Notizen von den Vorbereitungs-Treffen

  1. weitere Treffen:Zur Werbung: was ist zu tun, wie Arbeitsverteilung?

    Wer welche Zeitungen?

    Wer Okerwelle, Fernsehen?

    Wer Flyer austeilen?

    Möglichst viele individuelle Werbung, jeder über seine Verteiler

    Mögliche  Verteiler für beide Themen:

    1. in Braunschweig:
      • Einzelpersonen, Hans-Georg, Frieder, Almut, Ute, Angela, Peter Ro.., neue,
      • Friedensbündnis, Attac, Pax Christi, muslime, juden, haus der Kulturen, Friedenskirche, Parteien,
    2. in Deutschland:
      • Einzelpersonen: Manfred, Christoph, Susanne, Alex, Gottstein,
      • Verteiler: IPPNW Deutschland, Geschäftsstelle, Kooperation für den Frieden, Friedensratschlag,
    3. International:
      • IPPNW: John, Michael, Helmut L. ,
      • andere Organisationen? Pugwash, Mayors for Peace,

    Ideen von Marlis: Verteilung der Plakate/Flyer für den Flaggentag:

    –      Frau Ickert frage, ob auslegen

    –      Ärzte ansprechen

    –      Binder/Israel

    –      Haus der kulturen,

    –      Pauli gemeinde

    –      Rathaus,

    –      Engelhardt

    –      Guten morgen laden

    –      Brunsviga,

    –      Kaufbar

    –      Brodsz

    –      Krankenhaus Salzdahlumer str

    –      Alice zu uni

     

    –      Görge

    –      Apotheke

    –      Stadtparkrestaurant, altenstätte,

    –      Magni gemeinde,

    –      Dominikaner Kloster

    –      Sozial ß Haus

    –      Altstadtrathaus

    –      Hanfbar mpühlenpf str.

    –      Denns, Rewe,

    –      Oberschüler, Schulverteiler

    –      Kibis,

    –      NB, BZ

    –       Frieder Verteiler??

     

     

    Verteiler von Frieder im Extradruck…

  2. Notizen des dritten Treffens: Roland Blach hat als Referent zugesagt. Der Titel lautet in etwa:
    Ächtung alle Nuklearwaffen weltweit, die Ächtungsverhandlungen der UNO… Warum ist die Ächtung der Atomwaffen so wichtig, was können wir zur Unterstützung tun?Vortrag von Roland Blach, Vorsitzender der DFGVK (Deutsche Friedensgesellschaft, vereinigte Kriegsgegner) Stuttgart,

    Zur Feierstunde der Friedensbewegung in Braunschweig laden wir ein. Die Ächtungsverhandlungen der UNO enden voraussichtlich am 7.7., und das hoffentlich mit einem Vertragsabschluss. Die hohe Gefährdung der Menschheit könnte dann vermindert werden. Auch deswegen wird um 17:00 die Feierstunde der Bürgermeister für den Frieden in der Dornse/Altstadtrathaus (Altstadtmarkt) stattfinden mit dem Vortrag von Roland Blach aus Stuttgart.

  3. Notizen des zweiten Treffens: Termin: der Flaggentagstermin ist eigentlich Samstag, der 8.7. und der Gedenktag der 9.7. Wir sollten vielleicht den Termin auf den Freitag oder Montag legen, damit der Betrieb der Stadt und die Repräsentanten besser daran teilnehmen können. Und die Uhrzeit: Bisher hatten wir das jeweils um 17:00 beginnen lassen. Wir beschlossen, am Freitag, den 7.7. die Veranstaltung zu machen, sofern das möglich ist. Am Mittwoch und Donnerstag macht die IPPNW was zur G20 in Hamburg, am Samstag und Sonntag eine andere Organisation:  https://www.g20hamburg.org/ Ich werde Frieder bitten, bei der Stadt wegen des Termins sowie einem Redner anzufragen…Referent: Ich hatte ja das österreichische Außenministerium angeschrieben, da jetzt die Ächtungsverhandlungen für Atomwaffen anlaufen, aber ich habe bisher keine Antwort bekommen. Bei eine Telofonat sagte mir ein Herr Gerschner, ich werde Antwort „in ein paar Tagen“ bekommen. Welche Ideen bestehen noch? Die Niederländer anschreiben, da sie als einziges Natoland sich bei der Abstimmung zumindest enthielten, statt „brav“ auf Wunsch der USA mit Nein zu stimmen? Oder einen Referenten wie Xanthe Hall oder einen anderen, der über das Thema zumindest spricht, oder Alex Rosen oder ein anderer, der über die nukleare Kette und die Gefährdung der Menschheit sprechen könnte? Gudula will sich beim Galtung Institut nach einem Referenten aus der Friedensperspektive für diesmal oder nächstes Mal erkundigen und ich will bei Hamburg wegen G20 und einem geeigneten Referenten nachfragen und mich bei den Niederlanden erkundigen, ob dort Begeisterung für das Ächtungsthema zu erwecken ist.Ablauf:
    1. eine® von uns, die (der) die Gäste begrüßt, den vorgesehenen Ablauf schildert und die Führung übernimmt. Vielleicht Gudula, das werden wir noch besprechen…
    2. Bürgermeister/ Bürgermeisterin mit einem Grußwort
    3. Der Referent, der muss noch festgelegt werden…
    4. Abschluss durch wieder einen von uns, hat noch Zeit…
    5. Nachtreffen in einem Restaurant? War mal Syrer, oder Italiener, oder ??
    1. Technisches:
    • Wo überall Werbung? Ein Flyer muss gemacht werden.
    • Zeitung? Brigitte kümmert sich um die NB, ich um Noske, Verteiler Gudula??
    • Fernsehen? Versuche ich NDR?, Arte?
    • Video? Jan Hendrick oder Christoph Sündermann oder Hans Kottke?
    • Sonstiges?

    Notizen vom ersten Vorbereitungs-Treffen

    am 15.2. zum  Flaggentag/Gedenktag am 8.7.17 von 18:15-19:45 in der Kaufbar/Helmstedterstr.

    meine Ideen: wir werden am Samstag, den 8.7. wieder, zum dritten Mal, eine Feier veranstalten:  Die Uhrzeit ist noch nicht festgelegt.

    Wir beschlossen, zu versuchen, einen Vertreter des Außenministerium Österreichs einladen, uns über die Dramatik des Kampfes für die Ächtung zu berichten.

    Die Vorbereitungsgruppe bestand diesmal aus Gudula, Matthias, Marcel und mir.

    1. Anfrage Außenministerium, ich mache einen Entwurf, siehe unten
    2. Anfrage OB und Raum, Ich mache einen Entwurf, Frieder wird einladen
    3. Gudula sprach das Kunstprojekt an, diesmal oder nächstes Jahr, Wolfgang Schlupp Hauck, sie macht einen Entwurf,
    4. Ginkgobaum, Ort!, am Hiroshimaufer statt am Israelischen Park???
    5. Wer wird der Zeremonienmeister, Gudula?, Ulli, Almut?, sonst jemand? Der oder die müsste an das Manifest am 9.7.55 erinnern: keine Kriege mehr weltweit!
    6. Wie läuft das mit der Technik? Das letzte Mal war es glaube ich eine Mischung aus Leihgabe der Linkspartei und eigenen Geräten des Altstadtrathauses.
    7. Gabriele Canstein wies auf die Veranstaltung „Natur ohne Menschen?“ der Evangelischen Akademie Abt Jerusalem am 02.03.2017 hin.

    Mitteilung von Gudula:  Am 8.3. ist  internationaler Frauentag um 18:00 in der alten Waage, Ausstellungseröffnung, am 12.3. politisches Frühstück, ab 11.00 in der Gewerkschaft,

    Herzliche Grüße   Helmut, Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0176 381 376 31, http://www.helmutkaess.de/Wordpress/,

    Friedensbündnis und örtliche IPPNW und Friedenszentrum e.V. Braunschweig,

    www.friedenszentrum.info

    Braunschweig, 21.2.17

     

    Sehr geehrter Herr Außenminister

    Sie haben den „Austrian Pledge“ bzw. die „Humanitarian Initiative“ zur Ächtung der Atomwaffen auf den Weg gebracht. Ich war bei der ICAN-Veranstaltung in Wien anwesend. In diesem Monat beginnen die Verhandlungen. Am 9.7. jährt sich das Manifest von Russell und Einstein, die feststellten, es dürfe wegen der Erschaffung von Atomwaffen keine Kriege mehr geben, und am Samstag, den 8.7.17, ist der „Flaggentag“ der Mayors for Peace. An diesem Tag jährt sich der Beschluss des Internationalen Gerichtshofes zur Drohung mit Atomwaffen.

     

    An diesem Tag, den 8.7., 17:00 h oder etwas später, begehen wir in Braunschweig traditionell den Flaggentag im Gedenken an diese Ereignisse und wären begeistert, wenn wir einen Vertreter Ihres Ministeriums dazu gewinnen könnten, uns darüber zu berichten, da Deutschland sich zurückhält. Ort wird die „Dornse“ sein, ein feierlicher Raum im Altstadtrathaus am Altstadtmarkt. Können wir mit einer Zusage Ihres Ministeriums für diesen Tag rechnen?

     

    Herzliche Grüße

    i.A.   Dr. Helmut Käss, Allgemeinarzt i. R.
    Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513, Mobile: 0176 381 376 31

     

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eine andere Politik einfordern

Ich bin als Mediziner ein paar Jahre naturwissenschaftlich ausgebildet worden und habe da sogar aus Interesse daran für das Physikum ein Semester zugelegt. Medizin ist zum Teil auch eine Kunst, aber sie ist natürlich auch eine Naturwissenschaft. Ich würde selbst ohne diese Wissenschaft wegen eines Hirnhauttumors nicht mehr leben und ohne meine Herzoperation ständig Herzschmerzen haben. Von daher gruselte es mich, als ich etwas von „flacher Erde“ hörte. Wir bohren von allen Seiten in die Erde, wir können sie von außen filmen, wir bilden ein Netz von Daten um sie herum, wir sind schon zu den äußersten Planeten der Sonne unterwegs, wir fliegen zu anderen Ländern in hohen Höhen, wir haben Teleskope nicht nur in der ganzen Welt, sondern auch in Hondelage oder Wolfsburg, wo man sich informieren kann.

Hannah Ahrend, von der ich gestern sprach, die Jüdin, die wegen der Verfolgung keine Kinder bekam, aber dafür unter anderem zur Professorin für Politik in den USA wurde, sagte laut ihrem Biographen Prinz, dass es drei unterschiedliche Regierungssysteme bei den Menschen gäbe: Den Totalitarismus wie ihn die Nazis und Stalin praktizierten, Diktaturen, und Republiken (offenere Systeme in mehr oder weniger demokratischen Staaten, in Realität meistens Oligarchien). Der Totalitarismus vereinzelne den Menschen, die Diktaturen erzeugen Furcht und Misstrauen, während in der Republik die Überzeugung vorherrscht, dass alle gleichberechtigt seien (Nur in der offenen Gesellschaft kann man laut seine Meinung sagen). Das ist bei uns zur Zeit möglich. Man darf glauben, was man will, solange man andere Menschen nicht bedrängt. Von daher leben wir nicht in der schlechtest möglichen Gesellschaft.

