Drei Prinzipien

Stand 16.1.

Bitte bei mehr Interesse die Links anklicken

Drei Prinzipien sind für die Menschheit von äußerster Wichtigkeit

Weltfrieden, eine gesunde Umwelt und ein gutes Leben für alle

(siehe IPPNW-Dreieck von Bernard Lown, dem Erfinder des Defibrillators)

Zuerst ein Aufschrei von Greta Thunberg, einer 15-jährigen aus Schweden : „Unsere Gesellschaft wird geopfert für sehr wenig Leute, die enorm viel Geld verdienen. Sie sagen, sie lieben ihre Kinder. Dennoch stehlen sie deren Zukunft vor deren Augen! Man kann auf eine Krise nur sinnvoll regieren, wenn man sie als Krise behandelt und die Notbremse zieht!“

1. Frieden ist die notwendige Basis     

   (z.B. Manifestjährliches Erinnern)  für das Überleben, die Voraussetzung für die Umwelterhaltung und die soziale Existenz. Er wird zerstört durch die ungeheuren Rüstungsausgaben   für den Machtpoker der Politiker und ihrer Hintermänner.

(z.B. Link1 und 2.Es müssen daher viel mehr Kriegshindernisse eingerichtet werden: Es sollten Friedensräte (z.B. http://www.crisis-prevention.info/auf UN-Ebene., auf Regionaler und Staatenebene geben, die alle in der Lage sein müssen, ein Veto gegenüber Kriegen einzulegen. Die Staaten müssen ihr Militär abschaffen. Allein die UN darf ein Monopol für ein minimales Militär haben, das ihr von den Regionen finanziert wird, und das gegen irgendwelche verrückten „Kellerkriegswaffenproduzenten“ eingesetzt werden kann.

2. Das zweite notwendige Prinzip ist eine intakte Umwelt  

(z.B. sfvÖkoplattform). Dafür sind weltweite Absprachen in der UN für das Erreichen einer  Kreislaufwirtschaft  notwendig. Die Prinzipien sind schon bekannt und durchführbar, wir müssen sie nur durchsetzen und perfektionieren. Wenn die Menschheit gemeinsam handelt, sind alle Probleme, auch die der Klimaerwärmung, lösbar. (Dazu auch Josef Fell…)

3. Das dritte Prinzip ist die soziale Versorgung. 

Es ist eine gute weltweite Versorgung in Ernährung und Wohnen nötig. Eine gute lebenslange Bildung für jeden ist anzustreben für eine optimale Entwicklung der Menschheit. Uns erscheint ein stabiler, aber freundschaftlicher Wettbewerb bei Unterstützung der wirtschaftlich Schwachen und die Zusammenarbeit in Politik und Wirtschaft zwischen den Staaten sinnvoll. Andererseits sollten im Sinne eines friedlichen Zusammenlebens der Menschheit die „starken“ Staaten die wirtschaftlich „schwachen“ Staaten unterstützen. (z.B. mit einem globalen Marshallplan  ) Die Menschheit ist schon jetzt reich genug und sie wird durch ihren Erfindungsreichtum immer reicher. Diesen Reichtum verschwenden die Mächtigen und Superreichen rücksichtslos zum Schaden von Umwelt und Versorgung. Die Einkommensverteilung fast aller Staaten ist zu sehr zur Reichenseite  hin verschoben. Das ist sehr schädlich.

Diese drei Prinzipien müssen unsere Völker beherzigen. Sie hängen über die Finanzen zusammen: Durch die ungeheure Verschwendung der Ressourcen, die durch die Rüstung für eine Scheinsicherheit rausgeworfen werden (in Wirklichkeit für die Aufrechterhaltung der Dominanz der „westlichen Wertegemeinschaft“ über den Süden). Bei einem Verbot aller Angriffswaffensysteme (nach den Biologischen und Chemischen und Landminen und Streubomben) würden bei einer Erlaubnis nur noch von Verteidigungswaffen (und einer UN Institution, die über die Waffengattungen wacht) ungeheuer viel  Geld für Umwelt und Soziales frei werden. 

Die gegenwärtige UN-Staatenorganisation halten wir im Prinzip für richtig und ausbaufähig: Hin zu einem weltweiten föderalen System von Gemeinden über Länder, Staaten und Regionen (wie Europa) mit der UN als zentraler politischer Organisation für wichtige Absprachen der Menschheit. Allerdings müssen extrem wichtige demokratische innenpolitische Korrekturen angestrebt werden  (z.B. Mausfeld und IALANA).

Für wichtig halten wir auch ein weltweites föderales System von Gemeinden über Länder, Staaten und Regionen (wie Europa) mit der UN als zentrale politische Organisation für wichtige Absprachen der Menschheit.

BS Friedensgruppe Bettina, Reinhard, Brigitte, Michael und Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513, helmut_kaess@web.de, http://www.helmutkaess.de/Wordpress/
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„Aufstehen“, Diskussionveranstaltung mit Prof. Dr. Ekkehard Lieberam

„Aufstehen“ mit Prof. Dr. Ekkehard Lieberam, 5.12.18, einem Linkenpolitiker, der in der anfangs in der KPD, dann in der SPD, dann in der PDS und dann natürlich in der Linkspartei war.

Etwa 35 Personen

Es gibt einen nervenden Glaubenskrieg um Sahra. Dabei geht es doch um eine Chance, und ein Experiment. Die sah er am Anfang sehr positiv. Aber es kann auch schief gehen, es geht um eine Massenbewegung gegen die neoliberale Politik.

Ob wir etwas daraus machen, ist die Frage. Die Linkspartei ist eher hemmend als mobilisierend. Lehrmeister ist die Geschichte, es geht um Neoliberalismus und Kriegsgefahr. Falls es scheitert, müssten wir notfalls noch mal was Ähnliches machen.

Wichtig ist die Wahrung der natürlichen Lebensgrundlagen.

Zurzeit gibt es 175000 Unterstützer, davon 3/4 parteilos. Auch in der SPD gibt es eine unterstützende Gruppe. In der Linkspartei gibt es besonders an der Basis auch eine Gruppe von Unterstützern, aber die Spitzen aller Parteien sind auf Distanz.

Es gab Demonstrationen der Aufstehbewegung in Dortmund, Hamburg, Leipzig, dort bis zu 1000 Teilnehmer. In Leipzig lag es daran, dass dort die Spitze der Linkspartei dies unterstützte. Wir müssen eine strategische Partnerschaft erreichen. Er ist gegen die Sammlungsbewegung als eine eigene Partei, dagegen für eine starke öffentliche Bewegung, mit einem bundesweiten Zentrum für die politische Schlagkraft.

Er war auch acht Jahre für die PDS im Bundestag und hat viel auf und ab erlebt. Zurzeit gibt es anhaltende Kontroversen in der Linkspartei, eine Führungskrise mit zur Zeit einer Doppelherrschaft, einerseits mit Riexinger und Kipping mit etwa 70% Unterstützung für ihre Gruppe, andererseits die Fraktion, wo vermutlich ein „Parteistreich“ angedacht war, wofür 35 Abgeordnete für eine Absetzung von Sahra gebraucht würden, aber es steht dort 55 zu 45% für Sahra. Es ist ein nerviger Glaubenskrieg mit der (weitverbreiteten) Einstellung, wir die Guten und dort die Bösen. Dies zeigte sich auf dem Leipziger Parteitag mit systematischen  Angriffen, „Du hast Schlimmes gemacht, bekenne das endlich“. Dies wurde von der Hälfte des Parteitages zurückgewiesen, aber praktisch dominierte die andere Hälfte. Zurzeit gibt es eine Milderung des Nerven- und Glaubenskrieges, einen Burgfrieden bis zu den Europawahlen. Es ist eine sehr unglückliche Auseinandersetzung, mit Unterstellungen und Beleidigungen. Er schreibt an einem Buch: Am Krankenbett der Linkspartei.

Katja brachte sich nach Leipzig ihre eigenen Claqueure mit. Die Auseinandersetzung ist nicht völlig irrational, aber stark irrational überlagert.

Diana Frielingshaus (?) sagte: beide Flügel seinen regierungsfähig, seine, Lieberams Meinung: Der Kipping Flügel sagt, wenn es rechnerisch möglich ist, bilden wir eine „2rg“ (?) Regierung, Sahra Wagenknecht sagt, wir streben eine linke Regierung an, aber nur mit Druck von der Straße, wenn wirklich durchgreifende Reformen möglich sind. Sahra Wagenknecht wird von den marxistischen Genossen unterstützt.

Uwe Calve sagte in der Jungen Welt, es gehe um Respekt statt Hochmut, aber rechts davon war eine böse Karikatur: Eine rote Tasse mit tiefbraunem Inhalt, darunter stand: „aufgestanden“ mit einem verleumderischen und geschmacklosen Artikel von Michael Zock.

