletzt stürmische und dramatische Entwicklung der Menschheitsfamilie erklären.
Eine Initiative aus Braunschweig weist darauf hin, dass die Menschheitsfamilie dringendst lernen muss, von Konfrontation auf Kooperation umzuschalten, um die Möglichkeit für wirkliches menschliches Glück zu erwerben, aber auch, um schlicht zu überleben. Die Gefahren der Klimakatastrophe werden insbesondere von der Jugend jetzt richtig gesehen. Glücklicherweise sind fossile und nukleare Energien nicht mehr erforderlich. Aber es gibt auch die Gefahren von Kriegen bis hin zur globalen Vernichtung im Atomkrieg. Und es gibt die Gefahren der sozialen Vernachlässigung, der jährlich Millionen von Menschen durch Verhungern zum Opfer fallen, was nicht nur ein grauenhaftes Leiden dieser Menschen, sondern auch eine groteske Verschwendung von menschlichen Ressourcen bedeutet. Denn jeder Mensch kann bei entsprechender Motivation zum Glück aller beitragen. Und bei guten sozialen Verhältnissen schrumpft die Bevölkerung wie in Europa.
Sie muss sich auf ihre soziale Einstellung besinnen, die sie zusammen mit ihrer intellektuellen Entwicklung zur völlig dominierenden Spezies auf der Erde gemacht hat, und wir sollten uns alle emphatisch zu der gemeinsamen Menschheitsfamilie bekennen.
Laut Ernst Ulrich von Weizsäcker https://vdw-ev.de/wp-content/uploads/2019/07/Vortragsfolien-von-Ernst-Ulrich.pdfwaren die Welttemperaturen bei der letzten Heißzeit vor etwa 2 Millionen Jahren deutlich wärmer und während der letzten Eiszeit vor etwa 20 Tausend Jahren deutlich kälter als die jetzige Warmzeit, wobei wir allerdings diese schon um 1° erhöht haben. Denn bei Weltklima kommt es im Gegensatz zum Wetter auf wenige Grad an.
Im Moment ist Aufruhr und es besteht die Hoffnung, dass eine neue Heißzeit abgewendet werden kann. Laut Ernst Ulrich von Weizsäcker hatten wir ja anscheinend die letzte vor etwa 2 Millionen Jahren. Seinerzeit war Italien, wie er in einer „Vortragsfolie“ zeigte, siehe oben, wesentlich kleiner als heute, da das Meer deutlich höher war.
Von daher hoffen wir, dass wir mit unseren Protesten erfolgreich sind und dass sie sich ausweiten auf die Themen Frieden, Umwelt (auch allgemein) und Soziales. Alle drei Themen sind für den inneren Frieden der Menschheitsfamilie sehr wichtig und Voraussetzung für ein gutes Zusammenleben.
Dafür gilt das eindrückliche Zitat von Russell und Einstein:
Vor uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von Glück, Wissen und Weisheit. Sollen wir stattdessen den Tod wählen, bloß weil wir unsere Streitereien nicht vergessen können?
Für Lösungsangebote für die gegenwärtigen planetaren Krisen fand ich den Vortrag von Ernst Ulrich von Weizsäckerim Juni bei seinem 80. Geburtstag hervorragend, dessen Bilder ich großenteils verwende.
Vorschlag Vortrag, danach Diskussion:
„Klima und die planetaren Grenzen.
Liebe
Friday for Future Aktive,
liebe
Menschen, die aktiv
die Zukunft der Erde gestalten wollen.
Die
Menschheit ist im letzten Jahrhundert weit gekommen.
Sie dominiert jetzt die Erde. Aber
sie droht die planetaren Grenzen zu überschreiten
und nach Art der Lemminge in der Folge bald große Katastrophen zu
erleben.
Die
Menschheit droht
zum Beispiel Klimatechnisch
an
die Wand zu fahren, hat aber auch andere schwerwiegende Probleme: Es
wurden wurden von einer Gruppe
um Johan Rockström 2009 neun planetare Grenzen definiert,
die in dem Buch „Wir sind dran“ beschrieben werden, die zum Teil
schon dramatisch
überschritten
sind: Klimawandel,
Verschmutzung durch Chemikalien, Abbau der Ozonschicht,
Luftverschmutzung,
Versauerung
der Meere, Stickstoff- und Phosphatkreislauf, Süßwasserverbrauch,
Landnutzungsveränderungen und Genetische
Vielfalt.
Wir
müssen als Weltbevölkerung diese Grenzen erkennen
und respektieren und in diesen Grenzen eine menschenfreundliche
Zivilisation aufbauen.
Ein
Mensch, der einen Großteil
des momentanen Wissensstandes
repräsentiert,
ist
Ernst
Ulrich von Weizsäcker. Er
hielt im Juni zu seinem 80.
Geburtstag eine m.E.
großartige Rede,
und er gab als Co-Präsident vom Club of Rome ein Buch heraus,
„Come
on“
oder auf Deutsch: „“Wir
sind dran“ ,
was
beides doppeldeutig gemeint ist, wir müssen energisch vorgehen,
sonst sind wir aufgeschmissen.
Ich
versuche dafür
einige wesentliche Aspekte
anzusprechen, wobei ich mich auf den Vortrags von Ernst Ulrich von
Weizsäcker beziehe:
Ich
spreche
jetzt
vor
dem Vortrag von E.U.v.W. noch
zwei nicht naturwissenschaftliche, sondern typisch menschliche
Gefahren wie Krieg
und Frieden und
umdas
Reich/Armproblem. Und
dann spreche ich noch
einmal speziell über das Klima
Viele
Zirkel
der „Superreichen“setzen
auf
Waffen, die
ja von den Staaten finanziert werden,
und schufen einen
„industriell/militärischen Komplex“,
der
die Menschheit hoch bedroht,
die Staaten aussaugt, die Umwelt belastet und die Mittel für die
Steuerung in eine gute Zukunft verschlingt.
Übrigens ist das US-Militär und das Militär überhaupt einer der größten Umweltvergifter und Klimaschädiger. https://www.nachdenkseiten.de/?p=54527#more-54527 .
Albert
Einstein sagte vor über sechzig Jahren, dass es keine Kriege
mehr geben dürfe, da jeder Krieg zur Vernichtung der Menschheit
führen könne.
Daran
hält sich die „westliche Wertegemeinschaft“ in keiner Weise. Die
USA führen ständig völkerrechtswidrige Kriege und Deutschland
macht oft mit. Das ist wegen des möglichen globalen Selbstmords
äußerst dumm und andererseits wird damit extrem viel für
unsinnige und auch klima- und umwelttechnisch
verderbliche Rüstung ausgegeben, Geld, das dann für die
Umweltsanierung und für die sozialen Notwendigkeiten und für
Bildung und allgemeines Wohlbefinden fehlt.
Die
Charta der Vereinten Nationen, obwohl
sie Teil des Grundgesetzes ist,
wird
auch von Deutschland in der Realität, wie
im
Fall von
Jugoslawien, von
Syrien
und bei anderen Konflikten nicht mehr respektiert und
verraten.
Die
gerechte Bestrafung
(mindestens
10
Jahr Gefängnis z.B. für Gerhard
Schröder)
wird durch einen Trick verhindert, zuständig ist ein Staatsbeamter,
der
Generalbundesanwalt, der
ist von der Regierung abhängig und nimmt keine Verfahren gegen die
Regierung an.
Durch
die Steuerung der Massenmedien
durch überwiegend reiche Herausgeber wird das wenig
berichtet und von
der Mehrheit zum Beispiel der Deutschen kaum realisiert.
Als
zweite Krisenursache haben viele
Reiche den
Wunsch,
ihren
Reichtum und damit auch
ihre
Macht zu mehren. Das
Reich/Armproblem
wäre mit angemessenen progressiven Steuern eigentlich leicht zu
lösen, wenn die Bevölkerung ihren Tiefschlaf in
dieser Beziehung überwinden
würde.
Das
war nach
dem Schock
des zweiten WK erst mal in allen Industrieländern gegeben.
Mit
hohen Spitzeneinkommenssteuern (bis
95%) bei
sehr hohen Gehältern,
mit angemessenen
Vermögenssteuern
beginnend z.B. ab
1
oder 2 Millionen € und mit
angemessenen
Erbschaftssteuern kann
die Spanne
Reich/Arm in vernünftige Größenordnungen zurückgebracht
werden.
mNoch
ein paar Worte zum
Klima: Da
gibt es ja schon einen
alten Beitrag der
US Professoren Jacobsen
und Delucci
von
2009,
den
Ihr vielleicht
schon kennt:
http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2019/04/sdw_2009_12_S80.pdf,
dass man in 20 Jahren eine CO2 freie Energieerzeugung erreichen
könne: „Plan
für eine emissionsfreie
Welt bis
2030“
Auch Hans-Josef
Fell, einer der Autoren neben
Herrmann Scheer des
EEG, durch
dieses
Gesetz wurde die Solarenergie
billig,
kennt
sich wie viele andere da aus.