Sie sagt, sie trenne das Privatleben streng von dem öffentlichen Leben, im Privaten liebt sie ihre Freunde, in der Öffentlichkeit gehe es um richtig und falsch, da müsse man zu der Weiterentwicklung der Gesellschaft beitragen und darf und muss sogar anderen Kontra geben.

Wir müssen natürlich dringend versuchen, diese Welt besser zu machen, unter anderem, um zu überleben, aber auch, um zufriedenere Menschen zu werden. Dafür müssen wir hinausgehen und auch laut Michael Schmidt-Salomon in „Warum wir die offene Gesellschaft verteidigen müssen“ mit allen Menschen diskutieren, gerade mit denen, die total andere Meinungen vertreten. Da sollte man dem zustimmen, was uns gut scheint, man muss das tolerieren, was noch nicht zu Gewalt aufruft, sollte es aber mit zivilisierter Verachtung strafen, und strengstens das verurteilen und verfolgen, was gefährlich ist. Sonst wird auch in Deutschland ein fanatisierter Mensch zum Mörder z.B. von über 40 Schwulen wie kürzlich in den USA. Mit diesem Menschen sei viel zu nachsichtig bei seinen Meinungsäußerungen umgegangen worden.

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Meine gesundheitlichen Probleme auch aus der Sicht eines Hausarztes.

Meine gesundheitlichen Probleme auch aus der Sicht eines Hausarztes https://wp.me/paI27O-173
  • Ich habe seit vielen Jahren eine koronare Herzkrankheit mit 2x Stents an gleicher Stelle und einer Bypassoperation mit eigenen Arterien. Mein Vater hatte auch belastungsabhängige Herzschmerzen, „Angina pectoris“, und  starb mit 73 vermutlich an einem durchgebrochenen Aortenaneurysma und dessen Vater ebenfalls mit 73 nachts beim Schlafen an einem Sekundenherztod oder auch an einem Aortenaneurysma.  Insgesamt beide an schmerzlosen Todesarten, was aber bei Gefäßerkrankungen bei möglicher langer Bettlägerigkeit nach zum Beispiel Schlaganfällen oft anders ist.
  • Mein Gefäßsystem des Herzens zeigte sich bei den Linksherzkathetern stark vorgealtert und ich nahm insgesamt fünf Tabletten täglich für Verschiedenes
  • Jetzt nahm ich seit dem Lesen von Campbell nur noch ab und zu zwei unterschiedliche Vierteltabletten für meinen erhöhten Blutdruck. Er sagte als wissenschaftlich sehr erfolgreicher Ernährungsepidemiologe, dass tierische Eiweiße, wie viele Studien beweisen, also auch Milch und Eier,  für Menschen ziemlich ungesund sind und den Tod an Gefäßkrankheiten, Krebs und vielen seltenen Erkrankungen sehr fördern. Daher meine Empfehlung für das Erkennen von Nahrungsempfindlichkeiten. Er geht in seinem Buch darauf ein, wieso  trotz wissenschaftlich eindeutiger Lage diese Erkenntnisse sich bisher nicht bis in das Medizinsystem durchsetzen konnten und ich zum Beispiel als Hausarzt dies erst lange nach meiner Berentung mitbekam.
  • Weiterhin habe ich auf meine alten Tage wie so viele meiner Familie ein allergisches Problem bekommen, wobei sich die allergischen Symptome mit meinen Haupterkrankungen möglicherweise überlagern. Ich lernte, dass es neben der bekannten IgE Allergie auch eine IgG4 Allergie gibt, die noch nicht so recht anerkannt ist, aber meinen Beschwerden entspricht: Hautjucken, Neigung zu Diarrhö und häufigen nächtlichen Harndrang. Dies wird bei mir durch Milch, Eier, Mandeln, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und teilweise auch Haselnüsse ausgelöst. Weitere Nahrungsmittel versuche ich zurzeit durch eine Suchdiät zu identifizieren.
  • Diesen Test auf Nahrungsempfindlichkeiten empfehle ich bei anhaltenden Bechwerden.  https://wp.me/paI27O-5cg
  • Die Probleme mit meiner Harnröhre und Blase bei insbesondere nächtlichen häufigem Wasserlassen hängen damit zusammen. Mein Vater bekam wegen einer „Prostatahypertrophie“ (die Prostata ist dabei vergrößert, aber dies stellt vermutlich nur eine Teilursache der Harnröhrenverengung dar) deshalb mit Ende sechzig bis zu seiner Prostataoperation einen Harnkatheter. Mein Prostatamedikament konnte ich nach meiner Ernährungsumstellung auf überwiegend veganes Essen wieder weglassen. Aber wenn ich das Falsche esse, bekomme ich aus allergischen Gründen sofort wieder das häufige nächtliche Wasserlassen und eine Enge meiner Harnröhre. Wobei ich natürlich auch die pflanzlichen Allergene erst mal weglasse.
  • Mein nachlassendes Gedächtnis lässt mich an meine drei Großeltern denken, die über achtzig dement geworden sind. Leider gibt es noch nichts Handfestes dagegen. Ich hoffe auf meine Ernährung und frage mal wieder einen Naturheilkundler…
  • Wegen meiner nachlassenden Kräfte und meiner Hüftarthrose mache ich Frühsport und Krankengymnastik nach Brugger, was mir durchaus was bringt. Ich kann nach sehr gemütlichem Dauerlauf im Stand auf dem Teppich nach einigen Minuten kräftig zutreten.
  • Ich hatte auch ein Jahr vor meiner Herzoperation eine Kopfoperation wegen eines Hirnhauttumors, der mir zwei Krampfanfälle produzierte.
  • Außerdem habe ich seit vielen Jahren etwas merkwürdige Schluckkrämpfe, die ich zum Teil nur durch provoziertes Erbrechen beenden kann, weshalb ich mich öfters an Speiseröhre und Magen spiegeln lasse. Ich hatte mehrfach Geschwüre im Magen und Zwölffingerdarm, aber nicht Schlimmeres.
  • Bei der Haut hatte ich schon halbbösartige Veränderungen, die mir entfernt wurden.
  • Leichte Probleme mit den Nasenschleimhäuten und den Tonsillen, den „Mandeln“ habe ich von meiner Mutter geerbt.
  • Meine Zähne litten in meiner Jugend unter meinem Umgang mit Süßigkeiten. Im Moment geht es aber trotz nur einmal gründlichem Zähneputzen vor dem Schlafen seit mehreren Jahren. Die letzte Karies hatte ich vor etwa sechs Jahren.

Mein Medikamente zur Zeit (April 22):

  • Olmesartan 20 100 Stück, RR 1x 1/2
  • Bisoprolol 5mg 100 Stück , 1×1/2 , RR
  • Tamsulosin 0,4 ret. ½ Alpha Adrenozeptor-Blocker, Miktion +RR
  • Clopidogrel 75 mg Hexal…, 100 Stück alle 2 Tage 1×1 , Infarktprophylaxe
  • Atorvastatin 80 mg N3, z.B. Ratio 1x ½, Infarktprophylaxe

 

 

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Ein Rundschreiben von „AE911Truth“ vom 31.3.17

Zur Einordnung der politischen Aspekte, die auch mit Kriegsursachenforschung zusammenhängen:
9/11 hat zur Begründung des „Kriegs gegen den Terror“ gedient.
Ein Rundschreiben von „AE911Truth“ , der Architektenorganisation in den USA zur Aufklärung von 9/11, das ich heute bekam, ist wieder sehr überzeugend. Bei dem http://www.wtc7evaluation.org/ könnt Ihr  in verschiedene Videos hineinsehen, die nach meiner Überzeugung u.a. beweisen, dass die Regierung eine Vernichtung von Beweisen statt Aufklärung betrieben hat.
Vielleicht kommt Ihr dazu, Euch das anzusehen…
Die  wichtigsten Argumente sind in diesen Videos zusammengetragen.
Ich hatte auch schon etwas gesammelt: http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=3530
Immerhin toll, dass diese Arbeit in den USA noch möglich ist.
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Übersicht über den Flaggentag der „Mayors for Peace“ und die Feier des Manifests von Russell und Einstein

Überblick über den Gedenktag an das Manifest von Russell und Einstein/Flaggentag der „Mayors for Peace“  https://wp.me/paI27O-16N

Es ist der Gedenktag an den Flaggentag am 8.7.1996, den Tag des Beschlusses des Internationalen Gerichts über die Unzulässigkeit von Atomwaffen und dem Tag der Verkündung des Manifests von Russell und Einstein (und auf Englisch) am 9.7.55,  dass es keine Kriege mehr geben darf wegen der Gefahr der Vernichtung der Menschheit:

Erster Gedenktag am Flaggentag, dem 8.7. 2015: mit dem Flyer

Zweiter Gedenktag am Flaggentag, dem 8.7. 2016, 17:00: mit dem Flyer

Dritter Gedenktag war am  Freitag, den 7.7.17 17:00 wieder in der Dornse mit dem  denkwürdigen Zitat von Roland Blach: „Heute wurde in New York der Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet.

Der vierte  Gedenktag 2018 war am Freitag, den 6.7.2018 18:00 mit  dem Flyer Flaggentag_2018-V2 wieder in der Dornse. Zusätzlich fand  eine Kundgebung am 7.7.  11:00 vor dem Altstadtrathaus auf dem Kohlmarkt statt. 

Der Fünfte Gedenktag 2019  fand  am 12.7.19 18:00 wieder in der Dornse statt. Einladungs-Flyer

der SechsterManifest/Flaggentag fand am Freitag, den 10.07.2020 wie immer in der Dornse im Altstadtrathaus statt.

Dieses Mal fand der siebte Flaggen/Manifesttag wieder am 8.7. 2021 18:00 in der Dornse statt. 

Der achte Flaggen- und Manifesttag in BS 2022: »Ukrainekrieg und die Atomwaffenkonferenz in Wien« https://helmutkaess.de/einladung-zum-flaggen-und-manifesttag-2022/

der neunte Flaggen/Manifesttag 2023 während des Ukrainekrieges  https://wp.me/paI27O-4Kx

Das zehnte mal: Flaggen/Manifesttag 2024  https://wp.me/paI27O-5yc

der 70. Manifesttag 2025 und kombinierter Flaggentag:  https://wp.me/paI27O-6eZ

 

 

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Hier eine Anleitung zum friedlichen Protest. 

Seit 1987 ist Braunschweig auf Betreiben des Friedenszentrums Mitglied der „Bürgermeister für den Frieden“, die sich zum Ziel gesetzt haben, alljährlich über den Stand der Atomrüstung zu informieren und ihre Stimme gegen die von diesen ausgehende Bedrohung des irdischen Lebens zu erheben. Mehr als 6000  Städte weltweit haben sich zusammengeschlossen, um für eine  Welt ohne Atombomben zu kämpfen.

Sie haben sich entschlossen, am 8.7., am Tag der Verkündung des Urteils des internationalen Gerichtshofes in Den Haag 1996 , dass die Atomwaffen illegal sind und eine Drohung mit ihnen verboten ist, ihre Flagge in ihren Städten zu hissen.

