Einiges noch wenig Bearbeitetes

eine Vision zu diesen drei Themen , wie es besser gehen könnte:

Die Welt gesünder machen: ein extremer Anspruch von dem winzigen Staubkorn Erde, zuerst natürlich für die Menschheit…

Und: Fortentwicklung des Zusammenlebens und damit auch der Demokratie.

Handlungsvorschläge:    Erst mal einfache Ideen mit Bitte um Ergänzung

 

Es gibt viel zu tun, wenn wir Menschen  den Lauf des Universums beeinflussen wollen. Zuerst müssen wir dafür sorgen, dass unsere Evolution als Menschheit  nicht mit einem Crash endet wie bei so vielen Arten. Dazu beizutragen ist die Aufgabe dieser Homepage.

Ich bin ein Nichts als winziges Teil des Universums, dennoch scheint mir die Menschheit auf diesem winzigen Planeten eine kleine Möglichkeit, die Intelligenz des Universums zu erhöhen. Und ich lebe mein jetziges Leben in einer Zeit, die mir sehr bedeutsam für diese Möglichkeit scheint. Ob wir untergehen oder als Gefahr in das Universum gehen oder ob wir menschliches Glück realisieren und dieses für Millionen oder Milliarden Jahre im Universum im Sinne eines integralen Prinzips verwirklichen, das wurde und wird auch jetzt in den etwa achtzig Jahren meiner Existenz entschieden. .

Ich bitte um Entschuldigung, dass ich den problematischen Händler  Amazon für Buchquellen häufig verwende. Aber Amazon hat den Vorteil, mE gute Rezensionen anzubieten und hat fast  alle Bücher. Außerdem kann man meist ein paar Seiten in die Bücher hineinlesen: auf das Buch klicken. Für Alternativquellen bin ich dankbar.

PS: Und noch ein bisschen

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Frieden, wie erreichen wir den?

Antwortversuche:

  • Indem wir den Überblick wiedergewinnen, siehe Mausfeld, Text: 03-transcript_mausfeld_laemmer_2  , Video: https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M
  • indem wir starke soziale Organisationen haben und diese weiter stärken
  • Indem wir mehrere weltweite Katastrophenorganisationen schaffen, die Kriege verhindern, die Klimaerwärmung verhindern, die Müllkatastrophen verhindern, die Asteroideneinschläge verhindern, und vieles mehr…,  alles in UN Verantwortung, aber zusätzlich in regionaler Verantwortung, zum Beispiel in Europas Verantwortung
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„Pfiffiges oder dumpfes Universum“

Ich denke darüber nach, ob wir pfiffiger sind als das ganze Universum oder gar die möglicherweise vielen Universen, die nach unserem Tod dumpf ihr Programm abspulen oder ob, wie mein Bruder mit seinem Froschgefühl es sicher vermuten würde, dass das oder die Universen von hoher Intelligenz getragen sind, die die vielen in ihnen ablaufenden Vorgänge vergnügt (?) studieren.

Das werden wir leider erst nach unserem Tod wahrnehmen.

Jeder Mensch ist ein Einzelwesen, wovon sicher viele Trilliarden bei der Erzeugung entsprechender Ernährungsmöglichkeiten möglich sind und die alle wieder sterben. Die Frage ist, wo bleibt all die Intelligenz, wobei man noch bedenken sollte, dass der Mensch vom Homo erectus möglicherweise irgendwann wirklich ein sapiens wird. Oder dieses Stadium als künstliche Intelligenz erreichen könnte. Dann könnte das möglicherweise dumpfe Universum plötzlich ein von großer Intelligenz Durchzogenes werden.

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mE Hauptgefahren zur Zeit für die Menschheit

Ich bin ein Mensch, gehöre zu der zur Zeit dominierenden Spezies auf unserem Planeten…   Ich möchte dazu beitragen, dass dies so bleibt.

Spätestens seit dem 9.Juli 1955, seit der Veröffentlichung des Manifests von Russell und Einstein, ist dies ungewiss. Seitdem kam es noch zu vielen Kriegen mit der Möglichkeit eines großen Atomkriegs mit der Gefahr der Selbstausrottung der Menschheit. Das als Alternative angekündigte Paradies, wenn die Menschheit vernünfig handelt, ist noch nicht da. Menschen mit gruppenegoistischem Denken haben immer noch die größte Macht und Menschen mit globalem Denken sind in der Minderheit. Aber es besteht immer Hoffnung, solange man lebt. Viele Skandale erschüttern die Machtstrukturen:

Folter, völkerrechtswidrige, mit Lügen begründete Kriege, zügig zunehmender unglaublicher Reichtum und auf der anderen Seite viele Verhungernde. Und wir gehen mit offenen Augen auf die Klimakatastrophe zu.

An dem Meinungsoligopol des „Imperiums und seiner Vasallen“ wird gerüttelt. Zum Beispiel zur Ukraine und zu 9/11. Viele Menschen und Organisationen haben andere Ideen. Alternative Konzepte laufen parallel zu den herrschenden Strukturen. Es wird Zeit zu einem Paradigmenwandel, zum Beispiel zu einem Jahrhundert der Umweltprioritäten.

Im Moment gilt es, gegen die schlimmsten Irrtümer in dieser Zeit vorzugehen:

  • Gegen das Dominanzgebaren des Westens mit Gängelung der Presse, der Wissenschaftler und der Politiker4
  • Gegen die verbreitete Kriegsmentalität, die mit unserem Untergang spielt
  • Gegen den expandierenden Reichtum, zum Beispiel mit hohen Vermögenssteuern, Erbschaftsteuern
  • Gegen die Zerstörung der Erde mit hohen steuernden Umweltsteuern, zB auf die Treibhausgase
  1. https://www.youtube.com/watch?v=cgkQXJ3mugY&feature=youtu.be
  2. https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2015/mai/die-entscheidung-kapital-vs.-klima
  3.          daniele-ganser-regime-change-der-ukraine
  4. http://www.free21.org/   oder  http://www.free21.org/wp-login.php?redirect_to=http%3A%2F%2Fwww.free21.org%2F
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Buch: Kapitalismus vs. Klima

In diesem März 2015 hat Naomi Klein über die deutsche Version ihres Buches »Die Entscheidung. Kapitalismus vs. Klima« einen Vortrag gehalten. Dieser ist als Video in  englisch oder deutsch übersetzt und ist als PDF auch zu lesen. Rezensionen hier. Eine großartige Erklärung der Mutter eines  kleinen Kindes, die für die Zukunft dieses Kindes wie auch für unser aller Zukunft kämpft.

Mit ihren Argumenten kann eine noch größere Bewegung erwachsen.

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„In die Welt geworfen“

„In die Welt geworfen“

An diese Worte eines Philosophen denke ich, wenn ich mir meine und unsere Situation betrachte. Wir wissen wenig, aber wir wissen doch einiges:

Dass wir eine Lebenserwartung von etwa 50-100 Jahren haben. Dass das Sonnensystem einige Milliarden Jahre schon existiert. Dass wir aus „toter“ Materie bestehen, die wir durch Nahrung aufnehmen, die es geschafft hat, durch Kettenmoleküle sich eine flüchtige Existenz von unserer Lebenserwartung aufzubauen.

Was nach dem Tod kommt, wissen wir nicht. Ob wir die unglaublich winzige Chance, wieder in ein Leben eingebaut zu werden, nutzen müssen oder andere Resonanzen der Energie und Materie nutzen können, unbekannt. Für unsere kurze Lebenszeit können wir die Dinge so sehen, wie wir das beschließen und Schluss machen, wenn es zu unangenehm wird. Kathie Byron sagte, da wir jetzt Schmerzmedikamente haben und die Psyche beeinflussende Mittel, können wir fröhlich leben, bis wir tot sind und können noch auf dem Totenbett lachen http://www.byronkatie.com/ . Sie zeigt das anschaulich in ihren Büchern.

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Horst Eberhard Richter

1.     (gemeinsamer Band: Reden von HER 2011: 3 Reden2011 Wie der Japaner Ikeda in der dritten Rede „Atomgefahr und Menschlichkeit“ sagte: Wichtig ist die Erkenntnis „ich kann etwas tun“)

  1. Aussagen von ihm: Die Hexenjagd ist seit dem Mittelalter eine Form, dem Selbsthass durch Projektion zu entkommen. – Die Abschreckung ist eine gefährliche Illusion, ein lügnerisches Wort, es verkündet eine Absicht, nimmt aber die Erfüllung schon vorweg. – Vor der Gefahr des gemeinsamen Untergangs sind wir alle Brüder und Geschwister.  –  Alle Krisen sind menschengemacht und damit selbst gemacht. – Wir sind selbst die Urheber des Verderbnis. – Der imaginierte Weltfeind ist uns  abhanden gekommen, uns ereilt eine selbstgemachte Krise nach der anderen: Die Finanzkrise, die Armut und der Hunger, Klimakrise und Fukushima…
    Zur Therapie und Überwindung müssen wir die Feindschaft gegen andere Menschengruppen überwinden, wir brauchen die Horizonterweiterung des Mitfühlens, wir müssen den gegenseitigen Nutzen betonen. Horst Eberhard Richter, Willi Brandt und Gorbatschow zeigen die Kraft der Humanität. „Elterlichkeit“ ist ein neuer Begriff von „HER“, der die gemeinschaftliche Sorge von Frau und Mann für Kinder und Zukunft bezeichnet.
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Organisation der Manifestidee

Ich hatte ein paar Erfolge in Deutschland und international.

Das Treffen in Hannover mit entsprechendem „Mayor for Peace“ Brief an den dortigen OB@hannover-stadt.de. Leider habe ich bisher keine Antwort, die Sachbearbeiterin Theda Minthe ist krank. Eine positive Rückmeldung kam von Xanthe Hall, aber sie ist jetzt auch krank. Eine weitere positive Rückmeldung kam von Prof. Ulrich Gottstein und von Bob Mtonga, einem früheren Co-Präsidenten der internationalen IPPNW. Halbwegs positive Rückmeldungen kamen  jl, mc und BM vom Central Staff der IPPNW.

Ich schlage vor, dass wir versuchen, diesen Gedenktag zum wichtigsten Gedenktag der Menschheit zu machen. Wir sollten ihn zu einem Feiertag machen, denn an ihm haben Einstein und Kollegen uns im Jahr seines Todes dieses Geschenk gegeben, das unser Überleben sichern kann.

Reden sollten gehalten werden und große, ehrende und auf die Zukunft  gerichtete Kundgebungen abgehalten werden, die erst mal samstags, und wenn ein Feiertag eingerichtet wurde, an dem Tag selbst, abgehalten werden.