Zum
Beispiel könnten
wir die komplette Energieversorgung
im Deutschland
trotz seiner nördlichen Lage durch dezentrale Solar-, Wind-, Wasser-
und Geothermieversorgung sicherstellen. Auch
für den Großraum Braunschweig ist
das schon geprüft worden:
https://www.klimaschutz-regionalverband.de/masterplan/der-masterplan/
Die
entscheidenden Sätze im Masterplan
des Großraums Braunschweig
lauten:
• Die
erneuerbaren
Energiepotenziale im
Großraum Braunschweig müssen nur teilweise ausgeschöpft werden, um
eine vollständige Versorgung mit Wärme, Strom und Treibstoffen ohne
weiteren Einsatz fossiler Energien zu gewährleisten. Dazu
müssen die Anlagenzahlen
bzw. installierten Leistungen gegenüber dem heutigen Stand bis 2050
insbesondere bei der Wind und Solarenergie
um
ein Mehrfaches
gesteigert werden.
Auch
das Forderungspapier der FFF Bewegung
https://braunschweig-spiegel.de/forderungspapier-von-fridays-for-future-braunschweig/
ist da ein guter Schritt.
Jetzt
werde ich viele Bilder von Ernst Ulrichs Vortrag zeigen und
erläutern.
Falls ihr
Verständnisfragen
habt,
stellt sie gleich, für eine gründlichere Diskussion ist nachher
Zeit.
Vortrag
Jetzt
noch mein Schlusstext:
Insgesamt
brauchen
wir
ein Gefühl für die Menschheitsfamilie, die
nur gemeinsam gut überleben wird. Wir brauchen Kooperation statt
Konfrontation.
Wir
brauchen jetzt viele Diskussions- und Entscheidungsrunden
kommunal,
national, regional wie
Europa
und auf UN-Ebene Für das Klima und für die planetaren Grenzen,
aber auch für Frieden und Soziales,von Bürgern, Generalisten und
Spezialisten, um mit den vielen Aspekten dafür umzugehen.
Anleitungen dafür sind im Buch.
Wie
wir das hinbekommen könnten, dafür halte ich das Lesen des Buches
„Wir sind dran“ für
sinnvoll
und
ich
bitte um ein Brainstorming und
um Vorschläge. Wir
brauchen Taten!
liebe
Menschen, die aktiv
die Zukunft der Erde gestalten wollen.
Die Menschheit ist im letzten Jahrhundert weit gekommen. Sie dominiert jetzt die Erde. Aber sie droht die planetaren Grenzen zu überschreiten und nach Art der Lemminge in der Folge bald große Katastrophen zu erleben.
Die Menschheit droht zum Beispiel Klimatechnisch an die Wand zu fahren, hat aber auch andere schwerwiegende Probleme: Es wurden wurden von einer Gruppe um Johan Rockström 2009 neun planetare Grenzen definiert, die in dem Buch „Wir sind dran“ beschrieben werden, die zum Teil schon dramatisch überschritten sind: Klimawandel, Verschmutzung durch Chemikalien, Abbau der Ozonschicht, Luftverschmutzung, Versauerung der Meere, Stickstoff- und Phosphatkreislauf, Süßwasserverbrauch, Landnutzungsveränderungen und Genetische Vielfalt.
Wir müssen als Weltbevölkerung diese Grenzen erkennen und respektieren und in diesen Grenzen eine menschenfreundliche Zivilisation aufbauen.
Ein Mensch, der einen Großteil des momentanen Wissensstandes repräsentiert, ist Ernst Ulrich von Weizsäcker. Er hielt im Juni zu seinem 80. Geburtstag eine m.E. großartige Rede, und er gab als Co-Präsident vom Club of Rome ein Buch heraus, „Come on“ oder auf Deutsch: „“Wir sind dran“ , was beides doppeldeutig gemeint ist, wir müssen energisch vorgehen, sonst sind wir aufgeschmissen.
Ich versuche dafür einige wesentliche Aspekte anzusprechen, wobei ich mich auf den Vortrags von Ernst Ulrich von Weizsäcker beziehe:
Ich spreche jetzt vor dem Vortrag von E.U.v.W. noch zwei nicht naturwissenschaftliche, sondern typisch menschliche Gefahren wie Krieg und Frieden und um das Reich/Armproblem. Und dann spreche ich noch einmal speziell über das Klima
Viele Zirkel der „Superreichen“setzen auf Waffen, die ja von den Staaten finanziert werden, und schufen einen „industriell/militärischen Komplex“, der die Menschheit hoch bedroht, die Staaten aussaugt, die Umwelt belastet und die Mittel für die Steuerung in eine gute Zukunft verschlingt.
Das ist ein Beitrag von Werner Rügemer. Er widmet sich einem brisanten, meist verschwiegenen Thema und bietet Fakten darüber, welche Belastung die 5.429 Militärstützpunkte der USA für Umwelt und Natur und selbstverständlich auch für uns Menschen bedeutet. Der Beitrag ist auch in der digitalen Version von “zeitung gegen den krieg” (ZgK) erschienen. Albrecht Müller.
Albert Einstein sagte vor über sechzig Jahren, dass es keine Kriege mehr geben dürfe, da jeder Krieg zur Vernichtung der Menschheit führen könne.
Daran hält sich die
sogenannte „westliche Wertegemeinschaft“ in keiner Weise. Die
USA führen ständig völkerrechtswidrige Kriege und Deutschland
macht oft mit. Das ist wegen des möglichen globalen Selbstmords
äußerst dumm und andererseits wird damit extrem viel für
unsinnige und auch klima- und umwelttechnisch
verderbliche Rüstung ausgegeben, Geld, das dann für die
Umweltsanierung und für die sozialen Notwendigkeiten und für
Bildung und allgemeines Wohlbefinden fehlt.
Die Charta der Vereinten Nationen, obwohl sie Teil des Grundgesetzes ist, wird auch von Deutschland in der Realität, wie im Fall von Jugoslawien, von Syrien und bei anderen Konflikten nicht mehr respektiert und verraten. Die gerechte Bestrafung (laut unseren Gesetzen mindestens 10 Jahr Gefängnis z.B. für Gerhard Schröder) wird durch einen Trick verhindert, zuständig ist ein Staatsbeamter, der Generalbundesanwalt, der ist von der Regierung abhängig und nimmt keine Verfahren gegen die Regierung an. Durch die Steuerung der Massenmedien durch überwiegend reiche Herausgeber wird das wenig berichtet und von der Mehrheit zum Beispiel der Deutschen kaum realisiert.
Als zweite Krisenursache haben viele Reiche den Wunsch, ihren Reichtum und damit auch ihre Macht zu mehren. Das Reich/Armproblem wäre mit angemessenen progressiven Steuern eigentlich leicht zu lösen, wenn die Bevölkerung „ihren Tiefschlaf“ (der aber künstlich erzeugt wird) in dieser Beziehung überwinden würde.
Das war nach dem Schock des zweiten Weltkriegs erst mal in allen Industrieländern gegeben. Mit hohen Spitzeneinkommenssteuern (bis 95%) bei sehr hohen Gehältern, mit angemessenen Vermögenssteuern beginnend z.B. ab 1 oder 2 Millionen € und mit angemessenen Erbschaftssteuern kann die Spanne Reich/Arm zügig in vernünftige Größenordnungen zurückgebracht werden.
Noch ein paar Worte zum Klima: Da gibt es ja schon einen alten Beitrag der US Professoren Jacobsen und Delucci von 2009, den Ihr vielleicht schon kennt: , dass man in 20 Jahren eine CO2 freie Energieerzeugung erreichen könne: „Plan für eine emissionsfreie Welt bis 2030“ Auch Hans-Josef Fell, einer der Autoren neben Herrmann Scheer des EEG (Erneuerbares Energiengesetz), durch dieses Gesetz wurde die Solar- und Windenergie billig, kennt sich wie viele andere da aus.
Zum Beispiel könnten wir die komplette Energieversorgung im Deutschland trotz seiner nördlichen Lage durch dezentrale Solar-, Wind-, Wasser- und Geothermieversorgung sicherstellen. Auch für den Großraum Braunschweig ist das schon geprüft worden: Die entscheidenden Sätze im Masterplan des Großraums Braunschweig lauten, Kurzfassung, Szenarien, S.10:
• Die
erneuerbaren
Energiepotenziale im
Großraum Braunschweig müssen nur teilweise ausgeschöpft werden, um
eine vollständige Versorgung mit Wärme, Strom und Treibstoffen ohne
weiteren Einsatz fossiler Energien zu gewährleisten. Dazu
müssen die Anlagenzahlen
bzw. installierten Leistungen gegenüber dem heutigen Stand bis 2050
insbesondere bei der Wind und Solarenergie
um
ein Mehrfaches
gesteigert werden.
Jetzt
werde ich viele Bilder von Ernst Ulrichs Vortrag zeigen und
erläutern.
Falls ihr
Verständnisfragen
habt,
stellt sie gleich, für eine gründlichere Diskussion ist nachher
Zeit.
