Glück statt Kriege… : Es darf keine Kriege mehr geben

Es darf keine Kriege mehr geben https://wp.me/paI27O-4yo

Es darf keine Kriege mehr geben 

Das ist die Aussage des Manifests von Russell und Einstein. Albert Einstein unterschrieb dies auf Anregung von Bertrand Russell in seinen letzten Lebenstagen. Er war als vernünftiger Mensch zeitlebens friedensorientiert. Im kurzen Manifest wird das sehr eindrucksvoll begründet. Die Menschheit hat sehr oft Kriege geführt. Die Folgen von Kriegen waren schon immer katastrophal. Aber jetzt haben wir durch die Waffenentwicklung ein Stadium erreicht, indem wir um des Überlebens willen auf das Denken in einer zusammengehörigen, sozialen Menschheitsfamilie umschalten müssen. Wegen der Möglichkeit der Selbstausrottung durch militärische Mittel, und auch wegen der Möglichkeit der Selbstausrottung oder ernsthaftigen Schädigung der Menschheit durch schwere Verletzungen der planetaren Grenzen wie z.B. der Klimakatastrophe. Auf der anderen Seite gibt es das im Manifest versprochene Glück der Menschheit, wenn wir durch unsere Fähigkeiten und unsere Technik durch Kooperation statt Konfrontation uns auf Kunst und Leben auf der Erde konzentrieren und andererseits von der Erde zur Besiedlung der Milchstraße aufmachen, wie es in Startreck vorhergesagt wird und wie es in: Energie der Sonne: die Idee einer Dyson-Sphäre https://wp.me/paI27O-2XE als Möglichkeit beschrieben wird.

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Wladimir Putins Artikel, 19.3.23, „Russland und China…“/ English below

Wladimir Putins Artikel, 19.3.23, „Russland und China…“/ English below https://wp.me/paI27O-4y2

RT berichtet über einen Brief Putins an eine chinesische Zeitung anlässlich des Besuchs Xis in Mokau…

„Ein wahrer Freund ist wie ein Bruder“: Putin veröffentlicht Artikel in chinesischer Tageszeitung https://rtde.live/international/165765-putin-xi/?utm_source=Newsletter&utm_medium=Email&utm_campaign=Email

https://rg.ru/2023/03/19/statia-vladimira-putina-v-zhenmin-zhibao-rossiia-i-kitaj-partnyorstvo-ustremlyonnoe-v-budushchee.html

Im Vorfeld der lang erwarteten Visite des chinesischen Partei- und Staatschefs Xi Jinping in Moskau hat sich der russische Präsident Wladimir Putin in einem Artikel für die chinesische Tageszeitung „People’s Daily“ an das chinesische Publikum gewandt. Dabei stellte er den russisch-chinesischen bilateralen Beziehungen ein hohes Zeugnis aus.
"Ein wahrer Freund ist wie ein Bruder": Putin veröffentlicht Artikel in chinesischer TageszeitungQuelle: Sputnik © Sergey Guneev

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Übersetzung mit deepl.com

Wladimir Putins Artikel „Russland und China – eine Partnerschaft mit Blick in die Zukunft“ in Zhenmin Jibao

Ich freue mich über die Gelegenheit, mich am Vorabend des Staatsbesuchs des Präsidenten der Volksrepublik China Xi Jinping in Russland von den Seiten einer der größten und bedeutendsten Publikationen der Welt aus an das freundliche chinesische Volk zu wenden. Dieses bedeutende Ereignis bestätigt einmal mehr den besonderen Charakter der russisch-chinesischen Partnerschaft, die seit jeher auf gegenseitigem Vertrauen und der Achtung der Souveränität und der Interessen des anderen beruht.
Foto: Alexei Mayshev/RIA Novosti

Wir haben hohe Erwartungen an die bevorstehenden Gespräche. Wir haben keinen Zweifel daran, dass sie dem gesamten Komplex der bilateralen Zusammenarbeit einen neuen starken Impuls verleihen werden. Für mich ist es auch eine großartige Gelegenheit, einen guten alten Freund zu sehen, zu dem wir die herzlichsten Beziehungen unterhalten.

Wir haben Genosse Xi Jinping im März 2010 getroffen, als er an der Spitze einer großen chinesischen Delegation Moskau besuchte. Unser erstes Treffen war sehr geschäftsmäßig und gleichzeitig aufrichtig und freundlich. Diese Art der Kommunikation spricht mich persönlich sehr an. Ich weiß, dass man in China großen Wert auf Freundschaft und menschliche Beziehungen legt. Nicht umsonst hat der Weise Konfuzius gesagt: „Ist es nicht eine Freude, wenn ein Freund aus der Ferne kommt!“ Auch wir in Russland schätzen diese Eigenschaften hoch ein, für uns ist ein wahrer Freund wie ein Blutsbruder. Unsere Nationen sind sich in dieser Hinsicht sehr ähnlich.

Drei Jahre später, etwa zur gleichen Zeit im März, trafen wir uns erneut in der russischen Hauptstadt. Xi Jinping stattete unserem Land seinen ersten Staatsbesuch nach seiner Wahl zum Präsidenten der Volksrepublik China ab. Dieses Gipfeltreffen gab den Ton und die Dynamik der russisch-chinesischen Beziehungen für viele Jahre vor, wurde zum lebendigen Beweis für den besonderen Charakter der russisch-chinesischen Beziehungen und bestimmte den Vektor ihrer beschleunigten und nachhaltigen Entwicklung.

Ein Jahrzehnt ist vergangen, was im Vergleich zur Geschichte unserer Länder, die durch jahrhundertealte Traditionen der guten Nachbarschaft und Zusammenarbeit verbunden sind, nur ein Augenblick ist. In dieser Zeit hat sich in der Welt vieles verändert, oft nicht zum Besseren, aber was konstant geblieben ist, ist die starke russisch-chinesische Freundschaft, die zum Nutzen und im Interesse unserer Länder und Völker immer weiter gestärkt wird. Die Fortschritte, die in den bilateralen Beziehungen erzielt wurden, sind beeindruckend. Die russisch-chinesischen Beziehungen haben den höchsten Stand in ihrer Geschichte erreicht und werden weiter gestärkt, sie sind qualitativ besser als die militärisch-politischen Allianzen der Ära des Kalten Krieges, es gibt keinen Führer und keinen Gefolgsmann, es gibt keine Zwänge oder verbotene Themen. Unser politischer Dialog ist äußerst vertrauensvoll geworden, die strategische Interaktion ist umfassend geworden und tritt in eine neue Ära ein. Präsident Xi Jinping und ich sind etwa 40 Mal zusammengetroffen, und wir haben immer Zeit und Gelegenheit gefunden, in verschiedenen formellen Formaten und in einem „bindungsfreien“ Umfeld zu kommunizieren.

Eine unserer Prioritäten ist die Handels- und Wirtschaftspartnerschaft. Der ohnehin schon robuste bilaterale Handelsumsatz hat sich bis 2022 auf 185 Mrd. USD verdoppelt. Dies ist ein neuer Rekord. Und wir haben allen Grund zu der Annahme, dass das mit Präsident Xi Jinping vereinbarte Ziel von 200 Mrd. USD nicht erst 2024, sondern bereits in diesem Jahr überschritten wird. Wichtig ist, dass der Anteil der Abrechnungen in nationalen Währungen an unserem gegenseitigen Handel zunimmt und unsere Beziehungen noch souveräner werden.

Langfristige gemeinsame Pläne und Programme werden erfolgreich umgesetzt. So ist beispielsweise die Power of Siberia-Gaspipeline zwischen Russland und China ohne Übertreibung zum „Geschäft des Jahrhunderts“ geworden. Das Volumen der heimischen Öl- und Kohleversorgung ist erheblich gestiegen. In China werden unter Beteiligung unserer Fachleute neue Kernkraftwerke gebaut, chinesische Unternehmen beteiligen sich aktiv an LNG-Projekten, die Zusammenarbeit in Industrie und Landwirtschaft wird immer enger. Gemeinsam erforschen wir den Weltraum und entwickeln neue Technologien.

Russland und China sind Länder mit alten, ursprünglichen Traditionen und einem enormen kulturellen Reichtum. Und jetzt, da alle pandemiebedingten Beschränkungen der gegenseitigen Kontakte aufgehoben wurden, ist es wichtig, den humanitären und touristischen Austausch so schnell wie möglich zu intensivieren und damit die soziale Basis der russisch-chinesischen Partnerschaft zu stärken. Die Durchführung von zwischenstaatlichen Themenjahren spielt dabei eine besondere Rolle. Die Jahre 2022-2023 sind zum Beispiel der Zusammenarbeit im Bereich der Körperkultur und des Sports gewidmet, die bei unseren Bürgern sehr gefragt sind.

Russland und China bauen Brücken im wörtlichen und übertragenen Sinne, im Gegensatz zu einigen Ländern, die Hegemonieansprüche erheben und die Harmonie in der Welt stören. So haben unsere Grenzregionen im vergangenen Jahr zwei Brücken über den Amur gebaut, der seit langem ein „Fluss der Freundschaft“ ist. Inmitten der „Wellen und Winde“ auf dem Planeten arbeiten wir in internationalen Angelegenheiten eng zusammen und stehen Schulter an Schulter „wie ein Fels in der Brandung“, um außenpolitische Positionen wirksam zu koordinieren, gemeinsame Bedrohungen zu bekämpfen und auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren. Wir fördern aktiv solche demokratischen multilateralen Strukturen wie die SOZ und die BRICS, die an Autorität und Einfluss gewinnen und neue Partner und Freunde hinzugewinnen. Dies ist auch der Zweck der Bemühungen, den Aufbau der Eurasischen Wirtschaftsunion und der Initiative „Ein Gürtel, eine Straße“ aufeinander abzustimmen.

Gemeinsam mit Gleichgesinnten haben sich unsere Länder stets für die Schaffung einer gerechteren multipolaren Weltordnung eingesetzt, die auf dem Völkerrecht und nicht auf einigen „Regeln“ beruht, die den Bedürfnissen einer „goldenen Milliarde“ dienen. Russland und China setzen sich konsequent für die Schaffung eines gerechten, offenen und inklusiven Sicherheitssystems in der Region und der Welt insgesamt ein, das sich nicht gegen Drittländer richtet. In diesem Zusammenhang verweisen wir auf die konstruktive Rolle von Chinas Globaler Sicherheitsinitiative, die mit Russlands Ansätzen in diesem Bereich übereinstimmt.

Wir stellen fest, dass sich die äußere geopolitische Landschaft radikal verändert. Der „kollektive Westen“ klammert sich immer verzweifelter an archaische Dogmen und seine schwer fassbare Vorherrschaft und setzt das Schicksal ganzer Staaten und Völker aufs Spiel. Die US-Politik der doppelten Eindämmung Russlands und Chinas sowie all derer, die sich dem amerikanischen Diktat nicht beugen, wird immer schärfer und energischer. Die Architektur der internationalen Sicherheit und Zusammenarbeit wird demontiert. Russland wurde zu einer „unmittelbaren Bedrohung“ und China zu einem „strategischen Konkurrenten“ erklärt.

Wir sind dankbar für Chinas ausgewogene Herangehensweise an die Ereignisse in der Ukraine und für sein Verständnis der Hintergründe und tatsächlichen Ursachen. Wir begrüßen die Bereitschaft Chinas, eine konstruktive Rolle bei der Lösung der Krise zu spielen. Wie unsere chinesischen Freunde treten auch wir für die strikte Einhaltung der UN-Charta und die Achtung des Völkerrechts, einschließlich des humanitären Rechts, ein. Wir sind dem Grundsatz der Unteilbarkeit der Sicherheit verpflichtet, der vom NATO-Block eklatant verletzt wird. Wir sind zutiefst besorgt über unverantwortliche und schlichtweg gefährliche Aktionen, die die weltweite nukleare Sicherheit untergraben können. Wir akzeptieren keine unrechtmäßigen einseitigen Sanktionen, die aufgehoben werden müssen.

Russland ist offen für eine politische und diplomatische Lösung der Krise in der Ukraine. Allerdings wurden die Friedensgespräche im April 2022 nicht von uns abgebrochen. Die Zukunft des Friedensprozesses hängt einzig und allein von der Bereitschaft zu ernsthaften Gesprächen unter Berücksichtigung der herrschenden geopolitischen Realitäten ab. Leider zeugen die Ultimaten an Russland nur von einer Abkehr von diesen Realitäten und von mangelndem Interesse an einem Ausweg aus der aktuellen Situation.

Gleichzeitig ist die Krise in der Ukraine, die vom Westen provoziert und fleißig angeheizt wurde, die auffälligste, aber keineswegs die einzige Manifestation seiner Absicht, seine Dominanz auf der internationalen Bühne und eine unipolare Weltordnung aufrechtzuerhalten. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass die NATO versucht, ihren Aktivitäten eine globale Dimension zu verleihen und in den asiatisch-pazifischen Raum vorzudringen. Bestimmte Kräfte versuchen ständig, den paneurasischen Raum in ein Netz von „exklusiven Clubs“ und Militärblöcken aufzuteilen, um die Entwicklung unserer Länder zu bremsen und ihre Interessen zu verletzen. Dies wird jedoch niemandem gelingen.

Die russisch-chinesischen Beziehungen sind heute der Eckpfeiler der regionalen und sogar der globalen Stabilität, sie fördern das Wirtschaftswachstum und sind der Garant für eine positive Agenda in internationalen Angelegenheiten. Sie sind ein Beispiel für die harmonische und kreative Zusammenarbeit zwischen Großmächten.

Ich bin sicher, dass unsere Freundschaft und Partnerschaft, die auf der strategischen Entscheidung der Völker beider Länder beruht, zum Wohle und Wohlstand Russlands und Chinas weiter wachsen und gestärkt werden wird. Und der gegenwärtige Besuch des Vorsitzenden der Volksrepublik China in Russland wird zweifellos dazu beitragen.

