7. Fortentwicklung des Zusammenlebens und damit auch der Demokratie

Zusammenfassung:
Auch gehört die  Fortentwicklung der Demokratie zu den wichtigsten sozialen Aufgaben.

Es ist mir wichtig, dass viele andere aktiv werden/Wenn viele  mitmachen, kann diese Welt friedlich und schön werden, indem zB jeder 1-10% seiner Zeit in Zukunftsaufgaben investiert.

Zur Hauptseite,   11. Schluss

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Sozialer Frieden

Es geht um die vielen Verhungernden, aber auch um soziale Spannungen und das Aufgehen der Schere des extremen Ungleichgewichts zwischen arm und reich.

Der Reichtum der Menschheit ist ungeheuer und es ist genug da für die Bedürfnisse aller: „die Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier“. (Mahatma Gandhi)

„Wir“ müssen für eine Mindestversorgung aller Menschen sorgen, an Nahrung, Bildung und Wohnen. Dafür brauchen wir ebenfalls Institutionen und viele interessierte Gruppen. Auch dort geht es um die richtige Steuerung, diesmal um das Austarieren der Macht von Staat und Privatinitiative, insbesondere der Wirtschaft.  Technisch sind auch die Finanzen für den sozialen Frieden sehr wichtig. Dazu auch etwas von 2017.

Dies wird auch im „Faktor Fünf“ beschrieben.

Und die Wirtschaftsorganisation ist von entscheidender Bedeutung.

Vom Umgang miteinander, am Beispiel der AfD...

Dazu Visionen von Sozialem

Zur Hauptseite,

zu 10 Fortentwicklung des Zusammenlebens

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Umweltaspekte

  1. aktuelle Veranstaltungen

  2.  Die Umwelt

Schon in geschichtlicher Zeit gab es viele menschengemachte Umweltkatastrophen, wobei der Untergang der Osterinseln ein wichtiges Beispiel ist. Eine vergleichbare Gefahr (Rückgang der Bevölkerung auf 1% der Höchstzahl) besteht auch für die gesamte Menschheit im Extremfall durch Umweltkatastrophen.

Grundsätzliche, umfassende Aspekte sind von Ernst Ulrich von Weizsäcker im Juni 2019 angesprochen worden: 

Für eine menschengerechte Umwelt geht es nach meiner Meinung zurzeit um folgende Probleme:

  • Die Hauptgefahr sehe ich in einem großen Krieg, aber das steht ja hier.
  • Es geht weiterhin um die genetische Vielfalt der Natur. Damit meine ich das Artensterben, das dramatisch zugenommen hat. Wie Schellnhuber in seinem Buch „Selbstverbrennung“ sagt: „Unsere ‚Zivilisation‘ verbrennt das Buch des Lebens mit seinen Millionen Einträgen, ehe wir richtig begonnen haben, in diesem Buch zu lesen!“
  • Dann geht es um die bedrohliche Klimaerwärmung,
  • Weiterhin um die Belastung der Umwelt wie der Radioaktivität durch Röntgen und AKW´s, dem Smog seinerzeit in London und jetzt in Peking, und der Belastung der Umwelt mit Chemikalien wie durch Pestizide und Produktionsgifte. Dazu steht Wichtiges im Kapitel „Der beschränkte Planet, S.27-36“.
  • Weiterhin die Verkarstung von bäuerlichen Landschaften.

Folgende neun Gefahren für die Menschheit beschreibt Prof. Schellnhuber in seinem Buch „Selbstverbrennung“: insbesondere Klimawandel, Artensterben, Chemische Verschmutzung.

Sehr wichtig erscheint mir für die Minderung der Probleme die richtige Steuerung der Wirtschaft, wie zum Beispiel auch beschrieben in „Faktor Fünf“  von Ernst Ulrich von Weizsäcker. Denn die Steuerung, die sich am wirkungsvollsten herausgestellt hat, ist bei den Dingen, die nicht schlicht verboten werden können, der Preis. Also müssen Umweltsteuern, die man auch Schadstoffabgaben nennen könnte, flächendeckend eingeführt werden.

Ernährung und Landwirtschaft:

Ich habe kürzlich bei „Common Dreams“ einen mE hervorragenden Beitrag gelesen: Ein Bauer in Taiwan erntet das 16 fache pro Fläche wie ein Bauer in den USA bei  23- facher Arbeit. Das heißt, das Welternährungsproblem ist kein wirkliches Problem. Es ist nur ein Problem der Investition in die richtigen Ressourcen. Wir könnten ein Vielfaches ernten, müssen aber mehr Geld dafür zahlen. Aber wenn die Leute sinnvoll eingesetzt werden, ist das kein Problem. Auch die Wüsten der Erde könnten durch Meerwasserentsalzung und Gewächshauskolonien zur Verminderung der Verdunstung begrünt werden.

Weiterhin brauchen wir eine hohes Recycling.

Es gibt viele Gruppen  und Institutionen.

dazu Visionen von der Umwelt

 

 

 

 

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Frieden allgemein

„Es ist so unfassbar, dass Politiker und auch manche andere Menschen immer noch glauben, dass Konflikte Militärisch gelöst werden können.“ Elfriede Krutsch war im Juni 2016 mit 4 ihrer Geschwister für 4 Tage in Verdun und Umgebung um zum 100. „Abschlachttag“ das Grab ihres Großvaters zu besuchen. „29 jährig wurde er nach einer „Granatenverletzung“ am 24.06.1916 dort in einem Soldatenfriedhof in einem Einzelgrab verbuddelt. Jeder der glaubt, militärische Verteidigung ist unabdingbar, sollte auf Staatskosten 1 Woche Verdun mit allen Gedenkstätten verordnet bekommen. Das Erfühlen des sinnlosen Grauen ist dort viel intensiver erfahrbar.“

Und hier  steht 2019 ein Brief über die „Lehren für die Friedensbewegung“ heute, der die Lage gut beschreibt. 

Hiermit versuche ich, das Thema zu gliedern:

1.  Frieden allgemein Chronologisch

2. Braunschweiger Aktivitäten chronologisch:

unter diesem Link findet Ihr zunehmend Aktivitäten in unserer Stadt

3. Frieden nach Ländern und Regionen

a) Ukraine

b) Naher und Mittlerer Osten

c) Gazakrieg

4. Frieden nach Gründen für Kriege:

Rassismus,

5.  andere meiner  persönlichen Friedensaktivitäten, National, Regional, weltweit.