Die Parteiführung ging nicht dagegen vor!!! Sie sollte die politische Intelligenz dafür haben! In der Linkspartei sind nur 4% gegen „aufstehen“, in der Parteiführung ist der Anteil viel höher. Der Theoretiker Agnoli sagte, Parteien seien sehr effizient, um wirkliche Demokratie niederzuhalten.

Diskussion:

F: es gibt eine ideologische Krise, heutzutage gibt es das sogenannte „Postmoderne Wissen“, wozu Kipping und die Grünen neigen. Bernd Stegemann schrieb dazu: „die Moralfalle“

Ich sprach folgendes an:

  1. Michael Schmidt Salomon schrieb das Buch: „Die Grenzen der Toleranz“: wir leben im Zeitalter des „Empörialismus“, man bildet eine sich über andere empörende Gruppe und spricht nicht mit der anderen Gruppe. Es sei nötig, mit allen zu sprechen.
  2. Die Spaltung der Linken ist ein Grund für ihre Schwäche. Ich sehe Einflüsse auch durch Einwirkungen der sogenannten Eliten und Medien.
  3. Mit den Auseinandersetzungen um Sahra Wagenknecht sehe ich einen Zusammenhang mit  dem genossen Lederer in Berlin mit seinem Kampf gegen KenFM.
  4. zum dramatisch wichtigen Thema Frieden: Ich war gerade auf dem Friedensratschlag, dort wurde gesagt: Angesichts der immensen Natoüberlegenheit ist Abrüsten das Gebot der Stunde… Dazu liegen Blätter aus

F: was in der Linken los, Aufstehe hat einen guten Gründungsaufruf, stellen wir die Gemeinsamkeiten in den Mittelpunkt, wir lernen im Vorwärtsgehen,

F: Hinter den Erfolgen nach dem ersten Weltkrieg standen die Forderungen: Frieden, Umwelt, und Soziales, heute gibt es die Stimmung: Man kann ja doch nichts machen. Aber man muss Organisationsformen entwickeln und die richtigen, einfachen Forderungen stellen…

Lieberam: Man muss wieder die Klasse zum Akteur zu machen, eine Gegenöffentlichkeit entwickeln. Die spontane Bewegung zu Protesten ist mehr geworden. Wir brauchen ein politisches Zentrum wie die Apo mit Dutschke…

F: die 2% Forderung ist eine Katastrophe, ich war auf Friedensratschlag. Es geht um die soziale Frage…

F: von der Gewerkschaft, in der Novemberrevolution ging es um Frieden, Brot und Freiheit, das brachte die Massen in Bewegung, in Betrieben waren es die Obleute, nicht die Parteien. Dies erschuf die Rätebewegung, es gab sogar Beamtenräte. Alle Räte bedeutete eine direkte Demokratie. Ein anderes Beispiel. Es gab Leute, die lebten sechs Jahre im Baumhaus, und die wurden geräumt, aber dann sind 50.000 Leute dorthin gegangen. Wir müssen miteinander reden, ich habe meine Erfahrung aus den Streiks, wir müssen aus Kämpfen lernen.

F: die Bewegung aufstehen geht weit über die Linke hinaus, man muss sorgsam mit ihr umgehen, wir müssen aktiv werden…

F: Von Kretschmer wurde Abbitte von seiner maoistischen Vergangenheit verlangt und das war die Voraussetzung für seinen gegenwärtigen Erfolg…

Dann wies ich noch auf Folgendes hin:

  1. die Arbeit von Lobby Control und Abgeordnetenwatch, um den Parlamentarismus zu verbessern, da im Moment noch keine Rückkehr zum Rätewesen zu erwarten ist.
  2. Der Gründungaufruf ist eine Basis von „Aufstehen“, aber es gibt bei diesem auch einen interessanten Vorschlag: bis März ein Programm zu entwickeln, mit Hilfe von Polis,
  3. und jetzt noch eine heisses Thema, wegen der ich schon zweimal aus dem internen Verteiler der Linken geworfen worden bin im Sinne von Michael Schmidt Salomon:

Die AfD ist ein Beispiel der Verteufelung der AfD als Partei. Das nutzt aber den Herrschenden. Schmidt-Salomon fordert, man muss alles ansehen und mit allen sprechen. Dabei kann man versuchen, die Faschisierung zu verhindern… und kann in einzelne Aspekten auch mit deren Unterstützung parlamentarische Erfolg erreichen.

  1. Zu Robert:Aufstehen“ Stammtische , morgen in „la dolce Sosta“ 19:00, und das nächste Monatstreffen 31.1. Brunsviga, hier, 19:00

F: Rügemer wurde nach Braunschweig eingeladen und wegen Antisemitismus ausgeladen, das bedeute den Antideutschen nachzugeben…

Lieberam: Wir müsse etwas von der Kraft der Novemberrevolution zurückgewinnen, es geht darum, das nächste Ziel ins Auge zu fassen, wir müssen erst mal eine Gegenöffentlichkeit schaffen.

Helmut Käss

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45 min Vortrag,

Aufstehen! – linke Chance und politisches Großexperiment

„Ein Aufbruch für einen politischen Richtungswechsel und noch mehr der Kampf für einen tatsächlichen politischen Wechsel verlangen nach einer neuen außerparlamentarischen Opposition auf offener politischer Bühne. Spekulationen darüber, was da alles schieflaufen kann, bringen nichts.

Die linke Sammlungsbewegung geht in die richtige Richtung. Es gilt der Satz von Rosa Luxemburg: ‚Die Geschichte ist immer die größte Lehrmeisterin der Politik’“   (Ekkehard Lieberam, marxistische Blätter 6/2018)

Vortrag und Diskussion mit:

Prof. Dr. Ekkehard Lieberam

gebürtiger Braunschweiger, Vorsitzender des marxistischen Forums Sachsen in der Linkspartei, Professor für Staatstheorie und Verfassungsrecht

am Mittwoch, 5. Dezember 2018, 19 Uhr

Brunsviga, Karlstraße, Braunschweig

Veranstalter: DKP Braunschweig

 

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„Weltformel“

Ihr Lieben

Ich nutze Euch als Beobachter meiner Ideen für meine Vorstellung einer kurzen These.  Diese umfasst höchstens zwei Seiten, viel besser nur eine halbe Seite, und dient der Mobilisation der Menschen aus ihrer Lethargie, was das Erreichen von deutlich mehr menschlichen Glück angeht. Die Idee ist, eine kurze These mit Links für die Belege für die Richtigkeit und Seriosität. Bisher habe ich „meine“ Thesen geschrieben, aber ich möchte gerne „unsere“ Thesen schreiben und würde das sofort tun, wenn sich erst mal ein zweiter Unterstützer gefunden hat. Diese Thesen sollten immer wieder überarbeitet werden, später mit „version 01“ u.s.w. …. Ich hoffe auf inhaltliche und formale und auf die Wirkung gerichtete Kommentare-

Letzte Version

Bisherige Erklärungen in dieser Richtung sind auf meiner Homepage: „Willkommen“ http://helmutkaess.de/Wordpress/?page_id=1014, und hier: http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=5853 und hier:

http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=3800 und hier: http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=923

Aber das führt vielleicht zu weit, deswegen kleiner…

HG  Helmut

Versuch einer „Weltformel“:

Mit einer kurzen Anleitung, wie die Menschheit überwiegend glücklich werden kann. Die solide Basis von der Zukunft muss gemäß „dem Manifest“ der Frieden sein.

Dafür zielführend ist die Wutrede von Greta Thunberg (gesprochen Grieta Thinbay)

Der gegenwärtige Reichtum der Menschheit ist das Resultat von vielen, vielen angewandten Erfindungen. (s.a. Ulrike Herrmann: ) Das sollte sicher noch einige hundert Jahre so weitergehen.

Zum Thema WAS BRINGT DIE ZUKUNFT? „DIE WELT IM JAHR 2050“  sagt PROF. FRANZ-JOSEF RADERMACHER drei Entwicklungsmöglichkeiten voraus. Es könnte nicht nur Europa und dem reichen Norden, sondern der ganzen Menschheit gut gehen. Das ist möglich, aber s.E. unwahrscheinlich. Deutlich wahrscheinlicher sei eine „Brasilianisierung“ der Menschheit, wenig Superreiche und viele Arme, z.B. ohne Heizung. Und möglich seien drittens auch ökologische Katastrophen wie die Klimaerwärmung mit Massensterben (meine Bemerkung: auch ein finaler Krieg).

