sonstige Friedensaktivitäten

1. Deutschland:

Im Mai 2014 geht es um alte antisemitische Gedenkkultur in Laatzen. Familie Gottschalk ist geprägt von der Ermordung vieler ihrer jüdischen Angehörigen der Großeltern- und Elterngeneration in den Gaskammern zu Auschwitz

Im März 2014 haben Frieder Schöbel und ich an einer Tagung in Berlin teilgenommen, die von der Evangelischen Akademie Villigst ausgerichtet war:

„Konfliktbearbeitung – Macht – Demokratie“ : Perspektiven für gesellschaftliches Handeln

http://konfliktbearbeitung.net/node/6727

Ich beschäftige mich auch mit ICAN .  http://icanw.org/   Dazu habe ich am 21.2.13 einen Vortrag  gehalten. (Ankündigungs-Flyer)

2. International:

Als IPPNW Mitglied nehme ich an nationalen und internationalen Treffen teil.

– So seit 8 Jahren alle 2 Jahre an den Internationalen Mitgliedertreffen, so 2012 in Hiroshima, 2010 in Basel mit den Reden von Lown und Vosseler, 2008 in Neu Delhi (und auf Englisch) , 2006 in Helsinki und 2004 in Peking. Früher in Washington, Paris, Stockholm.

– 2 x nahm ich an Reisen mit Gisela Penteker in das türkische Kurdistan teil. Diese macht diese Reisen seit etwa 20 Jahren jeweils in der Zeit um das Newrozfest, um friedlich auf diese Spannungslage einzuwirken.

– 2010 war ich in Kairo für den „Gazafreedommarch„, der von den Codepinkdamen http://codepink.org/ aus den USA organisiert wurde. Dort kamen über 1200 Menschen aus der ganzen Welt zusammen, um gegen das „Freiluftgefängnis“ Gaza zu protestieren. Da wir von der ägyptischen Regierung daran gehindert wurden, nach Gaza zu gelangen, machten wir mehrere Demonstrationen in Kairo.

– Jetzt, im April 2013, nahm ich an einer Fahrt mit Pastor Binder nach Israel/Palästina teil.

Näheres unter „Abschlußbericht über die 12. Solidaritätsreise der Reisegruppe um Pastor Binder nach Palästina und Israel“ und meinem Protokoll „Solidaritätsreise nach Palästina + Israel“ mit fast allen Gesprächen vor Ort und einem kleinen Bericht „Wir haben doch niemandem etwas getan!“ von Pastor Binder.
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Natur unseres Lebens

Zuerst etwas Esoterik

und noch eine Überlegung zum „Ich“.

Dann: Unsere „Ichs“ (= Verwandte, Freunde, Bekannte, alle Menschen, Tiere auch wie „Drolli“ =  unser Haushund) als eine Art „unscharfe Kometen“ fliegen möglichst in gemeinsamer Richtung. Auf „unser“ Glück und Wohlbefinden gerichtet. Glück ist die Belohnung für persönliche Erfolge, was immer das auch sei, und ist immer nur kurz. Aber bei „glücklicher Natur“, und die ist auch eine erlernte Frage der Einstellung, ist es häufiger. Das Wohlbefinden hat einen evolutionären Sinn und tritt dann ein, wenn das jeweilige Individuum sich gut und sicher fühlt. Das persönliche und allgemeine Wohlbefinden, auch tierisches Wohlbefinden…  ist jeweils biologisch definiert und jeder kann sich darunter etwas vorstellen. Wenn Wohlbefinden nicht mehr möglich ist, sollte der biologische Tod möglichst sofort eintreten… Wie man sich anorganisch fühlt, wird man dann sehen…“

„Wir“ sollten dafür sorgen, dass das Wohlbefinden der „normale“ = häufigste Zustand wird… Also würde ich für das Aussterben der Rachenbremsen und unsinniger Krankheiten wie den Pocken plädieren, und für ein Dominieren des menschlichen Lebens.  Daneben allerdings vielfältiges „paradiesisches“ tierisches und pflanzliches Leben. Das natürlich doch Töten und Sterben enthält, aber möglichst wenig Leiden.

Und es sollte reichlich philosophische Institute geben, die sich mit der Erkenntnis von Leben und Tod und dem Wesen des oder der Universen beschäftigen.  Und mit der Möglichkeit künstlichen Lebens, das möglicherweise genauso real und subjektiv gut sein könnte wie das biologische Leben.

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Sterne wie Staub

Nehmen wir an, ein sehr feines Sandkorn sei etwa 1/10 mm groß. Das heißt 0,0001 Meter. Das heißt, 10-4 m. In einem Kubikmeter = m3 sind daher 1012 Staubkörner. Das heißt in einem Kubikmeter sind etwa die dreifache Menge Staubkörner wie die Milchstraße Sterne (300 Milliarden) enthält. Und in dem Universum sind 100 x 109 (also die Zahl der Milchstraßen) x 0,3×1012 Sterne (also die Zahl der Sterne in der Milchstraße), also etwa 30 Kubikkilometer Staubkörner enthalten…

Das dürfte etwa dem gesamten Sandstrand der Erde entsprechen (aber sehr feiner Sand…). Nehmen wir an, wir hätten etwa 1 Millionen km = 109  Meter Sandstrand a 5 m3 pro Meter = 106x103 x5, also 5 km3 gegenüber 30km3 bei dem „Staub der Sterne des Weltalls“.

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Wie schaffen wir eine friedvolle Welt?

Wie schaffen wir eine friedvolle Welt?

Spätestens seit dem „Russel-Einstein-Manifesto“ sind die Ziele klar und die Methode auch.           (http://www.pugwash.org/about/manifesto.htm  Deutsche Übersetzung: http://www.pugwash.de/rem.pdf )

Es ist so, wie sie sagen:

Die Menschheit hat die Wahl zwischen Glück und Verderben. Die Wahl zwischen den kulturellen und wirtschaftlichen Möglichkeiten, die auf Grund der kulturellen Entwicklung bei allgemeiner Kooperation hervorragend sind und den Aspekten des Neides und der Konkurrenz, die uns hinabziehen und unser Überleben gefährden.

Ich werde ganz viel auslassen und nicht erwähnen und vieles auch nicht wissen, aber dieses weiß ich.

Es scheint eine so einfache Wahl zu sein, aber die Menschheit tut sich schwer. Immer wieder kommt der Gedanke auf, es reiche nicht für alle, andere müssten über die Kante fallen. Extrem viel Geld wird aufgewandt, um sich zu schützen und andere anzugreifen.

Dabei gibt es schon die Weltinnenpolitik von Carl Friedrich von Weizsäcker (zB1 http://www.amazon.de/Weltinnenpolitik-Jahrhundert-Carl-Friedrich-Weizs%C3%A4cker-verpflichtet/dp/3825808084/ref=sr_1_cc_1?s=aps&ie=UTF8&qid=1363373064&sr=1-1-catcorr , die gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg (http://www.amazon.de/Gewaltfreie-Kommunikation-Eine-Sprache-Lebens/dp/3873874547/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1363373386&sr=1-1 oder kürzer und auch sehr gut http://www.amazon.de/Gewaltfreie-Kommunikation-Andreas-Basu/dp/3448101478/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1363373658&sr=1-2 ), die Lehren von Johan Galtung zum Beispiel in der Transzend Schule http://www.transcend.org/galtung/ und neuerdings die Friedenslogik von Hanne Margret Birkenbach  , die uns den Weg weisen.

Die Sklavenbefreiung in Nordamerika, die Rassenauseinandersetzungen   mit der Wahl von Obama als Präsidenten, die Geschichte von Nelson Mandela in Südafrika, die gewaltlose Revolution in der Sowjetunion sind mächtige  Zeichen.

Im Moment stimmen mich die Erfolge des gewaltlosen Kampfes der Palästinenser um die Zukunft Israels optimistisch: Uri Avnery kämpft ja schon seit 1948  http://www.uri-avnery.de/texte-von-uri-avnery#main seinen Minderheiten-Kampf gegen das Unrecht an den Palästinensern, aber jetzt kommt die BDS (Boykott Desinvestition Sanctions) – Bewegung dazu. Miko Peled http://mikopeled.com/ schrieb letztes Jahr das Buch „The Generals Son“, der Film „Töte zuerst“ http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/bilder-und-zeiten/im-gespraech-regisseur-dror-moreh-keine-linken-pazifistischen-spinner-12090409.html  wurde im Januar in Israel veröffentlicht und hat schon Wirkung gezeigt. (Auf Youtube zu sehen)

Überall gärt es, aber die Auseinandersetzung muss gewaltfrei geführt werden. Denn Krieg ist anachronistisch, aber auf Grund der Atomwaffen ist er selbstmörderisch. Kurz und knapp 1955 im oben genannten Manifest ausgedrückt.

Dafür gibt es eine große Vielfalt von Bewegungen in der Zivilgesellschaft. Wir müssen ihnen Steuerungsmacht zugestehen. Das genaue „Wie“ weiß ich auch nicht, aber mit der intelligenten Steuerung von Gesprächen werden wir die Wege finden.

Einige Organisationen dafür sind die Pughwash Bewegung http://pugwash.org/  , Codepink www.codepink.org/ , IPPNW www.ippenw.org und www.ippnw.de , ICAN www.icanw.org . Der Weg besteht in Vielfalt und Diskussion.