6. Frieden und Wirtschaft.

7. Frieden und Militär:

Hier ein Brief  zum Stellenwert von Militär und Wissenschaft, zur Verantwortung von Wissenschaftlern zur Friedenslogik durch den Bremer Informatikdozenten Streibl. Er spannt den Bogen vom Einstein-Russel Manifest bis zur Zivilklausel der Bremer Uni. Beim Lesen kamen mir auch Gedanken von Mausfeld in den Kopf.

8. Akute Gefahren für diese Menschheit

Die Katastrophenmeldungen nehmen zu und es ist dringend Zeit, dass die Aktivitäten dagegen zunehmen…

9. Allgemeines: Es gibt viele friedensbewegte Menschen ,

die sich sowohl allein wie auch als Gruppen dem Abgrenzungsgedanken und dem Prinzip der „militärischen Lösung“ entgegenstellen. Zum Beispiel Franz Alt, der fragt: Jesus heute: Kann man mit der Bergpredigt regieren? (Teil 1)

www.sonnenseite.com/index.php?pageID=19&article:oid=a8994&template=article_detail.html  und

http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=19&article:oid=a8995&template=article_detail.html

Andererseits ist es nötig, dass viele Institutionen aufgebaut werden, um diese Bestrebungen zu festigen. (Laut dem Friedensforscher Johan Galtung   ist eine gewisse Unübersichtlichkeit durchaus sinnvoll, auch damit Menschen nicht in Freund/Feind Schemata verfallen) Leider hat Frieden auch viel mit Wirtschaft zu tun. (siehe auch  http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/wagenknechts-buch-sozialismus-aber-bitte-liberal/4374552.html )

10. Dazu Visionen für Frieden

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Aspekte einer Kultur des Friedens

„Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne Frieden nichts“.

Diese Aussage von Willy Brandt halte ich für richtig.

Denn Frieden ist heute dramatisch nötig, da seit dem Manifest von Russell und Einstein bekannt ist, dass die Menschheit zum atomaren „Selbstmord“ fähig ist. (auf Deutsch)

Wie kann man Frieden erreichen?

Zuerst eine Lagebeschreibung an Friedensaktivisten, an „Fachleute“, die unterschiedliche Vorkenntnisse haben, aus unserer „Blase“:  Versuch einer Lagebeschreibung für Friedensaktivisten  https://wp.me/paI27O-5we

Dann eine Erzählung für die von der Eigenpropaganda beeindruckten Menschen (u.a. unseren Familien), aus der dominanten Gesellschafts- „Blase“

In seiner Kanadischen Rede am 11.03.1999 formulierte der frühere leitende Nuklearwaffen-US-General a.D. George Lee Butler eine vernichtende Bilanz der Nuklearstrategie der USA und Russland und der Abschreckungsdoktrin. Dies war  eine herausragende knappe Rede (http://bahros-alternative.de/B/Butler-Lee-General/index.htm) des Mannes , der von Nuklearwaffen mehr verstand als jeder andere. Dabei sagte er: „Wir sind im Kalten Krieg dem atomaren Holocaust nur durch eine Mischung von Sach­verstand, Glück und göttlicher Fügung entgangen — und ich befürchte, das letztere hatte den größten Anteil daran.“ Sie ist aus dem Internet verschwunden. Aber es gibt noch das wichtige Schreiben von Sternstein „Hitlers Sieg“ und in seiner Verteidigungsrede zitiert er die wichtigsten Aussagen von Butler. Es gibt natürlich noch andere wichtige Reden, leider auf Englisch, von Butler.

Entweder die Menschheit wird im Großen und Ganzen Frieden halten oder sie droht unterzugehen (… und es bleibt zukünftigen Intelligenzen vorbehalten, zum Beispiel Mäusen, nach einigen Millionen Jahren einen Neubeginn zu versuchen). Für diesen dauerhaften Frieden brauchen wir eine Kultur des Friedens.

Eine Kultur, bei der die Notwendigkeit eines Friedens schon den kleinen Kindern „eingeimpft“ und vorgelebt wird und die Erziehung zum Frieden immer gelebt wird.

Auch Wirtschaft hat etwas mit Frieden zu tun:  In der wirtschaftliche Notwendigkeiten dund die sozialen Mindestbedürfnisse für alle Menschen erfüllt werden. Die Menschheit hat die Ressourcen und die wirtschaftlichen Notwendigkeiten genug für jedermann, wie ich im Weiterer ausführen werde, und sie wird sie durch die menschliche Erfindungskraft immer haben, wenn sie diese Ressourcen vernünftig verwaltet. Aber sie muss dafür zentrale Instanzen haben, für Sicherheit, für Umweltschutz, für Bevölkerungspolitik, für das Klima, für die Ressourcenverwaltung und vieles mehr. Ich halte dafür ein föderales System für am besten geeignet, mit Kommunen, Ländern, Staaten und Staatengruppen wie der EU und Regionen und der UN. Eine Sicherheitseinrichtung in Europa ist zum Beispiel die OSZE. Wobei der Sicherheitsrat m.E. immer eine Notfallfunktion haben wird. Hoffentlich nicht mehr für die Entscheidung über Kriege, aber für Eingriffe und gemeinsame Maßnahmen, wenn Gruppierungen aus dem Ruder zu laufen drohen.

Zum Manifest noch  etwas Eingehenderes 

Bei Hans-Peter Dürr „warum es ums Ganze geht“ finde ich einen Satz, der mich berührt: Die persönliche Schuld, die uns als Mitglied einer Gesellschaft an deren Vergehen trifft, ist im allgemeinen viel kleiner als die Schuld, die uns Außenstehende hinterher zumessen. Unsere persönliche Schuld ist andererseits viel größer als die Schuld, die wir uns selbst eingestehen. Dazu Näheres in dem ausführlicheren Zitat.

Im Weiteren versuche ich, zuerst auf wichtige Aspekte der Menschheit hinzuweisen, so wie ich sie sehe und auf Gefahren und Überwindungsmöglichkeiten und dann auf allgemeine Friedensaspekte und auf Veranstaltungen auf globaler, europäischer und Braunschweiger Ebene, die sich um Frieden bemühen. Aber Näheres zur Gliederung im Folgenden…

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Leben und Tod

Ich bin ein Nichts als winziges Teil des Universums, dennoch scheint mir die Menschheit auf diesem winzigen Planeten eine kleine Möglichkeit, die Intelligenz des Universums zu erhöhen. Und ich lebe mein jetziges Leben in einer Zeit, die mir sehr bedeutsam für diese Möglichkeit scheint. Ob wir untergehen oder als Gefahr in das Universum gehen oder ob wir menschliches Glück realisieren und dieses für Millionen oder Milliarden Jahre im Universum im Sinne eines integralen Prinzips verwirklichen, das wurde und wird auch jetzt in den etwa achtzig Jahren meiner Existenz entschieden.