Es geht dabei auch um die Forderung des Manifests von Russell und Einstein: Nie wieder Krieg.   (Russell)

Im Manifest wird gesagt, die Menschheit dürfe keine Kriege mehr führen, da jeder Krieg sich zu einem Atomkrieg ausweiten könnte, der eine große Gefahr für den Untergang der Menschheit bedeutet. Das Manifest wurde am 9.7.55 verkündet.

Wir müssen daher einerseits in regelmäßigen Abständen an die für alle Zukunft bestehende Selbstausrottungsmöglichkeit der Menschheit erinnern. (Durch eine weitere Waffenentwicklung wird es noch andere Möglichkeiten geben)  Denn die Menschen verdrängen die Gefahr.

Wir haben die Überzeugung, dass wir mit viel Glück die letzten sechzig Jahre überlebt haben. In der Kubakrise und bei vielen anderen Gelegenheiten (und auch besonders jetzt) war die Gefahr des atomaren „Holocaust“ immer präsent. Das erfordert zum Beispiel eine Beachtung der Nöte nicht nur von Staaten, sondern jedes Menschen. Es darf daher keine Verhungernden mehr geben.

Andererseits steht in dem kurzen Manifest, dass jeder Mensch durch die Erfindungskraft und die Möglichkeiten des Planeten ein glückliches Leben führen kann, wenn die Regierungen kooperieren.

Wir müssen den Willen der Bevölkerung deutlich artikulieren und müssen auch unsere Wahlentscheidungen an der Friedensfrage festmachen, zum Beispiel in einer glaubwürdigen Einstellung zu den Begriffen Friedenslogik und einer strikten Forderung, das Grundgesetz zu beachten, das zur Zeit von unserer Regierung mit Füßen getreten wird. Seinerzeit insbesondere durch die Teilnahme am Jugoslawienkrieg, jetzt dem Syrienkrieg und der Duldung der Drohnenmorde von Ramstein aus und durch den Ukrainekrieg und den Gazakrieg. 

Manifest

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„Warum gibt es Krieg?“ mo, 29 März 17, Brunviga 19:00

Liebe Leser*innen,

am nächsten Montag findet in der Brunsviga eine hochinteressante Veranstaltung der Stiftung Leben & Umwelt statt (s. unten und Anlage).

Die spannende Ausgangsfrage „Warum gibt es Krieg?“ wird dort u. a. vom Braunschweiger Landesbischof Dr. Christoph Meyns diskutiert.

Teilnehmen wird auch der UNO-Korrespondent und Friedenspreis-Träger Andreas Zumach (https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Zumach).

Zu der Runde gehören auch die Wissenschaftlerin Dr. Ulrike Borchardt und unsere ehemalige Bundestagsabgeordnete Viola von Cramon.

Da ich dieser hochkarätigen Veranstaltung ein großes Publikum wünsche, versuche ich gerade ein wenig die Werbetrommel dafür zu rühren.

In diesem Sinne: Es wäre schön, wenn möglichst viele von Ihnen / Euch teilnehmen würden!

Mit freundlichen Grüßen

Barbara Schulze
(Fraktionsgeschäftsführerin),  Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
im Rat der Stadt Braunschweig , Rathaus, Zi. A 1.60/61
38100 Braunschweig Tel.: 05 31/470-32 98  Fax: 05 31/470-29 83
E-mail: barbara.schulze@braunschweig.de
Internet: http://www.gruene-braunschweig-ratsfraktion.de

 

 

DIE STIFTUNG LEBEN & UMWELT LÄDT EIN…

WARUM GIBT ES KRIEG?

EIN GESPRÄCH ÜBER URSACHEN, HALTUNGEN, FEINDBILDER UND POLITISCHE STRATEGIEN

Mo., 27.03.2017, 19 Uhr, Brunsviga, Karlstraße 35, Braunschweig

Können Sie sich an eine Zeit erinnern, in der es keine Kriege gab? Wahrscheinlich braucht es noch nicht einmal einen Moment des Innehaltens und Sie verneinen diese Frage. Es scheint, als gäbe es Kriege, seitdem wir Menschen existieren. Gleichzeitig setzen sich Friedensbewegte ein für Abrüstung und den Stopp von Waffenexporten und militärischen Interventionen. Warum gibt es eigentlich Krieg? Zu dieser Frage gibt es viele Theorien und Konzepte, die Ursachen in einzelnen Akteur*innen sehen, in kulturellen Differenzen, Ungleichheit, Unsicherheit oder Bedrohungen durch konkrete Auslöser. Ein näherer Blick lohnt sich, für den wir uns an diesem Abend Zeit nehmen wollen.

Diskutieren Sie mit uns:

  • Alle Menschen wollen Frieden – ist das eigentlich so?
  • Wie entstehen Kriege?
  • Welche Rolle spielt das Gefühl von Unsicherheit in anderen Gesellschaften?
  • Wer sind Nutznießer*innen von Kriegen?
  • Welche Motivationen bestimmen (Außen-)Politik?
  • Wie entstehen Feindbilder und welche Feindbilder gibt es?

Zu Gast sein sind: Dr. Ulrike Borchardt, Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung, Universität Hamburg | Andreas Zumach, taz-Korrespondent, Genf | Dr. Christoph Meyns, Landesbischof der Landeskirche Braunschweig | Viola von Cramon, ehem. Bundestagsabgeordnete, bis 2013 Sprecherin ihrer Fraktion für Außenbeziehungen der Europäischen Union

Moderation: Friederike Wirtz, Referentin bei umdenken Heinrich-Böll-Stiftung Hamburg e.V.

Informationen und Kontakt: Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Nds., Warmbüchenstraße 17 | 30159 Hannover | info@slu-boell.de | www.slu-boell.de

ACHTUNG: NEWSLETTER UMSTELLUNG. Wenn Sie weiterhin über unsere Veranstaltungen und unser Angebot informiert werden möchten, können Sie hier unseren Newsletter abonnieren.

Wir freuen uns über Ihr Interesse!!!

Franziska Wolters

Bildungsreferentin

Stiftung Leben & Umwelt,  Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen

Warmbüchenstr. 17, 30159 Hannover  Tel. 0511/301857-13, Fax: -14

Email: wolters@slu-boell.de   Website: www.slu-boell.de

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Zwei zusammengehörige Themen: „Keine Kriege mehr“ und die Beeinflussung der Politik

Ich möchte heute über zwei für mich zusammengehörige Themen sprechen: „Keine Kriege mehr“ und die Beeinflussung der Politik

Die Weltlage ist bescheiden. Wir leben unter dem Damoklesschwert eines drohenden Atomkrieges. In einer Welt, in der die Reichen immer reicher werden, die Ärmeren aber nicht angemessen profitieren. In der ein dramatisches Artensterben passiert und wir eine schlimme Klimaerwärmung spüren und die Meere versauern und vermüllen. Kriege zur Erhaltung der Dominanz der USA und des Westens werden zunehmend geführt, obwohl sie völkerrechtlich verboten sind.

Laut Rainer Mausfeld, dem Professor in Kiel, haben die Reichen schon seit über 2000 Jahren versucht, die Mehrheit zu lenken, um ihren Reichtum zu schützen und noch reicher zu werden. Durch die psychologischen Wissenschaften wissen ihre Institute inzwischen sehr viel über uns und nutzen es zum Beispiel über die Medien der Reichen und durch das System ihres us-amerikanischen Planungssystems, des Councils for Foreign Relations https://swprs.org/die-propaganda-matrix/ , um uns besser und besser zu steuern, ohne dass die Mehrheit es merkt. Ihr könnte dies z.B. bei Youtube unter Mausfeld nachsehen.

Nach unserer Meinung, die einer Kleingruppe aus der Friedensbewegung in Braunschweig, ist das alles nicht nötig. Die Menschheit ist so erfindungsreich,  dass alle Probleme im Geiste der Zusammenarbeit gelöst werden können. Wie kommen wir zu dieser Zusammenarbeit? Hilfreich ist nach unserer Meinung ein jährliches weltweites Gedenken, als Menschheit in allen Ländern, verbunden mit einer Demonstration.

Zu Beginn meiner Rede folgende Thesen:
1. Es dürfen laut Einstein keine Kriege mehr geführt werden, da jeder Krieg eskalieren und zur Vernichtung der Menschheit führen kann!
2. Die weltweite Rüstung (für zur Zeit etwa 1800 Mrd Dollar, überwiegend des „Westens“) sollte auf eine reine Verteidigungsfähigkeit reduziert werden und das gewonnene Geld zur Sanierung der Welt genutzt werden! Ernährung und Schulbildung für alle als Voraussetzung für ein bewusstes Leben.

Zu 1:
Wir sagen im Gedenken an das Manifest von Russell und Einstein, dass keine Kriege mehr geführt werden dürfen. Denn jeder Krieg kann sich zu einem Atomkrieg ausweiten, der zum Untergang der Menschheit führen könne. Das ist ein Satz, den fast jeder versteht und er ist mit dem Namen Einstein verbunden, den fast jeder kennt.
Dieser Gedenktag ist in Braunschweig schon angelaufen. Er fällt weitgehend mit dem sogenannten Flaggentag der Mayors for Peace zusammen, weshalb wir diesen Tag wählten, weil auch unser Bürgermeister ein Bürgermeister für den Frieden ist. Über 7000 Städte in der Welt, davon 500 in Deutschland, haben schon einen solchen Bürgermeister und jedes Dorf, jede Stadt sollte einen solchen haben und teilnehmen, da niemand von Atomwaffen vernichtet werden will.

Dagegen wird oft gesagt, Kriege gab es schon immer und es wird sie immer geben. Aber das bedeutet bei der heutigen Waffentechnik, dass die Menschheit sich selbst vernichten wird. Aber auch die Sklaverei gab es schon immer und vor zweihundert Jahren noch nie Wahlrecht für die Frau, aber diese Dinge sind bei uns verschwunden. Es muss nichts so bleiben, wie es war. Wir müssen unseren Verstand nutzen, um einen großen Entwicklungsschritt zu gehen, wir müssen das mögliche menschliche Glück anstreben statt durch Kleingruppendenken den Untergang zu wählen.
Willy Brandt und Egon Bahr haben in einer äußerst verdienstvollen Phase der SPD uns den Weg gewiesen. Der Begriff „Gemeinsame Sicherheit“ und die Schaffung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa waren hoffnungsvolle und starke Schritte in der richtigen Richtung.