 

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nuklearer Winter, der „nucleare Holocaust“

English Tranlation below

nuklearer Winter

Das Hauptrisiko, das ich sehe, ist der „nucleare Holocaust“. Er ist für jedes Jahrzehnt unwahrscheinlich, aber es ist nach den Gesetzen der Statistik auf die Dauer praktisch sicher, dass er kommt. Wir müssen das Abschreckungsprinzip, das das Prinzip der „gesicherten Vernichtung“ sichert, verlassen und weltweit auf das interne Prinzip der EU, die Friedensvorsorge aktiv durch Wirtschaftsverflechtungen, mit Schüleraustausch, mit Städtepartnerschaften und mit weiteren politischen Verpflichtungen zu betreiben. Gemäß der Friedenslogik und nicht der „Sicherheits-“ = Kriegslogik.

Der General Lee Butler hatte ja die Prinzipien der gesicherten Vernichtung beschrieben, auf Deutsch zu diesem Thema Dr. Wolfgang Sternstein.

Prof. Alan Robock, Rutgers University, beschreibt die klimatechnische Mechanik. In einem etwa längerem Überblick in einem Beitrag von 2009, und einem von 2014  beschreibt er die Relation der Anwendung von Atomwaffen und einer schwarzen Erde und Abkühlung  bis zum mörderischen weltweiten Frost selbst am Äquator für über zehn Jahre. Näheres auch bei Wiki-Leaks und dem Spiegel.

Auch auf einer anscheinend   russischen Seite wird übrigens Robock zitiert... Gründliche Übersicht auf dem Stand von etwa 2010…

Hier ist ein Bild von einer Atomexplosion, bei der die resulitertende Dunkelheit vorstellbar ist…  https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2022/03/Nuklearer-Winter.docx

 

English Tranlation below

The main risk I see is the „nuclear Holocaust“. It is  calculated for each decade unlikely but according to the laws of statistics on the long run  it is sure coming.

We must leave the policy of deterrence, which assures the „mutual destruction“ and must rely on the internal principle auf the European Union, to assure peace with economic relations, with students exchange, town twinnings and additonal political commitments. According to the logic of peace and not of „security=war“.

General Lee Butler had descibed the principles of assured destruction. http://dwij.org/forum/statesperson/general_lee_butler.htm

Prof. Alan Robock, Rutgers University, describes the climotological mechanic. In a paper from 2009 he gives a little more exact and in a paper from 2014 a shorter overview www.huffingtonpost.com/alan-robock/ban-nuclear-weapons-savin_b_4819299.html  over the relation between the use of atomic weapons and freezing. This will  lead to a dark earth by the use of 1000 atomic bombs and to freezing temperatures even at the equator for more than ten years. That means, all human beings most likely will dy by hunger. On a  Russian website (as it seems) there is a citation of Robock. It is from about 2010 and has good information and it is in four languages…

 

 

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Bericht über die Planungs- und Aktionskonferenz „70 JAHRE HIROSHIMA/NAGASAKI“

fotos: https://picasaweb.google.com/115109311005248499349/20150131AktionskonferenzAtomwaffenfrei#

Eingangsrede von Uli Wohland,

Oberbürgermeister: Stefan Schostok, Es gibt mehr Kriege denn je zuvor, die Atomwaffen werden „modernisiert“, wir leben unter der atomaren Bedrohung,

Frau Theda Minthe: Koordinatorin, Mein Hauptjob, Wissenschaftsstadt Hannover, nebenbei auch

Mayors for Peace, 8.juli, Flaggentag,

Xanthe Hall:  ICAN ist erfolgreich, auch die drei Staatenkonferenzen, zuletzt in Wien. Der Internationale Gerichtshof verbot die Androhung der Atomwaffen, aber es existiert kein Vertrag, der die Waffen verbietet, dies ist eine juristische Lücke, Österreich hat sich selbst verpflichtet, diese Lücke zu schließen. In Deutschland wurde der Abzug der Atomwaffen im Bundestag einstimmig beschlossen, aber Büchel bleibt, wir blockieren,

der Startprozess ist zum Stillstand gekommen, die Doomsdayclock steht ähnlich knapp wie 1984, 3 Minuten vor Mitternacht, alle Atomwaffen sollen „modernisiert“ werden, dafür soll ganz viel Geld verwandt werden, Trillionen, nur für Atomwaffen…

Lukas Wirth , peace and the planet, http://www.peaceandplanet.org/ 24.25.4. , Sonntag den 26, große Demo in New York,

Roland Blach: 70 jahre hiroshima,

strategiekonf 27.-28.2, Kooperation für den Frieden, Frühstück im Bundestag, noch kein Termin,

Ostermarsch, NPT konf, 27.4.-22.5. , Büchel 26.3.-29.5. Blockaden,

Ideensammlung:   Präsentation der Karten, viele Ideen,

Ua mein 60. Jahrestag des Manifests von Russell und Einstein am 9.7. und Kundgebung am 11.7.

ican hbg, julia, peace boat von Japan

mayors for peace sollten Erklärung zum Art 9 der japanischen Verfassung abgeben

wie wir die Soldaten in Büchel konfrontieren,

joachim, radtour nach büchel, vor ort passieren?

radsportler botschafter von süddeutschland, 2.4. juli, flaggentag,

Blockaden an an 65 Tagen , daher Büchel 65, Geburtstagsblockade, Regelübertritt, keine Gewalt gegen Menschen, auch nicht beschimpfen, ,

Details von Elu, Ernst Ludwig Iskenius, es braucht einen symbolischen Ort, Büchel, Dauerpräsens 365 Tage, etwa fünf Personen, man sollte etwa bis 17:00 anreisen, braucht Zeit zur Vorbereitung, für letzte Absprachen, die Aktion am nächsten Tag, wie lang ist den einzelnen Gruppen überlassen, nach der Aktion Nachbereitung, ehe Ihr nach Hause fahrt, Pressearbeit, Aktion als Botschaft,

wieviele Gruppen: bisher haben sich 11 Gruppen angemeldet.

Suche nach einem Slogan: ZB 70 jahre Hiroshima/Glück oder Untergang, H und n mahnen: unsere Zukunft atomwaffenfrei, 70 jahre und nicht dazu gelernt, Atomwaffen abschaffen – in Berlin versprochen, in Büchel gebrochen,

Zum Flaggentag,:   Bürgermeister ansprechen auf Rede, für Flaggentag und Manifest

Reiner Braun, 25.4.2014, am Tag der Befreiung Portugals vom Faschismus, kam die Klage der Marshall Islands vor dem internationalen Gerichtshof gegen alle neun Atomwaffenstaate auf Nicht-Erfüllung ihrer Verpflichtungen. Der Mut der Insel ist gewaltig, sie sind eigentlich ein Protektorat der USA, sie stimmten in der Vergangenheit zu 99% mit den USA, jetzt der Kurswechsel wegen ihrer ungeheuren Betroffenheit. Tony X ist Außenminister, drei der Atomwaffenstaaten haben eine bindende Erklärung abgegeben , GB, Indien, und Pakistan, jetzt können sie sie nicht mehr zurückziehen. 2016 kann es zu einem Ergebnis kommen. Von van de Miesen leitet diesen Prozess für die Marshall Islands.

Aufgaben für uns:   bekannt machen der Peace Foundation. ???

  1. BRD , was ist ihre Stellungnahmen, die neun verpflichtet, die anderen können, Ialana,
  2. Alle möglichen Veranstaltungen, Ialana ist gern bereit, teilzunehmen, der Druck auf die Atommächte steigt, sie sind in der Defensive. Wir haben das großes   Ziel, die Atomwaffen von dieser Erde zu verbannen,

zu dem Prozess der Marshall-Islands gibt es einen 7 min Clip auf der Seite der Peace Foundation ??? wann kommt Tony nach Deutschland?

Der Kampagnenrat tagt am 14.april in Berlin.

 

www.atomwaffenfrei.de
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EINLADUNG ZUR BUNDESWEITEN PLANUNGS- UND AKTIONSKONFERENZ „70 JAHRE HIROSHIMA/NAGASAKI“
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IMAGES:   http://news.ippnw.de/uploads/pics/hiroshimatag.jpg
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70 JAHRE SIND GENUG!
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  1. Januar 2015, 11 – 17 Uhr, Neues Rathaus Hannover, Hodlersaal, Trammplatz
Im August 2015 jähren sich die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 70. Mal. Ausgangspunkt waren die Forschungen an der Kernspaltung in Deutschland, die Möglichkeit eines deutschen Atombombenbaus und die geheime Entwicklung der Atomwaffen im
Manhattan-Projekt in den USA.
Heute steht die Welt noch immer am Rande eines atomaren Infernos, denn weltweit gibt es nach wie vor etwa 16.000 Atomwaffen, von denen um die 2.000 ständig in höchster Alarmbereitschaft gehalten werden. Die meisten dieser Waffen haben ein weitaus größeres Zerstörungspotential als jene Atomwaffen, die 1945 mehrere Hundert Tausend Menschen qualvoll zugrunde gehen ließen.
Da die Abrüstungsbemühungen der neun Atommächte bislang zu keinem durchgreifenden Erfolg gelangt sind, steigt auch weiterhin das Risiko, dass weitere Länder oder Terroristen in den Besitz von Atomwaffen kommen. Zugleich leiden weltweit viele Menschen unter den Auswirkungen von Atomwaffentests und Uranabbau.
Machen Sie mit:
Wir nehmen die 70. Jahrestage im August 2015 zum Anlass, um breit über die Atombombenabwürfe, die Atomtests und ihre Opfer aufzuklären, die aktuellen Modernisierungspläne der Atomwaffenstaaten zu informieren und den einzigen Ausweg aus dieser Bedrohung bekannt zu machen: ein weltweites Verbot von Atomwaffen.
Deswegen laden wir alle interessierten Organisationen der Zivilgesellschaft, denen diese Themen am Herzen liegen, zu einem Aktions-und Planungstreffen ein – Friedensorganisationen und –gruppen, Jugendverbände und Gewerkschaften, Mayors for Peace und humanitäre Organisationen.
Das Treffen dient dazu, bereits bestehende Ideen vorzustellen, auszutauschen und gemeinsam mit neuen Vorschlägen in Verbindung zu bringen.
Vorschlag zur Tagesordnung (Änderungen vorbehalten):
Begrüßung: NN (Stadt Hannover)
Einleitung und Moderation: Uli Wohland (Werkstatt für gewaltfreie Aktion Baden)
Analyse der Aktuellen Situation der nuklearen Abrüstung
Nach der erfolgreichen Konferenz zu humanitären Konsequenzen in Wien und vor der Überprüfungskonferenz zum Nichtverbreitungsvertrag in New York:
Xanthe Hall (IPPNW)Einstieg 70 Jahre Hiroshima und Nagasaki
– Hinführung I: NN (Stadt Hannover)
– Hinführung II: Silvia Bopp (Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen),
Roland Blach (DFG-VK)
– Hinführung III: Aktuelle Informationen zu Büchel65a.) Entwicklung
verschiedener Aktivitäten
– verbindende/s Element/e
– Aktionen zu Hause vor Ort
– Ideen, Materialien, Postkarten, Unterschriften, Aufrufe
– Flaggentag
– Zentrale Gedenk- und Aktionskonferenz
– Fastenkampagne
b.) Bericht zur Klage der Marschall Islands vor dem Internationalen Gerichtshof: Reiner Braun (IALANA)Weitere Schritte
Die Planungs- und Aktionskonferenz wird voraussichtlich abwechselnd im Plenum und Arbeitsgruppen stattfinden.
Wir freuen uns sehr auf euer zahlreiches Kommen.
Roland Blach (Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, DFG-VK)
Reiner Braun (Juristinnen und Juristen gegen atomare, biologische und chemische Waffen, IALANA)
Xanthe Hall (Internationale Ärzte zur Verhütung eines Atomkrieges, IPPNW)
Philipp Ingenleuf (Netzwerk Friedenskooperative)
Klaus Müller und Reiko Müller-Shiba (Hiroshima-Nagasaki-Arbeitskreis im Kölner Friedensforum)
Paul Russmann (Ohne Rüstung Leben)
Wolfgang Schlupp Hauck (Friedens- und Begegnungsstätte Mutlangen)
In Kooperation mit der Kampagne „atomwaffenfrei.jetzt“
Bitte um Anmeldung bis 28.1. an Roland Blach (Link:
blach@dfg-vk.de )
—————————————————————————-
Impressum:
http://www.atomwaffenfrei.de/index.php?id=24
Kontakt:
http://www.atomwaffenfrei.de/kontakt.htm
Abbestellen / Ändern:
http://www.atomwaffenfrei.de/index.php?id=27
atomwaffenfrei.jetzt:
http://www.atomwaffenfrei.de
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Schutzverantwortung (Responsibility to Protect)