Wir sind ein winziger Teil des Ganzen, mit ungeheuren Massen von Anorganischem, aber wir sind ein Teil, mit flackerndem Ich auf einer durch die Evolution entstandenen Struktur, die ständig wieder verschwindet.

Das Leben ist damit ein Geheimnis. Wir sind in die Welt „geworfen“. Wir kommen aus dem Nichts und gehen in das Nichts. Was aber ist das Nichts? Sind wir nur im Diesseits real und entstehen ab und zu neu oder gibt es ein Jenseits, in dem wir uns über das Diesseits amüsieren? Kehren wir nach dem Tod in den „Urgrund des Seins“ zurück? Ich glaube, dass mein „Ich“ mit meinem Gehirn vermutlich verschwindet, aber mein „Sein“ auch mit meinem flackernden Bewusstsein ein Teil des Universums ist und dadurch nicht verschwinden wird. Sondern die Wahrnehmung wird sich total ändern…

Zuerst eine Beobachtung: Jeder hat eine Lebensspanne, zum Beispiel fünf oder 100 Jahre, die wir  leben und die wir nutzen können. Meist haben wir Angst vor dem Tod, auch, da er durch Sterben erreicht wird. Ich vermute, dass wir danach wieder zu Anorganischem werden. Die vielen Religionen sagen Widersprüchliches und Unglaubwürdiges. Und jede will recht haben. Genaueres wissen wir nicht. Ich stelle mal die These auf, dass Gott „anorganisch ist“.

Es gibt natürlich Erklärungsmöglichkeiten in Form von Religionen. Die bisherigen Religionen scheitern alle an der  wissenschaftlichen Tatsache der Evolution. Interessant wäre die Überlegung, wie könnte eine moderne Religion aussehen?

Wir sind aus Materie, die Gefühle hat und denken kann. Wir glauben schon eine ganze Menge über unsere natürlichen Grundlagen zu wissen und realisieren dieses Wissen mit unseren technischen Fortschritten. Mondfahrt, Flugzeug, Plastikbeutel und so weiter. Wir wissen aber immer noch nicht, was uns nach dem Tod erwartet.

Auf Grund dessen, was ich weiß, kann meine Essenz nicht endgültig sterben, sterben wird nur mein Ich und meine Konstruktion. Aber die Materie existiert weiter. Sie löst sich auf, fließt in andere Materie, kann zu Energie werden, aber sie existiert in der Essenz weiter. Sie wird sicher sehr viel weniger lebendig sein, aber wie Hans Peter Dürr sagte, wenn wir in den atomaren Bereich vorstoßen, wird die tote Materie plötzlich lebendig. Und wo kommen die Kinder her? Sie entstehen durch die richtige Kombination aus Materie und werden mehr und mehr lebendig, bis auch sie wieder sterben. Wenn ich mir überlege, dass ich tot bin, wird es „Resonanzen“ zwischen den verschiedenen Materie und Energieformen geben, vielleicht so was wie „Großresonanzen“ von Planeten, vielleicht noch größere Resonanzen. Aber ob das Ganze Intelligenz hat, wissen wir nicht. Ich fürchte eher nicht.

Von daher meine These:

Beim Sterben fließt unsere Materie und Energie wieder mit dem Kosmos zusammen und erzeugt hoffentlich eine „göttliche“ Resonanz. wir sollten, bis wir Besseres wissen, davon ausgehen, dass die Intelligenz, das Sehen, das Hören, das Fühlen und so weiter alles im „Diesseits“, in der „Realität“, stattfindet. Von daher halte ich es für sinnvoll, nicht wie die christliche Kirche überwiegend auf das „Jenseits“ zu gucken, sondern erst mal das Diesseits in Ordnung zu bringen: Krieg abschaffen durch eine Kultur des Friedens, dann dauerhafter Frieden, eine Soziale Grundversorgung und Ökologische Einrichtung der Erde und dann weitersehen:

Falls wir anderen Intelligenzen begegnen, diese anerkennen und mit ihnen zusammenarbeiten. Es würde damit bunter und interessanter im Universum. Ein Weltraumkrieg würde die Heimstätten der Intelligenzen wie unsere kostbare Erde sehr leicht zerstören und würde unser Leben durch das Verschwinden von so viel Schönheit viel ärmer machen. Ansonsten können wir so langsam die Milchstraße und später weitere Galaxien besiedeln und damit hoffentlich die Intelligenz des Universums erhöhen.

Dazu ein etwas spielerischer Gedanke: „Pfiffiges oder dumpfes Universum“

Noch eine erste Überlegung dazu….

Was ist  unsere Seele? Es gibt viele Versuche, dem Geheimnis des Lebens und Sterbens näherzukommen. Der letzte, etwas wilde Versuch, der mir auffiel und der das Leben in einem holistischen philosophischem Sinn zu erfassen versucht ist das  integrale Prinzip. Oder ein Versuch  von meinem Freund Hans Kottke.

Unser Leben ist auch an sehr enge Temperaturgrenzen gebunden.

Oder auch die „Gretchenfrage“.

Neben dem vielfältigen Leben, das es zweifellos im gigantischen Universum gibt, fehlt „uns“ (eine kurze Philosophie über das „Ich“)  bisher trotz Suche seit Jahrhunderten der Beweis von anderem Leben, insbeondere einer anderen „Intelligenz“ mit technischer Kultur. Wir suchen nach entsprechenden Spuren, und wir  senden zB Funkwellen als unsere Lebenszeichen in das Weltall hinaus. Bei uns kennen wir vielfältiges Leben.

Ein Problem ist unsere Angst vor dem Sterben

Dann weitere Aspekte:     Das Leben.

Die Natur des Lebens

Phantasie für die ZukunftMenschliche Intelligenz so umfassend wie möglich

Konsequenz

Ende

Zur Hauptseite, 6. Unsere Menschheit, 3. Das Weltganze, soweit wir das wissen, das Universum

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Die Erde

Zusammenfassung:  Die Erde, dieses winzige „Staubkorn“ im Universum mit den bekannten 300 Milliarden Sonnen in der Milchstraße und den 100 Milliarden Milchstraßen im Universum. Dennoch hat die Erde für uns kleine Menschlein eine beeindruckende Masse von einem Durchmesser von 12.000 km mit einer dünnen lebenserhaltenden Atmosphäre (die wir gerade zu beeinträchtigen versuchen) und einer kleinen Schicht buntester Natur umgeben.

