Eine neue Entspannungspolitik?
Von: „Lebenshaus Schwäbische Alb e.V.“ <newsletter@lebenshaus-alb.de>
An: helmut_kaess@web.de
Betreff: Lebenshaus Newsletter vom 27.02.2021
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——– Weitergeleitete Nachricht ——–
| Betreff: | KLUG-Newsletter Nr. 3 (25.01. – 20.02.2021) |
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| Datum: | Wed, 24 Feb 2021 14:03:47 +0000 (UTC) |
| Von: | KLUG e.V. <kontakt@klimawandel-gesundheit.de> |
| An: | helmut_kaess@web.de |
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Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de
Hier wurde die Idee , eine Dyson-Sphäre angeboten: https://youtu.be/9WbK7CafeZY
Das ist eine erfreuliche Perspektive…
Um den schlechten Ausgang der menschlichen Geschichte zu verhindern, siehe zum Beispiel https://helmutkaess.de/Wordpress/handlungsvorschlaege/
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/Wordpress/, www.ippnw.de
Liebe Leserinnen und Leser,
Die EU-Staaten haben weitere 5,6 Milliarden für das Kernforschungs-Experiment ITER im französischen Cadarache beschlossen. Damit sind nur 15 Jahre nach der 2006 gefallenen Entscheidung für ITER die ursprünglich geplanten Kosten um das Dreifache auf inzwischen 20 Milliarden Euro angestiegen. Selbst die immer sehr optimistischen Kernfusionsforscher*innen rechnen nun frühestens 2060 mit einem ersten einsatzbereiten Kernfusionsreaktor. Dabei ist ITER schon wieder 5 Jahre im Verzug der geplanten Baufortschritte. Damit setzt sich der größte Forschungsflop, den die Weltgemeinschaft je gesehen hat, unbeirrt weiter fort, trotz aller Rückschläge und nutzlosen riesigen Milliarden-Ausgaben.
In den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts versprachen die Kernfusionsforscher*innen einen Reaktor in 30 Jahren bauen zu können, also 1980 war die Perspektive der Realisierung. Dazu ist leider kein zeitgenössischer Internetlink verfügbar, denn damals gab es ja noch gar kein Internet. Technikrevolutionen (Internet, Mobilfunk, Solar, E-Autos usw.) gab es also wie man sieht in der Zwischenzeit zuhauf, nur die Kernfusion hat nicht geliefert. 40 Jahre später versprechen die Forscher*innen weiter, dass sie nun in weiteren 40 Jahren vielleicht einen Reaktor bauen können – und erhalten alleine für das Versprechen weitere Milliarden für ihren vollkommenen Unrealismus.
Selbst für das vollkommen unzulängliche Klimaneutralitätsziel der EU bis 2050 käme die Kernfusion viel zu spät.
Wenn es aber von den weltweit führenden Forscher*innen im Bereich der Erneuerbaren Energien eine gemeinsame Erklärung gibt, dass 100% Erneuerbare Energien bis 2030 möglich sei, dann wird das von den EU-Staaten auf Regierungsebene nicht einmal zur Kenntnis genommen, geschweige denn eine milliardenschwere Realisierungsstrategie dazu entworfen.
Bei Erneuerbaren Energien wird dann lieber die gesamte Fake-Diskussion eröffnet, dass der Ausbau der Erneuerbaren ja gar nicht schnell genug gehen könnte, weil sie wegen den Schwankungen von Sonne und Wind keine verlässliche Energie liefern könnten, die Speicher angeblich noch nicht zur Verfügung stünden und ein Ausbau zu 100% noch nach 2050 nicht vollendet werden könnte.
Was für eine absurde politische und mediale Diskussion. Einen Kernfusionsreaktor wird es niemals vor 2060 geben. Windräder, Solaranlagen und Speicher stehen heute millionenfach auf allen bewohnten Kontinenten der Erde und ihr Ausbau steigt weiterhin exponentiell.
Doch die EU-Staaten werfen weiter Milliardenbeträge für den größten Forschungsflop, den die Weltgemeinschaft je gesehen hat, raus und behindern auch mit diesen fehlallokierten Milliarden für die Kernfusion den Ausbau der Erneuerbaren Energien.
Dabei sollten die EU den Fusionsforscher*innen mal ernsthaft auf den Zahn fühlen und die alles entscheidende Frage stellen, ob sie denn heute nach 70 Jahren Forschung endlich eine Perspektive für das alles entscheidende und ungelöste Problem eines Kernfusionsreaktor haben: Ein Material, welches den hohen Belastungen als Ummantelung des Fusionsplasmas standhalten kann.
Diese erste Wand muss ein Plasma dauerhaft und sicher einschließen, welches eine Temperatur von 150 Millionen Grad und einen sehr hohen Druck während der Kernfusion erzeugt. Alleine ein solches Material ist nur sehr schwer auf der Welt zu finden. Doch dann muss dieses Material auch noch einem extrem hohen Neutronenbeschuss standhalten, der unweigerlich bei der Kernfusion entsteht. Neutronen lassen sich nicht durch Magnetfelder auf gekrümmte Bahnen zwingen und treffen daher immer auf die erste Wand. Jeder Neutronenbeschuss in dieser Größenordnung verändert schnell das Material, zerstört völlig die notwendigen Materialeigenschaft und macht es in kurzer Zeit hochgradig radioaktiv. Nun glauben die Forscher*innen einen Reaktor entwickeln zu können, dessen Herzstück – die erste Wand zum Plasmaeinschluss – im Rhythmus von wenigen Monaten wegen völliger Verstrahlung und Materialverschleiß ausgewechselt werden muss. Große Atommüllberge entstehen, aber vor allem ist ein kontinuierlicher Reaktorbetrieb so gut wie ausgeschlossen.
Diese Fragen hatte ich schon vor 20 Jahren im Bundestag den Kernfusionsforscher*innen gestellt und keine befriedigende Antwort bekommen. Heute stellt offensichtlich niemand mehr aus den Regierungsfraktionen diese Fragen und viele rennen blindgläubig den Versprechungen der Atomforscher*innen hinterher, beschließen ca. alle 5 Jahre neue Milliarden-Förderungen für die Kernfusionsforschung und akzeptieren, dass schon wieder weitere 5 Jahre an Bauverzögerungen eingetreten sind. So geht das nun schon seit 70 Jahren.
Aber nochmal 70 Jahre wird das so nicht weitergehen können, denn lange vorher wird die Kernfusion auf der Sonne die Erde in die unbeherrschbare Heißzeit aufgeheizt haben, da die Menschen weiter Treibhausgase emittieren. In dieser Heißzeit werden große Teile der menschlichen Zivilisation vor dem Untergang stehen und neue Beschlüsse und Milliarden für die Kernfusionsfoschung wird es nicht mehr geben, da die Menschheit ganz andere Sorgen um Trinkwasser, Nahrungsversorgung, Meeresspiegelanstieg, Hitzeperioden und Stürme haben wird.
Es sei denn, die Menschheit hat es doch bis 2030 geschafft, eine Energieversorgung auf Basis 100% Erneuerbarer Energien zu verwirklichen. Doch dann wird niemand mehr danach streben, einen Kernfusionsreaktor vielleicht bis 2060 zu verwirklichen.
Hammelburg, 23. Februar 2021
Ihr Hans-Josef Fell
Wie man glücklich ist: Eine überraschende Lektion über das Glück eines afrikanischen Stammes
geschrieben von JAMES CLEAR
LEKTION FÜRS LEBEN
Wir alle würden gerne lernen, glücklich zu sein. Und manchmal kommt die Lösung von einem überraschenden Ort.
Lass mich dir eine Geschichte erzählen…
Es gab einen Anthropologen, der die Gewohnheiten und die Kultur eines abgelegenen afrikanischen Stammes untersucht hatte.
Er hatte einige Zeit im Dorf gearbeitet und am Tag vor seiner Rückkehr nach Hause stellte er einen Geschenkkorb mit köstlichen Früchten aus der Region zusammen und wickelte ihn in ein Band. Er stellte den Korb unter einen Baum und sammelte die Kinder im Dorf ein.
Der Mann zog eine Linie in den Dreck, sah die Kinder an und sagte: „Wenn ich dir sage, du sollst anfangen, renn zum Baum und wer zuerst dort ankommt, gewinnt den Korb mit den Früchten.“
Als er ihnen sagte, sie sollten rennen, nahmen sie alle die Hände des anderen und rannten zusammen zum Baum. Dann saßen sie zusammen um den Korb und genossen ihren Genuss als Gruppe.
Der Anthropologe war schockiert. Er fragte, warum sie alle zusammen gehen würden, wenn einer von ihnen alle Früchte für sich hätte gewinnen können?
Ein junges Mädchen sah zu ihm auf und sagte: „Wie kann einer von uns glücklich sein, wenn alle anderen traurig sind?“
afrikanischer Stamm
Wie man glücklich ist: Ubuntu
Jahre später beschrieb der bekannte südafrikanische Aktivist Desmond Tutu den Denkprozess des kleinen Mädchens mit dem Wort Ubuntu, was bedeutet „Ich bin, weil wir es sind“.
So erklärte Tutu das Konzept:
Wir glauben, dass eine Person eine Person durch andere Personen ist.
„Afrikaner haben eine Sache namens Ubuntu. Wir glauben, dass eine Person eine Person durch andere Personen ist. Dass meine Menschlichkeit untrennbar mit deiner verbunden ist. Wenn ich dich entmenschlichte, entmenschlichte ich mich. Der einsame Mensch ist ein Widerspruch. Deshalb versuchen Sie, für das Gemeinwohl zu arbeiten, weil Ihre Menschlichkeit in der Gemeinschaft, in der Zugehörigkeit zur Geltung kommt.
Dies ist genau die Art von Philosophie, die unsere Gemeinschaft annimmt.
Community First
„Ihre Menschlichkeit kommt in der Gemeinschaft, in der Zugehörigkeit zur Geltung.“
In unserer kleinen Gemeinde hier haben wir alle unsere eigenen Ziele und Aufgaben. Einige von uns arbeiten daran, Gewicht zu verlieren und gesund zu werden. Andere streben danach, Muskeln aufzubauen und sich glücklicher zu fühlen. Unabhängig von unseren individuellen Aktivitäten sind wir immer ein Team, das auf Größe hinarbeitet. Wir sind eine Gruppe von Menschen, die sich bemühen, die Welt besser zu machen, nicht nur anders. Wir unterstützen uns gegenseitig.
Wir glauben, dass oben immer Platz ist. Wir glauben an Fülle und arbeiten hart daran, das Leben für alle in unserer Gemeinde großartig zu machen. Wir gehen zum Baum und genießen gemeinsam die Früchte.
Glück entsteht, wenn wir das, was wir gerne tun, mit etwas Sinnvollem kombinieren. In dieser Community ist es unser Ziel, Ihre Gesundheit und Ihr Glück zu verbessern, damit Sie das tun können, was Sie lieben, und etwas Sinnvolles beitragen können. Wir glauben, dass wir hier sind, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen, und wir glauben, dass glückliche und gesunde Menschen eine bessere Chance haben, dies zu tun als jeder andere. Deshalb teilen wir Wege, um auf natürliche Weise Fett zu verlieren und Muskeln aufzubauen, Stress abzubauen und uns glücklicher zu fühlen sowie Ihre Energie und Kreativität zu steigern.
Wenn Sie Ihre Reise mit uns teilen und als Teil unseres Teams auf Ihre Ziele hinarbeiten, finden Sie Tausende von Menschen, die Sie unterstützen. Das liegt daran, dass wir Wert in der Gemeinschaft finden. Wir finden unsere Menschlichkeit in der Zugehörigkeit.
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James Clear schreibt über Gewohnheiten, Entscheidungsfindung und kontinuierliche Verbesserung. Sein erstes Buch, Atomic Habits, ist ein Bestseller der New York Times und wurde weltweit über 3 Millionen Mal verkauft.
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How to Be Happy: A Surprising Lesson on Happiness From an African Tribe
written by JAMES CLEAR
LIFE LESSONS
We would all love to learn how to be happy. And sometimes, the solution comes from a surprising place.
Let me tell you a story…
There was an anthropologist who had been studying the habits and culture of a remote African tribe.
He had been working in the village for quite some time and the day before he was to return home, he put together a gift basket filled with delicious fruits from around the region and wrapped it in a ribbon. He placed the basket under a tree and then he gathered up the children in the village.
The man drew a line in the dirt, looked at the children, and said, “When I tell you to start, run to the tree and whoever gets there first will win the basket of the fruit.”
When he told them to run, they all took each other’s hands and ran together to the tree. Then they sat together around the basket and enjoyed their treat as a group.
The anthropologist was shocked. He asked why they would all go together when one of them could have won all the fruits for themselves?
A young girl looked up at him and said, “How can one of us be happy if all the other ones are sad?”
african tribe
How to Be Happy: Ubuntu
Years later, the well known South African activist Desmond Tutu would describe the little girl’s thought process by using the word ubuntu, which means “I am because we are.”
Here’s how Tutu explained the concept:
We believe that a person is a person through other persons.
“Africans have a thing called ubuntu. We believe that a person is a person through other persons. That my humanity is caught up, bound up, inextricably, with yours. When I dehumanize you, I dehumanize myself. The solitary human being is a contradiction in terms. Therefore you seek to work for the common good because your humanity comes into its own in community, in belonging.”
This is exactly the type of philosophy that our community embraces.
Community First
“Your humanity comes into its own in community, in belonging.”
In our little community here, we each have our own goals and mission. Some of us are working to lose weight and get healthy. Others are striving to gain muscle and feel happier. But regardless of our individual pursuits, we are always a team grinding towards greatness. We are a group of people on a quest to make the world better, not just different. We support each other.
We believe that there is always room at the top. We believe in abundance and we work hard to make life great for everyone in our community. We walk to the tree and enjoy the fruit together.
Happiness comes from combining what we love to do with something that is meaningful. In this community, our goal is to improve your health and happiness so that you can do what you love and contribute something that is meaningful. We believe that we are here to make the world a better place, and we think that happy and healthy people have a better chance to do that than anyone else. That’s why we share ways to naturally lose fat and gain muscle, reduce stress and feel happier, and boost your energy and creativity.
If you choose to share your journey with us and work towards your goals as part of our team, then you’ll find thousands people who support you. That’s because we find value in community. We find our humanity in belonging.
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James Clear writes about habits, decision making, and continuous improvement. His first book, Atomic Habits, is a #1 New York Times bestseller and has sold over 3 million copies worldwide.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Pal%C3%A4oklimatologie
Das folgende Bild zeigt das durchschnittliche Erdklima in den letzten 400 Millionen Jahren http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/02/Screenshot-348.png
Das zeigt, dass in den letzten 100 Millionen Jahren die Erde etwa 5° heißer war. Vor 60 Millionen Jahren starben die Dinosaurier aus. Auch danach hatten wir überwiegend eine Heißzeit. Aber in der Zeit haben sich die Primaten entwickelt. Offensichtlich sind die Temperaturen mit der menschlichen Entwicklung vereinbar.