Herzliche Grüße

Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel. 0531 35 05 13, Mobile: 0176 381 376 31
http://www.helmutkaess.de/Wordpress/http://BUND.net/, www.ippnw.de ,
www.friedensbuendnis-braunschweig.de, http://die-linke-bs.de/, http://www.friedenszentrum.info/

 

 

 

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Für Kinder

Liebe Kinder

Ich möchte die Welt beschreiben, so wie ich sie sehe.

Die Welt ist bunt und schön, aber auch sehr schwer verständlich. Die Erwachsenen streiten sich viel. Es gibt viele verschiedene Meinungen und es ist richtig, seine Meinung zu sagen. Aber die Meinungen sind erst mal gleichwertig und müssen durch Argumente begründet werden. Selbst nach vielen Argumenten muss man anderen nicht zustimmen, wenn man ihnen immer noch nicht glaubt.

Die Welt ist furchtbar groß. Schon die Erde ist sehr groß und hat einen Durchmesser vom 12000 Kilometern. Sechs Kilometer ist vom Vorort Querum, wo ich wohne, bis zur Stadtmitte in Braunschweig.

Die Erde kreist ja um die Sonne. Es gibt ganz viele Sonnen in unserer Milchstraße und ganz viele Milchstraßen im Weltall.

Aber wir wissen noch nicht, ob es Leben so wie auf unserer Erde gibt. Vermutlich ja, aber vermutlich auch gar nicht so oft. Denn bei uns haben wir genau den richtigen Abstand von der Sonne. Auf der Venus, dem Planeten näher an der Sonne, ist es viel zu heiß und auf dem Mars, dem nächst weiteren Planeten, ist es viel zu kalt. Auf beiden gibt es kein flüssiges Wasser und keine Tiere und Pflanzen. Die gibt es in unserem Sonnensystem nur bei uns. Bei uns aber ganz viele Sorten.

Und das ist schön so!

Aber bei uns müssen die Leute aufpassen, dass das so bleibt. Denn Klimaerwärmung und Umweltverschmutzung und Kriege sind blöde und gefährden alles.

Von daher ist auch Deine Mithilfe wichtig, damit die Welt während Deines Lebens gut funktioniert. Am besten schließt Du Dich mit anderen Kindern dafür zusammen. Ab und zu könnt Ihr Euch auch von Größeren beraten lassen…

Wenn Ihr Ideen habt, wie ich die Kinderseite verbessern könnte, wäre ich sehr froh!

Helmut

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Vortrag 21.2.2013 ICAN

Guten Abend,

Erst eine Gliederung meines Vortrags:   Anfangs werde ich ein paar Bilder aus Japan und damit einen Überblick über das Thema zeigen, danach über Vorkongress, Kongress und dem Fukushimaausflug danach und dann von der ICAN Tagung sprechen und den damit zusammenhängenden Gedanken, dann werde ich einen Vorschlag für Braunschweig machen.

„Die schrecklichen Zwillinge“

Was will die ICAN-Bewegung?

Vor dem 20. IPPNW (Ärzte für die Verhinderung eines Atomkriegs, Ärzte in sozialer Verantwortung)-Weltkongress im August 2012 in Hiroshima fand diesmal eine ICAN-Tagung statt, sodass ich diese Bewegung erstmalig bewusst kennenlernte.

ICAN ist die Abkürzung für: „International Campaign to Abolish Nuclear Weapons“ und hat sich zum Ziel gesetzt, sich für die Abschaffung aller Atomwaffen und der Atomenergie einzusetzen. Passenderweise entspricht in etwa die Abkürzung dem Motto „Yes, we can, (I can, you can, we can)“ von Obama.

Die Organisation gründete sich 2005 mit erheblicher Unterstützung der IPPNW und ist jetzt eine eigenständige Organisation, aber noch mit enger Zusammenarbeit.

Jetzt also einige Bildern meiner Reise nach Hiroshima,  Picasa bzw. Internet: https://picasaweb.google.com/115109311005248499349/ICANVortragBS?authkey=Gv1sRgCIvpm5WQha_IYw.

Ich bin schon 2 Wochen eher dorthin gefahren, weil ich einerseits mich einstimmen wollte,

andererseits mit Hilfe des von mir für Japaner vorbereiteten Konzepts für 100% erneuerbare Energien des ZGB (Zentralverband Großraum Braunschweig) in Form eines Links http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=543 darauf hinweisen wollte, wie  in Braunschweig mit diesem Thema umgegangen wird und dass eine Versorgung mit 100% erneuerbaren Energien keine Utopie ist.

Im traditionsbewussten und im Vergleich mit Europa ziemlich obrigkeitsgläubigen Japan sind die Menschen verunsichert. Es deckt ja seinen Energiebedarf zu einem großen Teil aus Atomenergie, obwohl auch dort auf Grund von Überkapazitäten die Atomenergie nicht wirklich gebraucht wird,

hat aber im März 2011 den Gau in Fukushima erlebt. Die Regierung geht mit den Vorkommnissen sehr ähnlich um wie 1986 mit Tschernobyl umgegangen wurde, nämlich mit Verdrängen und Verschleiern der Probleme.

Mit dem Thema erneuerbare Energien hat sich die Regierung bisher wenig auseinander gesetzt, weil sie voll auf Atomenergie setzte.

Ich bin in dieser Vorkongresszeit auf Japaner gestoßen, die sich für eine Änderung in Japan einsetzen, mein mitgebrachtes Konzept für 100% erneuerbare Energien sehr interessant fanden und mich u.a. zu einer Anti-AKW-Demo mitgenommen haben.

Hiroshima, wo 1945 die erste Atombombe explodiert ist, ist meiner Meinung nach ein sehr geeigneter Ort für Aktionen gegen Atomwaffen und  Atomenergie und für die Einführung von erneuerbaren Energien .

Nach dem Atombombenabwurf beschloss die Führung der Stadt, den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Schaffung einer friedlichen Welt zu legen, damit dieses Grauen nie wieder geschehen möge.

U.a. gründeten sich dort die „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden), zu denen auch der Braunschweiger und der Wolfsburger Bürgermeister gehören.

Auf dem Kongress berichteten mehrere Hibakusha (Atombombenüberlebende)  über ihre furchtbaren Erlebnisse und die an der Stelle der Explosion errichteten Mahnmale und Museen zeigen sehr eindrucksvoll die unvorstellbar grausamen Folgen. Wenn wir uns klar machen, wie es auf dem Kongress immer wieder betont wurde, dass die Menschheit immer noch nicht in der Lage ist und es auch nie sein wird, auf eine Atombombenexplosion so zu reagieren, dass wenig Schaden entsteht, bekommen diese Erzählungen und Bilder die Bedeutung, aufzurütteln, aufzuklären und zu mahnen.

Nun ein paar wichtige Schlüsselsätze vom IPPNW-Kongress (Lars Pohlmeier):

–         Wenn Japan die Atomenergie nicht beherrscht, kann das niemand.

–         Es gibt keine absolut sicheren Atomkraftwerke. Die russischen Atomkraftwerke sind genauso sicher wie die deutschen.

–         Bei Atomenergie und Atomwaffen überkreuzen sich viele Dinge, weswegen Atomenergie immer eine Option für Atomwaffen ist.

–         Die Unterscheidung zwischen Atomenergie und Atomwaffen ist eine Falle. Mit der Atomenergie verbreiten sich auch die Atomwaffen weltweit. Darin liegt eine Tragik des Nichtverbreitungsvertrages.

–         Die Gefahr, die von Atomwaffen ausgeht, übersteigt alle anderen Gefahren, aber Atomkraftwerksunfälle sind ebenfalls sehr gefährlich.

–         Die beim Uranabbau freiwerdende Radioaktivität schädigt die Gesundheit der damit in Kontakt kommenden Menschen.

–         Die schrecklichen Zwillinge „Atomenergie und Atomwaffen“ sind unmoralisch und müssen gehen.

Nach einem Besuch in Fukushima sagte bei einer Pressekonferenz Prof. Tilmann Ruff, Co-Präsident der IPPNW:

Unsere oberste Pflicht gegenüber den Vielen, die bei der Katastrophe von Fukushima verletzt wurden, ist es, Atomwaffen unwiderruflich zu eliminieren und stufenweise aus der Atomenergie auszusteigen.

Die grundlegenden Prozesse in Atomreaktoren sind dieselben wie bei Atomwaffen. 1998 bezog die IPPNW zum ersten Mal aus medizinischer Sicht klar Position für einen Ausstieg aus der Atomenergie.

Atomenergie ist auf allen Ebenen inakzeptabel, gefährlich für die Gesundheit, birgt das Risiko katastrophaler Strahlenfreisetzung und ist untrennbar verbunden mit der Herstellung von angereichertem Uran und Plutonium, die für Atomwaffen verwendet werden können, der größten und akutesten Bedrohung für die globale Gesundheit.

Bedauerliche Fehlinformationen sind verbreitet worden, auch von erfahrenen Experten und in Materialien für den Schulunterricht, die die Risiken ionisierender Strahlung herunterspielen.

Es existiert keine effektive Behandlung für die katastrophalen Folgen einer Atomexplosion oder eines Reaktordesasters. Wenn die Notwendigkeit zu verhüten, was man nicht kontrollieren kann, so groß ist, ist es offensichtlich, dass weder Atomwaffen noch Atomenergie Platz in einer sicheren, nachhaltigen Welt haben können.