Quelle: Offizielle Website des Kremls

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In the run-up to the long-awaited visit of Chinese Party and State leader Xi Jinping to Moscow, Russian President Vladimir Putin addressed the Chinese public in an article for the Chinese newspaper People’s Daily. In doing so, he gave high marks to Russian-Chinese bilateral relations.

https://rg.ru/2023/03/19/statia-vladimira-putina-v-zhenmin-zhibao-rossiia-i-kitaj-partnyorstvo-ustremlyonnoe-v-budushchee.html

Vladimir Putin’s article in Zhenmin Jibao, „Russia and China – a partnership looking to the future“.
I am glad to have the opportunity to address the friendly Chinese people on the eve of President Xi Jinping’s state visit to Russia from the pages of one of the world’s largest and most authoritative publications. This important event confirms once again the special nature of the Russian-Chinese partnership, which has always been based on mutual trust, respect for each other’s sovereignty and interests.
Photo: Alexei Mayshev / RIA Novosti

We have high expectations for the upcoming talks. We have no doubt that they will give a new powerful impetus to the whole complex of bilateral cooperation. It is also a great opportunity for me to meet a good old friend with whom we have the warmest relations.

We met Comrade Xi Jinping in March 2010, when he visited Moscow at the head of a large Chinese delegation. Our first meeting was very businesslike and at the same time sincere and friendly. This style of communication is deeply appealing to me personally. I know that in China they attach great importance to friendship and human relations. It is no coincidence that the sage Confucius said: „Isn’t it a joy when a friend comes from afar!“ We in Russia also highly value these qualities, for us a true friend is like a brother. In this our nations are very similar.

Three years later, around the same time in March, we met again in the Russian capital. Xi Jinping paid his first state visit to our country after his election as President of the People’s Republic of China. That summit set the tone and momentum for Russian-Chinese relations for many years, became vivid evidence of the special nature of Russian-Chinese relations and determined the vector of their accelerated and sustainable development.

A decade has passed, which is a mere instant by the standards of the history of our countries, which are bound by the ties of centuries-old traditions of good-neighborliness and cooperation. During this time a lot has changed in the world, and often not for the better, but what has remained constant is the strong Russian-Chinese friendship, which is being consistently strengthened for the benefit and in the interests of our countries and peoples. The progress made in bilateral ties is impressive. Russian-Chinese relations have reached the highest level in their history and continue to grow stronger; they are superior in quality to the military-political alliances of the Cold War era, with no leaders and no slaves, and no restrictive or taboo topics. Our political dialogue has become extremely trusting, our strategic cooperation comprehensive and ushering in a new era. President Xi Jinping and I have met about 40 times, and we have always found time and opportunity to communicate in a variety of official formats and in a „tie-free“ environment.

One of our priorities is the trade and economic partnership. At the end of 2022, our already robust bilateral trade turnover doubled, reaching USD 185 billion. This is a new record. We have every reason to believe that the $200 billion target we set with President Xi Jinping will be exceeded this year, not in 2024. It is important that the proportion of payments in national currencies in our mutual trade is increasing, and our relations are becoming even more sovereign.

Long-term joint plans and programs are being successfully implemented. For example, the Power of Siberia gas pipeline between Russia and China has become, without exaggeration, the „deal of the century. Volumes of domestic oil and coal supplies have increased significantly. Our specialists are involved in building new nuclear power units in China, Chinese companies are actively involved in LNG projects, industrial and agricultural cooperation is growing stronger. Together we are exploring outer space and developing new technologies.

Russia and China are countries with ancient original traditions and enormous cultural heritage. And now that all pandemic-related restrictions on mutual contacts have been lifted, it is important to build up humanitarian and tourist exchanges as quickly as possible, thereby strengthening the social basis of the Russia-China partnership. The holding of interstate thematic years plays a special role in this. For example, the years 2022-2023 are devoted to cooperation in physical culture and sports, which is very much in demand among our citizens.

Unlike some countries that claim hegemony and bring discord to world harmony, Russia and China are literally and figuratively building bridges. Last year, for example, our border regions connected two bridges across the Amur, which has long been a „river of friendship. Among the „waves and winds“ on the planet, we closely cooperate in international affairs and, standing shoulder to shoulder „like a rock in the middle of a turbulent stream“, effectively coordinate foreign policy positions, fight common threats, and respond to modern challenges. We are actively promoting democratic multilateral structures such as the SCO and BRICS, which are becoming more and more authoritative and influential and are gaining new partners and friends. The Eurasian Economic Union and the „One Belt, One Road“ initiative serve the same purpose.

Together with like-minded people, our countries are consistently advocating the formation of a more just multipolar world order based on international law, rather than on some „rules“ serving the needs of the „golden billion. Russia and China are consistently working in the interests of creating an equal, open, inclusive system of security in the region and the world as a whole that is not directed against third countries. In this regard, we note the constructive role of China’s Global Security Initiative, which is consonant with Russia’s approaches in this area.

We can see that the external geopolitical landscape is undergoing radical changes. The „collective West“ is clinging more and more desperately to archaic dogmas and its slipping dominance, putting the fate of entire states and peoples on the line. The U.S. policy of dual containment of Russia and China, as well as all those who do not succumb to U.S. diktat, is becoming increasingly acute and assertive. The architecture of international security and cooperation is being dismantled. Russia has been declared an „imminent threat“ and China a „strategic competitor.

We are grateful for China’s balanced approach to the events in Ukraine and its understanding of their background and real causes. We welcome China’s willingness to play a constructive role in resolving the crisis. Like our Chinese friends, we stand for strict observance of the UN Charter and respect for international law, including humanitarian law. We are committed to the principle of the indivisibility of security, which is flagrantly violated by the NATO bloc. We are deeply concerned about irresponsible and simply dangerous actions that could undermine global nuclear security. We do not accept illegitimate unilateral sanctions, which must be lifted.

Russia is open to a political and diplomatic solution to the Ukrainian crisis. However, back in April 2022 the peace talks were not terminated by us. The future of the peace process depends solely on our willingness to talk seriously, taking into account the current geopolitical realities. Unfortunately, the ultimatums to Russia speak only of a disconnection from such realities and a lack of interest in finding a way out of the current situation.

At the same time, the crisis in Ukraine, provoked and diligently fueled by the West, is the brightest of today’s events, but by no means the only manifestation of its intention to maintain its dominance in the international arena and a unipolar world order. It is impossible not to understand that NATO is trying to give its activities a global scope, aiming to penetrate into the Asia-Pacific region. That some forces are persistently seeking to fragment the pan-Eurasian space into a network of „exclusive clubs“ and military blocs aimed at hindering the development of our countries and infringing on their interests. However, no one will be able to achieve this.

It is Russian-Chinese relations today that are in fact the cornerstone of regional, and indeed global, stability, stimulate economic growth, and serve as the guarantor of a positive agenda in international affairs. They are an example of harmonious, constructive cooperation between major powers.

I am sure that our friendship and partnership, based on the strategic choice of the two countries‘ peoples, will continue to grow and strengthen for the well-being and prosperity of Russia and China. And this will undoubtedly be promoted by the current visit to Russia of the Chairman of the People’s Republic of China.

Source: Official site of the Kremlin

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Oberst Wolfgang Richter, Ukrainekrieg

Oberst Wolfgang Richter, Ukrainekrieg  https://wp.me/paI27O-4xR

„Realitätsfremde Argumentation“: Oberst a. D. Richter im Klartext zu Waffenlieferungen

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/ukraine-krieg-realitaetsfremde-selbstueberschaetzung-oberst-a-d-richter-im-klartext-zu-waffenlieferungen-li.317459

Seminar mit Wolfgang Richter …

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Richter_(Oberst)

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Ostermarschflyer 2023

Ostermarschflyer: https://wp.me/paI27O-4xN

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/03/OM2023V5final.pdf

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Weltglücksbericht: Russland und Ukraine verbessern sich trotz Krieg

https://web.de/magazine/wissen/psychologie/weltgluecksbericht-russland-ukraine-verbessern-trotz-krieg-37934736

Weltglücksbericht: Russland und Ukraine verbessern sich trotz Krieg

Die Bewertung des eigenen Lebensglücks bleibt auch in Krisenzeiten im globalen Durchschnitt überraschend konstant. Der Norden Europas behauptet einmal mehr die Spitzenpositionen, während Russland und die Ukraine sich trotz Krieg verbessern.

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Das globale Glücksempfinden ist trotz gleich mehrerer Krisen auf der Welt bemerkenswert konstant geblieben. Zu diesem Schluss kommt eine unabhängige Expertengruppe im neuen Weltglücksbericht, der am Montag anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Tags des Glücks veröffentlicht wurde. Klarer Spitzenreiter unter den Ländern mit der glücklichsten Bevölkerung der Erde bleibt auch im sechsten Jahr in Folge einmal mehr Finnland – trotz der stark verschlechterten Sicherheitslage in Europa in Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und des noch nicht abgeschlossenen finnischen Nato-Beitritts.

Hinter dem nördlichsten Land der EU folgen in dem Ranking mit einigem Abstand Dänemark, Island, Israel und die Niederlande, ehe Mit-Nato-Anwärter Schweden sowie Norwegen, die Schweiz, Luxemburg und Neuseeland die Top Ten komplettieren. Im Jahresvergleich macht Israel einen Satz von Rang neun auf vier. Deutschland kommt diesmal auf Rang 16 – zwei Plätze schlechter als im Vorjahr. Klar am unglücklichsten unter den 137 untersuchten Staaten sind Afghanistan und der Libanon.

Sechs Schlüsselfaktoren für Glücksempfinden

Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die den Bericht auf Basis von Umfragen des Instituts Gallup veröffentlichen, berechnen das Ranking jeweils auf Basis von Daten der vergangenen drei Jahre. Für das Glücksempfinden haben sie sechs Schlüsselfaktoren ausgemacht: soziale Unterstützung, Einkommen, Gesundheit, Freiheit, Großzügigkeit und die Abwesenheit von Korruption.

Trotz gleich mehrerer sich überschneidender Krisen seien die Lebensbewertungen in den meisten Bevölkerungen der Erde weiterhin bemerkenswert stabil geblieben, schrieben die Forscher. In den Jahren 2020 bis 2022, die stark von der Corona-Pandemie geprägt wurden, seien die Werte im globalen Durchschnitt genauso hoch gewesen wie in den drei Jahren vor der Pandemie. Glücklicher sind die Menschen dem Bericht zufolge generell in Ländern, in denen Glück und Wohlbefinden möglichst gleichmäßig in der Bevölkerung verteilt sind.

Krieg in der Ukraine

Was Xi mit seiner Reise nach Russland bezweckt

„Das durchschnittliche Glück und unser Länder-Ranking sind während der drei Covid-19-Jahre bemerkenswert stabil geblieben“, erklärte der am Bericht beteiligte Wissenschaftler John Helliwell. Veränderungen in der Rangliste stellten fortgesetzte, langfristige Trends dar, etwa die verbesserten Platzierungen der baltischen Staaten Litauen (Platz 20), Estland (31) und Lettland (41). Selbst in diesen schwierigen Jahren seien positive Emotionen doppelt so weit verbreitet wie negative.

Überraschung: Ukraine und Russland verbessern sich

Die Ukraine (Rang 92) und Russland (70) liegen im neuen Bericht etwas weiter oben als vor einem Jahr, auch wenn der ukrainische Gesamtwert – im Gegensatz zum russischen – minimal zurückgegangen ist. „Trotz des Ausmaßes des Leids und der Schäden in der Ukraine sind die Lebensbewertungen im September 2022 höher geblieben als nach der Annexion von 2014“, schrieben die Wissenschaftler unter Verweis auf das Jahr der russischen Annexion der ukrainischen Krim-Halbinsel.

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Belege für Faschismus in der Ukraine/ 20.3.23

Belege für Faschismus in der Ukraine/ 20.3.23 https://wp.me/paI27O-4xD

Gegründet 1947 Montag, 20. März 2023, Nr. 67

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Aus: Ausgabe vom 17.03.2023, Seite 12 / Thema
Krieg in der Ukraine

»Selenskijs schwarzer Haufen«

Die Ukraine wird zu einem protofaschistischen NATO-Satellitenstaat umgebaut – hinter dem schönen Schein eines »jüdischen Präsidenten« und einer »Volkspartei«
Von Susann Witt-Stahl
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Verbirgt sich unter der Sturmhaube ein Faschist? Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij (r.) pflegt jedenfalls regen Umgang mit Leuten solcher Gesinnung (Besuch in Lugansk, Juni 2022)

Susann Witt-Stahl schrieb an dieser Stelle zuletzt am 17. Dezember 2022 über die radikale zionistische Rechte in Israel.

Wolodimir Selenskij wird in der westlichen Welt als Garant für Demokratie gehandelt. »Es gibt keine Nazis in der Ukraine«, versicherte Wladimir Klitschko gegenüber Bild Live kurz nach Beginn der russischen Invasion. »Wir haben einen jüdischen Präsidenten.« Klitschkos zum moralischen »Argument« für Kriegsunterstützung erhobene Lüge, die Selenskijs Herkunft instrumentalisiert, könnte allein durch die zahlreichen Nazikontakte seines Bruders Witali, der seit dem Maidan-Putsch Bürgermeister von Kiew ist, mühelos entlarvt werden. Sie wird aber von deutschen Medien und Politik bis hinein in die Linke seit mehr als einem Jahr beharrlich verbreitet. Selenskijs bizarrer Auftritt mit einem Kämpfer des Naziregiments »Asow« vor dem griechischen Parlament im April 2022 irritierte nur kurzzeitig, die jüngst mit großem Pathos von ihm vorgenommene Ehrung eines gefallenen »Rechter-Sektor«-Kommandeurs schon nicht mehr. Womit der jüdische Präsident beschäftigt ist, wenn er gerade keine Videoappelle für Panzer- und Kampfjetlieferungen an die westliche Welt richtet, was seine Partei »Sluga narodu« (»Diener des Volkes«) in der Ukraine tut, mit wem sie kooperierten, wen sie protegierten – darüber erfährt die deutsche Öffentlichkeit so gut wie nichts.