Wir haben mit unserem „Motor“, der Sonne, und mit unserem großen „Klumpen“ Materie alles, was wir für etwa fünf bis zwanzig Milliarden Menschen als Bewohner brauchen. (Wies ich die Erde notfalls für 20 Mrd Menschen für ausreichend halte, werde ich später ausführen und/oder auf Nachfragen antworten)

Von der Erde können „wir“ in Ruhe zur Besiedlung der Milchstrasse schreiten, soweit wir nicht anderen Intelligenzen begegnen, mit denen wir uns absprechen müssten. Und Voraussetzung ist nach meiner Meinung, dass wir kooperatives statt konfrontatives Miteinander erlernen.

Ich bin ein Nichts als winziges Teil des Universums, dennoch scheint mir die Menschheit auf diesem winzigen Planeten eine kleine Möglichkeit, die Intelligenz des Universums zu erhöhen. Und ich lebe mein jetziges Leben in einer Zeit, die mir sehr bedeutsam für diese Möglichkeit scheint. Ob wir untergehen oder als Gefahr in das Universum gehen oder ob wir menschliches Glück realisieren und dieses für Millionen oder Milliarden Jahre im Universum im Sinne eines integralen Prinzips verwirklichen, das wurde und wird auch jetzt in den etwa achtzig Jahren meiner Existenz entschieden.

Dazu eine Wiederholung und mehr im nächsten Kapitel Leben und Tod

Zur Hauptseite,  5. Leben und Tod

Dennoch hat die Erde für uns kleine Menschlein eine beeindruckende Masse mit einem Durchmesser von 12.000 km mit einer dünnen lebenserhaltenden Atmosphäre (die wir gerade zu beeinträchtigen versuchen) und ist mit einer kleinen Schicht buntester Natur umgeben.

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Das Universum, soweit wir davon wissen

These: Wir, als homo „sapiens“, sind äußerst winzig im Weltall, dennoch sind wir möglicherweise sehr wichtig…

Dazu gibt es ein interessantes Video: „Eine überschätzte Spezies“ https://www.youtube.com/watch?v=N3xjGxqKpwM

Wir wissen schon einiges über unser Universum, das heißt, das Weltganze, was wir bisher mit unseren Teleskopen und „Weltall-Horchgeräten“ herausgefunden haben: Sterne wie Staub.

Ob es noch mehr Universen gibt, ist uns noch unbekannt, möglicherweise so wie für die Menschen die Erde vor einigen hundert Jahren noch eine Scheibe war.

Wenn „statistisch“  nur eine von den 300 Milliarden Sonnen in der Milchstrasse einen Planeten mit intelligentem Leben trägt, nämlich in unserer Milchstraße unsere Sonne, dann gibt es 100 Milliarden Intelligenzen im Universum, denn so viele Galaxien gibt es.

Eine etwas ältere, aber mehr in die Tiefe gehende Überlegung von mir zum „Konstruktionszusammenhang“: 
Was ist das Universum.

Ich glaube, dass es keinen hocherhabenen Gott gibt. Er hat sich niemandem glaubwürdig vorgestellt. Und wieso tarnt er sich? Ich fürchte, wir müssen uns das Geheimnis unserer Existenz selbst zusammenreimen. Wo waren wir die letzten Milliarden Jahre und wo werden wir sein?

Über das Geheimnis des Lebens rätsele ich weiter im übernächsten Kapitel.

Zur Hauptseite , 4.   die Erde, 5.    Leben und Tod

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Sterben

Wir werden alle sterben. Woher wir kommen und wohin wir gehen, ist unbekannt. Ich tröste mich damit, dass ich dorthin wieder gehe, wo ich vor meiner Geburt war. Ich könnte mir vorstellen, dass wir danach mit  dem Universum wieder eins werden. Und ich tröste mich damit, dass wir heute die technischen und medikamentösen Maßnahmen haben, um uns den Tod zu erleichtern. Ich selbst habe Medikamente gelagert, womit ich einen schmerzlosen Tod erreichen könnte. Ich habe übrigens beschlossen, bis zu meinem Tod glücklich zu sein. Es wird den Einwand geben, das könne man nicht beschließen, aber genau das geht. Es kommt alles auf die Interpretation durch den eigenen Kopf an.

Sterben kann an sich schnell gehen. Sechs Sekunden nach Unterbrechung der Sauerstoffzufuhr des Gehirns tritt Bewusslosigkeit ein. Nach etwa drei Minuten ist das nicht umkehrbar. Das kann durch den Sekundenherztod, durch Verbluten, durch Abklemmen der Arteriae carotides (Halsschlagadern) eintreten. Der Tod durch eine Überdosis altertümlicher  Schlafmittel tritt langsamer ein, aber ist völlig stressarm, da man schläft.

Eine mittelschnelle und mitteldrastische Methode ist die, dass man in die Schweiz oder nach Holland zu einer Sterbehilfeeinrichtung geht und dort einen Todestrunk bekommt. Das kostet vermutlich etwa 2000€ und ist bürokratisch sicher etwas aufwendig. Das kann mit als unschön angesehenen Begriffen belegt werden, wie Selbsttötung, Selbstmord, Suizid. Und man kann sich natürlich einfach im Internet dazu belesen.

Zum Beispiel hier...    und hier 

Als Hausarzt fühlte ich mich auch zuständig dafür, dass die Menschen einen „guten“ Tod haben konnten. Manche wollten das, viele auch nicht. Hier ist eine Auskunft  im Internet, die mir gut zu sein scheint: http://www.endegut.info/ Eine gute Methode ist auch die, dass man zum Beispiel bei Krebs in den letzten Lebenswochen ein Hospiz oder eine dafür spezialisierte Klinik geht. Die kümmern sich dann darum, dass man nicht leidet und bis zu seinem Tod, wenn man ihn akzeptiert hat, noch lachen kann.

Gegenüber der Dauer des Universums sind alle Lebenszyklen nur kurz. Sei es als Biene, als Mensch oder als künstliche Intelligenz, die möglicherweise tausende von Jahren hält. Egal wie lang, interessant ist die Qualität des Lebens. Und die wird bei uns durch die veränderlichen und überwiegend selbst gesetzten Werte bestimmt. Wenn ich einen Schmerz als kurz andauernd und nicht ernst wahrnehme, nehme ich ihn auch nicht ernst. Wenn ich sterbe und auf dem Totenbett noch lachen kann, ist das Leben schön gewesen.