In etwa 800 Millonen Jahren wird laut der jetzigen Wissenschaft die Sonne zu heiß für höheres organisches Leben. http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/02/grafik.png
Bis dahin haben wir aber längst den Sprung ins Weltall geschafft, wenn wir als Menschheit bis dahin nicht Selbstmord begangen haben oder als Cyborgs fungieren.
In den letzten 6 Millionen Jahren, seit sich Menschen und Schimpansen unter unseren Vorfahren getrennt hatten, waren die Temerpartunre allerdings grob in jetzigen Bereich, überwiegend sogar Eiszeiten.
Im Känozoikum https://de.wikipedia.org/wiki/Känozoikum mit diesem Screenshot http://helmutkaess.de/Wo rdpress/wp-content/uploads/2021/02/Screenshot-350.png werden die letzten 66 Millionen Jahre gezeigt, mit dem unglaublichen Zufall des Holocäns, der letzten 12.000 Jahre, wo die Temperaturen gleichmäßig verliefen.

Heute haben wir nach meiner Meinung die technischen Möglichkeiten, mit all diesen Situationen fertig zu werden. Wir brauchen allerdings für unser Wohlergehen und unser Überleben gemeinsame Absprachen in der „menschlichen Familie“, Kooperation statt Konfrontation, am besten im Rahmen der UN.
etwa Minute 40, Generalsekretär wirbt für Impfungen für alle: die halte ich für übertrieben. Das ist bei einer Sterbewahrscheinlichkeit von 1:500 stark überzogen. Für alle, die das wollen, ja, aber nicht für alle, wenn sie es nicht wollen und die eher vielleicht nicht unberechtigte Angst vor der Impfung haben… https://helmutkaess.de/Wordpress/19-1-21-sebastian-r-sind-die-covid-impfstoffe-sicher-und-wirksam/
Das Thema heute war: „Sicherheit neu denken“,
Prof. Dr. Hanne-M. Birckenbach, die Fähigkeiten zur Mediation steigen, aber wir müssen die Mittel weiter verbessern, wir brauchen einen Regulären Etat für gewaltfreie Methoden. Es gibt ja den Atomwaffensperrvertrag und jetzt den Verbotsvertrags. Aber wir brauchen Sicherheit ohne Abschreckung, Wir brauchen ehlerfreundlichkeit, Sicherheitspolitik muss dies grundsätzlich gewährleisten.
Maria Feckl war die Moderatorin. Stefan Maaß, 15:-16.00, sprach als Referent der „Sicherheit Neu Denken…“ Es gibt viele Bedrohungen, die Flüchtlinge, covid, Klima, und andere, http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2021/02/Screenshot-337.png
Es gibt den Mythos der erlösenden Gewalt, was völlig falsch ist!
Die Rerentin Andrea Behm war in vielen Ländern, darunter Kambodscha…
Stefan Maaß,: Zivile Konfliktbearbeitung z.B. in der Nato heißt, wirkliche Verantwortung zu übernehmen…
Thomas Rödl sprach über Schutz der Menschenrechte durch Prävention, Menschenrechte und Polizei… sie versuchten, Fallstudien und Argumentationen auszuarbeiten! Wir könnten unsere 15 Fälle der positiven Wirkungen von Kriegsverhütung zitieren und wir könnten versuchen, die Möglichkeiten der anderen Friedensorganisationen nutzen: über Tommy Rödl??
Stefan Maaß: führen Fachgespräche mit der Polizei, die wissen erstaunlicherweise fast nichts von gewaltfreien Einsätzen, wir brauchen gewaltfreie Initiativen…
Rödl: UN- Kräfte brauchen nur schwach bewaffnet zu sein, sie würden erst mal keine Konkurrenz zu den Atommächten sein, die Nato kann zu einem politischen Instrument werden, lasst uns für Abrüstung plädieren, die Natofrage hält er für sekundär…
Kristina Lunz sprach über Feministische Außenpolitik, über Zusammenarbeit auf Augenhöhe, Betonung der Gemeinsamkeiten aller Menschen.
Um 20:00 waren die zentralen Personen Maria Feckl, Stefan Maaß, , Andreas Zumach…,
Myriam Rapior zeichnet sich durch ihre Jugend, durch Internationalität, Umweltschutz,
Internationalität, sie lebte in Ägypten, Russland, der Schweiz, machte ihr Studium in Deutschland, ein Auslandssemester in England. Sie war ensetzt über den Brexit. Sie war auch in Vietnam, sie hält Frieden für das einzig Wahre, sie ist ein „global citizen“, betrachtet es als total abewegig, Kriege zu führen.
Umweltschutz, globale Friedensbewegung, 2018 globaler Klimastreik, Migration und Flucht, Solidarität,
Studium, im BWL Studium wurde die soziale Verantwortung nicht angesprochen, obwohl doch die Wirtschaft natürlich auf sozialen und ökologischen Grundlagen beruht, daher hält sie ein Lieferkettengesetz für dringend, wir dürfen nicht verantwortlich für Katastrophen sein.
Andreas Zumach: heute gab es eine „Shortversion“ der „Sicherheitskonferenz“,
Merkel verlangte die Covid-Impfung für alle, aber die Beschlüsse sind andere….
Konferenz „Beyond westlessness“, in Wirklichkeit „weiter so„, Afghanistan, doe USA will verlängern, isis rührt sich wieder im Irak, die Nato will dorthin gehen, der Aufstieg von China wird in absoluter Ratlosigkeit gesehen, „Wir sind die Demokratien…“
Der Minskverhandlungsprozess sei gescheitert, wir empfehlen die Methode „Sicherheit neu denken“, die militärischen Mittel führen in die Katastrophe.
„Sicherheit neu denken“ ist für ihn das zur Zeit beste Konzept, dort gibt es ein positives Konzept bis 2040, bis zu Abschaffung des Militärs.
Tolle Idee: in jedem Wahlkreis eine Podiumsdiskussion mit allen Parteien mit Thema Sicherheit Neu Denken, wo die potentiellen Abgeordneten befragt werden…
Er verlangt: Unotruppe statt nationalen Armeen!!!
—– Weitergeleitete Nachricht —– Von: Sven Giegold <info@sven-giegold.de>An: Heinz Gesendet: Freitag, 19. Februar 2021, 12:08:51 MEZBetreff: Geldwäsche-Richtlinie: Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland ist gerechtfertigt
| Geldwäsche-Richtlinie: Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland ist gerechtfertigt Link, um diese Information auf twitter/facebook zu verbreiten: https://sven-giegold.de/geldwaesche-richtlinie-vertragsverletzungsverfahren-deutschland/ Die EU-Kommission hat die erste Stufe eines Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland bezüglich der Umsetzung der 4. Richtlinie zur Bekämpfung der Geldwäsche eingeleitet. Gleichzeitig wurden Verfahren gegen Rumänien und Portugal eingeleitet. Bisher setzt Deutschland die Richtlinie nicht ordnungsgemäß um. Die Umsetzungsfrist lief am 27. Juni 2017 ab. Andere Regeln der Anti-Geldwäsche-Richtlinie III gelten schon seit 2007 und werden trotzdem in Deutschland nicht eingehalten. Die EU-Kommission reagiert damit auch auf eine langjährige Forderung der Grünen. Sven Giegold, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Grüne/EFA im Europäischen Parlament, erklärt:“Deutschland ist ein Geldwäscheparadies, daher ist das Vertragsverletzungsverfahren gerechtfertigt. Das Verfahren war überfällig. Seit Jahren dränge ich in Gesprächen und Eingaben an die EU-Kommission auf dieses Vertragsverletzungsverfahren. Die EU-Kommission hätte diesen Schritt schon früher gehen sollen. Für diesen grünen Erfolg gilt: Besser spät als nie.Deutschland ist Europas Sorgenkind bei der Anwendung der EU-Regeln zur Bekämpfung von Geldwäsche. Die Nachlässigkeit der Bundesregierung im Kampf gegen Geldwäsche ist ein Sicherheitsrisiko, da es auch der Terrorismusfinanzierung dient. Lücken gibt es in Deutschland insbesondere bei der Umsetzung des Transparenzregisters und der Stärkung der Financial Intelligence Unit beim Zoll. Das Vertragsverletzungsverfahren ist der letzte Warnschuss an die Bundesregierung. Sie muss nun im Kampf gegen Geldwäsche endlich ernst machen. Die tatsächlichen wirtschaftlichen Eigentümer von Unternehmen müssen konsequent offengelegt werden, wie es das EU-Recht vorsieht.Auch wegen der Mängel der Geldwäscheaufsicht im Nicht-Finanzsektor ist ein Vertragsverletzungsverfahren überfällig. Die EU-Kommission muss auch hier ein Verfahren einleiten.“ Forderungen der Grünen an die EU-Kommission, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland im Bereich Geldwäsche einzuleiten: https://sven-giegold.de/geldwaesche-europaeische-kommission-muss-vertragsverletzungsverfahren-gegen-deutschland-einleiten/ https://sven-giegold.de/mangelhafte-geldwaeschebekaempfung-in-deutschland/ https://sven-giegold.de/eu-parlament-stuetzt-schwarze-liste-fuer-geldwaesche/ Meine detaillierten Argumente im Brief an Juncker und Jurova:https://sven-giegold.de/wp-content/uploads/2019/02/Letter-to-COM-on-infringement-procedure-against-Germany.pdf —- P.S. Petition: Digitalsteuer Jetzt! – Geschäfte schließen, Amazon & Co machen Riesengewinne, zahlen aber kaum Steuern: Die Digitalsteuer muss jetzt kommen! Gemeinsam haben wir die Chance, die Blockade bei der Digitalsteuer endlich zu überwinden: Bitte unterschreibt unsere Petition und teilt sie mit Euren Kontakten! https://www.change.org/digitalsteuer-jetzt |
Vollständig auf Englisch: https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/10408398.2020.1841090
Abbildung 4. Forest Plot und Funnel Plot der Assoziation zwischen Vitamin-D-Mangel und dem Auftreten verschiedener COVID-19.
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Abbildung 5. Vitamin-D-Mangel und Chance auf Hospitalisierung (A) und Tod (B) bei Patienten mit COVID-19-Infektion.
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In drei Studien (vier Artikel) konnte kein statistisch signifikanter Zusammenhang zwischen Vitamin-D-Konzentrationen <50nmol/l und einer Infektion durch COVID-19 festgestellt werden (OR = 1,35; 95% CI = 0,80-1,88; I2 = 83,0%; Abbildung 3). Allerdings waren die Serum-Vitamin-D-Werte bei Patienten mit COVID-19 im Verhältnis zu Gesunden niedrig konzentriert (WMD = – 17,02, 95% CI = -29,61 bis -4,43; I2 = 99,5%; unterstützende Information Abbildung S1).
In 17 Studien beobachteten wir die Prävalenz von Vitamin-D-Mangel bei 39% (95% CI = 30-48; I2 = 97,90%; unterstützende Information Abbildung S2A) der Personen mit COVID-19; die Insuffizienz dieses Vitamins, die in 13 Studien ermittelt wurde, betrug 38 (95% CI = 20-56; I2 = 99,42%; unterstützende Information Abbildung S2B) in dieser Gruppe.
In Bezug auf den Schweregrad der Erkrankung wurde festgestellt, dass Personen mit schwerer COVID-19 im Vergleich zu leichten Fällen der Erkrankung 65% (OR = 1,65; 95% CI = 1,30-2,09; I2 = 35,7%; Abbildung 4) mehr Vitamin-D-Mangel aufweisen. Darüber hinaus zeigt der Trichterplot, der aus den Daten der in die Meta-Analyse eingeschlossenen Studien erstellt wurde, eine zufriedenstellende Verteilung innerhalb des Trichterplots, was darauf hindeutet, dass es keinen Publikationsbias gab (Abbildung 4). In einer Meta-Analyse mit acht Studien wurde festgehalten, dass Patienten mit schwerer COVID-19 -15,63 nmol/L des Vitamins haben (95% CI = -27,73 bis -3,53; I2 = 92,3%; unterstützende Information Abbildung S3). In drei Studien erhöhte eine Vitamin-D-Konzentration von weniger als 75 nom/L die Hospitalisierung für COVID-19 (OR = 1,81, 95% CI = 1,41-2,21; I2 = 0,0%; Abbildung 4), und dieser Mangel war mit der COVID-19-Mortalität assoziiert (OR = 1,82, 95% CI = 1,06-2,58; I2 = 59,0%; Abbildung 5).
Diskussion
Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass ein Vitamin-D-Mangel eine Assoziation mit dem Schweregrad von COVID-19 aufweisen kann, insbesondere bei älteren Menschen. Dies wird sowohl durch eine geringere Sonnenlichtexposition als auch durch niedrigere 7-Dehydrocholesterol-Werte in der Haut erklärt, was die kutane Synthese von 25(OH)D bei älteren Menschen beeinträchtigt (Adami et al. 2009). Darüber hinaus geht das Altern mit einem vermehrten Auftreten von chronischen Krankheiten einher (Pimenta et al. 2015), die als Risikofaktor für den Schweregrad von COVID-19 gelten (Jin et al. 2020) und die häufig mit entzündungshemmenden, blutdrucksenkenden und endokrinen Wirkstoffen sowie mit Medikamenten behandelt werden, die auch in den Vitamin-D-Spiegel im Blut eingreifen können (Grant et al. 2020).
In diesem Zusammenhang zeigen Studien, die in Großbritannien, Italien und in China durchgeführt wurden (Zhou et al. 2020; Hewitt et al. 2020), hohe COVID-19-Mortalitätsraten bei Personen über 65 Jahren, einer Gruppe, die anfälliger für unzureichende Vitamin-D-Spiegel ist. In diesem Sinne wird beobachtet, dass Patienten mit schweren Fällen von COVID-19, gekennzeichnet durch Atemnot, Sauerstoffsättigung in Ruhe ≤93 %, ein Verhältnis von Partialdruck des arteriellen Sauerstoffs zur Fraktion des eingeatmeten Sauerstoffs ≤300 mmHg oder Komplikationen der Erkrankung, wie die Notwendigkeit einer mechanischen Beatmung, septischer Schock oder Insuffizienz nicht-respiratorischer Organe (Liu et al. 2020), auch diejenigen sind, die eher unzureichende Vitamin-D-Spiegel im Blut aufweisen. Eine mögliche Erklärung ist, dass die 25(OH)D-Konzentration invers mit pro-inflammatorischen Zytokinen wie IL-6, einem Anstieg des C-reaktiven Proteins (CRP), einem erhöhten Risiko für SDRA und einer Herzinsuffizienz assoziiert ist (Alipio 2020), Bedingungen, die mit der Schwere des Falles und seinen ungünstigen Ergebnissen zusammenhängen. Eine retrospektive Studie, die im Süden Asiens durchgeführt wurde, untermauert diese Hypothese, da sie signifikant niedrigere Vitamin-D-Spiegel in Abhängigkeit vom Schweregrad der Erkrankung zeigt, mit einer bestätigten Assoziation für kritische Fälle von COVID-19 und niedrigen 25(OH)D-Spiegeln im Blut (Alipio 2020).