Auf der ICAN-Tagung  wurde zunächst auf die Gefahren der Atomenergie, der sog. „nukleare Kette“, hingewiesen:

  1. Ihr Zusammenhang mit Atomwaffen.
  2. Entstehung von GAU en wie in Tschernobyl und Fukushima.
  3. Der „Killer“ Uranbergbau, der ursprünglich auch in der DDR als besiegtem Land und jetzt aber überwiegend von indigenen, als „minderwertig“ betrachteten Menschen, z.B. in Niger, durchgeführt wird.
  4. Der strahlende Atommüll, für den es noch kein einziges Endlager gibt.
  5. Sogar der Normalbetrieb von Atomkraftwerken tötet Kinder, wie die Kikk-Studie belegt, deren Ergebnisse angeblich nicht erklärt werden können. Die Leukämierate von Kleinkindern ist im Umkreis von 5km um Atomkraftwerke um über 100% erhöht, die allgemeine Tumorrate ebenfalls in Abhängigkeit von der Entfernung zum Akw.

Auf einer Weltkarte wurde gezeigt, dass keine Region ohne Strahlenopfer ist.

Der Schlachtruf der ICAN-Leute ist deswegen: „Hibakusha weltweit“.

Tschernobyl und Fukushima haben die Menschheit aufgerüttelt. Für die Folgen, die beide Unglücke hatten und haben werden, erstaunt es einen, wie schnell die offizielle Verdrängung und Verschleierung durch die Politik vor allem in den betroffenen Regionen funktioniert.

Verschiedene Waffensysteme sind weltweit geächtet worden: die biologischen, die chemischen, die Landminen und Streubomben. Die schlimmsten und für das Überleben der Menschheit gefährlichsten noch nicht: die Atomwaffen.

Nach dem NPT, dem „Non Proliferation Treaty“, dem Nichtverbreitungs-Vertrag, schien das Problem gelöst: Die Atomwaffenstaaten verpflichteten sich, die Atomwaffen abzurüsten. Allein, sie taten es nicht. Auch die IPPNW mahnte und drängte, ohne Reaktion. Wegen der daraus resultierenden Frustration gründete sich die ICAN-Bewegung.

Die ICAN-Bewegung braucht Unterstützung. Nach ihrer Sichtweise braucht es einen letzten Sprint, um eine atomwaffenfreie Zukunft zu schaffen. ICAN hält es für sinnvoll, dass die Initiative dafür von den Nichtatommächten ausgehen solle. Trunkenbolde würden ihren Alkoholismus auch nicht selbst behandeln.

In 2011 seien 100 Milliarden Dollar für Atomwaffen ausgegeben worden.

ICAN empfiehlt, dass jeder seinen eigenen Staat ansehen solle. Wenn dieser keine Atomwaffen habe, solle er zu diplomatischen Aktivitäten angeregt werden. Wenn er Atomwaffen habe, solle dagegen protestiert werden.

Auf der Facebookseite von ICAN International Campaign to Abolish Nuclear Weapons (ICAN) wird über Aktionen berichtet, die ICAN durchgeführt hat, z.B.

–         Herstellung von Papierkranichen durch japanische Schüler, wovon je 1000 an die Regierungschefs der Welt versendet wurden mit der Bitte, sich für eine atomwaffenfreie Zukunft einzusetzen

–         Herausgabe der Broschüre „Catastrophic Humanitarian Harm“, in der die grauenvolle Wirkung von Atomwaffen gezeigt wird und auf die Schäden der „nuklearen Kette“ (Radioaktivitätsfreisetzung beim Uranabbau, bei der Anreicherung, Testung und ungeklärter Endlagerung, usw)

–         Vorstellung einer Atombombenentfremdung, wo die Leute gefragt werden, was ihnen einfällt, um diese zu „entschärfen“

ICAN vertritt die Meinung, dass es sinnvoll ist, Wege zu erarbeiten, mit den Problemen aktiv und kreativ umzugehen anstatt den Menschen Angst zu machen.

Andere Initiativen gegen Atomwaffen sind:

Das internationale Rote Kreuz hat einen Beschluss gegen Atomwaffen gefasst, in dem empfohlen wird, die Verantwortlichen darauf anzusprechen und zur gemeinsamen Arbeit anzuregen.

In Schweden hat eine Initiative die Banken angesprochen „Don`t bank the Bomb“  mit dem Ziel, die Banken dazu zu bringen, nicht mit Atomwaffenherstellern zusammenzuarbeiten.

Die „Mayors of Peace“ sind ein weiteres Beispiel für Aktivitäten gegen Atomwaffen. ICAN gab eine Rate von neu hinzugewonnenen Bürgermeistern von 1 pro Tag an. Die Mayors haben auf der Nichtverbreitungskonferenz Rederecht.

Eine Nuklearwaffenkonvention könnte die Lösung für das Atomwaffenproblem sein.

Anfang März wird eine UNO-Konferenz in Oslo stattfinden, wo es um den Humanitären Schaden von Atomwaffen gehen wird. Als Vorbereitung findet ab 1.3., also in etwa einer Woche das nächste ICAN-Treffen in Oslo statt, wo ich  hinfahren werde.

Nun ein paar eigene Ergänzungen und Betrachtungen zum ICAN Kongress:

Nach der Atombombenexplosion 1945 in Hiroshima sagte Albert Einstein: „Die entfesselte Gewalt des Atoms hat alles verändert, nur nicht die menschliche Denkweise und daher steuern wir auf eine nie dagewesene Katastrophe zu.“

Während des kalten Krieges kam es zu einem aberwitzigen Rüstungswettlauf, der erst nach dessen Ende zum Stillstand kam. Aber es existieren immer noch über 19.000 Atombomben, die eine mehrfache Vernichtung der gesamten Menschheit, auch „Overkill“ genannt, ermöglichen würden.

1999 sagte der ehemalige hohe US-General Lee Butler, dass die Welt während des kalten Krieges dem atomaren Holocaust nur durch eine Mischung von Sachverstand, Glück und göttlicher Fügung entgangen sei, wobei er befürchtete, dass die letztere den größten Anteil daran gehabt hätte.

Die meisten Menschen wissen wenig über Atomwaffen, sie wollen auch gar nicht so viel darüber wissen, weil das Ängste erzeugt. Und weil sie denken, sie hätten keinen Einfluss darauf, verdrängen sie dieses Thema. Dabei kommt es meiner Meinung nach darauf an, beharrlich und mit immer mehr „man und female power“ auf die Regierungen einzuwirken, um die Atomwaffen und Atomenergie abzuschaffen.

Die Lage ist weiterhin gefährlich. Ähnlich wie GAU e passieren, zwar selten, aber eben doch, kann es zu einem Einsatz von Atomwaffen kommen. Der einzige Schutz davor ist die Abschaffung mit guter Kontrolle.

ICAN verweist, wie oben gesagt, auf die Konventionen zu biologischen, chemischen Waffen, Landminen und Streubomben, und fordert eine entsprechende Konvention für Atomwaffen. Das muss rechtzeitig geschehen, bevor eine Sicherung durchbrennt.

Für mich ist die Abschaffung der Atomwaffen eines der wichtigsten Themen, wenn nicht sogar das wichtigste. Deswegen schlage ich vor, dass wir in Braunschweig mit einer

ständigen Arbeitsgruppe des Friedensbündnisses mit freier Beteiligung daran mitwirken sollten, die Gefahren und Lösungsmöglichkeiten bewusst zu machen.

Ich schlage als Termin für ein erstes Treffen Donnerstag, den 14.3., einen Tag nach dem Friedensbündnistreff am 13.3., um 19:00 Uhr im G3 im zweiten Stock der Brunsviga vor

Mögliche Handlungsansätze könnten sein:

–         Kontakt zum lokalen Roten Kreuz aufnehmen, das einen internationalen Beschluss gegen Atomwaffen abgefasst hat

–         Kontakt zu Reservistenvereinigungen und fragen, ob sie uns unterstützen

–         Kontakt zum OB von BS, weil er ein Mayor for Peace ist, und zur

–         deutschen Mayors for Peace-Bewegung mit der Frage, ob auch dort eine Arbeitsgruppe dazu beim nächsten Treffen tagen sollte.

–         Kontakt zur IPPNW, und zu der http://www.atomwaffenfrei.de/-Bewegung,

–         zur ICAN-Zentrale mit der Anfrage, wie wir sie unterstützen können

–         Für Unterstützung von ICAN in Deutschland und der ganzen Welt werben

–         Informieren über die Non Proliferation Treaty = NPT-Konferenzen mit einer Bewertung

Wer von Euch würde bei einer solchen Arbeitsgruppe mitmachen?

Und wen könnten wir noch dazu gewinnen?

Diskussion des Vortrags,

Diskussion des Vorschlags:

Schluss:

–         Bei Vortrag Hiroshimaufer erwähnen,

–         die Bürgermeisterin Annegret Ibe begrüßen,

–         auf  Mayors for Peace hinweisen,

–          Material mitnehmen

–          Nun möchte ich nochmals auf das nächste Bündnistreffen am Mittwoch, 13. März, 20:00 Uhr im Wendentorwall 20 hinweisen.

–          Außerdem auf unsere nächsten Sendungen: jeweils am 3. Mittwoch im Monat auf Radio Okerwelle 104,6. Sie wird immer am 3. Donnerstag im Monat um 10:00 Uhr dort wiederholt.

–          Unsere Sendung über Atomwaffen kann nachgehört werden auf dem Blog von Hans Kottke(an die Tafel schreiben): www.hanskottke.de/wordpress/

–          Dazu liegen Materialien neben der Tür.