»Das ist unser Staat!«

Sinnbild des Verhältnisses von Selenskij zu den Faschisten in der Ukraine vor der Eskalation des Krieges war ein Treffen am 9. Oktober 2019 mit Vertretern von »Asow«, dem Chef der Neonazischlägerbande »C14«, Jewgeni Karas, Veteranen der »Antiterroroperation« (ATO) gegen die nicht anerkannten »Volksrepubliken« und nationalistischen Bloggern. Selenskij hatte die Rechten sowie einige seiner Minister, den Chef des Generalstabs und hohe Beamte zu einer informellen Unterredung über das 2015 abgeschlossene »Minsk-II«-Friedensabkommen in sein Präsidialamt geladen. Dabei warb er bei den Rechten um die Anerkennung der Notwendigkeit, die durch die »Steinmeier-Formel« definierten ersten Schritte zur Umsetzung des Abkommens einzuleiten, um die Reintegration der von »prorussischen Rebellen« kontrollierten Gebiete erreichen zu können. Vor allem durch die permanente Verletzung der Waffenstillstandsvereinbarungen durch faschistische Milizen war »Minsk II« jahrelang blockiert worden (mittlerweile ist es endgültig gescheitert und seit dem russischen Einmarsch obsolet). Wie Teilnehmer des Treffens später berichteten, sei es Selenskij nicht zuletzt darum gegangen, der »Asow«-Abordnung und den anderen Gästen, die bisher nicht durch Kompromissbereitschaft aufgefallen waren, zu versichern, dass es von seiner Regierung keinen »Verrat« durch Konzessionen an Russland geben werde.

Dass Selenskij sich nicht mit den militanten Rechten anlegen will, signalisierte er auch mit einem Besuch an der Kontaktlinie zur »Volksrepublik« Lugansk rund zwei Wochen später. In der Stadt Solote versuchte er, Kämpfern von »Asow« und anderen Faschisten in Ruhe zu erklären, warum sie abziehen müssten. Vergeblich. Andrij Bilezkij, Gründer der »Asow«-Bewegung und Chef ihrer Partei »Nationales Korps«, verlautbarte drei Tage später in einer Videoansprache, dass Selenskijs Anordnung ihn nicht interessiere und sich wenn nötig Zehntausende seiner Leute widersetzen würden: »Dieses Recht haben sie sich mit ihrem Blut verdient«, fand Bilezkij, obwohl sich seine Truppen illegal im Donbass aufhielten.

Bereits im Mai 2019 hatte der Mitgründer des »Rechten Sektors« und Exkommandeur des Freiwilligenkorps der Organisation, Dmitro Jarosch, in einem Interview mit dem ukrainischen Medienportal Obozrevatel eindeutige Warnungen an den frisch gewählten Präsidenten ausgesprochen: »Das ist unser Staat! Und wir werden ihn nicht jedem überlassen, der ihn haben will.« »Minsk II« habe nur die Funktion, Zeit zu gewinnen, um die ukrainischen Streitkräfte aufzurüsten und auf NATO-Standard zu bringen. »Es ist eine Gelegenheit zum Manövrieren. Aber nicht mehr als das«, deklarierte Jarosch das Abkommen als rein taktische Maßnahme – eine Vorstellung, die ganz und gar den Absichten der damaligen westlichen Verhandlungsführer entsprach, wie Aussagen von Exbundeskanzlerin Merkel und des ehemaligen französischen Präsidenten François Hollande erst im Dezember 2022 offenbarten. »Die Umsetzung der Minsker Vereinbarungen wäre der Tod unseres Staates«, so Jarosch weiter. Selenskij »wird an einem Baum auf dem Chreschtschatik (Hauptstraße in Kiew, die am Maidan entlangführt, S. W.-S.) hängen, wenn er die Ukraine und die Menschen, die in der Revolution und im Krieg gestorben sind, verrät«, drohte der Naziführer, der inzwischen zum Berater des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte aufgestiegen ist. Ein Teil seiner mindestens 5.000 Kämpfer starken Miliz wurde im März 2022 in die Spezialkräfte integriert und vergrößert, ein anderer bildet jetzt den Kern der 67. Separaten Mechanisierten Brigade »DUK« des Heeres – Maßnahmen, mit denen den »Rechten-Sektor«-Kriegern Zugang zu hochmodernen westlichen Waffensystemen verschafft wurde. Sie haben bereits angekündigt, weiterzukämpfen, bis sie den »Sieg über den Ruinen des brennenden Kremls feiern« können.

Der Präsident und das Parlament fungieren als Megaphone und mehr oder weniger willige Helfer der Kommandeure der mächtigsten Nazistrukturen wie der »Asow«-Bewegung, die neben einem Militärapparat auch einen eigenen Geheimdienst unterhält. Seit dem Maidan gilt: Keine ukrainische Regierung kann sich ohne Duldung durch die Faschisten halten. Die militanten Rechten waren die Triebkräfte der ATO, ebenso des Terrors gegen linke und andere Oppositionelle durch das Innenministerium und den Sicherheitsdienst SBU – und sie spielen zumindest objektiv eine Schlüsselrolle bei der Unterdrückung des Widerstands aus der Bevölkerung gegen die faktische Eingliederung der Ukraine in die NATO-Zone. Heute sind sie als Elitekämpfer, gnadenlose Einpeitscher und Antreiber der zwangsrekrutierten Ukrainer, die in Bachmut und anderen Blutmühlen im Donbass zermahlen werden, absolut unverzichtbar – ohne sie und ihre Mordlust würde die Stellvertreterkriegsmaschine gegen Russland innerhalb kurzer Zeit zusammenbrechen.

40 Millionen UPA-Kämpfer

Neben dem Aufstieg der Faschisten war die damit verbundene Wiederbelebung des Banderismus als ukrainische Version des Nazismus von Anfang an ein zentraler Strategiebaustein aller prowestlicher Politik gewesen, mit der das Land aus dem Einflussbereich der Russischen Föderation herausgebrochen werden soll, meint der in Kiew lebende Journalist Dmitri Kowalewitsch*. Das erkläre auch, warum seit den 1990er Jahren die Rehabilitierung ukrainischer Kollaborateure des Hitlerfaschismus vorangetrieben wird, obwohl sie am Holocaust beteiligt waren.

Dabei spielen Präsident Selenskij und seine Partei keine unwesentliche Rolle. 2021 unterstützten Spitzenpolitiker der »Diener des Volkes« eine Initiative der nazistischen »Swoboda«-Partei, die derzeit einen Sitz in der Werchowna Rada hat: Gemeinsam mit Abgeordneten der anderen prowestlichen Parteien – insgesamt waren es mehr als 70 – sorgten sie dafür, dass Stepan Bandera und Roman Schuchewitsch den Titel »Held der Ukraine« zurückbekamen. Der »prorussische« Präsident Wiktor Janukowitsch hatte dem ehemaligen Führer des radikalen Flügels der »Organisation Ukrainischer Nationalisten« (OUN-B) und dem Kommandeur der »Ukrainischen Aufständischen Armee« (UPA), des bewaffneten Arms der OUN-B, diese von seinem Vorgänger Wiktor Juschtschenko vorgenommene Ehrung vor seinem Sturz wieder aberkannt. Schon 2020 hatten Abgeordnete von »Diener des Volkes«, darunter Kulturminister Olexander Tkatschenko, ein Vertrauter Selenskijs, im ukrainischen Nationalparlament und im Stadtrat von Kiew eine mehr als schrille Resolution »Zur Feier von denkwürdigen Daten und Jahrestagen« mit verabschiedet: Offizielles Gedenken wurde nicht nur für den 75. Jahrestag der »Befreiung der Häftlinge des Nazikonzentrationslagers Auschwitz« angeordnet, sondern auch für die runden Geburtstage von Iwan Poltawez-Ostrjanizja, dem einstigen Assistenten von Alfred Rosenberg, von Wladimir Kubijowitsch, dem Organisator der SS-Division »Galizien«, sowie von weiteren NS-Verbrechern.

Die Ukrainer, die damals in der Waffen-SS gekämpft haben, seien keine Nazis gewesen, erst recht nicht die UPA-Milizen. Beide hätten lediglich ihre Heimat verteidigen wollen, wie auch die Soldaten der Roten Armee, präsentierte der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur- und Informationspolitik der Werchowna Rada und einer der engsten Berater Selenskijs, Nikita Poturajew, 2021 die eigenwillige Geschichtsschreibung seiner Partei »Diener des Volkes«. »Die UPA ist ein sehr wichtiges Kapitel in unserer Geschichte, insbesondere für den Prozess des Aufbaus unseres Staates.«

Klartext über die Bedeutung der UPA für die USA und Großbritannien – mit deren Unterstützung die Faschisten nach dem Rückzug der Hitlertruppen 1944 weitermorden konnten – und auch für alle Pro-NATO-Regierungen der Ukraine spricht sein Parteikollege Jehor Tschernew: Immerhin konnten bis zum Ende und nach dem Zweiten Weltkrieg noch »etwa 30.000 russische Besatzer und Kollaborateure vernichtet« werden, lobpreiste er den UPA-Terror gegen die Sowjetunion (fast 80 Prozent der Opfer waren Zivilisten, wie Zahlen des Instituts für Geschichte der Ukrai­ne für den Zeitraum 1944 bis 1953 belegen). Heute habe die Ukraine eine »40 Millionen Mann starke UPA«, protzte Tschernew. Am 1. Januar 2023 veröffentlichte die Werchowna Rada anlässlich des 114. Geburtstags von Bandera ein Foto des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte, Walerij Saluschnij, vor einem Porträt und mit Zitaten des Faschistenführers – dessen Mordaufruf »Tod der moskowitisch-jüdischen Kommune!« von 1941 war allerdings nicht dabei. Die Bandera-Würdigung wurde nach dem Protest des polnischen Ministerpräsidenten gelöscht.

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Hinter der von der Selenskij-Partei beschleunigten Persilscheinproduktion für die Banderisten und der systematischen Besudelung der sowjetischen Vergangenheit stecken auch handfeste ökonomische Interessen: 2019 empfahl Nikita Poturajew seine Partei in einer Sitzung der Werchowna Rada als Diener des westlichen Kapitals mit einem geschichtspolitischen Argument: Er ideologisierte seine Forderung nach Deregulierung des Bodenmarktes als Befreiung von den russischen »Henkern des ukrainischen Volkes«, die angeblich den »Holodomor« (so nennen die ukrainischen Nationalisten und ihre westlichen Verbündeten die Hungerkatastrophe von 1932/33 in der Sowjetunion, um sie mit dem Holocaust gleichzusetzen) organisiert haben. Bevor wieder »ein Moskauer Stiefel hierherkommt und alle verhungern lässt«, möchte Nikita Poturajew »den Kommunismus endgültig begraben« und kündigte an: »Wir werden endlich mit diesem verrückten Lenin und dem Kannibalen Stalin abrechnen, die alles getan haben, um das ukrainische Volk seines größten Reichtums zu berauben – des Landes.« Die damals noch in der Werchowna Rada vertretene »Oppositionsplattform – Für das Leben«, eine Sammelbewegung für sozialistische und »prorussische« Parteien, protestierte gegen diese Geschichtsklitterung zugunsten von US-Agrarkonzernen wie Cargill, ebenso Blackrock und anderen großen Investmentgesellschaften, die die Ukraine sukzessive in eine Kolonie des NATO-Imperiums verwandeln. Daraufhin drückte Poturajew sein Bedauern darüber aus, dass solche »kremlfreundlichen« Abgeordneten nicht erschossen werden können, und verlangte wenigstens die »politische Zerstörung« ihrer Partei. Präsident Selenskij kam dieser Aufforderung im März 2022 nach und hat sie – wie jegliche Opposition, die mittlerweile pauschal als »Einflussagenten Putins« gehandelt wird – verbieten lassen.

»Ruhm den ukrainischen Titanen!«

Dagegen erfährt das in der Tradition der ukrainischen Verbündeten der Wehrmacht und SS stehende »Asow«-Regiment eine fast schon religiöse Verherrlichung. Nicht nur wegen sentimentaler Erinnerungen an die gute Kameradschaft mit dem deutschen Imperialismus unter Hitler damals, sondern auch wegen hervorragender Verdienste bei der brutalen Kriegführung unter dem Kommando der NATO heute: »Ruhm den ukrainischen Titanen, die Mariupol verteidigen – die offene Wunde der Ukraine. Sie sind unser Schild, unser Stolz und unsere Verteidigung!«, gratulierte Ruslan Stefan­tschuk, Parlamentspräsident und Chefideologe der »Diener des Volkes«, »Asow« am 5. Mai 2022 zum achten Geburtstag.

Selenskijs Gefolgschaft steht auch an der Spitze der Bewegung zur Verteidigung der Ehre der Nazitruppe gegen selten kritische Berichterstattung in internationalen Medien: Als CNN es vergangenes Jahr gewagt hatte, den rechten Oligarchen Igor Kolomoiskij als Mitfinanzier der Einheit zu nennen, fand sie sich unter den 200 Werchowna-Rada-Abgeordneten und reichen Geschäftsleuten, die die »Asow«-Krieger in einem gemeinsamen Protestbrief an den US-Sender als »Supercyborgs«, also Übermenschen, im Abwehrkampf bis zur letzten Patrone »gegen die russische Bestie« fetischisierten. Elfenhafte Lichtgestalten strahlen um so heller, je dämonischer ihre Todfeinde aus der barbarischen Finsternis Mordors erscheinen: »Wir öffnen die Büchse der Pandora«, wenn die »Orks« in die »zivilisierte Welt« gelassen würden, untermauerte die »Dienerin des Volkes« Olga Saladucha kürzlich ihre Forderung nach konsequentem Ausschluss russischer Sportler von internationalen Wettbewerben.