Insgesamt
brauchen
wir
ein Gefühl für die Menschheitsfamilie, die
nur gemeinsam gut überleben wird. Wir brauchen Kooperation statt
Konfrontation.
Wie
Russell und Einstein sagten: Vor
uns liegt, wenn wir richtig wählen, eine beständige Ausweitung von
Glück, Wissen und Weisheit. Sollen
wir stattdessen den Tod wählen, bloß weil wir unsere Streitereien
nicht vergessen können?
Wir
brauchen jetzt viele Diskussions- und Entscheidungsrunden
kommunal,
national, regional wie
Europa
und auf UN-Ebene Für das Klima und für die planetaren Grenzen,
aber auch für Frieden und Soziales,von Bürgern, Generalisten und
Spezialisten, um mit den vielen Aspekten dafür umzugehen.
Lösung der Umwelt- und Nachhaltigkeitsfrage Als These zur weitgehenden Lösung dieses Problems stelle ich einen achtseitigen Artikel „Emissionsfrei bis zum Jahr 2030“. von den amerikanischen Universitätsprofessoren Mark A. DeLucchi und Mark Z.Jacobson (,Lit. 1), S81-87, zur Diskussion, der auf folgenden Prinzipien beruht:
Wir haben die Sonne, die laut Aussage der Astronomen noch für 7 Milliarden Jahre etwa auf heutigem Niveau strahlen wird. (Lit.3 ) Die Bücher und Artikel häufen sich, die mehr oder weniger ehrgeizig die vollständige Ersetzung der nuklearen und fossilen Energien ankündigen. Deutlich in der Zeitprognose langsamer, aber in den Details sehr viel genauer ist die Prognose des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) (Lit. 2) Von ihr bekommt unsere Erde einen kleinen Teil ihrer Strahlung, der aber dennoch das 10.000 fache des menschlichen Bedarfs bedeutet (Lit. 9) und eine wirtschaftlich gewinnbare direkte und indirekte Solarenergie von etwa dem Siebzigfachen des heutigen Energieverbrauchs zu etwa den heutigen Preisen pro Energieeinheit laut diesem Artikel möglich macht. Die Kombination aus erneuerbaren Energiegesetzen und einer ökologischen Steuer auf CO2 und Nuklearstrom ist nach meiner Meinung erforderlich, um den Umstieg zügig erfolgen zu lassen. (Einer Steuer, die den Schaden mit Geld belegt, der zB durch sauren Regen und Klimawandel entsteht). Die Preise für erneuerbare Energien werden schon bald unter den Preisen für fossile und nukleare Energien liegen. Wenn man die Schäden durch die fossilen und nuklearen Energien einberechnet, liegen die Kosten schon heute nach verschiedenen Ergebnissen günstiger. Das EEG rechnet sich schon heute. Lit 11, Lit. 6 Mit diesem möglichen Energieüberschuss ist ein weitgehendes Recyceln möglich. Denn das Recyceln ist vor allem ein Energieproblem. Natürlich ist das Recyceln teurer als die meisten Bergbaugewinnungen von Rohstoffen. Aber auf die Dauer, nach „nur“ einigen tausend Jahren muss sowieso alles und jedes recycelt werden. Wenn man das Recyceln als Notwendigkeit einsieht, haben wir langfristig keine Rohstoffprobleme, wohl aber ein Preisproblem. Wir müssen also langlebige Produkte mit großer Reperaturfreundlichkeit herstellen. Das wird während der nächsten hundert oder zweihundert Jahre wegen der technischen Weiterentwicklung sicher ein Problem, irgendwann wird dies auf eine ruhigere Entwicklung übergehen. 1 Auf jeden Fall stehen uns so und so viele Ressourcen auf den oberen Kilometern der Erdkruste zu Verfügung.(Auf die Dauer bis theoretisch zum Erdmittelpunkt) Wir haben das, was wir in der Erdkruste finden, auf Dauer und es wird viel mehr sein, als was wir bisher gefunden haben. Die für die Lebensqualität optimale Bevölkerungszahl dieser Welt reicht je nach gewünschtem Lebensstandard von bis… In fast ganz Europa vermindert sich ja zur Zeit die Bevölkerung. Freiwillig und ohne Zwang (wie in China). Wenn der Lebensstandard in den armen Ländern etwas steigt und Kinder nicht mehr als Überlebensmöglichkeit, sondern als Lebensstandardproblem gesehen werden, wird dies dort sich dahin entwickeln oder durch staatliche Politik erreicht werden. Von daher müssen wir uns zwar von unbegrenztem Wachstum verabschieden, aber wir haben eine sehr komfortable natürliche Deckelung der Energieversorgung und weiterhin durch das mögliche hochprozentige Recycling eine sehr gute Rohstoffversorgung. (Auf die Dauer wird der Rohstoffpreis durch den Recyclingpreis gegeben sein) Fleisch muss bekanntlich erheblich teurer werden, da es die Ernährung der Welt gefährdet und da die nötigen Sojaplantagen mit erheblichen Urwaldzerstörungen einhergehen. Allgemein sind wir in verschiedenen, entscheidenden Politikfeldern an einer Wegkreuzung, entweder Kollaps, oder Durchbruch! Eine Rede eines Schweizer IPPNW Gründers hilft uns bei der Orientierung. Lit. 10 Das Hauptproblem der Menschheit ist das Überwinden der Feindschaft und der Aggressivität, die zu horrenden Ausgaben führt und für die vielen Verhungernden dieses Planeten verantwortlich ist (wozu unsere Partei eine sehr gute Einstellung hat). Denn wir haben schon die Technik, die wir auf unserem Planeten für ein auskömmliches Dasein brauchen. Was natürlich nicht bedeutet, dass wir uns nicht über zusätzliche nützliche Technik freuen. Aber der hohe Erfindungsdruck sollte verschwinden und neue Techniken durch ausführliche Risikoabschätzung, wie bei der Gentechnik, begleitet werden. Risikoreiche Techniken wie diese müssen staatlich ohne wirtschaftliche Konkurrenz und zusätzlich öffentlich durchgeführt werden Wir müssen daher erst mal unsere politischen Verhältnisse ordnen, in zweiter Linie das Sonnensystem wissenschaftlich erforschen und können uns dann zur Entspannung und aus Interesse mit Raumfahrt beschäftigen… Dr. med. Helmut Käss Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel. 0531 35 05 13,
Literatur: Lit.1. http://www.spektrum.de/artikel/1010840. (Anklicken oder in Befehlszeile des Browsers kopieren und Enter drücken: Auf der Mitte der Seite neben Emissionsfrei… anklicken… ) „Plan für eine emissionsfreie Welt bis 2030“ Lit. 2 . Langfassung: http://www.umweltrat.de/cae/servlet/contentblob/1001596/publicationFile/63831/2010_05_Stellung_15_erneuerbareStromversorgung.pdf : Kurzfassung: http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/pdf_neu/Kurzfassung_Modell_Deutschland.pdf : Modell Deutschland, Klimaschutz bis 2050, vom Ziel her denken. Lit. 3. http://de.wikipedia.org/wiki/Sonne Sonne: Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem Zentralgestirn unseres Sonnensystems… 4. http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A Z/ EEG/BMU_finazAuswirkungen_EEG_2004.pdf „Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz –EEG)“ vom 21.Juli 2004, S11 S.11: Deutlich erkennbar ist, dass Windenergieanlagen, Wasserkraftwerke und größere Biomasseanlagen relativ frühzeitig aus dem System der EEG Vergütung ausscheiden können (s. a. Folien 4 und 6). Deutlich erkennbar sind die abnehmenden EEG-Kosten im Strommarkt, weil die Stromgestehungskosten aus Wind, Wasserkraft und einem Teil der Biomasse im Laufe der zweiten Dekade unter die Kosten einer konventionellen Stromerzeugung fallen. 3 Nach den hier getroffenen Annahmen liegt im Jahr 2020 nur noch die Stromerzeugung aus solarer Strahlungsenergie, Geothermie und teilweise Biomasse oberhalb der Kosten einer konventionellen Stromerzeugung.…… Danach kann die Wettbewerbsfähigkeit der Windstromerzeugung für den Anlagenbestand bereits im Laufe der nächsten Dekade weitgehend erreicht werden. 