Das halte ich für richtig und führt zu meinem Aufschrei: Ich will die gute Lösung: Dafür sollten wir erst mal das Militär kräftigst reduzieren und die Menschheit auf hohen Erfindungsreichtum trimmen, und viele Institute und Konzerne gründen, die die Erfindungen umsetzen. Wir werden durch die Erfindungen immer reicher. Schon jetzt ist enormer Reichtum vorhanden, aber es wird viel zu viel für das Militär und harte Konkurrenz und Machtspiele verschwendet. Bisher wurde die Erfindungen überwiegen durch den Staat, aber die Anwendungen wesentlich auch durch den Kapitalismus organisiert, aber auch das kann auch ganz überwiegend durch die Staaten organisiert werden. Der Staat muss für einen sozialen Mindeststandard sorgen und lebenslange Bildungsmöglichkeiten für jedermann. Jeder, auch im globalen Süden, muss die gleichen Chancen bekommen und optimal gefördert werden. Zum Beispiel durch Staatliche und Private Gesellschaften. Es sei denn, es gibt natürliche Monopole, wie die Krankenhäuser und die Wasserversorgung, die sollten überwiegend staatlich oder genossenschaftlich sein.

Und die Staaten sollten friedlich untereinander konkurrieren, aber auch freundschaftlich verbunden sein und sich gegenseitig helfen. Der Staat muss auch durch UN-Verträge gestützt durch entsprechende Umweltbestimmungen dafür sorgen, dass zügig eine weitgehende Kreislaufwirtschaft entsteht.

Alle Staaten, die noch keine entwickelte Industrie haben, haben das Recht, Zölle zum Schutz ihrer Industrie zu erheben.

Die politische Ordnung stellen wir uns „welt-föderalistisch“ vor: Jeweils möglichst weitgehende Entscheidungen nach unten. Mit der Struktur: Gemeinden, Großgemeinden, Länder, Staaten, Regionen wie Europa, UN.

Die UN sollte die einzige Organisation sein, die ein Notfallmilitär haben darf, das ihr von den Staaten und Regionen gestellt wird, aber durch UN-Generäle geleitet. Ansonsten dürfen die Staaten nur Grenzsicherungs- und technische Hilfsdienste haben, um für Katastrophen gewappnet zu sein.

Dr. med. Helmut Käss
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513, helmut_kaess@web.de  , http://www.helmutkaess.de/Wordpress/

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Rathaus Aktion „Würde statt Waffen“

Rathaus Aktion „Würde statt Waffen“ -> am Mo, den 19.11.18

Wir trafen uns im X-Trend und besprachen die Aspekte der geplanten Aktion

Teilnehmer: Bettina und Reinhard Schmitz, Mohtashim Burkhari, Rainer Hanke und ich.

Um 15:00 gingen wir ins Rathaus, zuerst zur CDU, sprachen mit einer netten Sekretärin, die unser Schreiben entgegennahm und versprach, es weiterzuleiten.

Dann gingen wir in die Räume der SPD und sprachen mit Herrn Koppelmann, der sehr interessiert war, mit uns länger diskutierte, wobei Reinhard mit seinem Maßband und seinen Jemenbildern Eindruck machte.

Danach gingen wir kurz zu den Linken, dann weiter zu den Grünen. Dort diskutierten wir lange mit Barbara Schulze und einem jungen Grünen, der in der Einschätzung von Russland sehr anderer Ansicht war. Auffallend war hier der sich hinsichtlich der Ukraine verfestigte „Mainstream“.

Zur Erinnerung: Am 20.01.1991 gab es eine Krimabstimmung über eine autonome Krim -> 94% stimmten dafür. Am 04.09.1991 kam die Erklärung souverän innerhalb der Sowjetunion zu sein. Am 02.04.1992 kam das Gesetz über die weitgehende Autonomie. Nach dem Vertrag war die Krim mit der Ukraine nur für die Außen-, Verteidigungs- und Währungspolitik verbunden. Alles andere war autonom.
Am 17.05.1995 hat die Ukraine einseitig die Krim besetzt, nach Aufhebung der Autonomie kam es zur Annexion der Krim durch die Ukraine. Darauf folgende Unruhen und Proteste sorgten ab dem 25.08.1995 für ein teilweises Zurückdrehen der einseitig erzwungenen Maßnahmen. Mit dem Referendum vom 16.03.2014 erfolgte die Sezession von der Ukraine, was nationalem Recht, aber nicht dem Völkerrecht widersprach. Im Völkerrecht gibt es, lt. Den Haag, dem Völkerrechtler Joseph Jaffe 26.07.2010 kein Verbot für Unabhängigkeitserklärungen. Außerdem gilt nach der UN-Charta Artikel 1 Absatz 2 das Selbstbestimmungsrecht der Völker, -nicht der Staaten-. Das ist in der Grundlage der Beziehungen zwischen den Staaten geregelt, in den Menschenrechten von 1966 Artikel 1. Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung Nach dem von allen Ländern zugestimmten Friedens Akt von 1970 der Vereinten Nationen ist jeder Staat verpflichtet, wenn die Abstimmung aus dem Staat, von dem aus sezidiert werden soll, unterdrückt wird, dies zu unterstützen.  -> Putin hatte also nicht mal eine Wahl bei der Krimaufnahme.
Nach der Ukrainischen Verfassung kann ein Präsident mit 75% abgewählt werden.
Erreicht wurden bei der Abstimmung nur 72%, damit gab es hier einen Staatsstreich.
Die ukrainische Führung hatte dann im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem Staatsstreich im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit verkündet hatten.)

Wie gesagt eine Auseinandersetzung über diese Themen konnten nicht einmal im Ansatz vorgenommen werden.

Die FDP fanden wir nicht, wohl aber die AfD, die ein Stockwerk höher angesiedelt war. Das war eine Überraschung: Mit Mirco Hanker diskutierten wir sehr lange, tiefgründig und auf vielen Gebieten gar nicht so kontrovers. Zu jedem der vielen angesprochenen Themen gab es eine fundierte Meinung.
Er hatte erstaunlich ähnliche Ansichten zur allgemeinen Weltlage, zur den Finanzkrisen und zur schädlichen Wirkung des Neoliberalismus. Wir müssen eben doch mit „den Gegnern“ reden, an gemeinsamen Ansichten auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln arbeiten.
Eine Abrüstung war für die AfD kein Thema, Frieden schon.

Wichtig ist es eben, alle Argumente anzuhören und auf diese einzugehen. Diese Problematik ist im Film Paradogma (2018) von Marijn Poels meisterhaft beschrieben.

Helmut Käss und Reinhard Schmidt

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Entwurf einer Aufforderung an Parlamentarier

Sehr geehrte Parlamentarier der CDU

In dieser Woche, u.W. am Mittwoch, soll über eine Erhöhung der Rüstungsausgaben entschieden werden.

2017 gab die Nato nach den Zahlen von SIPRI 900 Milliarden US-Dollar für die Rüstung aus, das ist mehr als das 13-fache gegenüber Russland mit „nur“ 66 Milliarden US-Dollar. Da die Aufrüstung überwiegend mit der Aggressivität Russlands begründet wird und da andererseits die Rüstung nach Ansicht auch von Helmut Kohl und nach Ansicht der Friedensbewegung wenig mit Sicherheit zu tun hat, sondern eher mit Kriegsgefahr, ist dies ein Grund, die Rüstung im Sinne des GG auf die reine Landesverteidigung zu begrenzen (neben vielleicht einigen Einheiten für die UN, aber dann unter deren Kommando) und im Sinne der zur Zeit 120.000 Unterschriften für „Abrüsten statt Aufrüsten“ die Ausgaben zu vermindern statt zu erhöhen.  Helmut  Kohl hatte sehr erfolgreich auf persönliche Freundschaften mit Regierungschefs gesetzt.  https://abruesten.jetzt/unterschriften/

In so vielen Bereichen fehlt selbst im reichen Deutschland das Geld, z.B. für ausreichende Förderung der ärmeren Jugend, für Renten, Gesundheitswesen und Entwicklung, um nur einige Punkte zu nennen, sodass die Verschwendung von Geld für das Militär schlimm ist. Deutschland ist bekanntlich „nur von Freunden umgeben“ und auch Russland möchte erstaunlicherweise immer noch unser Freund sein, sodass wir mehr Bemühungen in die Pflege der Freundschaft statt in Drohgebärden investieren sollten, um dringend notwendige Energie für die gemeinsame Bewältigung der vielen Krisen zu haben: Klimaerwärmung, Finanzkrisen, Verlust der Biodiversität und von fruchtbaren Böden und anderen .

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Sehr geehrte Parlamentarier der SPD

In dieser Woche soll über eine Erhöhung der Rüstungsausgaben entschieden werden.