Von Ute Lampe übernommen…

07.02.2015  Responsibility to Protect

Ist ein Konzept maximal eine Doktrin.

Grundsätzlich gilt das Völkerrecht und die Souveränität des Staates.

Wenn Staaten nicht in der Lage oder nicht Willens sind, die eigene Bevölkerung zu schützen und die Gefahr eines Genozids besteht, soll RtoP zum Tragen kommen.

In diesem Konzept liegt der Schwerpunkt eindeutig auf react, also militärisches Eingreifen. Die beiden anderen Säulen prevent und rebuilt werden vernachlässigt behandelt. Sie sind im Rahmen der Entscheidungsfindung zwar mit zu prüfen, es gibt aber keine Bindung.

Im UNO-Beschluss 2005 wurde der Anwendung deutlich Grenzen gesetzt. Es ist auch nicht ins Völkerrecht mit aufgenommen worden. Die Hürde zur Durchführung von RtoP ist die Zustimmung des Sicherheitsrates.

Problem ist, dass es einseitig und selektiv von Staaten interpretiert wird.

Nach Einschätzung von Zumach haben die Mehrheit der Staaten eher ein distanziertes Verhältnis zu RtoP, da der Eindruck vorherrscht, dass es eher missbraucht wird.

2006 ist es das erste Mal zur Anwendung gekommen, durch die Einrichtung einer Flugverbotszone in Libyen. Da die Enthaltung und damit Zustimmung von Russland und China von den Koalitionären ausgenutzt wurde, werden die beiden Staaten so schnell nicht mehr zustimmen.

Pahl stellt positiv heraus, dass die Menschen im Vordergrund stehen.

Haydt kritisiert das Konzept grundsätzlich. Unter anderem auch, weil der Schwerpunkt auf der Militarisierung liegt. Damit wird eine Lösungsfindung aus eigenen Kräften unterhöhlt.

Es stellt sich die zentrale Frage: Wer entscheidet auf welcher Basis über Interventionen?

RtoP ist nicht neutral, da der Sicherheitsrat über den Einsatz entscheidet. Mitglieder des Sicherheitsrates und andere größere Staaten werden in dem Konzept zudem ausgenommen. Das ist eine Arroganz der mächtigen Staaten.

Der Schwerpunkt muss auf Prävention liegen und auf das Recht auf Frieden, Gleichberechtigung und Partizipation. Die Ungleichheit in der Welt und der Machtmissbrauch einzelner Staaten sind eine Triebkraft für Gewalt und Krieg.

Haydt: Bundesregierung sagt, „es gibt kein Recht auf Frieden!“

Sie blockiert und unterminiert die Forderung auf UN-Ebene, das Recht auf Frieden als universelles Menschenrecht einzuführen.

 

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Friedenskonferenz Mü 2015, zu Aggression und Gewaltlosigkeit

 Fr. 6.2., 19.00 Uhr, Altes Rathaus, Marienplatz, Eingang in der Passage: Internationales Forum
  1. Friedenskonferenz, Clemens Ronnefeld, Freising, Versöhnungsbundreferent

Zuerst sprach Frau Beatrix Zurek, Stadträtin der Stadt München, in Vertretung des OB, die das Grußwort der Landeshauptstadt München hielt: Die Welt ist weiter denn je von einer friedlichen Entwicklung entfernt, es gab Attentate von unglaublicher Brutalität. 51 mal fanden Wehrkundetagen statt, die diskutieren über Sicherheit, aber die die Welt wurde dadurch nicht sicherer, noch mehr Krieg ist nicht die Lösung. Ein Zitat von Goethe. Allen Gewalten zum Trutz sich enthalten.

Zwischen den Beiträgen spielte ein Mann von den USA gute Musik, geboren in Dakar.

Dann sagte Clemens Ronnefeld, Hans Peter Dürr ist gestorben, der entscheidend für das Vorbereitungskomitee im Jahr 2003, im Jahr des Irakkrieges war. „Hans Peter, wir werden Dein Erbe, unbequemer Mahner zu sein, fortsetzen.“ Schwerpunkte in diesem Jahr war einmal gestern Uwe Krüger, der über große deutsche Leitmedien sprach. Zum Beispiel den Bericht im Spiegel: “stoppt Putin jetzt“, wer stoppt diese Art der konfliktverschärfenden Medienberichte? Es geht vielen Menschen schlecht, ungleiche politische Beurteilungen kann man an der Hebdo Karikatur von einigen Jahren und der Nachempfindung eines 16 Jährigen sehen, (Fotos) der für seinen Facebook Eintrag verhaftet wurde. Bush und Blair gehören nach seiner Meinung vor ein internationales Gericht. Ein Franzose schrieb ein Fachbuch über das Auseinandergehen von Arm/Reich. Es geht um eine Umkehr der Umverteilung, es geht um Gerechtigkeit

und jetzt geht es um einen Vortrag: Gewaltfreier Widerstand ist erfolgreich!

Erica Chenoweth, Ph.D., Denver, USA, Gewaltfreier Widerstand ist erfolgreich, Autorin der Studie: “Why Civil Resistance works” hat abgesagt!  Dr. Susanne Luithlen, Forum Ziviler Friedensdienst, übernimmt den Vortrag

Frau Dr. Susanne Luithlen:     Gewaltfreier Widerstand ist erfolgreich

Es geht um die Wirksamkeit gewaltfreier Aktionen. Erika C. bezeichnete sich als Konvertitin, sie habe erst an die Wirksamkeit der Gewalt geglaubt. Sie habe seit dem zweiten Weltkrieg (?) alle Aufstände mit mehr als 1000 Personen untersucht, wo es um Besatzungsmacht, Sezession oder Territoriumsveränderung ging: 1/3 waren gewaltfrei, 2/3 waren gewaltsam, was ist wirksamer? Die gewaltfreien Kampagnen seien doppelt so häufig erfolgreich wie gewaltanwendende gewesen, zu etwa 50%. Die Ursache sei die Gewaltfreiheit selber. Dort sei der Erfolg aus der Bewegung selber begründet. Dagegen sei es bei der gewaltsamen Konfliktaustragung besondere erfolgreich, wenn äußere Mächte sich beteiligen, so wie die UCK versuchte, die Nato zu einem Angriff auf Jugoslawien zu bewegen. Daher bestehe in diesen Fällen ein Vorteil, wenn geschossen wird. Bei beiden Formen ist es ausschlaggebend für den Erfolg, dass möglichst viele Menschen sich beteiligen. Da ist es wiederum ein strategischer Vorteil der Gewaltlosigkeit, dass sie viele Möglichkeiten hat, die Aktivität zu dosieren, so zum Beispiel, ob man irgendwo hingehen oder nicht gehen solle. Bei gewaltsamen Konflikten seien meist Männer von 18-28 überwiegend vertreten. Um die Regimemacht zu erodieren, sei die gewaltlose Methode näher an den „Pillars for support“, man müsse sich in die Nähe begeben und die Fühler ausstrecken, dürfe nicht angreifen und nicht beschimpfen, man müsse das systemisch betrachten, die Ambivalenz sei bei gewaltlosen Bewegungen viel größer, aber das sei auch ein Vorteil, da auch die Mächtigen zu großen Teilen ambivalent seien. Grenzen, die nicht definierbar sind, nicht “die Guten und die Bösen“. Zum Beispiel können Polizisten sich zur Protestbewegung hingezogen fühlen.