5. http://documents.epfl.ch/users/d/du/duthaler/www/0612_Erneuerbare-Energien-Schweiz- Duthaler.pdf S. 74: 6. http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_innovationen_energiezukunft.pdf ERNEUERBARE ENERGIEN, Innovationen für eine nachhaltige Energiezukunft, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), juni 09, S. 19 Es zeichnet sich ab, dass nach heutigem Wissen Werte um 70Euro pro Tonne CO2 eine plausible Größenordnung für die Schadenskosten des Klimawandels sein dürften. Da die Folgen des Klimawandels noch nicht vollständig verstanden werden, können die Kosten aber auch deutlich höher sein. Die Internalisierung der Schäden verteuert die Kosten fossiler Energieträger erheblich. Die Berechnung externer Kosten der Atomenergienutzung ist vor allem wegen der umstrittenen Bewertung großer Unfälle und der extrem langen Belastung durch radioaktive Abfälle schwierig und führt je nach Annahmen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Und S. 33: Strom aus erneuerbaren Energien ist derzeit aus betriebswirtschaftlicher Sicht – also ohne Betrachtung der eingesparten externen Kosten – teurer als Strom aus nicht erneuerbaren Energiequellen. Wegen der im EEG festgeschriebenen Abnahmepflicht entstehen für die Stromversorger höhere Beschaffungskosten. Sie betrugen 2007 etwa 4,3 Mrd. Euro. Für den durch erneuerbare Energien verursachten zusätzlichen Bedarf an Regel und Ausgleichsenergie, Transaktionskosten der Übertragungsnetzbetreiber sowie mögliche Mehrkosten durch Teillastbetrieb bei Kraftwerken wurden als Obergrenze weitere 0,3 bis 0,6 Mrd. Euro ermittelt. Zu den Nutzen des EEG zählt sein positiver Einfluss auf Innovation, Umsatz und Wertschöpfung in Deutschland, verbunden mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze. 2008 waren rund 60 % der insgesamt fast 280.000 Arbeitsplätze im Bereich der erneuerbaren Energien direkt auf die Wirkung des EEG zurückzuführen. Im gleichen Kontext sind auch die EEG-bedingten Einsparungen beim Import von Steinkohle und Erdgas zu sehen. Diese beliefen sich 2007 unter Anrechnung der Biomasse-Importe auf etwa 1 Mrd. Euro. Durch die Vermeidung externer Umweltschäden ist dem EEG 2007 außerdem ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen von 5,8 Mrd. Euro zuzurechnen (siehe S. 19). Außerdem fielen durch das zusätzliche Stromangebot aus erneuerbaren Energien die Kosten der Strombeschaffung über den kurzfristigen Spotmarkt 2006 um rund 7,8 Euro/MWh. Dies hat mit der Funktionsweise der Strombörse zu tun: Der zusätzliche Strom stellt der Nachfrage mehr Angebot gegenüber und senkt damit den Preis. Das kommt allen Stromkunden zu Gute. Rechnet man den Effekt auf den gesamten Strommarkt mit seinen langfristigen Liefervereinbarungen hoch, entspräche dies einem Wert von rund 5 Mrd. Euro. Die verschiedenen Auswirkungen des EEG auf Umwelt, Arbeitsplätze und Strompreise lassen sich nicht in einer Zahl zusammenfassen. Doch es wird sehr deutlich, dass es viel zu kurz greift, die Auswirkungen des EEG etwa auf den einen Cent je Kilowattstunde Mehrkosten zusammenzufassen, die durch das Gesetz den Betrieben und Privatkunden auf der Stromrechnung entstehen. S. 35: Es wird vom Bund immer noch deutlich mehr Geld für Kernkraft als für EE ausgegeben, wie diese Bild zeigt. S 57: Wie die Erneuerbare-Energie-Branche zeigt, dass sie bei jedem Wetter zuverlässig Strom liefert Kurt Rohrig beobachtet gespannt die langsam vorwärts kriechende rote Linie. Der Strich auf dem Bildschirm im 5 Institut für solare Energieversorgungstechnik in Kassel (ISET) symbolisiert den Verbrauch von 11.740 Menschen. 5,5 Megawatt brauchen diese Leute jetzt am Vormittag. Früh um sechs lag der Verbrauch noch bei schläfrigen 3,62 MW. Am Nachmittag soll er mit 6 MW das Maximum erreichen. Der Bedarf schwankt ständig. Rohrig, Bereichsleiter “Information und Energiewirtschaft” am ISET, sorgt dafür, dass Stromverbrauch und Stromproduktion immer dasselbe Level haben. Dazu regelt er einen Verbund aus Erneuerbare-Energie- An lagen, die über ganz Deutschland verteilt sind. Ein Windpark steht kurz hinter den Nordseedeichen an der hol ländischen Grenze, ein Park bei Berlin, weitere Anlagen in Aachen. Die 18 Solaranlagen finden sich bei Frei – berg in Sachsen, in Bayern und Baden-Württemberg. Die Biogaskraftwerke sind in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen. Und als Energiedepot fungiert ein Pumpspeicherkraftwerk, das nach den technischen Eckdaten einer Anlage in Thüringen konzipiert ist. In Kassel laufen die Steuer-Leitungen zusammen. Gefördert wird dieser Versuch vom Bundes umweltministerium. “Man sieht hier, dass es für die Erneuerbaren keine Grenze nach oben gibt. Wir können Deutschland zu 100 % mit erneuerbaren Energien versorgen”, verspricht Rohrig. Wenn der Wind sehr stark weht, lässt er mit dem überschüssigen Strom die Wasser speicher des Pumpspeicherkraftwerkes füllen. Weht der Wind nicht, schultern Solar- und Biogasanlagen die Hauptlast der Energieversorgung. Und wenn auch das nicht reicht, lässt Rohrig das Wasser in die Turbinen des Wasserkraftwerkes donnern. Die erneuerbaren Energien mögen jede für sich genommen unstet sein. Zusammen können sie ihre Schwächen jedoch kompensieren. “Wir halten fast jeden beliebigen Fahrpan ein”, sagt Rohrig zufrieden. Das kombinierte Kraftwerk, das vom ISET aus gesteuert wird, ist dabei nicht vollständig autark. Ein geringer Im- und Export von Strom über die Systemgrenzen hinaus ist erlaubt. Denn auch über die Grenzen Deutschlands hinweg findet ein ständiger Stromhandel statt. In Zukunft sollen auch die Stromverbraucher helfen, die Stromschwankungen auszugleichen. Dafür ist sogar die Integration von Elektrofahrzeugen mit ihren Speicherkapazitäten vorgesehen. S. 88: Kosten solarthermischer Kraftwerke Solarthermische Kraftwerke können an guten Standorten ohne Energiespeicher etwa 2.000 bis 3.000 Stun – den pro Jahr im reinen Solarbetrieb arbeiten. Daraus ergeben sich heute je nach Standort und veranschlagtem Zinssatz Kosten der Stromerzeugung von 9 bis 22 Cent/kWh. Wenn die vorhandenen Möglichkeiten, die Kosten weiter zu senken, durch die anstehende globale Markteinführung erschlossen werden, könnten die Kosten binnen zehn Jahren etwa halbiert werden. Für die Mittelmeeranrainerstaaten rechnen Experten mit Strom Gestehungskosten von rund 5 Cent/ kWh. S. 118 : Geothermie Dies ist insbesondere im Oberrheingraben der Fall. Insgesamt belaufen sich die Investitionskosten für eine HDR-Anlage dort auf etwa 2.500 bis 5.000 Euro pro Kilowatt. Die Stromgestehungskosten liegen – bei beinahe kontinuierlichem Betrieb mit 8.000 Volllaststunden pro Jahr – bei etwa 7 bis 15 Cent/kWh. 7. Tarantel; Zeitschrift der Ökologischen Plattform der Linken, Nr. 48, S. 12 links oben) 8. Buch „Die Nachhaltige Gesellschaft“ Saral Sarkar, ISBN 3-85869-227-1, Kap-4 9. Frank H. Asbeck: Eine solare Welt, Kiepenheuer und Witsch , S. 16 10. http://www.ippnw2010.org/fileadmin/user_upload/Plenary_presentations/Plen7_Vosseler_becoming_earth_compatible.pdf 11. Lit 11 http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/broschuere_ee_zahlen_bf.pdf EE in Zahlen Juni 10, BMU S. 33: Die vorangehenden Seiten hatten bereits Informationen zu positiven Auswirkungen des Ausbaus erneuerbarer Energien auf Investitionen und Umsatz, Beschäftigung sowie die Verminderung von Energieimporten und deren Kosten enthalten. …. Hieraus lässt sich als derzeit „bester Schätzwert“ für die durch EE vermiedenen Klimaschäden ein Wert von 70 Euro/t CO2 ableiten. ….. Nach [55] wurden 2009 durch den Einsatz der EE im Strom- und Wärmesektor Umweltschäden von rund 7,8 Mrd. Euro vermieden. Hierzu trägt die Stromerzeugung aus EE circa 5,7 Mrd. Euro und die Wärmeerzeugung circa 2,1 Mrd. Euro bei. Bei Berücksichtigung der Kosten für CO2- Zertifikate bzw. der Teil-Inter-nalisierung von Umweltbelastungen [76] vermindern sich diese Brutto-größen auf circa 4,8 Mrd. Euro (Strom) bzw. 2,0 Mrd. Euro (Wärme). Allein aus dem CO2-Vermeidungs-beitrag aller EE (Strom, Wärme und Mobilität) im Jahr 2009 (rund 107 Mio. t, siehe S. 18) ergeben sich bei Ansatz des o.g. Schätzwerts von 70 Euro/t CO2 parallel hierzu vermiedene Klimaschäden von rund 7,4 Mrd. Euro (brutto). 6
Das ist ein Beitrag von Werner Rügemer. Er widmet sich einem brisanten, meist verschwiegenen Thema und bietet Fakten darüber, welche Belastung die 5.429 Militärstützpunkte der USA für Umwelt und Natur und selbstverständlich auch für uns Menschen bedeutet.