Zu 2:
Zum Stichwort: „Sanierung der Welt“ Nach meinen groben Recherchen reichen 23 Mrd Dollar für das Nötigste… – Lass es mehr sein, auch 500 Mrd Dollar sind problemlos möglich, die genannten Zahlen schreien zum Himmel.
Einstein sagte ja, es darf keine Kriege mehr geben und das Völkerrecht verbietet Kriege, außer der Sicherheitsrat stimmt dazu. Um dieses zu erreichen, müssen wir deutlich mehr politische Wirkung erlangen. Dies scheint uns möglich durch eine ständige Erinnerung an diese Forderung durch die genannte Gedenkveranstaltung, aber auch dem menschlichen Naturell entsprechend durch eine jährliche möglichst große Demonstration.
Die Idee zur Gestaltung kam mir in München. Da findet jeden Februar die sogenannte Siko, die „Sicherheitskonferenz“, ein Treffen der Reichen und Mächtigen statt. Dort findet als Hauptereignis der Friedensbewegung am Freitagabend eine Feier mit ausgewählten Reden im Altstadtrathaus auf dem Marienplatz mit Grußwort eines Bürgermeisters statt (mit etwa 100-200 Teilnehmern), mit einer Auswertung am Samstagmorgen, nach der Auswertung geht man zu einer Demonstration mit etwa 1000-2000 Personen mit Musik und jeweils Reden zu Beginn und am Ende. (Danach gehen einige, meist auch ich, in den Rathauskeller zum Nachgespräch.)
So etwa stellen wir uns nächstes Jahr vor: Am Freitag der Flaggentag mit dem Kernsatz: Nie wieder Krieg! Und am Samstag eine Demonstration in etwa unter unter dem Motto, „Soziales statt Panzer“ oder „Versorgung statt Untergang“.
Es könnten als Hauptplakate die Slogans gezeigt werden, die jeden etwas angehen: „Es ist absurd, dass für die Rüstung viel mehr Geld ausgegeben wird, als für die soziale Grundversorgung der Menschheit gebraucht wird… und es ist absurd, dass eine Person Milliarden € oder auch Dollar besitzt und andernorts viele Leute verhungern. Wir wollen deutlich mehr Geld von dort nehmen, da wo es ist, vom Militär und den Super-Reichen“.
Und dazu, unter diesem Oberthema die jeweiligen, vielfältigen Interessen der Menschen, z.B. die GBS, die Tierschutzpartei und viele andere, die besser finanziert werden könnten. Diese Demonstrationen sind im Interesse fast aller Menschen, bis auf die verschwindend kleine Menge der weltweiten Milliardäre, die aber gewaltigen Einfluss haben und der Menschheit sehr schaden, wie man z.B. bei Rainer Mausfeld erfahren kann.
Wir, das heißt, bisher eine kleine Kerngruppe aus der IPPNW-Braunschweig, sagen wir „Ärzte für den Frieden“, aus dem Friedensbündnis und dem  Friedenszentrum und Friedenstreffen hoffen, dass sich dies möglichst in jedes Dorf und jede Stadt dieser Welt ausbreitet. Natürlich nutze ich meine Kontakte insbesondere zur Friedensbewegung auch für diesen Zweck.
Wir als Friedensbewegung haben gemeinsam mit vielen anderen in diesem Sommer erreicht, dass der Nuclear Ban Treaty beschlossen wurde. Damit werden bald nicht nur biologische und chemische Waffen, Landminen und Streubomben völkerrechtlich verboten sein, sondern auch die schrecklichste Massenvernichtungswaffe, die Atombomben.
Viele Angriffswaffengattungen müssen folgen: Die Bombenflugzeuge, die Panzer, die Marschflugkörper und Raketen und bewaffnete Drohnen und viele mehr. Erlaubt bleiben dürfen nach unserer Auffassung nur Waffen, die überwiegend zur Verteidigung geeignet sind und für Verteidiger viel vorteilhafter sind als Angriffswaffen. Dann sind Angriffe kaum noch möglich.
Wenn 90% der weltweiten Bevölkerung unsere Ziele gut findet und 1% bereit ist, für sie einmal jährlich in ihrem Ort auf die Straße zu gehen, bedeutet das 80 Millionen Menschen weltweit. Das würde vermutlich politische Wirkung entfalten.

Wir müssen erreichen, dass das Völkerrecht, das ja Teil des Grundgesetzes ist, wieder von Deutschland voll respektiert wird. Wieso nimmt denn Deutschland an dem völkerrechtswidrigen Krieg in Syrien teil? Wieso duldet es den Drohnenkrieg von Ramstein von deutschem Boden aus?
Dies sind unsere Pläne und wir brauchen jede mögliche Unterstützung!

Helmut Käss

Weitere Argumente: http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=4609

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Das Deutsche Vorwort der „China Study“

China Study: Pflanzenbasierte Ernährung und ihre wissenschaftliche Begründung

von T Colin Campbell und Thomas M Campbell

Unter diesem Link ist auch das Englische Vorwort bei Amazon zu lesen. Ihr müsst Euch die „Introduction“ raussuchen, dort steht der Text wie bei der Deutschen Ausgabe auf acht Seiten. Für mich umwerfend! Ihr könnt auch so vorgehen: Amazon aufrufen, China Study aufrufen und „Blick in das Buch“ anwählen, da fehlt nur die Seite 7 … 

Das immense Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Ernährungsrichtlinien erstaunt mich immer wieder, obgleich ich mein Arbeitsleben der Durchführung experimenteller Forschungen von Ernährungs- und Gesundheitsfragen gewidmet habe. Ernährungsbücher sind beständige Bestseller. Nahezu jede gängige Illustrierte bietet Ernährungsratschläge. Zeitungen bringen regelmäßig Artikel, und in TV- und Radiosendungen laufen ständig Diskussionen über Ernährung und Gesundheit.

Sind Sie angesichts dieser Informationsflut wirklich sicher, was Sie tun können, um ihren Gesundheitszustand zu verbessern?

Sollten Sie Nahrungsmittel aus biologischem Anbau kaufen, um eine Pestizidbelastung zu vermeiden? Sind Umweltgifte die Hauptursache für Krebs? Oder ist Ihre Gesundheit durch Ihre Gene von Geburt an vorherbestimmt? Machen Sie Kohlehydrate wirklich dick? Sollten Sie mehr wegen der Gesamtmenge der konsumierten Fette besorgt sein oder bloß wegen der gesättigten Fettsäuren und Transfette? Welche Vitamine, wenn überhaupt, sollten Sie einnehmen? Kaufen Sie Nahrungsmittel, die mit zusätzlichen Belaststoffen angereichert sind? Sollten Sie Fisch essen, und wenn ja, wie oft? Verhindert der Verzehr von Sojaprodukten die Entstehung von Herzkrankheiten? Ich vermute, dass Sie sich der Antworten auf diese Fragen nicht ganz sicher sind.

Wenn das der Fall ist, sind Sie nicht alleine. Obwohl Informationen und Meinungen im Überfluss vorhanden sind, wissen sehr wenige Menschen wirklich, was sie zu ihrer Gesundheit beitragen können.

Der Grund dafür ist nicht, dass es keine Untersuchungen gibt. Es gibt sie. Wir wissen enorm viel über die Verbindung zwischen Ernährung und Gesundheit. Aber die wahre Wissenschaft wird unter einem Wirrwarr von unsachlichen oder sogar gesundheitsgefährdenden Informationen begraben – verursacht durch Pseudowissenschaft, Modediäten und Propaganda der Nahrungsmittelindustrie.

Dies möchte ich ändern. Ich möchte Ihnen ein neues Rahmenwerk zum besseren Verständnis von Ernährung und Gesundheit bieten, ein Rahmenwerk, das Verwirrung ausschließt, Krankheit verhindert oder behandelt, und Ihnen erlaubt, ein erfüllteres Leben zu führen.

Beinahe fünfzig Jahre lang war ich Teil „des Systems“, arbeitete auf höchster Ebene, entwickelte und leitete große Forschungsprojekte, entschied, welche Forschungen finanziell gefördert werden sollten und arbeitete gewaltige Mengen an wissenschaftlichen Daten in Berichte für nationale Expertenausschüsse ein.

Nach einer langen Laufbahn in Forschung und gesundheitspolitischer Öffentlichkeitsarbeit verstehe ich jetzt, warum Amerikaner so verwirrt sind. Als Steuerzahlende, die die Rechnung für Forschung und Gesundheitspolitik in Amerika begleichen, haben Sie das Recht zu erfahren, dass viele der gängigen Auffassungen über Ernährung, Gesundheit und Krankheit, die Ihnen vermittelt wurden, falsch sind:

  • Synthetische Chemikalien in der Umwelt und in Nahrungsmitteln – so problematisch sie auch sein mögen – sind nicht die Hauptursache für Krebs.

  • Die Gene, die Sie von Ihren Eltern erben, sind nicht die entscheidenden Faktoren dafür, ob Sie einer der zehn führenden Todesursachen zum Opfer fallen.

  • Die Hoffnung, dass die genetische Forschung letztendlich zur Entwicklung von Arzneimitteln zur Heilung von Erkrankungen führt, lässt sehr viel machtvollere Lösungsansätze außer Acht, die man heutzutage anwenden kann.

  • I Zwanghaftes Kontrollieren der Aufnahme jeglicher Nährstoffe, wie zum Beispiel Kohlenhydrate, Fette, Cholesterin oder Omega-3-Fettsäuren, führt nicht zu langfristiger Gesundheit.

  • I Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel gewährleisten keinen langfristigen Schutz gegen Erkrankung.

  • I Medikamente und operative Eingriffe heilen nicht die Krankheiten, an denen die meisten Amerikaner sterben.

  • I Ihr Hausarzt weiß wahrscheinlich nicht, was Sie brauchen, um so gesund wie nur möglich zu sein

Ich beabsichtige nichts Geringeres als eine Neudefinition dessen, was wir als gesunde Ernährung betrachten. Die provozierenden Ergebnisse aus meinen vier Dekaden biomedizinischen Forschens, inklusive der Untersuchungsergebnisse einer 27 Jahre dauernden Laborversuchsreihe (finanziert von einem der angesehensten Leistungsträger), belegen, dass eine angemessene Ernährungsweise Ihr Leben retten kann.

Ich werde nicht von Ihnen erwarten, dass Sie den Schlussfolgerungen glauben, die auf meinen persönlichen Beobachtungen beruhen, so wie es einige populäre Autoren tun. In diesem Buch befinden sich über 750 Literaturangaben, und die überwältigende Mehrheit besteht aus primären Informationsquellen, einschließlich Hunderter wissenschaftlicher Publikationen anderer Forscher, die einen Weg zu weniger Krebs, weniger Herzerkrankungen, weniger Gehirnschlägen, weniger Fettleibigkeit, weniger Autoimmunerkrankungen, weniger Osteoporose, weniger Alzheimer, weniger Nierensteinen und weniger Erblindungen aufzeigen.

  • Viele Forschungsergebnisse, die in den renommiertesten Wissenschaftsjournalen veröffentlicht wurden, zeigen Folgendes:

  • Eine Änderung der Ernährungsweise ermöglicht es (Mein Hinweis: erwachsenen) Diabetikern, ohne Medikation auszukommen.

  • Herzerkrankungen können allein mit Ernährung rückgängig gemacht werden.

  • Brustkrebs korreliert mit der Menge gewisser weiblicher Sexualhormone im Blut, die durch Nahrungsmittel aufge-

    nommen werden.

  • Der Verzehr von Milchprodukten kann das Risiko von Prostatakrebs erhöhen.

  • Antioxidanzien, die in Obst und Gemüse vorkommen, stehen in direktem Zusammenhang mit der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter.

  • Nierensteinen kann mit einer gesunden Ernährungsweise vorgebeugt werden.