Keine Macht ist monolithisch, es gibt immer Ambivalenzmöglichkeiten, sie ist nie so monolithisch, wie es von außen scheint. Das Regime müsse sich, um die Macht zu erhalten, jedes Mal in der Aktion bestätigen. Bei Gewaltfreiheit könne sich die Interessenlage der Machthabenden ändern, Gruppen, von denen ein Regime abhängt, seien diesem gegenüber wirkungsvoll. Gewaltfreiheit der ausgegrenzten Juden sei gegen die Nazis nicht erfolgreich gewesen, wohl aber die der nichtjüdischen Bevölkerung, auf die sei Hitler angewiesen gewesen, (was auch im dem Buch „Gewaltfrei gegen Hitler“ nachgewiesen wird). Die Ausgegrenzten müssten sich bemühen, Dritte ins Spiel zu bringen. Dagegen dürfe bei gewaltsamer Eskalation, „ich gut, der schlecht“ keiner mehr neutral sein. Gewaltfreiheit versuche dagegen, die Ambivalenzen zu unterstützen. Gesellschaften müssten lernen, unsere Ambivalenz auszuhalten, wir müssten das aus der deutschen Geschichte lernen. Es sei kein Zeichen für Verantwortung, wenn wir uns wieder trauen, auf Leute zu schießen. Es sei aber falsch, davon zu sprechen, dass Gauck schlecht sei, sondern die richtige Einstellung sei, dass er Unsinn rede. Wir müssten aufhören, in Gut/Schlecht zu denken…

Dann kam der Vortrag: Menschliche Aggression und Friedenskompetenz aus Sicht der Hirnforschung. Autor von „Prinzip Menschlichkeit“ und „Schmerzgrenze“, Bauer lehrt in Freiburg.

Prof. Dr. Joachim Bauer, Freiburg

Gewalt ist kein Naturgesetz

„Ich gehöre zu den Fossilien, die den Kriegsdienst vor einem Gericht verweigerten“. Er erklärte dem Richter, das (schlechte) Protokoll unterschreibe ich nicht, worauf der, weil er zum Mittagessen wollte, gereizt sagte, dann diktieren Sie es doch meiner  Sekretärin selbst. Damit bekam er seine Anerkennung.

Es habe Neurobiologische Gründe, warum Frau Luithlen Recht habe. Der Aggressionstrieb wurde vermutet, Freud habe dies „verbrochen“, den Einstein mit anderen wegen der heraufziehendem Gefahr eines neuen Weltkriegsim Auftrag des Völkerbund befragte.

Siegmund F sagte, die Tötung des Feindes sei eine triebhafte Neigung. Konrad Lorenz, der viele Verdienst habe, aber seine erste Professur unter den Nazis bekommen hätte und sich bei denen eingeschleimt habe, habe da auch falsch gelegen.

Was treibt den Menschen? Die Motivation aus neurobiologischer Sicht. Darwin sagte, er vermute „Pleasurer sensations“, Zentren, die gute Gefühle machen und das habe sich bestätigt. Es gibt Nervennetzwerke im Mittelhirn, mit Botenstoffen mit Motivations- und Belohnungssystemen. Was muss einwirken, was muss ich machen? : soziale Erfahrung, Akzeptanz, Zuwendung wird in stoffliche Formen überführt…. Dies kann man im MRT sichbar machen. Gute Gefühle, (er wechselt die Seite des Saals, damit sich die andere Saalhälfte besser fühlt) in jeder Minute, aus der sozialen Biologie, das sei die wahre Sucht des Menschen. „Is social an addictive disorder?“ Dies ist die Riesensehnsucht, neurobiologisch ticken wir so. Da trägt auch Sport zu bei, daher bewegen sich die Kleinen. Ebenfalls Musik, „bevor sie Antidepressiva versuchen, versuchen sie es mit einem Chor“….

Wenn man jemand schädigt, reagieren dann die Glückgefühle?

Bei 95-97% der psychisch durchschnittlich gesunden Menschen, die nicht provoziert wurden, sei das nicht der Fall. Charles Darwin betrachtete zu Recht die Aggression als reaktives Programm. Und Darwin sagte, es gelte, die Liebe derer zu gewinnen, mit denen wir zusammenleben. „Der Aggressionstrieb ist tot“, aber die Aggression lebt. Bei Untersuchungen wurde festgestellt, dass Männer, die gewalttätig sind, nicht gesund sind! Das Motivationssystem hat auch eine böse Seite. Wir sind bereit, Böses zu tun, um zugehörig zu sein. Das gibt es zum Beispiel bei Kommentaren bei Facebook, die man gar nicht meine, sondern die man mache, um “likes“ zu bekommen… (Pegida lässt grüßen)

Wir sind bereit. Outgroups zu definieren, um Ingroups zu schaffen, damit hat Hitler Erfolg gehabt, nichts passte zusammen. (Ebenfalls Pegida…) Er schuf das Phantasma einer Volksgemeinschaft, Outgroups: Juden, Szinti und Roma und Kommunisten. „Da draußen bist Du ein Niemand, hier bist Du ein Jemand.“. Man muss gucken, dass die Leute sich auf zivile Weise zugehörig fühlen, damit sie nicht auf Rattenfänger hereinfallen.

Wie werden sie aggressiv? Der Schmerz schafft das, klemmen Sie sich die Hand, „so wie mir das jüngst passierte“, das macht solche Wut, obwohl man selbst schuld war. Die menschliche Natur versuche dadurch, die körperliche Unversehrtheit durch Aggression zu bewahren. Die Schmerzmatrix reagiere auch, wenn ich jemand demütige. Das ist ähnlich wie körperlicher Schmerz. Früher in der Steinzeit war der nach kurzer Zeit tot, der ausgeschlossen wurde. Wenn jemand privat und beruflich gut vernetzt seien, reagierten die Schmerzrezeptoren viel schwächer. Auch bei dem, der zuschaue, reagierten die Schmerzrezeptoren, Abu Graib sei das Schmerzprogramm im Irak gewesen.. Auch die Diskrepanz Reich/Arm sei auch Ausgrenzung und werde als Schmerz empfunden, obwohl das Gehirn nicht kommunistisch sei. Dabei gehe es um eine Fairness Grenze. In Ländern mit stärkerer Ungleichheit, gibt es einen Index, den Gini Index, (ital Soziologe) Wenn der Index krass ist, müsste Gewalt höher sein, und so ist es. (dazu auch der wilkinson-Link )

Die politische Dimension daraus sei, Gewalt sei kein Naturgesetz.

Wieso gelinge es, Kriege anzuzetteln?

Stellen Sie sich vor, jemand schneidet mit einem Fleischermesser bei der gemeinsamen Essensvorbereitung Zwiebeln und hat sich, zack, die Fingerkuppe abgeschnitten… Da haben Leute aus dem Publikum reagiert, gestöhnt, „das machen die Spiegelneurone“, wenn wir sehen, dass andere leiden, …

Jetzt denken Sie daran, dass andere Menschen uns fair oder unfair behandelt hätten. Bei Frauen mache der Unterschied beim Betrachten von deren Schmerz die Hälfte der Mitreaktion aus. Männer dagegen reagierten bei Leuten, die sie als unfair empfinden, sogar mit Lust, wenn diese Schmerzen erleiden. Also müssten andere Gruppen und Völker dehumanisiert werden, sie müssten als „schlimme Finger“ dargestellt werde, die Kinder misshandeln und Säuglingsystemen den Strom abschalten, wie bei dem Irakkrieg in Kuweit.

Oder die Massenvernichtungssysteme im Irak. Später werde das aufgeklärt, aber dann sei der Krieg schon vorbei…

Das wichtigste Gegengewicht : Bildung und Aufklärung,  nimm mal die Position des anderen ein…

 

 

 

 

 

 

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Spielt die Friedensbewegung keine Rolle in den Leitmedien?

sogenannte Sicherheitskonferenz,  in Wirklichkeit Unsicherheitskonferenz

http://sicherheitskonferenz.de/de/Aufruf-SiKo-Proteste-2015

http://www.friedenskonferenz.info/

Zuerst am 5.2., 19.30 Uhr, DGB- Haus, Schwanthalerstr. 64: Vortrag und Diskussion,  spielt die Friedensbewegung keine Rolle in den Leitmedien?

Einführung und Moderation: Thomas Rödl, DFG-VK:

Die Friedenskonferenz findet überwiegend im Lokalteil, nicht im internationalen Teil zB der Süddeutschen Zeitung statt. Im Internationalen Teil überwiegen die Nachrichten über die “Sicherheitskonferenz“ noch viel mehr. Meinungsfreiheit sollte doch bedeuten, dass die Journalisten über die relevanten Meinungen aller Seiten mit ähnlicher Gewichtung berichten. Dies sei bei unseren „Leitmedien“, zB der Süddeutschen, dem Spiegel, der Welt, der FAZ, der Frankfurter Rundschau nicht der Fall. Abschätzige Bemerkungen seien üblich: zB „Als die Friedensbewegung noch denken konnte“ Am Anfang, 2008, waren die Berichte noch ordentlicher, 2009 hieß es „ältere Damen in gesunden Schuhen“.

Trotz dieses Ärgers und Frusts blieb zum zumindest die Besucherzahl mit etwa 300 im Rathaus ziemlich gleichbleibend und erfreulicherweise bietet das Internet immer mehr unabhängige Verteiler.

Es folgte der Vortrag des Hauptredners Dr. Uwe Krüger aus Leipzig:

Spielt die Friedensbewegung keine Rolle in den Leitmedien?

Autor von „Meinungsmacht. Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten“.

Zuerst gab er die Gliederung seines Vortrags an. Sie steht bei den Bildern, so wie auch viele wertvolle Teile des Vortrags, wobei die Bilder im Fragefall wirklich die Meinung des Vortragenden angeben.

Er hatte am Samstag vor der „Sicherheitskonferenz“ bis zum Tag danach nach die Zeitungen durchgesehen, und die Perspektive von außen und von innen, und von oben beachtet.

Er betrachte die „Siko“ als Elitenveranstaltung, es gehe um den „main stream“, was in der Elite kursiert. Die Großen Medien hätten in den Eliten Verbindungen nach allen Seiten, viele maßgebliche Journalisten seien im Establishment vernetzt, daher werde über die „Siko“, aber nicht über die Friedenskonferenz berichtet.

Er hat Graphiken über die Beziehungen der Journalisten erstellt:

Große Punkte bedeutet viele Leute, die Dicke der Verbindungslinien zeigen zeigt die Zahl der Leute, die in mindestens zwei „Elite“-Organisationen sind. Ischinger zum Beispiel ist neben vielen anderen Organisationen hauptberuflich der Cheflobbyist der Allianz.

Eine weitere Graphik stellt dar, wer in drei Organisationen ist. Die zentralsten Journalisten sind Stürmer von der Welt, Joffe von der Zeit, Kornelius von der SZ und noch jemand vermutlich vom Spiegel.

Frau Krohne-Schmalz habe gesagt: Das Assoziierungsabkommen zerreißt die Ukraine “Friedensmacht EU“ dazu zB:

Szenen aus der Anstalt:“all diese Zeitungen seien „transatlantische Swinger-Clubs“ sie seien Lokalausgaben der Nato-Pressestelle“, nach der Sendung gab es Ärger, der Clip durfte nicht mehr erscheinen, nach dem gewonnenen Prozess war er wieder erlaubt, aber er sei nicht mehr in der Mediathek, sei aber auf YouTube zu bekommen und viel gesehen.