Publikumswirksame Inszenierungen beherrschen die »Diener des Volkes« hervorragend. Als die neoliberale Partei 2018 aus der Retorte gehoben wurde und im Juli 2019 mit 43,2 Prozent der Wählerstimmen ins Parlament einzog, bestand ein signifikanter Teil ihrer Fraktion aus politischen Debütanten, die aus dem Showgeschäft, PR-Agenturen und Medien kamen. Einige Abgeordnete waren für den Fernsehsender 1+1 von Igor Kolomoiskij tätig, beispielsweise Olexander Dubinskij, der die Sendung »Money« moderierte. Laut seiner Kritiker soll Kolomoiskij, der in unzählige Korruptionsskandale verwickelt ist, zwischen 2012 und 2016 41 Millionen US-Dollar in Offshorefirmen wie Film Heritage in Belize gesteckt haben, die Selenskij gehören – Vorwürfe, die zumindest teilweise durch die »Pandora Papers« belegt wurden. Nicht wenige Abgeordnete waren auch in Selenskijs Rundfunkproduktionsfirma Studio Kwartal 95 beschäftigt, die eng mit 1+1 kooperiert, etwa der Schauspieler Jurij Korjawtschenkow. Rund 30 Mitarbeiter von Studio Kwartal 95 soll Selenskij mit Regierungsaufgaben betraut und in hohe Positionen gehievt haben. So nahm er Andrij Jakowlew, Filmregisseur, Produzent und Koautor der Fernsehserie »Diener des Volkes«, nach der seine Partei benannt wurde, in seinen Beraterstab auf. Den Leiter von Studio Kwartal 95, Iwan Bakanow, beförderte er sogar zum Chef des SBU (im Juli 2022 hat er ihn wieder abgesetzt).

Neben der Showbiztruppe finden sich unter Selenskijs »Volksdienern« auch viele ehemalige Politiker der rechtsliberalen Partei »Ukrainische Union der Patrioten« (Ukrop), die 2015 von Kolomoiskij gegründet worden war. Ukrop galt als Sammelbecken von ATO-Veteranen und Militaristen und ging aus einer gleichnamigen interfraktionellen Vereinigung hervor, der Faschisten wie Dmitro Jarosch und Borislaw Bereza, ehemaliger Sprecher des »Rechten Sektors«, angehörten.

Catch-all-Nazis-Politik

Es gibt nicht nur indirekte Verbindungen zwischen Selenskijs Partei über einen der wichtigsten Geldgeber für den Aufbau der paramilitärischen Nazitruppen – Kolomoskij hat unter anderem auch das Bataillon »Ajdar« finanziert – ins Milieu der militanten Rechten. Die »Diener des Volkes« haben auch dafür gesorgt, dass Faschisten an der Gesetzgebung beteiligt werden: Im Dezember 2020 brachten sie gemeinsam mit der »Asow«-Partei »Nationales Korps« den Entwurf für ein »Antikollaborationsgesetz« auf den Weg. »Es soll dazu dienen, dass die fünfte Kolonne keine Möglichkeiten und Instrumente mehr hat, die Ukraine zu beeinflussen«, erklärte »Asow«-Führer Bilezkij. Die Werchowna Rada hat das Gesetz, mit dem praktisch alle Beziehungen zu Russland kriminalisiert werden können, im März 2022 verabschiedet. Bei Verstößen drohen Freiheitsstrafen von bis zu 15 Jahren, der Ausschluss aus dem öffentlichen Dienst, Verbote von Parteien und die Auflösung von Unternehmen. Ende 2020 hat mit Swjatoslaw Jurasch auch ein Abgeordneter der »Diener des Volkes« an einer internationalen »Intermariums«-Konferenz teilgenommen, die von Bilezkij und anderen Rechten initiiert wurde. Die »Intermariums«-Strategie, die von polnischen Nationalisten stammt, von ukrainischen und anderen osteuropäischen Faschisten vorangetrieben und seit dem Kalten Krieg von den USA gestützt wird, erstrebte einst ein antisowjetisches Bündnis, heute hat sie den Aufbau einer antirussischen Allianz der Staaten zwischen der Ostsee, dem Schwarzen Meer und der Adria zum Ziel. Laut Jurasch unterstützt die Mehrheit der Werchowna Rada dieses Projekt.

Unter den »Dienern des Volkes« und Vertrauten des Präsidenten finden sich auch Politiker, die keinen Hehl daraus machen, dass sie die Vorstellungen der Nazis von Rechts- und Sozialstaat teilen. Im vergangenen Jahr prahlte Selenskijs innenpolitischer Berater Anton Geraschtschenko damit, dass ein »ukrainischer Mossad« geschaffen wurde, der im Osten des Landes »Verräter« eliminiert: »Jeder von ihnen, der in den besetzten Gebieten gestorben ist, geht auf das Konto unserer Sonderdienste.« Tatsächlich gab es diverse Anschläge auf von Kiew als »prorussisch« stigmatisierte Bürgermeister und Beamte, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden. Galina Tretjakowa, Abgeordnete aus Charkiw und Vorsitzende des Sozialausschusses der Werchowna Rada, vertritt sogar eugenische Positionen und meint, dass Arbeitslose nur Kinder von »sehr geringer Qualität« produzierten – und schlug »Sterilisation« zur Entlastung des Sozialsystems vor.

Zu Selenskijs Verständnis einer »Catch-all-Partei«, als die seine »Diener des Volkes« angetreten sind, gehört offenbar auch, Faschisten in den Sicherheitsdienst einzubinden: Laut Sergij Sternenko, einem ehemaligen Führer des »Rechten Sektors«, hatte Selenskij ihm vor seiner Wahl die Leitung der SBU-Direktion in der Region Odessa angeboten – obwohl gegen Sternenko wegen Entführung, Raub und Mord ermittelt wurde (nach einer Verurteilung und kurzem Gefängnisaufenthalt ist er wie die meisten Nazistraftäter wieder auf freiem Fuß). Mitarbeiter von Selenskij, darunter der Exchef des Präsidialamtes, haben Sternenkos Angaben bestätigt und »Personalmangel« als Grund für die Anwerbung angegeben.

Immer wieder treten Faschisten als Zwangsvollstrecker des Präsidenten und seiner westlichen Verbündeten auf. »Wir sind Selenskijs schwarzer Haufen« – in Anlehnung an das Fahrtenlied »Wir sind des Geyers schwarzer Haufen«, das später von der SS vereinnahmt wurde –, prahlte Andrij Medwedko, »C14«-Führer und mutmaßlicher Mörder des Journalisten Oles Busina, als der Präsident am 3. Februar 2021 die oppositionellen Fernsehsender News One, Zik und 112 schließen ließ. Diese Medien waren Naziorganisationen wie »C14«, die seit 2018 offiziell für die Stadt Kiew als Security tätig ist, schon lange ein Dorn im Auge. Nachdem die Botschaften der USA, Großbritanniens und Kanadas die Verbote öffentlich begrüßt hatten, zog »C14«-Chef Jewgeni Karas noch am selben Tag mit seinen Schlägern vor das Gebäude von Nash TV. Er wollte »darauf aufmerksam machen, dass Selenskij vergessen hat«, auch diesen Kanal abschalten zu lassen. Als die Faschisten auf Journalisten losgingen und versuchten, den Sender zu stürmen, griffen Polizisten ein und nahmen einige der Randalierer fest. Diese wurden kurz darauf freigelassen und die verantwortlichen Beamten vom Dienst suspendiert. Nash TV wurde am 11. Februar 2022 die Sendelizenz entzogen.

Die Ukraine ist längst zum Menschenjagdrevier der militanten Rechten und Eldorado für ihre kriminellen Machenschaften verkommen. Im Juni 2021 scheiterte in der Werchowna Rada der letzte nennenswerte Versuch, wenigstens die Verbreitung ihrer Hassideologie und Geschichtslügen einzudämmen: Der Antrag von Maxim Buschanskij – ein parteiloser Außenseiter in der »Diener des Volkes«-Fraktion – für eine Gesetzesreform zum Zweck effektiverer »Verhinderung der Verherrlichung von Kriegsverbrechern und der Legalisierung des Nazismus« wurde abgeschmettert. Nur rund ein Drittel der Abgeordneten hatte dafür gestimmt – darunter die komplette Oppositionsplattform –, von Buzhanskijs »Volksdienern« gerade einmal etwas mehr als die Hälfte.

Seit dem Verbot der Oppositionsplattform muss Selenskij im Parlament nur noch Gegenwind von ganz rechts fürchten. Beispielsweise von Faschisten wie Andrij Parubij, einst ein Führer der »Asow«-Keimzelle »Patriot der Ukraine«, der derzeit Abgeordneter der Poroschenko-Partei »Europäische Solidarität« ist. »Ich selbst bin ein großer Befürworter der direkten Demokratie«, verkündete Parubij 2018. »Übrigens, der größte Mann, der direkte Demokratie praktiziert hat, war Adolf Aloisowitsch (Hitler, S. W.-S.) in den 1930er Jahren.«

»Besser ein Jude …«

Präsident Selenskij hat die Faschisten, die nach dem Maidan eine schlagkräftige paramilitärische, politische und kulturelle Massenbewegung aufbauen konnten, bereits vor dem russischen Einmarsch verstärkt in den ukrainischen Staat inkorporiert. Seit 2022 jedoch seien rechte Organisationen auf Betreiben der »Sponsoren«, NATO und EU, vor allem durch die Eingliederung in die Strukturen der Armee, der Nationalgarde, des SBU und anderer Geheimdienste legalisiert und von einem einflussreichen, aber nicht autarken Durchsetzungsinstrument in eine politische Kraft mit großer Macht verwandelt worden, sagt der Soziologe und Rechtsextremismusforscher Iwan Michailenko* von der Universität Charkiw im Gespräch mit jW. Durch ihre Integration in den Sicherheitsapparat habe Selenskij den Faschisten, die er nur nominell unter Kontrolle hat, neue Möglichkeiten zur »viralen ideologischen und politischen Infektion« der Armeesoldaten und Nationalgardisten eröffnet. »Selenskij hat allen Grund, sich Sorgen zu machen«, meint Michailenko. Falls der Westen eines Tages ein Staatsoberhaupt fürs richtig Grobe brauchen sollte, könnten die militanten Rechten für einen Militärputsch eingesetzt werden.

Solange NATO und EU noch ihr Narrativ über die Ukraine als Frontstaat zur »wertegeleiteten« Verteidigung des »zivilisierten Europas« aufrechterhalten können, braucht ihre Propaganda­maschine aber »Freedom and Democracy«-Ikonen. Niemand könnte – vor allem gegenüber der deutschen Bevölkerung – moralisch überzeugender immer mehr Waffenlieferungen für den »heldenhaften Abwehrkampf« der Ukraine gegen den »Vernichtungskrieg« des »blutrünstigen Putler« im Kreml einklagen als ein telegener jüdischer Präsident. Das haben mittlerweile sogar eingefleischte Antisemiten verstanden. »Ich war wütend auf das ukrainische Volk – wie konnten sie einen Juden als eines der nationalen Symbole wählen!? Der Präsident ist ein nationales Symbol wie die Flagge, die Hymne und so weiter. Er muss ein Ukrainer sein«, erklärte Dmitro Kortschinskij, Exchef der faschistischen »Ukrainischen Nationalversammlung – Ukrainische Nationale Selbstverteidigung« (UNA-UNSO) und einer der prominentesten Nazis der Ukraine, im März 2022 in einem Interview. »Aber es hat sich herausgestellt, dass es sogar besser ist, wenn er ein Jude ist. Versuchen Sie doch nur einmal zu behaupten, wir würden den Nazismus unterstützen.«

* Der Name musste aus Sicherheitsgründen geändert werden.

 

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Frieden in Braunschweig beim „Schloss“ , Demo am 18.3.23!

„Frieden heute!“  Demonstration heute um 14:00, Schlossplatz mit anschließendem Marsch  https://wp.me/paI27O-4xk

Liebe Freunde

Ich war anscheinend schon zwei oder dreimal auf die Demo hingewiesen worden, ohne es richtig zu speichern. Aber jetzt habe ich es ja noch geschafft:

Ich war auf der Demonstration, deren Ankündigung unten in Videos zu sehen ist, von vor 14:00 bis etwa 15:45.

Sandra Gabriel, Guy Dawson, Ilona von „Wir sind Magdeburg!“und andere Friedensaktivisten haben eine Einladung nach Braunschweig für Euch aber hört selbst!  Wir sehen uns am 18.3.23 um 14.00 auf dem Schlossplatz!Es wird auch noch eine Überraschung geben! Also kommt zahlreich!https://t.me/EndundNeuzeitreport

Damit bekam ich die Reden und die Musik mit, durfte auch kurz auf unseren Ostermarsch hinweisen und nahm an der ersten Hälfte des Demostrationsmarsches teil. Anfangs schätzte ich die Zahl auf etwa 150, bei der Demonstration waren es deutlich mehr, ich schätzte sie auf 400-500. Da fuhr ich zweimal vom Schluss bis an die Spitze der Demonstration und ließ die Demo an mir vorbei laufen. Wenn ihr die 55  Bilder anseht, könnt Ihr selbst die Zahl schätzen. Hier erst mal nur neun:

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Bei der Demonstration hörte ich nichts Rechtes und Rassistisches, aber die Menschen waren stocksauer auf die politischen Fehlentscheidungen und die entstehenden Risiken für unser Leben und unseren Wohlstand. Sie schrien ihre Wut heraus. Ich habe mit Handy 55 Fotos gemacht, die ich auf Telegram weiterleiten konnte. Vermutlich geht es auch auf WhatsApp. Und ich habe einen Teil der Reden und der Musik auch auf meinem Handy.

Eine Friedensfreundin war 10 Minuten auch dort, hatte einen gemischten Eindruck, sie sah mich nicht. Die Mächtigen dieser Welt sind sehr  erfolgreich im Spalten. Auch in München gab es bei der „Sicherheitskonferenz“ drei parallele Demonstrationen: Eine übliche mit etwa 3000 Teilnehmern, was für uns ja schon hervorragend ist, eine mit angeblich 20.000 in München! “Querfront siegt”: Gute Diskussion, Hochinteressant!

https://www.youtube.com/watch?v=X8LujmFg_ZQ

Und eine von Ukrainern dominiert, die anscheinen den Krieg befürwortete.

Ich denke, wir sollten, wie uns das Sahra sagt, alle annehmen, die für Frieden sind. Sie machte dies in Berlin vor: sie, Alice als linke Feministin, Erich Vad als konservativer General und den Politikwissenschaftler Hans-Peter Waldrich, der auch nichts Linkes an sich hatte. Auch dort spielten Rechte keine Rolle, nur die Mainstreammedien behaupteten dies.