  • Diabetes vom Typ I, eine der verheerendsten Erkrankungen, die einem Kind widerfahren kann, steht in direktem Zusammenhang mit den Ernährungspraktiken im Säuglings- und Kleinkindalter.

Diese Ergebnisse zeigen, dass eine angemessene Ernährung die mächtigste Waffe gegen Erkrankungen ist. Das Verständnis dieser wissenschaftlichen Belege ist nicht nur zur Förderung unserer Gesundheit wichtig, sondern hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf unsere gesamte Gesellschaft. Wir müssen wissen, warum Fehlinformationen unsere Gesellschaft beherrschen und warum wir enormen Irrtümern unterliegen, was das Erforschen von Ernährung und Krankheit betrifft, und wie wir Gesundheit fördern und Krankheiten behandeln können.

In vieler Hinsicht versagt das amerikanische Gesundheitssystem. Unsere Pro/Kopf- Ausgaben für das Gesundheitswesen sind weit höher als in jeder anderen Gesellschaft der Welt, und dennoch sind zwei
Drittel der Amerikaner übergewichtig, und über 15 Millionen Amerikaner leiden an Diabetes – eine Zahl, die rapide ansteigt.
Herzerkrankungen fallen wir genauso oft zum Opfer wie vor dreißig Jahren, und der Kampf gegen Krebs, der in den Siebzigerjahren begann, hat kläglich versagt. Die Hälfte aller Amerikaner leidet an einem Gesundheitsproblem, das die wöchentliche Einnahme eines verschreibungspflichtigen Arzneimittels erfordert, und über 100 Millionen Amerikaner weisen einen erhöhten Cholesterinspiegel auf.

Zu allem Übel führen wir unsere Jugend steil bergab auf einen Weg, auf dem sich Krankheit immer früher in ihrem Leben manifestiert. Ein Drittel der jungen Menschen in diesem Land ist übergewichtig oder gefährdet, übergewichtig zu werden.
Zunehmend werden sie Opfer einer Form von Diabetes, die früher nur bei Erwachsenen festgestellt wurde, und diese jungen Menschen nehmen jetzt mehr Medikamente ein als je zuvor. All diese Probleme laufen auf drei Punkte hinaus: Frühstück, Mittagessen und Abendessen.

Vor mehr als vierzig Jahren, zu Beginn meiner Karriere, hätte ich nie vermutet, dass Essen in einem so engen Zusammenhang mit Gesundheitsproblemen steht. Jahrelang dachte ich nicht viel darüber nach, welche Nahrungsmittel man am besten essen sollte. Ich aß einfach, was jeder andere auch aß: das, wovon man mir sagte, es sei gutes Essen. Wir alle essen, was schmackhaft oder praktisch ist, oder das, was uns unsere Eltern an Vorlieben mitgegeben haben. Die meisten von uns leben innerhalb kultureller Grenzen, die unsere Essgewohnheiten und Vorlieben festlegen.

So war es bei mir. Ich wuchs in einem Milchviehbetrieb auf, wo Milch essenziell für unser Leben war. In der Schule brachte man uns bei, dass Kuhmilch stark machen und die Knochen und Zähne gesund erhalten würde. Sie stellte das vollkommene Nahrungsmittel aus der Natur dar. Auf unserem Bauernhof brachten wir die meisten unserer Nahrungsmittel aus dem Garten oder der Viehwirtschaft hervor.

Ich war der erste in meiner Familie, der auf eine Hochschule ging. Ich studierte vorklinische Veterinärmedizin an der Penn-State-Universität, besuchte danach ein Jahr lang die Veterinärschule an der Universität von Georgia, als die Cornell- Universität mit einem Stipendium für eine Forschung über „Tiernahrung“ winkte. Ich stieg um, zum Teil, weil man mir das Studium bezahlen würde, anstatt dass ich dafür bezahlen musste. Dort machte ich meinen Magister.
Ich war der letzte Hochschulabsolvent von Professor Clive McCay, ein Cornell-Professor, berühmt dafür, dass er das Leben von Ratten verlängerte, indem er ihnen viel weniger zu essen gab, als sie normalerweise essen würden. Die Forschung für meine Dissertation an der Cornell- Universität war dem Auffinden besserer Methoden für ein schnelleres Wachstum von Kühen und Schafen gewidmet. Das war mein Versuch, unsere Möglichkeiten zur Produktion von tierischem Eiweiß zu verbessern, dem Grundpfeiler „gesunder Ernährung“, wie man mir weismachte.

Ich wollte Gesundheit fördern, indem ich für den Verzehr von mehr Fleisch, Milch und Eiern eintrat. Dies war eine naheliegende Fortsetzung meines eigenen Lebens auf einem Bauernhof, und ich war zufrieden in dem Glauben, dass die amerikanische Ernährungsweise die beste der Welt war.
Während dieser prägenden Jahre begegnete ich einem immer wiederkehrenden Thema: Wir aßen die vermeintlich richtigen Nahrungsmittel, insbesondere eine Fülle an qualitativ hochwertigem Tierprotein. Den Großteil meiner anfänglichen Laufbahn arbeitete ich mit zwei der giftigsten Chemikalien, die je entdeckt worden waren:

Dioxin und Aflatoxin. Ich arbeitete zunächst am MIT (Massachusetts Institute ofTechnology), wo ich einem rätselhaften Problem bezüglich Hühnerfutter zugeteilt war. Millionen von Küken starben jedes Jahr an einer unbekannten toxischen Chemikalie im Futter, und ich sollte dieses Gift isolieren und seine chemische Struktur ermitteln. Nach zweieinhalb Jahren trug ich zur Entdeckung von Dioxin bei, wohl die giftigste chemische Verbindung, die je gefunden worden war.
Diese Chemikalie hat inzwischen weit verbreitete Beachtung erhalten, insbesondere weil sie Teil des Unkrautvertilgungsmittels 2,4,5- T oder auch des Entlaubungsmittels „Agent Orange“ war, das im Vietnamkrieg eingesetzt wurde.

Nachdem ich das MIT verlassen und eine Fakultätsposition an der Virginia- TechUniversität angenommen hatte, begann ich, die technische Unterstützung für ein landesweites Projekt mit unterernährten Kindern auf den Philippinen zu koordinieren. Teil des Projekts war die Untersuchung des ungewöhnlich hohen Auftretens von Leberkrebs bei philippinischen Kindern – normalerweise eine Erkrankung im Erwachsenenalter. Es wurde angenommen, dass eine erhöhte Aufnahme von Aflatoxin, ein Schimmelgift, das in Erdnüssen und Getreide vorkommt, die Ursache für dieses Problem war. Aflatoxin wird als eines der stärksten Karzinogene bezeichnet, das je entdeckt worden ist.

Über zehn Jahre hinweg war unser Hauptziel auf den Philippinen, die Unterernährung der armen Bevölkerung im Kindesalter zu verbessern. Ein Projekt, das von der U.S. Agency for International Development“ gefördert wurde. Schließlich etablierten wir landesweit 110 „Selbsthilfe“- Bildungszentren für Ernährung.

Das Ziel dieser Bestrebungen auf den Philippinen war ein Einfaches: Die Kinder sollten so viel Eiweiß wie möglich bekommen. Es war eine weit verbreitete Annahme, dass ein Großteil der Unterernährung bei Kindern weltweit durch einen Proteinmangel verursacht war, insbesondere durch einen Mangel an tierischem Eiweiß. Universitäten und Regierungen auf der ganzen Welt arbeiteten daran, die Auswirkungen dieses wahrgenommenen Proteinmangels in den nicht industrialisierten Ländern zu mildern.

In diesem Projekt deckte ich jedoch ein dunkles Geheimnis auf: Kinder, die am meisten Protein zu sich nahmen, bekamen am ehesten Leberkrebs! Es waren die Kinder der wohlhabendsten Familien.

Zu jener Zeit hörte ich von einem Forschungsbericht aus Indien mit sehr provokativen und aussagekräftigen Ergebnissen. Indische Forscher untersuchten zwei Gruppen von Ratten. Eine Gruppe erhielt krebserregendes Aflatoxin und wurde daraufhin mit Futter, bestehend aus 20%  Protein, gefüttert, was ungefähr dem Proteinanteil der westlichen Ernährungsweise entspricht.
Der anderen Gruppe wurde die gleiche Menge Aflatoxin verabreicht, erhielt dann aber Futter, das nur 5% Protein enthielt. Erstaunlicherweise bekam jedes einzelne Tier Leberkrebs, das mit der Nahrung mit dem hohen Proteinanteil gefüttert wurde, wohingegen die Tiere, die mit nur 5% Protein gefüttert wurden, keinen Leberkrebs entwickelten. Das Ergebnis bestand aus 100 zu 0 Fällen, was keinen Zweifel darüber lässt, dass Ernährung chemische Karzinogene – sogar sehr starke Karzinogene – in ihrer Wirkung übertrifft und die Entstehung von Krebs verhindern kann.

Diese Aussagen standen im Widerspruch zu allem, was ich bis dahin gelernt hatte.
Zu behaupten, dass Protein nicht gesund wäre oder sogar die Entstehung von Krebs förderte, war ketzerisch. Dies stellte ein Schlüsselerlebnis meiner Karriere dar. Indem ich Protein und generell Nahrungsmittel tierischen Ursprungs in Frage stellen würde, ging ich das Risiko ein, als Ketzer hingestellt zu werden, selbst wenn es sich um Ergebnisse der allgemeingültigen „guten Wissenschaft“ handelte.

Aber ich war noch nie für die Einhaltung von Vorschriften um ihrer selbst willen. Als ich lernte, eine Gruppe von Pferden oder eine Rinderherde einzutreiben, Tiere zu jagen, in unserem Bach zu fischen oder auf den Feldern zu arbeiten, kam ich zu dem Schluss, dass eigenständiges Denken Teil des Lernprozesses war. Es musste so sein.
Draußen auf dem Feld auf Schwierigkeiten zu stoßen, hieß herauszufinden, was als Nächstes zu tun war. Es war wie ein großes Klassenzimmer, was Ihnen jeder Bauernjunge bestätigen würde. Dieses Gefühl der Eigenständigkeit blieb mir bis heute erhalten.

Auf diese Weise mit einer schwierigen Entscheidung konfrontiert, entschloss ich mich, eine gründliche Laborstudie zur Untersuchung der Rolle der Ernährung – speziell der des Proteins – bei der Krebsentstehung durchzuführen. Meine Kollegen und ich waren vorsichtig bei der Ausarbeitung unserer Hypothese, rigoros in der Methodik und zurückhaltend, was die Auswertung unserer Ergebnisse betraf. Ich entschied mich, diese Forschung als Grundlagenstudie durchzuführen, in der die biochemischen Faktoren bei der Krebsentstehung untersucht wurden. Es war wichtig, nicht nur zu verstehen, ob sondern auch wie Protein die Entstehung von Krebs begünstigen würde. Es war eine hochklassige Studie.
Indem ich sorgfältig die Regeln der gültigen „guten“ Wissenschaft befolgte, war ich in der Lage, eine provokante Fragestellung zu untersuchen, ohne die reflexartigen Reaktionen hervorzurufen, die oft als Antwort auf radikale Ideen auftreten. Letztendlich wurde die Studie über einen Zeitraum von 27 Jahren finanziell erheblich von anerkannten Instituten gefördert (größtenteils durch die National Institutes of Health- (NIH), die American Cancer Society“ und das American Institute for Cancer Research“). Dann wurden unsere Ergebnisse vor der Publikation in vielen der besten wissenschaftlichen Journale noch ein zweites Mal geprüft.