 

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Zur „Seele“

Zur “Seele”

Posted on 26. Januar 2012 by admin

Ich glaube nicht an den wirklichen Tod. Natürlich vergehen wir als die Personen, die wir sind. Doch sind alle unsere Lebensäußerungen Realitäten dieses Lebens. Wenn wir zerfallen, sind die Realitäten nicht weg. Was passiert, wenn wir einen Schmerz empfinden? Ein Signal kommt irgendwo im Gehirn an und „schreit“. Und wir empfinden plötzlich einen „heißen“  Schmerz. Dies gilt für alle unsere Empfindungen. Auch wenn das Signal nicht kommt, es gibt „Moleküle“ der Empfindungsfähigkeit. Die atomaren Grundlagen werden nach dem Tod auch noch da sein und sind der eigentliche Grund unserer Wahrnehmung.Dazu passen die Thesen von Hans Peter Dürr.

Als Generalist und Allgemeinmediziner scheint mir das offensichtlich. Vielleicht gibt es Miniseelen der Atome oder der Photonen. Durch geschickte Kombination verstärken sie sich und formen auch die Gehirne lebender Wesen. Nach dem Tod zerfallen sie wieder und sind wieder extrem viele, aber unkoordiniert. Im Menschen sind sie durch die Ich-Funktion scheinbar eine Persönlichkeit von Geburt bis zur Bahre, in Wirklichkeit lebt auch der Mensch nur im Jetzt, durch Erinnerungsmoleküle und Neuronenverbindungen nimmt er dies anders wahr. Konrad Lorenz beschreibt in der Rückseite des Spiegels, dass die perfekte wirkende Handlungsweise von Tier und Mensch auf ererbte
Verhaltensbausteine zurückgehen.
Gegenüber vor 3-4 Milliarden Jahre, wo es nur eine trübe lebende Brühe gab, ist die gesamte Natur, besonders aber der Mensch eine großartige Entwicklung. Er hat noch viele Entwicklungsmöglichkeiten, zum Beispiel auch durch künstliche Emotion und Intelligenz, die längerlebig und nicht so krankheitsanfällig ist.
Die Miniseelen existieren weiter und können möglicherweise auch andere Großresonanzen formen, bis sternen- oder milchstraßenweit, sozusagen Gott oder Götter, von denen ich aber noch nichts gehört habe. Was sagen “die Integralen” dazu? Die sprechen ja vom Menschen als Teil einer Weltevolution…
Hoffentlich begeht der Mensch nicht bald durch einen großen Krieg Selbstmord. Es wäre äußerst schade.

Andererseits noch eine Überlegung, was ist nach dem Tode? Ich habe schon die Hoffnung, dass dieses Leben ein Spiel des Universums ist, und das Universum = „Gott“ eine überlegene Intelligenz besitzt. Das würde zu meinen Phantasien von einem Schutzengel passen, der mich begleitete und den auch viele andere glauben zu erleben. Vielleicht gibt es ein allgemeines „Ich“ Gefühl des gesamten Universums nach dem Tode , in das man zurückfällt. Aber das kann auch sehr primitiv sein.

Falls das der Fall wären, wären die Intelligenzen wie wir, die spontan in der Welt entstehen, die überlegene Variante. Nach dem Tod werde ich es „wissen“. Aber wegen der Möglichkeit der Primitivität der Intelligenz des Universums halte ich es für wichtig, dass sich die Menschheit mit diesem Thema beschäftigt. Denn sie hat dann Verantwortung für die Bedingungen des Lebens zumindest erst mal auf der Erde. Längerfristig aber auch in immer größeren Teilen des Universums.

Damit, wenn sich unser Selbst auflöst und anorganisch wird, es sich vielleicht irgendwann neu organisiert und wieder organisch wird und ein oder viele Selbst entstehen…, möglicherweise neue Menschen oder künstliche Intelligenz neben Regenwürmern und ähnlichem und die Bedingungen dann durch den Menschen für das gesamte Leben besser werden. (siehe Buddismus)

 

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Abwehrbereitschaft oder die Werbung zur Kooperation:

Die Einstellung, den Anderen als Konkurrenten zu sehen, als Gefahr für mich, als Besitzer von Bodenschätzen, die ich gern selbst haben will.  Diese Einstellung führt zu brutaler Konkurrenz, zum Krieg, zur Ausrottung (Sie mag in Vergangenheit funktionell zur Beschleunigung der Intelligenzentwicklung beigetragen haben,  jetzt ist sie eine erhebliche Gefahr für das Überleben)
Oder die Einstellung, den anderen als Zuarbeiter, als Bereicherung, als Menschen mit eigenen Phantasien und Möglichkeiten zu sehen. Man bedenke nur, wir wären nur 1000 Menschen auf diesem Planeten.  Keine Ärzte, keine Techniker… Wie schwer und kurz das Leben wäre!  Je mehr Menschen, desto mehr Möglichkeiten. Die Menschen müssen umdenken, um zu überleben. Militär ist nur noch eine Belastung, finanziell und  ökologisch und in menschlichen Ressourcen. Wir brauchen eine Kultur des Friedens, um zur Ruhe zu kommen und unsere Intelligenz und Phantasie zur unserer Freude, zum Spielen, zu Forschungen hin zu nutzen. Lorenz sagt, dass „das Arbeitstempo des westlichen Zivilisationsmenschen das dümmste Produkt intraspezifischer Selektion“ sei.

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Braunschweiger Gruppen:

das durchaus aktive    Friedensbündnis mit nicht so aktiver Homepage , das sehr aktive „Senioren-“ Friedenszentrum, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND, Greenpeace, politische Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Migranten,

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Ernst Ulrich von Weizsaecker: „Was Tun? – Den Wohlstand vom Verbrauch entkoppeln“

06.01.2012 + ARTE-Reihe: Was tun? – Konkrete Antworten für eine wirklich nachhaltige Zukunft der Menschheit ;Link enthält gutes Video-

Ernst Ulrich von Weizsaecker: Wir müssen dringend dafür sorgen , mit mehr Wohlstand, mit weniger Energieverbrauch, weniger Wasserverbrauch, weniger Mineralienverbrauch und so weiter, leben zu lernen. „Mit „Decoupling“ auf Englisch, auf Deutsch würde man sagen Entkoppelung- ist folgendes gemeint: Bisher ist der Wohlstand immer linear gekoppelt an zusätzlichen Ressourcenverbrauch oder CO2 EMissionen, oder Energieverbrauch, Wasserverbrauch – er geht immer mit dem Wohlstand. Oder der Wohlstand mit dem Ressourcenverbrauch – egal wie rum.