Dr. med. Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel: 0049 531 350513 Mobile: 0176 381 376 31, http://www.helmutkaess.de/Wordpress/

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Frieden/Umwelt/soziales Aktionen in Braunschweig

In Braunschweig gibt es einen informellen Dachverband, das Friedensbündnis, (FB), das ein freier Zusammenschluss von Menschen ist, die sich mit Frieden in der Welt beschäftigen, mit denen ich mich monatlich treffe. Dazu gehören zur Zeit das Friedenszentrum, die IPPNW BS, Pax Christi. Andere sind  gern gesehen. Bei Interesse bei mir per Email oder telephonisch melden:Tel: 0176 577 47881.    Die Aktivitäten in Braunschweig in chronologischer Reihenfolge, so dass die letzten Ereignisse oben stehen:


Freitag, den 29.5.2020: Heute war die Fahraddemo der FFF. Etwa 100-200 Personen nahmen teil. Organisation machte „Edu“ von der Baumschutzinitiative. Schlossplatz, Reden, Emelie redete und sang, danach lange Fahrt durch die Innentstadt, danach zum VW WErk, Hamburgerstr. dort redete ein Herr Matthi, ein Gewerkschaftler, in unserem Sinne und Ina Lüsse, P4F.

18.11.18: Bericht vom Samstag gestern, einer Kundgebung gegen die Aufrüstung, eine Planung für Morgen und eine Aufforderung an Parlamentarier, nächsten Mittwoch gegen die geplante Aufrüstung der Bundeswehr zu stimmen.

24.10.: Willy wimmer:  Schmeißen wir unsere Nachbarn aus Europa raus?

Der zweite Kalte Krieg,  Akademie im Klosterforum, Mittwoch, den 24. Oktober 2018 19:00 Uhr Uhr. Vorher ein Interview mit Uwe Meier,  Hier ein Bericht über die Veranstaltung

20.9.: Notizen zu dem Bericht über das  Pazifistentreffen   1920 in Braunschweig

Am 7.9. waren Vorträge mit Gewerkschaftshaus als Auftakt der Aktionen zur 100 Jahr Feier der Novemberrevolutionen

am 6.9. war ein Vortrag im Gewerkschaftshaus zum drohenden Polizeigesetzentwurf 

am 1.9.2018 war der Antikriegstag in Braunschweig

am 6. Juli 18:00 findet in der Dornse die Feier des  diesjährigen Flaggentags statt. Hier ein Einladungsbrief 

So, den 3.6.: Präsenz bei Schikane und Hauszerstörung, Ref.: Dr. Reinhard Voß (Generalsekretär (2001-2008) von pax christi Deutschland)

Donnerstag, 17. Mai 2018 – 19.00 UhrVortrag von Jörg Kronauer: Können die  VR China und die USA der »Falle des hukydides« entkommen? Und Notizen von Michael Köllisch

am 3.5.18:  Mit Luther, Marx und Papst den Kapitalismus überwinden

spontane Kundgebungen Samstag Mittags auf dem Kohlmarkt, mit einem Höhepunkt am 14.4., dem Tag des Angriffs von USA, England und Frankreich auf Syrien. Dazu einige Worte von mir.

„Programm“ , Samstag mit Dieter Dehm und Thorsten Stelzner

am 20.-22.4. ist BSV Tagung in der  Jugendherberge BS.

am 31.3.18 ist dieses Jahr der Ostermarsch, und hier der Link auf das Friedenszentrum,  hier der Flyer. Hier sind Vorträge während des Marsches: bei Pfarrer Böger Lesung eines Gedichts von Brigitte Constein-Gülde 

22.2.18:  Frieden und Finanzen haben viel miteinander gemein: Eine Vorlesung im Rahmen einer Kultur des Friedens  über    Die schwarze Null und der Ruin der Eurozone  ein Vortrag von Ulrike Herrmann,          https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrike_Herrmann

Vortrag von Andreas Zumach: Israel-Palästina Konflikt: 2(k)eine Staaten Lösung

Offener Brief an Braunschweig und die Welt... über eine jährliche Erinnerung und jährliche Kundgebung

English:  August 17: Offener Brief an die Teilnehmer der Weltkonferenz der IPPNW in York (Englisch) über eine jährliche Erinnerung und jährliche Kundgebung

and more about it

Donnerstag, 17. August 2017  •  19 Uhr, Volkshochschule Haus Alte Waage 15Vortrag von Reiner Braun: Der heimliche Tod – Drohnen aus Deutschland

Donnerstag, 17. August 2017  •  19 Uhr, Volkshochschule Haus Alte Waage 15

am 8.7.17 Flaggentag/Gedenktag für das Manifest von Russell und Einstein, bisher traf sich eine Vorbereitungsgruppe. K0ntakt über mich…

am Donnerstag, 18. Mai 2017 – 19.00 Uhr
Karin Leukefeld berichtet seit 12 Jahren aus der arabischen Welt,
u.a. aus der Türkei und dem Iran. VHS Braunschweig in der Alten Waage, Alte Waage 15
– Eintritt frei –

am 15.4., Ostersamstag, ist der Ostermarsch.

11.00-14.00 Von und nach dem Kohlmarkt. Hier ist der Flyer: Ostermarschflyer

am Montag, den  29. März 17,

Brunviga 19:00 „Warum gibt es Krieg?“  

 2.12.16:  Informationsentwurf für den Friedensratschlag morgen in Kassel,

Briefwechsel mit dem MdB Carsten Müller zu „Aleppo“, November 2016: http://helmutkaess.de/Wordpress/?p=3776

Briefwechsel mit dem MdB Carsten Müller zu “Aleppo”, November 2016

am Wochenende vom 30.9.-2.10.16 : Anbei ein Bericht des ermutigenden Wochendendes mit der internationalen Friedenskonferenz in Berlin .

am 21

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Ich stelle mich vor

Zuerst eine zusammenfassende Kurzvorstellung.

Wie in dem Buch „Sapiens“ von Harari (Sapiens: A Brief History of Humankind) dargelegt wird, ist der Mensch auf der winzigen Erde im gigantischen Universum ein Produkt einer Milliarden Jahre währenden Evolution, mit allen Tieren und Pflanzen verwandt, wobei es Menschen seit Millionen von Jahren gibt, in Braunschweig wissen wir schon von der Existenz von Menschen hier vor 300.000 Jahren durch die „Schöninger Speere“.

Ich lege als pensionierter Hausarzt und Vater von zwei Söhnen meine Sicht der Welt dar. Dabei geht es mir besonders um die phantastischen Möglichkeiten des Menschen, aber auch um die hohe Selbstgefährdung der Menschheit durch Kriege und Umweltkatastrophen. Außerdem geht es mir natürlich um ein langes, möglichst glückliches Leben für möglichst viele, um die  Vorbeugung von Krankheiten und ein möglichst angenehmes Sterben.

Die Institution Krieg muss dringend durch eine Kultur des Friedens abgeschafft werden. In meinen „sechs Sätzen“ unter meiner Willkommensseite bringe ich verschiedene Ansätze, in denen ich Wege zur Überwindung dieser Probleme sehe.

Wer bin ich?

Mein Lebenslauf und einige meiner Aktivitäten

eine Lobrede zum 70. (da sagt man so was…)

Meine gesundheitlichen Probleme auch aus  der Sicht eines Hausarztes.

einige Fotos von mir

Meine Versuche, mich selbst anzuspornen

die negative Version

die positive Version

Schlaflosigkeit und Gedanken über „Glücklichsein“

 

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Begleitbrief Japan / Deutsch/日本の皆様へ伝えたいこと/English/

Historisches aus Braunschweig: Regionales Energie- und Klimaschutzkonzept (REnKCO2)    a  https://www.regionalverband-braunschweig.de/energie-und-klima/renkco2/renkco2-phase-1/

Mein Begleitschreiben zur Broschüre und der PDF der

Kurzfassung und Abschlussbericht des Regionalen Energie- und Klimaschutzkonzeptes für den Großraum Braunschweig (REnKCO2)

Hier ist ein Screenshot

Die Kurzfassung des Konzeptes vom Juni 2012 zeigt, dass 100%  erneuerbare Energieversorgung in der Region um Braunschweig möglich ist, wobei die Energieversorgung der hier ansässigen Großindustrie (u.a. VW und Stahlwerke Salzgitter) in diese Rechnung nicht mit einbezogen wurde. Dies spielt jedoch, wie unten dargestellt, eine untergeordnete Rolle, da die Berechnung genügend Spielraum dafür lässt.

Die Region Braunschweig liegt im Norden von Deutschland im Bundesland Niedersachsen. Es existiert inzwischen ein eine gute energetische Nutzung der Biomasse besonders in unserer Region, die jetzt flächenmäßig an die Grenzen des Möglichen stößt. Windenergie und Photovoltaik sind bei weitem die ergiebigsten Energieformen. Die Region Braunschweig nimmt mit einer Fläche von 5.078 Quadratkilometern etwa 1,4% der Fläche von 357.121,41 [2] km²  der Bundesrepublik Deutschland ein mit einer Bevölkerung von über einer Millionen Menschen, das sind etwa 1,2 % der 81,859Mio Menschen von Deutschland. Das heißt, die Region stellt ein gutes Prozent „von Deutschland“ dar. Wenn wir hier zur Selbstversorgung fähig sind, gilt das ziemlich sicher für ganz Deutschland.

Bei der Ermittlung der für 100% notwendigen erneuerbare Energieversorgung werden zwei Szenarien dargestellt. Im ersten Szenario wird davon ausgegangen, dass der Energieverbrauch durch Energiesparmaßnahmen bis 2050 auf 40% des Energieverbrauchs von 2010 sinken wird, während der Rückgang im zweiten Szenario deutlich vorsichtiger auf nur 60% angesetzt wird. Es werden auf dieser Grundlage die jeweils für eine 100% Versorgung nötigen Erneuerbaren Energien berechnet. In beiden Szenarien reichen die in der Region Braunschweig insgesamt zur Verfügung stehenden Flächen und Möglichkeiten für die komplette Versorgung mit erneuerbaren Energien aus.