2017 gab die Nato nach den Zahlen von SIPRI 900 Milliarden US-Dollar für die Rüstung aus, das ist mehr als das 13-fache gegenüber Russland mit „nur“ 66 Milliarden US-Dollar. Da die Aufrüstung überwiegend mit der Aggressivität Russlands begründet wird und da andererseits die Rüstung nach Ansicht von Willy Brandt und nach Ansicht der Friedensbewegung wenig mit Sicherheit zu tun hat, sondern eher mit Kriegsgefahr, ist dies ein Grund, die Rüstung im Sinne des GG auf die reine Landesverteidigung zu begrenzen (neben vielleicht einigen Einheiten für die UN, aber dann unter deren Kommando) und im Sinne der zur Zeit 120.000 Unterschriften für „Abrüsten statt Aufrüsten“ die Ausgaben zu vermindern statt zu erhöhen. https://abruesten.jetzt/unterschriften/

In so vielen Bereichen fehlt selbst im reichen Deutschland das Geld, z.B. für ausreichende Förderung der ärmeren Jugend, für Renten, Gesundheitswesen und Entwicklung, um nur einige Punkte zu nennen, sodass die Verschwendung von Geld für das Militär schlimm ist. Deutschland ist bekanntlich „nur von Freunden umgeben“ und auch Russland möchte erstaunlicherweise immer noch unser Freund sein, sodass wir mehr Bemühungen in die Pflege der Freundschaft statt in Drohgebärden investieren sollten, um dringend notwendige Energie für die gemeinsame Bewältigung der vielen Krisen zu haben: Klimaerwärmung, Finanzkrisen, Verlust der Biodiversität und von fruchtbaren Böden und anderen .

In Braunschweig war am Montag eine Karikatur in der Braunschweiger Zeitung: Eine Titanic mit der Aufschrift SPD war „fröhlich (mit der Aufschrift Debattencamp) auf dem Weg zu einem Eisberg und damit zu ihrer Vernichtung. Die SPD muss nach unserer Überzeugung vor allem in zwei Gebieten wieder zu ihren Wurzeln zurück: Den Frieden wie Willy Brandt fördern, das heißt vertrauensbildende Maßnahmen und keine Drohgebärden sowie eine Verringerung des Reich/Armgegensatzes, das heißt progressive wirkungsvolle Vermögenssteuern ab etwa 1-2 Millionen und für große Vermögen deutlich höhere Erbschaftssteuern.

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Sehr geehrte Parlamentarier der Grünen

In dieser Woche soll über eine Erhöhung der Rüstungsausgaben entschieden werden.

2017 gab die Nato nach den Zahlen von SIPRI 900 Milliarden US-Dollar für die Rüstung aus, das ist mehr als das 13-fache gegenüber Russland mit „nur“ 66 Milliarden US-Dollar. Da die Aufrüstung überwiegend mit der Aggressivität Russlands begründet wird und da andererseits die Rüstung nach Ansicht von Willy Brandt und nach Ansicht der Friedensbewegung wenig mit Sicherheit zu tun hat, sondern eher mit Kriegsgefahr, ist dies ein Grund, die Rüstung im Sinne des GG auf die reine Landesverteidigung zu begrenzen (neben vielleicht einigen Einheiten für die UN; aber dann unter deren Kommando) und im Sinne der zur Zeit 120.000 Unterschriften für „Abrüsten statt Aufrüsten“ die Ausgaben zu vermindern statt zu erhöhen. https://abruesten.jetzt/unterschriften/

In so vielen Bereichen fehlt selbst im reichen Deutschland das Geld, z.B. für ausreichende Förderung der ärmeren Jugend, für Renten, Gesundheitswesen und Entwicklung, um nur einige Punkte zu nennen, sodass die Verschwendung von Geld für das Militär schlimm ist. Deutschland ist bekanntlich „nur von Freunden umgeben“ und auch Russland möchte erstaunlicherweise immer noch unser Freund sein, sodass wir mehr Bemühungen in die Pflege der Freundschaft statt in Drohgebärden investieren sollten, um dringend notwendige Energie für die gemeinsame Bewältigung der vielen Krisen zu haben: Klimaerwärmung, Finanzkrisen, Verlust der Biodiversität und von fruchtbaren Böden und anderen .

 

 

 

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Planung für Morgen

Am Montag planen „wir“ (jeder Teilnehmer ist willkommen) einen Besuch in den Parteizentralen von CDU und SPD, um Protest anzumelden und auf die über 100.000 Unterschriften „Abrüsten statt Aufrüsten“ hinzuweisen. Am Montagmorgen werde ich dort anrufen und danach Zeiten und Treffpunkt über Friedensbündnisverteiler und „Aufstehverteiler“ mitteilen. Ab 10.00 kann ich auch gern deshalb angerufen werden, Kontakt unter meiner Unterschrift.

Vielleicht sollten wir da auch Unterschriftslisten mitnehmen und die Menschen auffordern, auch zu unterschreiben.

Dafür noch heute ein Brief an die Parteizentralen in Braunschweig: Hier ein Entwurf für die SPD:

Brief an die Zentrale der Braunschweiger SPD

Sehr geehrte Braunschweiger Mitglieder der SPD

Wir sind als Friedensbewegung sehr beunruhigt. Kurzfristig haben wir uns entschlossen, dass wir heute Nachmittag mit einem oder mehreren Ihrer Vertreter sprechen möchten.

Denn am Mittwoch in dieser Woche soll in Berlin über eine Erhöhung der Rüstungsausgaben entschieden werden.

2017 gab die Nato nach den Zahlen von SIPRI 900 Milliarden US-Dollar für die Rüstung aus, das ist mehr als das 13-fache gegenüber Russland mit „nur“ 66 Milliarden US-Dollar. Da die Aufrüstung überwiegend mit der Aggressivität Russlands begründet wird und da andererseits die Rüstung nach Ansicht von Willy Brandt und nach Ansicht der Friedensbewegung wenig mit Sicherheit zu tun hat, sondern eher mit Kriegsgefahr, ist dies ein Grund, die Rüstung im Sinne des GG auf die reine Landesverteidigung zu begrenzen (neben vielleicht einigen Einheiten für die UN; aber dann unter deren Kommando) und im Sinne der zur Zeit 120.000 Unterschriften für „Abrüsten statt Aufrüsten“ die Ausgaben zu vermindern statt zu erhöhen. https://abruesten.jetzt/unterschriften/

In so vielen Bereichen fehlt selbst im reichen Deutschland das Geld, z.B. für ausreichende Förderung der ärmeren Jugend, für Renten, Gesundheitswesen und Entwicklung, um nur einige Punkte zu nennen, sodass die Verschwendung von Geld für das Militär schlimm ist. Deutschland ist bekanntlich „nur von Freunden umgeben“ und auch Russland möchte erstaunlicherweise immer noch unser Freund sein, sodass wir mehr Bemühungen in die Pflege der Freundschaft statt in Drohgebärden investieren sollten, um dringend notwendige Energie für die gemeinsame Bewältigung der vielen Krisen zu haben: Klimaerwärmung, Finanzkrisen, Verlust der Biodiversität und von fruchtbaren Böden und anderen .

In Braunschweig war am Montag eine Karikatur in der Braunschweiger Zeitung: Eine Titanic mit der Aufschrift SPD war „fröhlich (mit der Aufschrift Debattencamp) auf dem Weg zu einem Eisberg und damit zu ihrer Vernichtung. Die SPD muss nach unserer Überzeugung vor allem in zwei Gebieten wieder zu ihren Wurzeln zurück: Den Frieden wie Willy Brandt fördern, das heißt vertrauensbildende Maßnahmen und keine Drohgebärden sowie eine Verringerung des Reich/Armgegensatzes, das heißt progressive wirkungsvolle Vermögenssteuern ab etwa 1-2 Millionen und für große Vermögen deutlich höhere Erbschaftssteuern.

Wir bitten Sie, eine kurze Meldung nach Berlin über unsere Besorgnis zu geben. Wir möchten keinerlei Erhöhung, sondern eine Verringerung der Rüstungsausgaben.

 

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Kundgebung gegen die Aufrüstung

Dokumentation unseres Protests gegen die geplante Aufrüstung am Samstag/Kohlmarkt

 insbesondere von der Bewegung „Aufstehen“, am Samstag, den 17.11.18:

Auf dem Kohlmarkt versammelten sich etwa 40 Menschen, die gegen die geplante Aufrüstung von Deutschland protestierten. Einige Fotos und Flyer sind in der Anlage, das Video ist hier. 

Es sprachen nacheinander Peter Rosenbaum, ich, Bernd Krauß, Michael Köllisch, Brigitte Constein Gülde, Thorsten Bock, Reinhard Schmitz, Gudula Wegmann, Paul Deutsch, und eine Frau sprach noch die grauenhaften Zustände in Jemen an.

Daneben spielte ein Blasorchester der Kriegsgräberfürsorge, ein Menetekel nach meiner Meinung, das gut passte. In der nächsten Woche im Bundestag wird über mehr als eine Mrd € zusätzlich für die Armee abgestimmt. Und das, obwohl die Nato heute schon über das 13 fache gegenüber den Russen für das Militär ausgibt. Das ist gefährlich und unsozial.