Das US-Militär hat einen dreifach größeren Etat als China und zwölffach größer als Russland und führt weltweit zahlreiche völkerrechts- und menschenrechtswidrige Kriege.
Die Photovoltaik könnte das Rückgrat der Energiewende sein – wenn diese tatsächlich konsequent umgesetzt würde. Dem Ausbau der Photovoltaik stehen allerdings Hemmnisse und Hürden auf allen Ebenen
entgegen, wie die neueste Studie der Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW Berlin anschaulich vor Augen führt.
„Die Hauptverantwortung für die unzureichenden Rahmenbedingungen liegt auf der Bundesebene“ sagt Prof. Dr. Volker Quaschning, Mitautor der Studie. Der Energieexperte verweist auf in seinen Augen fragwürdige Entwicklungen und Regelungen im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).
Bernd Duschner, der Gründer der Hilfsorganisation „Freundschaft
mit Valjevo e.V.“
Der Krieg gegen Jugoslawien war ein Dammbruch. Auf ihn folgte die Invasion und Besetzung Afghanistans, die Zerstörung des Irak und Libyens, seit 8 Jahren (!) der Krieg gegen Syrien und möglicherweise morgen der Krieg gegen den Iran und Venezuela.
Das
Vorgehen der USA und ihrer Bündnispartner erfolgt nach dem gleichen
Grundmuster: Die politischen Führer der ins Visier genommenen Staaten, vorher
geehrt und geachtet, werden über Nacht als blutige Diktatoren denunziert, die
angeblich ihr eigenes Volk abschlachten.
Die
längst geplante und vorbereitete Aggression wird unseren Bürgern gegenüber als
selbstlose Hilfe für dieses Volk dargestellt mit dem Ziel, ihm Demokratie,
Menschenrechte und Wohlstand zu bringen. Die tatsächlichen Maßnahmen entlarven
diese Behauptungen als reine Zweckpropaganda.
Durch
umfassende Sanktionen werden planmäßig schwere Versorgungskrisen,
Massenarbeitslosigkeit und eine tiefgreifende Verelendung erzeugt, um den
Widerstand der Bevölkerung brechen. Terrorgruppen und Separatisten werden
finanziert, militärisch ausgebildet und bewaffnet, um Teile des angegriffenen
Landes herauszubrechen, dort NATO-Verbände zu stationieren und von diesem
Sprungbrett aus die Aggression voranzutreiben.
Ein Blick
auf die Staaten, die Opfer der NATO geworden sind, ein Blick auf die
Hunderttausenden von Toten, ihre zerstörten Städte und Infrastruktur, das Elend
ihrer Bewohner zeigen: Die herrschenden Klassen in den NATO-Staaten führen ihre
Kriege ausschließlich für eigenen Interessen. Immer war und wird das Ziel ihrer
Kriege nur darin bestehen, andere Völker zu unterwerfen, deren Rohstoffe,
Industrie und Arbeitskräfte zu plündern, sich fremde Märkte anzueignen.
Die Friedensbewegung muss daraus Konsequenzen ziehen: Sie darf sich von der Kriegspropaganda und den fabrizierten Horrorgeschichten unserer Medien nicht länger desorientieren lassen. Ohne zu zögern muss sie sich von Beginn an entschlossen auf die Seite der Völker stellen, die Opfer einseitiger Sanktionen und der Angriffskriege der NATO-Staaten sind, und ihre nationale Souveränität verteidigen. Ihnen muss die volle Solidarität der Friedensbewegung gehören.
Krieg
nach Schema: Aufbau militanter Separatisten als „Freiheitskämpfer“
Im Krieg
gegen Jugoslawien waren es die Führer der separatistischen UCK, die der NATO
ihre Einheiten als Fußtruppen zur Verfügung gestellt haben. Sie halfen ihr, die
Provinz Kosovo zum NATO-Protektorat zu machen, in dem heute die organisierte
Kriminalität herrscht und der Drogenhandel blüht (8). Für ihren Krieg gegen
Syrien haben sich die USA und ihre NATO-Partner unter den kurdischen
Organisationen die Separatisten der YPK mit ihrem Führer Salim Muslim als
Hilfstruppen ausgesucht und aufgerüstet. Es war diese YPK, die den Aggressoren
USA, Frankreich und Großbritannien gegen Geld und Waffen Militärstützpunkte in
den von ihnen kontrollierten Teilen Syriens zur Verfügung gestellt hat.
Mit den
Einheiten der YPK als Fußtruppen gelang es dem US-Oberkommando der auf den
Euphrat vorrückenden syrische Armee zuvorzukommen und die Landesteile östlich
des Flusses unter seine Kontrolle zu nehmen. Dort befinden sich fast die
gesamten Öl- und Erdgasvorkommen des Landes. Mit diesen Ressourcen in der Hand
können die USA heute den Wiederaufbau Syriens verhindern und das Aushungern
seiner Bevölkerung fortführen (9). Kein Wunder, dass die Medien Salim Muslim
und seine YPK ähnlich wie die UCK 1999 als „Freiheitskämpfer“
feiern und die USA ihre schützende Hand über sie halten.
Es ist
richtig, gegen die Diskriminierung von ethnischen Minderheiten und für ihre
Rechte einzutreten. Völlig unverantwortlich ist jedoch die Unterstützung von
Separatisten. Sie zerstören das gegenseitige Vertrauen und das friedliche
Zusammenleben zwischen den Volksgruppen. Ihre Politik mündet stets in ethnische
Säuberungen. USA und NATO dienen sie bei ihren Aggressionen als Instrument,
Völker aufzubrechen und ihre Staaten zu zerschlagen (10). In der Bundesrepublik
desorientieren ihre Propagandisten mit „revolutionären“ Phrasen die
Friedensbewegung und helfen den Herrschenden, die Bildung einer
Solidaritätsbewegung mit dem syrischen Volk zu unterbinden.
So preist
Nick Brauns in der Jungen Welt
die Kollaboration der YPK mit der Besatzungsmacht USA als „gerechten
Krieg“. In dem Bündnis sei die Söldnertruppe ein „Partner auf
Augenhöhe“ und verfolge den Aufbau eines „libertären
Sozialismus“, versichert er uns treuherzig. Sein Kollege Peter Schaber
feiert gar die Zerstörung der syrischen Stadt Rakka mit Tausenden toten
Zivilisten durch das „Bündnis“ mit dem Jubelschrei „Rakka ist
frei!“. Der „Partner“ US-Luftwaffe hatte die Hiwis der YPK
mit weißem Phosphor und Uranmunition gegen die Bevölkerung der arabischen Stadt
„unterstützt“ (11).
Für die
Friedensbewegung kann es mit Separatisten und ihren Propagandisten keine
Zusammenarbeit geben. Sie stehen auf der anderen Seite der Barrikade.
Für die
USA und die anderen NATO-Staaten haben Finanz- und Wirtschaftssanktionen als
„economic Warfare“ eine zentrale und wachsende Bedeutung im Rahmen
ihrer Kriegsführung. Mittlerweile maßen sie sich selbst an, auf Drittstaaten
Druck auszuüben, sich ihren völkerrechtswidrigen Maßnahmen anzuschließen.
Sanktionen
töten — doch niemand berichtet es
Im Fall
Syrien gelten die Sanktionen nur für die von der Regierung kontrollierten Gebiete,
sollen sie doch den Separatisten zuarbeiten. Sie sind das wichtigste
Instrument, mit dem sich EU und Bundesregierung am Krieg gegen das syrische
Volk beteiligen. Diese Form der Kriegsführung richtet sich unmittelbar gegen
die Zivilbevölkerung. Kinder, alte und kranke Menschen haben unter ihr am
stärksten zu leiden. Es ist kein Zufall, dass die Medien über die Auswirkungen
der Sanktionen schweigen.
Die
Herrschenden wissen, dass unsere Bürger ihre Politik des planmäßigen
Aushungerns von Millionen Menschen nicht mittragen würden. Genau aus diesen
Gründen muss die Friedensbewegung in Deutschland die Aufklärung und den Kampf
gegen die Sanktionen in den Mittelpunkt ihrer Öffentlichkeitsarbeit und
Aktivitäten stellen.
Darum bitten sie die Menschen in Syrien, die dortigen Gewerkschaften, die Kirchen und Hilfsorganisationen bereits seit langer Zeit. Die Antwort auf die Frage „Bist Du bereit, Dich für die Aufhebung der Sanktionen einzusetzen?“ ist der Lackmustest, der zeigt, ob jemand auf der Seite der Aggressoren oder der syrischen Bevölkerung steht.