Die Journalisten sollten immer die Dinge kritisch sehen und dürfen sich nicht mit den „Parteien“ gemein machen. Jochen Bittner zum Beispiel habe an dem Strategiepapier mitgearbeitet, nach dessen Drehbuch von der Leyen, Steinmeyer und Gauck auf der letzten „Siko“ sprachen. Dann habe er für die Zeitung die Reden beurteilt und gelobt und diesen Zusammenhang nicht dargestellt. Das sei unseriöses Arbeiten.

Herr Krüger zitierte dann Wissenschaftler zum Nachrichtenwert eines Beitrags, siehe auch meine Fotos der Abbildungen. In den Medien wird laut Östgard ? die Welt konfliktreicher dargestellt, als sie ist. Winfried Nachtweih, der frühere gründe Bundestagsabgeordnete, sagte, die Medien seien „gewaltaffin“ wie Hollywood.

Seine Lösungsansätze:

  • Ideen von dem Friedensforscher Galtung, wobei mir einfällt, dass ich zur Zeit von Johan Galtung „TMS“  beziehe, Transcend Media Service, wöchentliche Friedensjournalismus Information zur ganzen Welt, wobei man sich das am meisten Interessierende heraussuchen kann.  Bei der Friedenskonferenz wird dargestellt, dass gewaltlose Konfliktlösungen wirksamer sind als gewaltsame. Daher muss es eine Debatte der Medienwissenschaften zu diesem Thema geben.
  • Qualitätsjournalismus könne man einfordern! Durch Leserbriefe und persönliche Proteste. Journalisten Kritik sei nicht wirkungslos.
  • Solution Journalismus, Michael Gleich, Peace counts, Solutions Journalism, spannende Geschichten
  • “ZKB“, Zivile Konfliktbearbeitung, im Bundestag stärken zB über die Abgeordnete Fink Krämer
  • Gauck versucht zum Beispiel unter dem Eindruck der Proteste die zivile Konfliktbearbeitung zu stärken!!

Seine letzte Abbildung:  Was ist zu tun?

– von Medien lösungs-und friedensorientierten Journalismus einfordern

– Sich selbst interessieren für Geschichten über Friedensvermittler (Bücher: Ute Scheub „Guten Nachrichten“, Michael Gleich/Petra Gerster „Die Friedensmacher“, Film „Miles&War“ v. Anne Thoma)

– Die eigenen MdBs für das Thema sensibilisieren

– Offiziellen Sicherheitsdiskurs (und die zugrundeliegende Angst) akzeptieren und transzendieren, Eliten in den Alternativdiskurs einbeziehen

Diskussion:

  • wir brauchen eine Verpflichtung der Zeitungen zur Ausgewogenheiten, zB eine Seite, der Einfluss der Arbeitgeber muss reduziert werden,
  • „main stream“ ist, was in der Elite kursiert. Das heißt, wir müssen unsere Anliegen in die Eliten tragen
  • Krüger, auf die Frage seiner Herkunft: Er ist Ossi, dann kam die Wende, er wollte Wessi werden, dann kamen die orangenen Revolutionen, da bekam er das Gefühl, dass da einseitig was läuft, dass eine grobe Einmischung des Westens stattfindet. Er fand für sich das Propaganda Modell, jetzt möchte er einen bösen Blick aus Osten in den Westen werfen, da die nicht die eigenen Fehler sehen, es geht nicht um die Soße von Gut und Böse, es geht um Interessen.
  • Reiner Braun, die Pressefreiheit muss erkämpft werden, Demokratisierung der Pressen, es geht nicht nur Nicht-Berichterstattung, es geht um Hetze, wir waren die „5. Kolonne“ wir sollten „ nach drüben“, eine sachliche Auseinandersetzung war kaum möglich. Als Alternative gab es eine unabhängige Medienentwicklung im Internet und in Griechenland. Wir werden das Problem erst überwinden, wenn Millionen auf der Straße gehen…
  • Sitzdemos in Mutlangen, da wurde ich verhaftet, Ute Fink Krämer, einzige Abgeordnete, leider wenig Einfluss, es gilt, ihr den Rücken zu stärken, weg von der Depression, es gibt immer ein Gummiband, es gibt die kritischen Journalisten,
  • Mein Beitrag: ich denke, wir brauchen ein einfaches, aber richtiges Dachthema
  1. das schaffen wir vielleicht im Juli mit dem Manifest von Russell und Einstein 
  2. Russell und Einstein sagten dort, es dürfe keine Kriege mehr geben, es ist der 60. Jahrestag, sie sagen, Glück oder Untergang, sehr wahr, aber verdrängt…
  3. Mir scheinen jährliche Demonstrationen erforderlich, dann könnte dies in einigen Jahren zunehmend bekannt werden
  4. zB über die Mayors for Peace und vielen anderen Organisationen…

 

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Das Versagen der Wirtschaftswissenschaften

Zuerst was Aktuelles:

Ein aktuelles (2016) ausführliches Video: Heiner Flassbeck: Kapitalismus am Ende? Konsequenzen der neoliberalen Weltordnung.

und ein kurzes Video (vier Minuten) über „Freihandel“:   Prof. Dr. Heiner Flassbeck zu TTIP: Die Idee hinter Freihandelsabkommen ist grundlegend falsch!

16. Juli 2014, Dann der Vortrag von Friederike Spiecker, „Das Versagen der Wirtschaftswissenschaften“ Datum 16. Juli 2014, Ort: Technische Universität Braunschweig

Links: http://www.fspiecker.de/ http://www.flassbeck-economics.de/

http://www.flassbeck-economics.de/veranstaltungshinweis-friederike-spiecker-in-der-tu-braunschweig-16-juli-2014/

Hier ein ausführlicherer Bericht zu den Grundlagen der Finanzen von 2014:

Und ein kürzerer hier:

Angefangen beim Sparwahn über die Ablehnung konjunktureller Steuerungsaufgaben des Staates in der Wirtschaft bis hin zu Lohndumping und Deregulierung der Finanzmärkte ist fast jedes wirtschaftspolitische Handeln der letzten 25 Jahre, das in die Sackgassen der Gegenwart geführt hat, vom ökonomischen Mainstream “wissenschaftlich” untermauert worden. Gibt es einen ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Gegenentwurf, der auf die Marktwirtschaft setzt, oder muss die „Systemfrage“ gestellt werden?

Ja, diesen gibt es. Es gibt mehrere Ansätze, von Sarah Wagenknecht

http://www.sahra-wagenknecht.de/

bis zu verschiedenen Memoranden

http://www.alternative-wirtschaftspolitik.de/veroeffentlichungen_der_arbeitsgruppe/memorandum_2014/index.html.

Der interessante Entwurf in diesem Vortrag ist von einer kleinen Arbeitsgruppe um Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker entworfen worden. Zuerst einmal die Fehler der heutigen gängigen „Volkswirtschaftslehre“ in Deutschland, die sich als Wissenschaft bezeichnet, aber in Wirklichkeit eine Ideologie darstellt.

Im Vordergrund stehen Glaubenssätze:

  1. die Großökonomie entspreche im Prinzip der Mikroökonomie
  2. ideal sei ein Wettbewerb: „jeder gegen jeden“
  3. der Markt irre nicht
  4. die Grenzproduktivitätstheorie bedeute, Mindestlohn sei Unsinn
  5. der Markt habe ein stabiles Gleichgewicht
  6. der Staat habe kaum Steuerungsaufgaben, er schade eher
  7. die Zentralbank steuere die Geldmenge und sei daher direkt zuständig für die Inflation
  8. man müsse erst sparen, dann investieren 

All das habe sich empirisch als falsch erwiesen. Da es aber Glaubenssätze sind, sei der „Mainstream“ unbelehrbar. Z. B. würden wichtige Rückkoppelungseffekte nicht berücksichtigt:  Lohn bedeute nicht nur Kosten, sondern gesamtwirtschaftlich auch einen Einkommensfaktor, der für den Umsatz entscheidend sei.  (Es sei wie im Theater, wenn einer aufsteht, sieht er besser, aber wenn alle aufstehen, kriegen alle lahme Beine und sie sehen schlechter als wenn alle sitzen. So ist es auch, wenn einer spekuliert und absahnt, aber die Mehrheit hat einen Schaden. Deutschland habe mit dem Lohndumping angefangen, die anderen in Europa würden nur noch die Nachteile davon haben, da die Nachfrage einbreche und eine extreme Arbeitslosigkeit resultiere. Daher sei das, was der Einzelwirtschaft gut tun mag, gesamtwirtschaftlich von Nachteil.)

Dies gelte für Europa, aber auch weltweit. Für die Wirtschaft entscheidend seien strenge Rahmenbedingungen, die die Politik, z. B. die Europäische Kommission oder eine Institution des Europäischen Parlaments setzen müsse, z.B. Steuern auf Rohstoffe und fossile und nukleare „Brennstoffe“, um das Klima nicht zu warm werden zu lassen.

Und dafür seien internationale Absprachen unverzichtbar und ein übersteigertes Wettbewerbsdenken kontraproduktiv.

Die Zahlen der europäischen Wirtschaft, auch in Deutschland, seien erschreckend, die Investitionen viel zu gering. Dadurch würden die „Brigs“staaten an „uns“, das heißt die EU, auf die Dauer vorbeimarschieren.

Deutschland habe seine Arbeitslosigkeit „exportiert“ durch seinen hohen „Nettoexport“ gegenüber den anderen EU-Staaten, wobei es unverzichtbar sei, den Nettoexport auf +/- Null einzupendeln. Dafür könne man die „Warenkörbe“ verbindlich machen oder eine Regelung wie den Länderfinanzausgleich in Deutschland wählen, wo der Nettoexport der Bundesländer untereinander mit „Straf“-Zahlungen verbunden ist, z.B. Zahlungen von Bayern an Sachsen. Oder man könne schlicht den überschießenden Nettoexport an die EU-Kasse auszahlen.

Außerdem sei das „Finanzcasino“ dringend zu schließen.

Insgesamt sei eine wirkliche Wirtschaftswissenschaft unabdingbar, wo die Thesen an der Realität ständig überprüft werden.

Dann sei der Kapitalismus zu retten und er sei anderen Wirtschaftssystemen überlegen.