Obwohl ein höherer Vitamin-D-Spiegel bei anderen Virusinfektionen mit Abwehrkräften und einer günstigen Prognose assoziiert ist (Chirumbolo et al. 2017), kann ein Zusammenhang zwischen einem 25(OH)D-Mangel und einer höheren Anfälligkeit für eine Infektion mit COVID-19 nicht bestätigt werden, da bisher kein kausaler Zusammenhang getestet wurde und der Vitamin-D-Blutspiegel bei Patienten, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind, nicht untersucht wurde.
Offensichtlich steht Vitamin D im Zusammenhang mit der Kontrolle des Fortschreitens von COVID-19 und mit der Entwicklung der infektionsbedingten Sterblichkeit; allerdings sollten auch andere Faktoren beachtet werden, wie z. B. das vorherige Vorhandensein von Komorbiditäten bei diesen Patienten und vor allem ihr Alter, da reduzierte 25(OH)D-Spiegel im Blut beim älteren Teil der Bevölkerung häufiger vorkommen (Marazuela, Giustina und Puig-Domingo 2020; Naja und Hamadeh 2020). Neben dem Schweregrad der Erkrankung können die Vitamin-D-Spiegel die Werte des C-reaktiven Proteins (CRP) – ein erhöhter Entzündungsmarker bei Infektionen – sowie die negative Immunmodulation des durch COVID-19 verursachten entzündlichen Zytokinsturms reduzieren.
Wir haben beobachtet, dass ein Vitamin-D-Mangel das Risiko für COVID-19 nicht erhöht. Wir sollten jedoch anerkennen, dass die Aufrechterhaltung einer adäquaten Ernährung im Pandemiekontext wesentlich für die Gesundheit ist, da es andere wichtige Nährstoffe für die Aufrechterhaltung der Gesundheit und die Modulation des Immunsystems gibt, wie z. B. Proteine, mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamine (B6, B12, C, D, E und Folat) und Mineralstoffe (Zink, Kupfer und Selen), unter anderem (Marazuela, Giustina und Puig-Domingo 2020; Naja und Hamadeh 2020). Daher ist die Behebung von Ernährungsdefiziten wichtig für die Verbesserung der Gesundheit des Einzelnen, unabhängig vom Vorhandensein von Komorbiditäten.
Limitationen und Empfehlungen der Studie
Dies ist die erste uns bekannte systematische Übersichtsarbeit, die über den Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und dem Schweregrad von COVID-19 berichtet. Auch diese Übersichtsarbeit hat ihre Grenzen. Wir haben festgestellt, dass die Ergebnisse der in dieser Übersichtsarbeit eingeschlossenen Studien nicht nach dem Geschlecht der Teilnehmer stratifiziert wurden. Diese Einschränkung kann die Validität einiger Ergebnisse beeinträchtigen, da sich die Körperzusammensetzung und der Anteil an Körperfett zwischen Männern und Frauen unterscheiden und den Vitamin-D-Spiegel und den COVID-19-Schweregrad beeinflussen können. Darüber hinaus wiesen die Studien verschiedene methodische Divergenzen auf, die eine Untersuchung der Heterogenität in der Meta-Analyse und die Durchführung von Subgruppenanalysen aufgrund von Confounding-Variablen verhindern. Darüber hinaus wiesen die meisten der ausgewählten Studien ein hohes Risiko für Verzerrungen auf. Dies liegt daran, dass die Studien mit krankenhausbasierten Stichproben durchgeführt wurden und die Daten in diesen Studien aus sekundären Aufzeichnungen in Patientenakten stammen. Darüber hinaus wurden in einigen Studien die Vitamin-D-Dosierungsstrategien oder die COVID-19-Nachweismethode nicht eindeutig angegeben. Es sollte auch berücksichtigt werden, dass Störfaktoren, wie Alter, Geschlecht und das Vorhandensein von Komorbiditäten, in den meisten Studien nicht verwendet wurden. Solche Variablen sind Determinanten des COVID-19-Schweregrades. Daher ist es notwendig, diese Aspekte in zukünftigen Studien zu diesem Thema zu berücksichtigen.
Unsere Übersichtsarbeit hat einige starke Punkte. Die Informationen, die aufgrund unserer Studie generiert wurden, haben biologische Plausibilität und Bedeutung für den Bereich der öffentlichen Gesundheit und finden Robustheit und Kohärenz in der Literatur zu diesem Thema. In dieser Übersichtsarbeit haben wir eine Suche nach Studien in Pre-Print-Datenbanken durchgeführt, und obwohl die Verwendung von veröffentlichten Studien wie Pre-Prints kritisiert werden kann, ermöglichten uns Pre-Prints, eine größere Anzahl von Studien zu erhalten, die wir in die Meta-Analyse einbeziehen konnten. Wir führten den Auswahlprozess und die Datenerfassung mit unabhängigen Autoren durch und analysierten das Risiko von Verzerrungen. Diese Verfahren reduzieren die Möglichkeit einer Verzerrung der Ergebnisse dieser Übersichtsarbeit.
Wir empfehlen, prospektive Studien, insbesondere klinische Studien, mit verschiedenen Altersgruppen und klimatischen Bedingungen zu entwickeln, um die Kausalität mit Vitamin D und COVID-19-Ergebnissen zu bewerten. Außerdem sollten die gleichen COVID-19-Diagnosekriterien und die Vitamin-D-Bestimmung für alle Studienteilnehmer übernommen werden.
Zusammenfassend bestätigen die Ergebnisse der Meta-Analyse die hohe Prävalenz des Vitamin-D-Mangels bei Menschen mit COVID-19, insbesondere bei älteren Menschen. Wir sollten hinzufügen, dass ein Vitamin-D-Mangel nicht mit einer COVID-19-Infektion assoziiert war. Allerdings beobachteten wir eine positive Assoziation zwischen Vitamin-D-Mangel und dem Schweregrad der Erkrankung. Unter diesem Gesichtspunkt könnte die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels im Blut in der klinischen Praxis des medizinischen Personals in Betracht gezogen werden. Außerdem könnte eine Vitamin-D-Supplementierung bei Patienten mit Vitamin-D-Mangel und -Insuffizienz in Betracht gezogen werden, wenn sie COVID-19 haben. Es gibt jedoch keine Unterstützung für eine Supplementierung bei Gruppen mit normalen Blut-Vitamin-D-Werten mit dem Ziel der Prävention, Prophylaxe oder Verringerung des Schweregrads der Erkrankung.
Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)
: http://en.kremlin.ru/events/president/transcripts/64938
Vladimir Putin spoke at the session of the Davos Agenda 2021 online forum organised by the World Economic Forum (WEF). January 27, 2021 15:10 The Kremlin, Moscow
2 of 4 During the session of Davos Agenda 2021 online forum organised by the World Economic Forum.
The online events are taking place from January 25 to 29 and involve heads of state and government, CEOs of major international companies, global media and youth organisations from Asia, Europe, Africa, the Middle East, North America and Latin America.
The main focus of the forum is the discussion of the new global situation arising from the novel coronavirus pandemic.
* * *
World Economic Forum Founder and Executive Chairman Klaus Schwab: Mr President, welcome to the Davos Agenda Week.
Russia is an important global power, and there’s a long-standing tradition of Russia’s participation in the World Economic Forum. At this moment in history, where the world has a unique and short window of opportunity to move from an age of confrontation to an age of cooperation, the ability to hear your voice, the voice of the President of the Russian Federation, is essential. Even and especially in times characterised by differences, disputes and protests, constructive and honest dialogue to address our common challenges is better than isolation and polarisation.
Yesterday, your phone exchange with President Biden and the agreement to extend the New START nuclear arms treaty in principle, I think, was a very promising sign in this direction.
COVID-19, Mr President, has shown our global vulnerability and interconnectivity, and, like any other country, Russia will certainly also be affected, and your economic development and prospects for international cooperation, of course, are of interest to all of us.
Mr President, we are keen to hear from your perspective and from that of Russia, how you see the situation developing in the third decade of the 21st century and what should be done to ensure that people everywhere find peace and prosperity.
Mr President, the world is waiting to hear from you.
President of Russia Vladimir Putin: Mr Schwab, dear Klaus,
Colleagues,
I have been to Davos many times, attending the events organised by Mr Schwab, even back in the 1990s. Klaus [Schwab] just recalled that we met in 1992. Indeed, during my time in St Petersburg, I visited this important forum many times. I would like to thank you for this opportunity today to convey my point of view to the expert community that gathers at this world-renowned platform thanks to the efforts of Mr Schwab.
First of all, ladies and gentlemen, I would like to greet all the World Economic Forum participants.
It is gratifying that this year, despite the pandemic, despite all the restrictions, the forum is still continuing its work. Although it is limited to online participation, the forum is taking place anyway, providing an opportunity for participants to exchange their assessments and forecasts during an open and free discussion, partially compensating for the increasing lack of in-person meetings between leaders of states, representatives of international business and the public in recent months. All this is very important now, when we have so many difficult questions to answer.
The current forum is the first one in the beginning of the third decade of the 21st century and, naturally, the majority of its topics are devoted to the profound changes that are taking place in the world.
Indeed, it is difficult to overlook the fundamental changes in the global economy, politics, social life and technology. The coronavirus pandemic, which Klaus just mentioned, which became a serious challenge for humankind, only spurred and accelerated the structural changes, the conditions for which had been created long ago. The pandemic has exacerbated the problems and imbalances that built up in the world before. There is every reason to believe that differences are likely to grow stronger. These trends may appear practically in all areas.
Needless to say, there are no direct parallels in history. However, some experts – and I respect their opinion – compare the current situation to the 1930s. One can agree or disagree, but certain analogies are still suggested by many parameters, including the comprehensive, systemic nature of the challenges and potential threats.
We are seeing a crisis of the previous models and instruments of economic development. Social stratification is growing stronger both globally and in individual countries. We have spoken about this before as well. But this, in turn, is causing today a sharp polarisation of public views, provoking the growth of populism, right- and left-wing radicalism and other extremes, and the exacerbation of domestic political processes including in the leading countries.
All this is inevitably affecting the nature of international relations and is not making them more stable or predictable. International institutions are becoming weaker, regional conflicts are emerging one after another, and the system of global security is deteriorating.
Klaus has mentioned the conversation I had yesterday with the US President on extending the New START. This is, without a doubt, a step in the right direction. Nevertheless, the differences are leading to a downward spiral. As you are aware, the inability and unwillingness to find substantive solutions to problems like this in the 20th century led to the WWII catastrophe.
Of course, such a heated global conflict is impossible in principle, I hope. This is what I am pinning my hopes on, because this would be the end of humanity. However, as I have said, the situation could take an unexpected and uncontrollable turn – unless we do something to prevent this. There is a chance that we will face a formidable break-down in global development, which will be fraught with a war of all against all and attempts to deal with contradictions through the appointment of internal and external enemies and the destruction of not only traditional values such as the family, which we hold dear in Russia, but fundamental freedoms such as the right of choice and privacy.
I would like to point out the negative demographic consequences of the ongoing social crisis and the crisis of values, which could result in humanity losing entire civilisational and cultural continents.
We have a shared responsibility to prevent this scenario, which looks like a grim dystopia, and to ensure instead that our development takes a different trajectory – positive, harmonious and creative.
In this context, I would like to speak in more detail about the main challenges which, I believe, the international community is facing.
The first one is socioeconomic.
Indeed, judging by the statistics, even despite the deep crises in 2008 and 2020, the last 40 years can be referred to as successful or even super successful for the global economy. Starting from 1980, global per capita GDP has doubled in terms of real purchasing power parity. This is definitely a positive indicator.
Globalisation and domestic growth have led to strong growth in developing countries and lifted over a billion people out of poverty. So, if we take an income level of $5.50 per person per day (in terms of PPP) then, according to the World Bank, in China, for example, the number of people with lower incomes went from 1.1 billion in 1990 down to less than 300 million in recent years. This is definitely China’s success. In Russia, this number went from 64 million people in 1999 to about 5 million now. We believe this is also progress in our country, and in the most important area, by the way.
Still, the main question, the answer to which can, in many respects, provide a clue to today’s problems, is what was the nature of this global growth and who benefitted from it most.
Of course, as I mentioned earlier, developing countries benefitted a lot from the growing demand for their traditional and even new products. However, this integration into the global economy has resulted in more than just new jobs or greater export earnings. It also had its social costs, including a significant gap in individual incomes.
What about the developed economies where average incomes are much higher? It may sound ironic, but stratification in the developed countries is even deeper. According to the World Bank, 3.6 million people subsisted on incomes of under $5.50 per day in the United States in 2000, but in 2016 this number grew to 5.6 million people.
Meanwhile, globalisation led to a significant increase in the revenue of large multinational, primarily US and European, companies.
By the way, in terms of individual income, the developed economies in Europe show the same trend as the United States.
But then again, in terms of corporate profits, who got hold of the revenue? The answer is clear: one percent of the population.
And what has happened in the lives of other people? In the past 30 years, in a number of developed countries, the real incomes of over half of the citizens have been stagnating, not growing. Meanwhile, the cost of education and healthcare services has gone up. Do you know by how much? Three times.
In other words, millions of people even in wealthy countries have stopped hoping for an increase of their incomes. In the meantime, they are faced with the problem of how to keep themselves and their parents healthy and how to provide their children with a decent education.
There is no call for a huge mass of people and their number keeps growing. Thus, according to the International Labour Organisation (ILO), in 2019, 21 percent or 267 million young people in the world did not study or work anywhere. Even among those who had jobs (these are interesting figures) 30 percent had an income below $3.2 per day in terms of purchasing power parity.
These imbalances in global socioeconomic development are a direct result of the policy pursued in the 1980s, which was often vulgar or dogmatic. This policy rested on the so-called Washington Consensus with its unwritten rules, when the priority was given to the economic growth based on a private debt in conditions of deregulation and low taxes on the wealthy and the corporations.
As I have already mentioned, the coronavirus pandemic has only exacerbated these problems. In the last year, the global economy sustained its biggest decline since WWII. By July, the labour market had lost almost 500 million jobs. Yes, half of them were restored by the end of the year but still almost 250 million jobs were lost. This is a big and very alarming figure. In the first nine months of the past year alone, the losses of earnings amounted to $3.5 trillion. This figure is going up and, hence, social tension is on the rise.