Herzliche Grüße, Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/willkommen/,

Hier noch mal die Ankündigung:

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/03/video_2023-03-18_09-42-24.mp4

 

 

 

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Carlos Umaña, MD Co-Präsident der IPPNW: STÄDTE SIND KEINE ZIELE

Carlos Umaña, MD Co-Präsident der IPPNW: STÄDTE SIND KEINE ZIELE https://wp.me/paI27O-4×8

Carlos Umaña, MD Co-Präsident der IPPNW,
Mitglied von IPPNW Spanien und IPPNW Costa Rica

IPPNW Europa-Forum, Hamburg, Deutschland, 21. Januar 2022

STÄDTE SIND KEINE ZIELE

Ich fühle mich geehrt, zu einem so besonderen Anlass, vor einem so besonderen Publikum und an einem so besonderen Ort zu sprechen.
Der Name meines Vortrags, „Städte sind keine Ziele“, hat hier eine besondere Bedeutung, denn im im Untergeschoss der St. Nikolai-Gedächtniskirche kann man nicht anders, als über die Großartigkeit des menschlichen Unternehmertums staunen und gleichzeitig entsetzt sein über die Ausmaße der Vernichtungsaktionen des Menschen.
„Städte sind keine Ziele“, der Titel meines Vortrags, ist auch der Name einer Kampagne, die 2006 von Mayors for Peace, einer Organisation, die 1982 vom Bürgermeister von Hiroshima mit dem Ziel gegründet wurde, die Abschaffung der Atomwaffen, eine Organisation, der derzeit über 8.200 Städte angehören.
Wenn wir über Städte, städtische Zentren der Zivilbevölkerung als Ziele sprechen, reden wir nicht übevon Frieden, sondern von Krieg und dem absoluten Minimum an Menschlichkeit, das im Krieg eingehalten werden muss.
Krieg. Wir sprechen über die Regeln des Krieges, denn Zivilisten – unschuldige Nichtkombattanten – dürfen nicht Teil des Krieg sein.
Während des Zweiten Weltkriegs wurden Angriffe auf zivile Strukturen durch „Othering“ gerechtfertigt, d. h. durch die Objektivierung der Bevölkerung, indem man nicht die Regierung oder die Armee zum Feind machte, sondern das Volk. In der Populärkultur sehen wir heute in wissenschaftlichen Actionfilmen, wie Atomwaffen eingesetzt werden, um böse Außerirdische zu bekämpfen. Ganze Rassen böser, hässlicher Außerirdischer, die die Menschheit vernichten wollen, werden ausgelöscht und die Menschheit wird durch die
Atombombe gerettet. In den 1940er Jahren waren die Außerirdischen in der öffentlichen Wahrnehmung vieler Menschen in den Vereinigten Staaten die Japaner. Die Japaner selbst, die so anders aussahen und sich so anders verhielten, waren irgendwie böse. Unter
der kollektiven Wahrnehmung vieler Menschen in den Vereinigten Staaten waren alle Japaner Komplizen der Untaten ihrer Armee.
Daher hatten sie die Atombombe verdient. Sie hatten es verdient.
Atomwaffen sind von Natur aus rassistisch und fremdenfeindlich: Sie wurden mit dem Ziel entwickelt und eingesetzt, eine Bevölkerung auszulöschen, die „nicht wie wir“ ist. Diese „Andersartigkeit“, diese extreme Gleichgültigkeit gegenüber dem schrecklichen Leid derer, die irgendwie anders sind, ist der Grund für die Existenz dieser
Waffen und warum sie der Inbegriff der Grausamkeit sind. In diesem Sinne sind die Worte unserer lieben und berühmten
Hiroshima-Überlebenden Setsuko Thurlow, die laut widerhallen: „Atomwaffen sind kein notwendiges Übel, sondern das
ultimative Übel“.
Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich das Völkerrecht weiterentwickelt. Das humanitäre Völkerrecht, das Recht des Krieges,
verurteilt jeden Angriff auf Zivilisten und somit auch den Einsatz von Sprengwaffen in städtischen Zentren, da da er unverhältnismäßig und wahllos ist und Zivilisten direkt schädigt. Massenvernichtungswaffen:
Chemische, biologische und nukleare Waffen, Landminen und Streumunition, verstoßen gegen das internationale Humanitäre Völkerrecht, weil sie nicht zwischen militärischen und zivilen Zielen unterscheiden und wahllos alles und jeden angreifen. Explosivwaffen in Städten töten und schädigen nicht nur unschuldige Menschen, die unter Umständen langfristige Hilfe benötigen, sondern sie verursachen auch andere Probleme. Sie verursachen Vertreibung, die Beschädigung und Zerstörung von Wohnungen, Schulen, Krankenhäusern, Wasser- und Abwassersystemen, und verschlimmern so das Leiden unschuldiger Menschen in einem Konflikt.
Bei Atomwaffen, den bei weitem zerstörerischsten aller Waffen und denjenigen, die das meiste Leid verursachen, sind Zivilisten die Ziele. Städte sind die Ziele. Sie betreffen nicht nur Wohnungen, Schulen,
Kommunikations- und Gesundheitsinfrastruktur oder die Wasser- und Abwassersysteme. Sie zerstören und verseuchen. Die Stadt wird unbewohnbar. Die Nahrungsmittelsysteme der Stadt – jegliche Landwirtschaft, von der die Bevölkerung abhängt – werden unbrauchbar. Das historische und ökologische Erbe der Stadt wird zerstört unwiederbringlich zerstört.
In Hiroshima und Nagasaki starben in den ersten Tagen über 200.000 Menschen, und viele weitere haben gelitten und starben im Laufe der Jahre schleichend. Viele der Verletzten litten furchtbar unter der Explosion und der Hitze, und noch mehr unter den Auswirkungen der Strahlung, was den meisten Menschen damals nicht bewusst war. Die
mysteriöse Krankheit, von der die Menschen nichts wussten, führte bei vielen zu einem grausamen Tod und Leiden: Ihre Unterleib explodierte, ihre Gesichter schmolzen, sie verbluteten. Ihre Wunden wollten nicht heilen. Und die die scheinbar gesund waren, wurden krank und starben Jahre später. Die meisten der Menschen, die diese Schrecken erlitten
waren Nichtkombattanten: ältere Menschen, Frauen und Kinder. Kinder. Und diese Menschen litten weiter unter der Stigmatisierung durch andere Menschen in Japan. Die Kinder wurden von anderen Kindern getrennt gehalten, aus Angst vor Ansteckung. Sie hatten Schwierigkeiten, Arbeit zu finden, da sie als kränklich galten, oder Partner zu finden Partner zu finden, da man befürchtete, dass sie defekte Kinder gebären würden. Deshalb lernten viele, ihre Herkunft für sich zu behalten und über ihre Herkunft zu lügen. Was einst eine Quelle des Stolzes war, ihre Stadt, war zu einer Quelle der Verachtung und Schande geworden.
Denken wir auch an die bleibenden Verluste. Jeder Mensch, jedes Opfer, seine persönliche Geschichte, seine Hoffnungen, wurde auf eine Zahl reduziert. Ganze Familien und ihre Geschichte wurden ausgelöscht. Aber wenn wir von der Wenn wir von der Zerstörung einer Stadt sprechen, geht es auch um die Zerstörung des natürlichen und historischen Erbes einer einer Gemeinschaft, einer menschlichen Siedlung, die sich über Hunderte oder Tausende von Jahren entwickelt hat, so dass der Schaden – für die für die Menschheit im Allgemeinen – unabsehbar ist.
Aus diesem Grund ist es beim Umgang mit Atomwaffen von entscheidender Bedeutung, das Narrativ zu ändern, von einer Strategie, zu einer der Menschlichkeit. Es ist wichtig, den abstrakten Konzepten von „Sicherheit und Stabilität“ den abstrakten Begriffen „Sicherheit und Stabilität“ Fakten über die Auswirkungen von Atomwaffen gegenüberzustellen, um das Bewusstsein für die tatsächlichen Folgen und das immense Risiko, das sie darstellen, zu schärfen. Deshalb ist es absolut sinnvoll, das Thema Atomkraft vom Standpunkt der Städte aus anzugehen.
Denn die Kommunen sind sich ihrer Verantwortung bewusst, für ihre Bürgerinnen und Bürger zu sorgen, ihre Gesundheit und ihre Bildung mitzugestalten. sich um ihre Gesundheit und ihre Bildung zu kümmern, und sie haben eine direkte Beziehung zu ihnen. Sie sind sich ihrer Verpflichtung bewusst, ihre Bürger zu schützen und ihre Geschichte sowie die Schätze und Werte ihrer Stadt zu bewahren.
Städte sind die wichtigsten Orte der Begegnung und des Austauschs in unserer Gesellschaft und für die Interaktion mit Menschen,
Gruppen, Unternehmen, Ideen und Werten. Daher wird 2018 im Rahmen des II. Weltforums über städtische Weltforums für urbane Gewalt und Bildung für Koexistenz und Frieden in Madrid ICAN, die Internationale Kampagne zur Abolish Nuclear Weapons, den ICAN Cities Appeal ins Leben gerufen. Es handelt sich um eine Basiskampagne zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung und zum Aufbau lokaler ziviler und politischer Unterstützung für den Vertrag über das Verbot von Atomwaffen (TPNW). Sie zielt darauf ab, die Solidarität zwischen den lokalen Regierungen, die den TPNW unterstützen, zu stärken und gleichzeitig und gleichzeitig einzelne Bürger in die Lage zu versetzen, sich proaktiv zu engagieren, indem sie sich an ihre lokalen Vertreter wenden. Es bedarf eines nationalen Bewusstseins, um die durch die TPNW verkörperte Norm voranzubringen, insbesondere in Atomwaffenstaaten und Ländern, die mit ihnen militärisch verbündet sind. Seit ihrer Gründung ist der ICAN Cities Appell zu einer sehr erfolgreichen Kampagne geworden, an der sich Hunderte von Städten beteiligt haben. Dazu gehören
Städte wie Oslo, Helsinki, Paris, Barcelona, Zürich, Gothemburg, Manchester, Toronto und New York. Unter Deutschland war diese Kampagne dank der unermüdlichen Arbeit von Aktivisten, die sich in der politischen Lobbyarbeit engagieren, recht erfolgreich.
mit einer Liste von fast 140 Städten, darunter Berlin, München und Hamburg, die die TPNW unterstützen, recht erfolgreich.
Die Verantwortlichen dieser Städte haben verstanden, dass sie mit der Unterstützung der TPNW ihrer wichtigen Aufgabe nachkommen, ihre Wähler zu schützen, und dass diese Unterstützung einen bedeutenden und direkten Beitrag zum Erfolg der TPNW leisten kann.
Die Städte kümmern sich um die dringendsten Probleme der Welt. Genau wie bei den Atomwaffen wird auch die andere existenzielle Bedrohung, der Klimawandel, die Städte am stärksten treffen. Dies hat viele Städte dazu motiviert, aktiv zu werden zu handeln und Koalitionen zu bilden, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. Das Gleiche gilt für den ICAN Cities Appeal, bei dem Städte verschiedene Initiativen ergreifen könnendie sich gegen die nukleare Hegemonie stellen, die nukleare Abrüstung fördern und sicherstellen, dass öffentliche Mittel Atomwaffen investiert werden. Sie können die TPNW effektiv auf ihre eigene Verwaltung anwenden. Außerdem kann eine internationale Koalition aus Städten und Zivilgesellschaft dazu beitragen, den inakzeptablen Status quo in der Atomwaffenpolitik zu durchbrechen.
Das TPNW ist ein Triumph der internationalen Diplomatie und ein Meilenstein des Multilateralismus, und durch seine stigmatisierende normative Wirkung – die den Diskurs über Atomwaffen verändert – bietet sie die beste Hoffnung, die die Welt endlich zur Abschaffung von Atomwaffen zu bewegen. Stigmatisierung durch Verbot ist ein Ansatz, der in der Geschichte schon oft funktioniert hat, insbesondere bei anderen Massenvernichtungswaffen. Derzeit rühmt sich kein Staat damit, eine Chemiewaffenmacht zu sein oder biologische Waffen in ihren Sicherheitsdoktrinen zu haben. Das liegt daran, dass es eine starke, weit verbreitete Verurteilung und eine internationale Norm, die solche Behauptungen tabuisiert. Und das ist der Weg, den wir derzeit mit Atomwaffen gehen.
Die nukleare Abrüstung ist dringender als je zuvor. Eine Welt ohne Atomwaffen ist notwendig und, was noch wichtiger ist, sie ist möglich. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, sie möglich zu machen. Gemeinsam können wir die nukleare Bedrohung beseitigen und dem Frieden zum Sieg verhelfen.
Wir danken Ihnen.
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Carlos Umaña, MD
IPPNW Co‐President,
Member of IPPNW Spain and IPPNW Costa Rica
IPPNW European Forum, Hamburg, Germany, January 21, 2022
CITIES ARE NOT TARGETS
I am honored speak on such a special occasion, to such a special crowd, and humbled to do so in such a
special place. Here, the name of my presentation, “Cities are not targets” takes a special meaning, as in
the basement of St. Nikolai’s Memorial Church one cannot help but marvel at the grandeur of human
enterprise, while at the same time be appalled by the reaches of human destruction.
“Cities are not targets”, the title of my presentation, is also the name of a campaign launched in 2006 by
Mayors for Peace, an organization founded in 1982 by the mayor of Hiroshima with the aim of producing
nuclear abolition, an organization that currently has over 8,200 member cities.
Now, when we talk about cities, urban centers of civilian population being targets, we are not talking
about peace, we are talking about war, and the bare minimum of humanity that must be followed during
war. We are talking about the rules of war, for civilians ‐innocent noncombatants‐ must not be a part of
war.
During World War II, attacks on civilian structures were justified by “othering”, that is, by objectifying
populations, making, not the government or the army the enemy, but the people. In popular culture
nowadays we see how nuclear weapons are used to fight off evil aliens in scientific action movies. Entire
races of evil, ugly aliens who want to destroy humanity are killed off and humanity is saved by the
atomic bomb. In the 1940’s, the aliens, in the public eye of many people in the United States, were the
Japanese. The Japanese people themselves, who looked and acted so differently, were somehow evil. In
the collective mind of many in the United States, all Japanese people were accomplices to their army’s
misdeeds. Hence, they deserved the atomic bomb. They had it coming.
Nuclear weapons are inherently racist and xenophobic: they were created and used with the idea of
killing off a population of people who are “not like us”. This “othering”, this extreme indifference
towards the horrible suffering of those who are somehow different is the reason for being of these
weapons and why they are the epitome of cruelty. In this sense, the words of our dear and renowned
Hiroshima survivor Setsuko Thurlow resonate loudly: “nuclear weapons are not a necessary evil, but the
ultimate evil”.
Now, since World War II, International law has evolved. International Humanitarian Law, the law of war,
condemns any attack on civilians and thus condemns the use of explosive weapons in urban centers, as
it is disproportionate and indiscriminate and harms civilians directly. Weapons of mass destruction:
chemical, biological, and nuclear weapons, landmines, and cluster munitions, contravene International
Humanitarian Law because they do not distinguish between military and civilian targets and attack
everything and everyone indiscriminately. Explosive weapons in cities not only kill and harm innocent
people directly ‐who may require long‐term assistance‐, they also cause other problems. They cause