Dass die Sanktionen die Achillesferse der Kriegstreiber sind, hatte sich bereits zu Beginn des Krieges gegen Syrien bei der Veröffentlichung des Aufrufes „Kriegsvorbereitungen stoppen! Embargos beenden!“ Anfang Januar 2012 gezeigt (12). Die Medien reagierten mit bösartigen Unterstellungen (13) und die „Linkspartei“ wurde sogleich am 19. Januar 2012 im Bundestag zur Rede gestellt, weil zu den nahezu 3.000 Unterzeichnern auch sechs ihrer Bundestagsabgeordneten gehörten.
Leider erging es ihnen wie Karl Liebknecht 1914 im Reichstag. Im Namen der Fraktion distanzierte sich ihr Sprecher Ulrich Maurer: „Wenn jemand seit Jahren an der Seite des syrischen Widerstands gegen Assad steht, dann sind es die Linken in Deutschland“ (14). „Ich kenne keine Parteien mehr, nur noch Deutsche“, dürfte es Kanzlerin Merkel durch den Kopf gegangen sein.
Zum Kampf
gegen die Sanktionen gehört die direkte Kontaktaufnahme mit der syrischen
Bevölkerung, ihren Organisationen und Vertretungen. Wir müssen ihr eine Stimme
geben. Dazu gehört die Organisierung humanitärer Hilfe. Mit ihr können wir der
syrischen Bevölkerung zeigen, dass sie nicht allein steht, ihr Mut und Kraft
geben. Wenn die Friedensbewegung humanitäre Hilfe mit der Aufklärung über die
Sanktionen verknüpft, wird sie in der Öffentlichkeit an Glaubwürdigkeit
gewinnen, neue Mitstreiter bekommen und kann politischen Druck für die
Aufhebung der Sanktionen entfalten.
Nur mit
einer eindeutigen Parteinahme und Solidarität mit den überfallenen Völkern kann
die Friedensbewegung erstarken und in unserem Land zu einer ernsthaften Kraft
gegen die Kriegstreiber werden, die heute so dringend benötigt wird.
Quellen und Anmerkungen:
Unser Verein Freundschaft mit Valjevo e.V. unterstützt seit
Jahren das Italienische Krankenhaus in Damaskus. Seine Leitung hat uns jetzt um
Hilfe für den Kauf eines Sauerstoffgenerators gebeten. Dafür sammeln wir
Spenden auf unserem Konto „Freundschaft mit Valjevo“ bei der
Sparkasse Pfaffenhofen, IBAN DE06 7215 1650 0008 0119 91, Stichwort
„Krankenhaus Damaskus“.
Die Menschheit ist im letzten Jahrhundert weit gekommen.
Sie dominiert die Erde.
Aber sie droht die planetaren Grenzen zu
überschreiten und wie die Lemminge in der Folge bald große Katastrophen zu
erleben.
Wir müssen als Weltbevölkerung diese Grenzen
erkennen und respektieren und in diesen Grenzen eine menschenfreundliche
Zivilisation aufbauen.
Ein Mensch, der
den momentanen Wissensstand dafür weitgehend repräsentiert, ist Ernst Ulrich
von Weizsäcker. Er hielt im Juni zu seinem 80. Geburtstag eine Rede, die ich
weitgehend als sein Vermächtnis betrachte und er gab als Co-Präsident vom Club
of Rome ein Buch heraus, „Come on“ oder
auf Deutsch: „“Wir sind dran“ .
Wir brauchen jetzt viele Diskussions- und
Entscheidungsrunden kommunal, national, regional und auf UN-Ebene von Bürgern, Generalisten
und Spezialisten, um mit den vielen Aspekten dafür umzugehen.
Ich versuche dafür ein Grundgerüst vorzuschlagen, vor
allem in Auszügen des Vortrags von Ernst Ulrich von Weizsäcker:
Welche planetaren Grenzen gibt es? Neun wurden von
einer Gruppe um Johan Rockström 2009 veröffentlicht: https://de.wikipedia.org/wiki/Planetare_Grenzen
(siehe unten): Klimawandel, Verschmutzung durch Chemikalien, Abbau der
Ozonschicht, Luftverschmutzung, Versauerung der Meere, Stickstoff- und
Phosphatkreislauf, Süßwasserverbrauch, Landnutzungsveränderungen und Genetische
Vielfalt. (unteres Bild
mit Beamer)
https://de.wikipedia.org/wiki/Planetare_Grenzen (siehe unten): Klimawandel, Verschmutzung durch Chemikalien, Abbau der Ozonschicht, Luftverschmutzung, Versauerung der Meere, Stickstoff- und Phosphatkreislauf, Süßwasserverbrauch, Landnutzungsveränderungen und Genetische Vielfalt. (unteres Bild mit Beamer)
Und es gibt als
weiteres gefährliches Prinzip psychologische Risiken besonders durch den
Reich/Arm Gegensatz und den Wunsch der Reichen, ihren Reichtum und damit ihre
Macht zu mehren. Dafür setzen insbesondere Zirkel der „Superreichen“ oft auf Waffen
und schufen einen „industriell/militärischen Komplex, der die Menschheit hoch
bedroht, die Staaten aussaugt, die Umwelt belastet und die Mittel für die
Steuerung in eine gute Zukunft verschlingt. Die Charta der Vereinten Nationen,
obwohl sie Teil des Grundgesetzes ist, wird auch von Deutschland in der
Realität, bei Jugoslawien, bei Syrien und bei anderen Konflikten nicht mehr
respektiert. Durch die Steuerung der Medien durch überwiegend reiche Herausgeber wird das von der Mehrheit kaum
realisiert.
Gesendet: Donnerstag, 22. August 2019 um 16:30 Uhr Von: „reka e.V. Newsletter“ <newsletter@r-eka.de> An: „Helmut K“ <helmut_kaess@web.de> Betreff: Spannende Aktionen von FFF Braunschweig
Spannende Aktionen von Fridays for Future Braunschweig
Liebe Energie- und Klimaschutzfreunde, die Sommerpause ist vorbei und bei Fridays for Future geht es nach wie vor richtig rund. In den nächsten Wochen sind zahlreiche Aktionen geplant, die wir gerne weitergeben möchten. Die nächste große FFF-DemoWann: Freitag, 23.08.2019, 12.00 UhrWo: Schlossplatz BraunschweigWas: Am 23.08.2019 findet um 12 Uhr die erste FFF-Demo nach den Sommerferien auf dem Schlossplatz statt. Dieses Mal wird im Anschluss an die Demo die Band ‚Mothersound‘ auftreten.Außerdem wird es auf dem Schlossplatz ein paar Redebeiträge und Livemusik geben, anschließend wird die Demoroute durch die Stadt starten.Infos unter: FFF Demo und Facebook-Veranstaltung
Fridays for Future SommercampWann: Freitag, 23.08.2019, 15.00 Uhr – Sonntag, 25.08.2019, 16.00 UhrWo: Auf dem Gelände der Fliegerhalle Braunschweig, Westbahnhof, 38118 Braunschweig.Was: Von Freitag bis Sonntag wird es ein von Fridays for Future organisiertes Sommercamp geben. Dort sollen Interessierte über FFF informiert und neue Mitstreiter*innen gewonnen werden. Außerdem wird das Camp dazu genutzt, um inhaltliche Themen zu diskutieren, wie beispielsweise Diversität, Gender und das kapitalistische Wirtschaftssystem im Kontext der Klimakrise. Das Ganze findet in der Fliegerhalle in Braunschweig statt. Freut euch auf ein Wochenende mit Lagerfeuerstimmung, Vorträgen, Diskussionen und weiteren Aktionen. Unkostenbeitrag: 20€.Infos und Anmeldung unter: FFF Sommercamp
Climate WeekWann: Freitag, 20.09.2019 – Freitag, 27.09.2019Wo: In ganz Braunschweig.Was: Den Auftakt der Klimawoche macht der globale Klimastreik von Fridays for Future, bei dem Schüler*innen, Studenten*innen und alle, die sich für eine konsequente Klimapolitik einsetzen, wieder weltweit auf die Straße gehen.Weiter geht es dann in ganz Braunschweig mit unterschiedlichen Aktionen verschiedener Umwelt- und Klimaschutzeinrichtungen- und initiativen. Beendet wird die climate week am 27.09. – am Tag des Global Earth Strike – mit einem Zentralstreik und einer klimafreundlichen Solidaritäts-Party.Das ganze Programm der Klimawoche mit genauen Infos findet ihr hier: Klimawoche ProgrammAuch wir werden demnächst noch mehr darüber berichten.