At the same time, post-crisis recovery is not simple at all. If some 20 or 30 years ago, we would have solved the problem through stimulating macroeconomic policies (incidentally, this is still being done), today such mechanisms have reached their limits and are no longer effective. This resource has outlived its usefulness. This is not an unsubstantiated personal conclusion.
According to the IMF, the aggregate sovereign and private debt level has approached 200 percent of global GDP, and has even exceeded 300 percent of national GDP in some countries. At the same time, interest rates in developed market economies are kept at almost zero and are at a historic low in emerging market economies.
Taken together, this makes economic stimulation with traditional methods, through an increase in private loans virtually impossible. The so-called quantitative easing is only increasing the bubble of the value of financial assets and deepening the social divide. The widening gap between the real and virtual economies (incidentally, representatives of the real economy sector from many countries have told me about this on numerous occasions, and I believe that the business representatives attending this meeting will agree with me) presents a very real threat and is fraught with serious and unpredictable shocks.
Hopes that it will be possible to reboot the old growth model are connected with rapid technological development. Indeed, during the past 20 years we have created a foundation for the so-called Fourth Industrial Revolution based on the wide use of AI and automation and robotics. The coronavirus pandemic has greatly accelerated such projects and their implementation.
However, this process is leading to new structural changes, I am thinking in particular of the labour market. This means that very many people could lose their jobs unless the state takes effective measures to prevent this. Most of these people are from the so-called middle class, which is the basis of any modern society.
In this context, I would like to mention the second fundamental challenge of the forthcoming decade – the socio-political one. The rise of economic problems and inequality is splitting society, triggering social, racial and ethnic intolerance. Indicatively, these tensions are bursting out even in the countries with seemingly civil and democratic institutions that are designed to alleviate and stop such phenomena and excesses.
The systemic socioeconomic problems are evoking such social discontent that they require special attention and real solutions. The dangerous illusion that they may be ignored or pushed into the corner is fraught with serious consequences.
In this case, society will still be divided politically and socially. This is bound to happen because people are dissatisfied not by some abstract issues but by real problems that concern everyone regardless of the political views that people have or think they have. Meanwhile, real problems evoke discontent.
I would like to emphasise one more important point. Modern technological giants, especially digital companies, have started playing an increasing role in the life of society. Much is being said about this now, especially regarding the events that took place during the election campaign in the US. They are not just some economic giants. In some areas, they are de facto competing with states. Their audiences consist of billions of users that pass a considerable part of their lives in these eco systems.
In the opinion of these companies, their monopoly is optimal for organising technological and business processes. Maybe so but society is wondering whether such monopolism meets public interests. Where is the border between successful global business, in-demand services and big data consolidation and the attempts to manage society at one’s own discretion and in a tough manner, replace legal democratic institutions and essentially usurp or restrict the natural right of people to decide for themselves how to live, what to choose and what position to express freely? We have just seen all of these phenomena in the US and everyone understands what I am talking about now. I am confident that the overwhelming majority of people share this position, including the participants in the current event.
And finally, the third challenge, or rather, a clear threat that we may well run into in the coming decade is the further exacerbation of many international problems. After all, unresolved and mounting internal socioeconomic problems may push people to look for someone to blame for all their troubles and to redirect their irritation and discontent. We can already see this. We feel that the degree of foreign policy propaganda rhetoric is growing.
We can expect the nature of practical actions to also become more aggressive, including pressure on the countries that do not agree with a role of obedient controlled satellites, use of trade barriers, illegitimate sanctions and restrictions in the financial, technological and cyber spheres.
Such a game with no rules critically increases the risk of unilateral use of military force. The use of force under a far-fetched pretext is what this danger is all about. This multiplies the likelihood of new hot spots flaring up on our planet. This concerns us.
Colleagues, despite this tangle of differences and challenges, we certainly should keep a positive outlook on the future and remain committed to a constructive agenda. It would be naive to come up with universal miraculous recipes for resolving the above problems. But we certainly need to try to work out common approaches, bring our positions as close as possible and identify sources that generate global tensions.
Once again, I want to emphasise my thesis that accumulated socioeconomic problems are the fundamental reason for unstable global growth.
So, the key question today is how to build a programme of actions in order to not only quickly restore the global and national economies affected by the pandemic, but to ensure that this recovery is sustainable in the long run, relies on a high-quality structure and helps overcome the burden of social imbalances. Clearly, with the above restrictions and macroeconomic policy in mind, economic growth will largely rely on fiscal incentives with state budgets and central banks playing the key role.
Actually, we can see these kinds of trends in the developed countries and also in some developing economies as well. An increasing role of the state in the socioeconomic sphere at the national level obviously implies greater responsibility and close interstate interaction when it comes to issues on the global agenda.
Calls for inclusive growth and for creating decent standards of living for everyone are regularly made at various international forums. This is how it should be, and this is an absolutely correct view of our joint efforts.
It is clear that the world cannot continue creating an economy that will only benefit a million people, or even the golden billion. This is a destructive precept. This model is unbalanced by default. The recent developments, including migration crises, have reaffirmed this once again.
We must now proceed from stating facts to action, investing our efforts and resources into reducing social inequality in individual countries and into gradually balancing the economic development standards of different countries and regions in the world. This would put an end to migration crises.
The essence and focus of this policy aimed at ensuring sustainable and harmonious development are clear. They imply the creation of new opportunities for everyone, conditions under which everyone will be able to develop and realise their potential regardless of where they were born and are living
I would like to point out four key priorities, as I see them. This might be old news, but since Klaus has allowed me to present Russia’s position, my position, I will certainly do so.
First, everyone must have comfortable living conditions, including housing and affordable transport, energy and public utility infrastructure. Plus environmental welfare, something that must not be overlooked.
Second, everyone must be sure that they will have a job that can ensure sustainable growth of income and, hence, decent standards of living. Everyone must have access to an effective system of lifelong education, which is absolutely indispensable now and which will allow people to develop, make a career and receive a decent pension and social benefits upon retirement.
Third, people must be confident that they will receive high-quality and effective medical care whenever necessary, and that the national healthcare system will guarantee access to modern medical services.
Fourth, regardless of the family income, children must be able to receive a decent education and realise their potential. Every child has potential.
This is the only way to guarantee the cost-effective development of the modern economy, in which people are perceived as the end, rather than the means. Only those countries capable of attaining progress in at least these four areas will facilitate their own sustainable and all-inclusive development. These areas are not exhaustive, and I have just mentioned the main aspects.
A strategy, also being implemented by my country, hinges on precisely these approaches. Our priorities revolve around people, their families, and they aim to ensure demographic development, to protect the people, to improve their well-being and to protect their health. We are now working to create favourable conditions for worthy and cost-effective work and successful entrepreneurship and to ensure digital transformation as the foundation of a high-tech future for the entire country, rather than that of a narrow group of companies.
We intend to focus the efforts of the state, the business community and civil society on these tasks and to implement a budgetary policy with the relevant incentives in the years ahead.
We are open to the broadest international cooperation, while achieving our national goals, and we are confident that cooperation on matters of the global socioeconomic agenda would have a positive influence on the overall atmosphere in global affairs, and that interdependence in addressing acute current problems would also increase mutual trust which is particularly important and particularly topical today.
Obviously, the era linked with attempts to build a centralised and unipolar world order has ended. To be honest, this era did not even begin. A mere attempt was made in this direction, but this, too, is now history. The essence of this monopoly ran counter to our civilisation’s cultural and historical diversity.
The reality is such that really different development centres with their distinctive models, political systems and public institutions have taken shape in the world. Today, it is very important to create mechanisms for harmonising their interests to prevent the diversity and natural competition of the development poles from triggering anarchy and a series of protracted conflicts.
To achieve this we must, in part, consolidate and develop universal institutions that bear special responsibility for ensuring stability and security in the world and for formulating and defining the rules of conduct both in the global economy and trade.
I have mentioned more than once that many of these institutions are not going through the best of times. We have been bringing this up at various summits. Of course, these institutions were established in a different era. This is clear. Probably, they even find it difficult to parry modern challenges for objective reasons. However, I would like to emphasise that this is not an excuse to give up on them without offering anything in exchange, all the more so since these structures have unique experience of work and a huge but largely untapped potential. And it certainly needs to be carefully adapted to modern realities. It is too early to dump it in the dustbin of history. It is essential to work with it and to use it.
Naturally, in addition to this, it is important to use new, additional formats of cooperation. I am referring to such phenomenon as multiversity. Of course, it is also possible to interpret it differently, in one’s own way. It may be viewed as an attempt to push one’s own interests or feign the legitimacy of one’s own actions when all others can merely nod in approval. Or it may be a concerted effort of sovereign states to resolve specific problems for common benefit. In this case, this may refer to the efforts to settle regional conflicts, establish technological alliances and resolve many other issues, including the formation of cross-border transport and energy corridors and so on and so forth.
Friends,
Ladies and gentlemen,
This opens wide possibilities for collaboration. Multi-faceted approaches do work. We know from practice that they work. As you may be aware, within the framework of, for example, the Astana format, Russia, Iran and Turkey are doing much to stabilise the situation in Syria and are now helping establish a political dialogue in that country, of course, alongside other countries. We are doing this together. And, importantly, not without success.
For example, Russia has undertaken energetic mediation efforts to stop the armed conflict in Nagorno-Karabakh, in which peoples and states that are close to us – Azerbaijan and Armenia – are involved. We strived to follow the key agreements reached by the OSCE Minsk Group, in particular between its co-chairs – Russia, the United States and France. This is also a very good example of cooperation.
As you may be aware, a trilateral Statement by Russia, Azerbaijan and Armenia was signed in November. Importantly, by and large, it is being steadily implemented. The bloodshed was stopped. This is the most important thing. We managed to stop the bloodshed, achieve a complete ceasefire and start the stabilisation process.
Now the international community and, undoubtedly, the countries involved in crisis resolution are faced with the task of helping the affected areas overcome humanitarian challenges related to returning refugees, rebuilding destroyed infrastructure, protecting and restoring historical, religious and cultural landmarks.
Or, another example. I will note the role of Russia, Saudi Arabia, the United States and a number of other countries in stabilising the global energy market. This format has become a productive example of interaction between the states with different, sometimes even diametrically opposite assessments of global processes, and with their own outlooks on the world.
At the same time there are certainly problems that concern every state without exception. One example is cooperation in studying and countering the coronavirus infection. As you know, several strains of this dangerous virus have emerged. The international community must create conditions for cooperation between scientists and other specialists to understand how and why coronavirus mutations occur, as well as the difference between the various strains.
Of course, we need to coordinate the efforts of the entire world, as the UN Secretary-General suggests and as we urged recently at the G20 summit. It is essential to join and coordinate the efforts of the world in countering the spread of the virus and making the much needed vaccines more accessible. We need to help the countries that need support, including the African nations. I am referring to expanding the scale of testing and vaccinations.
We see that mass vaccination is accessible today, primarily to people in the developed countries. Meanwhile, millions of people in the world are deprived even of the hope for this protection. In practice, such inequality could create a common threat because this is well known and has been said many times that it will drag out the epidemic and uncontrolled hotbeds will continue. The epidemic has no borders.
There are no borders for infections or pandemics. Therefore, we must learn the lessons from the current situation and suggest measures aimed at improving the monitoring of the emergence of such diseases and the development of such cases in the world.
Another important area that requires coordination, in fact, the coordination of the efforts of the entire international community, is to preserve the climate and nature of our planet. I will not say anything new in this respect.
Only together can we achieve progress in resolving such critical problems as global warming, the reduction of forestlands, the loss of biodiversity, the increase in waste, the pollution of the ocean with plastic and so on, and find an optimal balance between economic development and the preservation of the environment for the current and future generations.
My friends,
We all know that competition and rivalry between countries in world history never stopped, do not stop and will never stop. Differences and a clash of interests are also natural for such a complicated body as human civilisation. However, in critical times this did not prevent it from pooling its efforts – on the contrary, it united in the most important destinies of humankind. I believe this is the period we are going through today.
It is very important to honestly assess the situation, to concentrate on real rather than artificial global problems, on removing the imbalances that are critical for the entire international community. I am sure that in this way we will be able to achieve success and befittingly parry the challenges of the third decade of the 21st century.
I would like to finish my speech at this point and thank all of you for your patience and attention.
Thank you very much.
Klaus Schwab: Thank you very much, Mr President.
Many of the issues raised, certainly, are part of our discussions here during the Davos Week. We complement the speeches also by task forces which address some of the issues you mentioned, like not leaving the developing world behind, taking care of, let’s say, creating the skills for tomorrow, and so on. Mr President, we prepare for the discussion afterwards, but I have one very short question. It is a question which we discussed when I visited you in St Petersburg 14 months ago. How do you see the future of European-Russian relations? Just a short answer.
Vladimir Putin: You know there are things of an absolutely fundamental nature such as our common culture. Major European political figures have talked in the recent past about the need to expand relations between Europe and Russia, saying that Russia is part of Europe. Geographically and, most importantly, culturally, we are one civilisation. French leaders have spoken of the need to create a single space from Lisbon to the Urals. I believe, and I mentioned this, why the Urals? To Vladivostok.
I personally heard the outstanding European politician, former Chancellor Helmut Kohl, say that if we want European culture to survive and remain a centre of world civilisation in the future, keeping in mind the challenges and trends underlying the world civilisation, then of course, Western Europe and Russia must be together. It is hard to disagree with that. We hold exactly the same point of view.
Clearly, today’s situation is not normal. We need to return to a positive agenda. This is in the interests of Russia and, I am confident, the European countries. Clearly, the pandemic has also played a negative role. Our trade with the European Union is down, although the EU is one of our key trade and economic partners. Our agenda includes returning to positive trends and building up trade and economic cooperation.
Europe and Russia are absolutely natural partners from the point of view of the economy, research, technology and spatial development for European culture, since Russia, being a country of European culture, is a little larger than the entire EU in terms of territory. Russia’s resources and human potential are enormous. I will not go over everything that is positive in Europe, which can also benefit the Russian Federation.
Only one thing matters: we need to approach the dialogue with each other honestly. We need to discard the phobias of the past, stop using the problems that we inherited from past centuries in internal political processes and look to the future. If we can rise above these problems of the past and get rid of these phobias, then we will certainly enjoy a positive stage in our relations.
We are ready for this, we want this, and we will strive to make this happen. But love is impossible if it is declared only by one side. It must be mutual.
Klaus Schwab: Thank you very much, Mr President.
Published in sections: News, Transcripts
Publication date: January 27, 2021, 15:10
Die Erneuerbaren Energien sind im Kommen. 2018 stellten sie 17,9% der Endenergie zur Verfügung, alledings PV und Wind noch wenig. Aber die Investitionen flossen ganz überwiegend für PV und Wind und davon 2:1 für PV …
Invstitionen bis 2017 https://www.eike-klima-energie.eu/2018/02/10/globale-investitionen-in-erneuerbare-energien-sind-ins-stocken-geraten/?print=pdf
2020 über 500 Mrd $
Auf Seite 62 – 64, Abbildung 58-61…
Gesendet: Mittwoch, 17. Februar 2021 um 02:26 Uhr
Von: „Helmut Lohrer“ <lohrer@ippnw.de>
An: „IPPNW Deutschland gesamt“ <ippnw-deutschland@ippnw-lists.de>
Betreff: [Ippnw-deutschland] zum Tod von Bernard Lown
Hier eine Würdigung von Helmut Lohrer, mit zwei Anlagen, 1. und 2., deutsche Übersetzung siehe unten!