Am Montag  machten wir zu fünft einen Besuch im Rathaus bei CDU, SPD, Linken, Grünen und AfD, um Protest anzumelden und auf die über 100.000 Unterschriften „Abrüsten statt Aufrüsten“ hinzuweisen.

Helmut Käss und Reinhard Schmidt

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Yuval Noah Harari

Harari ist ein israelischer Historiker.

Ich habe bisher das Buch „Sapiens“ von ihm gelesen, in dem er die „Schöpfungsgeschichte“ des Menschen darlegt. Hier Zitate aus dem Vorwort.

 

 

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Nachteile von Wikipedia

Nachteile von Wikipedia   https://wp.me/paI27O-1IX

Wenn es um Politik geht, verzerrt Wikipedia die Wirklichkeit. Hier zwei Kommentare dazu im „Freitag“ und bei KenFM.

Und hier Wikipedia als Diskreditierungswerkzeug – Feliks weiß wie es geht | #13 Wikihausen

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Ulrike Herrmann

Frau Herrmann,  hier die Wikipediaversion,  beschreibt die  enormen Verdienste und die  großen Gefahren und Widersprüche des Kapitalismus. Zwei wichtige von ihren Büchern sind im Wikipediaartikel m.E. gut dargestellt. Die Nachteile von Wikipedia seien hier auch angedeutet. Im vorletzten Buch steht hier mehr:  Ulrike Herrmann, „Der Sieg des Kapitals“ Links auf „Blick ins Buch“ klicken und die Einleitung lesen…  Und dann schrieb sie Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung   Es gebe drei wirkliche Vordenker des Kapitalismus: Smith, Marx und Keynes, die in ersten Linie in dem Buch behandelt  werden. Seitdem sei die Wissenschaft auf den Hund gekommen. Beim „Blick ins Buch“ ist die Seite 1-18 und die Anmerkungen zu lesen. Natürlich sollte man eher den lokalen Buchhändler als das steuervermeidende Amazon unterstützen… und die Lehren daraus...    Zitate daraus: Der Kapitalismus ist keine   Naturwissenschaft… Die Ungleichheit wird in der heute dominierenden „Neoklassik“ zu einen angeblichen Naturgesetz erhoben…  Der Kapitalismus  ist so dynamisch, dass sich die Perspektiven und Themen ständig ändern. Jede Generation muss sich ihre eignene Wirtschaftwissenschaft erfinden. Trotzdem können Smith, Marx und Keynes wesentliche Anregungen liefern… Die Preise setzen sich aus Kosten + Gewinnmarge zusammen… Die (in der Neoklassik)  irrige Preistheorie hinterlässt immense Schäden. Ganz besonders ist dies in der Lohnpolitik zu sehen… „Lohnzurückhaltung sei angesagt  und ein Mindestlohn brandgefährlich… Nie wird gefragt, wie die Grenzproduktivität eines Wirtschaftprofessors sei… Das Lohnniveau hängt nicht von der Grenzproduktivität … ab, sondern von dem technischen Niveau der gesamten Volkswirtschaft… Im Kapitalismus kann der Einzelne nur erfolgreich sein, weil ihm viele andere diesen Erfolg ermöglichen... Wie hoch die Beschäftigung ist, wird woanders  bestimmt, auf den Finanzmärkten… Die eigene Logik der Finanzmärkte lässt sich aber nur verstehen, wenn man, wie Keynes, makroökonomisch und in Gesamtaggregaten denkt… Es ist kein Zufall, dass Keynes letztlich sein Leben opferte, um ausgerechnet ein optimales Weltwährungssystem durchzusetzen. Er wusste, dass der Kapitalismus nur störungsfrei funktiniert, wenn man die Devisenspekulation unterbindet… Wenn man Wechselkurse fixiert, ist jedoch eine Bedingung zu beachten: Der Außenhandel muss ausgeglichen sein… Beim Bancor war daher vorgesehen, sowohl Überschüsse wie auch Defizite mit Strafsteuern zu belegen… Noch immer sind Deutsche stolz auf den großen Exportüberschuss, den ihr Land jedes Jahr erwirtschaftet: (Unsinn...) Es wäre daher sinnvoll, die Schulden der Euroländer abzuschreiben. Sie sind sowieso rettungslos verloren… Dieses groteske Missverständnis manifestiert sich im beliebten Schlagwort von der „Wettbewerbsfhähigkeit“… Eine solche  Staatenkonkurrenz kann gar nicht funktionieren… Man darf ruhig „Exportweltmeister“ sein, wenn man auch „Importweltmeister“ wird… Importweltmeister kann Deutschland aber nur werden, wenn hierzulande die Löhne deutlich steigen. .. Den klassischen Freihandel gibt es genausowenig wie den „freien Markt“, aauf dem perfekter Wettbewerb herrscht… Dieser Konzentrationsprozess ist jedoch keine Intrige böser Kapitalisten, sondern das Paradox des Wettbewerbs… Man muss zur Kenntnis nehmen, dass die Wirtschaft von Großkonzernen und der Finanzwirtschaft beherrscht wird… Ohne den Staat könnte sich der Kapitalismus gar nicht entgwickeln… Forschung findet im Kollektiv statt – und wird meist vom Staat finanziert… Der Kapitalismus ist niemals stabil, sondern schwankt zwischen Boom und Krise…  Zudem ist der Kapitalismus zutiefst paradox: Sparen für den Einzelnen sinnvoll, für die Gesellschaft gefährlich… Zwischen den Firmen herrscht Wettbewerb, bis nur noch ein Großkonzern herrscht… Der Kapitalismus produziert immensen Reichtum, aber er vergrößert den Abstand zwischen Reich und Arm…                                                                                                      Der Kapitalismus ist das einzige dynamische soziale System, das die Menschheit hervorgebracht hat. Die Ökonomie sollte ihn erforschen, statt ihn aus ihrer Theorie zu verbannen.

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Monatstreffen von „Aufstehen“ in Braunschweig:

Ich übernahm auf Wunsch die Moderation. Hier eine Art Ergebnisbericht:

Hier das erste Monatstreffen im Oktober 18 von „Aufstehen“ in Braunschweig:

Chris berichtete über einen Banner für 70€ , der für Sa, den 3.11. fertig sein soll. Ein oder zwei Flyer sind geplant, von der Gruppe für Öffentlichkeitsarbeit mit ihm, dabei Beate. Bunte Thesen, individuelle Plakate sind sehr erwünscht.

Twen wird eine Aufstehadresse Braunschweig basteln und sagen, wie man dorthinein kommt.

Bis dahin ist die vorläufige Liste aktuell erst mal von mir. Ich bitte um Korrekturen. Deshalb diesmal noch im CC, da ich nicht weiß, wie ich die Liste von Web.de in den normalen Text bekomme.

Bianca hat die Facebookgruppe Braunschweig gemacht, sie ist nur für Termine. Diskussionen bitte bei unseren Treffen oder über den Emailverteiler.

Udo bot an, uns bei Aufstehen.de zu melden, siehe unten.

Beschlossen wurde ein Monatstreffen hier im „Lord Helmchen“, das nächste am 22.11. (siehe auch Meldung von Udo an Aufstehen.de) und dann alle vier Wochen, jeweils um 19:00.

Beim nächsten mal wollen wir uns gleich in Arbeitsgruppen sortieren und um 21:00 die Berichte der Gruppen zusammenführen.

Stammtische sind ebenfalls in Lord Helmchen, Donnerstags 19:00.

Romi, auch wegen Michaela, beantragte einen Alternativtermin für die Stammtische, am Dienstag. Ort und genaue Termine bitte bei ihr oder Michaela erfragen.

Folgende Arbeitsgruppen wurden noch einmal beschlossen:

Bildung mit Janke

Öffentlichkeitsarbeit Chris;

Krieg und Frieden, ich, Helmut Käss, und Reinhard Schmidt

Soziales, Michaela; Rente, pflege…

Umweltgruppe, Peter,

struktur, jörg, Renate ??

Wir sind eine Sammelbewegung. Die Parteien vertreten weltweit zu wenig die Interessen der Bevölkerung und wir versuchen, diese Interessen mehr zur Geltung zu bringen. Im Gründungsdokument sind einige wichtige Prinzipien geschrieben, bei denen wir vermutlich alle übereinstimmen. Kurz gesagt: Frieden, sozial und Umwelt, das sind die drei Stichworte, die für die Menschheit wichtig sind. Über die Details wird diskutiert.

Einerseits zurück zur Region, solidarisch, umweltbewusst, Bildung, demokratisch, andererseits immer auch global denken…

Grüße, Helmut

 

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Meine Grund-Philosophie

Jeder Mensch, jedes Tier stirbt irgendwann. Meine persönliche „Laufzeit“ ist zum größten Teil schon abgelaufen. (Im Moment 72 Jahre)

Ich bekam ein Gemisch von Ideen (Memes…) vermittelt, womit meine Eltern und andere Mitmenschen sich vermutlich überwiegend erhofften, dass ich möglichst gut über die Runden komme, aber für das Wohlbefinden ist es damit oft nicht optimal, wie wohl bei den meisten Menschen. Sinnvoll ist es, dieses Gemisch zu überprüfen, was davon für einen taugt und was nicht.