In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass bei dem ein Potenzial zwischen 5.500 GWh/a (Basispotenzial) bis 85.000 GWh/a (Maximalpotenzial)(GWh/a = Gigawattstunden pro Jahr) durch Photovoltaik und 6.000 bis über 52.000 GWh/a durch Windenergie, also insgesamt bis zu 137.000 GWh/a  (und natürlich noch Wasserkraft, Bioenergie ua) produziert werden könnten. Der Gesamtenergiebedarf  für die Region Braunschweig betrug 2010 31.200 GWh/a und könnte je nach Szenario bis 2050 auf 13.000 bis 22.000 GWh/a gesenkt werden .  Das bedeutet, dass das Potential auf jeden Fall für die 100% Versorgung der Region mit Erneuerbaren Energien ausreicht, wobei die Beanspruchung der Landschaft umso geringer ausfällt, je größer die Einsparerfolge sind. Wenn, wie in dem Konzept dargestellt, in der Region Braunschweig die komplette Versorgung mit Erneuerbaren Energien (EE) möglich ist, dann ist dies meines Erachtens zweifellos auch in Japan möglich.

Die 21- seitige PDF im Internet: http://www.zgb.de/barrierefrei/misc/downloads/REnKCO2_Abschlussbericht_Kurzfassung.pdf

Klicke, um auf ee_in_deutschland_graf_tab.pdf zuzugreifen

Dieses Begleitschreiben und das Fazit der Kurzfassung steht auch auf Englisch und Japanisch zur Verfügung.

Bitte übersetzen Sie sich bei Interesse das übrige Konzept der PDF im genannten Link mit Google oder ähnlichen Übersetzungshilfen selbst.

Herzliche Grüße  Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, Tel. 0531 35 05 13,                                                                                                                  Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch in Deutschland im Jahr 2011 12,4%    http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_in_deutschland_graf_tab.pdf

Kapitel 7 des Energiekonzeptes:  Fazit und Ausblick

http://www.zgb.de/barrierefrei/content/regionalplanung/pdf/RenKCO2/20121029_RENKCO__Ergebnis_Ansicht.pdf

Wesentliches Anliegen des Zweckverbands Großraum Braunschweigs war und ist es, möglichst viele fachkundige Akteure, aber auch die interessierte Bevölkerung in die Erarbeitung des Regionalen Energie- und Klimaschutzkonzeptes einzubinden.

Sie hatten Gelegenheit, ihre Interessen, Anliegen und Ideen in den Prozess einzubringen und so einen Beitrag zu einem umfassenden Konzept zu leisten.

Gleichzeitig dienten die Veranstaltungen dazu, über die Energiewende im Großraum Braunschweig zu berichten. Fachleute unter anderem aus vielen Kommunen wie auch Bürgerinnen und Bürger haben ein erfreulich großes Interesse gezeigt.

Analysen und Szenarien haben gezeigt, dass der Großraum Braunschweig seinen künftigen Energiebedarf bilanziell vollständig durch Erneuerbare Energien decken kann. Der Großraum Braunschweig hat das Potenzial, sich zu einer 100 %- Erneuerbaren-Energie-Region zu entwickeln. Dafür sind jedoch enorme Anstrengungen notwendig, die hohe Anforderungen an viele Akteure sowie die Bevölkerung stellen.

Gemeinsam mit allen Beteiligten wurden ein Leitbild und Ziele entwickelt sowie auf verschiedensten Ebenen Maßnahmen zusammengestellt, die den Rahmen für die künftige Entwicklung in den relevanten Bereichen vorgeben. Nun ist es an den Akteuren der einzelnen Zielgruppen, den nächsten Schritt – oder besser: die nächsten Schritte – zu tun, hin zu einer erfolgreichen Energiewende im Großraum Braunschweig.

Der Zweckverband Großraum Braunschweig hat mit dem Regionalen Energie- und Klimaschutzkonzept erste Weichen gestellt. Mit Vorlage des Endberichtes liegen nunmehr die Datengrundlagen für ein zielgerichtetes Vorgehen für die nächste Phase des Konzeptes vor, wo es um die Festlegung konkreter Arbeitsschwerpunkte geht. Zurzeit werden die Vorranggebiete für Windenergienutzung für das Regionale Raumordnungsprogramm mit dem Ziel der Verdopplung der Fläche für die Windenergienutzung bei gleichzeitiger Verdreifachung der installierten Leistung überarbeitet.

Mit der Einrichtung eines regionsweiten Solarpotenzialkatasters wird ein weiteres wichtiges Werkzeug für den Umbau der Energieversorgung realisiert.

Auch andere Akteure haben die Zeichen der Zeit erkannt und sind aktiv geworden. So erarbeiten zahlreiche Kommunen Klimaschutzkonzepte oder stellen Energiemanager ein. Auch viele Unternehmen und insbesondere Energieversorger sind intensiv mit dem Thema befasst.

Das Regionale Energie- und Klimaschutzkonzept für den Großraum Braunschweig ist ein Baustein für ein gemeinsames koordiniertes Vorgehen bei der Umsetzung der Energiewende. Es ist ein wichtiger erster Schritt, weitere werden folgen müssen.

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日本の皆様へ伝えたいこと

この地域では可能なら、日本でも同じことが可能だと思います。是非日本のエネルギー問題の解決に向けて、ドイツのデーターを参考にしていただいて、日本のエネルギー・シフトに使っていただきたいと思っております。

詳細のpdfへのリンク(ドイツ語。是非翻訳ソフト等でご覧になって下さい):

http://www.zgb.de/barrierefrei/content/regionalplanung/pdf/RenKCO2/20121029_RENKCO__Ergebnis_Ansicht.pdf

よろしくお願いします              H.ケス(Helmut Käss) より

「ブラウンシュバイク広域連合(以下、「ZGB」)」が2012年の6月にブラウンシュバイク地域の「エネルギーと気候保護コンセプト」を発表した(まとめの英語版と日本語版がある)。その中で、必要とされるエネルギーの100%を、再生可能なエネルギーで作ることが可能だということが明らかになっている。尚、フォルクスワーゲン自動車社やザルツギッタ製鉄所などの大幅な産業は含まれていないため、計算にその余地が残されている。

ブラウンシュバイクは、北ドイツのニーダーザクセン州で2番目の大きな都市である。現在、既にバイオマスをかなり効率よくエネルギー源として利用しているが、利用をこれ以上増やすのは困難であろう。それより、風力と太陽光発電の方が、はるかに効率がいい。

ブラウンシュバイク地域の面積は、5078km²でドイツ連邦共和国の約1,4%である。人口でいうと、約100万人で、全体の約8200万人の約1.2%である。つまり、ブラウンシュバイク地域はドイツの約1%という様にも言える。その1%において、再生可能なエネルギーでの自給自足が可能だったら、ドイツ全体でもできる筈だ。

計算には、二つのシナリオが使われた。一つ目は、まずは節電によって2050年までに、必要なエネルギーの量を2010年時の40%まで減らすことができるとみている。二つ目のシナリオでは、慎重に、この節電によって到達出来る電気量を2010年時の60%とし、それに基づいて必要な再生可能なエネルギーが計算された。両方のシナリオで、ブラウンシュバイク地域ではエネルギーの100%を再生可能なエネルギーで作ることが可能だという結果がでた。

数字で表現すると、太陽光発電で5.500 GWh/a〜85.000 GWh/a(基本ポテンシャル〜最高ポテンシャル)、そして風力で6.000 GWh/a 〜 52.000 GWh/a以上(合計で137.000 GWh/a  まで)を作り、他に水力発電やバイオマスでもエネルギーを生産できる。2010年に、ブラウンシュバイク地域では31.200 GWh/aが必要されたが、2050年までにそれが13.000 か 22.000 GWh/aまで下がると想定される。つまり、地域のエネルギーの自給自足が再生可能なエネルギーで充分にできる。自然や景色への影響が節電すればする程少ない。

2011年にドイツの再生可能なエネルギーの割合が12,4%

http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_in_deutschland_graf_tab.pdf

「ブラウンシュバイク市」におけるエネルギーと気候保護コンセプト

—2012年のまとめと未来への展望—

 ブラウンシュバイク市は、北ドイツのニーダーザクセン州で2番目の大きな都市である。この地域のでは近年、周りの村や小さな町も含む「ブラウンシュバイク広域連合(以下、「ZGB」)」という協力団体が結成された。ZGBの主な目的は、数多くの専門家だけではなく、関心を持っている一般市民もブラウンシュバイクのエネルギーと気候保護コンセプトの作成に巻き込むことである。そのために、幾度かイベントを開催し、様々なグループや個人がアイディアを出し合う過程を経て、それぞれの目標や主張をその過程に付け加えることによって、より包括的なコンセプトを作成することができた。また同時に、そのイベントは、この地域のではエネルギー・シフトがどの様に行なわれているか、過程の報告の場にもなっており、多くの自治体からの専門家が、そして一般市民が関心を示して参加した。

2009年と2010年のデータに基づく分析と未来へのシナリオによれば、再生可能なエネルギーによって、この地域に必要なエネルギーの100%を作ることが可能だということが明らかになった。つまり、ブラウンシュバイクは全てのエネルギーを再生可能なエネルギーにシフトできるポテンシャルがある地域ということが分かった。しかしそのためには、多くの関係者と市民による過大な努力が必要とされる。