Bernard Lown, einer der Gründer, langjähriger Präsident und Motor der IPPNW ist im Alter von 99 Jahren in seinem Haus in Boston verstorben.
Die Nachricht von seinem Tod macht mich tief traurig.
Ihm gegenüber empfinde ich in allererster Linie Dankbarkeit. Nicht nur hat er die Bedrohung durch einen Atomkrieg laut ausgesprochen, sondern er hatte den Mut und die Größe, etwas dagegen zu tun. Niemand weiß, ob es uns ohne seinen Einsatz noch gäbe.
Zuletzt habe ich ihn 2018 besucht. Auch in seinem hohen Alter war er äußerst präsent, schlagfertig und voller optimistischer Energie. Sein scharfer Verstand und seine immense Erfahrung werden uns fehlen.
Es ist 30 Jahre her, dass er uns in Stockholm das „IPPNW-Dreieck“ vorstellte. Damit illustrierte er die fundamentale Verbindung zwischen Armut, Umweltzerstörung und Krieg. Bernard Lown hat Krieg als Krankheit verstanden und den Atomkrieg als ihre extremste Form. Er erklärte uns, dass wir die Ursachen verstehen müssen, um Kriege zu verhindern.
In seiner Rede auf dem IPPNW-Weltkongress 2010 in Basel bezeichnete er das Nord-Süd-Gefälle als ausschlaggebend für den „Nuklearismus“. Er war überzeugt, dass die Überwindung der nuklearen Bedrohung nur gelingen kann, wenn die Ungleichheit auf unserem Planeten abnimmt, anstatt immer weiter zu wachsen.
Der wieder zunehmenden Gefahr eines verheerenden Atomkrieges galt bis zuletzt seine Sorge und sein Engagement. Erst im Januar hat er im New England Journal of Medicine einen dringenden Appell an uns Ärztinnen und Ärzte veröffentlicht, in dem er uns zur aktiven Unterstützung des Atomwaffenverbotsvertrages auffordert. https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2033335
Es ist nun an uns, dieser Aufforderung nachzukommen und gleichzeitig das umfassende Verständnis ärztlicher Verantwortung, das Bernard uns immer vermittelt hat, umzusetzen.
Helmut Lohrer
Dr. Helmut Lohrer
International Councilor
IPPNW Deutschland
Mitglied des int. Vorstandes
Auf der Eck 16
78052 Villingen-Schwenningen
tel +49 7721 2061520
work +49 7721 25222
fax +49 7721 27880
mob +49 172 777 3934
mail helmut.lohrer@virgin.net
1Basel 19thIPPNW Congress
Bernard Lown, MDPlenary AddressAugust 27, 2010
Es ist eine Freude, Kollegen wiederzusehen, die ich für ihre prinzipielle Standhaftigkeit im langen Kampf gegen die perverse Kultur des Atomismus bewundere. Mit fortschreitendem Alter habe ich gelernt, Beharrlichkeit für wertvoller zu halten als Enthusiasmus, besonders wenn sie sich über Jahrzehnte erstreckt und die Aussicht auf Fortschritt und Veränderung in weiter Ferne zu liegen scheint. Keiner hat diese Qualitäten meisterhafter praktiziert als Eugene Chazov. Er spielte eine entscheidende Rolle bei der Gründung der IPPNW und war der Schlüssel für ihren verblüffenden Erfolg. Chazov lieferte den magischen Sternenstaub, der die Ärztebewegung auf die Weltbühne beförderte. Ich grüße viele andere Freunde, niemanden mit größerer Zuneigung als die Gottsteins, Ulli und Monika, die maßgeblich an der Gründung der immer lebendigen deutschen IPPNW-Mitgliedsorganisation beteiligt waren und ihr eine überragende moralische Führung gaben. Eine ähnliche Rolle spielten die Taipales, Vappu und Ilkka in Finnland, deren weitreichende humanitäre und friedenspolitische Aktivitäten einen bleibenden Eindruck hinterließen. Ich habe nie aufgehört, über das musikalische Impresario-Genie der Haubers, Peter und Ingrid, zu staunen, die letztes Jahr in Berlin das 25-jährige Jubiläum des IPPNW-Konzerts feierten. Matin Vosseler macht die Schweiz stolz, nicht nur wegen seines lebenslangen Engagements gegen die Atomenergie, sondern auch, weil er das Umweltbewusstsein weckt und lehrt, dass die lebensspendende Sonne uns auch vor den Folgen unserer Energiefresserei schützen kann. Ein Gruß auch an Andre Nidecker und seine Kollegen, die diesen großartigen Basler Kongress möglich gemacht haben.Vor zwanzig Jahren waren sich viele von uns sicher, dass die völkermordenden Waffen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion schnell aus dem Verkehr gezogen werden würden, aus. Schließlich war der einzige Sinn von Atomwaffenarsenalen die Abschreckung von gefährlichen nuklear bewaffneten Gegnern. Wir waren davon überzeugt, dass, nachdem das kommunistische Imperium auf den Müllhaufen der Geschichte befördert worden war, die Abschaffung der Atomwaffen in Aussicht stand. Wir haben uns kategorisch geirrt. Unsere Fehleinschätzung beruhte auf einer falschen Analyse der Geopolitik unserer Zeit. Das habe ich beim Schreiben der kürzlich erschienenen Memoiren der IPPNW mit dem Titel „Prescription for Survival: A Doctor’s Journey to End Nuclear Madness“ gelernt. Zwei Faktoren stechen als ausschlaggebend für die Dauerhaftigkeit des Nuklearismus hervor: Die amerikanische militärische Hegemonie und das Nord-Süd-Gefälle. Lassen Sie mich diese bedeutsamen Themen kurz ansprechen.
2Amerikanischer MiltarismusEs ist schwer zu erklären, warum sich die US-Regierung für Atomwaffen einsetzt? Da Amerika nach allen denkbaren Maßstäben, ob militärisch, wirtschaftlich oder wissenschaftlich, die stärkste Nation der Erde ist, würde eine nukleare Welt ihre innere Sicherheit eher mindern als stärken. Atombomben sind potenzielle Gleichmacher, die es den Schwachen ermöglichen, den Starken unannehmbaren Schaden zuzufügen. Nur wenige Gesellschaften sind anfälliger für ihre bösartigen Folgen als der reiche, urbanisierte und hoch entwickelte industrialisierte Norden, allen voran die Vereinigten Staaten. Im August 2003 verhedderten sich in Ohio drei Äste in Stromleitungen; neun Sekunden später waren im gesamten Norden der USA 80 Gigawatt Strom – das entspricht der Stromproduktion von 80 Atomkraftwerken – vom Netz, was Millionen von Menschen im Dunkeln ließ und die Gesellschaft abrupt lähmte. Die USA sind heute ein militärischer Koloss, der in der Weltgeschichte seinesgleichen sucht. Die zukunftsträchtige Rolle des Militärs im amerikanischen Leben spiegelt sich auch im Militärbudget wider. Tatsächlich entspricht das Budget des Pentagons den Militärausgaben der gesamten Welt zusammengenommen. Es ist auch der führende Händler von Militärwaffen für die Entwicklungsländer. Die USA liefern jetzt 52% der weltweiten Waffenverkäufe, mehr als doppelt so viel wie das zweitplatzierte Russland. Es gibt nur wenige Versuche zu erklären, warum die Bedrohung durch eine relative Handvoll Terroristen eine militärische Aufrüstung hervorrufen sollte, die die der Reagan-Regierung auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges übertrifft. Damals wurden Tausende von sowjetischen Raketen auf die USA gerichtet und drohten mit ihrer Auslöschung. Das gigantische Militärbudget wurde mit gleicher Inbrunst unterstützt, ob Republikaner oder Demokraten das Weiße Haus besetzten. In der Tat hat Präsident Obama die Militärausgaben weit mehr erhöht als Bush. Gegenwärtig ist der Verteidigungshaushalt inflationsbereinigt größer als zu jedem anderen Zeitpunkt seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Für das amerikanische Volk ist dies eine Geißel von tragischem Ausmaß. Das Pentagon verschlingt so viel Geld, wie die US-Bundesregierung für Bildung, öffentliches Gesundheitswesen, Wohnen, Arbeit, Renten, Lebensmittelhilfe und Sozialhilfe zusammen ausgibt. Im Jahr 2008 lebten mehr als 49 Millionen Menschen (darunter 16,7 Millionen Kinder) in den Vereinigten Staaten in einem Haushalt, der von Hunger bedroht war.
3Unter den Bedingungen einer zunehmenden sozialen Krise im eigenen Land und ohne einen nennenswerten militärischen Gegner im Ausland unterstützen die Demokraten im Kongress, die intellektuellen Klassen und die amerikanischen Medien alle diese riesige „militärisch-polizeiliche“ Aufrüstung, die durch die Erfordernisse des „Kriegs gegen den Terrorismus“ gerechtfertigt ist. Ein anderer Aspekt der Militärmaschinerie verdient Aufmerksamkeit, nämlich die Tatsache, dass die amerikanische Militärmacht den Globus überstrahlt. In einem früheren Zeitalter konnte man die Ausdehnung des Imperiums an der Zahl der kolonisierten Länder ablesen. Amerikas Version der Kolonie ist die Militärbasis. Diese sind so zahlreich geworden, dass selbst das Militär ihre genaue Anzahl nicht mehr kennt. Das Pentagon besitzt oder mietet derzeit etwa 700 Überseebasen in 130 Ländern auf allen Kontinenten und hat weitere 6.000 Basen in den Vereinigten Staaten und ihren Territorien. Um die Ozeane und Meere der Welt zu beherrschen, hat das Pentagon dreizehn Marine-Einsatzgruppen geschaffen, die um Flugzeugträger herum aufgebaut sind. Eine einzige dieser Task Forces kann jede existierende Seemacht herausfordern. Eine neue Generation von Waffen, die jetzt vom Reißbrett kommt, ermöglicht es Amerika, überall von seinem eigenen Territorium aus zuzuschlagen – mit US-basierten Raketen, die eine globale Reichweite haben, ganz zu schweigen von Predator-Drohnen, diesen roboterartigen Tötungsmaschinen, die weit mehr zivile Todesopfer als Terroristen gefordert haben. Vor fast 40 Jahren beklagte Martin Luther King: „Mein eigenes Land, das ich beklagen muss, ist der größte Lieferant von Gewalt in der Welt.“ Es mag scheinen, dass ich vom IPPNW-Hauptmotiv der Abschaffung der Nuklearwaffen abgewichen bin. Im Gegenteil, ich bin zunehmend davon überzeugt, dass die Abschaffung von Atomwaffen ohne eine größere Symmetrie der globalen Militärmacht unmöglich ist. In der Tat gibt es keine Möglichkeit, dass China, Indien, Pakistan oder irgendeine andere sich entwickelnde oder gegenwärtige Atommacht bereit wäre, auf nukleare Abschreckungsfähigkeiten zu verzichten, angesichts der ehrfurchtgebietenden, unübertrefflichen amerikanischen Militärmacht. Die obige Analyse stellt nur einen Aspekt des nuklearen Rätsels dar. Der andere und meiner Meinung nach weitaus kritischere Aspekt betrifft das Nord-Süd-Gefälle.EntwicklungsländerDie gegenwärtige Weltordnung ist ein fortgesetztes Erbe von Christoph Kolumbus. Wir befinden uns jetzt im 518. Jahr der Kolumbus-Ära. Jahr der Kolumbus-Ära. Eine Ära, die von Schande geprägt ist, als große Reichtümer geplündert, indigene Kulturen entwurzelt und die einheimische Bevölkerung einem Völkermord unterworfen wurde. Der menschliche Besitz und
4ungeträumte Reichtümer der neuen Welt lieferten die Muskeln und Sehnen für die industrielle Revolution. Der euro-amerikanische Wohlstand beruht in nicht geringem Maße auf der Ausbeutung der ungeheuren Ressourcen der Dritten Welt. Dennoch ist es eine düstere Tatsache, dass der Transfer von Reichtum von Arm zu Reich weitergeht. Ansprüche auf Luxus werden gegen Ansprüche auf Existenzsicherung ausgespielt. Das Nord-Süd-Gefälle ist gigantisch und wächst weiter. Laut dem UN-Bericht über die menschliche Entwicklung betrug 1960 die Einkommenskluft zwischen den Reichsten und den Ärmsten 30:1, bis 1999 hat sie sich auf 74:1 mehr als verdoppelt. Der gerade veröffentlichte Oxford Multidimemnsional Index of Poverty zeigt, dass 1659 Millionen Menschen in Entwicklungsländern in akuter Armut leben, von denen 840 Millionen ständig Hunger leiden. Gesundheitsversorgung ist ein unerreichbarer Luxus. Malawi zum Beispiel hat 260 Ärzte, um eine Bevölkerung von 13 Millionen zu versorgen. Ein Arzt pro 50.000 Menschen.Etwa 50% der weltweiten nicht-landwirtschaftlichen Arbeitskräfte sind entweder arbeitslos oder unterbeschäftigt. Eines von 6 Kindern auf der Welt im Grundschulalter geht nicht zur Schule. Multilaterale Handelsgesetze und internationale Finanzabkommen halten die Armen in ihrer Armut verankert. Diese Vereinbarungen institutionalisieren die Ungleichheit weitaus stärker als kolonisierende Armeen. Sie sind der Grund, warum drei Millionen mexikanische Bauern von dem Land vertrieben wurden, auf dem sie seit 10.000 Jahren Mais anbauen. Die USA überschwemmen Mexiko nun mit billigem Mais, der unter den Produktionskosten in Mexiko verkauft wird. Dieses Wunder des freien Marktes ist darauf zurückzuführen, dass die amerikanische Regierung ihre Maisbauern mit jährlich 10 Milliarden Dollar subventioniert. Das Ergebnis ist eine nordwärts gerichtete Migration von Mexikanern in die USA auf der Suche nach Arbeit, was zu einer gefährlichen reaktionären politischen Gegenreaktion gegen die Migranten geführt hat.Solche Bevölkerungsverschiebungen sind ein globales Phänomen. Die Auferlegung einer Strukturanpassungspolitik durch den IWF, die Weltbank und andere kreditgebende Institutionen auf wirtschaftlich schwache Länder, zwingt diese, die Grenzen für den Zustrom billiger Agrarimporte zu öffnen und die Bauern vom Land in die städtischen Slums zu zwingen.Ausufernde Barackensiedlungen, die nicht für Tiere geeignet sind, sind der Grund für die galoppierende Urbanisierung. Die Kluft zwischen Nord und Süd wird auch durch den Waffenhandel aufrechterhalten, genährt und krebsartig gemacht. Dieser ist zu einer wesentlichen Quelle für die Verschuldung der Entwicklungsländer geworden, die die Investitionen der armen Länder in Bildung, Gesundheitsversorgung, sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und kritische Infrastrukturen einschränkt.