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displacement, the damage and destruction of housing, schools, hospitals, water and sanitation systems,
and this worsens the suffering of innocent people in a conflict.
With nuclear weapons, by far the most destructive of all weapons, and the ones that cause the most
suffering, civilians are the targets. Cities are the targets. They go beyond affecting the housing, schools,
communication and healthcare infrastructure, or the water and sanitation systems. They destroy and
contaminate. The city becomes uninhabitable. The food systems of the city ‐any farming on which the
population depends‐ become unusable. The city’s historical and environmental patrimony are destroyed
beyond repair.
In Hiroshima and Nagasaki: Over 200,000 people died in the first few days and many more have suffered
and died insidiously over the years. Many of the injured suffered horribly from the blast and the heat,
and more so by the effects of radiation, something most people were unaware of at the time. The
mysterious disease that people knew nothing about caused many to die and suffer atrociously: their
abdomens exploded, their faces melted, they bled to death. Their wounds would not heal. And those
apparently healthy would get sick and die years later. Most of the people who suffered these horrors
were noncombatant people: elderly people, women and children. Children. And these people suffered
further the stigmatization by other people in Japan. The children were kept apart from other children,
for fear of contagion. They would have difficulty finding work, as they were perceived as sickly, or finding
partners, as it was feared that they would bear defective children. Therefore, many learned to keep their
origins to themselves and lie about where they were from. What was once a source of pride, their city,
had become a source of scorn and shame.
Let us also consider the permanent losses. Each person, each victim, their personal history, their
aspirations, was reduced to a number. Entire families and their history were wiped out. But if we talk
about destroying a city, we’re also talking about destroying the natural and historical patrimony of a
community, of a human settlement that has evolved over hundreds or thousands of years, so the harm ‐
to humanity in general‐ is incalculable.
This is why, when dealing with nuclear weapons, it is crucial to change the narrative, from one of
strategy, to one of humanity. It is important to counter the abstract concepts of “security and stability”
with facts about their effects, to raise awareness of their actual consequences and the immense risk they
represent. Therefore, it makes absolute sense to tackle the nuclear issue from the standpoint of cities.
Because the municipalities are aware of their responsibility to care for their citizens, to help manage
their health and their education, and they have a direct relationship with them. They understand their
obligation to protect their citizens, and to protect their history and their city’s treasures and assets.
Cities are the main spaces for meeting and exchange in our societies and for interacting with people,
groups, companies, ideas and values. Hence, in 2018, in the context of the II World Forum on urban
violence and education for coexistence and peace, in Madrid, ICAN, the International Campaign to
Abolish Nuclear Weapons launched the ICAN Cities Appeal. This is a grassroots campaign to raise
awareness and build local civil and political support for the Treaty on the Prohibition of Nuclear
Weapons (TPNW). It aims to expand solidarity among local governments that support the TPNW, while
also enabling individual citizens to become proactively engaged by reaching out to their local officials.
National awareness is needed to advance the norm embodied by the TPNW, especially in nuclear
weapon states and countries in military alliances with them. Since it was launched, the ICAN Cities

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Appeal has become a very successful campaign that has incorporated hundreds of cities. This includes
cities such as Oslo, Helsinki, Paris, Barcelona, Zurich, Gothemburg, Manchester, Toronto and New York. In
Germany, thanks to the tireless work of campaigners engaging in political advocacy, this campaign has
been quite successful, with a list of nearly 140 cities that includes Berlin, Munich and Hamburg, in
support of the TPNW. These cities’ officials have understood the nuclear issue, that by supporting the
TPNW they are fulfilling their crucial role of protecting their constituents, and that this support can
provide a significant and direct contribution to the success of the TPNW.
Cities undertake the world’s most urgent issues. Just like with nuclear weapons, the other existential
threat, climate change, is forecasted to impact cities the hardest. This has motivated many cities to take
action and establish coalitions to help deliver the goals of the Paris Agreement. The same is true for the
ICAN Cities Appeal, whereby cities can take several initiatives that stand up against the nuclear
hegemony, promote nuclear disarmament and make sure that public funds are not invested in nuclear
weapons. They can, effectively, apply the TPNW to their own governance. Moreover, an international
coalition of cities and civil society can be instrumental in breaking the unacceptable status quo in nuclear
weapons policy.
The TPNW is a triumph of international diplomacy and a milestone in multilateralism, and through its
stigmatizing normative effect ‐changing the discourse on nuclear weapons‐, it offers the best hope of
finally moving the world towards the elimination of nuclear weapons. Stigmatization through prohibition
is an approach that has worked many times in history, particularly with the other weapons of mass
destruction. Currently, no state boasts of being a chemical weapons power, or of having biological
weapons in their security doctrines. This is because there is a strong, widespread condemnation and an
international norm that makes such claims taboo. And this is the path that we are currently undertaking
with nuclear weapons.
Nuclear disarmament is more urgent than it has ever been. A world without nuclear weapons is
necessary and, more importantly, it is possible. Let us work together to make it possible. Together we
can get rid of the nuclear threat and make peace prevail.
Thank you.
‐‐‐‐

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Dr. Daniele Ganser interviewt Florian Pfaff : Major a.D. der Bundeswehr zu Angriffskriegen20.1.22

Dr. Daniele Ganser interviewt Florian Pfaff 20.1.22 https://wp.me/paI27O-4×0

Dr. Daniele Ganser: Major a.D. der Bundeswehr zu Angriffskriegen (Florian Pfaff 20.1.22)

https://www.youtube.com/watch?v=q0sV2qen83I

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Ehem. CIA-Offizier McGovern über die Ukraine & Nord Stream vor dem UN-Sicherheitsrat

Ehem. CIA-Offizier McGovern über die Ukraine & Nord Stream vor dem UN-Sicherheitsrat https://www.youtube.com/watch?v=CZyi4Bjnjlg&list=TLPQMTQwMzIwMjMAhiKbo4iOUw&index=2

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Interview Angela Merkel

Interview Angela Merkel    https://wp.me/paI27O-4wM

Klicke, um auf Interview-Angela-Merkel-Dec-2022.pdf zuzugreifen

https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/03/Interview-Angela-Merkel-Dec-2022.pdf

 

…  Oder schauen wir auf meine Politik in Bezug auf Russland und die Ukraine. Ich komme zu dem Ergebnis, dass ich meine damaligen Entscheidungen in einer auch heute für mich nachvollziehbaren Weise getroffen habe. Es war der Versuch, genau einen solchen Krieg zu verhindern. (?? Es war der versuch, die Ukraine gewinnen zu lassen…, katastrophal schief gegangen)  Dass das nicht gelungen ist, heißt noch nicht, dass die Versuche deshalb falsch waren.
ZEIT: Man kann aber doch plausibel finden, wie man in früheren Umständen gehandelt hat, und es angesichts der Ergebnisse trotzdem heute für falsch halten.

https://www.zeit.de/2022/51/angela–merkel–russland–fluechtlingskrise–bundeskanzler/komplettansicht

+ Privat…


Merkel: Das setzt aber voraus, auch zu sagen, was genau die Alternativen damals waren. Die 2008 diskutierte Einleitung eines Nato–Beitritts der Ukraine und Georgiens hielt ich für falsch. Weder brachten die Länder die nötigen Voraussetzungen dafür mit, noch war zu Ende gedacht, welche Folgen ein solcher Beschluss gehabt hätte, sowohl mit Blick auf Russlands Handeln gegen Georgien und die Ukraine als auch auf die Nato und ihre
Beistandsregeln. Und das Minsker Abkommen 2014 war der Versuch, der Ukraine Zeit zu geben.   (wofür? für die Aufrüstung??)

Anm. d. Red.: Unter dem Minsker Abkommen versteht man eine Reihe von Vereinbarungen für die selbst ernannten Republiken Donezk und Luhansk, die sich unter russischem Einfluss von der Ukraine losgesagt hatten. Ziel war, über einen Waffenstillstand Zeit zu gewinnen, um später zu einem Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu kommen. (Seitdem hat die Ukraine die Leute in Donetz und Lugank bombardiert!)

Sie hat diese Zeit hat auch genutzt, um stärker zu werden, wie man heute sieht. Die Ukraine von 2014/15 ist nicht die Ukraine von heute. Wie man am Kampf um Debalzewe (Eisenbahnerstadt im Donbass, Oblast Donezk, d. Red.) Anfang 2015 gesehen hat, hätte Putin sie damals leicht überrennen können. Und ich bezweifle sehr, dass die Nato–Staaten damals so viel hätten tun können wie heute, um der Ukraine zu helfen.
ZEIT: Beim ersten öffentlichen Auftritt nach dem Ende Ihrer Kanzlerschaft haben Sie erklärt, Sie hätten schon
2007 erkannt, wie Putin über Europa denkt, und dass die einzige Sprache, die er versteht, Härte sei. Wenn diese
Erkenntnis so früh da war, warum haben Sie eine Energiepolitik betrieben, die uns von Russland so abhängig
gemacht hat?
Merkel: Es war uns allen klar, dass das ein eingefrorener Konflikt war, dass das Problem nicht gelöst war, aber
genau das hat der Ukraine wertvolle Zeit gegeben. Natürlich kann man jetzt die Frage stellen: Warum hat man
in einer solchen Situation noch dem Bau von Nord Stream 2 zugestimmt?
„Wir hätten schneller auf die Aggressivität Russlands reagieren müssen“
ZEIT: Ja, warum? Zumal es schon damals sehr heftige Kritik am Bau der Pipeline gab, zum Beispiel von Polen
und den USA.
Merkel: Ja, man konnte da zu einer unterschiedlichen Meinung kommen. Worum ging es? Zum einen legte die
Ukraine sehr viel Wert darauf, auch weiter Transitland für russisches Gas zu bleiben. Sie wollte Gas durch ihr
Gebiet und nicht durch die Ostsee leiten. Heute wird ja manchmal so getan, als ob jedes russische Gas–Molekül
des Teufels war. So war das nicht, das Gas war umkämpft. Zum anderen war es auch nicht so, dass die
Bundesregierung die Genehmigung von Nord Stream 2 beantragt hatte, das haben die Firmen getan. Für die
Bundesregierung und für mich ging es also im Ergebnis darum, zu entscheiden, ob wir als politischen Akt ein
neues Gesetz machen, um die Genehmigung von Nord Stream 2 ausdrücklich zu versagen.

…..

ZEIT: Stellen Sie sich die Frage, ob die Jahre relativer Ruhe auch Jahre der Versäumnisse waren und Sie nicht nur Krisenmanagerin, sondern zum Teil Verursacherin von Krisen?


Merkel: Ich wäre kein politischer Mensch, wenn ich mich nicht damit beschäftigen würde. Nehmen wir den Klimaschutz, bei dem Deutschland im internationalen Vergleich sehr viel getan hat. Bezogen auf das Thema selbst räume ich aber ein: Gemessen an dem, was der Internationale Klimabericht des IPCC heute sagt, ist nicht genügend passiert. Oder schauen wir auf meine Politik in Bezug auf Russland und die Ukraine. Ich komme zu
dem Ergebnis, dass ich meine damaligen Entscheidungen in einer auch heute für mich nachvollziehbaren Weise getroffen habe. Es war der Versuch, genau einen solchen Krieg zu verhindern. Dass das nicht gelungen ist, heißt noch nicht, dass die Versuche deshalb falsch waren.
ZEIT: Man kann aber doch plausibel finden, wie man in früheren Umständen gehandelt hat, und es angesichts der Ergebnisse trotzdem heute für falsch halten.