目標を達成するために、全ての参加者と一緒に一つのビジョンを共有し、いくつかの具体的な目標を掲げ、それぞれの分野でエネルギー・シフトに必要な措置をまとめた。実際にシフトに成功するためには、一歩だけではなく、何歩かをそれぞれの関係者が今後実行すべきである。

現在、ZGBでは、このエネルギーと気候保護コンセプトの方向性を固め、最終報告書を作成した。この報告書の出版により、具体的な焦点を含む次の段階へスムーズに行ける様に、データの基盤を作ることができた。現在は、風力発電優先の地域を2倍にし、そして出力を3倍にしていく計画を作成している。太陽発電のポテンシャルがどこにどのぐらいあるかを明確にしていく地図も作成しており、これらはエネルギー•シフトの重要なツールである。

他の関係者も時代の流れを見て、再生可能なエネルギーに切り替える方向へ積極的に進んでいる。例えば多くの自治体が、気候保護のコンセプトを作り、「エネルギーマネジャー」を雇う様になった。たくさんの企業、特にエネルギー関係の企業がこのテーマと集中的に取り組んでいる。

エネルギーと気候保護コンセプトは、エネルギー•シフトが円滑に行なわれるために必要とされる。重要な一歩ではあるが、完全なシフトのために、これからもその方向へ進まなければならない。

Letter on the brochure and the PDF summary of the Regional Energy and Climate Protection Concept for Greater Brunswick (REnKCO2) Stand 7.8.12
The short version of the concept of June 2012 shows that 100% renewable energy supply in the region around Braunschweig is possible. The energy supply of the locally based heavy industry (including VW and Salzgitter Steel) has not been included in this calculation. This, however, as shown below, plays a minor role, since the calculation leaves enough room for it.
The region of Braunschweig is located in the north of Germany in Lower Saxony. There is now well-developed biogas power, especially in our region, which has now extended to its limits in the area. Wind energy and photovoltaics  are by far the most abundant forms of energy. Brunswick region comprises an area of 5078 square kilometers, about 1.4% of the area of 357,121.41 [2] sq km of the Federal Republic of Germany, with a population of over one million people, representing about 1.2% of 81.859 million people of Germany. This means that the region is somewhat above one percent of Germany. If we are able to become self-sufficient here this will apply to the whole of Germany.

In determining the need for a 100% renewable energy supply two scenarios are offered. In the frist scenario it is assumed that by 2050 energy consumption will have been reduced by energy saving measures to 40% of the energy consumption in 2010, whereas in the second scenario – significantly more cautiously – the decrease is supposed to reach only 60 %. On that basis we calculated a 100% supply by renewable energies respectively. In both scenarios the available space and potential for renewable energies in the Braunschweig region would be totally sufficient .

In numbers that means that a potential of between 5.500 (basic potential) up to 85.000 (maximum potential) GWh/a (= gigawatt hours per year) by photovoltaics and 6.000 up to over 52.000 GWh/a could be produced by wind energy, i.e. a total of 137.000 GWh/a (in addition to that, of course, there will be hydro and bioenergy etc.). In 2010 the total energy demand for the Braunschweig region was 31.200 GWh/a and it could be reduced to 13.000 to 22.000 GWh/a depending on the scenario. This means that in any case the potential would be sufficient for a 100% coverage in the region by renewable energies. The damage to landscape would be the less, the greater the success in saving energy would be. If, as shown in the concept, in the Brunswick area, the entire supply by renewable energy sources (RES) is possible, then in my opinion this is certainly possible in Japan, too.

The 21-page PDF on the internet: http://www.zgb.de/barrierefrei/misc/downloads/REnKCO2_Abschlussbericht_Kurzfassung.pdf
This letter and the conclusions of the summary are also available in English and Japanese.

Please translate, if you are interested, the remaining parts of the PDF concept in the above link with Google or similar IT tools.

Kind regards,
Helmut Käss
Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, phone 49 531 35 05 13 Mobile: 0176 3813 7631

Content of the Renewable Energies from the total Energy Consumption in Germany in the year 2011:  12,4%

http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/ee_in_deutschland_graf_tab.pdf

And the chapter 7 from the Energy-Concept: Conclusion and Outlook (Fazit)

http://www.zgb.de/barrierefrei/content/regionalplanung/pdf/RenKCO2/20121029_RENKCO__Ergebnis_Ansicht.pdf

It was and still is a major concern of the Association of “Greater Brunswick Region” to co-operate with not only as many professionals as possible but also with all interested people in the development of the Regional Integrated Energy and Climate Protection Concept.

They all had the opportunity to offer their interests, concerns and ideas to be brought into the process and so to make a contribution to a comprehensive approach.
At the same time the events were designed to spread the reports on energy transformation in the Greater Brunswick Region. Surprisingly, experts from many communities as well as citizens have shown their great interest.
Analyzes and scenarios have shown that Greater Brunswick Region’s future energy needs can be fully met by Renewable Energies. Greater Brunswick Region has the potential to be developed into an 100 % renewable-energy region. For this, however, enormous efforts are necessary by many players as well as by the whole population.
Together with all those involved objectives and a model have been developed. On various levels Measures have been compiled which will form the framework for future developments in the relevant areas.

Now it’s up to the main players in the individual target groups to step forward – or, rather, go the next steps for a successful energy transition in the Greater Brunswick Region.
The Association of Greater Brunswick Region has set the course with the Regional Energy and Climate Protection Concept. With the submission of the final report now the basic data for a targeted approach for the next phase of the concept have been set, in which specific working areas are defined.

Currently we are working to clarify priority areas for wind energy utilization for the Regional Planning Procedure with the aim of doubling the areas for wind energy while tripling the installed performance.

With the establishment of a region-wide solar potential cadastre another
important tool is being realized for the conversion of energy supplies.
Other actors, too, have recognized the signs of the time and have become engaged.

In this way, numerous local authorities are working out climate protection projects or provide Energy Managers. Many companies and particular energy providers are deeply involved in the subject.
The Regional Energy and Climate Protection Concept for Greater Brunswick Region is a building block for the coordinated approach in implementing the energy transition. It is an important first step, others will follow.

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Kurzhinweis/ Short Letter of the Regional Energy and Climate Protection Concept

2012年6月の最新の報告書によると、北ドイツのブラウンシュバイク地域では、必要なエネルギーの100%を再生可能なエネルギーで作ることができるということが明確になっている。

これはドイツで可能だったら、日本でもできるに違いない!

詳細は(ドイツ語)

Here is the accompagnying letter

And here is the Flyer to Print!
印刷用のチラシはコチラ

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Short Letter on the the PDF summary of the Regional Energy and Climate Protection Concept for Greater Brunswick (REnKCO2)

The short version of the concept of June 2012 shows that 100% renewable energy supply in the region around Braunschweig is possible. This is certainly possible in Japan, too.

Here is the accompanying letter

And here is the Flyer zum Ausdrucken!

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Kurzhinweis auf das Regionale Energie- und Klimaschutzkonzept für den Großraum Braunschweig (REnKCO2)     Stand 10.8.12

Die Kurzfassung des Konzeptes vom Juni 2012 zeigt, dass 100%  erneuerbare Energieversorgung in der Region um Braunschweig möglich ist. Dies ist meines Erachtens zweifellos auch in Japan möglich.

Hier ist der Begleitbrief.

Und hier der Flyer zum Audrucken!

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Die Nakba-Ausstellung in Braunschweig

Die Nakba-Ausstellung in Braunschweig  https://wp.me/saI27O-nakba

Die Nakba-Ausstellung in Braunschweig

 Ich möchte eine Übersicht der Ereignisse zur Nakba-Ausstellung geben.

Bisher sind sechs Briefe zur Nakba im BS-Spiegel veröffentlicht worden, die unter dem Suchwort „Nakba“ erscheinen.

Ein Kommentar zu dem Problem Die Naqba-Ausstellung und sogenannter Antisemitismus in Braunschweig

Zuerst etwas zur Vorgeschichte: 2010 fand eine Podiumsdiskussion statt zum Thema: „Welche Verantwortung haben wir für Israel und Palästina?“ mit Joachim Hempel, Michael Kleber und Edo Medicks,  einem ehemaligen israelischen Soldaten. Bei der Podiumsdiskussion wurden Flugblätter vor dem Gebäude verteilt, die besagten, dass die Veranstaltung nicht stattfinden dürfe und dass es „infam sei“, einen Israeli als Kronzeugen gegen den Staat Israel zu Wort kommen zu lassen: ein Flugblatt

Einige Monate davor war ich in dem Vortrag von Thomas Haury: „Zum Verhältnis von Antisemitismus, Antizionismus und linken Denkmustern“. veranstaltet durch die „AGB“, die „Antifaschistische Gruppe Braunschweig“. So wie ich Thomas Haury verstand, war er der Meinung, Uri Avnery, Rolf Verleger, Norman Finkelstein (ein ausführlicher, aber zu sehr „anti“ Artikel) , alles Juden  und Norman Paech seien alles Antisemiten. Entsprechend engagiert war die Diskussion auch mit meiner Beteiligung. Bei der nächsten Veranstaltung der AGB wurde mir mitgeteilt, dass ich an Veranstaltungen der Gruppe nicht mehr teilnehmen dürfe. In diesem Frühling  war eine  Veranstaltung „Krise…“ der AGB und der Jugendgruppe des DGB. Da wurde ich ebenfalls nicht hereingelassen. Dies führte zu einer Auseinandersetzung mit dem DGB. Im weiteren Verlauf kam es zu einer Entschuldigung der Jugendgruppe, aber zu keiner echten Entschuldigung  der AGB, und zu einem Nahostseminar des  DGB, wo ich die Probleme zur Sprache brachte. Es wurde vereinbart, dass ich mit einem Freund der AGB sprechen könnte. Ich sprach mit ihm und er sagte, dass er der AGB berichten werde. Ich hörte danach nichts mehr trotz gelegentlicher Erinnerungen meinerseits.