  • Und das müssen wir abkoppeln: Der Wohlstand soll ruhig weiter wachsen, ich habe ja überhaupt nichts dagegen, dagegen der Ressourcenverbrauch, der soll sich abkoppeln, der soll wieder runtergehen.“ Ernst Ulrich von Weizsaecker
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Vandana Shiva: „Was Tun? – Widerstand leisten“

Vandana Shiva: „Was Tun? – Widerstand leisten“

Der Link führt zu einem guten Video.

+ 08.01.2012 + ARTE-Reihe: Was tun? – Konkrete Antworten für eine wirklich nachhaltige Zukunft der Menschheit – Die Menschen müssen die Fähigkeit zurückgewinnen, in Kategorien der Freiheit zu denken und echte Demokratie zu praktizieren.

Das Leben zu erhalten – unser Leben als Spezies und das Leben des Planeten als Grundlage für alles irdische Leben – muss das höchste Ziel sein, auf das wir hinarbeiten.

„Navdanya ist eine Bewegung, die ich 1987 ins Leben gerufen habe.Wir schaffen eine Saatgutbank, damit die Bauern ihr eigenes Saatgut haben und helfen den Bauern, indem wir sie im ökologischen Landbau schulen.Außerdem helfen wir den Bauern, faire Absatzmöglichkeiten für ihre Baumwolle zu finden.

Die Kombination dieser drei Komponenten: Saatgut, biologischer Anbau, fairer Handel führt dazu, dass die Bio-Bauern mehr erwirtschaften als die Bt-Cotton-Bauern. Es hat also definitiv etwas bewirkt.“ Vandana Shiva

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Jakob von Uexküll: „Was Tun? – Verantwortung übernehmen“

07.01.2012 + ARTE-Reihe: Was tun? – Konkrete Antworten für eine wirklich nachhaltige Zukunft der Menschheit: Der Link führt zu einem guten Video – .


Vor allem musst du lernen, in der Öffentlichkeit zu reden und Argumente vorzutragen, um Menschen zu überzeugen. Engagiere dich in der öffentlichen Debatte und im politischen Leben. „Wenn dir jemand sagt, Politik sei ein schmutziges Geschäft, und wichtige Entscheidungen würden in der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft getroffen … Nein!!“ Die Zivilgesellschaft gibt sich zwar viel Mühe, aber es ist nicht die zweite Supermacht, wie behauptet wird. Sonst würden wir nicht in diesem Schlamassel stecken.

Natürlich spielt die Wirtschaft eine wichtige Rolle, aber entscheidend ist die öffentliche Diskussion, die zu Entscheidungen, Gesetzen, Regeln, Institutionen und Reformen führt. Das ist schon immer so gewesen. Man benötigt ganz eindeutig Gesetze, Institutionen und Strategien.

Der Einzelne kann viel bewirken, aber nur mit den entsprechenden Regeln, Gesetzen, Abkommen usw. Deshalb hatte ich die Idee mit dem World Future Council, weil man solche Gesetze braucht, um die Zukunft zu schützen.“ Jakob von Uexküll

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Ich stelle mich vor/ Persönliches

Geboren bin ich 1946 mit dem Namen Helmut in Gundelfingen/Donau als drittes und letztes Kind meines Vaters Friedrich Käß und der Mutter Johanna Käß, geb. Hoitz (Mein Vater wollte eigentlich nur zwei Kinder). Hierzu ein Ministammbaum. Wir zogen öfters um, mein Vater arbeitete als Rechtsanwalt und bald als Ministerialbeamter an dem Gesetz zum Lastenausgleich. Ich war ein verschlafenes Kind, das sich an seine ersten 12 Jahre kaum erinnert. Das Verhältnis zu den Eltern war freundlich/distanziert. Wir zogen nach Bonames bei Frankfurt, dann nach Dottendorf bei Bonn und etwa, als ich zehn war, nach Godesberg. Danach mit vierzehn nach Bad Homburg, wo mein Vater seine Berufsjahre als Leiter des Bundesausgleisamtes abschloss. Dort kamen wir drei Kinder in den altsprachlichen Zweig des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums um die Ecke. Ich war in Sprachen schwach, in Naturwissenschaften gut. Nach dem Abitur wollte ich Biolehrer werden, traute mich aber nicht, da ich mich sorgte, ich könnte zum Gespött der Klasse werden. Ich ging zur Bundeswehr, wo ich mich mit der Panzerwaschen beschäftigte.Ich hatte mir vorher überlegt, dass ich entweder Leutnant oder verweigern sollte, konnte mich aber nicht entschließen.

Ich beschloss dann, Medizin zu studieren. Ich ging den breiten Weg zur Allgemeinmedizin, fand das ganz gut, da ich eins zu eins mit Patienten zu tun hatte, empfand es aber immer als Brotberuf. Günther Clemens, ein Ingenieur aus Marburg, schenkte mir das Buch „Ein Planet wird geplündert“ von Herbert Gruhl. Darauf trat ich in den BUND www.bund/net , bitte selbst eingeben(Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland) ein, war Mitgründer des Hessischen Landesverbandes und des Braunschweiger Kreisverbandes und war in Braunschweig im Vorstand. Dann hörte ich 1983 von der Existenz der IPPNW www.ippnw.de (“International Physicians for the Prevention of Nuclear War/ Ärzte in sozialer Verantwortung”), und war begeistert von dieser Ärztevereinigung, die kommunal bis international für den Frieden eintrat. Ich beteiligte mich sofort und trat von meiner Umweltvorstandstätigkeit zurück.

Mit Marlis, meiner Frau, bekam ich meine Söhne Friedrich und Felix, gründete eine Allgemeinmedizinische Praxis in Rühme, Braunschweig, nahm eine Kollegin, Frauke Friedrichs, dazu und war von 1984 bis 2009 niedergelassen.

zu Marlis: Sie motivierte mich zum Abschluss meiner Dissertation, sie half mir bei der Praxisgründung und der Praxisorganisation, sie erzog weitgehend selbstständig meine Kinder zu prächtigen Söhnen und sie stand in guten wie in schlechten Zeiten an meiner Seite. Sie strukturierte meine  Arbeit sowohl im Beruf wie auch meine ideelle Arbeit (die mir noch wichtiger ist und war als mein Beruf).