Tansania zum Beispiel gibt viermal mehr für Schuldentilgung aus
5Rückzahlung als für Bildung und 9-mal mehr als für Gesundheit. Die Schuldentilgung hat die sozialen Dienste auf breiter Front verwüstet. Zu dem abgrundtiefen Elend und der Entbehrung kommt noch die AIDS-Epidemie hinzu, die vergleichbare Verwüstungen anrichtet wie der Schwarze Tod, der Europa im Mittelalter entvölkerte. Heute liegt die Lebenserwartung für Frauen in Simbabwe bei 42 Jahren, in Afghanistan bei 44 Jahren. In Japan dagegen liegt sie bei 86. Es gibt keinen vernünftigen biologischen Grund, warum es einen Unterschied von 44 Jahren in der Lebenserwartung auf der Welt geben sollte. Laut Dr. Michael Marmot, Präsident der British Medical Association, ist dieser Unterschied von 44 Jahren auf soziale und ökonomische Arrangements zurückzuführen.Vor 19 Jahren habe ich auf dem 11. In einer transparenten Welt, in der Reichtum und Luxus rund um die Uhr ausgestrahlt werden, fördern Arbeits- und Hoffnungslosigkeit Wut und Verzweiflung in der Jugend, die zu einem gefundenen Fressen für Fanatismus aller Art wird. Es schien mir unvermeidlich, dass die zunehmende Ungleichheit den Terrorismus gebären wird, für den die Militarisierung der demokratischen Gesellschaften nur den Rückschlag und die globale Destabilisierung verstärken wird. Genau zehn Jahre später, am 11. September 2001, verloren wir Amerikaner unsere Unschuld. Zwei mächtige Ozeane boten keine sicheren, unüberwindbaren Gräben mehr. Das mächtigste Militär, das je zusammengestellt wurde, bewaffnet mit einer Reihe exotischer Waffen, die überall verheerende Zerstörung anrichten können, erwies sich als unwirksam gegen entschlossene selbstmörderische Terroristen mit Papierschneidern. Seit dem Zweiten Weltkrieg haben die USA mehr als 25 Billionen Dollar für das Militär ausgegeben, ohne jedoch in der Lage zu sein, ihr eigenes Volk zu verteidigen… Unterm Strich glaube ich, dass die Abschaffung der Atomwaffen erfordert, dass die USA eine Führungsrolle bei der allgemeinen Abrüstung übernehmen und eine globale Verlagerung der massiven Ressourcen von mehr als 1,25 Billionen jährlich, um die Kluft der Ungleichheit zu überwinden… Solche humanitären Prioritäten sind unerlässlich, wenn wir die sich anbahnende Klimakrise, die in vielen Entwicklungsländern entstehende städtische Fäulnis und die Epidemie von CVD, die jetzt die Entwicklungsländer überrollt, angehen wollen. Ist dies möglich? Grundlage für OptimismusWährend die Analyse düster ist, gab es selten mehr Grund für Optimismus. Dies ist kein romantisches Pfeifen im Dunkeln. Der Optimismus leitet sich aus einer Reihe von tiefgreifenden globalen Veränderungen ab. Jetzt warten in den
6warten enorme soziale Kräfte, die Gerechtigkeit einfordern, neue soziale Prioritäten verlangen und sich für den Frieden stark machen. Eine Grundlage für meinen Optimismus ist die laufende Informationsrevolution, eine soziale Transformation von wahrhaft epischen Ausmaßen. In der öffentlichen Vorstellung wird das Informationszeitalter durch das Internet verkörpert. In der Tat hat nichts in der Geschichte der Menschheit zuvor mehr Informationen für mehr Menschen zu geringeren Kosten leicht zugänglich gemacht. Das Internet zeigte sein Potenzial im Jahr 2003, kurz vor dem Irak-Krieg, als es die größten weltweiten Protestdemonstrationen gegen den Krieg mobilisierte, die es je gab. Zwölf Millionen Menschen gingen auf allen Kontinenten, in über 700 Städten, in 60 Ländern auf die Straße. Der beeindruckende Ausbruch der Antikriegsstimmung veranlasste die New York Times zu dem Leitartikel, dass es nun zwei Supermächte gäbe: die USA und die globale öffentliche Meinung.Die mobilisierende Kraft der Menschen gegen die Machtkonzentration von Konzernen und Eliten steht erst am Anfang. (Remind Satellife)Ein zweiter Faktor, der für Optimismus spricht, ist das weltweit steigende Niveau von Alphabetisierung und Bildung. Menschen, die am Rande des Existenzminimums leben, werden mit Erwartungen an ein Leben jenseits von Schufterei und vorzeitigem Tod aufgeladen. Massenkommunikationsmittel wie das Mobiltelefon, Facebook, Twiter, die Blogosphäre und das Fernsehen projizieren ständig Visionen einer Welt, die für einige einen luxuriösen Überfluss bietet. Sie zwingen die Menschen dazu, sich das Mögliche vorzustellen. Wenn die stimmlosen Massen zu flüstern beginnen, wird der daraus resultierende Schrei unauslöschlich und transformierend.der vielleicht wichtigste und am wenigsten offensichtliche Faktor für Optimismus ist die transformierende Wahrnehmung gemeinsamer Interessen über nationale Grenzen hinweg. Während der gesamten Kolumbus-Ära waren gewöhnliche arbeitende Menschen, die in der industrialisierten Welt lebten, indirekte Nutznießer von Imperialismus und Kolonialismus. Jetzt, wo es einen Weltmarkt ohne Grenzen gibt, wird die Produktion in Länder mit den niedrigsten Löhnen ausgelagert, denen die Umweltzerstörung gleichgültig ist. Es spielt keine Rolle, wie stark die Arbeiter in den Industrieländern gewerkschaftlich organisiert sind, ihr Kampfgeist wird durch die Verlagerung einer ganzen Industrie in eine andere Hemisphäre besiegt. Der sinkende Lebensstandard der Arbeiter- und Mittelklasse lehrt globale Solidarität. Die wirtschaftlichen Schicksale der arbeitenden Menschen auf der ganzen Welt sind inzwischen untrennbar miteinander verbunden und werden zu einer verstärkten Zusammenarbeit führen. Meine größte Quelle des Optimismus stammt jedoch aus den Erfahrungen mit der IPPNW.
In den letzten Jahren hat das Schreiben von „Prescription for survival: A Doctor’s Journey to End Nuclear Madness“ den Sinn für das Mögliche gestärkt.
7 Man muss sich daran erinnern, dass die 1980er Jahre die gefährlichste Zeit der Geschichte waren. Die Menschheit befand sich am Rande eines Abgrunds und es schien keinen Weg zurück zu geben. Das nukleare Wettrüsten galoppierte damals ohne moralische Bremsen, wie Krebszellen, die sich vermehren, weil sie genetisch dazu programmiert wurden. Erinnern Sie sich: Im Januar 1981 traf sich eine knappe Handvoll Ärzte-Aktivisten in meinem Wohnzimmer. Weniger als fünf Jahre später nahmen Chazov und ich die ultimative Auszeichnung, den Friedensnobelpreis, in Ihrem Namen entgegen. In diesem kurzen Zwischenspiel identifizierten wir eine große medizinische Gemeinschaft von Gleichgesinnten, die sich unermüdlich sozial engagierten. Wir organisierten 150 Tausend Ärzte in 60 Ländern, die sich unserer Sache anschlossen. Wir haben Millionen von Menschen die Litanei der Schrecken vor Augen geführt, die durch Explosion, Feuer und Strahlung entstehen. Wir haben eine eingeschüchterte und akzeptierende Öffentlichkeit davon überzeugt, dass die Medizin im Falle eines Atomkrieges nichts zu bieten hat, und wir haben geholfen, einige der irrsinnigen Illusionen zu entlarven, die von den militärischen Einrichtungen propagiert werden, wie z.B. ein begrenzter Atomkrieg, saubere Bomben, die Wirksamkeit unterirdischer Schutzräume und des Zivilschutzes, das Überleben eines nuklearen Schlagabtausches, und so weiter. Wir drängten auf eine Strategie der einseitigen Taten, die mit der Einstellung der Atomtests beginnen sollte, statt des Geschwätzes endloser Geheimverhandlungen.Zielstrebig verfolgten wir eine globale Kampagne zur Feuereinstellung, die alle unsere Mitgliedsorganisationen einbezog. Gorbatschow hörte sich die Vorschläge der Ärzte an und stoppte die bösartige Überfahrt. Er sah die Weisheit in unserer Kampagne und machte sie sich zu eigen. Unsere neuartige Art der Volksdiplomatie trug dazu bei, den Kalten Krieg zu beenden, und in diesem neuen Zeitalter spielt die IPPNW weiterhin eine wichtige Rolle. Meiner Meinung nach muss die IPPNW eine Verbindung zur Gesundheit finden, indem sie sich mit drei Schlüsselthemen auseinandersetzt: zuallererst mit dem wachsenden Nord-Süd-Gefälle. Es ist für wohlhabende Nationen nicht möglich, Sicherheit zu erkaufen, wenn elende und hungrige Menschenmassen vor den Toren des großen Hauses zetern. Der Terrorismus ist nicht zu besiegen, indem man militärisches Chaos weitgehend gegen Zivilisten richtet. Zweitens ist der amerikanische Militarismus heute ein Haupthindernis für die Förderung des Weltfriedens. Drittens müssen wir in unserer historischen Mission, eine atomwaffenfreie Welt zu erreichen, kompromisslos sein. Jedes dieser Themen untergräbt die Gesundheit, bedroht das Leben, entzieht knappe Ressourcen zur Verbesserung des menschlichen Wohlergehens und verschlechtert unsere empfindliche Umwelt durch Beschleunigung der globalen Erwärmung. Wir müssen die Abwägungen zwischen Todeshandeln und lebensrettenden Investitionen gegeneinander abwägen.
8AbschlussDas Brüten über der nuklearen Bedrohung seit mehr als einem halben Jahrhundert führt mich unaufhaltsam zu der Überzeugung, dass nur eine noch nie dagewesene Erregung moralischer Abscheu die notwendigen sozialen Energien bereitstellen wird, um einer menschengerechten Weltordnung den Vorrang zu geben. Die Menschheitsgeschichte steht erst am Anfang. Erforderlich ist ein Verzicht auf die Instrumente der Gewalt, um Differenzen zwischen Völkern und Nationen zu entscheiden. Ärzte wissen in ihrem innersten Wesen um die Zerbrechlichkeit, die Kürze und das Wunder des Lebens. Wir Ärzte haben heute eine entscheidende historische Rolle. Wir sollten besser nicht die Augen verschließen und passiv bleiben, denn Hoffnung ohne Handeln ist hoffnungslos. Die Nachwelt hat keine Lobby bei den Politikern; jeder von uns muss für die noch ungeborenen Generationen sprechen. Wir werden Erfolg haben, wenn wir Millionen von Menschen mit unserer Vision von einer besseren Welt, die möglich ist, ermutigen.
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seit etwa 10 Jahren habe ich zunehmend eine Art chronischer Bronchitis: Zunehmende Schleimproduktion von bis zu eßlöffelgroßem mittelzähem Schleim, ab und zu fehlt er monatelang, aber meist ist er mehr oder weniger vorhanden. In den letzten Wochen hatte ich zweimal den Eindruck, einen Infekt zu haben. Ich wachte kräftig hustend und schleimend auf, aber nach Stunden bis zu einem halben Tag verschwand dieser Eindruck wieder und ich fühlte mich weitgehend wohl bis auf meine zunehmenden Hüftbeschwerden rechts auf Grund meiner Hüftarthrose. (Die mir seit acht Jahren Beschwerden macht, anfangs nur ab und zu, jetzt ziemlich regelmäßig mit zunehmenden Anlaufbeschwerden bis hin zu äußerst kläglichem Hinken…
https://hans-josef-fell.de/100-erneuerbare-energien-bis-2030-fuer-deutschland-was-die-ewg-studie-bedeutet-und-was-nicht/
Gesendet: Montag, 15. Februar 2021 um 16:33 Uhr
Von: „Hans-Josef Fell“ <info@hans-josef-fell.de>
An: Helmut_Kaess@web.de
Betreff: Wer profitiert eigentlich von Bill Gates’ Klimaschutz-Milliardenspenden?