Fridays for Future HomepageFFF hat nun eine eigene Homepage, auf der ihr viele Informationen und alle Aktionen finden könnt!Hier geht es zur Homepage: Fridays for Future Braunschweig
Sing for the climateSing for the Climate ist eine große Gesangsveranstaltung, die erstmals am 22. und 23. September 2012 in Belgien stattfand. Mehr als 80.000 Menschen in mehr als 180 belgischen Städten und Gemeinden sangen das Lied „Do it Now“ und forderten die Politiker auf, ehrgeizigere Klimaschutzmaßnahmen sowohl auf lokaler, nationaler als auch auf internationaler Ebene zu ergreifen. Dieses Video ist eine Synthese von Aufnahmen, die an allen Orten gemacht wurden. Der Erfolg von „Sing for the Climate“ beweist, dass eine Massenmobilisierung rund um den Klimawandel auch nach der COP15 in Kopenhagen noch möglich ist.Weltweit singen Menschen ein Lied für das Klima. Lasst uns mitmachen!Hier geht’s zur Aktion: singfortheclimate.comUnd hier könnt ihr den Song hören: Do it now_Song for the climate
Weitere Infos zur reka wie immer auch auf: www.r-eka.de Du möchtest bei uns vorbeischauen? ⇒ www.r-eka.de/ueber-uns/reka-zum-anfassen Öffnungszeiten: Mo-Mi-Fr, 10-16 Uhr, Di-Do, 10-18 Uhr und nach Vereinbarung.Wer mit einem Elektroauto anreist, kann kostenlos an unserer E-Tankstelletanken!Schau doch mal auf unserer Facebook- und unserer Twitter-Seite vorbei. Über Likes, Herzen, neue Follower und Abonnenten würden wir uns sehr freuen 🙂www.facebook.com/reka38 www.twitter.com/reka_ev Deine Meinung ist uns wichtig! Bewerte uns, denn nur mit deiner Hilfe können wir noch besser werden. Du bist an einer Mitgliedschaft in der reka interessiert? Jahresbeitrag 25,- € pro Person oder 40,- € für Familien. (Unternehmen: Beitrag bitte anfragen) Oder möchtest du uns mit einer Spende unterstützen? Alle Informationen unter: www.r-eka.de/mitmachen Regionale Energie- und KlimaschutzAgentur e.V. im Bürger BeratungsZentrum Frankfurter Str. 226 38122 Braunschweig Der Verein ist gemeinnützig 1. Vorsitzender: Dipl.-Ing. (FH) Heiko Hilmer 2. Vorsitzender: Uwe Geisler
Bitte prüfe, bevor du die Mail ausdruckst, ob ein Ausdruck wirklich nötig ist!
Ein handgeschriebenes Testament können Sie jederzeit selber verfassen, ohne Notar, ohne Zeugen. Wenn Orts- und Zeitangabe sowie Unterschrift enthalten sind und alles eigenhändig geschrieben ist, ist das Testament sofort rechtsgültig. Allgemeine ausführliche Dokumentation >>> (Richtlinien Schweiz)
Am Donnerstag fand der Vortrag von Claudia Haydt: „Feindbilder, ihre Konstruktion und ihre Instrumentalisierung“ statt Das Video ist m.E. sehr gut geworden, bitte schaut es Euch an!
Herzlichen Dank an Bettina für die Aufnahme und an Jan-Henrik für die doch mühsame Umsetzung, weil wir es immer nach Gifhorn schicken müssen!
Gesendet: Sonntag, 11. August 2019 um 12:37 Uhr Von: „Friedenszentrum Braunschweig“ <infopost@friedenszentrum.info> An: Kein Empfänger Betreff: Donnerstag 15.8.2019 um 19.00 Uhr: Vortrag VHS Alte Waage: Feindbilder, ihre Konstruktion und ihre Instrumentalisierung
Hallo liebe Mitglieder und Interessierte,Wir laden Sie ein zu der nächsten Veranstaltung in der Reihe „Wege zu einer Kultur des Friedens“:
Donnerstag, 15.August 2019 – 19 Uhr Speicher der VHS Braunschweig in der Alten Waage, Alte Waage 15
Vortrag von : Claudia HaydtFeindbilder, ihre Konstruktion und ihre Instrumentalisierung
Hier der Flyer Ein kritischer Blick auf die Rolle der Medien Jede Vorkriegszeit ist geprägt durch Feindbilder, die einen Feind aufbauen und die Bevölkerung zu einem Kriegseinsatz bereit machen sollen. Entschieden für den Frieden einzutreten heißt, Feindbilder zu bekämpfen, ihre Konstruktion und ihre Instrumentalisierung aufzuzeigen, sowie die Rolle der Medien kritisch zu hinterfragen. Feindbilder sagen wenig über die jeweils anderen aus, aber einiges über uns und sehr viel über die machtpolitischen und gesellschaftlichen Verhältnisse. Wie wirken Medienberichte auf uns? Wie können wir mit einseitigen Informationen sinnvoll umgehen? Wie können wir in der Menge der Informationen Stereotype erkennen und registrieren, welche Informationen fehlen? Claudia Haydt wird uns in ihrem Vortrag an aktuellen Beispielen für die Erkennung von Feindbildern sensibilisieren. Claudia Haydt ist im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI) und im Vorstand der Europäischen Linken
Grüße
Hubert Schipmann
P.S.: Wenn Sie keine weiteren eMails von infopost@friedenszentrum.info bekommen wollen, senden Sie uns bitte eine formlose Nachricht.
—
Friedenszentrum Braunschweig e.V. Goslarsche Straße 93 38118 Braunschweig
Das Finanzamt Braunschweig hat das Friedenszentrum Braunschweig e.V. als gemeinnützigen Verein anerkannt. Somit sind Spenden und Mitgliedsbeiträge steuerlich abzugsfähig.
Erinnerung: Kein Krieg gegen den Iran! – Aktionsberatung am Samstag, 17. August 2019 in Frankfurt am Main
Datum:
Sun, 11 Aug 2019 13:15:50 +0200
Von:
Willi van Ooyen <willi.van_ooyen@t-online.de>
An:
Willi van Ooyen <willi.van_ooyen@t-online.de>
Kein Krieg gegen den Iran!
Einladung zur Aktionsberatung
am Samstag, 17. August 2019 in Frankfurt am Main
Mit größter Sorge und Betroffenheit verfolgen wir die Diskussion um die Beteiligung der Bundeswehr an einer militärischen Mission in der Straße von Hormus und die wachsende Gefahr eines Krieges gegen den Iran. Wir fordern die Bundesregierung mit Nachdruck dazu auf, alles zu tun, um den drohenden Krieg zu verhindern.
Wir
müssen als Friedensbewegung den Druck auf die Bundesregierung
verstärken damit sie sich nicht an einem Militäreinsatz in der Straße
von Hormus beteiligt und sich für die Einhaltung des Iran-Atomabkommens einsetzt. Deshalb fordern wir die Bundesregierung – auch mit unseren aktuellen Aktionen zum Hiroshima-Gedenken und dem Antikriegstag am 1. September – auf, jetzt klar und unmissverständlich zu erklären, dass Deutschland sich an einem Krieg gegen den Iran nicht beteiligen und den USA untersagen wird, ihre militärischen Einrichtungen auf deutschem Boden (u.a. diverse militärische Hauptquartiere in Ramstein-Miesbach und das Europäische Kommando der USA in Stuttgart-Vaihingen) im Falle eines solchen Krieges einzusetzen.
Ein Krieg gegen den Iran würde nicht nur für die iranische Bevölkerung verhängnisvoll sein und abertausende menschliche Opfer bringen. Er ist geeignet, die gesamte Region des Mittleren und Nahen Ostens für einen längeren Zeitraum ins Chaos zu stürzen. Ein solcher Krieg hätte auch schwerwiegende Folgen für Europa und den Frieden in der Welt.
Wir
wissen von einigen Veranstaltungen die stattfanden oder geplant sind.
Wir bitten die Organisationen und Initiativen in der Friedensbewegung
ihre Vorschläge und Ideen für gemeinsame öffentliche Aktionen und
Initiativen uns vorab zuzusenden. Bei einer Aktionsberatung in Frankfurt
wollen wir uns über inhaltliche Einschätzungen und die jetzt
erforderlichen Aktionen austauschen.
Wir laden herzlich zu einer Aktionsberatung
am Samstag, 17. August 2019
um 11:00 Uhr (bis ca. 16:00 Uhr)
ins Frankfurter Gewerkschaftshaus
Den politischen Einstieg bei der Beratung wird Prof. Dr. Mohssen Massarrat übernehmen.
Der Klimawandel wird von
Fachleuten nicht mehr bestritten,
er wird z.B. kurz von Lesch skizziert, bitte schaut Euch die Videos an.
Natürlich könnt Ihr Eure eigenen dagegen stellen, aber schaut auch auf die
Kompetenzen der Leute. Wie Lesch sagt, je mehr die Leute von Klima verstehen, umso höher wird die Aussage,
dass die Klimaerwärmung menschengemacht ist. Als Ursache des Klimawandels sind inzwischen die
Klimagase allgemein anerkannt. Davon ist das CO2 das Gas, das
im Moment die Hauptwirkung stellt.
Wir haben im Moment
nach etwa 250ppm vor 200 Jahren, jetzt schon über 400 ppm, Parts per
Million. 250 ppm war möglicherweise ein
Hinweis schon auf eine neue Eiszeit, da wir uns eigentlich in
einer Zwischeneiszeit aufhalten, aber das ist durch die Menschheit jetzt erst
mal vorbei und uns
droht eine neue Heißzeit. Auch 400 ppm bedeuten zwar nur 0,04% der Luft,
aber es hat die Hauptwirkung.