(Zum Beispiel, nicht jedermanns Geschmack, aber hier ein O-Ton Betz , den ich bei der Susanne in München kennenlernte, von dem der Spruch stammt: „Es ist nie zu spät, eine glückliche Kindheit gehabt zu haben“.)

Das heißt, es nutzt nichts, zu klagen. Besser ist es, sich an die schönen Dinge der Kindheit, die es immer auch gab, zu erinnern und die anderen Geschehnisse sich selbst und anderen zu verzeihen. Mit einer freundlichen Einstellung, sozusagen epikureischen Einstellung, kommt man besser durchs Leben. Vielleicht nach außen nicht erfolgreicher, aber deutlich besser für die eigene „Seele“.

Danach kommt man wieder dahin, wo man vor seiner Zeugung war und woran man sich nicht erinnert. (zitiert aus einem Buch „Hector“, von François Lelord)  Das wird ein hochinteressanter Moment. Alles Mensch- Tier- und Pflanzesein wird wieder verschwinden und man löst sich im Anorganischen auf, im gigantischen Universum.

Ab und zu, wenn ich auf hohen Gebäuden stehe oder mit dem Auto gefährliche Verkehrssituationen erlebe, habe ich einen Drang, schon diesen Weg zu gehen. Aber meine Familie und mein „Hobby“ (mein ziemlich intensiver Versuch, zum Erhalt und Fortschritt der Menschheit beizutragen) hält mich zurück, sodass ich den natürlichen Absprung abwarte. Es sei denn, ich habe zu starke Beschwerden. Dafür habe ich Medikamente. Und jetzt wende ich mich wieder meinem Hobby und danach Büchern, Gemütlichkeit und kleinen Freundlichkeiten zu…

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Willy Wimmer:

Schmeißen wir unsere Nachbarn aus Europa raus?

Der zweite Kalte Krieg

Vorher war  ein Interview im Deutschen Haus von Uwe Meier mit Willy Wimmer

Akademie im Klosterforum, Mittwoch, den 24. Oktober 2018 19:00 Uhr Uhr Veranstaltungsort: Brüdernkirche, Eingang Schützenstraße, 38100 Braunschweig

„Der Kalte Krieg schien der Vergangenheit anzugehören, auch wenn er uns damals richtig in den Knochen steckte. Mir fiel in der letzten großen Militärübung der NATO während des Kalten Krieges die Aufgabe zu, in der Rolle des deutschen Verteidigungsministers konventionell und nuklear Krieg zu führen. Selbst in der Übung waren die Konsequenzen so verheerend, dass der damalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl eine weitere Teilnahme Deutschlands an der Übung auf meine Bitte hin untersagte. Ist das für uns heute ohne Belang? Auch, dass wir uns im November 1990 in der Charta von Paris feierlich in die Hände versprochen haben, nur noch friedlich und in enger Zusammenarbeit unsere Beziehungen zu gestalten? Nach wenigen Jahren wurden mit dem Krieg gegen Jugoslawien die Charta der Vereinten Nationen ausgehebelt und die Konsequenzen aus zwei Weltkriegen missachtet. Der NATO-Aufmarsch gegen die Russische Föderation musste her und offensichtlich wurde eine Politik umgesetzt, die in Washington lange vor unserer Zeit für den euro-asiatischen Kontinent vorbestimmt worden ist,“ meint Willy Wimmer, Staatssekretär a.D. im Ministerium für Verteidigung von 1988-92, mit dem wir in der neuen Reihe Friedenspolitik diskutieren.

Es folgt eine Mitschrift, so gut ich es konnte, Missverständnisse sind bei der Vielfalt der Informationen unvermeidbar:

Dr. Uwe Meier (Leitung) Er leitete ein: „Alte Feinde versprechen sich in die Hände, dass sie Frieden halten“. Herr Wimmer, wie macht man Frieden und was läuft falsch?

Willy Wimmer: In der Ukraine konnte ich nur raten, zu beten. Als rheinischer katholischer Christ, hier sind wir in einem Kirchenraum, spreche ich von einer kleinen Hoffnung, dass am 6.11., bei den amerikanischen Zwischenwahlen, Trump keinen starken Einbruch erleidet. Er muss verhindern, dass es eine demokratische Mehrheit (unter Clinton) gegen ihn gibt. Mit einer 2/3 Mehrheit könnte eine demokratisch republikanische Mehrheitsallianz ihn amtsentheben. Er hatte die klare Aussage, dass er die Beziehungen zu Russland verbessern wollte, aus meiner Sicht wollen sie ihn deshalb weghaben.

Herr Wimmer liest ab und zu den BS Spiegel, die Apatschi-Hubschrauber in unserer Region sind Boten eines Konfliktes, die nördliche Hemisphäre hatte feierlich Frieden versprochen, aber das Versprechen durch einen völkerrechtswidrigen Krieg gebrochen. Die Friedensperiode endete und jetzt haben wir pausenlose Kriege.

Vermutlich denken viele, was erzählt denn der da? Man muss CNN, BBC, RUSSIA TODAY, und zwar diese alle, über den Machtkampf in den USA lesen. Trump hat bisher keinen richtigen Krieg angefangen, mit Hillary Clinton hätten wir schon einen Krieg mit Russland. Deshalb ist der 6.11. so wesentlich. Die Kleinstädte der USA hatten die ständige Zufuhr der Särge satt, sie wollten ihre Söhne lebend wieder haben. Wie kann Frieden hergestellt werden, Trump hat dazu beigetragen, es besteht eine belastbare Beziehung zu Putin.

Seit dem Ende des kalten Kriegs gibt es den fortlaufenden Versuch, über den Nahen Osten den weichen Unterleib der russischen Föderation zu attackieren, dies ist ein 29-jähriger Prozess. Deutschland hatte ja ein dunkles Jahrhundert hinter sich und hatte sich um Frieden bemüht. (Das scheint vorbei)

Vor vier Jahren sagte ich ( WiWi), ja schon im Audi-Max in Braunschweig, dass ich in einer Natoübung, dem letzten großen Manöver, Übungsminister war. Ich habe zwei Wochen lang Krieg geführt, konventionell und nuklear. Als ich Potsdam und Dresden vernichten sollte, habe ich in Absprache mit Kohl die Übung verlassen. Man will uns testen, was man mit uns machen kann, wir müssen sagen: Bis hierhin und nicht weiter!

Merkel muss unsere nationalen Interessen wahrnehmen! Wenige Wochen, nach der Natoübung, im Juni 89, war ich Stargast beim Joint Chief of Staff, der war 2 Wochen mit russischen Offizieren und deren Familien in Urlaub in Russland. Das war eine Gelegenheit, die anderen wirklich kennen zu lernen.

Bei Gesprächen mit russischem Militär, wobei eine Situation auftrat, wo die Überlebenschance der Divisionen nur 5 Minuten betragen hätte, sagte mir nach den Gesprächen ein Russe, er hätte es noch nie erlebt, dass jemand so wie ich fremde Leute mit einbezogen hätte. Ich war auch 1987 der erste Besucher bei der roten Armee, ich hatte um ein „offenes Gespräch unter Männern“ gebeten (heute hätte er es mit Männern und Frauen verlangt). Dort saßen 100 Soldaten aller Dienstgradgruppen. Bei der Diskussion, wenn ein Vorgesetzter Untergebenen ins Wort fiel, wurde er gemaßregelt von dem Politoberst. Dieses  sagte nachher, er habe die Rolle, „was bei Euch ein Militärgeistlicher ist“. Es geht darum, die Gesprächskanäle offen zu halten, damit man weiß, „was geht eigentlich ab“.

Was die USA in Bratislawa vorgetragen hatten, es war Bolton, bedeutete nach seiner Meinung schon seinerzeit Krieg.

Denn im Mai 2000 sagte Bolton, Russland müsse den Kosovo als unabhängigen Staat trotz des völkerrechtswidrigen Angriffs auf Jugoslawien akzeptieren, was aber den Süden Europas auseinandertreibt, weil dort ähnliche Minderheitsprobleme existieren (siehe z.B. Katalonien). Bolton sagte, „wir in Washington sind in der Nachfolge des römischen Reiches“ und er sagte, es gäbe eine Linie von den baltischen Staaten bis Odessa und weiter bis Diyarbakır: alles das, was westlich der Grenzen liegt, gehört uns, das östliche interessiert uns nicht. Die Natopolitik ist seitdem so ausgerichtet.