Unsere Ergebnisse waren schockierend. Eine proteinarme Ernährungsweise hemmte die Krebsentstehung durch Aflatoxin, unabhängig von der Menge des Karzinogens, die den Tieren verabreicht worden war.
Auch nach bereits erfolgtem Auftreten von Krebs hemmte eine proteinarme Ernährung ein späteres Krebswachstum. In anderen Worten, die krebserzeugende Wirkung dieser hoch karzinogenen Substanz wurde durch eine proteinarme Nahrungszufuhr vernachlässigbar. Der Einfluss des Nahrungsproteins erwies sich tatsächlich als so gewaltig, dass wir lediglich durch die Änderung der Proteinmenge das Krebswachstum anregen oder hemmen konnten.

Außerdem entsprach die verabreichte Proteinmenge derjenigen, die normalerweise Menschen zu sich nehmen. Wir benutzten keine außergewöhnlich hohen Dosen, wie es in Krebsstudien sehr oft der Fall ist.

Aber das ist nicht alles. Wir entdeckten, dass nicht alle Proteine diesen Effekt haben. Welches Protein erwies sich durchwegs stark und nachhaltig als krebserregend?
Kasein, das 87% des in der Kuhmilch enthaltenen Proteins ausmacht, förderte alle Stadien des Krebswachstums. Welche Proteinart erwies sich auch bei Verabreichung hoher Dosen als nicht förderlich für die Krebsentstehung? Die gefahrlosen Proteine waren pflanzlichen Ursprungs, z.B. aus Weizen und Soja. In Anbetracht dieser Ergebnisse wurden einige meiner bisher meist geschätzten Thesen zunächst in Frage gestellt und dann zerschlagen.

An diesem Punkt waren die experimentellen Tierstudien noch nicht beendet. Ich übernahm die Leitung für die umfassendste Studie über Ernährung, Lebensweise und Krankheit, die jemals mit Menschen in der Geschichte der biomedizinischen Forschung gemacht wurde. Es war ein gewaltiges Unterfangen, das gemeinsam von der Cornell-Universität, der Oxford-Universität und der Chinesischen Akademie für Präventivmedizin durchgeführt wurde. Die New York Times bezeichnete die Studie als „Grand Prix der Epidemiologie“. In diesem Projekt wurde eine enorme Bandbreite an Erkrankungen sowie Ernährungs- und Lebensstilfaktoren im ländlichen China – und in jüngster Zeit auch Taiwan – untersucht.
Allgemein mehr als die China Study bekannt, brachte dieses Projekt letztendlich mehr als 8.000 statistisch signifikante Zusammenhänge zwischen verschiedenen Ernährungsfaktoren und Krankheiten hervor!

Was dieses Projekt besonders bemerkenswert machte, ist, dass unter all den relevanten Beziehungen zwischen Ernährung und Krankheit derart viele auf das gleiche Ergebnis hindeuteten: Diejenigen Menschen, die die meisten Nahrungsmittel tierischen Ursprungs zu sich nahmen, litten am meisten unter chronischen Erkrankungen. Sogar relativ kleine Nahrungsmittelmengen tierischen Ursprungs waren mit nachteiligen Wirkungen assoziiert. Diejenigen Menschen, die den größten Nahrungsmittelanteil pflanzlichen Ursprungs zu sich nahmen, waren am gesündesten und tendierten dazu, keinerlei chronische Erkrankungen zu haben. Diese Ergebnisse konnten nicht ignoriert werden. Von den anfänglich geführten experimentellen Tierstudien über die Wirkung tierischen Proteins bis zu dieser gewaltigen Personenstudie über Ernährungsmuster stimmten die Ergebnisse überein. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Verzehrs von Nahrungsmitteln tierischer oder pflanzlicher Herkunft waren außergewöhnlich verschieden.

Ich konnte und wollte mich aber nicht nur auf die Ergebnisse unserer Tierstudien und der gewaltigen Humanstudie in China stützen, wie eindrucksvoll sie auch gewesen sein mögen. Ich fand auch die Untersuchungsergebnisse anderer Forscher und Kliniker, und diese erwiesen sich als die erstaunlichsten Forschungsergebnisse der letzten fünfzig Jahre.

Diese Ergebnisse, die im zweiten Teil des vorliegenden Buches vorgestellt werden, zeigen, dass Herzerkrankungen, Diabetes und Adipositas“ mit Hilfe einer gesunden Ernährungsweise reversibel sind, also rückgängig gemacht werden können. Andere Untersuchungen zeigen, dass verschiedene Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen, der Zustand von Knochen und Nieren, das Sehvermögen und altersbedingte Hirnschäden (wie kognitive Störungen und Alzheimer) in einem überzeugenden Ausmaß durch Ernährung beeinflusst werden. Am wichtigsten ist der Umstand, dass die Ernährungsweise, die diese Erkrankungen rückgängig machte und/oder verhindern konnte, aus denselben vollwertigen pflanzlichen Nahrungsmitteln bestand, die sich sowohl in meinen experimentellen Forschungen als auch in der China Study als optimal gesundheitsfördernd erwiesen hatten. Die Ergebnisse stimmten überein.

Und trotz der Macht dieser Information, trotz der Hoffnungen, die sie hervorruft, und trotz der Notwendigkeit, diesen Zusammenhang zwischen Ernährung und Gesundheit zu verstehen, sind die Menschen nach wie vor verunsichert. Freunde von mir, die unter Herzerkrankungen leiden, haben sich schicksalsergeben und mutlos dem ausgeliefert, was sie als eine unvermeidbare Erkrankung ansehen. Ich habe mit Frauen gesprochen, deren angst vor Brustkrebs derart groß ist, dass sie ihre eigenen Brüste und sogar die Brüste ihrer Töchter operativ entfernen lassen wollen, als ob dieser Weg der Einzige wäre, um das Risiko der Erkrankung zu verringern. So viele Menschen, die ich getroffen habe, sind auf einen Weg der Krankheit, Mutlosigkeit und Verunsicherung geführt worden, was ihre Gesundheit und ihren eigenen Beitrag zu deren Erhaltung betrifft.

Die Menschen sind verunsichert, und ich werde Ihnen sagen warum. Die Antworten, die in Kapitel 4 dieses Buches erörtert werden, haben etwas mit der Art zu tun, wie Informationen über Gesundheit gebildet und übermittelt werden, und von wem diese Abläufe und Informationsflüsse kontrolliert werden. Da ich so lange hinter den Kulissen Informationen über Gesundheit erforscht und formuliert habe, konnte ich sehen, was wirklich vor sich geht – und ich bin bereit, der Welt mitzuteilen, was in diesem System falsch läuft. Die Grenzen zwischen Regierung, Industrie, Wissenschaft und Medizin sind im Laufe der Zeit verschwommen. Die Grenze zwischen dem Erzielen eines Gewinns und der Förderung der Gesundheit sind unscharf geworden.
Die Probleme mit dem System erscheinen nicht in Form von Korruption im Hollywood-Stil. Die Probleme sind viel subtiler und dennoch viel gefährlicher. Das Resultat sind gewaltige Mengen an Falschinformationen, für die durchschnittliche amerikanische Konsumenten gleich zweimal bezahlen. Zum einen stellen sie das erforderliche Steuergeld für die Forschungen zur Verfügung, zum anderen erbringen sie das Geld für die medizinische Versorgung ihrer größtenteils vermeidbaren Erkrankungen.

Diese Geschichte, die mit meinem persönlichen Hintergrund beginnt und in einem neuen Verständnis von Ernährung und Gesundheit gipfelt, ist Gegenstand dieses Buches. Vor sechs Jahren organisierte und lehrte ich ein neues Wahlfach – vegetarische Ernährung – an der Cornell- Universität. Es war der erste Kurs dieser Art an einer amerikanischen Universität, und er war viel erfolgreicher als ich erwartet hatte. Schwerpunkt dieses Kurses ist der gesundheitliche Nutzen einer Ernährung pflanzlichen Ursprungs. Nach meiner Zeit am MIT, der Virginia – Tech – Universität und der Rückkehr an die Cornell-Universität vor dreißig Jahren wurde ich mit der Aufgabe betraut, die Konzepte und Prinzipien von Chemie, Biochemie, Physiologie und Toxikologie in einem Ernährungskurs auf hohem Niveau miteinander zu verbinden.

Nach vier Jahrzehnten Tätigkeit in wissenschaftlicher Forschung, Bildung und Politik auf höchster Ebene unserer Gesellschaft fühle ich mich nun imstande, diese Disziplinen zu einer überzeugenden Geschichte zusammenzufügen. Das ist es, was ich in meinem neuesten Kurs getan habe, und viele meiner Studenten bestätigten mir, dass sich ihr Leben am Ende des Semesters zum Besseren hin verändert hatte. Das ist es auch, was ich für Sie tun möchte:  Ich hoffe, dass sich Ihr Leben ebenso verändern wird.

 

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Prof. Dr. Rainer Mausfeld

Prof. Rainer Mausfeld  ist in Wikipedia aufgeführt.

Die Literatur in der UNI Kiel: https://www.uni-kiel.de/psychologie/mausfeld/

2020: Demokratie erneuern! – Rainer Mausfeld – DAI Heidelberg https://www.youtube.com/watch?v=VXhK8uN6WyA

Phantastischer Vortrag über 136 Minuten..

Das Thema wird auch in dem 39 seitigen Text „Demokratie-Management durch Soft Power-Techniken“  prägnant dargestellt: https://www.uni-kiel.de/psychologie/mausfeld/pubs/Mausfeld_Die_Angst_der_Machteliten_vor_dem_Volk.pdf

Hier ein Interview im Mai 2020 https://helmutkaess.de/wp-content/uploads/2020/05/Mausfeld_Interview_Rubikon_Osrainik_Mai-20201.pdf: Hier geht es um die schweren Schäden für die Demokratie, die wir ja an dem schlechten Zustand von Frieden, der Umwelt, insbesondere den Aussichten davon, und den sozialen weltweiten Verhältnissen sehen. Dazu verweise ich insbesondere auf das altbekannte Manifest von Russell und Einstein.  Ich leide leider unter seiner wissenschaftlichen Sprache. Da müsste sich Gruppen von Leuten mit befassen, aus Gewerkschaften, Linken, aber auch aufrechten Demokraten mit beschäftigen.

Jetzt ist dieser Vortrag über Elitendemokratie und Meinungsmanagement aktuell.

Ich möchte hier auch auf seine mir besonders  wichtigen drei Vorträge und ein Gespräch eingehen.