Interessant ist die Aussage von Jasinna Hier werden die Vorwürfe gegen das CO2 Theorie besonders gezielt ausgespielt. Für mich jüdisch aussehende Reiche wollen Luft an die Westler verkaufen. Aber es ist keine Luft, sondern die menschenbedingten Schäden einer vollen Welt, die wir aus vielen Gründen jetzt zügig angehen müssen, siehe E.U. von Weizs. . , Richtig klingt, dass es schon Eiszeiten mit hohem Co2 Spiegel gegeben habe. Dagegen spricht dieser Link: https://www.faz.net/aktuell/klimaforschung-das-klima-der-erdgeschichte-1412538.html Danach gibt es einen engen Zusammenhang zwischen Temperaturen und CO2 Gehalt in den letzten 400.000 Jahren.
Es ist zuzugeben, dass die Bedeutung des CO2 Spiegels umstritten
ist. Aber man muss bedenken, dass, wenn die
zur Zeit dramatisch überwiegende Meinung der Klimawissenschaftler richtig ist, dramatische Aktionen erforderlich sind.
Andererseits ist ein zügiger Umstieg auf Erneuerbare Energien
auch gesundheitlich von großem Vorteil. Die Verbrennung von fossilen Energien
hat erhöhte Atemwegserkrankungen zur Folge. Nukleare Energien schädigen die Menschheit schon im Normalbetrieb,
wie die Kikkstudie zeigte. Außerdem kommt es etwas alle 30 Jahre zu einem GAU
mit erheblichen Schäden über Distanzen von tausenden Kilometern. Die Schadstoffwirkungen von Erneuerbaren Energien
sind viel geringer. Also sollten wir sicherheitshalber nach dem risikoärmeren
Maßnahmen vorgehen.
Dafür können wir bei E.U. von Weizs. Nachlesen, welchem Maßnahmen zügig notwendig sind. Ernst Ulrich Weizsäcker sagt,
die Preise müssen möglichst schnell
die ökologische Wahrheit sagen, das bedeutet, dass die
Klimagase teuer werden müssen. Insbesondere CO2. Methan und Lachgas auch, das
könnte man mit der CO2 Steuer kombinieren. Die Emissionsrechte wirken
entsprechend, waren aber am Anfang viel zu billig und gelten auch nur für etwa
50% des CO2.
Das heißt, wir brauchen, damit wir eine schnelle Wirkung haben, erst mal eine CO2 Steuer. Die wird zwar nichts Dramatisches bewirken, aber sie ist als ein Baustein erforderlich. Wobei viele andere dramatische Entscheidungen nötig sind. Damit die Steuer nicht für Militär ausgegeben wird, könnten wir das Geld an alle gleichmäßig verteilen, das wäre sozialverträglich, denn der Arme würde im Schnitt mehr bekommen als bezahlen oder wir machen ein Modell wie in der Schweiz: Das Geld verbilligt die Krankenkassenbeiträge. Weitere Ideen stehen in den beiliegenden Materialien… Jedenfalls sollten wir bei der Verwendung der Steuer und ihrer
Progression ordentlich mitdiskutieren, sei es bei FFF oder in anderen
Zusammenhängen.
Ich denke, wir sollten einen solchen Vortrag auch in größeren
Kreisen halten! Z.B. bei FFF…
Die
CO2 Steuer kann human beginnen, muss aber jährlich steigen und nach 10 Jahre
die Verwendung von fossilen Energien in den meisten Bereichen unwirtschaftlich
machen.
die nicht überragende Wirkung hat, aber eine Maßnahme von vielen sein muss, um das Risiko einer Heißzeit zu verringern. Sie gehört zu einem Bündel von Maßnahmen, für die E.U. von Weizs. In seinem guten Vortrag aus Jahrzehnten eine Anleitung gegeben hat.
Ich habe vor, am ersten Weltkongress in Afrika teilzunehmen.
Aber im Sinne von Greta habe ich nicht vor, mit dem Flugzeug zu fliegen. Wenn es auch andere gibt, die mit der Bahn oder mit dem Schiff fahren wollen, bitte ich um Nachricht. Wir könnten eine gemeinsame Gruppe bilden, die sich zusammen organisiert.
Hier ein gut 3minütige Video „What can we do“, mit einer tollen Predigt von Greta Thunberg und George Monbiot:
https://www.youtube.com/watch?v=-S14SjemfAg
Liebe Mitstreiter für eine gründliche Renovierung der Welt
Die Menschheit ist sehr gefährdet, das ist offensichtlich und wird imVortrag von Ernst Ulrich von Weizsäcker skizziert (Weizsäcker hielt im Juni bei seinem 80. Geburtstag im Juni eine fundamentale Rede, was zu tun sei). Er sagt, wir müssen massiv gegensteuern, und je schneller, desto besser.
Keynes hatte im und nach den furchtbaren Konsequenzen des zweiten Weltkriegs gegen den ungebändigten Kapitalismus wesentlich dazu beigetragen, dass dieser teilweise gezähmt wurde. Aber dann kam in den 70er und 80er und 90er Jahren zur Dominanz des Neoliberalismus mit der erneuten Dominanz des Kapitalismus. Seit 2008 hat der Neoliberalismus gezeigt, dass er versagt, aber wir haben noch kein neues Modell gegen ihn durchgesetzt. Dazu gibt es jetzt eine tolle, Mut machende Rede: „Lösungsansätze mit Greta, FFF, Rezo und mit George Monbiot und Ernst Ulrich von Weizsäcker „
Dies übertrifft für mich alles Bisherige, sogar den Vortrag von Ernst Ulrich von Weizsäckerin seiner Wucht. Es passt zu allem, was ich bisher gehört habe, und ist eine kurze, gute Zusammenfassung, welches Narrativ, welche „Geschichte“ wir brauchen.
Wir Menschen organisieren anscheinend unser Leben nach „Geschichten“ über die Welt. Und die dominierende Geschichte, die immer wieder, in der Bibel, in großen Filmen, z.B. „Herr der Ringe“, erzählt wurde, geht so: Unordnung, Chaos bedroht uns. Böse Mächte schädigen uns. Aber mutige Helden stemmen sich dagegen, gewinnen gegen die Übermacht und stellen Frieden und Ordnung wieder her.
Der Neoliberalismus behauptete, die Staaten seien die böse Macht und der Unternehmer sei der Held, und als 2008 der Neoliberalismus zeigte, dass seine Story nicht stimmte, gab es aber keine überzeugende Geschichte, die seine ersetzte. Wir brauchen eine solche, er nennt ein Beispiel für ein solches „Narrativ“, von mir etwas bearbeitet:
Chaos herrscht durch die Gier von Superreichen und ihrer Handlanger. Wir, die Menschen, revoltieren gegen dieses Chaos, wir bilden engagierte, freundliche Gemeinschaften,enteignen die Superreichen, schaffen lokale Versorgungsstrukturen und sinnvolle Großindustrie in öffentlicher Hand und großzügige Bildungseinrichtungen und „Commons“ und stellen Glück und eine gute Versorgung aller Menschen her.
Es ist Teil des Narrativs, dass wir auch bei uns selbst anfangen müssen, weshalb wir auch uns selbst gegenüber Helden sein müssen! Wir haben die Aufgabe, weltweit eine solche aktuelle Geschichte zu formulieren, mit der wir die falsche Geschichte des Neoliberalismus auf den Müllhaufen der Geschichte werfen können. Und dieses Narrativ müssen wir überprüfen und wenn wir es für gut befinden, es durchsetzen!
Leider gibt es den Vortrag von George bisher nur Englisch mit Möglichkeit zu englischen Untertiteln. Aber es wird sicher bald in vielen Sprachen untertitelt werden. George Monbiot, TED-Summit 2019: “The new political story that could change everything!“
Greta Thunberg hatte den Protest losgetreten, FFF hat ihn verstärkt und Rezo hat ihn erweitert. Jetzt kommt es darauf an, unser schlechtes weltweit dominierendes Narrativ, das uns gegen die Wand fahren lässt, durch ein brauchbares zu ersetzen. Dies erfordert die Mitarbeit möglichst aller, und das geht nur durch ein von der Mehrheit akzeptiertes „Narrativ“.
Lest Euch die Argumente durch, 15 Minuten für George Monbiot, vielleicht für einen ersten Eindruck 15 Minuten für Greta, mehr für FFF, eine knappe Stunde für Rezo und ebenfalls für den Vortrag von Ernst Ulrich von Weizsäcker. Das empfinde ich als eine Basis.
Wenn Ihr mehr wollt, empfehle ich sehr das Buch von Ernst Ulrich von Weizsäcker und dem Club of Rom „Wir sind dran“ (im Englischen „Come on“). Ich habe schon die Inhaltsangabe, den Schluss und die ersten 60 Seiten geschafft…