Wir haben uns immer auf die Nachbarn bezogen, die Luxemburger und die Dänen respektvoll behandelt, Merkel verhält sich nicht mehr so offen. Sie macht eine Politik der ausgestreckten Hand. Es darf die deutschen Soldaten an der russischen Grenze nicht geben, und es darf keine Angriffskriege (wie in Syrien) geben. So geht der Rechtsstaat zu Grunde!

Er hofft interessanter Weise auf Trump, Putin und Natanyahu, die eine „belastbare Beziehung“ aufgebaut hätten.

Moskau ist eine saubere Stadt, viel sauberer als Berlin, Petersburg ist noch sauberer. Ich würde als Russe nicht schlafen können, wie wir die Charta von Paris so verraten haben. Man muss immer das Ganze in der Welt sehen und dann entscheiden. Ohne Versaille hätte es keinen Adolf Hitler gegeben und keinen zweiten Weltkrieg. Bei der Schuldfrage des ersten Weltkriegs sieht er die vielen Kriege von England und Frankreich auch als wichtig an. Deutschland hätte viel weniger Krieg geführt. Jetzt ist die Kündigung des Mittelstreckenvertrags durch die USA im Raum, mit seinerzeit Pershing 2 und SS20, auch dadurch könnte das Ende von Europa kommen…

 

Diskussion:

Putin hat zwei Leute unter Kontrolle, Assad, und den Chef vom Iran.

Ich sehe das Manifest von Russell Einstein als  entscheidend an: Jeder Krieg gefährdet das Überleben der Menschheit, woran wir in der Dornse jährlich erinnern. Die Friedensbewegung muss mehrfach im Jahr die Völkerrechtsverbrechen der Bundesregierung anprangern, damit die Kriege aufhören.

Was halten Sie, wiwi, davon?? Sehr einverstanden…

 Die Völkerrechtsabteilung im Außenministerium in Deutschland hatte mit einem Österreicher den „Papst des Völkerrechts“, mit dem Krieg gegen Jugoslawien ging das unter und das Faustrecht kehrte zurück. Völkerrecht wird in Berlin als Peanuts angesehen…

Elke:  Wir haben doch theoretisch eine Verteidigungsarmee, wir hatten Zeitzeugen,

Die Militarisierung und die Kräfte in den USA, sind eine „Mischpoke“, parteiübergreifend.  ohne den Widerwillen gegen die herrschende Politik hätte es Trump nie gegeben. 2009 ist er ausgeschieden aus dem Bundestag und dachte, keine Politik mehr. Aber bei der katastrophalen Entwicklung ging sein Versuch Änderung, der Rettung von einer Art „Querfront“ aus, von Frau Dagdelen, Albrecht Müller, Peter Gauweiler.  Gabriel und Merkel wollten Parlamentsbeteiligungsgesetz „überarbeiten“, wenn das fällt, ist die Bundeswehr direkter Untergebener des amerikanischen Präsidenten. Wir sind dann in der Rolle wie die Rumänen bei der Wehrmacht, das bisherige Gesetz war schon Mist, aber geplant ist noch größerer Mist.

2007 sagte ihm Karsai, die Taliban hätten Frieden angeboten, die USA wollten das nicht…

Jemand vom deutschen Militär aus Afghanistan sagte, Amerikanische Spezialkräfte machten Angriffe in deutschen Uniformen, das wurde auch nicht offiziell berichtet…

Der Bundestag in Bonn und nach seinem Umzug nach Berlin, Bonn empfand er als viel besser, in Berlin greift man nur in Watte…

Fritz, Russland hatte doch schon mal die Chance, 30. Natostaat zu werden, könnte wieder passieren? Das könnte Putin nicht überleben, 1992 war es noch möglich…

 Ulli, Netanyahu, Trump, was können wir tun? Abrüsten statt aufrüsten in 10 Tagen:  Alles was Bewusstsein schafft, muss gemacht werden…

 Ich machte Werbung für den 3.11. bei Friedrich, Fritz, Almut, Elke, Inge, Michael, Bettina und Reinhard,

danach kam ich an einen Tisch mit Jugendlichen, wir führten eine politische Diskussion, ich bekam danach vier Adressen…

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Protest und Vorschläge

Heute ist wieder Samstagskundgebung  auf dem Kohlmarkt

Wir stehen wieder hier, um angesichts der militärischen Völkerrechtsverstöße insbesondere der „westlichen Wertegemeinschaft“, auch Deutschlands, und den auch dadurch bedingten massenhaften Flüchtlingen (z.B. Bomben für Jemen), der Zerstörung der Umwelt und den Klimagefährdungen, siehe Hambach, und dem Sozialabbau in Deutschland, siehe Pflege und Leiharbeit, zu protestieren.

Vorschläge zur Änderung:

  • Wir sollten um des Friedens willen uns wieder streng nach dem Völkerrecht richten und wegen unserer Verstöße die betroffenen Länder um Entschuldigung bitten.
  • Wir sollten aus der Nato austreten! Die OSZE reicht!
  • Wir sollten zum Schutz unserer extrem gefährdeten Umwelt einen sehr schnellen Umbau unserer fossilen Energieversorgung hin zu Erneuerbaren durchführen und die Vergiftung der Welt kraftvoll bremsen.
  • Wir sollten zur besseren Funktion unserer Wirtschaft krankhaften Reichtum durch kraftvolle Vermögens- und Erbschaftssteuern abschöpfen.
  • Wir sollten als EU gerechte Handelsverträge mit wirtschaftlich schwachen Staaten schließen, die diesen den Schutz von gefährdeter Agrarproduktion und Industrie ermöglichen.
  • Wir sollten unsere Massentierhaltungen bremsen und die Einführung von Futtermitteln aus dem Süden stoppen.

ViSdPG

Dr. med. Helmut Käss
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513, helmut_kaess@web.de

http://www.helmutkaess.de/Wordpress/

 

 

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Noam Chomsky

Dies ist ein intellektueller Titan, der überall gewürdigt wird.

Diese Rede von ihm, die er im Mai 2018 hielt, ist für mich ein entscheidender Höhepunkt seiner Aussagen:

Noam Chomsky spricht, wenn ich ihn recht verstehe, in seiner dramatischen, aber mit ruhiger Stimme vorgetragenen Rede vom Mai 2018 davon, dass die Charta der Vereinten Nationen von dem obersten Gesetz der USA, dem Artikel sechs eingeschlossen wird, gesagt bei 6 Minuten, 49 Sekunden. Und dass damit die Weltkriegsgefahr auf Grund von deren Bestimmungen eigentlich stark vermindert sein müsste.

Unter dem Titel “Zwei Minuten vor zwölf: Wie kommen wir von den heutigen geopolitischen Konflikten zu weltweiter Abrüstung?“ fand am 12. Mai 2018 in der Judson Memorial Church in New York eine Konferenz zur Warnung vor der gegenwärtigen Atomkriegsgefahr statt. Ziel war es, diese zu analysieren, den Atomwaffensperrvertrag der UN und andere Abrüstungsinitiativen zu propagieren und die US-amerikanische und weltweite Bewegung für Frieden und vollständige Atomabrüstung zu stärken. Der Hauptvortrag mit dem Titel “Die Zukunft der Menschheit” wurde von Noam Chomsky gehalten.

Das scheint so wie der Einschluss der Charta der UN im Grundgesetz zu sein, deren Anwendung mit Verfahrenstricks ausgebootet wird.

Sollten wir uns nicht auf diese Sachlage „einschießen“, dass dies welterhaltende Bestimmungen sind, die völlig leichtfertig mit „Verfahrenstricks“ durch Vertreter der Politik, aber faktisch durch größenwahnsinnige Verbrecher sabotiert worden sind und werden?

Und hier ein aktuellerer Bericht über seine Aussage, dass die USA ein Schurkenstaat seien.

Und ein weiterer Text, der die Zusammenhänge mit menschlichen Überleben zeigt…

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Hannah Arendt Tage

Hanna Ahrendt Woche: 

file:///C:/Users/Helmut/Downloads/Hannah_Arendt_Tage_2018%20(7).pdf

Betreff: Hannah Arendt Tage Flyer 23.-27.11.
Datum: Thu, 11 Oct 2018 15:01:53 +0200 (CEST)
Von: gudula.mm.wegmann@t-online.de <gudula.mm.wegmann@t-online.de>

 

https://www.hannover.de/Wirtschaft-Wissenschaft/Wissenschaft/Initiative-Wissenschaft-Hannover/HANNAH-ARENDT-TAGE/Veranstaltungen-Meldungen/Die-Kunst-des-Widerstands

Eröffnungsveranstaltung der Hannah Arendt Tage am 23.10.2018, 19 Uhr:

Ort

Sprengel Museum Hannover

  • Kurt-Schwitters-Platz
  • 30169 Hannover

Liebe Leute,

wir könnten bei Interesse gemeinsam mit dem Zug nach Hannover und zurück fahren

(Niedersachsen-Ticket kostet 23 € +  4 Euro Aufschlag pro Person für bis zu 4 Mitreisende – gilt auch Nahverkehr Hannover und Braunschweig). Hin um 17:20 Uhr ab Bs HBF.