Ich bekam dramatisch klingende Krankheiten, eine Hirnblutung, einen Hirntumor und eine koronare Herzkrankheit und deshalb nach Stents einene Bypass, überstand aber alles relativ unbeschadet. Dennoch beschlossen wir, für unser Auskommen genug verdient und geerbt zu haben, machten die Praxis im April 2009 dicht, die Kollegin ging zum Nachbarn, die Helferinnen bekamen glücklicherweise alle eine neue Stelle. Die Patienten waren zum Teil nicht glücklich, aber weit hatten sie es zu dem jeweils neuem Doktor nicht, soweit sie nicht sowieso weiterhin zu meiner Kollegin gingen. Ich aber bin frei, meinen  Lebensrest für meine wahre Leidenschaft, das Überleben der Menschheit, aber auch für Familie und Freunde zu nutzen.

Für Interessenten von Persönlichem : meine persönliche Gesundheitsentwicklung

Ich schließe den Lebenslauf mit der These, dass, wenn die Mehrheit der Menschen 1% ihrer Zeit für allgemeine Menschheitsaufgaben widmet,  dann wird die Menschheit keine völkerrechtswidrigen Kriege mehr führen. Es bliebe jedem selbst überlassen, worin er/sie seine Aufgaben sieht.

Ich selbst investiere seit meiner Rente gut 40% meiner Zeit für solche Themen.

 

 

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Rezension: Hermann Scheer: „Der energet(h)ische Imperativ.

Zuerst eine knappe Rezension:

Hermann Scheer:
Der energet(h)ische Imperativ. 100% jetzt:
„Wie der vollständige Wechsel zu erneuerbaren Energien  zu realisieren ist“

Hermann Scheer hat mit seinem Buch unfreiwillig sein Vermächtnis geschrieben.  Das Buch ist gut zu lesen. Es fängt mit vielen „100% Erneuerbaren Energien (EE) Studien“ an, bringt viele Informationen für die Praxis der Durchsetzung der EE und schließt mit den Worten: Der ENERGETHISCHE Imperativ bedeutet: Ultimative Beschleunigung.Das heißt, wir müssen jetzt große Anstrengungen unternehmen, denn je später wir anfangen, desto teurer und schlimmer wird es,  fossil vor allem wegen dem Klima,  nuklear wegen unverantwortbarer Risiken, die wir ja nur zu gut kennen.

Die EE bedeuten eine deutliche Zunahme unserer Lebensqualität, einen Rückgang der Vergiftung der Erde und durch den hohen Energieüberschuss der Erneuerbaren eine langfristige Lösung des Rohstoffproblems.
Wie schnell geht es? Laut DeLucci und Jacobsen(1) sind 20 Jahren weltweit erforderlich,  Hermann Scheer schätzt 25 Jahre in Europa. Beschleunigend wäre eine realistische, hoffentlich bald weltweite Schadstoffabgabe, die die fossilen und nuklearen Energien schnell völlig unattraktiv machen würde.
Die EE bieten die Chance auf eine friedlichere Zukunft ohne Ressourcenkriege.
Eurosolar schlägt in einem Memorandum die Autobahn A7 als „Energieallee“ vor, die mit 5MW Windkraftwerken bestückt 2,2% der deutschen Stromenergie produzieren würde. – Ich würde die Allee „Hermann Scheer – Allee“ nennen – Zudem bietet sich die Aufstellung von Windrädern und Solarmodulen an allen geeigneten Autobahnen und Bundesbahnlinien an.
Mich freut die Vorstellung, dass Deutschland mit dem EEG einen  bedeutenden Anstoß für die weltweite Versorgung mit 100% erneuerbaren Energien gemacht hat.

Lit.1. http://www.spektrum.de/artikel/1010840. (Anklicken oder in Befehlszeile des Browsers kopieren und Enter drücken: Auf der Mitte der Seite neben Emissionsfrei…           anklicken… )
PS: eine gute Quelle für die EEG-Kosten, die oft falsch gesehen werden, ist diese Studie aus Wuppertal:
http://www.wupperinst.org/uploads/tx_wiprojekt/EEG-Foerderung_Endbericht.pdf  Sehens-  und hörenswert ist ein Video mit einer Grundsatzrede von HerrmannScheer vom 30.9.10:  www.rosalux.de/shorturl/power-to-the-people

Nachfolgend die ausführlichere Version:

Rezension von Hermann Scheers Buch
„der EnergEthische Imperativ“
100% jetzt: wie der vollständige Wechsel zu erneuerbaren Energien zu realisieren ist

Die sozialen Kosten unserer Energieversorgung sind gewaltig, und sie tauchen nicht in unsere Energierechnungen auf. Fossile Energien sind schmutzig, sie produzieren Ressourcenkriege und die extrem schädliche  Klimaerwärmung, die laut Untersuchungen ungeheure Kosten zur Reparatur von Schäden und zur Anpassung an diese erforderlich macht. (Dies bei zur Zeit nur 0,7° Temperaturanstieg, bei „akzeptierten“ 2° in Zukunft laut Merkel…)
Das  „2° Ziel“ ist eine Kapitulation, Desertec ist nur für Afrika geeignet, für Deutschland viel zu langsam, auch das „Supergrid“ ist zu langsam und zu teuer, da die Umstellung zu einer dezentralen Energieversorgung viel schneller als zu einer zentralen  geht. Wir  müssen uns gegen die Allianz der Aufschieber durchsetzen. 100% EE Strom wäre in Deutschland schon bis 2020 erreichbar.
Die nukleare Energie fördert die Proliferation, da jeder AKW Besitzer Atomwaffen herstellen kann, sie setzt uns der ungeheuren Gefahr eines Tschernobyl auch durch Atomterrorismus aus, tötet viele indigene Uranarbeiter durch  Strahlenkrebs, lässt uns auf unentsorgtem strahlendem Müll sitzen und tötet nachweislich Kinder schon im Normalbetrieb. Wenn man diese sozialen Kosten fossil wie nuklear einpreist, würde  die Kilowattstunde je über 50Cent kosten, teurer als jetzt noch die Solarenergie.

Die Konzerne verlangen außerdem Planwirtschaft, nicht Marktwirtschaft. Das ist absurd.  Aber die Energieversorger verstaatlichen bringt nichts, staatliche verhalten sich nicht anders, der Staat muss die Regeln vorgeben. Der CO2 Gehalt der Atmosphäre muss von 385 ppm auf 350 ppm verringert werden und nicht, wie bei Kopenhagen beabsichtigt, bis 450 ppm akzeptiert werden. (Gut, dass Kopenhagen gescheitert ist)
Da die Schäden der Klimaerwärmung schon begonnen haben, können wir einer dramatischen Zunahme nur entgehen, wenn wir mit aller Energie und schnellstmöglich an einer 100% Erneuerbaren Energie- Lösung arbeiten.
Dies sagt Hermann Scheer in seinem neuen Buch, „Der ENERGETHISCHE Imperativ“.  Er legt die vielen Zahlen, die vielen Schwierigkeiten dar, die überwunden werden müssen wie den politisch – industriellen Komplex. Die Sonne ist eine gigantische Energiespenderin für alle Bedürfnisse des Menschen, wenige Basistechnologien ihrer Nutzung führen zu zahlreichen Ansätzen.  Die Einführung der Erneuerbaren Energien ist keine Last, sondern bringt volkswirtschaftliche Vorteile.