Zuerst der an der Christian Albrechts Universität Kiel, am 22.06.2015 gehaltene Vortrag als Video, nachfolgend die  Diskussion (Dort wird zum Beispiel bei der ersten Frage erklärt, dass die Journalisten nicht lügen, sondern den Richtlinien des Systems folgen) über das Thema: „Warum schweigen die Lämmer?“ Demokratie, Psychologie und Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements. Er sagt dort, die Eliten versuchen schon immer, durch Meinungsbeeinflussung sich vor der Mehrheit zu schützen und ihren Vorteil auszubauen.

Dann ein zweiter Vortrag, Aachen, Veröffentlicht am 04.05.2016, „der Neoliberalismus ist der Tod der Demokratie“, in dem er diese These erläutert.

Dann ein Gespräch mit Ken Jebsen   über die Techniken der Gehinwäsche auf allen Ebenen in 1h52 Minuten und davon ein Auszug auf 7Min „über die Sichtbarmachung des unsichtbaren Feindes“ kurz zusammengefasst.

 Und der dritte Vortrag im Februar 17 in Hamburg auf Einladung der örtlichen IPPNW: Die Angst der Machteliten vor dem Volk  und hier ist die Rede schriftlich, und hier die Folien aus dem Vortrag ausführlich…

Er sagt dort, die große Mehrheit des Volkes ist hier mit ihren „Hirten“ ganz zufrieden, aber die Eliten sind mit dem Volk unzufrieden und wollen es noch strikter steuern.

Ich halte eine Auseinandersetzung der Mehrheit mit diesen Thesen für ausgesprochen wichtig angesichts der großen, besonders dadurch bestehenden Kriegsgefahr und den vielen Verhungernden.

weitere Reden:  Wie Meinungen und Demokratie gesteuert werden. 1h44 Minuten, davon 14 Minuten.:  „Meinungsmache erkennen“  , und auch 8 Min: ▶ „Die Vernetzung von Machtstrukturen“ ▶ Techniken der Meinungmacher

Und hier noch zur Verfügung und Nutzung: Die schriftliche Fassung des Vortrags von Professor Mausfeld und eine Datei mit seinen Folien. Ein Artikel von:

Albrecht Müller          Prof. Rainer Mausfeld

Eine beachtliche Zahl unserer Leserinnen und Leser hat um eine schriftliche Fassung des Vortrags beim 28. Pleisweiler Gespräch gebeten. Einige Leserinnen und Leser haben angeboten, beim Verschriften zu helfen. Zweien verdanken wir dieses Skript: Jonas Tögel und Horst Adamczyk. Rainer Mausfeld hat noch einmal drüber geschaut und freundlicherweise eine Datei mit den Folien angefügt. Allen herzlichen Dank.

Hier ist der Text und hier die Datei mit den Folien und hier auch noch mal der Link auf das Video.

Viel Vergnügen, interessante Erkenntnisse und gute Verwertungsmöglichkeiten wünscht Albrecht Müller.

2020:  https://www.ardmediathek.de/video/tele-akademie/prof-dr-rainer-mausfeld-elitedemokratie-und-meinungsmanagement/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExNDA0NDc/

 

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persönliche Notizen

Hier folgt noch einiges…

Von den reichen Eliten werden schon seit Jahrhunderten, jetzt immer perfekter, Ablenkziele produziert, z.B. wird der Hass der Öffentlichkeit auf Ablenkziele von den Zentren der Macht induziert.

Wenn Leute wie Daniele Ganser und Ken Jebsen sich nicht ablenken lassen, riskieren sie ihren Arbeitsplatz.

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„Hirten und Herde“

Im November 2016 hielt Prof. Rainer Mausfeld in Hamburg auf Einladung der örtlichen IPPNW eine Rede: Die Angst der Machteliten vor dem Volk

Darin zeigt er nach meiner Überzeugung eine Hauptursache für die Weltprobleme auf: https://www.youtube.com/watch?v=Rk6I9gXwack,  KenFMm , Veröffentlicht am 19.02.2017: Wenn eine überschaubare Gruppe von Menschen dauerhaft über die große Masse Macht ausüben will, ist die Stabilität des Systems nur dann zu erreichen, wenn man die wichtigste Ressource kontrolliert. Wissen.

Hört Euch bitte diese Rede an, ob sie Euch nicht auch überzeugt und zum Handeln veranlasst.

und hier ist die Rede schriftlich

, und hier die Folien aus dem Vortrag ausführlich…

Bald folgen meine persönlichen Notizen daraus.

 

 

 

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Flaggentag/Gedenktag für das Manifest von Russell und Einstein am 7. Juli17

Hier ist der Flyer: http://friedenszentrum.info/images/pdf/flyer/flaggentag_v7_A5final_lowdata.pdf

Der Gedenktag 

Flagge zeigen für eine atomwaffenfreie Welt“

 fand am Freitag, den 7.7. 17:00 in der Dornse im Altstadtrathaus (Altstadtmarkt) parallel zu der G20 W0che in Hamburg statt.  (eigentlich am 8.7., aber aus Überschneidungsgründen am 7.7.) Und er findet am Schluss der UN Verhandlungen über die Ächtung der Atomwaffen statt, worüber uns Roland Blach berichtete.

„Um 17:00 begann die Veranstaltung. Um 16:53  wurde der Ächtungsvertrag beschlossen!“  Weitere Notizen der Veranstaltung, wird noch verbessert.

Bisher fanden ja schon zwei Gedenktage an den Flaggentag der Mayors for Peace/Gedenktag an das Manifest  zu dieser gemeinsamen Gelegenheit in Braunschweig statt: 2015 und 2016.

 Notizen von den Vorbereitungs-Treffen

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Vorbeugung von Krankheiten und möglichst angenehmes Sterben

Mir fällt zu verschiedenen nahen Todesfällen ein, dass ich als Hausarzt inzwischen überzeugt bin, dass viel weniger Krebs und Herzinfarkte und andere „Krankheiten des Überflusses“ vorkommen würden, wenn die wissenschaftlichen Ergebnisse von T. Colin Campbell bekannt sein würden. Er ist ein führender amerikanischer Epidemiologe für Ernährung und schrieb das Buch: „China Study“ http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=3945 , worin er nachweist, dass viel tierische Eiweiße in der Ernährung , darunter auch Milch und Eier, die „Überflusskrankheiten“  z.B. Herzinfarkt, Krebs und andere Krankheiten stark fördern.

Das ist aus politischen Gründen, so wie Staaten funktionieren und so wie es zum Beispiel auch mit dem Rauchen die Aufklärung extrem verlangsamte, nicht bei den Hausärzten angekommen. Wenn man das Buch liest, sieht man das plötzlich anders… Ein hausärztlicher Kollege in Braunschweig hat das Buch vor Jahren schon gelesen und die ernährungsmäßigen Konsequenzen gezogen, ohne davon zu reden. Ich erfuhr es erst auf aktives Nachfragen. Ich versuche jetzt mit einer überwiegend pflanzlichen Ernährung auch für meine geistige Gesundheit (das soll auch durch die Ernährung gebessert werden) 10 – 20 Jahre älter zu werden. Mal sehen, ob es klappt.

Mein Großvater starb mit 73 vermutlich am plötzlichem Herztod, mein Vater mit 73 wie ich zuerst dachte, an einem stummen Herzinfarkt, aber wie ich inzwischen glaube (da mein Bruder auch mit 73 letztes Jahr an einem Aortenaneurysma operiert wurde), vermutlich auch an einem Aortenaneurysma und damit auch an einer arteriellen „Verschluss“krankheit. Meine Mutter starb mit 83 an einem unklaren metastasierenden Karzinom. Sie starb schmerzfrei, aber aus eigenem Willen praktisch am Verhungern. Ich fühlte mich immer als Hausarzt nach schlimmen Erlebnissen wärend meiner ersten ärztlichen Jahre zuständig für Angebote zu erträglichem Sterben. Daher habe ich Hinweise auf mögliche Maßnahmen, falls man Angst vor einem leidvollen Sterben hat:

http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=4078

Hier ist ein Interview mit einem Arzt, der viel mit Sterben zu tun hat.

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„Sicherheitskonferenz“ und Friedenskonferenz München 2017

Anbei ein paar meiner Eindrücke und Schlussfolgerungen von der Münchner „Sicherheitskonferenz“ und der begleitenden Friedenskonferenz, an der ich wieder teilnahm. Die „Sicherheitskonferenz“ ist nach Ansicht der Friedensbewegung eine „Unsicherheitskonferenz“.

Die Pressemappe

Fr. 17.2., 19:00 Uhr, Internationales Forum im Alten Rathaus,
mit Daniela Dahn (Publizistin und Autorin):
Kooperation oder Konfrontation mit Russland?;
Fabian Scheidler, Autor von „Das Ende der Megamaschine“, Mitbegründer Kontext TV;
Risse in der Megamaschine. Systemisches Chaos und Wege zu einer gerechteren Weltordnung
Elsa Rassbach (US-Bürgerin in Deutschland, Filmemacherin und Journalistin):
Gewaltfrei gegen Drohnenkrieg
Einführung und Moderation:      Clemens Ronnefeldt,
Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes
Musik: Die Neurosenheimer ; Grußwort der LH München: Christian Vorländer, Stadtrat

Drewermanns Rede auf der Demonstration: https://youtu.be/esSPb0FeITM

Einige unserer Schlussfolgerungen aus der Konferenz:

  1. Es ist dringend zu fordern, dass die Bundesregierung an der Konferenz zur Ächtung von Atomwaffen teilnimmt.
  2. Wir brauchen wieder eine gemeinsame Bewegung wie die Sozialforumsbewegung, diesmal laut Fabian Scheidler, einem der Rerferenten, die zusammengehörenden Aspekte von Friedensbewegung, sozialer Bewegung + Umwelt/Klimabewegung, um bei den laufenden Krisen die Kraft zu haben, die Reichtums/Armuts-Schere wieder in die Gegenrichtung zu bewegen und damit zu mehr Gerechtigkeit auf der Erde beizutragen.
  3. Die öffentliche Aufmerksamkeit für diese Themen könnten wir zum Beispiel mit einer jährlichen weltweiten Großdemo in allen Orten fördern.
  4. Clemens Ronnefeldt sagte: Deutsche Atomwaffen, nein!!! Abzug ja!!! Bewaffnete Drohnen, nein! Verdoppelung der Bundeswehrkosten: Nein!
    Von Gorbatschow kommt der Satz als Buchtitel: Kommt endlich zur Vernunft! Nie wieder Krieg!
Aus einer Email von den Organisatoren der  Friedenskonferenz:
15. Internationale Münchner
Friedenskonferenz
17. – 19. Februar 2017
Frieden und Gerechtigkeit gestalten – NEIN zum Krieg
Mitteilung an die Medien                                                                                           18.2.2017
Sehr geehrte Damen und Herren, wir bitten um Berichterstattung.
Zum 15. Mal findet die diesjährige Internationale Münchner Friedenskonferenz statt. Der Saal im Alten Rat bei der Hauptveranstaltung am 17.2.2017 war voll – das Publikum mit 350 Besuchenden war von den lebendigen und informativen Beiträgen begeistert. Die Neurosenheimer spielten auf und sorgten für den musikalischen Genuss.
Die Referent*innen des Abends vom 17.2. und am Vormittag des 18.2. plädierten für Sicherheit durch Verhandlungen, für Frieden und Abrüstung, jeweils von ihren Spezialgebieten aus:
·         Daniela Dahn appellierte für eine Entspannungspolitik und für Verhandlungen mit Russland.
·         Elsa Rassbach machte sich stark gegen die Kriegsführung mit Drohnen. Es brauche ein neues Thema in der Friedensbewegung, das sich gegen die Relais-Station in Ramstein stellt und einen entsprechenden Diskurs in der Gesellschaft.
·         Fabian Scheidler regte zum grundsätzlichen Umdenken an, das ökonomische und Finanzsystem könne so nicht fortgeführt werden.
Im Diskussionsforum von heute Vormittag kam die Frage auf, was die Friedensbewegung denn bewirken würde. Alle Referierenden sprechen sich für Milieu-übergreifende Bündnisse aus. Es ist ein Politikum: Die Nicht-Regierungsorganisationen müssten mit mehr Geld ausgestattet werden. Eine ehrenamtlich arbeitende Friedensbewegung kann nicht das leisten, was die gutbezahlten Vollzeitlobbyisten der Industrie aufzubieten haben. Ein langer Atem ist nötig, die Umsetzung der Themen aus der Friedensbewegung dauert oft lange, siehe die Geschichte der Arbeiterbewegung oder der Frauenrechtsbewegung (wie lange dauerte es, bis es zu einem arbeitsfreien Wochenende kam? Und es dauerte 150 Jahre bis zum Wahlrecht für Frauen!).
Elsa Rassbach gab zu Bedenken, dass wir von amerikanischer Warte eine erfolgreiche Friedenbewegung hätten, zum Beispiel die Proteste gegen Ramstein und Drohnen. Wir hätten in Deutschland die Infrastruktur, mit der wir vieles bewirken könnten. Die deutsche Friedensbewegung wäre beispielhaft.
Fazit: Das Wohl in der Welt hängt davon ab, wie stark Völker- und Menschenrechte sind. Ja zum Schutz der Menschenrechte durch Prävention. Nein zum Krieg!