Merkel: Das setzt aber voraus, auch zu sagen, was genau die Alternativen damals waren. Die 2008 diskutierte Einleitung eines Nato–Beitritts der Ukraine und Georgiens hielt ich für falsch. Weder brachten die Länder die nötigen Voraussetzungen dafür mit, noch war zu Ende gedacht, welche Folgen ein solcher Beschluss gehabt hätte, sowohl mit Blick auf Russlands Handeln gegen Georgien und die Ukraine als auch auf die Nato und ihre
Beistandsregeln. Und das Minsker Abkommen 2014 war der Versuch, der Ukraine Zeit zu geben.
Anm. d. Red.: Unter dem Minsker Abkommen versteht man eine Reihe von Vereinbarungen für die selbst ernannten Republiken Donezk und Luhansk, die sich unter russischem Einfluss von der Ukraine losgesagt hatten. Ziel war, über einen Waffenstillstand Zeit zu gewinnen, um später zu einem Frieden zwischen Russland
und der Ukraine zu kommen.
Sie hat diese Zeit hat auch genutzt, um stärker zu werden, wie man heute sieht. Die Ukraine von 2014/15 ist nicht die Ukraine von heute. Wie man am Kampf um Debalzewe (Eisenbahnerstadt im Donbass, Oblast Donezk, d. Red.) Anfang 2015 gesehen hat, hätte Putin sie damals leicht überrennen können. Und ich bezweifle
sehr, dass die Nato–Staaten damals so viel hätten tun können wie heute, um der Ukraine zu helfen.
ZEIT: Beim ersten öffentlichen Auftritt nach dem Ende Ihrer Kanzlerschaft haben Sie erklärt, Sie hätten schon 2007 erkannt, wie Putin über Europa denkt, und dass die einzige Sprache, die er versteht, Härte sei. Wenn diese Erkenntnis so früh da war, warum haben Sie eine Energiepolitik betrieben, die uns von Russland so abhängig gemacht hat?
Merkel: Es war uns allen klar, dass das ein eingefrorener Konflikt war, dass das Problem nicht gelöst war, aber genau das hat der Ukraine wertvolle Zeit gegeben. (um der Ukraine  zu helfen: für mich ein Irrsinn!) Natürlich kann man jetzt die Frage stellen: Warum hat man in einer solchen Situation noch dem Bau von Nord Stream 2 zugestimmt?  „Wir hätten schneller auf die Aggressivität Russlands reagieren müssen“
ZEIT: Ja, warum? Zumal es schon damals sehr heftige Kritik am Bau der Pipeline gab, zum Beispiel von Polen und den USA.
Merkel: Ja, man konnte da zu einer unterschiedlichen Meinung kommen. Worum ging es? Zum einen legte die Ukraine sehr viel Wert darauf, auch weiter Transitland für russisches Gas zu bleiben. Sie wollte Gas durch ihr Gebiet und nicht durch die Ostsee leiten. Heute wird ja manchmal so getan, als ob jedes russische Gas–Molekül des Teufels war. So war das nicht, das Gas war umkämpft. Zum anderen war es auch nicht so, dass die Bundesregierung die Genehmigung von Nord Stream 2 beantragt hatte, das haben die Firmen getan. Für die Bundesregierung und für mich ging es also im Ergebnis darum, zu entscheiden, ob wir als politischen Akt ein
neues Gesetz machen, um die Genehmigung von Nord Stream 2 ausdrücklich zu versagen.
ZEIT: Was hat Sie daran gehindert?
Merkel: Zum einen hätte eine solche Versagung in Kombination mit dem Minsker Abkommen aus meiner Sicht das Klima mit Russland gefährlich verschlechtert. Zum anderen ist die energiepolitische Abhängigkeit entstanden, weil es weniger Gas aus den Niederlanden, aus Großbritannien und begrenzte Fördermengen in Norwegen gab.
ZEIT: Und es gab den vorgezogenen Ausstieg aus der Kernenergie. Auch von Ihnen initiiert.
Merkel: Richtig, und dazu parteiübergreifend die Entscheidung, auch in Deutschland weniger Gas zu fördern.
Man hätte sich entscheiden müssen, teureres LNG aus Katar oder Saudi–Arabien zu kaufen, die USA standen erst später als Exportnation zur Verfügung. Das hätte unsere  Wettbewerbsfähigkeit deutlich verschlechtert.
Heute wird unter dem Druck des Krieges so gehandelt, was ich unterstütze, aber damals wäre das eine viel massivere politische Entscheidung gewesen.
ZEIT: Hätten Sie diese Entscheidung dennoch treffen sollen?
Merkel: Nein, zumal es dafür überhaupt keine Akzeptanz gegeben hätte. Wenn Sie mich um Selbstkritik bitten,
gebe ich Ihnen ein anderes Beispiel.
ZEIT: Die ganze Welt wartet auf ein Wort der Selbstkritik!

Merkel: Das mag sein, in vielen Punkten entspricht die Haltung der Kritiker aber nicht meiner Meinung. Sich dem einfach zu beugen, nur weil es erwartet wird, hielte ich für wohlfeil. Ich habe mir so viele Gedanken damals gemacht! Es wäre doch geradezu ein Armutszeugnis, wenn ich jetzt, nur um meine Ruhe zu haben und
ohne wirklich so zu denken, einfach sagen würde: Ach, stimmt, jetzt fällt’s mir auch auf, das war falsch. Aber ich sage Ihnen einen Punkt, der mich beschäftigt. Er hat damit zu tun, dass der Kalte Krieg nie wirklich zu Ende war, weil Russland im Grunde nicht befriedet war. Als Putin 2014 die Krim überfiel, wurde er zwar aus G8 ausgeschlossen. Auch hat die Nato Truppen im Baltikum stationiert, um zu zeigen, wir sind als Nato zur Verteidigung bereit. Außerdem haben wir im Bündnis beschlossen, zwei Prozent des jeweiligen Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. CDU und CSU waren die Einzigen, die das überhaupt noch in ihrem Regierungsprogramm hatten. Aber auch wir hätten schneller auf die Aggressivität Russlands reagieren
müssen. Deutschland hat das Zwei–Prozent–Ziel trotz Erhöhung nicht erreicht. Und auch ich habe nicht jeden Tag eine flammende Rede dafür gehalten.

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European Hamburg Declaration/ IPPNW-Regionaltreffen Europa

http://ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomwaffen/20230122_Hamburg_Declaration_AVV.pdf

Klicke, um auf 20230122_Hamburg_Declaration_AVV.pdf zuzugreifen

Deutsche Übersetzung mit deepl.com:

Hamburger Erklärung
Zu Beginn dieses Jahres 2023 stehen Europa und die Welt vor einer Reihe von sehr tiefen Krisen konfrontiert. Wir, die Ärzte aus ganz Europa, sind uns einig in der Überzeugung, dass Krieg nicht das Mittel sein kann, um politische Ziele zu erreichen.
Die Auswirkungen eines Atomkriegs in Europa auf die Menschheit und die mögliche Zerstörung des Lebens auf der Erde würden jede politische Rechtfertigung bei weitem übersteigen. Deshalb hat kein Staatschef das moralische Recht, Atomwaffen, egal unter welchen Umständen einzusetzen.
Wir stehen zusammen mit allen europäischen Völkern, die unsere feste Überzeugung teilen, dass militärische militärische Aktionen auf unserem Kontinent unverzüglich beendet werden müssen und dass diplomatische Lösungen gesucht und durchgesetzt werden müssen. Dies muss unterstützt werden durch die Umsetzung internationaler gemeinsamer Sicherheitsstrukturen.
Wir lehnen das Konzept der nuklearen Abschreckung ab, da es die Zivilgesellschaften einem Zivilgesellschaften einem inakzeptablen Risiko der nuklearen Vernichtung aussetzt, sei es durch Unfall oder durch böswilligen politischen Willen.
Wir fordern, dass alle Nationen, die Atomwaffen besitzen, auf den „Ersteinsatz“ von Atomwaffen verzichten.
Um einen versehentlichen Atomkrieg und die damit verbundenen Risiken zu vermeiden, fordern wir alle Atomwaffenstaaten und alle NATO-Mitgliedsstaaten auf, alle ihre Atomwaffen zu deaktivieren.
Wir begrüßen alle Staaten, die den Vertrag über das Verbot von Nuklearwaffen unterzeichnet und ratifiziert haben. Die meisten von ihnen befinden sich außerhalb Europas. Wir empfehlen daher, dass alle nicht-nuklearen europäischen Länder dem fortschrittlichen Beispiel dieser Staaten folgen, indem sie den TPNW ohne weitere Verzögerung unterzeichnen und ratifizieren.
Wir bestehen darauf, dass die Kernwaffenstaaten mit den Vorbereitungen zur Erfüllung ihrer Abrüstungsverpflichtungen  im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags erfüllen und den Weg für die Ratifizierung des TPNW freimachen.
Wir bekräftigen unser jahrzehntelanges Engagement innerhalb der weltweiten IPPNW-Bewegung, um mit Ärzten und Gesundheitsfachkräften über alle Grenzen hinweg zusammenzuarbeiten, um einen Atomkrieg und und seine Folgen für die Gesundheit der Menschen in der ganzen Welt zu verhindern, um so ein friedliches Europa und eine friedliche Welt zu erreichen.
Wir ermutigen Ärzte und Angehörige der Gesundheitsberufe, sich unserer globalen IPPNW-Bewegung und den Bemühungen um ein Ende des Atomwaffenzeitalters anzuschließen.

IPPNW-Regionaltreffen Europa
Hamburg, 22/01/2023

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US-Militärchefin: China und Russland „bösartige Akteure“…

US-Militärchefin: China und Russland „bösartige Akteure“… https://wp.me/paI27O-4wA

Lieber Helmut,

Wie versprochen sende ich dir einen YouTube Clip in dem eine US amerikanische Armee Angehörige, Rang General, Laura Richardson den „Wettbewerb“ erklärt, durch den sich die USA aufgrund von infrastructure Investitionen in Höhe von 23 Billionen (sicher amerikanische Billionen, also Milliarden) US$ durch die PRC (China) bedroht sieht (Minute 6-15).

Frau Richardson sieht diese Investitionen als innerhalb der „20 Yard Linie“ zur USA Grenze. Darunter sind so bedrohliche Anlagen wie Tiefsee Häfen, Brücken, Straßen und natürlich Mobilfunknetze 4G/5G HuaWei und so weiter.

Ich halte dieses Video für so interessant, weil es ausdrücklich und explicit dokumentiert, dass die USA wirtschaftlichen Wettbewerb von außerhalb als reelle Bedrohung für ihre nationale Sicherheit betrachten (!!!), denen mit militärischen Mitteln entgegnet werden wird. Selten hört man, dass ein US Vertreter so offen darüber spricht.

Bleibt anzunehmen, dass diese Haltung, diese Politik nicht nur auf Südamerika beschränkt ist…. Evidenzen sind ja durchaus vorhanden.

Wenn Du Rückfragen hast, gerne

Mit freundlichen Grüßen
H

https://amerika21.de/2023/01/262358/usa-china-russland-lateinamerika

US-Militärchefin: China und Russland „bösartige Akteure“ in Lateinamerika  Southcom-Generalin betont strategische Bedeutung der rohstoffreichen Region für „nationale Sicherheit“ der USA. …

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Ostermarsch Braunschweig 2023 mit der Rede von Reiner Braun zu der Weltkrise…

Ostermarsch 2023 https://wp.me/paI27O-4wv

Liebe Freunde,

der Ostermarsch am Ostersamstag in Braunschweig 2023 war der beste, den ich bisher in Braunschweig erlebt habe. Kein Wunder bei der gefährlichen Kriegslage und bei dem bekannten Abschlussredner und wichtigen Zwischenrednern! Hier schicke ich das Video von der für mich die wirklichen Ursachen der Weltkrise treffenden Abschlussrede von Reiner Braun.

https://www.youtube.com/watch?v=cQX5HRa9wOU

Und hier ist der Text verschriftlicht: Rede von Reiner Braun, Ostermarsch 2023: wie Frieden, gegen Spaltung! https://wp.me/paI27O-4BL

Dies ist unser Ostermarschflyer: https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/03/OM2023V5final.pdf

Hier ist das ziemlich komplette Video mit den Reden von Elke Almut Dieter, Jorrit Bosch, Angela Vorwerk, Pastor Böger, Brigitte Constein-Gülde, und dann wieder Reiner Braun. Und Gesänge von Matthias Wesche und Corinna Senftleben.

https://www.youtube.com/watch?v=PoAHS-0SjnE

Und hier  ein Bericht in der Onlineabteilung der BZ: https://www.braunschweiger-zeitung.de/braunschweig/article238103745/Braunschweiger-fordern-Die-Waffen-nieder-Aber-reicht-das.html

Ihr könnt weitere Entwicklungen auf meiner Seite verfolgen, hier der Bericht auf Braunschweig Spiegel https://braunschweig-spiegel.de/frieden-in-der-friedensbewegung/

 

 

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8.3.2023  u.a. Kujats ausführliche Analyse der Kriegslage

8.3.2023  u.a. Kujats ausführliche Analyse der Kriegslage https://www.zeitgeschehen-im-fokus.ch/de/newspaper-ausgabe/nr-3-vom-6-m%C3%A4rz-2023.html

 

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Folgerungen aus dem Minsk 2 Agreement (Resolution 2202/2015)

Minsk 2 Agreement (Resolution 2202/2015),  https://wp.me/paI27O-4wj

Klicke, um auf UN_Minsk-2_DE.pdf zuzugreifen

       Heinz

Liebe Freunde und Freundinnen,

Vor gut einer Woche habe ich euch den Text von der Vereinbarung Minsk II zugeschickt.

Ich möchte trotzdem zusätzlich noch einige Erläuterung anbieten, welche mir seit Wochen eigentlich wie man so schön sagt „auf der Zunge liegen“.

Ich will darauf kurz eingehen was ich hiermit meine:

1.  Im Anhang II. der Vereinbarung von Minsker II. bestätigen Dr. Angela Merkel, François Hollande, Wladimir Putin und der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, Folgendes: Sie glauben fest daran dass es keine Alternative zu einer ausschließlich friedlichen Regelung gibt. Sie sind fest entschlossen, alle möglichen individuellen und gemeinsamen Maßnahmen zu diesem Zweck zu ergreifen.

    1. Für mich hat damit Frau Dr, Merkel im Dezember 2022 klargestellt, dass sie gelogen hat, als sie meinte die Vereinbarung Minsk II sei vorrangig  dafür genutzt worden um die Ukraine für einen Krieg mit Russland vorzubereiten. Allerdings hat sie wohl im Februar 2015 gelogen, als sie in der Vereinbarung unterzeichnete, dass es keine Alternative zu einer ausschließlich friedlichen Regelung gibt. Dezember 2022 hat sie offensichtlich die Wahrheit verkündet – leider sehr spät!
    2. Alle Unterzeichner – als auch einige Mitglieder des Sicherheitsrates – haben damit gegen das Völkerrecht verstoßen, indem sie diese Vereinbarung, abgesegnet auf UN Sicherheitsrat Basis, in der Umsetzung jahrelang negierten.
    3. Dies wird noch dadurch zusätzlich unterstrichen, dass ein US Brigadegeneral (Bierman) ein Interview in der Financial Times am 8. Januar gab (Datum der Veröffentlichung des Interviews) und hierin behauptete, dass die USA in der Ukraine das Theaterszenario vorbereitet haben um die Russen zu einem Erstschlag zu provozieren (Zitat: „ wir gaben Ihnen die Startpistole in die Hand“).

        Ich möchte fragen, wie kann es sein dass Mitglieder des Sicherheitsrates, sowie der beteiligten Vertreter der EU und der Ukraine erklären, dass es keine Alternative zu einer ausschließlich friedlichen Regelung gibt, und anschließend dazu beitragen die Ukraine militärisch aufrüsten?