Das EEG mit seiner ständigen Überarbeitung ist der Schlüssel zur 100% Lösung , je nach den lokalen Verhältnissen und den Fortschritten der Technik. Scheer sagt, dezentrale Lösungen mobilisieren auch viel mehr kreative Energie. Energie muss in Zukunft überwiegend kommunal verwaltet werden. Die Energiekosten je Kopf liegen in Deutschland bei 2300€ pro Jahr, diese verlassen zur Zeit die Regionen, bei EE bleiben sie da…
Er schlägt eine „Energieallee“ (die Autobahn) A7 vor, die mit 5MW Windkraftwerken bestückt 2,2% der Stromenergie produzieren würde (ich schlage den Namen „Hermann Scheer -Allee“ vor). Nachfolgend wären Windräder- und Solarmodule an  geeigneten Autobahnen und Bundesbahnen zu bauen, was deutlich über 15% der deutschen Stromproduktion bringen würde. Das wäre in wenigen Jahren möglich. Weltklimakonferenzen waren fehlorientiert durch ihre Betonung des Minimalprinzips und der Emissionsabgaben. Man muss sie in eine Weltkonferenz für nachhaltige Energieversorgung und Klimaschutz überführen, diese am besten in Form einer jährlichen Sondergeneralversammlung der UN.

EEGs und realistische Schadstoffabgaben ( Schadstoffsteuer für die geschätzten Schäden als Ersatz für Ökosteuer und Energiesteuern, anfangs etwa in der Höhe der Energiesteuern.) für Verbrennungsprodukte und Radioaktivität sind für eine zügige Umstellung erforderlich, und wer vorangeht und die Technik verbessert und verbilligt, tut viel für die Menschheit. Die vorindustriellen CO2 Werte von 350 ppm können binnen 20 Jahren unterschritten werden, durch 100% EE und durch  CO2 Verbrauch über weltweite Aufforstung und kohlenstoffverbesserte Böden...  Es gibt mehrere, sehr seriöse 100% Studien, einschließlich derjenigen im Spektrum der Wissenschaft von 12/09.(1): „Emissionsfrei bis 2030“ als gedankliche Hilfe…

Vier ordnungspolit. Grundsätze:
    bleibender Vorrang der erneuerbaren Energien
    Umwandlung einer Energiesteuer zu einer Schadstoffsteuer
    Vorrang für EE in der Bauleitplanung
    kommunale Energieversorgung zentral und öffentlich…
Der EnergEthische Imperativ bedeutet: ultimative Beschleunigung.

 

 

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eine 100% erneuerbare Energieversorgung:

https://www.klimaschutz-regionalverband.de/masterplan/der-masterplan/ Nukleare Energie ist viel zu schädlich und gefährlich und in Wirklichkeit viel zu teuer. Deshalb ist sie auch nicht versicherbar. Sie scheint billig, da die Gefahren nicht in den Preis hinein gerechnet werden.

Fossile Energien sind ja nicht nur schmutzig, sondern auch noch äußerst klimaschädlich. Es ist deutlich billiger, CO2 zu meiden, als die sich häufenden Katastrophen zu akzeptieren.

Hier ist eine aktuelles Interview mit Prof. Quaschning auf der Sonnenseite: Und direkt das Interview  : für komplette Energieversorgung in Deutschland für Strom, Wärme, Verkehr,müssen wir die Solaranlagen verzehnfachen und die Windanlagen vervierfachen…  also übersichtlich…

Hier ist eine lustige kurze aktuelle (2018) Darstellung der Lösungen

Dazu gibt es das Buch von Hermann Scheer „der Energet(h)ische Imperativ“

http://www.amazon.de/100%25-jetzt-energethische-vollst%C3%A4ndige-erneuerbaren/dp/3888977533/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1325888414&sr=8-2 
mit einer Rezension  von mir.

Und natürlich die Sonnenseite  http://www.sonnenseite.com/ von Franz Alt, deren Newsletter man sich von Bigi Alt wöchentlich sonntags um 03:00 mit den Neuesten Meldungen  zuschicken lassen kann: Diesen NEWS-letter können Sie abonnieren und abbestellen unter http://sonnenseite.kjm4.de/ref.php?id=164daef14349ms304

Es wird immer wieder angezweifelt, ob Erneuerbare Energien imstande sind, den Bedarf zu decken.

Dazu gibt es viele „Klassiker“. Darunter Zwei US-Professoren im Spektrum der Wissenschaft. Und Hartmut Graßl, der auf die große Bedeutung der direkten Sonnenenergie hinweist.

Hier in Braunschweig, aber mit allgemeiner Bedeutung, da im nördlichen Deutschland gelegen, gibt es dazu Daten, dass 100% Versorung mit EE erreichbar ist.

1.  die Kurzfassung des Regionalen Energie- und Klimaschutzkonzeptes für den Großraum Braunschweig (REnKCO2)vom Juni 2012, die den Weg zur 100% igen Energieversorung beschreibt https://www.regionalverband-braunschweig.de/renkco2/ . Und der Überblick…

Zum Vergleich übrigens ein aktueller Überblick über die Ressourcen der USA:       http://www.nrel.gov/gis/re_potential.html

2. Dazu gibt es weiterhin die Erklärung der Metropolregion  http://www.metropolregion.de/pages/themen/energie/startseite/index.html  , zu der auch Braunschweig gehört.

übrigens ein guter Link zu den persönlichen 100%: http://www.volker-quaschning.de

Meine Teilnahme an der IPPNW (ippnw.de) Weltkonferenz in Japan diente übrigens auch dem Durchbruch der Erneuerbaren Energien.

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der energet(h)ische Imperativ

Dann das Buch von Hermann Scheer mit einer Rezension von mir. Und und…

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Potentialanalyse

Dazu ein Spezialartikel: dazu gibt es aktuell eine interessante Potentialanalyse aus dem Zweckverband Großraum Braunschweig:

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