Newsletter Hans-Josef Fell
| Diese E-Mail im Browser öffnen Wer profitiert eigentlich von Bill Gates‘ Klimaschutz-Milliardenspenden?Liebe Leserinnen und Leser,Mit großem Medienspektakel wird morgen das Buch von Bill Gates vorgestellt, in welchem er seine Sicht zur Vermeidung der Klimakatastrophe darstellt. In der Vergangenheit hat Bill Gates mit seinen „Klimaschutzaktivitäten“ keinerlei Interventionen vorgeschlagen oder finanziert, die bis 2030 eine Nullemissionswelt schaffen könnten. Doch dies genau benötigt die Welt, um einer unbeherrschbaren Klimakatastrophe noch entgehen zu können. Mit seinen Milliardenfinanzierungen setzte er vor allem auf gefährliche und untaugliche Vorschläge aus dem Spektrum des Geoengineering und insbesondere die Atomkraft, deren Umsetzung noch Jahrzehnte dauern wird, wenn sie denn überhaupt kommen wird. Schon jahrelang begründet er seine Atomgeschäfte damit, dass Erneuerbare Energien keine Versorgungssicherheit bringen könnten. Bill Gates ignoriert beständig alle Forschungen und auch realisierte Investitionen, die belegen, dass Erneuerbare Energien sehr wohl Versorgungssicherheit bringen und schnell das fossile und atomare Zeitalter ablösen können. Sein Einsatz für die Atomenergie blendet konsequent alle Bedrohungen aus, die mit dieser verbunden sind und allesamt zu einer schnellstmöglichen Abschaltung aller Atomkraftwerke führen müssten:Die ungelöste Frage des Atommülls: Bis heute gibt es trotz 70 Jahre Anstrengungen weltweit kein funktionierendes Endlager.Der Uranbergbau: Er ist überall in der Welt mit Menschenrechtsverletzungen und riesigen Umweltproblemen verbunden.Die Gefahren eines Super-GAUs: Auch in Deutschland ist kein AKW gegen den Terrorangriff eines entführten Verkehrsflugzeuges abgesichert.Die hohen Kosten des Atomstroms: in diesem Jahr haben US-Energieversorger angekündigt, fünf AKWs abzuschalten, weil der Neubau von Solar- Wind- und Batterien billiger und verlässlicher Strom erzeugen.Die Verquickung sogenannter friedlicher Nutzung der Atomenergie und Militär: Atomkraftwerke sind die entscheidenden Lieferanten von Rohstoff für Atombomben.Bezeichnend sind die bisherigen milliardenschweren „Klimaschutzaktivitäten“ von Bill Gates und seiner Stiftung. 2018 hatte Bill Gates für seine Bill & Melinda Gates Foundation eine Vereinbarung mit der Europäischen Kommission über 100 Millionen Euro geschlossen. Gates will damit zusammen mit der Kommission Forschung, Entwicklung und insbesondere Start-ups fördern, die neue Geschäftsmodelle für den Klimaschutz schaffen wollen. Insbesondere sollen Technologien für Nullemissionen und solche, die den Strahlungshaushalt der Erde beeinflussen (Geoengineering) unterstützt werden. Die EU-Vereinbarung ist Teil des 2 Milliarden US-Dollar schweren Breakthrough Energy Ventures, den er mit anderen Superreichen zusammen letztes Jahr initiierte. Zu diesen Superreichen gehört u.a. Teersande-Magnat Murray Edwards, der mit dieser höchst klimaschädlichen Art der Ölförderung Milliarden verdient. Edwards hat ein großes Interesse daran, seine schmutzigen und ökologisch verheerenden Antiklimaschutz-Geschäfte fortzuführen und sucht dafür nach Geoengineering-Lösungen, um so CO2-Emissionen aus dem Erdölgeschäft zu kompensieren. Genau dafür stehen die Forschungen der Professoren David Keith, Harvard University, und Ken Caldeira, Stanford University. Sie haben Forschungsförderungen in unbekannter Millionenhöhe von der Gates-Foundation erhalten. Sie forschen u.a. an Möglichkeiten, mit giftigen Schwefelpartikeln Sonnenstrahlen zu reflektieren, um so die durch CO2-Emissionen verursachte Erderwärmung etwas aufzuhalten. Solche Ideen aus dem Bereich Geoengineering sind gefährlich, da sich derartige Vorhaben auch negativ auf die Gesundheit der Menschen und das Ökosystem auswirken können. Besonders gefährlich für die Welt ist die Unterstützung von Bill Gates für die vierte Generation von Atomreaktoren. Er finanziert vor allem kleine und mittlere Reaktoren (SMR) in seiner Funktion als Gründer und Chairman der Atomkraftfirma Terra Power. Gates’ Ziel: Tausende kleine Atomreaktoren dezentral überall in der Welt zu errichten. Das bedeutet, wir hätten eine Multiplizierung von Anschlagszielen und damit Schreckensszenarien für die globale Sicherheit. Es ist kein Wunder, dass die Europäische Kommission bei den Atomplänen von Bill Gates mitmacht. Sie kann den durch EURATOM gesetzlich vorgeschriebenen Ausbau der Atomenergie in der EU weiter vorantreiben und eine sogar über Steuergelder hinausgehende erhebliche externe Geldquelle erschließen. Ihre Forschungsfinanzierung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für neue Atomreaktoren wird damit sogar noch mit privatem Stiftungskapital verstärkt. Bemerkenswert ist auch, dass die riesigen gesundheitlichen Gefahren der Radioaktivität bspw. als Auslöser für Krebs oder Missbildungen von Bill Gates ignoriert werden, einem der größten Finanziers der WHO. Die augenfällige, systematische Unterschätzung von Radioaktivität und Nuklearunfällen durch die von der Gates-Stiftung kofinanzierte WHO liegt in der als „Knebelvertrag“ zwischen WHO und der internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bekannt gewordenen Resolution WHA12/40 vom 28.05.1959 begründet Im Artikel III.1 heißt es: „Die IAEA und die WHO erkennen an, dass es notwendig sein kann, gewisse Einschränkungen zur Wahrung vertraulicher Informationen, die sie erhielten, anzuwenden.“ Auf diese Weise kann die IAEA darauf vertrauen, dass die WHO missliebige Fakten mit dem Status der Vertraulichkeit belegt. (prominentes Beispiel: der IAEA/WHO-Report, der von «weniger als 49 Toten» infolge von Tschernobyl ausgeht. So ist zu befürchten, dass Bill Gates auch bei der WHO seinen enormen Einfluss geltend machen wird, damit keinerlei Aktivitäten zu Fragen ergriffen werden, die einen Zusammenhang zwischen gesundheitlichen Gefahren und Atomkraft, sowie Geoengineering herstellen könnten. Fazit: Die Finanzierungsaktivitäten von Bill Gates unter dem Deckmantel des Klimaschutzes sind hochgefährlich für eine friedliche und sichere Welt, die ohne Atomwaffen und ohne Atomkraft auskommen muss. Sie sind auch gefährlich für die allgemeine Gesundheitsvorsorge der Menschheit, nicht nur bezogen auf Radioaktivität, sondern auch auf luftverschmutzendes und anderweitig gefährliches Geoengineering. Damit der Reichtum von Gates tatsächlich segenswirkend für die Welt sein kann, sollten seine Spenden und Unternehmensaktivitäten für 100% Erneuerbare Energien und für eine Energieversorgung frei von Radioaktivität und Klimagasen eingesetzt werden. Doch seine Unternehmensaktivitäten deuten genau auf das Gegenteil. Ein wirksamer Beitrag für den Klimaschutz ist bei Bill Gates auch mit seinem neuen Buch nicht zu erwarten.Hammelburg,15. Februar 2021Ihr Hans-Josef Fell fell@hans-josef-fell.de www.hans-josef-fell.de Twitter: @HJFellDen Beitrag auf der Homepage finden Sie hier: https://hans-josef-fell.de/wer-profitiert-eigentlich-von-bill-gates-klimaschutz-milliardenspenden/Bei mir werden Erneuerbare Energien groß geschrieben! Sie erhalten diesen Newsletter, weil Sie sich bei unserem Newsletter-Service auf www.hans-josef-fell.de angemeldet haben. Wenn Sie unseren Service nicht mehr in Anspruch nehmen möchten, dann klicken Sie bitte hier. Bitte antworten Sie nicht an diese E-Mail-Adresse. Bei Kommentaren oder Fragen wenden Sie sich bitte an sekretariat@hans-josef-fell.de. |
Victor Perli kämpft für die Demokratie und eine sozialere Gesellschaft:
Iran (13. Februar 2021)
am 13. Februar 2021 von amortasawi in Allgemein, Ausgewählte Artikel, Verfallendes Land
Original: https://afsaneyebahar.com/2021/02/13/20691187/
=======
1a)
Der schmale Weg zur Einigung: Wie Europa den Iran-Atomdeal unterstützen sollte
Von Julien Barnes-Dacey, Ellie Geranmayeh
Der Europäische Rat für Auswärtige Beziehungen (ECFR)
„[…] Nach vier Jahren der Instabilität und der ständigen Gefahr eines regionalen Konflikts unter der Trump-Administration ist es nun an der Zeit für einen einheitlichen transatlantischen Ansatz, der realistisch ist, was mit dem Iran möglich ist. Anstatt eine Rückkehr der USA zum Atomabkommen in einer Weise zu erschweren, die das Risiko birgt, die Tür zu allen Verhandlungen zu schließen, sollten die Europäer ihre klare Unterstützung für einen fokussierten Ansatz zum Erhalt dieses kritischen Abkommens erklären. Damit würden sie auch den Raum für Verhandlungen mit dem Iran über regionale Sicherheit erweitern.“
1b)
Irans Bedingung für die Rückkehr zu den JCPOA-Verpflichtungen: Aufhebung aller Sanktionen
https://english.khamenei.ir/news/8337/Iran-s-condition-for-returning-to-JCPOA-commitments-Removing
„[…] Bei diesem Treffen erklärte Imam Khamenei, dass die Seite, die das Recht hat, Bedingungen für die Fortsetzung des JCPOA-Abkommens zu stellen, der Iran ist, und seine unwiderrufliche Bedingung ist, dass die Vereinigten Staaten alle Sanktionen aufheben müssen, und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern in der Tat. Imam Khamenei erklärte: „Wenn sie wollen, dass der Iran zu seinen JCPOA-Verpflichtungen zurückkehrt, sollten die USA alle Sanktionen in Aktion aufheben. Nachdem sie dies getan haben, werden wir überprüfen, ob die Sanktionen wirklich aufgehoben wurden. Sobald dies geschehen ist, werden wir unsere JCPOA-Verpflichtungen wieder aufnehmen.“ […]“
1c)
Khamenei stellt Bedingungen für die Wiederaufnahme der iranischen Nuklearverpflichtungen
Von Mehdi Khalaji
Das Washingtoner Institut für Nahostpolitik
„Indem er erste Bedingungen nennt, von denen er weiß, dass Washington sie im Moment nicht erfüllen wird, signalisiert der Oberste Führer einmal mehr sein Desinteresse an einer Rückkehr zur vollständigen Einhaltung des JCPOA – zumindest nicht vor dem Ausscheiden von Präsident Rouhani aus dem Amt im August. In einer seiner wenigen persönlichen Reden seit Beginn der Coronavirus-Pandemie erklärte der Oberste Führer Ali Khamenei am 7. Februar, dass der Iran sein Atomprogramm nicht wieder in Übereinstimmung mit dem Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplan bringen werde, bis „Amerika alle Sanktionen aufhebt.“ Vor einem Publikum von Luftwaffenkommandeuren legte er seine Haltung in eindeutigen Worten dar: „Wenn sie wollen, dass der Iran zu seinen JCPOA-Verpflichtungen zurückkehrt, sollte Amerika die Sanktionen vollständig aufheben, in der Praxis, nicht in Worten. Dann verifizieren wir es und sehen, ob die Sanktionen richtig aufgehoben sind, bevor wir zu den Verpflichtungen des JCPOA zurückkehren… Das ist die unwiderrufliche und endgültige Politik der Islamischen Republik und eine Sache des Konsenses zwischen den Beamten des Landes.“ Er reagierte auch auf Bemerkungen, die Präsident Biden früher am Tag gegenüber CBS News gemacht hatte: „Amerikaner und Europäer haben kein Recht, Bedingungen zu stellen, weil sie ihre JCPOA-Verpflichtungen verletzt haben. Die Partei, die das Recht hat, Bedingungen zu stellen, ist die Islamische Republik, weil sie sich an [den JCPOA] gebunden hat.“ […]“
1d)
Ehemalige iranische Diplomaten äußern sich zu Teherans Erwartungen an die USA
By IFP Editorial Staff
https://ifpnews.com/former-iranian-diplomats-issue-statement-on-tehrans-expectations-of-us
„Eine Reihe von ehemaligen stellvertretenden iranischen Außenministern und Botschaftern haben eine Erklärung zu den Erwartungen des Irans an den neuen US-Präsidenten Joe Biden abgegeben.