Zum Schluss noch ein Flyerentwurf

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Aktionskonferenz für den Frieden, wo der Friedenswinter beschlossen wurde

11.10.14:  Aktionskonferenz für den Frieden, wo der Friedenswinter beschlossen wurde 

Die aktuelle politische Situation fordert dringend Aktionen für den Frieden. Viele Menschen sind bestürzt über die Konfrontations- und Kriegspolitik. Doch ohne  Mobilisierung, ohne Proteste auch auf den Straßen und Plätzen wird diese Politik nicht aufzuhalten sein. Die Beschlüsse des NATO-Gipfels von Wales sind ein erneutes alarmierendes Zeichen. Dabei sehen wir vor allem die deutsche Bundesregierung als Adressatin unseres Protestes.
Ziel dieser Einladung ist eine sichtbare Mobilisierung gegen den Krieg und für den Frieden. Das Gefühl „so kann es nicht weiter gehen, wir leben in einer schlimmen und schwierigen Situation, jetzt ist es Zeit, sich zu äußern und zu artikulieren“, das wir bei vielen Gesprächen und Veranstaltungen wahrgenommen haben, soll in Aktionen Ausdruck finden. Der Protest muss öffentlich manifestiert werden.
Wo: Hannover, DGB-Haus, Otto-Brenner-Straße 1, (Fußweg vom HBF 13 min./ 1.200 m entfernt)
Mit freundlichen Grüßen,
Reiner Braun (Geschäftsführer IALANA / Sprecher Kooperation für den Frieden), Matthias Engelke (Pfarrer, Versöhnungsbund), Barbara Fuchs (attac), Susanne Grabenhorst (Vorsitzende IPPNW), Philipp Ingenleuf (Netzwerk Friedenskooperative / Sprecher Kooperation für den Frieden), Tobias Pflüger (IMI / Die Linke), Renate Wanie (WfGA / Sprecherin Kooperation für den Frieden), Laura von Wimmersperg, Lucas Wirl (Geschäftsführer NatWiss / Sprecher Kooperation für den Frieden)

Einladung 

Meine Fotos

Ein ausführlicher Bericht.

Dann die Konsequenzen aus meiner Sicht.

-- 
IALANA
Geschäftsstelle Berlin
Marienstr. 19-20
10117 Berlin
Tel.: (030) 21234056 
www.ialana.de
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„Sicherheitskonferenz“ Kundgebung 2015 und die Friedenskonferenz in München

Dabei fand übrigens auch das IPPNW AK Treffen Süd/Nord statt.

Mit Dr. Elke Schrage, Frau Dr. Friederike Speitling, Dr. Ute Lampe aus Braunschweig war ich in München auf der Demonstration gegen die  „Sicherheitskonferenz“ und auf der Friedenskonferenz http://www.friedenskonferenz.info/.

Dabei habe ich Wichtiges gelernt. Die „Leitmedien“ wie  Spiegel, Süddeutsche, Welt, FAZ und Frankfurter Rundschau  gewichten die Dinge ganz anders als die normale Bevölkerung, da sie sich an den Interessen der „wichtigen Leute“ orientieren und vermutlich auch, da sie in der Regel reichen Leuten gehören, die andere Interessen haben. Die Berichte über die Friedenskonferenz, die über die Jahre hochrangig besetzt waren, hatte etwa 10% des Umfangs wie die Berichte über die Sicherheitstagung, obwohl die Teilnehmer der „Siko“  die Brandt´sche Entspannungspolitik verlassen haben und wieder eine „Interessenpolitik“ verfolgen. Diese widerspricht aber gemäß dem grundsätzlichen Kriegsverbot von Russell und Einstein völlig leichtfertig der menschlichen Militärentwicklung .  Es ist ein leichtfertiges Spiel mit dem atomaren Feuer.

Zu den Medien wurde Folgendes am Donnerstagabend mit Dr. Krüger besprochen: Spielt die Friedensbewegung keine Rolle in den Leitmedien?

Am Freitagabend wurden Vorteile der Gewaltlosigkeit und gehirnphysiologische Zusammenhänge besprochen. Der Mensch ist überwiegend sehr sozial, kann sich aber zu Gewalt überreden lassen wegen Autoritätsproblemen und wenn er überzeugt ist, andere seien schlechter als er. Gewaltlose Proteste seien weit wirksamer als gewaltsame. Beides ist in der entsprechenden Anlage zu lesen. Weiterhin habe ich viele Fotos der drei Tage gemacht. Sowohl von den drei Friedenstreffen, wobei ich den Großteil der Abbildungen mit wesentlichen Aussagen der Referenten an den drei Tagen fotografiert habe. Dabei habe ich für meine Idee geworben, dass wir den Tag des Russell-Einstein-Manifests feierlich begehen (9.Juli,http://de.wikipedia.org/wiki/Russell-Einstein-Manifest ). Da das aber erst im Juli stattfindet, werde ich später darüber berichten.

https://picasaweb.google.com/115109311005248499349/20150205Siko1Do?authkey=Gv1sRgCIDv-67jrcztGA     2015-02-05 siko 1, Do
https://picasaweb.google.com/115109311005248499349/20150206SikoFriko2Fr?authkey=Gv1sRgCOyTu9XF_c2QVw    2015-02-06 siko, friko 2. Fr
https://picasaweb.google.com/115109311005248499349/20150207SaSikoFriko3Sa?authkey=Gv1sRgCL2t0OCE3PCf8AE     2015-02-07  siko, friko 3. Sa

Außerdem wurde über die Ukraine gesprochen, dort wurde Ähnliches gesagt wie von Willy Wimmer, nämlich dass die einseitige Sichtweise des „Westens“ wesentliche Schuld an der Spannung hat. Am Samstag fand eine phantasievolle Demonstration von vielleicht 2-3000 Teilnehmern gegen die „Sicherheitskonferenz“ statt. Und am Abend war noch das wichtige Thema Schutzverantwortung (Responsibility to Protect)

Herrschaftskonzept oder ein Weg zur Sicherung der Menschenrechte?

PS: aktuelle Links : http://www.heise.de/tp/artikel/44/44081/1.html

Ich zitiere aus der nachfolgenden Erklärung des Protestbündnis:

Unser Protest und unsere Kritik richten sich:
 Gegen die Münchner “Sicherheits”-Konferenz in ihrer bellizistischen Ausrichtung und gegen ihre Legitimität
 Gegen die dort beförderte Betrachtung von globalen Problemen ausschließlich aus euro-atlantischer bzw. deutscher “sicherheits”-politischer Perspektive
 Gegen die (Um)Definition von globalen Fragen als “Sicherheits”-Problem
http://www.kriegsrat-nein-danke.de/index.php?article_id=3#gewaltfreiheit

 

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Details zu den Risiken

Der Umgang des Menschen mit dem Menschen ist ein wesentliches Element, er sollte durch Friedenslogik statt durch Kriegs = Sicherheitslogik geprägt sein.             

Als ein Ordnungsmittel schlagen wir das Lown-Dreieck mit Frieden, Umwelt und Soziales als ein gutes Schema vor, wobei man die drei Seiten positiv oder auch negativ formulieren kann.

Meine Materialien, die mir geeignet scheinen:

Aktionskonferenz,

Hartmut Graßl, Klimaforscher:

http://www.commondreams.org/views/2014/10/17/fighting-inequality-and-climate-change-through-localizing-economies   We currently face two equally urgent and significant crises: rising inequality and climate change. Rising inequality is not only morally unacceptable; it hinders economic growth. Climate change is occurring at a faster rate than other time in history and is already impacting every part of the country with low-income communities and communities of color getting hit first and most hard. http://codepink.salsalabs.com/o/424/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=7230 There Is No Future in War: Youth Rise Up, a Manifesto

Zur Abschreckung einige Gegenargumente: „ich hab mir deinen Text angesehen. Ich glaube, dass du die Menschen in Braunschweig, die von sich denken, dass sie Friedensarbeit machen, damit vor den Kopf stößt. Die haben nämlich alle schon das Gefühl viel zu tun und nun kommst du daher und willst schon wieder was Neues machen, das sie ihrer Meinung nach schon mit im Fokus haben. Großdemos schrecken zudem viele Menschen ab. Ich hielte es für sinnvoller, das, was es in Braunschweig schon gibt, zu unterstützen, wie du es schon machst, und deine Themen dort einzubringen. Ich glaube, dass du auch zufriedener sein würdest, wenn du dich mehr mit den persönlichen Themen der Leute in der Friedensbewegung in Braunschweig beschäftigen würdest, z. B. mit dem Wegzug von Frieder, und damit, was dich selbst antreibt.“

·

„Lieber Helmut,

in unseren Zielen stimmen wir überein. Ich sehe das Problem in der Motivierung und Aufklärung der Mitbürger. Das versuche ich mit IPPNW, imi, PDL, jW u.a. voranzubringen. Wir brauchen keine neue AG“

Gruß

Manfred.

Lieber Helmut,

vielen Dank für Dein E-mail, deinen Text habe ich gelesen und schätze dein Engagement und Streben die Menschheit zu retten,

aber mE kann dieses Ziel innerhalb einer größeren und bekannten Organisation wie in IPPNW oder Friedensbewegung angestrebt

werden.

viele Grüße

Djafar

Alle diese Argumente beeindrucken mich nicht.

Denn wenn mein Ansatz Erfolg hätte, wäre er ein wesentliches Instrument zur Verbesserung, daher versuche ich es, wenn ich auch nur 1% Erfolg hätte. Denn Karl Popper sagt, Pessimismus verführt zum Nichtstun. Wir sind zum Optimismus verpflichtet!

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Wie wir bei Frieden zu materiellem Glück kommen können

English Translation down at the end

Es ist so platt, wie es seinerzeit im Manifest gesagt wurde: Glück oder Untergang. http://de.wikipedia.org/wiki/Russell-Einstein-Manifest . Wir sind alle gleich gefährdet

Ich gebe nun Beispiele, dass materielles Glück möglich ist. Bei dem gewaltigen Erfindungsreichtum der Menschen sind noch pfiffigere Lösungen zu erwarten.

Wenn alle Angriffswaffen (nach den biologischen und chemischen Waffen und Landminen zum Beispiel atomare Waffen, Panzer und Kampflugzeuge und Raketen) verboten werden, nur Defensivwaffen (zum Beispiel Panzerfäuste und Flak) erlaubt sind, was das Sicherheitsgefühl stärkt, da Verteidiger in aller Regel potentiellen Angreifern überlegen sind, wenn außerdem die UN für Notfälle mit einer Eingreiftruppe ausgerüstet ist, die sich aus internationalen Freiwilligen zusammensetzt, können wir ungeheuer viel Geld sparen, was für Soziales und Umwelt augegeben werden kann.