Ebenfalls in diesem Frühjahr  referierte Professor Dr. Ralf Pingel im April diesen Jahres über dieNationale Katastrophe oder Unabhängigkeit?“ , wobei es um das palästinensisch Israelische Geschichtsbuch ging, das ja wesentlich vom Georg Eckert Institut in Braunschweig ins Leben gerufen wurde.

Währenddessen bereitete Angela Vorwerk die Nakbaausstellung vor. Sie sammelte vier Vereine, die die Organisation trugen und sorgte für Sponsorengelder. Die Vereine: „Kunst macht Politik“, das Friedensbündnis, das Friedenszentrum und der deutsch-palästinensische Verein. Die Brunsviga war bereit, die Ausstellung zu zeigen. Hier der Flyer der Ausstellung:  Es zeigte sich, dass verschiedene Organisationen sich gegen die Ausstellung aussprachen, insbesondere der DGB und die deutsch-israelische Gesellschaft.   Dabei wurde Thesen formuliert und an den Eingang der Ausstellung gestellt.

Wir, das heißt die vier unterstützenden Gruppen, schickten seine Thesen an die Fachpersonen, die uns nahe standen. Die Thesen von Hansi Volkmann mit Antworten.

Dann kam die Eröffnung mit Prof. Werner Ruf mit etwa siebzig Personen in der Cafeteria in der Brunsviga.

Die Eröffnung wurde begleitet von einer Demonstration auf der Straße vor der Brunsviga mit folgendem Bettlaken:

cropped-P1140255.jpg

Das Bild zeigt das Plakat einer Demonstration 2012 gegen die Nakba-Ausstellung in Braunschweig. Das kam mir lächerlich vor. Deshalb zeige ich es. Dazu eine kurze Antwort hier und Ausführlicheres unter dem Stichwort Nakba-Ausstellung.

Der Beitrag von ihm, der die wesentlichen Argumente enthält.

 

https://photos.google.com/album/AF1QipOD8ymePdfULbdyFkO6SeGdu0UfIklLxrafaoqn/photo/AF1QipOSW8z_ISRIMRId-4XNs5ssORqRSKPFrjh0keRZ

https://photos.google.com/album/AF1QipOD8ymePdfULbdyFkO6SeGdu0UfIklLxrafaoqn

Fotos der Gegenveranstaltung und von der Ausstellung

Video zur Eröffnung

Dann kam die erste Podiumsveranstaltung mit folgendem Bericht, der leider nicht aufbewahrt wurde:

Meine Fotos der Veranstaltung

Ein Video der Veranstaltung hier

Es folgte am 16.06.2012 die Lesung der Journalistin Marléne Schnieper  aus ihrem neuen Buch: „NAKBA – eine offene Wunde, die Vertreibung der Palästinenser 1948“.  Dazu  mein Bericht und der erste Bericht in der Braunschweiger Zeitung

Dann folgte eine Veranstaltung der deutsch-israelischen Gesellschaft:  Am 26. Juni 2012, auch in der Brunsviga, sehen sie hier Fotos vom  Vortrag und Diskussion mit Daniel Dagan statt, in der dieser die Probleme der Region aus seiner Sicht erläuterte.

Und dann kam die Abschlussveranstaltung, die zweite Podiumsdiskussion. Dazu ein Bericht von Inge Gerlach,  der leider nicht aufbewahrt wurde, dazu  mein Bericht

Fotos der Veranstaltung

Video des zweiten Podiums

und zum Abschluss kam noch ein Gastkommentar in der BZ  von Johan Galtung zu Israel erst am dritten Montag, den 23.7.12:

Mein Fazit:

Der Kampf um den Frieden dieser Welt ist am Beispiel des Nahostkonfliktes in Braunschweig möglich und nötig!

 Helmut Käss

Tulpenweg 11, 38108 Braunschweig, 350513

 

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Holocaust

(Ich übernehme hiermit den Vorschlag meiner Frau)
Das Leid, das die furchtbare Behandlung und Tötung von Millionen Juden und anderen dem Naziregime unerwünschten Menschen verursacht hat, liegt als eine große Last auf unserem Volk und der ganzen Welt. Wir fühlen uns hilflos und überfordert, damit adäquat umzugehen, was man innerhalb unseres Volkes z. B. an der Neonazibewegung und an dem weit verbreiteten Wunsch, sich von diesen geschehenen Verbrechen, weil sie weit zurückliegen, soweit wie möglich zu distanzieren. Aber wir brauchen die Auseinandersetzung damit, weil sie uns sensibler für gegenwärtiges und zukünftiges Unrecht in unserer Welt macht. Sieht man z. B. auf Israel, das Volk, an dem die Verbrechen des Holocaust verübt wurden, so erkennt man an der Vertreibung der Palästinenser durch Israel Parallelen zur Vertreibung der Juden während des Naziregimes in Deutschland. Auch die Bereitschaft der Regierung, Krieg zu führen und die eigene Jugend dahingehend zu erziehen, war zur Nazizeit in Deutschland und nach dem 2. Weltkrieg in Israel zu finden. Und wie unermesslich groß sind die dadurch ausgelösten physischen und psychischen Schäden der Menschen in Deutschland und Israel und die ganze Welt. Dies gilt natürlich ebenso für andere Krisengebiete. Ich wünsche mir für alle Menschen, dass sie aus der Beschäftigung mit dem Holocaust und seinen Folgen lernen, zukünftiges Unrecht schneller zu erkennen und sich für seine Verhinderung einzusetzen.

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Temperaturgrenzen

Das Leben auf dieser Erde, besonders das pflanzliche Leben als Grundlage, spielt sich quantitativ im Wesentlichen zwischen etwa zwischen -3° Celsius und etwa + 42° Celsius ab. Da Null Grad Kelvin -273° Celsius bedeuten, spielt sich das Leben also zwischen 270° Kelvin und 315° Kelvin ab. Im Kern der Sonne ist es 15 Millionen Kelvin heiß, die effektive Oberflächentemperatur ist 5778 K. http://de.wikipedia.org/wiki/Sonne Das heißt, unser biologisches Leben spielt sich in einem winzigen Bereich möglicher Temperaturen ab.

Und wenn man dann noch bedenkt, welchen gewaltigen Unterschied es für das Leben auf der Erde bedeutet, einen Temperaturmittelwert der Erde von 2° plus oder 2° minus zu haben…

Hier ein Überblick über die Darstellungen des IPCC (The Intergovernmental Panel on Climate Change)  eine Zusammenfassung mit dem Hauptergebnis Bild 17, ein Überblick über verschiedene Studien , dort für mich besonders wichtig in „Chapters“ Punkt 2, „Observations: Atmoshere and Surface“,  und ein Link auf diesen Punkt zu dem aktuellsten Überblick über Oberflächentemperaturen,  dort Seite 187, und ein „Screenshot“ zu dem Diagramm, das in diesen über 2000 Seiten die gemessenen Temperaturen nach vier Quellen aufschlüsselt…

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Eigene Überlegungen:

Interessanterweise glaube ich ein wenig an einen Schutzengel. Ich bin mit Anfang zwanzig auf einem Alpenpass mit meiner seinerzeitigen Freundin zurückgefahren. Plötzlich fiel massenweise Schnee. Ich geriet in Panik, da ich keine Winterreifen und Schneeketten dabei hatte, während alle Laster anhielten und ihre Schneeketten anlegten. Ich überholte und rutschte dem Abgrund zu. Glücklicherweise stand da ein Meilenstein, der meinen Absturz verhinderte. Nachher kam ich mit einem letzten erhaltenen Fernlicht noch in der nächsten Österreichischen Stadt an. Dies war das spektakulärste Ereignis, aber in meinem Leben gab es einige ähnliche Ereignisse und ich bildete mir die Theorie, dass ich wegen meines Einsatzes für die Menschheit speziell geschützt sei. Aber das ist schlicht die eine Theorie, wobei ich natürlich hoffe, dass sie stimmt. Aber das würde voraussetzten, dass sich himmlische Mächte einen Spaß daraus machen, sich vor uns zu tarnen. Das ist zwar möglich, aber natürlich in keiner Weise sicher. Deshalb meine weiteren Überlegungen…

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Konsequenzen

Wenn mir kein Gott laut sagt, dass es ihn gibt und er sich mir deutlich offenbart, muss ich erst mal davon ausgehen, dass es keinen gibt. Das heißt, das Ich wird von der Materie gebildet und vergeht wieder mit ihrer Struktur. Das heißt, dass ich, wenn ich tot bin, mein gesamter „Gehirninhalt“ sich auflöst. Das heißt, alles, was mich ausmacht. Aber meine unterschiedlichen Wahrnehmungen  könnten nach meiner Überzeugung in der einen oder anderen Form weiterleben. Wenn auch getrennt, so wie das „Vögelchen halt von Ast zu Ast hüpft“. „Es“ lebt mich. Von daher habe „ich“ vermutlich die 10 Mrd Jahre schon existiert, und „ich“ werde noch Milliarden von Jahren existieren. Aber mit menschlicher Intelligenz erscheint es mir interessanter. Von daher hoffe ich, der Mensch erhöht die Intelligenz des Universums, damit ich immer wieder die Chance habe, dass „ich“ in Intelligenz wiedergeboren werde. Zum Beispiel auch in einer künstlichen Intelligenz, wenn diese mit Emotionen ausgestattet ist. Dazu wäre es sinnvoll, sich über das Wesen der Emotionen und Intelligenz weiter Gedanken zu machen…