 

 

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Impfungen

Impfungen sind ein wesentlicher Teil der Krankheitsvorbeugung. Besonders dramatisch bei der Pockenimpfung, die die hochgefährlichen Pocken, an der bis zu 10% der Erkrankten (und es erkrankten alle) starben, schon erfolgreich ausgerottet hat. Aber auch Masern sind nicht ungefährlich. Etwa jeder dreitausenste stirbt oder erleidet schwerste Schäden (Artikel in der Braunschweiger Zeitung) durch diese Erkrankung.

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Krankeitsvorsorge

Unter Krankeitsvorsorge ist viel zu verstehen. Als Hausarzt kümmere ich mich um die richtige Ernährung, am besten überwiegend mit kaum raffinierten Pflanzen, um Vorsorge vor Epidemien, besonders durch Impfungen, um Psychohygiene, was im Moment durch den entgleisten Kapitalismus gefährdet ist und um ausreichend Bewegung.

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die vielfältigen Möglichkeiten des Menschen

Man kann die Möglichkeiten des Menschen pessimistisch oder optimistisch sehen. Beides ist richtig. (Statistik als Therapie)

Pessimistisch kann man sagen, man stirbt sowieso und die Geschichte des Menschen ist die von Kriegen, Katastrophen und Krankheiten.

Optimistisch kann man sagen, der Mensch hat sich phantastisch entwickelt, er wird in den meisten Fällen sechzig und mehr Jahre alt, er hat hervorragende künstlerische Fähigkeiten und soziale Instinkte. Zusätzlich ist es so, dass wir zwar alle sterben, aber wir fallen dann in den vorgeburtlichen Zustand zurück, in der unsere Essenz schon existierte. (Laut Konrad Lorenz ist unser „Ich“ sowieso nur Einbildung, es ist die Leistung von Ich- konstruierenden Leistungen unseres Zentralnervensystems) Wir  verschmelzen wieder mit dem Universum, wechseln damit unsere Sichtweise und können auch , wie ich mir vorstelle, jederzeit als Lebewesen wiedergeboren werden. (Allerdings natürlich auch als Schweine oder Fische usw.)

Mein Sohn schickte mir auf meine eher pessimistische Einschätzung der Lage drei Links, die schlaglichtartig seine Gründe für Optimismus beleuchteten.

Hier sind mein Mausfeld und mein Russel/Einstein-Manifest, (die hatte ich als grundlegend ihm gegenüber erwähnt):
Das ist Elon Musk (11 Minuten)  https://www.youtube.com/watch?v=xKCuDxpccYM, den finde ich sehr überzeugend (ist ein Physiker). Und hier nochmal 2 wichtige Statistiken, die die positiven weltweiten Entwicklungen zeigen:  https://ourworldindata.org/a-history-of-global-living-conditions-in-5-charts/  ,  https://ourworldindata.org/war-and-peace/#war-and-peace-after-1945

Wir sollten versuchen, dafür zu sorgen, dass dieser Optimismus sich weiter verbreitet und die pessimistischen Möglichkeiten nicht Realität werden.

Welche Möglichkeiten gibt es noch?

Gewaltfreie Methoden  sind gewalttätigen offensichtlich überlegen. Dazu gibt es ein aktuelles Ted.com Video einer Afghanin auch mit Deutschen Untertiteln. Es ist aber nicht weniger komplex als die klassische veraltete Kriegsführung. Es gebe laut Gene Sharp 198 Methoden der gewaltfreien Taktiken.

Und eine Analyse von Prof. Bauer, in der er sagt, der Mensch sei überwiegend  ein soziales Wesen. Nur denkt er erst mal in seiner Kleingruppe, an die Menschheit zu denken muss er leider lernen…

Ich selbst habe vor, meine nächsten Jahre überwiegend zwei Themen zu widmen, erstens der Forderung des Manifests von Russell und Einstein: Nie wieder Krieg“. Der Gedenktag ist schon angelaufen.

Und der Forderung von Fabian Scheidler, Autor von „Das Ende der Megamaschine“, der sagt, angesichts des vielfältigen Chaos auf der Welt sei ein Zusammenschluss der Friedensbewegung, der sozialen Bewegungen und der Umweltbewegungen erforderlich. Ich werde versuchen, in Braunschweig diesen Zusammenschluss einmal pro Jahr zu schaffen und dies Konzept in der Welt zu verbreiten.

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Hans-Joachim Schellnhuber

Prof. Schellhuber ist einer der renommiertesten Klimaexperten. Sein wichtigstes Buch ist  Selbstverbrennung: Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff

3. November 2015 , das passend zur Pariser Konferenz herauskam. 
 
Ich möchte auf die erste knappe Seite seines Vorworts hinweisen, die man beim Anklicken des oberen Links lesen kann: Großartig!

Dramatisch wichtig ist auch der Hinweis auf die planetaren Umweltgrenzen, wofür wir auf allen Ebenen, besonders  bei der UN, Organe zur Beobachtung und Beeinflussung solcher Grenzen brauchen.

Der Vortrag von Hans-Joachim Schellnhuber über  (Natur-)Wissenschaft verlangt Revolte   – Warum welche Entwicklungen JETZT nach einem radikalen Umbau verlangen –

(und hier ein noch aktuellerer Vortrag, Vortrag 40 Minuten + Diskussion2 Stunden schellnhuber 2018 ) 

Dieser Vortrag über die großen Gefahren des Klimawandels war überzeugend:  den aktuellen Wohlstand generieren ginge mit fünf  Planeten, unter 2° Erwärmung der Erde zu bleiben,  das wird nicht gelingen bei “Business As Usual“, die Abschätzung der Folgen der ungebremsten Weiterentwicklung führt zu einer um 8° wärmeren Erde bis 2100, dies führt zu hochgradig disruptiven Ereignissen, das heißt mehreren beschriebenen Kippelementen auf seiner Abbildung, das heißt, schwersten Schädigungen, wie er es  in seinem Buch „Selbstverbrennung“ beschrieb. Das „Streitgespräch“ mit Katja Kipping war in Wirklichkeit eine Annäherung in der Einschätzung der Lage.

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Kongress der Rosa Luxemburg-Stiftung: „GenugFürAlle“

Ein Bericht vom Kongress der Rosa Luxemburg-Stiftung: http://sozial-oeko-logisch.blog.rosalux.de/, dort sind auch Ergebnisse, sobald sie vorliegen.

Meine Fotos: https://goo.gl/photos/PLX7EStEa1sShvts8

Mit Katja Kipping, Bernd Rixinger, Prof. Schellnhuber und vielen anderen.

Vorstellungen von Initiativen mit Videos, zum Beispiel “Ende Gelände”: https://www.leftvision.de/thema/oekologie/ (ein tolles Video über eine Riesenbaggerbesetzung)  und mt  zündenden Persönlichkeiten wie Jutta Sundermann. Ich traf dort einen Kollegen aus Braunschweig, den ich kannte, Christian Gaedt, und viele alte Bekannte aus der LAG-Umwelt wie Gilbert Siegler und Ralf Henrichs und und und Ökoplattformzeiten wie Prof. Götz Brandt und Manfred Wolf.

Der Vortrag von Hans-Joachim Schellnhuber über die großen Gefahren des Klimawandels war überzeugend:  den aktuellen Wohlstand generieren ginge mit fünf  Planeten, unter 2°,  das wird nicht gelingen bei “Business As Usual“, die Abschätzung der Folgen der unbebremsten Weiterentwicklung führt zu einer um 8° wärmeren Erde bis 2100, dies führt zu hochgradig disruptiven Ereignissen, das heißt mehreren beschriebenen Kippelementen auf seiner Abbildung, das heißt, schwersten Schädigungen, wie er es  in seinem Buch „Selbstverbrennung“ beschrieb. Das „Streitgespräch“ mit Katja Kipping war in Wirklichkeit eine Annäherung in der Einschätzung der Lage.

Bernd Ritzinger forderte eine sozialökologische Transformation, beklagte, dass im Moment alles Öffentliche wie Krankenhäuser und Stadtwerke zu Profitwirtschaft verkommen würde, es gehe um öffentliches Eigentum und demokratische Kontrolle, wir hätten z.B. die Chance des Konkurses nutzen sollen, Opel als öffentlicher Mobilitätskonzern zu gestalten. Herrschendes Profitinteresse verhindert Wohlstandsgewinn in den öffentlichen Gütern.

 

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Ken Jebsen

Ken Jebsen ist ein sehr lebendiger Journalist, der von einem iranischen Vater stammt. Er versucht die Welt, die er wie so viele als völlig aus den Fugen geraten ansieht, wieder gerade zu rücken. Er gerät deshalb mit vielen in Konflikt. Wikipedia sieht das auch problematisch, aber zumindest müssen sich die mit Kritik auseinandersetzen…

Ich erlebte ihn mehrfach, zuletzt während der internationalen Friedenskonferenz 2016 in Berlin,  wohin ich einen Abstecher mit anderen zu der „Fünf vor zwölf“-Aktion von Ken Jebsen vor dem Kanzleramt machte, in der er und andere uns (gut über 1000) Teilnehmer dazu aufrief, aktiv für Frieden und ein gutes Leben zu streiten und in unserem Umfeld anzufangen.

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