– Wenn wir für saubere Luft, gesundes  Klima :   (Für die, die nicht gut Englisch können: Der Link sagt, dass wir nur einen kleinen Teil der bekannten fossilen Ressourcen nutzen dürfen, bis wir die beschlossene 2° globale Temperaturerhöhung erreichen)   und sauberes Wasser sorgen und unsere Wüsten bewässern, was mit gegenwärtiger Technik möglich ist, gibt es keine Ernährungsprobleme bis zu einer Kapazität von mindestens 20 Milliarden Menschen mehr ( solare Thermokraftwerke in den Wüsten,  für die Meerwasserentsalzung, wo Wasser gebraucht wird, Schrift des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrte.V. (DLR). Glashäuser, Gewächshäuser mit Solardach, um Wasser einzusparen und als Energieversorgung, )

Auszug aus der DLR Schrift: Es gibt eine Reihe guter Gründe für die Implementierung großer solarthermischer Kraftwerke für die Meerwasserentsalzung, die in der AQUA-CSP Studie identifiziert werden konnten:  Solarthermische Kraftwerke verfügen über thermische Energiespeicher und eine Zufeuerung mit (Bio-) Brennstoffen, die eine kontinuierliche Versorgung mit gesicherter, jederzeit verfügbarer Leistung erlauben, die eine Voraussetzung für den Betrieb großer Entsalzungsanlagen ist, solarthermische Entsalzungsanlagen können in sehr großen Einheiten bis zu einigen 100,000 m³/Tag realisiert werden, die großen solaren Energiepotenziale im Mittleren Osten und Nordafrika können spielend die notwendigen Energiemengen bereitstellen, die zur Behebung der wachsenden Trinkwasserdefizite durch Meerwasserentsalzung notwendig sind, die ansonsten von heute 50 Milliarden Kubikmetern pro Jahr bis 2050 auf über 150 Mrd. m³/a anwachsen könnten, innerhalb von zwei Jahrzehnten können solarthermische Kraftwerke zur billigsten Energiequelle in der Region werden, mit Stromkosten unter 4 c/kWh und Wasserkosten unter 0.4 €/m3 (nachgefragt), Wassermanagement, effizientere Bewässerung sowie effizientere Nutzung und Verteilung von Trinkwasser, Wasseraufbereitung und verbesserte Abrechnungsstrukturen sind wichtige Bausteine einer nachhaltigen Wasserversorgung, die zusammen langfristig etwa 50 % der Wasserdefizite der Region vermeiden können, durch die Kombination von Effizienzmaßnahmen und solarthermischen Kraftwerken mit Meerwasserentsalzung kann – und muss – die derzeitige Übernutzung der Grundwasserreserven bis zum Jahr 2030 beendet werden, fortschrittliche Meerwasserentsalzungsanlagen mit solarer Energieversorgung und vorgeschalteter Seeboden- und Nanofiltration werden den größten Teil der Umweltwirkungen heutiger, konventioneller Entsalzungsanlagen vermeiden, die Länder des Mittleren Ostens und Nordafrikas sollten mit europäischer Hilfe unverzüglich die politischen und wirtschaftliche n Rahmenbedingungen schaffen, die für eine schnelle Markteinführung solarthermischer Kraftwerke für die Meerwasserentsalzung notwendig sind. Die AQUA-CSP Studie zeigt eine nachhaltige Lösung für das drängende Problem der Wasserversorgung im Mittleren Osten und Nordafrika und beschreibt einen Weg zu einer ausgewogenen, sicheren und kostengünstigen Versorgungsstruktur für die kommenden Generationen, der bisher von allen zeitgenössischen Studien zu diesem Thema übersehen wurde.

– Es ist schon länger bekannt, dass weltweit eine 100% Versorgung mit Erneuerbaren Energien preisgünstig möglich ist.

(im unteren Teil der Seite links  auf „kostenfreier download“ klicken: dann links unter „Vielen Dankt auf hier klicken)

Auf acht Seiten sagen zwei amerikanische Wissenschaftler, dass eine Vollversorgung der Welt mit Erneuerbaren Energien bis 2030 kostengünstig möglich sei) Jetzt brauchen wir vermutlich wegen unzureichenden Bemühungen noch ein paar Jahr länger…

– Wenn wir für gute Bildung aller Menschen sorgen, wird eine noch deutlich schnellere Entwicklung einsetzen.

– Wenn wir die Einkommensdifferenzen zurückfahren, werden die Menschen gesünder und zufriedener.

(Der Link hat Deutsche Untertitel, Richard Wilkinson ist englischer Epidemiologe und sagt, ab einem gewissen Lebenstandard habe der Lebensstandard keinen Einfluss auf Gesundheit und Lebenserwartung, , sondern der Reich-Armutsunterschied sei entscheidend…)

Außerdem sagt Nick Hanauer, ein us-amerikanischer Milliardär, dass der Reich-Armutsunterschied in den USA obszöne Ausmaße angenommen habe, der der amerikanischen Wirtschaft schade und eine mörderische Revolution mit Sicherheit heraufbeschwören würde. Bei uns ist der Trend ähnlich.

– Solche Ideen sollten wir zum Beispiel über den IPPNW-AK-Süd/Nord, über die Kooperation für den Frieden, über die Friedensbewegungen weltweit, über Umwelt- und soziale Bewegungen weltweit verbreiten. Und nationale und regionale und weltweite Organisationsgruppen bilden:  (Auch Über das Weltsozialforum, über Attac, über Blockupy, Code-Pink, über ??? )

– Auch wichtig:

Als ein Ordnungsmittel schlagen wir das Lown-Dreieck mit Frieden, Umwelt und Soziales als ein gutes Schema vor, wobei man die drei Seiten positiv oder auch negativ formulieren kann.
IPPNW Triangle  
Der Umgang des Menschen mit dem Menschen ist ein wesentliches Element, er sollte durch Friedenslogik statt durch Kriegs = Sicherheitslogik geprägt sein.             

 

English Translation:

we must try to create ideas and plans. We have as basis the manifesto with its simple message, when peace, we get happiness, when war, we get annihilation.

The end is simple, but every word is important, which we write in the central version of the demonstration. Because the central version cannot be two pages. It must be for the most half a page. The manifesto is very good, but too long. And when we go in the real details things get complicated.

But if we see the combination, things are simple. It is so plain, as it was said in the manifesto: Happiness or Universal death.

http://pugwash.org/1955/07/09/statement-manifesto/

We are all in the same danger.

For this it is essential to concentrate on the central declarations.

Now I take some examples to show, that material happiness is possible, that an optimistic outlook ist realistic in opposition to pessimists. As the inventiveness of humanity is very high, more intelligent solutions will be found.

– when all the weapons to attack will be forbidden (after the biologic and chemical weapons and landmines next the atomic weapons, but also tanks, warplanes, cruise missiles and missiles) and only defensive weapons are allowed like bazookas and flak humanity will spare huge amounts of ressources and money which can be spent on social  and environmental problems. For the anxious: Our feeling for savety will be highthen because the defender will be much better off than the attacker.

– when we care for clean air, good climate (we can use only 20% of the known fossile ressources, then we will reach the temperature limit of two degrees Celsius)  and clean water and when we water the desert, (what can be done with good technik), all feedings problems can be met up to 20 billion human beings. For this you need solar thermal power stations and more exactly http://www.dlr.de/ for seawaterdesalination and you need greenhouses with solar roofs. (Unluckily this link is in German. It says, in desert you do not need 100% sunlight for the plants. It is too much. So you can use the roof for solar energy, what means, you dim the light as far as necessary by solar modules) You can use the energy for instance for the pumps to get the water from the next ocean.

– since some years it is known, that full supply with renewable energies comparable to the prices of fossiles is possible without the disadvantages of fossiles. They say, that full supply is possible till 2030. Now we will need some years more because of delay.

– when we care for a good education of all people, developement will speed up.

– when we diminish the spread of income in the developed nations, people will be healthier and more happy.

– additionally Nick Hanauer, an US-Billionaire said, that the difference  in income in the USA became obscene, it is damaging the us- economy and surely will bring up a cruel revolution as the French revolution. With us developements are comparable.

– such ideas we should spread everywhere, in all organisations.

 

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„Glück oder Untergang“

English Translation: Please look below at the end

Liebe Mitmenschen

Vor knapp 60 Jahren, am 9.7.1955 wurde das Manifest von Russell und Einstein veröffentlicht.

Einstein hatte es im April, kurz vor seinem Tod unterschrieben. Es ist kurz und knapp geschrieben und sagt, dass mit der Erschaffung der Atombombe die Menschheit bei einem vollen Einsatz von Atomwaffen voraussichtlich untergehen würde. Wenn wir es aber schaffen würden, den Krieg zu überwinden, dass dann menschliches Glück in der jeweiligen Lebenszeit erreichbar sei.

Diese Aussage haben elf der intelligentesten Menschen dieser Zeit unterschrieben.

Dass der Untergang noch nicht eingetreten ist, sagt nicht, dass sie Unrecht hatten, sondern bei genauer Betrachtung nur, dass wir viel Glück hatten.

Dazu zwei Links von General Butler, der seinerzeit für die Atomwaffen der USA verantwortlich war: „Wir entkamen dem nuklearen Holocaust durch den kalten Krieg durch eine Kombination von Fähigkeiten, Glück und göttlicher Einmischung. Dabei vermute ich die letztere als wichtigsten Anteil.“  Und er sagte, dass die  Abschreckung Wahnsinn sei: „Deterrence invokes death on a scale rivalling the power of the creator.“  „Abschreckung bedeutet eine Vernichtung in einem Maßstab, die mit der Macht des Schöpfers konkurriert.“ http://dwij.org/forum/statesperson/general_lee_butler.htm , auf Deutsch zu diesem Thema W.Sternstein: http://www.friedenskooperative.de/ff/ff01/4-62.htm )

Das Glück wird nicht für alle Zeit anhalten.

Die Aussage des Manifestes, dass wir glücklich sein könnten, soweit das materiell möglich ist, ist auch richtig. Denn wenn wir auf die ungeheuren Rüstungsausgaben für Angriffskriege verzichten, sparen wir zur Zeit über 1,25 „american trillion“, deutsche Billionen Euro pro Jahr, sagen wir eine Billionen Euro, wenn wir die Kosten reiner Verteidigung abziehen, viel mehr als den Bundeshaushalt. Wenn man die gewaltigen Schäden der Kriege, zum Beispiel im Irak, zum Beispiel in Afghanistan, zum Beispiel in Libyen dazu zählt, sparen wir gewaltige Summen, mit denen wir als Menschheit soziale und umwelttechnische Probleme ausräumen können. Damit könnten wir zum Beispiel das Verhungern beseitigen und eine Grundausbildung für alle ermöglichen.