Oder weiter, wenn es nun keinen Gott gibt oder wir ihn als identisch mit dem Universum definieren, hat der Mensch und andere Intelligenzen möglicherweise eine interessante Aufgabe: Das Leiden im Universum zu vermindern und die Emotionalität zu erhöhen und zu verbessern. Denn die Evolution hat Leiden geschaffen, da Sterben und Leiden für ihr Vorankommen sinnvoll ist. Pflanzen und Tiere müssen gefressen werden und wieder aufgelöst werden, um wieder die Substanz für Neues zu erschaffen. Es gibt Leiden, damit man die schädlichen Dinge meidet, es gibt eine Entwicklung zu immer effizienteren Formen, die als modernsten Affen den Menschen geschaffen hat. Die Evolution steht nun nicht still, sondern es gibt viele Möglichkeiten: die der Selbstausrottung und danach einem neuen Anlauf, oder die, dass „der Mensch“ seine weitere Evolution gezielt steuert: zum Beispiel, indem er Kriterien wie Gesundheit, Intelligenz, Friedensfähigkeit aufstellt und mit positiven oder negativen Vermehrungsindizes belegt und dieses  steuert. Aber nicht nur seine menschlichen Eigenschaften sollte er steuern, sondern auch die Eigenschaften des Lebens um ihn herum, soweit er Leid oder Freude wahrnimmt. Was natürlich auch sehr von seiner Selbstwahrnehmung abhängt.

Ein Beispiel eines Eingreifens: Die mögliche Abschaffung der Rachenbremse der Huftiere: http://de.wikipedia.org/wiki/Rachendasseln Ich denke, ich ziehe Huftiere den ihnen „berufsmäßig schadenden“ Rachenbremsen vor und würde dazu neigen, diese abzuschaffen. Genauso wie Pockenviren beim Menschen, die dieser glücklicherweise schon abgeschafft hat. Denn wer weiß, ob ich nicht als Hirsch wiedergeboren werde. Ich bin nicht sehr daran interessiert, als Rachenbremse wiedergeboren zu werden. Von daher würde ich versuchen, das Glück erst mal auf unserem Planeten zu mehren, dadurch, dass in die Evolution gezielt eingegriffen wird.

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meine medizinische Entwicklung

Die ersten 45 Jahre meines Lebens hatte ich keine ernsthaften Erkrankungen: Einige Zwölffinderdarmgeschwüre, keinen Krankenhausaufenthalt, ein paar Mal brauchte ich Antibiotika, alle Zähne plombiert oder wurzelgefüllt oder überkront. Mit glaube ich 48 hatte ich nach einem Bagatellsturz eine glücklicherweise kleine Hirnblutung. Diese äußerte sich in Wortfindungsstörungen und führte zu 3 Monaten Arbeitsausfall und wurde ohne Eingriffe überstanden. Mit etwa 57 bekam ich Belastungsangina. Bei einem Linksherzkatheter wurde eine KHK festgestellt mit einer weitgehenden Einengung eines Kranzgefäßes. Dieses wurde dilatiert.  Ein Jahr vor meiner späteren Herzoperation zwei Ohnmachtsanfälle, in denen ich jeweils im Krankenwagen aufwachte. Das erste Mal dachte ich an eine Gehirerschütterung, das zweite Mal machte ich einen Kopftomogramm mit Kernspin und wir entdeckten ein Meningeom, das nach Aussagen des Gehirnchirurgen gern Krampfanfälle auslöst. Nach der Operation war Ruhe. Ein Jahr später, vier Jahre nach der ersten Coronardilatation wieder Belastungsschmerzen mit erneuter Dilatierung der gleichen Stelle. Vier Monate das Gleiche mit nachfolgendem Dreifachbypass. Danach vorläufig keine Coronarbeschwerden mehr. Ein Dreivierteljahr später meine Berentung mit knapp 63 Jahren.

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Recycling

In früherer Zeit wurden durch den Menschen Stoffe verbraucht wie Wasser, Salz, Tiere, Holz und es wurde durch die Natur wieder erschaffen. Dann verbrauchte er Metalle und andere seltene Mineralien. Sie wurden in der Natur verstreut und sind schlecht wieder zu konzentrieren. Denn die Konzentration braucht Energie. Dazu habe ich eine Abhandlung gemacht.  Lösung der Energie und Rohstofffrage10

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Kunst und Mitteilung

  1. Emotionen und Schönheit an sich.

1.1.   Malerei

1.2.   Poster, Plakate, Flyer

1.3.   Hören: Friedenslieder : ES GIBT KEINE LEGALEN KRIEGE UND AUCH KEINE ILLEGALEN MENSCHEN!

Einsatz von Originalität und Fantasie für die Probleme der Menschheit. Für

2.1.   Frieden:

2.1.1.     Malerei

2.1.2.     Poster, Plakate, Flyer

2.1.3.     Hören

2.2.   für Umwelt,

2.2.1.     Malerei

2.2.2.     Poster, Plakate, Flyer

2.2.3.     Hören

2.2.4.

2.3.   für Soziales.

2.3.1.     Malerei

2.3.2.     Poster, Plakate, Flyer

2.3.3.     Hören

2.4.

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„Experimentierecke“.

Alle Anläufe erst gleich in die zweite oder dritte Reihe meiner Seite tun, um diese Anläufe den Lesern vorzulegen und Anregungen zu bekommen? Dafür eine „Experimentierecke“ aufmachen? Neben der Gesamtseite, die auch ein ständig verändertes, sich aber entwickelndes „Gesamtkunstwerk“ darstellt. Marlis darf/sollte immer dazu auch Korrekturvorschläge machen…

Eine Idee von Felix:  ein Schreiben für Kinder, eine meiner Parlleluniversen, so wie sonst sprachlich? Wer könnte das machen? Felix selbst?

Meine Homepage umbenennen? In etwas Globales? Theorie des Universums? Oder so ähnlich?? Universoid? Eine Namensfindung ausrufen? Ein lustiger Namen, der sich über die Suche amüsiert? Theorie des Weltalls?

Automatischer Übersetzer, daneben in Konkurrenz Leute, die unter der Admin-Ebene für ihren Sprachbereich Konkurrenzprodukte bauen, wie kann man das organisieren? Eine Sprachleiste aufbauen, bei der bei darauf klicken alphabetisch die Sprache ausgesucht wird? Von  denen dann Paralleluniversen abgehen? Englisch, aber auch Französisch, Türkisch, Kurdisch, Arabisch, Russisch, Chinesisch…

, Materialien, Kunst aus dem Blickpunkt der Friedensbewahrung, Plakate und Flyer,

Uno Institution für potentiell gefährliche Himmelskörper. Ein System, das diese zeigt, mit ein paar Reservesystemen…

nötige Eigenschaften von politischen Gemeinschaften: Vorsicht (Zurückhaltung und Verteidigungsbereitschaft  wie ein Igel oder ein Panzertier) ,  Freundlichkeit und Phantasie 

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Schluss

Es gibt viel zu tun, wenn wir den Lauf des Universums beeinflussen wollen. Zuerst müssen wir dafür sorgen, dass unsere Evolution als Menschheit  nicht mit einem Crash endet wie bei so vielen Arten. Dazu beizutragen ist die Aufgabe dieser Homepage.

Für die Weiterentwicklung der Menschheit ist eine solide Friedenskultur unter den Menschen und mit anderen zu erwartenden Intelligenzen unerlässlich. Dann hat der Mensch alle Zeit der Welt für Phantasie, Kultur, Persönlichkeitsentwicklung und gemächliche Erkundung des Weltraums.

Mehrere Institutionen auf UN-, auf regionaler Ebene wie der EU, auf staatlichen  und substaatlichen Ebenen, auf vielfältigen kulturellen Ebenen sind erforderlich. Weiterhin eine Friedenserziehung, die auf demokratische Tugenden hohen Wert legt und weltweit zum obligatorischen Unterricht auf allen Schulebenen gehört. Vorbildhaft kommt mir bei meiner Jugenderinnerung vor, wie dies auf drollige Weise  in den Donald Duck Geschichten von Tick, Trick und Track vorgelebt wurde. Diese hatten in ihrem Pfadfinderbuch als „Fähnlein Fieselschweif“ Lösungen für alle Probleme dieser Erde.

Weiterhin muss auch eine soziale Mindestsicherung nach Art eines Weltsozialamtes mit der Möglichkeit existieren, noch in den kleinsten Dörfern den Menschen beim Überleben zu helfen. Es sollte das Konkurrenzprinzip, das für eine ordentliche Versorgung nützlich ist durch staatliche kräftige Sicherungsmaßnahmen gegen Gefahren durch Krankheiten, Unfall, Gifte Totschlag, Arbeitslosigkeit  und andere Risiken austariert werden. Wenn es den Menschen halbwegs gut geht und sie in einer aufgeklärten Umgebung leben, vermindern sie sich in der Regel wie in Europa und vermehren sich nicht mehr. All dies sind Voraussetzungen für eine friedvolle und weniger hektische Menschheitsentwicklung.

 

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