1e)
Der Iran reduziert tatsächlich sein waffenfähiges Uraninventar
Von Robert Kelly
(„Robert Kelley ist ein Veteran von über fünfunddreißig Jahren im Atomwaffenkomplex des US-Energieministeriums, zuletzt in Los Alamos. Er leitete die Zentrifugen- und Plutonium-Metallurgie-Programme am Lawrence Livermore National Laboratory und war später Direktor des Department of Energy Remote Sensing Laboratory, der führenden US-Organisation für nukleare Notfallmaßnahmen. Außerdem wurde er vom USDOE zur IAEO entsandt, wo er zweimal als Direktor der Nuklearinspektionen im Irak diente, 1992 und erneut 2001.“)
„[…] Das Nettoergebnis der iranischen Uranmetallfabrik wäre, 20 Prozent angereichertes UF6 in eine andere Form zu verwandeln, die nicht zur Anreicherung geeignet ist. Das ist ein lobenswertes Nonproliferationsziel. Wenn die IAEA die iranischen Bestände an LEU und verschiedenen Formen von Material – wie UF6 oder Brennstoffverbindungen – zusammenzählt, sollte das 20-prozentige Material, das nicht mehr in anreicherbarer Form vorliegt, als Material inventarisiert werden, das nicht mehr für ein Waffenprogramm geeignet ist. Es gibt jedoch noch ein paar andere Fußnoten über Irans Produktion von Uranmetall, die besorgniserregend sind. Der Iran könnte industrielles Wissen über die Herstellung von Waffenmetall erlangen, das in der Zukunft nützlich sein könnte. Für eine Uran-Nuklearwaffe der ersten Generation werden laut offenen Quellen etwa 12 Kilogramm waffenfähiges Metall benötigt. Das ist eine sehr geringe Menge, besonders wenn eine Waffe pro Jahr das Ziel ist. Es kann in einem kleinen Industrielabor hergestellt werden, nicht in einer Fabrik. Auf der anderen Seite kann Natururan – und abgereichertes Uran – in panzerbrechenden konventionellen Geschossen verwendet werden. Diese Geschosse sind tödlich und effektiv in konventionellen Gefechten zwischen Panzerarmeen. Die Mengen, die für eine militärische Kampagne benötigt werden, gehen in die Dutzende oder Hunderte von Tonnen, wie die USA an Orten wie Kuwait und dem Kosovo demonstriert haben. Dazu ist eine Fabrik erforderlich, aber das Material wird nicht angereichert und ist somit völlig anders als ein Atomwaffenprogramm. Irans wachsender Bestand an 20-prozentigem UF6 ist weit weniger besorgniserregend, wenn es in eine Form umgewandelt wird, die für eine weitere Anreicherung nicht geeignet ist. Dies ist ein Sieg der Nichtverbreitung.“
1f)
Middle East Roundup: U.S. and Iran Remain at Impasse & Iran Further Reduced Compliance in JCPOA
Von dem National Iranian American Council (NIAC)
Febraur 12, 2021
„In dieser Woche signalisierte eine Schlüsselfigur des iranischen Sicherheitsestablishments eine mögliche Änderung in den nuklearen Berechnungen des Landes. Außerdem hat der Iran seine Einhaltung des Atomdeals weiter reduziert und einen weiteren US-Doppelbürger inhaftiert. […]“
1g)
Abbau des Mythos der ‚Sanktionsmauer‘
Von Shervin Ghaffari
„Seit dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden am 20. Januar haben iranische und US-amerikanische Offizielle in öffentlichen Äußerungen darüber gestritten, wer den ersten Schritt zur Rückkehr zum Iran-Atomabkommen oder zum Joint Comprehensive Plan of Action machen sollte. Hinter dieser Debatte steht jedoch die Frage, wie jede Partei zur Einhaltung des Abkommens zurückkehren kann und welche Hindernisse dem entgegenstehen. Der Iran muss eine Reihe von Schritten rückgängig machen, mit denen er sein Atomprogramm hochgefahren hat. Die Biden-Administration hingegen muss sich mit einer Reihe von Sanktionen und Ausweisungen auseinandersetzen, die von vornherein darauf ausgelegt waren, die Rückkehr zum JCPOA zu erschweren. Die Architekten der Iran-Politik der Trump-Administration, die als „Sanktionsmauer“ bekannt ist, zielten auf Einrichtungen ab, die unter der Obama-Administration von Sanktionen im Zusammenhang mit dem Atomprogramm befreit waren, und verhängten doppelte Terrorismus-Bezeichnungen. Sie sagten, dass diese Doppelschicht eine „Sanktionsmauer der politischen und marktwirtschaftlichen Abschreckung“ schaffen könnte, um die Fähigkeit einer zukünftigen Regierung zu untergraben, Sanktionen zu lockern oder aufzuheben. Aber bei näherer Betrachtung schufen ihre Bemühungen weniger eine „Mauer“ als ein transparentes Gebäude, das auf politischem Kalkül beruht. […]“
1h)
Joe Biden übernimmt Trumps „Maximum Pressure“-Strategie gegenüber dem Iran
By Salman Rafi Sheikh
https://journal-neo.org/2021/02/11/joe-biden-adopts-trump-s-maximum-pressure-strategy-towards-iran/
„[…] Bidens Beharren auf der Beibehaltung der US-Sanktionen, was selbst ein klarer Verstoß gegen das JCPOA ist, zeigt, dass der neue Präsident effektiv Trumps „Maximaldruck“-Strategie übernommen hat und dass er beabsichtigt, dies zu seinem Vorteil gegenüber dem Iran zu nutzen. Für den Iran ist Biden also schon jetzt nicht anders als Trump. Auch der Kandidat Biden dachte anders über den „maximalen Druck“, als er sagte, die jüngsten Entwicklungen hätten „bewiesen, dass Trumps Iran-Politik ein gefährlicher Fehlschlag ist“. Bei den Vereinten Nationen konnte Trump keinen einzigen der engsten Verbündeten Amerikas für eine Verlängerung des UN-Waffenembargos gegen den Iran gewinnen. Als Nächstes versuchte Trump, die UN-Sanktionen gegen den Iran einseitig wieder einzuführen, nur damit sich praktisch alle Mitglieder des UN-Sicherheitsrats einig waren, um seinen Schachzug abzulehnen.“ Biden, der Präsident, ist jedoch der Meinung, dass es keine gute Idee ist, dass die USA zur vollständigen Einhaltung zurückkehren, und dass der Iran, der vor der Verhängung der US-Sanktionen nicht ein einziges Mal gegen das Abkommen verstoßen hat, zur vollständigen Einhaltung zurückkehren muss. Es ist daher kaum zu leugnen, dass eine solche Position nur eingenommen werden kann, um ein ohnehin schon kompliziertes Szenario unnötig zu verkomplizieren. […]“
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2a)
The Fallout of the US-Iran Confrontation for Russia: Revisiting Factors in Moscow’s Calculus
Von Abdolrasool Divsallar, Pjotr Kortunow
Bericht des Russian International Affairs Council (RIAC) und des Middle East Directions Programme des EUI Robert Schuman Centre for Advanced Studies
„[…] Dieses Papier versucht, die Kosten-Nutzen-Kalküle zu untersuchen, die Moskaus Entscheidungen in einem US-Iran-Kriegsszenario antreiben würden. Im ersten Abschnitt analysieren wir die möglichen Vorteile, die Moskau aus einem offenen Konflikt zwischen den USA und Teheran ziehen könnte, während wir im zweiten Abschnitt die Nachteile eines solchen Szenarios für russische Interessen betrachten. Das Papier analysiert die Implikationen dieser Vorteile und Kosten für die russische Nahostpolitik. Wir argumentieren, dass die Verluste Moskaus in einem solchen Krieg eine Bedrohung für Russlands Kerninteressen im Nahen Osten darstellen würden und daher wahrscheinlich der Schlüsselfaktor ist, der die russische Reaktionsstrategie bestimmt.“
2b)
Einschätzung des iranischen Bedrohungspotentials für die UAE
Von Kristian Alexander
„[…] Aus Sicht der iranischen Regierung wäre jeder Krieg mit einem fremden Land – insbesondere mit einem, das ein enger Partner der USA und selbst militärisch stark ist – zum jetzigen Zeitpunkt verheerend. Es ist klar, dass die iranische Regierung zwar beabsichtigt, weiterhin nichtstaatliche Akteure im gesamten Nahen Osten zu sponsern, um ihre strategischen Ziele voranzutreiben, aber nicht an einem umfassenden Krieg interessiert ist. Die Ergebnisse einer Studie aus dem Jahr 2010 gelten auch heute noch und werden von den meisten Analysten geteilt. „Die iranische Militärdoktrin ist in erster Linie defensiv ausgerichtet und basiert auf der Abschreckung von vermeintlichen Gegnern.“ [22] Der Iran wird sich sehr wahrscheinlich auf seine Stellvertreter-Verbündeten (die libanesische Hisbollah, die afghanische Fatemiyoun-Division usw.) verlassen, um seine Macht zu projizieren und andere davon abzuhalten, sein Territorium anzugreifen. Der Iran wird sich auf Subversion, Täuschung und verdeckte Operationen gegen seine vermeintlichen Gegner einlassen, da dies kostengünstige und ertragreiche Strategien sind [23]. Die iranische Führung kann nicht durch direkte Konfrontation gegen ihre regionalen Widersacher und darüber hinaus erfolgreich sein, sondern muss einen indirekteren Ansatz wählen, indem sie Verwirrung und Desinformation über ihre Fähigkeiten und wahren Absichten schafft.“
2c)
Die Sicherheitsherausforderungen der Biden-Administration am Golf
Von Anthony H. Cordesman
Das Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS)
https://www.csis.org/analysis/biden-administrations-security-challenges-gulf
„Die USA müssen ihre Sicherheitsbemühungen am Persischen/Arabischen Golf und im Nahen Osten grundlegend ändern. Die USA haben in den letzten vier Jahren mehr zur Destabilisierung der Sicherheit am Golf beigetragen, als dass sie eine stabile Struktur der Abschreckung und Verteidigung aufgebaut hätten. Gleichzeitig hat sich die Bedrohung in der Region weit über extremistische Gruppen wie ISIS und frühere Einschätzungen von Irans Atomwaffenbestrebungen hinaus entwickelt. Wenn es der Biden-Administration gelingen soll, eine neue Struktur der Abschreckung und Verteidigung in der Golfregion zu schaffen, muss sie über Extremismus und Themen wie den israelisch-palästinensischen Friedensprozess hinausblicken – so wichtig diese auch sind. Sie muss ihre Sicherheitspartnerschaften mit den arabischen Staaten wieder aufbauen und stärken und eine breite Palette neuer Sicherheitsfragen angehen. Es gibt keine einfachen, „guten“ oder simplen Lösungen für diese Herausforderungen, und viele werden Jahre geduldiger Bemühungen erfordern, die nur darauf abzielen, die damit verbundenen Probleme einzudämmen, nicht aber, sie zu lösen. Die USA haben jedoch eine breite Palette von Optionen, und sie können in vielen Bereichen Fortschritte machen. Es gibt noch viel, worauf man aufbauen kann, selbst wenn die Biden-Administration schnell und konsequent handelt, um die ganze Bandbreite der Herausforderungen anzugehen. […]“
2d)
Warum Israel der ‚arabischen Nato‘ des Pentagons beitritt
Von Jonathan Cook
https://www.middleeasteye.net/opinion/why-israel-joining-pentagon-arab-nato
„Israels Aufnahme in Centcom wird der palästinensischen Sache weiter schaden, einen Keil zwischen die arabischen Staaten treiben und den Druck auf den Iran erhöhen. […]“
„[…] Es wird die US-Sicherheitsinteressen in der Region noch stärker mit denen Israels in Einklang bringen, auf Kosten seiner arabischen Nachbarn. Es wird Israels fortgesetzte Bemühungen unterstützen, die nationalen Ambitionen der Palästinenser zu unterdrücken, wobei viele arabische Staaten entweder explizit oder implizit kooperieren. Sie wird die politischen Spannungen innerhalb des Blocks der arabischen Staaten verschärfen und ihn weiter schwächen. Und es wird helfen, Druck auf widerspenstige arabische Staaten aufzubauen, sich dem breiteren Konsens gegen Israels einzigen verbleibenden bedeutenden regionalen Feind anzuschließen: den Iran.
Es ist bezeichnend, dass Washingtons langjährige Besorgnis darüber, dass Israels Präsenz im Centcom die US-Beziehungen zu den arabischen Staaten schädigen könnte, offenbar verflogen ist. […]“
2e)
Russland und Iran in Syrien und darüber hinaus: Zukünftige Herausforderungen
Von Andrey Kortunov, Aleksey Khlebnikov, Mehdi Sanaei, Mahmood Shoori
RusslandArbeitspapier #59/2020
RIAC und das Institut für Iran-Eurasien-Studien
„Ziel dieses Papiers ist es, die Dreh- und Angelpunkte der Krisen im Nahen Osten zu analysieren und zu untersuchen, inwieweit sich die Interessen Moskaus und Teherans überschneiden oder widersprechen. Es werden einige der Schlüsselfragen der politischen Situation in der Region bewertet, wie die Situation in Idlib, die Aussichten auf einen politischen Prozess in Syrien, die Rolle Israels in der Zukunft der Region, der Weg zum Wiederaufbau Syriens und die Auswirkungen der US-Politik auf die entstehende neue Ordnung im Nahen Osten. Sowohl Russland als auch die Islamische Republik Iran betrachten sich gegenseitig als notwendige Bestandteile der regionalen Architektur, die sie sich für den Nahen Osten vorstellen. Der Beitrag versucht, die Ansichten Moskaus und Teherans zu diesen Fragen zu beleuchten.“
2f)
Westliche Geheimdienst- und Daesh-Chefs treffen sich, um Zukunftspläne zu koordinieren: Sputnik
Von Presse TV
13 Februar 13, 2021
„Westliche Geheimdienste und die Takfiri-Terrorgruppe Daesh haben sich nach einer Reihe von Treffen darauf geeinigt, Terroranschläge im kriegszerstörten Syrien durchzuführen, wie eine informierte Medienquelle berichtet. An den Treffen, die seit Anfang des Jahres stattfanden, hätten Feldführer von Daesh und anderen Terrorgruppen sowie Vertreter der Sicherheitsdienste der USA, Frankreichs, Großbritanniens und einer Reihe regionaler Länder in Syriens südlicher al-Tanf-Region teilgenommen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Sputnik unter Berufung auf die Quelle am Freitag in einem Bericht. In ihren Sitzungen, sie diskutiert „Intensivierung der Angriffe auf syrische Regierungstruppen und russische Militärbasen in Syrien“ und was sie behaupteten, bewaffnete Gruppen loyal zum Iran zu sein, sagte die Quelle. „Christliche Kirchen, Moscheen und Gebetsstätten für verschiedene Sekten wurden in die Liste der Ziele aufgenommen“, zitierte die Nachrichtenagentur Sputnik die Medienquelle. „Im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen über die Koordinierung von Aktionen sollen die Terrorgruppen mit Finanzmitteln, Technologien, Munition und modernen Waffensystemen versorgt werden.“ Die Quelle sagte, dass Daesh-Terroristen, die aus dem Irak verlegt und aus Gefängnissen und temporären Gefangenenlagern in den kurdisch kontrollierten Gebieten westlich des Euphrat entlassen werden, „ein spezielles Training unter der Aufsicht amerikanischer Streitkräfte durchlaufen und für Angriffe“ gegen die angegebenen Ziele eingesetzt werden sollen. […]“
2g)
Der Golf und die Fähigkeiten des Iran zur asymmetrischen Kriegsführung
Von Anthony H. Cordesman
Das Zentrum für strategische und internationale Studien (CSIS)
https://www.csis.org/analysis/gulf-and-irans-capabilities-asymmetric-warfare
„[…] Diese Analyse konzentriert sich sowohl auf die allgemeinen Fähigkeiten des Irans zur asymmetrischen Kriegsführung als auch auf das allgemeine militärische Gleichgewicht am Golf – einschließlich der Streitkräfte der USA und der arabischen Golfstaaten. Sie bietet eine breite Palette von Karten, Diagrammen und Tabellen, um Schlüsselaspekte der iranischen Fähigkeiten und des regionalen Gleichgewichts zu veranschaulichen. Es betrachtet Irans gesamten Streitkräftemix, anstatt sich auf die Quds-Truppe zu konzentrieren, und stützt sich auf eine Vielzahl externer Quellen, um die Bandbreite unterschiedlicher Expertenmeinungen zu veranschaulichen – einschließlich der Arbeit des IISS, des SIPRI, der Arbeit des CSIS Missile Defense Project sowie Material aus anderen Think Tanks und wichtigen Nachrichtenberichten. […]“
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3a)
Flugzeug mit iranischem Raffineriematerial landet in Venezuela
Ein Flugzeug mit iranischen Katalysatoren ist in Venezuela gelandet, um den Ölraffinerien in dem südamerikanischen Land inmitten einer Treibstoffkrise auf die Sprünge zu helfen, so ein Bericht.
Von dem Iran-Projekt
„[…] Das Flugzeug war mit Katalysatoren beladen, die für die staatliche Ölgesellschaft Petroleos de Venezuela (PDVSA) bestimmt waren, sagten die drei Personen, die unter der Bedingung der Anonymität sprachen, und fügten hinzu, dass mehr als ein Dutzend weiterer ähnlicher Flüge erwartet werden. Letztes Jahr schickte der Iran mehr als ein Dutzend Flüge, um die Wiederinbetriebnahme der 310.000 bpd Cardon-Raffinerie zu unterstützen und die akute Benzinknappheit in Venezuela zu lindern. Außerdem schickte der Iran drei Flotten von Schiffen mit Treibstoff in den lateinamerikanischen Staat. […]“
3b)
USA verkaufen über eine Million Barrel beschlagnahmten iranischen Treibstoffs, der für Venezuela bestimmt ist
https://www.rt.com/business/515224-us-sells-seized-iranian-fuel/
„Die Vereinigten Staaten haben mehr als eine Million Barrel iranischen Treibstoffs verkauft, der im Rahmen ihres Sanktionsprogramms im vergangenen Jahr beschlagnahmt wurde, berichtete Reuters am Donnerstag unter Berufung auf das US-Justizministerium. […]“
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Edi Maurer29.500 Abonnenten„Die Sakramente sind alle heidnischen Ursprungs…Der Katholizismus ist die absolute Verfälschung der Religion, die Jesus gemeint hat, https://www.youtube.com/watch?v=BxCOQPyn5LU&feature=share
Konstantin Wecker: „Gestern haben sie den Willy erschlogen“ Willy 2021 https://www.youtube.com/watch?v=EKfPCxJMN4s