Ich schlage Reden zu diesem Anlass am dem Tag des 60. Jahrestages der Erstveröffentlichung des Manifests, am Donnerstag, den 9.7., und Demonstrationen am Samstag, den 11.7. im Sommer vor und danach jährlich zu dem Jahrestag. Am Anfang erwarte ich noch nicht viel Resonanz, aber von Jahr zu Jahr mehr. Weiter schlage ich vor, dass wir versuchen, diesen Gedenktag zum wichtigsten Gedenktag der Menschheit zu machen, zu einem Feiertag, an dem Einstein uns im Jahr seines Todes dieses Geschenk machte, das unser Überleben sichern kann.

Diese Demonstrationen sollten möglichst in allen Dörfern und Städten weltweit erfolgen, um die Entschlossenheit der ganzen Menschheit kund zu tun, von den Gefahren der häufigen Konfrontation zu den Vorteilen zur weitgehenden Kooperation überzugehen. Das ist zwar schwierig, aber meiner Meinung nach nicht schwieriger als zum Beispiel ein Fahrrad herzustellen.

In Braunschweig werde ich auf jeden Fall eine Demonstration machen und sammele schon Leute. Meine neunzig-jährige Nachbarin hat schon zugesagt.

Und ich suche Menschen in Braunschweig, in Deutschland und der ganzen Welt, die Ideen dazu liefern. Ich habe einige gefunden, aber noch viel zu wenige.

Details zu den tödlichen Gefahren der Kriege , insbesondere dem Nuklearen Winter

Details zu meinen (unseren?) Vorschlägen: „Warum die Idee funktionieren könnte“

das Ganze in einem Flugblatt Strategie- und Aktionskonferenz

Mir wurde mehrfach gesagt, dass ich keinen Erfolg haben würde und die Mühe vergeblich sei.   Alle diese Argumente beeindrucken mich nicht.

Denn wenn mein Ansatz Erfolg hätte, wäre er ein wesentliches Instrument zur Erhöhung der Chancen der Menschheit zu Überleben und Glück. Daher versuche ich es, wenn ich auch nur mit unter 1% Wahrscheinlichkeit Erfolg hätte. Denn Karl Popper sagt, Pessimismus verführt zum Nichtstun.

Wir sind aber zum Optimismus verpflichtet!

English Translation:

Dear fellow human beings

nearly 60. years ago, at the 9.7.1955, the manifesto of Russell and Einstein was published.

Einstein subsribed it shortly before his death.

It is concise and says, that since the invention of atomic weapons humanity might perish when many are used. But when we manage to overcome wars, which always might escalate, we might reach happiness in the individual lifetime.

This document eleven of the most intelligent men of this time signed.

That the doom till now did not happen, does not say, that they were wrong, but when we consider it accurately, that we had much luck. For this two links from General Lee Butler, the general who used to be reponsible for the nuclear forces. „we escaped the Cold War without a nuclear holocaust by some combination of skill, luck and divine intervention, and I suspect the latter in greatest proportion.” And he said to the principle of deterrence: Deterrence invokes death on a scale rivalling the power of the creator.  http://dwij.org/forum/statesperson/general_lee_butler.htm

This luck will not stay for always.

The statement of the manifesto is also right, that we might be happy as much, as it is materially possible. Because we spare much more than  one trillion Dollars, when we don´t  invest in weapons and soldiers for aggression and simply defend our borders. (The USA would have „to defend“ against Mexico and Canada…, they don´t have borders with somebody else)  When we calculate additionally the huge damages of wars, for instance in Irak, Afghanistan and Libya, as humanity we spare huge amounts of money, with which we can resolve social and environmental problems. We might eliminate starvation and finance  basic training for all.

I propose speeches for the 60. anniversary of the release of the manifesto, at thursday, the 9.7., and demonstrations at saturday , the 11.7. , after this yearly to the anniversary. At the beginning I don´t exspect much resonance, but year after year more.  I propose, that we try to make this anniversary to the most important anniversary of humanity. Because Einstein days before his death an his colleagues gave us this present, which might mean the survival of humanity.

This demonstrations should happen in all the villages and cities in all the world, to demonstrat the determination of mankind to move on from confrontation to the advantages of cooperation. This is difficult, but according to my opinion technically not more difficult than producing a bicycle.

In Braunschweig I intend to make a demonstration and I am collecting people. My ninety year old neighbour has promised to participate.

I am looking for people in Braunschweig, Germany and the whole world to add their ideas. Some I have found, but I need much more.

Details to the deadly risks of wars, especially the nuclear winter.

Soma details to my proposals. „Why my idea might function“

I was told many times that my idea will not be successful and my work fruitless. But these arguments do not impress me. Because when my idea is successful (I hope that a lot of people have this idea, I do not claim the birthright.)   it would be an important instrument to improve the chances of humanity to survival and happiness. Therefore I try to have success, the chances might be as little as thinkable. The Austrian philosopher Karl Popper said, who died in London, that pessimisme leads to do nothing. That we are obliged to be optimistic!

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Die Naqba-Ausstellung und sogenannter Antisemitismus in Braunschweig

Antisemitismus bedeutet von der Wortbedeutung her, etwas gegen Semiten zu haben. Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen. Also Äthiopier, Eritreer, Araber und viele andere. Aus historischen Gründen wird mit Antisemitismus aber zur Zeit nur gemeint, etwas gegen „Juden“ zu haben, weshalb es nach meiner Meinung gemäß der Origialbedeutung ein Widerspruch ist, dass zum Beispiel Palästinensische Araber oder sogar Juden oft „Antisemiten“ seien.

In Braunschweig wurde auf Betreiben von Angela Vorwerk im Juni 2012 eine „Naqba“ Ausstellung gezeigt. Das bedeutet auf Arabisch „Katastrophe“ und meint die palästinensische Darstellung der Vertreibung von hunderttausenden von Palästinensern nach der Israelgründung im dem Krieg 1948 der Juden gegen Palästinenser und andere Araberstaaten. In dem Zusammenhang wurden Unterschiede in der Einschätzung Israels in Braunschweig deutlich, die auch mit dem Begriff Antisemitismus zu tun hatten.

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Ein Bild als Hinweis auf das  Programm der Veranstaltungen… und Bilder mit dem Inhalt der Ausstellung und dem DGB Plakat und der Erwiderung von Helmut Weidemeier.

Dazu auch ein Überblick über den Ablauf der Ereignisse vom 8.8.2012.

Die Ausstellung „Naqba“ : Vom 7. Juni bis zum 4.Juli 2012, in der Cafeteria der Brunsviga. Verschiedene bekannte Persönlichkeiten veröffentlichten ihre Unterstützung zu dieser Ausstellungsreihe. Das Für und wider mit Antworten auf den DGB wurde auch in Braunschweig schriftlich besprochen.

Die Veranstalter: „Kunst Macht Politik“, das Bündnis für den Frieden, das Friedenszentrum Braunschweig e.V. und der Deutsch-Palästinensische Verein Braunschweig e.V. luden alle Interessierten und noch Nicht Interessierten ein.                  Die Förderer: Katholischer Fonds, eed und DIE LINKE

Es wurde vom DGB eine „Gegendarstellung“ auf einem großen Plakat im Vorraum zu den Plakaten der Naqba Ausstellung gestellt. Die Thesen sind in dem „Für und Wider“  enthalten.

DieA.G.B, die „Antifaschistische Gruppe Braunschweig“ machte eine Protestdemonstration, wobei sie wie immer ihre Gesichter nicht zeigte und sich hinter dem Betttuch versteckte aus Angst vor dem „repressiven Staat“.  Den repressiven Staat gibt es wirklich, aber wir als Friedensbewegung kämpfen mit offenem Visier, denn nur so sind nach unserer Meinung die Menschheitsprobleme zu bewältigen.

Es wurde von Angela und mit einem Beitrag auch von Prof. Kirchner ein Begleitprogramm organisiert.

Zur Eröffnunng sprach Herr Prof. Werner Ruf über das Thema „Von der Nakba bis Gaza„.

  1. Podiumsdiskussion unter Moderation durch Dr. Ute Lampe:   Überlegungen und Klärung zur NAKBA Ausstellung,  Rolf Verleger, ehemaliges Mitglied des Zentralrats der Juden in Deutschland,  Eckehard Binder, Pastor aus Braunschweig   Michael Kleber, DGB Regionsvorsitzender Braunschweig  Am 11.6. um 19.00 Uhr, im Saal der Brunsviga. Der Artikel in BS Spiegel, meine Notizen der Diskussion,

Lesung: Am 16.Juni um 19.00 Uhr hat Frau Marlene Schnieper  Aus ihrem neuen Buch „NAKBA–eine offene Wunde, die Vertreibung der Paläs5nenser 1948“ gelesen. V.i.S.d.P. Angela Vorwerk  Kontakt: Angela Vorwerk, Tel. 0531/2334784, e-Mail: a.vorwerk@web.de  Und das Friedenszentrum Braunschweig e.V., Tel. 0531/893033, Bericht darüber in der BZ.     Meine Notizen zu dem Vortrag.

am 26.juni fand ein Vortrag auf Veranlassung von Prof. Kirchner zu von dem Journalisten Daniel Dagan zu „Die Flüchtlinge im Nahen Osten, Araber und Juden“ statt.

2. Podiumsdiskussion:   Reflexionen möglicher Zukunftsperspektiven  (unter Einbeziehung der Ergebnisse der 1. Diskussionsrunde)     Johan Galtung, (norwegischer Friedensforscher, Gründer der Friedens- und Konfliktforschung, internationaler renommierter Mediator, Theoretiker und Praktiker für friedliches Verhalten), Felicia Langer (polnische Jüdin, hat als Rechtsanwältin Palästinenser vor israelischen Gerichten vertreten), Herbert Erchinger,ehemaliger Marineoffizier und evangelischer  Pfarrer) als Moderator, Norman Paech (Völkerrechtler und Angehöriger der Linken) und Frieder Schöbel, Übersetzer und Helfer.   Am 2.7. ab 18.30 Uhr, im Saal der Brunsviga. Meine Notizen der Diskussion, Gastkommentar von Johan Galtung in der BZ.

 

 

 

 

 

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