2.    Aber zurück zum Minsker II Agreement, in Teil I/ in Abs. 10 steht eine verbindliche Erklärung zum „Abzug aller ausländischen bewaffneten Formationen, der militärischen Ausrüstung sowie Söldner aus dem Territorium der Ukraine unter Aufsicht der OSZE, Entwaffnung aller illegalen Gruppen„. 

1.    Wie kann es dann sein, dass sich der amerikanische Vizepräsident Biden im Februar 2015 auf der Sicherheitskonferenz in München für die militärische Aufrüstung der Ukraine ausspricht? Das ist doch absolut inkonsistent – wir sollten uns vergegenwärtigen dass in der gleichen Woche die Vereinbarung Minsk II. unterzeichnet wurde.

2.    Wieso schlagen die Unterzeichner des Minsker Agreements nicht Alarm? Nicht auf der Münchener Sicherheitskonferenz, nicht auf Ebene des UN Sicherheitsrates, nicht in der EU?

3.    Das Recht auf sprachliche Selbstbestimmung ist ebenfalls in Minsk II. enthalten (Absatz 13).

    1. Dieses Recht ist von der ukrainischen Zentralregierung für die zwei besagten Provinzen annulliert worden (in 2021).

4.    Nach Punkt vier von Minsk II. sollten auch die beiden Provinzen Donetsk und Luhansk eine vorläufige Selbstverwaltungsordnung genießen, dies sollte innerhalb von 30 Tagen nach Unterzeichnung der Vereinbarung im Parlament in Kiew rechtlich verfasst und verabschiedet werden soll.

Angemerkt: diese Verpflichtung bestand ohne Vorbedingung!

Auch diese ist nicht umgesetzt worden.

Möglicherweise ist das für euch alle „kalter Kaffee“ weil Euch diese Umstände schon bewusst sind. Mir zeigt es, dass auch die deutsche Regierung, auch die EU, aktiv an der Vorbereitung zu diesem Krieg teilnahmen.

Mit freundlichen Grüßen,  Heinz 

P.S.: Bitte um Nachsicht für die unzureichende Formatierung dieses Schriftstück.

 Am Donnerstag, 2. März 2023:

Liebe Freunde und Freundinnen,

Obwohl es eigentlich wie alter Klatsch klingt – eben weil es schon so oft zitiert wurde – habe ich doch den Eindruck, dass das Minsk II.Agreement eigentlich wirklich selten als primär Dokument diskutiert wurde bzw. wird.

Deshalb habe ich mir heute die Mühe gemacht mal das Dokument herunterzuladen (Original Quelle UN Security Council, Dokumentation) und maschinell auf Deutsch übersetzen lassen.  Hier ist die Übersetzung: https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2023/03/UN_Minsk-2_DE.pdf

Insbesondere auch im Hinblick auf den zusätzlich im Original Dokument des Sicherheitsrates enthaltenen Teil II. sehe ich da doch einige Diskrepanzen zwischen dem Text des Dokumentes und der allfälligen Präsentation in den Medien; auch in Bezug auf die Merkel’sche Offenbarung vom Dezember 2022 – „das Minsk II. Agreement diente nur dazu Zeit zu gewinnen um die Ukraine auf den unausweichlichen militärischen Konflikt vorzubereiten„.

Es unterstreicht eben nur die Widersprüchlichkeit der offiziellen Verlautbarungen unserer politischen Vertreter und der Medien. Es unterstreicht aber auch die unzureichende Bereitschaft der breiten Öffentlichkeit sich mit den Grundsatz-Dokumenten auseinanderzusetzen. Stattdessen hören viele lieber die aufbereiteten Nachrichten und trinken dazu Tee. Konsumgesellschaft total.

Liebe Grüße

Heinz

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Chinas Position zur politischen Beilegung der Ukraine-Krise 24.02.2023

Chinas Position zur politischen Beilegung der Ukraine-Krise 24.02.2023 https://wp.me/paI27O-4wc

https://www.fmprc.gov.cn/eng/zxxx_662805/202302/t20230224_11030713.html?spm=C98846262907.PT3RXyzGyJv6.0.0

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Chinas Position zur politischen Beilegung der Ukraine-Krise
2023-02-24

1. Respektierung der Souveränität aller Länder. Das allgemein anerkannte Völkerrecht, einschließlich der Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen, muss strikt eingehalten werden. Die Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Unversehrtheit aller Länder muss wirksam gewahrt werden. Alle Länder, ob groß oder klein, stark oder schwach, reich oder arm, sind gleichberechtigte Mitglieder der internationalen Gemeinschaft. Alle Parteien sollten gemeinsam die grundlegenden Normen für die internationalen Beziehungen aufrechterhalten und für internationale Fairness und Gerechtigkeit eintreten. Die gleichberechtigte und einheitliche Anwendung des Völkerrechts ist zu fördern, während Doppelstandards abzulehnen sind.

2. Abkehr von der Mentalität des Kalten Krieges. Die Sicherheit eines Landes sollte nicht auf Kosten anderer Länder angestrebt werden. Die Sicherheit einer Region sollte nicht durch die Stärkung oder Ausweitung von Militärblöcken erreicht werden. Die legitimen Sicherheitsinteressen und -belange aller Länder müssen ernst genommen und angemessen berücksichtigt werden. Es gibt keine einfache Lösung für ein komplexes Problem. Alle Parteien sollten gemäß der Vision einer gemeinsamen, umfassenden, kooperativen und nachhaltigen Sicherheit und mit Blick auf den langfristigen Frieden und die Stabilität in der Welt dazu beitragen, eine ausgewogene, effektive und nachhaltige europäische Sicherheitsarchitektur zu schaffen. Alle Parteien sollten sich dem Streben nach eigener Sicherheit auf Kosten der Sicherheit anderer widersetzen, eine Blockkonfrontation verhindern und sich gemeinsam für Frieden und Stabilität auf dem eurasischen Kontinent einsetzen.

3. Beendigung der Feindseligkeiten. Konflikte und Kriege sind für niemanden von Vorteil. Alle Parteien müssen rational bleiben und Zurückhaltung üben, es vermeiden, die Flammen zu schüren und die Spannungen zu verschärfen, und verhindern, dass sich die Krise weiter verschlechtert oder gar außer Kontrolle gerät. Alle Parteien sollten Russland und die Ukraine dabei unterstützen, in die gleiche Richtung zu arbeiten und den direkten Dialog so schnell wie möglich wieder aufzunehmen, um die Situation schrittweise zu deeskalieren und schließlich einen umfassenden Waffenstillstand zu erreichen.

4. Wiederaufnahme der Friedensgespräche. Dialog und Verhandlungen sind die einzige praktikable Lösung für die Ukraine-Krise. Alle Bemühungen, die zu einer friedlichen Beilegung der Krise beitragen, müssen gefördert und unterstützt werden. Die internationale Gemeinschaft sollte sich weiterhin für den richtigen Ansatz zur Förderung von Friedensgesprächen einsetzen, den Konfliktparteien dabei helfen, so bald wie möglich die Tür zu einer politischen Lösung zu öffnen, und Bedingungen und Plattformen für die Wiederaufnahme von Verhandlungen schaffen. China wird in dieser Hinsicht weiterhin eine konstruktive Rolle spielen.

5. Beilegung der humanitären Krise. Alle Maßnahmen, die dazu beitragen, die humanitäre Krise zu lindern, müssen gefördert und unterstützt werden. Humanitäre Maßnahmen sollten den Grundsätzen der Neutralität und Unparteilichkeit folgen, und humanitäre Fragen sollten nicht politisiert werden. Die Sicherheit der Zivilbevölkerung muss wirksam geschützt werden, und es sollten humanitäre Korridore für die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus den Konfliktgebieten eingerichtet werden. Es müssen Anstrengungen unternommen werden, um die humanitäre Hilfe in den betroffenen Gebieten zu verstärken, die humanitären Bedingungen zu verbessern und einen schnellen, sicheren und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu gewährleisten, um eine humanitäre Krise größeren Ausmaßes zu verhindern. Die Vereinten Nationen sollten bei der Koordinierung der humanitären Hilfe für die Konfliktgebiete unterstützt werden.

6. Schutz von Zivilisten und Kriegsgefangenen (POWs). Die Konfliktparteien sollten sich strikt an das humanitäre Völkerrecht halten, Angriffe auf Zivilisten oder zivile Einrichtungen vermeiden, Frauen, Kinder und andere Opfer des Konflikts schützen und die Grundrechte der Kriegsgefangenen achten. China unterstützt den Austausch von Kriegsgefangenen zwischen Russland und der Ukraine und fordert alle Parteien auf, günstigere Bedingungen für diesen Zweck zu schaffen.

7. Sicherheit von Kernkraftwerken. China lehnt bewaffnete Angriffe auf Kernkraftwerke oder andere friedliche kerntechnische Anlagen ab und fordert alle Parteien auf, das Völkerrecht, einschließlich des Übereinkommens über nukleare Sicherheit, einzuhalten und von Menschen verursachte nukleare Unfälle entschlossen zu vermeiden. China unterstützt die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) dabei, eine konstruktive Rolle bei der Förderung der Sicherheit friedlicher Nuklearanlagen zu spielen.

8. Verringerung der strategischen Risiken. Atomwaffen dürfen nicht eingesetzt und Atomkriege dürfen nicht geführt werden. Die Androhung oder der Einsatz von Atomwaffen sollte abgelehnt werden. Die Weiterverbreitung von Kernwaffen muss verhindert und eine nukleare Krise vermieden werden. China lehnt die Erforschung, Entwicklung und den Einsatz von chemischen und biologischen Waffen durch jedes Land unter allen Umständen ab.

9. Erleichterung der Getreideexporte. Alle Parteien müssen die von Russland, der Türkei, der Ukraine und den Vereinten Nationen unterzeichnete Schwarzmeer-Getreide-Initiative in ausgewogener Weise vollständig und wirksam umsetzen und die Vereinten Nationen dabei unterstützen, eine wichtige Rolle in dieser Hinsicht zu spielen. Die von China vorgeschlagene Kooperationsinitiative zur globalen Ernährungssicherheit bietet eine praktikable Lösung für die globale Nahrungsmittelkrise.

10. Beendigung einseitiger Sanktionen. Einseitige Sanktionen und maximaler Druck können das Problem nicht lösen; sie schaffen nur neue Probleme. China lehnt einseitige, vom UN-Sicherheitsrat nicht genehmigte Sanktionen ab. Die betroffenen Länder sollten aufhören, einseitige Sanktionen und die „weitreichende Gerichtsbarkeit“ gegen andere Länder zu missbrauchen, um ihren Teil zur Deeskalation der Ukraine-Krise beizutragen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Entwicklungsländer ihre Wirtschaft ausbauen und die Lebensbedingungen ihrer Bevölkerung verbessern können.

11. Aufrechterhaltung der Industrie- und Lieferketten. Alle Parteien sollten sich ernsthaft für den Erhalt des bestehenden Weltwirtschaftssystems einsetzen und sich dagegen wehren, die Weltwirtschaft als Werkzeug oder Waffe für politische Zwecke zu benutzen. Es bedarf gemeinsamer Anstrengungen, um die Auswirkungen der Krise abzumildern und zu verhindern, dass sie die internationale Zusammenarbeit in den Bereichen Energie, Finanzen, Lebensmittelhandel und Verkehr stört und die weltweite wirtschaftliche Erholung untergräbt.

12. Förderung des Wiederaufbaus nach Konflikten. Die internationale Gemeinschaft muss Maßnahmen ergreifen, um den Wiederaufbau nach Konflikten in Konfliktgebieten zu unterstützen. China ist bereit, dabei Hilfe zu leisten und eine konstruktive Rolle zu spielen.

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Antje Vollmer: „Vermächtnis einer Pazifistin“

Antje Vollmer: „Vermächtnis einer Pazifistin“

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Das negative „Narrativ“

Das negative „Narrativ“:  https://wp.me/paI27O-4vS

Im Moment ist das Risiko einer Menschheitskatastrophe so groß wie nie.

– siehe die Doomsday Clock,    90 Sekunden vor Mitternacht: Was bedeutet die „Schicksalsuhr“ im Jahr 2023? https://wp.me/paI27O-4oY

– Erklärungen von  Michael von der Schulenburg,   Kujat, Vad, Sahra und vielen  anderen: Belege

von daher brauchen wir einen Stimmungsumschwung und Massenproteste von der Bevölkerung, besondere bei uns, aber auch weltweit. Demit wir uns die Politiker aussuchen können, denen wir die richtigen Entscheidungen zutrauen…. Weg von der Kriegspropaganda, hin zu Waffenstillstand und ernsthaften Verhandlungen.

Für mich etwa  Sahra, Kubicki, Antje Vollmer, Gysi…

Herzliche Grüße, Helmut

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0049 176 577 47 881, https://helmutkaess.de/willkommen/, www.ippnw.de ,

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Das positive „Narrativ“

Das positive „Narrativ“ https://wp.me/paI27O-4vO

Das positive „Narrativ“:

– Unsere Energieversorgung steht am Himmel, siehe Franz Alt oder  Eicke Weber. In direkter Form als Solarenergie und in indirekter Form mit Wind und Wasser und anderen Formen. Sie ist im Überfluss verfügbar, billig, billiger als fossile und nukleare Energien,  und wird immer billiger. Dadurch können alle Umweltprobleme durch Reinigung und Steuerung im Sinne einer Donutökonomie und alle Rohstoffprobleme durch Recycling, notfalls aus Meerwasser, gelöst werden.

Unsere Technik entwickelt sich immer weiter und wird die notwendige Arbeit auch durch Robotisierung stark einschränken. Daher  nimmt die Arbeitszeit bei vernünftiger Vertretung der Allgemeininteressen durch die Politik stark ab und unsere Freizeit zu. Statt dessen können wir uns der Befriedigung unserer Neugier und lebenslangem Lernen widmen, und nebenbei in viel  besserem Ausmaß uns unserer Aufgabe als „‚Souverän“, der richtigen Auswahl unserer  Repräsentanten und der Mitarbeit an der Menschheitsgestaltung widmen.

Und auch die Risiken:

 Mein Vorschlag für die Menschheitsfamilie https://wp.me/paI27O-4vr
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