Viele Grüße    Gudula

Gesendet: Montag, 08. Oktober 2018 um 14:42 Uhr
Von: „Meschkat-Peters, Sabine (15.22)“ <Sabine.Meschkat-Peters@hannover-stadt.de>
An: „‚Helmut_Kaess@web.de'“ <Helmut_Kaess@web.de>
Betreff: Hannah Arendt Tage Flyer

Sehr geehrter Herr Käss,

anbei der Flyer der HANNAN ARENDT TAGE, gern auch zum Weiterleiten an Interessierte.

Mit freundlichen Grüßen     Dr. Sabine Meschkat-Peters

Wissenschaftsstadt Hannover

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Landeshauptstadt Hannover

Büro Oberbürgermeister

Trammplatz 2

30159 Hannover

Tel:  0511-168-42836

Fax: 0511-168-44025     mobil: 0151-62407896

 

Die Welt des Studiums und der Forschung in Hannover –

mit Filmen und Fotos unter www.wissen.hannover.de

mit tagesaktuellen Infos und Fakten unter www.science-hannover.de

 

 

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Von Tieren … Yuval Noah Harari

Von Tieren zu Göttern

Vor 70.000 Jahren war der Homo sapiens ein unbedeutendes Tier, das in einer abgelegenen Ecke Afrikas seinem Leben nachging. In den folgenden Jahrtausenden stieg es zum Herrscher des gesamten Planeten auf und wurde zum Schrecken des Ökosystems. Heute steht es kurz davor, zum Gott zu werden und nicht nur die ewige Jugend zu gewinnen, sondern auch göttliche Macht über Leben und Tod.

Leider hat die Herrschaft des Sapiens bislang wenig hinterlassen., auf das wir uneingeschränkt stolz sein könnten. Wir haben uns die Umwelt untertan gemacht, unsere Nahrungsproduktion gesteigert, Städte gebaut, Weltreiche gegründet und Handelsnetze errichtet.
Aber haben wir das Leid in der Welt gelindert? Wieder und wieder  bedeuteten die massiven Machtzuwächse der Menschheit eine Verbesserung für die einzelnen Menschen und immenses Leid  für andere Lebewesen.

Trotz unserer erstaunlichen Leistungen haben wir nach wie vor keine Ahnung. wohin wir eigentlich wollen, und sind so unzufrieden wie eh und je. Von Kanus sind wir erst auf Galeeren, dann auf Dampfschiffe und schließlich auf Raumschiffe umgestiegen, doch wir wissen immer noch nicht, wohin die Reise gehen soll.
Wir haben größere Macht als je zuvor, aber wir haben noch immer keine Ahnung, was wir damit anfangen wollen. Schlimmer noch, die Menschheit scheint verantwortungsloser denn je. Wir sind Selfmade-Götter, die nur noch den Gesetzen der Physik gehorchen und niemandem Rechenschaft schuldig sind. Und so richten wir unter unseren Mitlebewesen und der Umwelt Chaos und Vernichtung an, interessieren uns nur für unsere eigenen Annehmlichkeiten und unsere Unterhaltung und finden doch nie Zufriedenheit.

Gibt es etwas Gefährlicheres als unzufriedene und verantwortungslose Götter, die nicht wissen, was sie wollen?

Ich versuche, mit meiner Homepage einen Eindruck zu geben, was wir erreichen sollten: Zu einer Gesellschaft, in dem wir der Menschheit und auch unserer Umwelt verantwortlich sind, in der die familiären Tugenden des möglichst freundschaftlichen Zusammenlebens im Sinne von der gewaltfreien Kommunikation von Marshall B. Rosenberg auf die ganze Menschheitsfamilie übertragen werden. Denn wir sind eine Gemeinschaft, die zusammen glücklich sein kann oder die sich ausrotten kann. Wir haben die Wahl. Der Mensch ist sozial, wofür zur Zeit zum Beispiel Bernie Sanders, Jeremy Corbyn und Sahra Wagenknecht stehen, oder wir werden, wie der Witz sagt, wieder verschwinden.

(alter Witz: Zwei Planeten unterhalten sich. Sagt der eine, „Mir geht es schlecht, ich habe den Menschen…“   Oh, sagt der andere, das ist natürlich sehr unangenehm, aber das geht vorüber…)

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im Hambacher Wald

ein Brief von Michael Köllisch:

Betreff: Aw: IPPNW Oktobertreffen/ Hambacher Wald
Datum:
Sun, 7 Oct 2018 16:16:51 +0200
Von:
Michael
An:
Helmut
Kopie (CC):
Elke

Lieber Helmut!

Elke und ich haben eine schöne, aber auch etwas eigenwillige Fahrt in den Hambacher Forst hinter uns. Eigenwillig, weil wir wegen einiger Widrigkeiten (Umfahren einer Laterne durch unseren Busfahrer am Hbf. und zähflüssiger Verkehr) erst gegen 14.00 am Ziel ankamen und um 16.30 wieder abfahren mussten, was uns nach einem etwas längeren Anmarsch zu  Fuß (60 min) nur so ca 10 min auf dem Platz der Kundgebungen ließ.

Schön war es, weil viele Junge Leute dabei waren und die gesamte Atmosphäre freundlich und solidarisch war. Außerdem sind ca. 50.000 Demonstranten ja ein Wort.

Herzliche Grüße von Michael

Von: „Helmut
An: Dieter
Betreff: IPPNW Oktobertreffen

Lieber Dieter, liebe  IPPNWler

Du sagtest vorgestern nach meiner Erinnerung bei unserem Treffen bei Elke, wegen der Atomwaffen hatten wir noch keinen Krieg. Das ist richtig. Aber wenn wir einen Atomkrieg haben werden, ist vermutlich Schluss mit Menschheit. Durch einen nuklearen Winter bei etwa 1000 Atombomben auf Städte würde es durch die Feuersbrünste über 10 Jahre dunkel und eiskalt auf der Erde. Die Menschheit würde verhungern und möglicherweise ginge auch der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre wegen ungenügender Sauerstoffbildung der Pflanzen runter, was zu einem Aussterben aller höherer Tiere führen könnte.

Jedenfalls haben uns Russell und Einstein 1955 davor gerwarnt http://www.pugwash.de/rem.pdf und daher gesagt, jeder Krieg sei zu vermeiden, weil er in einen Atomkrieg münden könnte…

Du hast ja sicher das Manifest gelesen (nur zwei Seiten). Angelika sagte ja nach ihrem Vortrag vor vier Jahren, dass sie es noch nicht gelesen hatte! Und sie hielt dann einen 20 seitigen Vortrag über das Manifest http://helmutkaess.de/Wordpress/wp-content/uploads/2015/07/Rede-zum-Flaggentag-Braunschweig_claussen.pdf

Ansonsten meine Notizen:

– Es war wie immer ein erfreulicher Abend: Elke, DD, Michael und ich.

– vom 23.-27.10 ist Hannah Ahrendt Woche in Hannover: sehr empfehlenswert: https://www.hannover.de/Wirtschaft-Wissenschaft/Wissenschaft/Initiative-Wissenschaft-Hannover/HANNAH-ARENDT-TAGE/Veranstaltungen-Meldungen/%22Protest!%22-Programmflyer-ver%C3%B6ffentlicht

–  Sahra Wagenknechts Termin ist immer noch nicht angekündigt. Schade… Erst danach würden wir versuchen, zu helfen.

– zur Atomdemo am 20.10. wären bunte Autos gut, („Santa Christina, Corvo“??)

Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513

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Lösung des virtuellen Geldproblems?

Lösung des viel zu hohen virtuellen Geldproblems? (Dass der Geldbestand durch den „Finanzkapitalismus“ viel höher ist als die realen Sachwerte dieser Welt):

Könnten die Staaten der Welt nicht beschließen, dass sie alle gemeinsam weltweite hohe Vermögens- und Erbschaftssteuern beschließen, sagen wir z.B. 5% Vermögenssteuer ab einer Million,10% ab 100Millionen, 20% ab einer Milliarden, 30% ab 10 Milliarden (mit gleitenden Übergängen zwischen diesen Schwellenwerten), um dann die eingenommenen Steuern mit 10% oder 20% pro Jahr zu vernichten?

Dann könnte man sich doch vielleicht einen durch das Manifest von Russell und Einstein wegen der Gefahr der Menschheitsvernichtung verbotenen Krieg zur Lösung des Problems sparen…

Man bräuchte dafür vermutlich ein UN-übergreifendes Finanzinstitut, das diese Maßnahmen kontrolliert…

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HANNAH ARENDT

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